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deutschland vor der wahl das junGe PolitmaGazin für Baden-württemBerG · mitGliederzeitschrift der junGen union
deutschland
vor der wahl
das junGe PolitmaGazin für Baden-württemBerG · mitGliederzeitschrift der junGen union

Gastartikel

Jens Spahn spricht darüber, welche Werte unser Land ausmachen

interview

Wir haben mit Peter Hauk über die Zu- kunft des Ländlichen Raums gesprochen

aus dem landtaG

Gespräch mit Fabian Gramling über sein erstes Jahr als Abge- ordneter

2017.2 www.ju-Bw.de
2017.2
www.ju-Bw.de

unsere kamPaGne zur BundestaGswahl:

ich Bin deutschland-fan

deutschland steht gut da. Dank der Anstrengungen der Menschen in unserem Land. Aber auch, weil die Politik unter der Führung der CDU und mit Angela Merkel seit 005 solide gearbeitet hat. Im Wahlkampf wollen wir mit vielen eigenen Aktionen deutlich machen, wofür wir in diesem Wahlkampf eintreten:

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Inhaltsverzeichnis

Titel: Deutschland vor der Wahl

Gastartikel: „Ist es ein Wunder? Nein. Es ist Deutschland.“ (PStS Jens Spahn MdB)

4

Mit einer starken, jungen Landesliste in die Bundestagswahl! Junge Themen, junge Köpfe: Die Landes-CDU ist gut aufgestellt!

6

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Interviews

 

interview: „Wir können unsere Landwirte und Winzer nicht im Stich lassen“ (Minister Peter Hauk MdL)

8

interview: Auf einen Espresso mit Fabian Gramling

9

Bezirksteile

 

der Gelbfüßler (Nordbaden) anstösse (Südbaden)

 

1

 

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scheibenwischer (Nordwürttemberg) der schwarze Grat (Württemberg-Hohenzollern)

18

0

Rubriken

 

Gewinner & Verlierer

 

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ju-werkstatt: 7 Tipps für Werbung auf Facebook Aus’m Ländle

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nagelbrand: Es gibt keine Ausreden mehr! nagelbrand: Teurer Brexit? abgegrätscht: „Uschi – da liegst du voll daneben!“ Wer wusste es?

6

7

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8

Trauer um Helmut Kohl Die JU kocht!

 

8

 

9

NL – Nachricht von Löbel

 

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Kreisjahreshauptversammlungen

 

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Mitgliederstatistik

 

31

Impressum

 

3

Termine:

03.-06.08.2017 Cadenabbia-Kolloquium

12.08.2017 Fußballturnier der Bezirksverbände

18.-19.08.2017 Unterstützertag

connect17, Berlin

24.09.2017

Bundestagswahl

27.09.–02.10.17 JU NW: Bildungsreise ins Baltikum

06.08.10.2017 Deutschlandtag

der Jungen Union, Dresden

04.11.2017 70 Jahre JU Südbaden

11.–12.11.2017 Landestag der Jungen Union, Mannheim

Alle Termine findet ihr unter www.ju-bw.de/aktuell/termine/

editorial

Liebe Leserinnen und Leser, seit mehreren Jahren gibt es in unserer Repu- blik mehr Ausbildungs- plätze als Bewerber. Handwerk und Mittel- stand suchen geeignete und motivierte Azubis, während sich zeitgleich schleichend Arbeit aus Deutschland in andere Län- der verlagert, weil sie hier keiner machen kann oder will. Im bevorstehenden Wahlkampf zur Bundestagswahl 017 werden sich die Parteien auch mit unserer Leitkultur und den Fragen rund um ein Einwanderungsgesetz ausein- andersetzen müssen. In weniger als zwei Monaten ist es dann schon so weit: Die Wahllokale öffnen Ihre Türen und ein neuer Bundestag wird gewählt. Für uns bedeutet das in den nächsten Wochen sehr intensive Wahlkampfarbeit mit vollem Ein- satz: Bei zahlreichen Veranstal- tungen über die Plakatierung bis hin zum Haustürwahlkampf, alle JU’ler sind gefordert! Und dass es sich lohnt, ist statistisch bewiesen:

Denn nichts motiviert so stark zur Stimmabgabe, wie das persönliche Umfeld. Nun gilt es, keine Zeit zu verlieren, alle Kräfte für die Kam- pagne zu mobilisieren und sich für den Endspurt zu rüsten! Packen wir es an – für ein starkes Ergebnis am 4. September! Herzliche Grüße, Euer

für den Endspurt zu rüsten! Packen wir es an – für ein starkes Ergebnis am 4.

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titel
titel

„Ist es ein Wunder? Nein. Es ist Deutschland.“

Gastartikel von jens spahn mdB

Deutschland ist im Jahr 017 eines der beliebtesten Länder der Welt. Wer hätte das für möglich gehalten? Das Land, das in der ersten Hälfte des 0. Jahrhundert so viel Schrecken über Europa und die

Welt gebracht hat. Das Land, das vier- zig Jahre lang durch eine Mauer geteilt war. Deutschland, das Land der Volks-

musik, von Rammstein und Helene Fischer, von kompliziertem Föderalismus und in ihrem Umfang einzigartigen Steuererklärungen. Deutschland, das ist Tatort und Traumschiff, Gartenzwerge und Bau- märkte, Fußball und Weltmeister. Da reiben sich nicht wenige erstaunt die Augen und fragen sich, was mit unserem Land passiert ist. Ist es ein Wunder? Nein: Es ist Deutschland. Die besondere Mischung aus Provinz und Stadt, aus Spießigkeit und Welterfahrenheit, aus Tüftlergeist und Schützenfest, aus Ordnungssinn und Freiheitsliebe. Diese Span- nungen bilden den Nährboden, auf dem Besonderes entstehen kann. Ja, wir sind zurecht stolz auf unser Land. Aber was macht eben dieses Land aus und was hält es zusammen? Die Diskussion um eine Leitkultur ist nicht neu, aber sie ist aktueller und nötiger denn je. Wir sind bereits seit einigen Jahren nach den USA das beliebteste Ein- wanderungsland der Welt. Deutschland ist für viele ein Sehnsuchtsort geworden. In den vergangenen beiden Jahren kamen einerseits viele Menschen zu uns, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind, und zum anderen auch solche, die sich hier schlicht ein besseres Leben erhof- fen. Und über die Jahrzehnte sind Millionen Menschen

nach Deutschland gekommen, die hier die Kultur ihrer Heimat oder ihrer Vorfahren pflegen und auch pflegen

können sollen. Entscheidend ist aber, ob wir uns alle zu- sammen als Schicksalsgemeinschaft

verstehen oder aber nur einfach ne- beneinander her leben. Sicher, diese Vielfalt tut Deutsch-

land gut. Unsere Gesellschaft ist heute so offen und gelassen wie nie zuvor. Dafür bin ich dankbar und diese Offenheit will ich erhalten. Ge- rade deswegen ist es so wichtig, dass wir uns darüber unterhalten, was diese Gesellschaft im Grunde zusam- menhält, was uns ausmacht. Und dafür reicht eben das Grundgesetz alleine nicht aus, wie insbesondere von links immer ins Feld geführt wird. Unser Grundgesetz regelt das Verhältnis des Staates zu seinen Bürgern, aber nicht die Frage, wie wir Zusam- menhalt und Identität miteinander entwickeln. Das ist ein bisschen so, als würde man glauben, wer die Bade- ordnung gelesen hat, könne schwimmen. Zu einer offenen deutschen Gesellschaft gehört die öffentliche Begegnung, der öffentliche Austausch und die Verhandlungen von Kompromissen. Es gehört dazu, dass ich mein Gegenüber erkenne und deshalb gehören Burka und Niqab nicht zu Deutschland. Dazu gehört auch, dass wir uns die Hand zur Begrüßung geben. Wer das nicht tut, irritiert sein Gegenüber und sollte sich dessen auch bewusst sein und sich gegebenenfalls er- klären. Eine Verweigerung des Handschlages kann und muss ich akzeptieren, wenn ich die Gründe dafür kenne. Wenn die Verweigerung aber mit einer etwaigen Un-

„Was macht eben dieses Land aus und was hält es zusammen?“

titel

reinheit des anderen Geschlechts zu tun hat und also fundamental gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau steht, dann fällt mir die Akzeptanz nicht nur schwer sondern steht fundamental gegen das, was wir als richtig anerkennen. Und da ist die Religion egal. Leitkultur, der Diskurs darüber, wie wir zusammenle- ben wollen in einer Welt, die sich immer schneller ver- ändert und in einem Land, das immer vielfältiger wird, ist aber nicht ausgrenzend, sondern im Gegenteil: Eine Einladung. Wer weiß, was von ihm erwartet wird und welche Chancen er bekommt, der kann sich in einer Ge- sellschaft schneller zurechtfinden. Das gilt für alle: Für Deutsche und für diejenigen, die es werden wollen. Zu unserer Leitkultur gehört es auch, durch Leistung und das Einbringen seiner Talente Anerkennung zu er- werben und eben nicht dadurch, möglichst schnell alle Ansprüche des Sozialhilferechts auswendig zu können. Nicht die Opfer-Rhetorik und das ständige Rufen nach Extrawürsten macht uns stark, son-

dern der Blick nach vorne und die Su- che nach der Antwort auf die Frage:

„Was kann ich tun, damit unser Land

gerecht, offen, tolerant und aufge- schlossen bleibt?“ Deutschland ist auch das Land des Gemeinsinns, nir- gends gibt es so viele Vereine und Gemeinschaften wie bei uns. Lust auf die Übernahme von Verantwortung gehört zur Leitkultur. Verantwortung für das Gelingen des gesellschaftlichen Miteinanders auf allen Ebenen unserer Gesellschaft. Das fängt beim Elternbeirat im Kindergarten und der Schule an, geht über Schützen- und Sportvereine, Nachbarschaftsinitiativen bis hin zum politischen Engagement in Parlamenten, vom Dorf bis zum Bundestag und Europa. Zur deutschen Leitkultur gehört auch das besondere Verhältnis zu Israel. Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz. Weder der, den es schon immer hier gab noch der, der in den letzten Jahren aus anderen Kulturen

importiert wurde. Generationen von Männern und Frauen haben in den letzten Jahrzehnten dafür gekämpft, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind, dass Lesben und Schwu- le nicht mehr diskriminiert werden, sondern selbstver- ständlich ihren Alltag offen in der Gesellschaft leben können. Das ist ein wesentlicher Teil dessen, was unser Land ausmacht. Wer das anders sieht und das auch noch

öffentlich – vielleicht auch gewaltsam – kundtut, dem müssen wir klar entgegentreten. Auch das ist Leitkultur. Wir dürfen stolz sein auf Deutschland. Keiner wird die Empörung der Grünen im Jahr 006 vergessen

– das Jahr des Sommermärchens –, die sich darüber

beschwerten, dass auf einmal wieder so viele schwarz- rot-goldene Fahnenmeere zu sehen waren. Freude über große Erfolge und Stolz auf seine Heimat sehen anders aus. Was ist falsch daran, stolz auf seine Heimat zu sein? Stolz auf seine Heimat zu sein heißt eben nicht, andere

abzuwerten, sondern ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben. Das ist gesunder Patriotismus, der Offenheit zulässt. Jetzt geht es darum, dass wir unsere Werte bewah- ren, ohne unsere Offenheit zu verlieren. Nur so können wir auf das bisher Erreichte aufbauen und an der erfolg- reichen Zukunft unseres Landes mitarbeiten. Leitkul- tur – das grenzt nicht aus, sondern gibt vielmehr den Rahmen vor, in dem wir diese Zukunft

miteinander gestalten. Leitkultur in diesem Sinne ist das Fundament un- seres Zusammenlebens. Jeder, der in

unserem Land leben kann und darf, sollte stolz darauf sein. Deutscher zu sein, verpflichtet

– zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ge-

schichte, zur Verantwortung in Europa und in der Welt. Deutschsein ist aber auch eine große Chance, die jedem von uns viele Möglichkeiten gibt. Es wäre schade, wenn wir diese Chance relativieren, indem wir diese Debatte vorschnell beenden.

„Unsere Werte bewahren, ohne unsere Offenheit zu verlieren“

Psts jens spahn mdB Jens Spahn , geboren 1980 in Ahaus, ist seit 2014 Mitglied

Psts jens spahn mdB

Jens Spahn, geboren 1980 in Ahaus, ist seit 2014 Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands und seit 2015 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Zu- vor war Spahn, der seit 2002 dem Deutschen Bundestag angehört, von 2009 bis 2015 gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er war von 1999 bis 2006 Vorsitzender des JU-Kreisverbands Borken und führt seit 2005 den dortigen CDU-Kreisverband.

landesvertreterversammlunG

Mit einer starken, jungen Landesliste in die Bundestagswahl!

Mit einer starken, jungen Landesliste in die Bundestagswahl! Eine starke Landesliste hat die CDU Baden-Württemberg am

Eine starke Landesliste hat die CDU Baden-Württemberg am 25. März in Sindelfingen aufgestellt. Mit Nina Warken MdB (Platz 4 der Landesliste) und Christian Natterer (Platz 9) sind die ersten beiden Listenkandidaten ohne eige- nen Wahlkreis beides ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, die erst vor kurzem die JU- Altersgrenze überschritten haben. Aber auch die aktiven JUler sind gut vertreten: Mit dem nordwürttembergischen Bezirksvorsitzenden Dominik Martin (Listenplatz 13)

Bezirksvorsitzenden Dominik Martin (Listenplatz 13) der Deutschlandrätin Maria-Lena Weiss (Platz 15), Carl

der

Deutschlandrätin Maria-Lena Weiss (Platz 15), Carl Christian Hirsch (Platz 16), Roman Baumgartner (Platz 19)

und Maximilian Klingele (Platz 0) ging ein Viertel der ersten 0 Listenplätze an Mitglieder der Jungen Union.

der ersten 0 Listenplätze an Mitglieder der Jungen Union. Insgesamt sind 4 der 60 Listenkandidaten (40

Insgesamt sind 4 der 60 Listenkandidaten (40 %) bis 35 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 43,68 Jahren.

landesParteitaG

Junge Themen, junge Köpfe:

Die Landes-CDU ist gut aufgestellt!

Themen, junge Köpfe: Die Landes-CDU ist gut aufgestellt! Im Anschluss an die Landesvertreterversammlung fand ein

Im Anschluss an die Landesvertreterversammlung fand ein Landesparteitag der CDU statt. Im Mittelpunkt stand die erstmalige Bestätigung von Generalsekretär Manuel Hagel MdL – selbst noch JU-Mitglied und bis zu seiner Berufung durch den CDU-Landesvorstand stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union – durch die Par- teibasis. Inhaltlich stand das Thema „Digitales Ländle“ im Mittelpunkt: Der Investor Klaus Hommels stimmte die Delegierten und Gäste auf die disruptiven Veränderungen durch die Digitalisierung ein.

disruptiven Veränderungen durch die Digitalisierung ein. Es war auch der erste Parteitag für Christian Mildenberger

Es war auch der erste Parteitag für Christian Mildenberger in seiner neuen Funktion: Der neue Landesgeschäftsfüh- rer der Landes-CDU (im Bild im Gespräch mit dem CDU-Spitzenkandidaten Dr. Wolfgang Schäuble MdB) war zuvor lange Jahre Vorsitzender des JU-Kreisverbands Rhein-Neckar und ist ebenfalls Mitglied der Jungen Union. Mit dabei war natürlich auch connect17, die gemeinsame Initiative von JU und CDU zur Unterstützung des Bundestagswahl- kampfs, mit der „digitalen Haustür“. Vielen Dank für euren Besuch!

Eva Baron (33 Jahre, NB) Theresia Lanig (7 Jahre, NW) Dr. Madline Gund (9 Jahre,

Eva Baron (33 Jahre, NB)

Theresia Lanig (7 Jahre, NW)

Dr. Madline Gund (9 Jahre, SB)

Dominik Schloßstein (5 Jahre, NW)

Listenkandidaten zur Bundestagswahl bis 35 Jahre

13.

Dominik Martin (7 Jahre, NW)

34.

Vera Huber (35 Jahre, SB)

55.

15.

Maria-Lena Weiss (35 Jahre, SB)

35.

Nicolas Zippelius (9 Jahre, NB)

56.

16.

Carl Christian Hirsch (31 Jahre, NB)

41.

Simon Klaiber (33 Jahre, WH)

59.

19.

Roman Baumgartner (34 Jahre, SB)

4.

Maximilian Mörseburg (5 Jahre, NW)

60.

0.

Maximilian Klingele (6 Jahre, WH)

46.

Alice Dorison ( Jahre, WH)

4.

Carmen Jäger (4 Jahre, SB)

48.

Salahdin Koban (9 Jahre, NW)

8.

Sarah Schmid (8 Jahre, NW)

50.

Dr. Manuela Jungmann (30 Jahre, NW)

30.

Susanne Stehle ( Jahre, WH)

5.

Katharina Burger (6 Jahre, WH)

31.

Christian Steck (5 Jahre, NW)

53.

Magnus Welsch (6 Jahre, NW)

3.

Sarina Kolb (4 Jahre, NB)

54.

Silke Schmidt (5 Jahre, SB)

interview
interview

„Wir können unsere Landwirte und Winzer nicht im Stich lassen“

im Gespräch mit dem baden-württembergischen minister für ländlichen raum und verbraucherschutz Peter hauk mdl

herr minister, nach einem jahr grün-schwarze lan- desregierung und anfänglich größerer skepsis vor diesem experiment blicken neben dem Parteivorsit- zenden und dem Generalsekretär

heute auch viele Basis-mitglieder positiv auf die letzten zwölf monate zurück. wie empfinden sie die zu- sammenarbeit mit den Grünen?

Mit der CDU und den Grünen haben sich zwei Partner zusammengeschlossen, die sich im Vorfeld der Wahl nicht unbedingt gesucht hatten. Soviel ist klar. Die Zusammenarbeit gestaltet sich konstruktiv. Baden-Württemberg hat eine stabile, handlungsfähige Regierung, insofern haben wir den Willen der Wähle- rinnen und Wähler im Land meines Erachtens erfolg- reich umgesetzt. Klar ist aber auch: Es ist nicht nur viel

schwarze Tinte im Koalitionsvertrag. Wir leben den Markenkern der CDU auch im Regierungsalltag, bei Fra- gen der Sicherheit, Bildung, der Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung.

se sind. was macht das mlr, um diese nach vorne zu bringen? Baden-Württemberg hat im Vergleich zu anderen deut- schen Ländern – ja sogar im europa-

weiten Vergleich – einen starken und attraktiven Ländlichen Raum. Mit einem Anteil von 34 Prozent lebt etwa jeder Dritte in Baden-Württem-

berg im Ländlichen Raum. Er macht über 70 Prozent der baden-württembergischen Landes- fläche aus. Der Ländliche Raum ist für Baden-Württemberg aber nicht nur landschaftlich prägend. Er ist die ökologische und ökonomische Kraftquelle des Landes – und er ist die Heimat des Ehrenamtes. Auf dem Land sind die mittel- ständischen Weltmarktführer zu Hause. Das liegt zual- lererst an der Wirtschaftskraft vieler mittelständischer Unternehmen und am Fleiß und Können der Menschen. Zur Stärkung des Ländlichen Raums haben wir im Koa- litionsvertrag einige Pflöcke eingeschlagen und Vieles auf den Weg gebracht. Mit unseren Förderprogram- men, wie beispielsweise dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), dem EU-Programm LEADER oder dem Programm „Spitze auf dem Land“ haben wir

„Baden-Württemberg hat einen starken und attraktiven Ländlichen Raum“

Baden-württemberg ist geprägt von seinen starken ländlichen räumen, in denen nicht nur land- und forstwirte, sondern auch viele mittelständler zu hau-

interview

wirkungsvolle Förderinstrumente, um gute Rahmenbe- dingungen für Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, Infrastrukturen anzupassen und aufzuwerten sowie Le- bensqualitäten zu verbessern. Und nicht zuletzt hat die Landesregierung – unter Vor- sitz des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbrau- cherschutz Baden-Württemberg – einen Kabinettsaus- schuss Ländlicher Raum eingerichtet. Thema dort sind beispielsweise die Dorf- und Innenentwicklung, die flä- chendeckende gesundheitliche Versorgung, Mobilität, Erreichbarkeit und Infrastruktur und auch die stärkere Vernetzung der ländlichen Räume mit den Ballungsge- bieten.

wo werden hier die unterschiede zur grün-roten vor- gängerregierung am deutlichsten spürbar? Wir haben den Ländlichen Raum zu einem Schwerpunkt unseres politischen Handelns in dieser Legislaturperio- de gemacht. Wir sehen im Ländlichen Raum Wachstums- potential. Nicht nur für unsere „hidden champions“ in Baden-Württemberg, sondern auch für unsere Land- und Forstwirte, die mit moderner Betriebsführung den Trend zu regionalen Nahrungsmitteln und modernen Werkstoffen der Bioökonomie aufgreifen.

dieses jahr hat ja vor allem das thema frostschäden mit millionenschäden für wein- und obstbauern ihr ministerium in den fokus der Presse gerückt – welche zusagen können sie den Betroffenen hier machen? Die Lage war vielerorts katastrophal. Ich habe mit den Betroffenen gesprochen und sie sind verzweifelt. Nicht nur ihre Existenz ist in Gefahr, sondern auch die ihrer Mitarbeiter. Wir können unsere Landwirte und Winzer nicht im Stich lassen, deshalb haben wir Unterstützung zugesagt. Basis für die staatlichen Hilfen sind die tat- sächlichen Ernteverluste, die erst zum eigentlichen Erntezeitpunkt der jeweiligen Kulturen abschließend ermittelt werden können. Im Herbst 017 wird ein Hilfspaket geschnürt werden, das wir in die nächsten Haushaltsberatungen einbringen werden. Zur mittel- fristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen habe ich die Landwirtschaftliche Rentenbank gebeten, ihre entsprechenden Programme auszuweiten und unseren Betrieben Hilfen anzubieten. Hierfür liegt uns bereits eine Zustimmung vor. Flankierend dazu setzen wir uns weiter für eine Risikorücklage ein, um den Landwirten eine eigenverantwortliche Risikovorsorge weiter zu er- leichtern.

ist ihrer meinung nach davon auszugehen, dass solche bisher außergewöhnlichen wetter-

ereignisse uns in den nächsten jah- ren verstärkt beschäftigen werden oder werten sie das das eher als ein singuläres ereignis?

Ohne die heimische Land- und Forst- wirtschaft wird die Gesellschaft ihre Klimaschutzziele nicht erreichen können. Extreme Wetterereignisse neh- men in ihrer Häufigkeit und Heftigkeit zu, und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Folgen des Klimawandels für unsere Bauern gravierend sein werden. Neben den vielfältigen Maßnahmen des Landes und der Branche zum Schutz vor den Klimafolgen brauchen wir eine ge- samtgesellschaftliche Diskussion, die die Belange un- serer Landwirte stärker in den Mittelpunkt stellt.

sie kümmern sich in ihrem haus auch um den verbraucherschutz in Baden- württemberg. welche erfolge gab es hier zu verzeichnen? Verbraucherschutz und Verbraucher-

politik sind ganz wesentliche Pfeiler unserer Gesellschaft. Wir brauchen hier ein faires und transparentes Spielfeld für Verbraucher und Anbieter. Erfolgreiche Arbeit leistet dabei die Lebensmittel- und Trinkwasserüberwachung. Wichtig ist auch das Öko- Monitoring, mit dem wir jährlich speziell über Lebens- mittel aus ökologischem Landbau berichten. Neben der Ernährung spielt für Verbraucher auch das Thema Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Wir haben im Bundesrat erfolgreich für eine Bekämp- fung unerwünschter Telefonwerbung und den Schutz von Verbrauchern vor ungewollten Verträgen einge- setzt. Ebenfalls im Bundesrat haben wir eine Initiative gegen Abo-Fallen für Smartphone-Benutzer auf den Weg gebracht und werden jetzt sehen, ob hier noch weitere Veränderungen erforderlich sind.

„Gegenpart zur Beschimpfung und dem häufig schlechten Image der Landwirtschaft“

was steht für den rest des jahres 2017 auf ihrer agen- da und was sollte bis zum ende der legislaturperiode 2021 möglichst noch alles umgesetzt werden? Wir haben diese Tage unsere Regionalkampagne „Na- türlich.VONDAHEIM“ vorgestellt. Damit wollen wir

interview

einen Gegenpart zur Beschimpfung und dem häufig schlechten Image der Landwirtschaft setzten und ihre Wichtigkeit herausstellen. Die Kampagne läuft die ge- samte Legislaturperiode. Wir werden unsere Politik für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und für starke ländliche Räume konti- nuierlich fortsetzen. Eine besondere Rolle spielt dabei, Baden-Württemberg im Bereich Landwirtschaft 4.0 an die Spitze der Länder zu bewegen. Dazu zählt auch das Thema Klimawandel, hier müssen wir Landwirtschaft und Wald fit machen. Auch im Ländlichen Raum wollen wir weitere Maßstä- be setzen. In den Themen Bildung, Pflege, Infrastruktur und Breitband einen klaren Schritt voran kommen. Ein großes Thema liegt auch in der Bioökonomie: Ba- den-Württemberg produziert in seinen rund 1,37 Mio. ha großen Wäldern den nachwachsenden Rohstoff Nr. 1: Holz! Der Bedarf an diesem klimapositiven Material ist groß und die Verwendungsmöglichkeiten werden durch Innovationen immer vielfältiger. Das ist nur ein Ausschnitt dessen, was wir noch vor ha- ben. Es gibt noch einiges zu bewegen, aber wir sind auf dem besten Weg.

Gewinner

Armin Laschet

Kaum jemand hat es ihm zugetraut – und am Ende stand er plötzlich als Gewinner da: Armin Laschet, der durch einen Wahlkampf mit klarem Merkel-Kurs die Wähler begeistern konnte, hat

mit klarem Merkel-Kurs die Wähler begeistern konnte, hat die rot-grüne Landesregierung abgesetzt. Hannelore Kraft,

die rot-grüne Landesregierung abgesetzt. Hannelore Kraft, die einst als potenzielle Nachfol- gerin von Gabriel & Co. gehandelt wurde, musste von allen Ämtern zurücktreten und die SPD als zu- künftige Oppositionspartei akzeptieren. Laschet kann völlig unerwartet schwarz-gelbe Koalitions- verhandlungen führen – ein echter Gewinner!

Koalitions- verhandlungen führen – ein echter Gewinner! Peter hauk mdl Peter Hauk ist studierter Diplom- Forstwirt
Peter hauk mdl Peter Hauk ist studierter Diplom- Forstwirt und war von 1989 bis 2005
Peter hauk mdl
Peter Hauk ist studierter Diplom-
Forstwirt und war von 1989 bis 2005
unter anderem als Forsteinrichter, Projektleiter bei der
Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-
Württemberg sowie als Leiter des Forstamtes Adelsheim
tätig.
In den Jahren 2005 bis 2010 war Hauk bereits Minister
für Ernährung und Ländlichen Raum im Kabinett von
Günther Oettinger. 2010 bis 2015 übernahm er den Vor-
sitz der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württem-
berg. Seit 2016 ist Hauk wieder Minister für Ländlichen
Raum, Verbraucherschutz und Landwirtschaft.
Außerdem sitzt Peter Hauk seit 1992 als direkt gewähl-
ter Abgeordneter des Wahlkreises Neckar-Odenwald im
Landtag von Baden-Württemberg. Neben anderen poli-
tischen Funktionen führte er von 1987 bis 1995 den JU-
Kreisverband Neckar-Odenwald und ist seit 2013 Vorsit-
zender des CDU-Bezirksverbands Nordbaden.

Verlierer

Alice Weidel

Mit den eigenen Waffen geschlagen – so könnte man die abgewiesene Klage der AfD-Spitzenkan- didatin beschreiben. Die Partei, die bei der Böh- mermann-Affäre lautstark auf das Recht der Satire gepocht hat, und auch den aktuellen Gesetzesent- wurf bzgl. des Löschens von Hasskommentaren vehement kritisiert, wurde nun in Person Alice Weidel Opfer einer bösartigen Satire-Beleidigung (extra 3). Was bei Böhmermann und Erdogan in Ordnung ging, soll jetzt eine Verfehlung gewesen sein. Das Landgericht Hamburg hat die Klage rechtmäßig abgewiesen und Weidel mit den eigenen Waffen geschlagen – eine echte Verliererin! (cf)

hat die Klage rechtmäßig abgewiesen und Weidel mit den eigenen Waffen geschlagen – eine echte Verliererin!
eigenen Waffen geschlagen – eine echte Verliererin! (cf) 10 Bild Laschet: NRW-CDU. Bild Weidel: Wikipedia /

Auf einen Espresso mit Fabian Gramling

der stellvertretende ju-landesvorsitzende berichtet von seinem ersten jahr im landtag

fabian, du bist jetzt seit über einem jahr im landtag. wie bewertest du die ersten monate? Sehr gut. Nach der Wahl war es natürlich eine besonde- re Situation. Auch wenn die ersten Wochen sehr kon- trovers waren, meine erste Zwischenbilanz sieht positiv aus. Wir setzen Maßstäbe bei der Inneren Sicherheit, wir setzen auf den Leistungsgedanken bei der Bildung, machen Druck beim Straßenbau und möchten das Bau- en wieder preiswerter machen. Die Richtung stimmt – wichtig ist, dass wir jetzt am Ball bleiben.

und persönlich? Mit der Wahl in den Landtag hat für mich ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Anstelle von Hotelüber- nachtungen und langen Arbeitstagen am Laptop bin ich jetzt viel im Wahlkreis unterwegs und im Gespräch mit den Menschen. Ich schätze die Vielfalt an Themen sehr, mit denen man als Abgeordneter konfrontiert wird - in Stuttgart, wie auch im Wahlkreis.

wie oft bist du als landtagsabgeordneter in stutt- gart? Das ist von den Wochen abhängig. Grundsätzlich ist je- den Dienstag Fraktionssitzung. Mittwoch und Donners- tag sind Plenartage und es tagen die Arbeitskreise und Ausschüsse. Darüber hinaus finden zahlreiche Hinter- grundgespräche und Veranstaltungen statt.

wie beginnt dein arbeitstag? Meistens mit Zeitung selektieren und Kaffee. Es ist wichtig zu wissen, was die Menschen in der Welt, aber auch vor Ort, bewegt.

du bist in jungen jahren abgeordneter geworden – wohin treibt dich dein ehrgeiz? Ohne Ehrgeiz schaffst du kein Seepferdchen und bist auch in jedem anderen Beruf nicht erfolgreich. Ich bin

in die Politik gegangen, weil ich etwas für die Menschen in unserem Land gestalten möchte. Das treibt mich an.

welche aspekte sind für dich im politischen entschei- dungsprozess relevant? Die Auswirkungen von politischen Entscheidungen sind vielschichtig. Für mich stellt sich immer die Frage: Wie wirkt sich das im Alltagsleben aus? Jede Medaille hat zwei Seiten. Die Abwägung zwischen den Vor- und Nach- teilen ist nicht immer einfach. Ich habe daher großen Respekt und Demut bei solchen Abstimmungen.

wie hältst du dich fit? Mein Ziel ist es, zwei Mal die Woche gezielt Sport zu machen. Manchmal schaffe ich es, in manchen Wochen steht aber auch die Null. Dennoch achte ich immer da- rauf, bewusst die Treppe zu nehmen.

fabian Gramling mdl Fabian Gramling ist 30 Jahre alt und vertritt seit März 2016 den

fabian Gramling mdl

Fabian Gramling ist 30 Jahre alt und vertritt seit März 2016 den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen im Landtag von Baden- Württemberg. Er ist Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und für die CDU Mitglied im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Europa und Internationales. Der gelernte Bankkaufmann arbeitete zuletzt bei einer großen Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft. Nebenberuflich hat er in dieser Zeit sein Masterstudium mit Schwerpunkt Steuerlehre, Bilanzie- rung und Wirtschaftsrecht an der Hochschule Pforzheim abgeschlossen. Seit 2011 gehört er dem Landesvorstand der JU Baden-Württemberg an.

der GelBfüssler

der GelBfüssler der GelBfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, wer Anfang des Jahres
der GelBfüssler der GelBfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, wer Anfang des Jahres

der GelBfüssler

BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN

Liebe Freundinnen und Freunde, wer Anfang des Jahres die Nachrichtenverfolgte,konnte fast den Eindruck gewinnen, ein deutscher Obama sei aus Würselen herabgestiegen, um unser Land aus einem Jam- mertal der Diskriminierung und der Ungerechtigkeit zu erlösen. Mittlerweile hat sich der von linken Journalisten herbeigeschrie- bene Schulz-Hype als Luftblase entpuppt, die beim ersten Kontakt mit der Wirklichkeit zerplatzt ist. Was bedeutet das für uns? Erstens: Was die Medien denken ist nicht immer deckungsgleich mit dem, was die Menschen denken. Deshalb gilt es für uns als Union, weiterhin nah bei den Menschen zu sein und uns nicht um irgendwelche Trends aus Berliner Szene-Cafés, sondern um die Anliegen unserer Mitbürger vor Ort zu küm- mern. Zweitens: Unserem Land geht es nach 1 Jahren CDU-geführter Bundesregierung alles in allem sehr gut. SPD-geführte Länder wie Bremen und NRW hingegen gehen am Stock. Das spüren die Menschen. Vor einem linken „Gerechtigkeits“-Wahlkampf muss uns deshalb nicht bange sein. Und drittens:

Wahlen entscheiden sich immer mehr auf den letzten Metern. Wir dürfen deshalb nicht den Fehler der Schulz-Zug-SPD machen, uns auf guten Umfragewerten auszuruhen. Packen wir’s also an. Für eine starke Union und ein starkes Deutschland! Herzliche Grüße

Euer Moritz
Euer Moritz

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Diskussion zur Inneren Sicherheit

Die JU Karlsruhe-Stadt hat für einen Diskussionsabend am 31.03.017 Bastian Schneider, den stellvertretenden Bundes- vorsitzenden und innenpolitischen Sprecher der JU eingeladen, der über die aktuellen Probleme der inneren Sicherheit und die Lösungsansätze der JU sprach. „Es gibt über 30 Behörden in Deutschland, die sich mit der Abwehr von Terrorismus befassen. Ohne einen umfassenden Datenabgleich können sie ihre wichtige Aufgabe nur unzurei- chend erfüllen. Zudem haben wir zu lange zugelassen, dass das Personal der Strafverfolgungsbehörden ausgedünnt wurde.“ sagte Bastian Schneider. „Das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger hat spür- bar abgenommen. Sicherheitspolitik muss deshalb im diesjäh- rigen Bundestagswahlkampf in den Vordergrund rücken. Die JU muss sich hier klar positionieren und versuchen, der Mutterpar- tei den richtigen Weg zu weisen.“ ergänzte der Kreisvorsitzende Frederik Hübl. Bastian Schneider konnte den Karlsruher JU Mitgliedern und den interessierten erstmaligen Besuchern einen Überblick über die vielen Probleme geben, denen sich Deutschland ausgesetzt sieht. Daneben ging er auch auf die Zusammenarbeit der Ge- heimdienste, die Gefährdung Deutschlands durch Cyber-An- griffe, sowie die Alltagskriminalität ein.

der Ge- heimdienste, die Gefährdung Deutschlands durch Cyber-An - griffe, sowie die Alltagskriminalität ein.

der GelBfüssler

JU Karlsruhe-Land sichert Fischer und Gutting Unterstützung im Bundestagswahlkampf zu

im rahmen einer mitgliederoffenen kreisaus- schusssitzung waren die Bundestagsabgeordneten olav Gutting und axel e. fischer zu Gast bei der jun- gen union karlsruhe-land in ettlingen und berichte- ten von aktuellen bundespolitischen Geschehnissen. Gutting, der Mitglied im Finanzausschuss des Bun- destages ist, stellte mit Blick auf die vergangene Regie- rungsperiode zunächst zwei große Erfolge der Union heraus: „Zum einen hat es während der vergangenen Jahre keine Steuererhöhungen gegeben und gleichzei- tig hat der Bund in den vergangenen Jahren keine neuen Schulden aufgenommen“. Zudem verwies er auf das en- orm hohe Beschäftigungsniveau der vergangenen Jahre in Deutschland. Axel Fischer, Mitglied im Haushaltsausschuss, räumte hinsichtlich der Flüchtlingspolitik Fehler ein: „In diesem

Punkt haben wir als Union in den vergangenen Jahren Fehler gemacht, die nicht hätten passieren dürfen“, kommentierte Fischer die anfänglichen Vorkommnisse während der Flüchtlingskrise. Gleichzeitig verwies er jedoch auf den mittlerweile deutlich zurückgegangenen Flüchtlingsstrom. Dies sei „in erheblichem Maße auf von der Union bewirkte Maßnahmen“ zurückzuführen. Der Kreisvorsitzende André Jackwerth lobte die bei- den Abgeordneten zum Ende der Veranstaltung für ihre hervorragende Arbeit: „Die Unterstützung der JU im Wahlkampf ist euch gewiss“. Jedoch wünsche er sich auch, dass die Bundes-CDU in Zukunft wieder vermehrt auf ihre Kernthemen setze: „Beispielsweise in der Wirt- schaftspolitik wären mehr und auch konkretere Ansätze wünschenswert“.

JU Karlsruhe-Land und Rhein-Neckar zu Besuch bei der Firma Koch in Ubstadt-Weiher

der arbeitskreis wirtschaft und technologie, der gemeinsam in den ju kreisverbänden rhein-neckar und karlsruhe-land gegründet wurde, hat sich zum ziel gesetzt mehr über die unternehmen im umkreis und deren Probleme aber auch erfolge zu erfahren. Da dies vor Ort, in den Unternehmen selbst, am ein- fachsten zu verwirklichen ist, sind in den kommenden Monaten mehrere Unternehmensbesuche geplant. Den Anfang dieser Besichtigungsreihe machte die Firma Michael Koch GmbH in Ubstadt-Weiher. Im „Fa-

brikle“, wie Unterneh- menschef Michael Koch sein Unternehmen lie- bevoll nennt, sind knapp 40 Mitarbeiter, davon derzeitig alleine 7 Aus-

zubildende, beschäftigt und entwickeln Energiema- nagement für Antriebstechnologien.

Der Firmenbesitzer persönlich stellte sein Unterneh- men und die innovative Bremstechnologie, mit der das badische Unternehmen auf dem gesamten Weltmarkt vertreten ist, den interessierten Jungpolitikern vor. Neben der außergewöhnlichen Technik interessierte dabei vor allem auch das Ziel des Unternehmens Verant- wortung für die Umwelt und Mitmenschen zu überneh- men. Bereits heute ist das Unternehmen im Umweltma- nagement zertifiziert, betreibt Elektro-Fahrzeuge in der Firmenflotte und plant bis 2020 ein energieneutrales

Unternehmen zu sein. Der Vorsitzende der von Karlsruhe-Land André Jack- werth und der Vorsitzende von Rhein-Neckar Nils Melkus be- dankten sich am Ende der Ver-

anstaltung bei Michael Koch für die sehr interessanten Einblicke in das weltweit agierende Unternehmen.

Ende der Ver- anstaltung bei Michael Koch für die sehr interessanten Einblicke in das weltweit agierende

anstösse

anstösse

B e z i r k s t e i l

d e r

j u n G e n

u n i o n

s ü d B a d e n

i r k s t e i l d e r j u n G e

WWW.JU-SUEDBADEN.DE

Liebe Freunde, aus dem Schulz-Effekt wur- de innerhalb kürzester Zeit der Schulz-Defekt. Das ist wenig über- raschend und zeigt einmal mehr, wie weit entfernt die Debatten der politischen Linken in Deutschland von der gesellschaftlichen Realität sind. Sich für die Bundestagswahl aber alleine darauf zu verlassen, darf nicht unsere Strategie sein. Darum ist es gut und notwendig, dass wir Themen setzen, die uns von den Parteien links der Mitte abgrenzen – etwa mit den Steuersenkungsplänen, die unser südbadischer Mini- ster Wolfgang Schäuble angekündigt hat und die unsere volle Unterstützung haben. Neben der Bundespolitik haben wir in der JU Südbaden die letzten Monate intensiv genutzt, um unser Politikpro- gramm für die junge Generation in Südbaden unter dem Titel „Südbaden 030“ aufzustellen und dabei Konzepte entwickelt, wie wir die Zukunftsthemen unserer Region, die die jungen Menschen in Südbaden politischen bewe- gen, in Angriff nehmen wollen.

Mit unseren Forderungen aus „Südbaden 030“ werden wir zusätzlich zu den Bundesthemen im bevorstehenden Wahlkampf dafür werben, dass die junge Generation in unserer Region am 4. September die Kraft wählt, die für eine generationengerechte Politik in Südbaden und Deutschland kämpft: Die CDU mit einer starken Jungen Union. Unsere südbadische Kampagne für den Wahl- kampf haben wir euch bei unserem Kampagnencamp Südbaden am 4. Juni zusammen mit Workshops zum Haustür-und Social-Media-Wahlkampf vorgestellt. Und einen Monat später, am . Juli, sind wir mit Volker Kau- der auf unserem Bezirkstag in die heiße Phase des Bun- destagswahlkampfes gestartet. Die Botschaft ist klar: Der Wahlkampf kann kommen, die Junge Union in Südbaden ist bereit, die Bundestags- wahl zu gewinnen!

Herzliche Grüße

Dein

Yannick
Yannick

Anstoß

kommentar des chefredakteurs

Armin Laschet als Ministerpräsident von NRW, wer hätte das noch vor wenigen Wochen für möglich ge- halten? Und wer hätte geglaubt, dass gerade in NRW eine schwarz-gelbe Koalition die wahrscheinlichste Regierungsoption sein wird? Nach dem Saarland und Schleswig-Holstein zeigt sich einmal mehr, dass der Haus-zu-Haus-Wahlkampf der CDU dieses Jahr die ent- scheidendenStimmenbringenkann.Dieeinschläfernden Wahlkämpfe der letzten Jahre gehören der Vergangen-

Wahlkämpfe der letzten Jahre gehören der Vergangen- heit an! Noch ist die Bundestags- wahl nicht entschieden.

heit an! Noch ist die Bundestags- wahl nicht entschieden. Vor vier Monaten sah die Welt noch ganz anders aus, genauso schnell kann sich das auch wieder in die an- dere Richtung drehen. Deshalb heißt es diesen Sommer: Raus auf die Straße, ran an die Türen und kämpfen für eine starke CDU in Südbaden!

anstösse

Félictitations, Monsieur le Président!

südbadens nachbarn haben gewählt

Anfang des Jahres schlugen die Befürchtungen vor 017 hohe Wellen: Wahlen in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland und in allen drei Ländern schickten sich rechtspopulistische Parteien an, eine wichtige Rolle zu spielen. Bei unseren Nachbarn ging sogar das Schreckgespenst einer rechtspopulistisch geführten Regierung umher. Und jetzt? Die Nieder- lande haben gerade nochmal so die Kurve bekommen und Frankreich hat gerade mit /3-Mehrheit einen Präsidenten ins Amt gehoben, der einen Wahlkampf für Europa gemacht hat. Gleichzeitig liegt die AfD in den Umfragen nur noch bei 7% und wenn man an Ös- terreich denkt, redet hierzulande niemand mehr über das Schreckgespenst FPÖ, sondern nur noch über den vermeintlich kommenden Kanzler Kurz. Es ist schon vom Sieg über den Rechtspopulismus die Rede. Doch kann man das wirklich annehmen, wenn im zweiten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen immerhin 33% für Marine Le Pen stimmen? Und wenn diese vor allem bei unseren Nachbarn im Elsass im er- sten Wahlgang in weiten Teilen vorne lag? Wir können uns glücklich schätzen, dass es heute nicht heißt Prä- sidentin Le Pen. Das ist ein Grund zum Durchatmen, ja, aber noch lange keiner zum Aufatmen. Fakt ist: so nahe wie 017 waren die Le Pens und der Front Nati- onal dem Elysée-Palast noch nie. Wir haben jetzt die Chance, mit dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron dafür zu arbeiten, Europa aus sich selbst heraus zu erneuern. Schaffen wir das nicht, ist

die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Jahr der Wahl- sieg von Le Pen nicht abgewendet, sondern nur um fünf Jahre verschoben wurde. Für ein neues Europa muss vor allem die französische Wirtschaft wieder international wettbewerbsfähig werden. Es ist gut, dass es jetzt ei- nen Präsidenten gibt, der sich für wirkliche Reformen im französischen System einsetzt. Wir in Deutschland dürfen jedoch nicht den Fehler machen und mit dem er- hobenen Zeigefinger den Weg vorgeben wollen. Nein, Frankreich muss seinen eigenen Weg finden und wird dies auch tun. Welcher Weg das sein wird, entscheidet sich vor allem bei den Parlamentswahlen im Juni. Dann wird man sehen, welches inhaltliche Mandat die Fran- zosen ihrem Präsidenten mit auf den Weg geben. Dank des französischen Wahlrechts dürfte der FN von Marine Le Pen bei den Législatives eine eher untergeordnete Rolle spielen. Spannend dürfte jedoch werden, ob es die Bewegung von Emmanuel Macron, En Marche, schafft, auch in der Nationalversammlung eine Mehrheit zu erringen und wie stark unsere konservativen Freunde von den Républicains werden. Mit der Ernennung des konservativen Politikers Edouard Philippe zum Premier- minister deutet sich eine für Frankreich unübliche Zu- sammenarbeit über die Grenzen der politischen Lager hinaus an. Es wird spannend zu sehen, wie weit Präsi- dent Macron diesen Weg gehen kann und wird und in- wieweit er ihm bei den angestrebten Reformen hilfreich sein wird. Aktuell bleibt nur zu sagen: Félicitations, Monsieur le Président et bonne chance!

ju-werkstatt

ju-werkstatt …für Werbung auf Facebook wir wollen eure arbeit vereinfachen! Deswegen werden wir in den folgenden

…für Werbung auf Facebook

wir wollen eure arbeit vereinfachen! Deswegen werden wir in den folgenden Ausgaben der Humanen Gesell- schaft Tipps zu verschiedenen Aspekten der Verbandsarbeit der Jungen Union geben. Damit richten wir uns insbe- sondere an frisch gewählte Orts- und Kreisvorstandsmitglieder, denen wir den Einstieg in die JU-Arbeit erleichtern wollen – aber auch der eine oder andere „alte Hase“ kann sicher noch etwas dazulernen.

Bezahlte Werbung wird immer wichtiger.

Die schlechte Nachricht vorab: Die Bedeutung von bezahlter Werbung nimmt zu. Das liegt an der im-

die um die Aufmerksamkeit ihrer Fans buhlen. Das

mer weiter steigenden Zahl an Facebook-Seiten,

der Facebook-Algorithmus euren Content nicht unbedingt als so interessant

liegt aber auch daran, dass

einstuft, wie ihr selbst das tut.

man mehr erreichen als mit viel Geld. Wer eine Idee

Inhalten kann

Dabei gilt nach wie vor: Mit richtig

guten

seien wir ehrlich: So eine Idee hat man im Zwei-

hat, die viral geht, muss kein Geld in die Hand nehmen. Aber

fel auch nicht jeden Tag.

m u s s k e i n Geld in d i e H a n

Für kleinere Verbände reicht ein kleineres Budget.

Der Vorteil an Facebook ist, dass es recht gut möglich ist, seine Zielgruppe zu bestimmen. Viele Facebook-Sei- ten von JU-Verbänden sind nach wie vor im Bereich von 100 oder 00 Fans. Hier kann schon ein höherer zwei- stelliger Betrag (richtig eingesetzt) mit ein wenig Glück zur Verdoppelung der Fanzahlen führen (mit richtigem Targeting auch mit relevanten Fans). Insbesondere, wenn man noch nie Werbung für die Seite gemacht hat, sind die Kosten am Anfang (wo noch nicht mal das „Kernpotenzial“ ausgeschöpft ist) noch relativ gering.

Bewerbt die richtigen Arten von Beiträgen.

Damit ist zweierlei gemeint. Erstens gilt es, die formalen

Kriterien

einzuhalten. Die frühere strenge Schran-

ke,

nach der nicht mehr als 0 % der Fläche eines zu

bewerbenden

Bildes aus Text bestehen durfte,

ist zwar

gefallen. Nach wie vor ist es aber so, dass ihr mit weniger Text im

Bild eine höhere Reichweite bekommt. Für

„Textkacheln“ ist euer Geld also nicht unbedingt optimal eingesetzt.

Gleichzeitig gilt es, die Stärken zu stärken: Ein Facebook-Beitrag

läuft gar nicht und ihr wollt ihm

mit ein paar

Euro auf die Sprünge helfen?

Das ist leider meistens der falsche Ansatz. Denn in vielen Fällen spricht das dafür,

dass eure Inhalte eben tatsächlich

nicht so interessant waren, wie ihr vielleicht dachtet. Nehmt lieber

Beiträge, die schon ordentlich laufen und

sorgt dafür, dass ihr damit noch mehr Menschen

erreicht.

16 16

lieber Beiträge, die schon ordentlich laufen und sorgt dafür, dass ihr damit noch mehr Menschen erreicht.

ju-werkstatt

Nutzt den Werbeanzeigenmanager.

Der

Button „Beitrag

bewerben“

unter euren

Facebook-Posts gibt

nur eingeschränkte Möglichkeiten

zur Ziel-

gruppenauswahl und zur Analyse. Viel mehr ist im Werbeanzeigenmanager

möglich, den ihr über den Pfeil nach

rechts oben

unten

auf der Facebook-Seite erreicht („Werbeanzeigen

ganz

erstellen“). Insbesondere, wenn ihr

eine Anzeige an verschiedene Zielgruppen

ausspielen wollt, ist das Pflicht.

Kleine Beiträge setzen, messen und evaluieren. Setzt nicht euer ganzes Geld an einer Stelle ein:
Kleine Beiträge setzen, messen und evaluieren.
Setzt nicht euer ganzes
Geld an einer Stelle ein: Nehmt sehr kleine Beträge –
vielleicht jeweils nur
fünf oder zehn Euro – und bewerbt
damit unterschiedlche Beiträge für unterschiedliche
Zielgruppen.
Beobachtet, welche Art von Beiträgen am besten läuft und bei welcher Zielgruppe ihr die geringsten
pro Anzeige / Klick habt. Auch hier ist wichtig: Konzentriert
Kosten
euch auf die Zielgruppen, bei de-
nen ihr stark seid. Komplett neue Zielgruppen
zu erschließen ist immer viel teurer als Menschen anzu-
sprechen, die eher in das Raster passen.

Lasst „Big Data“

für euch arbeiten.

Häufig gibt es klare

Kriterien, nach denen ihr eure Zielgruppe

definieren wollt.

Beschäftigt sich

ein Beitrag

mit einem

bestimmten Politikfeld,

so wisst ihr,

dass

ihr insbesondere diejenigen

erreichen

wollt, für die

dieses relevant ist.

Manchmal geht es aber auch nur darum, Menschen

zu erreichen, die allgemein

eine gewisse Affinität zur „Lookalike-Targeting“, das

Jungen Union

haben. Hierfür bietet Facebook das

im

Werbeanzeigenmanager konfiguriert werden

kann.

Hierfür definiert man eine

Zielgruppengröße, die zwischen einem und

zehn

Prozent der

Menschen umfasst, die

im beworbenen Gebiet leben. Emp-

fohlen sind 1-

Prozent. Facebook sucht nun

automatisch nach Personen, die

(in

ihrer Sozialstruktur, in

ihren anderen

„Likes“ usw.)

möglichst ähnlich den

Fans sind, die ihr bereits

habt.

Erfahrungsgemäß erhält man hier deutlich hö-

here Interaktionsraten; anders als beim Targeting an „Freunde von Fans“ kön-

hier aber auch ganz

nen

Netzwerke erschlossen

neue

werden, die mit der JU

bisher nicht in Kontakt

stehen.

werden, die mit der JU bisher nicht in Kontakt stehen. Baut eure Fanbase auf. die bei

Baut eure Fanbase auf.

die bei einem Beitrag auf

Menschen zur Seite einzuladen,

Nicht vergessen: Facebook bietet die Möglichkeit, die

Beitrag gut läuft,

% die Einladung an. Wenn ein

„Gefällt mir geklickt haben. Erfahrungsgemäß nehmen 10-15

hat und die Menschen über den Einladen-Button aufzufor-

ist es also Pflicht, zu sehen, wer auf ihn reagiert

seid,

markieren. Achtung: Wenn ihr mit den Eingeladenen befreundet

dern, auch die Seite mit „Gefällt mir“ zu

euch kommt; andernfalls wird sie nur als Einladung der Seite dargestellt.

sehen diese, dass die Einladung von

scheiBenwischer

scheiBenwischer #hier_daheim www.ju-nw.de www.facebook.com/jubvnw Scheibenwischer Bezirksteil der JU Nordwürttemberg

#hier_daheim

www.ju-nw.de

www.facebook.com/jubvnw

Scheibenwischer

Bezirksteil der JU Nordwürttemberg

Scheibenwischer Bezirksteil der JU Nordwürttemberg Liebe Freundinnen und Freunde, das Wahljahr 017 hat für

Liebe Freundinnen und Freunde, das Wahljahr 017 hat für uns sehr gut begonnen:

Wir konnten sieben JUler aus Nordwürttemberg auf der CDU Landesliste platzieren und die Ergebnisse aller drei Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen haben deutlich gezeigt, dass die CDU stark ist. Der Hype und die anfängliche Eupho- rie um Martin Schulz sind schnell wieder verflogen. Aber auch wenn derzeit nicht mehr viel vom „Schul- zeffekt“ übrig zu sein scheint, zeigten die Umfragen Anfang des Jahres, dass der Wahlkampf kein Selbstläu- fer wird. Die SPD wirbt aktuell für mehr Staat, weniger Bürokratie und mehr Umverteilung und hat sich für ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis geöffnet. Wir ste- hen also vor einer Schicksalswahl! Diese Wahl und der Wahlkampf sind aber auch eine gute Chance, nach dem jahrelangen Dauerkonsens der beiden Volksparteien, unsere Standpunkte wieder klarer zu formulieren, die

unsere Standpunkte wieder klarer zu formulieren, die Unterschiede zu verdeutlichen und die eigene Haltung

Unterschiede zu verdeutlichen und die eigene Haltung selbstbewusst zu verteidigen. Auf unserem Bezirkstag in Tau- berbischofsheim haben wir unsere Positionen für den Wahlkampf bei der Diskussion des Leitantrags be- schlossen und werden diese im Sommer mit einer Social- Media-Kampagne vorstellen. Denn gerade in der heißen Wahlkampfphase wollen wir sagen, was Sache ist, Profil zeigen, und vor allen Dingen den demokratischen Wett- bewerb engagiert und leidenschaftlich führen.

Herzliche Grüße

Euer Dominik
Euer Dominik

Gemeinsamer BA mit Südbaden

Innenminister Strobl zu Gast

Schon zur festen Tradition geworden ist die gemein- same Ausschusssitzung der JU Bezirksverbände Nord- württemberg und Südbaden mit anschließendem Be- such des Frühlingsfestes in Bad Cannstatt. Pünktlich zum „ersten Geburtstag“ der grün-schwarzen Regie- rungskoalition konnten die beiden Bezirksvorsitzenden Dominik Martin und Yannick Bury den CDU Landesvor- sitzenden und Innenminister Thomas Strobl als Diskus- sionspartner begrüßen. Strobl stellte in seinem Bericht die erste Jahresbilanz der Landesregierung vor. Es sei gut und wichtig, dass die CDU an der Regierung betei- ligt ist und Baden-Württemberg wieder voranbringt, so der Minister. Außerdem beschloss man, bis zum Som- mer Vorschläge zu erarbeiten, wie die kommunal- und

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regionalpolitischen Ebenen der Landkreise und Regie- rungsbezirke politisch gestärkt werden können. Dabei sollen unter anderem die Frage nach der Direktwahl von Landräten, einer Trennung von Amt und Mandat in den Kreistagen oder mehr direkte Demokratie auf Land- kreis- und Regierungsbezirksebene diskutiert werden. Im Festzelt „Göckelesmaier“ ließ man anschließend das traditionelle Zusammenkommen gesellig ausklingen.

werden. Im Festzelt „Göckelesmaier“ ließ man anschließend das traditionelle Zusammenkommen gesellig ausklingen.

scheiBenwischer

Junge Union für individuelle Bildungschancen für die Zukunft

aktuelle Bildungspolitik und ihre herausforde- rungen – das war das thema des Bezirksausschusses nordwürttemberg am 21. märz mit der kultusmini- sterin von Baden-württemberg dr. susanne eisen- mann. sie sah die größten defizite der schüler in de- ren kernkompetenzen lesen, rechnen und schreiben und wolle daher auf stabilität in der schulstruktur setzen. Die JU Nordwürttemberg begrüßt es, unnötige Struk- turveränderungen in der vielfältigen Bildungslandschaft in Baden-Württemberg zu vermeiden. „Wir müssen wie- der leistungs- und ergebnisorientierter werden. Dazu gehört auch, dass ‚Schreiben nach Gehör‘ beendet und stattdessen Rechtschreibung ab der ersten Klasse kor- rigiert werden muss“, so Eisenmann. Der bestehende Mangel an Lehrkräften, welcher insbesondere an Ge- meinschaftsschulen vorherrscht, wurde ebenfalls disku- tiert. Die Junge Union sieht darin unter anderem eine Folge des gesamten Konzepts der Gemeinschaftsschule und spricht sich klar gegen die Einführung von gymnasi- alen Oberstufen aus. Vergleich-Tests für Schüler sollen auch in der Grund- schule durchgeführt werden, um das jeweilige Lern-

niveau evaluieren und individuelle Förderungsmög- lichkeiten ansetzen zu können. „Wir setzen uns für den Zugang zu den bestmöglichen, individuell angepassten Bildungschancen ein. Dafür müssen Schüler eingestuft und ihre Leistungen mit Noten bewertet werden. Zu- dem darf Inklusion nur dort vorangetrieben werden, wo das Schulkonzept sowie die äußeren Gegebenheiten

dies zum Kindeswohl zulassen“, ergänzt der Vorsitzende der JU Nordwürttemberg Dominik Martin. Im Anschluss an die Diskussion mit der Ministerin ver- abschiedete der Bezirksausschuss ein von Ann-Cathrin Simon und Marie-Sophie Lanig erarbeitetes Papier, das folgende Forderungen enthält:

- Verbindliche Grundschulempfehlung statt Beratungs- gespräche

- Keine weiteren Standorte für Gemeinschaftsschulen

- Keine gymnasiale Oberstufe an den bestehenden Ge- meinschaftsschulen

- Verantwortungsvolle und altersgerechte Sexualauf- klärung an unseren Schulen

- Inklusion in Maßen und weitere Förderung von spe- ziellen sonderpädagogischen Einrichtungen für Men- schen mit Behinderung

Maßen und weitere Förderung von spe- ziellen sonderpädagogischen Einrichtungen für Men- schen mit Behinderung 19 19
Maßen und weitere Förderung von spe- ziellen sonderpädagogischen Einrichtungen für Men- schen mit Behinderung 19 19

19 19

der schwarze Grat

der schwarze Grat der schwarze Grat Bezirksteil der ju württemBerG-hohenzollern WWW.JU-WUEHO.DE Liebe Freundinnen und

der schwarze Grat

Bezirksteil der ju württemBerG-hohenzollern

WWW.JU-WUEHO.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, zum Anlass des einjährigen „Jubilä- ums“ der Grün-Schwarzen Landesregie- rung pflanzten die Landtagsfraktionen der Grünen und der CDU unlängst in Stuttgart einen Baum in der Nähe des Landtages. Natürlich wollte vor der Landtagswahl keiner von uns diese Ko- alition. Trotzdem halte ich es bei der Be- wertung dieser Koalition mit Wilhelm Busch „ein kluger Mann verehrt das Schwein; er denkt an dessen Zweck. Von außen ist es ja nicht fein, doch drinnen sitzt der Speck“. Und wenn man sich die Bilanz dieser Regierung ansieht, kommt man zu dem Schluss:

Diese Koalition war die richtige Entscheidung. Es war richtig, weil die Resultate im großen und ganzen stim- men. Die Resultate stimmen, weil die CDU die ge- staltende Kraft in dieser Koalition auf Augenhöhe ist. Durch die schwarze Handschrift der CDU haben wir in Baden-Württemberg eine Koalition der Möglichkeiten. Unter Innenminister Thomas Strobl wird endlich beim Thema Asyl wieder geltendes Recht angewandt und mit Abschiebungen auch durchgesetzt, Kultusmini- sterin Eisenmann sorgt dafür, dass unsere Grundschü- ler wieder ordentlich schreiben lernen, Wirtschafts-

ministerin Hoffmeister-Kraut hat dringende Korrek- turen der Landesbauordnung für 018 angekündigt und in Peter Hauk haben unsere Landwirte wieder einen Verbündeten und keinen Gegner. Alle Häuser bringen zusammen – unter Federführung von Minister Thomas Strobl – ein Kernthema der Zukunft voran: die Digitalisierung. Dies alles war und ist keine Selbstver- ständlichkeit sondern wurde von uns, teilweise auch gegen den Widerstand des Koalitionspartners, durch- gesetzt. Das wahrscheinlich prominenteste Beispiel dafür sind die Abschiebungen. Trotz aller inhaltlichen Erfolge fehlt uns aber trotzdem die Richtlinienkompe- tenz eines Ministerpräsidenten, wie wir beim Thema Diesel gesehen haben. Darum muss der gepflanzte Baum auch eher als ein Symbol für ein blühendes und gedeihendes Baden-Württemberg gesehen werden und nicht für eine blühende und wachsende Koalition. Weil diese muss spätestens 01 in dieser Konstellati- on ein Ende finden. Euer

01 in dieser Konstellati- on ein Ende finden. Euer Kurz notiert: JU Württemberg-Hohenzollern bei Trigema in

Kurz notiert: JU Württemberg-Hohenzollern bei Trigema in Burladingen (Zollernalbkreis)

Am Dienstag, 6. Juni 017, war die JU Württemberg- Hohenzollern für eine Sitzung mit Vor-Ort-Aktion bei TRIGEMA in Burladingen. Inhaber Wolfgang Grupp nahm sich für die rund 30 JUler Zeit für eine Firmen-

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besichtigung mit anschließender Diskussion zu Wirt- schaftspolitik, Gründergeist und unternehmerischer Verantwortung. Mehr dazu im nächsten Heft.

der schwarze Grat

Vier Junge Köpfe auf der Landesliste

maximilian klingele, susanne stehle, alice dorison und katharina Burger sind auf der landesliste zur Bundestagswahl

am 12. märz 2017 fand in meckenbeuren-Bro- chenzell (Bodenseekreis) die Bezirksvertreterver- sammlung der cdu württemberg-hohenzollern zur aufstellung der landesliste zur Bundestagswahl im herbst statt. mit vier jungen kandidaten ist der ju Bezirksverband ins rennen gegangen – alle vier konn- ten das rennen für sich entscheiden. Auf Listenplatz 0 der CDU Baden-Württemberg konnte sich Maximilian Klingele, JU Bezirksgeschäfts- führer aus Bad Waldsee (Kreis Ravensburg), gegen zwei weitere Bewerber schon im ersten Wahlgang durch- setzen. Listenplatz 30 konnte Susanne Stehle, Presse- referentin der JU Württemberg Hohenzollern aus dem

Zollernalbkreis, für sich entscheiden. Alice Dorison, Vorsitzende des JU Stadtverbands Tübingen, wurde von der CDU Württemberg-Hohenzollern auf Listenplatz 46 gewählt. Katharina Burger, Kreisvorsitzende der JU Sig- maringen, kandidierte für Listenplatz 5 und wurde von den Delegierten in Meckenbeuren auf diesen gewählt. Bei der Landesvertreterversammlung mit anschlie- ßendem Landesparteitag zwei Wochen später, am 5. März 2017, in Sindelfingen wurden alle Kandidaten von den rund 70 Delegierten der CDU-Baden-Württem- berg bestätigt. Vierzig Prozent der der Landesliste sind 35 Jahre oder jünger - ein tolles Ergebnis das zeigt, die JU im Land ist gut aufgestellt.

Ländlicher Raum im Fokus

am 8. april fand in hailtingen eine gemeinsame sitzung mit dem Bezirksfachausschuss ländlicher raum und landwirtschaft, der frauen union und der senioren union im Bezirk statt. Beim austausch mit der staatssekretärin im ministerium für ländlichen raum und verbraucherschutz, friedlinde Gurr-hirsch mdl, standen die Politik für den ländlichen raum, die möglichkeiten vor allem für die jungen menschen dort und der Breitbandausbau im mittelpunkt. Baden-Württemberg ist ein Flächenland, etwa jeder dritte Baden-Württemberger lebt im ländlichen Raum. Eine enorme Wirtschaftskraft steckt in unseren länd- lichen Räumen, viele Hidden Champions und Welt- marktführer haben dort ihre Heimat. Die Zukunftsfä-

higkeit der ländlichen Räume lebt vor allem auch von einer Politik, die sich zu diesem Lebensraum bekennt – von vorausschauender Struktur- und Entwicklungspo- litik. Dazu zählt auch ein flächendeckender Breitband- ausbau als wichtiger Standortfaktor. Vor allem dort, wo der Netzausbau nicht vom Markt geregelt wird, in unserem ländlichen Raum, muss der Ausbau zukunfts- fester Netze noch stärker mit staatlicher Unterstützung voran gebracht werden. Am Ende der Veranstaltung hoben die Teilnehmer nochmal eines ganz deutlich her- vor: Die Union, mit all ihren Vereinigungen, steht zu un- serem ländlichen Raum. Er ist der Motor für unser Land, bietet eine unglaubliche Lebensqualität und steht für uns daher klar im Fokus.

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JU-Kreisverband Enzkreis/Pforzheim Die ersten Pforzheimer Gespräche Die Junge Union Enzkreis/Pforzheim,
JU-Kreisverband Enzkreis/Pforzheim
Die
ersten Pforzheimer Gespräche
Die
Junge
Union
Enzkreis/Pforzheim,
Böblingen,
Freudenstadt veranstalteten
Calw und
Mitte Febru-
ar die „Ersten
Pforzheimer Gespräche“. Das zweitä-
gige Event in der Goldstadt diente dazu,
sich unter
den
Kreisverbänden
näher
kennenzulernen
und
beispielsweise darüber zu diskutieren, was Jugend-
liche bewegt, sich
politisch
zu engagieren. Nach
einer kurzen
Begrüßung
durch Philipp
Dörflinger,
dem
Kreisvorsitzenden
der
JU
Enzkreis/Pforz-
heim, stellte sich der Bürgermeisterkandidat Pe-
ter Boch den ca. 50 Jugendlichen
aus ganz Baden-
Württemberg vor. Nach mehreren Workshops wurde den externen
Kreisverbänden bei einer
kurzen Sight-Seeing-Tour die Goldstadt
nähergebracht. So
unter anderem die Schmuckwelten
wurden
und der Sparkassenturm besichtigt. „Bei
einer tollen
Aussicht
über Pforzheim
und
einem
Glas Goldstadtsekt konnten die
Goldstadt schmecken“, so Dörflinger.
Jugendlichen förmlich den Glanz der
so Dörflinger. Jugendlichen förmlich den Glanz der JU-Kreisverband Konstanz „Kauf für Konstanzer eins
so Dörflinger. Jugendlichen förmlich den Glanz der JU-Kreisverband Konstanz „Kauf für Konstanzer eins
JU-Kreisverband Konstanz „Kauf für Konstanzer eins mehr“: Tafel JU sammelt Lebensmittel Am . April 017
JU-Kreisverband Konstanz
„Kauf für Konstanzer eins mehr“: Tafel JU sammelt Lebensmittel
Am .
April 017 veranstaltete die Junge
Union Kreisverband Konstanz (JU)
in Kooperation mit der Konstanzer Tafel die Aktion „Kauf eins mehr“ in einem
in
der Innenstadt von Konstanz. Von 9 bis 17 Uhr wurden
alle
EDEKA Markt
ein Produkt
und dieses an die
Kon-
Kunden dazu aufgerufen,
mehr zu erwerben
Leute beteiligten sich an
dieser Aktion
und so
stanzer Tafel zu spenden. Viele
konnten bis Tagesende
knapp 30 Kisten
mit Lebensmitteln gefüllt werden. Bis
Menschen
zu 100 bedürftige
täglich greifen
in Konstanz auf das Angebot der
Tafel zurück. „Wir sind sehr
bensmittel helfen uns sehr,
dankbar über
diese Aktion. Die
gesammelten Le-
das Angebot
für
die kommenden Wochen und Mo-
nate sicherzustellen“,
Tafel,
lobt die Leiterin
der Konstanzer
Anita Hoffmann.
Auch
der Oberbürgermeister der
Stadt Konstanz, Uli
Burchardt, beteiligte
und spendete seinen Einkauf
an
die Konstanzer
Tafel.
sich an der Aktion
wir
auch
„Mit dieser Aktion möchten
über die Arbeit
der über
900 Tafeln
in
po-
Deutschland informieren. Die
sitive
Resonanz
und
große Spenden-
bereitschaft sind
ein beeindruckendes
Zeichen“, stellt der JU Kreisvorsitzende
Levin
Eisenmann abschließend fest.

sind ein beeindruckendes Zeichen“, stellt der JU Kreisvorsitzende Levin Eisenmann abschließend fest.

aus’m ländle

JU-Kreisverband Main-Tauber JU-Mitglied wird zum Diakon geweiht An Christi Himmelfahrt wurde JU Mitglied Philipp
JU-Kreisverband Main-Tauber
JU-Mitglied wird zum Diakon geweiht
An
Christi Himmelfahrt wurde JU
Mitglied
Philipp Ostertag vom
Freiburger Erzbischof Stephan
Burger in Walldürn zum Diakon ge-
weiht. Dies ist die wichtigste Station auf dem
Weg zur Priesterwei-
he und gilt als vorläufiger Höhepunkt auf dem Berufungs- und Aus-
bildungsweg der Priesterseminaristen.
Das Wort „Diakon“
stammt
vom griechischen Verb „diakonein“. Es bedeutet „dienen“ und „für-
Natürlich
schlossen
sich
auch einige Vertreter der
Union den zahlreichen Gratulanten an, nachdem
man gemeinsam Philipps ersten
Gottesdienst als Diakon in dessen Heimatgemeinde
St. Josef in Marbach besucht hatte.
sorglich helfen“. Jungen
sorglich
helfen“.
Jungen
Josef in Marbach besucht hatte. sorglich helfen“. Jungen JU-Kreisverband Heilbronn Gemeinsame Weinprobe Zu einer
JU-Kreisverband Heilbronn Gemeinsame Weinprobe Zu einer geselligen Weinprobe in der Heilbronner Jungunionisten aus
JU-Kreisverband Heilbronn
Gemeinsame Weinprobe
Zu einer geselligen Weinprobe in der Heilbronner
Jungunionisten
aus Heilbronn und
Main-Tauber.
Genossenschaftskellerei trafen sich die
Nach einer gemeinsamen Vorstandssit-
zung der beiden Kreisverbände folgte eine
Kellereibesichtigung durch Kellermeister Die-
ter Beil. Im Anschluss daran brachte Probenleiter
Willi Keicher in einer sehr humorvollen
Art und Weise den Anwesenden
den Heilbronner Wein näher. „Ich
habe mich sehr über
einen tollen Abend
und den
Besuch
un-
serer Freunde aus Main-Tauber gefreut“,
so der JU-Kreisvorsitzende Markus
Beil.
Der Main-Tauberer Vorsitzende Andreas
Lehr bedankte sich im Gegenzug für die
Einladung und die tolle Weinprobe.
im Gegenzug für die Einladung und die tolle Weinprobe. JU-Stadtverband Tübingen 40 Jahre „Deutscher Herbst“
im Gegenzug für die Einladung und die tolle Weinprobe. JU-Stadtverband Tübingen 40 Jahre „Deutscher Herbst“

JU-Stadtverband Tübingen

40 Jahre „Deutscher Herbst“

Am 7. April durfte die Junge Union Tübingen den ehemaligen Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger im Restaurant „Porta Rossa“ begrüßen. Herr Klaus Pflieger war von 1975 bis 013 bei der Justiz tätig – zunächst als Generalstaatsanwalt in Stuttgart und anschließend bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Vor allem in der Zeit des „Deutschen Herbstes“ war er in die Prozesse gegen die linksextremistische Terrorgruppe RAF eingebunden. Der mit vielen persönlichen Erfahrungen geprägte Vortrag spannte einen Bogen von der RAF und deren terroristischen Aktionen,

beispielsweise der Schleyer-Entführung im September 1977, bis zu den RAF-Prozessen in Stammheim und den juristischen Fahndungserfolgen. Im Anschluss zog Klaus Pflieger einen interessanten Vergleich zwischen dem Terror in der Zeit des „Deutschen Herbstes“ und dem islamistischen Terror heute und schloss seinen spannenden Vortrag mit den Worten „Terror kann Angst und Schrecken verbreiten, aber unserer rechtsstaatli- chen Ordnung nichts anhaben“.

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Worten „Terror kann Angst und Schrecken verbreiten, aber unserer rechtsstaatli- chen Ordnung nichts anhaben“. 3 3

aus’m ländle

JU-Kreisverband Main-Tauber JU Main-Tauber besucht land- wirtschaftlichen Betrieb Die landwirtschaftlichen
JU-Kreisverband Main-Tauber
JU Main-Tauber besucht land-
wirtschaftlichen Betrieb
Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe sind
für den
Main-Tauber-Kreis von
besonderer Bedeutung.
Der Kreis-
vorstand
der
JU Main-Tauber besuchte hierzu
den
Hof
Aischland in
Weikersheim.
Das
der
Gespräch mit den Vertretern
verschiedenen landwirtschaftlichen Instituti-
onen
im Main-Tauber-Kreis hat deutlich gezeigt: Unsere
Landwirte
leisten hervorragende Arbeit! Sie
brauchen
hierfür aber auch
rechtliche Sicherheit und
Verlässlichkeit in der Politik! Die Arbeit der Familienbetriebe verdient
größten Respekt und
und Norbert Beck für die
Wertschätzung in der Bürgerschaft.
Ein großer Dank an Margret
Einladung und die
wichtigen Einblicke. Wir stehen
als Union fest an der Seite
unserer Landwirte.
Wir stehen als Union fest an der Seite unserer Landwirte. JU-Kreisverband Ostalb Junge Union Ostalb besucht
JU-Kreisverband Ostalb Junge Union Ostalb besucht Athen Eine Delegation der JU Ostalb besuchte Anfang Mai
JU-Kreisverband Ostalb
Junge Union Ostalb besucht Athen
Eine
Delegation
der JU Ostalb
besuchte Anfang Mai
die grie-
chische Hauptstadt. Dabei
standen Gespräche
mit
verschie-
denen
politischen Institutionen auf dem
Programm.
So wurde
die Gruppe durch
den Ständigen Vertreter
des Botschafters,
Marc Bogdahn, in der Deutschen
Botschaft empfangen.
In dem
Gespräch ging es vor allem um innenpolitische Themen sowie die
Finanzhilfen
an Griechenland. Zudem fand
ein Treffen
mit dem
Auslandsbüro
Griechenland
der
Konrad-Adenauer-Stiftung
statt. Kernthema waren
die deutsch-
die Zusammenarbeit mit der griechischen Schwesterpartei Nea
griechischen
Beziehungen
sowie
Dimokratia. Die Reise wurde durch eine Exkursion zu den Ruinen des antiken Delphi abgerundet.
JU-Kreisverband Tuttlingen JU-Bürgermeister im Kreis Eine wahre Schwemme an JU-Bürgermeistern erlebt der Kreisverband
JU-Kreisverband Tuttlingen
JU-Bürgermeister im Kreis
Eine wahre Schwemme
an JU-Bürgermeistern erlebt der Kreisverband Tuttlin-
gen im vergangenen
Jahr. Mit dem aus dem Kreis
Freudenstadt „importierten“
Simon
Axt,
ehemaliger
Kreisvorsitzender der
dortigen
JU,
erhielt
Durchhausen den
derzeit jüngsten
Bürgermeister im Landkreis. Kur-
ze Zeit später
Tuttlingen stammen-
konnte der aus dem Kreisverband
de Florian Zindeler das
Rathaus in Hohenfels (KV Konstanz) erobern.
Seinem Landkreis treu ergeben ist hingegen
Benedikt Buggle, der die
Gemeinde Böttingen
von sich überzeugen
konnte. Als krönender
Ab-
schluss
ergänzt Michael
Kollmeier das Quartett.
Aus Altersgründen
zwar kein JU-Mitglied
mehr, aber mit
ganzem Herzen
noch JUler, ero-
berte der
ehemalige Kreisvorsitzende
der JU Tuttlingen das Rathaus in
Hüfingen nach einem spannenden
zweiten Wahlgang. Wenn
das mal
keine kommunalpolitische Kompetenz bedeutet!
in Hüfingen nach einem spannenden zweiten Wahlgang. Wenn das mal keine kommunalpolitische Kompetenz bedeutet! 44
in Hüfingen nach einem spannenden zweiten Wahlgang. Wenn das mal keine kommunalpolitische Kompetenz bedeutet! 44

44

aus’m ländle

aus’m ländle JU Baden-Württemberg „Kick-Off“ zum Andreas Jung Wahlkampf mit Der zweite Landesausschuss
JU Baden-Württemberg „Kick-Off“ zum Andreas Jung Wahlkampf mit Der zweite Landesausschuss dieses Jahres wurde
JU Baden-Württemberg
„Kick-Off“ zum
Andreas Jung
Wahlkampf
mit
Der
zweite
Landesausschuss dieses Jahres
wurde
in
Kombination mit einer Orts- und Kreisvorsitzendenkon-
ferenz in Engen (Hegau) veranstaltet. Als
Gast konnten
wir Andreas Jung
der Landesgruppe
MdB begrüßen,
den Vorsitzenden
Baden-Württemberg
im
Deutschen
Bundestag.
Der Abgeordnete schwor
uns bei
diesem
„Kick-Off“
zum Bundestagswahlkampf 017 auf die
nächsten Monate
ein.
In
seinem Impulsreferat
ging er nicht nur auf die aktuelle
politische Lage
nach den
Landtagswahlen
und nach dem kurzfri-
stigen „Schulzhype“ ein, sondern übte auch Kritik
an europäischen „Baustellen“ wie dem Brexit-Re-
ferendum
und rückte auch die aktuell
sehr span-
nende
innenpolitische Situation
in Frankreich
in
span- nende innenpolitische Situation in Frankreich in JU Baden-Württemberg SWR-Intendant Boudgoust zu Gast Beim
span- nende innenpolitische Situation in Frankreich in JU Baden-Württemberg SWR-Intendant Boudgoust zu Gast Beim
JU Baden-Württemberg SWR-Intendant Boudgoust zu Gast Beim dritten Landesausschuss in diesem Jahr konnten wir den
JU Baden-Württemberg
SWR-Intendant Boudgoust zu Gast
Beim
dritten Landesausschuss in
diesem
Jahr
konnten
wir
den
ehemaligen ARD-Vorsitzenden
und
heutigen SWR-Inten-
danten
Peter Boudgoust begrüßen,
der zum Thema „Medien-
landschaft im Wandel – Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks“ referierte. Nach den Ausführungen
im Zeitalter von
von Boudgoust, die vor allem aus einem Überblick über die Position der „klassischen Medien“
Ple-
Fake News und Sozialen Medien
bestanden, blieb ausreichend Zeit für
eine Diskussion im gut besuchten
num. Die Fragen
keine Serien-Produktionen wie die
reichten thematisch vom Unterhaltungsprogramm (warum
politischen
BBC?) über das Problemfeld
„soziale Medien vs. klassische
Medien“ (Risiken und Chancen?) bis zu
Themen. So gestand
Boudgoust ein, dass auch Fehler auf Seiten der
Medien gemacht wurden – den Vorwurf,
eingeräumt zu haben, wies er ebenfalls nicht ab, jedoch
merkte er an, dass diese
der AfD zu viel Sendezeit
schließlich einerseits anfangs hohen
Nachrichtenwert besessen und sich andererseits durch
häufige mediale
Auftritte auch eher selbst geschadet
des SWR in der Bevölkerung:
habe. Außerdem betonte er den Stellenwert
Der SWR sei
insbesondere durch
seine regionale Auf-
stellung ein wichtiges Medium
und genieße lt. Studien
ein
hohes Ansehen und
Vertrauen der
Menschen im
Land
(nach der Polizei auf Platz
bei einer Befragung
im Jahr 016).
Ansehen und Vertrauen der Menschen im Land (nach der Polizei auf Platz  bei einer Befragung

55

naGelBrand

Es gibt keine Ausreden mehr!

Auch wenn die Endphase der großen Koalition im Bund von gewissen Auflösungserscheinungen geprägt ist, wurde (nahezu „unter dem Radar“ am gleichen Tag wie die „Ehe für alle“ und das umstrittene NetzDG) ein wichtiger Schritt für die Zukunft Deutschlands getan:

Durch die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung für öffentliche WLANs wurde eine Rechtssicherheit ge-

schaffen, die es privaten Einzelanbietern erleichtert, ihr drahtloses Netz anderen zur Verfügung zu stellen. Bereits einige Wochen zuvor war

auf EU-Ebene beschlossen worden, den Ausbau von kostenfreien WLAN- Hotspots in den kommenden zwei

Jahren mit 10 Millionen Euro zu un- terstützen. Zwei Schritte in die richtige Richtung – die aber doch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass Deutschland beim Ausbau der mobilen Datennetze noch weit hinterherhinkt. Dabei wird sich die Bedeutung der Netze in naher Zukunft massiv erhöhen: War freies WLAN vor wenigen Jahren noch ein „nice to have“ für den Tourismus-, Stu- dien- und Wirtschaftsstandort, wird die Vernetzung für die Stadt der Zukunft essentiell sein. Vorreiter im Be- reich „Smart City“ wie die spanische Stadt Santander zeigen, wohin die Reise gehen kann: Dort melden sich Mülleimer selbständig, wenn sie voll sind – und vermei- den so sowohl ein unsauberes Stadtbild als auch un-

nötige Fahrten für die Müllabfuhr. Sensoren im Boden sorgen dafür, dass nicht nur Parkhäuser, sondern alle In- nenstadtparkplätze in ein zuverlässiges Parkleitsystem integriert werden können. Und wir wissen, die Digitalisierung kann noch mehr:

Seit Jahren wird gefordert, dass man Amtsgeschäfte vom PC aus tätigen kann, statt im Landratsamt oder auf dem Rathaus eine Nummer zu ziehen und es sich eine Stunde lang gemütlich zu machen (und das in Ba- den-Württemberg – über die Situation

in Städten wie Berlin müssen wir gar nicht reden). Und die Veröffentlichung vieler Daten (von Klassikern wie dem

Haushaltsplan bis hin zu den Sensor- daten der „Smart City“ oder „Smart Village“) im Sinne des Open-Data-Ansatzes ermöglicht Erkenntnisse, an die wir alle vielleicht noch nicht einmal denken. Zugegeben: Keine der Neuerungen für sich alleine genommen rechtfertigt zwingend hohe Investitionen in die digitale Infrastruktur. Wenn unsere Städte und Ge- meinden aber langfristig wettbewerbsfähig bleiben wol- len – übrigens gerade im ländlichen Raum – dann wer- den sich diese Investitionen auszahlen. Das fängt mit dem öffentlichen WLAN an, aber hört dort noch lange nicht auf. Wir müssen von der „WLAN-Wüste Deutsch- land“ hin zu blühenden Landschaften kommen. In der heutigen Zeit ist klar: Es gibt keine Ausreden mehr! (hg)

„Von der ‚WLAN-Wüste Deutschland‘ hin zu blü- henden Landschaften“

6

Bild: fotolia / Mirko

naGelBrand

Teurer Brexit?

Die Stimmung zwischen Brüssel und London ist an- gespannt. Großbritannien war schon immer ein schwie- riger, aber dennoch wichtiger Partner in der EU. Über ständig neu ausgehandelte Sonderregelungen, bis hin zum Erhalt einer großen Volkswirtschaft in der EU. Nach dem Brexit-Referendum steht nun aber fest: Die Briten steigen aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte, dass die Briten sich keine Illusionen über den Ausgang machen sollten. Der Brexit komme erst zustande, wenn alle Rechtsfragen geklärt seien. Doch was heißt das für uns?

Die Bundesregierung hat natürlich

und Pflichten ist, besteht die eigentliche Pflicht der Briten darin, die ausstehenden Zahlungen in den EU- Haushalt in den kommenden Jahren zu bezahlen. Es gibt bei den komplexen Verschachtelungen des EU-Haus- halts, der immer auf sieben Jahre ausgerichtet ist, auch lange nach dem Austritt Bereiche, für die die Briten finanzielle Zusagen gemacht haben. Die EU-Komission spricht von 60 Milliarden Euro. Hierbei von einer „Strafzahlung für den Austritt“ zu sprechen ist auch falsch. Diese

Verpflichtungen ist Großbritannien bewusst verbindlich eingegangen,

welche bei einem Austritt auch ver- bindlich eingelöst werden müssen. Das wird die EU sicherlich als Druckmittel bei den Ver- handlungen nutzen. Die Briten haben ein sehr großes Interesse daran, die Handelsabkommen mit dem wich- tigsten Handelspartner nicht in Gefahr zu bringen, da- her wird es hier wohl keinen allzu großen Widerstand geben. Auch wenn sich die Briten viel vom Brexit erhofft ha- ben; das Ergebnis wird ernüchternd für die Briten aus- fallen. Die Geschlossenheit der EU-Staaten gegenüber dem Brexit wünscht man sich auch in weiteren kom- menden Fragen. Bei diesem englischen Sprichwort sind sich aber alle einig: „Aus einem Schweinsohr kann man keine seidene Börse herstellen“. (eg)

„Die EU hat einen guten Ausgangspunkt.“

großes Interesse daran, den Aufent- halt der ca. 100.000 Deutschen Bür- ger in Großbritannien zu sichern. Ohne Rechtssicher- heit für unsere Deutschen und EU-Bürger in Fragen wie Krankenversicherung, Sozialleistungen usw. darf es keine Eingeständnisse in den Verhandlungen über die weiteren Handelsbeziehungen geben. Darauf muss die Bundesregierung bestehen. Jedoch sind die Vor- stellungen über die Verhandlungsreihenfolge unter- schiedlich. Während die Briten direkt über den Handel sprechen möchten, drängt die EU auf die Sicherheit der eigenen Bürger auf britischem Boden. Diese Haltung sollte auch beibehalten werden. Die EU hat für die Verhandlungen einen guten Aus- gangspunkt. Wenn auch immer die Rede von Rechten

Bild: fotolia / pixs:sell

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aBGeGrätscht

Am 2. Mai betonte Ursula von der Leyen: „Die Wehr- macht ist in keiner Form
Am 2. Mai betonte Ursula von der Leyen: „Die Wehr-
macht ist in keiner Form traditionsstiftend für die Bun-
deswehr. Einzige Ausnahme sind einige herausragende
Einzeltaten im Widerstand, aber sonst hat die Wehr-
macht nichts mit der Bundeswehr gemein.“ Uschi – da
liegst Du mal voll daneben!
Die Bundeswehr ist tief in der Wehrmacht verwurzelt,
ohne die Wehrmacht hätte es die Bundeswehr niemals
gegeben. Es waren ehemalige Wehrmachtoffiziere, die
der Bundeswehr einen demokratischen und staats-
bürgerlichen Geist verordnet haben. Der militärische

„Uschi – Du liegst voll daneben!“

Widerstand unter Graf Stauffenberg war von Wehr- machtsoffizieren organisiert – die nicht nur mit Ihrer Treueidverpflichtung, sondern auch mit ihrem Patriotis- mus gerungen haben. Der Missbrauch der Wehrmacht durch die Nazis darf nicht zu eine Pauschalverunglimpfung von Wehrmacht, Bundeswehr und Soldatentum führen. Die derzeitigen Pauschalverurteilungen haben unsere Großväter nicht verdient. Es wäre an der Zeit, unsere Truppe endlich zu- kunftsfähig zu machen, anstatt jegliche Traditionen zu bekämpfen und zu verleugnen. (mn)

jegliche Traditionen zu bekämpfen und zu verleugnen. (mn) Wer wusste es? Der Bitcoin ist auf Höhenflug.
jegliche Traditionen zu bekämpfen und zu verleugnen. (mn) Wer wusste es? Der Bitcoin ist auf Höhenflug.

Wer wusste es?

Der Bitcoin ist auf Höhenflug. Lag er Ende März noch bei 1.000 USD, ist er innerhalb von sechs Wochen um 100 % auf .000 USD gestiegen – obwohl er weiterhin keinen Regularien unterliegt und als das unsicherste Zahlungsmittel gilt, fragen Privatpersonen und Insti-

tutionen

gilt, fragen Privatpersonen und Insti- tutionen die Kryptowährung immer stärker nach. Wer 009 etwa 30

die Kryptowährung immer stärker nach.

Wer 009 etwa 30 Dollar in Bitcoins investiert hat,

ist heute mehr als zweifacher Millionär: Eine gewagte Investition, die sich gelohnt hätte. Ob sich der Kauf von Bitcoins heute noch lohnt, die zum Teil Kurs- schwankungen von über 70 % innerhalb weniger Tage

aufweisen?

(cf)

Trauer um Helmut Kohl

Trauer um Helmut Kohl Tief betroffen war die ganze Junge Union vom Tod von Bundeskanzler a.
Trauer um Helmut Kohl Tief betroffen war die ganze Junge Union vom Tod von Bundeskanzler a.

Tief betroffen war die ganze Junge Union vom Tod von Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl. Rund 50 Mit- glieder aus ganz Deutschland – darunter zahlreiche aus Baden-Württemberg – versammelten sich am Haus des Kanzlers der Einheit, um seiner zu gedenken und ihm für die Deutsche Einheit und ein Europa in Frieden und Freiheit zu danken.

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Bilder Trauerzug: Ruffler

Die JU kocht!

die ju kocht

Nicht nur der politische Gegner wird von der JU gebraten: Die JUler schwingen gerne auch selbst den Kochlöffel. In dieser Rubrik seid ihr gefragt! sendet uns eure rezepte mit fotos an hg@ju-bw.de zu.

Rosmarinlachs

mit

karamelisiertem Ofengemüse

und mit etwas Olivenöl bestrichen

250g Lachsfilet

Jeweils 1 rote und gelbe Paprika 3-4 mittelgroße Kartoffeln

1 Fenchel

1 mittelgroße Zwiebel Rosmarin, Salz, Pfeffer

1 Zitrone Olivenöl Honig

alice dorison Alice Dorison ist Vorsitzende des JU-Stadtverbands Tübingen und stellvertretende Vor- sitzende des
alice
dorison
Alice Dorison ist
Vorsitzende des JU-Stadtverbands
Tübingen und stellvertretende Vor-
sitzende des JU-Kreisverbands Tü-
bingen.

Das Gemüse waschen, schä- len und der Länge nach in Stücke schneiden. Lachsfilet mit Zitronen-

saft beträufeln. Backofen auf 00° vorheizen. Ein Backblech mit 4 EL

Öl bestreichen, das Gemüse darauf verteilen und ca. einen EL Honig darüber streichen. In den heißen Ofen schieben und knusprig ba- cken. Immer wieder wenden, so dass das Gemüse schön karamelli- siert. Das ofengebackene Gemüse herausnehmen und warm stellen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen nicht ausschalten. Lachsfilets auf das Backblech legen und ca. 5-6 Min. mit der Hautseite nach unten im Ofen (00°) braten. Den Fisch wenden und noch 1 Min.

braten. Mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Den fertigen Fisch mit Zitronenschale bestreuen und mit Zitronensaft beträu- feln. Mit dem Gemüse auf Tel- ler anrichten. Guten Appetit!

Hintergrundbild: yonibunga / Fotolia.com. Essen: Tanja / Fotolia.com

9 9

nl – nachricht von löBel

NL
NL

Nachricht von Löbel

Liebe Freundinnen und Freunde, am 4. September ist Bun- destagswahl. In den nächsten Wochen gibt es für uns als Jun- ge Union daher nur ein Thema:

Wahlkampf. Unser Ziel ist klar:

wir wollen in Baden-Württemberg ein super Ergebnis einfahren, alle 38 Wahlkreise direkt gewinnen und vielleicht sogar noch ein paar Mandate über die Landesliste oben draufpacken. Die Rahmenbedingungen sind gut, sehr gut sogar. Aber die Wahl ist noch lange nicht gewon- nen. Ganz im Gegenteil. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Wochen zu nutzen und wirklich alle poten- ziellen Wählerinnen und Wähler von uns als CDU/CSU zu überzeugen. Bei dieser Bundestagswahl geht es um viel. Es geht um Sicherheit und Stabilität. Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Es geht um Investitionen in Bildung und Innovation. Es geht darum, ob wir Deutschland fit für die Zukunft machen oder ob Deutschland durch Rot-Rot-Grün aus der Vergangenheit heraus betrachtet und rückabgewickelt werden soll. Mit connect17 hat die Junge Union Deutschlands bereits in den zurückliegenden Landtagswahlkämpfen gezeigt, dass es der CDU am Besten von allen gelingen kann, gerade bei bisherigen Nichtwählern zu gewinnen. Deshalb meine herzlich Bitte an euch alle: helft mit! Helft euren Direktkandidaten vor Ort. Macht gemein- sam mit euren Bundestagskandidaten Haustürbesuche und sorgt somit für eine maximale Mobilisierung.

Danke für Frieden und Freiheit – Danke Helmut Kohl!

Und auch wenn all unsere Blicke auf den vor uns liegenden Wahlkampf gerichtet sind, so wollen wir an dieser Stelle einem großen Deutschen und Europäer ge- denken, dem vor wenigen Wochen verstorbenen Bun- deskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl. Helmut Kohl war ein Glücksfall für Deutschland. Er hat es verstanden, als die geschichtliche Stunde es zu- ließ, die Einheit unserer Nation zu erreichen. Damit voll- endete Helmut Kohl, was Konrad Adenauer begonnen hatte. Über 5 Jahre lang war Helmut Kohl Bundesvor- sitzender der CDU Deutschlands. Er hat die CDU und noch viel mehr, er hat Deutschland und Europa, in dem wir als junge Generation heute in Frieden und Freiheit miteinander leben, so geprägt, wie wir es heute erle- ben. Damit hat er Geschichte geschrieben und diese Geschichte lebt fort auch nach seinem Tode. Ich bin stolz drauf, dass wir als Junge Union in einer Mahnwache in den Stunden nach seinem Tod dem Kanz- ler der Einheit in Würde die letzte Ehre erwiesen haben. Allen Mitgliedern und Freunden der Jungen Union, die in Ludwigshafen dabei waren, sei an dieser Stelle noch- mals herzlich gedankt. Lasst uns also kämpfen: kämpfen im Sinne Helmut Kohls für Einigkeit und Recht und Freiheit und ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Herzliche Grüße

in dem wir gut und gerne leben. Herzliche Grüße Euer Nikolas 30 Danke für Frieden und

Euer Nikolas

30

30 Danke für Frieden und Freiheit. Ruhe in Frieden. Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl *

Danke für Frieden und Freiheit. Ruhe in Frieden.

Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl

* 3. April 1930

† 16. Juni 2017

30 Danke für Frieden und Freiheit. Ruhe in Frieden. Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl *
Mitgliederstatistik Kreisjahreshauptversammlungen mitgliederstand 30.06.2017 und vergleich zum 30.06.2016 kreisverbände
Mitgliederstatistik Kreisjahreshauptversammlungen mitgliederstand 30.06.2017 und vergleich zum 30.06.2016 kreisverbände

Mitgliederstatistik

Kreisjahreshauptversammlungen

mitgliederstand 30.06.2017 und vergleich zum 30.06.2016

kreisverbände nach veränderung (absolut)

Protokolle

Nicht

vergessen:

und Kreisjahres-

von Orts-

immer

hauptversammlungen

gleich an die Bezirks- und die Landesgeschäftsstelle der JU schicken!

ravensburg (08.01.017)

Vorsitzender

Matthäus Bürkle

stellv. Vorsitzende

Daniel Brennenstuhl

Jürgen Natterer

Marc Schroedter

Geschäftsführer

Bastian Spägele

Finanzreferent

Lorenz Klingele

Pressereferent

Timo Baljer

Schriftführer

Philipp Fackler

Medienreferent

Markus Strobel

Mitgliederreferent

Christopher Buchmann

tübingen (17.0.017)

Vorsitzender

Georg Riege

stellv. Vorsitzende

Alice Dorison

Geschäftsführerin

Lars Kopp Nathalie Wicher Cornelia Hohmann

Finanzreferentin

Alexandra Falvay

Pressereferent

Timo Piontek

Schriftführerin

Aurelia Häußler

Medienreferentin

Katharina Baronin von

Mitgliederreferent

Koskull Michael Bock

lörrach (19.03.017)

Vorsitzender

Dominik Apel

stellv. Vorsitzende

Aron Philipp

Samuel Roths

Finanzreferent

Axel Mitbauer

Pressereferent

Daniel Lorenzen

Internetreferent

Simon Höferlin

Schriftführer

Felix Kohler

Böblingen (19.03.017)

Böblingen (19.03.017) Vorsitzender [neu]

Vorsitzender [neu]

 

matthias miller

stellv. Vorsitzende

Christian Guggenberger

Wahab Moradi

Pierre Trümper

Finanzreferent

Daniel Schäfer

Geschäftsführer

Christopher Felder

Schriftführer

Nico Knoblich

Pressereferent

Colin Klein

Internetreferent

Sascha Windisch

Mitgliederreferent

Simon Straube-Kögler

Medienreferentin

Nadine Guggenberger

zollernalb-kreis (10.03.017)

Vorsitzender

Sebastian Mänder

stellv. Vorsitzende

Jannik Kleinmann

Böblingen

36

+ 4

+ %

Susanne Stehle

Waldshut

118

+ 11

+ 10 %

Geschäftsführer

Steffen Conzelmann

Heidelberg

31

+ 9

+ 4 %

Finanzreferent

Björn Riede

Hohenlohe

14

+ 5

+ 4 %

Schriftführer

Max Hugendubel

Heilbronn

33

+ 3

+ 1 %

Pressereferentin

Susanne Stehle

Calw

10

+ 1

+ 1 %

Mitgliederreferent

Dennis Kiener

Lörrach

45

- 1

- %

 

Göppingen

195

- 1

- 1 %

rems-murr (01.04.017)

Freudenstadt

11

- 3

- %

Vorsitzende [neu]

Vorsitzende [neu]

ann-cathrin simon

Schwarzwald-Baar

144

- 3

- %

stellv. Vorsitzende

Michael Sloninka

Schwäbisch-Hall

106

- 3

- 3 %

Viktor Andreas

Baden-Baden

48

- 4

- 8 %

Inhaltl. Koordinator

Fabian Zahlecker

Karlsruhe-Stadt

45

- 4

- %

Finanzreferent

Andreas Schildknecht

Enzkreis/Pforzheim

0

- 4

- %

Mitgliederreferentin Carolin Schöllkopf

Freiburg

165

- 4

- %

Pressereferent

Sebastian Häbich

Heidenheim

13

- 4

- 3 %

Schriftführerin

Juliane Wilhelm

Bodensee

13

- 5

- %

Internetreferent

Christian Nuding

Mannheim

178

- 6

- 3 %

 

Emmendingen

81

- 6

- 7 %

heilbronn (01.04.017)

Tübingen

173

- 6

- 3 %

Vorsitzender

Markus Beil

Reutlingen

341

- 8

- %

stellv. Vorsitzende

Daniel Fritsche

Rastatt

156

- 9

- 5 %

Saskia Tauch

Breisgau-Hochschw.

1

- 9

- 7 %

Geschäftsführer

Andreas Hackel

Rottweil

196

- 10

- 5 %

Finanzreferent

Marius Schuhmacher

Konstanz

18

- 11

- 5 %

Pressereferent

Leonhard Reinwald

Ortenau

66

- 13

- 5 %

Veranstaltungsref.

Philipp Kaczmarek

Stuttgart

385

- 13

- 3 %

Schriftführer

Felix Schurr

Biberach

163

- 13

- 7 %

Medienreferent

Marius Blüm

Zollernalb

33

- 15

- 4 %

Mitgliederreferentin Kerstin Beil

Ludwigsburg

305

- 17

- 5 %

Rems-Murr

9

- 1

- 7 %

ostalb (07.04.017)

Karlsruhe-Land

479

- 3

- 5 %

Vorsitzender

Thomas Häfele

Rhein-Neckar

5

- 4

- 4 %

stellv. Vorsitzende

Markus Bosch

Sigmaringen

60

- 8

- 10 %

Felix Schneider

Ravensburg

364

- 9

- 7 %

Geschäftsführer

Jonas Kaufmann

Neckar-Odenwald

451

- 30

- 6 %

Finanzreferent

Michael Eisen

Main-Tauber

681

- 34

- 5 %

Schriftführer

Nico Schäffauer

Esslingen

38

- 35

- 13 %

Pressereferentin

Sarah Schmid

Ostalb

555

- 39

- 7 %

Internetreferent

Achim Bihr

Tuttlingen

6

- 4

- 14 %

 

Alb-Donau/Ulm

354

- 48

- 1 %

reutlingen (8.04.017)

Vorsitzende

Valérie Neumann

Bezirksverbände nach veränderung (abs.)

stellv. Vorsitzende

Sylvia Gaiser

Felix Mayer

Nordwürttemberg

3.473 – 117

– 3 %

Jan-Philipp Scheu

Nordbaden

.753

– 97

– 3 %

Geschäftsführer

Marcel Eder

Südbaden

1.617

– 88

– 5 %

Finanzreferentin

Franka Theis

Württemberg-Hoh.

.191

– 15

– 6 %

Pressesprecher

Daniel Konzelmann

Schriftführer

Lukas Felder

landesverband

Internetbeauftragter Philipp Weinmann

Mitgliederreferent

Tim Hackenberg

Baden-Württemb.

10.034 – 454

– 4 %

3131

 

Impressum

herausgeber:

im interview:

Junge Union Baden-Württemberg – Humane Gesellschaft – Heilbronner Straße 43 70191 Stuttgart

Peter Hauk MdL Fabian Gramling

Gastautor:

PStS Jens Spahn MdB

Tel.:

0711 66904-53

layout und satz:

Fax:

0711 66904-45

Hannes Griepentrog (hg)

hg@ju-bw.de

www.ju-bw.de

druck:

chefredakteur:

Thema-Druck GmbH Albert-Schweitzer-Str. 4 76703 Kraichtal Tel. 0751 965-11 www.thema-druck.de

Daniel Töpfer (dt)

chef vom dienst:

Christopher Felder (cf)

 

erscheinungsweise:

redaktion:

Vierteljährlich

Erdi Görkem (eg) Martin Numberger (mn) Lorenz Siegel (ls)

auflage dieser ausgabe:

3.500 Exemplare

verantwortlich für die artikel der Bezirks- und kreisverbände:

Anna Köhler

Dominik Apel

Sonja Grässle

Susanne Stehle

Redaktionsschluss für die hg 2017.3: 26.09.2017

Bezirksteile

Berichte aus den Kreisverbänden bitte per E-Mail an die Bezirksverantwortlichen senden. Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

GelBfüssler herausgeber: JU Nordbaden verantwortlich: Anna Köhler e-mail: gelbfuessler@ju-nordbaden.de

scheiBenwischer herausgeber: JU Nordwürttemberg verantwortlich: Sonja Grässle e-mail: scheibenwischer@ju-nw.de

anstösse herausgeber: JU Südbaden verantwortlich: Dominik Apel e-mail: anstoesse@ju-suedbaden.de

der schwarze Grat herausgeber: JU Württemberg-Hohenzollern verantwortlich: Susanne Stehle e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de

Wir sind umgezogen! Die Landesgeschäftsstelle der Jungen Union ist (eben- so wie die der CDU)
Wir sind
umgezogen!
Die Landesgeschäftsstelle der Jungen Union ist (eben-
so wie die der CDU)
in den Osterferien umgezogen. Ihr
findet uns jetzt ganz in der Nähe des Stuttgarter
Haupt-
bahnhofs im Gebäude der Handwerkskammer
(gegen-
über Milaneo,
an der
Haltestelle Stadtbibliothek):
junge
union Baden-württemberg
heilbronner straße 43 ·
70191 stuttgart
Die weiteren Kontaktdaten
bleiben wie gehabt:
telefon: 0711 66904-53 ·
e-mail: lgs@ju-bw.de
Öffnungszeiten: Di. – Do., 9.30
Uhr – 17.30 Uhr