FF ­ Die Einsätze 19.10.1998 ­ Reifenlager brennt vollständig aus ­
Einsatzbilder
Einsätze 2002 Zu einem der größten Feuerwehreinsätze der Gemeinde Wedemark wurde die
Einsätze 2001 Ortsfeuerwehr Bissendorf am 19.10.98 alarmiert. Im nördlichen Bereich der Wedemark,
Einsätze 2000 genauer gesagt in Elze­Bennemühlen, war ein Reifenlager in Brand geraten :
Einsätze 1998/99
Der Brand eines Reifenlagers an der Walsroder Straße in Elze­Bennemühlen hat
Historische Einsätze
gestern den größten Feuerwehreinsatz der vergangenen Jahre in der Wedemark
ausgelöst. In ersten groben Schätzungen sprach die Polizei am Nachmittag von
Zum Gästebuch 800.000 DM Schaden. Mehrere Häuser mußten evakuiert werden. Sieben Personen
Sitemap begaben sich in ärztliche Behandlung
Impressum
Um 12:13 Uhr lief die Alarmmeldung bei der Einsatzleitzentrale der Feuerwehr auf. Als
Zur Homepage die ersten Feuerwehrfahrzeuge auf dem Gelände der Reifenfirma eintrafen, stand bereits
eine mächtige schwarze Rauchsäule über dem Gebäude des Reifenlagers, in dem sich
vermutlich weit mehr als 3000 Reifen befanden

Die Elzer Feuerwehr forderte sofort Verstärkung an. Das Feuer dehnte sich in der Halle
aus. Die Hitze ließ die Außenwände bersten. Nach und nach rückten nahezu alle
Wedemärker Ortsfeuerwehren nach Elze aus. Mit rund 120 Männern und Frauen
kämpften die Wehren gegen die mächtigen Flammen,die zehn bis 15 Meter hoch aus dem
Gebäude schossen. Das Feuer fraß sich allmählich von einem Ende der Lagerhalle zum
anderen. Erst mit Hilfe der Drehleiter aus Langenhagen konnten die Flammen mit Wasser
und Schaum auch von oben bekämpft werden. Um an das benötigte Schaummittel zu
gelangen, wurde extra ein Schaummitteltransport der Firma Continental von der BAB A7
zu Einsatzstelle beordert. Mit dem ca 2000 l konnte der Schaumangrif erfolgreich geführt
werden.
Den Feuerwehren gelang es, ein übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude, das
nur wenige Meter von der brennenden Hanlle entfernt steht, zu verhindern. Nach
zweieinhalbstündigem Einsatz, zumeist unter schwerem Atemschutz, hatten die Wehren
das Feuer unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten jedoch bis in die Abendstunden an.
Während des Einsatzverlaufes wurde auf dem Firmenareal ein Verpflegungsstelle für die
Einsatzkräfte eingerichtet, wo sich die abgearbeiteten Einsatzkräfte stärken und erholen
konnten .Die Polizei räumte mehrere an das Firmengelände angrenzende Wohnhäuser.
Die Evakuierten wurden in Elzer Schule oder bei Verwandten und Beknnten
untergebracht.

Ein von der Feuerwehr eingesetztes Meßfahrzeug (GW Meß) des Landkreises registrierte
Ammoniakgase in den schwarzen Rauchwolken, die der Wind durch Elze trieb. Mit
Lautsprecherdurchsagen forderte die Polizei alle Bewohner nordöstlich der Landstraße
190 auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und bei gesundheitlichen Beschwerden
den Arzt aufzusuchen. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, begaben sich sieben
Personen in ärztliche Behandlung, eine davon wurde zur Beobachtung in ein
Krankenhaus gebracht. Im Einsatz war zudem der GW­Atemschutz des Landkreises
Hannover, um leere Atemschutzflaschen wieder vor Ort befüllen zu können.
Die L 190 wurde für mehrere Stunden gesperrt. Über die Ursache des Feuers konnte die
Polizei noch keine Angaben machen. Während der Löscharbeiten wurde mittels eines
Baggers eine Außenwand der Halle geöffnet, um besser an die Brandherde zu gelangen.
Neben zahlreichen B und C Rohren wurde im Einsatzverlauf ein massiver Schaumangriff
durchgeführt.

Um Herr über das Feuer zu werden, kam besonderer Löschschaum zum einsatz, der von
den Werksfeuerwehren der Continental AG aus Hannover und von der Firma Riedel de
Häen zugeführt wurde. Mit dem Spezialmittel sollte den rund 3000 Reifen die
Sauerstoffzufuhr entzogen werden.
Die Aufgabe der Ortsfeuerwehr Bissendorf während des Einsatzes bestand darin, neben
der Unterstützung der Löscharbeiten durch AGT Träger, auch eine Ölsperre auf dem
Flüßchen Beeke zu errichten. Während der gesamten Löscharbeiten behinderten hunderte
von auf dem Gelände gelagerten Autoreifen den Einsatzverlauf. In den frühen
Abendstunden konnten die ersten Feuerwehren aus dem Löscheinsatz herausgelöst und in
ihre Standorte entlassen werden.

Eine Brandwache blieb die gesamte Nacht vor Ort, um ein wiederaufflammen der
Halleteile zu verhindern. Am nächsten Tag suchte der kriminaltechnische
Ermittlungsdienst Hannover, mit seinen Polizeibeamten, an der Einsatzstelle nach der
Brandursache.

weitere Fotos:
Eingesetzte Kräfte FFw Bissendorf
TLF 16/24 Tr : 3 Einsatzkräfte
LF 8 : 9 Einsatzkräfte
RW 1 : 3 Einsatzkräfte
MTW : 8 Einsatzkräfte
Gesamte Gemeindefeuerwehr Wedemark
Ortsfeuerwehr Langenhagen
Werkfeuerwehr Continental
Werkfeuerwehr Riedel de Häen
Rettungsdienst DRK
GW­Meß Feuerwehr Seelze
GW­Atemschutz Feuerwehr Ronnenberg
HVB Gemeinde Wedemark
Polizei Mellendorf
Kriminaltechnischer Ermittlungsdienst Hannover
Komunale Entsorgungsdienste Wedemark
DRK SEG Wedemark
...und viele weitere helfende Hände

insgesamt ca. : ca.200 Einsatzkräfte
Dank gilt der HAZ,der NP und den Wedemärkern Wochenblättern sowie der Ortsfeuerwehr Elze für die
Bereitstellung von Fotomaterial, genauso wie allen, die zum positiven Verlauf des Löscheinsatzes
beigetragen haben. Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Wir Bitten die Fotoqualität zu entschuldigen, da
die Fotos z.T. erst digitalisiert werden mußten.

 

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