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Ein Literaturverzeichnis wird erstellt

als Nachweis der fr die Arbeit gelesenen und verwendeten Literatur; auerdem werden so die
Urheberrechte der Autoren geachtet und gesichert

um Sekundrliteratur zu einem Thema zu erschlieen und dem Interessierten Hinweise auf weitere
Literatur zu geben

um die Einfhrung in ein Thema fr neue Leser zu erleichtern, indem nur wichtige Literatur zum
Thema, evtl. auch mit Hinweisen versehen, aufgefhrt wird.

um einen Katalog zu erstellen, z. B. eine Datenbank oder einen Zettelkatalog aus Karteikarten

In dem Verzeichnis wird die Literatur meistens in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet;


typischerweise sortiert nach den Namen der Verfasser oder der Herausgeber, aber auch eine
chronologische Reihenfolge kann sinnvoll sein. Bei fehlender Autor- oder Herausgeberangabe ist die
entsprechende Quelle unter "o.V." (ohne Verfasserangabe) einzusortieren. Sehr lange Verzeichnisse
werden oft noch nach Themen oder nach den behandelten Kapiteln der wissenschaftlichen Arbeit
untergliedert; diese Unterverzeichnisse werden wiederum alphabetisch sortiert. In seltenen Fllen
wird nach der Reihenfolge des Zitierens der fremden Bcher, Aufstze etc. sortiert.

Literaturverzeichnisse greren Umfangs in wissenschaftlichen Arbeiten werden konsequenterweise


oft als Bibliografie bezeichnet, da sie meist auf Vollstndigkeit aus sind, zumindest in der
wesentlichen Literatur. Es sollte zwischen Quellen(verzeichnis) und Literatur(verzeichnis)
unterschieden werden. Z. B. in historischen Arbeiten werden dann unter Quellen die antike und
mittelalterliche Primrliteratur und sonstige Quellen verzeichnet und unter Literatur die
wissenschaftlichen Arbeiten, die Sekundrliteratur aufgelistet. Was hier allerdings Primr-, Quelle
oder Sekundrliteratur ist, hngt vom Gegenstand ab und ist relativ und je nach Fachgebiet auch
unterschiedlich.