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Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik

Studienverzeichnis

20 3/20 4

Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Studienverzeichnis 20 3 / 20 4 Hochschule für Alte Musik
Hochschule für Alte Musik
Hochschule für Alte Musik

S

V

I

S V I   Inhaltsverzeichnis seite 4 Wichtige Termine   Studium   seite 7 seite 9
 

Inhaltsverzeichnis

seite 4

Wichtige Termine

 

Studium

 

seite 7 seite 9 seite 1 3 seite 1 6 seite 18 seite 18 seite 22 seite 25 seite 29 seite 31 seite 37 seite 39

Leitung, Forschung, Verwaltung Forschungsabteilung und Forschungsprojekte Dozierende Studienberatung / Studiengebühren / Stipendien Ausbildungsgänge Bachelor of Arts in Musik Master of Arts in Musikpädagogik Master of Arts in Musikalischer Performance Minor-Angebote zum Master Master of Arts in Spezialisierter Performance Master of Arts in Komposition und Musiktheorie Pflichtfächer seite 39 Kernbereich seite 46 Praxis seite 53 Theorie seite 59 Pädagogik und Vermittlung Wahlfächer für BA und MA Ergänzungsstudium MAS Advanced Vocal Ensemble Studies (AVES) Forschungskooperation / Promotionsmöglichkeiten Lehrveranstaltungen Renaissance, Klassik / Romantik Spezielle Unterrichtszeiten Lehrangebote anderer Hochschulen

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Veranstaltungen

 

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Konzerte der Studierenden Extrakonzerte Konzerte der Freunde alter Musik Basel Akademie-Konzerte Symposium und Tagungen Projekte und Workshops Festival Die Veranstaltungen im Überblick Veranstaltungsorte

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Informationen

 

Fachhochschule Nordwestschweiz SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS Hochschule für Alte Musik Musik Akademie Basel

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Organisatorisches und Service Bibliothek und Sammlungen Instrumentensammlung und Leihinstrumente FH-Card, Login, Support Übmöglichkeiten, Hausordnung Diverses Publikationen der Schola Cantorum Basiliensis Adressen Index Übersichtsplan MAB

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Leonhardsstrasse 6

 

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Postfach _ CH-4003 Basel

 

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fon

+41_ 61 _ +41_61 _

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fax

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57 49

email schola@mab-bs.ch http://www.scb-basel.ch

 

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rückumschlag

57 49 email schola@mab-bs.ch http://www.scb-basel.ch   seite 147 rückumschlag Hochschule für Alte Musik
Hochschule für Alte Musik
Hochschule für Alte Musik

Liebe Studierende,

liebe K0lleginnen

liebe Freundinnen und Freunde der Sch0la Cant0rum Basiliensis,

und K0llegen,

Nach einer erfolgreichen Interimszeit, für die ich an dieser Stelle allen Verantwortlichen ganz herzlich danken möchte, wurde per Januar 2013 die Leitung der Schola Cantorum Basiliensis (SCB) neu besetzt. Mit dem nun wieder kompletten Führungsteam haben wir an der Zukunftsplanung gearbeitet, um viel Begonne- nes weiterzuführen und auch einige neue Akzente zu setzen. Daraus ergibt sich ein besonders reiches Angebot im Ausbildungs- betrieb 2013-14, wovon die wichtigsten Veranstaltungen hier kurz hervorgehoben seien. Aus Anlass des dreihundertsten Todestages von Arcangelo Corelli ist das internationale Symposium der SCB im Dezember 2013 dieser paradigmatischen Figur des 17. Jahrhunderts gewidmet. Geplant sind Vorträge zu spezifischen Aspekten seines komposi- torischen Stils im Kontext lokaler Praxis und internationaler Rezeption, aber auch Fragen der Aufführungspraxis im Zusammen- hang mit der Stadt- und Sozialgeschichte Roms. Umrahmt wird das Symposium mit Workshops zu Stil- und Zuschreibungsfragen und mehreren Konzerten: Corellis Violinsonaten Opus 5 mit Amandine Beyer und Jesper Christensen , Concerti grossi (Solisten und Ensemble der SCB unter der Leitung von Amandine Beyer und Leila Schayegh) und ein FAMB-Konzert mit Couperins Apo- théose de Corelli (Ensemble Gli Incogniti unter der Leitung von Amandine Beyer). Höhepunkt der Konzerte des Corelli-Schwerpunkts wird die Auf- führung von Giovanni Lorenzo Luliers Weihnachtsoratorium von 1697 - „Per la nascita del Redentore“ - für sechs Soli, zwei Chöre und Orchester sein. Neben den Solisten und dem Chor der SCB wird das SCB Orchester zum ersten Mal unter der Leitung von Rinaldo Alessandrini dem Basler Publikum vorgestellt. Andere Jubilare bilden zudem inhaltliche Eckpfeiler des Ange- bots: dem Kompositionsstil Carlo Gesualdos widmet sich die Schola mit einem Studiennachmittag und Konzert am 1. Oktober, anlässlich der Publikation von Martin Kirnbauers Buch über "Viel- tönige Musik" in einer Reihe der SCB. Ebenso wird John Dow- lands vielseitiges Schaffen in verschiedenen Seminaren betrach- tet. Neben Studientagen zur Improvisation (Thema: Kadenz) und zur Klangwelt Renaissance konnten auch wieder renommierte Gäste eingeladen werden, von denen hier nur einige genannt seien:

Sigiswald Kuijken wird im Oktober ein Orchesterprojekt mit dem Titel Mozarts Wien leiten und Kristian Bezuidenhout im Frühjahr ein Programm mit klassischer Kammermusik einstudieren.

Prof. Jesse Rodin von der Standford University erarbeitet mit Studierenden Vokalmusik unter dem Titel "Giving Form to 15th Century Music" und erstmals können wir die Sängerin Sara Min- gardo zu einem Meisterkurs an der SCB begrüssen. Auch hauseigene neue Angebote wurden geschaffen, so z.B. ein zweijährig konzipiertes Seminar unter dem Titel Musik und Wortlosigkeit mit Pedro Memelsdorff, Jeremy Llewellyn und ex- ternen Dozierenden, wie auch einige Veränderungen und Erwei- terungen der SCB-Studiengänge, so z.B. ein interdisziplinäres Minor-Programm im Theoriebereich unter dem Titel Musika- lischer Satz und Geschichte. Kooperationen mit anderen Hochschulen und Universitäten wer- den im neuen Studienjahr fortgeführt und weiter ausgebaut, etwa die Kontrapunktwerkstatt mit der Universität Würzburg, oder ein Projekt mit Harmoniemusik, für das sich die Bläserklas- sen der SCB mit denen des Koninklijk Conservatorium von Den Haag vereinen. Die Freunde alter Musik Basel (FAMB) bieten auch diese Saison ein hochkarätiges und vielfarbiges Programm an, mit Angehöri- gen und Ehemaligen der SCB sowie mit bemerkenswerten Gä- sten. Zudem präsentieren die SCB und die Hochschule für Musik Basel gemeinsam zum ersten Mal Basel Plucks – guitar and lute festival, ein Festival mit renommierten Lautenisten und Gitarris- ten, die in Basel leben und an der Musik Akademie Basel unter- richten (2.-6. Oktober). Näheres zu all diesen und vielen weiteren Studienangeboten und Veranstaltungen finden Sie auf den kommenden Seiten. Ich wünsche Ihnen ein erfahrungs- und erfolgreiches Studienjahr 2013-14, in dem sich die methodische Reflexion und das freie Experimentieren im Umgang mit der Alten Musik gegenseitig befragen und befruchten.

Prof. Dr. Pedro Memelsdorff Leiter Basel, im Juli 2013

Wichtige

Termine

 

Studienjahr 2013/14

Vorschau auf das Studienjahr 2014/15

Mo 16. Sep 13 Sa 1. Feb. 14 Mo 3. Feb – So 23. Feb 14 Mo 24. Feb 14 Fr 4. Jul 14 Sa 5. – So 13. Okt 13 Sa 21. Dez 13 – So 5. Jan 14 Mo 10. – Mi 12. Mär 14 Do 17. – So 27. Apr 14

Beginn des Herbstsemesters (HS) 2013/14 Ende des Herbstsemesters Vorlesungsfreie Zeit Beginn des Frühjahrssemesters (FS) 2014 Ende des Frühjahrssemesters Herbstferien Weihnachtsferien Fasnacht Frühjahrsferien

Mo 15. Sep 14 Sa 31. Jan 15 Mo 2. Feb – So 1. Mär 15 Mo 2. Mär 15 Fr 3. Jul 15 Sa 11. – So 19. Okt 14 Sa 20. Dez 14 – So 4. Jan 15 Mo 23. – Mi 25. Feb 15 Do 2. – So 12. Apr 15 Do 14. Mai 15 Sa 23. – Mo 25. Mai 15

Beginn des Herbstsemesters 2014/15 Ende des Herbstsemesters Vorlesungsfreie Zeit Beginn des Frühjahrssemesters Ende des Frühjahrssemesters Herbstferien Weihnachtsferien Fasnacht Frühjahrsferien Auffahrt Pfingsten

Do 1. Mai 14 Do 29. Mai 14 Sa 7. – Mo 9. Jun 14

Freie Tage Tag der Arbeit Auffahrt Pfingsten

Mo 19. Jan 15 Mo 15. Jun 15

Dozierendenkonferenz Herbstsemester Dozierendenkonferenz Frühjahrssemester

 

Öffnungszeiten der Gebäude

Mo 16. Sep 13 17 Uhr, Kleiner Saal

Begrüssung und Orientierung der neuen Studierenden

Mo – Sa So

7.30 – 22 Uhr 10 – 18 Uhr

Sa 5. Apr 14 ab 17 Uhr, Musik-Akademie Basel

Jahresfeier der Musik-Akademie

für Details siehe Hausordnung Seite 125

Fr 27. Jun 14 19.30 Uhr, Grosser Saal

Abschlussfest des Studienjahres

Vortragsstunden der SCB

Mo 13. Jan 14 Mo 23. Jun 14

Dozierendenkonferenz Herbstsemester Dozierendenkonferenz Frühjahrssemester

Di und Fr

jeweils 18 – 19 Uhr, Kleiner Saal Vortragsstunden in der Kartäuserkirche des Waisenhauses Basel beginnen teilweise um 18.15 Uhr

20. – 24. Jan 14 18. Jun – 4. Jul 14

Pflichtfachprüfungen HS 2013/14 Pflichtfachprüfungen FS 2014

Reservationen der Termine, Programme etc. im Büro für Veranstaltungen, Zi 7

17. Mär – 16. Apr 14

Aufnahmeprüfungen 2014

(Claudia Schärli, claudia.schaerli@fhnw.ch)

Studium Leitung, F0 rschung, Verwaltung MUSIK-AKADEMIE BASEL FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ – MUSIKHOCHSCHULEN Direktor
Studium Leitung, F0 rschung, Verwaltung MUSIK-AKADEMIE BASEL FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ – MUSIKHOCHSCHULEN Direktor

Studium

Studium Leitung, F0 rschung, Verwaltung MUSIK-AKADEMIE BASEL FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ – MUSIKHOCHSCHULEN Direktor
Studium Leitung, F0 rschung, Verwaltung MUSIK-AKADEMIE BASEL FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ – MUSIKHOCHSCHULEN Direktor

Leitung, F0 rschung, Verwaltung

MUSIK-AKADEMIE BASEL FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ – MUSIKHOCHSCHULEN

Direktor

Prof. Stephan Schmidt

Sekretariat des Direktors Adjunktin Musikhochschulen FHNW

Claudia Trevisan Beatrice Marti lic. phil.

Leiter Verwaltung MAB Leiter Services

Marc de Haller André Weishaupt

Musikhochschulen FHNW Personaladministration Musikhochschulen FHNW

Nadja Sele, Pierrette Schweizer

SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS Hochschule für Alte Musik und Allgemeine Musikschule

Leiter

Sprechstunden nach Vereinbarung, Zi 10

Stellv. Leiter

Sprechstunden nach Vereinbarung, Zi 8

Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Leitungsfunktion

Sprechstunden nach Vereinbarung, Zi 5

Prof. Dr. Pedro Memelsdorff

Prof. Dr. Thomas Drescher

Prof. Dr. Jeremy Llewellyn

Stellv. Leiterin

Christina Hess

Allgemeine Schule

Studiengangsleitung Bachelor und Musikpädagogik

Kelly Landerkin M.Mus.

Sprechstunden nach Vereinbarung, Zi 18

Studiengangsleitung Master

Sprechstunden nach Vereinbarung, Zi 12

Federico Sepúlveda M.A.

S Wissenschaftlicher Beirat

Leitung,

Forschung,

Verwaltung

em. Prof. Dr. Wulf Arlt Universität Basel/CH

em. Prof. Dr. David Fallows University of Manchester/GB

F 0 rschungsabteilung

ZIELSETZUNG

 

Prof. Dr. Birgit Lodes Universität Wien/A

Die Schola Cantorum Basiliensis wurde im Jahr 1933 als „Lehr-

Prof. Dr. Dr. Lorenz Welker Ludwig–Maximilians–Universität München/D em. Prof. Dr. Christoph Wolff Harvard University, Cambridge/USA

und Forschungsinstitut für alte Musik“ gegründet. Ausgangs- punkt für das Bedürfnis nach Forschung war die spezielle Si- tuation der Historischen Musikpraxis, die an unterbrochene

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

spielpraktische und gesangstechnische Traditionen anknüpfen wollte, sich die theoretischen Schriften mit Blick auf eine „hi-

Leonhardsgraben 48, c/o La Cetra Zi 120

Dr. Agnese Pavanello Philipp Zimmermann lic. phil.

storische Satzlehre“ erst neu zu erschliessen hatte und darüber hinaus auf Quellenmaterial zurückgreifen musste, das grossen-

Mitarbeiter SNF-Projekte

teils nicht in Neuausgaben verfügbar war. Mittlerweile gehört zum Forschungsprofil auch, dass aus dem breit gefächerten

Zi 18

Dr. Agnieszka Budzinska-Bennett

Angebot der Musikwissenschaft Brücken zur Musikpraxis ge-

Zi 18

Kelly Landerkin M.Mus. Thilo Hirsch PD Dr. Martin Kirnbauer Kathrin Menzel M.A. Dr. des. Martina Papiro

schaffen werden. Ausserdem wird die generelle Ausrichtung der Ausbildung an der SCB aus der Sicht der Forschung immer wieder kritisch hinterfragt, mit dem Ziel, die Leitbilder zu über- denken, sie zu modifizieren oder neue zu entwickeln. Zu dieser anwendungsorientierten Forschung wird eine For- schungsstrecke mit kulturwissenschaftlichem Ansatz verfolgt

Konzert- und Projektleitung

Felicia Maier M.A.

und damit die bereits traditionelle Kontextorientierung der

Zi 15

historischen Aufführungspraxis auf spezielle Art in den Blick- punkt gerückt: Im Gespräch mit den Kunst- und Kulturwis-

Instrumenten-Betreuung

Kathrin Menzel M.A.

senschaften wird diskutiert, ob und wie die verschiedenen

Mikrofilmarchiv

„turns“, die diese Disziplinen in den letzten Jahren durchlau-

Sprechstunden Mo – Do, 14 – 16 Uhr, Zi 16

fen haben, für die historische Musikwissenschaft fruchtbar ge- macht werden können.

Veranstaltungen und Forschung

Claudia Schärli

Forschung an der SCB heisst, dass ausgebildete Musikwis-

Sprechstunden, Mo – Do, 14 – 16 Uhr, Zi 7

senschaftlerInnen die Praxis begleiten und dabei die kritische

Hochschule und Allgemeine Schule

SEKRETARIATE Jeannette Dratva, Barbara Oppliger

Reflexion über Lerninhalte und Interpretationsansätze zu un- terstützen. Angestrebt ist die Ausbildung von Musikern mit einem Bewusstsein für die Differenz zwischen dem histo-

Sprechstunden, Mo – Fr, 14 – 16 Uhr, Zi 9

Silvana Voegelin, Claudia Waldmeier

rischen Gegenstand und der künstlerischen Realisierung in der Gegenwart.

Rechnungswesen MAB Rechnungswesen FHNW

VERWALTUNG Christian Heptig, Dieter Leber, Ursula Studer Karin Merkli

Saalverwaltung Grosser Saal Saalverwaltung Kleiner Saal Telefonzentrale

Barbara Rufer Claudia Schärli Anna Betschart, Claudia Meury

Technischer Dienst

Jakob Meier, Jean-Pierre Giordano

Abendhauswarte

Renato Belintani, Pascal Engeler, Faustino Guercìo Walter Kramer, Lubomir Smiricky

S

Forschungsabteilung

 

AUFGABENBEREICHE

Forschungsprojekte

Wissenschaftliche Aktivitäten der ForschungsmitarbeiterInnen:

SNF-Forschungsprojekt zur Rekonstruktion von Auf- führungskonventionen in aquitanischen Repertoires

_

Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten

des 11. bis 13. Jahrhunderts

_

Publikation des „Basler Jahrbuchs für Historische Musikpraxis“

Mit der blühenden Kultur am aquitanischen Herzogshof und in

_

Editorische Betreuung der Reihe „SCB Scripta”

den Klöstern war der Süden Frankreichs im 12. Jahrhundert ein

_

Bibliographie der Schriften zur Historischen Musikpraxis

Schmelztiegel der Kulturen und ein innovatives Zentrum avant-

_

Durchführung jährlicher Symposien zu praxisbezogenen Themen

gardistischer Kreativität. Bezüglich der Musik gibt die verstreute

_

Musikalische Editionen (Reihe „Pratica musicale“)

und quellenmässig problematische Überlieferung heute nur noch

_

Beschaffung von Quellenmaterial und Sekundärliteratur

ein sehr unvollständiges und interpretationsbedürftiges Bild einer

_

Mikrofilmsammlung

Hochkultur, die für die europäische Musik der folgenden Jahr-

_

Redaktionelle Begleitung von CD-Projekten

hunderte zu einem der wichtigsten Impulsgeber in Bereichen wie

_

Betreuung von Sonderprojekten

Mehrstimmigkeit und neue Formen der Liedkunst wurde.

Publikationen und Aktivitäten ausserhalb der SCB

Ein auf zwei Jahre angelegtes Forschungsprojekt der SCB nimmt

_

 

(Bücher, Artikel, Vorträge, Katalogisierungsarbeiten etc.)

diese Situation in den Fokus. Dabei stehen Fragen zur Auffüh-

Unterricht Die ForschungsmitarbeiterInnen unterrichten Musikgeschichte, Instrumentenkunde etc., leiten Arbeitsgemeinschaften und be- treuen die schriftlichen Masterarbeiten.

rungspraxis in der damaligen wie in der heutigen Situation im Vordergrund. Forschungen zur Aufführung bis hin zu den Kon- ventionen, die hinter den Aufzeichnungen stecken, lassen die Quellen in einem neuen Licht erscheinen und liefern erkenntnis- theoretische Werkzeuge nicht nur für dieses Repertoire, sondern

Lehre und Forschung Die SCB legt besonderen Wert auf eine enge und produktive Verbindung von Forschung und Praxis. So werden praxisbezo- gene Themen und Projekte aus dem Kreis der Unterrichtenden und Studierenden aufgegriffen und gegebenenfalls von Mitar- beiterInnen der Forschungsabteilung unterstützend begleitet. Die Ergebnisse solcher Arbeiten können ihrerseits wieder in Pu- blikationen und Aktivitäten der Forschungsabteilung einfliessen, z.B. als Artikel im „Basler Jahrbuch”, in die Edition musikalischer Quellen, in gesonderte Bibliographien, musiktheoretische bzw. musikhistorische Untersuchungen, in methodisch-didaktische Ar- beiten oder in besondere aufführungspraktische Projekte.

ganz allgemein für den Umgang mit historischen Texten. Als in- novativer Zugang kommen Methoden der performance analysis zur Anwendung, bei denen die quantitative Sammlung von for- mellen und informellen Daten mit einer qualitativen Auswertung verbunden wird. Durch die Zusammenarbeit mit dem internationalen Editionspro- jekt ‚Corpus Monodicum’ an der Universität Würzburg werden die Forschungsresultate in eine neue Edition einfliessen. Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds Dauer: Apr 2011 – Sept 2013 Projektmitarbeit: Dr. Agnieszka Budzi`nska-Bennett und Kelly Landerkin M.Mus. (Ensemble Peregrina), Prof. Dr. Jeremy Llewellyn (Leitung)

Bibliographie der Schriften zur Historischen Musikpraxis Die Internet-Datenbank der „Basler Bibliographie“ enthält Publi- kationen, die sich dem Themenbereich „Historische Musikpraxis“ (Historische Aufführungspraxis, Geschichte und Theorie der Alten Musik) zuordnen lassen. Seit 1974 sind inzwischen ca. 25'000 Titel erfasst worden, die über eine thematisch differenzierte Dis- position benutzerfreundlich durchsucht werden können. Bitte besuchen Sie die Website: www.rimab.ch/content/bibliographie.

Groß Geigen, Vyolen, Rybeben - Nordalpine Streichinstrumente um 1500 und ihre Praxis Die neue italienische Hofkultur der Renaissance um 1500 bedien- te sich der Streichinstrumente als wichtiges Element ihrer kultu- rellen Entfaltung. In diesem Zusammenhang entstanden auch die "Viole da gamba", die zeitgleich in deutschsprachigen Quellen des frühen 16. Iahrhunderts als "Gross Geigen"/"Vyolen"/"Rybeben"

S

F 0 rschungsabteilung

D 0 zierende

 

Gesang

o.ä. nachzuweisen sind (z. B. Virdung, Basel 1511), jedoch mit deutlich unterschiedlichen Korpusformen und Konstruktions- merkmalen. Die gängigen Erklärungsmodelle eines italienischen

Mittelalter/Renaissance:

Prof. Rosa Dominguez, Prof. Ulrich Messthaler, Andreas Scholl (Gast), Prof. Evelyn Tubb, Prof. Gerd Türk Prof. Kathleen Dineen, Prof. Dominique Vellard

Einflusses auf den Norden bereiten deshalb erhebliche Schwie-

Pflichtfach:

Prof. Kathleen Dineen, Sebastian Goll,

rigkeiten. Das Forschungsprojekt setzt sich eine erneute und vertiefte

Gestik:

Almut Hailperin Sharon Weller

Untersuchung des Phänomens der nordalpinen Streichinstru- mente um 1500 zum Ziel, wobei im Unterschied zur bisherigen

Blockflöte

Prof. Katharina Bopp, Prof. Conrad Steinmann

Forschung ein Wechsel der Perspektiven mit Blickrichtung von Norden nach Süden erfolgt. Die Arbeiten hierzu gliedern sich in

Mittelalter:

Corina Marti

drei Schritte. Erstens die Beschreibung des lokalen Phänomens

Traversflöte

Prof. Marc Hantaï

der 'Groß Geigen' aufgrund der erhaltenen textlichen, musika- lischen, ikonographischen und organologischen Quellen, zwei- tens die Ausweitung auf den europäischen Kontext, besonders nach Italien, Frankreich und Spanien, und schliesslich drittens die

Barockoboe, Klassische Oboe, Schalmei/Pommer

Prof. Katharina Arfken

Erarbeitung eines Konzepts zur Rekonstruktion von 'Groß Geigen'

Klarinette

Pierre-André Taillard

und ihrer Bogen, zusammen mit der Erforschung des Repertoires und der Spielweise.

Naturhorn

Thomas Müller

Diese drei Themenfelder werden aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven bearbeitet – musikwissenschaftlich, kunsthistorisch und organologisch – und die Ergebnisse zu einem neuen Gesamt- bild zusammengeführt. Auf dieser Basis kann der Schritt in die

Barockfagott, Klassisches Fagott Dulzian

Prof. Donna Agrell Dr. Josep Borràs Roca (Gast)

historisch informierte Musikpraxis vollzogen werden. Das Projekt setzt die Forschungen im italienischen Bereich (2011–

Naturtrompete

Prof. Jean-François Madeuf

2013) mit einem neuen geographischen Schwerpunkt fort.

Barockpauken

Philip Tarr (Gast)

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF) Dauer: Okt 2013 – Sept 2015

Zink

Prof. Bruce Dickey

Projektmitarbeit: Prof. Dr. Thomas Drescher (Leitung),

Posaune in alter Mensur

Prof. Charles Toet

Thilo Hirsch (Co-Leitung), PD Dr. Martin Kirnbauer, Kathrin Menzel M.A., Dr. des. Martina Papiro

Violine in alter Mensur

Amandine Beyer, Leila Schayegh

Variant-Instrument:

David Plantier

CAGIMA

Violoncello in alter Mensur

Prof. Christophe Coin

(Conception acoustic globale d'instrumentes de musique à anche

Assistenz:

Petr Skalka

justes et homogènes) Ein gemeinsames Projekt von IRCAM (Paris), LMA (Marseille),

Viola da gamba

Prof. Paolo Pandolfo

LSPM (Paris) und Buffet-Crampon (Mantes-la-Ville) FInanzierung: IRCAM und weiter Projektpartner

Assistenz:

Rebeka Rusò

Dauer: Juli 2013 – November 2015

Violone / Kontrabass

David Sinclair

Projektmitarbeit: Pierre-André Taillard, in Kooperation mit IRCAM

Fidel, Renaissance-Viola da gamba

Prof. Randall Cook

S

S

Dozierende

Laute und

Peter Croton, Prof. Hopkinson Smith

Gehörbildung

David Mesquita, Prof. Hans Peter Weber

verwandte Zupfinstrumente

Mittelalter:

Prof. Crawford Young

Plektrum-Laute und mittelalterliche Zupfinstrumente

Prof. Crawford Young, Prof. Kenneth Zuckerman

Gregorianischer Choral

Kelly Landerkin

 

Historische Satzlehre

Dr. Felix Diergarten, Prof. Dr. Johannes Menke

Historische Harfen

Heidrun Rosenzweig

mittelalterliche Tasteninstrumente

Corina Marti

Musikgeschichte

Dr. Agnese Pavanello, Prof. Dr. Jeremy Llewellyn, Prof. Dr. Pedro Memelsdorff

Cembalo, Clavichord

Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper Christensen, Prof. Andrea Marcon

Theoriekurs Historische Spielpraxis

Markus Schwenkreis, Federico Sepúlveda u.a.

Pflichtfach:

Nicola Cumer, Markus Hünninger, Tobias Lindner,

Giorgio Paronuzzi, Andrea Scherer, Prof. Hans Peter Weber

Notation

Prof. Véronique Daniels, Angelika Moths

Fortepiano

Prof. Jesper Christensen, Edoardo Torbianelli,

Instrumentenkunde

Prof. Dr. Thomas Drescher

Kristian Bezuidenhout (Gast)

Mittelalter:

Prof. Crawford Young

Orgel

Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Lorenzo Ghielmi, Prof. Andrea Marcon, Prof. Wolfgang Zerer

Arbeitsgemeinschaft zur Masterarbeit

Prof. Dr. Thomas Drescher, Prof. Dr. Jeremy Llewellyn und Mitglieder der Forschungsabteilung

Improvisation

Nicola Cumer, Emmanuel Le Divellec, Prof. Rudolf Lutz, Sven Schwannberger, Markus Schwenkreis

Historische Stimmungen

Johannes Keller

 

Historischer Tanz

Prof. Véronique Daniels, Barbara Leitherer

Ensemble zur Musik des Mittelalters und der Renaissance

Prof. Randall Cook, Prof. Dominique Vellard, Prof. Crawford Young, Prof. Kenneth Zuckerman

Generalbass

Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper Christensen,

Alta Capella:

Ian Harrison

Nicola Cumer, Markus Hünninger, Tobias Lindner, Prof. Andrea Marcon, Giorgio Paronuzzi, Andrea Scherer,

Ensemble zur Musik des 16. Jahrhunderts

Prof. Randall Cook, Prof. Anthony Rooley, Anne Smith, Prof. Evelyn Tubb u.a.

für Laute:

Prof. Hans Peter Weber Peter Croton, Prof. Hopkinson Smith

 

für Harfe:

Heidrun Rosenzweig

Ensemble zur Musik des 17./18. Jahrhunderts

Prof. Jörg-Andreas Bötticher, Prof. Jesper Christensen, Prof. Jean-François Madeuf u.a.

Korrepetition

David Blunden, Joan Boronat Sanz,

Ensemble zur Musik der Klassik

Pierre-André Taillard, Edoardo Torbianelli u.a.

Sam Chapman (Laute, Theorbe), Alexandra Ivanova, Han-Na Lee, Rani Orenstein, Jermaine Sprosse

Vokalensemble

Prof. Kathleen Dineen, Prof. Gerd Türk, Michel Uhlmann

Opernklasse

Carlos Harmuch

Vertrauensdozierende für die Studierenden

Peter Croton, Prof. Véronique Daniels

Liedklasse

Prof. Ulrich Messthaler

Vertretung der Studierenden Vertretung der Dozierenden

Hanna Marti, Tabea Schwartz, Valerio Zanolli Dr. Felix Diergarten

Dirigiertechnik

Hans-Martin Linde

S Hochschulsekretariat

www.scb-basel.ch

Pedro Memelsdorff Thomas Drescher Federico Sepúlveda Jeremy Llewellyn

Kelly Landerkin

Agnese Pavanello Jeremy Llewellyn Philipp Zimmermann

Studienberatung

Sprechstunden Mo – Fr jeweils 14 – 16 Uhr

Telefon 061 264 57 42

Die Homepage informiert über Belange des Studiums, aktuelle Ereignisse, Kritiken, Neuanstellungen, Wettbewerbspreise etc.

Für die Studienberatung stehen zur Verfügung:

Finanzen, Allgemeines Masterstudiengänge, Stipendien Mittelalterabteilung, MA Improvisation, Generalbass, Musiktheorie Bachelorstudiengang, Master Musikpädagogik Für Sprechstundentermine wenden Sie sich bitte an das Hochschulsekretariat, Mo – Fr, jeweils 14 – 16 Uhr oder schola@mab-bs.ch oder Telefon 061 264 57 42.

Die Mitglieder der Forschungsabteilung stehen für Beratung und Fragen im Zusammenhang mit schriftlichen Arbeiten zur Verfügung:

Telefon 061 264 57 85 agnese.pavanello@fhnw.ch Telefon 061 264 57 47 jeremy.llewellyn@fhnw.ch Telefon 061 264 57 46 philipp.zimmermann@fhnw.ch auch Betreuung der Website

Studiengebühren

Stipendien

Studiengebühr für ein Semester

Schweiz*

Ausland

Bachelor

CHF 800.–

CHF 1000.–

Master

CHF 800.–

CHF 1000.–

Administrationsgebühr

CHF 250.–

CHF 250.–

Beitrag Studierendenorganisation FHNW

CHF 10.–

CHF 10.–

Freiwilliges zweites Hauptfach

CHF 300.–

CHF 300.–

Bachelordiplomgebühr

CHF 200.–

CHF 200.–

Masterdiplomgebühr

CHF 300.–

CHF 300.–

Aufnahmeprüfungsgebühr

CHF 150.–

CHF 150.–

Umtriebsentschädigung wegen verspätet eingereichter Arbeiten oder Testatblätter

CHF 100.–

CHF 100.–

Umtriebsentschädigung bei Prüfungsverschiebung**

CHF 200.–

CHF 200.–

Ergänzungsstudium

CHF 1250.–

CHF 1250.–

Spezielle Unterrichtsangebote

auf Anfrage

auf Anfrage

MAS AVES

Advanced Vocal Ensemble Studies

CHF 1500.–

CHF 1500.–

* zivilrechtlicher Wohnsitz

** nicht bei Verschiebungen aufgrund ärztlich attestierter Krankheit

 

Die Prüfungsordnung für die Bachelor- und Masterprüfungen finden Sie unter www.scb-basel.ch/index/116386

In die Studiengebühr eingeschlossen ist die Bibliotheksbenutzung. Fächer, die über das Regelpensum (gemäss Stundentafel des Studien- plans) hinausgehen, werden extra in Rechnung gestellt. Wer sich nicht

Bei Fragen, die nicht direkt in Zusammenhang mit dem Studien- verlauf stehen, wenden Sie sich bitte an die Studierenden- vertreter oder an die Vertrauensdozierenden:

vor Beginn des Semesters schriftlich abmeldet, muss damit rechnen, dass er für das laufende Semester Studiengebühren bezahlt. Gesuche um Schulgeldermässigung und Stipendien sind auf den ent- sprechenden, im Sekretariat erhältlichen Formularen zu Beginn des Stu-

Véronique Daniels

veroniquedaniels@renaidanse.org, Telefon 061 383 28 47

dienjahres jeweils neu zu stellen. Es werden nur vollständig ausgefüllte

Peter Croton

petercroton@yahoo.de, Telefon und Fax 061 321 23 74

und fristgerechte Formulare berücksichtigt. Massgebend sind sowohl die finanzielle Situation der BewerberInnen als auch seine/ihre fach-

Psychologische Beratung

Eine externe Beratung wird bei psychischen Problemen aller Art, speziell aber auch bei Überlastung oder bei anderen Problemen im Zusammenhang mit dem Studium oder mit Dozierenden, angeboten. Die Beratungen sind vertraulich. Ohne das aus- drückliche Einverständnis des Studierenden wird die Hochschule weder über die Person des Studierenden noch über den Inhalt der Gespräche informiert. Information über die Vertrauensdozierenden oder die Studien- gangsleitung.

liche Qualifikation. Die Gesuche müssen bis spätestens Fr, 27. Sept. 13 eingereicht werden! Studierende mit Schulgeldermässigungen oder Sti- pendien müssen sich bereit erklären, für Hilfsdienste (z.B. Türkontrolle, Cembalostimmung, Billettverkauf bei SCB-Veranstaltungen und FAMB- Konzerten) im Umfang von ca. 2 Stunden pro Woche zur Verfügung zu stehen. Für Notfälle unterhalten die Dozierenden der SCB einen kleinen Stipendienfonds, aus dem Studierende in materiell schwieriger Situation begrenzte Unterstützungsbeiträge erhalten können. Formulare sind im Sekretariat erhältlich.

Ausbildungsgänge

Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

BACHELOR OF ARTS IN MUSIK

Dauer

3 Jahre

Workload

180 Credit Points

Das Bachelor-Studium ist für Studierende konzipiert, die ihre erste musikalische Hochschulausbildung an der SCB beginnen. Es vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für den Musikerberuf, wird jedoch von den Schweizerischen Musikhoch- schulen als nicht berufsqualifizierend angesehen. Der Fokus liegt auf der künstlerischen Ausbildung mit soliden Kenntnissen in Geschichte und Theorie. In der Regel bereitet der BA auf eine Fortsetzung des Studiums in einem Master-Programm vor, jedoch kann der erworbene Abschluss auch in Kombination mit anderen Berufsfeldern eingesetzt werden (Musikjournalismus, Verlagswe- sen, Musikmanagement, Instrumentenbau etc.) Der BA-Studiengang wird differenziert in die Vertiefungen Mit- telalter-Renaissance und Renaissance-Romantik, mit analogem Aufbau aber unterschiedlichen inhaltlichen Nuancierungen. Innerhalb des BA ist keine pädagogische Qualifikation möglich. Dies bleibt einem speziellen Master-Programm vorbehalten.

Zulassungsbedingungen

_ In der Regel vollendetes 16. bis 25. Lebensjahr

Über Ausnahmen entscheidet die Hochschulleitung

_ Matur/Abitur, Fachmaturität, Diplom einer allgemeinbildenden

Schule der Sekundarstufe II oder Nachweis einer gleichwertigen allgemeinbildenden Qualifizierung. Vom Abschluss einer Aus- bildung auf Sekundarstufe II kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn eine ausserordentliche künstlerische Begabung vorhanden ist.

_ Überdurchschnittliche musikalische Begabung, fachliche Eig-

nung, genügende Vorbildung im Hauptfach, Grundkenntnisse in Musiklehre

_ Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (die Unterrichts-

seite 18

sprache an der SCB ist Deutsch)

_ Bestandene Aufnahmeprüfung

_ Freier Studienplatz

I BACHELOR OF ARTS IN MUSIK MITTELALTER-RENAISSANCE (BA M-R)

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

1

Dauer

CP Summe

2 3

4 5

6

Kernbereich

Hauptfach inkl. Klassenstunden

Ensemble-Praktikum

Vokalensemble M-R für HF Gesang

Bachelorzulassung

Bachelorrezital

Praxis

96/102**

10

10

10

10

10

10

50‘

60

5

5

5

5

5

5

100‘

30

1

1

1

1

1

1

50‘

6

1

1

5

5

26/23**

1.5

1.5

1.5

1.5

75‘

6

1

1

1

1

50‘

4

1

1

1

1

100‘

4

1

1

75‘

2

2

2

2

2

2

2

25‘

12

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

25‘

9

1

100‘

1

40

Gehörbildung M-R I-II

Modale Improvisation

Vokalensemble für InstrumentalistInnen

Instrumentalworkshop für InstrumentalistInnen

Nebeninstrument für HF Gesang

Gesang Pflichtfach für Hf Instrumente

Historischer Tanz Renaissance

Theorie

Hist. Satzlehre Klasse M-R

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

50‘

3

Hist. Satzlehre Praktikum M-R

Gregorianischer Choral I-II

Aufführungspraxis und Instrumentenkunde

Musicus und Cantor

Musikgeschichte M-R I-III

Notationskunde M-R

1

1

1

1

1

1

50‘

6

1

1

1

1

50‘

4

1

1

1.5

1.5

Block

5

1.5

1.5

100‘

3

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

75‘

9

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

100‘

9

1

Block

1

Recherche Musik

Total Credit Points Pflichtfächer

162/165**

Erforderliche Credit Points aus Masterorientierung und Wahlangebot

18/15**

Studiengangsleitung

Jeremy Llewellyn

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

39

40

40

39

39

46

46

50

46

41

50

50

53

53

53f

54

54

54f

53

55

Legende Seite 27

seite 19

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

II BACHELOR OF ARTS IN MUSIK RENAISSANCE–ROMANTIK (BA R–R)

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

5

6

Kernbereich

96

Hauptfach

15

15

15

15

15

15

50‘

90

Bachelorzulassung

 

1

 

1

Bachelorrezital

 

5

 

5

Praxis

46*/35**/48***

Gehörbildung Blattsingen I–III

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

50‘

3

Gehörbildung schriftlich I–III

1

1

1

1

1

1

50‘

6

Gehörbildung mündlich I–III

1

1

1

1

1

1

50‘

6

Vokalensemble für InstrumentalistInnen

1

1

1

1

100‘

4

Generalbassspiel (für Hf Gesang und Melodieinstrumente)

 

1.5

1.5

1.5

1.5

25‘

6

Generalbassspiel (für Hf Tasten– und Zupfinstrumente)

 

3

3

3

3

25‘

12

Improvisation und Verzierung (für Hf Gesang und Melodieinstrumente)

 

1

1

25‘

2

Improvisation (für Hf Tasten– und Zupfinstrumente)

 

1

1

1

1

25‘

4

Cembalo (nicht für Hf Tasten– und Zupfinstr.)

2

2

1.5

1.5

1.5

1.5

25‘

10

Gesang Pflichtfach (nicht für Hf Gesang)

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

25‘

9

Historischer Tanz

1

1

100‘

2

s.

s.

s.

39

39

39

47

s.47

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

47

50

48

48

48

49

49

50

50

 

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

5

6

Theorie

30/31*

Hist. Satzlehre Klasse R–R

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

0.5

50‘

3

Hist. Satzlehre Praktikum R–R

1

1

1

1

1

1

50‘

6

Einführungskurs Generalbass

1

1

50‘

2

Gregorianischer Choral I

1

1

50‘

2

Musikgeschichte I – II

1

1

1.5

1.5

50‘/ 75’

5

Notationskunde R–R

1.5

1.5

1.5

1.5

100‘

6

Recherche Musik

1

Block

1

Nationalstile I bzw. II (Vorlesung)

 

0.5

0.5

50’

1*

Fragen zur Aufführungspraxis

 

0.5

0.5

50'

2

Instrumentenkunde R–R

 

1

1

50‘

2

Historische Stimmungen

 

0.5

0.5

50‘-75’

1

Total Credit Points Pflichtfächer

 

173 * /161 ** /

174 ***

Erforderliche Credit Points aus Masterorientierung und Wahlangebot

 

7 * /19 ** /

16***

Legende Seite 27

55

56

56

s.53

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

56f

57

55

42

57

58

58

Studiengangsleitung

Masterorientierung

Master–Orientierung

Musikpädagogik

Einführung in d. Musikpädagogik Vier Hospitationen

Master–Orientierung

Improvisation

Improvisation Klassenstunde Studientage Improvisation

Master–Orientierung

Generalbass/Ensembleleitung

Dirigiertechnik Maestro al Cembalo

Kelly Landerkin

Folgende Kurse müssen im letztem BA-Jahr absolviert werden, um ins entsprechende MA-Studium eintreten zu können:

ID Stufe Form Dauer CP/Semester

       

(1

2

3

4)

5

6

513

3.

Jahr

Gruppe

Block

 

s.

59

205

3.

Jahr

Einzel

50'

0

s.

60

267

3.

Jahr

Gruppe

x

0.5

0.5

s.

43

382

3.

Jahr

Gruppe

x

1

1

s.

101f

140

3.

Jahr

Gruppe

50‘

0.5

0.5

s.

44

141

3.

Jahr

Gruppe

50‘

1

1

s.

45

Legende Seite 27

S

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

 

MASTER OF ARTS IN MUSIKPÄDAGOGIK ALTE MUSIK, RENAISSANCE - ROMANTIK (MA MPAM R-R)

Die allgemeinbildenden pädagogischen Fächer werden ge- meinsam mit der Hochschule für Musik Basel angeboten, Fachdidaktik und spezielle Methodik sowie Hauptfachunter-

Instrumental-/Vokalpädagogik (in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik)

richt bleiben im Ausbildungsbereich der Schola Cantorum Ba- siliensis. In der Alten Musik kommen besondere Aspekte in der

Dauer

in der Regel zwei Jahre

Vermittlung von historischen und theoretischen Grundlagen hinzu. Neben den pädagogischen Fächern wird Wert auf eine

Workload

120 Credit Points (CP), als 2. MA 90 CP

hohe künstlerische Qualifikation gelegt.

Varianten

Instrumental-/Vokalpädagogik (Renaissance-Romantik)

Die pädagogische Ausbildung an der Schola Cantorum Basili- ensis bereitet, abgesehen vom Hauptfach Blockflöte, auf einen sehr speziellen Markt vor, in dem es in der Regel nur wenige Unterrichtsstellen gibt. Daher betrachtet es die SCB nicht als ihre vordringlichste Aufgabe, pädagogische Qualifikationen für alle Hauptfächer zu vermitteln. In Fächern, in denen sie ein Alleinstellungsmerkmal hat und in denen eine Nachfrage nach pädagogischer Vermittlung existiert, wird dies ermög- licht (Blockflöte, Cembalo, Viola da gamba, Laute, Gesang). Bei Instrumenten, die in der modernen Bauform etabliert sind (Violine, Violoncello, Fortepiano, Orgel, Oboe, Fagott, Posau- ne, Trompete, Querflöte etc.), wird davon ausgegangen, dass dies im Rahmen eines vorausgehenden Studiums dieser mo- dernen Formen absolviert wird. Es kann also nicht garantiert werden, dass stets ein Angebot für eine pädagogische Ausbil- dung an der SCB bereit steht. Eine Kombination der Master- Studiengänge im Bereich Mittelalter-Renaissance mit Musikpä- dagogik ist nicht möglich.

Eine pädagogische Ausbildung richtet sich grundsätzlich an Studierende, die neben einem fundierten künstlerischen Studium auch eine umfassende Qualifikation als Lehrende wünschen und Interesse und Eignung für Aufgaben der Ver- mittlung besitzen. Ziel des Studiengangs ist der Ausbau der bereits vorhandenen Grundlagen zur Entwicklung einer eigen- ständigen Persönlichkeit, die künstlerisches und pädagogisches Gestalten sinnvoll aufeinander beziehen kann. Vor allem mit dem Hauptfach Blockflöte wird ein grosses Berufsfeld in der Laienausbildung berührt, das sich nicht allein auf die Aspekte der Alten Musik beschränkt.

Bei Interesse für einen musikpädagogischen Studiengang set- zen Sie sich bitte mit der Studiengangsleitung in Verbindung, um die aktuellen Möglichkeiten zu erfragen.

Zulassungsbedingungen

_ Matur/Abitur oder ein gleichwertiger Abschluss

_ Bachelor of Arts in Musik oder gleichwertiger Abschluss

_ Überdurchschnittliche musikalische Begabung, fachliche Eig-

nung, genügende Vorbildung im Hauptfach und in Musiklehre

_ Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (die Unterrichts-

sprache an der SCB ist Deutsch)

_ Bestandene Aufnahmeprüfung und spezielle Eignungsprüfung

_ Ein freier Studienplatz im gewünschten Programm

BA mit mindestens 4.8 im Hauptfach und einer Empfehlung der Prüfungskommission (siehe BA-Prüfungsreglement)

_ Erfolgreich absolvierte Module der Master-Orientierung

_ Pädagogische Eignungsprüfung

_ Freier Studienplatz

Für BA-AbsolventInnen der SCB _

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

MA IN MUSIKPÄDAGOGIK, ALTE MUSIK, RENAISSANCE - ROMANTIK

(MA MPAM R-R), Instrumental-/Vokalpädagogik (in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik)

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

1

Dauer

CP Summe

2 3

4

Kernbereich

Hauptfach

Generalbasspiel für Hf Tasteninstr.

Kolloquium Masterarbeit

Masterrezital

Praxis

84*, 80**/***

15*,18**/*** 15/18

15/18

15/18

50‘

60*, 72**/***

4

4

4

4

25‘

16

0.5

0.5

50‘

1

7

x

7

3*, 5**/***

Generalbassspiel Vertiefung

Improvisation Vertiefung

Theorie

Nationalstile I bzw. II (Vorlesung)

Pädagogik

Pädagog. und psycholog. Grundlagen

Wahlangebote Musikpädogogik+

Fachdidaktik/Methodik

Hospitationen

Musikschul-Praktikum

Unterrichtspraxis mit eigenen SchülerInnen

Lehr- und Lernbericht

Masterarbeit

Total Credit Points Pflichtfächer

Erforderliche Credit Points aus Alternativ- oder Wahlangebot

1.5

1.5

25‘

3**/***

1

1

25’

2*/**/***

1*

0.5

0.5

50‘

1*

27.5

1

1

40’

2

1

1

1

1

x

4

2.5

2.5

2.5

2.5

63‘-100‘

10

0.5

x

0.5

1

x

1

1

1

50‘

2

1

x

1

7

x

7

114.5*,

112.5**/***

5.5*, 7.5**/***

+ siehe auch die „Studienwoche Musikpädagogik” der Hochschule für Musik

Studiengangsleitung

Kelly Landerkin

seite 24

Legende Seite 27

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

39

48

39

40

48

48,49

42

59

60

60

60

60

61

61

40

MASTER OF ARTS IN MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK (MA PAM)

Dauer

zwei Jahre

Workload

120 Credit Points (CP), als 2. MA 90 CP

Die Ausbildungen führen zu bestmöglicher instrumentaler/vo- kaler Kompetenz im solistischen Bereich, legen aber gleichzei- tig grossen Wert auf Ensemblefähigkeit, die in der Alten Musik in ganz besonderer Weise gefordert ist. Mit einer Masterarbeit wird die Kompetenz im reflektierten und wissenschaftlichen Arbeiten nachgewiesen.

Kompetenzen und berufliche Qualifikationen Ziel ist die Heranbildung einer eigenständigen künstlerischen Persönlichkeit, die sich auf höchstem instrumentalen und vo- kalen Niveau sowohl solistisch als auch im Ensemble ausdrü- cken kann, und die zudem über spezifische Kenntnisse in The- orie und Geschichte der Alten Musik verfügt, um selbständige und begründete aufführungspraktische und ästhetische Ent- scheidungen fällen zu können. Die künstlerische und intellek- tuelle Eigenständigkeit muss sich auf einem Markt bewähren, der weniger von institutionellen Arbeitgebern geprägt ist, als von der Kreativität und Überzeugungskraft der einzelnen Mu- sikerinnen und Musiker.

Vertiefung Mittelalter-Renaissance Da Musik des Mittelalters und der Renaissance fast ausschliess- lich aus Ensemblemusik besteht, erhält dieser Anteil beson- deres Gewicht im Ausbildungsplan (20 CP). Ausserdem werden Grundkompetenzen in der Ensembleleitung und in der Vermitt- lung von Musik ausgebildet. Im ersten Studienjahr erfolgt die vertiefte Beschäftigung mit einem Spezialthema aus der älteren Musik (30 CP). Beim Eintritt mit einem Hochschulabschluss aus anderen Programmen der Musikausbildung müssen essentielle Theorie-Fächer für die ältere Musik besucht werden. Diese werden im Gespräch mit der Studiengangsleitung festgelegt.

Vertiefung Renaissance-Romantik Beim Eintritt mit einem Hochschulabschluss in Musik aus an- deren Programmen der Musikausbildung müssen, je nach den individuellen Voraussetzungen, zentrale Theoriefächer für die ältere Musik besucht werden. Diese werden im Gespräch mit der Studiengangsleitung festgelegt.

seite 25

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S Zulassungsbedingungen

_ Matur/Abitur oder ein gleichwertiger Abschluss

_ Bachelor of Arts in Musik oder gleichwertiger Abschluss

_ Überdurchschnittliche musikalische Begabung, fachliche Eig-

nung, genügende Vorbildung im Hauptfach, solide Kenntnisse in Musiklehre

_ Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (die Unter-

richtssprache an der SCB ist Deutsch)

_ Bestandene Aufnahmeprüfung

_ Ein freier Studienplatz im gewünschten Programm

MA IN MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK, MITTELALTER – RENAISSANCE (MA PAM M-R)

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Kernbereich

 

Hauptfach

10

10

10

10

50‘

40

s.

39

Ensemble-Praktikum und Leitung

5

5

5

5

100‘

20

s.

40

Nebeninstrument Hf Gesang

2

2

2

2

25‘

8**

s.

41

Spezialisierung Praxis

7.5

7.5

x

15

s.

41

Spezialisierung Theorie und Kontext

7.5

7.5

x

15

s.

41

Kolloquium Masterarbeit

 

0.5

0.5

50‘

1

s.

39

Masterarbeit

 

7

x

7

s.

40

Masterrezital

 

7

x

7

s.

40

Total Credit Points Pflichtfächer

113**/105***

 

Erforderliche Credit Points aus Alternativ- oder Wahlangebot

 

7**/15***

Studiengangsleitung

Jeremy Llewellyn

MA IN MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK, RENAISSANCE – ROMANTIK

(MA PAM R-R), Gesang und Melodieinstrumente

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Kernbereich

105

 

Hauptfach

22.5

22.5

22.5

22.5

50‘

90

s.

39

Kolloquium Masterarbeit

 

0.5

0.5

50‘

1

s.

39

Masterarbeit

 

7

x

7

s.

40

Masterrezital

 

7

x

7

s.

40

Praxis

5

 

Generalbassspiel Vertiefung

1.5

1.5

25‘

3

s.

48

Improvisation Vertiefung

1

1

25’

2

s.

48

Total Credit Points Pflichtfächer

110

 

Erforderliche Credit Points aus Alternativ- oder Wahlangebot

 

10

Studiengangsleitung

Federico Sepúlveda

Legende

*

für Hauptfach Tasten- oder Zupfinstrument

**

für Hauptfach Gesang

***

für Hauptfach Melodieinstrument

B

Blockzeiten

Jahr/Semester wählbar

x

Zeit offen bzw. über längere Frist gestreckt

Hf

Hauptfach

Pf

Pflichtfach

CP

Credit Point

LN

Leistungsnachweis

MWI

Musikwissenschaftliches Seminar der Universität Basel

B-K

Barock-Klassik

M-R

Mittelalter-Renaissance

R-B

Renaissance-Barock

R-R

Renaissance-Romantik

S.-Stud.

Selbststudium

( )

wahlweise

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

MA IN MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK, RENAISSANCE – ROMANTIK

(MA PAM R-R), Tasten- und Zupfinstrumente

seite 28

PFLICHTFÄCHER

Kernbereich

Hauptfach

Generalbassspiel

Kolloquium Masterarbeit

Masterarbeit

Masterrezital

Praxis

CP/Semester

1

Dauer

CP Summe

2

3 4

111

20

20

20

20

50‘

80

4

4

4

4

25‘

16

0.5

0.5

50‘

1

7

x

7

7

x

7

2

1

2

1

25'

1

0.5 0.5

50‘

1

114

6

Improvisation Vertiefung

Theorie

Nationalstile I bzw. II (Vorlesung)

Total Credit Points Pflichtfächer

Erforderliche Credit Points aus Alternativ- oder Wahlangebot

Studiengangsleitung

Federico Sepúlveda

Legende Seite 27

s.

s.

s.

s.

s.

s.

s.

39

48

39

40

40

48,49

42

Minor

Angebote

MA PAM, MINOR IMPROVISATION

Dieser Minor ist Voraussetzung für den MA in spez. musika- lischer Perfomance Alte Musik Improvisation (siehe unten).

Über die Zulassung entscheidet die Fachgruppe Improvisation auf Grund der Leistungen im BA.

 

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Improvisation Einzelunterricht

3

3

3

3

50‘

12

s.

Improvisation Klassenstunde

2

2

2

2

50‘

8

s.

Historische Improvisationspraxis

1

1

1

1

25‘

4

s.

Studientage Improvisation

 

1

1

B

2

s.

„Notenbüchlein“

 

0.5

0.5

x

1

s.

Total Credit Points

 

27

Reduktion der CPs im Hauptfach: 6 / Sem.

 

MA PAM, MINOR ZWEITINSTRUMENT/GESANG

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Zweitinstrument/Gesang

5

5

5

5

50‘

20

s.

Wahlangebote, Projekte, Konzerte für Zweitinstrument/Gesang

5

x

5

Total Credit Points

25

 

Reduktion der CPs im Hauptfach: 5 / Sem.

 

Legende Seite 27

 

seite 29

51

51

51

51

51

52

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

MA PAM UND MA SPAM HSP, MINOR RENAISSANCE-STUDIEN

 

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Eigene Ensemblearbeit Aufführungspraxis des 16. Jahrhunderts Gregorianischer Choral Geschichte der Musiktheorie, Renaissance

2

2

2

2

x

8

 
 

2

2

2

2

50'

8

 

s.

52

1

1

50'

2

s.

53f

 

2

100'

2

s.

41

Total Credit Points

20

 
 

Reduktion der CPs im Hauptfach: 5 / Sem.

 

MINOR MUSIKALISCHER SATZ UND GESCHICHTE

 

In diesem Minor werden die Verbindungen und Spannungen zwischen der Geschichte des (verschriftlichten oder nicht ver- schriftlichten) Satzes und die Geschichte der musikalischen Schriftlichkeit bzw. Mündlichkeit thematisiert. Die Studierenden sind verpflichtet zum Besuch von Historischer Satzlehre Prakti- kum (M-R oder R-R), Geschichte der Musiktheorie und der Blockveranstaltung Einleitung in die Musikphilologie. Je nach Interesse wählen die Studierenden entweder den Schwerpunkt Mündlichkeit oder Schriftlichkeit, der weitere Pflichtfächer ent- hält. Zusätzlich werden Veranstaltungen aus dem Symposien- und dem Unterrichtsangebot der SCB und dem Angebot des Musikwissenschaftlichen Seminars besucht. Weitere Informationen zu diesem neuen Minor sind zu Beginn des Studienjahres bei der Studiengangsleitung erhältlich.

 

Total Credit Points

20

 

MASTER OF ARTS IN SPEZIALISIERTER MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK, (MA SPAM)

Dauer

in der Regel zwei Jahre

Workload

120 Credit Points (CP), als 2. MA 90 CP

Vertiefung Mittelalter-Renaissance Das Programm richtet sich an Studierende mit einem sehr guten Bachelor of Arts der SCB in der Vertiefung Mittelalter- Renaissance sowie an externe Interessenten, die breit gefä- cherte und qualifizierte Kenntnisse in Theorie und Praxis der Musik des Mittelalters und der Renaissance besitzen. Gegen- stand der Ausbildung ist die Musik Europas aus der Karolin- gerzeit bis ins 16. Jahrhundert. Darüber hinaus soll das selb- ständige wissenschaftliche und künstlerisch-kreative Arbeiten gefördert werden, indem pro Studienjahr je ein Spezialthema aus der älteren Musikpraxis in Zusammenarbeit mit einem/ einer Dozierenden vertieft behandelt und präsentiert wird (2 mal 30 CP). Ziel ist die Ausbildung zu einer künstlerischen Persönlichkeit, die historische und künstlerische Aspekte der älteren Musik auf höchstem instrumentalen und vokalen Niveau kreativ zu verbinden weiss, um sich in einer überwie- gend freien beruflichen Szene Gehör verschaffen zu können.

Vertiefung Renaissance-Romantik Variante Historische Spielpraxis Das Programm richtet sich vor allem an MusikerInnen mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung, die sich im Be- reich der Alten Musik zusätzlich qualifizieren möchten. Das zweijährige Programm ist auf die spielpraktische Ausbildung fokussiert. Zentrale Theoriefächer für die ältere Musik (Gehör- bildung / Historische Satzlehre / Historische Notation) werden in einem konzentrierten Kurs vermittelt oder mit alternativen Angeboten absolviert. Ziel der Ausbildung ist eine hohe Kom- petenz in der historischen Musikpraxis, die eine qualifizierte Betätigung in der professionellen Praxis ermöglicht. Bei anrechenbaren Voraussetzungen kann dieser Vertiefungs- bereich auch mit 90 CP absolviert werden.

Ausbildungsgänge / Tabellen mit Zulassungsbedingungen

S

Variante Generalbass/Ensembleleitung Die Ausbildung richtet sich an sehr gut qualifizierte Spie- lerinnen und Spieler von Tasteninstrumenten, vorzugswei- se auf dem Cembalo, die über eine ausgezeichnete Basis im Generalbassspiel verfügen und die instrumentaltechnischen, theoretischen und kreativen Voraussetzungen besitzen, sich umfassend mit diesem zentralen Gebiet der Barockmusik auseinanderzusetzen. Das Programm nutzt singuläre Kompe- tenzen und Ressourcen der SCB. Zum Hauptfachunterricht in Generalbass kommt eine kleinere Unterrichtseinheit für den rein instrumentalen Bereich.

Die Generalbassausbildung kann mit Ensembleleitung verbun- den werden, da beide Aufgabenfelder eng ineinandergreifen. Absolventen dieses Masterprogramms sind in der Lage, alle denkbaren Generalbassaufgaben mit höchster Kompetenz auszuführen und darüber hinaus ein grösseres Ensemble sicher bis zur Aufführung eines Werkes zu bringen.

Dozierende

Jörg-Andreas Bötticher, Jesper B. Christensen, Andrea Marcon (für „Maestro al Cembalo“) u.a.

Variante Improvisation Das Programm richtet sich vor allem an SpielerInnen von Tas- ten- und Melodieinstrumenten, die bereits über sehr gute Fähigkeiten auf dem Instrument und exzellente Voraussetzun- gen für die historisch informierte Improvisation verfügen. Die SCB kann sich mit diesem Programm auf ihre besonderen Kompetenzen in Improvisationspraxis, Theorie und historischer Satzlehre stützen. Geübt werden die Fähigkeiten zum stilistisch differenzierten Improvisieren, wobei Kenntnisse der histo- rischen Satzlehre, des Generalbasses, höchste spieltechnische Kompetenzen und persönliche Kreativität im besten Fall zu einer „composition in performance“ gebündelt werden. Absolventen dieses Studienganges werden in der Lage sein, auf historisch informierter Basis musikalisch-schöpferische Aufgaben im Konzertleben zu erfüllen.

Dozierende

Nicola Cumer, Emmanuel Le Divellec, Rudolf Lutz, Sven Schwann- berger, Markus Schwenkreis (Improvisation), Johannes Menke u.a. (Satzlehre)

Zulassungsbedingungen

_ Matur/Abitur oder ein gleichwertiger Abschluss

_ Bachelor of Arts in Musik oder gleichwertiger Abschluss

seite 32

_ Überdurchschnittliche musikalische Begabung, fachliche Eig-

nung, genügende Vorbildung im Hauptfach, solide Kenntnisse in Musiklehre

_ Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (die

Unterrichtssprache an der SCB ist Deutsch)

_ Bestandene Aufnahmeprüfung

_ Ein freier Studienplatz im gewünschten Programm

MA IN SPEZIALISIERTER MUSIKALISCHER PERFORMANCE ALTE MUSIK, MITTELALTER - RENAISSANCE (MA SPAM M-R)

PFLICHTFÄCHER

CP/Semester

 

Dauer

CP Summe

1

2

3

4

Kernbereich

 

115

 

Hauptfach

7.5

7.5

7.5

7.5

50‘

30

s.

Ensemble-Praktikum und -Leitung

5

5

100‘

10

s.

Spezialisierung I/II Praxis

7.5

7.5

7.5

7.5

x

15

s.

Spezialisierung I/II Theorie und Kontext