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Schwingfest wird Chefsache

Thomas Weber wird Präsident des «Eidgenössischen»-OKs

Pratteln/Liestal. Thomas Weber scheint am Schwingen Gefallen gefunden zu haben. Nachdem der Baselbieter Regierungspräsident massgeblich dafür gesorgt hatte, dass das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) 2022 nach dem Scheitern von Aesch doch im Baselbiet, in Pratteln, stattfinden kann, wird er nun auch das Organisationsomitee präsidieren. Wie der Regierungsrat mitteilt, habe er grünes Licht gegeben, dass Weber die Funktion übernehmen kann.

Unter der Leitung des Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektors werde in den nächsten Monaten der Verein Esaf 2022 gegründet, der als OK fungieren wird, heisst es weiter. Bis im Frühling 2018 sollen die Funktionen im Kern-OK besetzt sein. Darin soll als zweiter Vertreter des Kantons Sportamt-Leiter Thomas Beugger Einsitz nehmen. Die weiteren Funktionen in dem Gremium sollen durch Personen besetzt werden die nicht in der kantonalen Verwaltung arbeiten. Damit werde sichergestellt, dass die operative Tätigkeit im Rahmen des kantonalen Amtsauftrags und die Führungsverantwortung im Rahmen des Kern-OKs möglichst entflochten sind. Jedoch sollen Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten innerhalb der einzelnen Fachabteilungen der Schwingfest- organisation mitwirken.

Die definitive Vergabe des ersten Eidgenössischen Schwingfests auf Baselbieter Boden überhaupt erfolgt an der Abgeordnetenversammlung im Frühling kommenden Jahres.

Mit 175 000 Besuchern in drei Tagen ist das Esaf der grösste Sportanlass der Schweiz. Es soll bei der Hülftenschanz zwischen Pratteln und Frenkendorf stattfinden. ch