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Zukunft auf Juist gestalten Future Lab auf Juist: Wie sich die Jugend Zukunft wünscht Seit

Zukunft auf Juist gestalten

Future Lab auf Juist: Wie sich die Jugend Zukunft wünscht

Seit dem Jahr 2015 ist Juist zusammen mit dem „Wattenmeer-Achter“ Teil des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Jetzt kamen Schüler der Inselschule Juist auf Juist zusammen, um gemeinsam die Zukunft ihrer Insel zu gestalten.

Juist, November 2017. Am 27. Oktober trafen sich 15 Schüler der neunten und zehnten Klasse der Juister Inselschule auf Juist, um über ihre Vision 2030+ zu diskutieren. Sie wollten der Frage „Was soll die Zukunft für Juist bringen?“ auf den Grund gehen.

die Zukunft für Juist bringen?“ auf den Grund gehen. Von zehn bis 14 Uhr verwandelte sich

Von

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Kurgastes“ in ein echtes Zukunftslabor. Die Jugendlichen schlüpften in

die Rollen der Protagonisten auf Juist: Politiker und Mitarbeiter der Verwaltung, Einheimische und Touristen. In Gruppenarbeit begannen sie, deren Wünsche und Visionen, jedoch aus ihrer jugendlichen Sicht, zu visualisieren. Nach der sogenannten ZAK-Methode (Ziele, Aktionen, Kennzahlen) erarbeiteten sie klare Ergebnisse und stellten sie dem Plenum vor, das die Ergebnisse in den nächsten drei Wochen bewerten und in die Gesamtbeurteilung der Kommune „Wattenmeer-Achter“ einfließen lassen wird.

Schüler der 9. und 10. Klasse der Inselschule Juist mit Projektleiter der Gemeinde und Kurverwaltung Juist, Thomas Vodde. Foto: @juist.de

Die Ergebnisse zeigten, dass den Schülern die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten, speziell in Handwerksbetrieben, sowie die Attraktivität der touristischen Arbeitsplätze besonders wichtig erscheinen. Ebenso vermissen sie Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche im Winter. So wünschen sie sich einen für Jugendliche geeigneten Raum, eine multifunktionale Sport- und Freizeitanlage für Sommer und Winter und eine Disco. Als letzten Punkt nannten sie den Wunsch nach vergünstigten Schifffahrtskarten, damit sie öfter auf das Festland fahren könnten.

„Von den Schülern war im Nachgang zu hören, dass sie die Veranstaltung deutlich besser als erwartet fanden“, sagte Heike Brunken-Winkler von der ARSU GmbH in Oldenburg. „Sie wünschen sich, dass ihre Bedürfnisse von den Erwachsenen, der Verwaltung und der Politik ernst genommen und deren Umsetzungen unterstützt werden. Dabei werden wir ihnen mit diesem Projekt helfen.“

Außerdem nahmen Dajana Davidovic von der VDI GmbH aus Düsseldorf, Julia Nahrath von der ARSU

Außerdem nahmen Dajana Davidovic von der VDI GmbH aus Düsseldorf, Julia Nahrath von der ARSU GmbH, Nane Ahrens und zwei Studentinnen von der Partner-Hochschule Emden/Leer, Schuldirektor Gerrit Schlauwitz der Inselschule Juist und Thomas Vodde, Projektleiter bei der Gemeinde und Kurverwaltung, an dem Zukunftslabor auf Juist teil.

Das „Future Lab“ ist Teil des Projektes „Zukunftsstadt Wattenmeer-Achter“ und wurde federführend von der ARSU GmbH, Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH aus Oldenburg, organisiert und moderiert. Die ersten Workshops fanden bereits auf Spiekeroog, Baltrum, Wangerooge und in Norden statt, in diesem Herbst und Winter soll es neben Juist weitere Workshops auf Borkum, Norderney und Langeoog geben. Diese Gemeinden bilden zusammen den „Wattenmeer-Achter“.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“:

Mit dem Wettbewerb "Zukunftsstadt" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, in bis zu 50 Städten, Stadtteilen, Gemeinden oder Landkreisen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaftlern, Ratsvertretern, Verwaltungsmitarbeitern, lokalen Verbänden, Bildungsakteuren vor Ort, Stiftungen und Unternehmen eine nachhaltige und ganzheitliche Vision 2030+ zu entwickeln.

Partner des Wettbewerbs sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb ist Teil der Leitinitiative "Zukunftsstadt" des Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklungen" (FONA3) und des Wissenschaftsjahrs 2015 - Zukunftsstadt. Für die Abwicklung des Wettbewerbs hat das BMBF die VDI Technologiezentrum GmbH aus Düsseldorf beauftragt.

Weitere Informationen: www.wettbewerb-zukunftsstadt.de Weitere Informationen Wattenmeer-Achter

Über Juist:

Juist ist 17 Kilometer lang und 500 Meter breit, Links liegt die temperamentvolle See und Rechts das stille Wattenmeer, das zum UNESCO zum Weltnaturerbe zählt. Die ostfriesische Insel liegt kaum sieben Kilometer vom Festland entfernt und ist mit dem Schiff in etwa 75 Minuten von Norddeich-Mole erreichbar. Juist hat in 2015 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden 2015“ erhalten und ist von Tourcert CSR-zertifiziert. Es ist das erste Programm weltweit zur Zertifizierung und Leistungsverbesserung für die Reise- und Tourismusindustrie und basiert auf den drei Säulen Umweltfreundlichkeit, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Rentabilität. Die KlimaInsel“ Juist strebt an, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Bei HolidayCheck, dem größten deutschsprachigen Meinungsportal für Reise - und Hotelbewertungen im Internet, wird Juist von Gästen zu 100 Prozent weiter empfohlen.

Weitere Informationen: www.juist.de

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