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Basis

Worttrennung:

Ba·sis, Plural: Ba·sen

Bedeutungen:

[1] allgemein: Grundlage

[2] allgemein: Ausgangspunkt oder Stützpunkt zu verschiedenen Operationen, wie Rettungs- und
Militäreinsätze, Bergsteigen

[3] Architektur: Sockel einer Säule oder eines Pfeilers

[4] Mathematik: Term in einer Potenz, der potenziert wird

[5] Mathematik: Bezugsgröße (Skalierung) eines Logarithmus

[6] Mathematik: minimales Erzeugendensystem eines Vektorraums

[7] Mathematik: linear unabhängiges Erzeugendensystem eines Moduls

[8] Mathematik: Grundzahl eines Stellenwertsystems

[9] Elektronik: einer der drei Anschlüsse eines Bipolartransistors

[10] Geodäsie: kurz für Basislinie, mit hoher Genauigkeit gemessene Grundlinie zur
Maßstabsfestlegung bei der Triangulation

[11] Technik: kurz für Stereobasis, Abstand zwischen den aufnehmenden Objektiven in
der Stereofotografie

[12] Physik: Grundstruktur eines Kristalles, die periodisch wiederholt wird

[13] Politik: die große Menge der Stimmberechtigten (mehrheitlich ohne Amt), zum Beispiel in
einer Partei (alle Mitglieder) oder in einem Wahlkreis

[14] Philosophie: Begriff, von Karl Marx geprägt

[15] Botanik: Fuß des Pilzstiels

[16] Meteorologie: Höhe, in der die aufsteigende Warmluft der Thermik zu Wolken kondensiert

Herkunft:
von griechisch βαίνειν (baínein) → el „gehen, schreiten“, βάσις (básis) → el „der Schritt, das
→ la
Begehbare, der Grund“, über lateinisch basis im 15. Jahrhundert in der mathematischen
Bedeutung „Grundlinie“ in Deutsche [1][2]

Synonyme:

[1] Fundament

[2] Stützpunkt

[3] Basis

Gegenwörter:

[4] Exponent

[9] Emitter, Kollektor

Unterbegriffe:

[1] Altpapierbasis (Recyclingpapierbasis), Quellenbasis, Wissensbasis

[2] Militärbasis, Raketenbasis, Zustellbasis

[6] Orthonormalbasis, Vektorraumbasis

[11] Testbasis

[13] Parteibasis

Beispiele:

[1] Die Entscheidung erfolgt auf Basis der letztjährigen Studie.

[2] Nach dem misslungenen Feldzug kehrte das Geschwader zur Basis zurück.

[3] Die Säule setzt sich klassischerweise aus den drei Teilen Basis, Schaft und Kapitell
zusammen.

Wortbildungen:

Adjektiv:

basal

[13] basisdemokratisch

Substantive:
Basisarbeit, Basisdemokratie, Basiskurs, Basispreis, Basistarif, Basiswort, Schädelbasis

[1] Basisausstattung, Basismodul, Basistarif, Basisvariante

[2] Basislager, Basisstation

Experiment
Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural

Nominativ das Experiment die Experimente

des Experiments
Genitiv der Experimente
des Experimentes

Dativ dem Experiment den Experimenten

Akkusativ das Experiment die Experimente

[1] Experiment im Chemiunterricht

Worttrennung:

Ex·pe·ri·ment, Plural: Ex·pe·ri·men·te

Bedeutungen:

[1] (wissenschaftlicher) Versuch

Herkunft:

im 16. Jahrhundert von lateinisch experīmentum → la Versuch, Probe entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Studie, Versuch, Test

Oberbegriffe:

[1] Wissenschaftliche Methode

Unterbegriffe:
[1] Atomexperiment, Doppelspaltexperiment, Dunkle-Materie-
Experiment, Gedankenexperiment, Tierexperiment,Züchtungsexperiment

Beispiele:

[1] Das Experiment schlug fehl, weil jemand sämtliche Sensoren falsch angeschlossen hatte.

[1] „In einem berühmten Experiment ließ ein Psychologe jedesmal eine Glocke erklingen, wenn
er einem Hund Futter gab.“[2]

[1] „Mein Experiment war ein Reinfall.“[3]

[1] „Und wenn die Experimente gemacht sind und die Messungen vorliegen, so folgt daraus
deren Deutung, ihre Theorie keineswegs von selbst.“[4]

[1] „Die junge Frau ist auf ein 'Experiment hereingefallen.“[5]

Redewendungen:

[1] sich vor Experimenten hüten - sich auf nichts Unsicheres einlassen

rational
Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ

rational rationaler am rationalsten

Alle weiteren Formen: Flexion:rational

Worttrennung:

ra·ti·o·nal, Komparativ: ra·ti·o·na·ler, Superlativ: am ra·ti·o·nals·ten

Bedeutungen:

[1] mit dem Verstand, der Vernunft zu tun habend

[2] nicht steigerbar (von Zahlen): als Verhältnis zweier Ganzzahlen (als Bruch) darstellbar

Abkürzungen:

[1, 2] rat.
Herkunft:

lateinisch: rationalis, von ratio

[1] im Sinne von Vernunft, Verstand

[2] im Sinne von Verhältnis

Synonyme:

[1] verstandesmäßig, vernunftgemäß, vernünftig

[2] gebrochen, Bruch-

Gegenwörter:

[1, 2] irrational

[1] emotional, gefühlsmäßig, instinktiv, triebhaft, zwanghaft, spirituell, religiös

Beispiele:

[1] In diesem Zustand war er keinen rationalen Argumenten mehr zugänglich.

[2] Die alten Ägypter benutzten für π die rationale Näherung 256/81.

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] rationale Zahl

Wortbildungen:

Rationalität, [2] Rationalmachen

Methode
Substantiv, f

Singular Plural

Nominativ die Methode die Methoden

Genitiv der Methode der Methoden

Dativ der Methode den Methoden


Akkusativ die Methode die Methoden

Worttrennung:

Me·tho·de, Plural: Me·tho·den

Bedeutungen:

[1] Art und Weise, wie man etwas tut, um ein Ziel zu erreichen; Vorgehen

[2] Informatik: Oberbegriff für Funktionen und Prozeduren in der objektorientierten


Programmierung

[3] Wissenschaft: auf einem Regelsystem aufbauendes Verfahren zur Erlangung von
(wissenschaftlichen) Erkenntnissen oder praktischen Ergebnissen; Verfahren

Herkunft:

Methode ist seit dem 17. Jahrhundert bezeugt; über


gleichbedeutend französisch méthode → fr von spätlateinisch methodus → la; dies
→ el
aus griechischμέθοδος (méthodos) „Weg oder Gang einer Untersuchung“ = eigentlich: Weg
→ el
zu etwas hin; von μετά (metá) „hinter, nach“ und ὁδός (hodós) → el „Weg“[1]

Synonyme:

[1] Verfahrensweise, Vorgehensweise

[3] Arbeitsweise, Art, Behandlungsweise, Handhabung, Praktik, Praxis, Taktik, Technik, Weg

Oberbegriffe:

[1] Handeln, Tun

[2] Programmiersprachelement

Unterbegriffe:

[1] Abbaumethode, Abhörmethode, Abrechnungsmethode, Anbaumethode, Anseilmethode, Antr


eibermethode, Äquivalenzklassenmethode, Arbeitsmethode, Arealmethode,Ausbildungsmethode,
Auslegungsmethode, Baumethode, Bearbeitungsmethode, Behandlungsmethode, Betäubungsme
thode, Bilanzierungsmethode, Erziehungsmethode,Fabrikationsmethode, Fangmethode, Folterme
thode, Konservierungsmethode, Konstruktionsmethode, Lernmethode, Lüftungsmethode, Polizei
methode,Produktionsmethode, Projektmethode, Ratingmethode, Schlachtmethode (Schlachtungs
methode), Siebmethode, Steuerungsmethode, Terrormethode, Trainingsmethode,Unterrichtsmeth
ode, Untersuchungsmethode, Verhörmethode, Verhütungsmethode, Werbemethode, Wildwestme
thode, Zahlungsmethode, Züchtungsmethode
[2] Authentifizierungsmethode, Controller-
Methode, Hauptmethode, Hilfsmethode, Konstruktormethode, Multimethode, Zugriffsmethode

[2] Funktion, Prozedur, Signatur

[3] Analysemethode, Auswertungsmethode, Beweismethode, Denkmethode, Doppler-


Methode, Entwurfsmethode, Erkenntnismethode, Ionisationsmethode, Testmethode,Transitmeth
ode

Beispiele:

[1] Eine Methode für einen effizienten Softwareentwurf heißt „Extreme Programming“.

[1] „Die heute am weitesten verbreitete, schonendste und effektivste Methode zum
Haltbarmachen von Nahrungsmitteln ist […] die Kühlung bzw. Tiefkühlung.“[2]

[2] Viele Objekte besitzen Methoden zum Duplizieren, diese werden als „Copy-Constructor“
bezeichnet.

[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eine alternative Methode, -


(Info)
> eine anerkannte Methode, eine bewährte Methode, eine erprobte Methode, eine gängige
Methode, eine geeignete Methode, eineharmlose Methode, eine neue Methode, eine sichere Met
hode, eine veraltete Methode, eine verlässliche Methode, eine wissenschaftliche Methode, eine z
uverlässigeMethode

[1] nach einer bestimmten Methode verfahren

[2] eine Methode aufrufen; etwas an eine Methode übergeben

Wortbildungen:

Adjektive/Adverbien: methodisch

Substantive: [1] Methodenpluralismus, Methodik, Methodologie

Tradition
Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Tradition die Traditionen

Genitiv der Tradition der Traditionen

Dativ der Tradition den Traditionen

Akkusativ die Tradition die Traditionen

Worttrennung:

Tra·di·ti·on, Plural: Tra·di·ti·o·nen

Bedeutungen:

[1] vorgangsorientiert: mündlich, schriftlich, erzieherisch oder auf dem Wege des spielerischen
Nachahmens erfolgende Weitergabe bestimmter Denkansichten und Verhaltensweisen innerhalb
einer dadurch zur 'Kultur' werdenden Gruppe aus sozialen Lebewesen

[2] inhaltsorientiert: die Überlieferung hinsichtlich ihres Inhaltes

Herkunft:

von lateinisch trāditio → la „die Herkunft, der Brauch“. Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert
belegt.[1]

Synonyme:

[1] Tradierung, Weitergabe, Überlieferung, Traditionsprozess

[2] Brauch, Gepflogenheit, Gewohnheit, Sitte

Unterbegriffe:

[1] Backtradition, Kulturtradition, Kunsttradition, Musiktradition, Rechtstradition, Schrifttraditio


n

[1, 2] Hadith (islamisch)

[2] Familientradition

[2] Brauchtum, Volkstum

Beispiele:

[1, 2] „Niemand kann heutzutage mehr daran denken, diese ungeheuren Errungenschaften durch
die unvermutete Anhäufung einer Reihe zufällig gemachter Funde zu erklären […] Jede hier
festgestellte Technik setzt Jahrhunderte tätiger und methodischer Beobachtung und kühne und
nachgeprüfte Hypothesen voraus […] Der Mensch des Neolithikums oder der Frühgeschichte ist
also der Erbe einer langen wissenschaftlichen Tradition.“[2]

Wortbildungen:

Adjektive/Adverbien: traditionell, traditionsreich

Substantive:

[1] Tradierung, Traditionalismus

Traditionsbäcker, Traditionskurs, Traditionsorchester, Traditionsverein

Verben: tradieren

Realität
Substantiv, f

Singular Plural

Nominativ die Realität die Realitäten

Genitiv der Realität der Realitäten

Dativ der Realität den Realitäten

Akkusativ die Realität die Realitäten

Worttrennung:

Re·a·li·tät, Plural: Re·a·li·tä·ten

Bedeutungen:

[1] das, was tatsächlich ist

[2] nur Plural, österreichisch: Immobilien

Herkunft:

im 17. Jahrhundert unter Einfluss von französisch réalité → fr aus


mittellateinisch realitas → la entlehnt, dem über das Adjektiv reālis → la (davon deutsch real) das
Substantivrēs → la „Ding, Sache“ zugrunde liegt.[1] Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert
belegt.[2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Wirklichkeit, Fakten, Faktizität, Praxis, Gegebenheit, Sachverhalt

Gegenwörter:

[1] Irrealität, Einbildung, Hirngespinst, Virtualität

Beispiele:

[1] Die Werbeaussagen entsprechen nicht der Realität.

[1] „Welch dreiste Verleugnung der Realität, die Mussa vor ihm so deutlich beim Namen
genannt hatte.“[3]

[1] Ihre politischen Vorstellungen sind jenseits jedweder Realität.

[1] Unser guter Bürgermeister hat schon immer einen ausgeprägten Sinn für die Realität gehabt.

[1] Die Realität zeigt uns, dass Verhandlungen mit diesen Verbrechern völlig sinnlos sind.

[1] Wenn wir der Realität ins Auge schauen, erkennen wir, dass Leiden auch nur eine dumme
Angewohnheit ist.

[1] Völlig die Realität verkennend hatte der Präsident noch in den letzten Kriegstagen auf einen
Sieg gebaut.

[1] In der virtuellen Realität ist es eben doch nicht ganz so real, nur scheinbar real.

[2] Die Weiner Realitäten OG mit Sitz in der Südsteiermark ist Ihr Ansprechpartner in Sachen
Immobilien.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] der Realität ins Auge schauen, jenseits aller Realität, jenseits jedweder Realität, fernab
der Realität, einen Sinn für Realität haben, die Realität zeigt, die Realitätverkennend,
virtuelle Realität

Wortbildungen:

Realitätsflucht, Realitätsprüfung, Realitätssinn, Realitätsverlust, Realitätsverweigerung


Resultat
Re·sul·tat

das <Resultats (Resultates), Resultate> (geh.) Ergebnis zu einem Resultat kommen, gute Resul
tateerzielen
End-, Gesamt-

Re•sul•tat

das; -(e)s, -e; geschr

1. das Ergebnis od. der Ausgang von jemandes Bemühungen <ein gutes, schlechtes Resultat errei
chen, erzielen>

2. oft iron; die Folge einer bestimmten Handlung o. Ä.: Das Resultat seines Leichtsinns ist, dass
er 2000 Euro Schuldenhat

3. das, was am Schluss einer mathematischen Rechnung steht ≈ Ergebnis (4)


|| -K: Endresultat, Gesamtresultat, Prüfungsresultat, Teilresultat

Bedeutungen:

[1] Ergebnis • Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden. — Kommentar: keine


Synonymauflistung, siehe Hilfe:Bedeutungen

Herkunft:

um 1700 von französisch gleichbedeutend résultat → fr entlehnt, dem


lateinisch resultatum → la „Ergebnis, Schlussfolgerung“ voraufgeht[1]

Synonyme:

[1] Ausgang, Ergebnis, Folge

Sinnverwandte Wörter:

[1] Effekt

Oberbegriffe:

[1] Zustand

Unterbegriffe:

[1] Endresultat, Hauptresultat, Zwischenresultat

Beispiele:
[1] Das Resultat ist gleich null.

[1] 1+2 oder 2+1 ergibt das gleiche Resultat.

[1] Über das Resultat unserer Bemühungen sind wir uns noch nicht im Klaren.

[1] Die Resultate können nicht losgelöst von der Untersuchungsmethode und den
Rahmenbedingungen betrachtet werden.

Individuum
Substantiv, n

Singular Plural

Nominativ das Individuum die Individuen

Genitiv des Individuums der Individuen

Dativ dem Individuum den Individuen

Akkusativ das Individuum die Individuen

Anmerkung:

Der Begriff „Individuum“ steht in der abendländischen Philosophie bedeutungsmäßig in einem


gewissen konträren Spannungsverhältnis zu dem eher christlich geprägten Begriff der „Person“.
Mit „Individuum“ wird das einzelne, auch vereinzelte, in sich selber stehende menschliche
Wesen bezeichnet. Dagegen bezeichnet der christlich geprägte Begriff „Person“ wesentlich den
auf seine Mitmenschen und sein Umfeld hin bezogenen Menschen.[1]

Worttrennung:

In·di·vi·du·um, Plural: In·di·vi·du·en

Bedeutungen:

[1] etwas Einzelnes in seiner jeweiligen Gesamtheit und gleichzeitigen Besonderheit (von
absondern, trennen, unterscheiden) oder Unterschiedlichkeit gegenüber anderem, das Ganze
einer Einheit, etwas Einheitliches, ein einzelnes Lebewesen oder Einzelwesen

[2] herablassend bis abwertend für eine Person

Herkunft:
lateinisch Partizip zu dividere → la „teilen“ mit verneinendem in-, also ungeteilt, unteilbar. Diese
Bestimmung ist doppelsinnig: einerseits kann „nicht weiter teilbar“ gemeint sein, wie in der
ursprünglichen Bedeutung von Atom (Altgriechisch ἄτομος (átomos) → grc); andererseits kann im
Sinne einer Warnung oder eines Verbots auch „nicht zu Teilendes“ gemeint sein;
siehe individuum → la[2]

Synonyme:

[1] Einzelwesen

Gegenwörter:

[1] Dividuum, Gruppe, Kohorte; bei Menschen auch Gemeinschaft und Gesellschaft

[2] Gesindel

Oberbegriffe:

[1] Lebewesen

Unterbegriffe:

[1] Einzelperson

[1] Mensch, Pflanze, Tier

Beispiele:

[1] Jeder Mensch ist ein Individuum.

[1] Wenn man vom einzelnen Individuum ausgeht, kann man sagen...

[2] Was ist denn das für ein Individuum? Dieses Individuum will ich hier nicht mehr sehen!
Dieses Individuum kommt mir nicht mehr ins Haus!

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein starkes Individuum, ein prachtvolles Individuum

[2]
ein abstoßendes Individuum, arbeitsscheues Individuum, minderwertiges Individuum, verdächtige
s Individuum, abscheuliches Individuum, entsetzliches Individuum,ekelhaftes Individuum, ekelerr
egendes Individuum, gräßliches Individuum, fürchterliches Individuum

Wortbildungen:

Individualpsychologie, Individualismus, Individualist, Individualität