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Prof. Dr. B.

Steen

Markus Frohme  Dawid Kopetzki  Oliver Rthing  Philip Zweiho

bungen zur Vorlesung


Mathematik fr Informatik 1
Wintersemester 2017/18
bungsblatt 3

Fr die Abgabe der Bearbeitungen stehen den bungsgruppen Briefksten im Verbindungsur


Erdgeschoss OH 14 - OH 12 zu zur Verfgung.
Die den einzelnen bungsgruppen zugeteilten Briefksten sind durch die Gruppennummer ge-
kennzeichnet. Sie sind ferner mit dem Namen der Veranstaltung sowie Zeit und Ort der bung
kenntlich gemacht.

Bitte werfen Sie Ihre Bearbeitungen in den Ihrer bungsgruppe zugeteilten Briefkasten bis zur
unten aufgefhrten Abgabefrist ein!

Schreiben Sie unbedingt immer Ihren vollstndigen Namen, Ihre Matrikelnummer


und Ihre Gruppennummer auf Ihre Abgaben!

Abgabefrist: 03.11.2017, 14:00 Uhr

Aufgabe 3.1 quivalenzrelationen (3+1 Punkt(e))

1. ber die Agenten, die in der Wumpus-Welt operieren, ist folgendes bekannt:
Seien A, B und C beliebige Agenten. Wenn Agent A sowohl Agent B als auch Agent C kennt,
so kennt Agent B ebenfalls den Agenten C . Diese Eigenschaft wird auch als Euklidizitt
bezeichnet. Natrlich kennt jeder Agent auch sich selbst.

Zeigen oder widerlegen Sie, dass die in der Wumpus-Welt zwischen Agenten bestehende binre
Relation  kennt eine quivalenzrelation ist.

2. Sei A =df P(N) \ . Betrachten Sie die Relation RAA deniert durch:

a R b df a b 6=

Beweisen oder widerlegen Sie: R ist eine quivalenzrelation.


Aufgabe 3.2 quivalenzrelationen und Partitionen (2+1+1 Punkt(e))
M sei die Menge {a, b, c, d, e, f } und RM M folgende Relation:

R =df {(e, e), (f, d), (c, a), (b, f )}.

1. Geben Sie die (bezglich Mengeninklusion) kleinste quivalenzrelation R an, die R umfasst.

2. Geben Sie die zu R gehrige Partition M/ R von M an.

3. Geben Sie eine Funktion g:M N an, deren Urbildpartition {{a, c}, {b, d, f }, {e}} ist.

Aufgabe 3.3 Mchtigkeit von Mengen (4 Punkte)


Gem Vorlesung ist P(N) berabzhlbar. Zeigen Sie, dass die Menge aller endlichen Teilmengen
von N hingegen abzhlbar unendlich ist.

Hinweis: Der Satz von Cantor, Bernstein und Schrder (Satz 3.4) darf verwendet werden.

Aufgabe 3.4 Ringschluss (Bonusaufgabe: 4 Punkte)


Seien f :AB und g:BA Funktionen mit f gf =f und g f g = g. Zeigen Sie:

f g = id B g ist injektiv f ist surjektiv

Hinweis: Es bietet sich ein Vorgehen per Ringschluss an (siehe Beweisprinzip 5 im Buch). Im Falle
der Implikation  g ist injektiv f ist surjektiv stellt sich ein Beweis per Kontraposition als
hilfreich heraus.