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MEFAG – TREFFEN 2010

Hier ist des HERRN Tempel!


Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel (Hebr. 9,24; 1. Kö. 6,7)
• Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit
Händen gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des
wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst,
um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu
erscheinen,
Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel
2. Tempel als Gemeinde (1. Petr. 2,5; 1. Tim.
3,15; ZP 179; 2ICP 251)
Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel
2. Tempel als Gemeinde
3. Tempel als Individuum (1. Kor. 6,19; Eph.
2,22)
Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel
2. Tempel als Gemeinde
3. Tempel als Individuum
4. Irdischer Tempel (Mt. 24,1.2; bereits
zerstört)
Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel
2. Tempel als Gemeinde
3. Tempel als Individuum
4. Irdischer Tempel (bereits zerstört)
Geistliche Bedeutung des Tempels

4 Ebenen der Auslegung:


1. Tempel im Himmel
2. Tempel als Gemeinde
3. Tempel als Individuum
4. Irdischer Tempel (bereits zerstört)
Geistliche Bedeutung des Tempels
1. Abfall im Tempel (Jer. 7 und Hes. 8+9)
2. Missbrauch der Tempelgefäße in Babylon
(Dan. 5)

Es geht also um
1. Abfall der Gemeinde bzw. auf individueller
Ebene, um abgefallene Adventisten
2. „Treue“ Gläubige innerhalb des Abfalls bzw. auf
individueller Ebene, um Sünde im Leben der
Gläubigen
„Salomos“ Tempel
„Salomos“ Tempel

• Daten:
– erbaut um 960 v. Chr. durch König Salomo
– zerstört 586 v. Chr. durch Nebukadnezars Heere
– Wert des Tempels: ca. € 100 Milliarden (2. Chr. 3-4)
• Menge d. verbauten Goldes: Würfel von 6m x 6m x 6m mit
einem Wert von ca. € 77 Milliarden (entspricht 1/30 der
gesamten heute verfügbaren Goldmenge)
• Silber: etwa 10 dieser Würfel mit einem Wert von ca. € 10
Milliarden (2. Chr. 1,15)
• Allerdings war bis zur Zerstörung viel von diesem Gold
wieder aus dem Tempel genommen worden
„Salomos“ Tempel

Tempel = Stolz der Juden


TEIL 1: ABFALL DES
BEKENNTLICHEN GOTTESVOLKS
Umbauten am Haus Gottes:
2. Könige 16
• 7 Aber Ahas sandte Boten zu Tiglat-Pileser, dem König von Assyrien, und ließ ihm sagen: Ich
bin dein Knecht und dein Sohn. Komm herauf und hilf mir aus der Hand des Königs von Aram
und des Königs von Israel, die sich gegen mich aufgemacht haben!
• 8 Und Ahas nahm das Silber und Gold, das sich in dem Hause des HERRN und in den Schätzen
des Königshauses fand, und sandte dem König von Assyrien Geschenke.
• 9 Und der König von Assyrien hörte auf ihn und zog herauf gegen Damaskus und eroberte es
und führte die Einwohner weg nach Kir und tötete Rezin.
• 10 Und der König Ahas zog Tiglat-Pileser entgegen, dem König von Assyrien, nach Damaskus.
Und als er den Altar sah, der in Damaskus war, sandte der König Ahas zum Priester Uria
Maße und Abbild des Altars, ganz wie dieser gemacht war.
• 11 Und der Priester Uria baute einen Altar und machte ihn so, wie der König Ahas zu ihm
gesandt hatte von Damaskus, bis er selbst von Damaskus kam.
• …
• 17 Und der König Ahas brach die Leisten der Gestelle ab und nahm die Kessel von ihnen
herunter. Und das Meer nahm er von den kupfernen Rindern herunter, die darunter waren,
und setzte es auf ein steinernes Pflaster.
• 18 Auch die bedeckte Sabbathalle, die am Tempel gebaut war, und den äußeren
Königseingang am Hause des HERRN änderte er, dem König von Assyrien zuliebe.
Stolz des bekenntlichen
Gottesvolkes (Jer. 7)
• Jer7,1 Das Wort, das vom HERRN zu Jeremia geschah:
• 2 Stell dich in das Tor des Hauses des HERRN, rufe dort
dieses Wort aus und sprich: Hört das Wort des HERRN,
ganz Juda, die ihr durch diese Tore kommt, um den
HERRN anzubeten!
• 3 So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott
Israels: Macht gut eure Wege und eure Taten, dann
will ich euch an diesem Ort wohnen lassen!
• 4 Und verlaßt euch nicht auf Lügenworte, wenn sie
sagen: Der Tempel des HERRN, der Tempel des
HERRN, der Tempel des HERRN ist dies!
• 5 Denn nur wenn ihr eure Wege und eure Taten
wirklich gut macht, wenn ihr wirklich Recht übt
untereinander,
Stolz des bekenntlichen
Gottesvolkes (Jer. 7)
• Jer7,6 den Fremden, die Waise und die Witwe nicht
unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort vergießt
und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil,
• 7 dann will ich euch an diesem Ort, in dem Land, das ich
euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von Ewigkeit
zu Ewigkeit.
• 8 Siehe, ihr verlaßt euch auf Lügenworte, die nichts nützen.
• 9 Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben, falsch
schwören, dem Baal Rauchopfer darbringen und anderen
Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt!
• 10 Und dann kommt ihr und tretet vor mein Angesicht in
diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, und
sagt: Wir sind errettet, - um all diese Greuel weiter zu
verüben!
Gipfel des Abfalls:
Hesekiel 8
1. Vers 5: … nördlich vom Tor
war ein Altar, das Götzenbild
der Eifersucht selbst stand
am Eingang

• Astarte (Ishtar), die Göttin der


Sidonier („Königin des Himmels“),
• Milkom, das Scheusal der
Ammoniter
• Kemosch, das Scheusal der 1. Kö. 11,5-7; 5. Mo. 4,3; Ri. 2,11; 3,7; Jer. 7,18; …
Moabiter,
• Moloch, das Scheusal der
Söhne Ammon
• Baal, der „Herr des Himmels“
• Dagon, der Fischgott
Gipfel des Abfalls:
Hesekiel 8
1. Vers 5: … nördlich vom Tor
war ein Altar, das Götzenbild
der Eifersucht selbst stand am
Eingang
2. Verse 7-12: … allerlei
Abbilder von Kriechtieren
und Vieh: Abscheuliches und
allerlei Götzen des Hauses
Israel … und 70 Männer von
den Ältesten des Hauses
Israel standen davor …
Gipfel des Abfalls:
Hesekiel 8
1. Vers 5: … nördlich vom Tor war
ein Altar, das Götzenbild der
Eifersucht selbst stand am
Eingang
2. Verse 7-12: … allerlei Abbilder
von Kriechtieren und Vieh:
Abscheuliches und allerlei
Götzen des Hauses Israel … und
70 Männer von den Ältesten
des Hauses Israel standen davor

… Lieblingsgott der 3. Verse 13-14: … Frauen, die den
Frauen … Dan. 11,37
Tammus beweinten …
Jer7,18 Die Gipfel des Abfalls:
Kinder lesen Holz, Hesekiel 8
die Väter zünden
das Feuer an, und 1. Vers 5: … nördlich vom Tor war
die Frauen kneten ein Altar, das Götzenbild der
den Teig, dass sie Eifersucht selbst stand am
der Eingang
Himmelskönigin 2. Verse 7-12: … allerlei Abbilder
Kuchen backen, von Kriechtieren und Vieh:
und fremden Abscheuliches und allerlei
Göttern spenden Götzen des Hauses Israel … und
sie Trankopfer mir 70 Männer von den Ältesten
zum Verdruss. des Hauses Israel standen davor

… Lieblingsgott der 3. Verse 13-14: … Frauen, die den
Frauen … Dan. 11,37
Tammus beweinten …
Jer7,18 Die Gipfel des Abfalls:
Kinder lesen Holz, Hesekiel 8
die Väter zünden
das Feuer an, und 1. Vers 5: … nördlich vom Tor war
die Frauen kneten ein Altar, das Götzenbild der
den Teig, dass sie Eifersucht selbst stand am
der Eingang
Himmelskönigin 2. Verse 7-12: … allerlei Abbilder
Kuchen backen, von Kriechtieren und Vieh:
und fremden Abscheuliches und allerlei
Göttern spenden Götzen des Hauses Israel … und
sie Trankopfer mir 70 Männer von den Ältesten
zum Verdruss. des Hauses Israel standen davor

… Lieblingsgott der 3. Verse 13-14: … Frauen, die den
Frauen … Dan. 11,37
Tammus beweinten …
Jer7,18 Die Gipfel des Abfalls:
Kinder lesen Holz, Hesekiel 8
die Väter zünden
das Feuer an, und 1. Vers 5: … nördlich vom Tor war
die Frauen kneten ein Altar, das Götzenbild der
den Teig, dass sie Eifersucht selbst stand am
der Eingang
Himmelskönigin 2. Verse 7-12: … allerlei Abbilder
Kuchen backen, von Kriechtieren und Vieh:
und fremden Abscheuliches und allerlei
Göttern spenden Götzen des Hauses Israel … und
sie Trankopfer mir 70 Männer von den Ältesten
zum Verdruss. des Hauses Israel standen davor

… Lieblingsgott der 3. Verse 13-14: … Frauen, die den
Frauen … Dan. 11,37
Tammus beweinten …
Gipfel des Abfalls:
Hesekiel 8
1. Vers 5: … nördlich vom Tor war ein Altar,
das Götzenbild der Eifersucht selbst stand
am Eingang
2. Verse 7-12: … allerlei Abbilder von
Kriechtieren und Vieh: Abscheuliches und
allerlei Götzen des Hauses Israel … und 70
Männer von den Ältesten des Hauses Israel
standen davor …
3. Verse 13-14: … Frauen, die den Tammus
beweinten …
4. Verse 15-17: … am Eingang des Tempels des
HERRN, zwischen Vorhalle und Altar,
standen 25 Männer, ihre Rücken gegen den
Tempel des HERRN und ihre Gesichter
nach Osten …
Gräuel im Tempel
Gräuel im Tempel
Gräuel im Tempel
Gräuel im Tempel
Gräuel im Tempel

25. Mai 2010


Gräuel im Tempel
Gräuel im Tempel
Die Strafe Gottes
• 2. Chronik 36,19-21
– 19 Und sie verbrannten das Haus Gottes und rissen die Mauer von Jerusalem
nieder. Und all seine Paläste verbrannten sie mit Feuer, und all seine
kostbaren Geräte zerstörten sie.
– 20 Und was vom Schwert übriggeblieben war, führte er gefangen nach Babel.
Und sie mußten ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen, bis das Königreich
der Perser zur Herrschaft kam,
– 21 damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das
Land seine Sabbate ersetzt bekam. All die Tage seiner Verwüstung hatte es
Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.
• Jesaja 64,10
– 10 Unser heiliges und herrliches Haus, worin unsere Väter dich lobten, ist ein
Raub des Feuers, und alle unsere Kostbarkeiten sind zu Trümmern geworden.
• Klagelieder 2,6
– 6 Und er hat seine Hütte abgebrochen wie die eines Gartens, hat zerstört den
Ort für seine Festversammlung. Der HERR hat in Zion Festversammlung und
Sabbat in Vergessenheit geraten lassen und im Toben seines Zorns König und
Priester verworfen.
Die Strafe Gottes
CKB.036.06 (LDE.48) Christus sagt von
2. Thess. 2,4-8denen, die sich ihrer Erkenntnis rühmen
und doch nicht darin wandeln: "Doch
ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon
erträglicher ergehen am Tage des
Gerichts als euch. Und du, Kapernaum
[Siebenten-Tags-Adventisten, die ein
großes Licht erhalten haben], die du in
den Himmel erhoben bist [was deine
Vorzüge betrifft], du wirst bis in die
Hölle hinuntergestoßen werden. Denn
wenn in Sodom die Taten geschehen
wären, die in dir geschehen sind, es
stünde noch heutigen Tages." (12) - RH
1. 8. 1893.
Die Strafe Gottes
CKB.036.06 (LDE.48) Christus sagt von
2. Thess. 2,4-8denen, die sich ihrer Erkenntnis rühmen
und doch nicht darin wandeln: "Doch
ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon
erträglicher ergehen am Tage des
Gerichts als euch. Und du, Kapernaum
[Siebenten-Tags-Adventisten, die ein
großes Licht erhalten haben], die du in
den Himmel erhoben bist [was deine
Vorzüge betrifft], du wirst bis in die
Hölle hinuntergestoßen werden. Denn
wenn in Sodom die Taten geschehen
wären, die in dir geschehen sind, es
stünde noch heutigen Tages." (12) - RH
1. 8. 1893.
TEIL 2: GEFÄßE DES HAUSES
GOTTES INMITTEN DES
ABFALLS
Beraubt
• 2Kö20,12 Zu dieser Zeit sandte Merodach-
Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel,
Brief und Geschenke an Hiskia; denn er hatte
gehört, daß Hiskia krank gewesen war.
• 2Kö20,13 Hiskia aber freute sich über die Boten
und zeigte ihnen das ganze Schatzhaus, Silber,
Gold, Spezerei und das beste Öl und das
Zeughaus und alles, was an Schätzen vorhanden
war. Es war nichts in seinem Hause und in seiner
ganzen Herrschaft, was ihnen Hiskia nicht gezeigt
hätte.
Geistliche Führer gefährden
ihre Herde
• 1. Kö. 14,16
– Und er wird Israel dahingeben um der Sünden
Jerobeams willen, die er begangen und mit denen
er Israel zur Sünde verführt hat.
• 1. Kö. 16,2
– … und du doch wandelst in dem Wege Jerobeams
und mein Volk Israel sündigen machst, daß sie
mich erzürnen durch ihre Sünde, …
• vgl. Auch 1. Kö. 12,30; 15,26.30.34;
16,2.13.19.26; 21,22; 22,53; 2.Kö. 3,3; 10,31;
2. Chr28,19
Geistliche Führer gefährden
ihre Herde
• EG.218.03 (EW.228) Die Prediger predigen sanft, was
dem fleischlich gesinnten Bekenner angenehm ist. Sie
wagen es nicht, Jesum und die schneidenden
Wahrheiten zu verkündigen, denn wenn sie es täten,
würden sie diese fleischlich gesinnten Bekenner nicht
länger in der Kirche bleiben, da jedoch viele von ihnen
wohlhabend sind, muß man sie in der Kirche behalten,
obwohl sie ebensowenig dahin passen, wie Satan und
seine Engel. So will es Satan gerade haben.
• EG.225.01 (EW.234) Prediger, die selbst diese
heiligende Botschaft nicht annehmen wollten,
hinderten auch andere daran, sie anzunehmen. Das
Blut der Seelen ruht auf ihnen.
Geistliche Führer gefährden
ihre Herde
• Ev41 EINE EINDRUCKSVOLLE SZENE. In einer
Nachtvision zog eine sehr eindrucksvolle Szene
an mir vorüber. Ich sah einen ungeheuren
Feuerball zwischen herrliche Gebäude fallen und
sie vernichten. Dann hörte ich jemand sagen:
"Wir wußten, das Gottes Gericht auf diese Erde
kommen, jedoch nicht, daß dies so bald
geschehen würde." Andre erwiderten unter
Todesangst: "Ihr wußtet es! Warum habt ihr es
uns denn nicht gesagt? Wir wußten es nicht."
Von allen Seiten hörte ich ähnlich vorwurfsvolle
Worte.
Unsere Verantwortung
• ZP196 [229] Bruder … legte mir Pläne vor für Versammlungen, die
während einiger Wochen an verschiedenen Orten unter denen
abgehalten werden sollen, die bereits mit der Wahrheit bekannt sind.
Ohne Zweifel würden einige, die neu zur Wahrheit gekommen sind,
Nutzen davon haben, aber ich weiß, daß du nicht auf dem rechten Weg
bist. Einige von denen, die zusammengerufen werden, würden sicher im
Glauben gestärkt und gefestigt; aber diese Arbeit bedeutet nicht, die
Warnungsbotschaft jenen zu bringen, die sich noch im Finstern und im
Irrtum befinden und die Wahrheit nicht kennen. Die Zeit eilt dahin und
die Gefahren der letzten Tage stehen nahe bevor. Wieviele werden am
letzten großen Tag, wenn jeder Mensch Lohn nach seinen Werken
empfangen wird, zu uns sagen: Warum habt ihr uns nicht gewarnt? Ihr
habt uns jene Dinge nicht gesagt, die wir hätten wissen sollen.
Beraubt

• 2Kö24,12 Aber Jojachin, der König von Juda, ging


hinaus zum König von Babel mit seiner Mutter,
mit seinen Großen, mit seinen Obersten und
Kämmerern. Und der König von Babel nahm ihn
gefangen im achten Jahr seiner Herrschaft.
• 2Kö24,13 Und er nahm von dort weg alle Schätze
im Hause des HERRN und im Hause des Königs
und zerschlug alle goldenen Gefäße, die Salomo,
der König von Israel, gemacht hatte im Tempel
des HERRN, wie denn der HERR geredet hatte.
Beraubt
• 2Kö25,8 Am siebenten Tage des fünften Monats, das ist das neunzehnte
Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der
Oberste der Leibwache, als Feldhauptmann des Königs von Babel nach
Jerusalem
• 2Kö25,9 und verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des Königs
und alle Häuser in Jerusalem; alle großen Häuser verbrannte er mit Feuer.
• 2Kö25,13 Die kupfernen Säulen am Hause des HERRN und die Gestelle
und das kupferne Meer, das am Hause des HERRN war, zerbrachen die
Chaldäer und brachten das Kupfer nach Babel.
• 2Kö25,14 Und die Töpfe, Schaufeln, Messer, Löffel und alle kupfernen
Gefäße, die man beim Opferdienst brauchte, nahmen sie weg.
• 2Kö25,15 Dazu nahm der Oberste der Leibwache die Pfannen und Becken,
alles, was golden und silbern war,
• 2Kö25,16 die beiden Säulen, das Meer und die Gestelle, die Salomo
gemacht hatte für das Haus des HERRN. Das Kupfer aller dieser Gefäße
aber war nicht zu wägen.
• 2Kö25,17 Achtzehn Ellen hoch war eine Säule, und ihr Knauf darauf war
auch aus Kupfer und drei Ellen hoch, und das Gitterwerk und die
Granatäpfel an dem Knauf umher, alles war aus Kupfer. Genauso war auch
die andere Säule mit ihrem Gitterwerk.
In Babel: Missbrauch
• Dan5,1 Der König Belsazar machte seinen tausend
Gewaltigen ein großes Mahl, und vor den Tausend trank er
Wein.
• 2 Belsazar befahl unter dem Einfluß des Weins, die
goldenen und die silbernen Gefäße herbeizubringen, die
sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem
weggenommen hatte, damit der König und seine
Gewaltigen, seine Frauen und seine Nebenfrauen daraus
tränken.
• 3 Da brachte man die goldenen Gefäße, die man aus dem
Tempel des Hauses Gottes in Jerusalem weggenommen
hatte; und der König und seine Gewaltigen, seine Frauen
und seine Nebenfrauen tranken daraus.
• 4 Sie tranken Wein und rühmten die Götter aus Gold und
Silber, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein.
In Babel: Der Finger Gottes
• 5 In demselben Augenblick kamen Finger
einer Menschenhand hervor und schrieben
dem Leuchter gegenüber auf den Kalk der
Wand des königlichen Palastes; und der König
sah die Hand, die schrieb.
• 6 Da veränderte sich die Gesichtsfarbe des
Königs, und seine Gedanken erschreckten ihn,
und seine Hüftgelenke erschlafften, und seine
Knie schlugen aneinander.
In Babel: Menschliche Ratlosigkeit
• 7 Der König rief laut, man solle die Beschwörer, die
Sterndeuter und die Zeichendeuter hereinbringen. Und der
König fing an und sagte zu den Weisen von Babel: Jeder,
der diese Schrift lesen und mir ihre Deutung kundtun wird,
der darf sich mit Purpur bekleiden, dazu mit einer goldenen
Kette um seinen Hals, und er soll als Dritter im Königreich
herrschen.
• 8 Da kamen alle Weisen des Königs herbei; aber sie
konnten weder die Schrift lesen noch dem König ihre
Deutung mitteilen.
• 9 Da geriet der König Belsazar in großen Schrecken, und
seine Gesichtsfarbe an ihm veränderte sich; und seine
Gewaltigen wurden bestürzt.
In Babel: Gerichtsankündigung I
• 17 Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir
bleiben, und deine Geschenke gib einem anderen! Jedoch werde ich die Schrift
dem König lesen und ihm die Deutung mitteilen.
• 18 Du, o König! Der höchste Gott hatte deinem Vater Nebukadnezar das Königtum
und die Größe und die Majestät und die Herrlichkeit verliehen.
• 19 Und wegen der Größe, die er ihm verliehen hatte, zitterten und fürchteten sich
vor ihm alle Völker, Nationen und Sprachen. Er tötete, wen er wollte, er ließ
leben, wen er wollte, er erhob, wen er wollte, und er erniedrigte, wen er wollte.
• 20 Als aber sein Herz sich erhob und sein Geist sich bis zur Vermessenheit
verstockte, wurde er vom Thron seines Königtums gestürzt, und man nahm ihm
seine Majestät.
• 21 Und er wurde von den Menschenkindern ausgestoßen, und sein Herz wurde
dem der Tiere gleich, und seine Wohnung war bei den Wildeseln. Man gab ihm
Gras zu essen wie den Rindern, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt
– bis er erkannte, daß der höchste Gott Macht hat über das Königtum der
Menschen und daß er darüber einsetzt, wen er will.
In Babel: Gerichtsankündigung II
• 22 Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht
gedemütigt, obwohl du das alles gewußt hast a.
• 23 Und du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben
a; und man hat die Gefäße seines Hauses vor dich
gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und
deine Nebenfrauen, ihr habt Wein daraus getrunken. Und
du hast die Götter aus Silber und Gold, aus Bronze, Eisen,
Holz und Stein gerühmt, die nicht sehen und nicht hören
und nicht verstehen. Aber den Gott, in dessen Hand dein
Odem ist und bei dem alle deine Wege sind, hast du nicht
geehrt.
• 24 Da wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift
geschrieben.
In Babel: Urteil
• 25 Und dies ist die Schrift, die geschrieben
wurde: Mene, mene, tekel upharsin.
• 26 Dies ist die Deutung des Wortes: Mene - Gott
hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein
Ende.
• 27 Tekel - du bist auf der Waage gewogen und
zu leicht befunden worden.
• 28 Peres - dein Königreich wird zerteilt und den
Medern und Persern gegeben. …
• 30 In derselben Nacht wurde Belsazar, der
chaldäische König, getötet.
Die Rache Gottes für sein Volk
• Joel 4,4 Und was wollt ihr mir denn, Tyrus und Sidon
und alle Bezirke Philistäas? Wollt ihr mir eine Tat
vergelten, oder wollt ihr mir etwas antun? Schnell, eilig
werde ich euer Tun auf euren Kopf zurückbringen,
• 5 weil ihr mein Silber und mein Gold weggenommen
und meine besten Kleinode in eure Tempel gebracht
habt,
• 6 und die Söhne Juda und die Söhne Jerusalems habt
ihr den Söhnen der Griechen verkauft, um sie weit von
ihrem Gebiet zu entfernen.
• 7 Siehe, ich will sie erwecken von dem Ort, wohin ihr
sie verkauft habt, und will euer Tun auf euren Kopf
zurückbringen.
Beraubt und wiederhergestellt
• Esr1,7 Und der König Kyrus gab heraus die Geräte des
Hauses des HERRN, die Nebukadnezar aus Jerusalem
genommen und in das Haus seines Gottes gebracht hatte.
• 8 Und Kyrus, der König von Persien, übergab sie dem
Schatzmeister Mitredat; der zählte sie Scheschbazar, dem
Fürsten Judas, vor.
• 9 Und dies war ihre Zahl: Dreißig goldene Becken und
tausendneunundzwanzig silberne Becken,
• 10 dreißig goldene Becher und vierhundertzehn silberne
Becher und tausend andere Geräte.
• 11 Alle Geräte, goldene und silberne, waren
fünftausendvierhundert. Alles brachte Scheschbazar
hinauf, als man aus der Gefangenschaft von Babel nach
Jerusalem hinaufzog.
Der Ruf aus Babylon heraus

• Offenbarung 18,1-4
– Offb18,4 Und ich hörte eine andre Stimme vom
Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein
Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und
nichts empfangt von ihren Plagen!
• 2. Korinther 6,14-18
– 17 Darum »geht aus von ihnen und sondert euch
ab«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines
an, so will ich euch annehmen …
Gehindert
• EG.232.01 (EW.240. 241) Dann ruhte ein herrliches Licht auf diesen Gruppen, um
alle zu erleuchten, die es annehmen wollten. Manche von denen in der Finsternis
nahmen das Licht an und freuten sich darüber. Andere widerstanden dem Licht
vom Himmel und sagten, es sei nur gekommen, um sie irre zu leiten. Das Licht
verschwand von ihnen, und sie wurden in Finsternis gelassen. Diejenigen, welche
das Licht von Jesu angenommen hatten, erfreuten sich des zunehmenden
köstlichen Lichtes, welches über sie ausgegossen wurde. Ihre Angesichter
strahlten in heiliger Freude, während ihre Blicke mit großem Interesse aufwärts
auf Jesum gerichtet waren; ihre Stimmen wurden in Übereinstimmung mit den
Stimmen der Engel gehört: "Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit
seines Gerichts ist gekommen!" Als sie diesen Ruf erhoben, sah ich , daß
diejenigen, die in Finsternis waren, sie mit Seite und Schulter stießen. Dann
zerrissen viele, die das heilige Licht liebten, die Seile, durch welche sie mit diesen
Scharen verbunden waren, und standen getrennt von ihnen. Als sie dies taten,
gingen Männer, den verschiedenen Abteilungen angehörend und von ihnen
geehrt, durch sie hin, manche mit freundlichen Worten, andere mit zornigen
Blicken und drohenden Gebärden, und machten die lose gewordenen Seile
wieder fester. Diese Männer sagten beständig: "Gott ist mit uns. Wir stehen im
Licht. Wir haben die Wahrheit." Ich forschte nach, wer diese Männer seien, und
man sagte mir, daß es Prediger und leitende Männer seien, welche selbst das
Licht verworfen hätten, und nicht haben wollen, daß andere es annehmen
sollten.
Aufrichtige in den Reihen
• EG.253.01 (EW.261) Ich sah, daß Gott unter den
Namensadventisten und den gefallenen Kirchen
aufrichtige Kinder hat, und ehe die Plagen ausgegossen
werden, werden Prediger und Volk aus diesen Kirchen
herausgerufen werden und freudig die Wahrheit
annehmen. Satan weiß dies; und ehe der laute Ruf des
dritten Engels ertönt, verursacht er eine Erregung in
diesen religiösen Gemeinschaften, damit diejenigen,
welche die Wahrheit verworfen haben, denken
können, daß Gott mit ihnen sei. Er hofft, die
Aufrichtigen zu verführen und sie zu dem Gedanken zu
verleiten, daß Gott noch für die Kirchen wirke. Aber
das Licht wird scheinen, und alle Aufrichtigen werden
die gefallenen Kirchen verlassen und ihre Stellung mit
den "Übrigen" nehmen.
Frei!
• EG.233.02 (EW.242) Dann hörte ich eine Stimme sagen zu denen, die
verfolgt und verspottet wurden: "Gehet aus von ihnen und rühret das
Unreine nicht an." Im Gehorsam gegen diese Stimme zerrissen eine große
Anzahl die Seile, womit sie gebunden waren, und verließen die Gruppen,
welche in Finsternis waren, taten sich zu denjenigen, die schon vorher ihre
Freiheit erlangt hatten, und vereinigten freudig ihre Stimmen mit ihren.
Ich hörte die Stimme ernsten, ringenden Gebetes von einigen, die noch
bei den Gruppen verblieben, die in Finsternis waren. Die Prediger und
leitenden Männer gingen in diesen verschiedenen Haufen umher und
zogen die Seile fester an; aber noch vernahm ich die Stimme des ernsten
Gebetes. Dann sah ich solche, die gebetet hatten, ihre Hände um Hilfe
nach denjenigen ausstrecken, die frei waren und sich in Gott freuten.
Diese antworteten, während sie ernst gen Himmel blickten und aufwärts
wiesen: "Kommt heraus von ihnen und sondert euch ab." Ich sah einzelne
für ihre Freiheit kämpfen und schließlich sprengten sie die Seile, welche
sie gebunden hielten. Sie widerstanden den Anstrengungen, die gemacht
wurden, die Seile fester zu ziehen, und weigerten sich die wiederholte
Behauptung zu beachten: Gott ist mit uns, wir haben die Wahrheit.
Verloren
• EG.275.01 (EW.282) Viele Gottlose waren sehr aufgebracht, als sie
die Plagen erleiden mußten. Es war eine furchtbare Szene. Eltern
machten ihren Kindern bittere Vorwürfe und die Kinder den Eltern,
Brüder ihren Schwestern und Schwestern ihren Brüdern. Lautes
Wehklagen wurde überall vernommen: "Du warst es, der mich
davon zurückhielt, die Wahrheit anzunehmen, die mich vor dieser
schrecklichen Stunde bewahrt hätte." Die Leute wandten sich mit
bitterem Haß gegen ihre Prediger und sagen: "Ihr habt uns nicht
gewarnt. Ihr habt uns gesagt, daß die ganze Welt bekehrt werden
sollte, und habt Friede, Friede gerufen, um jede Furcht, die aufkam,
zu unterdrücken. Ihr habt uns nichts von dieser Stunde gesagt. Und
diejenigen, die uns davor warnten, habt ihr Fanatiker und böse
Menschen genannt, die uns nur ins Verderben stürzen wollten."
Aber ich sah, daß die Prediger dem Zorne Gottes nicht entkamen.
Ihre Leiden waren zehnmal größer, als diejenigen ihres Volkes.
MEFAG – TREFFEN 2010

Hier ist des HERRN Tempel!


HEIMGEMEINDEN UND
„ABSPALTUNGEN“
Warum zurückkehren?
• Esr1,1
– 1 Und im ersten Jahr des Kyrus, des Königs von Persien,
erweckte der HERR, damit das Wort des HERRN aus dem Mund
Jeremias erfüllt würde, den Geist des Kyrus, des Königs von
Persien, daß er durch sein ganzes Reich einen Ruf ergehen ließ,
und zwar auch schriftlich:
– 2 So spricht Kyrus, der König von Persien: Alle Königreiche der
Erde hat der HERR, der Gott des Himmels, mir gegeben. Nun hat
er selbst mir den Auftrag gegeben, ihm in Jerusalem, das in Juda
ist, ein Haus zu bauen.
– 3 Wer immer unter euch aus seinem Volk ist, mit dem sei sein
Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem, das in Juda ist, und
baue das Haus des HERRN, des Gottes Israels! Er ist der Gott,
der in Jerusalem ist.
– 4 Und jeden, der übriggeblieben ist, an irgendeinem Ort, wo er
sich als Fremder aufhält, den sollen die Leute seines Ortes
unterstützen mit Silber und mit Gold und mit Habe und mit Vieh
neben den freiwilligen Gaben für das Haus Gottes in Jerusalem.
Warum Rückkehr?
• 5Z.481.1 (5T.455.2) Wie vor alters das Volk Israel, so hat Gott in unserer
Zeit seine Gemeinde berufen, ein Licht auf Erden zu sein. Die Botschaften
des ersten, zweiten und dritten Engels sind der mächtige Keil der
Wahrheit, durch den er seine Gemeinde von den Kirchen und von der
Welt getrennt hat, um sie in seine heilige Nähe zu bringen. Er hat sie zu
Hütern seines Gesetzes gemacht und ihnen die großen Wahrheiten der
Prophetie für diese Zeit anvertraut. Wie vor alters die heiligen
Gottesbotschaften dem Volke Israel, so sind diese seiner Gemeinde als ein
heiliges Vermächtnis übergeben worden, damit sie der Welt verkündigt
werden. Die drei Engel aus Offenbarung 14 stellen das Volk dar, das die
Botschaft von Gott annimmt und als seine Boten hinausgeht, um den
Warnungsruf über die Länge und Breite der Erde zu tragen. Christus
spricht zu seinen Nachfolgern: "Ihr seid das Licht der Welt." Matthäus
5,14. Zu jeder Seele, die Christum annimmt, spricht das Kreuz von
Golgatha: "Bedenke den Wert einer Seele! Gehet hin in alle Welt und
prediget das Evangelium aller Kreatur." Markus 16,15. Nichts darf dieses
Werk hindern. Es ist das Wichtigste in dieser Zeit; es reicht hinein in die
Ewigkeit. Die gleiche Liebe für Menschenseelen, die Jesus durch sein
Opfer für ihre Erlösung offenbarte, wird jeden bewegen, der ihm
nachfolgt.
Rückkehr aus Babel

• Esr1,5
– 5 Da machten sich die Familienoberhäupter von
Juda und Benjamin auf und die Priester und die
Leviten, jeder, dessen Geist Gott erweckte,
hinaufzuziehen, um das Haus des HERRN in
Jerusalem zu bauen.
• Esr2,64
– 64 Die ganze Versammlung zählte insgesamt
42360,
Rückkehr aus Babel
• PK.421.02 (PKe.599. 600)
– Alle, "deren Geist Gott erweckt hatte", (Esra 1,5)
waren auf Grund des Erlasses des Cyrus heimgekehrt.
Aber Gott hörte nicht auf, an denen zu wirken, die
freiwillig im Land ihrer Verbannung blieben; durch
vielfältige Vermittlung ermöglichte er auch ihnen die
Rückkehr. Die große Zahl derer jedoch, die nicht auf
den Erlass des Cyrus reagiert hatte, blieb auch für
spätere Einwirkungen unempfänglich. Selbst als
Sacharja sie warnend bat, ohne weitere Verzögerung
aus Babylon zu fliehen, blieb die Aufforderung
unbeachtet.
Rückkehr aus Babel
• PK.421.02 (PKe.599. 600)
Die große
– Alle, "deren Geist Gott erweckt hatte", (Esra 1,5)
waren auf Grund des Erlasses des Cyrus heimgekehrt.
Mehrheit der
Aber Gott hörte nicht auf, an denen zu wirken, die
freiwillig im Land ihrer Verbannung blieben; durch
vielfältige Vermittlung ermöglichte er auch ihnen die
Juden bleibt in
Rückkehr. Die große Zahl derer jedoch, die nicht auf
den Erlass des Cyrus reagiert hatte, blieb auch für
Babylon!
spätere Einwirkungen unempfänglich. Selbst als
Sacharja sie warnend bat, ohne weitere Verzögerung
aus Babylon zu fliehen, blieb die Aufforderung
unbeachtet.
• EG.079.02 (EW.88) Ich sah, mit welcher Schnelligkeit sich diese Verführung
ausbreitete. Ein Eisenbahnzug wurde mir gezeigt, der mit der Schnelligkeit des
Blitzes dahinfuhr. Der Engel gebot mir, aufmerksam zuzusehen, und ich richtete
meine Augen auf den Zug. Es schien, als ob die ganze Welt darauf wäre und nicht
einer fehle. Der Engel sagte: „Sie sind in Bündel gebunden, daß man sie
verbrenne." Dann zeigte er mir den Schaffner, der stattlich und schön aussah, und
auf den alle Reisenden blickten und ihm Ehre erzeigten. Ich war verwirrt und
fragte meinen begleitenden Engel, wer dies sei. Er sagte: "Es sei Satan. Er ist der
Schaffner in der Gestalt eines Engels des Lichts. Er hat die Welt gefangen
genommen. Sie sind in kräftige Irrtümer dahingegeben, zu glauben der Lüge, dass
sie verdammt werden. Dieser hier, der nächste nach ihm, ist der Lokomotivführer,
und andere seiner Angestellten sind in verschiedenen Stellen untergebracht, wo
er es nötig hat; sie fahren alle mit der Schnelligkeit des Blitzes zur Verdammnis."
• EG.079.02 (EW.88) Ich sah, mit welcher Schnelligkeit sich diese Verführung
ausbreitete. Ein Eisenbahnzug wurde mir gezeigt, der mit der Schnelligkeit des
Blitzes dahinfuhr. Der Engel gebot mir, aufmerksam zuzusehen, und ich richtete
meine Augen auf den Zug. Es schien, als ob die ganze Welt darauf wäre und nicht
einer fehle. Der Engel sagte: "Sie sind in Bündel gebunden, daß man sie
verbrenne." Dann zeigte er mir den Schaffner, der stattlich und schön aussah, und
auf den alle Reisenden blickten und ihm Ehre erzeigten. Ich war verwirrt und
fragte meinen begleitenden Engel, wer dies sei. Er sagte: "Es sei Satan. Er ist der
Schaffner in der Gestalt eines Engels des Lichts. Er hat die Welt gefangen
genommen. Sie sind in kräftige Irrtümer dahingegeben, zu glauben der Lüge, daß
sie verdammt werden. Dieser hier, der nächste nach ihm, ist der Lokomotivführer,
und andere seiner Angestellten sind in verschiedenen Stellen untergebracht, wo
er es nötig hat; sie fahren alle mit der Schnelligkeit des Blitzes zur Verdammnis."
Nur zwei Gruppen
• BK.299.10 (5BC.1119)
– Satan bezeichnete diese Welt als sein Gebiet. Hier ist
sein Thron, und er hält alle zu sich selbst in
Ergebenheit, die Gottes Gebote nicht halten wollen
und ein deutliches "So spricht der Herr" verwerfen.
Sie stehen unter dem Banner des Feindes, denn es
gibt nur zwei Gruppen in der Welt. Alle reihen sich
entweder unter das Banner des Gehorsams oder
unter das Banner des Ungehorsams ein (MS 41, 1898).
• BK.321.08 (5BC.1136)
– Zwei Gruppen werden in diesen Worten deutlich vor
Augen gestellt -- die Kinder des Lichts, die der
Wahrheit gehorchen, und die Kinder der Finsternis,
die die Wahrheit verwerfen (MS 136, 1899).
Nur zwei Gruppen
• 9Z.253.01 (9T.268)
– In diesen Schriftstellen werden uns zwei Gruppen vorgestellt.
Die eine Gruppe ließ sich täuschen und stellte sich auf die
Seite derer, mit denen der Herr im Streit liegt. Sie
missdeuteten die an sie gesandten Botschaften und hüllten sich
in das Kleid der Selbstgerechtigkeit. Die Sünde war in ihren
Augen nicht sündig. Sie lehrten Irrtum als Wahrheit, und viele
Seelen wurden durch sie in die Irre geführt.
• BK.295.03 (5BC.1116)
– Simeon und die Priester stellen zwei Gruppen dar -- auf der
einen Seite die, die vom Geist Gottes geleitet werden, weil sie
sich unterweisen lassen, und auf der anderen Seite diejenigen,
die es ablehnen, das Licht zu empfangen, welches sie in alle
Wahrheit leiten würde, jene, die vom Geist der Finsternis
geleitet und täglich in tiefere Finsternis geführt werden.
• vgl. 2. Thess. 2,10-12
Nur zwei Gruppen
• EG.080.01 (EW.88. 89) Ich fragte den Engel, ob
niemand zurückgelassen sei. Er gebot mir, nach der
entgegengesetzten Richtung zu schauen, und ich
sah eine kleine Schar, die auf einem schmalen
Fußweg ging. Alle schienen durch die Wahrheit in
Gruppen fest verbunden und vereinigt. Der Engel
sagte: „Der dritte Engel verbindet oder versiegelt
sie in Bündel für die himmlischen Scheune.“ Diese
kleine Schar sah aus wie von Kummer aufgerieben,
so als ob sie durch schwere Mühseligkeiten und
Kämpfe gegangen sei. Es schien, als ob die Sonne
gerade hinter einer Wolke hervorgekommen sei
und auf sie schien, indem sie triumphierend ihrem
bald errungenen Siege entgegensahen.
Erneute Grundsteinlegung
• Esr3, 10 So legten die Bauleute die Grundmauern zum Tempel des
HERRN. Dabei ließ man die Priester in ihrer Amtskleidung antreten,
mit Trompeten, und die Leviten, die Söhne Asafs, mit Zimbeln, den
HERRN zu loben nach der Anweisung Davids, des Königs von Israel.
• 11 Und sie stimmten einen Wechselgesang an mit Lob und Preis
dem HERRN: Denn er ist gut, denn seine Gnade währt ewig über
Israel. Und das ganze Volk jauchzte mit gewaltigem Jauchzen beim
Lob des HERRN wegen der Grundsteinlegung zum Haus des HERRN.
• 12 Viele aber von den Priestern und den Leviten und den
Familienoberhäuptern, den Alten, die das erste Haus gesehen
hatten, weinten, während man vor ihren Augen den Grundstein zu
diesem Haus legte, mit lauter Stimme. Viele aber erhoben ihre
Stimme mit freudigem Jauchzen,
• 13 so daß niemand vom Volk vor der Stimme des freudigen
Jauchzens die Stimme des Weinens im Volk erkennen konnte, denn
das Volk jauchzte mit gewaltigem Jauchzen, so daß die Stimme bis
in die Ferne gehört wurde.
Erneute Grundsteinlegung
• Esra 4,1 Als aber die Gegner Judas und Benjamins
hörten, daß die Kinder der Wegführung dabei waren,
dem HERRN, dem Gott Israels, einen Tempel zu bauen,
• Esra 4,24 Damals wurde die Arbeit am Haus Gottes in
Jerusalem eingestellt, und sie blieb eingestellt bis zum
zweiten Jahr der Regierung des Königs Darius von
Persien.
• Esra 5,2 Da machten sich Serubbabel, der Sohn
Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, auf und
fingen an, das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen. Mit
ihnen waren die Propheten Gottes, die sie
unterstützten.
„Die Zeit ist noch nicht
gekommen …“
• Haggai 1,2 So spricht der HERR der Heerscharen:
Dieses Volk sagt: Die Zeit ist noch nicht
gekommen, das Haus des HERRN zu bauen.
• 3 Und das Wort des HERRN geschah durch den
Propheten Haggai:
• 4 Ist es für euch selber an der Zeit, in euren
getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses
Haus verödet daliegt?
• 5 Und nun, so spricht der HERR der Heerscharen:
Richtet euer Herz auf eure Wege!
Größere Herrlichkeit
• Haggai 2,3-9
– 3 Wer ist unter euch noch übriggeblieben, der dieses Haus
in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht
ihr es jetzt? Ist es nicht wie nichts in euren Augen
– 4 Und nun sei stark, Serubbabel! spricht der HERR. Und sei
stark Jeschua, Sohn des Jozadak, du Hoherpriester, und
seid stark, alles Volk des Landes, spricht der HERR, und
arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR der
Heerscharen.
– 5 Das Wort, das ich mit euch vereinbart habe, als ihr aus
Ägypten zogt, und mein Geist b bleiben in eurer Mitte
bestehen: Fürchtet euch nicht!
Größere Herrlichkeit
• Haggai 2,3-9
– 6 Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Noch einmal
- wenig Zeit ist es noch - und ich werde den Himmel und
die Erde und das Meer und das Trockene erschüttern.
– 7 Dann werde ich alle Nationen erschüttern, und die
Kostbarkeiten aller Nationen werden kommen, und ich
werde dieses Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht der HERR
der Heerscharen.
– 8 Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht der HERR
der Heerscharen.
– 9 Größer wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein
als die des früheren, spricht der HERR der Heerscharen,
und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht der HERR
der Heerscharen.
Furchtlose Arbeit
• Nehemia 6,10 Und ich kam in das Haus Schemajas, des
Sohnes Delajas, des Sohnes Mehetabels, der sich
eingeschlossen hatte. Der sagte: Wir wollen uns im
Haus Gottes treffen, im Innern des Tempelraums und
die Türen des Tempelraums verschließen. Denn sie
wollen kommen, um dich umzubringen; und zwar
kommen sie in der Nacht, um dich umzubringen.
• 11 Ich aber sagte: Ein Mann wie ich sollte
davonlaufen? Und wer von meinesgleichen könnte in
den Tempel hineingehen und am Leben bleiben? Ich
gehe nicht mit hinein!
• 1Tim3,15 wenn ich aber erst später komme,
sollst du wissen, wie man sich verhalten soll
im Hause Gottes, das ist die Gemeinde des
lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine
Grundfeste der Wahrheit.
Biblische Heimgemeinden
• Röm16,5 Grüßt auch die Gemeinde in ihrem
Hause. Grüßt Epänetus, meinen Lieben, der aus
der Provinz Asien der Erstling für Christus ist.
• 1Kor16,19 Es grüßen euch die Gemeinden in der
Provinz Asien. Es grüßen euch vielmals in dem
Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in
ihrem Hause.
• Kol4,15 Grüßt die Brüder in Laodizea und die
Nympha und die Gemeinde in ihrem Hause.
• Phlm1,2 und an Aphia, die Schwester, und
Archippus, unsern Mitstreiter, und an die
Gemeinde in deinem Hause:
Adventisten
der jetzigen
Generation