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Fachbereich:

Maschinenelemente

Thema:

Wellen-Naben Verbindungen

Formelsammlung: M.Wipf

Formschlüssige Wellen-Naben Verbindungen

b h t1 d : zulässige Flächenpre ssung F zul
b
h
t1
d
: zulässige Flächenpre ssung
F zul

p

n : Anzahl Passfedern

ϕ

:

Tragfaktor n =

1

ϕ

=

1

 

2

n =

ϕ

=

0, 75

l ' : tragende Länge des Keils

l : gesamtläng e des Keils

TB 12-2a/S.110

Prizip:

Entscheigungskriterium zur Berechnung an der Welle-Naben Verbingung ist die Flächenpressung an Welle und Nabe.

Merke: !!!

Die Flächenpressung an der Welle ist nur zu überprüfen, wenn gilt:

Re welle < Re Nabe

Konstruktionsrichtlinien

Welle ist möglichst torsionssteif zu gestalten

→   Welle ist möglichst torsionssteif zu gestalten →   Bei Schiebesitzen ist eine Passfeder zu

Bei Schiebesitzen ist eine Passfeder zu verwenden

Welle härter als Nabe (bei Schiebesitz), ansonsten können bei ungünstigen Belastungen störende Rillen entstehen

Momenteinleitung möglichst weit weg von der Momentabnahme

Momenteinleitung möglichst weit weg von der Momentabnahme   = T ⋅ 2   p F Nabe
 

=

T 2

 

p

F

Nabe

d

l

'

(

h

t

1

)

n

ϕ

 

T 2

 

p

F

Welle

=

 

d

'

l t

1

n

ϕ

 
p F Welle =   d ⋅ ' ⋅ l t 1 ⋅ n ⋅ ϕ
Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Wellen-Naben Verbindungen Formelsammlung: M.Wipf Formschlüssige Wellen-Naben
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Wellen-Naben Verbindungen
Formelsammlung: M.Wipf
Formschlüssige Wellen-Naben Verbindungen (Beipsiel)
Beispiel: d=50 ; Welle: E 295 ; Keil: 9SMnPb28 , T: wechselnd
Ziel: Es soll für die oben gegebene Situation das maximal übertragbare Moment ermittelt werden
Konzept:
1. Als erstes müssen über die Gegebenheiten (Wellendurchmesser) anhand der Tabelle TB 12-2a/S.110
die fehlenden Grössen ermittelt werden. Für das obige Beispiel erfolgen hierfür folgende Werte:
Bereich : 44
50
:
b =
14
;
h = t =
9 ;
5,5
1
2. Weiter muss bestimmt werden, ob eine oder zwei Passfedern für die gegebene Situation benötigt
werden (kann auch aus Gründen der Unwucht notwendig sein). Im vorliegenden Fall wird eine
Passfeder vorgesehen, wodurch der Faktor Phi als eins ausfällt.
3. Nun muss die theoretisch maximal sinnvolle Keillänge gemäss der unten stehenden Beziehung
berechnet werden. Über dies und die bereits ermittelte Breite (aus Tabelle) wird danach die effektive
Länge des Keils ermittelt:
l
' 1, 2
d
=
1, 2 50
mm
=
60
mm
⇒ = + =
l
l
'
b
60
mm
+
14
mm
=
74
mm theor
.
Normlänge : 70mm
4. Gemäss der Nachfolgenden Tabelle ist die maximale Fugenpressung zu ermitteln:
R
295 N
N
e
p
=
=
= 196,7
F
2
2
zul
S
mm ⋅ 1,5
mm
F
5. Demzufolge wird das maximale Moment:
p
d l
'
(
h
t
)
n
ϕ
197 50 70 14
(
) (
9
5,5 1 1
)
F
1
T =
=
=
968730
Nmm
=
968.73
Nm
2
2

Fachbereich:

Maschinenelemente

Kupplungen (Einführung) 2 ⎛ ⎞ ⎛ = J + ⎜ J red 0 0 T
Kupplungen (Einführung)
2
=
J
+ ⎜
J red
0
0
T
=
J
⋅ ϕ  =
⋅ ω =
a
red
0
J red
0
0
0
0
Kupplungen (Beispiel) à Kupplungsmoment à Motormoment à Leistung Konzept: 1.   = m r ⋅
Kupplungen (Beispiel)
à Kupplungsmoment
à Motormoment
à
Leistung
Konzept:
1.  
=
m r
2 ⇒
J
J Masse
2.  
J
J Abtrieb
' =
=
J Abtrieb
2
i
3.  
J
=
J
+
J
'
0
red
0
Abtrieb
4.  
Δ
α ω
0
=
=
=
0
dt

Thema:

Kupplungen

2 2 2 ⎞ ⎛ ⎞ ⎟ ⎟ J 2 ⎛ v ⎞ ⎛ v
2
2
2
⎟ ⎟ J
2 ⎛ v ⎞
⎛ v ⎞
⎟ +
Translation
⋅ α
J red
0
0

Formelsammlung: M.Wipf

2

v

Allgemeine Berechnung des Massenträgheitsmomentes verschiedener Körper aus Sicht von einer bestimmten Stelle des Getriebes (im Normalfall des Motors)

bestimmten Stelle des Getriebes (im Normalfall des Motors) Rotation Das Moment am Punkt, welcher von Interesse

Rotation

Das Moment am Punkt, welcher von Interesse ist, bzw. am Motor lautet demnach:

welcher von Interesse ist, bzw. am Motor lautet demnach: J = 0,1 kgm 0 Motor 2
J = 0,1 kgm 0 Motor 2 J m = 0, 4 kgm i=4 1
J
= 0,1 kgm
0
Motor
2
J m =
0, 4 kgm
i=4
1
n
= 500 min −
N
=
J
+
J
Abtrieb
Masse
1
2
+
J
m r
+
J
Masse
1
1
=
2
2
i
i
2
m r
+
J
100
kg
(
0,15
m
)
2 +
1
=
J
+
=
0,1
kgm
2 +
0
2
2
i
4
ω
Δ
2 ⋅ n
π
Δ
2 ⋅
π
0
sec
=
=
Δ
t
Δ
t ⋅ 60
0.5 60
s
s

Δ t

2 2 J = 0,1 kgm 1 d=30 m 100kg 2 4 kgm 2 =
2
2
J
= 0,1 kgm
1
d=30
m
100kg
2
4
kgm
2
= 0, 4906
kgm
1
2
s
1 d=30 m 100kg 2 4 kgm 2 = 0, 4906 kgm 1 2 s Ziel:

Ziel: Der Antrieb soll innerhalb von 0,5 s auf nN beschleunigen. Zu bestimmen sind:

Zu Beginn wird das Gesamtmassenträgheitsmoment des Systems (ohne Motor) bezüglich der Kupplung ermittelt. Als erstes wird die Masse m über den Wirkradius der Seilrolle zu einem Massenträgheitsmoment umgerechnet:

Das Massenträgheitsmoment des Abtriebs aus Sicht der Kupplung lautet:

Inklusive der Welle/Zahnradkombination ergibt sich für das an der Kupplung anliegende M.moment:

Als nächstes muss die Winkelbeschleunigung ermittelt werden, um über diese nachher auf das Moment schliessen zu können:

= 104,72

Achtung: Liegt die Drehzahl des Abtriebs vor, so muss diese mittels dem Übersetzungsverhältnis auf diejenige des Motors zurückgerechnet werden

Änderung konstant

⎜ ⎝

ω

1

ω

0

J

1

+

⎜ ⎝

ω

2

ω

0

J

2

+ +

⎜ ⎝

ω n

ω

0

n

+

m

1

⎜ ⎝

1

ω

0

+ m

2

2

ω

0

⎝ ω n ω 0 n ⎠ + m ⎜ 1 ⎜ ⎝ 1 ω 0
⎝ ω n ω 0 n ⎠ + m ⎜ 1 ⎜ ⎝ 1 ω 0

n

min

=

2

π

500

+

m

n

n

ω

0

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Maschinenelemente

 

Thema:

Kupplungen

   

Formelsammlung: M.Wipf

5. Gemäss der unten gezeigten Formel kann nun auf das notwendige Anfahrmoment zur Beschleunigung der trägen Masse geschlossen werden:

 

T

=

J

ω=

 

J

ω=

0

0, 4906

kgm

2

 

104

1

= 51,378 Nm

 

am

0

red

s

2

6. Für die weiteren Berechnung wird nebst dem Anfahrmoment auch noch das Lastmoment, hervorgerufen durch die Gewichtskraft, benötigt:

 
 

1 d 1

 

m 0.3 m 1 = 36,788 Nm

s

2

2

4

 
 

T

L

=

m g r

m g
i

=

2

i

=

100

kg

9,81

7. Es lässt sich nun das gesamte Anfahrmoment bestimmen, welches sich zusammensetzt aus dem statischen Anteil TL hervorgerufen durch die Gewichtskraft und dem aufzubringenden Anteil für die Beschleunigung der Rotationsmasse Jred:

T

a

=

T

L

+

T

am

= 51,378 + 36,788

Nm

Nm

=

88,17

Nm

8. Das Anfahrmoment, welches der Motor aufbringen muss setzt sich zusammen aus dem gesamten Anfahrmoment und dem zusätzlichen Moment, dass benötigt wird um den Rotor des Motors zu beschleunigen:

 
 

T

aN

   

J

ω=

0

88,17

Nm

+

0, 4

kgm

2

104

1

 

= 130.1 Nm

 

=

T

+

 

Motor

a

m

s

2

9.

Die Motorleistung beim Anfahren beträgt:

 

P

 

T

 

T

2

π

n

min

 

130,1 Nm

2

π

500

6809,6

W

 

6,8

kW

 

=

 

=

=

=

=

aN

Motor

aN

Motor

ω

0

aN

Motor

 

60

 

60

s

 

10.

Die Motorleistung beim Hebevorgang mit v=const. betägt:

 

P

m

=

T

 

=

T

am

2

π

n

min

2

π

500

 

1926, 2

W

 

1,9

kW

 
 

ω

0

 

=

36,788 Nm

 

=

=

am

 

60

 

60

s

Merke: Bei der Auslegung des Motors auf dessen aufzubringende Leistung reicht es aus, wenn die Leistung des Hebens bei konstanter Geschwindigkeit verwendet wird, da Elektromotoren kurzzeitig extrem überbelastet werden dürfen. Natürlich nur dann, wenn der Fördertrieb nicht ununterbrochen beschleunigt wird.

Fachbereich:

Maschinenelemente

Kupplungen (Beispiel) Ziel: a)   b)   Konzept: 1.   1 2 = 2 J
Kupplungen (Beispiel)
Ziel:
a)  
b)  
Konzept:
1.  
1
2
=
2
J
=
J
+
J
Ersatz
Zylinder
2.  
J
Ersatz
J
J
+
=
0
red =
0
i 2
3.  
1
1
W
=
J
ω 2
=
kin
2
2
4.  
dW
Δ
W
P =
=
dt
Δ
t
5.  
Δ t
4,74
h
=
=
t k brems
100
100
6.  
T
=
J
ω
=
k brems
0
red
0
= 311, 45
kgm

Thema:

Kupplungen

J 0 Motor 2 J m = 0, 4 kgm i=0,2 1 2 J 0,
J
0
Motor
2
J m =
0, 4 kgm
i=0,2
1
2
J
0, 2 kgm
Welle =
kg
2
1 50
(
0,7
m
)
2
2
=
12 . 25
kgm
2
2
2
=
12 , 25
kgm
+
0, 2
kgm
=
12 , 45
kgm
Welle
2
12, 45 kgm
2
(
0, 2
)
2
⎛ 2
π
2
60
Δ
W
1706
10 3 J
⇒ Δ =
t
=
=
17066, 2
s
=
P
100 W
=
0,047 2,84 min
h
=
Δ ω
2 ⋅
π
⋅ n
Δ t
2,84 60 60
1
2
0.6146
= 191, 4 Nm

1000

Formelsammlung: M.Wipf

2 m=50kg ; r=0,7m   2 ⎟ ⎠ = 1706 10 ⋅   = 3

2

m=50kg ; r=0,7m

 

2

=

1706 10

 

=

3 J

h

= 0, 2 kgm

Schwungrad wird mit P=100Watt beschleunigt. Wie lange dauert es, bis die Nenndrehzahl erreicht wird

Das Schwungrad soll in einem Zehntel der Zeit die Energie wieder abgeben. Wie gross ist Tk ? (Tk= Moment)

Als erstes soll das Massenträgheitsmoment (MTM) des Schwungrades (voller Zylinder) ermittelt werden, und danach mit dem MTM der Welle addiert werden:

Das Ersatz-MTM aus sicht der Kupplung setzt sich zusammen zum einen aus dem bereits berechneten Anteil und zum anderen aus J0. Als Gedankenstütze auf die Frage, ob mit i^2 multipliziert wird, oder durch dieses dividiert werden soll, muss man sich lediglich vor Augen füren, dass über die dargestellte Übersetzung aus sicht der Kupplung das MTM des Schwungrades grösser sein muss.

Um später den Zusammenhang zwischen den errechneten Grössen und der Leistung herstellen zu können muss in einem ersten Schritt die kinetische Energie des Systems errechnet werden:

Achtung: Liegt die Drehzahl des Abtriebs vor, so muss diese mittels dem Übersetzungsverhältnis auf diejenige des Motors zurückgerechnet werden

Um auf die zum Anfahren benötigte Zeit schliessen zu können, kann folgender Ansatz verwendet werden:

284, 4 min 4,74

Soll nun der Antrieb in einem hundertstel der Zeit beschleunigt werden, so bedeutet dies:

Das benötigte Bremsmoment für die gerade ermittelte verkürzte Bremszeit beträgt:

J Zylinder

=

m r

n

N

= 1000 min

0, 2

kgm

2 +

= 311, 45

kgm

J

0

red

2


2

π

60

n

min

J 0 red ⋅ ⎛ 2 ⋅ ⎜ ⎝ 2 π ⎞ ⎟ 60 ⎠ ⋅
J 0 red ⋅ ⎛ 2 ⋅ ⎜ ⎝ 2 π ⎞ ⎟ 60 ⎠ ⋅

=

1

2

311, 45 kgm

311, 45

kgm

2

=

311, 45 kgm

2

Fachbereich:

Maschinenelemente

Kupplungen Anfahrvorgänge

Kupplungsmoment:

2

N

Die Schlupfdauer t r ist gleich t 1 -t 0

Thema:

Kupplungen

⋅ F d ⋅ = µ N T K 2
F d
= µ
N
T
K
2
⋅ F d ⋅ G N T = µ K 2
F d
G
N
T
= µ
K
2
⋅ F d ⋅ H N T = µ K 2
F d
H
N
T
= µ
K
2

F

N

Antriebsseite

F

N

=

ω

Δ

ω

=

Δ

ω

=

2

π

n

Motor

 
 

Δ t

 

t

r

t

r

Motor     Δ t   t r t r Formelsammlung: M.Wipf T K Lastseite 40

Formelsammlung: M.Wipf

T K
T
K

Lastseite

40

kgm

2

J= 40 kgm 2

=

41,89

s

Kupplungsmoment beim Gleitvorgang:

Kupplungsmoment beim „Haft-Betrieb:

⋅ G T = µ K 2 Ziel: a)   b)   Konzept: 1.  
G
T
= µ
K
2
Ziel:
a)  
b)  
Konzept:
1.  
2 π
⋅ n
T
=
J
ω
=
J
K
2 ⋅
π
⋅ n
t
=
r 60 ⋅ T
K
2.  
1
1
2
W
=
J
⋅ ω =
40
kin
2
2

60 t

Motor

⋅ Motor N = 100 Nm 1 n N = 1000 min − Motor r
Motor
N
= 100 Nm
1
n
N = 1000 min −
Motor
r
2
2
π
1000
2
⋅ π
1000
⋅ s
2
⋅ J =
40 kgm
=
60 100
s ⋅
Nm
60 s ⋅
100
kg m
2
1000 ⎞
2
kgm
⎜ 2
⋅ π ⋅
J
60
⎟ = 219324 ,54

F d

Kupplungen Anfahrvorgänge (Beispiel)

= 219324 ,54 ⎠ F d Kupplungen Anfahrvorgänge (Beispiel) Die Schlupfdauer tr soll ermittelt werden Die

Die Schlupfdauer tr soll ermittelt werden Die Verlustarbeit Wv ist zu bestimmen

Als Ansatz soll die unten dargestellte Formel verwendet werden:

Um die Verlustarbeit bestimmen zu können, wird zu Beginn die kinetische Energie bestimmt:

F R

K

T

F R K T = µ ⋅ F = F r d

= µ F

= F

r

F R K T = µ ⋅ F = F r d

d

Fachbereich:

Maschinenelemente

 

Thema:

 

Kupplungen

Formelsammlung: M.Wipf

3. Die vom Motor abgegebene Arbeit errechnet sich wie folgt:

 

P =

dW

=

Δ

W

 

dt

Δ

t

 

2

π

1000

Δ

W

=

P

t

⋅ Δ =

T

k

ω

t

⋅ Δ =

100

Nm

60

42 438649,084

s

=

J

4. Die Verlustarbeit Wv ist die Differenz der beiden Arbeiten (Wkin und Wmotor)

W

V

=

438649,084 219324,54

J

J =

W

kin

2
2

219324,54

J =

5. Ein anderer Rechenweg zur Bestimmung der Verlustarbeit wäre:

 

t

1

t

1

t

1

t

1

W

V

=

t

0

( )

P t dt

V

=

t

0

T

K

ω

dt

=

t

0

T

K

ω

t dt T

=

K

2

π

n

60 tr

t

0

t dt

=

T

K

2 ⋅ π ⎛ 2 ⋅ n t ⋅ ⎜ ⎜ 60 ⋅ tr 2
2 ⋅
π
2
⋅ n
t
60
⋅ tr
2

42

0

= 219324,54

 

6. Zuletzt soll nun noch ermittelt werden, wie viele Anfahrvorgänge pro Stunde die Kupplung leisten kann, wenn sie 20W Leistung in Form von Wärmeleistung abstrahlen kann:

P =

n Wv

=

20 W

 

V

m

3600

s

 
 

20

W

3600

s

 

=

n

= 0,3283

 
 

219324,54 J

 

Fachbereich:

Maschinenelemente

 

Thema:

 

Stifte / Bolzen

 

Formelsammlung: M.Wipf

Steckstift

Steckstift Flächenpressung:

Flächenpressung:

 
 

d: Bolzendurchmesser [mm]

 

l: frei herausragende Länge [mm]

s:eingespannte Länge [mm]

 
 
 

F

(

6

l

+

4

s

)

F

(

6

l

+

4

s

)

0,35

R

m

bei ruhender Last

d =

p

zul

s

2

 

p =

d s

2

 

p

zul

0, 25

R

m

bei schwellender Last

 

Biegespannung:

 
 

d =

F l 32 ⋅ ⋅ 3 σ ⋅ π b
F l 32
3
σ ⋅ π
b
 

σ

b

=

M

b

W

Kreis

σ

b zul

 

0,3 R bei ruhender Last

m

0,2 R bei schwellender Last

m

0,15 R bei wechselnder Last

m

Frage: Wie gross darf

F (schwellend) maximal werden ?

 

Konzept:

1. Da der Angriffspunkt im Verhältnis zum Durchmesser ziemlich weit von der Einspannstelle entfernt ist, wird der Belastungsfall der Abscherung nicht berechnet. Es ist daher nur die, durch die Belastung entstehende Flächenpressung von Interesse. Hierfür sind folgende Angaben nötig:

 

R

= N mm

490

/

2

(

E

295

)

 

R

m

m

Stift

Teil

= N mm

510

/

2

(9

SMnPb 28 )

 

2. Die oben aufgeführte Formel ist gemäss dieser Aufgabenstellung nach F umzuformen. Für die zulässige Flächenpressung ist aus Festigkeitsgründen diejenige des schwächeren Werkstoffes zu wählen:

F =

p

zul

d s

2

=

0, 25 R d s

m

2

=

0, 25 490 /

N mm

2

(

5 30

mm

)

2

1312,5 N

 

(

6

l

+

4

s

)

(

6

l

+

4

s

)

(

6 50

mm

+

4 30

mm

)

3. Nun ist noch die Biegespannung gemäss den unten aufgeführten Formeln zu bestimmen. Bzw. über diese die maximal zulässige Kraft die schwellend wirken darf:

 

=

M

b

=

M

b

=

 

M

 

F l

 

=

M

b

=

F

l

=

F l 32

σ

σ

b

W

Kreis

π

d

3

σ

b zul

 

b =

σ

b

 

W

Kreis

W

Kreis

 

π

d

3

b zul

F

σ π

b

d

3

=

32

0, 2 510 /

N mm

2

π

5

3

= 25,035 N

 

Achtung: Es ist die zulässige Spannung des Stiftwerkstoffes zu

verwenden, da dieser der

 

l 32

 

50 32

 

Biegebeanspruchung unterliegt

4. Es ist ersichtlich, dass das der Stift einer grossen Biegespannung unterliegt, welchen seine Belastbarkeit auf eine wesentlich niedrigere Kraft beschränkt. Demzufolge ist die zulässige Höchstbelastung gemäss der maximal zulässigen Biegespannung festzulegen:

F

σ π

b

d

3

=

0, 2 510 /

N mm

2

π

5

3

= 25,035 N

 

l 32

 

50 32

   
Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Stifte / Bolzen Formelsammlung: M.Wipf Querstift 0,2 R ruhend m τ =
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Stifte / Bolzen
Formelsammlung: M.Wipf
Querstift
0,2 R ruhend
m
τ
=
a zul
0,15 R schwellend
0,1 R wechselnd
m
m
Frage: Wie gross muss der Durchmesser (d) des Stiftes gewählt werden, damit ein Nennmoment von T=250Nm
übertragen werden kann. Es werden für dieses Beispiel die selben Werkstoffe, wie beim vorhergehenden
Beispiel verwendet.
Konzept:
1. Aufgrund der maximal zulässigen Flächenpressung in Welle und Nabe wird zunächst separat der
minimale Stiftdurchmesser bestimmt. Für die Nabe gilt:
3
K ⋅ T
K ⋅ T
250 10 Nmm
a
nenn
a
nenn
d ≥
=
=
= 1,08
2
p
s d
(
+
s
)
R
0, 25
s d
(
+
s
)
490 /
N mm
0, 25 25
mm
(
75
)
zul
w
m
w
2. In der Welle gilt:
3
4 K T
4 1 250 10 Nmm
A
nenn
d
=
=
= 11,17 mm
2
π
⋅ d
τ
π
50
mm
0,1 510 /
N mm
w
a
3. Um das nötige Moment übertragen zu können, muss nun der grössere Durchmesser verwendet werden:
3
4 K T
4 1 250 10 Nmm
A
nenn
d
=
=
= 11,17 mm
2
π
⋅ d
τ
π
50
mm
0,1 510 /
N mm
w
a
d
Längsstift
D
Frage: Welches Moment kann der gleiche Stift in Längseinbauweise übertragen
Konzept:
1.
Das übertragbare Moment wird gemäss der unten stehenden Beziehung errechnet:
2
p d d
l d
0, 25 490 /
N mm
50
mm
100
mm
12
mm
w
6
3
T
=
=
=
1,8 10
Nmm
=
1,8 10
Nm
nenn
4 ⋅ K
4 ⋅ 1
A

Fachbereich:

Maschinenelemente

Bolzen

M b max

=

F t

(

S

F ⋅ t S M = b max 8
F
⋅ t
S
M
=
b max
8
F ⋅ t G M = b max 4
F
⋅ t
G
M
=
b max
4

Festlegen der Bauteileabmessungen

-

nicht gleitende Flächen:

-

Gleitende Flächen:

d

k

K A

F

σ b zul

Flächen: d ≈ k ⋅ K A ⋅ F σ b zul Thema: + 2 ⋅

Thema:

+ 2

t

G

)

8

t S

d

= 1,0

t S

d

= 1,6

und

t

und

t

nenn

t S d = 1,6 und t und t nenn Stifte / Bolzen G d G
t S d = 1,6 und t und t nenn Stifte / Bolzen G d G

Stifte / Bolzen

G

d

G

d

= 0,5

= 0,6

Formelsammlung: M.Wipf

G d G d = 0,5 = 0,6 Formelsammlung: M.Wipf F:statisch / ruhend Einbaufall 1: Der
G d G d = 0,5 = 0,6 Formelsammlung: M.Wipf F:statisch / ruhend Einbaufall 1: Der

F:statisch / ruhend

Einbaufall 1: Der Bolzen sitzt in der Gabel und in der Stange mit einer Spielpassung

in der Gabel und in der Stange mit einer Spiel passung Einbaufall 2: Der Bolzen sitzt
in der Gabel und in der Stange mit einer Spiel passung Einbaufall 2: Der Bolzen sitzt
in der Gabel und in der Stange mit einer Spiel passung Einbaufall 2: Der Bolzen sitzt
in der Gabel und in der Stange mit einer Spiel passung Einbaufall 2: Der Bolzen sitzt

Einbaufall 2: Der Bolzen sitzt in der Gabel mit einer Übermasspassung und in der Stange mit einer Spielpassung

Einbaufall 3: Der Bolzen sitzt in der Stange mit einer Übermass- und in der Gabel mit einer Spielpassung

Werden die oben angegebenen günstigen Voraussetzungen für die Stangenkopf und Gabelwangendicken eingehalten, so ergibt sich für die Durchmesser Dimensionierung folgender Sachverhalt:

σ = 0,3 ⋅ R b zul m 0,2 ⋅ R m 0,15 ⋅ R
σ
=
0,3
R
b zul
m
0,2
⋅ R
m
0,15
⋅ R
m
k
= 1,6 (Einbaufall 1)
k
= 1,1(Einbaufall 2)
k
= 1,1(Einbaufall 3)

ruhender Belastung

1,1(Einbaufall 2) k = 1,1(Einbaufall 3) ruhender Belastung schwellender Belastung wechselnder Belastung k
1,1(Einbaufall 2) k = 1,1(Einbaufall 3) ruhender Belastung schwellender Belastung wechselnder Belastung k
1,1(Einbaufall 2) k = 1,1(Einbaufall 3) ruhender Belastung schwellender Belastung wechselnder Belastung k

schwellender Belastung

wechselnder Belastung

k :Einspannfaktor, abhängig vom Einbaufall

3) ruhender Belastung schwellender Belastung wechselnder Belastung k :Einspannfaktor, abhängig vom Einbaufall
Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Stifte / Bolzen Formelsammlung: M.Wipf Bolzen t = 15 mm G t
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Stifte / Bolzen
Formelsammlung: M.Wipf
Bolzen
t
= 15
mm
G
t
= 30
mm
S
d
= 30
mm
Bolzen MnSPb
: 9
28
Gabel
: E 295
Frage: Welche Kraft F kann übertragen werden, bei einem nicht bewegten Gelenk und bei einem bewegt
Gelenk mit gehärteten und geschliffenen Flächen
Konzept:
1. Als erstes wird berechnet, mit was für einer Kraft der Bolzen belastet werden darf, mit der in ihm
hervorgerufenen Biegespannung:
3
M
π
⋅ d
M
⋅ 32
σ
b
=
σ
b
wobei W
=
σ
=
b
zul
b
3
W
32
π
⋅ d
2. Da die angreifende Kraft ruhend ist, berechnet sich die maximale Spannung gemäss RM-S.253 wie
folgt (Da hier die Biegung untersucht wird, muss der Werkstoff des Bolzens verwendet werden):
N
N
σ
=
0,3
Rm
=
0,3 510
=
153 mm
zul
2
2
mm
⋅ 32
F
⋅ t
32
F ⋅
3,75 32
3
M b
σ π
⋅ d
σ
S
=
=
=
b
F =
b
3
3
3
π
⋅ d
8
π
⋅ d
π
⋅ d
3,75 32
N
3
153
π
(
30 mm
)
3
σ π
⋅ d
2
mm
b
F =
=
= 108,1 kN
3,75 32
3,75 32
3. Als nächstes wird die Anordnung auf die Auftretenden Flächenpressungen untersucht:
F
F
p
= 0,35 Rm (ruhend)
p
=
=
≤ p
zul
zul
d
⋅ t
2 d t
s
G
= 0,25 Rm (schwellend)
4. Für die Betrachtung der auftretenden Flächenpressung(en) muss zwingend diejenige des schwächeren
Werkstoffes bzw. das niedrigere Rm verwendet werden.
N
N
p
=
0,35
R
=
0,35 490
=
171,5
//bei nicht bewegtem Gelenk
zul
m
2
2
mm
mm
F
=
p
2
d t
=
p
d t
=
zul
G
zul
S
N
=
172
30
mm
30
mm
=
154,8
kN
//bei nicht bewegtem Gelenk
2
mm
5. Soll die Flächenpressung bei relativ zueinander bewegten Teilen ermittelt werden, so muss dies mit
Werten gemäss der unten abgebildeten Tabelle getan werden (für dieses Beilspiel trifft Zeile 11 zu):
Achtung: bei schwellender Belastung mit 0,7
multiplizieren !!!
Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Stifte / Bolzen Formelsammlung: M.Wipf 6.   Wird nun die für dieses
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Stifte / Bolzen
Formelsammlung: M.Wipf
6.
Wird nun die für dieses Beispiel die zu verwendende Flächenpressung im Falle von zwei gehärteten
Teilen eingesetzt, so erhält man:
F
=
p
2
d t
=
p
d t
=
zul
G
zul
S
N
=
25
30
mm
30
mm
=
22 ,5
kN
//bei bewegtem Gelenk
2
mm
7.
Der letzte zu untersuchende Fall ist nun noch derjenige der Abscherung:
τ
=
0,2 Rm (ruhend)
zul
F 4
F ⋅ 2 4
τ
=
=
τ
=
0,15 Rm (schwellend)
2
zul
2 A 3
d
π
3
=
0,1 Rm (wechselnd)
8.
Mit den Werten aus dem Beispiel und der nach F umgeformten Formel für die Torsionsbelastung ergibt
sich:
N
N
τ
=
0,2 Rm 0, 2 510
=
=
102 mm
zul
2
2
mm
N
(
)
2
102
30 mm
π
2
τ
⋅ d
π
3
2
mm
zul
F =
=
2
4
2
3 = 108,14 kN
4
9.
Der Bolzen kann im nicht bewegten Gelenk 108kN übertragen. Bei bewegtem Gelenk beschränkt
sich die Kraft auf einen Betrag von 22,5 kN

Fachbereich:

Maschinenelemente

Thema:

Schraubverbindungen

Formelsammlung: M.Wipf

Schraubenbezeichnungen

Rm * 100 (Zugfestigkeit)

M.Wipf Schraubenbezeichnungen Rm * 100 (Zugfestigkeit) N R m = 800 mm 2 8.8 R e

N

R m = 800 mm

2

8.8

Rm * 100 (Zugfestigkeit) N R m = 800 mm 2 8.8 R e = A

Re=Anz. % *10 von Rm

R

e

=

80 %

von R

m

=

N

640 mm

2

( d + d ) 2 = π 2 3 A S 16
(
d
+
d
)
2
= π
2
3
A S
16

Fachbereich:

Maschinenelemente

Thema:

Schraubverbindungen

2 ⋅ π 3 A = d 3 4 l i : i d :
2
π
3
A = d
3
4
l
i
:
i
d
:
N
+ δ + δ
K
Gne
Ge
M
:
K
< d
:
A
W
d
:
(
2
2
)
h
D
d
= π
a
h
d
:
4
w
≤ D ≤ d + l
Aers (dw, da, dh, lk )
A
W
K
π
l
⋅ d
2
2
)
K
W
+
d
⎜ ⎛
+
1
3
W
h
A
W
2
4
8
D
⎜ ⎝
A
⎢ ⎣
(
)
)
π
l
2
2
⎜ ⎛
K
d
+
d
+
l
h
W
K
8
d
W

Formelsammlung: M.Wipf

− d 2 ⋅ π 4 . ≈ ⎤ ⎞ 2 ⎟ − 1 ⎥
d
2 ⋅ π
4
.
⎞ 2
− 1
⎟ ⎠
W
K
2
⋅ d
W
− 1
+ l

Nachgiebigkeit Schraube

Nachgiebigkeit Zwischenlagen

Kopf:

0, 4 ⋅ d δ = K E ⋅ A S N
0, 4 ⋅ d
δ
=
K
E ⋅ A
S
N
l δ = i i E ⋅ A S i
l
δ =
i
i
E
⋅ A
S
i
l δ Gne = Gne E ⋅ A S 3
l
δ
Gne
=
Gne
E
⋅ A
S
3
0,5 ⋅ d δ = Ge E ⋅ A S 3
0,5 ⋅ d
δ =
Ge
E
⋅ A
S
3

Muttergewinde

0, 4 ⋅ d δ = Ge E ⋅ A S N
0, 4 ⋅ d
δ
=
Ge
E
⋅ A
S
N

δ S

=

i

l δ = K t A ⋅ E Ers t
l
δ =
K
t
A
⋅ E
Ers
t

Fall 1:

D A

A Ersatz

Fall 2:

d W

A Ersatz

Fall 2:

A Ersatz

Gewinde eingeschraubt

Gesamtnachgiebigkeit:

Nachgiebigkeit einer Schraubenverbindung

Nachgiebigkeit einer Schraubenverbindung Zylindrischer Teilkörper i : Gewinde nicht eingeschraubt :

Zylindrischer Teilkörper i :

Gewinde nicht eingeschraubt

: Länge des i ten Teilstücke s

A Querschnit t

: Nenndurchmesser

A Nennquerschnitt

s A Querschnit t : Nenndurchmesser A Nennquerschnitt l Klemmlänge D Aussendurc hmesser Lochdurchm esser Durchm

l Klemmlänge

D Aussendurc hmesser

Lochdurchm esser

Durchm Kopfauflag e SW

δ + δ + δ

hmesser Lochdurchm esser Durchm Kopfauflag e SW δ + δ + δ Aers dw , da
hmesser Lochdurchm esser Durchm Kopfauflag e SW δ + δ + δ Aers dw , da
hmesser Lochdurchm esser Durchm Kopfauflag e SW δ + δ + δ Aers dw , da
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l
Aers dw , da , dh , lk wobei : da = d + l

Aers dw, da , dh, lk wobei : da = d + l

hmesser Lochdurchm esser Durchm Kopfauflag e SW δ + δ + δ Aers dw , da

π

(

= d

d

(

d D

W

π ( = d d ( d D W )

)

= (

π

4

d

W

d

W

((

)

d

W

)

⎢ ⎣

⎜ ⎝

3 (

K

)

2

+ 1

Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Schraubverbindungen Formelsammlung: M.Wipf Nachgiebigkeit einer Dehnhülse l
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Schraubverbindungen
Formelsammlung: M.Wipf
Nachgiebigkeit einer Dehnhülse
l
2 ⋅ π
lk
δ
k
=
wobei :
= d
S Hülse
⋅ E
A ers
4
A ers
hülse
Merke: Dieser Term ist in der Gesamtnachgiebigkeit
der Schraube zu berücksichtigen
di
da
Schraubenbezeichnungen
F Betriebskraft
:
B
F
[ N ]
F
:
Schraubenzusatzkraft
BS
F
:
Klemmkraft
KL
δ
: Nachgiebigkeit
Φ : Kraftverhältniss
F
B
F
V
c
s
F
C t = C p
Kl
f
f
f
S
t
[
mm ]
1
1
δ =
δ =
S
t
c
S c
t
δ
t
Φ =
Berechnung der Nachgiebigkeiten
δ
+ δ
auf der Folgeseite
t
S
δ
t
F
=
F
⋅ Φ =
F
BS
B
B
δ
+
δ
t
S
F
=
F
(
F
F
)
=
F
F (1 − Φ )
KL
V
B
BS
V
B
F
F
V
f =
=
F
⋅ δ
V
f
=
=
F
⋅ δ
t
V
p
s
V
s
c
c
p
s
F
BS
Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Schraubverbindungen Formelsammlung: M.Wipf Betriebskraft einer Schraube bei
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Schraubverbindungen
Formelsammlung: M.Wipf
Betriebskraft einer Schraube bei schwellender Belastung
Ziel: Es soll überprüft werden, ob die vorliegende Schraubenverbindung, welche einer Wechselbeanspruchung
unterliegt, infolge dieser überbelastet ist.
Konzept:
1. In einem ersten Schritt soll ermittelt werden zwischen welchen beiden Grenzen (Fbo und Fbu) die
Betriebskraft schwankt. In diesem Beispiel sei gegeben:
F
=
F
+
F
= 55
kN
F
: obere Grenze Betriebskraft
BO
G
Kreis
BO
F
= 0
kN
F
: untere Grenze Betriebskraft
BU
BU
2. Als nächstes soll die Ausschlagskraft errechnet werden, welche wiederum zur Bestimmung der maximal
auftretenden Mittelspannung erforderlich ist:
F
F
F
BSo
BSu
Bo
Bu
± F
F
= ±
=
⋅ Φ
δ
Bereits ermitteltes
t
a
Φ =
2
2
Kraftverhältnis
δ
+
δ
t
S
F
55
kN
0
kN
Bo
Bu
± F
F
= ±
⋅ Φ =
0, 2359 6, 48 kN
=
a
2
2
3. Nun wird die aufgrund der vorliegenden Ausschlagskraft die resultierende Spannung im
Schraubenquerschnitt bzw. in deren Kernquerschnitt berechnet. Es werden direkt die Grössen gemäss
der nicht aufgeführten Aufgabenstellung eingetragen:
F
σ =
sa
≤ σ
A
a A
3
F
6, 48 kN
N
N
σ =
sa
=
=
62,39
bei zwei Schrauben
:
σ =
31,18
a
2
2
a
2
A
104,7 mm
mm
mm
3
4. Es soll nun bestimmt werden, ob die gewählte Schraube der Belastung standhält. Dies wird unter
Zuhilfenahme der folgenden zwei Fallunterscheidungen durchgeführt. (Beispiel: Schlussvergütetes
Gewinde)
Schlussvergütetes Gewinde:
⎛ 180
σ
0,75 ⎜
+ 52 ⎟
A SV
(
)
As zwei Seiten
zurück bzw. TB 8-1
d
schussgewalztes Gewinde:
F
σ
V
2
⋅ σ
F
= A ⋅ R
= A ⋅ R
A SG
(
)
A (SV )
0 , 2
S
p
0 , 2
S
e
F
0 , 2
⎛ 180
⎛ 180
N
σ
0,75 ⎜
+ 52
⎟ =
0, 75 ⎜
+ 52
⎟ =
48, 64
A SV
(
)
2
d
14
mm
5. Wie aus der unten stehenden Beziehung ersichtlich, ist es legitim, diese Schraube für den gerechneten
Anwendungsfall zu verwenden
σ
≤ σ
a
A
N
N
31,18
48,64 mm
2
2
mm

Fachbereich:

Maschinenelemente

Konzept: 1.   F = µ ⋅ F r N F r F = F
Konzept:
1.  
F
=
µ ⋅
F
r
N
F r
F
= F
=
=
Kl
N
n ⋅
µ
20 kN
F x
= =
F Bo
2 2
20
F x
2 2
2.  
3.  
=
∑ δ
+
δ
+
δ
δ S
i
K
Gne
1 0, 4 24
30
=
+
+
E
452 324
D A ;
85
mm
dw
+
dw
=
66
mm
<
D
l K
A
=
=
1187 , 2
ers
l K
δ
=
=
t
A
⋅ E
ers
t
δ
δ
+ δ
t
S

0,12 10

Thema:

Schraubverbindungen

400 Fx Fy 85 F y = 40000 = 167 kN µ 2 ⋅ 0,12
400
Fx
Fy
85
F y
=
40000 = 167 kN
µ
2 ⋅ 0,12
= − 10 kN
+
δ
+
δ
Ge
M
324
452 ⎠
N
A
N
SW
=
36
mm
A
=
S
D
=
l
+
dw
=
66
mm
A
A
K
A
=
3
30 mm
mm
6
=
0,12 10
N
mm ⋅
mm
− 6
0,12 10
=
0,128 0,13
15

= + 10 kN

Formelsammlung: M.Wipf

l = 55 mm 2 mm 2 353 mm 2 324,3 mm 30
l
= 55
mm
2
mm
2
353
mm
2
324,3
mm
30

Vorgehensweise für die Wahl von Schraubenverbindungen

Ziel: Es soll gemäss der unten aufgeführten Anleitung eine Auslegung für eine Schraubenverbindung erstellt werden.

Auslegung für eine Schraubenverbindung erstellt werden. Fx=20kN wechselnd Fy=40kN wechselnd Als erstes muss der

Fx=20kN wechselnd

Fy=40kN wechselnd

Als erstes muss der Frage nachgegangen werden, wie gross die Klemmkraft sein muss bei vorherschender Betriebskraft. Annahme: Reibungskoeffizient zwischen den Platten=0,12

n

kN

Es folgt eine Vorauswahl der Schraube gemäss TB 8-13 Gewählt wird die Schraube M24 mit der Festigkeitsklasse 10.9. Gemäss TB 8-14 beträgt bei einem Reibungskoeffizient von 0,12 für eine Schraube M24 der Festigkeitsklasse 10.9 Die Kraft Fsp=249kN

Nun wir der Faktor Phi (Kraftverhältniss) bestimmt um über diesen die Schraubenzusatzkraft Fbs bestimmen zu können (gemäss Nachgiebigkeit einer Schraubenverbindung zwei Seiten vorher)

Schraubenlänge

Gewindelänge

= 452

mm

1187 , 2

F Bu

=

=

0,5 24

+

0, 4 24

0,5 24 ⋅ + 0, 4 24 ⎞ ⋅ ⎟ = 8,1956 10 ⋅ − 7

=

8,1956 10

7

mm

2

2,1 10

5

2

N

Φ =

t

=

6

+

0,82 10

6

l

G

= 55

mm

Fachbereich: Maschinenelemente Thema: Schraubverbindungen Formelsammlung: M.Wipf 4.   Unter Berücksichtigung des
Fachbereich:
Maschinenelemente
Thema:
Schraubverbindungen
Formelsammlung: M.Wipf
4.
Unter Berücksichtigung des Krafteinleitungsfaktors n folgt für das Kraftverhältnis Phi:
Φ
= ⋅ Φ = 1 ⋅ 0,13
n
K
5.
Es soll als nächstes die Montagekraft Fvm ermittelt werden. Hierfür soll als erstes der Setzweg fz
gemäss der unten stehenden Beziehung ermittelt werden um über diesen auf die Setzkraft Fz schliessen
zu können
0
, 34
0
, 34
⎛ l ⎞
⎛ 30 mm ⎞
K
3
3
f
= 3, 29
10 − mm
= 3, 29 ⎜
10
mm
=
0,003549
mm
z
d
24
f
0,003549 mm
Um diese Kraft „setzt“
sich die Verbindung
z
F =
=
3,77 kN
z
6 =
6
δ
+ δ
0,82 10
+
0,12 10
s
t
6.
Gemäss der Tabelle TB 8-11 kann nun der Anziehfaktor ka ermittelt werden. Für dieses Beispiel
(Drehmomentgesteuertes Anziehen durch Drehmomentschlüssel) gilt: ka=1,6 nun kann die Kraft Fvm
gemäss der unten stehenden Beziehung errechnet werden:
F
=
k
(
F
+
F
+
F
(1 − Φ ))
VM
a
Z
Kl
B
= 1,6 ⋅ (3,77kN + 167kN + 10kN (1 − 0,13)) = 287,04kN
7.
Nachdem oben die theoretisch notwenige Vorspannkraft ermittelt worden ist, muss überprüft werden, ob
diese für die entsprechende Schraube zulässig ist. Der Vergleich erfolgt über den Wert der Spannkraft
Fsp gemäss der Tabelle TB 8-14. Für den vorliegenden Fall gilt: Fsp=249kN
F
>
F
VM
sp
287
kN
> 249
kN
Schraubehält nicht
Konsequenz: Es muss eine höhere Festigkeitsklasse oder eine grössere Schraube gewählt werden.
12 .9 gewählt ⇒
F
= 291
kN
sp
8.
Nun soll überprüft werden, ob der Teil der Vorspannkraft, den die Schraube „sieht“, bezüglich ihrer
Festigkeit (über Festigkeitsklasse) legitim ist.
F
= Φ ⋅
F
=
0,13 10
kN
=
1,3
kN
BS
B
Der Faktor 0,1 rührt daher, da bereits 90%
2
1,3
kN
<
0,1 1200  0,9 353 
mm
=
38
kN
o k
.
der Streckgrenze in Anspruch genommen
werden
As
12.9

Fachbereich:

Maschinenelemente

Konzept: a)   mm − 6 δ = 1,37 10 ⋅ s N mm −
Konzept:
a)  
mm
− 6
δ
=
1,37 10
s
N
mm
− 7
δ
=
7,97 10
T
N
b)  
Die Länge wird über die
Tabelle TB 8-8 mittels der
Mutterhöhe auf L =60mm
bestimmt
c)  
δ
δ
+
δ
t
S

Thema:

Schraubverbindungen

32 − 7 mm 7,97 10 ⋅ N ⋅ 1 0,3678 = N N 20
32
− 7
mm
7,97 10
N
1 0,3678
=
N
N
20
40

Formelsammlung: M.Wipf

N ⋅ 1 0,3678 = N N 20 40 Formelsammlung: M.Wipf Vorgehensweise für die Wahl von

Vorgehensweise für die Wahl von Schraubenverbindungen

Ziel: Die Verbindung zweier Platten aus C45 mit einer Durchsteckschraube soll wahlweise als Schaftschraube oder Dehnschraube für eine zwischen 8kN und 32kN schwankende Betriebskraft bemessen werden. Dabei soll die Restklemmkraft noch mindestens 6kN betragen.

Dabei soll die Restklemmkraft noch mindestens 6kN betragen. Die Teilnachgiebigkeiten der Schraubenverbindung werden hier

Die Teilnachgiebigkeiten der Schraubenverbindung werden hier als gegeben betrachtet. Diese würden entsprechend der Beschreibung „Nachgiebigkeit einer Schraubenverbindungerrechnet:

Es folgt nun die Vorauswahl der Schraube gemäss der Tabelle TB 8-13 Festlegung des Nenndurchmessers auf M16 über eine dynamische axiale Belastung in der Höhe der im Mittel wirkenden Kraft (24kN)

Belastung in der Höhe der im Mittel wirkenden Kraft (24kN) Nun wird aus den Teilnachgiebigkeiten der

Nun wird aus den Teilnachgiebigkeiten der Schraubenverbindung das Kraftverhältniss Phi errechnet. Bei n handelt es sich um den Krafteinleitungsfaktor welcher gemäss der Darstellung unten in vier Fälle unterschieden wird:

es sich um den Krafteinleitungsfaktor welcher gemäss der Darstellung unten in vier Fälle unterschieden wird: 7,97

7,97 10

Φ =

t

n =

7

mm

+

1,37 10

6

mm

Fachbereich:

Maschinenelemente

   

Thema:

 

Schraubverbindungen

 

Formelsammlung: M.Wipf

d)

Unter Berücksichtigung der Streuung der Vorspannkraft beim Anziehen durch den Anziefaktor ka wird die Montage-Vorspannkraft. Es ist anzumerken, dass in unserem Fall die Schrauben nach dem Setzen noch einmal angezogen werden und somit der Kraftverlust infolge des Setzbetrages ausbleibt (Fz=0):

F

VM

= k F

A

V

min

= k F + F 1 − Φ + F

A

Kl

B

Z

[

(

)

]

 

(8.29) S.222

 

F

VM

=

k

A

[

F

Kl

+

F

B