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Nur eine Ehrenrettung von Marx?

Übertrag aus Clara's Koza-facebook vom 09.08.2010 05:22.


http://www.facebook.com/123koza?ref=name#/123koza?ref=name

Koza

Natürlich muß die Frage erlaubt sein, - was für eine Frage!, inwieweit die
Entgegensetzung von Kritik der politischen Ökonomie als wissenschaftlicher Natur der
Kritik und Marxismus incl. dessen Weiterungen als weltanschaulicher, damit anti-,
außer-, vor- und nach- bzw. unwissenschaftlicher Transformation, Reduktion, Ideologie
etc., Ideenlehre haltbar ist, selbst nicht nochmals nur so etwas wie eine Ehrenrettung des
Werkes von Marx, gegen Engels und dessen Marxismus etc. gerichtet, ist, sich nur
eigenem Gutdünken damit verdankt.

Marx vor falschen Freunden in Schutz nehmen zu wollen, impliziert immerhin auch und
vor allem, ihn vor seinem besten Freund, eben Engels, in Schutz zu nehmen. Gewiß ein
ziemlich fragliches Unterfangen, auch angesichts des von Marx selbst verfaßten und
mitverfaßten Materials, welches eigentlich gegen jene Aufspaltung sprechen sollte.

Auch mit Marxens Selbstaussage, er sei ja gar kein Marxist, deshalb operieren zu wollen,
ist fragwürdig. Denn nicht ein noch so lauteres Urteil über einen selbst ist der
wissenschaftliche Top-Punkt, vielmehr das, was jemand wirklich dachte, tat.

Sehr Brauchbares hierzu, weniger in der Einzelausführung, vielmehr dem Gedanken, der
Anlage und der Intention nach, bei Thiel Schweiger:

http://lavache.blogsport.de/?p=121