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Wichtige Hinweise vorab!

Alleine Inhalte dieses eBooks sowie dazugehöriger und mitgelieferter eBooks dienen einzig und allein edukativen Zwecken und sind zur Weitergabe an die Öffentlichkeit bestimmt.

Alle im Buch genannten Beispiele und Handlungsempfehlungen sind rein fiktiver Natur und reine Annahmen sowie Interpretationen durch den Autor.

Der Autor fordert alle Leser dazu auf, bestehende Gesetze in seinem Land einzuhalten und weist alle Leser darauf hin, dass er auf keinen Fall Gesetzesverstöße jeglicher Form befürwortet.

Der Anbau von Cannabis fällt in Deutschland (sowie auch in fast allen anderen europäischen Ländern) unter das Betäubungsmittelgesetz und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu mehreren Jahren geahndet werden.

1. Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

 

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2. Grundsätzliches

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3. Passende Grow-Spots finden Welche Orte sind geeignet? Acht Typische Outdoor-Spots Schritt 1: Sichere Spots erkunden Vorgehen bei der Suche Schritt 2: Spots inspizieren (Licht und Boden/Umgebung) Kriterien für Boden Kriterien Licht Vorgehen zum Spots Überprüfen

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4. Zeitpunkt zum Raussetzen bestimmen Einschränkungen je nach Grow-Spot beachten

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5. Cannabis Samen kaufen

 

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Was ist mit Autoflower Sorten?

 

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6. Transport und Logistik planen Passende Alibis für die Transport-Wege Transport mit Fahrzeug Transport mit Fahrrad Transport zu Fuß Pflanzen für Transport verpacken

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7. Equipment kaufen Einkaufsliste

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8. Der Grow beginnt: Mitte März - Mitte Juni

 
 

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2. Grundsätzliches

Bevor es mit dem Outdoor Grow losgeht, sollte man als Grower rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen, um am Ende nicht hetzen zu müssen.

Die Vorbereitung zum Outdoor Grow besteht aus vier Punkten:

Punkt 1 - Passende(n) Grow-Spots finden:

Man muss einen passenden Grow-Spot für die Cannabis Pflanzen zu finden.

Man muss einen passenden Grow-Spot für die Cannabis Pflanzen zu finden.

Je nachdem wie viele Pflanzen man raussetzen will und wie riskant die Spots sind, sollte man mehrere Spots in Betracht ziehen, um das Risiko zu senken.

Punkt 2 - Zeitpunkt zum Raussetzen bestimmen:

Der Zeitpunkt zum Raussetzen der Pflanzen muss frühzeitig festgelegt werden, damit noch genug Zeit für die Vorzucht und den Einkauf von Cannabis Seeds und des ganzen Equipments bleibt.

werden, damit noch genug Zeit für die Vorzucht und den Einkauf von Cannabis Seeds und des

Punkt 3 - Cannabis Seeds bestellen:

Hat man passende Grow Spots gefunden und einen ungefähren Zeitpunkt zum Raussetzen bestimmt, kann man passende Seeds aussuchen.

Die Cannabis Sorte sollte jeweils für den jeweiligen Spot geeignet sein. Wächst bspw. das “Tarngewächs” um den Spot eher niedrig, müssen kleinere Sorten gekauft werden. Kann man bspw. erst spät aussetzen, braucht man schnell blühende Strains.

erst spät aussetzen, braucht man schnell blühende Strains. Punkt 4 - Equipment bestellen: Zeitgleich zu Punkt

Punkt 4 - Equipment bestellen:

Zeitgleich zu Punkt 3 kann man das passende Equipment kaufen. Benötigt werden zum Beispiels Growbox, Licht, Lüfter etc zur Vorzucht der Pflanzen.

man das passende Equipment kaufen. Benötigt werden zum Beispiels Growbox, Licht, Lüfter etc zur Vorzucht der

Auch braucht man Werkzeuge und Blumenerde zum Vorbereiten der Grow-Spots.

3. Passende Grow-Spots finden

Punkt 1 bei der Grow-Vorbereitung ist die Suche nach einem oder mehreren passenden Grow Spots. Dieser Punkt ist der langwierigste von allen vier, ist aber der größte Erfolgsfaktor für einen ertragreichen und sicheren Guerilla Grow. Es sind einfach jede Menge Faktoren, die da eine Rolle spielen. In diesem Kapitel

lernst du alle Kriterien, auf die man als Grower achten muss.

Tipp

Im besten Fall beginnt die Spot-Suche schon Ende September bis Mitte Oktoberfür das darauffolgende Jahr. Um diese Zeit noch genug Sonne da ist um die Licht-Situation zu beurteilen. Auch sind Sträucher und Gestrüpp voll ausgewachsen womit man sieht, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten.

womit man sieht, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten. Aber auch im März bis April ist es

Aber auch im März bis April ist es noch möglich einen passenden Spot zu finden. Nur dann muss man einschätzen können, dass viele Gebüsche nicht ausgewachsen sind auch auch viele Unkraut-Pflanzen nicht dort sind, wo sie später sprießen werden.

Erstmal sollte man wissen: Es gibt nicht DEN perfekten Growspot. Alle Spots haben ihre Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen. Welche Spots am Ende die passenden sind, hängt von der persönlichen Situation des Growers ab.

Man hat ein Auto?Dann kann man auch weiter entfernte Spots in Betracht ziehen

Man hat ein Hund?Dann hat man stets eine Ausrede, falls ein Förster nachfragt, warum man denn mitten im Wald sein Auto abstellt

Vorab-Warnung

Als Guerilla Grower sollte man mit einkalkulieren, dass im Schnitt einer von vier Spots pro Jahr bei Guerilla Growern auffliegt. Das passiert sogar bei Outdoor Growern mit jahrelanger Erfahrung.

Genau voraussagen lässt sich das nicht, denn meist ist es purer Zufall dass ein Förster oder Wanderer auf Abwegen eine Pflanze entdeckt.

Diesen Verlust sollte man als Grower einfach hinnehmen und mit einkalkulieren.

Welche Orte sind geeignet?

In diesem Abschnitt werden Areale aufgelistet und inwiefern sie für den Guerilla Grow geeignet sind. Es gibt manche Arten von Gelände, die absolut tabu sein sollten.

Nicht geeignete Orte

Folgende Bereiche und Gegenden sollte man als Guerilla Grower meiden und niemals in Betracht ziehen.

Militär-Übungsgelände: Soldaten sind dort regelmäßig unterwegs und üben teilweise mit Scharfer Munition. In der Regel sind solche Gebiete ausgeschildert und der Zugang ist sowieso verboten Spots im 5km Sichtradius von aktivenJäger-Hochsitzen: Jäger kennen in ihrem Gebiet jeden einzelnen Baum und Strauch. Da würde eine verdächtige Pflanze sofort auffallen. Und ja, sie haben teilweise auch Nachtsichtgeräte! Spots mit Spuren von Zivilisation: Alle durch menschenhand erzeugte Gegenstände weisen darauf hin, dass dort jemand früher oder später vorbeischauen wird. Beispiele sind (frischer) Müll, Zäune, Stellplätze, Schilder, Markierungen, Hütten, usw. Spots, wo schonmal Cannabis-Pflanzen gefunden oder gestohlen wurden: Solche Plätze sind erstmal für 5-7 Jahre “verbrannt”. Man sollte

einen großen Bogen um sie herum machen.

Bedingt geeignete Bereiche:

Solche Bereiche können durchaus geeignet sein und sind es wert überprüft zu werden.

Landschafts- und Vogelschutzgebiete: Hier sollte sich der Grower informieren, wie oft und wann dort Jäger, Förster, Kontrolleure, etc verkehren und ob eventuell der Zugang komplett untersagt ist. Außerdem darf man auf keinen Fall Müll liegen lassen! Flächen in öffentlichem Besitz sind oft besser als Privatgelände, da sie in der Regel seltener besucht werden. Aber es gibt durchaus Ausnahmen

Gut geeignete Bereiche:

Waldränder: Hier finden sich oft Lichtungen, die genug Licht bieten, geeigneten Boden haben und mit Gestrüpp zugewachsen und damit Sichtschutz bieten

Gewässernähe: Dort ist der Boden oft sehr stickstoffreich und es ist genug Wasser in der Nähe. Man sollte jedoch darauf achten, dass keine Staunässeim Boden ist

Bereits angelegte Ausgleichsflächen: Werden von Kommunen als “Ausgleich” zu Gewerbe- und Wohngebieten angelegt und und nur in den ersten Jahren gepflegt. Sollten also mind. 2 Jahre alt sein haben, da sie bis dahin regelmäßig besucht werden. Tipp:Solche Pläne samt Skizzen für Ausgleichsflächen werden oft auf den Webseiten der Kommunen

veröffentlicht

Acht Typische Outdoor-Spots

Tipp

Du weißt einfach nicht, welche Spots bei dir in Frage kommen? Und du willst nicht stundenlang durch die Gegend fahren? Mit dem Outdoor Growing eBook Paketbekommst du dank des Spot-Guide Bonus eBookacht konkrete Spot-Vorschläge von Junior Gong.

Im Spot-Guide:

8 Spots analysiert

Alle Vor- und Nachteile

Passende Cannabis Sorten

Optimale Zeitpunkte zum Raussetzen und Ernten

Tipps zum Vorgehen vor Ort

Dank des Outdoor-Growguides (mit dabei) bekommst du direkt eine ausführliche Schritt-für Schritt Anleitung, wie du beim Grow am Ende vorgehen musst.

Schritt Anleitung, wie du beim Grow am Ende vorgehen musst. Nur bis 31.04.2017: ​ 50% Rabatt

Schritt 1: Sichere Spots erkunden

Die Sicherheitist einer der wichtigsten Punkte, die man als Guerilla Grower beachten muss. Schließlich will man als Grower ja nicht, dass die Pflanzen entdeckt werden oder im schlimmsten Fall man selbst beim Umsorgen seiner Pflanzen ertappt wird.

Tipp

Sicherheit ist der Fokus bei der ersten Rundeder Suche nach einem passenden Grow-Spot. Erstmal wird nur die Gegend erkundet und potentielle Spots ausgekundschaftet. Erst später im zweiten Schrittwerden sie näher inspiziert und auf Licht und Boden überprüft.

Ein sicherer Growspot erfüllt folgende Kriterien:

Nicht von Außen einsehbar: Der Spot sollte von außen möglichst

zugewachsen und nicht einsehbar sein. Je dichter und unzugänglicher der Wuchs, desto besser. Zu achten ist z.B. auf hohe Brennesseln, Drüsiges Springkraut, Brombeeren, Ginster, Gebüsch und sonstiges Gestrüpp. Der Zugang zum Spot sollte so aussehen, dass keine normale Menschenseele auf den Gedanken kommt sich grundlos dadurch zu kämpfen.

Zu beachten ist, dass manches Gewächs schon früh im Herbst einzieht und dann keinen Sichtschutz bietet, bspw. Drüsiges Springkraut. Zur Not kann man nachhelfen und höher wachsende Pflanzenarten einsetzen, bspw: Weide, Knöterich, Hopfen, wilden Wein

Gar kein bis wenig Spaziergänger am Spot-Zugang:Im optimalen Fall

sollten absolut keine Menschenseele am Zugang zum Spot vorbeigehen oder fahren.

Tipp

Nimm zwei 1EUR odeirer 2EUR Münzen und leg eine am Eingang zum Spot und am Spot selber gut sichtbar ab ab. Sollte eine der Münzen nach ein paar Tagen nicht mehr am Platz liegen, ist der Spot bzw. der Spot-Zugang nicht geeignet

Mindestens 30 Meter Abstand zu Gehwegen, Häusern, usw: Damit wird vermieden, dass beispielsweise Spaziergänger mit Hunden nicht zufällig auf die Pflanzen stoßen, während sie nach ihrem ausgebüchsten Hund suchen. Ebenfalls wird verhindert, dass die Pflanze, welche in der Blüte stark riechen wird, von einem vorbeigehenden Spaziergänger oder einem Nachbarn erschnüffelt wird. Je nach Beschaffenheit ist vielleicht sogar mehr Sicherheitsabstand nötig.

Keine aktiven Hochsitze o.ä. im Sichtradius: Es sollten keine höher gelegenen Aussichtsplattformen in Sichtweite des Grow-Spots sein. Neben Jäger-Hochsitzen gehören auch Brücken, Gebäude, Antennen-Masten, Aussichtsplattformen usw. dazu. Man sollte deshalb Hochsitze überprüfen, ob sie noch benutzt werden - hier ist ein Fernglas hilfreich. Man kann auch den Hochsitz vom Nahen überprüfen. Ist der Hochsitz bspw. total morsch und ungepflegt, wird er wohl nicht in Benutzung sein.

Achtung

Jäger können aus Hochsitzen aus bis zu 5km weit sehen. Und sie kennen ihren Wald wie die eigene Westentasche. Schon ein fehlender Baum oder Gebüsch wird ihnen auffallen.

Keine Spuren oder Trampelpfade zum Grow-Spot: Wenn man als Grower auf dem Weg zu seinem Grow Spot ein Feld durchlaufen muss, dann sollte man dabei so wenig Pflanzen wie möglich platt treten. Sonst entsteht ein

deutlich sichtbarer Pfad. Das gleiche gilt für hohe Wiesen oder Gestrüpp.

Umgebende Pflanzen sehen ähnlich aus: Der Wuchs um den Growspot herum sollte ähnlich grün sein, wie die Hanf-Pflanze. Zur Not kann man auch selber schnellwachsende Pflanzen und Sträucher um den Spot herum einsetzen. Es eignen sich, wilder Wein, Weide, Knöterich, Hopfen usw.

Es eignen sich, wilder Wein, Weide, Knöterich, Hopfen usw. Verschaffe dir einen Überblick über deinen Growplatz

Verschaffe dir einen Überblick über deinen Growplatz und die Umgebung.

Vorgehen bei der Suche

Benötigt wird:

Google Account (am besten komplett neu anlegen mit Fake Angaben)

Smartphone mit GPS

Computer oder Laptop

Google Maps App

Google My Maps auf Desktop

Ggf. Insektenschutz

Fahrrad

Fernglas

Tipp

Die erste Runde sollte an einem Tag stattfinden, wenn viele Leute unterwegs sind. Es eignen sich sonnige und warme Wochenenden, Feiertage - erst recht wenn irgendeine regelmäßige Veranstaltung (Kirmes, Konzert) stattfindet. So lässt sich einschätzen, auf welchen Routen regelmäßig Leute verkehren, um diese in Zukunft zu meiden.

Vorgehen:

1. In Google Maps einloggen und in der Satellitenansicht ein größeres Stück Land in der Nähe suchen, das möglicherweise passende Spots bietet. Interessant sind zum Süd/Südosten hin offene Lichtungen, Auen, Waldränder, Gebüsche, die gleichzeitig nicht von Straßen oder Wanderwegen einsehbar sind.

2. Ebenfalls zu markieren sind andere relevanten Stellen wie Hochsitze, Gebäude, Parkplätze, Aussichtsplattformen, Brücken, Reiterhöfe, Motorradstrecken, Reitplätze und auch sonstige Objekte die du auf Anhieb nicht erkennbar sind

3. Das Stück der Karte offline auf der Google Maps Smartphone App herunterladen, da im Freien eventuell kein Empfang sein wird

4. An einem sonnigen Wochenendtag oder Feiertag auf das Fahrrad schwingen und alle potentiellen Stellen abfahren. Diese erste Runde dient nur zum Erkundenund zum Schauen, wo potentiell viele Leute verkehren und welche relevanten Objekte noch in der Gegend sind.

5. Die Markierungen abfahren und die Zugänge der potentiellen Spots auskundschaften - aber erstmal nicht betreten! Man kann schauen, ob sich weitere Hochsitze, Hütten, Heuballen, usw. in unmittelbarer Nähe befinden

6. Neu entdeckte Objekte und Stellen mit Smartphone abfotografieren und

sofern möglich genauen Standort auf Google Maps mit Labels markieren. Beim Fotografieren sollte GPS auf dem Smartphone eingeschaltetsein

7. Zuhause angekommen die Fotos in Google Photos

(https://photos.google.com) hochladen und die GPS-Koordinaten der Bilder aufrufen.

a. Dazu in einem Foto auf das Info Symbol oben rechts klicken und dann auf die Mini-Karte unten rechts.

b. Nun öffnet sich die Koordinate des Fotos in Google Maps, wo sie als Label gespeichert und beliebig benannt werden kann

8. Optional kann noch auf Google My Mapseine eigene Karte mit Einzeichnungen, Fahrrad-Routen, speziellen Pin-Symbolen und

Foto-Anhängen erstellt werden. Sie lässt sich über den “Teilen” Button in Google Maps auf dem Smartphone öffnen und kann dort gespeichert werden.

a. Die Karte ist standardmäßig auf “Privat” eingestellt und kann nur von dir abgerufen werden

Mit den neuen Erkenntnissen und Markierungen können die potentiellen Spots nochmal in Google Maps überprüft werden. Dann lässt sich entscheiden, ob es sich lohnt sich durch das Gebüsch zu kämpfen und sie näher anzusehen.

Sind aktive Hochsitze im Sichtradius?

Was für Gebäude sind nah dran?

Wo könnten öfter Leute unterwegs sein?

Usw

Tipp

Natürlich kann man auch eine zweite Runde drehen, falls man sich nicht sicher ist. Am besten vorher konkrete Notizen machen, wo und was genau noch zu überprüfen ist. So spart man sich Zeit und Nerven. :)

Schritt 2: Spots inspizieren (Licht und Boden/Umgebung)

Hat man beispielsweise eine potentielle Lichtung oder Aue entdeckt, kann man sie nun näher überprüfen. Zu schauen ist, ob genug Licht vorhanden ist, ob der Boden geeignet ist und ob der Spot tatsächlich so diskret ist, wie er scheint.

Tipp

Die zweite Runde findet an einem ruhigeren Tag statt. Dann weiß man schon, wo am besten langzufahren ist. Alle potentiellen Spots sollten mittlerweile auf Google Maps markiert sein und können in Ruhe überprüft werden.

Falls noch keine erste Erkundungs-Runde gedreht wurde und man noch keine sicheren Spot-Gegenden markiert hat, sollte man erstmal zu Schritt 1springen

Kriterien für Boden

Ist man einmal am Spot angekommen, kann man nun den Boden überprüfen. Hier bekommst du eine praktische Checkliste mit allen Kriterien, die der Boden erfüllen sollte.

Guter Boden zum Anbauen (und graben)

Am besten ist ein Boden, der eine eher dunklere Farbe hat und bestenfalls auch keine Probleme beim Löcher graben bringen sollte. Wenn man also mit der

Hand relativ leicht ein Loch buddeln könnte, ist das schon mal ein gutes Zeichen.

Perfekt ist ein lehmiger Boden aus 40% Sand, 20% Schlamm und 20% Ton. Die einzelnen Bestandteile haben unterschiedlich große Partikel und beeinflussen damit die Abfließfähigkeit des Wassers. Je größer die Partikel, desto schneller fließt Wasser ab. Je kleiner die Partikel, desto besser speichern sie Wasser.

Sandpartikel sind mit 0,05 bis 2mm relativ grobkörnig. Zu viel Sand lässt Wasser schneller versickern und macht den Boden trocken. Dadurch steigt der Wasserverbrauch und man muss eventuell nachgießen.

Schlammteilchen sind ca. 0,002-0,05mm groß. Tonpartikel sind mit unter 0,002 mm sogar noch feiner. Zu viel Schlamm und Ton mach (und damit gleichzeitig zu wenig Sand) sorgen für Staunässe, da das Wasser nicht abfließen kann.

Wenn man eine gute Transportmöglichkeit hat, kann man auch schlechten Boden in Kauf nehmen und mit eigener Blumenerde ersetzen.

Boden in Kauf nehmen und mit eigener Blumenerde ersetzen. Braune Erde die sich leicht zwischen den

Braune Erde die sich leicht zwischen den Fingern verschmieren lässt.

Zeigerpflanzen für stickstoffreichen Boden

Zeigerpflanzen für stickstoffreichen Boden

Zu beachten sind Zeigerpflanzen, die auf stickstoffreicnen Boden hinweisen. Dazu gehören Große Brennnesseln, drüsiges

Zu beachten sind Zeigerpflanzen, die auf stickstoffreicnen Boden hinweisen. Dazu gehören Große Brennnesseln, drüsiges Springkraut, Weißer Gänsefuß, Kletten-Labkraut, Melde, Vogelmiere, Scharfer Hahnenfuß, Schwarzer Holunder, Gewöhnlicher Löwenzahn

Große Brennnessel

Schwarzer Holunder, Gewöhnlicher Löwenzahn Große Brennnessel Weißer Gänsefuß Drüsiges Springkraut Kletten-Labkraut

Weißer Gänsefuß

Drüsiges Springkraut

Schwarzer Holunder, Gewöhnlicher Löwenzahn Große Brennnessel Weißer Gänsefuß Drüsiges Springkraut Kletten-Labkraut

Kletten-Labkraut

Melde Vogelmiere Scharfer Hahnenfuß Schwarzer Holunder
Melde Vogelmiere Scharfer Hahnenfuß Schwarzer Holunder

Melde

Vogelmiere

Melde Vogelmiere Scharfer Hahnenfuß Schwarzer Holunder
Melde Vogelmiere Scharfer Hahnenfuß Schwarzer Holunder

Scharfer Hahnenfuß

Schwarzer Holunder

Gewöhnlicher Löwenzahn Keine Nadelhölzer Nadelbäume wie Fichten, Tannen, usw. sind ein Hinweis auf sauren Boden,
Gewöhnlicher Löwenzahn Keine Nadelhölzer Nadelbäume wie Fichten, Tannen, usw. sind ein Hinweis auf sauren Boden,

Gewöhnlicher Löwenzahn

Gewöhnlicher Löwenzahn Keine Nadelhölzer Nadelbäume wie Fichten, Tannen, usw. sind ein Hinweis auf sauren Boden,
Keine Nadelhölzer

Keine Nadelhölzer

Nadelbäume wie Fichten, Tannen, usw. sind ein Hinweis auf sauren Boden, der für Cannabis nicht

Nadelbäume wie Fichten, Tannen, usw. sind ein Hinweis auf sauren Boden, der für Cannabis nicht geeignet ist. Generell sollte man Nadelwälder meiden.

Fichte

Tanne

Keine Staunässe In Flussauen oder in der Nähe von stehenden Gewässern kann der Boden zu

Keine Staunässe

In Flussauen oder in der Nähe von stehenden Gewässern kann der Boden zu feucht sein. Stellen mit Schilf-Gras oder anderen Sumpf-Pflanzen sollten gemieden werden. Oft finden sich ein paar Meter weiter trockenere Stellen oder Anhöhen.

sich ein paar Meter weiter trockenere Stellen oder Anhöhen. Bei Unsicherheit kann man ein Test-Loch graben

Bei Unsicherheit kann man ein Test-Loch graben und am nächsten Tag überprüfen, ob es mit Wasser vollgelaufen ist - das ist ein Anzeichen für Staunässe.

Tipp

Notfalls lässt sich die Erde zu einem Hügel anhäufen, auf dem die Pflanze gegrowt werden kann.

Kein zu steiler Hang

Wenn der Hang zu steil ist, läuft alles Wasser nach unten. Es können auf solchen Flächen nur Pflanzen mit niedrigem Wasserbedarf überleben.

Der Hang im Bild ist deutlich zu steil und ungeeignet für Cannabis.

nur Pflanzen mit niedrigem Wasserbedarf überleben. Der Hang im Bild ist deutlich zu steil und ungeeignet

Wasserversorgung (optional)

Je nach der Situation des Growers und des Spots muss man sich Gedanken zur Wasserversorgung machen. Ist ein See oder Fluss in der Nähe, entfällt das Schleppen von Gießwasser von Zuhause. Gerade wenn eigene Blumenerde angesetzt werden muss, kann die Schlepperei sehr anstrengend

von Gießwasser von Zuhause. Gerade wenn eigene Blumenerde angesetzt werden muss, kann die Schlepperei sehr anstrengend

werden.

Vorsicht in Gewässernähe

Einige Spots können in Hand von Anglervereinen sein und werden auch von ihnen regelmäßig gepflegt und sogar regelmäßig Wasserproben entnommen. In Gegenden, wo häufig illegal geangelt wird, finden auch schonmal täglich Kontrollgänge statt.

wird, finden auch schonmal täglich Kontrollgänge statt. Man sollte sich informieren, ob und wo sich der

Man sollte sich informieren, ob und wo sich der Angelverein um einen See herum trifft und was für Aktivitäten dort regelmäßig stattfinden.

Kriterien Licht

Süd-/ oder Südost-Ausrichtung:

Am besten ist ein Platz, der nach Süden oder Südosten hin offen ist und viel Sonne abbekommen kann.

Sollte also an einem Hügel oder einem Hang angebaut werden, dann muss

hin offen ist und viel Sonne abbekommen kann. Sollte also an einem Hügel oder einem Hang

immer die Süd- bzw. Südost-Seite gewählt werden.

Mindestens 6 Sonnenstunden pro Tag

Hier muss man einen Kompromiss zwischen Sichtschutz und Lichtzugang finden.

Das absolute Minimum

: Sechs

Sonnenstunden pro Tag

Noch besser sind

acht

Sonnenstunden pro Tag oder mehr

sind ​ a ​ cht Sonnenstunden pro Tag oder mehr Hier gilt es auf die Höhe

Hier gilt es auf die Höhe der umliegenden Gewächse zu achten. Meist sind es größere Bäume, die Schatten erzeugen und damit den Pflanzen dahinter das Sonnenlicht “klauen”.

Vorgehen zum Spots Überprüfen

Im zweiten Teil der Sucheist es an der Zeit sich durch das Gebüsch und Gestrüpp durchzukämpfen, um potentielle dahinter liegende Flächen auf Grow-Tauglichkeit zu überprüfen. Alle geeigneten Spots werden danach am Computer zur Sicherheit überprüft, ob Wanderwege oder Geocaching-Locations in unmittelbarer Nähe sind.

Benötigt wird:

Robuste langärmige Kleidung und festes Schuhwerk

Rosenschere oder langes Messer/Machete

Fernglas

Insekten- und Zeckenschutz: Autan oder noch besser Nobite (als Gel oder Spray für Haut oder als Spray für Kleidung)

Ggf. Klappspaten bei sehr feuchten Spots und Verdacht auf Staunässe

Tipp

Eine stets topaktuelle Einkaufslistemit allem Equipment für Outdoor Growing findest du in diesem Beitrag:

 

Vorgehen:

1. Die in Google Maps markierten Stellen besuchen und das Areal dahinter auskundschaften. Hier ist es möglicherweise nötig durch hohes Gebüsch, Gestrüpp oder hoch wachsendes Gras zu kämpfen. Am besten eine möglichst uneinsichtige Stelle wählen, um sich Zugang zu verschaffen. Hier helfen Heckenschere oder Machete, um vorsichtig äste und Büsche abzuschneiden, um sich einen Weg ins Innere zu bahnen

2. Beim Spot angekommen als erstes darauf achten, ob dort passende Zeigerpflanzenwachsen. Gemäß der Kriterien den Bodenund die Lichtsituationüberprüfen

3. Zu jedem potentiellen Spot Notizen machen über Bodenbeschaffenheit, Zeigerpflanzen, Lichtsituation, sonstige Auffälligkeiten oder potentielle Probleme. So weiß man fürs nächste Mal genau, was man mitbringen muss

4. Vor dem Verlassen zwei 1 EUR oder 2 EUR Stücke gut sichtbar am Spot und

am Eingang zum Spot hinterlassen. Sollten eine der Münzen das nächste Mal fehlen, sollte der Spot verworfen werden.

5. Eignet sich ein Spot tatsächlich, sollte er zu Hause nochmal überprüft werden, ob er möglicherweise in der Nähe von Geocaching-Locations, kleinen Wanderwegen oder anderen Objekten ist, wo unerwartet Leute auftauchen könnten:

Auf www.geocaching.comanmelden und überprüfen ob in unmittelbarer Nähe des Spots eingetragene Geocaching Markierungen sind

Auf www.wandermap.deschauen, ob der Spot in der Nähe von irgendwelchen Wanderwegen liegt

4. Zeitpunkt zum Raussetzen bestimmen

Punkt 2 ist zu bestimmen, wann die Cannabis Pflanzen rausgesetzt werden sollen. Im besten Fall hat man bereits einen oder mehrere Grow-Spots gefunden. So kann man besser einschätzen, ob man an dem Spot eventuell erst später seine Pflanzen raussetzen kann.

Tipp

Falls man noch keinen Grow-Spot bestimmt hat, sollte man hier zu 5.1 Passende Grow-Spotsfinden gehen. Man sollte entweder vorher oder zumindest parallel passende Spots finden, bevor man sich auf einen Zeitpunkt zum Raussetzen festlegt.

Die Kunst ist es einerseits nicht zu früh und andererseits auch nicht zu spät anzufangen:

Stellt man seine Pflanzen zu früh raus, kann sie noch ein plötzlicher Nachtfrost schädigen oder direkt ganz töten. Gerade wenn der Frost

mehrere Tage anhält, kann das die Pflanze sehr schnell killen.

Stellt man seine Pflanzen zu spät raus, gehen sie durch die kürzer werdenden Tage früher in die Blütephase und werfen eine magere Ernte ab.

Das allerwichtigste ist, dass man den letzten Nachtfrost abwartet, so dass die frisch eingesetzte Pflanze keinen Frost erleidet. Und je nach Region ist dieser Zeitpunkt unterschiedlich. Zum Glück hat Mitteleuropa ein ehere gemäßigtes und stabiles Klima, so dass plötzliche Temperaturabfälle um mehr als 10ºC im Frühling eine extreme Seltenheit sind.

um mehr als 10ºC im Frühling eine extreme Seltenheit sind. Als Grower sollte man aber bedenken,

Als Grower sollte man aber bedenken, dass durchaus Extremfälle eintreten können und in manchen höhergelegenen Gegenden sogar Ende Juni Frost möglich ist.

Das Motto ist: Lieber ein bis zwei Wochen später raussetzen statt Frost zu riskieren.

Tipp

In den meisten Regionen in Mitteleuropa ist Mitte Mai bis Mitte Junider beste Zeitpunkt um die Pflanzen nach draußen zu setzen. Dann ist die Frostgefahr in

fast allen Gegenden endgültig vorbei.

Falls man in höhergelegenen Gegenden lebt, schaut man sich die historischen Nachtfrost-Daten der nächstgelegenen Wetterstation an. So kann man besser einschätzen, wie hoch die Frostgefahr in der eigenen Gegend ist.

Als fiktives Beispiel findet man beispielsweise auf Winterchronik.dedie Daten der 70 Jahre für alle deutschen Wetterstationen. Unten ist als Beispiel die Deutschland-Karte für Durchschnittswerte des letzten Nachtfrosts jeden Jahres. Schaue nach ähnlichen Webseiten für deine Region oder dein Land.

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Einschränkungen je nach Grow-Spot beachten

Als Outdoor Grower sollte man auch an andere Einflüsse der Umgebung denken, die das Raussetzen der Pflanzen möglicherweise nach hinten schieben könnten.

Ist der Grow-Spot beispielsweise in der Nähe oder gar direkt in einem Maisfeld, muss man warten bis der Bauer das Feld ein letztes Mal gespritzt hat. Würde man die Pflanzen schon vorher reinsetzen, werden sie durch die gespritzten Herbizide sterben. Die Herbizide sind im Prinzip ein Unkrautvernichter, die auch die Cannabis Pflanze töten.

Beim Spargelfeldmuss man warten, bis der Bauer den Spargel geerntet und dann das Feld der Natur überlassen hat.

Beim Guerilla Grow sollte man sich erkundigen, ob der Grow-Spot mitten in der Aussaat Zeit möglicherweise nochmal durch Menschen gepflegt, gerodet oder kontrolliert wird. Hier hilft es ein freundliches Verhältnis mit dem lokalen Förster zu pflegen und ihn “aus reiner Neugierde” über seinen Job zu fragen wie denn so die Flächen gepflegt werden und wann sowas in der Regel stattfindet.

Es sollte auch beachtet werden, ob am jeweiligen Spot irgendwelche organisierten Feste, Wanderungen, Fahrrad-Touren oder Jagd-Veanstaltungen geplant sind.

Tipp

Hier muss der Grower individuell einschätzen, wie groß das Risiko ist und ggf. die Pflanzen etwas später raussetzen und/oder frühzeitig ernten.

5. Cannabis Samen kaufen

Sobald der Spot und der Zeitpunkt zum Raussetzen der Pflanzen feststehen, kann man passende Cannabis Sorten aussuchen und die Seeds bestellen.

Welche Seeds fürs Outdoor Growing am besten geeignet sind, erfährt man in meinem Blog-Beitrag:

Was ist mit Autoflower Sorten?

Während "normale" Seeds durch die kürzer werdenden Tage (und damit weniger Sonnenstunden) in die Blütephase übergehen, gehen Autoflower Samen (auch Automatics oder “Autos” genannt) automatisch in die Blüte. Dafür wird zusätzlich zu Sativa/Indica eine Ruderalis Genetik eingekreuzt.

Autos haben in der Regel einen Lebenszyklus von ca. 2-3 Monaten. Meist sind fast alle Automatic Seeds für Outdoor Grows geeignet. Und sie sind in der Regel auch feminisiert.

Vorteile:

Brauchen weniger Pflege: Durch die Ruderalis Einkreuzung sind Automatics recht robust und halten auch kühlere Temperaturen oder stärkere Witterungen aus. So kann man sie nach dem Aussetzen bis zur Ernte ohne aktive Pflege einfach wachsen lassen

Grow schneller fertig: Die Blütephase setzt unabhängig von Jahreszeit automatisch ein, festgesetzt durch Genetik. So kann man früher ernten

Zwei Grow-Durchgänge pro Jahr möglich: Stellt man die Pflanzen mitte April raus und erntet sie Ende Juli, kann man direkt neue Pflanzen einsetzen und Anfang November nochmal ernten

Weniger Erde nötig: Durch die kompakte Größe der Pflanze ist das Wurzelwerk recht klein und die Pflanze braucht weniger Erde

Nachteile:

Niedrige Ernte:Durch den kurzen Lebenszyklus fällt die Ernte relativ mager aus im Vergleich zu normalen Seeds

Wachstumsphase verzeiht keine Fehler:Bei der Vorzucht brauchen sie optimale Bedingungen, so dass sie in den kurzen 3-4 Wochen eine halbwegs brauchbare Größe erreichen. Schon ein Umtopfen während der Vorzucht und der damit verbundene Stress kann das Wachstum stark bremsen und den späteren Ertrag erheblich senken

Viel Sonne nötig: Einmal rausgesetzt, brauchen Automatics sehr viel Sonnenlicht. Spots mit wenig Sonnenstunden sind damit nicht geeignet

Pflanzenmanipulation nicht möglich: Autos können nicht getoppt oder gefimmt werden

Nicht geeignet für als Mutti oder für Stecklinge: Da die Pflanze automatisch in die Blüte geht, scheidet sie als Mutti aus. Stecklinge einer Auto folgen einfach dem Zyklus der ursprünglichen Pflanze und gehen zur gleichen Zeitpunkt in die Blüte.

Tipp

Grundsätzlich sollten Anfänger Automatic Sorten eher meiden und erstmal Erfahrungen mit regulären oder feminisierten Seeds sammeln, die für Outdoor Growing geeignet sind.

Nur wenn man schon Indoor Grow Erfahrungen hat oder nur Spot(s) mit kurzem Grow-Zeitfenster hat (2-3 Monate), kann man zu Autos greifen. Dazu zählen auch nördliche Gegenden mit kurzen Sommern oder höhergelegene Gegenden

in Gebirgen, wo die Sommer kühl sind.

Sofern man nur einen Durchgang plant, lohnen sich Automatic Seeds für die sonnenreichsten Monate (In Mitteleuropa Juni/Juli/August). Der Grow-Spot sollte mindestens 8-9 Sonnenstunden pro Tag bieten - alles darunter fällt eher mager aus.

Die Indoor Vorzucht entscheidet zu 80% über den Ertrag! In den ersten 3 Wochen unter der Beleuchtung muss eine Auto so optimal wie möglich wachsen. Schon ein wenig Stress, bspw. durchs Umtopfen, kann das Wachstum für ein paar Tage behindern und die spätere Ernte erheblich senken.

6. Transport und Logistik planen

EIn letzter aber entscheidender Teil der Outdoor Growplanung ist die Logistik. Als Outdoor Grower wird man teilweise ziemliche Strecken zurücklegen müssen, denn nur die wenigsten haben eine passenden Grow-Spot direkt hinter dem Hinterhof.

Die eigentliche Herausforderung sind nicht die Wege die man hinter sich bringen muss, sondern die Tatsache, dass man seine Sachen diskret und unauffällig transportieren muss.

Grundregeln für Transport:

Am besten früh morgens oder spät abends zur Dämmerung die Wege vornehmen. Um diese Uhrzeit sind kaum Leute unterwegs. Dennoch Fernglas mitnehmen und auf Förster, Jäger und Hochsitze achten!

Säcke von Blumenerde können direkt in einem Rucksack transportiert werden (S. Kapitel Equipment kaufen)

Abfälle niemals(!) am Spot liegen lassen

Gartenscheren nur zur Spot-Suche und zum Ende der Blütephase mitnehmen (falls Notfall-Ernte nötig ist)

Auto/Fahrrad niemals direkt am Growspot-Zugang stehen lassen. Stattdessen etwas weiter entfernt in Gehweite abstellen, am besten in einer nicht einsehbaren Stelle!

Passende Alibis für die Transport-Wege

Wenn man als Grower diskret bleiben möchte, so dass Mitmenschen nichts von dem Hobby mitbekommen, sollte man entsprechend ein Alibi haben, während man sich zum Grow-Spot macht und sein ganzes Equipment dabei hat.

Hier können sich Hundebesitzer freuen! Was gibt es für eine bessere Ausrede um 22 Uhr abends am Waldrand herumzuirren, als mit dem Hund gassi zu gehen.

Warnung

Wenn man keinen Hund hat, sollte man gegenüber dem Jäger oder Förster niemals behaupten, dass man seinen ausgebüchsten Hund sucht!

Jäger und Förster sind verpflichtet nach dem angeblichen Hund zu suchen und haben sogar das Recht den Hund im Notfall zu erschießen, falls dieser eine Gefahr darstellt. Gleichzeitig haben sie das Recht die Personalien des vermeintlichen Besitzers aufzunehmen.

Andere Alibi-Möglichkeiten:

Angeln: Ideales Alibi für Grower in Gewässernähe. Am besten noch eine Angel oben aus dem Rucksack rausgucken lassen!

Fotografie: Jeder Mensch weiß, wie viel Ausrüstung ein Hobby-Fotograf mit

sich schleppen muss. Am besten noch ein Stativ außen am Rucksack befestigen! Es soll auch Fotografen geben, die dem Störlicht der Stadt entkommen und den Sternenhimmel per Langzeitbelichtung fotografieren wollen. ;)

Pilze sammeln: Hat man einen Wald mit vielen Pilzen, kann man nicht nur das als Ausrede nutzen, sondern auch tatsächlich auf dem Weg ein Paar Pilze mitnehmen. Das macht es nochmal eine Ecke glaubwürdiger.

Tipp: Gegenüber Pilze-Sammlern lieber was anderes erzählen, da sie sich sonst noch einem mit anschließen wollen!

Picknick: Am besten noch ein paar Flaschen Bier einpacken und eine Picknick-Decke außen am Rucksack befestigen. Auch ideal geeignet wenn man zu zweit growt.

Transport mit Fahrzeug

Autobesitzer haben einen großen Vorteil, da sie alle Sachen diskret transportieren können. Allerdings macht man sich in der Nähe des Spots angreifbar, da man über die Kennzeichen sofort zugeordnet werden kann. Jäger, Förster, aber auch Spaziergänger und Anwohner (gerade Rentner haben oft nix besseres zu tun) können sehr neugierig werden und sich schon mal das Kennzeichen notieren, wenn sie ein Auto zur später Stunde am Waldrand sehen.

Grundsätzlich sollte man die Karre niemals direkt am Grow-Zugang abstellen, da im Falle der Entdeckung der Pflanzen die Nummernschilder sofort in den Verdacht geraten. Besser ist es immer etwas Abstand einzuplanen und bei den Wegen zwischen Auto und Grow-Spot sicherzustellen, dass man unbeobachtet ist. Hier können sich wieder Hundebesitzer freuen, da sie eine gute Ausrede parat haben, warum man denn zur Dämmerung sein Auto am Waldrand abstellt.

Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste sollten aus dem Kofferraum auf

den Rücksitz verfrachtet werden. So vermeidet man, dass bei der Polizeikontrolle ein Blick in den Kofferraum geworfen wird.

Auch sollten Cannabis Pflanzen beim Raussetzen extra verpackt werden, damit sich der Geruch im Auto nicht absetzt. Bei Kontakt mit dem Polster können sich sonst kleine Teilchen der Pflanze (Trichome) festsetzen und Geruchsspuren hinterlassen.

Transport mit Fahrrad

Hier wird es sportlich! Je nach Grow-Vorhaben wird man ordentlich in die Pedale treten müssen. Gerade wenn man mehrere Grow Spots hat und zum Einsetzen der Pflanzen Blumenerde transportieren muss, muss man mehrere Male rausfahren.

Um es sich nicht unnötig schwer zu machen, sollte passendes Equipment her. Ein geländetaugliches und gefedertes Mountainbike und ein bequemer und ausreichend großer und mindestens 60cm hoher Rucksack tragen dazu bei, dass der Transport keine nervige Tortur sondern eher ein sportlicher Ausflug ins Grüne wird.

Optional kann man auch einen Fahrrad-Anhänger kaufen, wenn man viel zu transportieren hat und die Wege es halbwegs erlauben. Jedoch kann man den nicht auf dem Weg abstellen, da zu neugierige Passanten einen Blick reinwerfen könnten.

Ein praktischer Vorteil beim Radeln mit dem Ballast auf dem Rücken ist, dass man sich automatisch seinem Körper einen Gefallen tut und fit bleibt.

Tipp

Alle meine Equipment-Empfehlungen und vollständige Einkaufslisten für

Outdoor Grower inklusive Kauf-Links findest du in meinem Artikel:

Transport zu Fuß

Es ist logisch, dass der Grow-Spot nicht zu weit entfernt sein sollte, wenn man kein Auto oder Fahrrad hat. Auch kommen nur Spots in Frage, die bereits gutes Erdreich haben und man nicht Hunderte von Litern an Erde anschleppen muss.

Für den Transport eignet sich am besten ein Trekking oder Bundeswehr Rucksack. Dort können - vorausgesetzt richtig verpackt - ganze Pflanzen oder gar Säcke Blumenerde transportiert werden. Kauf-Empfehlungen findest du in der Outdoor-Growing EInkaufsliste auf CannabisAnbauen.net

Als Outdoor Grower sollte man auch ein passendes Alibi für die ausgiebigen “Spaziergänge” parat haben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man auf den ein oder anderen Wanderer, Spaziergänger, Hundebesitzer oder Förster trifft. Mehr dazu ist im Kapitel: Passende Alibis.

Pflanzen für Transport verpacken

Um die Cannabis Pflanzen nach der Vorzucht im Blumentopf umzupflanzen, müssen sie im unbeschadeten Zustand an den Grow-Spot transportiert werden.

Möglichkeiten:

Man kann 5L Kanister aufschneiden und passende Deckel für die Pflanzen daraus basteln. Diese anschließend über die Pflanze stülpen

Pflanzen aus Töpfen samt Erde herausheben und in dunklen

undurchsichtigen Müllsack packen. Ggf. etwas gießen und Sack zuschnüren. Kann dann im Rucksack transportiert werden.

7. Equipment kaufen

Da man sich beim Outdoor Growing in der freien Natur bewegt, sollte man passende Sachen und Werkzeuge parat haben. Manche Grower wird schon die ein oder anderen Sachen bereits zuhause im Werkzeug-Schuppen oder im Gartenhaus haben.

Für Arbeiten im Freien:

Mücken- und Zeckenschutz: Autan Spray oder Nobite (Gel oder Spray für

Haut sowie Spray für Kleidung). Falls deine Gegend extrem viele Zecken hat, solltest du in Anti-Zecken Bekleidung investieren, die mit einer Schutzimprägnierung ausgestattet ist

Überprüfe auch deine Impfungen und hole sie ggf. nach! Siehe dazu im Kapitel Persönliche Sicherheit

Klebeband: Immer hilfreich, um geknickte Stiele zu stabilisieren usw.

Fernglas: Ist extrem hilfreich bei der Spot-Sucheund auch später zum Überprüfen, ob Jäger-Hochsitze besetzt sind. Hier reicht ein günstiger Feldstecher

Pflanzenstützen: Damit die jungen Pflanzen nicht umknicken, hilft eine Pflanzenstütze, beispielsweise ein Bambusstab. Die Pflanze wird dann locker an den Stab gebunden, so dass sie nicht umknickt.

Klappspaten: Besser was hochwertiges kaufen. Billige Klappspaten werden schnell stumpf, was das Umgraben zur Tortur macht.

Einkaufsliste

Eine stets aktuelle Einkaufsliste findest du auf meinem Blog:

8. Der Grow beginnt: Mitte März - Mitte Juni

Nachdem die Vorbereitungen für den Outdoor Grow abgeschlossen sind, kann der Outdoor Grow beginnen.

An diesem Punkt sollten folgende Punkte bereits erledigt sein:

Einen oder mehrere Grow-Spots gefunden

Zeitpunkt zum Raussetzen und zur Keimung festgelegt

Passende Cannabis Samen gekauft

Notwendiges Equipment gekauft

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