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Freie Software,

die kostenlose Alternative zu teuren Softwarepaketen


oder warum Gutes nichts kosten muss!

"Am Anfang war alle Software frei."


Georg Greve

Referent:Uwe Hauck
Ein Junge namens ........

Referent:Uwe Hauck
Über den Referenten

 M.A. Uwe Hauck


 Studium der Informatik, Sprachwissenschaften, Computerlinguistik und
Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück
 Abschluß als Magister Artium CL&KI
 Softwareentwickler seit ca. 25 Jahren (ja, mein erstes Programm stammt
von 1983)
 Bisherige Firmen:
Forschungsstipendium bei IBM Heidelberg
Internet Berater und Entwickler bei Postbank
Softwareentwickler und Designer beim Kreditwerk
 Aktiv in verschiedenen Open Source Projekten, unter anderem Ubuntero,
Social Media Beratung, Openstreetmap, BOINC, Zooniverse, bekennender
Geek, Blogger (http://www.livingthefuture.de), Twitterer (@bicyclist), Linux
Pate

Referent:Uwe Hauck
Freie Software

 Was bedeutet freie Software?


 Wie entsteht freie Software?
 Was gibt es?
 Wie komme ich ran?
 Was mache ich bei Problemen?
 Wie tausche ich Daten aus?
 Freie Betriebssysteme, alles in einem

Referent:Uwe Hauck
Was ist frei an freier Software ?

”free as in free speech, not free beer”


(frei wie in freier Rede, nicht Freibier)
Richard Stallmann

Referent:Uwe Hauck
Was bedeutet Freie Software?

 Freie Software als Begriff geprägt durch


Richard Stallmann
 Open Source ist meist auch ”freie
Software”,Begriff geprägt von Eric S. Raymond
 Die Freiheit, das Programm für jedweden
Zweck zu verwenden
 Die Freiheit, das Programm anzusehen und
nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen
 Die Freiheit, das Programm weiterzugeben und
so z.B. einem Nachbarn zu helfen
 Die Freiheit, das Programm zu verbessern und
die Verbesserungen mit allen zu teilen

Referent:Uwe Hauck
Wie entsteht freie Software?
 Jemand hat ein Problem und entwickelt eine
Lösung
 Nicht durch Marktnachfrage oder auf
Anweisung eines Arbeitgebers
 Getrieben vom Wunsch ein konkretes Problem
zu lösen
 Durch die Offenlegung des Programms kommt
es oft zu weltweiter Zusammenarbeit
 ABER: Keine Chefs, maximal Koordinatoren
 ”Ein Volk ohne Könige”
Referent:Uwe Hauck
Was gibt es?
 Grob gesagt: Alles!
 Prominente Beispiele
 OpenOffice (Microsoft Office)
 Thunderbird (Outlook, Outlook Express)
 Firefox (Internet Explorer)
 Gimp (Adobe Photoshop)
 Scribus (Publisher)
 Kino, Cinelerra (Videostudio)
 Rhythmbox, Gxine, Kaffeine (Windows Media Player)
 Digikam (Programme der Kamerahersteller)
 Freemind (Mindmanager)
 Vielfältige Entwicklungsumgebungen
 Und vieles mehr
Referent:Uwe Hauck
OpenOffice

Referent:Uwe Hauck
Thunderbird

Referent:Uwe Hauck
Firefox

Referent:Uwe Hauck
Scribus

Referent:Uwe Hauck
Kino

Referent:Uwe Hauck
Cinelerra

Referent:Uwe Hauck
Amarok

Referent:Uwe Hauck
Digikam

Referent:Uwe Hauck
Freemind

Referent:Uwe Hauck
Anzahl freier Software am
Beispiel dieses Notebooks

 Anzahl auf diesem Notebook installierter


Programmpakete inkl.
Betriebssystemprogramme
 Knapp 2600
 Anzahl in Ubuntu 10.04 verfügbarer
Programmpakete: 25000 !

Referent:Uwe Hauck
Benutzt das eigentlich
irgendwer ?
 Die Justiz-, Polizei- und Militärdirektion (JPMD) des Schweizer Kantons Basel-Landschaft wechselt
zu quelloffenen Lösungen. Nach dem Kanton Thurgau ist Basel-Landschaft der zweite Kanton, der proprietären Strukturen den
Rücken zukehrt. In Thurgau erfolgte die Migration zu Open Source zwischen 2005 und 2006.

 Umstieg: Genfer Schulen setzen auf Open Source


Ubuntu Linux verdrängt Windows von Dual-Boot-Systemen
Die rund 9.000 Rechner, die den Schülern im Schweizer Kanton Genf zur Verfügung stehen, sollen ab dem Schuljahresbeginn
im September 2008 auf Open-Source-Software umgestellt werden. Bislang wurden Dual-Boot-Systeme mit Windows und Linux
eingesetzt. Damit soll nun zugunsten von Ubuntu Linux Schluss sein.

 Großes Interesse an "Microsoft-Verächter" Schwäbisch Hall


Stadt setzt auf Linux
Die baden-württembergische Stadt Schwäbisch Hall sorgt mit der Umrüstung ihrer Computer auf das freie Betriebssystem Linux
weltweit für Aufsehen. Bei der Stadtverwaltung und dem Nürnberger Linux-Dienstleister Suse gingen seit der Ankündigung im
November 2002 Anfragen aus den USA und Chile ein, sagte Suse-Manager Stefan Werden am Mittwoch in Schwäbisch Hall.

 Zweitgrößter europäischer Autohersteller steigt auf Linux um


PSA Peugeot Citroën wählt den SUSE Linux Enterprise Desktop für 20.000 Desktops
Der Konzern PSA Peugeot Citroën hat mit Novell einen mehrjährigen Vertrag zur Umstellung einer großen Zahl von Desktops
auf Linux geschlossen. Der zweitgrößte europäische Automobilhersteller will außerdem noch bis zu 2.500 Server auf Linux
umstellen.

 Gartner: Rosige Zukunft für Open Source


Auch dieses Jahr haben die Gartner-Analysten Prognosen zur IT-Entwicklung aufgestellt. Aus diesen haben die Marktforschen
zehn Trends herausgefiltert. Laut einem davon wird sich Open-Source immer mehr durchsetzen und 2012 soll laut Gartner-
Vorhersage 80 Prozent der kommerziellen Software Open-Source-Komponenten enthalten. Viele Open-Source-Technologien
seien ausgereift sowie gut unterstützt und würden stabil laufen. Open Source trage dazu bei, Kosten zu senken und
Unternehmen, die diese Vorteile ignorieren, würden sich damit Wettbewerbsnachteile einhandeln.

 Fritzbox; TomTomNavigation, Settopboxen, Printerserver (Linksys),


Referent:Uwe Hauck
Wie komme ich ran ?

 Freunde, Bekannte, Kollegen


 Internet
 Buchhandel
 Clubs, Benutzergruppen,
Vereine

 Freie Software darf nicht nur getauscht werden,


sie soll sogar weitergegeben werden

Referent:Uwe Hauck
Was mache ich bei Problemen?

 Fragen!
 Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten
 Die Hilfefunktion des Programms oder des
Betriebssystems
 Der Computerfreak um die Ecke
 Die Benutzergruppe am Ort
 Das Internet
 Bücher
 Zeitschriften

Referent:Uwe Hauck
Was mache ich bei Problemen?

Referent:Uwe Hauck
Wie tausche ich Daten aus?

 Viele Formate sind programmübergreifend


 Export aus dem eigenen Programm in das
Format des Fremdprogramms
 Import im Fremdprogramm aus dem Format
des eigenen Programms
 Programme zur Umwandlung nutzen
 Emulationen oder Virtuelle Systeme nutzen,
wenn es keine freie Alternative gibt

Referent:Uwe Hauck
Freie Betriebssysteme,
alles in einem !
 Was ist Linux ?
 Entstanden aus einer Idee von Linus Torvalds,
der während seines Studiums kein Geld für ein
teures Betriebssystem hatte
 Beinhaltet neben dem ”Kern” auch Kernel
genannt, mehrere tausend freie Programme
 Beispiel: Ubuntu beinhaltet: OpenOffice, Amarok,
Thunderbird, Firefox, Evolution, Gimp, Scribus, und
und und...

Referent:Uwe Hauck
Freie Betriebssysteme,
alles in einem!
 Betriebssystem, der Teil, der dafür sorgt, dass
alle Anwendungen laufen
 Eigentlich für den Benutzer ”unsichtbar”
 Berühmtester Vertreter: Linux
 Verschiedene ”Distributionen”
 Ubuntu, Kubuntu
 OpenSuse
 Mandriva
 Fedora
 Und weitere

Referent:Uwe Hauck
Ein Student baut ein
Betriebssystem
Linus Benedict Torvalds

(278 Nutzer) Weitere Optionen 26 Aug. 1991, 08:12

Newsgroups: comp.os.minix Von: torva...@klaava.Helsinki.FI (Linus Benedict Torvalds) Datum: 25 Aug 91 20:57:08 GMT Lokal: So 25 Aug. 1991 22:57

Betreff: What would you like to see most in minix?

Hello everybody out there using minix -

I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and

professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing

since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on

things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat

(same physical layout of the file-system (due to practical reasons)

among other things).

I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work.

This implies that I'll get something practical within a few months, and

I'd like to know what features most people would want. Any suggestions

are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)

Linus (torva...@kruuna.helsinki.fi)

PS. Yes - it's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs.

It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never

will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(.

Referent:Uwe Hauck
Freie Betriebssysteme,
alles in einem!
 Warum Linux?
 Keine Probleme mit Computerviren
 Sehr hilfsbereite Gemeinde (Community) von
Nutzern
 Sehr schnelle Bereinigung von Fehlern
 Immense Menge an kostenloser Software bereits
mitgeliefert
 Keine Probleme mit Lizenzen
 Sehr günstig bis kostenlos

Referent:Uwe Hauck
Warum nicht Linux...oder doch?

 Nicht jede Hardware läuft mit Linux


 Anderes Erscheinungsbild
 Spielefreaks
 Spezialanwendungen
 Rechner muß neu aufgesetzt werden (aber
erste Rechner bereits mit vorinstalliertem Linux)
 Mit Virtualisierung geht beides!! (Das beste aus
beiden Welten)

Referent:Uwe Hauck
VirtualBox, Wubi,
Vmware Player

Referent:Uwe Hauck
Vielen Dank für die
Aufmerksamkeit

Noch Fragen?

Referent:Uwe Hauck
Backup
 ToDo:
 Screenshots der Anwendungen
 Screenshots der Foren im Netz
 Vergleichsscreenshots OpenOffice Thunderbird etc
 Geschichtliche Abrisse (Mail von Torvalds) etc.
 Marktverbreitung
 Artikel aus dem Netz (Hacken von
Mac/Windows/Linux)
 Beispiele, wer schon freie Software nutzt (Hall,
München, IBM (OpenOffice), Renault,
Mobiltelefonhersteller, Polizei Frankreich, wir alle
(Router, Navis, Telefone)
Referent:Uwe Hauck