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Medical Support Nepal e.V.

Satzung Medical Support Nepal e.V.


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Medical Support Nepal e.V. und hat seinen Sitz in
Duisburg.
Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziele

Zweck des Vereins ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung der
nepalesischen Bevölkerung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Hilfe zum Aufbau und Betrieb
von Gesundheitseinrichtungen („health posts“).
Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und
religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne


des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf
keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen des privaten und
des öffentlichen Rechts werden.
Mitglieder oder andere Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht
haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Medical Support Nepal e.V. Bankverbindung S.W.I.F.T.: DAAE DE DD


Gustav-Freytag-Str. 16 Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG IBAN: DE83 3006 0601 0007 9246 31
D – 47057 Duisburg Konto 7924631
www.medical-suppport-nepal.org BLZ 300 606 01 Amtsgericht Duisburg: VR4637
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§ 5 Aufnahme

Die Aufnahme als Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrags beim
Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Als Mitglied kann auf Antrag
in den Verein aufgenommen werden, wer die Zwecke des Vereins anerkennt und
fördern will. Über den schriftlichen Antrag, der bei Personen unter 18 Jahren durch
die/den Erziehungsberechtigten mit unterzeichnet sein muss, entscheidet der
Vorstand.
Mit Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der
Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbedingungen (Beiträge,
Ausbildungsgebühren etc. sowie ergänzende Verbandsrichtlinien) an.

Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes, die nicht begründet werden
muss, kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die
nächste satzungsgemäß einzuberufende Mitgliederversammlung endgültig.

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit, Austritt oder
Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist
mindestens drei Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären.

Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung,
bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins verstoßen oder durch ihr
Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigen, können durch den
Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist zuvor mit einer
Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur Rechtfertigung gegenüber dem Vorstand zu
gewähren. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des
Vorstands Einspruch einlegen, über den die nächste anstehende
Mitgliederversammlung entscheidet. Der Ausschluss erfolgt mit dem Datum der
Beschlussfassung; bei einem zurückgewiesenen Einspruch mit dem Datum der
Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

Die Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages trotz Nachfristsetzung von zwei Monaten ist
ein wichtiger Grund für den Ausschluss, ebenso wie Nichterreichbarkeit und
Unauffindbarkeit.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch gegenüber dem Verein.
Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder haben das Recht, nach den Bestimmungen dieser Satzung und
bestehenden Ordnungen an den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins
teilzunehmen.
Alle Mitglieder haben das Recht, das passive und aktive Wahlrecht auszuüben, sofern
das Mitglied das 16. Lebensjahr erreicht hat.
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Alle Mitglieder sind verpflichtet, finanzielle Beitragsleistungen zu erbringen.


Einzelheiten hierzu regelt die von der Mitgliederversammlung beschlossene
Beitragsordnung.

§8 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§9 Hauptversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) findet mindestens


einmal jährlich statt. Die Mitglieder werden durch den vertretungsberechtigten
Vorstand unter Angabe einer Tagesordnung innerhalb der ersten 6 Monate des
Kalenderjahres und spätestens zwei Wochen vor Durchführung der Versammlung
hierzu schriftlich eingeladen. Einladungen zur Hauptversammlung sind an die zuletzt
von Seiten des Mitglieds dem Verein gegenüber benannte Mitgliederadresse zu
richten. Der Vorstand ist berechtigt, die schriftliche Einladung auch an eine E-Mail-
Adresse zu senden, sofern diese von Seiten des Mitglieds zuvor benannt wurde.

Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann im Übrigen bei besonderem Bedarf im
Interesse des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine
außerordentliche Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens
ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe für die Einberufung gegenüber
dem Vorstand verlangt. Für die Einladungsfristen gilt Abs. 1. Der Vorstand ist jedoch
berechtigt, die Einladungsfrist für die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung auf eine Woche zu verkürzen, soweit dies wegen der
besonderen Bedeutung und der Dringlichkeit erforderlich wird.

Anträge und Anregungen sind dem Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der
Hauptversammlung schriftlich einzureichen. Später gestellte Anträge werden erst in
der darauf folgenden Mitgliederversammlung behandelt. Dringlichkeitsanträge
bedürfen ansonsten der ausdrücklichen Zustimmung zur nachträglichen Zulassung zur
Mitgliederversammlung durch die anwesenden Mitglieder.

Die Hauptversammlung ist zuständig für die Wahl der Vorstandsmitglieder und der
Kassenprüfer. Sie nimmt Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen und
genehmigt Haushaltsführung und Grundsätze für die künftige Finanzplanung des
Vereins. Die Berichte des Vorstandes haben sich dabei insbesondere auf die
Verwendung der ausgegebenen Mittel wie auf den Verlauf und die weitere Entwicklung
der geförderten Maßnahmen zu erstrecken. Die Hauptversammlung setzt die
Mitgliedsbeiträge durch Erlass und ggf. Änderung einer Beitragsordnung fest. Die
Hauptversammlung fasst Beschlüsse über wichtige Angelegenheiten und
Beschlussvorlagen des Vorstandes, soweit diese ordentlich zur Entscheidung durch
die Mitgliederversammlung vorgelegt werden. Die Hauptversammlung beschließt
insbesondere über die zweckgerichtete Vergabe der Geldmittel des Vereins. Sie ist für
die Entlastung des Vorstandes zuständig. Der Hauptversammlung obliegt ferner die
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Beschlussfassung über Mitgliedsaufnahmen und Mitgliederausschlüsse nach §6 dieser


Satzung. Sie stimmt über die Ernennung von Ehrenmitgliedern ab. Schließlich ist sie
zuständig für die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder des Vereins, soweit sie das 16.
Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden;
jedes Mitglied hat eine Stimme. Für juristische Personen als Fördermitglieder kann die
Übertragung der Teilnahmeberechtigung und des Stimmrechts auf eine Person durch
entsprechende Vollmacht erfolgen, die Bevollmächtigung ist vor Beginn der
Versammlung gegenüber dem Vorstand nachzuweisen. Ansonsten ist eine
Stimmrechtsübertragung grundsätzlich ausgeschlossen.

Mitgliederversammlungen werden grundsätzlich vom 1. Vorsitzenden, ansonsten durch


den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mitgliederversammlungen sind ohne
Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.
Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden bzw. vertretenen
Mitglieder. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gelten
Anträge als abgelehnt.

Abstimmungen und Wahlen sind offen durchzuführen. Eine geheime Abstimmung hat
dann zu erfolgen, wenn dies von mindestens der Hälfte der anwesenden Mitglieder
gegenüber dem Sitzungsleiter verlangt wird.
Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Sitzungsleiter und
vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Letzterer wird zu Beginn der Versammlung
vom Sitzungsleiter bestimmt.

§10 Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzendem, dem stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Schriftführer, dem Schatzmeister sowie mindestens 2 und bis zu 6 Beisitzern.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder ist
alleinvertretungsberechtigt. Die Vertretungsmacht des vertretungsberechtigten
Vorstandes wird dahingehend beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften und
rechtlichen Verpflichtungen des Vereins bei mehr als 500.- € je Einzelfall, bei
Grundstücksgeschäften, Kreditaufnahmen und Erteilung von Bürgschaften generell
verpflichtet ist, zuvor die Zustimmung des Gesamtvorstandes einzuholen. Die
Vertretungsmacht des Vorsitzenden und seines Stellvertreters wird bis zu einem
Betrag von € 1.000,- ausgeweitet, sofern der Vorsitzende und sein Stellvertreter
gemeinsam auftreten.

Der Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins und führt die Beschlüsse der
Hauptversammlung aus. Er überwacht die Entwicklung der vom Verein initiierten und
unterstützten Projekte und insbesondere die zweckgerechte Verwendung der
vergebenen Geldmittel.
Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Fachausschüsse bestellen oder einzelne
Aufgaben sachkundigen Mitgliedern übertragen.
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Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für die Dauer von
zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vereinsvorstand steht im
zweijährigen Turnus wie folgt zur Wahl: in ungeraden Jahren der erste
Vereinsvorsitzende und der Kassierer, sowie die Beisitzer und in geraden Jahren der
stellvertretende Vorsitzer und der Schriftführer.
Die Hauptversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die
nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so hat in der
nächsten Hauptversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt,
für den Zeitraum bis zu dieser Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied die
Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds oder Kassenprüfers
kommissarisch zu übertragen; dabei ist §10 Abs. 7 besonders zu beachten.
Scheiden im Verlauf der Amtsperiode insgesamt mehr als die Hälfte der ursprünglich
gewählten Vorstandsmitglieder aus, ist der vertretungsberechtigte Vorstand
verpflichtet, innerhalb einer Frist von einem Monat eine außerordentliche
Mitgliederversammlung zur Durchführung einer Neuwahl einzuberufen.
Vor Beginn von Vorstandswahlen ist durch offene Abstimmungen ein Wahlleiter zu
wählen, dieser führt die Wahlen durch.

Ein Bewerber für ein Vorstandsamt oder auch als Kassenprüfer gilt als gewählt, wenn
er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder
erhält. Erhält keiner der Bewerber mehr als die Hälfte, so wird zwischen den beiden
Bewerbern mit den höchsten erzielten Stimmenzahlen eine Stichwahl durchgeführt.
Die Mitglieder des Vorstands üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie haben
Anspruch auf Vergütung ihrer baren Auslagen; sie haben keinen Anspruch auf eine
Entschädigung für ihre Tätigkeit oder für Zeitaufwand.
Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch
seinen Stellvertreter einberufen. Eine Einberufung für eine Vorstandssitzung hat zu
erfolgen, wenn dies mindestens von drei Vorstandsmitgliedern beantragt wird. Der
Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend
sind. Beschlüsse bedürfen der Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden
Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt. Die
Beschlüsse sind schriftlich aufzuzeichnen.

Der Vorstand beschließt grundsätzlich über alle Angelegenheiten, soweit er nach der
Satzung hierfür zuständig ist. Der Vorstand kann sich eine Vorstandsordnung geben.
Zur Bewältigung der laufenden Verwaltungstätigkeiten kann der Vorstand eine
Geschäftsstelle einrichten und einen Geschäftsführer berufen. Die Kosten für
Ausstattung und Benutzung der Geschäftsstelle, Sach- und Personalkosten werden
auf Beschluss des Vorstandes vergütet.
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§ 11 Kassenprüfung
Die für 2 Jahre gewählten Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Vereins nach
Ablauf eines Kalenderjahres zu prüfen und hierfür einen Prüfungsbericht abzugeben.
Das Prüfungsrecht der Kassenprüfer erstreckt sich auf die Überprüfung eines
ordentlichen Finanzgebarens, ordnungsgemäßer Kassenführung, Überprüfung des
Belegwesens. Die Tätigkeit erstreckt sich auf die rein rechnerische Überprüfung,
jedoch nicht auf die sachliche Fertigung von getätigten Ausgaben.
Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder Beschluss der Mitgliederversammlung
kann auch außerhalb der jährlichen Prüfungstätigkeit eine weitere Kassenprüfung aus
begründetem Anlass vorgenommen werden.

§ 13 Satzungsänderungen
Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer
Mehrheit von drei Viertel der anwesenden, erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei Einladungen zur Mitgliederversammlung die
vorgesehenen Satzungsänderungen als besonderen Tagesordnungspunkt aufzuführen
und kurz zu begründen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband Nordrhein-Westfalen
des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes e.V. in Wuppertal, der es
ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke in Nepal zu verwenden hat.
Für den Fall der Durchführung einer Auflösung sind die bisherigen
vertretungsberechtigten Vorstände die Liquidatoren, soweit die Mitgliederversammlung
keine anderweitige Entscheidung trifft.

§ 14 In-Kraft-Treten
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 4. Mai 2009
verabschiedet und tritt mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft.