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Kroatien 2004 (24.07.-07.08.04)

Revierinformationen

Sukosan

Sukosan ist eine kleine Hafenortschaft an einer weiten Bucht (Luka Sukosan), 11 km südöstlich von Zadar; 2.275 Einw. Die wahrscheinlich im 11. Jh. errichtete Pfarrkirche St. Cassianus (Fragmente mit Motiven der Flechtwerkornamentik) bekam im 17. Jh. ihr heutiges Aussehen. Auf dem Ortsfriedhof steht eine kleine Kirche aus dem 17. Jh.; an den Türeinfassungen und an der Vorderfront Spolien mit Flechtwerkornamentik zu sehen. Auf der kleinen Insel in der Bucht findet man Mauerreste eines Ansitzes (15. Jh.), der von den Erzbischöfen von Zadar als Sommerfrische genutzt wurde. Auf dem BribirCina-Kap entdeckt man Reste einer mittelalterlichen Festung, die von den Fürsten von Bribir errichtet wurde. Etwa 3,5 km nordöstlich des Orts steht an der Straße eine mittelalterliche Kapelle; daneben

ein alter Friedhof. Die Anfänge des organisierten Fremdenverkehrs gehen zurück in die fünfziger Jahre. Sukosan, an einer weiten Bucht gelegen, zeichnet sich aus durch schöne Sandstrände. Im Ort greifen traditionelle schmale Gassen und bequeme Spazierwege ineinander. In den vielen Restaurants und Gaststätten kann man gut essen und trinken. Im Ort werden alte Bräuche gepflegt, so vor allem der Tag des hl. Cassianus, des Schutzheiligen von Sukosan (13. August). Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt _ die alljährlichen “Nächte von Sukosan”. Zur Faschingszeit sind die “luZari”, nur für Sukosan typische Masken und Verkleidungen, besonders interessant. Der Yachthafen Zlatna luka in der Nähe von Sukosan, einer der größten an der Adria, hat

1.200 Liegeplätze im Meer, für Yachten bis zu 15 m Länge und 4 m Tiefgang, und 600

Liegeplätze an Land, davon 200 überdacht. Im Yachthafen, der das ganze Jahr über geöffnet ist, gibt es auch ein Hotel.

Zadar

Hier eröffnet sich eine der schönsten Küstenlandschaften Europas. Zadar, auf einer schmalen

Landzunge gelegen, ist ein Ort mit Jahrtausende alten Kulturdenkmälern. Es gibt kaum einen anderen Ort mit einer solchen Fülle an historischen Kostbarkeiten und Kunstschätzen. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Besuch der Kirche St. Simeon. Sozusagen vor der Haustür von Zadar liegt wie ein schmales Handtuch die grüne Insel Ugljan. Die Durchfahrt zwischen ihr und der Küste, genannt Zadarski-Kanal, ist nicht viel mehr als 2 sm breit. Zadar ist eine fast 3000 Jahre alte Stadt und das Zentrum der Region. Die antike Straßeneinteilung auf der Halbinsel und das römische Forum aus dem 1. Jh. sind bis heute erhalten geblieben. Es gibt eine Vielzahl an historischem Erbe. Das Hauptmerkmal der Stadt ist die frühromanische St.-Donatus-Kirche aus dem 9.Jh. In Zadar befinden sich einige der schönsten Beispiele der Romanik, die St.-Chrysogonus-Kirche aus dem 12. Jh., die Hl.- Anastasia-Kathedrale aus dem 13. Jh. und der Kirchturm der heiligen Maria aus dem Jahre

1105. Die Stadt hat eine mächtige Festungsmauer mit repräsentativen Hafen- und

Festlandtoren aus dem 16. Jh., einen Dreibrunnen- und einen Fünfbrunnen-Platz, die Stadtloggia und den Turm der Stadtwache, zahlreiche Paläste und all das ist unter dem Schutz der vier Stadtheiligen: hl. Simeon, hl. Anastasia, hl. Chrysogonus, und hl. Zoilus. In Zadar

wurde die erste Universität in Kroatien gegründet (1396), der erste kroatische Roman

geschrieben, die erste kroatische Zeitung gedruckt

Ausstellung sakraler Kunst und die traditionelle Veranstaltung "Musikfestspiele in St. Donatus" sind nur ein Teil des Kulturangebotes der Stadt. Bei Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang am Kai oder am frühen Morgen auf dem Marktplatz und Fischmarkt. Restauranttipp von Thomas Niggemann: In Zadar ist das Restaurant "Fosa" direkt an der

. Die international bedeutende

Altstadt gelegen empfehlenswert. Man sitzt direkt am Wasser und sieht den riesigen Fischschwärmen zu. Essen und Preise stehen in einem sehr guten Verhältnis und der Service ist freundlich.

Insel Olib

Die Insel Olib ist nur 25,6 km² groß. Sie verfügt im Gegensatz zur Nachbarinsel Silba über keine touristische Infrastruktur. Das garantiert einen erholsamen Aufenthalt auf dieser ruhigen Insel. Olib lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Der Hafen des idyllischen Ortes bietet nur wenigen Yachten Platz. Jedoch ist in der großen Bucht ausreichend Platz zum Ankern. Bei Bora bietet Olib guten Schutz und eignet sich wegen der geringen Entfernung auch als Ausweichhafen für Segler, denen Silba Ost bei Bora keinen ausreichenden Schutz bietet. Netter kleiner Stadthafen mit allerdings nur wenigen Muringleinen, Strom und Wasseranschlüsse sind vorhanden. Es existiert eine Bar, ein (überteuertes) Restaurant am Hafen, ein weiteres im Ort auf der Anhöhe und ein kleiner Supermarkt. Bojen werden erst in der Hauptsaison, ab ca. Anfang Juni, ausgebracht. Der gleichnamige Ort mit bunt angemalten, stattlichen Häusern liegt ziemlich zentral und ist von Wein- und Olivengärten und Schafweiden umgeben. Olib war einst eine der am stärksten besiedelten Inseln im Zadarer Archipel. Die Insel war schon zur Zeit der Römer besiedelt und gehörte ab 1409 zu Venedig. 1476 kamen Farmer aus der Gegend um Split, bauten Wein und Oliven an und züchteten Schafe. Als der letzte Sohn der adligen Besitzer verstarb, bekamen die Oliber im Mai 1900 ihr Land und waren frei. Wirtschafltich erwies es sich als Fehler, das Land aufzuteilen. Als dann die Reblaus die Weinstöcke vernichtete, und damit die Bauern um ihre Existenz brachte, wanderten viele in die USA und nach Australien aus. Nach dem 2. Weltkrieg wanderten erneut viele nach New York und Kalifornien aus. Jetzt leben nur noch etwa 200 Alte hier. Nur im Sommer findet man viele Urlauber, die als ehemalige Einheimische ihre Heimat besuchen.

die als ehemalige Einheimische ihre Heimat besuchen. Insel Losinj Veli Losinj liegt in einer schmalen Bucht

Insel Losinj

Veli Losinj liegt in einer schmalen Bucht an der südöstlichen Seite der Insel Losinj, am Fuße des St. Ivans-Hügels. Die hohen Häuser um den Hafen herum und zahlreiche Villen mit schönen Gärten sind charakteristisch für Veli Losinj. Während Sie durch die engen Gassen von Veli Losinj spazieren, durch die Gartentore ("portuni"), werden Sie die herrlichen Villen ehemaliger Kapitäne, Schiffsbesitzer und der reichen Oberschicht sehen. Der Hafen Veli Losinj ist vor allen Winden, außer vor Bora, geschützt. Bei Bora sollten Sie den durch einen Wellenbrecher geschützten Hafen Rovenska anlaufen. Die Häfen von Veli Lošinj befinden sich in zwei Buchten. Die erste Bucht, die Rovenska uvala, ist durch ihre lange Hafenmole leicht erkennbar. Die Mole ist fast 200 Meter lang und da sie bis zu einer von früher her bestehenden kleinen Insel aufgeschüttet wurde, ist die Meerestiefe am äußeren Ende dieser Mole nicht wie üblich die größte. Anlegen können wir ab der Stelle, wo die kleine Insel endet, die von der Mole erfasst wird. Entlang des inneren Teiles der Mole ist das Meer etwa zwei Meter tief und zwar bis zu der Stelle am Ufer, wo die Mole beginnt. Das Ufer besteht aus einem schönen Strand, der einen erschreckenden Namen trägt - Barrakuda. Im innersten Teil der Bucht Rovenska befinden sich zwei Molen, wobei die Meerestiefe am Außenende der äußeren Mole etwa 4 Meter beträgt. Beide Molen sind meist mit Booten der einheimischen Bevölkerung ausgefüllt. Diejenigen, die sich für alte Bräuche interessieren, können in unmittelbarer Nähe der Ausziehwinde eine steinerne Mühle zum Mahlen von Oliven besichtigen. Beim Einfahren in die Bucht Rovenska müssen wir uns über die Größe der

Hafenmole wundern, die irgendwie grundlos weit ins Meer hinausragt

dass im Jahre 1799 in Veli Lošinj in einer kleinen Werft im Hafen Rovenska das erste größere Schiff auf der Insel Lošinj oder überhaupt auf den Inseln des Kvarner gebaut wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wollte man in Veli Lošinj eine größere Werft errichten, und zwar in der Bucht Rovenska. Zu diesem Zweck wurde der Hafen Rovenska im Jahre 1856 durch den Bau einer großen Hafenmole erweitert. Es wurde auch die Schiffswerft gegründet, aber bereits im Jahre 1857 kam es zur Weltschifffahrtskrise. Von den ehrgeizigen Plänen ist nur die Hafenmole übriggeblieben. Daher ist sie so groß! Der zweite Hafen von Veli Lošinj reicht tief in das Stadtzentrum. Die Nautiker können am etwa einhundert Meter langen Kai direkt zu Füßen der großen Barockkirche anlegen. Am Beginn des Kais, d.h. am Beginn der Einfahrt, beträgt die Meerestiefe etwa 4 Meter und verringert sich zur Stadt hin bis auf 1,5 Meter. Achtung! Keine dieser beiden Buchten bietet einen guten Schutz vor der Bora. Veli Lošinj hat eine lange touristische Tradition. Im Jahre 1866 errichtete Erzherzog Karl Stefan das bekannte Schloss (Morska straža) und 1892 wurde Veli Lošinj zum Klimakurort proklamiert. Der Besitzer des erwähnten Schlosses wurde durch den Anbau verschiedenster Pflanzen im Park des Schlosses bekannt. Seinem Beispiel folgten viele Schiffskapitäne, die von ihren Fahrten bis dahin in dieser Gegend unbekannte Pflanzen nach Lošinj mitbrachten. Um nicht zu lange mit der Geschichte von Veli Lošinj fortzufahren, denn dies ist Sache anderer Reiseführer, möchten wir die Hungrigen unter Ihnen auf die vielen guten Restaurants hinweisen. Klein-Lošinj/Mali Lošinj (obwohl größer als Veli Lošinj/Groß-Lošinj) ist nur einige Kilometer weit entfernt. Dorthin gelangt man mit dem Auto, dem Autobus oder per Schiff oder Boot. Zwei Meilen nördlicher von Veli Lošinj, in der Bucht Privlaka, wurde eine (bewegliche) Drehbrücke errichtet, die im Sommer zweimal täglich geöffnet wird, so dass man die genaue Zeit erfragen muss. Die sicherste Auskunft erhält man im Hafenamt in Mali Lošinj. Im Falle einer starken Bora wird die Brücke nicht geöffnet, wobei der Grund dafür die gefährlichen Wellen sind, welche die Schifffahrt durch den schmalen Kanal behindern. Unmittelbar bei der Ausfahrt aus dem Kanal (auf der Seite von Mali Lošinj) befindet sich eine Marina. Da wir natürlich im Lošinjski Kanal verweilen wollen, werden wir nur zusehen, wie sich die Brücke dreht und die schmale Durchfahrt zwischen den beiden Inseln für die Boote freigibt. Die Brücke wird um 9 Uhr und um 18 Uhr geöffnet. Wenn sich die Brücke nicht öffnet, ist dies ein Zeichen, dass die Bora bläst. Der beste Zufluchtsort befindet sich nur eine Meile rückwärts in Richtung Veli Lošinj. Genauer gesagt, in der tiefen Bucht Baldarka. Deren nordwestlicher Arm bietet vor der Bora guten Schutz. Am südlichen Ende befindet sich eine kleine Mole, die Meerestiefe beträgt etwa drei Meter, jedoch wird es schwer sein, einen freien Platz zu finden. Aber ausruhen kann man ja auch vor Anker. Neben der Marina Mali Losinj liegt eine große Werft, hier kommt es bei Lackierarbeiten zu starker Geruchsbelästigung. Das Marinarestaurant war im Mai 99 noch nicht geöffnet, ein neuer, hoffentlich besserer Pächter soll es ab Sommer übernehmen. Direkt neben der Marina befindet sich ein Kanal (Wassertiefe über 2,00 m, statt wie angegeben 1,80 m) durch den man den Weg nach Rab und Krk abkürzen kann (um ca. 9:00 und 17:00 geöffnet).

Es wird berichtet,

Marina Male Lošinj ( N 44°32,4' E014°28,2') Kleine, nicht sehr gepflegte Marina. Die Liegeplätze sind nicht gut vom Wind geschützt, daher recht ungemütlich. Keine Einkaufsmöglichkeit. Direkt neben dieser Marina liegt eine große Werft, hier kommt es nicht nur bei Lackierarbeiten zu starker Geruchsbelästigung, auch der Lärmpegel ist beachtlich. Neben der Marina befindet sich der Privlaka-Kanal (Wassertiefe über 2,00 m, statt wie angegeben 1,80 m) durch den man den Weg nach Rab und Krk abkürzen kann (um ca. 9:00 und 17:00 geöffnet, besser nochmals nachfragen). Vor und an der Schleuse festzumachen, kann teuer werden, wie eine Österreichische Crew Anfang Mai 2004 feststellen musste, als ihre Bordkasse um 100 Euro behördlicherseits erleichtert wurde!

Der Stadthafen Mali Lošinj ( 44°32'N 014°28'E) bietet nettes Ambiente an der Uferpromenade unter Palmen. Hier gibt es Liegeplätze für Yachten an Murings mit Wasser und Strom. Das Wasser ist nicht sehr sauber und das

Personal nicht sehr freundlich. Keine Sanitäranlagen an den Stegen, nur in einem kleinen Restaurant ca. 200 m entfernt gegen Gebühr (WC 5 KN, Dusche 20 KN). Achtung beim Anlegen! Drehende Winde im Hafenbecken "verpatzen" häufig das Manöver. Hier finden häufige Kontrollen der Papiere der Yacht und des Skippers statt. Restauranttipp von Hans Andorfer: Restaurant "Riva" findet man an der Seite des Hafenbeckens, an der die Schwimmstege befestigt sind. Vorzügliche Fisch- und Fleischgerichte zu sehr zivilen Preisen. Restauranttipp von Herbert Stadler: Ein Lichtblick war das Baracuda am Hafen in Mali Losinj: Sehr gutes Essen, reichlich. Wir sind keine schwachen Esser, aber der letzte Kalmar ging nicht mehr), erstklassiger Service bei normalen Preisen (7 Pers. Vorspeisen, Essen und Trinken 1200 Kuna), da sollte man aber rechtzeitig reservieren; Restauranttipp von Gerd Auer: Etwas abseits vom Hafen, dafür direkt an der Hauptstrasse nach Mali Losinj liegt das Lokal CADIN. Es sieht von außen wie eine Raststätte aus, aber es gibt gut und preiswert Fisch und Fleisch. Der Service ist sehr nett und kinderfreundlich.

Osor In Osor befindet sich ein weiterer Kanal, (um 9:00 und 18:00 geöffnet), der bereits in römischer Zeit als Durchstich zwischen den Inseln Cres und Lošinj angelegt wurde. Neben

dem Fahrwasser zum Kanal nur geringe Wassertiefe, daher ist Ankern nur bedingt möglich. Aus Süden kommende Boote haben Vorfahrt! Dazu schreibt aktuell Urs Maurer: Kanal von Osor (Südzufahrt): Der Kanal wurde neu betonnt. Jetzt stehen sogar Steuerbordspieren, die alten Backbordspieren auf den Betonsockeln wurden durch ebenfalls neue - leicht ostwärts versetze - ersetzt. Ebenfalls wurde wohl der Kanal noch zusätzlich etwas ausgebaggert. Mit Schiffen über 2.2m sollte die Durchfahrt nun auch möglich sein (war früher - je nach

Jahreszeit - eher etwas Glückssache, allerdings nicht so tragisch da nur Sandgrund Restauranttipp von Gerhard Bayer: OSOR: Der kulinarische Höhepunkt: BUFFET OSOR

(vor dem Haupteingang zur Kathedrale stehend links die Straße weiter). Hervorragender Fisch, vor allem Seebarsch (Branzin), Goldbrasse je 95 KN oder Makrele (55 KN) empfehlenswert. Fisch ist ansonsten sauteuer (1. Quali ab 300 KN). Zu allen Gerichten

werden (wo's passt) Beilagen wie Mangold, Kartoffeln,

höheren Preise gerechtfertigt. 8 KN werden pro Gedeck pauschal berechnet, dafür gibt's als Appetithappen Salzsardellen und Digestiv gratis. Freundliche, super aufmerksame Bedienung. Enorme Auswahl: diverse (auch untypische) Fleischgerichte, kroatische Pizzen, vegetarische Gerichte. Der Koch ist vor ein paar Jahren in Umag ausgezeichnet worden, das merkt man. Das Lokal wurde schon im Merian (Ausgabe 2000) als beste Adresse am Platz gelobt, es scheint sich gehalten Der Stadthafen von Veli Lošinj (44°31' N 014°30'E) ist wegen geringer Wassertiefe und häufig stehendem Schwell nicht unbedingt als Liegeplatz geeignet. Festmachen vor einem Fischrestaurant (längsseits) ist möglich, hier wird Gästen auch Wasser abgegeben. In Nerezine (44°40'N 014°24'E) befindet sich ein kleiner Stadthafen, von dem man nach nur kurzer Fahrt den Osor-Kanal erreichen kann, leider mit nur wenigen Muringleinen. Ein kleines Café, ein gutsortierter Supermarkt und ein Restaurant befinden sich in der Nähe. Die Wassertiefe an der Tankstelle beträgt 2,5 m. Restauranttipp von Gerhard Bayer: NEREZINE Führt rein gastronomisch ein stiefmütterliches Dasein. Das DOLAC in Hafennähe ist nichts Besonderes. Am Hauptplatz (Trg Studenac), ein paar Meter südlich vom Hafen, gibt es Pizzeria und ein Cafe mit nicht besonders motivierten Bedienungen. Oft wird nur holprig deutsch verstanden, italienisch ist viel gefragter. Das MEDUSA, die Straße rechts vom Platz bergan, hat besonders guten Fisch (Wolfsbarsch für 110 KN!). Das Wirtshaus ist auf italienische Gäste ausgerichtet, Fleisch sollte man daher mit Vorsicht "genießen". Das Cafe GAJ am Hafen ist ganz angenem, zivile Preise.

).

serviert. Dadurch werden die etwas

Rovenska (44°31,3'N 014°30,25'E) an der SE-Ecke von Lošinj gelegen, bietet einige, allerdings schon recht marode Festmachebojen innerhalb der Nordmole. Auf der Außenseite der Außenmoel liegt man an sich gut, allerdings bei Bora ungeschützt. Mehrere Restaurants liegen direkt am Hafen.

Insel Rab

Die Stadt und Insel Rab feiern eine hundertjährige Fremdenverkehrstradition. Davon zeugen auch der Stadtpark KomrCar vom Ende der 90er Jahre des 19. Jh., der eingerichtete Stadtstrand und das fast ein Jahrhundert alte Hotel “Imperial” im Stadtzentrum. Außer in der Stadt kann man auch auf der in der Nähe liegenden Halbinsel Kalifront baden, wohin man mit einem Motorboot oder einem Ruderboot hinüberfahren kann. Dank des angenehmen Klimas und des herrlichen, erhaltenen historischen Stadtkerns beginnt die Saison sehr früh im Frühling und hält bis spät in den Herbst an. Den Gästen stehen verschiedene Unterkünfte (Hotels, Bungalows, Appartements, Jachthafen), ein reichhaltiges Sport- und Erholungsangebot (Tennisplätze, Boccia- und Kegelbahnen, Minigolfanlagen, Unterwasserjagd, Wasserski) und eine ganze Reihe von Restaurants mit einheimischen Spezialitäten (Krebse, Muscheln, Fische) zur Verfügung. Unterhaltung bieten Sommerterrassen und Nachtklubs, man kann auch Spaziergänge unternehmen. Ein besonderes touristisches und kulturelles Ereignis während des Sommers ist die Straßenkunst in der Srednja ulica, wenn das ganze Stadtzentrum zu einer riesigen Galerie wird. Interessant sind auch die Kulturveranstaltungen in der Galerie “KneZev dvor” in Rab. Die Musikabende in der Heilig- Kreuz-Kirche (JuniAugust) ermöglichen die Begegnung mit einheimischen und ausländischen Musikern. Das zweifelsohne attraktivste Sommerereignis sind die Reiterturniere von Rab (1995 wiedereingeführt), die seit dem Jahr 1364 stattfinden und an die ritterliche Verteidigung der Stadt in ferner Vergangenheit erinnern. Eine Besonderheit dieses pittoresken mittelalterlichen Zeremonials ist die antike Armbrust, die nur noch von den Balestieri aus San Marino bei deren Spielen verwendet wird. Die Ritterspiele finden zweimal im Jahr statt (am 9. Mai und am 27. Juli). Rab ist die Insel mir den zwei Gesichtern. Nähert man sich vom Festland, erscheint Rab als unwirtlich und karg. Die Seeseite ist dagegen unheimlich grün und fruchtbar. Landwirtschaftlich ist Rab nahezu unabhängig vom Festland. Rab ist seit fast 3.500 Jahren nachweislich bewohnt. Liburner machten Rab zu einem wichtigen Stützpunkt. Phönizier, Griechen und Römer folgten. Letztere bauten die Stadt weiter aus. Die Festung, Thermen und Tempel machten Rab zu einer bedeutenden Stadt. Während der byzantinischen Zeit wurde Rab zur Bischofsstadt. Wie überall wanderten um 800 Kroaten ein. Fast 400 Jahre lang hatte Venedig das Sagen auf Rab. Traurige Berühmtheit erlangte Rab während des 2.Weltkrieges. In Kampor stand vier Jahre lang ein Konzentrationslager, in dem 4.500 Menschen starben. Die Insel Rab ist eines der großen Zentren der Motorbootfahrer. Die ACI-Marina Rab (44°45,4'N 014°46,0'E) ist sehr gut besucht, an der Tankstelle kommt es durch großen Andrang von Motorbooten zu längeren Wartezeiten. Die Liegeplätze am Kai dienen ausschließlich zur Wartung oder Reparatur von Jachten. Die gepflegten und sauberen Sanitäranlagen liegen leider nicht direkt an den Stegen, sondern sind erst nach einem kurzen Fußmarsch und Überquerung einer Strasse zu erreichen. Als besonderen Service liefert das Marinarestaurant das Frühstück, und der Marinasupermarkt den Einkauf direkt an Bord. Am westlichen Teil der Tankstelle reduzieren große Steine die Wassertiefe ganz gefährlich !!! Besseren Zugang zur Stadt Rab hat man mit einem Liegeplatz im Stadthafen. Hier kann man in der Hauptsaison "Platzhaltern" begegnen, die versuchen, die Plätze für Ausflugsboote freizuhalten. Notfalls die Situation vom Hafenkapitän klären lassen. Das ansprechende Ambiente schlägt sich leider auch in den Preisen nieder, die aber nicht mehr das Niveau der vergangenen Jahre erreichen. Restauranttipp: Restaurant "RIO", gut und nicht ganz billig. In der Hauptsaison ist für den Abend eine Reservierung zu empfehlen. (von der Marina aus

gut und nicht ganz billig. In der Hauptsaison ist für den Abend eine Reservierung zu empfehlen.

Richtung Nord, weg vom Hafenbecken, weiter bis zu einer Kreuzung, dann rechts, erste links, bietet sehr guten Fisch). Marina Supetarska Draga (44°48,4'N 014°42,0'E): Nur wenige Seemeilen von der Stadt Rab entfernt findet man die Marina Supetarska Draga, von der aus man Rab bequem besuchen kann. Diese Marina bietet lediglich wenige Transitliegeplätze. Das Restaurant "Galeb", gegenüber des Eingangs der Marina, bietet vorzügliche Fischgerichte, nebst einem recht guten roten Hauswein, der auch zu sehr günstigem Preis vom Fass abgefüllt erstanden werden kann.

Telascica Bucht

vom Fass abgefüllt erstanden werden kann. Telascica Bucht Weit und tief in die Insel hineinreichend gibt

Weit und tief in die Insel hineinreichend gibt es diese unbewohnte Bucht im Südosten der Insel Dugi Otok. Wegen ihrer unberührten Natur und Ruhe eignet sie sich auch für einen längeren Aufenthalt. Im mittleren Teil liegt zwischen der Bucht und Westküste der Insel der Brackwassersee Jezero Mir. Für das Betreten des Naturschutzgebietes wird Eintrittsgeld verlangt, mit dem gleichzeitig das Liegegeld an den roten Ankenbojen in der Bucht für zwei Tage abgegolten ist.

Skradin

Das Städtchen Skradin mit seiner Marina liegt weit im Hinterland. Man gelangt von Sibenik dorthin auf dem Fluss Krka, der sich durch tiefeingeschnittene canonartige Schluchten seinen Weg bahnt. Die rund 15 km lange Flußfahrt durch eine Landschaft von wildromantischer Schönheit ist ein faszinierendes Schauspiel. Ein Aufenthalt in Skradin ist nicht nur weg der Stadt lohnend. Beeindruckend ist auch die schöne landschaftliche Umgebung. Ein Naturschauspiel ganz besonderer Art bieten die nahen Krka-Wasserfälle. Die mit dem Mittellauf der Krka seit 1985 den Nationalpark Krka bilden. Es gibt insgesamt acht Wasserfälle von denen der bei Skradin mit 46 m der höchste ist.

Sibenik

Eines der eindruckvollsten Erlebnisse, die man bei einem Törn in kroatischen Gewässern haben kann, ist die Ansteuerung von Sibenik. Schon das Einlaufen in den Kanal Sv. Ante ist eine Besonderheit - voraus an Steuerbord er-blickt man die mächtige Festung Sveti Nikola, an Backbord das auffällige Feuer Jadrija mit Signalstation. Die rund 35.000 Einwohner zählende Stadt zieht sich amphitheatrisch an den Hügeln hinauf. Sibe-nik ist eine alte, sehenswerte Stadt, die ihren kroatischen Charakter trotz langer veneziani-scher Herrschaft erhalten konnte. Besonders sehenswert ist die Altstadt sowie die monumentale Kathedrale.

Insel Murter

Der Hauptort der Insel ist Murter mit rd. 2000 Einwohnern liegt im Nordwestteil der gleichnamigen Insel. Er ist noch ein Ort der Fischer, der seinen Charme aus seiner Einfachheit und Schlichtheit bezieht. Murter hieß zunächst Veliko Selo (seit dem 13. Jh.) und SrimaC (Srimac); seit 1715 trägt er seinen heutigen Namen. Er dehnt sich aus bis an die Hramina- Bucht, in der in Richtung der Bucht Slanica ein Yachthafen gebaut wurde. Die Hramina- Bucht liegt vor allen Winden geschützt und ist ein guter Ankerplatz für kleinere Jachten und Boote. In der Slanica-Bucht findet man einen schönen Badestrand und die Hotelsiedlung Collentum. Die Ortschaft wird im 15. Jh. erstmals erwähnt. Am Fuße der Anhöhe Gradina, in der Hramina-Bucht und an anderen Stellen finden sich Reste römischer Bauwerke, die wahrscheinlich auf die antike Siedlung Collentum zurückgehen. Auf dem Gradina-Kap liegt der Ortsfriedhof, wo altkroatische Gräber entdeckt wurden. Am Friedhof steht die aus dem 17. Jh. stammende Kirche der Madonna in Gradina. Die Pfarrkirche St. Michael birgt einen barocken Altar, eine Arbeit der Meister Pio und Vicko dall‘Acqua, sowie eine Ikone der kretisch-venezianischen Schule. Im Pfarramt befinden sich ein Prozessionskreuz aus der Gotik und Renaissance sowie mehrere wertvolle Gemälde. Über dem Dorf, auf dem Vrsina- Berg, steht die St.-Rochus-Kirche aus dem Jahr 1760. Die 19 km² große, grüne Insel zählt zu den Sibeniker Inseln. Man gelangt über eine Drehbrücke auf die Insel. Der Ort Murter selbst ist malerisch, bietet aber keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Das neue Murter mit seinem Marktplatz versorgt die vielen Camper und Jachtbesitzer, die sich auf den Campingplätzen und an den Sandstränden tummeln.Murter ist mit dem Festland über eine Brücke verbunden. Murter ist ein ausgezeichnerter Ausgangspunkt für Törns in die Kornaten, die man bei klarer Sicht von Murter aus gut er-kennen kann. Die Insel verfügt über drei ausgezeichnete Marinas.

kann. Die Insel verfügt über drei ausgezeichnete Marinas. Reisebericht 23.7.04 16:00 Uhr Abfahrt in Freiburg bei

Reisebericht

23.7.04

16:00 Uhr Abfahrt in Freiburg bei 30°C, 19:45 Uhr Ankunft in Cernobbio bei Como am Nordufer des Comer Sees. Wir folgen dem nächstbesten ausgeschilderten Hotel Volltreffer! Für 120,- übernachten wir hoch über'm und mit herrlichem Blick auf den Comer See (Albergo Asnigo). Bei noch immer über 30°C finden wir Platz in der Pizzeria La Torre (auch mit Seeblick), gutes Essen mit Vino, Capuccino und Espresso: Der Urlaub hat begonnenn!

in der Pizzeria La Torre (auch mit Seeblick), gutes Essen mit Vino, Capuccino und Espresso: Der

24.7.04

Nachts hat’s gewittert, aber nur ganz leicht abgekühlt. 06:00 Uhr Wecker, 7:00 Uhr Frühstück, 8:00 Uhr Abfahrt bei einsetzendem Regen; es wird zunehmend dunkler, die ersten 1,5 Stunden Fahrt heftigster Regen u. Gewitter, dann reißt’s auf. 13:15 Uhr: Wir sehen zum ersten Mal das Meer! [Autobahngebühr Italien:

1,50+1+12,40+5,50 = 20,40 €] 14:10 Uhr: Einreise Slowenien, Durchreise quer durch's Land in einer Dreiviertelstunde. ca. 15:00 Uhr: Einreise Kroatien; nachdem wir bei Rijeka auf die Küstenstraße abgebogen waren und für wenige km „stundenlang“ im Stau standen, beschlossen wir, bis Rijeka zurückzufahren und über die neue Autobahn im Landesinneren zu fahren: Ein weiser Entschluss! [Autobahngebühr Kroatien: 5,0+5,70+1,30 = 12.10 €] Das letzte Stück Autobahn ist gesperrt, wir werden abgeleitet und müssen über eine kleine Straße über die Berge das kostet Zeit, die wir nicht mehr haben bis 20:00 Uhr soll man spätestens in der Marina sein. Anruf beim Hafenmeister er wartet. 20:10 Uhr: Nach gut 12 Stunden Fahrt und 1.220 km kommen wir in der Marina an, „checken ein“ und laden unsere Sachen an Bord. Da sind wir nun auf „unserer PREKO“. Um 21:00 Uhr ist es dunkel, wir gehen im Hafenrestaurant essen, melden uns bei unseren Eltern und bummeln anschließend noch durch die halbe Marina, den Rest heben wir uns für später auf. Um Mitternacht sind wir in den Kojen.

uns für später auf. Um Mitternacht sind wir in den Kojen. 25.7.04 8:00 Uhr Aufwachen. Es

25.7.04

8:00 Uhr Aufwachen. Es hat nachts noch ordentlich

gewittert und geregnet, es ist trüb, aber trocken. Nach dem Frühstück kommt ein Mitarbeiter von Asta Yachting zur offiziellen Schiffsübergabe und Einweisung. Wasser tanken, wir besprechen die theoretische Hafenausfahrt. 10:30 wir laufen aus leider vergessen wir die Gangway, die unerwartet schnell ins Wasser

fällt, aber unbeschadet wieder an Bord geholt werden kann - so ist das eben

durch die Durchfahrt zwischen Ugljan und Pasman, machen in einer Bucht ein paar Übungen (Mann über Bord (Fender), Drehen, Wenden etc.) und gehen dann vor Anker und verbringen

ein paar Stunden dort (Baden, Lesen, Wurstsalat-Essen, Schlafen). 16:00 Uhr Abfahrt zurück Richtung Sukosan, Ankunft gegen 17:00 Uhr, der Hafen ist recht leer, wir machen fest.

Ab ca. 18:00 Uhr: Bummel durch die Marina hier liegt z.T. richtig Geld

- Centero, wo wir an einem nettten Platz ein Lokal finden, das vielversprechend wirkt gut Deutsch sprechender Kellner, der sogar einen Grappa springen lässt. 21:45 Uhr zurück im Schiff nach 45 Min Fußmarsch.

Wir fahren

bis Sukosan

26.7.04

8:00 Uhr Wecken, 10:00 Uhr Abfahrt mit dem Auto nach Zadar, Stadtbummel, Essen am Fähranleger; es ist bedeckt, aber sonnig und warm. 14:00 Uhr Ankunft beim Hafenmeister, Frank legt innerhalb von knapp 5 Minuten seine Sprechfunkprüfung ab (einen kompletten Sportboot-Führerschein bekommt er „inklusive“

der Spaß kostet 80€ - das Sprechfunkzeugnis ist eben Vorschrift in Kroatien für Chartercrews. 15:00 Uhr Rückkehr mit dem Auto in der Marina Sukosan.

),

15:30 Uhr Auslaufen mit Ziel Olib. Seegang 3-4, Entscheidung, nur bis Molat zu fahren (mir ist

schlecht

ankern, schlägt fehl: Die Bucht ist voll, bis auf ein schönes Plätzchen, aber der Anker will trotz mehrerer Versuche nicht halten. Entscheidung, in den Hafen von Molat zu verholen, ist eine gute: Vom Hafenmeister persönlich werden wir in den „schönsten Platz“ gelotst, wirklich prima. Für 128 Kuna ist sogar der Strom inklusive (allerdings kein Wasseranschluss und keine Sanitäranlagen vorhanden -> soll nächstes Jahr gebaut werden). Bummel durch Molat, sehr romatischer kleiner Ort, anschließend Cevapcici-Essen bei Grill-Mare. Es wird deutlich kühler. 22:30 Uhr Licht aus. Bis Mitternacht versuchen wir noch vergeblich, einem komischen Gluckern/Tropfen/Klopfen auf die Spur zu kommen – Frank „beschließt“, dass das nichts am Schiff ist, sondern von draußen kommt.

dass das nichts am Schiff ist, sondern von draußen kommt. ). Versuch, in der Bucht Podgarbe

).

Versuch, in der Bucht Podgarbe zu

27.7.04

5:50 Uhr: Frank steht auf, um draußen den Tag zu „begrüßen“. 6:00 Uhr Ankunft der Fähre dazu müssen einige Schiffe ablegen, die im Weg waren.

6:30 Uhr kommt Frank wieder in die Koje Rike plagen zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr

heftigste Bauchschmerzen

frischen Eiern. 12:00 Uhr: Wir starten zu Fuß zur 800 m breiten Insel-Überquerung, um zu schauen, wie das Wetter

im Nord-Osten ist. Rückkehr 12:30 Uhr. Der Plan, noch nach Rovenska zu fahren, wird vom Hafenmeister „zerstört“, der sagt, Radio Zadar hätte für nördlich Molat zunehmenden Wind der Stärke 5 mit Böen bis 8 vorausgesagt; es käme ein Hoch, was immer am 1. Tag mit Wind verbunden ist - morgen

ist alles besser

dass wir lieber noch einen ruhigen Tag in Molat

verbringen. Frank geht im Market einkaufen und kocht leckere Hähnchenbrust mit Paprika und Zwiebeln, so lange Rike eine Siesta hält.

Melone zum Nachtisch, anschließend Capuccino

17:00 Uhr Ankunft einer großen Jedrolinja-Fähre im Hafen: Lebensmittel- und andere Vorräte werden ausgeladen und abtransportiert. Während Frank Siesta macht, beobachtet Rike das Spektakel vor Ort. 18:30 Uhr: Ein erfrischendes Bad im Hafen ersetzt die Dusche 19:00 Uhr Abfahrt der Fähre. Es wird deutlich kühl am Abend und wie schon den ganzen

Nachmittag - windet es z.T. frisch.

Als wir wieder aufwachen ist’s 10:30 Uhr

wir frühstücken mit

wir wieder aufwachen ist’s 10:30 Uhr wir frühstücken mit will man mehr? Lesen, Faulenzen. Wir sind

will man mehr? Lesen, Faulenzen.

Wir sind schnell davon überzeugt,

was

28.7.04

9:05 Uhr Ablegen mit Ziel Rovenska, über einen Badestopp an der Süd-Spitze von Ilovic (südl. von Losinj). Ca. 11:15 Uhr erreichen wir eine schöne Bucht auf Ilovic das Meer ist relativ ruhig, aber es gibt doch etwas Wind und kleine Wellen. In der Bucht liegend fällt es erst richtig auf, dass noch eine recht lange

Restdünung wohl vom Vortag steht es schaukelt

mächtig. Es gibt eine Dose Ravioli zum Mittagessen. 14:20 Uhr: Abfahrt Richtung Rovenska. Ankunft 16:00 Uhr: Romantisch gelegene Bucht mit kleinem Ort direkt vorne dran wie im Törnbericht von Kornelia und Wolfram Block beschrieben das Restaurant Mol von Boro. Dirket vor der Mole liegen 6 freie Bojen wir nehmen die erste, machen fest. Frank fragt bei Boro, ob wir da liegen bleiben können. Wir werden vor starker abendlicher Bora gewarnt, die uns an diesem Platz direkt auf die Mauer drücken

würde

Kurs Nord in die Bucht von Pogana am Südzipfel von Cres. Nach mehreren vergeblichen Ankerversuchen bei ca. 1 m 1, 5 m Tiefe (Seegras!) greift der Anker, und wir liegen sehr romantisch neben einem alten Wrack tief drin in der Bucht Ankunft ca. 17:45 Uhr. Frank bringt vorsichtshalber noch mit dem Dingi, das wir mühsam vom Dach der Preko hieven, einen zweiten Anker aus. 19:30 Uhr: Abendessen: Fleischküchle mit Zwiebeln u. eingelegten Auberginen. 20:00 Uhr: Die Sonne verschwindet, so langsam kehrt Ruhe ein in der Bucht (sogar die 5 Italiener, die ca. 100 m entfernt zusammen liegen,

die 5 Italiener, die ca. 100 m entfernt zusammen liegen, Wir beschließen, von diesem hübschen Ort

Wir

beschließen, von diesem hübschen Ort gleich wieder Abschied zu nehmen mit

werden ruhiger

)

29.7.04

Abschied zu nehmen mit werden ruhiger ) 29.7.04 07:30 Uhr Anker lichten, Kurs 210° Richtung Privlaka-Kanal

07:30 Uhr Anker lichten, Kurs 210° Richtung Privlaka-Kanal. Man darf sich hier kein imposantes Bauwerk vorstellen, entsprechend schwierig ist es, die Durchfahrt mit bloßem Auge zu finden. 9:15 Uhr Durchfahrt, anschließend Tanken in Mali Losinj: Die Tankstelle verfügt über 2 Liegeplätze. Wenn man nicht unter den ersten ist bei der Durchfahrt durch den Privlaka-Kanal, muss man mit einiger Wartezeit rechnen - in unserem Fall lagen 5 Boote vor uns. Dafür gibt's Frischwasser gratis (wie an den anderen Tankstellen auch, die wir besuchten). 10:15 Uhr Abfahrt. Überfahrt nach Rab. Kaum Seegang. 14:00 Uhr: Wir liegen gegenüber der Altstadt an einem schönen Plätzchen in der ACI-Marina von Rab. Nachmittags gehen wir durch die Altstadt, zu den 4 Türmen hoch (toller Blick!) und durch den schönen Stadtpark. Leckeres Waffeleis. Später ausgiebige Dusche (schön!!), anschließend gehen wir Fischessen im Lokal „RIO“. 22:45 Uhr Nachtruhe!

30.7.04

Ausschlafen bis 10:00 Uhr, 10:42 Uhr sind die (frisch

und teuer gekauften) Eier fertig

Entspannen und Relaxen; Aufbruch in die Stadt gegen 13:20 Uhr für Einkauf des Abendessens. Anschließend Lesen und Relaxen bei herrlichstem Wetter. 18:30 Uhr Abendessen: Cevapcici (vom Supermarkt frisch gekauft) mit Paprika-Zuchini-Zwiebelgemüse mit Ajvar.

Anschließend

Uhr Abendessen: Cevapcici (vom Supermarkt frisch gekauft) mit Paprika-Zuchini-Zwiebelgemüse mit Ajvar. Anschließend

Ca. 20:00 Uhr Abendbummel durch Rab. Im örtlichen Kaufhaus erstehen wir noch günstige T-Shirts. Nach der Rückkehr auf Preko sitzen wir noch ein Weilchen an Deck, bevor wir kurz nach 23:00 Uhr in der Koje liegen.

31.7.04

8:00 Uhr Aufstehen, Rike holt frische Brötchen. Wir bezahlen rund 80 Euro für 2 Nächte in der ACI-Marina Rab! Der Wetterbericht für die nächsten 2 Tage ist einfach: Wetter: keine, Wind: keine, Meer (=Seegang): keine. Wir duschen noch und legen dann ab gegen 10:00 Uhr.

Versuch, in Silba ein schönes Plätzchen zu kriegen, schlägt fehl, außerdem steht starker Schwell im Hafenbecken, daher fahren wir rüber nach Olib. 13:15 Uhr machen wir fest. Wir erkunden den Ort hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein Mittagessen an Bord: Wurstsalat. Anschließend Siesta mit Lesen u. Schlafen. Später noch kleiner Marsch am „Strand“ entlang – beim Einbiegen ins Landesinnere in einen „Weg“ kommen wir zuerst an einem sterbenden Kaninchen, kurz drauf an zwei „Wild“- Schafen vorbei, die ebenso überrascht schauen wie wir. Da der Weg ins Nirgendwo führt, kehren wir um, am Hafen vorbei in die andere Richtung („Strandbad“ mit Strandbar). 19:00 Uhr Rückkehr am Schiff: Frank nimmt eine „Heckdusche“, Rike ein Bad im Meer, was inzwischen sehr zur Ruhe gekommen ist. Kurz nach 20:00 Uhr gehen wir zu „Mme Mireille“ ins Restaurant, um ein recht überteuertes, aber ganz gutes Essen zu uns zu nehmen. Die Weinkaraffe ist knausrig unterm Eichstrich

eingeschenkt, Frank reklamiert

Rhaki auf Kosten des Hauses. Unterdessen baut am Hafen eine Folkloregrupe ihre Bühne und Lautsprecher am Hafen auf. Als wir zu Preko zurückkommen, sitzen wir bei Vollmond noch

da an ist Mme sehr nett zu uns. Zum Schluss gibt’s noch

da an ist Mme sehr nett zu uns. Zum Schluss gib t’s noch von eine Weile

von

eine Weile im Cockpit und hören einheimische Folklore, bevor wir gegen 23:00 Uhr in die Koje gehen.

Folklore, bevor wir gegen 23:00 Uhr in die Koje gehen. 01.08.04 Kurz vor 11:00 Uhr Ablegen

01.08.04

Kurz vor 11:00 Uhr Ablegen in Olib, Kurs Sukosan. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir Sukosan nach einer flotten Fahrt (~9kn) über spiegelglattes Meer. In Sukosan können wir sofort an die Tankstelle. Anschließend verholen wir nochmals kurz an den ASTA-Steg, um Wasser zu bunkern, Geld zu holen, ein wenig einzukaufen und zum WC zu gehen. Um 15:15 Uhr fährt Rike ihren ersten Ableger mit der Preko und bringt uns auch aus der Marina Richtung Zdrelac-Passage und Telascica-Bucht. Der Wetterbericht sagt für den Rest der Woche Sonne, leichte Winde und kaum Seegang voraus! Schöne Überfahrt, einige „Seelenverkäufer“ kommen uns aus der Telascica-Bucht entgegen. Wir erreichen die Bucht und müssen feststellen, dass die Bojen schon knapp sind (eine wird uns vor der Nase weggeschnappt). Wir fahren bis fast ans Ende, drehen resigniert um, aber auf dem Rückweg erspäht Rike mit dem Fernglas eine letzte freie Boje „ganz hinten drummen“. Gegen 17:00 Uhr liegen wir an der letzten Boje, nicht nur dieser Bucht, und nehmen noch ein Bad.

Nachdem wir noch die Abend-Sonne genossen haben vorne auf Deck, gibt es Abendessen: Spaghetti, Tomaten-Ajvar-Soße und selbstgeschnittene Fleischküchle-Cevapcici. Wir sitzen noch bis ca. 22:45 Uhr draußen und beobachten unsere Umwelt, z.T. per Fernglas (2 riesige Yachten gehen noch relativ weit entfernt vor Anker). Herrlicher Sonnenuntergang!

weit entfernt vor Anker). Herrlicher Sonnenuntergang! 02.08.04 4:30 Uhr – Rike wacht auf – hat sich

02.08.04

4:30 Uhr Rike wacht auf hat sich den Wecker auf 5:10 Uhr gestellt, weil sie den Sonnenaufgang sehen will. Bis 7:00 Uhr dauert es, vom Morgengrauen bis Sonnenaufgang hinterm Berg, vor dem wir liegen. Alles ist soo still (außer der großen Motoryacht, die die ganze Nacht ihre Stromaggregate laufen hatte). Rike sitzt mit

Fotos und Fernglas ausgerüstet in eine Wolldecke gehüllt hinten im Cokpit

zurück in der Koje, weckt Frank sie um 9:30 Uhr. 10:30 Uhr Ablegen. Schöne ruhige Fahrt durch die Kornaten mit Kurs auf Zlarin (28

Seemeilen).

schön! Danach,

15:00 Uhr: Wir liegen an der Außenmole, zahlen direkt 140 Kuna beim Hafenmeister und machen dann einen Gang durch den glühend heißen Ort, der wie ausgestorben wirkt. Den Nachmittag verbringen wir mit Schlafen und Lesen; Rike macht noch einen frühabendlichen Hafenrundgang. Gegen 19:00 Uhr gehen wir zum Supermarkt, der

nichts hat, was uns anmacht

wir noch ein halbes Stündchen vorne am Kai und „spannen“ noch ein bisschen bei den Neuankömmlingen. Neben uns ist noch immer alles frei bleibt auch die ganze Nacht so. Wir essen im Restaurant „Ivana“.

Anschließend sitzen

Wir essen im Restaurant „Ivana“. Anschließend sitzen 03.08.04 Ausschlafen, Ablegen gegen 11:00 Uhr mit Kurs

03.08.04

Ausschlafen, Ablegen gegen 11:00 Uhr mit Kurs Skradin. Das Meer ist immer noch spiegelglatt, ideal zum Motoren. 12:00 Uhr Ankunft Skradin, ACI-Marina, nach 19 sm. Nach einer Ausruh-/Lesepause machen wir uns gegen 14:45 Uhr auf in Richtung Wasserfälle. Ein kostenloser Bootstransfer bringt uns in den Naturpark. Eintritt pro Nase 60 Kuna. Die Wasserfälle sind wirklich beeindruckend schön. Ab und zu springt ein Wagemutiger die Fluten hinunter, aber meist wird dies vom Aufseher rechtzeitig erkannt und unterbunden. Wir

machen einen Rundweg bis nach oben, überqueren den Fluss und kehren auf der anderen Seite zurück. Rückkehr auf Preko gegen 18:30 Uhr. Anschließend

die heiß ersehnte Dusche (mit ewig Warten, da es nur

2 Duschen gibt

20:00 Uhr: Frank hat einen Tisch bei Krcma More (Restaurant direkt vor den Marina-Liegeplätzen) reserviert: Es gibt Spanferkel satt. Der „Piraten“- Kellner scheint uns auch nett zu finden bringt uns auf vorsichtige Nachfrage noch edles Rippenfleisch extra. Nach dem Essen gibt’s Nussschnaps auf Kosten des Hauses. Wir bestellen noch Espresso und Cappucccino, loben das Essen noch mal ehrlich und kriegen noch einen Nussschnaps extra. Das Ganze kostet 277 Kuna wir zahlen

loben das Essen noch mal ehrlich und kriegen noch einen Nussschnaps extra. Das Ganze kostet 277

)

300 Kuna - das ist es uns wert! Danach machen wir noch einen Gang durch den Hafen und sind kurz vor 23:00 Uhr auf Preko zurück. Kurz drauf ist Nachtruhe.

04.08.04

8:30 Uhr Wecken, Frank holt frisches Brot und Eier. Wetter: bedeckt, keine Sonne zu sehen,

aber sehr warm. Nach dem Frühstück wird nochmal geduscht. Ablegen um 11:30 Uhr. Das „offene Meer“ erreichen wir nach 7,7 Seemeilen und 75 Minuten Fahrt. 14:00 Uhr Festmachen an einer Boje in der Potkucina-Bucht vor der Insel Kakan. Es hat angefangen zu tröpfeln, ist trüb und etwas kühler. Den Nachmittag verbringen wir faul mit Schlafen und Lesen (Rike liest Bobby Schenk's Weltumsegelung zu Ende!). Am frühen Abend (ca. 18:45 Uhr) geht ordentlicher Wind mit Regen los, es wird aus NW dunkel, es donnert und gewittert. Gegen 19:10 Uhr laufen noch 4 große Segelyachten in die Bucht ein, die hier Schutz suchend vor Anker gehen. Zum Abendessen gibt’s Paprika-Zwiebelgemüse mit Sardinen. Um 21:00 Uhr ist der Spuk vorbei, es regnet nur noch ein wenig. Gegen 22:30 Uhr begeben wir uns in die Kojen es regnet wieder stärker.

05.08.04

Ausschlafen. Das Wetter ist wieder schön, es geht eine leichte Brise. Ablegen um 11:10 Uhr mit Kurs auf Murter. Ankunft dort in der Marina um 12:45 Uhr. Bis zum Spaghetti-Essen gegen 14:30 Uhr lesen wir an Bord. Danach ist Siesta angesagt. Wir liegen so eng wie sonst nirgendwo im Hafen, neben uns 2 Ehepaare aus Bonn. Frank hat sich gestern einen ordentlichen Schnupfen eingefangen Gegen 18:15 Uhr gehen wir frisch geduscht (sehr schöne neue Sanitäranlagen!) in den Ort (viel Tourismus) und finden etwas am Rande eine schöne Kanoba, wo wir unter einer hübschen Laube einen Platz kriegen. Frank isst Mixed Grill und Rike Muscheln – sehr lecker; und günstig ist’s außerdem. Gegen 23:00 Uhr sind wir im Bett, nachdem wir draußen nochmal eine Melone verspeist haben. Heute ist Feiertag in Kroatien.

eine Melone verspeist haben. Heute ist Feiertag in Kroatien. 06.08.04 Nach einer sehr unruhigen Nacht (Frank

06.08.04

Nach einer sehr unruhigen Nacht (Frank wg. Schnupfen und Kopfweh, Rike wegen Frank's Schnarchen) wachen wir gegen 8:30 Uhr auf. 10:30 Uhr Ablegen mit Ziel Biograd zum Tanken. Es fängt wieder an zu regnen. Gegen 12:00 Uhr sind wir da es ist aber so voll an der Tankstelle, dass wir beschließen, gleich nach Sukosan weiterzufahren und dort zu tanken. 13:40 Uhr: Die Reise ist zu Ende! Wir tanken in Sukosan, die Tankstelle ist wider Erwarten absolut frei. Anschließend verholen wir an den ASTA-Steg, machen das Schiff außen sauber und anschließend einen Gang zur Tankstelle, um den wachsenden Trubel dort zu verfolgen. Während Rike anschließend noch das Boot abspritzt, macht Frank die letzte Dose Ravioli warm. Dies gelingt so grade noch, bevor die Gasflasche leer ist. Nach dem Essen macht Frank ein Schläfchen, Rike liest ihr 2. Urlaubsbuch zu Ende. So ab 17:00 Uhr trudeln weitere Chartergäste ein. 20:45 Uhr: Wir gehen Essen und kurz vor 22:00 Uhr liegen wir in der Koje.

07.08.04

Wecker um 7:00 Uhr, Frühstück um 7:30 Uhr, danach Spülen, den Rest packen und ins Auto räumen. 8:30 Uhr kommt Asta zum Abnehmen, 8:45 Uhr alles o.k., wir räumen das Schiff. Pünktlich um 9:00 Uhr fahren wir aus der Marina, zahlen 480 Kuna für’s Parken (das hat uns richtig

geärgert, das ist einfach zu viel!). Kurz vor Zadar drehen wir nochmal um, weil wir nicht

sicher sind, ob unsere Straßenkarten noch an Bord liegen

dass sie im Kofferraum liegen. Zweite Abfahrt an der Marina um 9:15 Uhr. Es ist sonnig und

warm. [Autobahngebühr Kroatien: 63 Kuna+37 Kuna = 90 Kuna] 14:45 Uhr nach 340 km erreichen wir Slowenien. (Strömender Regen, ca. 1 Stunde vorher

waren wir in Rijeka

15:30 Uhr: Ausreise Slowenien nach Italien. Sonnenschein. Unendliche Autoschlangen kommen uns entgegen 17:00 Uhr: Wir passieren Venedig, 19:00 Uhr: Auf Höhe von Mailand beschließen wir, vollends durchzufahren bis nach Hause. [Autobahngebühr Italien: 5,50+12,40+1,00+1,50 = 20,40 €] 19:40 Uhr: Einreise Schweiz. Kurz vor dem Gotthard tut sich ein Gewitter vor uns auf, und es schüttet wie aus Kübeln. 21:00 Uhr stellen wir uns am Rasthof San Gottardo Süd in die Stauschlange; eine gute Stunde später fahren wir durch den Tunnel, gegen 0:10 Uhr passieren wir die Grenze nach Deutschland. Um 0:45 Uhr sind wir daheim: 1.138 km und ein toller Urlaub liegen hinter uns!

An

der Marina merken wir aber,

).

interessante Links

o Törnbericht der Fam. Block: ausführlicher Törnbericht im gleichen Revier, gleicher Schiffstyp,

letzte Änderung: 01/22/2012 20:50:57

Fam. Block : ausführlicher Törnbericht im gleichen Revier, gleicher Schiffstyp, letzte Änderung: 01/22/2012 20:50:57