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So gefhrlich ist der Kchenschwamm

Wahrhaft widerwrtig: Deutsche Forscher haben untersucht, welche Keime in


Splschwmmen lauern. In den USA verursachten ihre Ergebnisse bereits
Panikreaktionen.

Von Frank Thadeusz

Kchenschwamm
Montag, 21.08.2017 16:31 Uhr
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Ein nordkoreanischer Diktator, der mit dem atomaren Erstschlag droht; ein
polternder US-Prsident, der im hchsten Staatsamt neue Mastbe in Sachen
Unberechenbarkeit setzt: Fr die Brger der Vereinigten Staaten gbe es derzeit
gengend Grnde, um in Hysterie zu verfallen.
Angst und Schrecken verbreiten unter den Bewohnern der Supermacht aber
derzeit vor allem die Forschungsresultate eines Wissenschaftlers von der
Hochschule Furtwangen in Baden-Wrttemberg.

Was ist geschehen?

Ein Team um den Mikrobiologen Markus Egert hat eine Studie verffentlicht, die
wahrhaft Widerwrtiges zutage gefrdert hat. So grndlich wie keiner vor ihm hat
der Forscher die Bakterienflora untersucht, die in einem gewhnlichen
Kchenschwamm whrend der Nutzung heranwchst. Demnach hausen in den
Reinigungshilfen pro Kubikzentimeter bis zu 54 Milliarden Bakterien - eine
hnliche Dichte findet sich in menschlichen Stuhlproben.

Neben diesem Befund warten die Mikrobiologen mit einer Erkenntnis auf, die
noch alarmierender ist: Hartnckige und potenziell gefhrliche Keime lassen sich
offenbar auch mit noch so rabiaten Suberungskuren nicht mehr aus den
Schwmmen vertreiben.