Sie sind auf Seite 1von 92

Informationen zur Vorbereitung der

Ausgabe 2017

Informationen zur Vorbereitung der Ausgabe 2017

Inhaltsverzeichnis

04

– 07 Sicherheit und Freiheit

08

– 09 Orientierungstag, als Vorbereitung zur Rekrutierung

10

– 11 Rekrutierung

12

– 13 Medizinische Tauglichkeitsabklärungen

14

– 15 Test Fitness bei der Rekrutierung

16

– 17 Tauglichkeitskriterium Sicherheit

18

– 19 Frauen leisten Dienst

20

– 21 Dienstleistungsmodelle

22

– 23 Rekrutenschule

24

– 25 Kaderausbildung

26

– 28 Führungsausbildung mit doppeltem Nutzen

29

– 30 Sold, Soldzulage, Erwerbsersatz

31

– 32 Rechtliches

33

– 35 RS-Planungsvarianten

36

Kompetenzzentren und Lehrverbände:

37

– 38 Kompetenzzentrum ABC-KAMIR: zB ABC Abwehrsoldat …

39

– 40 Artillerie: Feuerleitsoldat …

41

– 42 Fliegerabwehrtruppen: Lenkwaffensoldat STINGER …

43

– 44 Fliegertruppen: Fliegersoldat …

45

– 46 Fliegertruppen: Führungsunterstützung: FULW-Soldat …

47

– 49 Führungsunterstützungstruppen: Richtstrahlpionier …

50

– 51 Genietruppen: Sappeur …

52

– 54 Infanterie: Infanteriepanzerfahrer …

55

– 58 Logistiktruppen: Truppenkoch …

59

– 60 Militärpolizei: Militärpolizeigrenadier …

61

– 62 Panzertruppen: Panzerbesatzungssoldat …

63

– 64 Rettungstruppen: Rettungssoldat …

65

– 66 Sanitätstruppen: Spitalsoldat …

67

– 68 Spezialkräfte: Grenadier …

70

– 71 Ausbildungsstandorte

72

– 73 Bevölkerungsschutz

74

– 79 Zivilschutz

80

– 81 Kreiskommandos

82

– 85 Standorte der Rekrutierungszentren

86

Internetadressen

Arbeitsblatt zum Orientierungstag

Liebe Leserinnen Liebe Leser

Herzlich willkommen am Orientierungstag!

In einigen Monaten werden Sie in einem der sechs Rekrutierungszentren an der Rekrutierung teilnehmen.

Wissen Sie schon alles über Ihre Rekrutierung? Dass Sie sich darauf vorbereiten können – zum Beispiel für Ihren Fitnesstest? Dass für eine Zuteilung in eine Spezialfunktion wie z.B. Ponto- nier oder Fallschirmaufklärer vordienstliche Kurse sowie Eignungsprüfungen bestanden werden müssen? Dass es in der Armee oder im Zivilschutz zahlreiche Funktionen gibt, in denen Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen können und dass Sie aus dem Dienst auch für Ihre berufliche Tätigkeit viel mitnehmen können?

Die vorliegende Broschüre informiert Sie im Hinblick auf Ihre persönliche Vorbereitung zur Rek- rutierung. Sie verschafft Ihnen einen groben Überblick über den vor der Rekrutierung stattfin- denden Orientierungstag, gibt Ihnen Antworten auf Ihre Fragen zur Rekrutierung, zum Dienst in der Armee und im Zivilschutz oder zu einem allfälligen zivilen Ersatzdienst. Es wird Ihnen auch aufgezeigt, dass Sie als Durchdiener Ihre Dienstleistung an einem Stück absolvieren können.

Sie werden mit dem Lesen der Broschüre feststellen, dass Sie mit einer guten Vorbereitung Ihre Rekrutierung aktiv mitgestalten können und dabei Einfluss auf Ihren anstehenden Dienst an der Gesellschaft haben.

Im ersten Teil (rot) finden Sie Informationen über die Schweizer Armee und deren Weiterent- wicklung. Zudem erfahren Sie, was im Zusammenhang mit Ihrer Stellungspflicht sowie der Rekrutierung wichtig ist und dass den Frauen in der Armee dieselben Möglichkeiten offen stehen. Der zweite Teil (grün) gibt Ihnen zentrale Informationen über den Militärdienst. Der dritte Teil (violett) informiert Sie über die einzelnen Truppengattungen, die Hauptfunktio- nen in der Armee sowie die Ausbildungsstandorte. Im vierten Teil (orange) erfahren Sie Wesentliches über den Bevölkerungsschutz sowie über die einzelnen Funktionen im Zivilschutz.

Für zusätzliche Fragen finden Sie auf den letzten Seiten der Broschüre weiterführende Inter- net- und Kontaktadressen sowie zusätzlich zum Heraustrennen ein Arbeitsblatt sowohl für den Orientierungstag als auch für die Vorbereitung auf Ihre Rekrutierung.

Sie werden sehen: Eine gute Vorbereitung auf die Rekrutierung lohnt sich – denn die Armee bietet Ihnen heute viele Chancen und Möglichkeiten.

Nutzen Sie sie!

Sicherheit und Freiheit

Sicherheit für unser Land

Die Schweiz geniesst seit vielen Jahren Frieden, Sicherheit und Freiheit: Von der Bewe- gungsfreiheit aller Bürgerinnen und Bürger über die Meinungsäusserungsfreiheit bis zur Wirtschaftsfreiheit. Diese Sicherheit in unserem Land auf lange Sicht zu wahren, ist die Aufgabe der Sicherheitspolitik.

Sicht zu wahren, ist die Aufgabe der Sicherheitspolitik. Zusammenarbeit: In Notlagen ergänzen sich Armee und

Zusammenarbeit: In Notlagen ergänzen sich Armee und Feuerwehr

Sicherheitspolitik umfasst die Gesamtheit aller Massnahmen von Bund, Kantonen und Ge- meinden zur Vorbeugung, Abwehr und Bewäl- tigung machtpolitisch oder kriminell motivier- ter Drohungen und Handlungen, die darauf ausgerichtet sind, die Schweiz und ihre Bevöl- kerung in ihrer Selbstbestimmung einzu- schränken oder ihnen Schaden zuzufügen. Dazu kommt die Bewältigung natur- und zivi- lisationsbedingter Katastrophen und Notlagen.

Die schweizerische Sicherheitspolitik hat zum Ziel, die Handlungsfähigkeit, Selbstbestimmung

und Integrität der Schweiz und ihrer Bevölke- rung sowie ihre Lebensgrundlagen gegen direk- te und indirekte Bedrohungen und Gefahren zu schützen sowie einen Beitrag zu Stabilität und Frieden jenseits unserer Grenzen zu leisten.

Zur Bewältigung der sicherheitspolitischen Aufgaben stehen der Schweiz die folgenden sieben Instrumente zur Verfügung: Aussen- politik, Armee, Bevölkerungsschutz, Wirt- schaftspolitik, wirtschaftliche Landesversor- gung, Staatsschutz und Polizei sowie Information und Kommunikation.

Die Bundesverfassung regelt in Ihrem Artikel 58, dass die Schweiz eine Armee hat, welche grundsätzlich nach dem Milizprinzip organi- siert ist. Das Militärgesetz überträgt der Armee in seinem ersten Artikel drei Aufträge:

Verteidigung Verteidigung gegen einen bewaffneten Angriff, am Boden wie in der Luft ist die Kernaufgabe der Armee. Da dies heute wenig wahrschein- lich ist, braucht es keine dauernde Bereit- schaft für einen Kriegsfall. Die Armee muss aber bei einer Bedrohung fähig sein, wichtige Einrichtungen und Verkehrsachsen zu schüt- zen. Schliesslich muss sich die Armee recht- zeitig einer weiter zunehmenden Bedrohung anpassen können. Als neutraler Staat gehört die Schweiz keinem Verteidigungsbündnis an. In der Ausbildung kann die Armee aber mit anderen Staaten zusammenarbeiten.

Unterstützung der zivilen Behörden, wenn deren Mittel nicht mehr ausreichen Im Zentrum steht dabei die Bewältigung von Notlagen und der Schutz der inneren Sicher- heit. Die Armee unterstützt die Polizei beim Schutz von internationalen Konferenzen oder Grossveranstaltungen. Im Falle einer Katastro- phe ist die Armee innert Stunden vor Ort, um der Feuerwehr, der Sanität und dem Zivil- schutz zu helfen.

Friedensförderung im internationalen Rahmen Die Armee setzt sich im Ausland für Sicherheit und Frieden ein. Sie hilft im Auftrag internati- onaler Organisationen in anderen Ländern mit, nach Kriegen und Krisen wieder eine sta- bile Ordnung aufzubauen. Eine friedlichere Welt kommt auch der Schweiz zugute.

Die drei militärischen Aufgaben sind ab- gestimmt mit dem zivilen Verbundsystem des Bevölkerungsschutzes, dem auch der Zivil- schutz angehört (siehe Seite 74).

dem auch der Zivil- schutz angehört (siehe Seite 74). Verteidigung: Grenadiere im Einsatz Unterstützung der

Verteidigung: Grenadiere im Einsatz

(siehe Seite 74). Verteidigung: Grenadiere im Einsatz Unterstützung der zivilen Behörden: Katastrophenhilfe nach

Unterstützung der zivilen Behörden: Katastrophenhilfe nach einem Unwetter

der zivilen Behörden: Katastrophenhilfe nach einem Unwetter Friedensförderung im Kosovo: SWISSCOY-Angehöriger im

Friedensförderung im Kosovo: SWISSCOY-Angehöriger im Gespräch mit der lokalen Bevölkerung

101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (Stand am 18. Mai 2014) Der
101
Bundesverfassung
der
Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 18. April 1999 (Stand
am 18. Mai 2014)
Der E nsa z
e
Art. 59
Militär- und Ersatzdienst
1 Jeder
Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst
zu leisten. Das
Gesetz sieht einen
zivilen Ersatzdienst vor.
2 Für Schweizerinnen ist der Militärdienst freiwillig.
3 Schweizer, die
weder Militär-
noch Ersatzdienst
leisten, schulden
eine Abgabe.
Diese wird vom Bund erhoben
und von den Kantonen
veranlagt und eingezogen.
4 Der Bund erlässt Vorschriften über
den angemessenen Ersatz des Erwerbsausfalls.
Personen, die Militär- oder Ersatzdienst leisten
5
und dabei gesundheitlichen Scha-
den erleiden oder ihr Leben verlieren, haben
für sich oder ihre Angehörigen An-
spruch auf
angemessene Unterstützung des
Bundes.

Auslandschweizer sind in Friedenszeiten von der Rekrutierung und der Militärdienstpflicht befreit (Militärgesetz, Artikel 4). Sie können sich freiwillig zum Dienst melden. Wird Ihre Anmeldung angenommen, so werden sie stel-

melden. Wird Ihre Anmeldung angenommen, so werden sie stel- lungspflichtig. Werden Sie an der Rekrutie- rung

lungspflichtig. Werden Sie an der Rekrutie- rung für militärdiensttauglich erklärt und sind Sie bereit, die Ihnen dort zugeteilte militäri- sche Funktion zu übernehmen, so werden Sie militärdienstpflichtig.

Schweizer, welche das Bürgerrecht eines an- deren Staates besitzen und dort ihre militäri- schen Pflichten erfüllen oder Ersatzleistungen erbracht haben, sind in der Schweiz nicht militärdienstpflichtig (Militärgesetz, Artikel 5, siehe auch Rechtliches, Seite 31).

Ziviler Ersatzdienst Der Zivildienst ist der zivile Ersatzdienst zum Militärdienst. Er ist militärdiensttauglichen Personen vorbehalten, die den Militärdienst nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können und bereit sind, den länger dauernden Zivil- dienst nach Zivildienstgesetz zu leisten.

Eine Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivil- dienst gibt es nicht. Eine weitere Vorausset-

zung für die Zulassung zum Zivildienst ist der Besuch eines Einführungstages.

Zivildiensteinsätze sind physisch und psy- chisch anspruchsvoll. Die meisten Einsätze leisten Zivis im Gesundheitswesen (in Spitä- lern oder Pflegeheimen), im Sozialwesen (mit betagten oder behinderten Menschen, mit Kindern oder Jugendlichen, etc.) und in Um- welt- und Naturschutz, Landschaftspflege und Wald.

Einsätze sind auch möglich im Schulwesen, in der Landwirtschaft, in der Kulturgütererhal- tung (Heimatschutz, Denkmalpflege), in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitä- ren Hilfe (Auslandeinsätze) oder zur Bewälti- gung von Katastrophen und Notlagen.

Die Einsätze werden in maximal zwei dieser acht möglichen Tätigkeitsbereiche geleistet. Die Einsatzbetriebe sind für Unterkunft und Verpflegung der Zivis zuständig und entrich- ten ein tägliches Taschengeld von 5 Franken. Zivis erhalten die Erwerbsausfallentschädi- gung (EO) gleich wie Militärdienstleistende.

Als Einsatzregeln für Zivis, die die Rekruten- schule nicht absolviert haben, gelten: Es wer- den maximal 368 Tage (Durchdiener: maximal 420 Tage) geleistet. In den ersten drei Jahren nach der Zulassung muss ein langer Einsatz in der Pflege und Betreuung von Menschen oder im Umweltschutz geleistet werden. Dieser dauert mindestens sechs Monate (180 Tage). Die übrigen Einsätze dauern mindestens vier Wochen (26 Tage). Bis zum Ende des 34. Al- tersjahres sind alle verfügten Diensttage zu leisten. Es gibt im Zivildienst keinen «blauen Weg». In Jahren, in denen kein Einsatz geleis- tet wird, muss Wehrpflichtersatz bezahlt wer- den. Dieser wird erst zurückerstattet, wenn alle verfügten Diensttage geleistet wurden.

Um zum zivilen Ersatzdienst zugelassen zu werden, muss ein Gesuch eingereicht, ein Einführungstag besucht und danach das Ge- such bestätigt werden. Bis zur Zulassung muss weiterhin Militärdienst geleistet werden, ausser das Zivildienstgesuch wurde mindes- tens drei Monate vor der nächsten Militär- dienstleistung eingereicht. Nach der Zulas- sung zum Zivildienst kann ein Gesuch nicht mehr zurückgezogen werden.

kann ein Gesuch nicht mehr zurückgezogen werden. Ein Zivi unterstützt im Seniorenzentrum betagte Menschen

Ein Zivi unterstützt im Seniorenzentrum betagte Menschen

WAFFENLOSER DIENST

Wer in der Armee aus Gewissensgründen nicht mit Waffen umgehen möchte, kann waf- fenlosen Militärdienst leisten. Dazu muss spä- testens ein Monat vor der Rekrutierung ein Gesuch beim Kreiskommando des Wohnort- kantons eingereicht werden. Der Gesuchsteller hat zu begründen, warum er den bewaffneten Militärdienst nicht mit dem Gewissen verein- baren kann. Eine Kommission entscheidet über das Gesuch.

Orientierungstag

… als Vorbereitung zur Rekrutierung

Am Orientierungstag ist ein abwechslungsreiches Programm für Sie angesagt. Mit praktischen und theoretischen Modulen werden Sie an diesem Tag umfassend auf Ihre Rekrutierung vorbereitet – zudem erhalten Sie Ihr Dienstbüchlein. Aufgrund Ihrer Eignung und Neigung werden Ihnen Möglichkeiten, die Sie als Militärdienstpflichtiger haben, aufgezeigt. Dieser Tag ist für alle Schweizer Männer im 18. Altersjahr obligatorisch. Interessierte Frauen können freiwillig teilnehmen.

Interessierte Frauen können freiwillig teilnehmen. Orientierungstag: Eine gute Vorbereitung beeinflusst Ihre

Orientierungstag: Eine gute Vorbereitung beeinflusst Ihre Chancen

Darum geht es am Orientierungstag:

• Sie erhalten Informationen insbesondere über:

− rechtliche Grundlagen sowie Aufgaben und Einsätze der Armee, des Zivilschut- zes, des zivilen Ersatzdienstes sowie des Rotkreuzdienstes;

− die Dienstleistungsmodelle und Berufs- möglichkeiten in der Armee, dem Zivil- schutz und dem Rotkreuzdienst;

− die Wehrpflichtersatzabgabe;

− den Ablauf der Rekrutierungstage;

− Folgen ungeordneter persönlicher Ver- hältnisse.

• Sie erfahren, welche Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten Sie als Militär- dienstpflichtiger haben und wie Sie Ihre Zuteilung durch eine gezielte Vorberei- tung beeinflussen können.

• Unter Berücksichtigung ihrer Ausbildungs- situation werden der Termin für die Rekru- tierung und der Zeitpunkt der Rekruten- schule (RS) provisorisch geplant. So können Sie sich in Ihrer persönlichen Pla- nung rechtzeitig darauf einstellen. Die Ab- sprache des RS-Termins mit Familie und Arbeitgeber sowie die Koordination von RS und Schule oder Studium sind sehr wichtig. Achtung: Der definitive RS-Zeitpunkt wird erst anlässlich der Rekrutierung bestimmt.

Organisation durch die Kantone Als Teil der Rekrutierung fällt der Orientierungs- tag unter die Militärdienstpflicht (Artikel 59 der Bundesverfassung) und ist für Männer mit Schweizer Pass und Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Schweizerinnen und Ausland- schweizer können freiwillig daran teilnehmen.

Der Orientierungstag wird nicht an die Ausbil- dungsdienstpflicht angerechnet. Nach Artikel 324a des Obligationenrechts muss dem Ar- beitnehmer die Zeit für die Erfüllung der ge- setzlichen Pflicht gewährt und der Lohn für die entsprechende Zeit entrichtet werden. Der Stellungspflichtige wird für den Orientierungs- tag nicht besoldet und erhält somit auch kei- nen Erwerbsersatz. Der Orientierungstag ist ein Amtstermin. Die Durchführung des Orientierungstages ob- liegt den Kantonen, die auch den Tagesablauf gestalten. Unter der Leitung des jeweiligen Kreiskommandanten führen eigens für diesen Anlass geschulte Moderatoren durch das Pro- gramm und beantworten Ihre Fragen zu den einzelnen Themen.

Typisches Beispiel für einen Tagesablauf Nach dem gemeinsamen Start im Plenum und der Vorstellung der Moderatoren beginnt am Vormittag die Gruppenarbeit mit 12 bis 15 Teilnehmenden. Hier werden Ihnen unter an- derem die Aufgaben der Armee und des Be- völkerungsschutzes im Rahmen der Sicher- heitspolitik der Schweiz vorgestellt. Kurze Filme führen Sie in die jeweilige Thematik ein. Nach der Pause werden Sie eingehend über die Dienstmodelle, die Ausbildung und die Karrieremöglichkeiten orientiert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen steht zunächst – wieder in Gruppen – die Vorberei- tung auf die eigentliche Rekrutierung auf dem Programm. Danach wird mit Ihnen individuell der RS-Termin provisorisch geplant (je nach gewünschter Funktion muss der Zeitpunkt der RS anlässlich der Rekrutierung noch ange- passt werden). Sie erhalten Ihr Dienstbüch- lein, das Sie während der gesamten Dienstzeit begleiten wird. Zurück im Plenum werden Sie über Ihre Rechte und Pflichten informiert und erhalten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

ÄRZTLICHER FRAGEBOGEN

Mit dem Aufgebot zum Orientierungstag erhal- ten Sie einen ärztlichen Fragebogen. Er muss mit Hilfe der Eltern oder des Hausarztes sorg- fältig und wahrheitsgetreu ausgefüllt und an den Orientierungstag mitgebracht werden. Selbst- verständlich wird dieses Dokument vertraulich behandelt. Der ärztliche Fragebogen dient dem Arzt an der Rekrutierung als Grundlage zur Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes. Frauen müssen den Fragebogen nicht abgeben, können dies aber tun, wenn sie sich bereits für die Rekrutierung angemeldet haben.

PERSONENSICHERHEITSPRÜFUNG

Am Orientierungstag werden Sie aufgefordert, das Formular «Personensicherheitsprüfung für Stellungspflichtige» zu unterschreiben.

Weshalb:

Das Gros aller Funktionen bedingt eine Grund- sicherheitsprüfung nach Artikel 10, Absatz 2 der Personensicherheitsprüfungsverordnung (PSPV). Mit Ihrer Unterschrift wird der Prozess der Überprüfung bereits vor der Rekrutierung eingeleitet und an der Rekrutierung abgeschlos- sen. Das Resultat hat einen Einfluss auf die Funktionszuteilung, auf die Waffenabgabe oder sogar darauf, ob Sie überhaupt zur Armee zu- gelassen werden. Wer Spezialfunktionen anvisiert, zum Beispiel Militärpolizeigrenadier oder eine Funktion bei den Fliegertruppen, muss zwei Unterschriften geben, nämlich für die Grundsicherheitsprüfung nach Artikel 10, Absatz 2 der PSPV und für die erweiterte Personensicherheitsprüfung nach Artikel 11, Absatz 2 der PSPV. Wenn Sie das Formular nicht unterschreiben, bleiben Ihnen an der Rekrutierung nur ganz wenige Funktionen zur Auswahl oder Sie verlän- gern den Rekrutierungsprozess. Eventuell müs- sen Sie gar zu einer Nachrekrutierung aufgeboten werden.

Rekrutierung

Die Rekrutierung bringt es an den Tag:

Was liegt Ihnen am besten?

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. An der Rekrutierung klären Spezialisten mit Hilfe verschiedener Tests ab, welche Fähigkeiten und Talente Sie haben, ehe über Ihre Zuteilung und Funktion entschieden wird. Im Zentrum stehen dabei Ihr Gesund- heitszustand, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit, die Gesundheit Ihrer Psyche sowie die Sicherheit in Bezug auf das Anvertrauen der persönlichen Waffe. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie detaillierte Informationen dazu.

Aarau* Payerne** *
Aarau*
Payerne**
*

Planung des Standortwechsels von Windisch nach Aarau auf Mitte 2018 ** Planung des Standortwechsels von Lausanne nach Payerne auf 2019

Die Rekrutierungszentren Die Rekrutierung je nach Wohnort in einem der sechs eigens dafür eingerichteten Rekrutie- rungszentren statt (siehe auch Seiten 82 – 85).

verschieben, verschiebt sich damit automa- tisch auch der Zeitpunkt der Rekrutierung.

Gesundheitszustand Mit einem gründlichen medizinischen Check (siehe Seite 12) erhält der Rekrutierungsarzt ein umfassendes Bild Ihres Gesundheitszu- standes und ergänzt dies mit den Angaben

Zeitpunkt der Rekrutierung Die Rekrutierung dauert zwei bis drei Tage und findet drei bis zwölf Monate vor der Rek- rutenschule statt. Falls Sie die Rekrutenschule

aus Ihren persönlichen Unterlagen (siehe Kas- ten rechts).

Körperliche Fitness Die körperliche Leistungsfähigkeit, welche die Funktionszuteilung sowohl für die Armee als auch für den Zivilschutz entscheidend beeinflusst, wird mit einem mehrteiligen Sporttest ermittelt. Getes- tet werden unter Vorgaben des Bundesamtes für Sport (Magglingen) Schnelligkeit, Kraft, Koordi- nation und Ausdauer (siehe Seite 14).

Psychologische Abklärungen Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Fle- xibilität und Gewissenhaftigkeit sind von Mensch zu Mensch verschieden. Mit Intelligenz- und Persönlichkeitstests lassen sich entsprechende Erkenntnisse gewinnen. Ein weiterer Test prüft Stress- und Angstverhalten. Darüber hinaus werden auch Selbstvertrauen und emotionale Stabilität getestet. Einzelkämpfer oder Grup- penchef? Das Verhalten in der Gemeinschaft und das Gespür für die Gruppenmitglieder ent- scheiden, ob die nötige soziale Kompetenz vorhanden ist.

Je nach den Ergebnissen der Tests und Ab- klärungen erfolgt im persönlichen Gespräch am Ende der Rekrutierung Ihre Zuteilung zur Armee oder zum Zivilschutz.

Personensicherheitsprüfungen Wer Militärdienst leistet, erhält eine persönliche Waffe und hat in der Regel Zugang zu klassi- fizierten Informationen, Material oder Schutz- zonen. Voraussetzung dazu ist eine vorgängige Abklärung in Bezug auf die Sicherheit, damit entsprechende Risiken ausgeschlossen oder minimiert werden können. Die Sicherheitsabklä- rung wird durch die Fachstelle für Personen- sicherheitsprüfungen des VBS durchgeführt (siehe Seite 16).

des VBS durchgeführt (siehe Seite 16). Körperliche und mentale Fitness entscheiden über Zuteilung

Körperliche und mentale Fitness entscheiden über Zuteilung und Funktion

MITBRINGEN

Folgende Unterlagen müssen Sie zur Rekrutie- rung mitbringen:

• Schul- respektive Lehrzeugnisse;

• Leistungsausweis vordienstliche Ausbildung (falls vorhanden);

• Persönlicher Ausweis (Identitätskarte oder Pass);

• Führerausweis (falls vorhanden);

• Impfausweis;

• Allergiepass (falls vorhanden);

• alte und aktuelle Arztzeugnisse zu Krankhei- ten und Leiden, Röntgenbilder etc.;

• aktueller Brillenpass (max. drei Monate alt), sofern Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger sind.

Medizinische Tauglichkeitsabklärungen

Zentrales Element der Rekrutierung ist der Tauglichkeitsentscheid, also der Entscheid, ob Sie Militärdienst leisten, ob Sie in den Zivilschutz eingeteilt werden oder ob eine Dienstleistung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht möglich ist. Damit der vorsitzende Arzt der Untersuchungskommission Rekrutierung einen begründeten Entscheid fällen kann, durchläuft jeder Stellungspflichtige umfassende Tauglichkeitsabklärungen.

Tauglichkeit

«Diensttauglich ist aus medizinischer Sicht, wer körperlich, geistig und psychisch den Anforderungen des Militär- beziehungsweise Schutzdienstes genügt und bei der Erfüllung dieser Anforderungen weder die eigene Ge- sundheit noch diejenige Dritter gefährdet.» So lautet die Definition der medizinischen Diensttauglichkeit. Entsprechend basiert der medizinische Tauglichkeitsentscheid auf den folgenden drei Säulen:

• ärztlich-medizinische Untersuchung;

• psychologische Tests, eventuell persönli- ches Gespräch mit Psychologen;

• Sporttest.

Die medizinischen Untersuchungen

Body Mass Index (BMI) Bestimmung des Verhältnisses von Grösse und Gewicht.

Augen Bei jedem Stellungspflichtigen werden die Sehschärfe sowie das Farb- und Tiefensehen bestimmt. Falls nötig bestimmt ein Optiker Ihre Brillenkorrekturwerte.

Ohren Bei allen Stellungspflichtigen wird eine Audio- metrie (Gehörprüfung) durchgeführt. Dies ist eine reproduzierbare, frequenz- und schall- druckgesteuerte Untersuchung, bei der die

absolute Hörschwelle bestimmt wird. Es kön- nen aber auch Einschränkungen oder Schä- den des Gehörs erkannt werden.

Elektrokardiogramm (EKG) Bei jedem Stellungspflichtigen wird ein EKG (Herzstromkurve) angefertigt. Hier geht es darum, mögliche Hinweise auf Herzerkran- kungen zu erkennen. Die EKG werden durch den untersuchenden Arzt und, falls nötig, durch den Kardiologen bewertet.

Lungenfunktion Bei entsprechender medizinischer Fragestel- lung, oder falls Sie eine Funktion mit Atem- schutzgerät wählen, wird eine Lungenfunk- tionsprüfung durchgeführt. Dabei werden Lungen- und Atemvolumen gemessen, um mögliche Einschränkungen festzustellen.

Blutuntersuchung

Auf prinzipiell freiwilliger Basis können Sie eine laborchemische Blutuntersuchung durch- führen lassen. Dabei werden folgende Werte bestimmt:

• Blutgruppe;

• Blutchemie (Leberfunktionswerte);

• Infektionen (HIV, Hepatitis B und C).

Ziel der Blutuntersuchung ist es, allfällige Krankheiten im Frühstadium zu erkennen, um bei der Tauglichkeitsbeurteilung Rücksicht auf Ihren Gesundheitszustand nehmen zu können und um bessere Voraussetzungen für eine allfällige Behandlung im zivilen Leben zu

schaffen. Bei Auffälligkeiten in der Blutunter- suchung werden sie schriftlich orientiert und bei deutlichen Abweichungen angehalten, diese beim Hausarzt kontrollieren zu lassen. Beachten Sie, dass für die Zuteilung in be- stimmte Truppengattungen die Blutentnahme an der Rekrutierung vorausgesetzt wird.

Impfungen Im Sinne einer Prävention können Sie sich im Rekrutierungszentrum gegen Starrkrampf und Diphterie, Kinderlähmung, bakterielle Hirn- hautentzündung und Masern-Mumps-Röteln impfen lassen. Der untersuchende Arzt bespricht mit Ihnen die notwendigen Impfungen. Verges- sen Sie nicht, Ihren Impfausweis mitzubringen. Mit einer Zuteilungsfunktion als Durchdiener zu den Genie- und Rettungstruppen, wie auch bei den ABC Abwehr, Sanitäts- und Spital-Funktio- nen der Sanitätstruppen besteht ein Impfzwang.

Ärztliche Untersuchung Sie werden durch einen Arzt befragt und ganz- körperlich untersucht, wobei das Herz-Kreis- laufsystem, der Bewegungsapparat sowie das Abdomen (Bauchraum) und die Weichteile die Schwerpunkte der Untersuchung bilden.

Der Tauglichkeitsentscheid

Nebst den Befunden der genannten medizini- schen Untersuchungen liegen dem vorsitzen- den Arzt der Untersuchungskommission Re- krutierung auch die Sportresultate und die Resultate der psychologischen Untersuchungen vor. Unter Berücksichtigung all dieser Ergeb- nisse und nach einem persönlichen Gespräch entscheidet der Arzt über Ihre medizinische Tauglichkeit. Der Entscheid wird Ihnen per- sönlich mitgeteilt und begründet – mit dem Hinweis, dass Sie dagegen Beschwerde ein- reichen können.

REKRUTIERUNG

Sie dagegen Beschwerde ein- reichen können. REKRUTIERUNG Elektrokardiogramm (EKG) Lungenfunktionsprüfung Sehtest

Elektrokardiogramm (EKG)

Beschwerde ein- reichen können. REKRUTIERUNG Elektrokardiogramm (EKG) Lungenfunktionsprüfung Sehtest Hörtest 13 13

Lungenfunktionsprüfung

Beschwerde ein- reichen können. REKRUTIERUNG Elektrokardiogramm (EKG) Lungenfunktionsprüfung Sehtest Hörtest 13 13

Sehtest

Beschwerde ein- reichen können. REKRUTIERUNG Elektrokardiogramm (EKG) Lungenfunktionsprüfung Sehtest Hörtest 13 13

Hörtest

1313

Test Fitness bei der Rekrutierung (TFR)

Die fünf Disziplinen des Fitnesstests erlauben es, nach einfachen, aber modernsten Methoden die wesentlichen Faktoren Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zu messen.

Faktoren Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zu messen. Medizinballstossen Standweitsprung Rumpfkrafttest Es handelt

Medizinballstossen

Leistungsfähigkeit zu messen. Medizinballstossen Standweitsprung Rumpfkrafttest Es handelt sich dabei um

Standweitsprung

zu messen. Medizinballstossen Standweitsprung Rumpfkrafttest Es handelt sich dabei um folgende Diszipli-

Rumpfkrafttest

Es handelt sich dabei um folgende Diszipli- nen, auf die Sie sich im Vorfeld der Rekrutie- rung gezielt vorbereiten können:

1. Medizinballstossen (Schnellkraft der Arme) 2-kg-Medizinballstoss aus dem Sitzen: Ge- messen wird die Distanz von der Wand hin- ter der Langbank bis zum Landepunkt des Balls (3 Versuche).

2. Standweitsprung (Schnellkraft der Beine) Standweitsprung mit Absprung auf dem Hallenboden und Landung auf der Matte:

Gemessen wird die Distanz von der Ab- sprunglinie bis zum hintersten Berüh- rungspunkt des Körpers bei der Landung (3 Versuche).

3. Globaler Rumpfkrafttest (Kraft der globalen Rumpfmuskulatur) In der vorgegebenen Position (Unterarm- stütz) werden im Sekundentakt abwech- selnd der linke und rechte Fuss vom Boden um eine halbe Fusslänge angehoben. Ge- messen wird die Zeit bis zum Übungsab- bruch (1 Versuch).

4. Einbeinstand (Koordinationsfähigkeit) Mit den Händen hinter dem Rücken wird beim Start ein Fuss in die Kniekehle gelegt. Nach 10 Sekunden müssen die Augen ge- schlossen werden. Nach weiteren 10 Se- kunden muss der Kopf mit geschlossenen Augen nach hinten in den Nacken gelegt werden. Die Zeit bis zum Verlust des Gleich-

gewichts wird für das linke und das rechte Bein gemessen. Für das Resultat werden beide Zeiten zusammengezählt (1 Versuch).

5. Progressiver Ausdauertest (Ausdauerleistungsfähigkeit) Der Ausdauertest findet entweder auf der Rundbahn im Freien oder in der Halle als 20m-Pendellauf statt. Für die beiden Varianten gelten nicht dieselben Wertetabel- len. Das Lauftempo wird durch ein akusti- sches oder optisches Signal vorgegeben. Die Startgeschwindigkeit ist 8,5 km/h. Die Geschwindigkeit steigt immer nach 200 m um 0,5 km/h. Gestoppt wird die Zeit, sobald das Tempo nicht mehr mitgelaufen werden kann (1 Versuch).

WERTUNGSTABELLEN

Pro Disziplin sind maximal 25 Punkte zu errei- chen. Die maximale Gesamtpunktzahl ist 125. Das Sportabzeichen wird ab 80 Punkten verge- ben. Für die militärische Einteilung gilt für Män- ner und Frauen dieselbe Wertungstabelle. Für das Sportabzeichen werden die Frauen aber mit einer geschlechtsspezifischen Wertungstabelle beurteilt. Die detaillierten Wertungstabellen fin- den Sie unter www.rekrutierung.ch.

Wertungstabellen fin- den Sie unter www.rekrutierung.ch. Einbeinstand Ausdauerleistungsfähigkeit REKRUTIERUNG 15

Einbeinstand

Wertungstabellen fin- den Sie unter www.rekrutierung.ch. Einbeinstand Ausdauerleistungsfähigkeit REKRUTIERUNG 15

Ausdauerleistungsfähigkeit

Tauglichkeitskriterium Sicherheit

Neben den medizinischen Abklärungen, beinhaltet der Tauglichkeitsentscheid ein weiteres Element: die Personensicherheitsprüfung. Diese wird ebenfalls während der Rekrutierung durchgeführt.

wird ebenfalls während der Rekrutierung durchgeführt. Die Überlassung der persönlichen Waffe wird durch die PSP

Die Überlassung der persönlichen Waffe wird durch die PSP abgeklärt

Zweck und Zuständigkeit Personensicherheitsprüfungen (PSP) stellen ein präventives Instrument zum Schutz des Staates dar. Sicherheitsrisiken im Zusammen- hang mit Personen sollen damit ausgeschlos- sen oder auf ein Minimum reduziert werden. Zuständig für die Durchführung der PSP ist die Fachstelle für Personensicherheitsprüfun- gen (kurz: Fachstelle) der Informations- und Objektsicherheit im VBS.

Rechtliche Grundlagen Die PSP wird aufgrund von Gesetzen und Verordnungen durchgeführt. Die PSP ist im Bundesgesetz über die Armee und die Militär- verwaltung (Militärgesetz MG), dem Bundes- gesetz über Massnahmen zur Wahrung der

Inneren Sicherheit (BWIS), der Verordnung über die Personensicherheitsprüfungen (PSPV) sowie der Verordnung über die Militärdienst- pflicht und die Ausbildung in der Armee (VMA) geregelt.

Prüfstufen Nach dem MG werden alle Stellungspflichti- gen einer PSP unterzogen. Bei dieser geht es ausschliesslich um die Abklärung des Gewalt- potenzials. Dabei wird beurteilt, ob Ihnen im Militärdienst eine Waffe anvertraut werden darf. Zur Durchführung dieser PSP ist keine Zustimmung erforderlich.

Entsprechend der angestrebten Funktion be- darf es zusätzlich einer PSP nach dem BWIS.

Dann zum Beispiel, wenn Sie in Ihrer Funktion Zugang zu VERTRAULICH oder GEHEIM klas- sifizierten Informationen, Material oder Schutzzonen haben. Diese PSP kann nur mit Ihrer schriftlichen Zustimmung (Unterschrift) durchgeführt werden.

Durchführung Bei der PSP werden Daten aus den Registern der Sicherheits- und Strafverfolgungsorgane von Bund und Kantonen sowie aus dem Straf- register eingeholt. Entsprechend der Prüfstu- fe wird zusätzlich das zuständige Betreibungs- amt angefragt. Wenn die Fachstelle für ihre Beurteilung noch Fragen hat, klärt sie diese im persönlichen Gespräch mit Ihnen.

Nachdem die Fachstelle alle sicherheitsrele- vanten Informationen erhoben hat, beurteilt sie, ob ein Sicherheitsrisiko vorliegt. Liegt kein Sicherheitsrisiko vor, erhalten Sie dies in Form einer Verfügung schriftlich mitgeteilt (Sicher- heitserklärung).

Liegt ein Sicherheitsrisiko vor, teilt Ihnen die Fachstelle dies mit. Sie bekommen dabei Gelegenheit, zum Ergebnis der Abklärungen schriftlich Stellung zu nehmen, bevor die Fachstelle ihre definitive Beurteilung abgibt. Hält die Fachstelle an ihrer Beurteilung fest, erlässt sie eine entsprechende Verfügung und benennt darin die Risiken (Risikoerklärung oder Sicherheitserklärung mit Auflagen).

Abschluss Die Verfügung erhält einerseits die/der Stel- lungspflichtige, also Sie, und andererseits der Führungsstab der Armee, also diejenige Stelle, die eine PSP eingeleitet hat.

Bei der Verfügung der Fachstelle handelt es sich grundsätzlich um eine Empfehlung. Der Führungsstab der Armee entscheidet auf der

Grundlage dieser Empfehlung, ob Sie in die Armee eingeteilt werden. Bei Risikoerklärun- gen (Sicherheitsrisiko) erfolgt in aller Regel keine Einteilung in die Armee.

Sie können innert 30 Tagen ab Eröffnung beim Schweizerischen Bundesverwaltungsgericht gegen die Verfügung der Fachstelle schriftlich Beschwerde erheben.

Verfügung der Fachstelle schriftlich Beschwerde erheben. Übermittlungssoldaten beispielsweise benötigen eine

Übermittlungssoldaten beispielsweise benötigen eine höhere PSP…

beispielsweise benötigen eine höhere PSP… … wie auch beispielsweise Funktionen bei den Flieger-,

… wie auch beispielsweise Funktionen bei den Flieger-, Fliegerabwehr- und Führungsunerstützungstruppen sowie bei der Militärpolizei

Frauen leisten Dienst

Gleiche Leistung – gleiche Chancen

Frauen sind in der Armee und im Zivilschutz den Männern gleichgestellt und können bei entsprechender Eignung alle Funktionen übernehmen und alle Grade erreichen. Es gilt der Grundsatz «gleiche Leistung – gleiche Chancen».

gilt der Grundsatz «gleiche Leistung – gleiche Chancen». Antreten in der RS; weibliche Angehörige der Armee

Antreten in der RS; weibliche Angehörige der Armee haben gleiche Rechte und Pflichten wie ihre männlichen Kameraden

Die Praxis zeigt, dass sich Frauen für viele Auf- gaben in der Sicherheitspolitik besonders gut eignen. Zum Beispiel für solche in der Frie- densförderung, in der Bewältigung von Krisen vor Ort (Verhandlungsgeschick), aber auch für Einsätze, welche die Armee unter ziviler Füh- rung wahrnimmt (subsidiäre Einsätze).

Frauen in der Armee Schweizer Bürgerinnen im Alter von 18 bis 25 Jahren können sich freiwillig für ein Engage- ment in der Armee entscheiden. Artikel 59, Absatz 2 der Bundesverfassung lautet: «Für Schweizerinnen ist der Militärdienst freiwillig.» Truppengattungs- und Funktionszuteilung er- folgen gemeinsam mit den Männern im Rah- men der Rekrutierung (siehe Seite 10). Einmal

diensttauglich und bereit, die für sie vorgese- hene Funktion zu übernehmen, sind die Frau- en militärdienstpflichtig. Ab diesem Zeitpunkt haben sie die gleichen Rechte und Pflichten wie die militärdienstpflichtigen Männer. Die in der Armee gemachten Erfahrungen erweisen sich auch für das Berufsleben als hilfreich und wertvoll: Die Frauen stärken ihr Selbstvertrauen, sammeln Führungserfah- rung, lernen neue Leute kennen und eignen sich spezifische Kenntnisse an.

Möchten Sie sich freiwillig zum Militärdienst melden, müssen Sie zuerst an der Rekrutie- rung teilnehmen. Das Anmeldeformular hier- für können Sie beim Kreiskommando des Kantons (siehe Seite 80), bei der Infostelle

Frauen in der Armee (siehe Seite 86) oder beim Kommando Rekrutierung (siehe Seite 85) beziehen. Es muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben an das Kommando Rek- rutierung gesandt werden. Wichtig: Die Unter- schrift auf der Anmeldung verpflichtet zur Teilnahme an der Rekrutierung. Mit einer zweiten Unterschrift an der Rekrutierung wer- den Sie militärdienstpflichtig.

Schwangerschaft oder die Betreuung eigener Kleinkinder entbindet nicht von der Dienst- pflicht. Es besteht jedoch die Möglichkeit der Dienstverschiebung.

Es besteht jedoch die Möglichkeit der Dienstverschiebung. Ein weiblicher Hundeführer lässt ihren Hund beim

Ein weiblicher Hundeführer lässt ihren Hund beim Veterinärdienst behandeln

Frauen im Rotkreuzdienst Der Rotkreuzdienst (RKD) ist eine Organisation des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Zur Rekrutierung RKD können sich Schweizer Bür- gerinnen melden, die ein Diplom in einem me- dizinischen Beruf haben oder Studentinnen der Medizinalberufe sind. Angehende Angehörige des RKD können vom 18. bis 38. Altersjahr rek- rutiert werden. Die Geschäftsstelle RKD führt regelmässig Orientierungsanlässe durch. Die Angehörigen des RKD (AdRKD) sind zivi- les Personal des SRK, das der Armee zuge- wiesen wird. Sie tragen dieselbe Uniform wie die Angehörigen der Armee (AdA) und sind

mit einem gut sichtbaren, speziellen RKD- Abzeichen gekennzeichnet. Die sechswöchige Rekrutenschule der AdRKD ist in die Spital- Rekrutenschule integriert; die Kaderausbil- dung erfolgt zusammen mit den AdA. Hauptauftrag des 1903 gegründeten RKD ist es, den Sanitätsdienst der Armee zu unterstüt- zen. AdRKD werden als Fachfrauen in allen medizinischen Fachbereichen eingesetzt – vorwiegend in den Sanitäts- und Spitalforma- tionen, aber auch im Psychologisch-Pädago- gischen Dienst, im ABC-Kompetenzzentrum, in den Stäben der Armee und in Fachgruppen. Besondere Beiträge leisten sie auch als Aus- bilderinnen der Sanitäts- und Spitalsoldaten. Zusätzlich zum medizinischen Bereich kön- nen Frauen rekrutiert werden, die bereit sind, Beiträge zur Verbreitung der Grundsätze der Rotkreuzbewegung und des Humanitären Völ- kerrechts (HVR) zu leisten.

und des Humanitären Völ- kerrechts (HVR) zu leisten. Eine Angehörige des Rotkreuzdienstes im Einsatz Frauen im

Eine Angehörige des Rotkreuzdienstes im Einsatz

Frauen im Zivilschutz Auch der Zivilschutz steht Frauen offen. Schweizerinnen und niedergelassene Auslän- derinnen können grundsätzlich alle Funktio- nen, auch Führungsfunktionen, ausüben. Wie für alle Freiwilligen gilt allerdings: Ein Rechts- anspruch auf die Aufnahme in den Zivilschutz besteht nicht; die Kantone ent- scheiden je nach Bedarf.

Dienstleistungsmodelle

Wiederholungskurse leisten oder durchdienen?

Die Armee bietet für die Erfüllung der Militärdienstpflicht zwei Modelle an: das klassische WK-Modell und das freiwillige Durchdiener-Modell.

klassische WK-Modell und das freiwillige Durchdiener-Modell. In der Armee ist Teamwork gefragt WK-Modell Beim

In der Armee ist Teamwork gefragt

WK-Modell Beim klassischen WK-Modell leisten Sie nach der Rekrutenschule (RS) jährlich einen Wieder- holungskurs (WK), der heute auch «Fortbil- dungsdienst der Truppe» (FDT) genannt wird.

Durchdiener-Modell Durchdiener (DD) erfüllen ihren gesamten ob- ligatorischen Militärdienst (RS und WK) an einem Stück. Jährlich erhalten maximal 15 Prozent eines Rekrutenjahrgangs diese Mög- lichkeit. Voraussetzung ist ein Lehrabschluss oder eine Matura. Zudem muss das Anforde- rungsprofil der jeweiligen Funktion erfüllt sein. Der Dienst an einem Stück ist in fast allen Truppengattungen möglich (siehe ab Seite 36).

Vorzüge des Durchdiener-Modells:

• Konkrete Einsätze: Sie erfüllen wichtige Schutz-, Bewachungs- und Unterstützungs- aufgaben oder leisten Katastrophenhilfe zugunsten der Bevölkerung.

• Dienstpflicht mit 20 erfüllt: Sie können nach rund zehn Monaten Ihre persönliche und berufliche Zukunft frei planen.

• Keine Wiederholungskurse: Sie leisten als Angehöriger der Reserve nur das jährliche obligatorische Schiessen.

• Attraktiv für den Arbeitgeber: Sie haben keine weiteren Absenzen wegen Militär- dienst.

Minimalverdienst nach Graden: siehe Seite 30.

Vordienstliche Ausbildung und Eignungs- prüfungen Wer bereits weiss, welcher Truppengattung oder welcher Funktion er oder sie zugeteilt werden möchte, kann sich frühzeitig auf be- stimmte Funktionen vorbereiten. Einige Funk- tionen setzen eine vordienstliche Ausbildung, respektive Eignungsprüfung voraus, nämlich:

Pontonier, Strategischer Funkaufklärer, Hun- deführer, Militärmusik, Train- und Veterinär- soldat, Hufschmied, Fallschirmaufklärer (SPHAIR), Grenadier und Gebirgsspezialist.

(SPHAIR), Grenadier und Gebirgsspezialist. Durchdiener der Infanterie DURCHDIENER Bei den

Durchdiener der Infanterie

DURCHDIENER

Bei den Ausbildungsfunktionen, die mit diesem Symbol versehen sind (siehe , Kompetenzzentren und Lehrverbände ab Seite 36), ist der Dienst an einem Stück möglich.

Symbol versehen sind (siehe , Kompetenzzentren und Lehrverbände ab Seite 36), ist der Dienst an einem
Symbol versehen sind (siehe , Kompetenzzentren und Lehrverbände ab Seite 36), ist der Dienst an einem

Zur Zeit werden im Durchdiener-Modell folgende Funktionen ausgebildet:

ABC Soldat DD, ABC Abw Trp Baumaschinenfahrer DD, G Trp Büroord DD, Inf, Fl Trp, FU Trp, Log Trp, Trp MP Einheitssanitäter/Fahrer C1 DD, diverser Trp Fliegersoldat DD, Fl Trp Führungsstaffelsoldat DD, Inf Führungsstaffelsoldat/Fahr C1 DD, Inf Führungsunterstützungspionier DD, FU Trp Führungsunterstützungspionier/Fahrer C1 DD, FU Trp FULW Gerätemechaniker DD, Fl Trp FULW Soldat DD, Fl Trp FULW Soldat/Fahrer C1 DD, Fl Trp Gebirgsspezialist DD, Inf Gerätemechaniker DD, Log Trp Infanteriebesatzer/Infanteriepanzerfahrer DD, Inf Infanterist DD, Inf Infanterist/Fahrer C1 DD, Inf Kanonier DD, Flab Trp Kanonier/Fahrer C1 DD, Flab Trp Motorfahrer DD, Log Trp Motorfahrer Spezialfahrzeuge DD, G Trp Motormechaniker DD, Log Trp MP Sicherungssoldat DD, Trp MP MP Sicherungssoldat/Fahrer C1 DD, Trp MP Nachschubsoldat DD, Log Trp

Nachschubsoldat Feldpost DD, Log Trp Nachschubsoldat/Fahrer C1 DD, Log Trp Radarsoldat DD, Flab Trp Rammpontonier DD, G Trp Rammpontonier/Fahrer C1 DD, G Trp Rettungsgerätewart DD, Rttg Trp Rettungssoldat DD, Rttg Trp Rettungssoldat/Fahrer C1 DD, Rttg Trp Richtstrahlpionier DD, FU Trp Richtstrahlpionier/Fahrer C1 DD, FU Trp Richtstrahlpionier/Radschützenpanzerfahrer DD, FU Trp Sanitätssoldat DD, San Trp Sanitätssoldat/Fahrer C1 DD, San Trp Sappeur DD, G Trp Sappeur/Fahrer C1 DD, G Trp Strategischer Funkaufklärer DD, FU Trp Truppenbuchhalter DD, Log Trp Truppenkoch DD, Log Trp Uebermittlungspionier DD, FU Trp Uebermittlungspionier/Fahrer C1 DD, FU Trp Uebermittlungssoldat DD, diverser Trp Uebermittlungssoldat/Fahrer C1 DD, diverser Trp Verkehrssoldat DD, Log Trp Waffenmechaniker DD, Log Trp

Rekrutenschule

Grundausbildung für alle

Die Rekrutenschule dauert 18 Wochen (23 Wochen für Spezialkräfte) und umfasst vier Ausbildungsschwergewichte: die Allgemeine Grundausbildung (AGA), die Erweiterte Grundaus- bildung (EGA), die Funktionsgrundausbildung (FGA) und Verbandsausbildung (VBA 1). Ange- hende Kader absolvieren, wie die künftigen Mannschaftsgrade, die gesamte Rekrutenschule.

die künftigen Mannschaftsgrade, die gesamte Rekrutenschule. Umgang mit der persönlichen Waffe: Jeder Griff muss sitzen

Umgang mit der persönlichen Waffe: Jeder Griff muss sitzen

1. Allgemeine Grundausbildung (AGA) Die AGA umfasst jene Ausbildungsinhalte, die alle Angehörigen der Armee – unabhängig von Truppengattung und Funktion – beherr- schen müssen. Die Rekruten erlernen das militärische Grundhandwerk: militärische Formen, Umgang mit der persönlichen Waffe, um sich selber und andere zu schützen, Grundkenntnisse im Sanitätsdienst, um hel-

fen und retten zu können, sowie den Umgang mit der Ausrüstung.

2. Erweiterte Grundausbildung (EGA) Die EGA beinhaltet Themen, die für eine Trup- pengattung zur waffenspezifischen Grundaus- bildung gehören. Sie ist funktionsunabhängig auf die jeweilige Einteilung (Modulbaustein) ausgerichtet. Die Festlegung dieser Inhalte ist

Sache der Lehrverbände und der Kompetenz- zentren.

3. Funktionsgrundausbildung (FGA)

In der FGA erlernen die Rekruten das waffen- gattungsspezifische Handwerk. Sie werden zu Spezialisten an jenen Systemen ihrer Trup- pengattung ausgebildet, die im Trupp oder in der Gruppe eingesetzt werden. Der Übergang zwischen AGA, EGA und FGA ist fliessend. Nach der FGA werden alle Rekruten zu Solda- ten befördert.

4. Verbandsausbildung (VBA 1)

Die Zahl 1 steht für die Verbandsausbildung in der RS; die VBA 2 entspricht der Ver- bandsausbildung im WK. Die VBA 1 für die Stufe Zug und Gruppe findet in der Regel am RS-Standort statt. Für die VBA 1 Stufe Einheit (Kompanie, Batterie, Kolonne) geht die ganze Rekrutenschule in eine sogenannte «Verle- gung». Sie bezieht einen neuen Standort in einem Gelände, in dem der Einsatz des Ver- bandes unter realitätsnahen Bedingungen

geübt werden kann. Dabei werden Mann- schaft und Kader im Verband in Einsatz- und Gefechtsübungen sowie im Gefechtsschies- sen ausgebildet. In der VBA muss sich der einzelne Angehörige der Armee als Teil des Ganzen verstehen lernen, um seine Aufgabe erfüllen zu können.

WER BILDET WAS AUS?

In der Rekrutenschule vermitteln grundsätzlich die Milizkader (angehende Gruppen- und Zug- führer sowie Einheitskommandanten), die ihren Praktischen Dienst absolvieren, die Ausbildung. Ihnen stehen Berufsmilitärs als Betreuer zur Seite. Durch begleitenden Kaderunterricht wer- den die Milizkader weiter ausgebildet. Hinzu kommen die künftigen Quartiermeister und hö- heren Unteroffiziere der Miliz (Einheitsfeldwei- bel und Einheitsfouriere): Sie leisten ebenfalls ihren Praktischen Dienst.

RS-STARTS IN DEN JAHREN 2018 UND 2019

 

Start

Modell

2018

2019

1

18

Wochen

15.01.2018 – 18.05.2018

14.01.2019 – 17.05.2019 14.01.2019 – 21.06.2019 14.01.2019 – 06.11.2019

23

Wochen (Gren)

15.01.2018 – 22.06.2018 15.01.2018 – 07.11.2018

Durchdiener

2

18

Wochen

25.06.2018 – 26.10.2018

24.06.2019 – 25.10.2019 08.07.2019 – 13.12.2019 24.06.2019 – 15.04.2020

23

Wochen (Gren)

09.07.2018 – 14.12.2018 25.06.2018 – 17.04.2019

Durchdiener

Kaderausbildung

Ihre Aufstiegschance dank praktischer Führungserfahrung

Angehende Kader der Armee werden nach einem Zweistufenprinzip ausgewählt: Anlässlich der Rekrutierung wird zunächst das Potenzial (vor)geprüft. Die definitive Kaderselektion zum Gruppenführer, in die auch geeignete Rekruten ohne vorgängige Empfehlung einbezo- gen werden, erfolgt am Ende der RS.

Empfehlung einbezo- gen werden, erfolgt am Ende der RS. Gemeinsame Lagebeurteilung in der Unteroffizierschule als

Gemeinsame Lagebeurteilung in der Unteroffizierschule als Basis für den Erfolg

in der Unteroffizierschule als Basis für den Erfolg Gruppenführer/Wachtmeister Gruppenführer (Wachtmeister)

Gruppenführer/Wachtmeister Gruppenführer (Wachtmeister) besu- chen nach der RS eine Unteroffiziers- schule von 4 Wochen, bevor sie in einer ganzen RS ihren Praktischen Dienst absolvieren und damit ihren Grad abverdienen. Die Gesamtaus- bildungszeit beträgt 41 Wochen (ausgenom- men Spezialkräfte).

beträgt 41 Wochen (ausgenom- men Spezialkräfte). Einheitsfeldweibel, Einheitsfourier Die Ausbildung zum

Einheitsfeldweibel, Einheitsfourier Die Ausbildung zum Einheitsfeld- weibel und Einheitsfourier dauert 62 Wochen (ausgenommen Spezialkräfte). Nach der RS besuchen sie die Unteroffiziers- schule und verdienen dann ihren Grad als Wachtmeister in einer RS ab. Mit dem Vor- schlag zur Weiterausbildung zum höheren

Unteroffizier verlassen sie die RS nach 14 Wochen Abverdienen und machen dann den Lehrgang für höhere Unteroffiziere von 6 Wo- chen, bevor sie in einer ganzen RS ihren Grad als Fourier oder Hauptfeldweibel abverdie- nen.

ihren Grad als Fourier oder Hauptfeldweibel abverdie- nen. Zugführer/Leutnant Für Zugführer beginnt die Ausbildung

Zugführer/Leutnant Für Zugführer beginnt die Ausbildung gleich wie beim Gruppenführer. Nach der RS absolvieren sie die Unteroffi- ziersschule und verdienen ihren Grad als Wachtmeister in einem 7-wöchigen Praktikum in einer RS ab. Falls sie den Vorschlag für eine Weiterausbildung zum Zugführer erhalten, verlassen sie die RS nach 7 Wochen und ab- solvieren eine Offiziersschule von 15 Wochen. Anschliessend wird der Grad als Leutnant in einer ganzen RS abverdient. Die besondere Laufbahn für künftige Quartiermeister entneh- men Sie dem untenstehenden Ausbildungs- system Kader.

Ausbildungssystem Kader

NUTZEN DER WEITERAUSBILDUNG

• Praxisorientierte Führungsausbildung, die zivil anerkannt ist;

• Praktische Führungserfahrung in jungen Jahren;

• Gute finanzielle Absicherung (Sold, Soldzulage, EO);

• Aufbau eines Beziehungsnetzes über alle Schichten der Bevölkerung;

• Sammeln von wertvollen Erfahrungen im Umgang mit Stress und schwierigen Situationen;

• Sich und seine Grenzen besser kennen lernen.

Sdt Rekrutenschule 18 Wo Grfhr UOS Praktischer Dienst 4 Wo Qm 4 Wo, Zfhr 7
Sdt
Rekrutenschule
18 Wo
Grfhr
UOS
Praktischer Dienst
4 Wo
Qm 4 Wo, Zfhr 7 Wo,
höh Uof 14 Wo, Uof 18 Wo
Einh
Höh Uof LG
Praktischer Dienst
Fw
18
Wo
18
Wo
Four
Höh Uof LG
Praktischer Dienst
18
Wo
18
Wo
Zfhr
O
ziersschule
Praktischer Dienst
15 Wo
18
Wo
Qm
Höh Uof LG
O
ziersschule
Praktischer Dienst
6 Wo
12 Wo
18
Wo
KVK
KVK
KVK
KVK
KVK

Führungsausbildung mit doppeltem Nutzen

Trimmen Sie sich fit – als Kader für Armee und Wirtschaft

Die immer stärker werdende Konkurrenz verlangt auch nach einer fundierten Schulung von Führungskräften. Dies gilt sowohl für die Armee wie auch für die Wirtschaft. Genau hier setzt die Führungsausbildung in den Kaderschulen an: Der Zusammenschluss von Armee und zivilen Ausbildungsinstitutionen zur Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbil- dung (SFV-ASFC) ermöglicht den Armeekadern, wichtige Bausteine eines eidgenössisch anerkannten Abschlusses zu erwerben.

Lernen beim Führen Zentrale Bedeutung in den Kaderschulen der Armee hat die praktische Umsetzung der ge- lernten Führungsausbildung. Der Kaderange- hörige ist jeden Tag mit vielfältigen Führungs- situationen konfrontiert und kann somit das Führen in der Praxis fundiert lernen. Die so erlebte und erlernte Führung kann in einzel- nen Modulen mit einer Bescheinigung wäh- rend dem Grundausbildungsdienst gratis ab- geschlossen werden. Diese Bescheinigungen werden durch die Schweizerische Vereinigung für Führungsausbildung und somit auch durch die Privatwirtschaft anerkannt.

Ergänzend zur rein militärischen, auf Noten basierenden Qualifikation wird dem Kaderan- gehörigen ein Bildungs- und Kompetenznach- weis ausgehändigt. Dieser Nachweis bestätigt die Kompetenzen, welche der AdA während der Grundausbildung und im praktischen Dienst zum Abverdienen des Grades angeeig- net hat. Dies hilft dem Kader, seinem Arbeit- geber gegenüber auszuweisen, was er in sei-

ner Abwesenheit vom Arbeitsplatz geleistet hat und welche Kompetenzen er sich angeeig- net hat.

Im weiteren werden den angehenden Kadern für das Absolvieren von Kaderschulen und praktischen Dienst ein finanzieller Betrag gut- geschrieben. Dieser wird nicht ausbezahlt sondern kann für eine zivile Aus- und Weiter- bildung bezogen werden. Die Aus- und Wei- terbildungen, welche eine Anspruchsberech- tigung beinhalten sind klar definiert. Darunter sind anerkannte Ausbildung des SBFI (Staats- sekretariat für Bildung, Forschung und Inno- vation); Sprachausbildungen, bei denen ge- mäss dem Europäischen Referenznahmen (A1, A2, B1, B2, C1, C2) ein anerkannter Abschluss erreicht wird und zwar für:

Einheitsfeldweibel/Fourier CHF 12 900.–* Offizier (Zugführer) CHF 13 500.–*

(* Beiträge noch in der Vernehmlassung)

Gruppenführer/Wachtmeister Der Gruppenführer leitet eine Gruppe im Einsatz. Es wird verlangt, dass er die Verantwortung

Gruppenführer/Wachtmeister Der Gruppenführer leitet eine Gruppe im Einsatz. Es wird verlangt, dass er die Verantwortung für die ihm anver- trauten Menschen, Fahrzeuge, Geräte und Systeme vollumfänglich übernimmt. Er wird mit vielfältigen Führungssituationen konfron- tiert und muss seine Gruppe sicher und über- zeugend führen.

Folgende zivil anerkannte Ausbildungsmodule (Siehe Tabelle Ausbildungsthemen Seite 28) werden während der Ausbildung zum Grup- penführer vermittelt.

während der Ausbildung zum Grup- penführer vermittelt. Einheitsfourier Der Einheitsfourier ist für das leibliche

Einheitsfourier Der Einheitsfourier ist für das leibliche Wohl der Einheit verantwortlich. Er organisiert die die Unterkunft für die Truppe, besorgt den Einkauf der Lebensmittel und erstellt einen Verpflegungsplan, nach wel- chem die ihm unterstellte Küchenmannschaft kocht. Er führt die Buchhaltung und Kasse der Einheit, teilt den Sold aus und sorgt für einen reibungslosen Bürodienst sowie einen funkti- onierenden Postdienst. Folgende zivil aner- kannte Ausbildungsmodule (siehe Tabelle) werden während der Ausbildung zum Ein- heitsfourier vermittelt. Für jede erfolgreiche Bescheinigung wird eine Modulbescheinigung des SVF-ASFC ausgestellt.

Die in der militärische Führungsausbildung und -praxis erworbenen Fähigkeiten werden an bestimmte Grund- und Weiterausbildungs- programme in Form von ECTS-Kreditpunkten angerechnet.

Bachelor-Studium Universität St. Gallen:

• 4 ECTS-Punkte

Bachelor-Studium Universität St. Gallen: • 4 ECTS-Punkte Einheitsfeldweibel Der Einheitsfeldweibel leitet den

Einheitsfeldweibel Der Einheitsfeldweibel leitet den Dienstbetrieb der Einheit. Er ist ver- antwortlich für den Inneren Dienst, die Organisation in der Unterkunft und den Nachschub der Einheit. Er sorgt dafür, dass Ausrüstungsgegenstände, Geräte und Munition zur Verfügung stehen und bestimmt, wer zu welchen Diensten (Küche, Büro, Wa- che) kommandiert wird. Folgende zivil aner- kannte Ausbildungsmodule (siehe Tabelle) werden während der Ausbildung zum Einheits- feldweibel vermittelt.

Die in der militärische Führungsausbildung und -praxis erworbenen Fähigkeiten werden an bestimmte Grund- und Weiterausbildungspro- gramme in Form von ECTS-Kreditpunkten an- gerechnet.

Bachelor-Studium Universität St. Gallen:

• 4 ECTS-Punkte

Bachelor-Studium Universität St. Gallen: • 4 ECTS-Punkte Zugführer/Leutnant Der Name sagt’s: der Zugführer

Zugführer/Leutnant Der Name sagt’s: der Zugführer führt in der Regel einen Zug. Ihm sind mehrere Gruppenführer unterstellt. Ein grosses Allgemein- und Fachwissen, In- itiative, Organisationstalent, Motivationsfä- higkeit, körperliche Leistungsfähigkeit und ausgeprägte Fähigkeiten als Chef zeichnen ihn aus. Er erwirbt diese Eigenschaften wäh- rend einer intensiven und anspruchsvollen Ausbildungszeit. Folgende zivil anerkannte Ausbildungsmodule (siehe Tabelle) werden während der Ausbildung zum Zugführer/ Leutnant vermittelt.

Für jede erfolgreiche Bescheinigung wird eine Modulbescheinigung des SVF-ASFC ausge- stellt.Die in der militärische Führungsausbil- dung und -praxis erworbenen Fähigkeiten werden an bestimmte Grund- und Weiteraus-

bildungsprogramme in Form von ECTS-Kredit- punkten angerechnet.

Übersicht der Anrechnungen:

School of Management and Law, Winterthur (ZHAW), BSC in Business Administration:

• 3 ECTS-Punkte

Bachelor-Studium Universität St. Gallen:

• 6 ECTS-Punkte

Sozial Credits Universität Luzern; Kultur-Sozi- alwissenschaftliche Fakultät:

• Fakultät: 4 ECTS-Punkte

Die besondere Laufbahn für künftige Quartier- meister entnehmen Sie dem Ausbildungssys- tem Kader auf Seite 25 .

DIE STARTBASIS FÜR IHRE

FÜHRUNGSLAUFBAHN

WERTVOLL: Die Führungsausbildung kann aus- serdienstlich fortgesetzt werden – bis hin zum Eidgenössischen Fachausweis «Führungsfach- frau/Führungsfachmann». Die praktische Füh- rungsausbildung der Armee bietet dafür eine optimale Grundlage.

MODERN: Die Führungsausbildung ist den heu- tigen Bedürfnissen angepasst und inhaltlich konsequent modular aufgebaut.

ANERKANNT: Die Führungsausbildung der Ar- mee berücksichtigt die Leitlinien der Schwei- zerischen Vereinigung für Führungsausbildung (SVF-ASFC) und ist damit auch in der Privat- wirtschaft anerkannt.

Weitere Informationen: www.armee.ch/zfa

AUSBILDUNGSTHEMEN

Modul Selbstkenntnis:         z.B. Selbstbild; Weiterentwicklung der Persönlichkeit;

Modul Selbstkenntnis:

       

z.B. Selbstbild; Weiterentwicklung der Persönlichkeit; Einflussfaktoren auf das eigene Verhalten; Kompetenznachweis

X

X

X

X

Modul Selbstmanagement:

       

z.B. Arbeitsverhalten; Einfluss auf das Leistungsverhalten; Lerntechniken; Unterstützende Arbeitstechniken

X

X

X

X

Modul Kommunikation und Präsentation von Information:

       

z.B. Kommunikationsprozess und Kommunikationseigenschaften; Verfassen einer Botschaft; Übermittlung von Informationen; Empfang von Informationen und Reaktionen

X

X

X

X

Modul Konfliktmanagement:

       

z.B. Konfliktwahrnehmung; Konflikthintergründe; Konfliktbewältigung; Konfliktprävention

X

X

X

X

Modul Führen der Gruppe:

       

z.B. Aspekte der Führung; Dynamik von Gruppen; Einflüsse auf die Führung; Führungstätigkeiten

X

X

X

X

Modul Führen von unterstellten Führungspersonen:

       

z.B. Grundlagen des Führens von unterstellten Führungspersonen; Führungs- technik; Beurteilung und Qualifikation

X

X

X

Sold, Soldzulage, Erwerbsersatz

Ihr Verdienst während der RS und der Kaderausbildung

Die tatsächliche Entschädigung, die Sie als Angehöriger der Armee für Ihre Dienstleistung erhalten, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann nur im konkreten Einzelfall auf den Franken genau bestimmt werden. Zur groben Orientierung finden Sie hier Anhaltspunkte, die in der Regel das Minimum darstellen. Die nachstehenden Beispiele entsprechen dem Planungsstand 2016.

nachstehenden Beispiele entsprechen dem Planungsstand 2016. Kassensturz: Die Höhe des Soldes hängt vom militärischen

Kassensturz: Die Höhe des Soldes hängt vom militärischen Grad ab

Als Rekrut erhalten Sie grundsätzlich eine Einheitsentschädigung von 62 Franken pro Tag – unabhängig davon, ob Sie vor dem Ein- rücken erwerbstätig waren, sich in der Aus- bildung befanden

oder ob während der Rekrutenschule ein Ar- beitsverhältnis besteht oder nicht. Besteht ein Arbeitsvertrag, gilt das Obligatio- nenrecht, OR Art. 324, oder der Gesamtar- beitsvertrag.

MINIMALVERDIENST NACH GRADEN

 
 

Mannschaft

Wachtmeister

Fourier,

Leutnant

 

Hauptfeldweibel

Truppengattung mit 18-Wochen-RS (ohne WK, inkl Rekrutierung)

 
 

127

Tage

284 Tage

427 Tage

441 Tage

Sold

508

1 665

3 005

3 445

Soldzulage

0

3 611

6 900

7 222

EO

7 874

25 301

41 174

42 728

Total

8 382

30 577

51 079

53 395

 

300

Tage

Sold

1 388

Soldzulage

0

EO

18 786

Total

20 174

 

Unterhaltspflichtige (gegenüber eigenen Kin- dern) erhalten eine höhere Entschädigung. Weitere Angaben finden Sie auf dem Merk- blatt 6.01 «Erwerbsausfallentschädigungen», das Sie bei Ihrer AHV-Ausgleichskasse und IV-Stelle beziehen können. Es ist auch auf dem Internet (www.ahv-iv.info) verfügbar.

Die Soldzulage beträgt für angehende Unter- offiziere, höhere Unteroffiziere und Offiziere in einem Grundausbildungsdienst für Kader, einem Kadervorkurs zu einem Praktikum oder zu einem Praktischen Dienst pro Person und Tag 23 Franken.

Sold und Soldzulage sind steuerfrei.

SOLD, SOLDZULAGE, EO

Die vorliegenden Angaben basieren auf der Ver- ordnung über die Militärdienstpflicht und die Ausbildung in der Armee (VMA) und geben nur Angaben gemäss Anhang zur VMA wieder. Nicht berücksichtigt sind die Wochenenden gemäss Artikel 13 MDV und die Urlaube gemäss Artikel 40 MDV. Das heisst, die hier dargestell- ten Entschädigungen stellen in der Regel das Minimum dar, welches ausbezahlt wird. Die tat- sächliche Höhe der Entschädigung variiert je nach RS-Start, zu welchem eine Dienstleistung absolviert wird, und je nach Beanspruchung von individuellen Laufbahn-Varianten. Aus den hier genannten Zahlen können daher keine Schadenersatzansprüche abgeleitet werden.

Rechtliches

Bürger in Uniform mit Pflichten und Rechten

Die Schweizer Armee ist eine Milizarmee. Militärdienst zu leisten, ist deshalb für junge Schweizer Männer Pflicht. Junge Schweizer Frauen können sich freiwillig zum Militärdienst anmelden. Sobald ihre Anmeldung angenommen ist, werden Frauen stellungspflichtig. Werden Frauen an der Rekrutierung für militärdiensttauglich erklärt und sind sie bereit, die zugeteilte militärische Funktion zu übernehmen, werden sie militärdienstpflichtig. Für militärdienstpflichtige Männer und Frauen gelten die gleichen Pflichten und Rechte.

Militärdienstpflichtige sind ab Beginn des Jah- res, in dem sie das 18. Altersjahr vollenden, stellungspflichtig. Stellungspflichtige werden zum Orientierungstag aufgeboten. Dieser ist obligatorisch, wird aber nicht an die Ausbil- dungsdienstpflicht angerechnet.

Militärdienstpflicht Die Militärdienstpflicht ist in der Bundesver- fassung wie folgt verankert (Art. 59): «Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten.» Das Militärgesetz regelt die Militär- dienstpflicht. Der Schutzdienst, der zivile Ersatzdienst und die kompensatorische Er- satzabgabepflicht werden in besonderen Bundesgesetzen geregelt. Mit der Pflicht, Militärdienst zu leisten, sind auch die Stel- lungspflicht, die Pflicht zur Teilnahme an der Rekrutierung sowie die ausserdienstliche Meldepflicht und die Schiesspflicht verbun- den. Die Folgen bei Militärdienstverweige- rung sind im Art. 81 des Militärstrafgesetzes (MStG) geregelt: «Mit Freiheitsstrafe bis zu 18 Monaten oder Geldstrafe wird bestraft, wer in der Absicht, den Militärdienst zu ver- weigern: a) nicht am Orientierungstag oder an der Rekrutierung teilnimmt; b) eine Mili- tärdienstleistung, zu der er aufgeboten ist, nicht antritt; c) seine Truppe oder Dienststel- le ohne Erlaubnis verlässt; d) nach einer rechtmässigen Abwesenheit nicht zurück-

kehrt oder e) nach Antritt der Militärdienst- leistung einem an ihn gerichteten Befehl in Dienstsachen nicht gehorcht.» Militärdienst- verweigerung bleibt unter Vorbehalt von Arti- kel 84 des MStG (Missachten eines Aufge- bots zum Militärdienst) straflos, wenn der Militärdienstpflichtige dem waffenlosen Dienst zugewiesen oder zum Zivildienst zu- gelassen wird oder wenn er dienstuntauglich erklärt wird und die Dienstuntauglichkeit be- reits zum Zeitpunkt der Verweigerung bestan- den hat.

Wehrpflichtersatz Wer weder Militär- noch Ersatzdienst leistet, muss eine Ersatzabgabe bezahlen. Die Ersatz- pflicht beginnt am Anfang des Jahres, in wel- chem der Pflichtige das 20. Altersjahr vollen- det. Sie wird nach der Gesetzgebung über die direkte Bundessteuer auf dem gesamten Reineinkommen erhoben, das der Ersatz- pflichtige im In- und Ausland erzielt. Die Er- satzabgabe beträgt 3% des steuerpflichtigen Einkommens, mindestens aber 400 Franken pro Jahr. Ersatzpflichtig ist:

• wer als Militärdienstpflichtiger in einem Ersatzjahr (entspricht einem Kalenderjahr) während mehr als sechs Monaten nicht in einer Formation der Armee eingeteilt ist und nicht der Zivildienstpflicht untersteht;

• wer als Dienstpflichtiger seinen Militär- oder Zivildienst nicht leistet;

• wer seine Rekrutenschule aus persönli- chen Gründen (z.B. Lehre, Studium) nicht im 20. Altersjahr leistet. Unter bestimmten Voraussetzungen sieht das Gesetz eine Befreiung vom Wehrpflichtersatz oder eine Ermässigung vor. Frauen sind nicht ersatzpflichtig. Der Militär- oder Zivildienstleis- tende hat erst Anspruch auf Rückerstattung der bezahlten Ersatzabgaben, wenn die Ge- samtdienstleistungspflicht erfüllt ist.

Auslandurlaub und Wehrpflichtersatzabgabe Bei militärischen Auslandurlaubern wird die Ersatzabgabe vor Antritt des Urlaubs für längstens drei Jahre vorbezogen. Ein militäri- scher Auslandurlaub wird nur bewilligt, wenn alle noch offenen Ersatzabgaben (inklusive Vorbezug) bezahlt sind.

Rechte der Angehörigen der Armee Die folgenden Angaben basieren auf dem Mi- litärgesetz (Art. 28 ff.) und dem Dienstregle- ment der Schweizer Armee (Art. 77 ff.). Den Angehörigen der Armee stehen die verfas- sungsmässigen und gesetzlichen Rechte auch im Militärdienst zu. Wegen der besonderen Aufgaben und Verhältnisse im Militärdienst ist die Ausübung dieser Grund- und Freiheitsrech- te zum Teil eingeschränkt. Die Einschränkun- gen dürfen aber nur so weit gehen, wie es die Erfüllung des militärischen Auftrags verlangt.

Sozialdienst der Armee Wer wegen des Militärdienstes persönliche, fa- miliäre oder materielle Schwierigkeiten auf sich zukommen sieht, kann sich bereits vor Beginn der Rekrutenschule an den Sozialdienst der Armee wenden (Telefon: 0800 855 844). Wer während des Militärdienstes Hilfe benötigt oder erkrankt, kann sich seelsorgerisch, me- dizinisch, psychologisch und sozial beraten und betreuen lassen.

Prämienbefreiung Wer an mehr als 60 aufeinanderfolgenden Ta- gen der Militärversicherung unterstellt ist, wie im Normalfall während der RS, ist ab RS-Be- ginn von der Prämienzahlung für die private Grundversicherung der Kranken- und Unfall- versicherung befreit. Die Unterstellung muss dem Versicherer mindestens acht Wochen vor Beginn der Dienstleistung gemeldet werden. Wird die achtwöchige Frist nicht eingehalten, erhebt der Versicherer ab dem nächsten ihm möglichen Termin, spätestens aber acht Wo- chen nach Eingang der Meldung, keine Prämie mehr. Falls trotz der Sistierung Prämien be- zahlt werden, rechnet der Versicherer diese Zahlungen an später fällige Prämien an oder erstattet sie zurück. Die für den Militärdienst zuständige Stelle wird Sie rechtzeitig über das korrekte Vorgehen informieren.

Reglement 51.002 d Dienstreglement DR 04 mit Disziplinarstrafordnung Gültig 01.03.2004 Stand am ab 01.01.2015
Reglement 51.002 d
Dienstreglement DR 04
mit Disziplinarstrafordnung
Gültig
01.03.2004
Stand am
ab 01.01.2015
BREVIER
DIE Armee in Kürze
KürzeinArmeeDie–BREVIERd51.002.01Dokumentation

IHR ANSPRUCH

Während der Dienstpflicht besteht im Rahmen der entsprechenden Rechtsgrundlagen Anspruch auf Sold, EO, eine persönliche Ausrüstung, Ver- pflegung, Unterkunft, Gratisbillett, Portofreiheit, Leistungen der Militärversicherung, arbeitsrecht- lichen Kündigungsschutz, Rechtsstillstand in zivi- len Straf- und Schuldbetreibungsverfahren sowie Beratung und Betreuung.

RS-Planungsvarianten

RS und zivile Ausbildung: was tun?

Die Koordination von ziviler und militärischer Ausbildung ist komplex. Deshalb ist eine rechtzeitige Planung, abgestimmt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, umso wichtiger. Die Armee hilft Ihnen dabei.

Bedürfnisse, umso wichtiger. Die Armee hilft Ihnen dabei. RS und Studium lassen sich auf verschiedene Arten

RS und Studium lassen sich auf verschiedene Arten koordinieren

1. Absolvieren der Rekrutenschule (RS) Grundsätzlich haben Sie die RS in dem Jahr zu leisten, in dem Sie das 20. Altersjahr voll- enden. Eine Verschiebung bis zum Abschluss der Ausbildung (Berufslehre/Matura) ist je- doch möglich. In diesem Fall müssen sie die RS zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachho- len. Werden Sie erst im 20. Altersjahr oder später eingebürgert, absolvieren Sie die RS im Jahr nach Ihrer Einbürgerung.

2. Durchdiener Eine Alternative ist die Verpflichtung als Durch- diener. Sie leisten Ihren gesamten Militärdienst an einem Stück und müssen danach keine Wiederholungskurse (WK) mehr absolvieren. Somit gibt es während der anschliessenden zivilen Tätigkeit oder Weiterausbildung keiner- lei Überschneidungen.

3. Weitermachen

Wollen Sie weitermachen, so absolvieren Sie nach der RS die Ausbildung zum Unteroffizier, höheren Unteroffizier oder Offizier. Die Ausbil- dung vom Rekruten zum Leutnant beispiels- weise dauert 64 Wochen.

4. Militär und Studium

Grundsätzlich haben Sie die RS und eine all- fällige Weiterausbildung am Stück zu leisten. In begründeten Fällen, zum Beispiel wegen des Studiums, können Sie als Soldat oder als angehender Unteroffizier die RS einmal un- terbrechen (fraktionieren) und somit in zwei Teilen absolvieren. Als angehender Offizier haben Sie diese Möglichkeit zweimal (nur in Ausnahmefällen).

Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, die RS und eine allfällige militärische Weiteraus- bildung vor Beginn des Studiums oder in einem Zwischenjahr (Studienunterbruch) zu machen. Beachten Sie auch, dass für gewisse Funktionen eine Aufteilung nicht möglich ist oder eine Funktionsänderung zur Folge hätte. In jedem Fall haben Sie die verpasste Aus- bildungsperiode der RS innerhalb von zwei Jahren, den verpassten Teil einer militäri- schen Weiterausbildung innerhalb von drei Jahren nachzuholen.

Aktive Unterstützung bei der Lösungsfindung bieten Ihnen die Beratungsstellen zivil-militä- rische Ausbildung Ihrer Bildungsstätten, die Kreiskommandos der Kantone sowie das Per- sonelle der Armee.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf dem Merkblatt 95.036 «Koordination von zivi- ler und militärischer Ausbildung» (zu bestel- len beim Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, Fellerstrasse 21, 3003 Bern).

5. Vereinbarung zwischen Armee und swissuni- versities Die Sommer-Rekrutenschule endet sechs Wo- chen, nachdem an den Schweizer Hochschu- len die Studiensemester begonnen haben. In gemeinsamem Interesse der Armee und der Hochschulen wird für Studierende, die in ei- ner Sommer RS einen militärischen Grad ab- verdienen, der verspätete Eintritt in das fol- gende Studiensemester soweit möglich erleichtert. In diesem Sinn wurde zwischen den Hochschulen und der Armee eine Verein- barung mit folgendem Inhalt unterzeichnet:

• Die Armee entlässt die abverdienenden Ka- der, die direkt nach der RS ihr Studium auf- nehmen oder weiterführen wollen, Ende der Woche 40, das heisst drei Wochen vor dem regulären Ende der RS;

• Die Armee beurlaubt sie in den Wochen 38 bis 40 für Studienvorbereitungen an fünf individuell gewählten Tagen;

• Die ersten drei Wochen werden durch die Kader insofern kompensiert, als dass sie in ihrer Einheit drei Wochen mehr Dienst leis- ten, also rund einen Wiederholungskurs mehr als die regulär entlassenen Gradka- meraden;

• Die fünf Einzelurlaubstage werden ange- rechnet, womit die Kader diese nicht kom- pensieren müssen.

• Abverdienende Kader die direkt nach dem praktischen Dienst ihre Ausbildung an einer höheren Fachschule aufnehmen oder wei- terführen wollen, werden per Ende Woche 40, 41 oder 42 (mit späterer Kompensation der ein bis drei Wochen) entlassen und in den Wochen 38 bis 40 für Studien- bzw. Ausbildungsvorbereitungen an fünf indivi- duell gewählten Tagen beurlaubt (ohne Kompensation). Die Entlassung erfolgt in der Woche vor Studienbeginn.

6. Anrechenbarkeit militärischer Ausbildung als Vorstudienpraktikum Dienstleistungen gewisser Funktionen der Ar- mee können an einigen Fachhochschulen teilweise als sogenanntes Vorstudienprakti- kum angerechnet werden. Das heisst für die betroffenen AdA, dass ihre Studien an den entsprechenden Fachhochschulen weniger lange dauern.

Das nachfolgende Beispiel dient zur Erläute- rung dafür, wie das Praktikum mit dem Mili- tärdienst kombiniert werden kann: Die voll- ständig absolvierte Rekrutenschule bei den Genie- und Rettungstruppen kann für be- stimmte Funktionen als Praktikum für die Zu- lassung zum Studiengang Waldwissenschaf- ten der Fachhochschule Bern teilweise anerkannt werden.

DIE VERORDNUNG ÜBER DIE MILITÄRDIENSTPFLICHT UND DIE AUSBILDUNG DER ARMEE (VMA) REGELT DEN ZEITPUNKT DER
DIE VERORDNUNG ÜBER DIE MILITÄRDIENSTPFLICHT UND DIE AUSBILDUNG
DER ARMEE (VMA) REGELT DEN ZEITPUNKT DER RS WIE FOLGT:
«Die Absolvierung der Rekrutenschule ist bis zu einem maximalen Alter von 25 Jahren möglich.»
Wir empfehlen das Absolvieren der RS direkt nach Abschluss der Lehre oder Mittelschule.
Lehrabschlussprüfung
Weiterbildung
Mittelschule/Matura
UNTERBRUCH
FÜR RS
Studium/Weiterbildung
Ausbildungsabbruch
Neue Lehre/Ausbildung

Kompetenzzentren und Lehrverbände

Die Armee ist ein Gesamtsystem mit einer grossen Vielfalt an Truppengattungen und Ausbildungsfunktionen

In den Lehrverbänden wird die Ausbildung zum Soldaten durchgeführt. Wir stellen Ihnen auf den folgenden Seiten die Truppengattungen mit den wichtigsten Ausbildungsfunk- tionen vor. Informationen über sämtliche Ausbildungsfunktionen finden Sie zudem unter www.miljobs.ch

D F I E
D
F
I
E

Bei den Ausbildungsfunktionen, die mit einem Sprachsymbol versehen sind, ist die Ausbildung nur in dieser Sprache möglich. Steht kein Sprachsymbol, erfolgt die Ausbildung jeweils in den drei Landessprachen.

Bei den Ausbildungsfunktionen, die mit dem Durchdiener-Symbol versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich.

versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und
versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und
versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und
versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und
versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und
versehen sind, ist Dienst an einem Stück möglich. Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und

Eine Auswahl von Verbandsabzeichen der Kompetenzzentren und Lehrverbände unserer Armee

Kompetenzzentrum ABC KAMIR

Kompetenzzentrum ABC KAMIR Mit Kompetenz ABC Ereignisse bewältigen Im Kürzel ABC steht A für «atomar», B

Mit Kompetenz ABC Ereignisse bewältigen

Im Kürzel ABC steht A für «atomar», B für «biologisch» und C für «chemisch». Die ABC Abwehr- truppen unterstützen die militärischen Einsatzverbände und die zivilen Behörden beim Nachweis von Radioaktivität sowie von biologischen und chemischen Agenzien (etwa nach Terroranschlä- gen). Zudem können sie kontaminierte Personen, Objekte, Gebäude oder Geländeteile dekontami- nieren, das heisst entstrahlen, entseuchen und entgiften. Zuständig für die ABC Abwehrtruppen ist das Kompetenzzentrum ABC KAMIR mit der ABC Abwehrschule in Spiez. KAMIR ist Kampf- mittelbeseitigung und Minenräumung. In diesem Bereich gibt es keine Rekrutierungsfunktionen.

In diesem Bereich gibt es keine Rekrutierungsfunktionen. ABC Abwehrsoldat Nachweis ABC Abwehrsoldat Nachweis D F

ABC Abwehrsoldat Nachweis

es keine Rekrutierungsfunktionen. ABC Abwehrsoldat Nachweis ABC Abwehrsoldat Nachweis D F Der ABC Abwehrsoldat
es keine Rekrutierungsfunktionen. ABC Abwehrsoldat Nachweis ABC Abwehrsoldat Nachweis D F Der ABC Abwehrsoldat

ABC Abwehrsoldat Nachweis D F Der ABC Abwehrsoldat Nachweis ist der La- borspezialist der ABC Abwehrtruppen. Seine atomare, biologische oder chemische Ausbil- dung erwirbt er in der ABC Abwehrschule des Kompetenzzentrums ABC-KAMIR (Spiez). Als ABC Abwehrsoldaten Nachweis eignen sich angehende Berufsleute technischnaturwis- senschaftlicher Richtung, insbesondere Che- mie-, Biologie, Physik- und medizinische La- boranten, Chemikanten, Gymnasiasten sowie

angehende Studenten der Naturwissenschaf- ten. In einem internen Selektionsverfahren werden die ABC Abwehrsoldaten Nachweis auf die Bereiche A, B und C, sowie als ABC Aufklärungssoldat oder SIBCRA-Soldat (Pro- bennahme) selektioniert.

oder SIBCRA-Soldat (Pro- bennahme) selektioniert. ABC Abwehrsoldat Dekontamination D F Der ABC Abwehrsoldat
oder SIBCRA-Soldat (Pro- bennahme) selektioniert. ABC Abwehrsoldat Dekontamination D F Der ABC Abwehrsoldat

ABC Abwehrsoldat Dekontamination D F Der ABC Abwehrsoldat Dekontamination ist der Entstrahlungs-, Entseuchungs- und Entgif- tungsspezialist der ABC Abwehrtruppen.

Er kann auch zur Wasseraufbereitung einge- setzt werden. In der Praxis ist für diese Funkti- on eine gewisse körperliche Fitness notwendig.

Funkti- on eine gewisse körperliche Fitness notwendig. ABC Dekontamination von Grossfahrzeugen Die Funktionen ABC

ABC Dekontamination von Grossfahrzeugen

Die Funktionen ABC Abwehrsoldat Dekonta- mination und ABC Abwehrsoldat Nachweis (nur SIBCRA) existieren ebenfalls als Doppel- funktion Fahrer C1. Diese werden zusätzlich im Führen von Fahrzeugen bis 7,5t (plus An- hänger) ausgebildet. Voraussetzung hierfür ist der Führerausweis Kat. B.

Voraussetzung hierfür ist der Führerausweis Kat. B. ABC Aufklärungsfahrzeugfahrer D F Die ABC
Voraussetzung hierfür ist der Führerausweis Kat. B. ABC Aufklärungsfahrzeugfahrer D F Die ABC

ABC Aufklärungsfahrzeugfahrer D F Die ABC Aufklärungsfahrzeugfahrer führen und warten unter erschwerten Bedingungen die ABC Aufklärungsfahrzeuge. Die Fahrzeuge dienen dazu, im Gelände ABC Aufklärung zu betreiben. Keine Kaderlaufbahn möglich.

ABC Aufklärung zu betreiben. Keine Kaderlaufbahn möglich. ABC Aufklärungsfahrzeug ABC Nachweisfahrzeugführer D F

ABC Aufklärungsfahrzeug

Keine Kaderlaufbahn möglich. ABC Aufklärungsfahrzeug ABC Nachweisfahrzeugführer D F Die ABC
Keine Kaderlaufbahn möglich. ABC Aufklärungsfahrzeug ABC Nachweisfahrzeugführer D F Die ABC

ABC Nachweisfahrzeugführer D F Die ABC Nachweisfahrzeugfahrer führen und warten unter erschwerten Bedingungen die ABC Nachweisfahrzeuge (Duro IIIP). Dieses ist ein mobiles Nachweislabor, welches im Ge-

lände Proben analysieren kann. Keine Kader- laufbahn möglich.

Proben analysieren kann. Keine Kader- laufbahn möglich. ABC Nachweisfahrzeug ABC Soldat Durchdiener Wer als ABC

ABC Nachweisfahrzeug

ABC Soldat Durchdiener

Wer als ABC Soldat rekrutiert wird, ist ein an- gehender ABC Unteroffizier im Grad eines Wachtmeisters. Deshalb benötigen ABC Sol- daten Durchdiener ein Kaderpotenzial als Un- teroffizier. Er wird während der Grundausbil- dung auf dem ABC Aufklärungsfahrzeug oder ABC Nachweisfahrzeug ausgebildet und wird anschliessend für die Dauer seiner Dienstleis- tung im Kompetenzzentrum ABC-KAMIR (Spiez) in den Bereichen Ausbildungsunter- stützung und Bereitschaft eingesetzt. Unter gewissen Umständen können während der Dienstleistung auch Einsätze im Ausland ge- leistet werden. Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten.

werden. Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten. D F ABC Einheitssanitäter D F Der ABC
werden. Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten. D F ABC Einheitssanitäter D F Der ABC

D F

Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten. D F ABC Einheitssanitäter D F Der ABC Einheitssanitäter
Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten. D F ABC Einheitssanitäter D F Der ABC Einheitssanitäter
Diese Funktion wird nur als Durchdiener angeboten. D F ABC Einheitssanitäter D F Der ABC Einheitssanitäter

ABC Einheitssanitäter D F Der ABC Einheitssanitäter stellt unter er- schwerten Bedingungen (ABC Schutz) das Überleben von Patienten sicher, kann diese dekontaminieren und führt sie schliesslich einer sanitätsdienstlichen Einrichtung zu.

STANDORTE

Thun/Spiez (Abw Sdt), Bière/Colombier (Fz Führer), Airolo/Spiez (Einh San)

Artillerie

Feuerunterstützung über grosse Entfernung

Artillerie Feuerunterstützung über grosse Entfernung Die Artillerie ist die wichtigste Unterstützungswaffe der

Die Artillerie ist die wichtigste Unterstützungswaffe der Panzertruppen und der Infanterie. Sie führt mit ihrem Feuer den Kampf selbstständig und über grosse Entfernungen. Zur Ausrüstung gehören modernste Waffensysteme. Die Ausbildung erfolgt mit neusten Ausbil- dungstechnologien. Nach der Ausbildung an Schiess- und Fahrsimulatoren wird das Gelernte in Gefechtsübungen und Gefechtsschiessen angewendet.

in Gefechtsübungen und Gefechtsschiessen angewendet. Die Artillerie sorgt für Feuerunterstützung

Die Artillerie sorgt für Feuerunterstützung

angewendet. Die Artillerie sorgt für Feuerunterstützung Artillerieeinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer
angewendet. Die Artillerie sorgt für Feuerunterstützung Artillerieeinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer

Artillerieeinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer Physisch und psychisch belastbar, durchset- zungsfähig, gewissenhaft. Die Artillerieeinheitssanitäter begleiten die Ar- tillerie frontnah. Mit dem Sanitätspanzer oder Sanitätswagen sind sie in der Lage Personen zu evakuieren und die Erstversorgung sicher- zustellen. Alle werden Fahrer vom Sanitäts- panzer oder vom Sanitätswagen (Führeraus- weis Kategorie B nötig).

Artilleriefahrer

Zuverlässig, selbständig, rasche Auffassungs- gabe. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob die Artilleriefahrer an einem Radfahrzeug, am Schiesskommandantenfahrzeug oder am Feldumschlaggerät ausgebildet werden. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum reibungslosen Gelingen der Datenübermitt- lung, zur Artilleriefeuerbeobachtung und zur Versorgung in der Artillerie (Führerausweis

Kategorie B nötig).

Artilleriefeuerbeobachtung und zur Versorgung in der Artillerie (Führerausweis Kategorie B nötig). D F ARTILLERIE 39
Artilleriefeuerbeobachtung und zur Versorgung in der Artillerie (Führerausweis Kategorie B nötig). D F ARTILLERIE 39

D F

Artillerieraupenfahrzeugfahrer D F Selbständig, teamfähig, zuverlässig. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob
Artillerieraupenfahrzeugfahrer D F Selbständig, teamfähig, zuverlässig. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob

Artillerieraupenfahrzeugfahrer D F Selbständig, teamfähig, zuverlässig. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob die Artillerieraupenfahrzeugfahrer an der Pan- zerhaubitze M-109, am Schützenpanzer M-113 oder am Raupentransportwagen M-548 ausgebildet werden. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum zeitgerechten Artilleriefeuer und zur logistischen Sicherstel- lung der Artillerie (Führerausweis Kategorie B nötig).

Artilleriesoldat

Robust, selbstständig, teamfähig. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob die Artilleriesoldaten zum Kanonier oder zum Artillerienachschubsoldat ausgebildet werden. Die Kanoniere schiessen mit der Panzerhau- bitze. Die Artillerienachschubsoldaten sind zuständig für die Deckung des hohen Nach- schubbedarfs sowie weiteren logistischen Be- dürfnisse.

schubbedarfs sowie weiteren logistischen Be- dürfnisse. D F Feuerleitsoldat Rasche Auffassungsgabe, gutes
schubbedarfs sowie weiteren logistischen Be- dürfnisse. D F Feuerleitsoldat Rasche Auffassungsgabe, gutes

D F

Feuerleitsoldat

Rasche Auffassungsgabe, gutes Vorstellungs- vermögen, aufmerksam. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob die Feuerleitsoldaten zum Vermesser Beob- achter, zum Vermesser Feuerleitstelle oder zum Artilleriewettersoldaten ausgebildet wer- den. Die Vermesser Beobachter arbeiten im Schiesskommandantenfahrzeug und die Ver- messer Feuerleitstelle im Schützenpanzer. Sie sind für die Beobachtung und Berechnung vom Artilleriefeuer zuständig. Die Artilleriewet- tersoldaten ermitteln die meteorologischen Daten zur Flugbahnberechnung.

ermitteln die meteorologischen Daten zur Flugbahnberechnung. D F Übermittlungssoldat Zuverlässig, selbständig,
ermitteln die meteorologischen Daten zur Flugbahnberechnung. D F Übermittlungssoldat Zuverlässig, selbständig,

D F

Übermittlungssoldat

Zuverlässig, selbständig, aufmerksam. In der Rekrutenschule wird entschieden, ob die Übermittlungssoldaten zum Übermitt- lungssoldat Feuerführung/Feuerleitung, zum

zum Übermitt- lungssoldat Feuerführung/Feuerleitung, zum D F Übermittlungssoldat Logistik oder zum Über-
zum Übermitt- lungssoldat Feuerführung/Feuerleitung, zum D F Übermittlungssoldat Logistik oder zum Über-

D F

Übermittlungssoldat Logistik oder zum Über- mittlungssoldat Feuerführungszentrum aus- gebildet werden. Die Übermittlungssoldaten arbeiten mit Funk- und Datenübermittlungs- systemen, welche auf verschiedensten Fahr- zeugtypen aufgebaut sind. Ihr Einsatz ist viel- fältig und erfolgt oft in den Nervenzentren der Artillerie, kann aber auch abgesetzt, im klei- nen Trupp und über längere Zeit auf sich ge- stellt sein.

nen Trupp und über längere Zeit auf sich ge- stellt sein. Schiesskommandantenfahrzeug Raupentransportwagen

Schiesskommandantenfahrzeug

Zeit auf sich ge- stellt sein. Schiesskommandantenfahrzeug Raupentransportwagen Wetterballon STANDORTE

Raupentransportwagen

sein. Schiesskommandantenfahrzeug Raupentransportwagen Wetterballon STANDORTE Rekrutenschulen: Bière

Wetterballon

STANDORTE

Rekrutenschulen: Bière Verbandsausbildung: Bure, Raum Simplon

Fliegerabwehrtruppen

Fliegerabwehrtruppen Kontrolle, Schutz und Verteidigung des Luftraums Kampfflugzeuge und Fliegerabwehr sind im Verbund

Kontrolle, Schutz und Verteidigung des Luftraums

Kampfflugzeuge und Fliegerabwehr sind im Verbund für den Schutz des Luftraums zustän- dig. Die Fliegerabwehr schützt Objekte, Achsen, Räume und Formationen gegen Angriffe aus der Luft und stellt die Luftverteidigung bis 3000 Meter über Grund sicher.

die Luftverteidigung bis 3000 Meter über Grund sicher. Die bodengestützte Luftverteidigung: RAPIER-System Kanonier

Die bodengestützte Luftverteidigung: RAPIER-System

Kanonier 35-mm-Flabkanone

Der Kanonier der mittleren Fliegerabwehr er- stellt im Team die Feuerbereitschaft der 35-mm-Flieger-Abwehrkanone 63/12 und bedient diese als Richtschütze im Einsatz gegen Luftziele. Zusätzlich bedient er die Übermittlungsgeräte der Feuereinheit. Einige Kanoniere übernehmen in einer Doppelfunk- tion die Aufgaben eines Fahrers (leichtes Motorfahrzeug geländegängig) oder ABC- Spürers.

D
D

Radarsoldat Feuerleitgerät SKYGUARD

Der Radarsoldat erstellt im Team die Feuerbe- reitschaft des Feuerleitgeräts 75/95 & 75/10 und unterstützt den Gerätechef (Feuerleiten- den) bei der Überwachung der Luftlage, der Zielverfolgung und der Zielbekämpfung. Zu- sätzlich bedient er die Übermittlungsgeräte der Feuereinheit. In einer Doppelfunktion kommt er als Erkundungsorgan und als ABC- Spürer zum Einsatz.

D
D
Lenkwaffensoldat STINGER D F Der Lenkwaffensoldat der leichten Fliegerab- wehr setzt das Fliegerabwehrlenkwaffensystem
Lenkwaffensoldat STINGER D F Der Lenkwaffensoldat der leichten Fliegerab- wehr setzt das Fliegerabwehrlenkwaffensystem

Lenkwaffensoldat STINGER D F Der Lenkwaffensoldat der leichten Fliegerab- wehr setzt das Fliegerabwehrlenkwaffensystem STINGER ein. Ein Teil der Lenkwaffensoldaten wird bereits in der Grundausbildung am Alar- mierungssystem STINGER zu Beobachtersolda- ten ausgebildet, welche mit diesem Radar die Lenkwaffensoldaten alarmieren. Zusätzlich be- dienen sowohl die Lenkwaffensoldaten als auch die Beobachtersoldaten die Übermittlungsge- räte der Feuereinheit/Gruppe. Alle Lenkwaffen- soldaten kommen in einer Doppelfunktion ent- weder als Fahrer von leichten geländegängigen Motorfahrzeugen, oder als Gefechtsordonnanz/ Versorger (Koch) zum Einsatz.

oder als Gefechtsordonnanz/ Versorger (Koch) zum Einsatz. Lenkwaffensoldat RAPIER D Der Lenkwaffensoldat setzt das

Lenkwaffensoldat RAPIER D Der Lenkwaffensoldat setzt das Fliegerabwehr- lenkwaffensystem RAPIER ein. Es handelt sich dabei um ein Waffensystem, welches für die Bekämpfung von tieffliegenden modernen Kampfflugzeugen vorgesehen ist. Das System RAPIER wird durch ein 13-köpfiges Team be- trieben – 3 Unteroffiziere und 10 Lenkwaffen- soldaten RAPIER. Die Soldaten haben die Auf- gabe, gemeinsam mit dem feuerleitenden Unteroffizier die gegnerischen Luftziele zu bekämpfen. Die Feuereinheit RAPIER muss als selbständige Einheit funktionieren. Jeder Soldat wird darum zusätzlich entweder als Fahrer von leichten, geländegängigen Motor- fahrzeugen, oder als Gefechtsordonnanz/Ver- sorger (Koch) ausgebildet und eingesetzt.

Übermittlungssoldat/Fahrer C1 D F Der Übermittlungssoldat bedient einen Teil der Fernmeldeeinrichtungen der Fliegerab- wehr. Dazu gehören der Einsatz von Funksta- tionen und das Erstellen von Anschlüssen an das Telefonnetz. In einer Doppelfunktion über- nimmt er zudem die Aufgaben eines Fahrers von leichten, geländegängigen Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten.

Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der
Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der
Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der
Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der
Motorfahrzeu- gen oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der

STINGER-Schütze im Einsatz

oder eines Nachrichtensoldaten. STINGER-Schütze im Einsatz Kanonier beim Parkdienst an der 35-mm-Flabkanone STANDORTE

Kanonier beim Parkdienst an der 35-mm-Flabkanone

STANDORTE

Rekrutenschulen: Emmen, Grandvillard, Kloten/ Bülach Verbandsausbildung: Emmen, S-chanf, Brigels, Grandvillard, Eriswil, Torny

Fliegertruppen

Einsatz in der dritten Dimension

Fliegertruppen Einsatz in der dritten Dimension Die Mehrheit der Spezialisten, die auf einem Flugplatz zum Einsatz

Die Mehrheit der Spezialisten, die auf einem Flugplatz zum Einsatz kommen, werden in den Schulen der Luftwaffen Ausbildungs-Trainingsbrigade ausgebildet. Hier ist auch die Ausbildung der Flugzeugbesatzung angesiedelt.

ist auch die Ausbildung der Flugzeugbesatzung angesiedelt. Der grösste Transporthelikopter unserer Armee: der

Der grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma

grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der
grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der
grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der
grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der
grösste Transporthelikopter unserer Armee: der Superpuma Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der

Fliegersoldat/Flugplatzsoldat D F E Der Fliegersoldat/Flugplatzsoldat erfüllt seine Aufträge in verschiedenen Funktionen eines Flugplatzes und arbeitet meist direkt an den Luftfahrzeugen. Er unterstützt die Bereitstel- lung sowie die Instandhaltung der Flugzeuge. Zu seinen Aufgaben gehören auch Einsatz- und Führungsunterstützung, Sicherstellung des Werkschutzes der Anlagen, das Flugunfall- pikett sowie als Betriebssoldat die Sicherstel- lung rückwärtiger Dienste. Im Lufttransport kann er zusätzlich als Spezialist an der Ret- tungswinde ausgebildet werden.

als Spezialist an der Ret- tungswinde ausgebildet werden. Fliegersoldat/Einheitssanitäter D F Der Fliegersoldat
als Spezialist an der Ret- tungswinde ausgebildet werden. Fliegersoldat/Einheitssanitäter D F Der Fliegersoldat
als Spezialist an der Ret- tungswinde ausgebildet werden. Fliegersoldat/Einheitssanitäter D F Der Fliegersoldat
als Spezialist an der Ret- tungswinde ausgebildet werden. Fliegersoldat/Einheitssanitäter D F Der Fliegersoldat

Fliegersoldat/Einheitssanitäter D F Der Fliegersoldat Einheitssanitäter wird in Pa- yerne zum Betriebssoldaten ausgebildet. Die Ausbildung zum Einheitssanitäter erfolgt in Airolo während der Rekrutenschule.

erfolgt in Airolo während der Rekrutenschule. Flugplatzsicherungssoldat D F Der
erfolgt in Airolo während der Rekrutenschule. Flugplatzsicherungssoldat D F Der
erfolgt in Airolo während der Rekrutenschule. Flugplatzsicherungssoldat D F Der
erfolgt in Airolo während der Rekrutenschule. Flugplatzsicherungssoldat D F Der

Flugplatzsicherungssoldat D F Der Flugplatzsicherungssoldat überwacht das Flugplatzgelände, sichert die wichtigen Objek- te des Flugplatzes und gewährleistet so – un- terstützt durch moderne technische Mittel – die militärische Sicherung. Der erste Teil der Rekrutenschule findet bei der Infanterie statt.

Militärpilot Der Einsatz von Luftfahrzeugen bei Tag und Nacht, im In- und Ausland und unter allen Witterungsverhältnissen ist eine attraktive, jedoch sehr anspruchsvolle Aufgabe. Die Aus- bildung zum Berufsmilitärpiloten dauert fünf Jahre. Voraussetzung dazu ist das Bestehen eines SPHAIR-Kurses oder der Besitz einer zivilen Fluglizenz. Ergänzende Informationen dazu sind auf www.sphair.ch ersichtlich. Der brevetierte Militärpilot wird für den Einsatz auf Superpuma oder F/A-18 ausgebildet.

wird für den Einsatz auf Superpuma oder F/A-18 ausgebildet. Mehrzweckhelikopter EC 635 Schulungsflugzeug PC-21

Mehrzweckhelikopter EC 635

oder F/A-18 ausgebildet. Mehrzweckhelikopter EC 635 Schulungsflugzeug PC-21 Sicherstellung des Flugdienstes der

Schulungsflugzeug PC-21

Mehrzweckhelikopter EC 635 Schulungsflugzeug PC-21 Sicherstellung des Flugdienstes der F/A-18 Hornet F/A-18

Sicherstellung des Flugdienstes der F/A-18 Hornet

PC-21 Sicherstellung des Flugdienstes der F/A-18 Hornet F/A-18 Hornet Aufklärungsfahrzeug der Flugplatzsicherung im

F/A-18 Hornet

des Flugdienstes der F/A-18 Hornet F/A-18 Hornet Aufklärungsfahrzeug der Flugplatzsicherung im Einsatz

Aufklärungsfahrzeug der Flugplatzsicherung im Einsatz

STANDORTE

Rekrutenschulen: Payerne Verbandsausbildung: Alpnach, Meiringen, Payerne

Fliegertruppen:

Führungsunterstützung

Fliegertruppen: Führungsunterstützung Das «Daily Business» der Luftwaffe im Fokus Die Führungsunterstützung

Das «Daily Business» der Luftwaffe im Fokus

Die Führungsunterstützung Luftwaffe (FULW) betreibt Nachrichtenbeschaffungs-, Kommunikations- und Führungsinformationssysteme, mit welchen sie unter anderem die Piloten der Luftwaffe in ihren täglichen Einsätzen unterstützt.

der Luftwaffe in ihren täglichen Einsätzen unterstützt. Das Taktische Fliegerradar (TAFLIR) der Schweizer Luftwaffe

Das Taktische Fliegerradar (TAFLIR) der Schweizer Luftwaffe überwacht den unteren Luftraum

Professionelle Ausbildner und eine Vielzahl von technischen Hilfsmitteln gewährleisten in Dübendorf die Ausbildung von über 15 ver- schiedenen Fachspezialisten. Die Ausbildung der Rekruten erfolgt jeweils auf einem System.

FULW-Gerätemechaniker

Der FULW-Gerätemechaniker ist verantwort- lich für die Instandhaltung und den Betrieb

D
D

von Radar-, Übermittlungs-, Funk- und Wet- tersystemen. In der Fachausbildung werden Systemkenntnisse, Diagnostik, Störungsbehe- bung sowie Betriebs- und Bedienerausbildung vermittelt. Voraussetzungen: Berufsausbildung als Elekt- roniker, Informatiker oder Student ETH/FHS (Informatik/Elektronik, mindestens drei Semester abgeschlossen).

FULW-Soldat

Der FULW-Soldat spezialisiert sich während der Grundausbildung auf eine der folgenden Fachrichtungen:

• Sicherstellung von Zutrittskontrollen, Brandschutz und Rettungswesen bei orts- festen Anlagen der Luftwaffe;

• Bedienung und Betrieb von militärischen Seilbahnen;

• Luftraumüberwachung mit mobilen Radar- anlagen;

• Bedienung und Betrieb von Systemen der Elektronischen Aufklärung;

• Aufbau, Konfiguration und Betrieb von Funk-, Richtstrahl- und IP-Netzwerken;

• Bedienung und Betrieb des Führungsin- formationssystems der Luftwaffe;

• Luftraumbeobachtung in Räumen ohne Radarabdeckung ab Nachrichtenposten im Gelände;

• Beschaffung von Wetterinformationen sowie Wetterberatung von Piloten und Zivilen. Der Einsatz erfolgt im Gelände oder in Anlagen im Gebirge oder im Flachland. Er kann auch zum Fahrer oder Detachementskoch ausge- bildet werden. Voraussetzung für die elektronische Aufklä- rung: gute Englischkenntnisse.

D
D
die elektronische Aufklä- rung: gute Englischkenntnisse. D FULW-Sicherungssoldat D F Der FULW-Sicherungssoldat
die elektronische Aufklä- rung: gute Englischkenntnisse. D FULW-Sicherungssoldat D F Der FULW-Sicherungssoldat

FULW-Sicherungssoldat D F Der FULW-Sicherungssoldat bewacht und si- chert sensitive militärische Einrichtungen und Anlagen wie Radar- und Funkstationen. Der erste Teil der Rekrutenschule findet bei der In- fanterie statt. Der zweite Teil beim Lehrverband Führungsunterstützung 30 umfasst die Ausbil- dung, welche speziell auf die Anforderungen für Bewachung und Sicherung von Anlagen im Gebirge oder im Flachland ausgerichtet ist.

von Anlagen im Gebirge oder im Flachland ausgerichtet ist. Ein Rekrut auf einem Luftwaffen-Nachrichtenposten im

Ein Rekrut auf einem Luftwaffen-Nachrichtenposten im Gelände

Rekrut auf einem Luftwaffen-Nachrichtenposten im Gelände Wettersoldaten bereiten eine Höhensondierung vor STANDORT

Wettersoldaten bereiten eine Höhensondierung vor

STANDORT

Dübendorf; Sicherungssoldaten bei den Schu- len der Infanterie

Führungs-

unterstützungstruppen

Mittel der Führungsunterstützung

unterstützungstruppen Mittel der Führungsunterstützung Die Führungsunterstützungstruppen erstellen und betreiben

Die Führungsunterstützungstruppen erstellen und betreiben mobile und ortsfeste Telekom- munikations- und Informatiksysteme der Armee. Sie stellen den Kampfverbänden Führungs- informationssysteme, Sprechfunk, Telefonie und breitbandigen Datenverkehr zur Verfügung. Sie betreiben Führungs- und Höhenanlagen oder stellen die Elektronische Kriegführung sicher. Für diese Zwecke legen sie im Gelände Glasfaserleitungen, stellen Richtstrahl-, Peil- und Funkstationen auf oder betreiben Systemfahrzeuge. Spezialisten planen und konfigurie- ren die hochmodernen Netzwerke und Führungsinformationssysteme.

die hochmodernen Netzwerke und Führungsinformationssysteme. Radschützenpanzer der Elektronischen Kriegführung und

Radschützenpanzer der Elektronischen Kriegführung und Richtstrahltruppen

Funkaufklärer

Funkaufklärer sind Spezialisten der Elektroni- schen Kriegführung und arbeiten im Bereich der Aufklärung und Auswertung von elektro- magnetischen Signalen aller Art sowie im Be- reich der Effektorik (Störung militärisch ge-

nutzter Frequenzen, Notruffunk). Sie werden

militärisch ge- nutzter Frequenzen, Notruffunk). Sie werden D F für den Aufbau von Peilantennen oder als
militärisch ge- nutzter Frequenzen, Notruffunk). Sie werden D F für den Aufbau von Peilantennen oder als

D F

für den Aufbau von Peilantennen oder als Auswerter der erfassten Daten am Computer eingesetzt. Zusätzlich kann der Funkaufklärer zum Fahrer oder Detachementskoch ausge- bildet werden. Geeignete Spezialisten werden zum Nachrichtensoldat ausgebildet, welcher im Lageverfolgungszentrum eingesetzt wird.

Führungsunterstützungspionier D F Die Führungsunterstützungspioniere werden in Frauenfeld zu
Führungsunterstützungspionier D F Die Führungsunterstützungspioniere werden in Frauenfeld zu
Führungsunterstützungspionier D F Die Führungsunterstützungspioniere werden in Frauenfeld zu
Führungsunterstützungspionier D F Die Führungsunterstützungspioniere werden in Frauenfeld zu

Führungsunterstützungspionier D F Die Führungsunterstützungspioniere werden in Frauenfeld zu Übermittlungspionieren, In- formatikpionieren oder Führungsstaffelsolda- ten ausgebildet. Sie können zusätzlich als Fahrer oder Detachementskoch ausgebildet werden.

Übermittlungspionier D F Der Übermittlungspionier erstellt, betreibt und unterhält digitale Funkstationen sowie System- fahrzeuge des Führungsinformationssystems im Gelände oder beim Kommandoposten.

im Gelände oder beim Kommandoposten. Informatikpionier Der Informatikpionier erstellt und
im Gelände oder beim Kommandoposten. Informatikpionier Der Informatikpionier erstellt und
im Gelände oder beim Kommandoposten. Informatikpionier Der Informatikpionier erstellt und
im Gelände oder beim Kommandoposten. Informatikpionier Der Informatikpionier erstellt und

Informatikpionier

Der Informatikpionier erstellt und betreibt Netzwerke in Kommandoposten und stellt die Führungsinformations- und Führungsun- terstützungssyteme im Soft- und Hardware- bereich zur Verfügung. Die Hardware um- fasst Server und Clients, Drucker, Plotter, Scanner, Smartboards und Beamer. Er stellt zudem den Support für Videokonferenzen sicher.

Er stellt zudem den Support für Videokonferenzen sicher. D F Führungsstaffelsoldat D F Der Führungsstaffelsoldat
Er stellt zudem den Support für Videokonferenzen sicher. D F Führungsstaffelsoldat D F Der Führungsstaffelsoldat

D F

stellt zudem den Support für Videokonferenzen sicher. D F Führungsstaffelsoldat D F Der Führungsstaffelsoldat wird
stellt zudem den Support für Videokonferenzen sicher. D F Führungsstaffelsoldat D F Der Führungsstaffelsoldat wird

Führungsstaffelsoldat D F Der Führungsstaffelsoldat wird in der gepan- zerten Führungsstaffel des grossen Verbandes eingesetzt und ist für Funk, Führungsinforma- tionssysteme und weitere Bereiche der Füh- rungsunterstützung zuständig.

Einheitssanitäter

Der FU Einheitssanitäter wird in Kloten zum Richtstrahlpionier und Fahrer ausgebildet. Die Ausbildung zum Einheitssanitäter erfolgt wäh- rend 6 Wochen in einem speziellen Kurs. Voraussetzung: Zertifizierter Laienretter BLS AED Niveau 1. PHTLS First Responder.

Laienretter BLS AED Niveau 1. PHTLS First Responder. D F Gerätemechaniker Der FU-Gerätemechaniker wird in
Laienretter BLS AED Niveau 1. PHTLS First Responder. D F Gerätemechaniker Der FU-Gerätemechaniker wird in

D F

Gerätemechaniker

Der FU-Gerätemechaniker wird in Bülach aus- gebildet und ist verantwortlich für die Instand-

aus- gebildet und ist verantwortlich für die Instand- D F haltung und den Betrieb von Breitbandüber-
aus- gebildet und ist verantwortlich für die Instand- D F haltung und den Betrieb von Breitbandüber-

D F

haltung und den Betrieb von Breitbandüber- tragungssystemen in Höhenanlagen der Armee. In der Fachausbildung werden Sys- temkenntnisse, Diagnostik, Störungsbehe- bung sowie Betriebs- und Bedienerausbildung vermittelt.

Werksoldat

Der Werksoldat spezialisiert sich während der Grundausbildung in Bülach auf eine der fol- genden Fachrichtungen:

• Werksoldat: Sicherstellung von Zutritts- kontrollen, Werktechnik Brandschutz und Rettungswesen der ortsfesten Führungs- anlagen der Landesregierung oder der Armee;

• Infrastruktursoldat: Sicherstellung von Zu- trittskontrollen, Werktechnik, Brandschutz und Rettungswesen der ortsfesten Anla- gen der der Armee, wie zum Beispiel Mi- litärspitäler;

• Werksoldat Höhenanlagen: Sicherstellung von Zutrittskontrollen, Brandschutz und Rettungswesen der Höhenanlagen der Armee im Hochgebirge. Dies umfasst auch eine Hochgebirgsausbildung in An- dermatt. Spezialisten erlernen Liftrettung, Seilbahnrettung und/oder die Bedienung militärischen Seilbahnen.

und/oder die Bedienung militärischen Seilbahnen. D F Sie können zusätzlich als Fahrer oder De-
und/oder die Bedienung militärischen Seilbahnen. D F Sie können zusätzlich als Fahrer oder De-

D F

Sie können zusätzlich als Fahrer oder De- tachementskoch ausgebildet werden.

Sicherungssoldat

Der FU-Sicherungssoldat bewacht und sichert sensitive militärische Einrichtungen und An- lagen im Gebirge. Der erste Teil der Rekruten- schule findet bei der Infanterie statt. Der zwei- te Teil in Dübendorf umfasst die Ausbildung, welche speziell auf die Anforderungen für Bewachung und Sicherung von Anlagen und Objekten ausgerichtet ist.

für Bewachung und Sicherung von Anlagen und Objekten ausgerichtet ist. D F 48 FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNGSTRUPPEN
für Bewachung und Sicherung von Anlagen und Objekten ausgerichtet ist. D F 48 FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNGSTRUPPEN

D F

Radschützenpanzerfahrer D F Die Radschützenpanzerfahrer im Bereich Führungsstaffel, Richtstrahl und Funkaufklä- rung
Radschützenpanzerfahrer D F Die Radschützenpanzerfahrer im Bereich Führungsstaffel, Richtstrahl und Funkaufklä- rung
Radschützenpanzerfahrer D F Die Radschützenpanzerfahrer im Bereich Führungsstaffel, Richtstrahl und Funkaufklä- rung
Radschützenpanzerfahrer D F Die Radschützenpanzerfahrer im Bereich Führungsstaffel, Richtstrahl und Funkaufklä- rung

Radschützenpanzerfahrer D F Die Radschützenpanzerfahrer im Bereich Führungsstaffel, Richtstrahl und Funkaufklä- rung werden in den ersten 10 bis 12 Wochen in Bière ausgebildet und absolvieren anschlie- ssend die Verbandsausbildung in den Schulen Frauenfeld, Kloten oder Jassbach.

Sekretär

Sekretäre werden in Bülach ausgebildet und arbeiten in der Kanzlei der militärischen Stä- be. Ein kaufmännischer Berufshintergrund, Freude an Büroarbeiten, sichere Anwendung von handelsüblicher Software und Kenntnisse im Bereich der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen.

Bereich der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in
Bereich der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in

D F

der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in
der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in
der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in
der Büroautomation sind günstige Voraussetzungen. D F Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in

Richtstrahlpionier D F Der Richtstrahlpionier wird in Kloten ausgebil- det und ist verantwortlich für die mobile breit- bandige Datenübertragung der Armee. Er baut im Gelände Richtstrahlgeräte auf und verbin- det diese durch motorisierten Leitungsbau von Glasfaserkabeln mit einem computergesteu- erten Vermittler oder erstellt Richtstrahlrelais. Er kann zusätzlich als Fahrer, oder Detache- mentskoch ausgebildet werden. Technisch versierte Spezialisten konfigurieren und betreiben die Vermittler oder stellen innert kürzester Zeit den Kampfverbänden die benö- tigten Verbindungen mit Hilfe gepanzerter Sys- temfahrzeuge zur Verfügung. Andere Spezia- listen planen die Richtstrahl- und Funknetze mit Hilfe hochmoderner Planungssysteme.

STANDORTE

Rekrutenschulen: Kloten/Bülach, Jassbach/Thun, Frauenfeld

Genietruppen

Genietruppen Bauen, Verstärken, Reparieren oder Sprengen Die Genietruppen werden für Aufgaben eingesetzt, die besondere

Bauen, Verstärken, Reparieren oder Sprengen

Die Genietruppen werden für Aufgaben eingesetzt, die besondere technische Kenntnisse und Ausrüstung erfordern: Sicherstellen der eigenen Beweglichkeit, Einschränken der gegnerischen Beweglichkeit, Sicherstellen von Schutz und Überleben, allgemeine Genie- aufgaben und Katastrophenhilfe. Rasche Verfügbarkeit sowie ein hoher Spezialisierungs- grad zeichnen die Genietruppen aus. Dementsprechend vielfältig ist auch das Angebot der verschiedenen Funktionen.

ist auch das Angebot der verschiedenen Funktionen. Die Genietruppen stellen die Mobilität aller Truppen durch

Die Genietruppen stellen die Mobilität aller Truppen durch den Bau von Verkehrswegen sicher

aller Truppen durch den Bau von Verkehrswegen sicher Sappeur Baut und unterhält Verkehrswege; Er wird im
aller Truppen durch den Bau von Verkehrswegen sicher Sappeur Baut und unterhält Verkehrswege; Er wird im

Sappeur Baut und unterhält Verkehrswege; Er wird im Anlegen von Verminungen und im Spreng- dienst ausgebildet; Er bedient Baugeräte für die Bearbeitung von Holz, Metall und Stein.

Flugplatzsappeur Stellt Flugpisten und Rollwege instand. Er er- stellt Helikopterlandeplätze und führt Unter- haltsarbeiten auf Militärflugplätzen aus. Wird nur im RS-Start 2 ausgebildet.

Pontonier

Baut die Schwimmbrücke. Er übersetzt Trup- pen und Fahrzeuge über Flüsse und Seen. Er wird zum Schiffsführer und im Rettungsdienst auf dem Wasser ausgebildet. Wird nur im RS- Start 1 ausgebildet.

D
D
Wasser ausgebildet. Wird nur im RS- Start 1 ausgebildet. D Rammpontonier Die Schiffsführerausbildung entspricht
Wasser ausgebildet. Wird nur im RS- Start 1 ausgebildet. D Rammpontonier Die Schiffsführerausbildung entspricht

Rammpontonier Die Schiffsführerausbildung entspricht derje- nigen der Pontoniere. Danach erfolgt die Aus- bildung an der Bedienung des Rammgeräts-

auf Schwimmplattform und der Arbeits-/ Transportplattform, um den Unterbau von Unterstützungsbrücken zu erstellen.

Bootsschütze

Ist auf den schweizerischen Grenzseen für Aufklärung und Überwachung zuständig. Er fährt das Patrouillenboot und ist in der Bedie- nung von Radar, Funk und Maschinengewehr ausgebildet. Er übernimmt Aufgaben des Ret- tungsdienstes auf Gewässern. Wird nur im RS-Start 2 ausgebildet.

auf Gewässern. Wird nur im RS-Start 2 ausgebildet. D F Baupionier Erstellt Zu- und Wegfahrten zur
auf Gewässern. Wird nur im RS-Start 2 ausgebildet. D F Baupionier Erstellt Zu- und Wegfahrten zur

D F

Baupionier

Erstellt Zu- und Wegfahrten zur Schwimmbrü- cke und zu Fähren. Er wird im Sprengdienst, an der Bedienung von Baugeräten für die Be- arbeitung von Holz, Metall und Stein sowie in Sicherungsaufgaben ausgebildet. Wird nur im RS-Start 1 ausgebildet.

D
D

Baumaschinenfahrer

Unterstützt die Sappeure, Pontoniere und Baupioniere bei ihrer Arbeit mit Baumaschi- nen und Spezialgeräten.

bei ihrer Arbeit mit Baumaschi- nen und Spezialgeräten. Motorfahrer Spezialfahrzeug Transportiert schwere
bei ihrer Arbeit mit Baumaschi- nen und Spezialgeräten. Motorfahrer Spezialfahrzeug Transportiert schwere
bei ihrer Arbeit mit Baumaschi- nen und Spezialgeräten. Motorfahrer Spezialfahrzeug Transportiert schwere

Motorfahrer Spezialfahrzeug Transportiert schwere Baumaterialien sowie solche mit grossen Abmessungen und Bau- maschinen bzw Elemente der Schwimmbrü- cke etc.

Übermittlungssoldat Erstellt Funk- und Telefonverbindungen zu allen Kommandostufen. Er wird auch im Kom- mandoposten eingesetzt, wo er Nachrichten verarbeitet und verbreitet sowie Karten, Be- richte, Skizzen und andere Grundlagendoku- mente für den Kommandanten erstellt.

andere Grundlagendoku- mente für den Kommandanten erstellt. Bootsschützen einsatzbereit im Überwachungsauftrag

Bootsschützen einsatzbereit im Überwachungsauftrag

Bootsschützen einsatzbereit im Überwachungsauftrag Pontoniere Motorfahrer Spezialfahrzeug verlegt Abrollstrasse

Pontoniere

einsatzbereit im Überwachungsauftrag Pontoniere Motorfahrer Spezialfahrzeug verlegt Abrollstrasse in wenig

Motorfahrer Spezialfahrzeug verlegt Abrollstrasse in wenig tragfähigem Gelände

STANDORTE

Brugg, Bremgarten

Durchdiener: absolvieren die Rekrutenschule am Standort der Truppengattung. Den Dienst als Durch- diener leisten sie im Katastrophenhilfebereitschafts- bataillon in Bremgarten

Infanterie

Das Rückgrat der Armee

Infanterie Das Rückgrat der Armee Die Infanterie ist unsere Haupttruppengattung und verfügt deshalb über einen grossen

Die Infanterie ist unsere Haupttruppengattung und verfügt deshalb über einen grossen Mann- schaftsbestand. In einer direkten Konfrontation löst sie ihre Aufgaben auf kurze Distanz und agiert als in sich geschlossener Verband. Durch die Vielfalt der Spezialisierungsmöglichkeiten kann beinahe jeder Infanterist seinen Fähigkeiten entsprechend ausgebildet und eingesetzt werden. Die Anforderungen sind jedoch hoch und können häufig nur durch gegenseitige kameradschaftliche Hilfe in der Gruppe erreicht werden.

kameradschaftliche Hilfe in der Gruppe erreicht werden. Einsatz der Infanterie mittels gschützem

Einsatz der Infanterie mittels gschützem Mannschaftstransportfahrzeug GMTF

Infanterist, Infanteriebesatzer/

Infanteriepanzerfahrer Mit dem Radschützenpanzer ausgerüstet ist die Infanterie in der Lage, sich rasch und split- tergeschützt an den Brennpunkt des Gesche- hens zu verschieben. Der Infanterist erhält eine umfassende Grundausbildung. Nebst dem Schiessen mit dem Sturmgewehr und dem Werfen von Handgranaten werden Infan- teristen in der Panzerabwehr, in der Einzelge-

fechtstechnik oder als Fahrer ausgebildet.

in der Einzelge- fechtstechnik oder als Fahrer ausgebildet. Dazu kommt die Ausbildung in den Bereichen Häuser-
in der Einzelge- fechtstechnik oder als Fahrer ausgebildet. Dazu kommt die Ausbildung in den Bereichen Häuser-

Dazu kommt die Ausbildung in den Bereichen Häuser- und Ortskampf, Wacht- und Schutz- technik, als Sprengspezialist oder als Trupp- chef. Die Infanteriebesatzer / Infanteriepan- zerfahrer werden an den Einsatzfahrzeugen der Infanterie ausgebildet (Radschützenpan- zer 8×8, Kommando Radschützenpanzer 6×6, Geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug GMTF). Voraussetzung für Infanteriebesatzer / Infan- teriepanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B.

Minenwerferkanonier Die Minenwerferkanoniere bedienen den 8,1-cm-Minenwerfer. Um diese Waffe voll zur Wirkung zu bringen, ist genaue Arbeit in ver- schiedenen Chargen wie Richter, Lader oder Geschützchef und als Spezialist (Feuerleit- rechner, Richtkreis, Laserentfernungsmesser, Motorfahrzeugführer) nötig.

Aufklärer

Der Aufklärer beschafft Informationen über Standort, Organisation und Absichten der Ge- genseite. Er erkundet die Geländebeschaffen- heit für die eigene Truppe.

die Geländebeschaffen- heit für die eigene Truppe. D F Infanterieeinheitssanitäter Fahrer C1/
die Geländebeschaffen- heit für die eigene Truppe. D F Infanterieeinheitssanitäter Fahrer C1/

D F

Infanterieeinheitssanitäter Fahrer C1/

Sanitätspanzerfahrer D F Der Infanterieeinheitssanitäter/Sanitätspan- zerfahrer begleitet die kämpfende Truppe im Einsatz und leistet Erste Hilfe. Er lernt, lebens- bedrohliche Situationen zu erkennen und ge- eignete Massnahmen vorzunehmen (z.B. Blut- stillung, Anlegen von Verbänden und Infusionen, Verabreichung von Injektionen, Fixationen). Einen Teil seiner Ausbildung absolviert er bei den Sanitätstruppen. Voraussetzung für Sanitätspanzerfahrer:

Führerausweis Kategorie B.

für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche
für Sanitätspanzerfahrer: Führerausweis Kategorie B. Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche

Führungsstaffelsoldat D F Zuverlässigkeit, eine rasche Auffassungsgabe sowie ein gutes Vorstellungsvermögen sind wichtige Eigenschaften für einen Führungs- staffelsoldaten. Im Nachrichtenbereich gehört das Erstellen von Führungsgrundlagen wie Karten, Berichten und Skizzen zu seinen Auf- gaben. Im Funkbereich stellt er die Funkver- bindungen her und übermittelt wenn nötig selber. Er unterstützt zudem seinen Komman- danten im Führungsfahrzeug.

zudem seinen Komman- danten im Führungsfahrzeug. Minenwerfer in der praktischen Ausbildung Sicherungssoldat

Minenwerfer in der praktischen Ausbildung

Sicherungssoldat

Die Infanterie bildet die Sicherungssoldaten aller Truppengattungen aus. Während der in- fanteristischen Grundausbildung werden un- ter anderem auch der Objektschutz sowie die Kontrolle von Fahrzeugen und Personen ver- mittelt. Einsatzgebiete von Sicherungssolda- ten sind beispielsweise die Bewachung von militärischen Einrichtungen oder die Siche- rung auf militärischen Flugplätzen. Sicherungs- soldaten arbeiten je nach Truppengattung auch mit dem Aufklärungsfahrzeug oder mit dem Radschützenpanzer.

dem Aufklärungsfahrzeug oder mit dem Radschützenpanzer. D F Späher Der Späher beschafft Informationen über den
dem Aufklärungsfahrzeug oder mit dem Radschützenpanzer. D F Späher Der Späher beschafft Informationen über den

D F

Späher

Der Späher beschafft Informationen über den Gegner. Für solche Einsätze verfügt er über verschiedene Beobachtungs-, Nachtsicht- und Übermittlungsmittel. Er muss auch über mehrere Tage auf sich gestellt Aufträge erfül- len können. Die Ausbildung ist sehr abwechs- lungsreich: Einzelkämpferausbildung und In- filtrationstechnik, sowie kennen von verschie- denen Waffensystemen und Geräte. Der Späher ist hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt und muss überdurch- schnittlich leistungsfähig sein.

und muss überdurch- schnittlich leistungsfähig sein. D F STANDORTE Bière, St. Gallen, Colombier, Chamblon,
und muss überdurch- schnittlich leistungsfähig sein. D F STANDORTE Bière, St. Gallen, Colombier, Chamblon,

D F

STANDORTE

Bière, St. Gallen, Colombier, Chamblon, Chur, Birmensdorf

Trompeter, Schlagzeuger und Tambouren D F Die Militärmusik umrahmt militärische Anlässe und besondere Veranstaltungen
Trompeter, Schlagzeuger und Tambouren D F Die Militärmusik umrahmt militärische Anlässe und besondere Veranstaltungen

Trompeter, Schlagzeuger und Tambouren D F Die Militärmusik umrahmt militärische Anlässe und besondere Veranstaltungen von Bund und Öffentlichkeit. Sie übernimmt eine Brücken- funktion zwischen Armee und Bevölkerung und leistet einen Beitrag zur kulturellen Iden- tität unseres Landes. Wer in die Militärmusik eintreten will, muss im Rahmen der Rekrutie- rung eine Aufnahmeprüfung bestehen. Für Trompeter, Schlagzeuger und Tambouren be- stehen unterschiedliche Prüfungsanforderun- gen. Die Aufnahmeprüfung wird in der Regel vor der Rekrutierung absolviert. Weitere Informationen: www.militaermusik.ch

Gebirgsspezialist

Neben einer Infanterieausbildung absolvieren Gebirgsspezialisten schwergewichtig folgende Ausbildungen: Lawinendienst, Bergrettungs- technik, Überleben im alpinen Gelände, Pla- nung und Durchführung von Verschiebungen sowie Unterstützung anderer Truppen im al- pinen Gelände, Ausbildung zum Berater und Ausbildner. Es ist erwünscht, dass bereits vor der Rekrutierung Gruppenleiterkurse in den Sportfächern Bergsteigen und/oder Skitouren bei Jugend und Sport (J + S) absolviert wer- den. Voraussetzungen: eine sehr gute körper- liche Verfassung, Basiskenntnisse im Som- mer- und Winterbergsteigen sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Eigenverant- wortung. Die Eignungsabklärung wird nach der Rekru- tierung absolviert. Informationen hierzu (Ter- mine und Anmeldung) auf der Internetseite Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee.

der Internetseite Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee. D F Militärspiel Gebirgsspezialisten STANDORTE
der Internetseite Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee. D F Militärspiel Gebirgsspezialisten STANDORTE

D F

Internetseite Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee. D F Militärspiel Gebirgsspezialisten STANDORTE
Internetseite Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee. D F Militärspiel Gebirgsspezialisten STANDORTE

Militärspiel

Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee. D F Militärspiel Gebirgsspezialisten STANDORTE Militärmusik: Aarau,

Gebirgsspezialisten

STANDORTE

Militärmusik: Aarau, Bern Gebirgsspezialist: Andermatt

Logistiktruppen

Logistiktruppen Maximale Einsatzbereitschaft dank funktionierender Logistik Zu den Logistiktruppen gehören die drei

Maximale Einsatzbereitschaft dank funktionierender Logistik

Zu den Logistiktruppen gehören die drei Fachbereiche Nachschub/Rückschub, Verkehr und Transport sowie Instandhaltung. Zusätzlich kommen dazu der Veterinärdienst und die Armeetiere.

kommen dazu der Veterinärdienst und die Armeetiere. Verkehrssoldat Diese Bereiche haben die folgenden Aufgaben

Verkehrssoldat

Diese Bereiche haben die folgenden Aufgaben zu erfüllen:

Nachschub/Rückschub: Die von der Truppe benötigten Güter (Verpflegung, Treibstoff, Ma- terial, Munition usw.) müssen rechtzeitig am richtigen Ort verfügbar sein. Was nicht mehr gebraucht wird, wird zurückgenommen.

Verkehr und Transport: Planung und Durchfüh- rung von Verschiebungen, Transporte von Per- sonen und Gütern, militärische Verkehrsfüh- rung.

Instandhaltung: Wartung, Inspektion und In- standsetzung von Waffen, Systemen, Fahrzeu- gen und Verteidigungsanlagen.

Infrastruktur: Bereitstellung und Betrieb der unterirdischen Kommando- und Verteidi- gungsanlagen.

Veterinärdienst und Armeetiere: Transport von Gütern mit Tragtieren, Schutz- und Rettungs- dienst mit Hunden, die Betreuung und Be- handlung von Armeetieren sowie die Bekämp- fung von Tierseuchen.

Nachschub/Rückschub

Nachschubsoldat

Der Nachschubsoldat stellt die zum Überleben und zur Erfüllung eines Auftrags benötigten Versorgungsgüter bereit und stellt sie der Trup- pe zeitgerecht zur Verfügung.

und stellt sie der Trup- pe zeitgerecht zur Verfügung. D F Offiziersordonnanz Die Offiziersordonnanz ist für
und stellt sie der Trup- pe zeitgerecht zur Verfügung. D F Offiziersordonnanz Die Offiziersordonnanz ist für

D F

und stellt sie der Trup- pe zeitgerecht zur Verfügung. D F Offiziersordonnanz Die Offiziersordonnanz ist für

Offiziersordonnanz

Die Offiziersordonnanz ist für Unterhalt, War- tung und Reparatur der Offiziersausrüstung zuständig und führt den Offiziershaushalt.

zuständig und führt den Offiziershaushalt. D F Truppenkoch Der Truppenkoch kommt in der Truppenküche
zuständig und führt den Offiziershaushalt. D F Truppenkoch Der Truppenkoch kommt in der Truppenküche

D F

zuständig und führt den Offiziershaushalt. D F Truppenkoch Der Truppenkoch kommt in der Truppenküche
zuständig und führt den Offiziershaushalt. D F Truppenkoch Der Truppenkoch kommt in der Truppenküche

Truppenkoch Der Truppenkoch kommt in der Truppenküche (stationär und mobil) zum Einsatz und bereitet dort selbstständig Mahlzeiten zu. Truppenkö- che werden in allen Truppengattungen ausge- bildet.

Übermittlungssoldat

Der Übermittlungssoldat erstellt Telefon- und Funkverbindungen zu allen Kommandostufen.

Telefon- und Funkverbindungen zu allen Kommandostufen. D F Büroordonnanz/ Truppenbuchhalter D F I Die
Telefon- und Funkverbindungen zu allen Kommandostufen. D F Büroordonnanz/ Truppenbuchhalter D F I Die

D F

Telefon- und Funkverbindungen zu allen Kommandostufen. D F Büroordonnanz/ Truppenbuchhalter D F I Die Büroordonnanz

Büroordonnanz/

Truppenbuchhalter D F I Die Büroordonnanz erledigt die administrati- ven Arbeiten in den Büros. Die Truppenbuch- halter sind für das Rechnungswesen der Trup- pe verantwortlich. Büroordonnanzen und Truppenbuchhalter werden in allen Truppen-

gattungen ausgebildet.

werden in allen Truppen- gattungen ausgebildet. Infrastruktursoldat Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe
werden in allen Truppen- gattungen ausgebildet. Infrastruktursoldat Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe
werden in allen Truppen- gattungen ausgebildet. Infrastruktursoldat Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe
werden in allen Truppen- gattungen ausgebildet. Infrastruktursoldat Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe
werden in allen Truppen- gattungen ausgebildet. Infrastruktursoldat Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe

Infrastruktursoldat

Der Infrastruktursoldat stellt mit Hilfe der Anlagedokumentation die Bereitstellung und den Betrieb der unterirdischen Kommando- posten sicher. Er führt unter Anleitung War- tungs-, Diagnose- und Instandsetzungsarbei- ten durch, betreibt die ABC-Installationen der Anlage und wartet die Atemschutzgeräte so- wie das Rettungsmaterial. Ebenso stellt er – zum Teil unter Atemschutz – die Brandbe- kämpfung und den Rettungsdienst innerhalb von unterirdischen Anlagen sicher und setzt Löschgeräte sowie Rettungsmaterial ein. Er kontrolliert teils mit technischen Hilfsmitteln den Zutritt von Personen und Material zu den Anlagen und setzt die polizeilichen Massnah- men innerhalb der Anlage durch. Alle Infrastruktursoldaten werden in der Füh- rungsunterstützungs-RS 63 ausgebildet.

werden in der Füh- rungsunterstützungs-RS 63 ausgebildet. D F Gabelstapler Steinbock 56 LOGISTIKTRUPPEN
werden in der Füh- rungsunterstützungs-RS 63 ausgebildet. D F Gabelstapler Steinbock 56 LOGISTIKTRUPPEN

D F

werden in der Füh- rungsunterstützungs-RS 63 ausgebildet. D F Gabelstapler Steinbock 56 LOGISTIKTRUPPEN

Gabelstapler Steinbock

Verkehr und Transport

Verkehrssoldat

Der Verkehrssoldat schafft günstige Voraus- setzungen für rasche Verschiebungen. Er erkundet das Verkehrsnetz und die Verkehrs- lage, regelt auf Kreuzungen den Verkehr, kennzeichnet Marschstrassen und organisiert Umleitungen oder Einbahnverkehr. Er führt Motorräder oder Fahrzeuge (auch gelände- gängige) bis 3,5 t mit Anhänger. Nach abge- schlossener Motorradausbildung erhält er den zivilen Führerausweis der Kategorie A (Mil Kat 910). Voraussetzungen: erfüllte medizinische Min- destanforderungen; Führerausweis Kategorie B (dieser darf ihnen noch nie für mehr als drei Monate oder wegen Fahren in angetrunkenem Zustand oder unter Betäubungsmitteleinfluss entzogen worden sein); bestandene Eignungs- prüfung für Fahrzeugführer (A-Test).

bestandene Eignungs- prüfung für Fahrzeugführer (A-Test). D F Motorfahrer Der Motorfahrer transportiert Personen und
bestandene Eignungs- prüfung für Fahrzeugführer (A-Test). D F Motorfahrer Der Motorfahrer transportiert Personen und

D F

Eignungs- prüfung für Fahrzeugführer (A-Test). D F Motorfahrer Der Motorfahrer transportiert Personen und

Motorfahrer

Der Motorfahrer transportiert Personen und Güter mit Lastwagen und Anhänger. Nach be- standener Ausbildung erhält der Motorfahrer den zivilen Führerausweis CE (Mil Kat 930E) und die ADR-Bescheinigung für den Transport

(Mil Kat 930E) und die ADR-Bescheinigung für den Transport D F gefährlicher Güter. Zudem erhält er
(Mil Kat 930E) und die ADR-Bescheinigung für den Transport D F gefährlicher Güter. Zudem erhält er

D F

Kat 930E) und die ADR-Bescheinigung für den Transport D F gefährlicher Güter. Zudem erhält er die

gefährlicher Güter. Zudem erhält er die Aus- bildung gemäss Chauffeurzulassungs-Verord- nung (CZV) und kann die schriftliche Prüfung dazu im Dienst absolvieren. Nach bestande- ner schriftlicher CZV-Prüfung übernimmt die Armee die Kosten für die erstmalige mündli- che und praktische Prüfung ausser Dienst innerhalb eines Jahres.

Voraussetzungen: erfüllte medizinische Min- destanforderungen; Führerausweis Kategorie B (dieser darf ihnen noch nie für mehr als drei Monate oder wegen Fahren in angetrunkenem Zustand oder unter Betäubungsmitteleinfluss entzogen worden sein); bestandene Eignungs- prüfung für Fahrzeugführer (A-Test).

Instandhaltung

Motormechaniker

Der Motormechaniker ist verantwortlich für die Wartung und Instandsetzung von Klein- und Nutzfahrzeugen, gepanzerten Radfahrzeugen, Baumaschinen und Motoraggregaten. Voraussetzung: Abgeschlossene Berufslehre als Automobilmechatroniker, Landmaschinenme- chaniker, Baumaschinenmechaniker, Automo- bilfachmann oder Motorgerätemechaniker.

Automo- bilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Panzermechaniker setzen einen Motor instand
Automo- bilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Panzermechaniker setzen einen Motor instand

D F

Automo- bilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Panzermechaniker setzen einen Motor instand LOGISTIKTRUPPEN
Automo- bilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Panzermechaniker setzen einen Motor instand LOGISTIKTRUPPEN

Panzermechaniker setzen einen Motor instand

Panzermechaniker

Der Panzermechaniker ist verantwortlich für die Wartung und Instandsetzung von Kampf- panzern, Schützenpanzern und Panzerhaubit- zen in den Bereichen Fahrwerk, Motor, Getrie- be und elektrische sowie elektronische Komponenten. Er beschafft und bewirtschaftet Ersatzteile. Voraussetzung: Abgeschlossene Berufslehre als Automobilmechatroniker, Landmaschinen- mechaniker, Baumaschinenmechaniker, Auto- mobilfachmann oder Motorgerätemechaniker.

Auto- mobilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Waffenmechaniker Der Waffenmechaniker ist verantwortlich
Auto- mobilfachmann oder Motorgerätemechaniker. D F Waffenmechaniker Der Waffenmechaniker ist verantwortlich

D F

Waffenmechaniker

Der Waffenmechaniker ist verantwortlich für die Wartung und Instandsetzung von Hand- und Faustfeuerwaffen, Maschinengewehren, Minenwerfern, Panzerabwehrwaffen, Flab- Lenkwaffensystemen, Panzerkanonen, Artille- riegeschützen und Fliegerabwehrkanonen. Voraussetzung: Abgeschlossene Berufslehre als Polymechaniker, Büchsenmacher, Land- maschinen- und Baumaschinenmechaniker.

Büchsenmacher, Land- maschinen- und Baumaschinenmechaniker. D F Gerätemechaniker Der Gerätemechaniker ist
Büchsenmacher, Land- maschinen- und Baumaschinenmechaniker. D F Gerätemechaniker Der Gerätemechaniker ist

D F

Land- maschinen- und Baumaschinenmechaniker. D F Gerätemechaniker Der Gerätemechaniker ist verantwortlich

Gerätemechaniker

Der Gerätemechaniker ist verantwortlich für die Wartung und Instandsetzung von Feuerleit- systemen, Datenverarbeitungs- und Übertra- gungsanlagen, Funk- und Richtstrahl-Systemen sowie elektronischen Panzerkomponenten. Voraussetzung: Abgeschlossene Berufslehre als Elektroniker, Automatiker und Telematiker. Gtm DD werden nur in deutscher Sprache ausgebildet.

Gtm DD werden nur in deutscher Sprache ausgebildet. D F Veterinärdienst und Armeetiere Trainsoldat Der
Gtm DD werden nur in deutscher Sprache ausgebildet. D F Veterinärdienst und Armeetiere Trainsoldat Der

D F

Gtm DD werden nur in deutscher Sprache ausgebildet. D F Veterinärdienst und Armeetiere Trainsoldat Der Trainsoldat

Veterinärdienst und Armeetiere

Trainsoldat

Der Trainsoldat unterstützt mit seinem Pferd in- fanteristische und logistische Formationen durch Gütertransporte in unwegsamem Gelände. Bei

Eignung erfolgt die Ausbildung zum Patrouillen-

Bei Eignung erfolgt die Ausbildung zum Patrouillen- D F reiter. Mit Sondertransporten wird im Katastro- phenfall
Bei Eignung erfolgt die Ausbildung zum Patrouillen- D F reiter. Mit Sondertransporten wird im Katastro- phenfall

D F

reiter. Mit Sondertransporten wird im Katastro- phenfall auch der Zivilbevölkerung Hilfe geleistet. Voraussetzungen: Beziehung zum Pferd; Aus- dauer und Gebirgstauglichkeit; Vorkurse für angehende Train- und Veterinärsoldaten auf freiwilliger Basis.

Veterinärsoldat

Der Veterinärsoldat ist für die Pflege kranker und verletzter Tiere sowie für die Seuchenbe- kämpfung zuständig. Voraussetzung: Vorkurse für angehende Train- und Veterinärsoldaten auf freiwilliger Basis. Studenten der Veterinärmedizin und Tierpfle- ger bevorzugt.

Studenten der Veterinärmedizin und Tierpfle- ger bevorzugt. D F Hundeführer Rekruten mit Erfahrung im Umgang mit
Studenten der Veterinärmedizin und Tierpfle- ger bevorzugt. D F Hundeführer Rekruten mit Erfahrung im Umgang mit

D F

Hundeführer

Rekruten mit Erfahrung im Umgang mit Hunden können zu Schutz- und Katastrophen- hundeführern ausgebildet werden. Die RS wird mit dem eigenen oder mit einem von der Armee erworbenen Hund absolviert. Voraussetzung: bestandener Eignungstest vor der RS.

Voraussetzung: bestandener Eignungstest vor der RS. D F Hufschmied Der Hufschmied wird für normale und ortho-
Voraussetzung: bestandener Eignungstest vor der RS. D F Hufschmied Der Hufschmied wird für normale und ortho-

D F

Hufschmied

Der Hufschmied wird für normale und ortho- pädische Hufbeschläge ausgebildet. Die mili- tärische Fachausbildung ist in die zivile Aus- bildung zum Hufschmied integriert. Voraussetzung: Bestandene Lehrabschluss- prüfung zum Hufschmied (EFZ).

Bestandene Lehrabschluss- prüfung zum Hufschmied (EFZ). D F STANDORTE Rekrutenschulen: Drognens, Burgdorf,
Bestandene Lehrabschluss- prüfung zum Hufschmied (EFZ). D F STANDORTE Rekrutenschulen: Drognens, Burgdorf,

D F

STANDORTE

Rekrutenschulen: Drognens, Burgdorf, Frauen- feld, Freiburg, Monteceneri, Sand/Schönbühl, Thun / Lyss, Wangen an der Aare Verbandsausbildung: Freiburg, Drognens, Langnau im Emmental

Militärpolizei

Die Militärpolizeirekrutenschule – Die Polizei in der Armee

Militärpolizeirekrutenschule – Die Polizei in der Armee Sie suchen eine Herausforderung? Bleiben Sie auch in

Sie suchen eine Herausforderung? Bleiben Sie auch in hektischen Lagen ruhig und kont- rolliert? Dann leisten Sie Ihren Dienst in der Militärpolizei. Die Berufsorganisation Militär- polizei ist die Polizei der Armee und erfüllt sicherheits-, verkehrs-, und kriminalpolizeiliche Aufgaben. Sie sorgt innerhalb der Armee tagtäglich für Schutz, Sicherheit und Ordnung. Als Bereitschaftsverband der Armee, ist die Militärpolizei bei besonderen Ereignissen in der Lage, die zivilen Behörden rasch und mit einer hohen Anfangsleistung durch die Berufsfor- mation sowie die MP Durchdiener zu unterstützen. Nach erfolgter einsatzbezogener Ausbil- dung kann diese Leistung durch die Milizverbände verstärkt werden.

Funktion

Stichworte zur Funktion

MP Sicherungssoldat (Fahrer C1)

• Militärpolizeiliche Grundausbildung

• Schutz von Objekten, Sachen und Personen

 

• Zertifizierte Module der Sicherheitslandschaft Schweiz

MP Grenadier

• Militärpolizeiliche Grundausbildung

(Fahrer C1)

• Personenschutz und Interventionen

• Robustes Element der MP

MP Einheitssanitäter

• Militärische und (reduzierte) polizeiliche Grundausbildung

• Medizinischer Fachkurs, Zertifizierter Laienretter BLS AED Niveau 1 und PHTLS First Responder

• Integriert in militärpolizeiliche Aktionen

MP Besatzungssoldat/ Infanteriepanzerfahrer

• Militärische und (reduzierte) polizeiliche Grundausbildung

• Führt und betreut das schwere Mannschaftsfahrzeug

 

• Führt die MP Gren in den Einsatzraum, wirkt unterstützend mit

MP Sicherungssoldat DD (Fahrer C1)

• Militärpolizeiliche Grundausbildung

• Schutz von Objekten, Sachen und Personen

 

• Dienst am Stück (40 Wochen)

Weitere Funktionen, welche bei der MP Dienst leisten

• Betriebssoldat (Fahrer C1)

• Büroordonanz/Büroordonnanz DD

• Übermittlungssoldat (Fahrer C1 und DD)

 

• Nachrichtensoldat (Fahrer C1)

Militärpolizeigrenadier Die Ausbildung der MP Grenadiere ist nicht für jedermann zugänglich und übt eine spe- zielle Anziehungskraft auf Stellungspflichtige aus. Die Einzigartigkeit dieser Truppengat- tung besteht aus der körperlichen Robust- heit, der mentalen Stärke, dem stetigen Wil- len weiterzukommen, der Auftragstreue und dem Mut, in jedem Bereich, zu jeder Zeit, eingesetzt werden zu können. Die Rekrutie- rung basiert auf Freiwilligkeit und einer der höchsten Anforderungen in der Schweizer Armee.

Der Militärpolizist generell handelt in jeder Einsatzsituation wohlüberlegt und mit Ver- hältnismässigkeit. Hohe Selbstbeherrschung ist hier gefragt.

Ausbildung Die Militärpolizei wird in allen Operationsty- pen und in allen Lagen eingesetzt. Dies ver- langt eine umfassende Ausbildung auf allen Stufen und in allen Einheiten. Die Zusam- menarbeit von MP Berufsformationen und Milizformationen im Verbund mit zivilen Ein- satzkräften bedarf einer einheitlichen Ausbil- dung nach Vorgaben.

Zu seinen Kernaufgaben gehören der Konfe- renz- und Objektschutz, Personen- und Fahr- zeugkontrollen, sicherheitspolizeiliche Aufga- ben zugunsten der Armee oder den zivilen Behörden, Personenschutz und militärpolizei- liche Interventionen.

Die militärische allgemeine Grundausbildung (AGA) dauert drei Wochen. Sie deckt die Grundfertigkeiten ab. Anschliessend erfolgen während der erweiterten Grundausbildung (EGA) sowie der funktionsbezogenen Grund- ausbildung (FGA) die Einführung an militär- polizeilichen Waffen, Geräten, Fahrzeugen,

Spezialisierungsausbildungen sowie die poli- zeiliche Grundausbildung. Diese Ausbildung von neun Wochen deckt die Grundfertigkei- ten als Spezialist und Militärpolizist ab. Die Verbandsausbildung schliesslich dauert sechs Wochen, in welcher das Augenmerk primär auf die Verbandsausbildung auf Stufe Zug und Kompanie gelegt wird. Einerseits wird die Interaktion der jeweiligen Spezialis- ten trainiert, andererseits der Verbund in Form von taktischen Übungen geschult.

der Verbund in Form von taktischen Übungen geschult. Militärpolizei in Vollmontur Militärpolizei und Polizei

Militärpolizei in Vollmontur

taktischen Übungen geschult. Militärpolizei in Vollmontur Militärpolizei und Polizei gemeinsam im Einsatz STANDORTE

Militärpolizei und Polizei gemeinsam im Einsatz

STANDORTE

Rekrutenschule: Sion

Panzertruppen

Überlegenheit durch Feuer und Bewegung

Panzertruppen Überlegenheit durch Feuer und Bewegung Die Schlagkraft der Panzertruppen drückt sich durch grosse

Die Schlagkraft der Panzertruppen drückt sich durch grosse Feuerkraft, starken Schutz und hohe Beweglichkeit aus. Zur Ausrüstung gehören modernste Waffensysteme. Die Ausbil- dung erfolgt mit neusten Ausbildungstechnologien. Nach der Ausbildung an Schiess- und Fahrsimulatoren wird das Gelernte in Gefechtsübungen und Gefechtsschiessen angewendet.

in Gefechtsübungen und Gefechtsschiessen angewendet. Die Panzertruppen sorgen für die Entscheidung im Gefecht

Die Panzertruppen sorgen für die Entscheidung im Gefecht

Aufklärer

Neugierig, diskret, selbstständig. Die Aufklärer sind die Augen der Panzertrup- pen, ohne dabei selber gesehen zu werden. Mit dem Aufklärungsfahrzeug sind sie in der Lage, in unbekanntes Gebiet einzudringen und über längere Zeit auf sich selbst gestellt, Infor- mationen über den Gegner und die Umwelt zu beschaffen. Zwei Drittel der Rekruten werden als Fahrer des Aufklärungsfahrzeugs ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig).

ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Führungsstaffelsoldat Zuverlässig, rasche
ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Führungsstaffelsoldat Zuverlässig, rasche

D F

Führungsstaffelsoldat

Zuverlässig, rasche Auffassungsgabe, dienst-

leistungsorientiert.

rasche Auffassungsgabe, dienst- leistungsorientiert. D F Die Führungsstaffelsoldaten arbeiten eng mit
rasche Auffassungsgabe, dienst- leistungsorientiert. D F Die Führungsstaffelsoldaten arbeiten eng mit

D F

Die Führungsstaffelsoldaten arbeiten eng mit Kommandanten und Stäben zusammen. Sie verarbeiten Nachrichten, erstellen Karten und Berichte. Sie können mit Funkmitteln Verbin- dungen erstellen, betreiben und unterhalten. Ungefähr die Hälfte der Rekruten Rekruten wird als Fahrer von Radfahrzeugen ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig).

ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). Panzereinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer
ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). Panzereinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer

Panzereinheitssanitäter/ D F Sanitätspanzerfahrer Panzereinheitssanitäter/Sanitätswagenfahrer Physisch und psychisch belastbar, durchset- zungsfähig, gewissenhaft. Die Panzereinheitssanitäter begleiten die Pan-

zertruppen frontnah. Mit dem Sanitätspanzer oder dem Sanitätswagen sind sie in der Lage Personen zu evakuieren und die Erstversor- gung sicherzustellen. Alle werden als Fahrer vom Sanitätspanzer oder des Sanitätswagens ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig).

Panzergrenadier

Panzergrenadierbesatzer Physisch belastbar, ausdauernd, durchset- zungsfähig. Die Panzergrenadierbesatzer bedienen den Schützenpanzer mit seiner Bewaffnung. Sie transportieren die Panzergrenadiere auf das Gefechtsfeld, wo diese abgesessen kämpfen. Die Panzergrenadiere kämpfen im Verbund mit anderen Panzern. Bei den Panzergrena- dierbesatzern wird die Hälfte der Soldaten als Fahrer des Schützenpanzers 2000 ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig).

2000 ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzerjägersoldat Entscheidungsfreudig, selbständig,
2000 ausgebil- det (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzerjägersoldat Entscheidungsfreudig, selbständig,

D F

Panzerjägersoldat

Entscheidungsfreudig, selbständig, teamfähig. Die Panzerjägersoldaten arbeiten mit dem Pan- zerjäger, welcher mit seinen Hohlladungslenk- waffen, gepanzerte und ungepanzerte Ziele auf Distanzen bis 3700 Meter bekämpfen kann. Ein Viertel der Rekruten wird als Fahrer des Panzerjägers ausgebildet (Führerausweis Ka- tegorie B nötig).

ausgebildet (Führerausweis Ka- tegorie B nötig). D F Panzersappeur Robust, ausdauernd, lösungsorientiert.
ausgebildet (Führerausweis Ka- tegorie B nötig). D F Panzersappeur Robust, ausdauernd, lösungsorientiert.

D F

Panzersappeur

Robust, ausdauernd, lösungsorientiert. Die Panzersappeure sind die Wegbereiter der Panzertruppen. Mit dem Minenräumpanzer leicht, dem Minenräumpanzer schwer und dem Schützenpanzer M-113, sowie verschie- denen Geräten und Sprengmittel sind sie in der Lage Hindernisse zu räumen, zu öffnen oder zu erstellen. Ein Drittel der Rekruten wird zu Fahrern auf den verschiedenen Systemen ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig).

Systemen ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzersoldat und Panzerfahrer D F
Systemen ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzersoldat und Panzerfahrer D F

D F

ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzersoldat und Panzerfahrer D F Entscheidungsfreudig,
ausgebildet (Führerausweis Kategorie B nötig). D F Panzersoldat und Panzerfahrer D F Entscheidungsfreudig,

Panzersoldat und Panzerfahrer D F Entscheidungsfreudig, reaktionsschnell und teamfähig. Die Panzerbesatzungssoldaten ar- beiten mit dem Kampfpanzer Leopard. Die Ausbildung erfolgt an Simulatoren, in Ge- fechts- und Gefechtsschiessübungen. Für die Funktion Panzerfahrer ist der Führerausweis Kategorie B nötig.

Panzerfahrer ist der Führerausweis Kategorie B nötig. Panzergrenadiere beim Ausbooten Panzerjäger

Panzergrenadiere beim Ausbooten

Kategorie B nötig. Panzergrenadiere beim Ausbooten Panzerjäger Minenräumpanzer STANDORTE Rekrutenschule:

Panzerjäger

B nötig. Panzergrenadiere beim Ausbooten Panzerjäger Minenräumpanzer STANDORTE Rekrutenschule: Thun

Minenräumpanzer

STANDORTE

Rekrutenschule: Thun Verbandsausbildung: Bure, Schiessplatz Wichlenalp, Schiessplatz Hinterrhein

Rettungstruppen

Retter im Katastrophenhilfeeinsatz

Rettungstruppen Retter im Katastrophenhilfeeinsatz Mit ihren spezialisierten Verbänden sind die Rettungstruppen die

Mit ihren spezialisierten Verbänden sind die Rettungstruppen die Hauptträger der mili- tärischen Katastrophenhilfe. Sie leisten als Hauptauftrag Rettungseinsätze in schweren und ausgedehnten Schadenlagen und bei Grossbränden. Zusätzlich erbringen sie Beiträ- ge zur Unterstützung humanitärer Hilfeleistungen. Verschüttete aus Trümmern retten, Feuerwehren bei der Bekämpfung von Grossbränden unterstützen und dies unter Zuhilfe- nahme diverser Rettungsgeräte: Die Aufgaben der Rettungstruppen sind vielseitig und körperlich wie psychisch anspruchsvoll.

sind vielseitig und körperlich wie psychisch anspruchsvoll. Rettungssoldaten tragen einen Geretteten aus einer

Rettungssoldaten tragen einen Geretteten aus einer Schadenlage

tragen einen Geretteten aus einer Schadenlage Rettungssoldat Arbeitet und bewegt sich in Trümmern,
tragen einen Geretteten aus einer Schadenlage Rettungssoldat Arbeitet und bewegt sich in Trümmern,

Rettungssoldat Arbeitet und bewegt sich in Trümmern, rettet verletzte Personen z.B. nach einem schweren Erdbeben, setzt Rettungsgeräte und -materialien richtig ein und bekämpft Brände. Nach seiner Ausbildung ist der Rettungssoldat in der Lage, die verschiedensten Geräte und Werkzeuge ein- zusetzen: mechanische und hydraulische Hebe- und Zugwerkzeuge, unterschiedliche Brandbe- kämpfungsmittel, Holzbearbeitungswerkzeuge, Scher-, Trenn-, und Schneidgeräte, um Beton

und Metalle zu trennen sowie pneumatische Werkzeuge wie Bohr- und Abbaumittel. Ret- tungssoldaten erhalten überdies eine erweiterte sanitätsdienstliche Ausbildung.

überdies eine erweiterte sanitätsdienstliche Ausbildung. Rettungsgerätewart Stellt den Betrieb und den Unterhalt
überdies eine erweiterte sanitätsdienstliche Ausbildung. Rettungsgerätewart Stellt den Betrieb und den Unterhalt

Rettungsgerätewart Stellt den Betrieb und den Unterhalt aller Ma- schinen und Aggregate im Einsatz sicher. Er führt Buch über Ein- und Ausgänge der Werkzeuge aus den verschiedenen Sortimenten und behält die Übersicht über das eingesetzte Material.

Einheitssanitäter/Fahrer

Begleitet die Truppe im Einsatz und leistet Erste Hilfe an Verschütteten noch in den Trümmern (Erstversorgung). Er lernt, lebens- bedrohliche Situationen zu erkennen und ge- eignete Massnahmen vorzunehmen (z.B. Blut- stillung, Anlegen von Verbänden und Infusionen, Verabreichung von Injektionen, Fixationen). Einen Teil seiner Ausbildung absolviert er bei den Sanitätstruppen.

seiner Ausbildung absolviert er bei den Sanitätstruppen. Baumaschinenfahrer Unterstützt die Rettungssoldaten bei

Baumaschinenfahrer Unterstützt die Rettungssoldaten bei ihrer Ar- beit mit Baumaschinen und Spezialgeräten. Die Grundausbildung dieser Funktion erfolgt in der Genie RS.

Übermittlungssoldat Erstellt Funk- und Telefonverbindungen zu allen Kommandostufen; er wird auch im Kom- mandoposten eingesetzt, wo er Nachrichten verarbeitet und verbreitet sowie Karten, Be- richte, Skizzen und andere Grundlagendoku- mente für den Kommandanten erstellt.

andere Grundlagendoku- mente für den Kommandanten erstellt. STANDORTE Wangen an der Aare, Genf Durchdiener:
andere Grundlagendoku- mente für den Kommandanten erstellt. STANDORTE Wangen an der Aare, Genf Durchdiener:

STANDORTE

Wangen an der Aare, Genf

Durchdiener: absolvieren die Rekrutenschule am Standort der Truppengattung. Den Dienst als Durchdiener leisten sie im Einsatzkommando Katastrophenhilfebereitschaftsbataillon in Brem- garten.

Katastrophenhilfebereitschaftsbataillon in Brem- garten. Feuerbekämpfung ist eine Kernkompetenz der Rettungstruppen

Feuerbekämpfung ist eine Kernkompetenz der Rettungstruppen

Feuerbekämpfung ist eine Kernkompetenz der Rettungstruppen Rettungsgerätewart bedient eine Löschwasserpumpe 83

Rettungsgerätewart bedient eine Löschwasserpumpe 83

IMPFUNGEN

Für eine Einteilung bei den Rettungstruppen ist

folgende Impfung für alle Funktionen obligatorisch:

Hepatitis B

Zusätzlich sind diese Impfungen empfohlen:

• Diphterie

• Tetanus

 

• Polio

• Meningitis

• Mumps, Masern, Röteln (MMR)

• FSME

• Grippeimpfung (im Winterhalbjahr)

Sanitätstruppen

Leben retten

Sanitätstruppen Leben retten Die Aufgaben der Sanitätstruppen reichen von der Aufnahme von Verwundeten und Kranken in

Die Aufgaben der Sanitätstruppen reichen von der Aufnahme von Verwundeten und Kranken in die Sanitätshilfsstelle über die Behandlung und Pflege im Spital bis hin zur Hilfeleistung zugunsten der Zivilbevölkerung.

bis hin zur Hilfeleistung zugunsten der Zivilbevölkerung. Sanitätssoldaten behandeln einen verletzten Kameraden Erste

Sanitätssoldaten behandeln einen verletzten Kameraden

Erste Hilfe entscheidet über das Schicksal eines verletzten Menschen. Die Truppensani- tät betreibt Sanitätshilfsstellen, in denen die Erste Hilfe von Ärzten und Sanitätspersonal ergänzt wird. Mit sanitätseigenen Fahrzeugen werden Patienten in zivile Spitäler überführt, welche durch die Spital-Bataillone unterstützt und durch die Militärspitäler der Spital-Batail- lone entlastet werden.

Sanitätssoldat

Der Sanitätssoldat leistet fachkundig Hilfe und weiss, welche weiteren Massnahmen zu tref- fen sind, um das Überleben von Verletzten zu sichern. Die spezifische Ausbildung für den Einsatz in der Sanitätshilfsstelle und für den Umgang mit dem Sanitätsmaterial hilft mit, dass die lebensrettenden Aufgaben erfüllt werden können. Voraussetzung: Persönliche Eignung, charak- terlich stark und belastbar.

werden können. Voraussetzung: Persönliche Eignung, charak- terlich stark und belastbar. D F SANITÄTSTRUPPEN 65
werden können. Voraussetzung: Persönliche Eignung, charak- terlich stark und belastbar. D F SANITÄTSTRUPPEN 65

D F

werden können. Voraussetzung: Persönliche Eignung, charak- terlich stark und belastbar. D F SANITÄTSTRUPPEN 65

Spitalsoldat

Die Pflege der Patienten steht für den Spital- soldaten im Vordergrund. Er überwacht den Zustand des Patienten, unterstützt den Arzt bei der Behandlung und führt die ärztlich ver- ordnete Therapie selbständig durch. Spitalsol- daten werden aber auch in den Bereichen Logistik, Hygiene, Administration und Betrieb ausgebildet. Für die Spitalsoldaten, die im Be- reich Pflege ausgebildet werden und die ent- sprechenden Prüfungen bestehen, ist ein vierwöchiges Praktikum in einem zivilen Spital vorgesehen. Diplomiertes Fachpflegepersonal kann ein Praktikum im Bereich Notfall, Ope- rations- oder Intensivpflege absolvieren. Voraussetzung: Charakterlich stark und belast- bar.

Voraussetzung: Charakterlich stark und belast- bar. D F Sanitätssoldat Medizinische Region D F Nach der
Voraussetzung: Charakterlich stark und belast- bar. D F Sanitätssoldat Medizinische Region D F Nach der

D F

Voraussetzung: Charakterlich stark und belast- bar. D F Sanitätssoldat Medizinische Region D F Nach der
Voraussetzung: Charakterlich stark und belast- bar. D F Sanitätssoldat Medizinische Region D F Nach der

Sanitätssoldat Medizinische Region D F Nach der Ausbildung zum Soldat kommt der Sanitätssoldat Militärmedizinische Region in den Krankenabteilungen der Waffenplätze zum Einsatz. Er hilft mit bei der Pflege, bei Untersuchungen und Behandlungen und ist für den Logen- und Reinigungsdienst zustän- dig. Zu seinen Aufgaben kann auch das Füh- ren eines leichten Motorfahrzeugs gehören.

auch das Füh- ren eines leichten Motorfahrzeugs gehören. Bergung eines Verletzten Spitalsoldat IMPFUNGEN Für

Bergung eines Verletzten

leichten Motorfahrzeugs gehören. Bergung eines Verletzten Spitalsoldat IMPFUNGEN Für eine Einteilung bei den

Spitalsoldat

IMPFUNGEN

Für eine Einteilung bei den Sanitätstruppen ist fol- gende Impfung für alle Funktionen obligatorisch:

Hepatitis B

Zusätzlich sind diese Impfungen empfohlen:

• Diphterie

• Tetanus

 

• Polio

• Meningitis

• Mumps, Masern, Röteln (MMR)

• FSME

• Grippeimpfung (im Winterhalbjahr)

STANDORTE

Rekrutenschulen: Moudon, Airolo Verbandsausbildung: Einsiedeln/Schattdorf, ganze Schweiz

Spezialkräfte

Spezialkräfte Wie werde ich Grenadier oder Fallschirmaufklärer? Sind Sie bereit, bis an Ihre Grenzen zu gehen?

Wie werde ich Grenadier oder Fallschirmaufklärer?

Sind Sie bereit, bis an Ihre Grenzen zu gehen? Können Sie sich vorstellen, bei Tag oder Nacht, in Städten oder im Gebirge und oft unter widrigen Umständen Nachrichten zu beschaffen oder entscheidende Aktionen durchzuführen? Dann melden Sie sich bei uns. Unter www.armee.ch/ksk finden Sie weitere Informationen.

Unter www.armee.ch/ksk finden Sie weitere Informationen. Grenadiere der Schweizer Armee: ausdauernd, selbstständig,

Grenadiere der Schweizer Armee: ausdauernd, selbstständig, verantwortungsbewusst

Grenadier und Fallschirmaufklärer Grenadiere und Fallschirmaufklärer gehören zu den Spezialkräften der Schweizer Armee, die neben den Profieinheiten Armee-Aufklä- rungsdetachement AAD 10 und Militärpolizei Spezialdetachement MP Spez Det im Kom- mando Spezialkräfte KSK selektioniert, ausge- bildet und trainiert werden.

Die Grenadiere sind auf Nachrichtenbeschaf- fung und offensive Einsätze in schwierigem Umfeld spezialisiert. Hierfür werden sie zum Sturmgrenadier, Grenadiersprenger, Grena- dierscharfschützen, Grenadieraufklärer, Gre- nadier-Einheitssanitäter, Grenadiermitrailleur, Grenadierminenwerfer oder Führungsstaffel- Grenadier ausgebildet. Geeignete Kandidaten

können eine Kaderlaufbahn als Unteroffizier oder Offizier einschlagen. Die Ausbildung ist fordernd und selektiv, braucht also über- durchschnittliche physische und psychische Fähigkeiten an Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Im Anschluss an die zwei bis drei Tage der normalen Rekrutierung leis- ten die Grenadiere zwei zusätzliche Vorberei- tungstage, die eine vertiefte Eignungsprüfung umfassen: Auf dem Programm stehen nicht nur zielgerichtete physische, psychische und medizinische Abklärungen, sondern auch de- taillierte Informationen über die Vorbereitun- gen und den Ablauf der RS. Danach absolvie- ren sie eine 23-wöchige Grundausbildung in Isone (TI). Während den ersten Wochen findet eine systematische, auf physischen, psychi- schen und technischen Prüfungen basierende Selektion statt. Am Ende der RS erfolgt eine Einteilung in eines der Grenadierbataillone.

Die Fallschirmaufklärer sind die Spezialisten für die Sonderaufklärung. Sie arbeiten in ho- her Autonomie über mehrere Tage in kleinen Teams. Die Fallschirmaufklärer sind in der Lage ihren Einsatzraum am Fallschirm zu er-

reichen. Diese lange Ausbildung erfordert für alle eine Kaderlaufbahn zum Unteroffizier bzw. zum Offizier. Das Fallschirmspringen kann im Rahmen der SPHAIR-Fallschirmkur- se vordienstlich erlernt werden. Interessierte absolvieren jährlich an verschie- denen Orten durchgeführten Kursen rund 50 Fallschirmabsprünge. Wenn Sie zwischen 17 und 19 Jahre alt sind, registrieren Sie sich jetzt auf der Internetseite von SPHAIR (www.sphair.ch).

sich jetzt auf der Internetseite von SPHAIR (www.sphair.ch). Fallschirmaufklärer im Landeanflug STANDORTE Isone,

Fallschirmaufklärer im Landeanflug

STANDORTE

Isone, Monteceneri, Locarno-Magadino

STANDORTE Isone, Monteceneri, Locarno-Magadino Fallschirmaufklärer bei der Infiltration 6 8

Fallschirmaufklärer bei der Infiltration

Meine persönlichen Notizen zu den verschiedenen Truppengattungen und Ausbildungsfunktionen

Ausbildungsstandorte

Lehrverband Infanterie

Standorte RekrutenschulenAusbildungsstandorte Lehrverband Infanterie Lehrverband Panzer/Artillerie Standorte Rekrutenschulen Lehrverband

Lehrverband Panzer/Artillerie

Standorte Rekrutenschulen Lehrverband Panzer/Artillerie Standorte Rekrutenschulen Lehrverband Genie/Rettung/ABC

Standorte RekrutenschulenStandorte Rekrutenschulen Lehrverband Panzer/Artillerie Lehrverband Genie/Rettung/ABC Standorte Rekrutenschulen

Lehrverband Genie/Rettung/ABC

Standorte Rekrutenschulen Lehrverband Genie/Rettung/ABC Standorte Rekrutenschulen Lehrverband Logistik Standorte

Standorte Rekrutenschulen

Lehrverband Logistik

Standorte RekrutenschulenStandorte Rekrutenschulen Lehrverband Logistik Lehrverband Fliegerabwehr/Führungsunterstützung Standorte

Lehrverband Fliegerabwehr/Führungsunterstützung

Lehrverband Fliegerabwehr/Führungsunterstützung Standorte Rekrutenschulen Luftwaffen Ausbildungs- und

Standorte Rekrutenschulen

Luftwaffen Ausbildungs- und Trainingsbrigade

Standorte RekrutenschulenLuftwaffen Ausbildungs- und Trainingsbrigade Aarau Brugg Spitzensport RS ( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen

Aarau

Brugg

und Trainingsbrigade Standorte Rekrutenschulen Aarau Brugg Spitzensport RS ( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen Wangen a. A.

Spitzensport RS (LVb G/ Rttg/ABC) LVb G/Rttg/ABC)

Aarau Brugg Spitzensport RS ( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen Wangen a. A. Militärpolizei Spezialkräfte

Magglingen

Wangen a. A.Aarau Brugg Spitzensport RS ( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen Militärpolizei Spezialkräfte Colombier Schönbühl-Sand

MilitärpolizeiSpitzensport RS ( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen Wangen a. A. Spezialkräfte Colombier Schönbühl-Sand Fribourg

Spezialkräfte( LVb G/ Rttg/ABC) Magglingen Wangen a. A. Militärpolizei Colombier Schönbühl-Sand Fribourg Jassbach Payerne

Colombier Schönbühl-Sand Fribourg Jassbach Payerne Thun Drognens Spiez Moudon
Colombier
Schönbühl-Sand
Fribourg
Jassbach
Payerne
Thun
Drognens
Spiez
Moudon
Schönbühl-Sand Fribourg Jassbach Payerne Thun Drognens Spiez Moudon Bière Emm Sion 70 AUSBILDUNGSSTANDORTE

Bière

Emm

Schönbühl-Sand Fribourg Jassbach Payerne Thun Drognens Spiez Moudon Bière Emm Sion 70 AUSBILDUNGSSTANDORTE

Sion

Frauenfeld

Frauenfeld Kloten Birmensdorf Andermatt Airolo St. Gallen en Chur Monteceneri Isone AUSBILDUNGSSTANDORTE Die
Kloten Birmensdorf
Kloten
Birmensdorf
Andermatt Airolo
Andermatt
Airolo
Frauenfeld Kloten Birmensdorf Andermatt Airolo St. Gallen en Chur Monteceneri Isone AUSBILDUNGSSTANDORTE Die

St. Gallen

en

Chur

Monteceneri

Isone Birmensdorf Andermatt Airolo St. Gallen en Chur Monteceneri AUSBILDUNGSSTANDORTE Die Rekrutenschulen finden

AUSBILDUNGSSTANDORTE

Die Rekrutenschulen finden grundsätzlich auf Waffenplätzen statt. Während dieser Zeit dient in der Regel eine Kaserne als Unterkunft. In der Verlegung wird das Gelernte praktisch angewen- det. Dafür verschiebt sich die ganze Schule in eine Gegend, welche die Durchführung von Ge- fechtsschiessen und grösseren Übungen er- laubt.

Die Ausbildungsstandorte entsprechen dem ak- tuellen WEA-Planungsstand.

Bevölkerungsschutz

Umfassender Schutz der Bevölkerung

Die Schweiz ist unterschiedlichsten Bedrohungen und Gefahren ausgesetzt (z.B. Über- schwemmungen, Erdrutschen, Chemieunglücken, Epidemien). Als Antwort darauf arbeiten im Bevölkerungsschutz die fünf Partnerorganisationen technische Betriebe, Zivilschutz, Gesundheitswesen, Feuerwehr, und Polizei zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die Bevölkerung bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Kriegsfall zu schützen.

und in Notlagen sowie im Kriegsfall zu schützen. Die fünf Partner im Bevölkerungsschutz Die

Die fünf Partner im Bevölkerungsschutz

Die Blaulichtorganisationen Alltagsereignisse wie Verkehrsunfälle oder Brände in einzelnen Gebäuden bewältigen die Ersteinsatzmittel (Blaulichtorganisationen) – Polizei, Feuerwehr und Sanität – nach ein- gespielten Verfahren. Bei Katastrophenein-

sätzen über längere Zeit ist eine gute Zusam- menarbeit wichtig. Ebenso wichtig ist eine übergeordnete Führung und Koordination. Dafür sorgt ein ziviles Führungsorgan (Krisen- stab), in dem die Partnerorganisationen ver- treten sind.

Unterstützung durch den Zivilschutz Im Fall einer Katastrophe kommen – wie im Alltag – zuerst die Blaulichtorganisationen zum Einsatz. Der Bevölkerungsschutz ist so aufgebaut, dass bei Bedarf gezielt zusätzliche Mittel eingesetzt werden können. Das Führungs- organ kann dabei zur Verstärkung der Erstein- satzmittel weitere Elemente anfordern, insbe- sondere beim Zivilschutz. Der Zivilschutz soll die anderen Partnerorganisationen entlasten, ergänzen und somit sicherstellen, dass bei grossen und lang andauernden Katastrophen- und Notlage-Einsätzen genügend Mittel zur Verfügung stehen. Die technischen Betriebe sorgen oft selber für die nötige Verstärkung, können aber auch die anderen Partnerorgani- sationen beiziehen.

Bund, Kantone und Gemeinden Naturkatastrophen können zwar durchaus das ganze Land betreffen, meist sind es aber Er- eignisse, die sich auf eine Gemeinde oder Region beschränken. Die Verantwortung für den Bevölkerungsschutz liegt deshalb haupt- sächlich bei den Kantonen und Gemeinden. Gefordert sind immer zuerst die regionalen Einsatzmittel. Der Bund spielt aber auch eine wichtige Rolle: Er erarbeitet Grundlagen, etwa in Form von Gesetzen oder in der Ausbildung und sorgt für die Koordination auf nationaler Ebene. Neben den Massnahmen, die für den Fall eines Krieges getroffen werden müssen, ist er auch für folgende Katastrophen und Notla- gen zuständig wie etwa erhöhte Radioaktivität, Notfälle bei Staudämmen, Epidemien und Tier- seuchen.

DAS VERBUNDSYSTEM BEVÖLKERUNGSSCHUTZ

 
 

Gemeinsames Führungsorgan

 
    Gemeinsames Führungsorgan           Gesundheits-  
    Gemeinsames Führungsorgan           Gesundheits-  
    Gemeinsames Führungsorgan           Gesundheits-  
    Gemeinsames Führungsorgan           Gesundheits-  
    Gemeinsames Führungsorgan           Gesundheits-  
       

Gesundheits-

 

Technische

 

Polizei

Feuerwehr

wesen

Betriebe

Zivilschutz

Zivilschutz

Schützen – Betreuen – Unterstützen

Der Zivilschutz ist die einzige zivile Organisation, die bei lange andauernden und grossen Ereignissen die Durchhaltefähigkeit gewährleisten kann und die anderen Organisationen längerfristig unterstützt, verstärkt und entlastet.

längerfristig unterstützt, verstärkt und entlastet. Angehörige des Zivilschutzes leisten nach einem

Angehörige des Zivilschutzes leisten nach einem Zugsunglück Unterstützung

Leistungsprofil

Der Zivilschutz erbringt spezialisierte Leistun- gen wie:

• die Führungsunterstützung für die Krisen- stäbe der Kantone und Gemeinden;

• die Alarmierung der Bevölkerung;

• die Bereitstellung der Schutzinfrastruktur;

• die Betreuung von Schutz suchenden und obdachlosen Personen;

• den Schutz von Kulturgütern;

• die Durchführung schwerer Rettungen sowie Instandstellungsarbeiten.

Mit diesem Leistungsprofil und seiner Durch- haltefähigkeit ist der Zivilschutz ein unver- zichtbares Mittel des Bevölkerungsschutzes.

Organisation Es ist die Aufgabe von Gemeinde und Kanton, ihre Risiken und Gefahren zu kennen und ent- sprechende Vorkehrungen zu treffen. So richtet sich auch die Organisation des Zivilschutzes nach der Gefährdungsanalyse sowie nach to- pographischen Gegebenheiten und Struktu- ren in einem Kanton, einer Region oder einer

Gemeinde. Die Organisation kann also unter- schiedlich sein. Dabei legen die Kantone und Gemeinden im Rahmen des zur Verfügung stehenden Rekrutierungspotenzials den Per- sonalbedarf fest.

Alarmierung Die Schweiz verfügt über ein flächendecken- des Netz von stationären und mobilen Sirenen, über das die gefährdete Bevölkerung alarmiert werden kann. Unterhalb von Stauanlagen wird der Wasseralarm eingesetzt, für alle übrigen Gefahren der Allgemeine Alarm. Die Kantone und die Gemeinden stellen sicher, dass die Bevölkerung jederzeit alarmiert werden kann.

Schutzbauten Die Schutzbauten sind primär für den Schutz der Bevölkerung und für die Sicherstellung der Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungs- schutzes im Fall eines bewaffneten Konflikts konzipiert worden. Sie gewähren einen Basis- schutz gegen ein breites Spektrum direkter und indirekter Waffeneinwirkungen. Darüber hinaus sollen die Schutzbauten bei Katastro- phen und in Notlagen, z.B. im Fall erhöhter Radioaktivität, eines Erdbebens oder akuter Lawinengengefahr, als Notunterkünfte genutzt werden.

akuter Lawinengengefahr, als Notunterkünfte genutzt werden. Alarmsirene Schutzraum mit Panzertüre ZIVILSCHUTZ 7 5

Alarmsirene

akuter Lawinengengefahr, als Notunterkünfte genutzt werden. Alarmsirene Schutzraum mit Panzertüre ZIVILSCHUTZ 7 5

Schutzraum mit Panzertüre

Ausbildung im Zivilschutz

Ausbildung nach Mass

Ausbildung und Einsätze des Zivilschutzes sind kürzer als im Militär. Normalerweise finden sie in der Wohnregion der Dienstpflichtigen statt.

finden sie in der Wohnregion der Dienstpflichtigen statt. Ausbildung von Gruppenführern Ausbildung Spätestens bis

Ausbildung von Gruppenführern

Ausbildung Spätestens bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 26. Altersjahr vollendet haben, besu- chen die Schutzdienstpflichtigen eine Grund- ausbildung von zehn bis neunzehn Tagen. Sie ist in zwei Kursblöcke aufgeteilt: In der allge- meinen Grundausbildung wird das Zivilschutz- grundwissen vermittelt, in der funktionsbezo- genen Ausbildung steht die fachtechnische Ausbildung im Vordergrund. Nach einer Zusatz- ausbildung von höchstens fünf Tagen, können Dienstpflichtige verschiedene Spezialistenfunk-

tionen übernehmen. Zudem eröffnet eine fünf- bis zwölftägige Kaderausbildung die Möglichkeit zur Übernahme von Führungs- funktionen. Die Dienstleistung erfolgt in einem der Fachbereiche Führungsunterstützung, Schutz und Betreuung, Kulturgüterschutz, Unterstützung oder Logistik.

Jährlich finden Wiederholungskurse statt, die mindestens zwei bis maximal sieben Tage dauern.

Rechte und Pflichten Der Zivilschutz basie