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Einigkeit und Initiative für Deutschland

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I D Einigkeit und Initiative für Deutschland VISION Einigkeit und Initiative für Deutschland Stand 01.09.2005

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Vision EID

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Inhalt

I.

Grundsätze zum Programm

3

1

(Gemeinnutz vor Eigennutz)

4

2

(Mensch)

4

3

(Gemeinschaft)

5

4

(Deutschland)

5

5

(die Vision-EID in der Gesellschaft)

6

II.

Sozialsystem

7

6

(Pflicht zur Arbeit)

7

7

(Familie)

9

8

(Frau & Kind)

10

9

(Bildungssystem & Jugendförderung)

11

10 (Sozialversicherung)

13

11 (Rentensystem)

14

III.

Wirtschaft

15

12 (soziale Verpflichtung der Wirtschaft)

16

13 (Stände- & Berufskammern)

17

14 (Klein- und Mittelstand)

18

15 (Land-, Fisch- und Forstwirtschaft)

19

16 (Groß- und Schlüsselindustrie)

20

17 (Außenhandel)

22

18 (Finanzwirtschaft)

23

19 (Wissenschaft & Forschung)

24

20 (Ökologie)

25

IV.

Staat

26

21 (Verfassung)

27

22 (Souveränität & Selbstbestimmung & Verwaltung)

27

23 (Politisches System)

29

24 (Geldsystem & Monetative)

29

25 (Staat & Militär & Wehrdienst)

31

26 (Föderalismus & Innenpolitik & Justiz)

34

27 (Außenpolitik & Ausländerfrage)

37

28 (Steuer)

V. Kultur

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Diskussionsvorschlag:

I. Grundsätze zum Programm

Wir setzen uns zum Ziele, im friedlichen Wettstreit mit allen politischen Kräften, unserem eine Gesellschaftsordnung zu geben, in welcher sich ein jeder Bürger zuerst zum Wohle der Gemeinschaft einbringt und so den Geist, die Tatkraft und die Vielgestaltigkeit unseres Volkes stärkt, um ihm damit einen würdigen Platz auf dieser Erde zu sichern. Erst danach stehen die geistigen und körperlichen Interessen jedes einzelnen Gesellschaftsmitgliedes, dann jedoch mit der ganzen Kraft der Solidargemeinschaft, zur Verwirklichung an. Wir verfolgen unsere Vision ausnahmslos auf der Grundlage der freiheitlich- demokratischen Grundordnung und der Regeln des politischen, des geistigen sowie sozialen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Wir verweigern uns ausdrücklich all den Mitteln, die die Würde des Menschen oder gar dessen leibliches Wohl zu verletzen geeignet sind. Insbesondere distanziert wir uns von antisemitischen und sonstigen menschenfeindlichen Handlungen und Gedankengütern.

Die Vision-EID bekennt sich auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zur deutschen und abendländischen Kultur ebenso wie zur Freiheit des Glaubens, des Gewissens und der religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse.

Die Vision stellen mit ihrer Gliederung keine Auf- oder gar Abwertung einzelner Ideen dar. Wir glauben, daß nur die erfolgreiche Durchsetzung der Gesamtheit der vorgeschlagenen Vision letztlich den dauerhaften Erfolg für unser Land bringen wird. Die einzelnen Ausführungen erheben zu dem auch nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Vielmehr ist diese Vision stetig an den jeweiligen Entwicklungen der Gesellschaft und deren Staatswesens auszurichten.

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1 (Gemeinnutz vor Eigennutz) Bei der Analyse der vielschichtigen gesellschaftlichen Probleme, mit denen unser Volk konfrontiert ist, wird augenscheinlich, daß eine einheitliche Quelle die zutiefst eigennützige Grundeinstellung der Menschen in nahezu allen Schichten der heutigen Gesellschaft ist. Nur die tiefgreifende Wandlung von Seele und Geist des gesamten deutschen Volkes hin zu solchen Werten wie Ehrlichkeit, Treue, Ausdauer, Pflichtbewußtsein und der Glaube an sich selbst, kann der deutschen Gesellschaft wieder zu einem nachhaltigen Aufschwung verhelfen.

Wir fordern von allen Bürgern einen grundlegenden Sinneswandel hin zu einem Gemeinschaftsverständnis mit dem Ziel der erfolgreichen Überwindung aller gegenwärtigen und kommenden Probleme und Krisen.

Jegliche im folgenden formulierte Ziele und Grundsätze ordnen sich der Vision einer Solidargemeinschaft des ganzen Volkes unter. Nur so wird sich unser Volk aus seiner Krise herauszuheben und selbst zu neuen Aufschwunge zu verhelfen.

2 (Mensch) Der Mensch ist das höchstes Gut der Gesellschaft, den es über die Verwirklichung der allgemeingültigen Menschenrechte zu beschützen und zu fördern gilt.

Aus dieser Einsicht heraus, ist es das oberste Ziel, dem einzelnen Menschen in der Gesellschaft alle Möglichkeiten bereitzustellen, die er zu seiner Fortentwicklung, zur Ausbildung seiner Neigungen, zur Schulung seines Wissens, zur Erhaltung seiner Gesundheit, kurz zur Findung seines Platzes in unserer Gesellschaft benötigt. Dies jedoch nur soweit, wie sich Tun und Handeln des Einzelnen nicht gegen die Gemeinschaft selbst oder einzelner Mitgliedern dieser richten.

Wir fordern jeden Mitbürger auf, seine ureigensten staatsbürgerlichen Pflichten wieder wahrzunehmen! Nur so kann die Gesellschaft auf lange Sicht auch wieder für alle Menschen sorgen.

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3 (Gemeinschaft) Diese Gemeinschaft besteht nach unserem Verständnis vornehmlich aus Menschen deutscher Herkunft. Jedoch auch Bürgern anderer ethnischer Herkunft, die in ihrem Tun und Denken die deutsche Gesellschaft fortzuentwickeln gewillt sind, sind willkommene Mitglieder dieser Gemeinschaft. Ein Mitglied dieser Gemeinschaft hat unabhängig von Stand und Herkunft alle Rechte aber auch alle Pflichten zu erfüllen. Menschen die den damit verbundenen Pflichten nicht nachzukommen gewillt sind, verlieren den Anspruch auf die Unterstützung durch diese Solidargemeinschaft. Der ausländische Bürger, der sich dem Solidargedanken bewußt verweigert, riskiert den Ausschluß aus dieser Gemeinschaft.

Wir fordern die Entwicklung und die Stärkung eines wahrhaften, von sozialer Gerechtigkeit aber auch von Gerechtigkeit gegenüber den Leistungsträgern getragenen Gemeinschaftsgedankens in der ganzen Gesellschaft.

4 (Deutschland) Deutschland als Staat ist der politische Verband des deutschen Volkes.

Wir sehen Deutschland als Vaterland und als Staat aller Menschen deutscher Nationalität aber auch all jener Mitbürger die den Gemeinschaftsgedanken unseres Volkes mit zu tragen gewillt sind.

Deutschland obliegt die Aufgabe, die Idee der deutschen Gesellschaft nach außen zu repräsentieren und nach innen mit den Mitteln der staatlichen Hoheit zu organisieren. Hierbei ist dieser Staat uneingeschränkt zu unterstützen, sodaß er jederzeit seinen Verpflichtungen dem deutschen Volke gegenüber nachzukommen in der Lage ist. Wir sind uns der historische Verpflichtung des deutschen Staates sehr wohl bewußt:

Vom deutschen Staat, und von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen!

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5 (die Vision-EID in der Gesellschaft)

Wir haben eine Vision!

Wir glauben, daß wir gemeinsam über irritierende politische Grenzen hinweg eine Einigkeit unter den vernünftigen Bürger unseres Landes schaffen können, mit der wir die Schwierigkeiten und Probleme unseres Volkes überwinden können.

Wir sind davon überzeugt, daß mit der Initiative all dieser Menschen, wir gemeinsam unsere Gesellschaft so verändern können, daß diese den Anspruch des Menschlichen wirklich wieder gerecht wird.

Wir träumen von einem Deutschland, in dem sich kein Mensch überflüssig oder gar wertlos fühlen muß. Wir träumen davon, daß intakte Familien gemeinsam über viele Generationen hinweg in ihrer Heimat leben können. Daß sie dort ausreichend Arbeit finden und dabei dennoch ihre Kinder mit Geborgenheit und viel Liebe ins Leben geleiten.

Wir glauben fest daran, mit Ihnen gemeinsam unsere Vision so weiter zu entwickeln, daß wir für unser Deutschland und unser deutsches Volk einen friedlichen und menschlichen Weg in die Zukunft finden.

Auf der Grundlage von Menschlichkeit, Nächstenliebe und Opferbereitschaft, Fleiß und Ausdauer, Kreativität und Schaffenskraft mit Pflichtbewußtsein und Gemeinsinn gegenüber Volk und Staat entwickelt sich so wieder ein menschenwürdiges Wertesystem.

Wir freuen uns darauf mit Ihnen gemeinsam diese Vision mit Leben zu erfüllen.

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II.

Sozialsystem

Das vornehmlichste Problem das bei der Konsolidierung des deutschen Sozialsystems und dessen moderne Ausrichtung auf die Erfordernisse des 21 Jahrhunderts zu lösen ist, ist der Ausschluß des Prinzips der Gewinnmaximierung aus allen Strukturen und Teilbereichen dieses Sozialsystems. Einzig und allein das Prinzip der bedarfsorientierten Bereitstellung von jeglichen gesellschaftlichen Kapazitäten kann im Einvernehmen mit einem hohen Maß an Nächstenliebe zu einem menschenwürdigen Umgang der Gesellschaft mit ihren Mitgliedern führen.

Die Vision-EID regt unter Ausschluß des Prinzips der Gewinnmaximierung den kompromißlosen Umbau des Sozialsystems mit der Ausrichtung auf eine am Bedarf orientierte soziale Gerechtigkeit über alle Schichten der Gesellschaft hinweg an! Einzig das Engagement des Einzelnen für seine Gesellschaft hat als Maßstab für die Leistung der Gesellschaft am Einzelnen zu dienen.

Nur dieses Leistungsprinzip flächendeckend im Lande eingeführt, kann die Dauerhaftigkeit eines für jedermann gerechten Sozialsystems gewährleisten.

6 (Pflicht zur Arbeit) Jeder Bürger der Gesellschaft ist verpflichtet, all seine Kraft in den Dienst eben dieser zu stellen. Er ist verpflichtet, seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechende Arbeit zu verrichten, die zur Fortentwicklung der Gemeinschaft von Nöten ist. Ein arbeits- und müheloses Einkommen kann diese Pflicht nicht ersetzen. Erst die Pflichterfüllung zur Arbeit erlaubt es dem Bürger, an den vom Staat bereitgehaltenen Sozialleistungen teilzuhaben.

Die Vision-EID regt die gesetzlich verankerte PFLICHT ZUR ARBEIT eines jeden arbeitsfähigen Bürgers an. Dabei ist zu beachten, daß bei Umsetzung der Vision in all ihren Bestandteilen ein Überangebot an Arbeit jegliche Qualität entstehen wird!

Nur über die Einbindung aller Mitglieder der Gesellschaft in den Prozeß des produktiven Schaffens ist es letztlich möglich, der Gesamtheit des Volkes zu einem lebenswerten Dasein und diesem somit zu einem gerechten und menschlichen Gesellschaftssystem zu verhelfen.

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Jedoch kann nicht nur die bloße Bereitstellung von irgendeiner Arbeit der Weg zum Erfolg sein. So trägt die in ihrer Qualität zunehmend lebens- /familienfeindliche Arbeit der heutigen Gesellschaft immer mehr zum sozialen Verfall dieser selben bei. Heute hat der, der sich scheinbar glücklich schätzen kann Arbeit zu haben, gleich im Übermaße so viel davon, daß er dabei seelisch und mitunter auch physisch erkrankt. Ganz zu schweigen von den vielen Familiendramen, die nur auf einen teilweise schon krankhaft anmutenden Arbeitsalltag zurückzuführen sind. Und der Mitbürger der trotz ehrlicher Bemühungen keine Arbeit bekommen kann, hat gleich so wenig davon, daß auch er in seelischen Nöten oder gar gesundheitlichen Problemen versinkt. Die Folgen für die von deren Einkommen abhängigen Familienangehörigen, ob aus Vernachlässigung oder Armut resultierend, sind in jeder Weise genau so tragisch wie für die Betroffenen selbst.

Die Vision-EID fordert für jeden arbeitsfähigen Bürger dieses Landes eine Arbeit in näheren Umkreis seiner von Ihm aus freien Stücken gewählter Heimat, die ihm zudem ein im regionalen Maßstab ausreichendes Einkommen bei einer regelmäßigen Arbeitszeit von maximal 40 Stunden pro Kalenderwoche ohne vertraglicher Pflicht zur Mehrarbeit garantiert!

Die Mehrarbeit muß per Gesetz zu einem besonderen Ausnahmetatbestand erklärt werden, der sich in der Kalenderwoche auf maximal 2 Stunden pro Arbeiter oder Angestellten belaufen darf. Repressiver Zwang durch den Arbeitgeber ist mit dessen Bestrafung bis hin zur Untersagung seiner selbstständigen oder anderweitigen, Arbeitnehmer benötigenden Tätigkeit zu ahnden.

Gleichzeitig ist der so entstehenden Freizeit der Arbeiter und Angestellten Rechnung tragend, der gesetzlich vorgeschriebene Jahresurlaub auf maximal 20 Werktage und somit also vier Kalenderwochen zu reduzieren.

Durch diese und weitere in der Folge zu entwickelnder Maßnahmen, mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität durch sozial verträgliche Arbeit, wird der in allen Bereichen der Gesellschaft anzutreffende negative Streß abgebaut. Die hierbei freiwerdenden Kräfte im Volk werden sich in jeder Weise positiv auf die Volkswirtschaft auswirken. Der Freiraum für optimistisches und kreatives Denken und Handeln, ob in Familie oder Beruf wird zu einer umfassenden Leistungssteigerung in der Wirtschaft und zu einer spürbaren Entlastung der sozialen Kassen führen. Ein Mehr an innerer Ruhe und Zufriedenheit, das Zusammensein der Familie ohne den gehetzten Blick auf die Uhr, verbunden mit der Gewißheit, morgens an die bereitstehende Arbeit gehen zu können, läßt die geschundene Gesellschaft aufblühen, wachsen und in seinem Kern wieder erstarken.

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Die Vision-EID fordert das Ende der modernen Versklavung des Bürgers unter dem Deckmantel einer von Globalisierung und rücksichtsloser Gewinnsucht überholten sozialliberalen Marktwirtschaft.

7

(Familie) Nach der Stellung des einzelnen Menschen in der Gesellschaft verkörpert die Familie das höchste zu bewahrende Gut der selbigen. Die Familie ist die Heimstatt mehrerer Generationen, die sich im Familienverbund von Geburt bis zum Tode gegenseitig unterstützen. Nur die in all ihren Teilen gesunde Familie garantiert der Gesellschaft ihren Fortbestand.

Die Vision-EID fordert mit dem Umbau des Sozialsystems die rückhaltlose Einbindung der Familie als Fundament der sozialen Gesellschaft.

Der Familie ist jederzeit die Möglichkeit einzuräumen, sich um ihre alten oder pflegebedürftigen Mitglieder in angemessenem Maße selbst zu bemühen ohne hierüber in existentielle Nöte zu geraten.

Die Vision-EID ist für das Ende der unfreiwilligen Massenunterbringung in alters- oder pflegebedingte Abschiebeanstalten.

Besonders der Bürger, der in der Geborgenheit seiner Familie letztlich die Erfüllung seines Lebens findet, kann der Gesellschaft mit all seiner Kraft dienen.

Die Vision-EID steht für gesellschaftliche Rahmenbedingungen die das Eingehen einer ehelichen Verbindung wieder attraktiv und als erstrebenswertes Ideal erwachsen läst.

Die Vision-EID regt an, der Familie wieder den Stellenwert in der Gesellschaft zu erschließen, der es ihr ermöglicht, ihren fundamentalen die Gesellschaft bildenden Aufgaben nachzukommen. Alle Anforderungen an das Sozialsystem müssen sich dieser Forderung unterordnen.

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8 (Frau & Kind) Die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft muß dringend einer Neubeurteilung unterzogen werden! Dabei steht außer Frage, daß die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ein fundamentaler Bestandteil einer Gesellschafsordnung ist, die den Anspruch des Menschlichen erfüllen will!

Zweifellos erwuchsen der Gesellschaft aus der im Grund zu begrüßenden Emanzipation der Frau gegenüber dem Manne umfangreiche in der Zukunft zu bewältigender Probleme. So schuf die Hinwendung der Frau zu neuen Aufgaben in den vielfältigsten Bereichen der Volkswirtschaft einen erhöhten Bedarf an Arbeitsplätzen, wohingegen diese in Zeiten der zunehmenden Automatisierung jeder Art von Produktionsprozessen in ihrer Zahl zurückgehen. Dabei wird die Frau einem oft höheren Leistungsstreß unterworfen, wie ihn die männlichen Kollegen ertragen müssen. Kinderlosigkeit und Vereinsamung sind nicht selten die Folge! [beachte: Neben anderen ist dies eine der grundlegenden Ursachen für die demographische Fehlentwicklung!] Um nur einige Auswirkungen zu benennen.

Gerade aber der menschliche Anspruch an diese Gesellschaft zwingt zur Beachtung der naturgegebenen Unterschiede zwischen Frau und Mann. Deshalb muß eine natürliche wie damit auch menschliche Gesellschaft der Frau alle Voraussetzungen bieten, um ungehindert ihrer natürlichen Aufgabe nachgehen zu können, der Mutterschaft. Dabei soll und muß der Frau die Möglichkeit eingeräumt werden, sich auch beruflich zu engagieren. Mit ihrer Mutterschaft und der Erziehung ihrer Kinder erfüllt sie jedoch bereits alle Erwartungen der Gesellschaft.

Die Vision-EID steht für die Einrichtung erziehungsgerechter Arbeitsplätze in allen Bereichen der Volkswirtschaft. Diese haben sich dadurch zu qualifizieren, daß der Frau neben der beruflichen Laufbahn auch die Mutterschaft ermöglicht wird, ohne daraus berufliche oder gar existentielle Nachteile zu erleiden. Jeder „Elternarbeitsplatz“ hat bei einem nach dem Kindesalter abzustufenden Bruchteil der Regelarbeitszeit, der diesen in Anspruch nehmenden Frau oder Vater den Lohn oder das Gehalt einer vergleichbaren Vollanstellung einzubringen. Die Gesellschaft und der Unternehmer tragen hälftig den so entstanden Mehrlohn.

Über die ökonomisch wie sozial gesicherte Einbindung der Frau in die von ihr angestrebten Bereiche der Gesellschaft ermöglicht die Gesellschaft ihr und auch ihrem Mann die verantwortungsbewußte und sorgenfreie Pflege und Erziehung ihrer Kinder.

Jedes Kind ist über die mütterliche aber auch staatliche Fürsorge in das soziale System in der Form einzubinden, daß es sich ohne jegliche Hinderung zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft entwickeln kann. Das Kind ist die Zukunft und genießt daher die besondere Fürsorge und den Schutz der Gesellschaft.

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Die Vision-EID fordert mit allem Nachdruck die Übernahme der staatlichen Verantwortung in den Bereichen der Kindererziehung, der Freizeitgestaltung für Kinder und deren allumfassenden Bildung.

9 (Bildungssystem & Jugendförderung) Die Bildung in Deutschland ist jedem Staatsbürger zugänglich zu machen. Jedes fähige und fleißige Mitglied der Gesellschaft hat das Recht auf höhere Bildung und hiernach die Möglichkeit zur Begleitung führender Stellungen in Staat und Gesellschaft. Die Volksbildung ist derart auszugestalten, daß alle Lehranstalten in Deutschland nach einheitlichen Lehrplänen einen das praktische Leben vorbereitenden Unterricht durchführen. Hierbei ist in einvernehmlicher Zusammenarbeit mit der Familie besonderes Augemerk auf die Herausbildung so grundlegender Charaktereigenschaften wie Fleiß, Ausdauer, die Fähigkeit zum logischen Denken, Leistungsbereitschaft, Nächstenliebe und nicht zuletzt staatsbürgerliches Pflichtgefühl zu legen. Der Staat hat hier eine besondere Pflicht in der Förderung von Kindern weniger bemittelter Familien zu erfüllen. Eine Ungleichbehandlung aus Standesgründen ist in jeder Form zu verhindern.

Die Vision-EID fordert die Einführung eines Schulsystems das sich an allgemeinbildenden, lebensvorbereitenden Lehransätze ausrichtet. Das Haupt- und Realschulsystem wird als ein den Schüler diskriminierendes System grundlegend abgelehnt.

Die Vision-EID stellt an den Lehrkörper wie an den Lehrstoff höchste Anforderungen. Die liberale Weichwäscherei und Verhätschelei, verbunden mit der stetigen Absenkung der Anforderungen an den Schüler muß mit Rücksicht auf den Wettbewerb unter den Völkern beendet werden. Nur ein auch mit den Härten des ihn erwartenden Lebens vertrauter Schüler kann in seinem künftigen Beruf zu Höchstleistungen fähig sein.

Der Lehrer muß wieder zu einer verantwortungsbewußten Erziehung der Schüler befähigt und motiviert aber auch berechtigt werden. Der Lehrer wird wieder zur ersten Respektsperson des Schülers außerhalb seiner Familie!

Die Vision-EID fordert eine Anzahl von Grund- (1-4 Kl.) und Gemeinschaftsschulen (5-10 Kl.), die es dem Schüler ermöglicht, seine Schule in einem Umkreis von maximal 4 Entfernungskilometern von seinem Elternhause aus zu erreichen.

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Die Gymnasien sind für die hierfür befähigten Schüler erst ab Klasse 9 zugänglich.

Die Klassenstärken müssen den pädagogischen Erfordernissen und nicht denen der öffentlichen Haushalte entsprechen.

Die Jugend in der Gesellschaft ist von negativen und deren gesunde Entwicklung belastenden Faktoren zu befreien. So hat der Staat in allen Bereichen von Kultur und Wirtschaft nach jugendfeindlichen und jugendzerstörenden Einflüssen zu suchen und diese kompromißlos auszumerzen. Beispielhaft ist hier gewaltverherrlichendes Kulturgut jeglicher Herkunft sowie die aggressivkommerzielle Werbung um junge und jüngste Mitglieder der Gesellschaft zu nennen. Das Strafrecht ist hier dringend zu verschärfen.

Die Vision-EID fordert den Staat und die Gesellschaft auf, die Jugend nicht mehr sich selbst zu überlassen. Die Jugend ist auf ihrem Weg ins Leben durch die Gesellschaft und den Staat auf jegliche Art zu unterstützen. Bei dieser Investition in die Zukunft hat die finanzielle Frage künftig keine Rolle mehr zu spielen.

Als Ersatz für die dem Jugendlichen zu entziehenden Lebensdrogen wie übermäßiger Fernsehgenuß, uneingeschränkte Computernutzung und vieles andere mehr, hat der Staat Einrichtungen zu schaffen, in denen sich die Jugendlichen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend körperlich oder geistig im Kreise ihrer Altersgefährten, betätigen können. Ziel muß hier sein, den Jugendlichen von der lebensbetrügenden „Just and Fun“ - Hysterie hin zum lebensbejahenden vom Konsumgedanken abgekoppelten Leben in der und für die Gesellschaft zurück zu führen. Die Vertiefung der Fähigkeiten zu zwischenmenschlichen Beziehungen über den sinnvollen Entzug übermäßiger Technisierung des täglichen Lebens sowie der Stärkung der Kommunikation der Jugendliche untereinander muß hierbei einen herausragenden Stellenwert eingeräumt werden.

Die Vision-EID regt die gesetzlich verankerte Pflicht zur Mitgliedschaft eines jeden Jugendlichen in einer mit ihren Aktivitäten die Freizeit der Jugendlichen ausfüllenden Jugendorganisationen oder in Sportverbänden an. Hierbei ist den Eltern und dem Jugendlichen gemeinsam mit den Schulen die für den Jugendlichen sinnvolle Wahl der Organisation oder des Verbandes überlassen.

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Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß ein ausreichendes Angebot an Verbänden, Organisationen und Vereinen jeglicher Art für Jugend und Kinder zur Verfügung steht. Deren Rahmenbedingungen sind so auszugestalten, daß die gebotenen Leistungen für Kinder und Jugendliche aller Schichten in Anspruch genommen werden können.

10

(Sozialversicherung)

Um die Sozialversicherung sowohl im Leistungs- als auch im Beitragsbereich zu modernisieren, regt die Vision-EID die rücksichtslose Ausdünnung des Filzes an gesetzlichen Krankenkassen an. Infolge dieser Umstrukturierung verbleiben die AOK und die Knappschaft als einzige Träger der gesetzlichen Sozialversicherung. Hiermit soll vorrangig ein dem sozialen Grundgedanken dieser Versicherer zuwiderlaufender Wettbewerb auf der Grundlage rein ökonomischer Kennziffern beendet werden. Der gesetzliche Versicherer soll so seine soziale

Aufgabenkomponente wieder in den Vordergrund rücken und jedem Mitglied der Gesellschaft ein verläßlicher Partner bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit werden.

Die Vision-EID fordert die Abschaffung unnötiger Strukturen und den Ausschluß ökonomisch begründeten Wettbewerbs aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Der kranke oder alte Mensch ist keine Ware oder gar ein Objekt der Gewinnmaximierung!

Die Inanspruchnahme privatwirtschaftlicher Versicherungsträger soll weiterhin jedem Bürger möglich sein, jedoch nur insoweit diese solche Sozialleistungen abdecken, welche durch die gesetzliche Versicherung, die ausnahmslos für jeden Bürger des zur Pflicht erhoben wird, nicht abgedeckt werden. Des weiteren sieht die Vision-EID neben der Unzahl gesetzlicher Krankenkassen die undurchsichtige Verfilzung dieser mit der Politik, der pharma- und medizintechnischen Industrie und den Trägern der einzelnen medizinischen- und fürsorgerischen Leistungen. Diese in Teilen mafiöse Züge aufweisende Subwirtschaft ist restlos zu entflechten, um den einzelnen Akteuren die uneingeschränkte und zügellose Abschöpfung von Gewinnen aus dieser Subwirtschaft für alle Zukunft unmöglich zu machen. Damit wird die Belastung des Volkshaushaltes aus den durch den Staat bereitzustellenden Sozialleistungen auf ein Normalmaß reduziert, ohne hierbei Beiträge zu steigern.

Die Vision-EID wird neben der Abschaffung der Arbeitslosigkeit in Deutschland und den damit verbundenen Mehreinnahmen allen Akteuren im Sozialsystem eine rigorose Absenkung ihrer Gewinnanteile aus diesem System abverlangen. Dem Kapital ist die soziale Verpflichtung am Volke nötigenfalls mit Gesetzeshärte abzuverlangen.

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Ziel ist ein Beitragssatz, der im Weltmaßstab konkurrenzfähig ist und dennoch eine kontinuierliche und hochqualitative Sozialleistung für jeden bedürftigen Bürger absichert.

11 (Rentensystem) Grundsätzlich betrachtet die Vision-EID das aktuelle Rentensystem als praktikables Model zur Absicherung der Grundbedürfnisse im Alter. Im Besonderen jedoch muß dieses System aber mit einer ausnahmslosen Versicherungspflicht für alle arbeitsfähigen Mitglieder der Gesellschaft verbunden sein.

Die gesetzliche Rentenversicherungspflicht muß für ausnahmslos alle Bürger als Altersgrundsicherung gelten.

Der Anspruch auf Rente entsteht aber erst bei Wahrnehmung der Pflicht zur Arbeit. [beachte: Bei Umsetzung aller Programmpunkte wird ein Überangebot an Arbeit entstehen!] Ein Bürger, welcher in wesentlichen Abschnitten seines Lebens dieser gesellschaftlichen Erwartungen nicht gerecht wurde, kann im Alter nicht die Hilfe der Gesellschaft erwarten! die es ihm ermöglichen würde, den gleichen oder gar höheren Lebensstandard zu halten, als der Lebensstandard, den der für seine Hände Arbeit niedrigst entlohnte Bürger im Lebensabend zu genießen in der Lage ist.

Das Vermögen der Bürger in Form der geleisteten Rentenbeiträge darf durch staatliche oder auch privatwirtschaftliche Organisationen nur in der Art verwaltet werden, in der es dem Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zugeführt wird, um mittels produktiver Wertschöpfung die Wirtschaft zu befördern und in ihrer Leistungsfähigkeit zu steigern. Insbesondere ist mit diesem Volksvermögen die Schaffung neuer Ausbildung- und Arbeitsplätze zu fördern.

Nur über die Umsetzung aller in diesem Programm aufgeführten Gedanken und Lösungsansätze sieht die Vision-EID die Möglichkeit, den Generationenvertrag in der Gesellschaft wieder mit Nachhaltigkeit zu erfüllen. Nur wenn alle Mitglieder einer Gesellschaft dieser zum Wohle verhelfen, kann diese Gesellschaft all ihren Alten im verdienten Ruhestand angemessen zur Seite stehen.

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III. Wirtschaft

Die Vision - Einigkeit und Initiative für Deutschland sieht im privaten Eigentum an Produktionsmitteln eine entscheidende Grundlage für die fortschrittliche Entwicklung der deutschen Gesellschaft. Wir betonen jedoch ausdrücklich, daß das Eigentum an Produktionsmitteln keine Ausschließlichkeit im Reigen der Triebkräfte dieser Gesellschaft darstellt. Vielmehr ist es so, daß nur das deutsche Volk, und seine mit ihm auf das Engste verwobenen Ressourcen die Grundlage für ein Eigentum an Produktionsmitteln in unserer Gesellschaft bilden kann. Dem Unternehmer muß jederzeit klar vor Augen stehen, daß ihm sein Volk einen hervorragenden Platz in der Gesellschaft eingeräumt hat, an dessen Stelle er neben allen Vorzügen seines Standes vornehmlich das Wohl seines Volkes und hier seiner nächsten ihm von der Gesellschaft anvertrauten Bürger zum Ziele haben muß.

Nicht die Gewinnmaximierung steht an erster Stelle im Pflichtenheft des deutschen Unternehmers, sonder die Einlösung seiner gesellschaftlichen Verpflichtungen gegenüber seinem Volk.

Der Unternehmer, Kapitaleigner oder auch dessen beauftragte Betriebslenker, die diesen Grundsatz mißachten, und so ganzen Gesellschaft Schaden welcher Art auch immer zufügen, haben das Privileg verwirkt, ihren mit ihrem Stande verbundenen Platz in der Gesellschaft weiter inne zu haben. Sie sind durch den Staat oder auch durch Bürger zu ersetzen, die mit ihrem Denken und Handeln ihren unumstößlichen Willen zur staatsbürgerlichen Pflichterfüllung nachhaltig und dauerhaft unter Beweis stellen. Der Staat hat Sorge dafür zu tragen, daß diesem Grundsatze zuwiderhandelnde Bürger ausnahmslos zur Verantwortung gezogen werden. Er hat volkswirtschaftlichen Schaden durch angemessene Strafen des Verursachers auszugleichen.

Alle Wirtschaftsbereiche haben sich nahtlos in das gemeinnützige Solidarsystem der Gesellschaft einzugliedern. Tun sie dies ganz oder in Teilen nicht, so sind diese vorübergehend oder auch dauerhaft einer schärferen staatlichen Kontrolle zu unterwerfen, nötigenfalls zu enteignen.

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12 (soziale Verpflichtung der Wirtschaft)

Wir sehen eine gesunde Wirtschaft als den Garanten für die Einlösung der sozialen

Verpflichtungen eines Staates gegenüber seinem Volke. Daraus resultiert die Forderung nach Reverstaatlichung wichtiger Schlüsselbereiche der deutschen Wirtschaft. Insbesondere sind dies die Verkehrswirtschaft mit Deutscher Bahn, Seereedereien und Luftverkehr, die Nachrichtenübermittlung mit Deutscher Post, Deutscher Telekom und Konzerntöchtern sowie die Energie-, Mineralöl-, Erdgas und Wasserwirtschaft und hier vornehmlich der betreffenden Netzbetreiber. Die Liberalisierung und Öffnung der betreffenden Märkte ist in diesen Schlüsselbereichen zu beenden und dem Grundsatz der Bedarfsorientierung zu unterwerfen. Die Preise der damit verbundenen Lieferungen und Leistungen sind durch den Staat auf niedrigsten, kostendeckenden Niveau zu halten.

Wir fordert die Reverstaatlichung aller in den letzten 20 Jahren privatisierten Staatsunternehmen zu einem Kapitalanteil von min. 51 % oder verbunden mit einer staatlichen Sperrminorität nach dem Muster des VW-Gesetzes zu mindestens 30%. Die Reverstaatlichung erfolgt auf dem Wege der Verrechnung mit den durch Mißmanagement und Kapitalsucht seit Privatisierung verursachten Schaden für die deutsche Volkswirtschaft. Stadtwerke und andere für die direkten Lebensgrundlagen der Bürger arbeitende Unternehmen sind in selber Weise jedoch zu 100% den Kommunen rück zu übereignen.

Des weiteren hat der Staat eine weitaus größere Regulierungsaufgabe im Handel mit Grund und Boden oder deren Vermietung und Verpachtung auszuüben als bisher. So regen wir an, daß per Gesetz Unter- und Obergrenzen für Grund- und Bodenpreise festlegt werden, in deren Rahmen sich private und privatwirtschaftliche Immobiliengeschäfte zu bewegen haben. Der Staat hat diese Macht verantwortungsbewußt auch als Instrument für die Förderung besonders hilfsbedürftiger Regionen einzusetzen.

Wir empfehlen einen Mietpreiskatalog, der durch die Landkreise in Abhängigkeit der jeweiligen volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bestimmt wird und für alle Mietarten und Vermieter verbindliche „von-bis“-Spannen in Abhängigkeit der Mietgegenstandsqualität festlegt. Wohnmieten dürfen ein Drittel des ortsüblichen Prokopfeinkommens nicht überschreiten. Resultierende Existenzbedrohungen bei Vermietern sind nach Einzelfallprüfung durch Schuldenerlasse und Kapitalpreissenkungen zu kompensieren.

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Nach unserer Auffassung ist die regionale Verteilung der deutschen Wirtschaftsstandorte ein wesentlicher Faktor bei der Erhöhung der Kosten der lebendigen Arbeit. Die zunehmende Konzentration und Zentralisierung der Standorte hat zur Folge, daß der Arbeiter und Angestellte neben seiner Arbeitszeit noch immense Zeiten in Bahn, Bus oder Pkw verbringt. Dies hat neben den betreffenden, durch die Volkswirtschaft zu tragenden Betriebskosten eine nicht zu unterschätzende Beschneidung der Regenerationszeiten des Berufspendlers zur Folge und sein Lohn schmälert sich um die erforderlichen Fortbewegungskosten. Somit strahlt der negative Effekt über ein unnötig gemindertes Einkommen, über gesundheitliche Probleme und familiäre Komplikationen bis in das Sozialgefüge der Gesellschaft aus.

Wir fordern den Transport der Materialien und erzeugten Waren statt den Transport von Menschen. Schluß mit der Abwälzung jeglicher Art von Kosten der Unternehmen auf den Bürger. Senkung der Erwerbsnebenkosten durch sozialverträgliche Arbeit und damit Senkung der Kosten der Arbeit selbst.

Wir fordern die gesetzlich verankerte Ansiedlungspflicht für produzierende Unternehmen in jeder Kommune mit einer Mindesteinwohnerzahl von 5.000 Bürgern. Die erforderlichen Unternehmungen werden nach ihren Umfang und den Wirtschaftszweigen durch den zuständigen Landkreis festgelegt und von den Landesverwaltungen koordiniert angesiedelt.

Bei Verweigerung durch die private Wirtschaft sind mit staatlichen Mitteln die erforderlichen Unternehmungen zu errichten und zu betreiben. Diese können nach Antrag durch privatwirtschaftliche Investoren erworben werden, jedoch nur insoweit diese sich für mindestens 15 Jahre an die Ansiedlungspflicht halten.

Nur so kann dem Unternehmer neben den so möglich gewordenen Steuerentlastungen ein kalkulierbarer Fixkostenrahmen gewährleist werden. Und nur so kann dem Bürger durch niedrige Lebenshaltungskosten die Tragbarkeit der durch die Wirtschaft gewünschten niedrigeren Löhne und Gehälter zugemutet werden.

13 (Stände- & Berufskammern)

Wir vertreten die Ansicht, daß die Kreativität, die Schaffenskraft, der Forscherdrang und die hohe Qualität des deutschen Unternehmertums in jedem Bereich der Volkswirtschaft zu schützen und zu befördern ist. Dieser Schutz richtet sich vornehmlich gegen aus dem Ausland einströmende Faktoren, die geeignet

sind, die inländische Wirtschaft nachhaltig zu unterminieren und zu schädigen. Aber auch innerwirtschaftliche Störfaktoren wie Zuwiderhandeln gegen die Grundsätze kaufmännischen Handelns, unlauterer Wettbewerb, Arbeit ohne Besitz der notwendigen Berufszugangsvoraussetzungen, Marktbeeinflussung durch bewußte Tiefstkalkulation, Kartellbildung jeglicher Art und andere kontraproduktive Handlungsweisen sind nachhaltig zu verfolgen und aus der

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Wirtschaftskultur zu verbannen. Garanten im Kampf um dieses Ziel sind starke, selbstbewußte Stände- & Berufskammern, welche nicht mehr nur um ihrer selbst willen existieren, sonder wieder zunehmend zu ihren ureigensten Gründungsaufgaben zurückfinden.

Wir treten dafür ein, daß die deutsche Handwerkskammer, die deutsche Industrie- und Handelskammer und die sonstigen Berufs- und Ständekammern ihre Aufgaben als Bindeglieder zwischen Gesellschaft und Unternehmertum wieder tatkräftig aufnehmen, und so der Wirtschaft wieder zu neuer Blüte verhelfen.

Vornehmlichste zu befördernde Zielgruppe hierbei ist aus unserer Sicht der Klein- und Mittelstand.

14 (Klein- und Mittelstand)

Der Klein- und Mittelstand ist das Herz der deutschen Wirtschaft, welches es in jeder Form auch gegen die Interessen der Großindustrie zu schützen gilt.

Gemeinsam mit Verbänden und Kammern muß alles daran gesetzt werden, daß das deutsche Volk und insbesondere der Staat seinen Verpflichtungen gegenüber dem Klein- und Mittelständler nachkommen, zu denen sie sich bei Erteilung der Gewerbe- und Betriebserlaubnis verpflichteten. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß dem Klein- und Mittelständler jederzeit ausreichende, in ihrer geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit geeignete Bürger als Arbeitskräfte bereitstehen. Er hat dafür Sorge zu tragen, daß sich der Klein- und Mittelstand in jeglicher Art und Weise auf Umfeldbedingungen stützen kann, die gegenüber ausländischen Konkurrenten seine Wettbewerbsfähigkeit besonders im Inland garantiert.

Der deutsche Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß inländische Ware und Leistung erst dann von anderen ergänzt werden, wenn die inländischen Leistungspotentiale den eigenen Bedarf nicht zu decken in der Lage sind.

So soll dem Händler, Handwerker und Gewerbetreibenden garantiert werden, daß zuerst seine Waren und Dienstleistungen konsumiert werden, bevor dem ausländischen Anbieter diese Möglichkeit eingeräumt wird.

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Der Staat hat dem Klein- und Mittelstand für den Aufbau und die Fortentwicklung seiner Leistungskraft finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Diese sind jedoch ausnahmslos an die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätze gebunden und in jedem Falle zurückzuzahlen. Hierzu hat er zinsgünstige oder nach volkswirtschaftlicher Interessenlage zinsfreie Darlehen bereit zu halten, welche aus Steuergeldern, aus Fonds für Wiederaufbau und Konsolidierung der deutschen Wirtschaft oder auch aus mittelfristig freien Mitteln des Rentensystems zu finanzieren sind.

Für eine dauerhafte Wirkung dieser Maßnahmen ist es jedoch notwendig, daß nur die Bürger im Klein- und Mittelstand ihren gesellschaftlichen Platz einnehmen dürfen, die der Größe der dort auf sie wartenden Aufgaben geistig, körperlich und vor allem auch charakterlich gewachsen sind. Es ist ein für alle Male damit Schluß zu machen, daß Lüge, Betrug und Vorteilnahme zum Schaden anderer oder gar der ganzen Gesellschaft zu den Wesenzügen im Denken und Handeln des Kaufmannes gehören.

Gemeinsam mit Verbänden und Kammern ist der Unternehmerpaß einzuführen, der ausschließlich nur dem Klein- und Mittelstandsunternehmer ausgestellt werden kann, welcher durch sein tägliches in allen Bereichen korrektes Handeln als ordentlicher Kaufmann beweist, daß ihm vor allem das Wohl der Gesellschaft und erst hiernach sein Wohl und das seiner Unternehmung am Herzen liegt.

Die Vorlage des Unternehmerpasses soll nach einer angemessenen Übergangsphase Voraussetzung dafür sein, in der Volkswirtschaft aktiv handeln und wandeln zu können.

15 (Land- und Forstwirtschaft)

Die deutsche Land- und Forstwirtschaft steht in ihrer gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Bedeutung dem Klein- und Mittelstand in nichts nach und ist

mit gleicher Nachhaltigkeit zu schützen und zu fördern.

Wir setzen uns gemeinsam mit den Verbänden von Bauern, Fischern und Forstwirten dafür ein, daß vornehmlich die in Deutschland erzeugten Güter in den Handel kommen. Erst hiernach kommen Importe in den Handel. (Siehe auch Außenhandel)

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Der Land- und Forstwirtschaft kommt eine besondere Aufgabe in der Bewahrung deutscher Kulturlandschaft zu. Als solches sind sie vom Staat dabei zu unterstützen und zu kontrollieren, sodaß es bei der Bewirtschaftung von Äcker, Wälder, Seen und Flüsse nicht zu einem ökonomisch wie ökologisch verwerflichen Raubbau an unser aller Naturgütern kommt. Nur im Einvernehmen mit der Natur kann der größten Nutzen für die Gesellschaft erarbeiten werden. Damit ist sehr wohl klar, daß mit der kompromißlosen Akzeptanz dieses Prinzips die deutsche Land- und Forstwirtschaft immer einen Nachteil im Wettbewerb mit ausländischen Berufskollegen hinnehmen muß. Hier sind das deutsche Volk und dessen Staat in der Verpflichtung, diese Last auf alle Schultern in der Gesellschaft zu verteilen. Verteilt kann diese Last nur werden, wenn dem Leistungsträger, dem Bauern Fischer oder Forstwirt die Mehraufwendungen über staatlich garantierte Aufkaufpreise ausgeglichen werden, wobei der Einkauf der inländischen Nahrungsgüterindustrie und gleichgestellten Handwerkern und des Handels einer besonderen staatlichen Kontrolle zu unterziehen ist.

Auch die Fortentwicklung der Land- und Forstwirtschaft als Energielieferant der Volkswirtschaft muß weiter im Auge behalten werden. Bio-Energie wird mit zunehmender Verknappung oder Verteuerung von Erdöl- und Erdgasimporten an Bedeutung gewinnen. Hier ist ein Ansatz dafür gegeben, insbesondere dem Landwirt mittels zur Verfügung gestellter Hochtechnologie wieder zu einem seinen Lebensunterhalt abdeckenden Einkommen zu verhelfen, ohne dafür am Zuschußtropf des Staates oder Europäischen Union hängen zu müssen.

Die Förderung der eigene Nahrungsmittel- und Bio-Energie-Produktion kommt eine herausragende Bedeutung unter den künftig zu lösenden gesellschaftlichen Aufgaben zu.

16 (Groß- und Schlüsselindustrie)

Die Groß- und hier insbesondere die Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft sind nach internationalen Standards organisiert und aufgestellt. Daraus folgt, daß sie nicht mehr uneingeschränkt in der Lage ist, den Bedürfnissen des ihr die wirtschaftlichen Grundlagen liefernden deutschen Volkes und dessen Staates zu entsprechen. Ursächlich hierfür ist der ungezügelte Handel von Kapitalanteilen und

hier vornehmlich der über die Staatsgrenzen hinaus.

Wir fordern ein gesetzlich verankertes Stimmrecht des deutschen Staates damit er so die Möglichkeit erhält, den Ausverkauf deutscher Großindustrie an ausländisches Kapital zu unterbinden. Wir fordern die Einführung einer Steuer, die sich auf mindestens 50% der Erlöse aus derartigen Veräußerungsgeschäften beläuft.

Wir fordern zur Vorbeugung in Fällen von besonderer Bedeutung die sofortige Verstaatlichung von mindestens 49 % des Stammkapitals sowie die zwangsweise Übereignung von weiteren 10 % des Stammkapitals an die Arbeitnehmerschaft

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der betreffenden Betriebe. Die Verstaatlichung Erfolgt auf dem Wege der Verrechnung mit dem durch Mißmanagement und Kapitalsucht verursachten Schaden für die deutsche Volkswirtschaft.

Besondere Bedeutung ist hier den Industrien beizumessen, die Träger von Schlüssel-/Hochtechnologien wie Pharmaforschung, Mikroelektronik, Biomechanik, Luftfahrt und Raumfahrt sind sowie der Erschließung neuer Energieformen dienen. Nicht zuletzt zählt hierzu die wehrtechnische Forschung.

Die Großindustrie Deutschlands muß sich zu jeder Zeit an dem Engagement und der Tatkraft des deutschen Klein- und Mittelstandes messen lassen. Sie hat schon auf Grund ihrer Größe und ihrer Kapitalkraft keine besonderen Schutzansprüche dem deutschen Staat oder der Gesellschaft gegenüber zu erheben. Hervorzuheben ist hierbei, daß der Gewinn aus Aktien oder anderen Kapitalanteilen als eine Form des arbeits- und mühelosen Einkommens nicht mit den Grundsätzen einer solidarischen Gesellschaft vereinbar ist. Besonders tritt diese Kluft zutage im Bezug auf den Grundsatz „Gemeinnutz vor Eigennutz. Die Vision-EID sieht in der bloßen Anbindung des Anteilseigners über einen imaginären Geldbetrag an ein Unternehmen die Gefahr, daß der Anteilseigner sich seiner sozialen Verantwortung nicht bewußt werden kann.

Geld kann kein Informationsträger zwischenmenschlicher Beziehungen sein.

Diese zwischenmenschlichen Beziehungen jedoch ermöglichen erst den Erkenntnisprozeß des Betriebslenkers über Richtigkeit oder Unrichtigkeit seiner gefällten Entscheidungen. Nicht die Unternehmensbilanz oder gar die Kapitalrendite sind alleiniger Ausdruck für die Wertstellung eines Unternehmens in der Solidargemeinschaft. Vielmehr ist ein Unternehmen an seinem verantwortungsbewußten Umgang mit den Menschen die in diesem Unternehmen arbeiten, zu messen. Nur ein den Gemeinschaftsgedanken förderndes Betriebsklima ermöglicht es dem Arbeiter und Angestellten an seinem Arbeitsplatze seine ganze Leistungsfähigkeit für das Wohl des Unternehmens und somit der Gesellschaft einzusetzen. Dem deutschen Kapitaleigner muß daher klar werden, daß ab sofort nicht mehr die Dividende oder gar die Gewinnausschüttung im Vordergrunde steht. Zuerst hat er über seinen Kapitalanteil seine gemeinnützigen Verpflichtungen gegenüber seinem Volke zu erfüllen. In einer grenzenlosen Handlungsfreiheit der Großindustrie und des Großkapitals ist die eklatante Gefährdung schutzwürdiger Interessen der Gesellschaft und des Staates zu erkennen!

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Daher fordert wir, daß Mitglieder eines Vorstandes oder Aufsichtsrates mit ihrem Privatvermögen für volkswirtschaftliche Schäden haftbar zu machen sind und ihnen bei besonderer Schwere der Schäden die staatsbürgerlichen Rechte abzuerkennen sind. Wir fordern weiter, daß auch Anteilseigner mit einem Anteil ab 10% vom Stammkapital des Unternehmens, die ihrer Kontrollaufgabe im Rahmen der Eignerversammlung bezüglich der Güte der Vorstands- und Aufsichtsratsarbeit nicht nachgekommen sind, den gleichen Strafmaßen anheim fallen, wie Vorstände und Aufsichtsräte. Wir fordert weiterhin, die Bezüge von Vorständen und Aufsichträten auf das Zehnfache der durchschnittlichen Bezüge eines im Wirtschaftszweig des betreffenden Unternehmens beschäftigten deutschen Staatsbürgers zu begrenzen.

Soweit Großindustrie und Großkapital ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen gerecht werden, wird ihnen jedoch jede Unterstützung zuteil werden, die sie benötigt um den Fortschritt der Gesellschaft zu befördern und sich auf dem Weltmarkt zu behaupten.

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(Außenhandel)

Es ist unbestritten, daß eine Volkswirtschaft ohne wirtschaftliche Beziehungen über die Grenzen hinaus nicht lebensfähig ist. Dennoch muß klar sein, daß durch eine gänzlich unregulierte Außenwirtschaft jegliche ökonomische Basis für ein vernünftiges soziales System in einem Lande verloren geht. Über die Wirkung der unregulierten Sucht nach Gewinnmaximierung des Kapitals muß es zwangsläufig zur Abwanderung wesentlicher Teile der deutschen Wirtschaft in ausländische Wirtschaftsgebiete kommen. Dies jedoch hat zur Folge, daß große Teile der Bevölkerung zum staatlich alimentierten Nichtstun verurteilt werden, was überhaupt nicht mit dem Grundanliegen einer solidarischen Gesellschaft zu vereinbaren ist. Dem Staatsbürger wird so jegliche Möglichkeit verwehrt, seinen Betrag zu leisten, wozu er in der Regel eigentlich gern bereit ist.

Die Vision-EID fordert eine konsequente Einschränkung aller Importe, deren Gegenstand mit inländischem Leistungsvermögen in ebenbürtiger Qualität und Menge erstellt werden kann.

Die Vision-EID fordert ferner die Wandlung der deutschen Wirtschaft von einer Großhandelswirtschaft hin zu einer mehrwertschaffenden Wirtschaft die vornehmlich im eigenen Lande produziert. Die Vision-EID verlangt eine regelmäßige und ehrliche Außenhandelsbilanz, aus der die Erfüllung der vorstehenden Forderungen ersichtlich wird. Hierbei ist die bloße Durchleitung vormals importierter und nur gering veredelter Waren oder Warenteile in den Export zu vernachlässigen.

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Bei den unter Beachtung aller Anmerkung dennoch notwendigen Importen sind insbesondere die europäischen Nachbarvölker und dies auch aus ökologischen Erwägungen heraus (kurze Transportwege!), zu bevorzugen.

18 (private Finanzwirtschaft)

Dem Geld als Träger wirtschaftlicher und somit auch sozialer Prozesse in der Gesellschaft kommt eine scheinbar alles entscheidende Bedeutung zu. So jedenfalls ist dies in einer „freien“, ungezügelt liberalen Marktwirtschaft, deren Hauptanliegen die Gewinnmaximierung und nicht das Wohl des Menschen ist. Da diese heute in Form der Globalisierung des Kapitalismus das dominierende Wirtschaftssystem auf diesem Erdenball darstellt, kann eine Gesellschaft, obschon sie sich von diesem System abwenden will, nicht an selbigen vorbei. Sie hat sich daher dem internationalen Finanzsystem zu öffnen, jedoch nur soweit dies der eigenen Volkswirtschaft förderlich ist. Die Verflechtungen über die internationalen Finanzmärkte bringen mit sich, daß sowohl inländisches Kapital im Ausland als auch ausländisches Kapital im Inland an zum Teil strategisch wichtigen Stellen in Staat und Wirtschaft verankert sind. Diese daraus abzuleitenden ökonomischen Abhängigkeiten sind eine wichtige Ursache für den krisenhaften Verfall der Volkswirtschaft. Im Wirkungsspiel dieser Kräfte gerät ein Staat in Abhängigkeitsverhältnisse, die ihm jegliches von objektiver Vernunft geprägtes Agieren für das eigene Volk nahezu unmöglich macht. Die Vision-EID sieht hier eine Lösung einzig darin, daß die Institute, denen die Steuerung der Finanzprozesse einer Gesellschaft obliegen, in staatliche Hand gehören oder zumindest einer strengen Kontrolle des Staates zu unterwerfen sind. Besonderer Bedeutung ist hierbei dem maßgeblich inländischen Eigentum an diesen Instituten beizumessen. Ausländisches Kapital darf hier einen Kapitalanteil von maximal 30% nicht überschreiten, und dessen Anwesenheit in der Kapitalstruktur eines Finanzinstitutes hat per Gesetz eine staatliche Beteiligung von 51% verbunden mit einer Sperrminorität zur Folge zu haben.

Die Vision-EID steht dafür ein, daß kein Finanzinstitut mit wesentlichen Anteilen am deutschen Finanzmarkt zu mehr als 40% von ausländischem Kapital bestimmt werden darf. Landesbanken und Sparkassen sind in ihrer Gänze von inländischen Kapital und mit mindestens 51% staatlichen oder kommunalen Stimmrechten zu dominieren.

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Neben diesen fundamentalen Schutzmaßnahmen vor feindseligen Kapitalangriffen, sieht die Vision-EID auch die Vielzahl ausländischer Bürger, die mit ihrer Finanzkraft der Volkswirtschaft ihre Unterstützung zuteil werden lassen wollen. Dieses ausländische Engagement wird nicht in Form direkter Beteiligungen an inländischen Unternehmen und sonstigen Vermögenswerten geknüpft, sondern in Form staatlich zu verwaltender Anleihen oder Fonds gebündelt, um so einem der Gesellschaft gezielt zugute kommenden Zwecke zugeführt zu werden.

Über diese Maßnahmen ist zu gewährleisten, daß die Finanzinstitute das von ihnen verwaltete Kapital ausschließlich zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen und so die wirtschaftliche wie soziale Entwicklung des Volkes unterstützen.

Nicht die Kapitalrendite sondern der volkswirtschaftliche Wirkungsgrad des ausgereichten Kapitals, ist der Maßstab an dem sich die Qualität eines Finanzinstitutes mißt.

In Rechnungstragung der Ereignisse seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2007 kommt eine wesentliche Forderung hinzu.

Die unkontrollierte Schöpfung gieralen (unbar) Geldes durch Kreditinstitute ist durch eine gezielte Kontrolle und schonungslose Offenlegung der ungeschönten Bankbilanzen vollständig zu unterbinden. Die Schöpfung des Geldes muß im übrigen in öffentliche Hand übergeben werden. (fgl. IV.- Staat / Monetative)

19 (Wissenschaft & Forschung)

Seit Jahrhunderten begründet sich die Entwicklung des deutschen Volkes auf die Tatsache, daß aus seinen Reihen eine Vielzahl von hervorragenden Männern und Frauen hervorgingen, die mit ihren herausragenden Leistungen in Wissenschaft und Forschung die gesamte Menschheit zu beflügeln befähigt waren. Mit dem zunehmenden Niedergang der deutschen Gesellschaft in den zurückliegenden 60 Jahren hat sich das deutsche Volk auch von diesen Werten zunehmend abgewendet. Konstatiert man nun, daß gerade Deutschland ein Land ist, welches schon immer unter einem Mangel an natürlichen Rohstoffen zu leiden hatte, verwundert es um so mehr, daß der einzige im beachtlichem Maße vorhandene „Rohstoff“ des hochgebildeten zu wissenschaftlichen Spitzenleistungen befähigte Menschen zunehmend zur Mangelerscheinung in diesem Lande wird. Daher sind jegliche Grundlagen für eine neue Blütezeit der deutschen Wissenschaft und Forschung zu sichern oder neu zu schaffen. Gerade die intellektuellen Leistungen müssen als im höchsten Maße mühevolle Art der Arbeit für die Gesellschaft angesehen und dementsprechend gewürdigt werden.

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Wir fordern die uneingeschränkte Unterstützung der ethisch verantwortungsbewußten wissenschaftliche Arbeit. Der Gesellschaft dürfen nicht zum Hemmschuh für den wissenschaftlich, technischen Fortschritt werden, solange dieser die ethisch vertretbaren Grenzen nicht überschreitet.

Die Vision-EID erkennt in diesem Zweig der Volkswirtschaft die Möglichkeit, ständig den Anforderungen der globalen Entwicklung entsprechende neue Arbeitsgebiete zu erschließen und damit dem Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Wir fordert die Umstellung der gesamten Verkehrswegenetzes Deutschlands auf modernste energiesparende Technologiestandards im Güterverkehr auf Straße, Schiene und Wasserwegen. Verstärkung der Forschungstätigkeit auf dem Gebiete der Energiegewinnung aus risikoarmen und naturverträglichen Prozessen die geeignet sind, im Lande die benötigte Energie selbst sicher herzustellen.

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(Ökologie)

Die Wurzel eines Volkes ist die Natur. Diese einfache Weisheit ist mit den Werteverschiebungen in den westlichen Gesellschaften ebenso in den Hintergrund

getreten wie viele andere die menschliche Gesellschaft zu fördern geeigneten Erkenntnisse.

Nur das ausgewogene Miteinander von Mensch und Natur gewährleistet beiden einen dauerhaften Bestand und so ist es wichtig, neben einer an dem Fortbestand und der Fortentwicklung der Gesellschaft orientierten Wirtschafts- und Sozialpolitik auch eine diese ständig begleitende und ergänzende ökologische Politik zu betreiben. Wie wohl wir diese Bedeutung erkennen, darf es jedoch auch zu keiner Extremisierung des ökologischen Gedankens kommen. Die ökologischen wie auch die sozialen und wirtschaftlichen Interessen einer Gesellschaft müssen in paritätischem Nebeneinander das Wohl des Volkes und der Natur im ganzen berücksichtigen. Die Folgen einer durch Vernachlässigung oder Übertreibung untergehenden Gesellschaft haben letztlich wiederum nachteilige Folgen für das natürliche Gleichgewicht.

Deshalb wird von jedem Bürger ein verantwortungsbewußter von Bedacht gekennzeichneten Umgang mit den natürlichen Schätzen der Natur gefordert. Unterstützen muß dies der Staat mit einer ausgewogenen von sozialen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprägten ökologische Gesetzgebung. Die Vision-EID steht für die Fortführung eines gesellschaftlich vertretbaren Ökologiekonzeptes mit dem Ziel der Reduzierung der Belastung unserer Natur durch den Menschen. Als Grundsatz gilt, daß jeder Eingriff in die Natur mit einem äquivalenten Ausgleich unumgänglicher Schäden einherzugehen hat.

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IV.

Staat

Der deutsche Staat als politischer Verband des deutschen Volkes wird in seiner gegenwärtigen Form seinen gesellschaftliche Pflichten kaum noch gerecht. Ursache hierfür ist eine seit Jahrzehnten andauernde Wandlung des Staatsbegriffs weg vom Staat als Ideal, als Hort und Heimstatt der Gesellschaft hin zu einem rein materialistisch ausgerichteten seinem Selbstzweck folgenden Gebilde unüberschaubarer Ausdehnung und Verfilzung. Diese Verfilzungen reichen hierbei weit in alle Bereiche der Gesellschaft. In Jahrzehnte langem Wirken ist es so dem deutschen wie auch dem ausländischen Großkapital gelungen, den deutschen Staat in eine all seine selbständigen Regungen unterdrückende Abhängigkeit zu zwingen. Ein Ergebnis dieser Entwicklung, wohl aber das Ergebnis mit dem zerstörerischsten Potential für das ganze deutsche Volk, ist die uneingeschränkte staatliche Unterstützung des Großkapitals, wie etwa bei der Verlagerung seiner Unternehmen in das Ausland.

Hier stellt sich die alles entscheidende Aufgabe, auf die Umgestaltung des Staatswesens in der Art einzuwirken, daß dessen selbstherrliche und eigennützige Ausrichtung revidiert wird.

Der deutsche Staat mit all seinen Bediensteten hat in seinem Auftreten und Wirken dem deutschen Staatsbürger ein stetes Vorbild zu sein und ihm so bei der neuerlichen Herausbildung von Gemeingeist und der Einsicht in staatsbürgerliche Pflichten zu unterstützen.

In Anlehnung und Modernisierung des Staatsbegriffes nach Adam Müller und Freiherr vom Stein versteht sich der Begriff „Staat“ in den Worten:

„Der Staat ist nicht eine bloßes Wirtschaftsunternehmen, eine Landwirtschaft, ein Versicherungskonzern oder eine Handelsvereinigung, er ist die innige Verbindung der gesamten physischen und geistigen Bedürfnisse, des gesamten physischen und geistigen Reichtums, des gesamten inneren und äußeren Lebens einer Nation zu einem großen, energischen, unendlich bewegten und lebendigen Ganzen.“

und

„sein Zweck ist religiös-sittliche, geistige und körperliche Entwicklung; es soll durch seine Einrichtungen ein kräftiges, mutiges, sittliches, geistvolles Volk, nicht allein ein kunstreiches, gewerbefleißiges gebildet werden.“

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21 (Verfassung)

Unabdingbar für ein erfolgreiches Staatswesen ist ein Fundament in Form einer in

freiheitlicher Entscheidung durch die gesamte Gesellschaft getragene Verfassung.

Sowohl das Grundgesetz in seiner Fassung bis zum 23.09./30.08.1990 als auch der Einigungsvertrag und die daraufhin folgenden Änderungen des Grundgesetzes sind nicht in freiheitlicher Selbstbestimmung des deutschen Volkes entstanden sind.

Die freiheitliche Selbstbestimmung des Volkes ist die unabdingbare Grundlage einer jeden Verfassung, welches Volkes auch immer sich eine solche zu geben gedenkt.

Hierbei setzt die Vision-EID diese Erkenntnis nicht gleich einer Anklage oder einem Vorwurf an die Initiatoren dieses Grundgesetzes vom 23.05.1949, sondern gibt sehr wohl zu verstehen, daß die historischen Ereignisse des zurückliegenden Jahrhunderts hinreichende Begründungen für einen begrenzten Entzug der Selbstbestimmung des deutschen Volkes liefern. Die Vision-EID anerkennt diese Schutzbedürfnisse der Nachbarvölker auch noch zum Zeitpunkte seiner Wiedervereinigung im Jahre 1990 vollumfanglich und versteht diese in ihrer ganzen Tiefe.

Heute jedoch müssen unsere Nachbarvölker erkennen, daß eine weiter fortschreitende Einschränkung der freiheitlichen Entscheidungsfähigkeit des deutschen Volkes, all ihre Interessen auf eine friedliche Zukunft Europas und der gesamten Welt zutiefst gefährden. Dem deutschen Staat wird es in seiner derzeitigen Form und ohne die dafür notwendige Verfassung nicht möglich sein, den Zusammenbruch der deutschen Gesellschaft aufzuhalten. Die Folgen werden Anarchie, Haß und in deren Folge wiederum Krieg sein.

Deshalb sieht die Vision-EID nicht nur zum Wohle des eigenen Volkes die Umsetzung des Artikels 146 des Grundgesetzes als dringend erforderlich an.

Art.146 GG: „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

22 (Souveränität & Selbstbestimmung & Verwaltung)

Der deutsche Staat als Souverän des deutschen Volkes muß in jeder Beziehung, wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, zu allumfassender Selbstbestimmung befähigt sein.

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Nur in dieser Weise ist es ihm möglich, mit seiner Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm zu wenden, die Verfassung und die Gesetze des Staates zu wahren und seine Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann walten zu lassen.

Die Vision-EID fordert einen starken Staat.

Grundlegende Voraussetzung hierfür ist die restlose Trennung jeglicher Verbindungen zwischen Staat und Staatsdienern einerseits sowie den von Gewinnmaximierung und Kapitalrendite getriebenen in- aber auch ausländischen Interessenträgern andererseits. Nur so ist es dem Staat möglich, einen objektiven Blick für die ihm vom Volke gegebenen Aufgaben zu waren, und hiernach ohne subjektiver Einflußnahme auch nur eines Teils der Gesellschaft die Lösung im Sinne des deutschen Volkes herbeizuführen. So sind Privatisierungen von ureigensten Staatsaufgaben und Staatsvermögen sofort zu beenden. Das in den zurückliegenden 60 Jahren zur Vorteilnahme Dritter abgegebene Staatsvermögen jeglicher Art, als Vermögen des gesamten deutschen Volkes ist diesem wieder zurückzugeben. Aus den Staatsdienst herausprivatisierte Angestellte und Arbeiter sind entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und der staatlichen Notwendigkeiten wieder in selbigen einzugliedern.

Nach dem Grundsatz „Gemeinnutz steht vor Eigennutz“ ist es nicht tolerierbar, wenn aus dem Dienst am Volke Kapital geschlagen wird, mit der Folge des Verlustes der inneren und äußeren Souveränität des Staates!

Mit diesen Bekenntnissen zum deutschen Staat einher geht die Forderung nach einer Reform des deutschen Beamtenwesens.

Der deutsche Beamte ist nicht privilegiertes Mitglied eines Volkes im Volke, er ist der Diener des deutschen Volkes, der sich an seiner Dienstwilligkeit und seiner Aufopferung für das Staatswesen messen lassen muß.

Der Beamte ist mit seinem Fleiß, seiner Genauigkeit und seinem Willen die ihm durch sein Volk verliehene Macht uneingeschränkt für sein Volk einzusetzen, die Grundlage dafür, die Souveränität des deutschen Staates nach Innen und Außen sicher zustellen. Der Qualität des Beamtenapparates kommt ein großes Maß an Aufmerksamkeit und Kontrolle durch einen reformierten Staat zu.

Alle durch die Umstellung des deutschen Verwaltungsapparates frei werdenden Arbeitskräfte werden nach ihrer Eignung in Bereichen der Volksbildung, des Sozialwesens und an anderen wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben ihre neue Anstellung finden.

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23 (Politisches System)

Der Mangel jeglicher Art zurückliegender und auch gegenwärtiger politischer Systeme ist die Verbiegung der ursprünglichen Ideen durch gerade jene, welche dem System zum Erfolge verhelfen „woll(t)en“. Die Quelle dieses Übels ist der Mensch mit seinen grundlegenden ich-fixierten Denk- und Handelsmustern [was bis zu einem gewissen Grad ja auch natürlich ist]. In aller Regel entfernt sich derjenige von seinen ihm in die Wiege gelegten Charakterzügen zunehmend, der Macht welcher Art auch immer über andere Menschen erlangt. Und nur sehr selten wächst in dieser Situation ein reiner klarer von Opfermut, Anerkennung und Nächstenliebe geprägter Charakter. Dieses Risiko potenziert sich in der Weise wie die Macht es dem Mächtigen ermöglicht, sich auch sozial von seinen Wurzeln zu lösen und nach „Höheren“ zu streben. Wobei die Formel sichtbar lautet: „je niedriger die Herkunft – um so ungezügelter der Machtrausch“.

Die Vision-EID sagt dem Prinzip der „Machtanwendung zur persönlichen Vorteilsnahme“ den Kampf an! Die Macht ist ausschließlich und nur zum Wohle und zum Nutzen des Volkes und seiner Gesellschaft anzuwenden.

In der Betrachtung der in Deutschland herrschenden politischen Strukturen muß festgestellt werden, daß das oben beschriebene Problem sich in der Parteienlandschaft mit ihrer engen Verflechtung mit Wirtschaft und Lobbyisten, in weiten Teile so weit herausgebildet hat, daß statt dem Einzelnen nach persönlichen Vorteil heischenden Politiker schon ganze Parteistrukturen mit teilweise kriminell anmutenden Maßnahmen nach eigener Macht, eigener Vorteilsnahme und Vermögensmehrung streben. Die von ihnen vorgeblich vertretenen Teile der Gesellschaft stehen zunehmend abseits in diesem Machtgerangel um Posten, Pöstchen, Machtpfründe, Stimmanteile, Diätenerhöhungen und was sonst noch das Herz des „Volksvertreters“ begehrt.

Die Vision-EID fordert die Abschaffung der Parteienwahl und statt dessen die Einsetzung der direkten Personenwahl für alle politischen Gremien und Ämter. Die Parteien müssen von jeglicher staatlicher Macht abgekoppelt werden, sie dürfen nur noch der Herausbildung des individuellen politischen Willens eines Bürgers und seiner staatsbürgerlichen Bildung dienen.

Nur der Volksvertreter, der mit seinem Tun und Handeln die Bürger von seiner Treue und Redlichkeit gegenüber seinem Volke überzeugt, der durch seine Tatkraft, seiner Willenstärke und Beharrlichkeit dem Volke seine Qualitäten unter Beweis stellt, soll das Volk auch vertreten.

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Dem politischen System obliegt aber auch der Schutz dieses Volksvertreters vor sich selbst und der ihm drohenden Machtsucht. Zum einen bedarf es hierfür eines plebiszitären Weges zu Entscheidungsfindung in grundlegenden gesellschaftlichen Fragen und zwar nicht nur in der Zusammenstellung von Parlamenten. Denn nur so wird dem Volksvertreter vom Volke die grobe Richtung allgemeinen Willens vorgegeben, den er dann mit Fach- und Sachkompetenz umzusetzen hat. Jeder Mittler zwischen dem Volk und dessen politischer Führung ist ein potentieller Träger von Macht, der in seiner subjektiven Sicht geneigt ist, eher sich selbst als seine Wähler zu vertreten. Zum anderen obliegt es den Regierenden aber auch, aus tiefem Sachverstand und aus der Liebe zum Volke heraus, dem Volke mit dem Blick auf die Gesellschaft als Ganzes eine etwaige Fehlerhaftigkeit des bekundeten Volkswillens aufzuzeigen [natürlich ohne dabei diktatorisch zu handeln, wie etwa bei der Durchsetzung der Benkenrettungsgesetze oder der EURO-Rettungspakete]. Beide Teile, sowohl Volk als auch dessen Regierende müssen sich in einer engen Verbundenheit über die all zu menschliche Neigung zur subjektiven Problembeurteilung hinweghelfen.

Die Vision-EID fordert einen in der Verfassung des deutschen Volkes fixierten Katalog an gesellschaftlichen Grundsatzproblemen, welche ausschließlich im Wege des Volksentscheides zu lösen sind. Die Vision-EID fordert weiterhin den Umbau des parlamentarischen Systems hin zu Vollstreckungsgremien des Volkswillens. Das Parteiensystem erhält einzig die Aufgabe, den Staatsbürger entsprechend seinen politischen Interessen und Neigungen zu fördern und zu schulen, um ihn so zu befähigen die gesellschaftlichen Probleme in ihrer Tragweite zu erkennen und mit seiner Stimmabgabe lösen zu helfen.

Mit diesem Systemumbau ist gewährleistet, daß der einzelne Bürger in die Lage versetz wird, seinen Vorstellungen entsprechend zu wählen. Ist dieser Umbau so vollendet muß es für jeden Mitbürger zum Bedürfnis werden, sich an der Findung des Volkswillens, der Bildung der höchsten politischen Gremien des deutschen Volkes und deren Ämter wie auch an der Bildung der Volksvertretungen in Stätten und Gemeinden zu beteiligen.

Die Vision-EID regt an, daß jeder Bürger mit der Erlangung des Wahlalters seiner Pflicht zur Wahlbeteiligung und zwar mit gültiger Wahlstimme nachzukommen hat.

Diese Pflicht zur Stimmabgabe stellt die Vision-EID gleich auf eine Stufe mit der geforderten Pflicht zur Arbeit. Erst die Erfüllungen dieser Pflichten erschließt dem mündigen Bürger auch die Unterstützung durch seine Gesellschaft.

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24 (Geldsystem & Monetative)

Alle Ideen (Programmpunkte) für eine Erneuerung unserer Gesellschaft werden nie wirklich und nachhaltig zum Tragen kommen, wenn wir die wesendlichste aller Ursachen nicht beachteten, aus deren destruktiven Charakter nahezu alle wirtschaftlichen, sozialen ja sogar gesundheitlichen Probleme der ganzen Gesellschaft wie auch der einzelnen Menschen erwachsen. Dem Schuldgeld (Zinsgeld) auf dem unserer finanzielle Basis aufbaut.

Die Vision-EID hat aus dieser Erkenntnis die Überzeugung abgeleitet, daß eine Beseitigung aller Fehler an dieser Schlüsselstelle des Gesamtsystems zu einem Prozeß der Gesundung nahezu aller heute als Probleme erkannter Schwachpunkte in der Gesellschaft führen wird. Es wird ein Selbstheilungsprozeß einsetzen, in dessen Folge sich die Werte wieder normalisieren und die Menschen wieder zurück zu normalen, naturnahen Lebensbahnen finden werden.

Wenn wir deshalb nun an die Heilung des Geldsystems gehen wollen, dann müssen wir zunächst analysieren, worin die Ursachen liegen, daß aktuelle aber auch nahezu alle zurückliegenden Gesellschaftssysteme am Geld scheiterten. Nach geltender Lehrmeinung kann hier aber nicht analysiert werden, da heutiges Schulwissen durch die gleichen Interessengruppen kontrolliert wird, die auch den meisten Nutzen aus dem aktuellen Geldsystem ziehen. Wir müssen uns also zwingend von den üblichen Lehren der politischen Ökonomie abwenden und gänzlich anderer Wege beschreiten. Dabei handelt es sich nicht etwa um neue Wege. Sowohl die Bekanntheit in wissenschaftlichen Kreisen, wie aber auch deren Existenz in längst vergangenen Gesellschaften verweisen darauf, daß es sich um bekanntes aber auch bewußt nicht angewandtes, ja sogar unterdrücktes Wissen handelt.

Eine Reihe gelehrter Köpfe haben dazu ihre Gedanken veröffentlicht. Darunter Johann Silvio Gesell [Wikipedia: * 17. März 1862 in Sankt Vith (heute Belgien); † 11. März 1930 in der Obstbau-Genossenschaft Eden bei Oranienburg) war Kaufmann, Finanztheoretiker, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre] der bereits in den 1920er Jahren bei Beibehaltung des Zinsgeldes das Entstehen neuer noch größeren Krisen und Kriege vorher sagte. In der jüngeren Vergangenheit (seit den 1980ern) wurden diese Lehransätze unter anderem durch Prof. Bernd Senf [* 1944 in Bad Brambach-Schönberg, war von 1973 bis 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin] aufgegriffen und weiterentwickelt. Er prägte dabei auch den Begriff Monetative als die vierte Staatsgewalt neben der Legislative, der Judikative und der Exekutive. Dabei stützen sich diese Wissenschaftler auf die Annahme, daß durch die Wirkungsweisen des Zinses der Hortung von Geldvermögen Vorschub geleistet wird, was wiederum einen sogenannten monetären Stauungsdruck erzeugt, der zu regelmäßigen krisenhaften Entladungen in der Gesellschaft führen muß.

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Dabei wird der für eine gesunde Wirtschaft so notwendige ständige Umlauf des Geldes als Träger der Waren- und Leistungsströme immer mehr eingeschnürt und die begrenzt vorhandenen finanziellen und besonders auch die materiellen Vermögenswerte auf einige wenige Menschen konzentriert.

Beide, sowohl Gesell als auch Senf sehen als einzige Lösung die Abkehr von Schuldgeld! Dieser Auffassung schließt sich die Vision-EID vorbehaltlos an. Nicht der Besitz sondern der ständige Umlauf des Geldes, dem Blut in den Wirtschaftsadern der Gesellschaft, muß gefördert werden. Gehortetes Geld muß um einen vernünftigen Prozentsatz pro Jahr entwertet und umlaufendes Geld hingegen prämiert werden. Um diese geldpolitischen Regelkreise einerseits den Bedürfnissen der Gesellschaft optimal anzupassen, aber andererseits auch von persönlichen Machtinteressen fern zu halten, muß die Monetative geschaffen werden. Diese hat alleinig die Aufgabe, durch behutsame und sachgerechte finanzpolitische Maßnahmen dafür zu sorgen, daß das Geld selbst als ein positiver Indikator die Wirtschaft unterstützt und am Lauf nicht hindert. Dabei ist es nicht erforderlich, einen ständigen Wachstumsdruck auf alle Teile der Gesellschaft auszuüben, wie er durch ein Zinsgeldsystem nahezu unkontrollierbar wie von selbst entsteht und so eine ganze Gesellschaft in krankhaften Streß versetzt. Unabdingbar aber ist es, daß eben diese Monetative getrennt von den anderen drei Staatsorganen und insbesondere getrennt von privaten Machtinteressen aus Wirtschaft, Politik und Finanzen agieren kann.

Die Vision-EID fordert die Abkehr vom Schulgeldsystem und die Einrichtung einer unabhängigen Monetative die alleinig das Recht der Geldschöpfung inne hat. Die unkontrollierbare Geldschöpfung durch private oder öffentlichrechtliche Geschäftsbanken und Sparkassen ist zu beenden.

25 (Staat & Militär & Wehrdienst)

Von jeher ist die Stellung des Militärs in der deutschen Gesellschaft verbunden mit

der Furcht vor dessen totaler Machtergreifung. Hinzu kommen die geschichtlichen Ereignisse in deren Verlauf sich das deutsche Militär nur all zu oft von den Interessen einzelner hat mißbrauchen lassen. Vergessen werden darf hierbei jedoch auch nicht der grenzenlose Aufopferungswille desselben Militärs in Zeiten größter Not.

In der Vision-EID nimmt die Armee ein vielschichtiges Spektrum an Aufgaben ein, die vornehmlich in der Form eines Volksheeres, welches von einem Stamm hervorragend ausgebildeter Berufssoldaten getragen wird, zu erfüllen sind.

Die Vision-EID steht für eine Armee, die neben dem militärischen einen nachhaltigen Auftrag bei der Herausbildung der Jugend erfüllt, die mit staatsbürgerlichem Pflichtgefühl tatkräftig an der Bewältigung der vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben mitwirkt.

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Die Armee hat in enger Verflechtung mit den zivilen Organen der Volksbildung eine herausragende Stellung in der Erziehung der Jugend inne. Diese Erziehungsaufgabe bezieht sich nicht vornehmlich auf militärische Qualitäten, vielmehr hat der Wehrdienst im jungen Bürger das staatsbürgerliche Bewußtsein zu fördern und zu festigen, und so bei der Heranbildung eines würdigen Mitgliedes der Gesellschaft beizutragen. Gerade jedoch der militärische Rahmen, mit all seinen Zwängen und Pflichten, garantiert einen qualitativ hochwertigen Lösungsansatz für diese Aufgabe. Körperliche Ertüchtigung, Ausdauertraining, selbstständiges und komplexes Denken, gruppenorientiertes Handeln, die Sorge um das Wohl des Kameraden aber auch die ethisch-moralische Hinterfragung gestellter Aufgaben und Befehle sind Fähigkeiten, die in geradezu beispielhaften Qualität und Effizienz durch eine strenge militärische Erziehung vermittelt werden. Gerade jedoch diese Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in zunehmenden Maß von der Gesellschaft benötigt!

Der Zivildienst, als eine besondere Form des Dienstes an der Gesellschaft, ist nach Auffassung der Vision-EID eine dem Wehrdienste gleichzustellende Bedeutung einzuräumen. In der derzeitigen Form kann er jedoch nur die Aufgabe des Dienstes in sozialen Bereichen erfüllen, und dies in nicht immer überzeugender Form! Der auch dem zivilen Dienst zukommenden Bildungsaufgabe wird die derzeitige Praxis nicht gerecht. Ursächlich hierfür ist eine tiefe Spaltung beider Dienstformen, deren Folge die gesellschaftliche Abwertung dieser oder jener Form ist. Die Separierung dieser oder jener Jugendlicher in gute oder weniger gute „Diensttuende“ ist in keiner Weise zu befürworten, führt sie doch zur gesellschaftlichen Herabwürdigung des Dienstes am Volke im allgemeinen. Der einzige Weg ist die Vereinigung beider Dienstformen unter dem Dach des deutschen Heeres ohne deren unterschiedlichen Aufgabenbereiche zu vermischen. Das Militär bringt pädagogisch wie logistisch die notwendigen Voraussetzungen mit, um diese große Aufgabe zu meistern.

In seiner Bildungsaufgabe hat das deutsche Militärwesen aber auch die Aufgabe, dem jungen Menschen seine Möglichkeiten und Fähigkeiten aufzuzeigen, die ihm im zivilen Leben bei Berufswahl und Berufsausübung von großem Nutzen sind. Der entlassene Soldat muß mit zielstrebiger Entschlossenheit seinen Platz in der deutschen Gesellschaft einnehmen können.

Neben diesem Bildungsauftrag steht natürlich in unverrückbarer Form der Auftrag des Schutzes des deutschen Volkes vor allen äußeren Feinden. Die tiefgreifenden weltpolitischen Veränderungen der zurückliegenden Jahrzehnte und die wissenschaftliche, technische wie wirtschaftliche Entwicklung der Menschheit lassen das klare Bild der Vergangenheit vom feindlichen Nachbarvolke verblassen. Und so stellt sich die Frage nach den „Feinden“ vor denen eine Armee sein Volk beschützen soll.

Die Vision-EID vertritt hierzu die Auffassung, daß eine unmittelbare Bedrohungslage für Deutschland nicht besteht. Allerdings sieht sie sehr wohl eine

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solche Bedrohung aus einem wachsenden sozialen Spannungsfeld in allen Ländern der westlichen Wertegemeinschaft und damit das Dahinschwinden weltpolitischer Stabilität. Die Ursachen sind, in nationalen Besonderheiten unterschiedlich, in ihrem Grundzuge jedoch überall dieselben. Wie eben auch in der deutschen Gesellschaft. Zunehmender Werteverfall, Globalisierung, Verlust der Identität der Völker und alle die bereits in diesem Programm angesprochenen gesellschaftlichen Probleme welche bei Eskalation zum Zusammenbruch der politischen Systeme der betreffenden Staaten führen. Die Folge nach außen sind unklare nicht vorhersehbare politische Entwicklungen, die sich sehr wohl wieder in einer kriegerischen Auseinandersetzung entladen können. Diesem nebulösen Aufgabenfeld muß sich ein modernes Militär stellen, hierfür muß es mit finanziellen und technischen Mittel befähigt werden, hierfür muß die deutsche Wirtschaft mit Forschung und Entwicklung die konkurrenzfähigen Grundlagen nach Vorgabe von Politik und Militär schaffen. Kurz, das deutsche Militär darf bei Einsicht in die Notwendigkeit globaler Einsetzbarkeit niemals die Fähigkeit verlieren, in einem konventionellen Landkrieg die Grenzen der Heimat erfolgreich zu verteidigen. Im Verband der Europäischen Union muß sie gemeinsam mit den europäischen Brudervölkern diese Aufgabe auch auf dem Boden der EU-Grenzstaaten erfüllen können.

Die Vision-EID fordert ein selbstständiges deutsches Volksheer, aufbauend auf dem höchsten Stand von Wissenschaft und Technik, welches befähigt ist, den Verteidigungsfall in jeglicher heute denkbarer Konfliktform zu bewältigen.

26 (Föderalismus & Innenpolitik & Justiz)

Die innenpolitische Lage Deutschlands ist geprägt von einem immerwährenden Kampf der einzelnen Struktureinheiten um den größten Machtanteil im Staate. Die Länder bekämpfen den Bund, der Bund beschneidet die Hoheiten der Länder, der deutsche Städtetag ringt um Finanzanteile von beiden. Die Kommunen bekämpfen sich gegenseitig mit dem Ziel die Ämter in ihrer Hoheit zu behalten und so weiter und so weiter. Der schildaschen Beispiele ließen sich seitenweise aufführen. Kennzeichnend für alle diese Beispiele ist einzig die Tatsache, daß die Fortentwicklung der deutschen Gesellschaft ausgebremst oder gar ganz unterdrückt wird. Auch hier ist der Eigennutz der General jeglicher Handlung.

Die Vision-EID fordert den zügigen Umbau des deutschen Föderalismus weg von dem Prinzip der sich gegenseitig bekämpfenden Fürstentümer hin zu einer Familie deutscher Volksgruppen die ohne Unterdrückung ihrer individuellen Eigenarten und im Rahmen ihrer Länder gemeinsam die gesellschaftlichen Ziele erstreben.

Hierbei kommt den Ländern die Funktion zu, die besonderen Eigenschaften der in ihnen lebenden Volksgruppe zu fördern und deren Interessen gegenüber dem Staate zu vertreten. Den Ländern obliegt es die Gesetzgebung des Staates auf ihren Gebieten umzusetzen und bei Notwendigkeit auf dessen individuelle Anpassung zu achten.

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Den Ländern obliegt es nicht, dafür zu sorgen, daß die Ungleichbehandlung deutscher Staatsbürger auf deutschem Staatsgebiet so gravierende Ausmaße annimmt, daß sich Bürger unterschiedlicher sozialer Wertung bei eigentlich gleichen Voraussetzungen entwickeln. Dies bedeutet nicht, daß mit Hilfe eines zentralistischen Staates eine Gleichmeierei in allen Ländern Einzug halten soll! Dies bedeutet, daß die Länder den vom Volke formulierten Willen mit im ganzen deutschen Staate einheitlichen Standards und Gesetzen umzusetzen haben, dies jedoch durchaus mit individuell unterschiedlichen Wegen und Lösungsansätzen.

Gerade die Vielschichtigkeit der deutschen Volksgruppen in ihren wesentlichen Charakterzügen, ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten sind die Garanten für eine aufwärtsweisende Entwicklung der deutschen Gesellschaft.

Die Vision-EID empfiehlt die Abschaffung des Parlamentarismus auf Länderebene. Deutschland benötigt keine Länderparlamente mit allen damit verbundenen Posten und Ämtern. Deutschland benötigt verantwortungsbewußt und zügig arbeitende Länderverwaltungen.

Mit diesem Umbau des Föderalismus wandelt sich die Innenpolitik zu einem ausschließlich zentral geführten Teil deutschen Staatswesens. Somit wird es möglich, den Staatsapparat in einer Art zu straffen, daß hierbei kostbare gesellschaftliche Kräfte freigesetzt werden, die zur Bewältigung anderer hochwichtiger Aufgaben wie dem Ausbau der Volksbildung und des Sozialsystem bereitgestellt werden.

Wie sich die legislative Gewalt nun zentral gelenkt über deutsches Land verbreitet, muß sich auch Judikative und Exekutive ergänzt durch die Monetative (fgl. #24) in gleicher Weise wandeln.

Die Vision-EID fordert eine einheitliche, in allen Regionen Deutschlands gleichermaßen geltende Gesetzgebung.

Diese muß vor allem gewährleisten, daß ein und der selbe Streitgegenstand, gleich vor welchem Gericht auch ausgefochten, immer zu ein und dem selben vom Volk als Recht bestimmten Ergebnis führt. Von besonderer Wichtigkeit ist Abschaffung überflüssiger Ländergesetze und die Reformierung des Richterstandes. Der Richter in der bundesrepublikanischen Justiz ist eben so wenig vor den Verführungen einer unantastbaren Machtausübung geschützt ist, wie dies bereits für die Politiker dieses Systems festgestellt wurde. Dies ist nicht etwa so zu verstehen, daß der Richter grundsätzlich als bestechlich oder korrupt angesehen wir. Nein, vielmehr unterliegen viele jahrelang praktizierende Richter einem zunehmenden und eben in diesem Amt nicht zu vertretenden Verlust der Nähe zum einfachen Bürger und dessen Nöte und Sorgen. Der Richter verliert zunehmend den Bezug zu den in den einzelnen Gesellschaftsschichten seines Volkes gelebten Problemen, vorherrschenden Wirtschaftsgrundlagen und daraus resultierenden sozialen Folgen. Und so verliert

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er seine richterliche Qualifikation nicht etwa über ungenügende rechtstheoretische Bildung sondern über den Verlust des Bezuges zur gesellschaftlichen Realität.

Jeder deutsche Bürger sollte ein Richteramt erst dann bekleiden dürfen, wenn er neben dem Besitz der notwendigen beruflichen Voraussetzungen das 40. Lebensjahr vollendet hat und in seiner beruflichen Laufbahn mindestens 5 Jahre als wirtschaftlich selbständiger Anwalt erfolgreich tätig war. Für die Wahrung der notwendigen Nähe zur Gesellschaft sollte das Richteramt in einem sinnvollen Rhythmus durch Jahre der eigenständigen anwaltlichen Tätigkeit unterbrochen werden. Das Amt des Präsidenten eines Gerichtes ist aus einer Gruppe entsprechend qualifizierter Kandidaten für eine Dauer von fünf Jahren von den Bürgern der Wahlkreise zu wählen, für welche dieses Gericht zuständig ist.

Für die Sicherung von Recht und Ordnung eben so wie für die Verfolgung von Straftaten in der Gesellschaft ist neben einer soliden aber auch überschaubaren gesetzlichen Grundlage und einem strengen aber auch gerechten Justizsystem eine mit allen erforderlichen Mitteln ausgestattete Polizei von Nöten. Hier bestehen neben technologischen Engpässen und Rückständen, sowie in zu geringen Zahlen vorhandene technischer Mittel vor allem ideologische Defizite, die der deutschen Polizei durch eine übertrieben liberal, die grenzenlosen Freiheiten probagierende Gesellschaft aufgezwungen werden.

Die Polizei, die mit den technischen Mitteln und taktischen Möglichkeiten ausgestattet ist, die sie zum zuverlässigen Schutz der Gesellschaft vor Straftaten gleich welcher Art befähigt, muß wieder zur vorbehaltlosen Respektsperson aber auch zum verläßlichen Helfer für den Bürger werden.

Allen Wandlungen gemein muß jedoch die Deregulierung weiter Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland sein.

Gesetze, Normen, Anordnungen, Verwaltungsanweisung kurz jegliche Form von Regulierung privaten oder öffentlichen Lebens gehören auf den Prüfstand. Der Bürger muß über Sinn oder Unsinn bestehender Gesetzgebung entscheiden. Letztlich muß aus dieser Auslese ein Gesetzeswerk erwachsen, welches in seiner Knappheit die grundlegendsten, für die Gesellschaft lebensnotwendigen Prozesse reguliert ohne diese mit einer Überregulierung abzuwürgen.

Die Vision-EID sieht den Einsatz einer durch die Gesamtheit der Gesellschaft getragen Kommission zur umfassenden Deregulierung der deutschen Gesellschaft als dringend erforderlich an.

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27 (Außenpolitik & Einwanderungsfrage)

Die vorweg stehenden Programmpunkte führen in ihrer Durchsetzung zwangsläufig zu einem Wandel in der Außenpolitik wie auch der Frage zu

Migranten.

Grundlegende Forderung der Vision-EID zur Außenpolitik ist die unbedingte Beibehaltung des Prinzips der friedlichen Koexistenz zwischen allen Völkern auf dieser Erde.

So wie der Weiße den Schwarzen, der Jude den Muslimen oder der Gesunde den Behinderten als gleichberechtigten Menschen anerkennt, müssen dies auch die Völker untereinander tun. Sich somit gegenseitig als gleichberechtigten Nachbarn auf diesem Planeten anerkennen. Grundlegende Voraussetzung für dieses Denken ist die Gegenseitigkeit in diesem Prinzip. Ebenso, wie Deutschland sich nie wieder in die inneren Angelegenheiten irgendeines anderen Staates in unaufgeforderter Weise einmischen darf, eben so erwartet es allerdings auch die Nichteinmischung in seine ureigensten inneren Angelegenheiten, durch wen auch immer.

Die Vision-EID sieht in der Europäischen Union in ihrer derzeitige Form eine Verbindung der europäischen Völker ohne jegliche Aussicht auf Dauerhaftigkeit und Erfolg. So fehlt in dem zwangsratifizierten EU-Vertrag jeglicher Bezug zu den Vaterländern aus denen sich diese Union zusammensetzt, geschweige denn zur Wahrung der Identität der beteiligten Mitgliedsvölker. Schriftführer dieser Vereinigung ist das Großkapital mit einem ausgeprägten liberalen Schriftbild, dessen gesetzliche Niederschriften nur zum Schein die vielgepriesenen Freiheiten der neuen „EU-Bürger“ umschreiben. Vielmehr handelt es sich hierbei um ökonomische Zwänge resultierend aus der ungezügelten Ausbeutung Europas durch eben dieses Großkapital. Dies kann ganz einfach nicht zu Dauerhaftigkeit führen, denn eben dieses Großkapital wird sich nach vollbrachter Tat einem anderen Opfer auf dieser Erde zuwenden und Europa dann in seiner entseelten Armut zurücklassen. Bei aller Kritik ist eine Union gesunder europäischer Vaterländer der einzigen Garanten für den Frieden in diesem Teil der Welt. Und gerade deshalb fordert die Vision-EID eine starke europäische Union ein. Allerdings unter den gesellschaftlichen Voraussetzungen, wie sie als Vision angedacht sind.

Die Vision-EID steht für eine Union der europäischen Vaterländer auf der Grundlage gesunder, gleichberechtigt handelnder Volkswirtschaften und der Wahrung der nationalen Besonderheiten, wie auch des Rechtes auf Heimat eines jeden Mitgliedsvolkes.

Die Frage der Öffnung Deutschland für ausländische Bürger fügt sich nahtlos in die Abfolge aller oben aufgeführten Probleme und deren Lösungsansätze ein. Immer wenn der deutsche Staat seinen vornehmlichsten Aufgaben gegenüber

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seinem Volke gerecht werden konnte, kann er sich auch über seine Grenzen und die Grenzen seines Volkes hinaus fördernd betätigen.

Jeder ausländische Bürger ob nun bereits in Deutschland ansässig oder gewillt sich in Deutschland anzusiedeln, der den Solidargedanken der Gesellschaft seines Gastvolkes nachvollziehen und mittragen kann und dies ehrlichen Herzens gewillt ist, ist jederzeit gern in unserem Lande aufgenommen.

Jeder arbeitsfähige Ausländer der trotz dargereichter Betätigungsfelder nachhaltig dem Müßiggang und dem Sozialschmarotzertum nachgeht, muß der Weg in sein jeweiliges Heimatland gewiesen werden. Unverschuldet in unserem Lande weilende Menschen sollten bei der Begründung einer neuen Existenz in ihrer alten Heimat unterstützt werden.

28 "Steuer"

Das Staatswesen einer Gesellschaft kommt ohne die Erhebung von Steuern und Abgaben für die finanzielle Gewährleistung seiner ureigensten Aufgaben nicht aus. Jedem einzelnen Staatsbürger muß allein in dem Bewußtsein, auch für seine Gesellschaft da zu sein, die Erbringung dieser Steuern und Abgaben verständlich ja gar ein Bedürfnis sein. Natürlich nicht so in einem System, welches in seinem ideenlosen bar jeglicher Ideale dahinsiechenden Dasein, das Einzelindividuum zum puren Egoisten erzieht, der nur noch sein eigenes Wohl und mitunter noch nicht einmal das seiner nächsten Angehörigen im Sinne hat. Kommt dann noch aus grenzenloser Gleichgültigkeit resultierende Ziel- und Planlosigkeit in der Verwaltung und Verwendung der erhobenen Steuern und Abgaben dazu, verliert selbst der letzte anständige Bürger die Einsicht in die Notwendigkeit der Steuer- und Abgabenzahlung.

Die Vision-EID strebt an, über die umfassende Umsetzung jedes einzelnen Programmpunktes den Bürger wieder ein Verständnis für die Erhebung und die notwendige Höhe [Ist abhängig von den Wünschen und Bedürfnissen der gewünschten Gesellschaftsform!] einer Steuer oder Abgabe zu vermitteln.

Die Gesundung des Gemeinwesens kann allerdings nur dann voranschreiten, wenn das System der Steuern und Abgaben die Bürger mit seiner schier unendlichen Last nicht erdrückt. Die Arten und die Höhe der Steuern und Abgaben müssen so beschaffen sein, daß diese zum Einen in ihrer Ermittlung und Erhebung den kleinsten erforderlichen Aufwand für den Zahler aber auch für den Staat mit sich bringt und zum Anderen in ihrer Höhe den Zahler den sozialen wie wirtschaftlichen Fortbestand garantiert.

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Hierbei ist auf eine absolute und endgültige Berechenbarkeit größter Wert zu legen. Die zu erwartenden Belastungen aus Steuer-/Abgabenpflichtigen müssen schon bei

der Entscheidung über den weiteren Lebensweg (Beruf, Selbständigkeit Bürgers zuverlässig erkennbar und nachhaltig kalkulierbar in ihrer Höhe sein.

eines

)

Die Steuer darf nie wieder zum Strafgericht für die Bürger werden, die in ihrem Vertrauen zu Volk und Staat mit ihrem Ideenreichtum und ihrer Händearbeit die Initiative für soziale und wirtschaftliche Weiterentwicklung ergriffen haben. Unwägbare Risiken aus Prüfungen der einzelnen Erhebungsorgane, mitunter erst nach mehreren Jahren müssen ein für alle Male der Vergangenheit angehören.

Die Vision-EID regt den umfassenden Umbau des Steuer- und Abgabensystems mit dem Ziel der absoluten Vereinfachung an!

Die Steuern und Abgaben müssen in der Anzahl ihrer Arten auf maximal 2 verbrauchs- und 2 einkommensabhängige Steuern reduziert werden. Wobei jeweils eine zentralstattlich und eine kommunal erhoben wird.

Die Vision-EID regt einen Volksentscheid über die Zusammenlegung der Einkommensteuern mit den Sozialabgaben an! Damit kann der Erhebungsaufwand entscheidend minimiert werden und der Prozentanteil der Gesamtbelastung des Einkommens überschaubar gestaltet und vor allem entscheidend gesenkt werden.

Die Vision-EID geht davon aus, daß bei einer derartig radikalen Systemänderung eine Mehrwertsteuer von 20% (10% ermäßigt) [Vorschlag] und eine Einkommensteuer von 30% [Vorschlag] bei gleichzeitiger Streichung jeglicher Sonderfallregelungen, Ermäßigungen, Zulagen und Zuschüsse wie aber auch aller sonstigen Steuerarten und Pseudosteuern als völlig ausreichende Finanzquelle betrachtet werden kann.

Die Steuern sollten künftig ausnahmslos monatlich und zwar in der Form entrichtet werden, daß die Bank des Steuerpflichtigen mittels an die elektronischen Zahlungsvorgängen (Überweisungen, Einzahlungen…) angehängten Fiskaldaten (Steuernummer; Steuersatz; Steuerart…) die zu zahlende Steuer einbehält und unmittelbar an den Fiskus abführt. [Quellenbesteuerung - sicher nicht ganz unbefindlich - aber für den kleinen Bürger und Selbständigen die vollständige steuerliche Entkrampfung - deshalb durchaus zu überdenken - besonders in Verbindung mit folgendem Prozedere]

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Der Fiskus erläßt zum Ende des Veranlagungszeitraumes entsprechend der durch die Banken gelieferten Daten die Bescheide an die Steuerpflichtigen. Die Pflicht zur Steuererklärung entfällt hiermit gänzlich, lediglich der Steuerpflichtige kann nach seinem Ermessen und unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten, durch hinreichende Darlegung der aus seiner Sicht korrekten Steuer die Abänderung des Bescheides beantragen.

Da es trotz dem Appell an das staatsbürgerliche Pflichtgefühl eines jeden Bürgers immer jene geben wird, die versuchen sich auf Kosten der Gesellschaft schadlos zu halten, muß sich der Staat gegen diese Elemente schützen, in dem er einen Teil der durch den umfassenden Umbau freiwerdenden Beamten und Angestellten zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Steuerabführung heranzieht.

Die Vision-EID regt den Aufbau einer Fiskalpolizei an, die als erste Aufgabe die zeitnahe Überwachung der ordnungsgemäßen Steuerzahlung zu erfüllen hat. Aber auch Kontrollaufgaben in anderen wirtschaftlich wie auch sozial bedeutsamen Brennpunkten der Gesellschaft, sollen künftig zum Aufgabenbereich gehören. Hier werden vornehmlich die aufs beste ausgebildeten Bürger eine neue Aufgabe finden, die vormals in den Finanzämtern aber auch in den Steuer- und Wirtschaftsberatungsunternehmen beschäftigt waren, welche jetzt noch mit der Verwaltung des bundesdeutschen Steuermolochs beschäftigt sind.

V.

Kultur

Wie die sozialen, wirtschaftlichen und auch staatlichen Bereiche unserer Gesellschaft von einem unsteten Drang nach immer Mehr beherrscht werden, so auch das was wir langläufig als Kultur bezeichnen. Ob es die Kultur der Politik, die Kultur von Sport und Wissenschaft, die Kultur als gesungenes Lied oder geschriebenes Wort ist, in all zu vielen Fällen geht es nur noch um Geld, um Macht und Reichtum. Jegliche Werte drehen sich nur noch um Zahlen, um Mark oder Pfennig, um Euro oder Cent, um Einschaltquoten oder Werbeverträge, das zweite Auto oder die Markenschuhe fürs Kind – jegliche menschlichen Werte haben in dieser Gesellschaft ihren Wert nahezu verloren, wenn sie sich nicht in irgendeiner Zahl oder noch besser einem Geldwert interpretieren lassen. Und so müssen sich die Kulturbereiche dieser Gesellschaft diesem verkommenen Prinzip beugend in immer obskurere Richtungen entwickeln, um den Erzeugern der „Kulturgüter“ die erhoffte Anerkennung, den erhofften Ruhm und das dazugehörige Geld zu verschaffen.

Diese Kultur als reale Versinnbildlichung unserer Gesellschaft und der Natur in der wir leben, wächst sich aus in solchen Entartungen wie Macht- und Geltungssucht, Lüge und Verrat, Betrug und Verbrechen. Der Vorstand des Großkonzerns in seiner in Eliteschulen herangezüchteten Arroganz erkennt nicht

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im Ansatz den Frevel seines Tun’s, er läßt sich bestechen – das ist schick – das tun doch alle. Der Politiker von heute hebt die Hand zum Votum für eine Sache deren Inhalt oder Tragweite er nicht versteht - Verrat am Wahlvolke? – ach was - das tun doch alle! Der Leistungssportler mit seinen Aufbaumittelchen zerstört seinen eigenen Körper für Ruhm und Werbeverträge – Dummheit? – nein - das tun doch alle. Die Gazette mit der dritten Lügengeschichte in einer Woche – Rufmord? – Quatsch Auflagenzahlen - das tun doch alle. Aus dem Fernseher trieft das Blut weil schon die zehnte Leiche in einem namenlosen sehr wahrscheinlich amerikanischen Machwerk vom Pflaster gekratzt wird – den Geist, die Seele und vor allem unsere Kinder zerstörender Vollschrott? – nein das kucken wir doch alle! Das ist der „Way of Live“ – geniale Volksverdummung zu dem einzig wahren Zweck – Gewinnsicherung und Gewinnmaximierung.

Wir stehen für einen Wandel der Kultur im deutschen Volke und zwar auf allen erdenklichen Ebenen. Nur die Hinwendung zu den wahren menschlichen Werten wie Liebe und Zuneigung zum Kinde, zur Familie und zur Gesellschaft wie auch Opferbereitschaft und Schöpfermut können diesem am Rande des Abgrundes stehenden Volk wieder den rechten Weg weisen.

Nach eingehender Beobachtung der Entwicklung des deutschen Volkes in Ost und West hat sich verdeutlicht, daß der tiefe Einschnitt mit dem achten Mai des Jahres neunzehnhundertfünfundvierzig nicht nur die Machtverhältnisse in ihrer Gänze umwälzte.

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Vielmehr verbindet sich mit diesem Datum in beiden Landesteilen der Beginn einer gigantischen kulturellen Umwälzung, hin zu den kulturellen Werten der Siegervölker. Im Osten versuchten die Sowjets ihre „Gagaling“ zu installieren und im Westen waren „Bubblegum und John Wayne“ angesagt. Nicht daß diese Kulturen keine Daseinsberechtigung besäßen. Diese haben sie sehr wohl, allerdings ausnahmslos in den Gesellschaften ihrer Ursprungsvölker. Wie sehr diese Erkenntnis stimmt kann man schon daran erkennen, daß der russische Kulturimport bereits sehr früh an der Sprachbarriere scheiterte, was mit Sicherheit nichts mit der damals dort vertretenen kommunistischen Weltanschauung zu tun hatte.

Die Überstülpung fremden Kulturgutes im weitesten Sinne hat die Seele unseres Volkes in eine tiefe Identitätskrise gestürzt. Sind wir nun bereits der einundfünfzigste Bundesstaat oder nur ein willen- und namensloser, sich selbst bemitleidender Absatzmarkt für die Großindustriellen dieser Welt?

Wenden wir unseren Blick zu unseren unmittelbaren Nachbar (Frankreich, Österreich, Tschechien, Polen), so können wir erkennen, daß diese zwar auch nicht ohne Probleme leben, sie gehen jedoch viel selbstbewußter und ehrlicher mit sich und ihren Problemen um als dies derzeit in unserem Lande der Fall ist. Die Folge sind bodenständigere Entwicklung und größere Widerstandsfähigkeit gegen die Unbilden unserer Zeit. Sie sind in der Lage mit einer ihren Völkern wahrhaft entsprechenden Kultur ihre Politik, ihre Wirtschaft und ihr soziales Miteinander zu üben und dies auch noch in einer nahezu unverfälscht vorhandenen eigenen Muttersprache.

Wir setzen uns zum Ziel, die Kulturlandschaft in der deutschen Gesellschaft wieder durch ureigenste deutsche Werte zu erfüllen. Ausländische Kultur darf allenfalls eine bereichernde nie jedoch eine dominierende Rolle im Alltag des unseres Volkes spielen.

Hierbei ist als oberstes Kulturgut die deutsche Sprache in Schrift und Wort zu erkennen, die es vor einer zunehmenden Anglisierung zu beschützen gilt. Darum fordert wir die Rückabwicklung mindestens der letzten Rechtschreibreform als eine schlimme Abflachung der deutschen Sprachkultur. Sowie die gesetzlich verankerte Verbannung von Anglizismen aus dem öffentlichen(staatlichen) Sprachgebrauch sowohl in Politik als auch in Schulen.

Mit der Absenkung der geistigen, auf seine anspruchsvollen Muttersprache begründeten Anforderungen an den Menschen, werden auch die Leistungsanforderungen an andere Kulturbereiche abgesenkt und verflachen somit zur Bedeutungslosigkeit. Unser Volk geht damit einen Weg der zunehmenden geistigen Verkümmerung.

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Um dies zu verhindern muß sich unser Volk wieder all seiner Werte besinnen, die es in vielen Jahrhunderten seiner Existenz hervorgebracht hat. Hierfür ist es erforderlich, daß in allen Bereichen der Gesellschaft insbesondere jedoch in den Schulen dieses Landes wieder vorbehaltlos und objektiv mit der gesamten deutschen Geschichte umgegangen wird.

Hohe Zeit ist es, anzuknüpfen an die besten Traditionen wie auch die Lehren aus den schlimmsten Ereignissen der Geschichte unseres Volkes, um mit neuem Mute und fester Zuversicht in eine glücklichere und wahrhaft erfüllte Zukunft des deutschen Volkes voranzuschreiten.