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Symbolische Erkenntnis bei Leibniz

Sybille Krämer – Berlin

In den „Meditationes“ von 1684 entwickelt Leibniz die Unterscheidung zwischen einer intuitiven und einer symbolischen Form des Erkennens. Deren Pointe ist allerdings, dass „diese Unterscheidung innerhalb der menschlichen Erkenntnistätigkeit gerade nicht mehr zu treffen ist: Nur Gottes Auge bietet die Dinge sich in der Fülle aller ihrer Merkmale auf unmittelbare, d.h.: auf intuitive Weise dar“. Infolge der Defizite seines endlichen Erkenntnisvermögens bleibt der Mensch demgegenüber angewiesen auf die Vergegenwärtigung nur je einzelner Merkmale der Gegenstände. Dies aber geschieht in Gestalt von Repräsentationen. Eine solche Erkenntnisweise kennzeichnet Leibniz als „cogitatio caeca vel symbolica“ – als „blinde oder symbolische Erkenntnis“.

Aus: „Zeitschrift für philosophische Forschung“ (April – Juni 1992)

1. Lesen Sie die Überschrift:

1.1 Worum geht es im Text?

2. Unterstreichen Sie im Text alles, was Sie verstehen.

3. Wiederholung des Schlüsselwortes „Erkenntnis“ im Text:

Erkenntnis
Erkenntnis

4. Lesen Sie bitte die folgenden Abschitte des Textes

In den „Meditationes“ von 1684 entwickelt Leibniz die Unterscheidung zwischen einer intuitiven und einer symbolischen Form des Erkennens. Deren Pointe ist allerdings, dass „diese Unterscheidung innerhalb der menschlichen Erkenntnistätigkeit gerade nicht mehr zu treffen ist: Nur Gottes Auge bietet die Dinge sich in der Fülle aller ihrer Merkmale auf unmittelbare, und d.h.: auf intuitive Weise dar“.

4.1 Fragen

1. Wer?

2. Was?

3. Wann?

4.2 Bitte kreuzen Sie an!

Das Wort „Meditationes“ ist auf:

a. Deutsch

b. Spanisch

c. Englisch

d. Latein

4.3 Was bedeutet das Anführungszeichen („

a. Eine Idee der Autorin des Textes

b. Eine Idee von Leibniz

“)

? Kreuzen Sie bitte an!

4.4 Das trennbare Verb darbieten (sich) im leibnizschen Kontext bedeutet auf Spanisch:

a.

presentar

b.

representar

c.

ofrecer

Infolge der Defizite seines endlichen Erkenntnisvermögens bleibt der Mensch demgegenüber angewiesen auf die Vergegenwärtigung nur je einzelner Merkmale der Gegenstände. Dies aber geschieht in Gestalt von Repräsentationen. Eine solche Erkenntnisweise kennzeichnet Leibniz als „cogitatio caeca vel symbolica“ – als „blinde oder symbolische Erkenntnis“.

4.5 Ergänzen Sie bitte die Tabelle mit den unterstrichenen Wörtern!

Präpositionen

Verben

Nomen

Adjektive

Adverbien

4.6 Ordnen Sie bitte zu!

a.

Infolge

objetos

b.

demgegenüber

características

c.

Vergegenwärtigung

contrariamente

d.

Merkmale

particular

e. einzelner

sucede

f. Gegenstände

identifica

g. kennzeichnet (kennzeichnen)

presentificación

h. geschieht (geschehen)

a causa de

4.7 Was bedeutet dies im Text?

a. Infolge der Defizite seines endlichen Erkenntnisvermögens bleibt der Mensch demgegenüber angewiesen auf die Vergegenwärtigung nur je einzelner Merkmale der Gegenstände.

b. Eine solche Erkenntnisweise kennzeichnet Leibniz als „cogitatio caeca vel symbolica“ – als „blinde oder symbolische Erkenntnis“.