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licht.

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Stadtmarketing mit Licht
licht.wissen 16 Stadtmarketing mit Licht

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Editorial
Städte und Gemeinden stehen untereinander in einem ständigen Wettbewerb als Wirt-
schaftsstandort, als Wohn- und Einkaufsstätte, teils auch als Reise- und Touristenziel.
Stadtmarketing erweist sich hier als wichtiges Instrument, um die Konkurrenzfähigkeit
zu steigern.

Dabei zählen keine Einzelaktionen, denn nur die Summe vieler Maßnahmen verbes-
sert das Image einer Kommune. Die Bürger sollen sich mit ihrem Wohnort identifizie-
ren können. Vor diesem Hintergrund kommt dem nächtlichen Auftritt immer größere
Bedeutung zu. Stadtmarketing mit Licht bietet die einmalige Gelegenheit, Akzente zu
setzen, die am Tage nicht möglich wären und die so die Attraktivität des öffentlichen
Raums erhöhen. Der Slogan „Licht lockt“ gilt heute mehr denn je.

Allerdings ist es entscheidend, dass alle beteiligten Partner gemeinsame Ziele


definieren und diese plangemäß verfolgen. Die Stadtverwaltung ist dabei nicht als
alleiniger Akteur gefragt, sondern alle, die vom guten Ansehen einer Stadt profitie-
ren, sollten sich einbringen. Dazu zählen unter anderem Hotellerie, Gastronomie,
Einzelhandel oder auch Wohnungsbaugesellschaften. Fest installierte Anstrahlungen
an öffentlichen Gebäuden, Fassadenbeleuchtungen an Hotels oder Geschäften, die
akzentuierte Beleuchtung von Einkaufsstraßen oder die Illumination öffentlicher Plätze
sind exemplarische Beispiele. Ergänzt werden kann dieses Angebot durch tempo-
räre Inszenierungen, wie Einkaufs- und Kulturabende mit Lichtinstallationen, oder
zur Adventszeit durch eine spektakuläre Weihnachtsbeleuchtung. Dabei kommt den
Kommunen eine besondere Rolle zu, denn sie tragen nicht nur wirtschaftlich die eine
oder andere Aktion, sondern ihnen fällt auch die Rolle als Koordinator zu, um alle Be-
teiligten und Maßnahmen zu einem Ganzen zusammenzuführen. Sich dabei externer
Unterstützung zu bedienen, ist durchaus legitim, doch lassen sich diese Aufgaben
meist mit den vorhandenen kompetenten Mitarbeitern durchaus erfolgreich erledigen.

Stadtgestaltung mit Licht muss nicht am angespannten Etat der Kommunen schei-
tern. Vielmehr ist es wichtig, die Ideen aller Interessengruppen in ein Gesamtkon-
zept zu integrieren. Dabei trägt jede einzelne Aktivität dazu bei, dem Gesamtziel
näher zu kommen. Auch der spätere Betrieb einer Beleuchtungsanlage stellt die
Beteiligten heute nicht mehr vor unlösbare Schwierigkeiten. Gerade bei der Akzent-
beleuchtung zeichnen sich Lichtplanung ebenso wie Komponentenentwicklung
durch große Fortschritte aus. Gezielte gebäudenahe Installationen, die konsequent
auf langlebige und energieeffiziente Lichtquellen setzen, minimieren erheblich die
Betriebs- und Wartungskosten.

Das Stadtmarketing mit Licht offenbart die Schönheit jeder Ortschaft, verstärkt ihre
Identität und vermittelt so ein positives Image – der öffentliche Raum bekommt eine
Persönlichkeit. Dies erhöht das Wohlgefühl von Bürgern wie Besuchern und zeigt
auch Wirkung bei der Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen. Eine professionelle
und durchdachte Beleuchtungslösung, basierend auf innovativen Komponenten und
gelungener Lichtplanung, steht für umfassenden Mehrwert – die Entlastung des Bud-
gets über viele Jahre geht damit einher.

[Titelseite] Unterschiedliche Lichtfarben ergän-


zen sich zu einem stimmigen Gesamtbild.
Frank Bodenhaupt
Stadtverwaltung Ludwigshafen [01] Der Marktplatz von Schwäbisch Hall
präsentiert sich in einer außergewöhnlichen
Lichtstimmung.

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licht.wissen 16 Stadtmarketing mit Licht

Stadtmarketing
Seite 06

Licht-Masterplan
Münster
Seite 08

Licht-Masterpläne
Bamberg, Bocholt
Seite 14

Licht-Spezial: Energieeffizienz und ErP Lichtimmision, CO2 und Umwelt


Seite 12 Seite 20

Detaillierte Fachinformationen zu
wichtigen und relevanten Themen.

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Inhalt
Licht-Masterplan
Bremen
Seite 22

Grundlagen der
Lichtplanung
Seite 28

LED – Technologie
der Zukunft
Seite 34

Schriftenreihe
Seite 38

Impressum
Seite 39

Telemanagement und Steuerung Leuchten Lichtquellen


Seite 26 Seite 32 Seite 36

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licht.wissen 16 Stadtmarketing mit Licht

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Stadtmarketing
Städte und Gemeinden stehen permanent im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen und die
Bindung von Kaufkraft. Im direkten Vergleich gewinnen Aspekte wie Attraktivität, Lebensqualität, Sicherheit
und Image entscheidende Bedeutung.

Einen Weg zur Differenzierung bietet das rische Wegeachsen, Brücken, Kunstobjekte
Stadtmarketing, das sich mittlerweile als oder öffentliche Plätze, zu akzentuieren.
erfolgreiches Instrument etabliert hat, um Herausragende Gebäude oder Denkmäler
sowohl die Konkurrenzfähigkeit der Kom- sind allerdings nicht zwingend notwendig,
munen zu verbessern als auch die Stadt- um in den Abendstunden durch gezielte
entwicklung zu fördern. Hierbei gilt eine Beleuchtung eine angenehme Atmosphä-
ansprechende Beleuchtung als wirkungs- re zu schaffen. Jede Gemeinde kann mit
volle Komponente, die sich hervorragend einer durchgängigen Lichtarchitektur ihren
zur Profilierung eignet. Ein imageförderndes Mittelpunkt attraktiv in Szene setzen und so
Lichtkonzept darf sich allerdings nicht – wie auch außerhalb normaler Geschäftszeiten
vielerorts praktiziert – auf die Anstrahlung mit Leben erfüllen.
historischer Gebäude oder Kirchen bezie-
hungsweise kräftige Farbeffekte beschrän- Inszenierungen mit Licht müssen nicht an
ken. Vielmehr ist ein ganzheitlicher Ansatz einem begrenzten Etat scheitern. Kleinere
[02] Die ruhige, zurückhaltende Platz- gefragt, der alle lichtarchitektonischen Maß- Projekte sind durchaus sinnvoll, sollten je-
beleuchtung korrespondiert mit der leben-
nahmen zusammenführt mit dem Ergebnis doch in einen Gesamtkontext eingebunden
digen Inszenierung des Brunnenbauwerks
und sorgt so für ein stimmiges Ambiente.
eines harmonisch gestalteten Stadtzentrums und auf eine spätere Ausweitung angelegt
oder Stadtteils. Die ganzheitliche Betrach- sein. Die Finanzierung lässt sich auch teilwei-
[03] Die Leuchte in Werfer-Spiegel-Tech- tung schafft gleichzeitig die Voraussetzung se oder komplett durch Sponsoren – „Public
nik setzt mit ihren differenziert ausgerich- für energieeffiziente Beleuchtungslösungen, Private Partnership“ (PPP) hat sich in der
teten Sekundäroptiken helle Akzente in der die es zudem erlauben, vorhandene Praxis erfolgreich bewährt – sicherstellen.
Dunkelheit, integriert sich tagsüber aber
Lichtstrukturen einzubinden.
auch harmonisch in die Platzarchitektur.
Neben einer ortsübergreifenden Licht-
[04] Die Bodeneinbauleuchten integrie- Im Rahmen von Licht-Masterplänen lassen planung unterstützen zeitlich befristete
ren sich zurückhaltend in die Architektur, sich solche übergeordneten Konzepte für Aktionen, so genannte Licht-Events, das
ziehen aber mit ihrem Licht die Blicke auf den öffentlichen Raum herausarbeiten. Stadtmarketing. Diese „Publikumsmagnete“
den wunderschönen Arkadengang.
Stadtmarketing mit Licht – als gestalte- bauen nicht nur ein bleibendes positives
[05] Licht betont die Konturen der Brücke
rischer Aspekt im Masterplan – zielt darauf Image von Städten und Gemeinden auf,
und nimmt ihr so in der Dunkelheit ihre ab, vorhandene Potenziale zu stärken und sondern sorgen oftmals auch für eine über-
Massivität. stadtspezifische Eigenheiten, wie histo- regionale Berichterstattung.

Vielfältige Chancen durch


Stadtmarketing mit Licht
▪ Steigerung der Konkurrenzfähigkeit einer Kommune
▪ Profilierung von Städten und Gemeinden
▪ Impulse für die Stadtentwicklung
▪ Vermitteln eines positiven Images
▪ Betonung des Charakters einer Stadt
▪ Verbesserung der Standortqualität für Industrie, Gewerbe
und Dienstleistungen
▪ Förderung der Kaufkraftbindung und des Tourismus
▪ Aufwertung und Belebung der Ortszentren
▪ Erhöhung von Attraktivität, Lebensqualität und Sicherheit
für Bewohner und Besucher
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licht.wissen 16 Stadtmarketing mit Licht

Licht-Masterplan Münster
Das Lichtkonzept für die Altstadt von Münster zielt darauf ab, den öffentlichen Raum zu qualifizieren. Der
Gesamtansatz auf städtebaulicher Ebene bietet zudem einen konkreten Handlungsrahmen für Eigentümer,
Bauherren und Investoren.

Maßstäblichkeit, Übertragbarkeit und Wer- terisiert als Aufenthalts- und Transitraum, als Entschleunigung, wie Fußgängerzonen oder
tigkeit für das Gesamtbild sind neben Öko- Öffnung und Zufahrtsweg zugleich sowie Tempo-30-Zonen. Der öffentliche Raum
logie und Energieeffizienz die wichtigsten als eine Art „shared space“ zwischen den gewinnt teils enorm an urbaner Dichte und
Kriterien eines Leitplans zur Stadtentwick- Erfordernissen des fließenden Autoverkehrs stellt damit auch höhere Anforderungen an
lung. Licht bildet einen integralen Bestand- und der statischen Stadtdarstellung. Als visuelle Gliederung und Disziplin. Konkur-
teil der städtebaulichen Gestaltungsidee. „Tor“ oder „Schwelle“ zum Stadtkern wirken rierende Leuchtensysteme und springende
sie in beide Richtungen, stadteinwärts eben- Lichtpunkthöhen mit Streulichtbildung sind
Bei klassischen europäischen Ortschaften so wie stadtauswärts. Wege – häufig wie zu minimieren, da sie dem Stadtbild sowohl
wird das Stadtbild – und seine jeweilige Kanäle funktionierend – münden nicht immer Prägnanz als auch kompositorisches
Akzeptanz – durch den Eindruck aus drei vor der Mitte, sondern durchdringen die Potenzial nehmen.
Distanzen geprägt: Stadt. Konsequent mit einer systematischen
▪ Das Panorama mit seiner Wahrnehmung Lichtsprache gestaltet, also Lichtfarbe,
[06] Der Prinzipalmarkt – historische Gie-
aus der Ferne vermittelt ein Silhouette Lichtverteilung und Leistungsstufe, lassen
belhäuser mit Bogengängen umschließen
beziehungsweise ein Höhenbild. sich die Strukturen des Stadtgrundrisses mit den langgestreckten, geschlossenen
▪ Stadteingang oder Stadteinfassung ver- Achsen, Magistralen und Radialen besser Platz – wird durch seine Beleuchtung mit
deutlichen aus der halben Entfernung ablesen. Aus dem Charakter der Portale durchgängiger Lichtsprache seiner Funk-
die Ringsituation. leitet sich die paarige Anordnung von Stra- tion als Münsters „Gute Stube“ gerecht.
▪ Stadtmitte und innere Plätze stehen für ßen- und Wegeleuchten ab, vor allem in den
[07] Das Beleuchtungskonzept des
kurze Distanz oder Nähe. Bereichen ohne architektonische Alternative.
Hamburger Lichtplaners Michael Batz für
Stadteingänge vermitteln topografisch zwi- Portal- und Auftaktsituationen vor der Stadt- Münster, verdeutlicht die Strukturen des
schen Peripherie und Mitte, zwischen halber mitte stiften einen quartierlichen Milieuwech- Stadtgrundrisses mit Achsen, Magistralen
Distanz und Nähe. Sie sind doppelt charak- sel und korrespondieren mit Szenarien der und Radialen.

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