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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG für den Internetservice ADRESSDIALOG

§ 1 Allgemeines

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend

"AGB", gelten für die vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen der Deutschen Post AG - nachfolgend " Auftragnehmer" genannt- und ihren Kunden - nachfolgend " Auftraggeber " genannt für den Internetservice ADRESSDIALOG.

2. Rechte und Pflichten im Geltungsbereich dieser AGB kommen

durch Vertragsabschluss zustande. Für den jeweiligen Einzelauftrag gelten die auf den Internetseiten von ADRESSDIALOG erfassten Auftragsdaten des Auftraggebers, die nachfolgenden Bedingungen und die zum Versandzeitpunkt des

Mailings gültige Preisliste.

3. Abweichende Bedingungen sind schriftlich zu vereinbaren.

Entgegenstehende oder von diesen Allgemeine Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen des Auftraggebers haben keine Geltung.

§ 2 Leistungen

1. Der Auftragnehmer wird die von ihr geschuldeten Leistungen

gemäß den gesetzlichen und vertraglichen Bedingungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns erbringen. Die Leistungen umfassen insbesondere die Bereitstellung eines standardisierten, databaseoptimierten und verschlüsselten Verfahrens zur

personalisierten Mehrkanalansprache von Empfängern über Mailings und über das Internet mit Dialogkomponente und Online- Responsemanagement (ADRESSDIALOG).

2. Der genaue Leistungsumfang ist in der Leistungsbeschreibung

dargelegt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Erfüllung ihrer

Leistungspflichten durch Erfüllungsgehilfen ihrer Wahl wahrnehmen zu lassen.

3. Der Auftragnehmer wird Störungen ihrer technischen

Einrichtungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten so schnell wie möglich beseitigen.

4. Die Auftragnehmer hält nach Beendigung der Vertragslaufzeit

die hochgeladenen Adressdaten für die Dauer eines Monates

weiter vor.

§ 3 Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet,

1. die Auftraggeber-ID (Benutzerkennung) und das Passwort vor

dem Zugriff durch unberechtigte Dritte zu schützen; der Auftraggeber haftet dem Auftragnehmer für Schäden, die aus einer von ihm zu vertretenden unbefugten Benutzung dieser Daten durch Dritte entstehen;

2. dem Auftragnehmer unverzüglich, spätestens innerhalb eines

Monats schriftlich anzuzeigen jede Änderung der Auftraggeberdaten;

3. der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer alle zur Abwicklung

der vereinbarten Leistungen notwendigen Daten und Unterlagen, die zur administrativen, organisatorischen und technischen Vorbereitung und Durchführung der Leistung erforderlich sind, rechtzeitig vor Beginn der Leistung zur Verfügung stellen.

4. Die einzelnen Formatvorgaben an die vom Auftraggeber zur

Verfügung zu stellenden Daten (Dateiformate etc.) sind in der

Leistungsbeschreibung und den Internetseiten von ADRESSDIALOG geregelt.

5. Stellt der Auftraggeber die für die Bearbeitung des Auftrages

erforderlichen Daten und Unterlagen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht den Formatvorgaben entsprechend zur Verfügung, kann der Auftraggeber keinen Anspruch wegen fehlender, verzögerter oder unvollständiger Ausführung des Auftrages geltend machen. Seine Zahlungsverpflichtung für fehlerhaft produzierte bleibt bestehen, es sei denn, der Mangel hinsichtlich der Formatvorgaben war für der Auftragnehmer vorab feststellbar.

6. Der Auftragnehmer ist lediglich Diensteanbieter (Service-

Provider) i.S.d. Teledienstegesetzes. Für den Inhalt des jeweiligen Mailings, für die rechtzeitige und vollständige Überlassung der

Adressdaten und sonstigen Inhalte ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, daß seine Mailings, Website, Produkte, Leistungen, sowie sonstigen Außenauftritte mit den einschlägigen Gesetzen und Bestimmungen übereinstimmen, insbesondere im Einklang mit den wettbewerbs- und datenschutzrechtlichen Bestimmungen stehen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer AG von allen Ansprüchen frei, die durch die Nichteinhaltung dieser Bestimmungen entstehen.

7. Der Auftraggeber haftet dafür, dass übermittelte Daten

virenfrei sind. Dateien mit Viren kann der Auftragnehmer löschen, ohne dass dem Auftraggeber hieraus Ansprüche zustehen. Der Auftragnehmer behält sich Ersatzansprüche wegen virenbedingter

Schäden vor.

8. Die Einstellung gemieteter Adressen von Adressanbietern

(Einmalnutzung) ohne deren ausdrückliche vorherige Einwilligung ist unzulässig. Der Auftraggeber ist für die Einhaltung der

geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen beim Erwerb der Adressdaten verantwortlich. Er stellt den Auftragnehmer AG von Ansprüchen frei, die durch die Nichteinhaltung dieser Bestimmungen entstehen.

9. Der Auftraggeber kann jederzeit sein Projekt deaktivieren. Der

Auftraggeber bleibt jedoch zur Zahlung der bis dahin aufgelaufenen Vergütung verpflichtet.

§ 4 Vergütung und Abrechnung

Der Auftraggeber hat die im Einzelvertrag vereinbarten Entgelte zu zahlen.

1. Die Entgelte sind sofort nach Eingang der Rechnung beim

Auftraggeber fällig.

2. Erhebt der Auftraggeber Einwendungen gegen die Höhe der in

Rechnung gestellten Entgelte hat er diese innerhalb von 2 Wochen nach Zugang der Rechnung der zuständigen Stelle des Auftragnehmers schriftlich anzuzeigen. Die Unterlassung rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung. Der Auftragnehmer wird in den Rechnungen auf die Folgen einer unterlassenen rechtzeitigen Anzeige besonders hinweisen. Gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers bei begründeten Einwendungen nach Fristablauf bleiben unberührt.

§ 5 Gewährleistung und Haftung

1. Es ist nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht möglich,

alle Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Medium Internet auszuschließen. Aus diesem Grund übernimmt der Auftragnehmer keine Gewährleistung für technische Mängel, insbesondere für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der Datenbank und ihrer Inhalte oder für die vollständige und fehlerfreie Wiedergabe der vom Auftraggeber in die Online-Datenbank eingestellten Inhalte.

2. Der Auftraggeber hat Mängel der Leistungen des

Auftragnehmers, soweit durch zumutbare Untersuchungen feststellbar oder festgestellt, unverzüglich nach Kenntniserhalt anzuzeigen.

3. Sofern ein Mangel der Leistung des Auftragnehmers vorliegt,

ist der Auftragnehmer berechtigt, Nacherfüllung nach ihrer Wahl

durch Mängelbeseitigung oder Neuherstellung zu erbringen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder das Entgelt herabsetzen (mindern). Schadensersatz kann nur unter den Voraussetzungen von § 5 Ziffer 4 verlangt werden.

4. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers, gleich aus

welchem Rechtsgrund, sowie seine Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen sind ausgeschlossen, es sei denn, die Schadensursache beruht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung oder auf einer zumindest fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); im letzteren Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die vorstehende Haftungsbegrenzung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei einer Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder soweit der Auftragnehmer ausnahmsweise eine Garantie übernommen hat.

§ 6 Datenschutz

1. Der Auftragnehmer legt besonderen Wert auf die Sicherheit

und den Schutz der vom Auftraggeber übermittelten Datensätze und beachtet die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Teledienstegesetz (TDG) und des Teledienstedatenschutzgesetzes (TDDSG). Hierzu schließt der Auftragnehmer mit den Auftraggebern einen gesonderten Auftragsdatenverarbeitungsvertrag i.S.d. § 11 BDSG.

2. Der Auftragnehmer als Diensteanbieter im Sinne des

Teledienstegesetzes weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass personenbezogene Daten (Bestandsdaten) und andere Informationen, die sein Nutzungsverhalten und das Nutzungsverhalten der via Mailing adressierten Kunden (Verbindungsdaten) betreffen (z.B. Zeitpunkt, Anzahl und Dauer der Verbindungen, Zugangskennwörter, Up- und Downloads), vom Diensteanbieter während der Dauer des Vertragsverhältnisses gespeichert werden, soweit dies zur Erfüllung des Vertragszweck, insbesondere für Abrechnungszwecke und zur Kundenberatung, erforderlich ist. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Speicherung einverstanden. Der Diensteanbieter verpflichtet sich, dem Auftraggeber auf Verlangen jederzeit über den gespeicherten Datenbestand, soweit er ihn betrifft, vollständig und unentgeltlich Auskunft zu erteilen. Der Provider wird weder diese Daten noch den Inhalt privater Nachrichten des Auftraggebers ohne dessen Einverständnis an Dritte weiterleiten. Dies gilt nur insoweit nicht, als der Provider gesetzlich verpflichtet ist, Dritten, insbesondere staatlichen Stellen, solche Daten zu offenbaren oder soweit international anerkannte technische Normen dies vorsehen und der Auftraggeber nicht widerspricht.

3. Der Auftragnehmer speichert und verarbeitet

personenbezogene Daten des Auftraggebers (Name, Anschrift usw.) sowie vom Auftraggeber bereitgestellte personenbezogene Daten Dritter (Empfängeradressen) nur, soweit dies für die Erbringung der Leistung und Abwicklung der Auftraggeberaufträge erforderlich ist. Soweit sich der Auftragnehmer zur Erbringung der Leistung Erfüllungsgehilfen bedient, ist sie berechtigt, die Daten den beauftragten Dienstleistungsunternehmen zu diesem Zweck im erforderlichen Umfang zugänglich zu machen.

4. Über die Erbringung der Leistung und Abwicklung der

Auftraggeberaufträge hinaus erfolgt eine Nutzung der personenbezogenen Daten des Auftraggebers nur, wenn der Auftraggeber in diese Nutzung ausdrücklich eingewilligt hat.

5. Der Auftraggeber seinerseits hat dafür Sorge zu tragen, dass

in Bezug auf die von ihm bereitgestellten personenbezogenen Daten Dritter (Empfängeradressen) alle für die vertragsgemäße

Erbringung der Leistung erforderlichen datenschutzrechtlichen Einwilligungen und Erklärungen der Empfänger vorliegen.

§ 7 Kündigung: Ausschluss von ADRESSDIALOG

1. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber von der

Inanspruchnahme des ADRESSDIALOG-Dienstes durch Sperren der Auftraggeber-ID auszuschließen und/oder den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, wenn der Auftraggeber sich mit fälligen Entgelten oder einem nicht unerheblichen Teil des fälligen Entgelts in Verzug befindet oder ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Auftraggeber beantragt, eröffnet oder dessen Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.

2. Der Auftragnehmer ist nach vorheriger Androhung unter

Fristsetzung berechtigt, dem Auftraggeber den Zugang zu seinem Datenmaterial zu verwehren, falls die Frist fruchtlos verstreicht. Ebenfalls ist eine Sperrung bei Zahlungsverzug mehr als 4 Wochen nach Rechnungsdatum ohne Fristsetzung möglich. Im Falle einer Sperrung wird der Server heruntergefahren. Während der Zeit einer Sperrung können Nutzer nicht auf das Informationsangebot des Auftraggebers zugreifen. Eine Mahnung kann mit der Androhung der Sperrung verbunden werden. Während der Zeit der Sperrung bleibt der Auftraggeber verpflichtet, die Vergütung zu erbringen, da das Datenmaterial des Auftraggebers weiterhin von dem Auftragnehmer vorgehalten wird. Bei Gefahr im Verzug kann die vorherige Androhung unterbleiben. Zur Sperrung berechtigt insbesondere

1. ein Verstoß gegen die Pflichten aus Ziffer 3, oder

2. die nicht fristgerechte Zahlung einer Rechnung, oder

3. der Verdacht einer Rechtswidrigkeit der Inhalte des

Datenmaterials des Auftraggebers oder die Behauptung einer Verletzung von Rechten Dritter, nachdem der Auftraggeber hierüber informiert wurde, oder

4. die missbräuchliche Nutzung der Infrastruktur. Eine missbräuchliche Nutzung liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber

* nicht angeforderte elektronische kommerzielle

Kommunikationen übermittelt (Spam-Mail), oder

* nicht angeforderte elektronische Kommunikationen in Form

von Massensendungen übermittelt (Junk-Mail), oder

auch ohne Werbezwecke

* im Rahmen des jeweiligen Vertrages Software, wie z.B.

auch Scripte verwendet, die das Betriebsverhalten der Infrastruktur beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen geeignet ist. Die Sperrung wird aufrechterhalten, um die Haftung des Auftragnehmers zu vermeiden, bis der Auftraggeber die Rechtmäßigkeit der Inhalte darlegt oder gegebenenfalls beweist. Das Gleiche gilt bei Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Eine Sperrung ist nur bei offensichtlich

unbegründeten Abmahnungen Dritter ausgeschlossen.

5. Das Recht der Vertragsparteien zur - gegebenenfalls auch fristlosen - Kündigung aus anderem wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Sonstige Bestimmungen

1. Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese Allgemeinen

Geschäftsbedingungen aus betrieblichen, gesetzlichen oder sonstigen Gründen zu ändern und wird dem Auftraggeber etwaige Änderungen zur Kenntnis bringen, hierfür genügt eine Mitteilung per e-mail an die in der Registrierung hinterlegte e-mail Adresse.

2. Ändert der Auftragnehmer ihre Allgemeinen

Geschäftsbedingungen, kann der Auftraggeber der Änderung innerhalb einer Woche nach Zugang der Änderungsmitteilung widersprechen, worauf der Auftragnehmer den Auftraggeber in der Änderungsankündigung ausdrücklich hinweisen wird.

3. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber weiterhin darauf

hinweisen, dass die Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen als genehmigt gelten, wenn der Auftraggeber sich nicht fristgerecht anderweitig erklärt. Werden die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom Auftraggeber nicht akzeptiert, ist der Auftragnehmer zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung berechtigt. Der Auftraggeber kann hieraus keine Anspr üche gegen der Auftragnehmer geltend machen.

4. Sollte eine gegenwärtige oder zukünftige Bestimmung dieser

AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. In diesem Fall ist die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame und durchführbare Bestimmung zu ersetzen, die den mit der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung verfolgten Regelungsziele am nächsten kommen. Gleiches gilt f ür die Ausfüllung etwaiger Vertragslücken.

5. Ausschließlicher Gerichtsstand für Rechtsstreitigkeiten mit

Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen aus Verträgen, die diesen AGB unterliegen, ist Bonn.

6. Es gilt deutsches Recht.

Stand: 1. Februar 2010

Vertrag für die Datenverarbeitung im Auftrag gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz (ADV) für den Internetservice ADRESSDIALOG

Dieser Vertrag für die Datenverarbeitung im Auftrag gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gilt für die vertraglichen Rechtsbeziehungen zwischen der Deutschen Post AG - nachfolgend " Auftragnehmer" genannt- und ihren Kunden - nachfolgend " Auftraggeber " genannt für den Internetservice ADRESSDIALOG.

1: Gegenstand und Dauer des Auftrags

Der Gegenstand des Auftrags ergibt sich aus der anliegenden Leistungsvereinbarung, auf die hier verwiesen wird. Die Dauer dieses Auftrags (Laufzeit) entspricht der Laufzeit der Leistungsvereinbarung.

2: Konkretisierung des Auftragsinhalts

Umfang, Art und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung personenbezogener Daten durch den Auftragnehmer für den Auftraggeber sind konkret beschrieben in der anliegenden Leistungsvereinbarung.

Die Verarbeitung und Nutzung der Daten findet ausschließlich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Gegenstand der Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung personenbezogener Daten sind folgende Datenarten/-kategorien Personenstammdaten

Kommunikationsdaten (z. B. Telefon, E-Mail)

Vertragsstammdaten (Vertragsbeziehung, Produkt- bzw. Vertragsinteresse)

Kundenhistorie

Vertragsabrechnungs- und Zahlungsdaten

Planungs- und Steuerungsdaten

Auskunftsangaben (von Dritten, z.B. Auskunfteien, oder aus öffentlichen Verzeichnissen)

Der Kreis der durch den Umgang ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen dieses Auftrags Betroffenen umfasst:

Kunden

Interessenten

Abonnenten

Beschäftigte i. S. d. § 3 Abs. 11a BDSG

Lieferanten

Handelsvertreter

Ansprechpartner

3: Technisch-organisatorische Maßnahmen

Der Auftragnehmer hat die im Vorfeld der Auftragsvergabe dargelegten technischen und organisatorischen umgesetzten Maßnahmen im Rahmen eines Selbstaudits vor Beginn der Verarbeitung zu dokumentieren und dem Auftraggeber zur Prüfung zu übergeben. Bei Akzeptanz durch den Auftraggeber werden die dokumentierten Maßnahmen Grundlage des Auftrags. Soweit die Prüfung/ein Audit des Auftraggebers einen Anpassungsbedarf ergibt, ist dieser einvernehmlich umzusetzen.

Bei den Maßnahmen handelt es sich einerseits um nicht auftragsspezifische Maßnahmen hinsichtlich der Organisationskontrollen, Zutrittskontrollen, Zugangskontrollen, Zugriffskontrollen, Weitergabekontrollen, Auftragskontrollen, Verfügbarkeitskontrollen sowie des Trennungsgebots, die in der Anlage zu diesem Auftrag dokumentiert sind, sowie andererseits um auftragsspezifische Maßnahmen insbesondere im Hinblick auf die Art des Datenaustauschs/Bereitstellung von Daten, Art/Umstände der Verarbeitung/Datenhaltung sowie Art/Umstände des Umgangs beim Output/Datenversand.

Die technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung. Insoweit ist es dem Auftragnehmer gestattet, alternative adäquate Maßnahmen umzusetzen. Dabei darf das Sicherheitsniveau der festgelegten Maßnahmen nicht unterschritten werden. Wesentliche Änderungen sind zu dokumentieren. Der Auftragnehmer hat auf Anforderung die Angaben nach § 4g Abs. 2, S.1 BDSG dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.

4: Berichtigung, Sperrung und Löschung von Daten

Der Auftragnehmer hat nur nach Weisung des Auftraggebers die Daten, die im Auftrag verarbeitet werden, zu berichtigen, zu löschen oder zu sperren. Soweit ein Betroffener sich unmittelbar an den Auftragnehmer zwecks Berichtigung oder Löschung seiner Daten wenden sollte, wird der Auftragnehmer diesen Antrag unverzüglich an den Auftraggeber weitergeben.

5: Kontrollen und sonstige Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer hat zusätzlich zu der Einhaltung der Regelungen dieses Auftrags nach § 11 Abs. 4 BDSG folgende Pflichten:

Schriftliche Bestellung - soweit gesetzlich vorgeschrieben - eines Datenschutzbeauftragten, der seine Tätigkeit gemäß §§ 4f, 4g BDSG ausüben kann. Dessen Kontaktdaten werden dem Auftraggeber mitgeteilt zum Zweck der direkten Kontaktaufnahme: Deutsche Post DHL,

Konzerndatenschutzbeauftragte Gabriela Krader, Charles-de- Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn

Die Wahrung des Datengeheimnisses entsprechend § 5 BDSG. Alle Personen, die auftragsgemäß auf personenbezogene Daten des Auftraggebers zugreifen können, müssen auf das Datengeheimnis verpflichtet und über die sich aus diesem Auftrag ergebenden besonderen Datenschutzpflichten sowie die bestehende Weisungs- bzw. Zweckbindung belehrt werden.

Die Umsetzung und Einhaltung aller für diesen Auftrag notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen entsprechend § 9 BDSG und der Anlage zu § 9 BDSG.

Die unverzügliche Information des Auftraggebers über Kontrollhandlungen und Maßnahmen der Aufsichtsbehörde nach § 38 BDSG. Dies gilt auch, soweit eine zuständige Behörde nach §§ 43, 44 BDSG beim Auftragnehmer ermittelt.

Die Durchführung der Auftragskontrolle mittels regelmäßiger Prüfungen durch den Auftragnehmer im Hinblick auf die Vertragsausführung bzw. -erfüllung, insbesondere Einhaltung und ggf. notwendige Anpassung von Regelungen und Maßnahmen zur Durchführung des Auftrags.

Nachweisbarkeit der getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen gegenüber dem Auftraggeber. Hierzu kann der Auftragnehmer auch Testate, Berichte oder Berichtsauszüge unabhängiger Instanzen (z.B. Wirtschaftsprüfer, Revision, Datenschutzbeauftragter, IT- Sicherheitsabteilung, Datenschutzauditoren, Qualitätsauditoren) vorlegen.

6: Unterauftragsverhältnisse

Soweit mit der Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten des Auftraggebers Unterauftragnehmer einbezogen werden, wird dies grundsätzlich nur unter folgenden Voraussetzungen genehmigt:

Der Auftragnehmer benennt die Unterauftragnehmer.

Die Einschaltung weiterer Unterauftragnehmer ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers gestattet.

Der Auftragnehmer hat die vertraglichen Vereinbarungen mit dem/den Unterauftragnehmer/n so zu gestalten, dass sie den Datenschutzbestimmungen im Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entsprechen.

Bei der Unterbeauftragung sind dem Auftraggeber Kontroll- und Überprüfungsrechte entsprechend dieser Vereinbarung und des § 11 BDSG i.V. mit Nr. 6 der Anlage zu § 9 BDSG beim Unterauftragnehmer einzuräumen. Dies umfasst auch das Recht des Auftraggebers, auf schriftliche Anforderung vom Auftragnehmer Auskunft über den wesentlichen Vertragsinhalt und die Umsetzung der datenschutzrelevanten Verpflichtungen im Unterauftragsverhältnis, erforderlichenfalls durch Einsicht in die relevanten Vertragsunterlagen, zu erhalten.

Nicht als Unterauftragsverhältnisse im Sinne dieser Regelung sind solche Dienstleistungen zu verstehen, die der Auftragnehmer durch Dritte als Nebenleistung zur Unterstützung bei der Auftragsdurchführung in Anspruch nimmt. Dazu zählen z.B. Telekommunikationsleistungen, Wartung und Benutzerservice, Reinigungskräfte, Prüfer oder die Entsorgung von Datenträgern. Der Auftragnehmer ist jedoch verpflichtet, zur Gewährleistung des Datenschutzes und der Datensicherheit der Daten des Auftraggebers auch bei ausgelagerten Nebenleistungen angemessene und gesetzeskonforme vertragliche Vereinbarungen sowie Kontrollmaßnahmen zu ergreifen.

7: Kontrollrechte des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat das Recht, die in Nr. 6 der Anlage zu § 9 BDSG vorgesehene Auftragskontrolle im Benehmen mit dem Auftragnehmer durchzuführen oder durch im Einzelfall zu benennende Prüfer durchführen zu lassen. Er hat das Recht, sich durch Stichprobenkontrollen, die in der Regel rechtzeitig anzumelden sind, von der Einhaltung dieser Vereinbarung durch den Auftragnehmer in dessen Geschäftsbetrieb zu überzeugen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber auf Anforderung die zur Wahrung seiner bei der Verarbeitung personenbezogener Daten bestehende Verpflichtung zur Auftragskontrolle erforderlichen Auskünfte zu geben und Nachweise zu führen.

Im Hinblick auf die Kontrollverpflichtungen des Auftraggebers nach § 11 Abs. 2 S. 4 BDSG vor Beginn der Datenverarbeitung und während der Laufzeit des Auftrags stellt der Auftragnehmer sicher, dass sich der Auftraggeber von der Einhaltung der getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen überzeugen kann. Hierzu weist der Auftragnehmer dem Auftraggeber auf Anfrage die Umsetzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen

gemäß § 9 BDSG und der Anlage nach. Dabei kann der Nachweis für die Umsetzung solcher Maßnahmen, die nicht nur den konkreten Auftrag betreffen, auch durch Vorlage eines aktuellen Testats von unabhängiger Stelle, z.B. von Wirtschaftsprüfern, Revision, dem Datenschutzbeauftragten des Auftragnehmers, oder einer geeigneten Zertifizierung durch IT-Sicherheits- oder Datenschutzaudit (z. B. nach BSI-Grundschutz) erbracht werden.

8: Mitteilung bei Verstößen des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer erstattet in allen Fällen dem Auftraggeber eine Meldung, wenn durch ihn oder die bei ihm beschäftigten Personen Verstöße gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten des Auftraggebers oder gegen die im Auftrag getroffenen Festlegungen vorgefallen sind. Es ist bekannt, dass nach § 42a BDSG Informationspflichten im Falle des Abhandenkommens oder der unrechtmäßigen Übermittlung oder Kenntniserlangung von personenbezogenen Daten bestehen können. Deshalb sind solche Vorfälle ohne Ansehen auf die Verursachung unverzüglich dem Auftraggeber mitzuteilen. Dies gilt auch bei schwerwiegenden Störungen des Betriebsablaufs, beim Verdacht auf sonstige Verletzungen gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder anderen Unregelmäßigkeiten beim Umgang mit personenbezogenen Daten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat im Benehmen mit dem Auftraggeber angemessene Maßnahmen zur Sicherung der Daten sowie zur Minderung möglicher nachteiliger Folgen für Betroffene zu ergreifen. Soweit den Auftraggeber Pflichten nach § 42a BDSG treffen, hat der Auftragnehmer ihn hierbei zu unterstützen.

9: Weisungsbefugnis des Auftraggebers

Der Umgang mit den Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen und nach Weisung des Auftraggebers (s. a. § 11 Abs. 3 Satz 1 BDSG). Der Auftraggeber behält sich im Rahmen der in dieser Vereinbarung getroffenen Auftragsbeschreibung ein umfassendes Weisungsrecht über Art, Umfang und Verfahren der Datenverarbeitung vor, das er durch Einzelweisungen konkretisieren kann. Änderungen des Verarbeitungsgegenstandes und Verfahrensänderungen sind gemeinsam abzustimmen. Auskünfte an Dritte oder den Betroffenen darf der Auftragnehmer nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den Auftraggeber erteilen.

Mündliche Weisungen wird der Auftraggeber unverzüglich schriftlich oder per Email bestätigen. Der Auftragnehmer verwendet die Daten für keine anderen Zwecke und ist insbesondere nicht berechtigt, sie an Dritte weiterzugeben. Kopien und Duplikate werden ohne Wissen des Auftraggebers nicht erstellt. Hiervon ausgenommen sind Sicherheitskopien, soweit sie zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Datenverarbeitung erforderlich sind sowie Daten, die im Hinblick auf die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich sind.

Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber unverzüglich entsprechend § 11 Abs. 3 Satz 2 BDSG zu informieren, wenn er der Meinung ist, eine Weisung verstoße gegen datenschutzrechtliche Vorschriften. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Durchführung der entsprechenden Weisung solange auszusetzen, bis sie durch den Verantwortlichen beim Auftraggeber bestätigt oder geändert wird.

10: Löschung von Daten und Rückgabe von Datenträgern

Nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten oder früher nach Aufforderung durch den Auftraggeber – spätestens mit Beendigung der Leistungsvereinbarung – hat der Auftragnehmer sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen, erstellten Verarbeitungs- und Nutzungsergebnisse sowie Datenbestände, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, dem Auftraggeber auszuhändigen oder nach vorheriger Zustimmung datenschutzgerecht zu vernichten. Gleiches gilt für Test- und Ausschussmaterial. Das Protokoll der Löschung ist auf Anforderung vorzulegen. Dokumentationen, die dem Nachweis der ordnungsgemäßen Datenverarbeitung dienen, sind durch den Auftragnehmer entsprechend der jeweiligen Aufbewahrungsfristen über das Vertragsende hinaus aufzubewahren. Er kann sie zu seiner Entlastung bei Vertragsende dem Auftraggeber übergeben

11: Nutzungsrechte

Durch diesen Vertrag werden keine Nutzungsrechte an den Betriebsdaten, die über die mit dem Auftrag definierten Zwecke hinausgehen, gewährt.

12: Haftung und Schadensersatz

Im Falle von Ansprüchen Betroffener gegen den Auftraggeber wegen der Verletzung von Datenschutzbestimmungen übernimmt der Auftragnehmer die Beweislast dafür, dass der Schaden nicht Folge eines von ihm zu vertretenen Umstandes ist, soweit personenbezogene Daten des Betroffenen vom Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet werden. Für sonstige Haftungs- und Schadensersatzansprüche gelten die gesetzlichen Bestimmungen, es sei denn, es werden gesondert vertragliche

Vereinbarungen hierzu getroffen.

13: Sonstiges

Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.

Sollte Eigentum des Auftraggebers beim Auftragnehmer durch Maßnahmen Dritter, etwa durch Pfändung, durch ein Konkurs- oder Vergleichsverfahren oder durch sonstige Ereignisse gefährdet werden, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich und vor Eintritt dieser Maßnahmen zu verständigen.

Es besteht bei den Vertragsparteien Einigkeit darüber, dass die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" des Auftragnehmers auf diesen Vertrag keine Anwendung finden.

Erweist sich eine Bestimmung dieses Vertrages als unwirksam, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen des Vertrags nicht. Beide Vertragsparteien sind in diesem Falle verpflichtet, unverzüglich in eine nachträgliche Zusatzbestimmung einzuwilligen, die nach Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Alleiniger Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung ist, vorbehaltlich eines etwaigen ausschließlich gesetzlichen Gerichtsstandes, Bonn. Beide Seiten bleiben jedoch zur Erhebung der Klage oder der Einleitung sonstiger gerichtlicher Verfahren am allgemeinen Gerichtsstand bzw. Sitz der jeweiligen Gesellschaft berechtigt.

Stand: 1. Februar 2010

Anlage zum Vertrag über die Datenverarbeitung im Auftrag; hier: Sicherheit und Datenschutz bei persönlichen Dialogen im Internet

Die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG für den Internetservice ADRESSDIALOG“ habe ich zur Kenntnis genommen. Mit dem Inhalt bin ich einverstanden.

Den „Vertrag für die Datenverarbeitung im Auftrag gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz (ADV) für den Internetservice ADRESSDIALOG“ inkl. Anlage habe ich ebenfalls zur Kenntnis genommen. Mit dem Inhalt bin ich einverstanden.

Ort / Datum:

Auftragnehmer:

Unterschrift:

Ort / Datum:

Auftraggeber:

Unterschrift:

Anlage zum Vertrag über die Datenverarbeitung im Auftrag; hier: Sicherheit und Datenschutz bei persönlichen Dialogen im Internet

Gemäß § 11 BDSG (Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag) wird die DPAG bei Adressdialog als Auftragnehmer tätig. Gem. § 9 BDSG (Technische und organisatorische Maßnahmen) sind folgende Vorkehrungen getroffen:.

Backoffice Adressdialog der Deutschen Post - Kastorhof 2, 56065 Koblenz

1. Zutrittskontrolle - Unbefugten ist der Zutritt zu den Datenverarbeitungsanlagen, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet oder

genutzt werden, verwehrt. Folgende Maßnahmen sind getroffen:

-

Festlegung befugter Personen

-

Schlüsselregelung

-

Anwesenheitsaufzeichnung

-

Sicherheitsbereich

-

Türsicherung (elektrischer Türschließer)

2.

Zugangskontrolle – ADRESSDIALOG kann nicht von Unbefugten genutzt werden. Folgende Maßnahmen sind getroffen:

-

Verschlüsselung von Archiven. Siehe [Infopost-Manager] und [Adressdialog]

-

Eingeschränkte Benutzerberechtigungen

-

Verpflichtung auf das Datengeheimnis gem. § 5 BDSG

-

Einsatz von Benutzercodes für Daten und Programme

-

Richtlinien für die Dateiorganisation

-

Protokollierung und Auswertung der Dateinutzung

-

Kontrollierte Vernichtung von Adressdateien nach Vertragsablauf

3.

Zugriffskontrolle - Zur Benutzung von ADRESSDIALOG Berechtigte können ausschließlich auf die ihrer Zugriffsberechtigung

unterliegenden Daten zugreifen. Personenbezogene Daten bei der Verarbeitung, Nutzung und nach Speicherung können nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden. Folgende Maßnahmen sind getroffen:

-

Auswertung von Protokollen

-

Berechtigungskonzept myADDRESSDIALOG mit weitgehenden Kontrollmöglichkeiten des Auftraggebers

4.

Weitergabekontrolle - Personenbezogene Daten können bei der elektronischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer

Speicherung auf Datenträger nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden. Es kann überprüft und festgestellt werden, an welchen Stellen eine Übermittlung personenbezogener Daten durch Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen ist. Folgende

Maßnahmen sind getroffen:

-

Eindeutige Festlegung der befugten Personen

-

Verschlüsselte Kommunikation

-

Keine ungesicherte E-Mail-Kommunikation mit Adressdateien

-

Dokumentation der Abruf- und Übermittlungsmechanik

5.

Eingabekontrolle - Nachträglich kann überprüft und festgestellt werden, ob und von wem personenbezogene Daten in ADRESSDIALOG

eingegeben, verändert oder entfernt worden sind. Folgende Maßnahmen sind getroffen:

-

Protokollierter Projekt- und Dateizugriff

-

Verfahrens-, Programm- und Arbeitsablauforganisation

-

Verpflichtung auf das Datengeheimnis

6.

Auftragskontrolle – Die DPAG unterstützt den Auftraggeber bei der Durchführung der in § 4 des Vertrages geregelten Kontrollen.

7.

Verfügbarkeitskontrolle – Personenbezogene Daten sind gegen zufällige Zerstörung oder Verlust geschützt.

8.

Zweckbindungskontrolle - Zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten können getrennt verarbeitet werden.

9.

Dokumentation technischer Maßnahmen

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9. Dokumentation technischer Maßnahmen Seite 5 von 5 9.1 Software „Infopost-Manager“ der Deutschen Post -

9.1 Software „Infopost-Manager“ der Deutschen Post

- Einheitliches qualitätsgesichertes Adressmanagement frei von Inkonsistenzen

- Einheitlicher Satzaufbau bei crossmedialer Vorgehensweise

- Sichere Codes

- Menügesteuerte, innovative Codierung und Koppelung mit Adressdatenbank

- Integrität von Codes und Steuerdateien für mailing- und webbasierte Kommunikation

- Erzeugung verschlüsselter Archive für Webupload im IAD-Format

verschlüsselter Archive für Webupload im IAD-Format 9.2 Webservice „Adressdialog“ der Deutschen Post -
verschlüsselter Archive für Webupload im IAD-Format 9.2 Webservice „Adressdialog“ der Deutschen Post -

9.2 Webservice „Adressdialog“ der Deutschen Post

- Vereinbarung für die Datenverarbeitung im Auftrag ist Bestandteil jeden Auftrags

- Selbstverpflichtungerklärung gegenüber dem Deutschen Dialogmarketing Verband e.V. (DDV)

- Qualitätssiegel Datenverarbeitung DDV

- Geschützter Zugang zum Projektmanagement myADDRESSDIALOG mit Benutzerkennung und Passwort

- Durchgehendes verschlüsseltes HTTPS-Protokoll

- Missbrauchssicherer Transfer/Upload von Adressdateien

- Geschützte Einsicht in Responsedateien und -verläufe

- Sicherer Download von Responsedateien

- Relationales, bedarfsgerechtes Benutzerkonzept

- Fristgerechte Löschung von Adressdateien nach Vertragsende plus 1 weiterem Monat (auch aller Zwischendateien aus Adressoptimierung und ggf. sichererem Mailverkehr)

9.3 Hosting/Serverbetrieb bei Dienstleister Open IT, Düsseldorf

- Doppelt zugangsgesicherter Serverraum

- Verfügbarkeit der Internetanbindung von 99,95% im Jahresmittel

der Internetanbindung von 99,95% im Jahresmittel © 2010 Deutsche Post AG Zentrale – Produktmanagement

© 2010 Deutsche Post AG Zentrale – Produktmanagement Dialogmarketing – http://www.adressdialog.de

AGB-ADV-ADRESSDIALOG.doc