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Praktikumsprotokoll

Kohlehydrate

Konstantin Kölmel
Gruppe mit Kris Kuklok und Alex Kochanek

18. Mai 2017


PRAKTIKUMSPROTOKOLL !1
Praktikumsprotokoll
Kolehydrate

Versuch 1: Bestimmung des Zuckergehalts von Getränken

Materialien: Messzylinder 100ml, Becherglas 250ml, Glasstab, Thermometer,


Waage
Chemikalien: Saccharose, Apfel-/Traubensaft, Erdbeerwasser

I. Eichkurve durch Bestimmung der Dichte von Zuckerlösungen

Durchführung:
Wiegen des leeren Messzylinders. Lösung von 2g Zucker in demineralisiertem
Wasser in Becherglas, Vermischung mit Glasstab. Umfüllung in Messzylinder.
Um Zuckerreste im Becherglas zu spülen, 30ml demineralisiertes Wasser in
Becherglas geben und dies in Messzylinder geben. Messzylinder auf genau
100ml auffüllen. Ermittlung des Gewichts auf Wage.
Rechnung: Dichte (Zuckerlösung) = m (Zuckerlösung) / V (Zuckerlösung) =
= (m (Lösung) - m (Messzylinder)) / V (Zuckerlösung)
Durchführung neben 2g, auch mit 5g, 10g, 15g und 20g Zucker und notieren.

Masse Messzylinder 107,5g

Zuckerknzentration 2 5 10 15 20
in g

Masse Lösung + 207,31 207,28 209,43 212,75 213,41


Zylinder in g

Masse Lösung 99,81 99,78 101,93 105,25 105,91


in g

Dichte 0,998 0,998 1,019 1,053 1,059


in g/cm3

PRAKTIKUMSPROTOKOLL !2
Auswertung: Eichkurve mit Werten aus Tabbele auf AB

Dichte der Zuckerlösung


1,06

1,04

1,02

0,98
2g 5g 10g 15g 20g

mögliche Messungenauigkeiten im Bereich 2-5g

mögliche Fehlerquellen: ungenaue Messung, nicht genau 100ml Wasser,


Zucker nicht ideal gelöst, Verschiedene Zuckerpackungen

II. Bestimmung der Dichte von Getränken

Durchführung:
Füllung des Messzylinder mit 100ml des Getränks. Bestimmung der Masse.
Tabelle durchrechnen und Werte an Eichkurve s.o. ablesen.

Getränk Apfelsaft Orangensaft Erdbeerwasser

Masse in g 100,8 98,8 97,4

Dichte in g/cm3 1,008 0,098 0,974

Zuckergehalt über 20g etwa 5g etwa 5g

PRAKTIKUMSPROTOKOLL !3
Versuch 2: Nachweis von Kohlehydraten

Materialien: 8 Reagenzgläser, Reagenzglashalter, Becherglas 250ml,


Messzylinder 100ml
Chemikalien: Glucose, Fructose, Fehlinglösung 1+2, Seliwanoff-Reagenz,
Apfel-/Traubensaft, Erdbeerwasser

Versuchsaufbau:

I. Nachweis von Glucose durch Fehlingprobe

Durchführung:
Erhitzung von Wasser für Wasserbad, siehe Versuschsaufbau.
Mischung von Fehlinglösung 1 und 2 je 1ml durch schütteln.
Zugabe einer Spartelspitze Glucose in Reagenzglas. Reagenzglas 1 min in
köchelndem Wasserbad erhitzen. Schritte mit Getränken anstatt der Glucose
wiederholen. Achten auf Veränderung der Farbe.

Beobachtung:
Der Inhalt der Reagenzgläser färbt sich in allen 4 Gläsern rot.
Auswertung:
↳ Alle 4 Reagenzgläser enthalten Glucose.

PRAKTIKUMSPROTOKOLL !4
Zusatzfragen:
1. Mit der Fehlingprobe kann neben Glucose auch Lactose, Galactose, Fructose
und Maltose nachgewiesen werden.
2. Redoxreaktion bei der Roses Kupferoxid entsteht.
3.2 CuSO4 + 4 NaOH + RCHO → Cu2O + 4 Na2SO4 + RCOOH + 2 H2O
Gegenseitige Sauerstoff Übertragung → Redoxreaktion

mögliche Fehlerquellen:
falsche Chemikalie / Chemikalienmenge
zu kaltes Wasserbad
Verunreinigungen

II. Nachweis von Glucose durch Fehlingprobe


Durchführung:
Erhitzung von Wasser für Wasserbad, siehe Versuschsaufbau.
3ml Seliwanoff-Reagänz in Reagenzglas geben.
Zugabe einer Spartelspitze Fructose in Reagenzglas. Reagenzglas 1 min in
köchelndem Wasserbad erhitzen. Schritte mit Getränken anstatt der Fructose
wiederholen. Achten auf Veränderung der Farbe.

Beobachtung:
Reagenz Fructose Apfelsaft Orangensaft Erdbeerwasser

Färbung rot orange orange hell-orange

Auswertung:
Je mehr Fructose eine Reagenz enthält, desto röte färbt sie sich.
Mit dem Test lässt sich nicht nur nachweisen ob Fructose enthalten ist, sondern
auch abschätzen ob viel oder wenig.

mögliche Fehlerquellen:
falsche oder zu viel/wenig der Chemikalie
zu kaltes/heißes Wasserbad
Verunreinigungen

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