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Professur Fördertechnik Prof. Dr. ­ Ing. Klaus Nendel

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Fragenpool zur Lehrveranstaltung „Grundlagen der Tribologie“

A. Grundlagen

1. Nennen Sie die Teilgebiete der Tribologie!

2. Welche Ziele hat die tribologische Forschung und Entwicklung?

3. Skizzieren Sie die Struktur eines Tribologischen Systems und bezeichnen Sie die Elemente!

4. Wodurch wird ein „Tribologisches System“ beeinflusst?

5. Durch welche Messgrößen kann ein „Tribologisches System“ beschrieben werden?

6. Nennen Sie tribologische Systeme und deren Komponenten!

7. Nennen Sie wichtige Kennzeichen der Reibung!

8. Nennen Sie Reibungsarten!

9. Skizzieren und beschreiben Sie die wirkenden Kräfte und Vorgänge bei der Ermittlung des Haftreibwertes auf einer schiefen Ebene!

10. Welche vereinfachten Annahmen gelten bei Coulombscher Reibung?

11. Nennen Sie Beispiele für unerwünschte Reibung!

12. Nennen Sie Beispiele für erwünschte Reibung!

13. Nennen Sie Verschleißmechanismen!

14. Nennen Sie tribologische Modellprüfsysteme und die entsprechende Bewegungsform!

15. Nennen Sie Werkstoffgruppen von Gleitwerkstoffen sowie deren charakteristische Eigenschaften (positive und negative Eigenschaften für tribologische Anwendungen)!

16. Nennen Sie die 3 Kategorien einer vereinfachten tribologischen Prüfkette mit einem entsprechenden Beispiel.

17. Welche Vor ­ bzw. Nachteile besitzen tribologische Modellversuche im Hinblick auf praktische Anwendungen?

18. Warum ist eine systematische Reibungs ­ und Verschleißprüfung wichtig und sinnvoll?

19. Nennen Sie verschiedene Modellprüfsysteme sowie deren Bewegungsablauf!

20. Nennen Sie Direkte Verschleißmessgrößen einschließlich Maßeinheit!

21. Nennen Sie Bezogene Verschleißmessgrößen einschließlich Maßeinheit!

22. Warum ist beim Prüfen von Kunststoffen eine Temperaturmessung wichtig?

23. Wo genau sollte im tribologischen Prüfsystem die Temperatur gemessen werden?

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B. Kunststoffgleitlager

1. Nennen Sie Beispiele für den Einsatz von Kunststoffbauteilen in tribologischen Anwendungen!

2. Nennen Sie Vor ­ und Nachteile von Kunststoffgleitlagern gegenüber metallischen Lagern!

3. Welche grundsätzlichen Eigenschaften sollten Polymerwerkstoffe für tribologische Anwendungen aufweisen?

4. Nennen Sie typische Polymerwerkstoffe für tribologische Anwendungen!

5. Durch welche Maßnahme können die tribologisch relevanten Eigenschaften von Polymerwerkstoffen gezielt verbessert werden?

6. Nennen Sie Compounds für Polymerwerkstoffe. Welche tribologisch relevanten Eigenschaften werden dadurch in welcher Weise verändert (besser oder schlechter)?

7. Nennen Sie die Hauptursachen der Festkörperreibung und deren Wirkungsweise!

8. Was beeinflusst die Festkörperreibung von polymeren Werkstoffen?

9. Welchen Einfluss hat die Oberflächenenergie (Adhäsionsarbeit) auf den Reibwert bei Trockenreibung von Kunststoffen und warum?

10. Welchen Einfluss hat die Rauheit auf die Reibungsanteile sowie den Gesamtreibwert bei Trockenreibung und warum?

11. Wie verändern sich der Reibwert und der Verschleiß, wenn Polyamid (PA) gegen eine glatte (geschliffene) und eine raue (gefräste) Stahlprobe bewegt wird? Begründen Sie Ihre Aussage!

12. Was ist das Hauptproblem beim Einsatz von Kunststoff ­Kunststoff ­ Gleitpaarungen?

13. Warum sollte bei rotierenden Gleitlagern mit Kunststoff ­ Gleitbuchse vorzugsweise eine Stahlwelle zum Einsatz kommen?

14. Eine rotierende Stahlwelle soll in einer Kunststoff ­Gleitbuchse schmierungsfrei gelagert werden. Durch

a) welche Kunststoffeigenschaften und

b) welche konstruktiven Maßnahmen

lässt sich die Belastungsgrenze erhöhen? Begründen Sie kurz Ihre Aussagen!

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C. Schmierstoffe / Schmierung

1. Ein Systemelement innerhalb des tribologischen Systems wird als Zwischenstoff bezeichnet. Welche primäre Aufgabe hat der Zwischenstoff?

2. Welche Arten von Zwischenstoffen kennen Sie?

3. Der Zwischenstoff in Form eines flüssigen Schmierstoffes besteht grundsätzlich aus einer Grundflüssigkeit und Additiven. Nennen Sie jeweils vier Vertreter der beiden Grundkomponenten.

4. Kohlenwasserstoff ­Verbindungen stellen die Grundlage für die meisten Grundöle der heute im Einsatz befindlichen Betriebsstoffe dar. Welche Rohstoffe stehen zur Verfügung (min. 3 Nennungen)?

5. In welche drei Hauptverfahrensschritte lässt sich die Verarbeitung des Rohöls in einer Raffinerie zu einem Basisgrundöl für einen Betriebsstoff unterteilen? (Kurze Beschreibung der Verfahren)

6. Welche C ­ H ­Verbindungen liegen bei Raumtemperatur und atmosphärischem Druck gasförmig vor? Wie lautet die Summenformel dieser C ­ H­ Verbindungen?

7. Beim Pentan (C 5 H 12 ) sind drei verschiedene Strukturformeln möglich. Welche sind das (Skizze) und exakte chemische Bezeichnung.

8. Wie nennt man Substanzen, die trotz gleicher Molekülformel in unterschiedlicher Struktur vorliegen können und damit unterschiedliche Eigenschaften aufweisen?

9. Welche Eigenschaften hängen stark von der Struktur des Kohlenstoffgerüstes ab?

10. Die organischen Grundbausteine der Schmierflüssigkeiten sind Kohlenwasserstoffverbindungen. Nach welchen Kriterien werden die verschiedenen Kohlenwasserstoffmoleküle unterschieden?

11. Nennen Sie die grundlegenden Aufgaben der Schmierstoffadditive.

12. Um aus einem flüssigen Schmierstoff einen konsistenten Schmierstoff zu machen, benötigen Sie ein Verdickersystem. Welche Arten von Verdickersystemen kennen Sie?

13. Was versteht man unter dem Begriff „Konsistenz“?

14. Was versteht man unter dem Begriff „Viskosität“?

15. Gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der Konsistenz und der Viskosität?

16. Wie ändert sich die dynamische Viskosität einer reinviskosen (newtonschen) Flüssigkeit

a) als Funktion der Temperatur?

b) als Funktion des Druckes?

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17. Welche Anforderungen werden allgemein an eine Metallbearbeitungsflüssigkeit gestellt?

18. Wassermischbare Metallbearbeitungsflüssigkeiten liegen entweder als Emulsion oder als Lösung vor. Um stabile Emulsionen herzustellen wird ein spezieller Additivtyp benötigt. Wie heißen diese Additive? Worauf basiert die emulsionsbildende Wirkung?

19. Warum ist die mikrobielle Überwachung von Emulsionen im Einsatz so wichtig?

20. Skizzieren Sie den Kreislauf einer Metallbearbeitungsflüssigkeit eines spanenden Bearbeitungszentrums und benennen Sie die wichtigsten Komponenten.

21. Welche Schichtsysteme unterscheidet man?

22. Was sind „Harte Schichten“ und „Weiche Schichten“?

23. Welches sind die grundlegenden Unterschiede in Zusammensetzung und Schichtausbildung zwischen Farb ­ und Gleitlackschicht? Welche Funktionen stehen jeweils im Vordergrund?

D. Zentralschmieranlagen

1. Was sind Zentralschmieranlagen?

2. Welche Arten von ZSA kennen Sie?

3. Worin besteht der grundlegende Unterschied zwischen den Einleitungs ­ bzw. Zweileitungssystemen und den Mehrleitungssystemen?

4. Zentralschmieranlagen sind technische Systeme, mit denen der Schmierstoff über eine zentrale Versorgungseinheit zu mehreren Verbrauchern gefördert wird.

a) Welche Arten von ZSA kennen Sie?

b) Worin besteht der grundlegende Unterschied zwischen den Einleitungs ­ bzw. Zweileitungssystemen und den Mehrleitungssystemen?

c) Vervollständigen Sie die symbolische Anlagenbeschreibung an den zwei markierten Stellen der beiliegenden Skizze einer Zweileitungsanlage!

Sie die symbolische Anlagenbeschreibung an den zwei markierten Stellen der beiliegenden Skizze einer Zweileitungsanlage! 4
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E. Geschmierte Gleitlager

1. Zeichnen Sie das Stribeck ­ Diagramm. Kennzeichnen Sie die Bereiche der Haft ­ , Grenz ­ , Misch ­ und Flüssigkeitsreibung. Tragen Sie den Ausklinkpunkt ein.

2. Was ist die Sommerfeldzahl?

3. Bei Sommerfeldzahlen > 10 befindet sich das System im Bereich der Mischreibung. Welche Maßnahmen können Sie ergreifen, um bei gegebener Geometrie, Last und Relativgeschwindigkeit wieder in den Bereich der Hydrodynamik zurück zu kommen?

4. Nennen Sie mögliche Vorteile und Nachteile hydrodynamischer Gleitlager gegenüber Wälzlagern.

5. Inwiefern unterscheidet sich bei einem kreiszylindrischen Radialgleitlager das Einbauspiel vom Betriebsspiel?

6. Unter welchen Voraussetzungen bildet sich im Spalt eines Radialgleitlagers ein hydrodynamischer Tragdruck?

7. Unter welchen Voraussetzungen läuft ein Gleitlager theoretisch verschleißfrei?

8. Bei kleinen Sommerfeldzahlen sind Instabilitäten im Lauf eines Gleitlagers möglich. Mit welchen Maßnahmen kann diesen Instabilitäten entgegen gewirkt werden?

9. Folgende Skizze zeigt ein im Uhrzeigersinn laufendes hydrodynamisches Radialgleitlager im Axialschnitt. Tragen Sie folgende geometrische Größen mit zugehörigem Formelzeichen eindeutig ein:

Lagerdurchmesser,Wellendurchmesser,Exzentrizität,Verlagerungswinkel,kleinste

Schmierspalthöhe

Zeichnen Sie die Ölzuführbohrung an einer geeigneten Stelle ein. Skizzieren Sie das Strömungsfeld (Stromlinien und deren Richtung) des Schmierstoffes.

an einer geeigneten Stelle ein. Skizzieren Sie das Strömungsfeld (Stromlinien und deren Richtung) des Schmierstoffes. 5
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10. Weshalb muss die Berechnung eines Gleitlagers iterativ erfolgen? Wie lautet ein geeignetes Abbruchkriterium für diese Iteration?

11. Der Wellenmittelpunkt eines statisch belasteten hydrodynamischen Radialgleitlagers bewegt sich abhängig von der Sommerfeldzahl auf dem sogenannten Gümbelschen Halbkreis. Stellen Sie diesen Gümbelschen Halbkreis qualitativ im vorgegebenen Polardiagramm dar. Tragen Sie weiterhin die Wellenmittelpunktslage für folgende Betriebszustände ein:

a) theoretisch lastfreier Lauf

b) Wellenstillstand unter vertikaler Last

c) theoretisch unendliche Drehzahl

d) ein beliebiger technisch zulässiger Dauerbetriebspunkt

d) ein beliebiger technisch zulässiger Dauerbetriebspunkt 12. Stellen sie kurz dar, welche physikalischen Größen in

12. Stellen sie kurz dar, welche physikalischen Größen in welcher Weise Einfluss auf die Viskosität einer reinviskosen newtonschen Flüssigkeit haben! Welcher der beiden Effekte wird in der klassischen Hydrodynamik vernachlässigt?

F. Verschleiß

1. Die Verschleißrate kann sich je nach Zustand und Art des betrachteten Tribosystems stark verändern. Welche charakteristischen Verlaufsformen sind möglich?

2. In welchen Maßeinheiten können Verschleißraten praxisüblich angegeben werden?

3. Erläutern Sie die Phasen der Entstehung von Grübchen (Pittingbildung) an einer Lauffläche des Außenrings eines Wälzlagers. Wie könnte man diesen Schaden noch im Einbauzustand erkennen?

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4. Wie ist der Begriff der Inkubationszeit (nominal incubation time) in Bezug auf den Kavitationsverschleiß zu verstehen?

5. Nennen Sie die vier Verschleißmechanismen!

6. Die hier dargestellte Stahloberfläche einer Führungsschiene zeigt eine charakteristische

Verschleißerscheinung.

zeigt eine charakteristische Verschleißerscheinung. a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform

a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform bezeichnet?

b. Zu welcher Verschleißart zählt die dargestellte Verschleißerscheinungsform?

c. Erklären sie den Ablauf des Schädigungsvorgangs.

d. Welche technischen Möglichkeiten können das Auftreten dieser Verschleißerscheinungsform verhindern.

7. Die hier dargestellte Stahloberfläche einer gehärteten Zahnradflanke zeigt eine charakteristische Verschleißerscheinung.

zeigt eine charakteristische Verschleißerscheinung. a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform

a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform bezeichnet?

b. Zu welcher Verschleißart zählt die dargestellte Verschleißerscheinungsform?

c. Erklären sie den Ablauf des Schädigungsvorgangs.

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d. Mit welchen Maßnahmen könnte man das Auftreten dieser Verschleißerscheinungsform verhindern?

8. Die hier dargestellte Stahloberfläche eines Schaufelrades einer Wasserturbine zeigt eine charakteristische Verschleißerscheinung.

zeigt eine charakteristische Verschleißerscheinung. a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform

a. Wie wird die gezeigte Verschleißerscheinungsform bezeichnet?

b. Zu welcher Verschleißart zählt die dargestellte Verschleißerscheinungsform?

c. Erklären sie den Ablauf des Schädigungsvorgangs.

d. Welche technischen Möglichkeiten können das Auftreten dieser Verschleißerscheinungsform verhindern.

G. Umschlingungsreibung

1. Zeigen Sie anhand der Eulerschen Seilreibungsgleichung bzw. Eytelweinschen Gleichung, von welchen Systemgrößen die erzeugte Reibkraft…

a. …abhängt.

b. …unabhängig ist.

c. Welche Randbedingungen müssen für die Gültigkeit der Gleichung erfüllt werden?

2. Wie kann das Bremsmoment einer Bandbremse erhöht werden?

3. In welchen technischen Anwendungen wird der Effekt der Umschlingungsreibung genutzt?

4. Nennen Sie ein Beispiel für unerwünschte Umschlingungsreibung.

5. Welcher Reibkoeffizient µ ist bei der Berechnung der vorhandenen Umschlingungsreibung eines vorgegebenen Systems zu verwenden?

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6.

Wie kann man den Reibkoeffizienten einer Umschlingungsreibung ­ Anwendung experimentell mit hinreichender Genauigkeit bestimmen?

7.

Wie kann man einen unerwünscht durchrutschenden Keilriemen ­ Antrieb wieder in den Arbeitsbereich ohne dauerhaften Gleitschlupf bringen?

H.

Reibungsschwingungen und Stick ­ Slip­ Reibung

1.

Was ist der Stick ­ Slip­ Effekt und wie entsteht er?

2.

Beschreiben Sie Beispiele, wo Stick ­ Slip ­ Reibung beobachtet werden kann!

3.

Nennen Sie Beispiele, in denen Reibschwingungen gezielt genutzt werden!

4.

Zeichnen Sie einen typischen Reibwertverlauf nach „Stribeck“ auf! Kennzeichnen und benennen Sie die 3 charakteristischen Reibbereiche in Ihrer Skizze!

5.

Was versteht man unter der „kritischen Geschwindigkeit“ im Zusammenhang mit dem Stick­ Slip ­ Effekt?

6.

Zeichnen Sie ein einfaches Modell eines Ein ­ Massen Reibschwingers und beschriften Sie die Komponenten.

7.

Auftretende Reibschwingungen bzw. das Stick ­ Slip ­ Verhalten einer Maschine sollen minimiert werden. Beschreiben Sie am einfachen Modell des gedämpften Ein ­Massen ­ Reibschwingers mit einem Freiheitsgrad, durch welche Parameteränderungen eine Minderung des Stick­ Slip­ Verhaltens zu erwarten ist!

8.

Skizzieren Sie einen Mehrmassenschwinger, bei welchem die Führungsmasse ein Reibschwinger ist.

9.

Erläutern Sie kurz, wie sich Reibschwingungen einer Führungsmasse in einem Mehrmassen ­ Schwingsystem auswirken.

10.

An einer Gleitführung in einer Werkzeugmaschine kommt es nach 500 Betriebsstunden plötzlich zu starken Geräuschentwicklungen. Durch welchen Effekt wird diese Geräuschentwicklung verursacht und warum entsteht er erst nach dieser langen Betriebsdauer?

11.

Welche Auswirkungen hat die Vergrößerung der Steifigkeit des Reibschwingers auf den Stick­ Slip ­ Effekt?

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I. Tribokorrosion

1. Skizzieren Sie prinzipiell das Drehmoment ­ Verdrehwinkel ­ Diagramm einer Pressverbindung bei statischer Drehmomentbelastung.

a. Kennzeichnen Sie die Belastungsbereiche.

b. Welcher Bereich ist tribologisch bei dynamischer Belastung von Bedeutung

c. Wie ist eine Pressverbindung hinsichtlich der Passungsrostbildung einzuschätzen, wenn im Drehmoment ­ Zeit ­ Verlauf Stick ­ Slip ­Erscheinungen auftreten.

2. Durch welche Maßnahmen kann die Tribokorrosion bei einer Pressverbindung, die örtlichem Wechselgleiten unterliegt, verhindert werden? Beschreiben Sie jeweils die Wirkung der Maßnahmen!

3. Welche geometrische Formen werden für die Fügefläche von Drucköl ­ Pressverbindungen verwendet?

4. Was ist bei einem Kegelpressverband beim Lösen bezüglich des Unfallschutzes zu beachten?

5. Ist eine Kegelpressverbindung im nicht axial vorgespannten Zustand für sehr hohe dynamische Biegebelastungen und Stoßbelastungen geeignet? Begründen Sie Ihre

Entscheidung.

6. Welche Vorteile haben tribokorrosionsfreie Pressverbindungen gegenüber formschlüssigen Welle ­Nabe ­ Verbindungen (z. B. Keilwelle ­ Keilnabe­ Verbindung)?