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Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag

Die ewige Maloche ist ja schon schlimm genug. Viel schlimmer jedoch
sind die vielen kleinen und eigentlich überflüssigen Ärgernisse des
Berufsalltags. Doch ab morgen lässt Sie das kalt. Wir haben nämlich
mit unseren Experten eine Strategie gegen jede Nerverei entwickelt.

„Immer muss ich die Spülmaschine ein- und ausräumen“


Ihnen ist nach einem Tässchen Kaffee. Doch in der Büroküche finden
Sie nur Geschirrberge in Höhe des Mount Everest. Bis Sie die
Spülmaschine angeworfen und auf das Ende des Waschgangs gewartet
haben, wird das Heißgetränk kalt und bitter sein. Gemein!

Strategie: Wenn Sie sich immer wieder erbarmen, den Unrat von
Kollegin Meier und Praktikant Sepp zu beseitigen, wird sich nie etwas
ändern. Hier hilft nur Härte. Sollen die faulen Pfeifen doch
Schimmelpilze züchten, das geht Ihnen in Zukunft am Arm vorbei. Sie
räumen nur ein, was Sie selbst benutzt haben. Bringen Sie sich bei
dieser Gelegenheit einen Vorrat an Geschirr mit, das so penetrant
hässlich aussieht, dass es außer Ihnen garantiert niemand benutzen
wird.

„Jedes Mal ist die Klopapierrolle leer“


Auf der Rolle ist nur noch ein lumpiges Blättlein. Nachschub befindet
sich im Abstellraum. Am anderen Ende des Flures. Sie denken: Warum
immer ich?

Strategie: Glauben Sie nicht, dass die Welt sich bessern wird, wenn
Sie Moralpredigten halten. Machen Sie es wie Tausende Camper auf
der Welt: Bunkern Sie in Ihrem Büro immer eine Rolle. Die nehmen
Sie mit, wenn Sie müssen. So einfach ist das.

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„Dauernd ignoriert mich mein Chef“
Sie haben häufig das Gefühl, Sie könnten auch zu Hause bleiben.

Wann Sie das letzte Mal gelobt wurden? In der Schule, so weit Sie sich
erinnern können. Sogar die stinkende Töle des Chefs hinterlässt mehr
Spuren als Sie.

Strategie: In manchen Seminaren klagen Mitarbeiter oft über das


Desinteresse des Chefs, aber: „Die Vorgesetzten schätzen sich selbst
oft völlig anders ein.“ Ihr Rat: „Schmollen Sie nicht schweigend, sagen
Sie Ihrem Boss, was Sie von ihm erwarten. Wer sich anpasst, ändert
nichts.“ Auch eine gute Idee: Legen Sie dem Boss ein Resultat Ihrer
Arbeit zur Begutachtung vor. Eine Präsentation zum Beispiel. Dann
muss er sich äußern.

„Der Kollege bringt seinen Riesenköter immer mit in das Büro“


Es hieß, die Sache sei vorübergehend: nur solange die
Schwippschwägerin des Mitarbeiters (die Eigentümerin des Tiers) auf
Safari ist. Oder so ähnlich. Die Frau ist aber offenbar im Dschungel
verschollen. Jedenfalls sabbert ihr stinkendes Monster immer noch
Ihre wichtigen Unterlagen voll.

Strategie: Setzen Sie erst mal auf Verständnis: Vielleicht handelt sich’s
ja um eine längere Safari. Vielleicht glaubt aber auch der Kollege, Sie
verstünden sich super mit dem Flohmercedes. Dabei bringen Sie doch
nur aus Selbstschutz die ganzen Wurstwaren mit.

Erwähnen Sie demnächst beiläufig einen asiatischen Freund, dessen


Leibspeise „Hund in Soja“ sei... Ihr Kollege wird Ihnen nicht glauben.
Aber er wird verstehen. Falls nicht: In den meisten Betrieben ist das
Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt. Erkundigen Sie sich mal bei
Ihrem Betriebsrat.

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2
„Das blöde Telefon klingelt dauernd“
„Schulze, Tach! Der Prosecco is’ immer noch net bezahlt“, nölt der
Ihnen absolut unbekannte Herr in der Leitung. Sie finden das
bedauerlich. Noch bedauerlicher finden Sie, dass a) Sie davon nichts
abbekommen haben und b) dieser Schulze heute morgen schon der
fünfte Anrufer ist, der Sie wegen Firlefanz belästigt, mit dem Sie nichts
zu tun haben.

Strategie: Quetschen Sie den nächsten Fehlgeleiteten erst mal aus:


Wen oder welche Abteilung wollte er sprechen? Hat irgendjemand
versehentlich sein Telefon auf Sie umgestellt? Kam der Anrufer über
die Zentrale? Dann steht Ihr Name dort eventuell ganz oben auf der
Liste, und der Mitarbeiter ist zu neu oder zu doof um herauszufinden,
wer in der Firma welche Bereiche betreut. Suchen Sie ihn auf und
machen Sie ihm klar, wofür Sie zuständig sind. Und vor allem: wofür
nicht.

„Immer, wenn ich dran bin, zeigt der Kopierer Papierstau an“
Wie immer, Sie kommen in den Kopierraum und sehen schon die
Lampe von Kammer 8 blinken: Papierstau. Und auch der Toner ist
wieder alle. Das kann dauern.

Strategie: Schließen Sie den Toner und die Betriebsanleitung des


Kopierers weg. Rufen Sie den Praktikanten zu sich. Loben Sie seinen
technischen Sachverstand. Erzählen Sie, dass Sie dem Chef gern
vorschlagen würden, ihn zu einem „Technical Officer“ zu befördern.

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Betonen Sie, dass es sich dabei um eine verantwortungsvolle Aufgabe
handelt, für die ansonsten ein Extra-Mitarbeiter zuständig sei.
Verkünden Sie später strahlend, der Chef sei einverstanden, und
überreichen Sie mit bedeutungsschwerer Miene den Schlüssel. Der
Toner sei zum Schutze vor unsachgemäßem Gebrauch in einem
Schrank gelagert worden. Und wehe, wenn Praktikant Sepp seinen Job
nicht ernst nimmt ...

„In meinem Zimmer wird nie geputzt“


Typisch: Bei allen anderen wird sauber gemacht – nur bei Ihnen nicht.
Das ist gezielte Schikane!

Strategie: Wenn das Putzpersonal kapituliert, hat das meist einen


simplen Grund: Das Chaos ist so groß, dass ein Durch- und
Drankommen kaum möglich ist.

„Mein ganzes Büro versinkt im Chaos“


Rufen Sie manchmal vom Handy aus Ihren Büroschreibtisch an, um Ihr
Telefon wiederzufinden?

Strategie: Starten Sie umgehend die Aktion „Blanke Platte“. Das hat
nichts mit Ihrem Haupthaar zu tun, sondern mit Selbstorganisation.
Zeitmanagement-Papst Professor Lothar J. Seiwert hat diverse
Methoden entwickelt, mit denen jeder Arbeitsplatz wieder leer, jeder
Kopf wieder frei wird. Infos unter www.seiwert.de. Und noch ein
Buchtipp: Stephen R. Covey, „Die sieben Wege zur Effektivität“,
Heyne, 19,90 Mark.

„Nebenan wird jeden Tag gefeiert“


Gestern war es der Ausstand der alten Sekretärin, heute ist es der
Einstand der neuen. Übermorgen hat das Meerschweinchen des
Buchhalters Geburtstag, oder die Klimaanlage ist seit einem Jahr
installiert – einen Grund finden die Bekloppten nebenan immer.

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Strategie: Wo ist da das Problem? Rübergehen, mitfeiern.

„Alle qualmen mir mein Zimmer voll“


Sie wollen ja kein Miesmacher sein, aber diese häufigen
Erstickungsanfälle nerven ganz schön.

Strategie: Hat Ihre Firma Filialen in den USA? Dann lassen Sie sich
dorthin versetzen. Zu aufwändig? Dann schlagen Sie einen
Kompromiss vor: Es darf nur in ungeraden Stunden gequarzt werden:
zwischen neun und zehn, elf und zwölf Uhr etc. Erfahrungsgemäß
lassen sich die Raucher auf diesen Deal ein.

„Der neue Kollege müffelt nach Iltis“


Mittlerweile freuen Sie sich sogar über Ihren Schnupfen. Dabei ist der
Typ gegenüber eigentlich ein netter Mensch. Und den wollen Sie auf
gar keinen Fall verletzen.

Strategie: Heikle Geschichte! Konsultieren Sie jemanden, der sein


Vertrauen genießt. Das kann ein anderer Kollege sein, aber auch seine
Freundin. Bitten Sie ihn oder sie, das Thema mal unter vier Augen
anzuschneiden. Und dann hoffen Sie das Beste.

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Motivationstipps
So erreichen Sie Ihre Ziele:

Keine Angst vor Fehlern!


Das Wissen der Menschheit ist über Jahrtausende gewachsen. Viele
der dazu notwendigen Erfahrungen sind durch Irrtümer entstanden.
Haben Sie keine Angst vor neuen Wegen, Ideen und Methoden!
Denken Sie immer daran: Fehler können nützlich sein, wenn Sie bereit
sind, von Ihnen zu lernen.

Keine "Null-Bock-Haltung"!
Auch Sie sind empfänglich für die Überzeugungen, Einschätzungen und
Einstellungen anderer. Falls Menschen in Ihrem Umfeld eine "Null-
Bock-Haltung" haben, wird das Sie und Ihre Leistungen negativ
beeinflussen. Daher ist es wichtig, daß Sie mehr Zeit mit Leuten
verbringen, die eine optimistische, positive Ausstrahlung und
Lebenshaltung haben.

Seien Sie gewappnet!

Analysieren Sie im voraus potentielle Hindernisse, Gefahren oder


Unsicherheiten. Welche negativen Einflüsse können auftreten?
Beispielsweise Mangel an Unterstützung, technischem Wissen, Zeit,
Platz, Energie, Geld oder Erfahrung werden Ihre Motivation, ein Ziel zu
erreichen, behindern.

Machen Sie sich diese Hindernisse so früh wie möglich bewußt und
räumen Sie sie rechtzeitig aus dem Weg. So steigern Sie Ihre
Erfolgsaussichten und werden Ihr Ziel störungsfreier und
optimistischer angehen und verwirklichen können.
Arbeitsplanung

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Was Sie prüfen sollten, bevor Sie Feierabend machen:

Haben Sie alles Geplante erledigt?


Entscheiden Sie: Welche nicht erledigten Aufgaben können Sie für den
nächsten Tag delegieren?

Prüfen Sie: Welche nicht erledigten Aufgaben sind eventuell völlig


überflüssig oder terminlich unabhängig?

Legen Sie sich eine terminlose Aufgaben-Liste oder ein Buch an. Hier
tragen Sie täglich allen "Kleinkram" ein, den Sie persönlich erledigen
wollen, der aber nicht termingebunden ist. Notieren Sie daneben groß
und auffällig die für jede Aufgabe grob geschätzte Arbeitsdauer.

Wenn Sie zwischendurch "Lücken" haben, finden Sie auf Anhieb eine
passende Aufgabe.
Falls Sie häufig am Tagesende wichtige Aufgaben nicht geschafft
haben, überprüfen Sie Ihr Zeitmanagement, beispielsweise zu lange
Telefonate, Suche nach Unterlagen, zu lange Besprechungen,
mangelnde Delegation, häufige Störungen, Probleme mit Büro- und
Werkstatttechik, mangelnde Prioritätensetzung, unvollständig geführte
Wiedervorlage und andere Zeitfresser.

Machen Sie sich kurze Notizen dazu und legen Sie fest, wann (am
besten gleich heute!) und wie Sie Abhilfe schaffen wollen. Übertragen
Sie nun die verbliebenen Aufgaben in Ihrem Arbeitsplan des nächsten
Tages.
Angenehmen Feierabend!

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Mitarbeiter

So delegieren Sie richtig


Mit besonderer Aufmerksamkeit sollten Sie Anweisungen geben, wenn
Arbeiten an neue oder unerfahrene Mitarbeiter oder Auszubildende
vergeben werden. Lassen Sie sich Zeit, denn schließlich wollen Sie,
daß die Aufgaben korrekt erledigt werden.

Betrachten Sie Ihren Zeitaufwand als eine wichtige Investition zur


Erhaltung oder Steigerung der Effizienz in Ihrem Unternehmen.
Geben Sie Anweisungen nicht "zwischen Tür und Angel".

Erklären Sie zunächst kurz, worum es geht, und fragen Sie Ihren
Mitarbeiter nach dessen Kenntnisstand in der Sache.

Geben Sie Anweisungen vollständig und Schritt für Schritt unter

Berücksichtigung des Kenntnisstandes Ihres Mitarbeiters.

Fragen Sie zwischendurch, ob alles verstanden wurde; beantworten


Sie Fragen freundlich und sachlich.
Sprechen Sie deutlich und verständlich.
So wird's gemacht! Demonstrieren Sie gegebenenfalls einzelne
Arbeitsschritte (beispielsweise bei Arbeiten am PC)

Motivieren Sie: Erläutern Sie Sinn und Zweck der Tätigkeit und warum
das Arbeitsergebnis für Ihren Betrieb wichtig ist.
Lassen Sie sich die Ausführung demonstrieren, klären Sie erkennbare
Probleme und vergessen Sie ein kleines Lob nicht.

Klären Sie, wer wann bei Problemen helfen kann, falls Sie selbst nicht
erreichbar sind oder sein wollen.

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Lassen Sie sich die Beendigung der Arbeit melden. Prüfen und
besprechen Sie sachlich das Arbeitsergebnis.

Motivationstipp

Stets ans "Danach" denken


Zugegeben, nicht alle Aufgaben und Entscheidungen machen Freude.
Übermäßiges Aufschieben jedoch führt meist zu Streß und seelischer
Belastung, was Ihre Leistungsfähigkeit erheblich mindern kann.

Deshalb bedenken Sie stets, daß am Ende etwas Positives für Sie
herausspringt – im besten Falle ein Gewinn an Ansehen und
Einkommen. Aber auch vermeintlich Schlechtes hat sein Gutes.

Das Eingestehen seines Fehlers, die überfällige Trennung von einem


(Geschäfts-) Partner, das Überbringen unangenehmer Nachrichten
entlastet Sie von Ängsten, kann Ihr Selbstbewußtsein steigern und
neue, ungeahnte Perspektiven eröffnen und Energien freisetzen.

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Merktechniken: Namen merken - kein
Problem!
Sie lernen jemanden kennen, sagen sich gegenseitig den Namen und
kurz danach ist der Name schon wieder weg.

Das können Sie aktiv dagegen tun:

Wiederholen Sie den gerade gehörten fremden Namen: "Guten Tag,


Herr Landgraf."

Beim Austauschen von Visitenkarten ist oft zu sehen, daß diese sehr
schnell verstaut werden. Nehmen Sie sich einfach etwas Zeit. Sehen
Sie sich den Namen in aller Ruhe an - Sie können ihn sogar vorlesen.

In der Regel wird das Ihrem gegenüber eher schmeicheln, als daß es
ihn stören würde, und doch bleibt diese Möglichkeit oft ungenutzt. Die
asiatischen Völker nutzen fast immer diese Gelegenheit. Keine
Visitenkarte wird ungelesen verstaut.

Beim Einprägen von Namen können Sie natürlich auch die


Memotechnik nutzen. So gehen Sie vor:

Stellen Sie den Namen geistig-bildhaft dar.

Verbinden Sie die Person mit diesem Bild.

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Sprechen Sie den Namen richtig aus. Beispielsweise lernen Sie
jemanden kennen, der Schneider heißt. Sofort stellen Sie sich vor, wie
er im Schneidersitz sitzt.

Es stellt sich Ihnen jemand vor mit dem Namen Fabris. Sie denken an
eine Fabrik und aus dem Schornstein kommt Rauch in Form eines S.
Jetzt sollten Sie den Namen noch einmal wiederholen: Der Herr heißt
richtig Fabris.

Frau Müller sitzt vor der Mühle. Herr Schmidt ist ein Schmied, Frau
Pankowitz erzählt einem Panker einen Witz und Herr Paraskiwogloubus
fliegt Paraski. Wo? Auf dem Globus. "Paraski-Wo-Globus". Den Namen
richtig zu wiederholen ist auch hier wichtig.

An diesen Beispielen haben Sie gesehen, dass ein bisschen Fantasie


dazugehört. Trainieren Sie daher täglich.

Zeittipp: So sparen Sie Zeit beim Schreiben

Nicht jede Anfrage müssen Sie mit einem aufwendigen Schreiben


beantworten. Vermerken Sie kurze Antworten oder Nachfragen direkt
auf dem Ihnen vorliegenden Schreiben - und dann ab ins Fax damit.

Haben Sie alles griffbereit? Flache, beschriftete Schublade mit


Geschäftspapier, Faxformularen, Vordrucken, Kurzmitteilungen und
Schmierpapier sollten Sie unbedingt direkt an Ihrem Arbeitsplatz
haben.

Adressen: Ist Ihre Adressverwaltung (Papier und/oder EDV) effizient?


Wenn Sie häufig suchen müssen: Nehmen Sie sich die Zeit und
schaffen Sie Abhilfe.

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Sie müssen nicht immer vollständige Texte schreiben. Skizzieren Sie
Ihre Entwürfe (Papier oder EDV) und überlassen Sie Ihrer Assistenz die
endgültige Formulierung und die optische Gestaltung. Der fertige Brief
wird Ihnen zur Unterschrift vorgelegt.

Schreiben Sie stets deutlich lesbar, das erspart Ihnen und dem
Empfänger Ihrer Nachricht Zeitverluste durch lästige Rückfragen.

Müssen Sie überhaupt alles schriftlich machen? In vielen Fällen tut es


auch ein kurzer Anruf.

Ein unaufgeräumter Schreibtisch birgt viele Ablenkungsgefahren:


Räumen Sie auf, schaffen Sie Platz.

Bevor Sie schreiben: Machen Sie sich kurz die wesentlichen Punkte
bewusst und legen Sie eine Reihenfolge fest.

Sie legen unbedingt Wert auf Fehlerfreiheit: Überarbeiten Sie Ihren


Text höchstens 2mal. Achten Sie beim ersten Mal ausschließlich auf
Inhalt (stimmen Fakten und Zahlen?) und Stil.

Erst im zweiten Durchgang suchen Sie (im nun bereits geänderten


Text) nach Rechtschreib-, Interpunktions- und Grammatikfehlern. Bei
kurzen Texten mit unkomplizierten Inhalten können Sie die beiden
Arbeitsgänge zusammenlegen.

Bei Kurzmitteilungen oder -anmerkungen ist ein schneller Check das


Maximum. Lediglich Schreiben von besonderer Bedeutung (mit
juristischen, vertraglichen oder wirtschaftlichen Konsequenzen) sollten
Sie, Ihr Teilhaber oder Ihre Assistenz weiteren Kontrollen unterziehen.

Prüfen Sie: Was müssen Sie überhaupt selber schreiben? Delegieren


Sie und vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter - Sie haben
sie ja schließlich eingestellt.

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Der Umgang mit Computer und Textverarbeitung dauert bei Ihnen zu
lange? Schaffen Sie unbedingt Abhilfe. Nehmen Sie sich die Zeit,
Funktionen und Möglichkeiten besser kennen zu lernen und schneller
zu nutzen.

10 verschenkte Minuten pro Tag - das macht eine komplette Woche


pro Jahr! Außerdem: Immer wiederkehrende Probleme und
Zeitverluste am Computer sind stimmungsstörend und demotivierend.

So sorgen Sie Für Frieden im Büro


Der große Kalte Krieg ist zwar beendet, der Kleinkrieg in Büro und
Betrieb aber eskaliert. Wenn Sie Anzeichen von Mobbing in Ihrer
Umgebung spüren, reagieren Sie politisch korrekt, wenn Sie alle
Beteiligten an der Intrige finden, den Konflikt aufdecken und
diskutieren, einen Waffenstillstand vereinbaren,
Mobbing generell verurteilen, ohne die Täter anzuklagen,
eine offene Streitkultur einfordern.

Um kurzfristig Intrigen zu überleben, sollten Sie die folgenden, nicht


ganz korrekten Taktiken beherrschen:

Lernen Sie, überzeugend zu lügen. Sie müssen taktieren können, ohne


dabei in die Knie zu gehen.
Seien Sie selbst zu jenen Kollegen noch freundlich, in deren Rücken
Sie am liebsten ein Messer sehen würden.

Überlegen Sie genau, in welchen Situationen Sie sich sehen lassen und
wann Sie sich unsichtbar machen.

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Lassen Sie Ihren Gegner auflaufen, indem Sie bei Konferenzen sein
Thema besser beherrschen als er selbst.

Suchen Sie sich Bündnispartner und versuchen Sie, Ihren Rivalen zu


isolieren.

Halten Sie sich möglichst aus Intrigen heraus. Irgendwann verstricken


sich Intriganten in den eigenen Netzen aus Lügen und
Verdächtigungen.

Dressieren Sie Ihren Chef


Zeit, dass Sie mal Ihren Chef genau unter die Lupe nehmen. Studieren
Sie Ihren Boss genau und erkennen Sie seine Stärken, Schwächen und
Schrullen. Ändern können Sie die zwar nicht, aber seine
Merkwürdigkeiten vielleicht zu Ihrem Vorteil nutzen. „Jeder Mensch hat
Verhaltensmuster und Sichtweisen.

Diese individuellen Strickmuster ergeben den Persönlichkeitstypus“,


erklärt Esther S. Weidlich, Karrierecoach aus Berlin, die sich auf die
Typenpsychologie des Schweizer Psychoanalytikers Carl Gustav Jung
bezieht.

Sie arbeitet mit der so genannten Insights- Discovery-Analyse, einem


Computerprogramm, mit dem sich jeder Boss einordnen lässt.
Natürlich gibt es Mischtypen, aber sie alle lassen sich auf einen dieser
vier Charakterköpfe zurückführen.

Suchen Sie Ihren Chef heraus, lernen Sie mit ihm umzugehen.

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Benutzen Sie dafür auch unser Körpersprache-Lexikon: damit können
Sie sofort Chefs Launen deuten und darauf eingehen – und bald wird
er Ihnen aus der Hand fressen.

Der Unterstützer
Typ Beziehungsmensch. Warmherzig, aber nicht emotional. Wichtig ist
ihm Stabilität.
Büro Die Tür steht offen, auf dem Tisch Fotos. Die Möbel stehen Feng -
Shui - gerecht oder sind ökologisch einwandfrei. Arbeitsstil Eher
langsam. Am liebsten arbeitet er mit Kollegen, die zugleich Freunde
sind.

Führungsstil Er hasst kreatives Chaos und will Kontrolle aus Angst vor
Veränderung. Stärke Guter Zuhörer, Coach.
Schwäche Kann nicht nein sagen, muss darum manchmal
Entscheidungen revidieren.

Der Beobachter
Typ Intellektueller. Wie der Direktor zieht er die Aufgaben den
Menschen vor, ist aber nachdenklich und beherrscht.
Büro Schlicht, aufgeräumt.

Alles hat seinen festen Platz. Arbeitsstil Ernsthaft, analytisch,


diszipliniert und äußerst präzise. Dadurch eher langsam. Er liebt
Zahlen, Daten und Fakten.

Führungsstil Perfektionistisch, er kümmert sich um alles, erwartet


Korrektheit, mag Eigeninitiative.
Stärken Lieber vorsichtig als unbesonnen, lieber konventionell als zu
kühn.

Schwächen Er hängt an dem Bewährten. Unter Druck beißt er sich an


Details fest, zögert Entscheidungen unnötig raus.
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Der Inspirator
Typ Unterhaltungskünstler. Umgänglich, dynamisch, optimistisch,
spontan. Will beliebt sein und sucht Anerkennung.
Büro Freundlich, chaotisch, Kommunikationsmittelpunkt. Arbeitsstil
Hasst Routine, delegiert großzügig, will Spaß.

Führungsstil Mitreißend. Er mag Bewunderer um sich. Überschätzt


manchmal Mitarbeiter. Stärken Löst spielend Konflikte. Lobt, fördert
sein Team. Schwächen Unzuverlässig, er schiebt lästige Dinge gern
und lange auf. Unter Druck wird er unvorsichtig und launisch.

Der Direktor
Typ Gipfelstürmer. Willensstarker Einzel- und Wettkämpfer,
risikofreudig, selbstbewusst, liebt die Unabhängigkeit.
Büro Nichts als Arbeit und Dokumente seiner Erfolge.

Arbeitsstil Schnell, effizient, bewältigt mehrere Aufgaben gleichzeitig.


Reagiert aggressiv auf Probleme und löst sie.

Führungsstil Fordert Können und Leistungsfähigkeit, erwartet


bedingungslosen Respekt.

Stärken Trägt jede Verantwortung, ist ein guter Manager.


Schwächen Ungeduldig, verletzend, mag Schmeicheleien.

Das Körpersprache-Lexikon
Auch wenn Ihr Boss schweigt, sagt er eine Menge. Lernen Sie seine
Körpersprache.

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Ihr Chef verschränkt die Arme.
Entweder ist er mit Ihnen oder Ihrem Vorschlag nicht einverstanden.
Tipp: Lösen Sie die Haltung, indem Sie ihm ein Schriftstück oder
dergleichen überreichen. Das funktioniert auch, wenn Ihr Chef nervös
an einem Stift herumfingert.

Er sitzt Ihnen mit weit zurückgelehntem Oberkörper gegenüber.


Er lehnt Sie oder den Gesprächsinhalt ab. Die Körperhaltung kann
allerdings auch Desinteresse bedeuten oder sein überlegenes Gefühl,
alles im Griff zu haben.

Tipp: Holen Sie ihn an den Tisch zurück, indem er auf ein Papier
schauen soll. Zücken Sie jetzt die Trümpfe, die Sie hoffentlich noch in
der Tasche haben.

Er sitzt mit dem Oberkörper nach vorne gebeugt am Tisch.


Entweder folgt er gebannt Ihren Ausführungen oder er wird Sie gleich
unterbrechen.
Tipp: Sieht seine Haltung nach Interesse aus, geben Sie Gas.
Unterbricht er Sie, lassen Sie ihn erst einmal reden und Dampf
ablassen.

Ihr Chef ballt die Faust. Gleich platzt er.


Tipp: Versuchen Sie zu beschwichtigen oder beenden Sie das
Gespräch.

Er zeigt mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf Sie.


Er ist ungehalten, wenn nicht sogar wütend, attackiert Sie.
Tipp: Versuchen Sie ihn zu beruhigen oder schweigen Sie. Bleibt er
hitzig, beenden Sie das Gespräch.

Er blinzelt stark. Er ist nervös. Oder er trägt Kontaktlinsen.


Tipp: Bringen Sie Ruhe in die Debatte, versuchen Sie Zeit zu
gewinnen.

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Er streicht sich während des Sprechens das Kinn.
Er ist nachdenklich und/oder mit sich zufrieden.
Tipp: Jetzt können Sie einen bleibenden guten Eindruck hinterlassen.
Gehen Sie.

Er runzelt die Stirn, schüttelt den Kopf, kramt in Unterlagen herum,


guckt aus dem Fenster. Er läßt Sie auflaufen, er ist ungehalten und
ablehnend.

Tipp: Kommen Sie zielstrebig zur Sache, bleiben Sie höflich, aber
hartnäckig. Je brenzliger die Situation, desto stärker müssen Sie ihn
im Blick behalten. Wer einer „Gefahr“ ins Auge schaut, wirkt stark und
selbstsicher.

Er trommelt mit den Fingern auf die Tischplatte. Er ist nervös,


ungeduldig, eilig, will Sie los werden. Tipp: Sind Sie noch nicht am
Ziel, tragen Sie noch einmal kurz und knapp Ihr Anliegen vor.

Nehmen Sie ein Stück seines Reviers in Beschlag, indem Sie z.B.
einen Arm auf seinen Schreibtisch stützen.

Er legt seine Füße um die Stuhlbeine.


Vermutlich sucht er Halt, weil er unsicher ist.
Tipp: Jetzt können Sie Punkte sammeln, indem Sie ihm Sicherheit
geben. Betonen Sie beispielsweise, dass das Geschäft, das Sie
vorschlagen, keinerlei Risiko für ihn bedeutet und er sich ganz und gar
auf Sie verlassen kann.

Er guckt Sie nicht mehr an.


Entweder ist er verlegen, will Sie los werden oder was Sie sagen, ist
ihm unangenehm.

Tipp: Haben Sie zuviel geredet? Stellen Sie eine Frage, damit er
wieder die Oberhand gewinnt.

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Er steht auf und vergräbt die Hände in den Hosentaschen.
Er ist kritisch, verschließt sich.

Tipp: Geben Sie ihm ein Papier, damit er die Hand aus der Hose holt.
Sollten Sie noch ein As im Ärmel haben, ziehen Sie es jetzt. Oder
vertagen Sie die Unterhaltung.

Sechs Strategien, wie Sie sich gegen unfaire Kritik zur


Wehr setzen können

Es könnte so schön sein. Der Chef ist von Ihrem Projekt so gut wie
überzeugt. Wenn bloß Kollege Müller nicht wäre. An all Ihren
Vorschlägen hat er was auszusetzen. Durchkreuzen Sie seine Taktik.

Ad-personam-Taktik
Ihr Gegner wird persönlich. Ein Beispiel: „Die Farbe Ihres Hemdes
entspricht Ihrer geistigen Haltung“ (nämlich grau in grau).

Reaktion: „Wenn es der Diskussion nützt, ziehe ich mir gerne ein
anderes Hemd an“ oder „Glauben Sie, dass Kritik an meinem Outfit
das Projekt voranbringt?“

Theorie-Praxis-Taktik
Kollege Müller gibt Ihnen zwar Recht, sagt allerdings, das sei „in der
Praxis undurchführbar“.

Reaktion: „Das Beste für die Praxis ist eine gute Theorie.“

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Verschleierungstaktik
Der Satz: „Fassen Sie das nicht als Kritik auf, aber ...“ ist trügerisch.
Seien Sie sicher, um nichts anderes als Kritik geht es.

Reaktion: „Ich danke Ihnen für diese Stellungnahme, aber ...“ Oder
direkter: „Halten Sie Ihre Äußerung für angebracht?“

Großzügigkeits-Taktik
Sie gehen ausführlich auf Detailfragen ein. Da beklagt Kollege Müller,
dass er in Ihrer Darstellung „das große Ganze“ vermisst.

Reaktion: „Auch ein komplexes Thema setzt sich aus vielen


kleinen Teilchen zusammen“ oder „Wollen Sie einfach die wichtigen
Details weglassen?“

Schweige-Taktik
Ihr Gegenüber hört sich Ihren Vortrag an, lässt jedoch alles
missgelaunt an sich abprallen.

Reaktion: „Ich fasse Ihr Schweigen als Zustimmung auf und fahre
deshalb jetzt fort.“

Kompetenz-Taktik
Der Kollege bezeichnet Sie als zu jung und unerfahren oder aber zu alt
für diese Aufgabe.

Reaktion: „Mozart schrieb mit acht die erste Symphonie“ bzw.


„Adenauer war mit 90 Kanzler.“

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Multitasking ist unproduktiv
Wer gleichzeitig seine nächste Business-Reise vorbereitet, telefoniert
und auch noch die Tagespost durchgeht, mag zwar denken, dass er
schnell und effektiv arbeitet, aber tatsächlich ist das Gegenteil der
Fall: Dr. Joshua Rubenstein von der amerikanischen Federal Aviation

Administration ist der Meinung, dass man mit Multitasking in den


meisten Fällen die Zeit des Arbeitgebers verschwendet, und je nach
Job sogar ein hohes Risiko eingeht.

Im American Psychological Society´s Journal of Experimental


Psychology schreibt der Forscher, dass in Tests alle Kandidaten Zeit
verloren, wenn sie mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen
hatten. Dieser Zeitverlust erhöhte sich mit der Komplexität der
Tätigkeiten.

Der Grund lag nach Rubenstein darin, dass die Testpersonen


Schwierigkeiten hatten, ihre Gedanken von einer Aufgabe zur anderen
zu verschieben.

Dabei spielten zwei Überlegungen die Hauptrolle: im sogenannten


"goal shifting" muss sich der Multitasker klar machen, dass er nun die
zweite Arbeit anstatt der ersten machen will.

Und bei der darauf folgenden "rule activation" muss er noch die
Gesetze in seinem Kopf ausschalten, die für die erste Aufgabe nötig
waren und dafür die Regeln für die zweite aktivieren.

Wenn der Angestellte auf diese Weise für ungefähr 10 Minuten


unkonzentriert ist, kostet das das Unternehmen 20 bis 40 Prozent
potentieller Effektivität, meint Rubenstein. Und das nur, wenn der
Arbeiter dabei keine Fehler macht.

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Rubenstein kam zu diesen Ergebnissen, als er die Zeit maß, die
Personen verloren, wenn sie zwischen zwei Aufgaben mit
verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Vertrautheiten hin und her
springen mussten. Er lies seine Testkandidaten dafür zum Beispiel
Mathe-Aufgaben lösen und gleichzeitig geometrische Formen
zuordnen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für alltägliche Aufgaben, wie das
Telefonieren mit Handys während des Autofahrens. Rubenstein meint,
dass das Fahren allein schon sehr viel Aufmerksamkeit erfordert, wie
das Erkennen von Verkehrsschildern und die laufende Analyse der
Situation.

Wenn der Fahrer dann noch telefoniert, stellt er sich automatisch den
Gesprächspartner vor, und das benötigt zusätzliche Kapazität im
Gehirn. Überlastung drohe besonders dann, wenn das Telefongespräch
hoch emotional sei, schreibt der Forscher.

Ihr Chef - so macht er, was Sie wollen

Ist er ein Brüller, ein Schweiger oder eher ein Über-Kollegialer -


welcher Typ ist Ihr Chef? Wie Sie ihn durchschauen, seinen Fallen
entkommen und dazu kriegen, was Sie wollen - das lesen Sie hier.

Der Über-Kollegiale

Sein Charakter: Er ist immer überfreundlich, wirkt nach außen


superkollegial. Doch wenn es hart auf hart kommt, es beispielsweise
Konflikte mit anderen Abteilungen gibt, lässt er seine Mitarbeiter oft im
Stich.
Ihre Psycho-Strategie: Gerade weil er so freundlich ist, ist es
schwierig, ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen.
Dennoch: Sprechen Sie mit ihm, wenn er gerade Ruhe und Zeit hat.

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Sprechen Sie ihn auf Ihr Problem an - zum Beispiel das mit der
anderen Abteilung. Signalisieren Sie ihm dadurch, dass Sie sein Spiel
durchschauen, es aber nicht länger hinnehmen wollen.

Machen Sie ihm klar, dass er auch deshalb mehr verdient als die
anderen Mitarbeiter, weil er Ihnen den Rücken freihalten soll. Er wird
verdutzt sein, aber von nun an vorsichtiger.

Der Brüller

Sein Charakter: Er ist cholerisch, fährt bei fast jeder Gelegenheit aus
der Haut, ist ungerecht. Larissa Degen: "Im Grunde versteckt der
Brüller damit eigene Schwächen, und nimmt sich für seine Ausbrüche
gern das schwächste Mitglied im Team vor."

Ihre Psycho-Strategie: Bleiben Sie bei seinen Eruptionen cool und


sachlich. Hat er sich wieder abgeregt, fassen Sie seine Ausführungen
noch einmal zusammen: "Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie den
Vorgang morgen sehen wollen?" Larissa Degen: "Sie sollten unbedingt
in einer entspannten Minute das Gespräch zu Ihrem Chef suchen.
Schildern Sie ihm, wie Sie sich bei seinen Ausbrüchen fühlen, aber so,
dass er es nachvollziehen kann.

Wichtig dabei ist, dass Sie sich auf das Gepräch gut vorbereiten und
dann einen Moment abwarten, in dem Sie sich mental und körperlich
topfit fühlen." Sie werden sehen, mit Ihnen wird er künftig anders
umgehen.

Der Schweiger

Sein Charakter: Ein Mann - ein Wort: Das ist seine Devise. Mehr
kommt in aller Regel nicht. Der Schweiger ist introvertiert, oft sehr
kopfgesteuert und kann seine Gefühle nicht äußern. Er erwartet, dass
der Laden auch ohne großes Eingreifen läuft und scheut sich,
Anweisungen zu geben.

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Ihre Psycho-Strategie: Locken Sie den großen Schweiger mit offenen
Fragen. Beispiel: "Ich habe mir das Konzept so vorgestellt. Was sagen
Sie dazu?" Wichtig ist, ihn nicht zu bedrängen, weil er sich damit noch
mehr zurückziehen könnte. Was auch hilft: Suchen Sie das Gespräch
mit ihm und machen klar, dass Sie mehr Beteiligung von seiner Seite
brauchen. So locken Sie ihn aus der Reserve - und können sein
Vertrauen gewinnen. Probieren Sie es aus.

Der Teamplayer

Sein Charakter: Er legt Wert auf sein Team, gibt seinen Untergebenen
das Gefühl, mit ihnen auf einer Ebene zu stehen. Nach dem Motto:
"Wir sind alle beste Freunde." Bis er Anweisungen geben muss. Die
kommen dann oft übertrieben aggressiv und herrschsüchtig rüber.
Unberechenbar. Larissa Degen: "Der Teamplayer ist oft aus einem
Team zum Chef aufgestiegen und kommt mit seiner neuen Rolle noch
nicht klar. Hinzu kommt ein starkes Bedürfnis nach Harmonie. Diese
Führungsschwäche äußert sich in seinem extremen Verhalten."

Ihre Psycho-Strategie: Trauen Sie der zeitweiligen Ruhe nicht. Machen


Sie sich klar, dass der Mensch, mit dem Sie gerade scherzen, im
nächsten Moment unberechenbar werden kann. Vor allem dann, wenn
er unter Druck gerät. Seien Sie stets freundlich, aber bleiben Sie
immer distanziert. Das schützt Sie vor Überraschungen und macht ihm
klar, dass Ihnen das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit wichtiger ist,
als ein übertrieben harmonisches Chef-Untergebenen-Verhältnis.

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"Nein" sagen lernen - der Vier-Wochen-
Plan
1. Woche: Analyse
Wem gegenüber fällt es Ihnen besonders schwer, eine Absage zu
erteilen. Denken Sie genau darüber nach und notieren Sie sich die
Situationen und Personen. Mit Hilfe eines Tagebuchs fällt es leichter,
solche Situationen zu ermitteln. Am Ende der Tagebuch-Phase sollten
Sie Ihre Ziele formulieren.

2. Woche: Strategie erarbeiten


In der zweiten Woche sollten Sie sich jetzt einen (beziehungsweise
mehrere) Pläne erarbeiten, mit dem Sie Ihr Ziel erreichen möchten.
Also: Überlegen Sie sich, wie Sie mit Hilfe von Rhetorik, Körpersprache
und eigenem Verhalten Grenzen setzen können. Wichtig: Versuchen
Sie, entspannt zu sein.

3. Woche: Plan umsetzen


Nach der grauen Theorie kommt jetzt die Praxis, das Umsetzen Ihrer
Strategie. Tipp: Fangen Sie mit einer Person an, vor der Sie nicht all
zuviel Angst haben. Wichtig: Notieren Sie sich Erfolge, die Sie dann
weiter motivieren. Und schauen Sie auch auf noch nicht so geglückte
"Neins" und analysieren Sie die Ursachen.

4. Woche: Verfeinerung des Erfolgskonzepts


Sie haben an den leichteren Situationen geübt und können sich jetzt
schwierigeren zuwenden. Da erfahrungsgemäß der Elan nach einigen
Wochen nachlässt, sollten Sie sich schon jetzt eine Belohnung gönnen
für jeden Nein - Erfolg.

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Gespräch in Gang halten
So vermeiden Sie Schweigen wenn Sie sich mit einem neuen
Bekannten oder Geschäftspartner unterhalten:

- Stellen Sie offene Fragen, anstatt solcher, die man einfach mit Ja
oder Nein beantworten kann. Fragen Sie beispielsweise: "Wohin reisen
Sie am liebsten?" anstatt "Waren Sie schon einmal in Italien?". Der
Gesprächspartner hat die Gelegenheit so viele Informationen
preiszugeben wie er möchte. Die Antwort bietet Stoff für weitere
Fragen oder Kommentare Ihrerseits.

- Vermeiden Sie sehr persönliche Themen wie Religion, Todes- oder


Krankheitsfälle oder politische Meinungen. Andernfalls geraten Sie
leicht in schwierige Gespräche oder gar Streitigkeiten.

Ein Gespräch richtig beenden


So schließen Sie eine Unterhaltung oder ein Geschäftsgespräch richtig
ab:

- Lassen Sie Ihren Blick öfter durch den Raum gleiten.

- Nehmen Sie Gegenstände wie Handtasche, Brille oder Geldbeutel zu


sich. Das sind eindeutige Signale, dass Sie das Gespräch beenden
möchten.

- Fassen Sie den Inhalt oder das Ergebnis des Gesprächs zusammen.
Ist das nicht möglich, so verwenden Sie Floskeln wie: "In diesem
Sinne". Bei geschäftlichen Gesprächen fassen Sie zusammen, welche
Schritte als Nächstes erfolgen sollen, also "gut, als nächstes
bekommen Sie von uns ein Angebot..."

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Konstruktiv Kritik üben
Beachten Sie einige Regeln, wenn Sie an Ihren Kollegen oder an Ihrem
Partner Kritik üben. Dann versteht Ihr Gegenüber die Kritik nicht als
Angriff sondern als konstruktiven Hinweis.

1. Kritisieren Sie Ihren Gesprächspartner nicht in Gegenwart Dritter.


Das setzt ihn unnötig herab.

2. Wählen Sie eine günstige Zeit. Achten Sie darauf, dass der
Kritisierte nicht in Zeitnot ist. Sonst wird er Ihnen womöglich nur mit
halbem Ohr zuhören.

3. Fassen Sie sich kurz. Erklären Sie klar und deutlich, was Sie stört.
Verwenden Sie Ich-Botschaften. Dadurch fühlt sich der Andere nicht
angegriffen und ist offener für eine Lösung.

4. Beschränken Sie sich in Ihrer Kritik auf Fakten und auf konkrete
Situationen. So ist die Kritik nachvollziehbar.

5. Hüten Sie sich vor Rundumschlägen aus der Reihe "Du taugst
sowieso nichts". Solche Kritik ist destruktiv. Ihr Gegenüber merkt so
etwas und verschließt sich Ihnen.

6. Lassen Sie dem Kritisierten einen Ausweg oder eine Lösung offen,
bei der er sein Gesicht behält, besser noch: Suchen Sie gemeinsam
nach einer Lösung und bieten Sie einen Kompromiss an.

Effektives Brainstorming
Gilt es eine neue Idee zu entwickeln, wird in der Regel ein
sogenanntes Brainstorming angesetzt.

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Was sich dann abspielt hat leider meistens nichts mit einem
Brainstorming im ursprünglichen Sinn des Wortes zu tun.

Besonders wenn die Sitzung im beruflichen Umfeld stattfindet, werden


lediglich mehr oder weniger gute Vorschläge präsentiert.

Die des Vorgesetzten werden beklatscht, schüchterne Mitarbeiter


kommen gar nicht zum Zug, andere sind wieder beleidigt wenn ihr
Vorschlag keine Zustimmung bekommt und besonders Ehrgeizige
zücken schon im Vorfeld eine Liste mit ausgearbeiteten Vorschlägen.
Was bei einer solchen Sitzung herauskommt bringt nur selten wirklich
neuartige Ideen ans Licht.

Und so gestalten Sie ein effektives Brainstorming:

1. Bestimmen Sie einen Moderator. Dieser muss zunächst das Problem


oder den Sachverhalt formulieren. Anschließend schreibt er alle in der
Sitzung gemachten Vorschläge auf ein Flipchart oder eine Tafel.

2. Ziel eines Brainstormings ist, Kreativität freizusetzen. Deshalb muss


jeder Teilnehmer reihum und spontan sagen, was ihm zum Thema
einfällt. Jeder soll möglichst frei assoziieren können.

3. Es zählt nicht die Qualität, sondern die Quantität der Meldungen.


Auch obskure oder unsinnige Ideen müssen sofort geäußert werden.
Der Grund dafür ist: Jede noch so blöde Idee löst vielleicht bei einem
anderen Teilnehmer eine Assoziation aus, die zu einer wirklich guten
Idee führt.

4. Abwertende Kommentare und Stimmungskiller wie "Das klappt doch


nie" oder "So ein Blödsinn" sind absolut tabu. Wer wiederholt gegen
dieses eherne Gesetz verstößt, sollte vom Brainstorming
ausgeschlossen werden.

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5. Das Brainstorming sollte nach spätestens einer Dreiviertelstunde
beendet werden. Optimal sind 20 bis 30 Minuten.

6. Wichtig: Die Auswertung der gemachten Vorschläge sollte nach


einer längeren Pause, besser am nächsten Tag durchgeführt werden.
Denn jetzt muss von der ausgelassenen Blödelstimmung des
Brainstormings auf eine ernsthafte Bewertung umgeschaltet werden.

Kommunikation: Vielredner einbremsen

So verhindern Sie, dass eine Person in einer Diskussion dominiert und


so die anderen Teilnehmer langweilt:

- Vermeiden Sie Blickkontakt, zustimmende Gesten und Worte wenn


die dominierende Person am Reden ist. So zeigen Sie ihm oder ihr,
dass Sie das Gesagte nicht interessiert.

- Lassen Sie sich von dem Schwätzer nicht unterbrechen:


Sprechen Sie mit gleichmäßiger Lautstärke weiter, wenn Sie
bemerken, dass der Vielredner wieder zuschlagen möchte.

Sobald Sie leiser sprechen, wird er oder sie das Wort ergreifen.
Vermeiden Sie in diesem Fall konsequent den Blickkontakt. Wenden
Sie sich den anderen Teilnehmern dagegen offen zu.

- Sollten Sie dennoch unterbrochen werden, wehren Sie sich. Eine


friedliche Methode ist der Satz: "Entschuldigen Sie, dass ich
weiterrede, während Sie mich unterbrechen." Hilft das nichts, erklären
Sie laut und deutlich: "Lassen Sie mich bitte aussprechen."

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Geben Sie den Anderen in der Runde die Möglichkeit
mitzureden:

- Lenken Sie die Diskussion bewusst auf Teilnehmer, die noch nicht
zum Zug gekommen sind. Wenn Sie das Wort haben, beenden Sie den
Redebeitrag mit einer Frage an eine dieser Personen. Zum Beispiel:
"Wie sehen Sie das, Herr Müller?". Reißt der Vielredener trotz dieser
Ablenkungsmaßnahme das Gespräch an sich, erscheint er äußerst
unhöflich.

Richtig telefonieren

Telefonate mit dem Finanzamt, mit dem Chef oder mit einem
wichtigen Kunden machen viele Menschen nervös. So bleiben Sie ruhig
und führen ein gutes Gespräch:

1. Bereiten Sie sich auf das Telefonat vor. Notieren Sie vor dem Anruf
alle Fragen, die Sie stellen möchten. Auf diese Art vergessen Sie in der
Aufregung nichts.

2. Führen Sie das Gespräch an einem ruhigen Ort. Geben Sie anderen
Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen Bescheid, dass Sie nicht
gestört werden möchten. So vermeiden Sie Unterbrechungen und
Unruhe während des Gesprächs.

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Präsentation: Wohin mit den Händen
Bei einer Präsentation beruht ein Großteil Ihrer Wirkung auf dem, was
Sie mit Ihren Händen machen. Gemäßigtes Gestikulieren unterstreicht
Ihre Aussagen, macht den Vortrag lebendig und zeigt, dass Sie auf die
Zuhörer eingehen.

Absolut verboten ist deshalb:

- beide Hände in der Hosentasche zu haben,

- die Hände hinter dem Rücken zu verschränken.

Wenn Sie mit zwei Händen nichts anfangen können, dann können Sie
ruhig eine Hand in die Hosentage stecken oder sich auf dem
Rednerpult abstützen. Das wirkt oftmals natürlicher, als unbeholfenes
Gestikulieren mit zwei Händen.

Schneller lesen so geht´s

Konzentriertes und schnelles Lesen ist auch das Ergebnis der äußeren
Umstände. Schon das schlechte Licht, die falsche Umgebung oder die
unbequeme Haltung können die Informationsaufnahme entscheidend
beeinflussen.

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1. Denken vorm Lesen
nicht gleich drauflos lesen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für
die Frage: Was will ich mit der Lektüre erreichen? Überfliegen Sie kurz
das Inhaltsverzeichnis.

Fragen Sie sich, ob in diesem Buch das enthaltene sein könnte, was
Sie wirklich suchen. Prüfen Sie: Muss ich dazu das ganze buch lesen?
Reichen nicht auch ausgewählte Kapitel? solche Überlegungen sparen
Zeit und machen den Kopf frei für die Lektüre.

2. Störquellen ausschalten
Bewegungen im Leseumfeld stören die Konzentration. Verbannen Sie
alles aus Ihrer Umgebung, was sich bewegt: die Uhr mit dem
Sekundenzeiger, den animierten Bildschirmschoner.

Das Büro mit Aussicht ist genauso ein Konzentrations-Killer wie die
Pinnwand über dem Schreibtisch oder die gelben Zettel, die am
Bildschirmrand kleben und beim Lesen am PC nerven.

Auch Musik im Hintergrund lenkt ab und bremst das Lesetempo.


Grafiken, Fotos und große Überschriften vor dem Lesen kurz
anschauen. Auch sie ziehen sonst beim Lesen die Aufmerksamkeit auf
sich.

3. Licht anmachen
Je nach Helligkeit benötigt das menschliche Auge zwischen 150 und
400 Millisekunden, um ein Bild, also ein bis vier Wörter, auf die
Netzhaut zu bannen. Optimale Helligkeit: rund 1000 Lux, das
entspricht dem Tageslicht bei bedecktem Himmel. Brillenträger
brauchen mehr Licht, weil die Gläser 20 Prozent Licht schlucken. Der
Raum, in dem Sie lesen, sollte nur wenig dunkler sein als der Lesplatz.
Reflexartig suchen die Augen immer wieder die Dunkelheit ab, um zu
prüfen, ob nicht doch irgendwo Gefahr lauert.

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4. Lümmeln ist besser
Wählen Sie eine bequeme Haltung und Position, sonst verkrampft der
Körper, die Konzentration lässt nach. Legen Sie sich Papier und Stift
für Notizen bereit. Schreiben Sie sich nach der Lektüre jedes Kapitels
Schlüsselwörter auf. Durch diesen Spickzetteleffekt behalten Sie mehr
vom Inhalt.

Besprechungen: Was Sie gegen Zuspätkommer tun


können

Zuspätkommer sind ein häufiges Ärgernis. Sie stören den Ablauf,


Informationen müssen wiederholt werden, oder die Pünktlichen
werden bestraft, indem sie warten müssen.

Mit den folgenden 5 Tipps bekommen Sie das Problem in den


Griff:

Nehmen Sie keine Rücksicht auf Zuspätkommer.

Sorgen Sie dafür, daß Unterlagen und Präsentationsmittel so


vorbereitet sind, daß Sie pünktlich beginnen können. Sonst werden
auch die pünktlichsten Mitarbeiter bald selbst später kommen.

Stellen Sie die wichtigsten Themen an den Anfang.

Machen Sie das Thema "Was können wir gegen Unpünktlichkeit tun?"
zum Tagesordnungspunkt.

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Setzen Sie Besprechungen nicht zu halben oder vollen Stunden an,
sondern beispielsweise um "9:50 Uhr" oder "11:15 Uhr".

Die besten Tipps für ein starkes


Selbstbewusstsein
Alle Menschen haben manchmal Angst oder Selbstzweifel, das liegt in
unserer Natur. Mit diesen 8 Tipps meistern Sie Lebenssituationen, in
denen Sie sich unsicher fühlen – z. B. wenn Sie vor einer beruflichen
Herausforderung oder privaten Veränderung wie dem Umzug in eine
fremde Stadt stehen.

1. Plötzliche Unsicherheit ist ein Zeichen dafür, dass Sie Neuland


betreten haben, z. B. wenn Sie befördert wurden und die Aufgabe
ungewohnt ist.

Überlegen Sie, ob und was Sie an Ihrem Verhalten und Denken sowie
Ihren Fähigkeiten ändern können, um der Situation besser gerecht zu
werden. Das kann eine Fortbildung sein, aber auch ein klärendes
Gespräch.

2. Bemühen Sie sich um eine sachliche Einschätzung der Situation:


Fragen Sie einen guten Freund, wie er das sieht, oder bitten Sie einen
Fachmann um sein Urteil.

3. Rufen Sie sich Ihre guten Eigenschaften ins Gedächtnis und


schreiben Sie sie auf: Dinge, die Sie gut können – z. B. organisieren,
andere motivieren –, Dinge, die Sie auszeichnen – z. B. Loyalität,
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Humor –, und Dinge, die Sie in Ihrem
Leben bereits geschafft haben.

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Lesen Sie sich diese Liste immer wieder durch.

4. Seien Sie nicht passiv. Ohne Risiko gibt es keinen Erfolg. Handeln
Sie deshalb, auch wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Tun 100-prozentig
richtig ist. Sie werden im Nachhinein oft feststellen, dass Ihre
Befürchtungen unberechtigt waren. Falls Sie enttäuscht werden,
können Sie stolz auf sich sein, den Schritt gewagt zu haben.

5. Ermutigen Sie sich immer wieder selbst, indem Sie positive Sätze
wie "Das schaffst du!" oder "Versuch es doch wenigstens mal!" laut
artikulieren.

6. Sprechen Sie mit vertrauten Freunden über Ihre Sorgen. Aber


Vorsicht: Schweigen Sie gegenüber Kollegen oder Fremden. Ständiges
Darüber - Reden verstärkt nur Unsicherheiten.

7. Grübeln Sie nicht ständig über Ihre Situation nach. Wenn sich
wieder ein negativer Gedanke einschleicht, z. B.: "Wenn das nun doch
nicht klappt?", sagen Sie laut: "Stopp!" Lenken Sie sich ab, indem Sie
an etwas anderes denken.

8. Vernachlässigen Sie die Bedürfnisse Ihres Körpers nicht. Achten Sie


auf ausreichend Schlaf, sonst büßen Sie Energie ein. Ausgeruht stellt
sich die Welt in einem positiveren Licht dar. Hören Sie abends zum
Relaxen sanfte Musik und lernen Sie eine Entspannungsmethode, z. B.
Autogenes Training.

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Team-Management: So sparen Sie Zeit bei
Team-Besprechungen
"Eigentlich wollte ich noch 2 weitere Punkte ansprechen. Aber dazu ist
jetzt keine Zeit mehr", heißt es nicht selten nach einer Besprechung.
Kennen Sie das auch? Sie diskutieren ewig und lassen daher Meeting
auf Meeting folgen. Aber Entscheidungen fallen dadurch nicht
schneller.

Deshalb sollten Sie sich dafür einsetzen, die richtige Methode für
Meetings anzuwenden. Entwickeln Sie einen Maßnahmenplan, den Sie
beim nächsten treffen besprechen. Es ist auch Ihre Zeit, die in
unendlichen Sitzungen ausgesessen wird.

Maßnahme 1: Besprechungen reduzieren.


Nicht immer sind Teamsitzungen notwendig. In manchen Fällen reicht
eine Mitteilung oder das Einzelgespräch.

Maßnahme 2: Grenzen setzen.


Das Ziel und die zeit einer Besprechung müssen klar definiert sein.
Eine Uhr auf dem Tisch hilft Ihnen, das vereinbarte Zeitbudget
einzuhalten.

Maßnahme 3: Rollenverteilung klären.


Setzen Sie einen Moderator und/oder einen Zeit-Controller ein,
visualisieren Sie auf Flipchart oder Metaplantafel.

Maßnahme 4: Sach- und Beziehungsebene trennen.


Legen Sie als Moderator Regeln zur Trennung von Sach- und
Beziehungsebene fest. Die meisten Besprechungen dauern deshalb so
lange, weil "zwischen den Zeilen" Beziehungen und persönliche
Kontakte zum Thema gemacht werden.

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Das führt aber zu keinem Ergebnis. Kehren Sie zum eigentlichen
Thema zurück und machen Sie Konflikte im Team zum ausdrücklichen
Gegenstand einer späteren Diskussion.

Maßnahme 5: Vorbereitungen treffen.


Fordern Sie von allen Beteiligten, ihre entsprechenden Unterlagen
parat zuhalten. Wenn das Telefon stört, Visualisierungsmaterial oder
Stühle fehlen, kann gut eine Viertelstunde oder mehr verloren gehen.

Maßnahme 6: Besprechungsphasen beachten.


Achten Sie auf diese Besprechungsreihenfolge:
- Zu Beginn: Problemformulierung mit kurzen Statements zum Stand
der einzelnen Arbeitsfelder.
- Die Folge: Lösungsvorschläge sammeln oder ein Meinungsbild malen.
- Resultat: Entscheidung treffen.
- Dann folgt die Planung: Verantwortlichkeiten zuteilen, Fristen
festlegen und Möglichkeiten der Erfolgskontrolle überlegen.

Maßnahme 7: Entscheidungen treffen.


Viele Besprechungen scheitern daran, daß Teamleiter nicht in der Lage
sind, schnell Entscheidungen zu treffen.

Wenn das in Ihrem Team der fall ist, sollten Sie auf Entscheidungen
drängen. Denn es wird nicht leichter, wenn ein Thema doppelt oder
dreifach beleuchtet wird.

Kommen in einer Routinebesprechung grundlegende Fragen zur


Sprache, sollte dafür ein Extratermin festgelegt werden, auf den sich
jedes Teammitglied entsprechend vorbereiten soll.

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Welche Produkte lassen sich im Internet
verkaufen?
Egal, was Sie im Internet verkaufen möchten - es sollte folgende
Kriterien erfüllen:

- Das Produkt läßt sich in ganz Deutschland (möglichst inkl. Österreich


und der Schweiz) verkaufen, denn die Besucher Ihrer Homepage
werden von überall her kommen

- Das Produkt kann leicht versandt werden

- Der Kunde muss einen Vorteil haben, bei Ihnen zu kaufen:

- Es darf nicht "gleich um die Ecke" zum gleichen Preis zu haben sein,
das heißt: Es ist entweder schwer erhältlich oder billiger als woanders

- Sie bieten Extraleistungen an, die es woanders nicht gibt.

- Eine Hilfs-Hotline ist länger erreichbar als bei einem anderen Versand
etc.

- Das Produkt ließe sich über einen klassischen Katalog verkaufen

- Das Produkt kaufen vorwiegend Leute bis 40

- Das Produkt läßt sich generell leicht verkaufen und ist ein
Massenartikel

Sie haben eine Marktnische gefunden: Entweder gibt es dieses Produkt


noch nicht oder wird nur von einer bestimmten Zielgruppe gekauft.
Klassische Produkte, die über das Internet verkauft werden, sind:
Hard- und Software, Bücher, CDs, Reisen sowie Dienstleistungen.

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Produkte wie z.B. Lebensmittel dürften schwer absetzbar sein. Denn
diese kann der Kunde meist gleich um die Ecke im Supermarkt
erstehen. Anders sähe dies aus, wenn Sie z.B. frei Haus am selben Tag
liefern würden oder z.B. Öko-Produkte vom Bauernhof im Angebot
hätten, die man sonst in der Großstadt nicht erhält.

Auch sehr teure Produkte sind im Internet schwierig absetzbar.

Bleiben Sie in jedem Fall offen für weitere Entwicklungen. Das Internet
lebt sehr schnell, Ihr Sortiment kann daher nach kurzer Zeit schon
nicht mehr gefragt sein. Seien Sie daher stets wachsam und flexibel
für Neuerungen. Hören Sie dabei vor allem auf sich selbst. Viele
herkömmliche Marketingtipps lassen sich im Internet nicht anwenden.

Konflikte meistern - Wie Sie mit Zoff im


Job klarkommen
1. Erregung kontrollieren

Um Gefühle bei Streiterein im Griff zu haben, lassen sich bereits im


Vorfeld Strategien erarbeiten. Das kann eine gedankliche Vorstellung
sein (Konzentration auf das Ziel) oder körperliche Ablenkung
(mehrmals tief durchatmen). Auch Humor wirkt entlastend.

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2. Vertrauen schaffen
Wer eigene Gefühle offenbart, schafft Vertrauen. Am besten klappt das
mit Ich-Botschaften (“Ich ärgere mich, wenn Sie immer zu spät
kommen. Das belastet unser Verhältnis auf Dauer, und das möchte ich
nicht”).

Ohne Vertrauen ist eine kooperative Konfliktbewältigung nicht möglich.


Nützt der andere dies jedoch aus, sollten Sie sofort klare Grenzen
ziehen (“So lasse ich nicht mit mir umgehen”).

3. Offen kommunizieren
Beobachtetete Konflikte zu beschreiben, ist besser als sie gleich zu
bewerten. Vorwürfe und Beschuldigungen helfen nicht weiter. Bitten
Sie den anderen, seine Wahrnehmungen und Einstellungen zu
schildern. Haken Sie nach (“Habe ich Sie richtig verstanden, daß ...?).
Machen Sie sich Notizen, dann behalten Sie den Überblick.

4. Sachliche Probleme lösen


Ausgangslage und Zielvorstellungen der Seiten müssen klar umrissen
sein. Beide Parteien sollten bereit sein, verschiedene Lösungswege zu
erarbeiten. Wichtig: Fehlerzuweisungen sind nicht sinnvoll. Suchen Sie
statt dessen konstruktiv nach solchen Lösungen, bei denen alle
Beteiligten ihr Gesicht wahren.

5. Vereinbarungen treffen
Wenn Sie sich geeinigt haben, sollten Regelungen unmissverständlich
und widerspruchsfrei formuliert werden. Die Konflikpartner müssen
alle unterschreiben. Legen Sie Sanktionen fest, wenn die
Bestimmungen nicht eingehalten werden.

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6. Regelung persönlich verarbeiten
Eine Konfliktbewältigung ist erst dann gelungen, wenn die beteiligten
Personen auch innerlich ja zur Lösung sagen. Schließen Sie die Sache
daher ab und grübeln Sie nicht, ob es nicht doch eine bessere Lösung
gegeben hätte.

Achtung: Burnout droht - Zehn frühe


Warnsignale
Die gute Nachricht: Burnout entsteht nicht von Heute auf Morgen. Es
ist ein Prozess, der jederzeit durch äußere oder innere Veränderungen
gestoppt werden kann. Die nicht so gute Nachricht: Anfangssymptome
das Burnout sind simplem Arbeitseifer zum Verwechseln ähnlich. Zehn
frühe Warnsignale:

1. Hyperaktivität
2. Freiwillige unbezahlte Mehrarbeit
3. Gefühl der Unentbehrlichkeit
4. Gefühl, nie Zeit zu haben
5. Verleugnen eigener Bedürfnisse
6. Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen
7. Beschränkung sozialer Kontakte auf den Job
8. Chronische Müdigkeit
9. Energiemangel
10. Erhöhte Unfallgefahr

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11 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

1.) Nutzen Sie E-Mails nur als ersten Kontakt. Fassen Sie sich kurz:
Kurzprofil und tabellarischer Lebenslauf reichen aus. Geben Sie Ihre
Adresse und Telefonnummer an.

2.) Gängige Textprogramme benutzen, etwa Microsoft Word.


Speichern Sie Ihre Bewerbung nicht in der aktuellsten Version ab.
Nichts ist ärgerlicher als Dokumente, die sich nicht öffnen lassen.
Verzichten Sie auf eingescannte Fotos, Zeugnisse oder Grafiken. Die
Ladezeit dauert zu lange.

3.) Auch wenn es nur eine E-Mail ist, achten Sie auf Grammatik und
Rechtschreibung.

4.) Schreiben Sie nur an die personalisierte E-Mail-Adresse Ihres


Ansprechpartners. Meiden Sie Adressen wie info@ .. oder
bewerbung@..

5.) Denken Sie an eine seriöse eigene E-Mail-Adresse: crashkid@...


kommt nicht gut an. Richten Sie sich unter web.de eine neue Adresse
ein.

6.) Behalten Sie die Übersicht. Sortieren Sie Ihre Bewerbungen im


Postausgang.

7.) Erstellen Sie ein Telefonscript. Strukturieren Sie das Gespräch vor,
formulieren Sie konkrete Fragen. Ein Anruf muss reichen.

8.) Halten Sie Ihre Daten bereit: Adresse, Telefon- und Handynummer,
E-Mail-Adresse. Nichts ist peinlicher, als wenn Sie Ihre Postleitzahl
oder Mobilfunknummer nicht kennen.

9.) Stellen Sie eine ruhige Atmosphäre her. Rauchen oder Essen ist
unhöflich. Seien Sie freundlich, lächeln Sie durchs Telefon.

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10.) Halten Sie Ihren Terminkalender bereit, falls ein
Vorstellungsgespräch vereinbart wird.

11.) Lassen Sie sich Abteilung, Vor- und Nachnamen Ihres


Ansprechpartners buchstabieren, um später Rechtschreibfehler zu
vermeiden.

Smalltalk richtig führen

Auf Stehempfängen, bei Treffen mit Geschäftspartnern aber auch im


privaten Kreis gilt es manchmal mit etwas Smalltalk über die Runden
zu kommen. Doch die Kunst des belanglosen Gesprächs hat es in sich.
Wer nicht aufpasst, tritt schnell ins Fettnäpfchen.

Vermeiden Sie auf jeden Fall Gespräche über Politik. Sie könnten sich
schnell alle Sympathien verscherzen. Schließlich könnte Ihr Gegenüber
einer anderen politischen Richtung anhängen.

Auch Religion sollte tabu sein, genauso wie Geld und kontrovers
diskutierte Themen des aktuellen Zeitgeschehens. Zum Beispiel die
Umweltpolitik und daraus resultierende Benzinpreise. Heben Sie sich
solche Themen auf, bis Sie Ihr Gegenüber besser kennen gelernt
haben.

Die 10 häufigsten Fehler der Start-ups

Auf der Suche nach Risikokapital? Vermeiden Sie unbedingt:

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1.) ... sich nur bei einer einzigen Venture-Capital-Gesellschaft zu
bewerben. Sprechen Sie immer mit mehreren
Risikokapitalgebern.

2.) ... beim Vorstellungsgespräch das Portfolio und die


Spezialbereiche des VC´s nicht zu kennen. Informieren Sie
sich vorher übers Internet.

3.) ... blind aus dot.com ein dot.de zu machen. Wenn Sie
schon ein Konzept aus den USA kopieren, dann sollten Sie es
wenigstens dem europäischen Markt anpassen.

4.) ... keinen persönlichen Kontakt zum VC zu suchen. Die


besten Chancen haben Sie, wenn Sie jemanden begeistern
können, der den Kapitalgeber gut kennt.

5.) ... bei den Gewinnerwartungen zu übertreiben. Das wird


vom Venture-Capital-Geber als Inkompetenz des
Management-Teams aufgefasst.

6.) ... Kritik und Tipps vom VC im ersten Gespräch


abzuwürgen. Seien Sie immer offen und gehen Sie auf
Ratschläge ein.

7.) ... in Turnschuhen zum Gesprächstermin zu erscheinen.


Professionelles Auftreten ist auch in der New Economy bei
solchen Terminen absolut notwendig. Üben Sie Ihre
Präsentation ausgiebig.

8.) ... sich alleine zu bewerben. Beim Risikokapital hat man


nur als Team eine Chance, bei schnellem Firmenwachstum ist
der Einzelgänger noch schneller überfordert.

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2.) 9.) ... risikoscheu zu sein. Venture-Capitalists erwarten, dass
auch Sie das Risiko mittragen, finanzielles und persönliches
Engagement zeigen.
3.)
4.) ... den Business-Plan für Experten zu schreiben. Die Venture-
Capital-Firmen wollen so schnell wie möglich verstehen,
worum es geht.

Ohne Lampenfieber neue Menschen kennen lernen

So besiegen Sie Ihre Aufregung, wenn Sie neue Leute treffen:

- Denken Sie optimistisch. Malen Sie sich im Geiste ein schönes


Gespräch aus. Schieben Sie negative Gedanken beiseite wie "Der
möchte sicher nicht mit mir sprechen" oder "Ich werde sicher nur
blöde Sachen sagen".

- Beruhigen Sie sich mit Atemübungen: Atmen Sie durch die Nase ein
und halten Sie die Luft kurze Zeit an. Stellen Sie sich vor, dass beim
Ausatmen die Anspannung Ihren Körper verläßt. Wiederholen Sie die
Übung bis Sie ruhig werden.

- Gehen Sie auf die Person zu und stellen Sie sich vor. Sprechen Sie
deutlich und lächeln Sie dabei. Fügen Sie am besten noch einen Satz
an, dessen Thema sich als Gesprächsgrundlage eignet.

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Auf einer Faschingsparty loben Sie das Kostüm Ihres
Gesprächspartners: "Hallo, ich bin Georg Müller. Ihr Kostüm ist
wirklich orginell."

An der Bushaltestelle bietet sich folgender Satz an: "Hallo, ich bin
Georg Müller. Ich habe Sie schon öfter im Bus sitzen sehen."

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