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Geländer Vorschriften und Normen

Mitgeltende Vorschriften und Normen


D Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer
D Bauaufsichtliche Zulassungen für Dübel
D Richtlinien für Kindertagesstätten
D Schulbau RiLi
D Krankenhaus RiLi
D Verarbeiter RiLi der Hersteller von Füllungen z.B. Trespa
D ETB Richtlinie „Bauteile die gegen Absturz sichern“ Ausgabe Juni/85
D Informationsvorschrift i21 vom Bundesverband Metall
D Bemessung und Montage von Geländern
D Hinweis auf zugelassene Dübel
D VOB Teil B §4 Ausführung, 2.1
Der Auftraggeber hat die Leistung unter eigener Verantwortung nach
dem Vertrag auszuführen. Dabei hat er die anerkannten Regeln der
Technik und die gesetzl. und behördlichen Bestimmungen zu beachten.

Geländer-
Systeme
D Montagerichtlinien der Hersteller von Geländerbekleidung

D ATV DIN 18 360 Metallbauarbeiten, Schlosserarbeiten


D ATV DIN 18 335 Stahlbauarbeiten
D DIN 1045 Beton und Stahlbeton; Bemessung und Ausführung
D DIN 1055-3 Lastnahmen für Bauten; Verkehrslasten
D DIN 1055-4/T5 Lastnahmen für Bauten; Verkehrslasten,
Windlasten bei nicht schwingungsanfälligen Bauten
D DIN 1055-7
D DIN 4113-1 und A1 Aluminiumkonstruktionen unter vorwiegend ruhender Belastung;
Berechnung und bauliche Durchbildung
D DIN 4113-2 Aluminiumkonstruktionen unter vorwiegend ruhender Belastung;
Berechnung, bauliche Durchbildung und Herstellung geschweißter
Aluminiumkonstruktionen
D DIN 18 065 2000, Gebäudetreppen
D DIN 18 516, Teil 4
D DIN 18 800-1 Stahlbauten; Bemessung und Konstruktion
D DIN 18 800-7 Stahlbauten; Herstellen, Eignungsnachweise zum Schweißen
D DIN 50 976 Feuerverzinken von Einzelteilen (Stückverzinken)
D DIN 55 928-4 Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtung und Überzüge;
Vorbereitung und Prüfung der Oberflächen
D DIN 55 928-5 Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtung und Überzüge;
Beschichtungsstoffe und Schutzsysteme
D DIN EN 10 088 Nichtrostende Stähle
D ETB RiLi Bauteile die gegen Absturz sichern
D GUV Richtlinien für Schulen
Technische Richtlinien des Glaserhandwerks Nr. 18
Umwehrungen aus Glas
D TRAV Technische Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen
D TRLV Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig, gelagerter
Verglasungen
D ArbStättVo Arbeitsstättenverordnung
D ASR 12/1-3 Arbeitsstättenrichtlinie
D VersStättVo Versammlungsstättenverordnung
D UVV Unfallverhütungsvorschriften
D GHVO Geschäftshausverordnung
3.2007 Statik F--4/1
Vorschriften und Normen
Geländer DIN 18065

Geländerhöhen:

Sicherheitskontrolle: Die lichte Treppenhausdurch-


Ein Würfel mit der Kantenlänge 15 cm darf nicht gangshöhe darf an keiner Stelle
zwischen Stufe und Geländeruntergurt hindurchpassen. das Mindestmaß von 2 m unter-
schreiten

< 12 cm
Nach LBO muss der ²2m
Zwischenraum von
Geländer bis Podest a
u 2
kleiner sein als 12 cm
a

a = Treppenauftritt (max. 37 cm) 1 Geländeruntergurt


s = Treppensteigung (min. 14 cm) 2 Messebene
u = Unterschneidung 3 Geländeruntergurt bei
Überstufen- bzw. Nebenstufenmontage
s
Treppenneigung = 4 Lichte Treppenhausdurchgangshöhe
a (ohne u)

Der Abstand zwischen Handlauf und


Wand oder Handlauf und Geländer
darf 5 cm nicht unterschreiten.
> 5 cm > 5 cm
Geländerhöhe

LBO
Geländer-
DIN 18065
höhe

LBO
DIN 18065
*

< 6 cm
Der Abstand zwischen Stufe * neu in der DIN 18065 (2001)
zur angrenzenden Wand darf
nicht größer sei als 6 cm.

Kleinkind-Sicherung:
Geländer und Umwehrung müssen so ausgelegt sein,
-- das Kindern das Klettern erschwert wird
-- der sogenannte Leitereffekt vermieden wird.

Bauhilfe:
Bei gleich bleibendem Abstand von 5 cm, senkrecht gemessen von der Unterkante des Geländeruntergurtes bis zur Messlinie des
Treppenlaufes und bis zur Podestoberkante, liegt der Treppenbauer, bei Berücksichtigung der Schrittmaßregel, auf der sicheren Seite.

F--4/2 Statik 3.2007


Geländer Hinweis

Allgemeine Vorbemerkung zu den Pfostenabständen


für Planung und Konstruktion
Die Angaben auf den folgenden Seiten geben Hinweise für die Ermittlung des Materialeinstandes
der tragenden Aluminiumprofile zu Konstruktions- und Kalkulationszwecken im Planungsstadium.
Sie ersetzten in keinem Fall eine statische Berechnung.
Die Werte sind Ergebnisse von Berechnungen, denen einige Vereinfachungen, z.B. hinsichtlich des
statischen Systems und der Belastungen, zugrunde liegen. Die Pfostenabstände wurden unter An-
nahme folgender Grundwerte für die Belastung ermittelt:

Anpralllasten: Wohnräume, Aufenthaltsräume, Büroflächen, Flure: qK: 0,5 kN/m


Versammlungsraum: qK: 1,0 kN/m
Wind: Winddruck q: 0,65 kN/m2
Binnenlandzone I und II h ≤ 18 m

Objektbezogene statische Berechnung


Kommt ein Objekt zur Ausführung, ist in jedem Fall eine objektbezogene statische Berechnung er-
forderlich. In diesen Berechnungen werden Spannungs- und Stabilitätsnachweise für die Profile ge-
führt, sowie die Auflagerpunkte und Verbindungsmittel nachgewiesen. Grundlage dafür sind die tat-
sächlich vorhandenen Geometrien und Lasten. Außerdem werden die tatsächlichen Auflagerbedin-
gungen, z.B. Befestigung in einer Beton- oder Mauerwerkskonstruktion und die daraus resultieren-
den Verformungen, angesetzt.
Möglicherweise ergeben sich bei der Prüfung der statischen Berechnungen durch eine Behörde
neue Voraussetzungen, die bei der Erstellung der Berechnung nicht bekannt waren.

Eine Bestellung der Profile sollte daher erst nach Abschluß der Prüfung der statischen
Berechnung erfolgen.
Die Bestellung der Profile ist vor dem Abschluß der statischen Prüfung zwar üblich, geht aber auf
das Risiko des Metallbauers oder des Bauherrn. Das ergibt sich aus den Landesbauordnungen,
nach denen eine Baugenehmigung erst nach Abschluß der Prüfung der statischen Berechnung er-
teilt werden darf, es sei denn, der Bauherr verzichtet schriftlich auf eine solche Prüfung (nur in eini-
gen Bundesländern zulässig).

Eigengewicht Last aus Holmlast Auflehnlast Windlast


(systemabhängig, Blumenkasten (variabel, (0,15 kN/m) (variabel, je nach Wind-
jedoch min. (0,35 kN/m) 0,5 / 1 kN/m) zonenbereich und Höhe)
0,25 kN/m)

Verankerung im Baukörper
Die Beschaffenheit des Verankerungsgrundes ist nach Ausführung der Kernbohrung vom verant-
wortlichen Bauleiter auf seine Zulässigkeit zu prüfen. Bei Abweichungen sind z.B. die Befestigungs-
mittel (Dübel) neu zu bemessen.

Eingesetzte Dübel müssen zugelassen sein!

Dübel oder
1.4401 1.4436
1.4435 für die gerissene Zugzone
1.4571
1.4439 im Balkon 1.4580

3.2007 Statik F--4/3


Geländer Vorschriften und Normen

Beispiel einer statischen Berechnung für Geländer (z.B. G 45R)

Geländer mit Füllstäben


Pfostenabstand E = 1,2 m
Geländerhöhe hb = 0,9 m (bei einer Absturzhöhe unter 12 m)
hb = 1,1 m (bei einer Absturzhöhe über 12 m)
Horizontallast qk = 0,5 kN/m (vgl. DIN 1055 T3)
qk = 1,0 kN/m (vgl. DIN 1055 T3)
zul. Spannung σzulAl = 8,8 kN/cm2
σzulSt = 14 kN/cm2
Alu-Pfosten Art.-Nr. 301 530 Ix = 19,27 cm4 Wx = 8,56 cm3
Handlauf Art.-Nr. 305 930 Ix = 8,21 cm4 Wx = 2,98 cm3

1. Handlauf
2
M = qk x E
8
M= 0,5 kN/m x (1,2 m)2
8
M = 0,09 kNm Beispiel Handlaufdimension
qk = 0,5 kN/m

σ= M
Wx
σ = 0,09 kNm3 = 9,0 kNcm
2,98 cm 2,98 cm3
σ = 3,02 kN/cm2 E = 1,2 m
σ = 3,02 kN/cm2 < σzul = 8,8 kN/cm2

2. Pfosten

H = qk x E M= Hxh
H = 0,5 kN/m x 1,2 m M = 0,6 kN x 1,1 m
H = 0,6 kN M = 0,66 kNm

Beispiel Pfostendimension
qk = 0,5 kN/m
σ= M
Wx (Achse HL)

σ= 0,66 kNm = 66,0 kNcm


h
8,56 cm3 8,56 cm3
σ = 7,71 kN/cm2

σ = 7,71 kN/cm2 < σzul = 8,8 kN/cm2


E = 1,2 m

Die max. Pfostenabstände der Geländerausführungen: siehe F-4/11.

F--4/4 Statik 3.2007


Geländerfüllungen
Glas als Ausfachungselement
aus Glas

Füllungselemente aus Glas als absturzsichernde Verglasung


Definition ”Absturzsichernde Verglasung”
Die absturzsichernde Verglasung muß gewährleisten, daß im Falle einer stoßartigen Belastung
(durch Personen oder Gegenstände) durch ein vorzeitiges oder plötzliches Versagen nicht
Menschen gefährdet werden.
Aus diesem Grund sind nicht nur statische Lasten (s. DIN 1055 Teil 3), sondern auch stoßartige
Belastungen nachzuweisen. Hierbei wird in weichen und harten Stoß unterschieden (DIN 52337
oder prEN 12600 und DIN 52338).
In den Landesbauordnungen ist unter § 1 ”Grundsätzliche Anforderungen” folgendes erwähnt:
”... bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und für ihre Benutzung geeignet sein,
daß die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird. Insbesondere dürfen Leben, Gesundheit und
die natürliche Lebensgrundlage nicht bedroht werden ...”
Mit der Zunahme des Werkstoffes Glas für den Einsatz als Geländerfüllung rückt die öffentliche
Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit nach und nach in den Mittelpunkt
der bauaufsichtlichen Bewertung.
Dabei geht es in der Regel um die Beantwortung der Frage nach Verkehrssicherheit (Schutz vor
Verletzungen), der Standsicherheit (Lastannahmen), der Resttragfähigkeit (Aufnahme von
Lasten im Glasbruchfall). Diese müssen über Bauteilversuche, allgemeine Zulassungen bzw.
Zustimmungen im Einzelfall nachgewiesen werden.
Die Bestimmungen der ETB-Richtlinie “Bauteile, die gegen Absturz sichern” sind für Glas nicht
anwendbar.
Die Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) sind zu
beachten.

3.2007 Statik F--4/5


Geländerfüllungen
Glas als Ausfachungselement
aus Glas

Von der Glasindustrie wurden für Umwehrungen aus Glas Pendelschlagversuche in


Anlehnung an die DIN EN 12600 durchgeführt.

Hieraus resultiert folgendes Ergebnis:

-- Die Anwendung von Glas als Geländerfüllung sollte vorab bei der zuständigen
Baubehörde erfragt werden.

-- Bei Abtrennungen und Niveauunterschieden von über 1 m wird ausschließlich die


Verwendung von VSG empfohlen. Die freien Kanten beim VSG müssen mindestens
gesäumt sein.

Umwehrungen:

”Pendelschlagversuche an Glas für bauliche Anlagen”


mögliche Glasdicke
einsetzbare Schüco-Systeme
und -art

vierseitige ESG Geländer-Systeme G 48, G 58, G 45R


Rahmung VSG mit umlaufendem Rahmenprofil

zweiseitige
horizontale ESG Geländer-System G 60
Halterung VSG mit Unter- und Obergurt

vierpunkt- Geländer-Systeme
förmige ESG* G 45R, G 58, GALERIA (Edelstahl)
Halterung mit Punkthalterung

(siehe hierzu Glashandbuch Glasindustrie)

Die zulässigen Spannungen sind den technischen Regeln für linienförmig gelagerte
Vertikalverglasungen zu entnehmen.

ESG-Scheiben sind für Einfachverglasungen grundsätzlich der Heißlagerungsprüfung


nach DIN 18516 Teil 4 zu unterziehen.

Bei Einfachverglasung aus ESG darf der Abstand zwischen freier Glaskante und
Konstruktionsteilen oder weiteren Glasscheiben nicht größer als 50 mm sein, so daß
kein Stoß auf die freie Kante des Glases möglich ist (ansonsten muß die Glaskante
auf voller Breite geschützt werden).

F--4/6 Statik 3.2007


Geländerfüllungen
Glas als Ausfachungselement
aus Glas

Des weiteren sind die Technischen Richtlinien des Glaserhandwerkes


”Umwehrungen aus Glas” zu berücksichtigen.

Alle Geländersysteme der Firma Schüco -- Geländer-System G 48, G 58, G 45R,


Edelstahl Geländer GALERIA mit Rahmenhalter oder punktförmig gehaltener Verglasung
und Geländer-System G 60 -- sind, bezogen auf die TRAV, in die Kategorie C einzuordnen.

Um dieses zu vermeiden, sollte im Einzelfall immer das Gespräch mit der Baubehörde
gesucht werden, denn häufig wird nach Abstimmung mit der Baubehörde auch
Einscheibensicherheitsglas (ESG) als Geländerfüllung zugelassen.

3.2007 Statik F--4/7


Geländerfüllungen
Allgemeines Merkblatt
aus Glas

Allgemeines Merkblatt
zur Erlangung einer Zustimmung im Einzelfall für Glasbrüstungen zur Absturzsicherung

1. Wann ist eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich?


Im Bauordungsrecht wird zwischen geregelten und nicht geregelten Bauprodukten und
Bauarten unterschieden.

Die Zustimmung im Einzelfall ist nicht auf weitere Bauvorhaben übertragbar, sondern muß jeweils
erneut beantragt werden.

Bauprodukte oder Bauarten gelten als nicht geregelt, wenn es für sie keine technischen
Baubestimmungen oder allgemeine anerkannte Regeln der Technik gibt, oder wenn sie von
technischen Baubestimmungen wesentlich abweichen.

Wenn für nicht geregelte Bauprodukte oder Bauarten auch keine allgemeine bauaufsichtliche
Zulassung bzw. ein allgemeines baurechtliches Prüfzeugnis vorliegt, oder wenn wesentliche
Abweichungen von Zulassungen bzw. Prüfzeugnis bestehen, ist für die Verwendung dieser
Bauprodukte oder Bauarten, immer eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich.

2. An wen ist ein Antrag zu richten und was ist anzugeben?


Laut LBO (Landesbauordnung) bedarf die Verwendung von nicht geregelten Bauprodukten
oder Bauarten der Zustimmung im Einzelfall, durch die oberste Baubehörde oder z.B. in
Baden-Würtemberg die Landesstelle für Bautechnik.

Dem formlosen Antrag an die Landesstelle sind folgende Unterlagen beizufügen:

a) Antragsgegenstand (Bauprodukt bzw. Bauart)


b) Bauvorhaben, Anschrift und Zeichnungen
c) Antragsteller mit kompletter Anschrift
d) Bauherr mit kompletter Anschrift und Ansprechpartner (z.B. Architekt)
e) Zuständige Baurechtsbehörde mit kompletter Anschrift, ggf. Anschrift
des Ausstellers des Standsicherheitsnachweises, ggf. Anschrift der
prüfenden Stelle (Prüfamt/Prüfingenieur für die Baustatik)

3. Welche Unterlagen sind dem Antrag zur Erläuterung und zum Nachweis der
Verwendbarkeit im Sinne von der LBO beizufügen?
a) Beschreibung des Antragsgegenstands in allen zur Beurteilung wichtigen Angaben
(Pläne des Bauvorhabens mit Kennzeichnung der Lage der Bauteile in 2-facher
Ausführung).

b) Bautechnische Nachweise:
-- Standsicherheit,
-- Brandschutz, Wärme- und Schallschutz (falls erforderlich)
-- Gebrauchstauglichkeit,
-- Exakte Konstruktionszeichnung mit eventuellen abweichenden Detailangaben.

F--4/8 Statik 3.2007


Geländerfüllungen
Adressen der Baubehörde
aus Glas

Die wichtigsten Adressen

Oberste Baubehörden

Deutsches Institut für Bautechnik Niedersachsen:


Referat »Glas im Bauwesen« Niedersächsisches Sozialministerium
Kolonnenstr. 30 Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
10829 Berlin 30159 Hannover

Baden-Württemberg: Nordrhein-Westfalen:
Landesgewerbeamt Baden-Württemberg Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur
Landesstelle für Bautechnik und Sport
Lange Straße 51 Breite Straße 31
70174 Stuttgart 40213 Düsseldorf

Bayern: Rheinland-Pfalz:
Bayrisches Staatsministerium des Inneren Ministerium der Finanzen
Franz-Joseph-Strauß-Ring 4 Referat 4534
80539 München Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Berlin:
Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Saarland:
Verkehr Ministerium des Inneren
Württembergische Straße 6 Franz-Josef-Röder-Straße 21
10707 Berlin 66119 Saarbrücken

Brandenburg: Sachsen:
Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen Sächsische Landesstelle für Bautechnik Her-
und Verkehr mann-Liebmann-Straße 73
Dortusstraße 30 -- 34 04317 Leipzig
14467 Potsdam
Sachsen-Anhalt:
Bremen: Ministerium des Inneren
Senator für Bau, Verkehr und Halberstädter Straße 2
Stadtentwicklung 39112 Magdeburg
Ansgaritorstraße 2
28195 Bremen Schleswig-Holstein:
Ministerium für Innerens
Hamburg: Düsterbooker Weg 92
Baubehörde Hamburg 24105 Kiel
Stadthausbrücke 8
20355 Hamburg Thüringen:
Ministerium des Inneren
Hessen: Schillerstraße 57
Ministerium des Inneren und für 99096 Erfurt
Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz
Friedrich-Ebert-Allee 12
65185 Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern:
Ministerium für Bau, Landesentwicklung
und Umwelt
Mecklenburg-Vorpommern
Schloßstraße 6 -- 8
19053 Schwerin

3.2007 Statik F--4/9


Statik Stützabstände E
Geländer-System G 45R Außenbereich

Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die max. Stützenabstände
beziehen sich ausschließlich auf die Grundkonstruktion des Geländers (Handlauf, Geländerpfosten,
Befestigungskonsole). Bitte beachten Sie die max. möglichen Maße der jeweiligen verwendeten
Plattenfüllung entsprechend der ETB-Prüfung (Baukompaktplatten, ESG bzw. VSG Verglasung).
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Anpralllast
Vorsatz
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,46 m 0,73 m
1,0 m 1,32 m 0,66 m
Lochblech 1,1 m 1,21 m 0,61 m
1,2 m 1,12 m 0,56 m
1,3 m 1,04 m 0,52 m
Pfosten-Konsole
Vorsatz

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Unterflur Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,34 m 0,67 m
1,0 m 1,23 m 0,61 m
1,1 m 1,13 m 0,57 m
Lochblech 1,2 m 1,05 m 0,52 m
1,3 m 0,98 m 0,49 m
Pfosten-Konsole
Unterflur

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)

F--4/10 Statik 3.2007


Statik
Geländer-System G 60 Stützabstände E
Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen.

Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten! Anpralllast


227 669 / 227 754 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,82 m 0,91 m
Füllstäbe zwischen 1,0 m 1,64 m 0,82 m
Handlauf und 1,1 m 1,49 m 0,74 m
Untergurt 1,2 m 1,36 m 0,68 m
Pfosten-Konsole

227 669 / 227 754

Füllstäbe zwischen
Obergurt und
Untergurt
Pfosten-Konsole Für Aluminiumbalkone geeignet!
Anpralllast
227 660 / 227 760 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,66 m 0,83 m
1,0 m 1,51 m 0,75 m
Füllstäbe zwischen 1,1 m 1,38 m 0,69 m
Handlauf und 1,2 m 1,27 m 0,64 m
Untergurt 1,3 m 1,18 m 0,59 m
Pfosten-Konsole

227 660 / 227 760

Füllstäbe zwischen
Obergurt und
Untergurt
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Anpralllast
227 670 / 227 671 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,53 m 0,76 m
1,0 m 1,40 m 0,70 m
Füllstäbe zwischen 1,1 m 1,29 m 0,64 m
Handlauf und 1,2 m 1,19 m 0,60 m
Untergurt 1,3 m 1,11 m 0,56 m
Pfosten-Konsole

227 670 / 227 671

Füllstäbe zwischen
Obergurt und
Untergurt
3.2007 Statik F--4/11
Statik
Geländer-System G 60 Stützabstände E
Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen.

Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!


Anpralllast
227 669 / 227 754 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,82 m 0,91 m
Sicherheitsgläser 1,0 m 1,64 m 0,82 m
zwischen Handlauf 1,1 m 1,49 m 0,74 m
und Untergurt 1,2 m 1,36 m 0,68 m
Pfosten-Konsole

227 669 / 227 754

Sicherheitsgläser
zwischen Obergurt
und Untergurt
Pfosten-Konsole Für Aluminiumbalkone geeignet!
Anpralllast
227 660 / 227 760 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,66 m 0,83 m
Sicherheitsgläser 1,0 m 1,51 m 0,75 m
zwischen Handlauf 1,1 m 1,38 m 0,69 m
und 1,2 m 1,27 m 0,64 m
Untergurt 1,3 m 1,18 m 0,59 m
Pfosten-Konsole

227 660 / 227 760

Sicherheitsgläser
zwischen Obergurt
und Untergurt
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Anpralllast
227 670 / 227 671 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,53 m 0,76 m
1,0 m 1,40 m 0,70 m
Sicherheitsgläser 1,1 m 1,29 m 0,64 m
zwischen Handlauf 1,2 m 1,19 m 0,60 m
und Untergurt 1,3 m 1,11 m 0,56 m
Pfosten-Konsole

227 670 / 227 671

Sicherheitsgläser
zwischen Obergurt
und Untergurt
F--4/12 Statik 3.2007
Statik
Geländer-System G 60 Stützabstände E
Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen.

Pfosten-Konsole
Anpralllast
227 669 / 227 754 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,66 m 0,83 m
1,0 m 1,51 m 0,75 m
Füllstäbe zwischen 1,1 m 1,38 m 0,69 m
Handlauf und
1,2 m 1,27 m 0,64 m
Untergurt
1,3 m 1,18 m 0,59 m
Pfosten-Konsole

227 669 / 227 754

Sicherheitsgläser
zwischen Obergurt
und Untergurt
Pfosten-Konsole
Anpralllast
227 669 / 227 754 Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,82 m 0,91 m
1,0 m 1,64 m 0,82 m
Füllstäbe zwischen 1,1 m 1,49 m 0,74 m
Handlauf und 1,2 m 1,36 m 0,68 m
Untergurt
Pfosten-Konsole

227 669 / 227 754

Sicherheitsgläser
zwischen Obergurt
und Untergurt

3.2007 Statik F--4/13


Statik
Geländer-System G 60 Stützabstände E
Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen.
(ohne Auflehnlast!)

Handlauf-Profil

131 620 / 131 800 qk = 0,5 kN/m 2430 mm


und 131 810
ohne Einschiebling

qk = 1,0 kN/m 1760 mm


Füllstäbe zwischen
Handlauf und Untergurt
Handlauf-Profil

131 620 / 131 800 qk = 0,5 kN/m 2800 mm


und 131 810
mit Einschiebling
131 900
qk = 1,0 kN/m 2170 mm
Füllstäbe zwischen
Handlauf und Untergurt
Handlauf-Profil

131 680 qk = 0,5 kN/m 2740 mm


ohne Einschiebling

Füllstäbe zwischen qk = 1,0 kN/m 1760 mm


Handlauf und Untergurt
Handlauf-Profil

131 680 qk = 0,5 kN/m 2820 mm


mit Einschiebling
131 900
Jy = 3,37 Wy = 1,38
qk = 1,0 kN/m 2150 mm
Füllstäbe zwischen
Handlauf und Untergurt
Handlauf-Profil

131 630 / 131 820 qk = 0,5 kN/m 2870 mm


und 131 830
ohne Einschiebling

qk = 1,0 kN/m 2030 mm


Füllstäbe zwischen
Handlauf und Untergurt
Handlauf-Profil

131 630 / 131 820 qk = 0,5 kN/m 3040 mm


und 131 830
mit Einschiebling
131 890
Jy = 3,37 Wy = 1,38
qk = 1,0 kN/m 2150 mm
Füllstäbe zwischen
Handlauf und Untergurt
F--4/14 Statik 3.2007
Statik Stützabstände E
Edelstahl-Geländer-System GALERIA Außenbereich

Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die max. Stützenabstände
beziehen sich ausschließlich auf die Grundkonstruktion des Geländers (Handlauf, Geländerpfosten,
Befestigungskonsole). Bitte beachten Sie die max. möglichen Maße der jeweiligen verwendeten
Plattenfüllung entsprechend der ETB-Prüfung (Baukompaktplatten, ESG bzw. VSG Verglasung).
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Anpralllast
Aufsatz
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,34 m 1,17 m
Lochblech 1,0 m 2,11 m 1,05 m
1,1 m 1,92 m 0,96 m
1,2 m 1,76 m 0,88 m
Pfosten-Konsole
Aufsatz

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)

Pfosten-Konsole Für Aluminiumbalkone geeignet!


Vorsatz Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,14 m 1,07 m
Lochblech 1,0 m 1,94 m 0,97 m
1,1 m 1,78 m 0,89 m
1,2 m 1,64 m 0,82 m
1,3 m 1,52 m 0,76 m
Pfosten-Konsole
Vorsatz

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)

Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!


Unterflur Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,97 m 0,98 m
1,0 m 1,80 m 0,90 m
Lochblech 1,1 m 1,66 m 0,83 m
1,2 m 1,54 m 0,77 m
1,3 m 1,43 m 0,72 m
Pfosten-Konsole
Unterflur

Plattenverkeidung
(geschlossene Füllung)

3.2007 Statik F--4/15


Statik Stützabstände E
Edelstahl-Geländer-System GALERIA Außenbereich

Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die max. Stützenabstände
beziehen sich ausschließlich auf die Grundkonstruktion des Geländers (Handlauf, Geländerpfosten,
Befestigungskonsole). Bitte beachten Sie die max. möglichen Maße der jeweiligen verwendeten
Plattenfüllung entsprechend der ETB-Prüfung (Baukompaktplatten, ESG bzw. VSG Verglasung).
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Aufsatz Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,34 m 1,17 m
Füllstäbe/Seile 1,0 m 2,11 m 1,05 m
1,1 m 1,92 m 0,96 m
1,2 m 1,76 m 0,88 m
Pfosten-Konsole
Aufsatz

Füllstäbe zwischen
Obergurt und
Untergurt
Pfosten-Konsole Für Aluminiumbalkone geeignet!
Vorsatz Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,14 m 1,07 m
1,0 m 1,94 m 0,97 m
Füllstäbe/Seile 1,1 m 1,78 m 0,89 m
1,2 m 1,64 m 0,82 m
1,3 m 1,52 m 0,76 m
Pfosten-Konsole
Vorsatz

Füllstäbe zwischen
Handlauf und Unter-
gurt
Pfosten-Konsole Randabstand für Dübel beachten!
Anpralllast
Unterflur
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 1,97 m 0,98 m
1,0 m 1,80 m 0,90 m
Füllstäbe/Seile 1,1 m 1,66 m 0,83 m
1,2 m 1,54 m 0,77 m
1,3 m 1,43 m 0,72 m
Pfosten-Konsole
Unterflur

Füllstäbe zwischen
Obergurt und
Untergurt
F--4/16 Statik 3.2007
Statik Stützabstände E
Edelstahl-Geländer-System GALERIA Innenbereich

Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die max. Stützenabstände
beziehen sich ausschließlich auf die Grundkonstruktion des Geländers (Handlauf, Geländerpfosten,
Befestigungskonsole). Bitte beachten Sie die max. möglichen Maße der jeweiligen verwendeten
Plattenfüllung entsprechend der ETB-Prüfung (Baukompaktplatten, ESG bzw. VSG Verglasung).
Pfosten-Konsole
Anpralllast
Aufsatz
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,34 m 1,17 m
1,0 m 2,11 m 1,05 m
Füllstäbe/Seile
1,1 m 1,92 m 0,96 m
1,2 m 1,76 m 0,88 m
Pfosten-Konsole
Aufsatz

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)

Pfosten-Konsole
Anpralllast
Aufsatz
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,34 m 1,17 m
1,0 m 2,11 m 1,05 m
Füllstäbe zwischen 1,1 m 1,92 m 0,96 m
Handlauf und 1,2 m 1,76 m 0,88 m
Untergurt
Pfosten-Konsole
Aufsatz

Lochblech

3.2007 Statik F--4/17


Statik Stützabstände E
Edelstahl-Geländer-System GALERIA Innenbereich

Stützabstände „E“ Hinweis: Alle Anforderungen an Geländer und Umwehrungen sind den gültigen Bauordnungen
und Ausführungsverordnungen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die max. Stützenabstände
beziehen sich ausschließlich auf die Grundkonstruktion des Geländers (Handlauf, Geländerpfosten,
Befestigungskonsole). Bitte beachten Sie die max. möglichen Maße der jeweiligen verwendeten
Plattenfüllung entsprechend der ETB-Prüfung (Baukompaktplatten, ESG bzw. VSG Verglasung).
Pfosten-Konsole
Vorsatz Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,14 m 1,07 m
Füllstäbe/Seile 1,0 m 1,94 m 0,97 m
1,1 m 1,78 m 0,89 m
1,2 m 1,64 m 0,82 m
Pfosten-Konsole 1,3 m 1,52 m 0,76 m
Vorsatz

Plattenverkleidung
(geschlossene Füllung)

Pfosten-Konsole
Vorsatz Anpralllast
Geländer-
qk = 0,5 kN/m qk = 1,0 kN/m
höhe
0,9 m 2,14 m 0,107 m
1,0 m 1,94 m 0,97 m
Füllstäbe zwischen
1,1 m 1,78 m 0,89 m
Handlauf und
Untergurt 1,2 m 1,64 m 0,82 m
Pfosten-Konsole 1,3 m 1,52 m 0,76 m
Vorsatz

Lochblech

F--4/18 Statik 3.2007