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Alles

über

Qat

Ein

Text

im

arabischen

Dialekt

von

Jiblih

(Nordjemen)

 
 

Von

 

Otto

Jastrow,

Erlangen

 

Seit

Carsten

Niebuhr

hat

wohl

kaum

ein

Reisender

den

Jemen

besucht,

ohne

daß

die

dort

verbreitete

Sitte

des

Qät-Kauens

seine

besondere

Aufmerksamkeit

erregt

hätte.

Die

sprunghaft

angewachsene

 

Jemen-Literatur

 

der

letzten

Jahre

enthält

auch

eine

Reihe

von

Arbeiten

zu

diesem

Gegenstand'.

Ich

möchte

zum

Thema

„Qät"

einen

jemeniti¬

schen

Dialekttext

beisteuern,

in

dem

Anbau

und

Vermarktung,

Konsum

und

Wirkungsweise

 

des

Qät

aus

der

Sicht

eines

Einheimischen

geschil¬

dert

werden^.

 

Der

Text

stammt

aus

der

nordjemenitischen

 

Stadt

Jiblih

(har.

öiblah),

die

in

der

Nähe

der

Provinzhauptstadt

Ibb,

unweit

der

Durch¬

gangsstraße

San'ä'

— Ibb

— Ta'izz

liegt.

Ich

habe

in

dieser

Stadt

im

Her¬

bst

1975

und

im

Frühjahr

 

1976

insgesamt

etwa

vier

Monate

gearbeitet

und

eine

Reihe

von

Dialekttexten

 

aufgenommen'.

Eine

Monographie

über

den

arabischen

Dialekt

von

Jiblih,

durch

 

eine

Reihe

anderer

Vor-

'

Als

besonders

informativ

seien

genannt:

Maxime

Rodinson:

Esquisse

d'une

monographie

du

qät.

In:

JA

265

(1977),

S.

71-96

und

Armin

Schopen:

Das

Qät.

Oeschichte

und

Gebrauch

des

Genußmittels

catha

edulis

Forsk.

in

der

Ara¬

bischen

Republik

Jemen.

Wiesbaden

1978.

(Arbeiten

aus

dem

Seminar

für

Völ¬

kerkunde

der

Johann

Wolfgang

Goethe-Universität

 

Frankfurt

am

Main.

8.),

beide

mit

weiterführender

 

Literatur.

Vgl.

ferner

noch:

Horst

Kopp:

Agrargeo¬

graphie

der

Arabischen

Republik

Jemen.

Landnutzung

und

agrarsoziale

Verhältnisse

in

einem

orientalisch-islamischen

 

Entwicklungsland

mit

alter

bäuerlicher

Kultur.

Erlangen

1981.

(Erlanger

Geographische

Arbeiten.

Sonderbd.

IL),

S.

236-239,

sowie

Tomas

Gerholm:

Market,

mosque

and

mafraj.

Social

Inequality

in

a

Yemeni

Town.

Stockholm

 

1977.

(Stockholm

Studies

in

Social

Anthropology.

5.),

S.

176-185.

 
 

^

Die

Preise

von

1976

gelten

natürlich

nicht

mehr

für

die

Gegenwart,

doch

dürften

die

Preisrelationen

die

gleiehen

geblieben

sein.

 

'

Mein

besonderer

Dank

gilt

der

Stiftung

Volkswagenwerk,

die

meine

Arbeit

im

Jemen

ermöglichte,

sowie

den

Ärzten

des

American

Baptist

Hospital

in

Jiblih,

insbesondere

 

dem

Leiter,

Herrn

James

Young,

M.D.,

die

mich

als

Gast

in

ihren

compound

aufnahmen.

 

24

Otto

Jastrow

haben

in

den

Hintergrund

gedrängt,

 

ist

nun

endhch

in

Arbeit

und

wird

hoffenthch

in

absehbarer

 

Zeit

erscheinen''.

In

Anbetracht

der

geplanten

Monographie

werde

ich

dem

Text

nur

wenige

sprachliche

Hinweise

vor¬

ausschicken,

die

sich

im

wesentlichen

auf

die

Lautlehre

und

auf

die

von

mir

gewählte

Form

der

Umschrift

beziehen;

ferner

wird

der

Idiolekt

des

Informanten

 

kurz

charakterisiert.

 

Die

lexikalischen

Besonderheiten

des

Dialektes

hätten

zahlreiche

Fußnoten

mit

Worterklärungen

 

nötig

gemacht,

 

was

den

Druck

kompliziert

und

das

Druckbild

 

unübersichtlich

 

gestaltet

hätte.

Ich

habe

deshalb

auf

lexikalische

 

Fußnoten

ganz

ver¬

zichtet

 

und

dem

Text

statt

dessen

ein

Glossar

beigegeben,

 

in

dem

nur

die

geläufigsten

Vokabeln

(z.

B.

bet,

kän)

sowie

eindeutig

 

dem

Hochara¬

 

bischen

 

entlehnte

Wörter

oder

Floskeln

nicht

verzeichnet

sind.

 
 

Der

 

Dialekt

von

Jiblih

verfügt

über

alle

aar.

Konsonantenphoneme,

 

lediglich

 

aar.

^

und

^

sind

in

zusammengefallen,

 

das

als

stimmhafter

 

emphatischer

interdentaler

 

Frikativ

artikuliert

wird.

 

'

ist

als

Phonem

 

erhalten,

 

vgl.

z.B.

ra's,

pl.

ru'üs

„Kopf,

doch

'

am

Wortanfang

 

wird

im

Kontext

meistens

nicht

realisiert,

weshalb

wir

es

in

dieser

Stellung

 

generell

nicht

schreiben,

 

z.B.

allab,

yi'allib

„pflücken",

q

ist

ein

stimm¬

loser

 

uvularer

Verschlußlaut,

j

(als

Entsprechung

von

aar.

^im)

ist

ein

stimmhafter

palataler

Verschlußlaut,

API

(>].

 

Der

 

Dialekt

weist

fünf

Langvokale

(i,

e,

ä,

ü,

ö)

und

drei

Kurzvokale

 

(i,

u,

a)

auf',

wobei

e und

ö

die

Reflexe

von

aar.

ay

und

aw

darstellen,

 

i

und

 

u

können

in

allen

Positionen

kontrastieren:

idn

„Erlaubnis",

 

udn

„Ohr",

betuh

„sein

Haus",

betih

„ihr

(sg.

f.)

Haus".

In

einigen

 

Morphe¬

 

men

 

können

jedoch

i und

u

frei

wechseln,

so

in

dem

Pluralschema

 

fu'ül

(buyüt

 

~

biyüt

„Häuser")

 

und

den

Imperfektpräfixen,

wenn

der

 

Stamm¬

 

vokal

 

u

ist

(yixruj

~

yuxruj

„er

kommt

heraus");

a

und

 

i

wechseln

 

frei

beim

bestimmten

Artikel:

al-

~

il-.

Abweichend

von

der

üblichen

 

Umschriftpraxis

 

in

der

arabischen

Dialektologie

 

(und

von

der

Umschrift

 

meiner

Jiblih-Texte

 

im

Handbuch

der

arabischen

 

Dialekte

s.

Fn.

 

4

—,

die

sich

stärker

an

dieser

Praxis

orientierte)

 

habe

ich

auslau¬

 

tende

 

Vokale,

die

auf

aar.

Langvokale

zurückgehen,

 

mit

Längestrich

 
 

■* Bislang

habe

ich

zu

dieser

Mundart

nur

zwei

kurze

Beiträge

 

veröffentlicht:

Zum

 

Vokalismus

der

Mundart

von

Jiblah

(Nordjemen).

In:

ZDMG,

 

Supplementa

IV

=

XX.

 

Deutseher

Orientalistentag

in

Erlangen

vom

3.-8.

Oktober

1977.

Wiesba¬

 

den

1980,

S.

280-282,

sowie:

Texte

aus

Gibiah

(Jiblih),

Nordjemen,

in:

Wolfdie¬

trich

 

Fischer

und

Otto

Jastrow

 

[Hsg.]:

Handbuch

der

arabischen

 

Dialekte.

Wiesbaden

1980.

(Porta

Linguarum

Orientalium.

N.S.

XVL),

 

S.

125-129.

Ein

Abschnitt

 

über

die

Mundart

von

Jiblih

findet

sich

in

Werner

Diem:

Skizzen

 

jemenitischer

Dialekte.

Beirut

1973.

(Beiruter

Texte

und

Studien.

13.),

S.

99-102.

 

^

Ausführlicher

dazu

Otto

Jastrow:

Zum

Vokalismus

.

.

.

(s.

Fn.

4).

 

Alles

über

Qät

25

versehen,

denn

im

Kontext

werden

sie

in

der

Regel

lang

gesprochen,

z.B.

ma^änä

„mit

uns",

hädi

„diese

(sg.

f.)",

yijVü

„sie

(pl.

m.)

kom¬

men".

Für

die

Pausa

gelten

folgende

Regeln:

auslautendes

-i

wird

nasaliert

(in

der

Umschrift

nicht

berücksichtigt),

auslautendes

ä

wird

überwie¬

gend

glottalisiert,

jedoch

in

der

Regel

kaum

gekürzt:

ma{;änä'.

 

Umge¬

kehrt

wird

 

wortauslautendes

-h

(bei

der

nominalen

und

verbalen

 

Femi¬

ninendung

 

-ah

~

-ih,

und

bei

den

Pronominalsuffixen

 

3.

sg.

m.

-vh

und

3.

sg.

f.

-ih)

in

der

Pausa

stets

gesprochen,

im

Wortinnern

jedoch

mei¬

stens

nicht

realisiert.

Für

-uh

und

-ih

werden

dann

kurzes,

offenes

-u

bzw.

-i

gesprochen,

die

sich

deutlich

von

den

auslautenden

 

Langvoka¬

len

-ü,

-i

unterscheiden.

Im

Gegensatz

zu

den

Texten

im

Handbuch

 

der

arabischen

Dialekte

 

wurde

hier

jedoch

eine

stärker

normierte

Schreib¬

weise

bevorzugt,

die

unabhängig

vom

Kontext

das

auslautende

h

stets

beibehält.

Eine

Reihe

weniger

 

häufiger

Formen

haben

in

der

Pausa

aus¬

lautendes

-h

oder

-',

die

im

Kontext

wegfallen

können,

z.

B.

hädkäh

„die¬

ser

da"

(mitlere

Deixis),

hädö'

„diese

(pl.

m.)".

Hier

bin

ich

pragmatisch

verfahren

und

habe

jeweils

das

Grehörte

notiert,.

 

Wortauslautende

 

Konsonantengruppen

werden

ohne

 

einen

dazwi¬

schentretenden

Hilfsvokal

gesprochen,

z.B.

aki

„Essen".

Im

Kontext

wird

jedoch

nach

der

Konsonantengruppe

ein

kurzes

i

eingeschoben,

 

wenn

das

folgende

Wort

gleichfalls

konsonantisch

beginnt;

diesen

Hilfsvokale

schreiben

wir

mit

einem

hochgestellten

i,

z.

B.

min

ajl^

yiy-

bas

„damit

er

trocknet",

kulV

häjah

„jede

Sache".

Der

Sprecher

des

Textes

ist

der

gleiche,

von

dem

die

beiden

 

kurzen

im

Handbuch

der

arabischen

Dialekte

abgedruckten

Texte

stammen,

ein

achtzehnjähriger

junger

Mann

aus

Jiblih,

der

als

Krankenpfleger

 

am

American

Baptist

 

Hospital

in

Jiblih

arbeitete.

Seine

duchaus

 

eloquente

Redeweise

ist

nicht

frei

von

hocharabischen

Wörtern

und

Floskeln,

die

sich

jedoch,

dank

der

archaischen

 

Laut-

und

Silbenstruktur

 

des

Jiblih-

Arabischen,

harmonisch

 

in

den

Dialektkontext

einfügen.

Es

lassen

sich

auch

einige

Koine-Formen

feststellen,

 

die

jedoch

die

lokalen

Entspre¬

 

chungen

nicht

ganz

verdrängen,

z.

B.

ß{h)

„es

gibt"

statt

lokalem

buh;

säf,

yisüf

„sehen"

statt

lokalem

asi,

yi'sietc.

Auch

im

Bereich

der

Mor¬

phologie

finden

sich

zwei

Besonderheiten,

 

die

auf

Koine-Einflüsse

zurückgehen:

(1)

Während

sich

im

lokalen

Dialekt

der

Konsonant

des

Artikels

al-

an

sämtliche

Konsonanten

 

assimiliert

(aqqät,

ahhijar),

 

überwiegen

bei

diesem

Informanten

Formen

mit

nicht

assimiliertem

 

l

(alqät,

alhijar).

(2)

Statt

der

charakteristischen

 

verbalen

Flexionsen¬

dung

-um

in

der

3.

pl.

m.

Perfekt

und

Imperfekt

 

(katabum,

yiktubum)

bevorzugt

der

Sprecher

{katabü,

yiktubü).

 

26

Otto

Jastrow

TEXT

1.

alyöm,

lanä

xabar,

^an

alqät.

ya^ni

ziräfatuh,

 

w

be(-ith,

w

hiräsatuh,

w

akluh,

w

takyifvh

w

taxdiruh,

min

awwalih

 

ilä

äxirih.

 

2.

zirä^at

ilqät

hädi,

anä

aStari

algarsah

alladi

(a)nä

alti

agrisih

lä-

höli,

illä

min

mawdif

mu,f-ayyan

bitta^m.

 

mitl

.

.

.

höl

almadrasah

inda¬

nä',

muStaharah

bita^mih

w

takyifih.

3.

li'annuh

arrubtah

haqqih,

badal

hi

min

haqq'

 

makän

täni,

tibtäf-

bifosarah

 

riyäl,

läkin

haqq

höl

ilmadrasah,

xamsta^sar

 

riyäl.

takyifw

tax-

dir

 

qawijiddan.

tixallik

wäjid

alwa^y,

ya^ni

 

tistatif

an

titkallam

w

tikün

daki

w

hädä

w

ilä

äxirih.

4.

fa'anä

minen

awalli

aStari

idä

aSti

agris

bihöli?

 

minen

aStari

ggarsah?

min

 

höl

ilmadrasah.

 

aw

min

Sif

bat

Jubäri,

 

aw

min

haqq

affaqih

'Ali,

aw

.

.

.

hädä

Imustaharät

bittafm

w

ittakyif.

tamäm?

 

5.

awalli

lä-find

hädä',

alladi

mälik

höl

ilmadrasah,

 

aqulluh

 

aSti

arbaf

hijar,

 

garsah

lalhöl

haqqi.

bikdm?

qäl

al'arbaf

hijar

bimi'atayn

riyäl.

6.

aqulluh

hädki

mi'atayn

riyäl,

qalli,

qalli

sarrihlak

 

Suqät

wja'k

gidwaß

ajssuhh,

alfajr.

w

qaldf

kalak

garsah

w

wallek.

asarrihli

arba^ah

xamsah

suqät,

 

yiji'ü

min

assubh.

 

1.

hum

bimü

yiji'ü?

yiji'ü

balmafäris

w

assurum.

 

aw

bilmafäris

w

alfit-

waf

 

lamüh?

la'innanä

niSti

nifaqqih

min

algarsah,

 

fiqqäh,

 

mafa

firüqih

nibaffid

hädök,

nibaffidli

garsah

mafa

firüq.

firüq

qät

min

nafs

atturäb,

nafsuh.

 

8.

nijuzzSjazüz

mir-ra'sih,

la'innuh

 

yißlahS.

 

fa'ihni'

nibfidih

 

mafa

turäbih.

nibfidS'

haqqih

kullih,

nifaqqih

min

aljawänib

kullih.

nijuzzih

mafa

 

Ifirüq,

w

nijmaf

talät

arbaf

xams

yafni

.

.

. hijar,

w

nubüzzahan,

 

lä-lhöl

haqqi.

9.

ni^al

lä-hinäk.

w

buh

mafänä

xamstafSar

 

fisrin

Säqi,

la'innuh

darüri

niSti,

 

findimä

nitrah

hädö

l'arbafah

 

xamsah

fayädi

 

binafs

al'ard,

nigris,

balhöl

haqqi,

<}arüri

nsawwi

madfan,

madfan

 

kabir

jiddan,

 

zayymä

tiqbir

tifl'

 

ßagir.

 
 

Alles

über

Qät

27

ÜBERSETZUNG

 

1.

Heute

sprechen

 

wir

über

den

Qät,

über

seinen

Anbau,

seinen

Ver¬

kauf,

seine

Bewachung,

über

das

Essen

von

Qät

und

über

seine

berau¬

schende

Wirkung,

 

von

A

bis

Z.

2.

Der

Anbau

des

Qät

:

Ich

kaufe

die

Setzlinge,

die

ich

auf

meinem

Feld

einpflanzen

will,

nur

von

einer

ganz

bestimmten

Stelle,

die

durch

ihren

Geschmack

[bekannt]

ist.

Wie

zum

Beispiel

das

Madrasah-Feld

bei

uns,

das

ist

berühmt

für

den

Geschmack

und

die

berauschende

Wirkung

[sei¬

nes

Qät].

3.

Denn

das

Bündel

[Qät]

von

diesem

Feld,

— während

das

Bündel

von

einer

anderen

Stelle

für

10

Riyäl

verkauft

wird,

kostet

[das

Bündel]

vom

Madrasah-Feld

 

15

Riyäl.

[Sein

Qät

hat]

eine

sehr

starke

berauschende

Wirkung.

Er

läßt

dich

[jedoch]

bei

vollem

Bewußtsein,

d.h.

du

kannst

sprechen,

bist

bei

Verstand

u.s.w.

 

4.

Von

wo

kaufe

ich

also

[die

Setzlinge],

wenn

ich

auf

meinem

Feld

[Qät]

anpflanzen

will?

Von

wo

kaufe

ich

Setzlinge?

Von

dem

Madrasah-

Feld.

Oder

von

den

terrassierten

Jubäri-Feldern,

oder

von

denen

des

Faqih

'Ali,

oder

.

.

.

Dies

sind

die

[Felder],

die

berühmt

sind

durch

Geschmack

und

berauschende

Wirkung.

Klar?

5.

Ich

gehe

zu

diesem

Mann,

der

der

Besitzer

des

Madrasah-Feldes

ist,

und

sage

zu

ihm:

Ich

möchte

vier

große

Bündel

Setzlinge

für

mein

Feld.

Wieviel

macht

das?

Er

sagt:

Die

vier

Bündel

kosten

200

Riyäl.

6.

Ich

sage

zu

ihm:

Hier

sind

200

Riyäl.

Er

sagt:

Schicke

Arbeiter

und

komm

morgen

früh,

bei

der

Morgendämmerung,

und

reiß

dir

deine

Setz¬

linge

heraus

und

geh!

Ich

schicke

vier,

fünf

Arbeiter

los,

sie

kommen

am

Morgen.

 

7.

Mit

was

kommen

sie?

Sie

kommen

mit

Hacken

und

Sicheln.

Oder

mit

Hacken

und

 

Beilen.

Warum?

Wir

wollen

[Setzlinge]

von

dem

[Qä<-]

Strauch

abtrennen.

Wir

wollen

sie

mit

ihren

Wurzeln

abtrennen,

Setzlinge

mit

den

Wurzeln.

Qäi-Wurzeln

direkt

aus

der

Erde.

8.

Wir

schneiden

[die

Setzlinge]

nicht

vom

oberen

Teil

des

Qät-

Strauchs

ab,

denn

das

bringt

nichts.

Wir

trennen

sie

vielmehr

mit

der

Erde

ab.

Doch

wir

entfemen

nicht

alle

[Triebe]

der

Pflanze,

wir

trennen

überall

Setzlinge

heraus.

Wir

schneiden

sie

mit

den

Wurzeln

ab

und

stellen

drei,

vier,

fünf

große

Bündel

zusammen,

die

wir

auf

mein

Feld

bringen.

 

9.

Wir

kommen

 

dorthin,

und

wir

haben

fünfzehn,

zwanzig

Arbeiter

dabei,

denn

wenn

wir

diese

(je)

vier,

fünf

Setzlinge

auf

meinem

Feld

in

die

Erde

setzen,

 

einpflanzen

wollen,

müssen

wir

eine

große

Gmbe

machen,

so

als

wollte

man

ein

kleines

Kind

begraben.

28

'

Otto

Jastrow

 

10.

w

niqüm

nubuzz

 

arbaf

ah

xamsah

fayädi,

min

hädik

algarsah,

 

mafa

firüqih

w

mafa

.

.

.

bikull

aSsi

lih,

w

niddi

nikbis.

nimuddih

madüd,

nixallis

häkadä',

ma

nigriss

ihni'

häkadä

aqqät,

nigrisuh

häkadä'.

 

algar¬

sah

hinä',

alf

iräq

hinä',

 

w

kulluh

hinä

mamdüd,

w

arra's

haqq

alfayädi

 

hunä',

 

bass

arra's.

läkin

mamdüd

min

hunä'.

11.

fahü

yibtadi'

 

tafyil

w

yifa^^il,

yitallif

qät,

yifallif

annabbet

haqq

alqät,

 

min

hunä',

häkadä

ilek

ilek

ilek,

w

lä-hunä'ah.

yitallif

müh?

firüq

qät.

w

darüri

findimä

 

nitrah,

hädö

l'arbafah

xamsah

fayädi,

ilmusmuh

 

ilgarsah,

 

bilhöl

haqq

ayy^

wähid,

nijmaf

atturäb

föq,

w

niddi

nidfas.

12.

nidfas

barjunnä

 

'

daf

sah,

qawiyih,

 

niqül

min

aji

tifhis.

la'innuh

law

daxal

qalil

rih

willä

rutübah

lä-näzil,

xarräb

ilgarsah,

w

yabbasih

tihmis,

w

yitlafenS

 

annabbet.

läkin

nidfas

barjunnä

daf

sah

qawiyih,

 

w

yijV

bafd

talätah

 

arbaf

ah

usbüf

idä

fi

matar,

illä

w

bidi'ih

tinmi.

fal-

lafoh

nabbet.

w

bidi'

 

ra's

alfüdi

yixaddir.

tamäm?

13.

hädi

alhöl

haqqi

kullih,

^allahnih,

qähi

kullih

magräsah

bi&Sakl

hädä'.

anä

ajlis

ahmihä

 

'

min

alquräS.

ahmihä

min

il'ajdä'.

min

alkibäS,

min

al'atlä',

min

attulayyät,

min

ayy'

hayawän

yafni

yiji',

yirtafi

däxil

alhöl