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Die erbahre Dirne

LIZZIE: Das Bett riecht nach Snde? Wo hast du denn das her? Bist du Pastor? Du redest wie
die Bibel. Sie schaut ihn an. Nein du bist kein Pastor; du bist zu gepflegt. Lass mal deine Ringe
sehen. Oho! Oho! Bist du reich? Umso besser! Ich finde fr einen Mann ist es besser reich
zu sein, das ist vertrauenserweckender.
Gut, ich decke das Bett zu. Es riecht nach Snde: Aber es ist doch deine Snde mein
Liebling. Ja, ja, es ist auch meine. Aber ich habe so viele auf dem Gewissen Komm. Komm,
setz dich auf unsere Snde. Das war eine schne Snde, hm? Eine nette Snde. Sie lacht.
Schlag doch die Augen nicht nieder. Mach ich dir Angst? Fred zieht sie brutal an sich. Du tust
mir weh: Du tust mir weh! Er lsst sie los. Komischer Kerl.
Sag mir deinen Vornamen. Sag ihn mir Liebling, sag ihn mir! Dann bist du der Herr ohne
Namen.
Ah, ich fhle mich wohl; ich hab gut gevgelt
Da ist deine Krawatte. Sie bindet ihm den Knoten. Weit du, ich habe nicht oft Laufkundschaft,
denn da sieht man zu viele neue Gesichter. Mein Ideal wre, fr drei oder vier Personen
eines gewissen Alters zur lieben Gewohnheit zu werden. Ich will dir mal was sagen: Du bist
ein bisschen jung, aber du wirkst seris; falls es dich juckt. Gut, gut, ich sage nichts mehr.
Denk darber nach! So! So! Du bist schn wie ein Stern. Kss mich mein Hbscher. Willst du
mich nicht kssen? Er ksst sie jh und brutal und stt sie dann von sich.
FRED: Du bist der Teufel.
LIZZIE: Schon wieder die Bibel! Was hast du denn?