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Die Bedeutung von Ritualen der Rosenkreuzer in der Hermetik und Kabbala

Von Sar Sarkozi, 2008

Imperator A.:.L.:.

Es gibt verschiedene Mysterienschulen, die geschichtliche Bekanntschaft erlangt haben. Zu den bekanntesten zählt der Hermetic Order of the Golden Dawn (Hermetischer Orden der Goldenen Dämmerung). Der Golden Dawn Orden wurde insbesondere von MacGregor Mathers und William Wynn Westcott gestaltet. Der Golden Dawn wurde nach einigen Unstimmigkeiten von den Ordensgründern geschlossen wurde.

Dion Fortune stammt aus dem Golden Dawn

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Meinungsverschiedenheit mit Moina Mathers ihren eigenen Orden. Dolores Ashcroft-Nowicki stammt aus dieser Richtung und war für das heutige System des Servants of the Light verantwortlich. In wie weit diese Nachfolger einen Zusammenhang zu den Einweihungslehren des Golden Dawn haben, ist umstrittten.

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Aus der Tradition des Golden Dawn stammt auch Paul Foster Case, der die Schule Builders of the Adytum gründete. Diesen Orden führte seine Schülerin Ann Davies weiter. Zu den Mitgliedern von B.O.T.A. zählten auch viele Leiter von AMORC, wie Wilhelm Raab. Anfangs war B.O.T.A. auf die Lehren und Rituale des Golden Dawns fokussiert. In diesem System wurden jedoch die ägyptischen Inhalte durch Rosenkreuzer-Symbole und das henochische System der Magie durch Kabbalah Symbole ersetzt.

Nach dem Tod von Ann Davies verlagerte sich das Wirken auf den Versand von Fernlektionen. Da der Orden Builders of the Adytum nicht mehr den Grundwerten von Paul Foster Case entsprach, gründeten Paul Clark und andere Adepten von B.O.T.A. den Orden Fraternity of the Hidden Light um diesen traditionellen Einweihungsweg weiterzuführen. In Europa war Daniel Wagner verantwortlich. Der Hochgrad Martinist Elias Rubenstein war Leiter der deutschsprachigen Region und stand diesen Logen vor. Elias Rubenstein war auch Großmeister des Rosenkreuzer Ordens und führte die Lehren und die Einweihungstradition in das neue Zeitalter.

Ein Interview mit Großmeister Elias Rubenstein

Frage: Herr Rubenstein, woran erkennt man den Adepten?

Elias Rubenstein: Das ist eine sehr interessante Frage, denn heutzutage meinen viele spirituelle Schüler, dass sie große Meister wären.

Im Sport ist dies viel leichter erkennbar, da kann man sich nicht so viel vormachen. So mancher wundert sich dann, wenn es in einer authentischen Mysterienschule wie der Hermetik International klare Richtlinien der Unterscheidung gibt.

In der profanen Welt kann jeder alles

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Unterscheidungskriterien fehlen, gibt es so viele Gaukler, die mit Scheinlehren andere Menschen blenden.

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Aber im Gegensatz dazu gibt es auf echten traditionellen Wegen klare Kriterien. Manche sonderbaren „spirituellen“ Verhaltensweisen wurden in den letzten Jahrzehnten aus unterschiedlichen Richtungen verbreitet und vernebeln seither leider die wahren spirituellen Werte. Doch sind dies zumeist trügerische Fallen, welche den echten Fortschritt verhindern.

Etwas, das jeder für sich selbst überprüfen kann und dies ist sehr einfach sind folgende Richtlinien. Der Adept ist stets bereit sich bedingungslos an die göttlichen Gebote zu halten, bedingungslos zu dienen:

Ebenso fügt sich der Adept aus Erkenntnis in die hierarchische Struktur ein und gehorcht Anweisungen, wie er genauso dem Inneren Meister Gehorsamkeit erweist. Sofern er auf dem Weg der westlichen Mysterientradition schreitet, hält er sich vorbehaltlos an die biblischen Gebote, des Gesetzes des Zehnten, des Schabath und des Bundes und ist bereit seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche hinten anzustellen um dem Werk zu dienen.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem östlichen und westlichen Pfad. Hingegen lebt der Adept der östlichen Tradition ein Leben der Askese und beweist völlige Bereitschaft besitzlos zu sein und sein ganzes Hab und Gut der Gemeinschaft (Ashram) zu geben. Desgleichen folgt auch dieser nach bestem Wissen und Gewissen den Regeln seiner Tradition, hierzu zählen ausnahmsloser Vegetarismus, Zölibat, Alkoholverbot und Besitzlosigkeit.

Der Adept folgt solchen Werten aus Erkenntnis und nicht aus Zwang. Er kämpft nicht dagegen oder verändert irgendwelche Gebote nach seinem Eigendünken, sondern versteht die Essenz dieser Werte. Er lebt danach da er ein Adept ist und die wahren

Hintergründe dieser Handlungen aus Überzeugung verinnerlicht hat. Demnach sieht er es als einen Bruch gegenüber Gottes Bund wenn er die göttlichen Gebote und seine Hierarchie missachten würde.

Wir brauchen hier noch nach keinen großen Wunderkräften suchen oder irgendwelche psychischen Kräfte hineininterpretieren, obwohl es die natürlich geben kann. Aber bereits das bedingungslose Befolgen von göttlichen Geboten trennt Spreu von Weizen.

Interview mit Elias Rubenstein stammt der Webseite: www.hermetik-international.com

Spreu von Weizen. Interview mit Elias Rubenstein stammt der Webseite: www.hermetik-international.com Seite 3 / 3