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Nr. 26 DIE ZEIT S.

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19. Juni 2008 DIE ZEIT Nr. 26 DOSSIER 15

liert seit 2005 ein engmaschiges System neuer »Mo- Rupien gibt, umgerechnet rund 135 Euro. Ande- Doch während die Taliban nach außen hin im-
bilgerichte« der Taliban das Leben und seine Streit- re Verdächtige werden geschlagen und gefoltert. mer mächtiger erscheinen, schwindet im Innern
fälle um Land, Wasser, Vieh und Moral. Am Anfang, erzählt Akbar Jan, »waren wir froh ihr Rückhalt in der Bevölkerung. Es ist, als drehe
Alles hat seine Ordnung. Zur Freitagspredigt über die Taliban, dass sie uns vor der Willkür der sich die Spirale von Angriffen und Vergeltung in
in den Moscheen werden Flugblätter verteilt und Polizisten beschützten. Und deren Gerichte waren entgegengesetzter Richtung. Vorher hat jeder
verlesen, welcher Mullah künftig Richter im Dorf wirklich fair, außerdem musste sich jeder daran Konflikt die Taliban stärker gemacht. Nun
sei, unterzeichnet hat sie der örtliche Taliban- halten, wenn sie ein Urteil gesprochen hatten. Das schwächt er sie: Immer mehr Menschen verraten
Kommandeur. Zudem wird einer der Ältesten er- war gerecht. Aber nach und nach wurden die ge- nicht mehr die Bewegungen der afghanischen und
nannt, der den Taliban gegenüber verantwortlich nauso korrupt wie die staatlichen Gerichte und amerikanischen Armee an die Taliban, sondern
ist, falls aus seinem Dorf Informationen an die haben uns immer mehr drangsaliert.« Obwohl die umgekehrt die Taliban-Führer an deren Feinde.
Armee gegeben werden. Auf Motorrädern sind Bauern in Andar arm sind, stehen am Abend im- In kurzer Zeit können die US-Truppen Mullah
die Mobilgerichte unterwegs, tagen mal unter mer häufiger Taliban-Gruppen vor den Türen, Kakar, Faruqs rechte Hand, und zwei weitere Ta-
freiem Himmel, mal in Privathäusern. fordern Lebensmittel, Geld für Benzin, sie drohen liban-Kommandeure gezielt festnehmen, einen
Es ist ein ungewöhnlicher Aufzug, der eines mit Strafe für jeden, dessen Bart nicht lang genug vierten erschießen. Auf ihrer immer verzweifel-
Morgens im Frühjahr 2006 vor einem Lehmgehöft ist. Damit nicht genug. Für Akbar Jan und die teren, brutaleren Suche nach Informanten erschie-
hält: Kein Mullah, sondern Kommandeur Asadul- meisten Familien aus Liwan und den anderen ßen die Taliban selbst respektierte Stammesälteste
lah persönlich, der zweite Taliban-Befehlshaber im Dörfern bedeutet eine Schule einen Hoffnungs- und Mullahs, darunter einen ehemaligen Taliban-
Distrikt von Andar, ist mit drei Leibwächtern er- schimmer. Akbar Jan hatte es geschafft, wenigs- Kommandeur der neunziger Jahre und Mullah
schienen. Ein ernster Fall ist zu verhandeln: Ein tens einen seiner Söhne zur nächsten, neun Kilo- Abdul Hakim, den ehrwürdigen Freitagsprediger
Mann hat mit einer Tochter seines Nachbarn ge- meter entfernten Schule zu schicken. »Aber diese der größten Moschee und obersten Richter der
schlafen. Sie ist schwanger geworden, hat ein Kind Schule haben die Taliban geschlossen. Das fanden alten Taliban-Ära. All das aber bringt nur noch
zur Welt gebracht. Ein todeswürdiges Verbrechen. wir nicht richtig.« mehr Leute gegen die Taliban auf.
Das Gericht, das im Haus des Onkels des Ange- Selbst deren liebstes Werkzeug, wenn man von
klagten tagt, würde in anderen Fällen die Steini- Die Bauern haben genug, sie beginnen den Waffen absieht, richtet sich nun gegen sie: das
gung des »Entehrers« verhängen, und auch der gegen die Willkür zu rebellieren Mobilfunknetz, über das die Taliban einst so lü-
Vater des Mädchens will es so. Ebenso Faruqs An- ckenlos informiert wurden. Nun sind sie es, die
hängerschaft. Nicht aber Kommandeur Asadullah. Die Empörung über das vermeintlich gottlose beobachtet und verfolgt werden. Da es Anfang
Der Angeklagte ist sein Freund und einer der wich- Verhalten in Kabul, die Angst vor der Willkür der 2002 so gut wie kein Festnetz außerhalb Kabuls
tigsten Unterstützer seiner Truppe. Tagelang wird Polizisten und Soldaten aus Afghanistans Norden, gab, sind die vier großen Anbieter zu einer der
verhandelt. Asadullah schlägt Geld vor zur Kom- die Wut über die amerikanischen Bombardements größten legalen Branchen in Afghanistan gewor-
pensation, dann eine, schließlich zwei Töchter des haben die Dorfbewohner Jahre zuvor in die Arme den. Fünf Millionen Kunden, das Netz deckt wei-
Angeklagten, die als Entschädigung der Familie des der Taliban getrieben. Doch kaum sind diese Tali- te Teile des Landes ab, auch die Taliban-Gebiete
geschwängerten Mädchens überlassen werden sol- ban selbst mächtig geworden, machen sie die glei- im Süden und Osten. Doch Ende Februar 2007
len. Am Ende willigt deren Vater ein. chen Fehler. ergeht ein Ultimatum der Taliban an die Betrei-
Was immer die Richter der Taliban beschlie- Als ein US-Armeekonvoi Nahrungsmittel und ber: Nachts müsse in »ihren« Provinzen das Netz
ßen – ihr Wort ist Gesetz. Ein brutales Gesetz. Werkzeuge ins Dorf Badwan bringt, lässt Kom- abgeschaltet werden. Das Ultimatum verstreicht.
Eines, in dem Frauen knapp vor dem Vieh rangie-
ren. Aber eines, das befolgt wird, von dem sich
niemand mit ein paar Tausend Afghani freikaufen
kann, wie es sonst die Regel ist im Afghanistan
dieser Tage. Die Taliban sind auf dem Höhepunkt
ihrer Macht. Sie ernennen einen eigenen Gouver-
neur, eigene Distriktchefs und Richter. Sie haben
ihre Gegner in Andar und der ganzen Provinz
Ghazni getötet, vertrieben oder an langen Nach-
mittagen bei grünem Tee und den grünlichen Ro-
sinen der Gegend davon überzeugt, dass es dem
Überleben dienlicher sei, die Seiten zu wechseln.
Dass im September die US-Streitmacht, ent-
nervt davon, auf der Durchfahrt nach Süden im-
mer wieder attackiert zu werden, zum ersten Mal
mit größeren Verbänden in Andar einrückt zur
SIDIQULLAH (oben) wurde nach Operation Mountain Fury, verändert wenig. Die
den Aufnahmen bei einem US- Amerikaner bombardieren ein Wohnviertel im
Angriff schwer verletzt. CHABIR Hauptort, töten 35 Menschen, darunter mindes- TALIBAN-KÄMPFER auf dem Weg
ist seit 2006 bei den Taliban tens eine Mutter mit ihren Kindern. Aber die Tali- zu ihrem Anführer in Andar
ban treffen sie kaum. Drei von deren Kämpfern
kommen bei Schießereien und Bombardements
ums Leben, die meisten halten einfach still und
warten ab. Die Führer hingegen, Faruq, Asadullah, mandeur Faruq eine Mine auf dessen Route ein- In den Südprovinzen Helmand und Kandahar le-
Mullah Feizani und andere, haben sich schon vor- graben. Sie zerstört auf dem Rückweg eines der gen Explosionen reihenweise die Sendemasten
her abgesetzt: nach Ghazni, nach Kabul, haben sich Fahrzeuge. Dann kommt er mit seinen Männern flach. Die Firmen kapitulieren, von abends um
eingemietet in billige Hotels, wo sie niemand kennt. nach Badwan. Schweigend müssen die Menschen sieben bis morgens um fünf schweigt nun das
Im November kehren sie zurück, mächtiger noch mit ansehen, wie die Taliban alle gerade abgela- Netz. Bis heute.
als zuvor. »Wir hatten furchtbare Angst, dass die denen Kisten einsammeln und verbrennen. Ein Im Laufe des mörderischen Sommers 2007 be-
Amerikaner bleiben«, erinnert sich Akbar Jan, der paar Dörfer weiter, in Nakaam, hat das Swedish ginnen die beiden verfeindeten Taliban-Gruppen
alte Bauer: »Aber dann gingen sie wieder – und die Committee for Afghanistan, eine der größten unter Faruq im Südosten Andars und Asadullah
Taliban blieben. Das war Gottes Wille.« NGOs in Afghanistan, einen Brunnen gegraben im Zentrum des Distrikts offen aufeinander zu
Doch der Erfolg wird bald zum größten Pro- und eine Handpumpe installiert. Auf Wunsch der schießen – während sie beide die Anführer der
blem der Taliban. Bislang haben sich alle Anfüh- Dorfbewohner, die seit Jahren zu wenig sauberes Hisb-i-Islami umbringen. Obwohl alle drei gegen
rer an die Order vom Oberkommando in Quetta Trinkwasser haben. Kaum steht die Pumpe, kommt die Regierung und die Amerikaner kämpfen. Es
gehalten und Rivalitäten vermieden. Doch mit ein ehemaliger Mudschahedin-Kommandeur, der sei, sagt Akbar Jan, der Bauer aus Liwan, der we-
der Macht sind auch die Begehrlichkeiten ge- den Taliban nahesteht. Ungläubige hätten den nigstens eines seiner acht Kinder zur Schule schi-
wachsen. Faruq, der vor allem den Südosten des Brunnen gebohrt, also sei auch das Wasser ver- cken und ansonsten ein gottesfürchtiger Pasch-
Distrikts kontrolliert, und Asadullah, der das seucht, verkündet er. Ein paar Männer widerspre- tune sein wollte, wie zu Zeiten des Bürgerkriegs:
Zentrum von Andar beherrscht, werden zu Kon- chen, aber lassen es letztlich zu, dass die Pumpe »Jeder kämpft gegen jeden. Und wir müssen allen
kurrenten. Der Anlass ist ein Streit um Beute: abgesägt wird. Mit dem gleichen Argument pre- zu essen geben.« Bis auf die Amerikaner, aber die
Asadullah hat einen Pick-up von der Armee er- digt Mullah Basir den Gläubigen in Andars größter hasse er trotzdem.
beutet, viel zu preiswert verkauft und obendrein Moschee Anfang 2007, dass die Überlandstraße, Im Spätsommer 2007 lässt Kommandeur Asa-
das Geld unter seinen Männern verteilt, anstatt es finanziert von Ungläubigen, unmöglich von Mus- dullah nahe dem Dorf Zarin eine Mine legen, sie
der Taliban-Führung in Quetta zu übergeben. limen benutzt werden dürfe: Wer auf ihr fahre soll Straßenbauarbeiter töten. Stattdessen trifft es
Auch in Quetta kommt es zu Streit und zu oder gehe, sei ein kafir, ein Ungläubiger, und ge- die Schafherde des Dorfes. Das Kostbarste, was die
Fotos S. 14 und 15: Karim Ben Khelifa/Oeil Public; Veronique de Viguerie/WPN/Agentur Focus (S.15. rechts)

Spaltungen. Bald ruft jeder örtliche Kommandeur höre vor Gericht. Menschen haben. Eine Woche später will Asadul-
von Andar nur noch seinen persönlichen Vorge- Nichts ist erlaubt. Es darf kein Brunnen ge- lah beim Nachbardorf Sarfaraz die Route eines er-
setzten an. Mindestens zwei Fraktionen existieren bohrt, kein Minikraftwerk mit Solar-, Wasser- warteten US-Konvois verminen. Nun reicht es den
in Quetta und Peschawar, wo die meisten Männer oder Dieselbetrieb installiert, keine Krankensta- Bauern. Sie machen dem Taliban-Kommandeur
der Taliban-Führung unbehelligt im pakista- tion von Ausländern oder der Regierung gebaut klar, dass sie auf ihrem Land keine Minen mehr
nischen Exil sitzen. werden. In Urzu, einen halben Tagesritt südlich dulden. Asadullahs Männer bedrohen die Dorfbe-
von Ghazni, verschleppen Faruqs Männer einen wohner, verschleppen zwei von ihnen, aber packen
Wer regelmäßig in die Hauptstadt Trupp Minenräumer und erschießen deren Such- auch ihren Sprengsatz wieder ein.
fährt, wird der Spionage verdächtigt hund. Diesmal lassen sie die Männer nach einem Am nächsten Morgen sind alle auf den Bei-
Verhör noch laufen. Doch von diesem Tag an nen. Mit ihren Fahrrädern umstellen die Bauern
Diese Zerwürfnisse passen nicht zu dem Plan, die steigt die Zahl der Entführungen dramatisch an, Asadullahs Haus, bewaffnet mit Hacken und
Macht in Afghanistan zurückzuerobern, ebenso mehr und mehr dienen sie der Beschaffung von Schaufeln. »Gib uns unsere Brüder wieder! Und
wenig wie das Auftauchen der Guerillatruppe der Lösegeld und nur noch hier und da der Kontrolle leg nie wieder eine Bombe in der Nähe unseres
Hisb-i-Islami im Lauf des Jahres 2006, Gefolgs- und Einschüchterung. Auch das macht die Tali- Dorfes! Sonst werden wir dich mit unseren blo-
leute von Gulbuddin Hekmatyar, einem der bru- ban nicht beliebter. ßen Händen umbringen!« Asadullahs Männer
talsten Warlords des Bürgerkriegs der neunziger Kommandeur Mullah Abdullah Jan und seine sind schwer bewaffnet. Doch sie kapitulieren vor
Jahre. Die Taliban hatten ihn 1996 ins Exil nach Männer brauchen am 19. Juli 2007 eine Weile, bis der Wut eines ganzen, verzweifelten Dorfes. Auch
Teheran vertrieben, von wo er 2002 nach Afgha- sie begreifen, was für ein Fang ihnen da in die in anderen Dörfern kommt es zu Aufständen von
nistan zurückgekehrt ist, verfolgt von den USA, Hände gefallen ist: ein ganzer Bus voller südkorea- Bauern. In der Ostprovinz Paktia bringen sie so-
pendelnd zwischen Afghanistan, Iran und Zen- nischer Missionare. Ungläubige und Verbreiter des gar einen Taliban-Kommandeur um, weil er sein
tralasien. Ideologisch steht man einander nicht Unglaubens überdies, dazu noch aus einem rei- Versprechen gebrochen hat, keine Bomben in der
fern – was den Hass nicht kleiner macht. Im Ge- chen Land. Ihre Naivität, ausgerechnet die Über- Nähe der Dörfer zu legen.
genteil: Alle drei Gruppen mögen gegen die Ame- landstraße durch Ghazni zu nehmen, werden zwei Verzweifelt ist der alte Bauer Akbar Jan aus Li-
rikaner und die afghanische Regierung kämpfen. der 23 Presbyter aus Südkorea mit dem Leben be- wan, als er im späten Frühjahr 2008 die Geschich-
Aber beide Taliban-Fraktionen befehden die Hisb- zahlen. Mullah Jan, Kommandeur im Qarabagh- te vom Aufstieg und Niedergang der Taliban im
i-Islami-Anhänger als Konkurrenten, halten sie Distrikt, erkennt bald die Kostbarkeit seiner Beu- Distrikt Andar erzählt. »Ich hasse die Taliban!
überdies für eingebildete Schnösel: Viele haben in te: Die Geiseln werden in Gruppen von drei, vier Manche aus meinem Dorf geben ihnen immer
Pakistan Englisch und Urdu gelernt, können über- Personen auf verbündete Taliban-Trupps verteilt, noch zu essen, aber ich hasse sie für all das, was sie
dies lesen und schreiben. eine Gruppe wird von Faruqs Gruppe übernom- uns angetan haben! Doch die Amerikaner und die
rung ist korrupt, die Taliban werden es gerade. wie das Lesen und Schreiben (was mehr als die Auch die zunächst so populären Mobilgerichte men und fast jeden Tag von einem Versteck zum Regierung sind nicht besser, die führen doch alle
Rechtsstaatlichkeit, Bildung, Infrastruktur ste- Hälfte der Afghanen nicht kann), um sich das fallen den Verlockungen der Macht zum Opfer. nächsten gebracht. In rascher Folge ordnet das ihren Krieg gegen uns!« Seinen Sohn würde er gern
hen auf keiner Prioritätenliste weit oben, und am Weltbild nicht länger von Gerüchten und macht- Sie kommen nicht mehr nur, um in Streitfällen zu Oberkommando der Taliban in Quetta die Er- wieder zur Schule schicken, sagt er. Aber der Schul-
Opiumgeschäft verdienen beide. hungrigen Mullahs bestimmen lassen zu müssen. vermitteln. Die Richter nehmen zunehmend schießung zweier männlicher Geiseln an. Die an- direktor wage es nicht, sie zu öffnen, nachdem
Dem Norden und Westen geht es besser als dem Es ist kaum Zufall, dass der erfolgreichste Sinnes- Menschen fest, die sie verdächtigen – der Spiona- deren zu befreien erscheint unmöglich. Die korea- Faruq persönlich ihn bedroht habe. Dessen Tali-
Süden und Osten. Aber überall fühlen sich Af- wandel im Land die Schulen betrifft: Fast jede ge für die Regierung oder eines unmoralischen nische Regierung will verhandeln. In einem Haus ban-Truppe und vor allem der seines Konkurrenten
ghanen allein gelassen zwischen den Fronten. Familie, jedes Dorf will eine Schule, will Bil- Lebenswandels. Wie den jungen Abdul Naser aus des Roten Halbmonds in der Provinzhauptstadt Asadullah kehrten immer mehr Afghanen den Rü-
Eine wirkliche Veränderung der Lage wird von dung. Große Umwälzungen geschehen in Tau- dem Distrikt Dek Yak, gegenüber Andar auf der Ghazni sitzen sich schließlich Emissäre der Taliban cken – aber stattdessen kämen nun Araber und
unten kommen, und sie wird nicht mit Milliar- senden Dörfern, das wohl erfolgreichste interna- anderen Seite der Überlandstraße. Mit regelmä- und des Roten Kreuzes gegenüber. Zum ersten Pakistaner nach Andar, die seien noch brutaler.
denversprechen zu bewerkstelligen sein. Es geht tionale Entwicklungsprojekt National Solidarity ßigen Fahrten in die Provinzhauptstadt Ghazni Mal sind die Taliban als offizieller Gesprächspart- »Am liebsten würde ich fortgehen. Aber wohin?«
darum, den Menschen zu ermöglichen, ihr Le- Program gibt überall im Land Projekthilfen, und nach Kabul hat er sich verdächtig gemacht. ner von einer ausländischen Regierung anerkannt Zum Schutz des Autors verzichten wir
ben selbst bestimmen zu können. Elementare wenn sich eine Dorf-Schura gebildet hat. Ein Die Taliban durchsuchen sein Haus, finden nichts, worden. Für ungefähr 20 Millionen US-Dollar auf weitere biografische Angaben
Voraussetzungen dafür sind Rechtssicherheit so- sehr langsamer Weg, aber letztlich erfolgreich. aber lassen ihn erst laufen, als Abdul Naser ihnen kauft Südkorea die 21 Geiseln frei. Der Großteil
seine Kalaschnikow und 10 000 pakistanische des Geldes erreicht das Hauptquartier in Quetta. MITARBEIT: SUSANNE FISCHER UND CHRISTOPH REUTER

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