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A0607-13.3 de

Montageanleitung

Drehmoment

Messflansch

T10F

A0607-13.3 de Montageanleitung Drehmoment Messflansch T10F

T10F

3

Inhalt

Seite

Sicherheitshinweise

 

5

1 Ausführungen der DrehmomentMessflansche

 

9

2 Anwendung .

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10

3 Aufbau und Wirkungsweise

 

11

4 Mechanischer Einbau

 

12

4.1 Bedingungen am Einbauort

 

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13

4.2 Einbaulage

 

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13

4.3 Einbaumöglichkeiten

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4.3.1 Einbau mit nicht demontiertem Antennenring

 

14

4.3.2 Einbau mit nachträglicher Montage des Stators

 

15

4.3.3 Einbaubeispiel mit

Kupplungen

 

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4.3.4 Einbaubeispiel mit

Gelenkwelle

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4.4 Montage des

Rotors

 

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4.5 Montage des

Stators B

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4.6 Montage des

Klemmstücks

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4.7 Montage der Schlitzscheibe (Drehzahl-Messsystem)

 

24

4.8 Stator ausrichten (Drehzahl-Messsystem)

 

25

5 Elektrischer Anschluss

 

27

5.1 Allgemeine Hinweise

 

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5.2 Schirmungskonzept

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5.3 Option 2, Code KF1

 

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5.3.1

Anpassung an die Kabellänge

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5.4 Option 2, Code SF1/SU2

 

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5.5 Versorgungsspannung

 

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6 Kalibrieren .

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6.1 Kalibrieren Option2, Code

KF1

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6.2 Kalibrieren Option2, Code

SF1/SU2

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7 Einstellungen

 

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7.1 Drehmoment-Ausgangssignal, Code

KF1

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7.2 Drehmoment-Ausgangssignal, Code SF1/SU2

 

36

7.3 Nullpunkt einstellen

 

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7.4 Funktionsprüfung

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7.4.1 Energieübertragung

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7.4.2 Ausrichtung des Drehzahlmoduls

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7.5 Impulsanzahl einstellen

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7.6 Schwingungsunterdrückung (Hysterese)

 

40

7.7 Form des Drehzahl-Ausgangssignals

41

7.8 Art des Drehzahl-Ausgangssignals

42

8 Belastbarkeit

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8.1

Messen dynamischer

Drehmomente

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42

9 Wartung

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9.1

Wartung Drehzahlmodul

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10 Abmessungen

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45

10.1 Abmessungen Rotor

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10.2 Abmessungen Stator

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10.3 Montagemaße

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11 Bestellnummern, Zubehör

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12 Technische Daten

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13 Ergänzende technische Informationen

 

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13.1 Ausgangssignale

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13.1.1

 

Ausgang MD Drehmoment (Stecker 1)

 

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13.1.2

13.1.3

Signal

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N: Drehzahl (Stecker 2)

. Stecker 2, doppelte Frequenz, stat. Drehrichtungs- .

Ausgang

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13.2 Plan- und Rundlauftoleranzen

 

57

13.3 Zusätzliche mechanische Daten

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HBM

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Sicherheitshinweise

Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Der Drehmoment-Messflansch T10F ist ausschließlich für Drehmoment- und Drehzahl-Messaufgaben und direkt damit verbundene Steuerungs- und Rege- lungsaufgaben zu verwenden. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.

Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf der Aufnehmer nur nach den Angaben in der Bedienungsanleitung verwendet werden. Bei der Verwen- dung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör.

Der Aufnehmer ist kein Sicherheitselement im Sinne des bestimmungsgemä- ßen Gebrauchs. Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Aufnehmers setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Mon- tage sowie sorgfältige Bedienung voraus.

Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise

Der Aufnehmer entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von dem Aufnehmer können Restgefahren ausgehen, wenn er von ungeschultem Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient wird.

Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur des Aufnehmers beauftragt ist, muss die Bedienungsanleitung und insbeson- dere die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.

Restgefahren

Der Leistungs- und Lieferumfang des Aufnehmers deckt nur einen Teilbereich der Drehmoment-Messtechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Dreh- moment-Messtechnik sind zusätzlich vom Anlagenplaner, Ausrüster oder Be- treiber so zu planen, zu realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden. Jeweils existierende Vorschriften sind zu beachten. Auf Restgefahren im Zusammenhang mit der Drehmoment-Messtechnik ist hinzuweisen.

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T10F

In dieser Bedienungsanleitung wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen hingewiesen:

wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen hingewiesen: Symbol: GEFAHR Bedeutung: Weist auf eine unmittelbar

Symbol: GEFAHR

Bedeutung:

Weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die wenn die Sicher- heitsbestimmungen nicht beachtet werden Tod oder schwere Körperverlet- zung zur Folge haben wird.

Höchste Gefahrenstufe

WARNUNGzung zur Folge haben wird . Höchste Gefahrenstufe Symbol: Bedeutung: Weist auf eine mögliche gefährliche

Symbol:

Bedeutung:

Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die wenn die Sicherheits- bestimmungen nicht beachtet werden Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge haben kann.

Möglicherweise gefährliche Situation

Folge haben kann . Möglicherweise gefährliche Situation Symbol: Bedeutung: Weist auf eine mögliche gefährliche

Symbol:

Bedeutung:

Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die wenn die Sicherheits- bestimmungen nicht beachtet werden Sachschaden, leichte oder mittlere Körperverletzung zur Folge haben könnte.

ACHTUNG

Gefährliche Situation

Symbole für Anwendungs- und Entsorgungshinweise sowie nützliche Informa- tionen:

HINWEISund Entsorgungshinweise sowie nützliche Informa- tionen: Symbol: Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über

Symbol:

Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die Handhabung des Produktes gegeben werden.

oder über die Handhabung des Produktes gegeben werden. Symbol: Bedeutung: CE-Kennzeichnung Mit der

Symbol:

Bedeutung: CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht (die Konformitätser- klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc).

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T10F 7 Symbol: Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung Nicht mehr gebrauchsfähige

Symbol:

Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung

Nicht mehr gebrauchsfähige Altgeräte sind gemäß den nationalen und örtli- chen Vorschriften für Umweltschutz und Rohstoffrückgewinnung getrennt von regulärem Hausmüll zu entsorgen. Falls Sie weitere Informationen zur Entsorgung benötigen, wenden Sie sich bitte an die örtlichen Behörden oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt erworben haben.

Umbauten und Veränderungen Der Aufnehmer darf ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruk- tiv noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung schließt eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus.

Qualifiziertes Personal Der Aufnehmer ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entspre- chend der technischen Daten in Zusammenhang mit den ausgeführten Si- cherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen bzw. zu verwenden. Bei der Verwendung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erfor- derlichen Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör. Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbe- triebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und über die ihrer Tätig- keit entsprechende Qualifikationen verfügen.

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T10F

Unfallverhütung Entsprechend den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der Berufsge- nossenschaften ist nach der Montage der Drehmoment-Messflansche vom Betreiber eine Abdeckung oder Verkleidung wie folgt anzubringen:

Abdeckung oder Verkleidung dürfen nicht mitrotieren.

Abdeckung oder Verkleidung sollen sowohl Quetsch- und Scherstellen ver- meiden als auch vor evtl. sich lösenden Teilen schützen.

Abdeckungen und Verkleidungen müssen weit genug von den bewegten Teilen entfernt oder so beschaffen sein, dass man nicht hindurchgreifen kann.

Abdeckungen und Verkleidungen müssen auch angebracht sein, wenn die bewegten Teile des Drehmoment-Messflansches außerhalb des Verkehrs- und Arbeitsbereiches von Personen installiert sind.

Von den vorstehenden Forderungen darf nur abgewichen werden, wenn die Maschinenteile und -stellen schon durch den Bau der Maschine oder bereits vorhandene Schutzvorkehrungen ausreichend gesichert sind.

Gewährleistung Bei Reklamationen kann eine Gewährleistung nur dann übernommen werden, wenn der Drehmoment-Messflansch in der Originalverpackung zurückgesen- det wird.

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1 Ausführungen der DrehmomentMessflansche

Die Drehmoment-Messflansche T10F gibt es bei Option 2 ”Elektrische Konfi- guration” in den Ausführungen KF1, SF1 und SU2. Diese Ausführungen unter- scheiden sich durch ihre elektrischen Ein- und Ausgänge am Stator, die Roto- ren sind für alle Ausführungen eines Messbereiches gleich. Die Ausführungen SF1 und SU2 können optional mit einem Drehzahl-Messsystem ausgerüstet werden.

Ausführung

Messgröße

Energieversorgung

Ausgangssignal

Anschließbar

an HBM-Mes-

selektronik

T10F SF1 SU2 Drehmoment und Drehzahl (Option) Versorgungsspannung 18 V 30 V DC Schutzkleinspannung (SELV−Kreis)
T10F
SF1
SU2
Drehmoment und Drehzahl (Option)
Versorgungsspannung 18 V
30
V DC
Schutzkleinspannung (SELV−Kreis)

Frequenz

Frequenz

und

Spannung

KF1

Drehmoment

Speisespannung 54 V SS /14 kHz; Rechteck

Frequenz

Speisespannungsge-

nerator in der HBM- Elektronik

Speisespannungsgenerator im Drehmoment-Messflansch

Anschlusskabel

V1

V4

Anschlusskabel V1 V4 V5, V6, W1, W2

V5, V6, W1, W2

Abb. 1.1: T10F-Ausführungen

Welche Ausführung Sie haben, können Sie dem Typenschild des Stators ent-

nehmen. Dort ist die Ausführung in der “T10F

Beispiel: T10F001RSU2S0V1Y (siehe auch Seite 48).

”-Nummer angegeben.

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T10F

2

Anwendung

Die Drehmoment-Messflansche T10F erfassen statische und dynamische Drehmomente an ruhenden oder rotierenden Wellen und ermitteln die Dreh- zahl mit Angabe der Drehrichtung. Sie erlauben durch ihre extrem kurze Bau- weise äußerst kompakte Prüfaufbauten. Daraus ergeben sich vielfältige An- wendungen. Neben der klassischen Prüfstandstechnik (Motor-, Rollen- und Getriebeprüf- stände) werden neue Lösungen für teilweise in die Maschinen integrierte Drehmomentmessungen möglich. Hier kommen die Vorteile der Drehmoment- Messflansche T10F voll zur Geltung:

Extrem kurze Bauweise durch Flanschmesskörper

Hohe zulässige dynamische Belastung

Hohe zulässige Querkräfte und Biegemomente

Sehr hohe Drehsteifigkeit

Lagerund schleifringlos

Durch den lagerlosen Aufbau und die berührungslose Speisespannungsund Messwertübertragung arbeiten die Messflansche wartungssfrei. Reibungs- oder Lagererwärmungseffekte können somit nicht auftreten. Die DrehmomentMessflansche werden für Nennmomente von 50 Nm bis 10 kNm geliefert. Als maximale Drehzahlen sind je nach Nennmoment bis zu 15000 min 1 zugelassen. Gegen elektromagnetische Störungen sind die DrehmomentMessflansche T10F zuverlässig geschützt. Sie sind nach den einschlägigen europäischen Normen auf EMVVerhalten geprüft und mit der CEKennzeichnung verse- hen.

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3 Aufbau und Wirkungsweise

Die Drehmoment-Messflansche bestehen aus zwei getrennten Teilen, dem Rotor und dem Stator. Der Rotor setzt sich zusammen aus dem Messkörper und den Signal-Übertragungselementen. Auf dem Messkörper sind Dehnungsmessstreifen (DMS) appliziert. Die Rotor- elektronik für die Brückenspeisespannungs- und Messsignalübertragung ist zentrisch im Flansch angeordnet. Der Messkörper trägt am äußeren Umfang die Übertragerspulen für die berührungslose Übertragung von Speisespan- nung und Messsignal. Die Signale werden von einem teilbaren Antennenring gesendet bzw. empfangen. Der Antennenring ist auf einem Gehäuse befest- igt, in dem die Elektronik für die Spannungsanpassung sowie die Signalaufbe- reitung untergebracht ist. Am Stator befinden sich Anschlussstecker für das Drehmomentsignal, die Spannungsversorgung und das Drehzahlsignal (Option). Der Antennenring soll ungefähr konzentrisch um den Rotor montiert werden (siehe Kapitel 4).

Bei der Option Drehzahlmesssystem ist auf dem Stator der Drehzahlsensor montiert, die zugehörige Schlitzscheibe wird vom Kunden auf dem Rotor be- festigt. Die Drehzahlmessung erfolgt optisch nach dem Prinzip der InfrarotDurchlichtschranken.

Drehzahl-Sensor (Option) Antennensegmente Stator Rotor Messkörper Fächerscheiben Gehäuse Adapterflansch (ohne
Drehzahl-Sensor (Option)
Antennensegmente
Stator
Rotor
Messkörper
Fächerscheiben
Gehäuse
Adapterflansch
(ohne Schlitzscheibe)

Abb. 3.1: Mechanischer Aufbau, Explosionsdarstellung

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HBM

12

T10F

4 Mechanischer Einbau

1 2 T10F 4 Mechanischer Einbau WARNUNG Gehen Sie mit dem Drehmoment-Messflansch schonend um! Der Auf-

WARNUNG

Gehen Sie mit dem Drehmoment-Messflansch schonend um! Der Auf- nehmer kann durch mechanische Einwirkung (Fallenlassen), chemische Einflüsse (z. B. Säuren, Lösungsmittel) oder Temperatureinfluss (Heiß- luft, Dampf) bleibend geschädigt werden. Bei Wechsellasten sollten Sie die Verbindungsschrauben des Rotors mit einer Schraubensicherung (mittelfest) in das Gegengewinde einkleben, um einen Vorspannverlust durch Lockern auszuschließen.

Die Drehmoment-Messflansche T10F können über einen entsprechenden Wellenflansch direkt montiert werden. Am Rotor ist auch die direkte Montage einer Gelenkwelle oder entsprechender Ausgleichselemente (bei Bedarf über Zwischenflansch) möglich. Die zulässigen Grenzen für Biegemomente, Quer- und Längskräfte dürfen nicht überschritten werden. Durch die hohe Drehstei- figkeit der Messflansche T10F werden dynamische Veränderungen des Wel- lenstranges gering gehalten.

ACHTUNGVeränderungen des Wel- lenstranges gering gehalten. Der Einfluss auf biegekritische Drehzahlen und

Der Einfluss auf biegekritische Drehzahlen und Torsionseigenschwin- gungen ist zu überprüfen, um eine Überlastung der Messflansche durch Resonanzüberhöhungen zu vermeiden.

der Messflansche durch Resonanzüberhöhungen zu vermeiden. HINWEIS Auch bei korrektem Einbau kann sich der im Werk

HINWEIS

Auch bei korrektem Einbau kann sich der im Werk abgeglichene Null- punkt bis ca. "150 Hz verschieben. Wird dieser Wert überschritten, empfehlen wir die Einbausituation zu prüfen.

empfehlen wir die Einbausituation zu prüfen. HINWEIS Für den einwandfreien Betrieb sind die Montagemaße

HINWEIS

Für den einwandfreien Betrieb sind die Montagemaße (siehe Seite 47) einzuhalten.

HBM

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T10F

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4.1 Bedingungen am Einbauort

Die Drehmoment-Messflansche T10F sind in der Schutzart IP54 nach EN 60529 ausgeführt. Die Messnaben vor grobem Schmutz, Staub, Öl, Lö- sungsmitteln und Feuchtigkeit zu schützen. Im Betrieb sind die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen der entsprechenden Berufsgenossenschaften zum Schutz von Personen zu beachten (siehe ”Sicherheitshinweise”). Der Drehmoment-Messflansch T10F ist in weiten Grenzen gegen Temperatur- einflüsse auf das Ausgangs- und Nullsignal kompensiert (siehe technische Daten auf Seite 49). Diese Kompensation erfolgt in aufwendigen Ofenprozes- sen bei stationären Temperaturen. Hiermit ist gewährleistet, dass reproduzier- bare Verhältnisse vorliegen und die Eigenschaften der Aufnehmer jederzeit nachvollziehbar sind. Liegen keine stationären Temperaturverhältnisse vor, z. B. durch Temperatur- unterschiede zwischen Messkörper und Flansch, können die in den techni- schen Daten spezifizierten Werte überschritten werden. Hier müssen dann für genaue Messungen je nach Anwendungsfall durch Kühlung oder Heizung sta- tionäre Temperaturverhältnisse geschaffen werden. Alternativ ist eine Tempe- raturentkopplung, z. B. durch wärmeabstrahlende Elemente wie Lamellenkup- plungen, zu prüfen.

4.2 Einbaulage

Die Einbaulage des Messflansches ist beliebig. Bei Rechtsdrehmoment (im

Uhrzeigersinn) beträgt die Ausgangsfrequenz 10 kHz

mit Messverstärkern von HBM oder bei der Option “Spannungsausgang” steht

ein positives Ausgangssignal (0 V

Beim Drehzahl-Messsystem ist zum eindeutigen Bestimmen der Drehrichtung auf dem Sensorkopf ein Pfeil angebracht. Dreht der Messflansch in Pfeilrich- tung, geben angeschlossene HBM-Messverstärker ein positives Ausgangssi-

gnal (0 V

15 kHz. In Verbindung

+10 V) an.

+10 V) ab.

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T10F

4.3

Einbaumöglichkeiten

Prinzipiell haben Sie zwei Möglichkeiten den Drehmoment-Messflansch zu montieren, mit oder ohne Zerlegen des Antennenringes. Wir empfehlen die Montage nach Kapitel 4.3.1 . Ist eine Montage nach 4.3.1 nicht möglich (z. B. bei nachträglichem Wechsel des Stators oder Montage mit Drehzahl-Messsy- stem), müssen Sie den Antennenring zerlegen. Beachten Sie hierbei unbe- dingt die Hinweise zum Zusammenbau der Antennensegmente (siehe ”Mon- tage des Stators” und “Montage der Schlitzscheibe”).

4.3.1 Einbau mit nicht demontiertem Antennenring

4.3.1 Einbau mit nicht demontiertem Antennenring 1. Rotor montieren Kundenseitige Befestigung 2. Stator
1. Rotor montieren
1. Rotor montieren

Kundenseitige

Befestigung

2. Stator montieren
2.
Stator montieren
montieren Kundenseitige Befestigung 2. Stator montieren Kundenseitige Abstützung Klemmstück 3. Wellenstrang

Kundenseitige Abstützung

Klemmstück

Kundenseitige Abstützung Klemmstück

3. Wellenstrang fertigmontieren

4. Bei Bedarf Klemmstück montieren

HBM

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4.3.2 Einbau mit nachträglicher Montage des Stators

3. Ein Antennensegment demontieren . 5. Stator ausrichten und fertigmontieren
3.
Ein Antennensegment demontieren
.
5.
Stator ausrichten und fertigmontieren

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. Kundenseitige Befestigung
.
.

Kundenseitige Befestigung

2.

Wellenstrang montieren

de . Kundenseitige Befestigung 2. Wellenstrang montieren 4. Antennensegment um den Wellenstrang montieren
de . Kundenseitige Befestigung 2. Wellenstrang montieren 4. Antennensegment um den Wellenstrang montieren
de . Kundenseitige Befestigung 2. Wellenstrang montieren 4. Antennensegment um den Wellenstrang montieren

4.

Antennensegment um den Wellenstrang montieren

Kundenseitige Abstützung

Kundenseitige Abstützung Klemmstück

Klemmstück

Kundenseitige Abstützung Klemmstück

6.

Bei Bedarf Klemmstück montieren

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T10F

4.3.3 Einbaubeispiel mit Kupplungen

1 6 T10F 4.3.3 Einbaubeispiel mit Kupplungen Abb. 4.1: Einbaubeispiel mit Kupplung 4.3.4 Einbaubeispiel mit

Abb. 4.1: Einbaubeispiel mit Kupplung

4.3.4 Einbaubeispiel mit Gelenkwelle

mit Kupplung 4.3.4 Einbaubeispiel mit Gelenkwelle Abb. 4.2: Einbaubeispiel mit Gelenkwelle HBM A0607-13.3 de

Abb. 4.2: Einbaubeispiel mit Gelenkwelle

HBM

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4.4 Montage des Rotors

ACHTUNGT10F 1 7 4.4 Montage des Rotors Für den einwandfreien Betrieb sind die Montagemaße (insbesondere metallfreier

Für den einwandfreien Betrieb sind die Montagemaße (insbesondere metallfreier Raum, siehe Seite 47) einzuhalten. Zusätzliche Montagehinweise zum Drehzahl-Messsystem finden Sie in Kapi- tel 4.7, Seite 24.

HINWEISDrehzahl-Messsystem finden Sie in Kapi- tel 4.7, Seite 24. Nach der Montage ist in der Regel

Nach der Montage ist in der Regel das Rotor-Typenschild verdeckt. Des- halb liegen dem Rotor zusätzliche Klebeschilder mit den wichtigen Kenndaten bei, die Sie auf den Stator oder andere relevante Prüfstands- komponenten aufkleben können. Sie können dann jederzeit die für Sie interessanten Daten, wie z. B. das Kalibriersignal, ablesen.

1. Reinigen Sie vor dem Einbau die Flanschplanflächen des Messflansches und der Gegenflansche. Die Flächen müssen für eine sichere Drehmo- mentübertragung sauber und fettfrei sein. Benutzen Sie mit Lösungsmittel angefeuchtete Lappen oder Papier. Achten Sie beim Reinigen darauf, dass die Übertragerspulen nicht beschädigt werden.

6x bzw. 8x Innensechskantschraube (Z) DIN EN ISO 4762 (10.9/12.9)

8x Innensechskantschraube (Z) DIN EN ISO 4762 (10.9/12.9) Messkörper 8x Befestigungsschraube (10.9/12.9); maximale

Messkörper

8x Befestigungsschraube (10.9/12.9); maximale Einschraubtiefe Y beachten!

Abb. 4.3: Verschraubung des Rotors

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2. Verwenden Sie für die Verschraubung des Rotors acht Innensechskant- schrauben DIN EN ISO 4762 der Festigkeitsklasse 10.9 (Messbereich 10 kNVm: 12.9) in geeigneter Länge (abhängig von der Anschlussgeome- trie siehe Tabelle 4.1).

Wir empfehlen, insbesondere bei 50 Nm, 100 Nm und 200 Nm, Zylinder-

schrauben DIN EN ISO 4762

zulässige Maßund Formabweichung nach DIN ISO 4759, Teil1, Produkt- klasse.

, geschwärzt, glatter Kopf, geölt, m ges 0,125

, geschwärzt, glatter Kopf, geölt, m g e s 0,125 WARNUNG Die Schraubenköpfe (Z), siehe Abb.

WARNUNG

Die Schraubenköpfe (Z), siehe Abb. 4.1, dürfen nicht am Adapterflansch anliegen.

Bei Wechsellast: Kleben Sie die Schrauben mit einer Schraubensiche- rung (z. B. LOCTITE Schraubensicherung Nr. 242) in das Gegengewinde, damit kein Vorspannverlust durch Lockern auftreten kann.

3. Verdrehen Sie den DrehmomentMessflansch vor dem endgültigen Anzie- hen der Schrauben auf der Zentrierung solange, bis alle Schraubenköpfe etwa mittig in den Durchgangsbohrungen des Anschlusselementes liegen. Die Schraubenköpfe dürfen die Wandung der Durchgangsbohrungen im Adapterflansch nicht berühren!

4. Ziehen Sie alle Schrauben mit dem vorgeschriebenen Anziehdrehmoment (Tab. 4.1) an.

5. Am Adapterflansch befinden sich zur weiteren Montage des Wellenstran- ges acht Gewindebohrungen. Verwenden Sie ebenfalls Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9 (bzw. 12.9) und ziehen Sie diese mit dem vorge- schriebenen Moment nach Tabelle 4.1 an.

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T10F 1 9 ACHTUNG Bei Wechsellasten die Verbindungsschrauben mit Schraubensicherung einkleben! Achten Sie darauf, dass

ACHTUNG

Bei Wechsellasten die Verbindungsschrauben mit Schraubensicherung einkleben! Achten Sie darauf, dass keine Verunreinigungen durch aus- tretenden Lack entstehen.

Die maximale Einschraubtiefe nach Tabelle 4.1 ist unbedingt einzuhal- ten! Andernfalls kann es zu erheblichen Messfehlern durch Drehmomen- tennebenschluss oder zur Beschädigung des Aufnehmers kommen.

Nenndreh

Befestigungs-

Befestigungs

Max. Einschraubtiefe (Y) der Schrauben im Adapterflansch

(mm)

Vorgeschriebenes

moment

schrauben (Z) 1)

schrauben

Anziehdrehmoment

(NVm)

Festigkeitsklasse

(NVm)

50

M6

 

7.5

2)

14

100

 

200

M8

11

34

500

M12

10.9

18

115

1

k

M12

18

115

2

k

M14

18

185

3

k

M14

26

185

5

k

M18

33,5

400

10 k

M18

12.9

3)

33,5

470

Tab. 4.1:

Befestigungsschrauben

1)

2)

3)

DIN EN ISO 4762; schwarz/geölt/m ges =0,125 Bei Option Drehzahlmodul 14 mm; wegen Zwischenflansch 6 mm längere Schrauben verwenden. Sollten Schrauben der Klasse 12.9 nicht zur Verfügung stehen, können auch Schrauben der Klasse 10.9 (Anzugsmoment 400 Nm) verwendet werden. Das zulässige Grenzdrehmoment verringert sich dann auf 120 % bezogen auf M nom .

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T10F

4.5 Montage des Stators B

Im Anlieferungszustand ist der Stator betriebsfertig montiert. Sie können die Antennensegmente vom Stator trennen, zum Beispiel bei Wartungsarbeiten, oder um eine leichtere Montage des Stators zu ermöglichen. Um die mittige Ausrichtung der Segmentringe gegenüber dem Statorfuß nicht zu verändern, empfehlen wir, nur ein Antennensegment vom Stator zu trennen. Ist in Ihrem Fall ein Zerlegen des Stators nicht nötig, verfahren Sie nach den Punkten 2., 6., 7. und 8.

Ausführung mit Drehzahl-Messsystem Da der Drehzahlsensor die Schlitzscheibe umfaßt, ist es nicht möglich den Stator axial über den fertigmontierten Rotor zu schieben (Ausnahme: Messbe- reiche 50 Nm, 100 Nm und 200 Nm). Beachten Sie hierzu auch Kapitel 4.7.

Fächerscheibe
Fächerscheibe

Abb. 4.4: Verschraubungen der Antennensegmente

1. Lösen und entfernen Sie die Verschraubungen (M5) an einem Antennen- segment. Achten Sie darauf, dass die Fächerscheiben nicht verloren ge- hen!

2. Montieren Sie das Statorgehäuse auf einer geeigneten Grundplatte im Wellenstrang, so dass ausreichende Einstellmöglichkeiten in horizontaler und vertikaler Richtung vorhanden sind. Ziehen Sie die Schrauben noch nicht fest.

3. Montieren Sie nun das unter Punkt 1. entfernte Antennensegment mit zwei Innensechskantschrauben und den Fächerscheiben wieder an den Stator.

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Achten Sie darauf, dass alle Fächerscheiben vorhanden sind (siehe Abb. 4.4), die für einen definierten Übergangswiderstand sorgen! Ziehen Sie die Schrauben noch nicht fest an.

4. Montieren Sie jetzt die obere Verbindungsschraube der beiden Antennen- segmente, so dass sich ein geschlossener Antennenring ergibt. Achten Sie auch hier auf die Fächerscheiben.

5. Ziehen Sie nun alle Verschraubungen der Antennensegmente mit einem Anzugsmoment von 5 Nm an.

6. Richten sie dann die Antenne zum Rotor so aus, dass die Antenne den Ro- tor etwa koaxial umschließt. Beachten Sie bitte die in den technischen Da- ten angegebenen zulässigen Ausrichtungstoleranzen.

7. Ziehen Sie jetzt die Verschraubung des Statorgehäuses fest an.

8. Stellen Sie sicher, dass der Spalt im unteren Bereich der Antennenseg- mente frei von elektrisch leitenden Fremdkörpern ist.

mente frei von elektrisch leitenden Fremdkörpern ist. ACHTUNG Spalt Um eine einwandfreie Funktion zu

ACHTUNG

Spalt
Spalt

Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, müssen die Fächer- scheiben (A5,3FST DIN 6798 ZN/verzinkt) nach dreimaligem Lösen der AntennenVerschraubung erneuert werden.

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T10F

4.6 Montage des Klemmstücks

Je nach Betriebsbedingungen kann es vorkommen, dass der Antennenring zum Schwingen angeregt wird. Dieser Effekt ist abhängig von

der Drehzahl

dem Antennendurchmesser (abhängig vom Messbereich)

der Konstruktion des Maschinenbetts

Um das Schwingen zu vermeiden, ist dem Drehmoment-Messflansch ein Klemmstück beigelegt, mit dem der Antennenring abgestützt werden kann.

Kundenseitige Abstützung Klemmstück Antennenring Abb. 4.5: Abstützen des Antennenrings
Kundenseitige Abstützung
Klemmstück
Antennenring
Abb. 4.5: Abstützen des Antennenrings

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Montagefolge

1. Lösen und entfernen Sie die obere Antennensegment-Verschraubung.

2. Befestigen Sie das Klemmstück mit der beigelegten Verschraubung nach Abb. 4.6. Verwenden Sie unbedingt die neuen Fächerscheiben!

3. Klemmen Sie ein geeignetes Abstützelement (wir empfehlen einen Gewin-

destab 3 mm

und ziehen Sie die Klemmschrauben an.

6 mm) zwischen Ober- und Unterteil des Klemmstücks

Klemmstück Antennensegmente
Klemmstück
Antennensegmente
Klemmstück Antennensegmente Kundenseitige Abstützung, z. B. Gewindestab Fächerscheiben

Kundenseitige Abstützung, z. B. Gewindestab

Fächerscheiben

Abb. 4.6: Montage des Klemmstücks

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T10F

4.7 Montage der Schlitzscheibe (Drehzahl-Messsystem)

Damit die Schlitzscheibe des optischen Drehzahl-Messsystems auf dem Transport nicht beschädigt werden kann, ist sie nicht am Rotor montiert. Sie muss vor der Montage des Rotors im Wellenstrang am Adapterflansch (bzw. Zwischenflansch) befestigt werden. Der zugehörige Drehzahl-Sensor ist be- reits am Stator montiert. Die benötigten Schrauben, der passende Schraubendreher und die Schrau- bensicherung sind im Lieferumfang enthalten.

Schraube zur Befestigung der Schlitzscheibe in Schnittebene gedreht Schlitzscheibe