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ACHTUNG! FRIST ZUR VERHINDERUNG RÄUMUNG 26.06. EINGANG INFORMATIONEN/GELD VERMIETER/AG MANNHEIM

Antrag auf einstweiliger Rechtsschutz

In Sachen

NAME

gegen

Jobcenter ORT

Wegen Darlehen zur Verhinderung einer Räumung

Ich

anzuordnen:

beantrage

1. Das Antragsgegnerische Jobcenter wird verpflichtet, dem Antragsteller ein Mietdarlehen in Höhe von BETRAG € zu gewähren und an den Vermieter des Antragstellers, NAME, vor dem 26.06.2017 auszubezahlen.

2. Das Jobcenter trägt die Kosten des Verfahrens.

Vermieter des Antragstellers, NAME, vor dem 26.06.2017 auszubezahlen. 2. Das Jobcenter trägt die Kosten des Verfahrens.

Begründung:

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Ich übersende für das Gericht Klage des VERMIETERS auf Räumung und Bezahlung. Wäre dieser Betrag bezahlt, lägen die Voraussetzungen des §543 II Nr. 3 a) und b) BGB nicht vor, ebensowenig die Voraussetzungen des §569IIa BGB. Würde ein Darlehen bewilligt UND bezahlt bis 26.06.2017, lägen die Voraussetzungen des §569 IIINr.2 BGB vor. Die Räumung wäre dann abgewendet.

Das antragsgegnerische Jobcenter verweigert eine Darlehenszahlung. Die Vorlage einer Bestätigung, dass die Räumungsklage zurückgenommen wird, fordert das Gesetz nicht. §22 VIII SGB II sagt dass

(8) Sofern Arbeitslosengeld II für den Bedarf für Unterkunft und Heizung erbracht wird, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist.

Die Sicherung der Unterkunft ergibt sich aus §569III BGB. Weitere Voraussetzungen fordert das Gesetz nicht. Das Darlehen ist in der beantragten Höhe zu.

Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund bestehen daher. Der Antragsteller hat einen Anspruch auf Übernahme der Verbindlichkeiten als Darlehen. Hilfsweise ist immer noch ungeklärt, ob für Januar und Februar nunmehr Mietzahlungen zu leisten sind oder nicht. Bescheide der Aufhebung gingen dem AST nicht zu, die Voraussetzungen für eine öffentliche Zustellung lagen bei überfülltem Briefkasten nicht vor. Denn solange der Aufenthaltsort bekannt ist (zB §185Nr. 1 ZPO oder §56 VwGO, der auf §185 ZPO verweist usw), ist eine öffentliche Zustellung unzulässig, so dass auch aufgrund des bestandskräftigen Bescheides eine Bezahlung der Mietrückstände zu erfolgen hat.

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Ich bitte dem JC eine Frist von maximal einem Arbeitstag zu setzen.

Unterschrift