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Ra1.lll15Cb:>ts

3/85

JUli bis 5eptetTber 1985

9. Jahrgang

Titel ute Espelmann aus DUsseldorf startete beim H:lb~ing

Sie ersegelte in Frankreich einen hervorragenden 2.

siehe im Irmenteil.

Foto: a:F

fUr Deutschland.

Rang. Berichterstattung

Herausgeber

Deutsche H:lbie Cat Klassenvereinigung e.V.

Iedalct:ion

Ernst Bartling

(Schriftleiter, Offiziell, Service)

Filuard lbfflreister

Dr. O!ri.stqn Essler

Frank Buchb::>lz

Ruth RUssrnann, Birgit lbrion, Birgitt Nelles, Völker Glocke

Mary lblzhäuser, Stefan Wippe:r:mann, Hans Probst

O!ristiane M:>seler, Beate Seelen, Mechtild R:intlach, Heidrun Z:imnennann,

(Stellvertreter, Forum) (österreich)

(Scln.1eiz)

(Forum)

(Ubersetzungen)

Helga Hasberg

(Textverarbeitung)

Fritz Friedrich Hesemarm (Gestaltung)

D.nx:k

aku -

Fotodruck Köln,

Versand

Ratiodata,

Kurt Urlaub, Bamberg

Köln

Tel.

0221/437257

Hi.nweise Raumsch:>ts ist das lbbie-Journal fUr Deutschland, ÖSterreich und die Schweiz.

Es enthält die offiziellen Mitteilungen der Deutseren lbbie Cat Klassenvereini-

gung e.V.

der Schweizer Flotte. Raumschots erscheint als Vierteljahresschrift je~o1eils Zl.ill Ende des ~s und wird allen DHCKV- und CEKV-Mitgliedern sowie den Schweizer Flottenmitgliedern ohne besorr::lere Bezugsgebühr geliefert. Beiträge, die nament- lich gekennzeichnet sind, enthalten nicht unbedingt die Meinung der Redaktion. Sofern nicht anders veilllerkt, setzt die Redaktion bei Zuschriften oder Ubersen- dung vcn Bilänaterial die Zustimrung der Einsender zur Veröffentlichung voraus. Die Einsender erklären sich mit einer möglichen redaktionellen Bearbeitung - au::h KUrzung - einverstanden. Manuskripte mUssennicht druckreif sein. Nur gut leserlich. Die Fot.os sollen schwarz-weiß gehalten sein. Der Al:rlruck einzelner Beiträge mit Angabe der ()]eile ist erlaubt. Belegexem:>lar erbeten.

(DHCKV), der öSterreichischen lbbie Cat Klassenvereinigung

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Ernst Bartling

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0221/461250

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41

426

ÖSterreich

Schweiz

Dr.

O!ristqlh Essler

Frank Buchh:>lz

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0222/846743

Tel.

064/244651

F'a.sanen;Jartegasse 49/2/9

1130

Wien

Hans-Hässig-Str.

5000

A a

r

a

u

Vorweg

In Raurosehots 1/85

Fragen

Beantwortung wir Anregungen für die Vorstandsarbeit und für Raurosehots erwarteten. Johannes Hildebrand meinte damals: Ändern kann sich nur etwas, wenn sich der einzelne Hoble- Segler nicht versteckt, Interesse + Engagement zeigt und überhaupt eine positive Einstellung auf dem Wasser und an Land beweist.

Inzwischen

stellten wir 27

von deren--

zur Diskussion,

sind die

leider nicht

sehr

zahlreichen

Rückmeldungen von

uns

viele

Beantwortung erfuhren

be von Preisen

nale

Händlerservice, Ranglistensystem)

und damit

bei

Fahrgemeinschaften,

durchgesehen worden.

Fragen

sehr

Treffen,

keine

Während

unterschiedliche

Verga-

(z.B.

Regatten,

regio-

Rück-

allgemeinen

schlüsse zulassen,

anderen Beantwortungen eine

denz erkennen.

läßt sich bei

Ten-

Kritisiert wird der mangelnde Kon-

takt

gen"

Flotten

scheint auf diesem Gebiet eine

te Kommunikation zu herrschen.

Gewünscht werden von der

genden

den

und Freundschaftsregatten,

auch gemeinsames

Ranglistenregatten

Treffen.

"Neulin-

zwischen

bei

"Stars" und

Regatten und sonstigen

Einzig

Zahl

der

in

den

gu-

überwie-

Einsender neben

auch Gaudi-

Tourensegeln.

a~

Hier

sollten sich besonders die Regional-

commodores

gesprochen

Manche

eine

von

dienstleistenden

für

Diesen Punkt wird der Vorstand

beraten haben.

Ubereinstimmend wird

und Flottenkapitäne fühlen.

an-

auch

Einsender

setzen sich für

Unterstützung

finanzielle

Studenten,

Lehrlingen und Wehr-

ein, wie wir sie praktizieren.

für

zu

Raurosehots

Schüler bereits

Die

Segler empfinden die

finanziel-

eine Meckerecke gewünscht.

Diese

le Belastung bei einigen Regatten

Meckerecke wird ab sofort

einge-

mit hohem Meldegeld als

unangemes-

richtet.

Wir

bitten die

"Meckerer"

sen. Gewünscht wird bei den Regat- ten ein Rahmenprogramm auch für Familienmitglieder (Hobie way of

life für alle).

Als wünschenswert

wird das

kostenlose

Parken und

Campieren gesehen.

------

Bei der Frage nach der persönlichen Interessenvertretung sieht eine Mehrheit ihre Interessen durch Clubs, DSV oder DSV-Landesverbände zu wenig oder garnicht, durch die KV und Raurosehots dagegen gut ver- treten. KV-regional fallen die Ant- worten unterschiedlich aus. In manchen Regionen fühlen die Segler sich durch ihre Commodores gut, in anderen Regionen dagegen ausge- sprochen "schlecht" betreut.

allerdings um Verständnis dafür,

wenn wir

und persönliche Angriffe

nur

sachlich vorgetragene

vermeiden-

de

Zuschriften veröffentlichen.

Gut

für

uns alle

wäre konstruktive

Kri-

tik.

In diesem Sinne,

meckert mal

schön!

Ernst Bartling

Mecker .Ecke

Offiziell
Offiziell

Offiziell

Offiziell
Offiziell

Mitglieder

6

Versammlung

in

Baden-Baden

161

Neuaufnahmen

 

Österreich

11

Nachrichten

Schweiz

22

Nachrichten

DSV

26

IDKM für

HC

16

in Berlin

Techn.

Ausschuß

29

Neues

 

Europa

32

Meeting

85

Regionen

34

West

149

Nord:

Sylter CC

 

Vorstand

164

Kleine

Meldungen

171

Anschriften

 

Regatta

172

Kalender

 

Raumachots

2

Impressum

 

3

Vorweg

 

Forum

Raumachots

8

Echo

150

Randstories

 

164

Kleine

Meldungen

 

Hobie-Mann

18

Als

Hochseeregatta-Segler

Diskussion

35

Yardstick

 

113

NL-Meisterschaft

 

Type

38

Christiane

Moseler

DSV

39

Segelfilme

 

Regatta

40

Seltz

 

41

Sylt

43

Wangerooge

 

46

Kiel

48

Kellenbusen

 

so

14er-EM Portugal

99

Gregorianischer Admiralscup

108

NL-Meisterschaft

 

115

Seefest

 

116

16er-EM

in

England

121

Gelting

122

Euro-Turbo-Meeting

124

St.

Peter-Ording

 

126

Föhr

129

Dümmer

Training

 

130

Sylt

132

2-Länder-Cup

 

Interview

55

Tony

Laurent

103

Gregor Berghoff

 

Trimm

60

14er mit

6-Latten-Segel

Tips

65

Rund

um den

Hobie

Test

107

Holder

9

 

Flotten

143

Post

Reviere

148

Dümmer

und

Steinhude

Hobie

158

Holidays

 

Umwelt

162

Das

Watt

Statistik Rangliste Ergebnisse Formular Service Regatta Formular 67 Zwischenbilanz   70 Österreich

Statistik

Rangliste

Ergebnisse

Formular

Service

Regatta

Formular

Rangliste Ergebnisse Formular Service Regatta Formular 67 Zwischenbilanz   70 Österreich  
Rangliste Ergebnisse Formular Service Regatta Formular 67 Zwischenbilanz   70 Österreich  
Rangliste Ergebnisse Formular Service Regatta Formular 67 Zwischenbilanz   70 Österreich  

67

Zwischenbilanz

 

70

Österreich

 

70

Vele di

Pasqua

 

71

DUmmer

Dobben

72 Eifelcup

 

73

Förmitzspeicher

 

74

Plön

75

Hinkelstein

 

76

Bocksbeutel

76

Kiel

77

Chieming

 

77

Kellenhusen

79

NL-Meisterschaft

81

EM Hobie

16

 

82

Gelting

82

2-Länder-Cup

 

86

Reklamationen

87

Oortkaten

 

88

Tümpel Trophy

 

90

1 DKM für

HC

16

in Berlin

92

Goldkanal

 

93

Essener Eispokal

 

94

Aufnahme

KV

 

94

Aufnahme

DSV-Verein

95

Regatta-Meldung

 
Aufnahme DSV-Verein 95 Regatta-Meldung   "Gestatten Si.e, i.st das der Sonder·zug nach

"Gestatten Si.e,

i.st das der Sonder·zug nach Baden-Baden?"

Fortsetzung Seite

170

Einladung zur MitgliederversaJDmlung

Die Jahreshauptversammlung findet

ab ll.oo

nebenstehender Beschreibung hervor.

am Sonntag,

den

3.11.85

aus

Uhr in

Baden-Baden

statt.

Der Treffpunkt geht

Tagesordnung der

1. Begrüßung und Feststellung

2. Genehmigung der

3. Jahresbericht des Vorstandes

4. Kassenbericht

5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung

MV

der

Stimmberechtigten

Anträge

Tagesordnung -

des

Schatzmeisters

6.

Wahlen:

-

stellv. Vorsitzender

- Commodore Südwest

 

-

Schatzmeister

- Commodore West

-

Pressereferent Sportreferent

- EDV-Referent 2 Kassenprüfer

7.

Finanzplan

8.

Regattakalender 1986 mit

Abstimmung

über

entsprechender Diskussion und

a

b Vergabe von Faktoren für

c

d Turboregatten,

e B-Flottenentwicklung

Anzahl der

IDB- und

zu vergebenden RH-Regatten

"85",

in den Regionen

die ausgewählten RH-Regatten

Ranglistensystem

Erfahrungen

Planung für

1986

9. Regattaberichte für Ra umschots. Kann der Eingang

lo.

Redaktion

Redaktion.

Regattaszene

a~ Meldegeld

b

c finanzielle Unterstützung bestimmter Gruppen.

bei der

beschleunigt werden? Wünsche der MV an die

Rahmenprogramm

11. Organisatorische Gestaltung der Regionen in kommenden J ahren

12. Abstimmung über den

nächsten MV-Tagungsort

in der

Region

Nord.

schlagen,

gehen.

Bereits bei der MV in Hannover Nov. 83 wurde vorge-

bei der nächsten

Gelegenheit nach Hamburg zu

Anträge zur MV erbitte ich schriftlich bis zum 20.10.85.

träge werden thematisch passend den Tagesordnungspunkten zuge-

ordnet.

Durch Vorweis en

glied höchstens ein abwesendes Mitglied vertreten.

Die An-

des Mitgliederausweises kann

jedes anwesende Mit-

Banjo

Vorsitzender

Zimmermann

Anfahrtzur MV in Baden-Baden

Anfahrt

per

PKW

über

Autobahn

A5

-

Abfahrt

Autobahn-

kirche

B-Baden.

Nach

überqueren

der

Autobahn

links

ab

Richtung

Tagungshotel:

Sandweier.

Gasthaus

zur

Blume

Tel. D7221/51711 Hühlstr. 24 Sandweier bei Baden-Baden Gastwirt: Rudolf Müller Achtung: Mitglieder, die vor
Tel.
D7221/51711
Hühlstr.
24
Sandweier
bei
Baden-Baden
Gastwirt:
Rudolf
Müller
Achtung:
Mitglieder,
die
vor
der
MV
noch
etwas
aktiv
werden
wollen,
können
am
1.
u,
2.
November
die
Regatta
"Goldkanal-Ausklang"
mitsegeln.
Entfernung
vom
Tagungshotel
mit
dem
PKW
ca.
2D
Minuten.
Der Vorstand hat beschlossen, allen anerkannten Hoble-
Flotten einen Saritkostenzuschuß bis zur Höhe von 12D DM
für den Besuch
er
Hit
liederversammlun
am
3.
November
n
aden-
aden
zu
geben.
oraussetzungen:
er
Kapitän
muß mit mindestens 3 weiteren flottenmitgliedern, also
insgesamt
4
Personen,
kommen;
diesen
Zuschuß erhalten
nur
Flotten, die
nicht
zur
Region
Südwest
gehören,
in
der
in
diesem
Jahr
die
MV
stattfindet.
Raumschots Echo Rund Febmarn SS Mit großen Erwartungen fuhren wir dieses Jahr zum ersten Mal

Raumschots Echo

Raumschots Echo Rund Febmarn SS Mit großen Erwartungen fuhren wir dieses Jahr zum ersten Mal nach

Rund Febmarn SS

Mit

großen

Erwartungen

fuhren

wir

dieses

Jahr

zum ersten

Mal

nach

Kraksdorf

zur

Rund

Fehmarn

Regatta.

Doch

es

kam ganz

anders,

ein Ärger-

nis

folgte

dem

anderen.

Angefangen

beim

Seglerhock

mit

wenigen

Minuten mit

äußerst

dümm-

lichen

Sprüchen

abgehandelt und

zum Unwillen

der meisten

Teilneh-

mer

wurden

auch nur

die

ersten

 

3

Plazierungen

bekanntgegeben.

Der

nette

Teil

des

Abends

fand

wohl

eher

draußen

auf

dem

Park-

und

Zelt-

platz

statt,

da

man

da

drinnen

sein

eigenes

Wort

nicht

verstehen

konnte.

Freigetränken am Freitagabend,

wo-

Zur Verpflegung sei zu sagen; daß

mit

aber nur

2

Bier

und

keinerlei

man sich gefragt hat, ob bei immer-

alkoholfreie

Getränke

gemeint wa-

hin 75 DM Startgeld und der starken

ren.

Gefolgt von einem absolut

Beteiligung von bald 400 Booten

chaotischen

Start -

der

sich

nicht etwas mehr zu machen gewesen

sicherlich

schon

in

Seglerkreisen

wäre als 2 Freibier und eine Erbsen

herumgesprochen hat

und

ausschließ-

suppe ohne Wurst (die kostete 1,-DM

lich

auf

das

Unvermögen

der

Regat-

extra!).

taleitung

zurückzuführen

war.

 

Unsere

Meinung

ist:

das

Revier

Dann wurde das Wendegebiet der

bietet

sich bestens

für

eine

solche

Puttgarden-Fähren vom Hauptfeld

·Veranstaltung

an,

wir kommen gerne

durchquert, obwohl dieser Bereich

wieder,

nur

leider wird die dies-

als absolutes Sperrgebiet und

jährige

Inkonsequenz

der

Regatta-

als Disqualifikationsgrund ausge-

leitung,

welche

sicherlich

auch

schrieben war - es kam dann auch

von

vielen

Seglern ausgenutzt wur-

zu einigen gefährlichen Annähe-

de,

dazu

führen,

daß

1986

wieder

rungen an die Fähren, zum Glück

ein

Chaos

entsteht und nur dann

ohne Folgen. Da das angekündigte

schärfstes

Regelbewußtsein

der

ll.e-

Kontrollboot sich jedoch nicht

gattaleitung

1987

zu

einem

sehr

an seinem ausgewiesenen Bestim- mungsort befand, konnte man dann

schönen

Rund

Fehmarn

führen

kann.

auch dort ungehindert fahren wie

Es

bleibt

zu

hoffen,

daß.die

Re-

man wollte.

gattaleitung

aus

den

diesjährigen

gelernt und nicht den Mut

Für

konnte die Regattaleitung nun wirk- loren hat. Wir warten 1986 ab und

lieh nichts und nahm großzügig freuen uns auf 1987.

Fehlern

die

und

die

anschließende

Flaute

Lust

zum Weitermachen

ver-

selbst die

"Paddler"

in die Wertung.

 
 

Henning

und

Dorle

von

Roon

Nach Ablauf

der

Bewertungszeit

3012

Langenhagen

 

schleppten

die

Sicherungsboote

dann

einen Teil des -

rück

an

Land

letzten

diese

zu-

Aktion wurde

Feldes

Vielleicht hilft hier auch eine

finanzielle Ubersicht,

die

die

jedoch pünktlich

zur

Siegerehrung

Yacht

28/85

brachte,

weiter:

 

eingestellt,

so

daß

die

letzten

 

Cats

um

23

Uhr

immer

noch

auf

dem

"Tue

Gutes

und

rede

darüber"-

 

Wasser

waren

und

angeblich

rot ge-

Sponsor Asmussen mochte

sich

an

schossen

haben,

um

reingeschleppt

diese

goldene

Regel

nur

so

lange

zu

werden.

halten,

wie

nicht

von

Geld

die

Re-

 

de

war.

.Man

habe

das

Rahmenpro-

Die große Feier am Abend war wohl

gramm gestaltet,

mehr

war

auf

die

mehr

ein

Fest

für

die

Nicht-Seg-

Frage

nach

der

Höhe

der

finanzi-

ler,

die

Siegerehrung

selbst wur-

ellen

Förderung

der Fehmarn-Re-

de

von Carlo

von Tiedemann binnen

gatta nicht

zu

erfahren.

Die Aufwendungen des veranstalten- den Vereins: 11000 DM für die DM 1000 Teilnehmer-Plaketten, 2000 ("ein

Die Aufwendungen des veranstalten- den Vereins: 11000 DM für die

DM

1000 Teilnehmer-Plaketten,

2000

("ein Freundschaftspreis") für den Computer-Service in Sachen Ergebnis- liste, 2500 DM für die Sicherungs- boote, 3500 DM für Freibier und

Erbsensuppe. Der gastgebende Cam- pingplatz-Inhaber verlangte 3000 DM Benutzungsgebühr.

Die Endabrechnung stand bei Redak- tionsschluß noch aus. Der Sponsor übernahm von den Kosten nichts.

noch aus. Der Sponsor übernahm von den Kosten nichts. Hallo Manfred Unser schon von vielen Hobies

Hallo Manfred

Unser

schon

von

vielen

Hobies

ver-

mißter

14er

Ranglisten-Gewinner

'78

Manfred

Störig

(Handbuch

Seite

103)

hat

Hallo, wie geht es Euch denn so? Wir sind schon wieder umgezogen:

Fürstenbarger Str. 104, 3470 Höx- ter, Tel. 05271/2006. Hoffentlich zum letzten Mal. An Segeln ist im Augenblick nicht zu denken, da wir erst unser Domizil renovieren müs-

sich

endlich

gemeldet:

sen.

Aber

dann!

Viele

Grüße

an

alle,

die

wir

kennen

 

Gisale

und

Manfred

Störig

Manfred

hat

as

jetzt übrigens

zum

Bezirks-Schornsteinfegermaister

ge-

Pfingsten wr Sylt

Am Samstag ging die Post gleich richtig ab: Bei 6 Wind- stärken wurde Lumpi,auf aussichts- loser Position auf der Startlinie entlangträumend,Zeuge, wie .der 1. Vorsitzende der SRG einen Nullstart auf Backbord machte, während der 2. Vorsitzende einen Nullstart auf Steuerbord machte, und das alles an der selben Stel- le. Der 2. kenterte, der 1. trieb hinter der ]'ahne der Linie, und

Lumpi

fuhr einen Start-Ziel-Sieg

nach Hause.

Das war-'s dann aber auch schon, die weiteren Wettfahrten dominier- te Dier .k Reinhard, der später mit der Idealnote 0 auch Gesamt- sieger vor Sauer/Büsing, Schlech- ter/Lange, Kröger und Möller wurde.

Der Wind~lieb am ersten Tag bei 5-6 Bft, !laute dann aber Sonn- tag ab auf etwa ~ windstärken. Altred Böck,als Regattaleiter, Wind,Welle,Tide, Startlinie und Tonnenpositionen harmonierten hervorragend und ließen die Ge- samtveranstaltung, . an Land or- ganisiert und moderiert von Louis Pröve, Archie und Jochen Schwar- za~, zu einem Ereignis gelingen, auf dessen Wiederholung im näch- sten Jahr man sich schon heute freuen kann.

Zahlreiche Sponsoren ermöglichten ein tolles drumherum als Rahmen- programm und machten diese Ver- anstaltung eigentlich erst mög- lich.

Bei der Aktiven-Segler-Tombola am Schluß konnten noch 1 Trocken- anzug, Bier, Champagner und Sig- nalschußgeräte sowie weitere wertvolle Preise abgestaubt werden.

brecht.

Glückwunsch!

Und

auf

das

"Aber

dann!"

freuen

wir

uns

alle!

Neben

allen reinen Regatta-Akti-

Redaktion

Raumachots

 

vitäten ist das Segelrevier aber auch an den Tagen vor und nach der Regatta (die jeder nach "Mög-

Raumschots Echo lichkeit einplanen sollte), echtes Erlebnis: ein zwischen dem - mitten von Korallenriffen und

Raumschots Echo

Raumschots Echo lichkeit einplanen sollte), echtes Erlebnis: ein zwischen dem - mitten von Korallenriffen und ande-

lichkeit einplanen sollte),

echtes Erlebnis:

ein

zwischen dem

-

mitten von Korallenriffen und ande-

70

km vor

Jakarta

gelegen

-

in-

Fischstand im Lister Hafen,

den

ren

Inseln eine

Hütte unter

Kokos-

Seekühen auf der Wattseite,

einem

palmen gernietet haben.

Wir verbrin-

Katamaranritt nach Römö zum Pöl- ser essen, einem Besuch bei den Seehundbänken oder einem Wein in der Schweinebucht liegen viele schöne Stunden.

Jörn

Rendsburg

(Lump!)

Köpcke

Indonesien

Nachdem wir

bezogen haben und unser Umzugsgut

aus

Es

läßt sich hier

Vor allem, nachdem wir uns auf ei- ner richtigen kleinen Südseeinsel

inzwischen unser Haus

angekommen und aus-

Deutschland

gepackt ist,

sieht die Welt hier in

schön

aus.

Indonesien auch ganz

leben.

gen dort

fach

Um dorthin zu gelangen, haben wir uns an einem Schiff (Fischkutter) beteiligt, das verschiedenen Part- nern gehört. Mitte nächster Woche werden wir unsere Segelausrüstung, sprich: Hobie 16 und 2 Surfboards, mit diesem Pott auf die Insel ver- frachten. Unser Cat ist dann ,der 4. Hobie 16, der auf der Insel stationiert ist.

jedes

2.

Wochenende

-ein-

herrlich!

So

langsam kann man also daran

ge-

hen,

eine eigene Hobie-Flotte

zu

gründen.

ständig an windgeschützter Stelle

im Wasser

Die Boote

sind übrigens

scheinbar

festgemacht;

ohne

Probleme.

 

Wer

von

den

Hobies in

Deutschland

Infos über

sich gerne an mich wenden.

Eugen

Indonesien möchte,

Dieterle

kann

c/o

PT Bayer

Indonesia

POB

2507

Jakarta/Indonesien

Dieterle kann c/o PT Bayer Indonesia POB 2507 Jakarta/Indonesien --------~H~a-~-e-a~H~o~b~ie~D~a~~ /10
Dieterle kann c/o PT Bayer Indonesia POB 2507 Jakarta/Indonesien --------~H~a-~-e-a~H~o~b~ie~D~a~~ /10

--------~H~a-~-e-a~H~o~b~ie~D~a~~

/10

Obmann: 61~ (Durchw. g) 1 0222/552178 (p) 1 Arbeitergasse Herbert Gradl 1 14/10 1 Tel.

Obmann:

61~ (Durchw. g) 1 0222/552178 (p) 1

Arbeitergasse

Herbert

Gradl 1

14/10 1

Tel.

1050

0222/6616

Wien.

Schriftführer und Raumschots-Redaktion Österreich:

Dr.

(Durchw. g) 1 0222/846743 gasse 49/2/9 1 1130 Wien .

Christoph

Essler 1

Tel.

0222/732551/216

(p) 1

Fasanengarten-

••

Int. Osterreichische Bestenermittlung im Hobie 16

Die vom 6. - 9.6 .85 stattgefundene internotiono le ISsterreichische Bestenermittlung fUr die Klasse Hobie 16 wurde vom Union Yacht Club Neusiedl fUr 25 Hobie 16 und parallel dazu fUr 17 Tornados durchgefUhrt.

Die Anwesenheit von 5 prominenten deutschen Mannschaften und die erstklassige

Durchführung gibt Anlaß, den

00 Stand der Dinge 00 festzustellen.

Hobie-Segeln gibt es in Österreich seit 1973. 1976 begann in bescheidenem Maße die Regattatätigkeit. ln der Zwischenzeit wurden von den wenigen eifrigen Hobie- besitzern houptsöchlich om Neusiedlersee Kenterübungen durchgefUhrt, sodoß sich daraus eine gute Bootsbeherrschung entwickelte.

Zum Zeitpunkt der beginnenden Regattatätigkeit konnte vor allem Ube~ Deutschland die weltweite Segelerfahrung auf dieser extremen Bootsklasse von den Österreichern Ubemommen werden. Das Ergebnis war trotzder kurzen Entwicklungszeit eine gute Bootsbeherrschung und diese war besonders deshalb notwendig, da, wie in der Zwischenzeit allgemein bekannt, der Hobie 14 und der Hobie 16 bei viel Wind sehr schwer beherrschbar sind. Besonders dns Segeln mit 2 Trapez war in den späten 70 er Jahren eine einmalige Erscheinung, womit auf keine Erfahrung von anderen Boots- klossen zurUckgegriffen werden konnte. Heute scheint es selbstverstöndlicll, daß auch ein Steuermann im Trapez fahren kann und somit hat auch die Tomodeklasse dieses Uberous reizvolle und attraktive System übernommen.

Der heutige Stand der Dinge zeigt ei_ne ausgefeilte Segeltechnik fur weltweit ca. 150.000 Boote.

Die extremen Anforderungen an Steuermann und Vorschaler hatten zur Folge, daß in ÖSterreich und auch internotio!"!,ol aus Hobie-Steuerml:innem erstklas~ige Tomode- seglerhervorgehen konnten. Für Osterreich sind hiebei besonders zu nennen Norbert Petsehe I als Olympiotei lnehmer und dje Brüder Hagara.

Die interncitionol rasc.he Weiterentwicklung der Hobieklossen ist derzeit nur in geml:ißigter Form auf ÖSterreich zu übertragen, wird jedoch im nl:ichsten Jahr durch die Europameisterschaft in Neusied I o/See einen sehr krl:iftigen Vorwl:irtsschub er- holten.

Angesichts der im nl:ichsten Jahr geplanten Europameisterschaftom Neusiedler- see fand die heurige internationale ISsterreichische Bestenermittlung statt. Um die Teilnehmer richtig zu testen, hatte der Wettergott olle Varianten vorbereitet. So fand am 1. Tag eine ausgesprochene leichtwindfahrt stott. Die unter diesen Ver- hC!Itnissen sehr drehenden Vlinde waren auch vorhanden, sodaß sich Mannschaften mit dem besten Gefühl für die richtige Seite bewClhren konnten.

Am -2. Tag konnte absolute Windstille geübt werden 1 sodaß am 3. Tag Windst1:1rken über 6 richtig überraschend .kamen. Diese 3. Fahrt brachte viele Kenterungen mit sich, sodaß die geschulten Überlebenskünstler bzw. Schwerwetterspezialisten ihr Können unter Beweis stellten. Die übrigen Fahrten fanden bei mittlerem bis starkem Wind statt und brachten neben einem harten Wettbewerb auch reines Segelvergnügen.

Unter diesen Verhöltnissen war es klar 1 daß die beste Allroundermannschaft Kitz- müller/ Kitzmüller den Gesamtsieg erringen konnte. An 2. Stelle und als bester Deutscher konnte sich die Mannschaft Klein/Klein plozieren, wobei sie ihre wahre St1:1rke in den letzten beiden Fahrten sehr deutlich durch jeweils einen Sieg demon- strieren konnte.

Die zweitbeste ISsterreichische Mannschaft ist für die Hobieklosse besonders erfreu- lich, da der Steuermann Kraus der jüngste Teilnehmer bei der ganzen Regatta war und mit dem Hitesten Boot den guten Platz erringen konnte. Die Mannschaft Kraus/ Hand I hat damit wieder einmal bewiesen, daß es nicht so wesentlich vom Boot ob- höngt, sondern hauptsHehlich von Taktik und Technik.

Als ntlchster Österreicher wurde die Mannschaft Grodi/Grodl gewertet. Bei dieser hervorragenden Mannschaft ist aus den Einzelergebnissen, wie schon oft, ersicht- lich, daß man mit fehlendem Instinkt für die richtige Seite oder anders ausgedrUckt, mit mangelndem Glück, doch nicht ganz vorne sein kann.

FUr die schwierigen Wind- und Wetterverhl:iltnisse war der Veranstalter, der Union Yacht Club Neusied I naturlieh nicht zustöndig ober dafür für die ausgezeichnete Wettfahrtleitung. Für die Disziplin der Segler ist besonders zu· vermerken, daß keine einzige Protestverhandlung notwendig war.

Die internationale ISsterreichische Bestenermittlung der Hobieklosse wurde gemein- sam mit einer Regatta der Tornadoklasse durchgeführt und war eine eindrucksvolle Veranstaltung des Kotamoransegelns.

Ergebniss~

1.

Kitzmüller/Kitzmüller

(G)

(G)

2. Klein/Klein

3. Szameitat/Blum

4. Kraus/Hand!

Gradl/Gradl

5.

36,4

6.

Schiebl/Schiebl

44,7

7.

Hinarik/Hinarik

49,4

8.

Hinarik/Altenberger

59

9.

Hiebl/Stiegler

64

lo.

Zelinka/Zelinka

70

71

75

80

81

Österreichs Beste: "Gold" fUr Ehepaar KitzmUller (Mitte); "Silber" fUr die Kleins aus SUdwest
Österreichs
Beste:
"Gold"
fUr
Ehepaar
KitzmUller (Mitte);
"Silber"
fUr
die
Kleins
aus
SUdwest
(rechts);
"Bronze"
fUr
die
Crew
Szamei-
tat/Blum
(G)
Preise
einmal
anders

Abends

und

saß

man

gernUtlieh

beim

Heurigen

beim

Bier

BegaHaberichte

Schwerpunktregatta im Yachtclub Breitenbrunn am 15.u.16.6.85~

0 -

§ Windstärken -

1.MinarikiMinarik

2.GradliGradl

3.Radll

1 Wettfahrt

Schwerpunktregatta in Weiden vom YES am 22.u.23.6.85:

2 Wettfahrten Ergebnisse siehe EDV Ausdruck

Von beiden Regatten gäbe es interessantes

schreiben die KV -

zu berichten,aber leider

Mitglieder keine Berichte.

3.KCA - Regatta am 24.u.25.8.85 (Ersatzschwerpunkt)

- Eine neue Siegermannschaft(Gottwald I Spiehs) hat sich empfohlen! Der leider nur sehr selten antretende Hobie-Wirt Gottwald hat ein- drucksvoll bewiesen,daß seine bisher guten Regattaergebnisse kein Zufall w~en. 3 - 1.Plätze,2 - 2. Plätze. Wir hoffen,daß wir diese Mannschaft öfters am Start sehen werden,da es für uns alle gut ist,wenn neue,starke Mannschaften die anscheinend

festgelegten Positionen durcheinanderwirbeln.

1

5 Windstärken -

5 Wettfahrten

1.Gottwaldl Spies

2.Prassl I

3.Gradl IGradl

4.Minarik I

5.Radl I

6.Vesely I

Vesely

Heiniach

Minarik

Minarik

?.Kitzmüller I

Malotez

8.Liebscher I

Liebscher

9.Michalek I

Michalek

Langstreckenwettfahrt am 8.9.85:

1o.Schiebel I

11.Hiebl I

12.Wallner I

13.Stibitzhofer IEichberger

14.Emich I

15.Zornija I

Schmidt

Stiegler

Beranek

Brunner

Pohle

16.Palliard~ /Palliardi

1?.Wolfram I

Hahn

2

-

6,5 Windstärken

(Rund um den Neusiedlersee ca.36 km)

1.Zelinka I

Zelinka

6~Liebscher /Liebscher

2.Minarik I

Doppan

?.Essler I

Vacher

3.Gradl I

Gradl

8.Bmich I

Brunner

4.Kitzmüller I Malotez

5.Jakobowitz I

Klein

9.Stoits /Köhler 1o.Schiebel ISchiebel

Bei streckenregatta am die "Jung"-Hobie- der 8.9. Lang- kamen Segeler Stoits/ Köhler auf Platz 9

Bei

streckenregatta

am

die "Jung"-Hobie-

der

8.9.

Lang-

kamen

Segeler

Stoits/

Köhler

auf

Platz

9

Trotz großer Kälte war die Stimmung bei der Langstrek- kenregatta gut Regatta Breitenbrunn: Gruppenbild
Trotz
großer
Kälte
war
die
Stimmung
bei
der
Langstrek-
kenregatta
gut
Regatta
Breitenbrunn:
Gruppenbild
mit
Damen;
trotz
Windstärke
8
das
Lachen
nicht
verlernt

--15

Endlich wieder einmal eine ~ Rundei "Herrlich".Start bei mittleren

Winden,dann stark abflauend bei Breitenbrunn.Als wir uns in günstiger Position liegend mit einem taktischen Schlag bei Breitenbrunn fast ans Ende des Feldes manövrierten,dachte ich nur mehr: - Dabeisein ist alles - !An der Spitze Zogen Zelinka/Zelinka (mehr als 5oom vor uns liegend ) Richtung Rust,verfolgt von Schiebel/Schiebel, der alles versuchte,aber an den Zellis nicht vorbeikam.Je näher Richtung Rust umso mehr Wind.In der Ruster Bucht ca. 6,5 Windstärken

und glattes Wasser- ab

neben den Zelis 4o km/h.Als wir den Ruster Schoppen rundeten,sah ich. die 5 fUhrenden Mannschaften in Postmarkengröße,aber jetzt kam eine ca.17 km lange Raumstrecke.Die Wellen standen ungünstig zur Fahrt- richtung und wir wurden geduscht wie nie zuvor.Zeitweise kamen Kellen auf das Schiff,daß es mich fast herunterspülte.Pia,hinter mir im Trapez,stand aber wie angeschraubt und so schafften wir auch einige kurze Tauchübungen des Leeschwimmers.Kitzmüller,seit Rust immer ca. 5o m vor uns~ebenfalls nichts verschenkend,rasten wir Richtung Poders- dorf.Bei halber Strecke hatten wir bereits 3 Boote eingeholt.Im ·Wind- schatten der Bauminsel (nach Podersdorf) gab es eine ganz kurze Er- holungspause aber dann kam es um.so härter fÜr die letzten 2 km. Dabei erwischte es leider Altmeister Schiebel,in 3.Position liegend, verpaßte er seinem neuen Segel eine Schlammpackung.Wir hatten Glück,

daß Kitzmüller Probleme mit der Ruderanlage hatte und bei einer plötzlich einfallenden Böe das Schiff kurz nicht unter Kontrolle hatte,so wurden wir noch 3.

wie die

Post ••• IDas Begleitmotorboot · fuhr

Ein herrlicher Segeltag

lebnisi!Ganz besonders hervorzuheben ist die Leistung der jüngsten

( obwohl

saukalt),ein herrliches Segeler-

Teilnehmer Stoits / Köhler.Diese hatten bisher nur eine theoretische Einschulung,sowie relativ kurze Vorschotererlebnisse mit mir am Samstag bei 6 - 7 Windstärken.Am Sonntag aber stiegen sie voll ins Hobiegeschehen mit ein und sind trotz Kenterung ab jetzt begeisterte Hobie Segle~.Ich wünsche ihnen noch viel Spaß und Erfolg!

Herbert Gradl

und sind trotz Kenterung ab jetzt begeisterte Hobie Segle~.Ich wünsche ihnen noch viel Spaß und Erfolg!

Hobie 16 EM '86 auf dem Neusiedler See

Vorläufiges Programm für Hobie Cat 16 EH v. 1986 05 31 bis 19B6 06 07 Stand per August 19B5

Fr.

Sa.

So .

30.5.B6

31.5 . B6

01.6.B6

Mo. 02.6.B6

Oi. 03.6 . B6

Mi. 04.6.B6

Do. 05.6.B6

Fr. 06.6 . B6

Sa. 07.6.B6

12.00

bis

1B.OO Uhr

-

Einschreibung f.Qualifikat-ions- regatten

· oB . OO

bis 10.00 Uhr

-

Einschreibung f.Qualifikations- regatten

14.00

bis 17.00 Uhr

-

Einschreibung f . Mannschaften

vorqualifizierte

13.00

Uhr

Erster Start der Qualifikations-

 

wettfahrten

(2-3 Wettfahrten/

B-Flotte)

09.00 bis 14.00 Uhr

-

Einschreibung d.

vorqualifizierten

 

Mannschaften

 

-

1-4 Qualifikationswettfahrten (B-Flotte)

Abends

Eröffnungsbankett (Begrüssung

durch den Bürgermeister)

und Be-

kanntgabe der qualifizierten Mann-

schaften

(Aufstieg in A-Flotte)

sowie Vergabe der Bootsnummern für die Halbfinalläufe

Halbfinalwettfahrten (A-Flotte) + 1 Wettfahrt B-Flotte

Abends

-

Treffen am Strand mit Umtrunk + Buffet für Bekanntgabe der für das Finale qualifizierten 36 Mann- schaften

02 . 00 bis 03.00 Uhr

-

Finalwettfahrten (A-Flotte) + 1 Wett- fahrt für B-Flotte

-

2 Finalwettfahrten

(A-Flotte)

 

+ 1 Wettfahrt B-Flotte

Abends

Siegerehrung in der Arena beim Hallenbad

Abends

-

Abschlußbankett

Siegerehrung in der Arena beim Hallenbad Abends - Abschlußbankett Österreichische Hobie Cat Klassenvereinigung

Österreichische Hobie Cat Klassenvereinigung

Siegerehrung in der Arena beim Hallenbad Abends - Abschlußbankett Österreichische Hobie Cat Klassenvereinigung

Egon Hobiemann war

nicht mehr im Clubhaus des RSCZ. Das wäre gar nicht besonders auf- gefallen, aber ·als er wieder auf- taucht, wird er wegen seines Äußeren allgemein bestaunt.

Am auffälligsten ist der wild-

wuchernde Bart,.

rasiertes Gesicht umrahmt.

fällt ein schreiend gelber Pulli

ins Auge,

14 Tage

lang

der sein glatt-

Dann

auf dem die Worte

"Moonshine Crew" prangen.

Schließlich geht Emil ungewohnt breitbeinig und schwankend zu

einer Zeit,

zecht au sein pflegt.

das

Er hat,

Dickschiffseglern etwas auf die

Sprünge geholfen.

dringend einen exzellenten Tak-

tiker gesucht und da sei man auf

ihn

Enorm, . was "Also ich.

wäre,

ganz altl" Zum Abschluß der Schil- derung seiner Heldentaten meint er indes zu aller Verwunderung, daß dies vorläufig sein letzter Ein- satz auf diesem Gebiet gewesen

sei.

3 Wochen

wo

er noch nicht

Schnell

er,

den

be-

ist

Rätsel

gelöst.

so verkündet

Man habe

gekommen.

er gebracht habel

wenn ich

nicht

gewesen

althllt:ten d1e da ausgesehen,,

später macht

ein

Gerücht

im RS·cz die

Runde.

hat ihrer besten

Denn Hilda,

Egons Frau,

Freundin Christiane Moseler unter

Kurz entschlossen heuerte er an,

denn in Hamburg, bei Onkel ~ugust und Tante Elfriede, gefiel's ihm gar nicht. Immer nur herum-

sitzen und allerlei

das

Flasche Bier gab's.

konnte

alleine machen, schließlich wa-

ren

Tante.

Egon ging also an Bord, wo ihm

eröffnet wurde, daß er zur Vor-

schiffscrew gehöre.

rer Job war nun sicher nicht nach

seinem

nach dem Krach,. den

wegen seines Entschlusses be-

kommen

nicht

So

ersten Wettbewerb,

welcher gleich

als Langstrecke über 140 Seemeilen führte.

Es

nervte ihn. Nicht einmai eine

Familiengeschichten anhören,

rUhrselige

Nein,

das

sein Ehegespons Hilda

ja

Onkel und ~

~

es

Solch :niede-

aber er

konnte

er mit Hilda

mehr

zurück.

zu~

Geschmack,

hatte,

er also

fuhr

mit hinaus

dauerte

nicht

lang,

und

die

Besatzung machte große Augen

über Egon.

nach

Instrumente entschied

und Egon beauftragt

schwand

Denn

als

der Skipper

intensiver Beobachtung der··

er

"Genua21"

ver-

wurde,

zwar bereitwillig,

doch

passierte erst mal nichts.

Dann tönte

herauf

Auf die

Dusselt" dauerte es nochmals

fast

zum Entsetzen

der Hals

es kläglich

ist

von unten

es

denn?"

du

der

"we1cher Sack

Antwort

"Steht drauf,

Dann

aller

erschien

5 Minuten.

dem Siegel

strenger Vertraulichkeit

Genua,

welche Egon ausgepackt

einiges von Egons Ausflug in die

hatte.

Den Rest

des Segels

stopf-

Seesegelei erzählt.

von Egons Clubkameraden und Hobie-

aber ist

Flottenkapitän Klaus Wegner.

Danach ist

Egon auf

gesegelt hat.

Verwandtenbesuch in Harnburg war,

Diese Freundin

daß

er nämlich auf

wiederum die Frau

immerhin wahr,

~esagter "Moonshine"

Als

te er hinterher,

abgezogenes

als

wäre

Bettlaken.

es

ein

Jetzt wußte jeder, garantiert nicht war!

was ~gon

ein

"erfahrener Hochseesegler",

als

den

gegeben hatte.

er

sich beim Anheuern aus-

Anschließend

hat er einen Abstecher nach

machte Egon auch noch das

Genua

Helgeland gemacht.

I-Fall los,

ehe die

Genua

2 auch

Dort

Hafen,

eben mal ansehen wollen.

er eine Lautsprecherdurchsage,

auf der

gen beginnenden Regatten noch dringend - ein Mann gesucht wUrde.

lagen eine Menge Yachten im

und die hat

er

sich nur

Da hörte

daß

"Moonshine" fUr die Mor-

sollte

Profilvorstag gleich nebeneinander Platz

Fortan durfte Egon an keine Strip-

eigent-

nur angeschäkelt war.

er auch wissen,

Woher

in

so

daß

einem

2 Vorsegel

hatten.

pe mehr ran,

und

ihm war's

lich recht, denn seine Fähigkeiten

lagen schließlich nicnt

den

wasser

absieht,

welches al~e

Gliedmaßen,

sondern im Kopfl

soffen,

das

Egon indes

stand-

So begann

er munter mit Beiträgen

haft ablehnte.

zur richtigen Starttaktik

Schiffsführung mitzumischen.

Aber der Skipper und sein Adlatus mißachteten Ego.ns Meinung total, und als er seine Ratschläge all- zu penetrant vortrug, wurde er barsch .zurechtgewiesen: "Merk Dir mal: wir sitzen hier nicht im Korsar auf deinem heimatlichen Teich I"

Korsari Teichl Korsar ••• wo er

in der

doch den

segelt •••

Teich ••• Wo doch der ZUlpicher See die besten thermischen Winde zwischen Dortmund und Aachen hat •••

Renn- und Strandkatamaran

legendären Hobie 14-

Solche Beleidigungen brauchte er sich nicht gefallen zu lassen.

Egon

daß diese

Bande schon Schiffbruch wUrde ohne seine T~ktik.

zeugt,

erleiden

zog

sich zurück,

fest über-

eingebildete

Die zu beobachten,

dings wenig Gelegenheit.

erste Teilstrecke mußte aufge-

kreuzt werden,

schralenden Wind wurde gewendet

hatte er aller-

Die

dem

Egon kein

hatte er

und bei

Damit

daß

wie in

Unheil anrichten konnte,

beim Wendemanöver ausschließlich

dafUr zu sorgen,

der Genua ohne hängen zu bleiben

von einer Seite langte.

die

der Jolle.

das Schothorn

zur anderen ge-

Sege~,

15

an

Dann hatte

er

der

Zahl,

unten neu zu stauen,

immer

riach Luv,

und das

natUrlieh

alles

im Trab.

Denn der Skipper keifte

unentwegt,

augenblicklich klappte.

Einmal unterstellte

daß

Insel bevölkern wUrde,

die paar Segel von Backbord nach

Steuerbord geräumt" hätte.

hieß es wieder,

Luvkante,

essen,

Egon mach dieses, jenes.

Erfrischung gab es gar keine,

wenn man von den kalten

duschen und dem labbrigen Mineral-

Seewasser-

sobald etwas nicht

er sogar,

"etne alte Oma eine ganze

ehe Egon

Dann

Egon auf

die

Egon mach mal was

zu

Genua packen.

Egon die

Egon mach

20

Als der Durst aber gar· zu schreck- lich wude, ließ Egon nach der Wende erstmal das Segelstauen sein und wühlte sämtliche Stau-

räume durch;

sehnten Bier kamen immer nur Was-

serflaschen zum Vorschein - mal mit und mal ohne Kohlensäure.

So

den hinein.

überhaupt keinen,

seiner Freiwache ließ der Skip-

per,

so

Schreien,

knarren kein Ende nahm.

Wie sehnte

Elfriedes Sofa,

das Paradekissen mit der aufge- stickten Einladung"Nur ein Viertel- "

doch statt

dem er-

ging das

bis

in die Abendstun-

Schlaf kriegte Egon

denn während

unentwegt

dieser Hektiker,

Segel wechseln,

daß das

Trampeln und Winschen-

er

sich da nach Tante auf dem immer

lagl

stündchen

Als

endlich die Ziellinie erreichten,

war von Egon nur noch

sie am darauffolgenden Abend

ein Häuf-

chen El~nd zurückgeblieben.

Denn

am frühen

Morgen kam erstmal

eine

Gedümpel

in der See schlug ihm zuerst auf

den Darm.

das Pumpklosett

ohne vorher das Seeventil

öffnen.

Die Freiwache, die gerade von

hätte ihn daraufhin

wenn

oben kam,

mit Sicherheit gelyncht,

es auch nur noch eine Minute dort

sie

mehrstUndige Flaute.

Das

Da machte

zu

er den Fehler, benutzen,

zu

unten ausgehalten hätte.

krönende Abschluß kam,

dem pletzlich ganz kodderig ge- worden war, mit dicken Backen den Niedergang hochkam und quer

über das Deck kotzte.

Das war dann der Auslöser

Beendigung von Egons Hochseekar-

riere:

Der

als Egon,

für die

Als man nämlich nach Ziel-

durchgang an der Pier

hatte und endlich das ersehnte

Bier angefahren wurde,

Skipper nur trocken:

hast noch das

Da sah dieser rot: "Ich bin doch

nicht euer Fips 1" Sprachs,

festgemacht

meinte der

"Egon, du

Deck zu schrubben I"

drehte

i

ab und ward nicht menr gesehen.

Den Rest des

er in Hamburg bei Onkel August

und Tante Elfriede.

Wettbewerbs verfolgte

Auf

dem Sofa

liegend,

Viertelstündchen"

die Zeitung vor der Nase.

das Kissen

"Nur ein im Genick und

verfolgte Auf dem Sofa liegend, Viertelstündchen" die Zeitung vor der Nase. das Kissen "Nur ein im

SWISS

14

I&

18

HOBIE-CAT NEWS
HOBIE-CAT
NEWS

Offizielle

Hoble

Cat - Mitteilungen

aus

der

Schwel~

Flottenchef: Frank Buchholz, Tel. 064/244651, Hans - Hässig-Str. 1, 5000 Aarau

Pflogstregatta in Crans

Nur

Crans. Am Samstag konnte wegen Windmangel kein einziger Lauf gesegelt werden . Am Sonntag wurden 3 abgekürzte Läufe gewertet, welche einmal mehr dieses Jahr, bei sehr schwachen Winden durchgeführt wurden und man sich in der prallen Sonne sehr stark zusammen nehmen musste, um die Läufe durchstehen zu können.

in

14

HC

16

und

5

HC

18

trafen

sich

zur

traditionellen

Pfingstregatta

Der

erste

Lauf

am

Montag

glich

jenen

vom

Sonntag .

Der

Wind

frischte

jedoch

glücklicherwe i se

auf

3

-

4

Bft .

auf,

sodass

wenigstens

der

lezte

Lauf

bei

guten Verhältnissen

Die

entsprechend nicht allzu lang. Nur wünschte sich manch einer die Kreuz- und

Leetonne rund 100 m weiter vom Ufer entfernt, da die Winde hier unter Land

sehr unregelmässig und stark drehend sind .

Nach dem üblichen und gemütlichen Grillabend auf dem Clubgelände am Samst_ag, luden Liza und George-Claude alle auf eine, wie immer lässige "Hobie-Night- Party" zu sieh nach hause in Crans ein .

Umständen

gesegelt werden konnte .

wie

immer

gut

Regatta

war

organ i siert,

die

Kurse

den

1986 findet die Regatta am Wochenende nach Auffahrt statt, da die SM an Pfingsten ist. Ich würde mir jetzt schon dieses Datum reservieren, denn die Fahrt nach Crans, ihr könnt es mir glauben, lohnt sich auf jeden Fall.

Schweizer Meisterschaft

16. - 19.5.1985

HC

schnellsten Hobie-Segler der Schweiz zu ermitteln.

Unsere Hoffnung, am Bielersee gute Windverhältnisse anzutreffen, ging leider nicht in Erfüllung, da sieh ausgerechnet an diesem Wochenende eine flache Druckverteilung über Europa breit machte.

Lediglieh am Samstag konnten vier Wettfahrten bei schwachen Winden gesege 1t werden. Die Versuche, am Donnerstag sowie Sonntag, Regatten zu segeln, missfielen leider . Den Freitag konnten wir voll und ganz der Sonne, dem Essen, Wein und der Disco-Night widmen, sodass der grösste Teil der Hobieaner am Samstag früh etliche Mühe hatte, ihre dicken Brummschädel zu heben um recht- zeitig die Segel gehisst zu haben. Bereits um 9 . 00 Uhr nämlich ertönte das schrille Auslaufsignal. Dank dieser frühen Zeit konnten wir die vier Läufe

In

La Neuveville,

um die

am Bielersee,

traten dieses Jahr 6 HC 14,

27

HC

16

und

16

18 an,

Hobietypen, beobachtet in I der Schweiz

Hobietypen, beobachtet in I der Schweiz 23

segeln,

werden musste .

obwohl

der letzte

Lauf be i eher fraglichen Bedingungen durchgestanden

Di e

organisiert,

und gar nicht zufriedenzustellen waren .

SM wurde

durch

obwohl

den

es

Segelclub

wieder

mal

Bordee

(wie

de

immer)

Trib o rd

in

Leute gab ,

Neuveville ·gut

die scheinbar ganz

La

Den Siegern sei

an dieser Stelle recht herzlich zu ihrem Erfolg gratuliert:

HC 14:

Jean PhiliDe Privat

HC 16:

Ratmond Cattin und Christine

HC 18:

Jean Belda und Natascha

Die Ränge unserer Flottenmitglieder:

HC 14:

6 .

Rang

Rang

Andreas

HC

16:

2 .

Peter und Hanspi

 

10

. Rang

Frank und Stini

12.

Rang

Walo und Barbara

13

. Rang

Marcel

und Denise

19.

Rang

Thuri und Regi

22.

Rang

Beat und Dani

26

. Rang

Urs

und

?

HC

18:

2. Rang

Fritz und Pia

 

12 . Rang

Wo lfi und

Dani

Die SM 1986 findet übrigens in Morges an Pfingsten statt.

Regatta auf dem Genfer See

WIND UND SONNE,

war's

FLAUTE UND REGEN

am 24./25.

in

organisierten Regatta .

So

Genf

August 1985,

an

der,

von

der

Societe Nautique

Dank

den

ausgezeichneten

Verhältnissen am Samstag,

mit

4

-

6

Bft . ,

konnten 3

Läufe bei

herrlichem Wetter gesegelt werden . Am Sonntag wurde wegen Windmangel

kein einziger Lauf ausgetragen.

Die

freie Getränke

Genf bei der Nautique .

Schade, scheinen Trend an .

die

etc.

Regatta

dass

und

das

ganze

Essen,

Drum

und

Sonntag,

wieder einmalig, wie eigentlich immer in

Dran,

gerade

Aperitif

am

übermässig

erwachen .

Samstag

war.

Hoffentlich

und

zum

die

Hobie

war

nicht

Beteiligung

14

wieder

Erfreulicherweise

dieser

langsam zu

hält

l:bbie-Cat 18

1.

Be1da/Poulianovsky

721)2

2.

Avventi/Awenti

7421

3.

Martin/Martin

7446

4.

Picenni/Perrin

7008

l:bbie-Cat 16

I:-

Cattin/Thiersbier

75916

2.

-

Sutter/Mu11er

734g9

3.

r.t>rel/Hermangeat

76946

4.

Jost/Auer

77219

0.0 pts

CVN

4.8

SNG

8.1

SNG

12.0

YCB

2.9 pts

YCG

7.2

14.0

YLSNG

15.9

5.

Luthy/Luthy

16.0

6.

khho1z/Rusch

17.0

7.

Bamleli/Junker

23.0

8.

23.0

9.

Brunner/Bnmner

23.5

10.

Grand d' Hauteville/ Martin-Achard

28.3

11. Otiodoni/CUdet

30.5

12. Aubry/Feigenwinter

Cottier/Villi

31.5

13.

36.0

Hobie-Cat 14

1.

Brodbeck

2.

Grange

3.

Privat

4.

5.

Paguier

Erti

1.6pts

6.6

9.6

10.8

11.9

NUR

NOCH DREI

(3)

REGATTEN BIS

ZUM WINTEREINBRUCH

!

!

!

!

!

!

!

E I ( 3 ) REGATTEN BIS ZUM WINTEREINBRUCH ! ! ! ! ! ! !

Biel - Zuerisee - Crans

ALSO LEUTE, MACHT EUCH AUF DIE HOBIE-RUEMPFE UND NUTZT DIE LETZTEN GELEGENHEITEN DARAN TEILZUNEHMEN ! !

VORALLEM FUER DIE REGATTA IN LACHEN AUF DEM ZUERICHSEE ERWARTE ICH EINE REGE TEILNAHME UNSERER FLOTTE ! ! !!

DENN ES WAERE DOCH SCHADE, WENN DIESE REGATTA WEGEN ZU GERINGER TEILNAHME DER HOBIES, AB 1986 FUER HOBIES NICHT MEHR STATTFINDEN WUERDE ! ! ! ! DENN AUF UNSEREN WUNSCH HIN WURDE DIESE REGATTA IN DEN HERBST VERLEGT, DA DANN MIT BESSEREM WIND ZU RECHNEN IST. ALSO, HELFT MIT DIESE REGATTA IN DER DEUTSCHEN SCHWEIZ = UNSER HEIMREVIER AUFRECHT ZU ERHALTEN

IN DER HOFFNUNG EUCH AN WIND.

EINER

DER REGATTEN

ANZUTREFFEN ,

HOBIE- , MAST- +
HOBIE- , MAST-
+

SCHOTBRUCH

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Zur lnt. Deutschen Klassenmeisterschaft

für Hoble 16 in Berlin

Mit dem Hobie durch die Mauer?

• Die Mauer zwischen West-Berlin und der DDR könnte ein biSchen durchlässiger werden - wenn auch nur von West nach Ost. Es geht um neue Freizeitmöglichkeiten für die eingemauerten West-Ber- liner, auch um neue Segelre- viere für die Berliner Hobies.

Je wolkenloser der Himmel,

je

'strahlender die

Sonne,

desto

größer

ist für manche der Schock:

her,

fahren

In scheinbaren Beiläufigkelten

einem einsamen Waldstück

können.

kommt gleichwohl täglich

zum Vor-

schein,

daß den Berlinern

das Grün

fehlt:

Nirgends werden soviele

Blumen gekauft, ·nirgends

soviele Hunde wie in der Halbstadt. Jogger und Dackel beginnen den Tag mit unfriedlichem Nebeneinander.

gibt es

Malerisch liegt

die

Havel,

hier

An heißen

Sommertagen schließlich

mehr Seenkette

als

Fluß,

unter dem

läßt sich dem Problem überhaupt

Flugzeug von Köln oder Frankfurt nach Berlin-Tegel.

nicht mehr ausweichen - der Wann- see ist dann so voll von Booten

Doch während die

lich an Höhe verliert,

Maschine allmäh-

die Stewar-

und

nen Fußes von einem Ufer ren hüpfen könnte.

Surfern,

daß man fast

trocke-

zum ande-

dessen die

letzten Kaffeebecher

einsammeln,

wechselt unvermittelt

Und gleichzeitig

liegen die Men-

das Bild: Abrupt,

wie mit dem Li-

schen noch Handtuch an Handtuch in

neal abgetrennt,

endet der Wald,

den

Parks der

Innenstadt,

wie

der

beginnt das steinerne Meer.

Zwei, drei grüne Flecken erkennt man noch zwischen dem Grau. Lächer- lich klein sehen sie durch das Ka- binenfenster aus, ansonsten nur Asphalt, Beton und Häuser, soweit das Auge reicht.

Es ist der Moment, in dem "Neu- Berlinern" für ein paar Minuten

· das

Herz

in die

Hose

rutscht:

Kann

man in diesen Häusern, deren Hin- terhöfe .sich ausmachen, wie ein

größerer ·Kamin,

Auf einer Insel der Geschäftigkeit, rundum abgeschnitten durch eine

Mauer von der Weite des Landes? ·

Später, nach der Landung, sieht die Stadt gleich wietler freund- licher aus, und die Berliner selbst .nehmen im Alltag kaum mehr wahr, daß sie rundum eingemauert _ sind, daß .sie nicht einfach nach- mittags zu einem abgelegenen Wei-

überhaupt leben?

"Hasenheide" oder dem

"Tiergarten",

in denen kein Tropfen Wasser für

Erfrischung sorgt.

Zwar hat West-Berlin noch immer so- viel"Natur" wie keine andere Stadt der Bundesrepublik: Ein Drittel der Fläche besteht aus Wäldern und Seen. Doch es reicht nicht für 2 Millio- nen Menschen, das Umland· läßt sich nicht ersetzen, auch nicht durch Kneipen und Kinos, Theater und Festivals.

All die Subventionen lösen das Pro- blem nicht, mit dem Trend zur Freizeitgesellschaft wächst es nur noch.

Wer Kinder hat, Sport treibt und es sich aussuchen kann, zieht nicht gerne nach Berlin. Unternehmen ver- zichten auf hohe Steuervorteile, weil ihre Manager - und mehr noch deren Frauen - den Freizeitwert von München oder. Kiel nicht missen