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Franz Fink

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ESUNDHEIT AUS DEM
Franz Fink

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GESUNDHE ITGESUNDHE IT AUS R TOPF
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Über einzigartige
Erfolge mit Heilkräutern und
Heilmoor berichtet hier der
weitbekannte Naturheiler

Franz Fink

Über einzigartige
Erfolge mit Heilkräutern und
Heilmoor berichtet hier der
weitbekannte Naturheiler
Arnika-
Arnica montana Franz Fink
Gesundheit
aus dem Kräutertopf

Überreicht durch:

Die erteilten Informationen ersetzen niemals die Diagnose und Behandlung durch einen Arzt oder Heil-
praktiker. Die Erkennung oder Behandlung einer Krankheit oder eines anderen Leidens kann allein durch
die Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers erfolgen. Bei der Erstellung dieses Buches habe ich
größte Sorgfalt walten lassen. Dennoch kann ich Dokumentationsfehler nicht zur Gänze ausschließen.
Der Herausgeber haftet in keinem Falle für etwaige Schäden oder Verluste, die im Zusammenhang mit der
Nutzung der Informationen und Inhalte dieses Buches entstehen.

Franz Fink © 2009


Vorwort
Liebe Leser dieses Buches!

Bestimmt haben auch Sie schon eines oder mehrere Kräuterbücher zu Hause, mit
vielen Heilkräutern und einer Menge Rezepte gegen verschiedene Krankheiten. Und
vielleicht haben Sie sich schon darüber gewundert, dass Sie durch die Anwendungen
dieser Kräuterrezepturen bei verschiedenen Krankheiten noch immer nicht gesund ge-
worden sind. Woran mag das wohl liegen? Sind die Kräuter nicht mehr so gut wie
früher? Oder gibt es gar die guten Kräuter nicht mehr? Nein, lieber Leser, an den
Kräutern hat sich nichts geändert. Denn wenn die Kräuter nicht mehr so gut wären wie
früher oder es sie nicht mehr gäbe, hätte auch ich im Laufe meiner Naturheilertätigkeit,
wie ich sie beinahe über 40 Jahre lang ausgeübt habe, nicht Tausenden Menschen und
Tieren helfen können. Die Wirksamkeit der verschiedenen Kräutermischungen liegt
vor allem an der richtigen Zusammensetzung und am richtigen Verhältnis der Kräuter
zueinander, und um das heraus zu finden, muss man viel wissen, ausprobieren und
auch eine gewisse Begabung haben.
Wie Sie aus dem Inhalt des Buches ersehen werden, waren meine Frau, die immer
akute Angina hatte und ich, der starkes Rheuma hatte, die Ersten, die von den von mir
erfundenen Kräutermischungen wieder vollständig gesund geworden sind. Auch ich
habe zuerst Medikamente und dann Kräutermischungen aus verschiedenen Kräuter-
büchern probiert, die aber leider nicht geholfen haben. Erst als ich im Laufe der Jahre
erkannte, das ich auch noch einige andere Krankheiten mit meinen Kräutermischun-
gen lindern und heilen konnte, wurde mir klar, dass ich wohl zu jenen gehöre, die eben
diese besondere Begabung haben.
Über die Erfolge die ich mit meinen Kräutermischungen erzielt habe, können Sie in
diesem Buch lesen. Doch dies ist kein Kräuterbuch, sondern in diesem Buch sind
meine Erfahrungen mit der Natur und den Menschen, die ich im Laufe meiner beinahe
über 40-jährigen Tätigkeit gesammelt habe, niedergeschrieben.

Einige von Ihnen werden nur den Kopf schütteln, wenn sie dieses Buch zu Ende ge-
lesen haben, aber alles was ich hier schreibe kann ich auch beweisen, und die vielen
Tausend Dankschreiben, die ich im Laufe der letzten 40 Jahre bekommen habe, spre-
chen ihre eigene Sprache.
Vielleicht gehören auch Sie zu denjenigen, die schon jahrelang krank sind, Diät hal-
ten müssen, oder die Hoffnung auf Besserung ihrer Leiden schon aufgegeben haben.
Auch ich habe am Anfang meiner Tätigkeit gezweifelt, aber durch die beeindrucken-
den Erfolge die ich mit meinen Kräutermischungen erzielte, wurde ich in meinen
Bemühungen gestärkt. Und wenn Sie dieses Buch gelesen haben, gibt es vielleicht
auch für Sie wieder einen Hoffnungsschimmer. Ich durfte im Laufe der Jahrzehnte
Tausenden Menschen dazu verhelfen, dass Sie wieder normal leben konnten und auch
Lebensfreude und Lebensqualität wieder zurückgewannen. Auch Ihnen wünsche ich
von ganzem Herzen, dass Sie wieder Ihre Gesundheit zurück erlangen, denn auch ich
habe sehr viel durchgemacht und ich weiß wovon ich spreche.
Ihr Franz Fink
Vielleicht hätte ich dieses Buch nie geschrieben, wenn mich nicht so viele Menschen
gebeten hätten, meine Erfahrungen mit der Naturheilkunde zu Papier zu bringen. Da
ich aber keinerlei schriftstellerische Erfahrung habe, kann ich nur schreiben wie mir
der Schnabel gewachsen ist und wie sich die letzten vierzig Jahre meines Lebens ab-
gespielt haben.

Ich muss deshalb so weit zurückgreifen, weil ich nur durch meine eigenen Krankheiten
zur Naturheilkunde gestoßen bin, obwohl meine Großmutter und mein Urgroßvater
schon Naturheiler waren. Besonders mein Urgroßvater hat mit Kräutern damals schon
Menschen und Tieren geholfen.

Aber als ich noch jung war, hatte ich für solche Dinge keinen Sinn – ich war ja nie
krank. Wenn ich als Kind, als ich noch bei meiner Großmutter war, einmal irgendein
Wehwehchen hatte, dann bekam ich halt einen Kräutertee, denn einen Arzt konnten
sich meine Großeltern nicht leisten, dafür waren sie zu arm. Und noch etwas ist´s,
was mich hauptsächlich dazu bewogen hat, dieses Buch zu schreiben. Wenn man fast
vierzig Jahre lang mit Tausenden hoffnungslos kranken Menschen gesprochen hat,
oder deren Bitten in den Briefen gelesen hat, die in ihrer Verzweiflung Hilfe in der
Naturheilkunde zu finden hofften, dann staut sich in dieser Zeit etwas auf, das man
sich von der Seele reden oder in meinem Falle halt schreiben muss.

Ich habe aus der Kriegsgefangenschaft ein Rheumaleiden mitgebracht, das sich dann
zu Hause immer mehr verschlechtert hat. Es kam mit der Zeit so weit, dass ich zum
Arzt gehen musste. Er verschrieb Medikamente. Die Medikamente, die mir damals
mein Hausarzt verschrieb, waren bei mir der Anfang eines langen Leidensweges. Hätte
ich damals etwas besser aufgepasst, hätte mir schon etwas auffallen müssen. Der Arzt
fragte mich nämlich, ob ich manchmal mit Verdauungsschwierigkeiten zu tun hätte,
denn dann sagte er mir, könnte er mir diese Medikamente nicht verschreiben. Da ich
in meinem ganzen bisherigen Leben nie mit Verdauungsschwierigkeiten zu tun hatte,
verneinte ich das und so verschrieb er mir diese starken Medikamente. Von da an nahm
mein Schicksal seinen Lauf.

Ich hatte diese Medikamente noch gar nicht lange genommen, begannen schon die
ersten Verdauungsschwierigkeiten. Oft bekam ich nach dem Essen Blähungen, die ich
aber meist mit einem Glas saurer Milch wieder wegbrachte. Aber das Rheuma, das
weggehen sollte, blieb. Ich erzählte dann meinem Arzt zu welchen Zuständen diese
Medikamente geführt hatten, worauf er diese dann absetzte, und mir empfahl, kein
Schweinefleisch und keinen Alkohol mehr zu mir zu nehmen. Ich schränkte mich dann
auch so weit es ging ein, und die Schmerzen blieben dann auch in erträglichen Gren-
zen. Aber wenn ich mich verkühlte oder bei der Arbeit nass wurde, verschlimmerte
sich das Ganze wieder.

Auch die Verdauungsstörungen brachte ich nicht mehr weg, obwohl ich schachtelwei-
se Eukarpontabletten schluckte. Von nun an musste ich mit zwei Krankheiten leben,
aber dabei blieb es nicht. Im Sommer war das Ganze ja etwas leichter, aber im Herbst,
wenn dann das nasskalte Wetter kam, kam auch das Rheuma wieder. Auch die Verdau-
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ungsstörungen waren im Herbst und im Winter viel schlimmer, da ich auch sehr wet-
terfühlig war. Jedes Mal wenn ein Sturmtief oder eine Nord-oder Nordwestwetterlage
kam, bekam ich meine Blähungen. Das ging ungefähr fünfzehn Jahre so dahin, ich wur-
de älter und immer kränker. Da waren wir schon in der Zeit, wo das Penicillin erfunden
war. Es sollte ein Allheilmittel sein. Die Zeitungen, der Rundfunk, alles war voll, man
sprach nur noch vom Penicillin. Bei jedem Wehwehchen wurde Penicillin verschrie-
ben. Manche aber waren dagegen allergisch, bekamen Ausschläge und alles Mögliche.

Eines schönen Tages stellte man dann fest, dass das Penicillin oft gar nicht mehr wirk-
te. Die Krankheitserreger wurden immun dagegen und die Dosierungen mussten im-
mer mehr erhöht werden. Dann wurden wieder neue, angeblich verbesserte Präparate
auf den Markt gebracht.

Eines schönen Tages kam aus heiterem Himmel der nächste Schlag. Es war am Abend
nach dem Abendessen. Ich bekam wieder meine Blähungen – an und für sich ja nichts
Neues. Ich trank ein Glas Sauermilch, aber es wurde nicht besser. Im Gegenteil, es
wurde immer schlimmer und nach drei Stunden mussten wir den Arzt anrufen. Der
kam auch gleich, gab mir Medikamente und ging wieder. Aber es änderte sich nichts,
und ich hatte die ganze Nacht fürchterliche Schmerzen. Das ging auch am anderen Tag
so weiter. Der Arzt kam wieder, gab mir Spritzen, aber es trat keine Besserung ein. Was
ich auch aß erbrach ich. Am vierten oder fünften Tag bekam ich dann auch noch eine
Gelbsucht dazu.

Ich bekam wieder Medizin, die Gelbsucht ging zwar zurück, aber die Schmerzen blieben.
Wir versuchten es mit Einläufen, auch das half nichts. Es ging einfach nichts mehr durch.

Ich war damals auch noch ein totaler Laie, und hatte ja keine Ahnung, was mit mir los
war. Der Arzt aber hätte eigentlich schon ahnen müssen, was mir fehlt. Die Blähungen
und Bauchschmerzen hörten nicht mehr auf. Ich nahm jeden Tag ein Kilogramm ab
und wurde dann so schwach, dass ich mich nicht einmal mehr allein im Bett aufset-
zen konnte. Was ich auch aß oder trank, ich erbrach sofort alles wieder. Wir wussten
einfach nicht mehr was wir tun sollten. Meine Frau war auch schon am verzweifeln.
Am zwölften Tag bekam ich dann auch keinen Speichel mehr, und die Zunge blieb mir
am Gaumen kleben. Nun wurde mir bewusst, wenn nicht sofort etwas Entscheidendes
geschieht, würde ich die nächsten Tage nicht mehr überleben, ich musste sofort ins
Krankenhaus. Aber vorher wollte ich noch etwas versuchen.

Ich bat meine Frau mir aus dem Lebensmittelgeschäft einen Liter saure Milch zu ho-
len, es war ja sowieso schon alles egal. Diesen Liter saure Milch trank ich innerhalb
von fünf Minuten aus. Nun geschah etwas, was man nur glauben kann, wenn man
es selbst mitgemacht hat. Ich erbrach nichts, aber in meinem Bauch fing es an zu
rumoren. Nach einer halben Stunde hatte ich seit 12 Tagen wieder Stuhl. Und was da
wegging bestätigte meine Vermutung, die ich in den letzten Tagen hatte. Es gingen
ganz schwarze steinartige Gebilde weg, die fürchterlich stanken. Der ganze Darmin-
halt hatte schon begonnen in Brand überzugehen. Ich hatte einen Darmverschluss, den
der Arzt leider nicht erkannt hatte.

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Ich bin heute, wo ich doch einige medizinische Kenntnisse zu besitzen glaube, der
Meinung, dass es Rettung in letzter Minute war. Ab dieser Minute bekam ich wieder
Speichelfluss, die Schmerzen und die Blähungen waren wie weggeblasen. Ich trank
dann gleich noch einmal saure Milch, ein paar Stunden später aß ich eine Rahmsup-
pe mit viel Kümmel drinnen. Gott sei Dank, ich erbrach nichts mehr, und auch die
Schmerzen blieben weg. Als nachmittags der Arzt kam, erzählte ich ihm mein Erlebnis
und zeigte ihm diese schwarzen Gebilde. Da schüttelte er den Kopf und ich glaube er
hat sich sogar ein bisschen geschämt, dass er da nicht selbst dahintergekommen ist. Ich
musste dann noch ein paar Monate Diät halten, wegen meiner Gelbsucht.

Nach dieser ganzen Sache hätten mir eigentlich schon einige Bedenken kommen müs-
sen, aber das Leben ging weiter, und ich erholte mich relativ schnell wieder. Etwas war
mir geblieben von der ganzen Geschichte:

Die Nachwirkungen der Gelbsucht. Ich konnte von dieser Zeit an nichts Fettes mehr
essen, und bekam schon eine Gänsehaut, wenn ich nur fettes Fleisch sah. Die Blähun-
gen traten nicht mehr so häufig auf, denn ich trank ja immer noch die saure Milch,
die mir das Leben gerettet hatte. Das Rheuma war mir natürlich treu geblieben, die
Federbetten hatte ich schon längst gegen Schafwolldecken getauscht, und das brachte
auch etwas Linderung.

Vielleicht trug zu meiner ganzen Misere auch noch bei, dass ich schon seit meiner
Kindheit mit chronisch vergrößerten Mandeln zu tun hatte. Ich hatte sehr oft Angina,
und früher hat ja niemand gewusst wie gefährlich das ist. Wenn ich damals gewusst
hätte, was ich heute weiß, hätte ich mir vieles ersparen können. Wer nämlich unter
chronisch vergrößerten Mandeln leidet, der muss damit rechnen, dass er eines schönen
Tages auch Rheuma bekommt. Und wer schon Rheuma hat, bei dem wirkt sich dieses
noch viel stärker aus. Nach einigen Jahren fing nun mein Blutdruck zu sinken an.
Am Anfang schenkte ich dem Ganzen keine große Aufmerksamkeit, als ich dann aber
Gleichgewichtsstörungen bekam, musste ich wohl oder übel zum Arzt gehen. Und
wieder bekam ich Medikamente – was sollte er sonst tun? Es wurde zwar etwas besser,
aber wenn ich aufhörte, war es wieder dasselbe und so kam ich aus dem Medikamen-
ten schlucken nicht mehr heraus. Eines Tages halfen diese Medikamente überhaupt
nicht mehr. Mein Blutdruck ging so weit herunter, dass ich mich in der Früh, wenn ich
aufstand, am Bett festhalten musste, damit ich nicht umkippte. Es begann dann auch
noch mit den Nerven. Und das war das Fürchterlichste, denn meine Arbeit erforderte
gute Nerven. Ich arbeitete nämlich für eine Hühnerfarm, für die ich Legehennen und
Küken verkaufte, und das war eine anstrengende Arbeit. Ich stand müde vom Bett auf
und wenn ich dann zu den Kundschaften fuhr, war ich nach zwei Stunden fix und fer-
tig. Ich war mit meinen Nerven am Ende und musste nach Hause fahren.

Wenn Föhnwetter im Anzug war, konnte ich überhaupt nicht aus dem Haus gehen,
weil ich fürchterliche Kopfschmerzen hatte. Mir kamen da schon alle möglichen Ge-
danken, nur keine guten. Hätte ich nicht meine so liebe und verständnisvolle Frau
Anna und meine drei Kinder gehabt, ich weiß nicht was passiert wäre.

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Aber das war noch nicht die letzte Krankheit, die ich bekam. Von einem Tag auf den an-
deren bekam ich Magenkrämpfe, ganz gleich was ich gegessen hatte, und die waren so
stark, dass ich mich auf der Stelle hinlegen musste. Das hatte mir gerade noch gefehlt.

Nun erinnerte ich mich wieder an meine Großmutter, die inzwischen längst verstorben
war, und es kam mir zum Bewusstsein, dass ich es doch einmal mit Kräutern versu-
chen könnte. Was sollte ich denn sonst tun. Wenn sie auch nicht helfen sollten, so hatte
ich doch zumindest keine Nebenwirkungen zu befürchten.

Ich hatte ein Kräuterbuch das aus der Zeit des zweiten Weltkrieges stammte. Dieses
Buch holte ich hervor und suchte bei den Rezepten, mit denen man Blähungen weg-
brachte und wieder gesunde Nerven bekam. Ich holte mir dann aus Drogerien und
Apotheken die nötigen Kräuter zusammen. Es war ja damals nicht so einfach Kräuter
zu bekommen, aber schließlich gelang es mir doch. Nun begann die Teekocherei, und
ich trank fleißig diesen Tee, aber es tat sich nichts. Als nach vier Wochen immer noch
kein Erfolg eintrat, resignierte ich. Aber ich konnte es einfach nicht glauben. Ich setzte
mich hin und begann dieses Kräuterbuch von vorn bis hinten zu studieren und dann
setzte ich mir selbst ein Rezept zusammen. Ich hatte nun eine ganz andere Kräuterzu-
sammenstellung und ganz andere Mengenverhältnisse. Ich trank diesen Tee und hatte
von diesem Moment an keine Magenkrämpfe mehr. Mit den Nerven dauerte es natür-
lich etwas länger, aber auch hier spürte ich schon nach 14 Tagen eine erste Besserung
und auch mein Blutdruck begann sich wieder zu normalisieren. Nach ein paar Mona-
ten war ich wieder ganz gut beisammen, das Leben machte wieder Spaß. Ich war nun
überzeugt, dass Kräuter weit mehr helfen, als manche behaupten.

Ich konnte nun wieder meiner Arbeit nachgehen. Ich kam zu vielen Landwirten, da
ja diese meine Hauptkundschaften waren. Da sah ich dann eines schönen Tages bei
einem Bauern ein totes Kalb im Hof liegen. Es war total abgemagert, und nur noch
Haut und Knochen. Ich fragte, warum das Kalb verendet sei. Der Bauer sagte, das Tier
hatte einen so starken Durchfall, dass es einging. Es hat weder ein Medikament, noch
ein Hausmittel geholfen. Es sei aber nicht das erste, sondern fünf sind schon tot, sagte
er, und fünf liegen oder stehen noch im Stall und sind kaum noch zu retten. Na warten
wir es ab, sagte ich, fuhr sofort in die Stadt und kaufte einige Kräuter.

Zu Hause angekommen, kochte ich ein Kräutertrankl, das mir meine Großmutter oft
in meiner Kindheit zu trinken gab, wenn ich Durchfall hatte. Mit diesem Trankl fuhr
ich dann gleich hin zu dem Bauern und gab es den restlichen kranken Kälbern. Ich gab
ihm noch die Anweisung wie oft er es geben müsse und fuhr nach Hause. Am nächs-
ten Nachmittag fuhr ich wieder hin zu diesem Bauern und siehe da, die Kälber waren
springlebendig, kaum zu glauben aber wahr.

Der Durchfall war wie weggeblasen. Ich konnte es gar nicht glauben, aber die Tatsa-
chen standen ziemlich lebendig vor mir.

Ich unterhielt mich dann noch längere Zeit mit den Bauersleuten und die erzählten mir,
dass es nicht nur bei ihnen sondern in der ganzen Nachbarschaft so sei. Die Kälber
starben wie die Fliegen. Ein Bauer hatte schon zwanzig Kälber durch diese anste-

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ckende Kälberruhr verloren und weder Antibiotika noch andere Mittel hatten bisher
geholfen. Nun hatte ich wohl ein Mittel in der Hand mit dem man da noch helfen
konnte. Ich kaufte in der ganzen Stadt Salzburg alles an Kräutern zusammen was ich
bekommen konnte. Dabei lernte ich auch gleich die Preisunterschiede kennen, die bis
zu 300% reichten, obwohl die niedrigsten Preise, an anderen Preisspannen gemessen,
schon viel zu hoch waren, wie ich später feststellen konnte, als ich dann meine ersten
Heilkräuter im Kräutergroßhandel einkaufte.

Ich konnte damals unzählige Kälber vor dem Tod retten, aber es dauerte nicht sehr
lange, da bekam ich die Rechnung dafür präsentiert. Einem Tierarzt hatte das gar nicht
gefallen, was ich da zuwege brachte, und hat mich wegen Kurpfuscherei angezeigt.
Ich musste tausend Schilling Strafe zahlen, aber dabei blieb es nicht. Es kam dann so
weit, dass es fünfstellige Summen wurden. Der Ordnung halber möchte ich hier noch
hinzufügen, dass der Tierarzt natürlich im Recht war – dem Gesetz nach. Ob sich so
etwas auch moralisch begründen lässt ist etwas anderes. Es waren zwar nur Tiere,
wenn Sie aber das Buch genau lesen, werden Sie merken, dass das auch bei Menschen
am laufenden Band passiert. Ob das noch moralisch vertretbar ist, müssen Sie, lieber
Leser, selbst entscheiden.

Ich konnte mir immer noch nicht vorstellen, dass die Pharmaindustrie kein wirksames
Mittel gegen diese Kälberdurchfälle hatte, wo ich mit ein paar Kräutlein innerhalb von
wenigen Stunden helfen konnte.

Es war keine einmalige Sache und das habe ich Tausende Male wiederholt. Sonst
könnte es die Schulmedizin wieder als Zufallsheilung abtun. Wie überhaupt sehr viele
Heilungen, die mit anderen als von der Schulmedizin anerkannten Methoden erreicht
werden, von vielen Seiten ins Lächerliche gezogen werden. Auch das ist ein Grund,
warum ich dieses Buch geschrieben habe. Ich bin ja nicht medizinisch ausgebildet und
da lässt das Gesetz wenig bis gar keine Möglichkeit zu beweisen, dass man mit Kräu-
tern oder sonstigen Mitteln wirklich helfen kann. Ich jedenfalls habe über fünfunddrei-
ßig Jahre lang mit dieser Kräutermischung für die Tiere die größten Erfolge gehabt.

Wie ich schon erwähnt habe, hatte ich von Kind auf schon immer mit den Mandeln zu
tun. Bei meiner Frau war das aber noch viel schlimmer. Sie hatte bei jeder kleinen Ver-
kühlung eine vereiterte Angina mit vierzig Grad Fieber und musste jedes Mal tagelang
im Bett liegen. Sie bekam dann immer Antibiotika und es dauerte immer sieben Tage,
bis sie halbwegs wieder auf dem Damm war. Einmal taten wir gar nichts, da war sie
auch nach einer Woche wieder gesund.

Eines Tages aber kam es noch dicker. Sie bekam wieder eine vereiterte Angina und
zu allem Unglück auch noch eine Grippe mit über vierzig Grad Fieber. Nun mussten
wir zum Arzt gehen. Ihr Hals war so verschwollen, dass sie überhaupt kein Wort mehr
sprechen konnte. Sie konnte nicht einmal mehr den Kopf drehen. Nun bekam sie vom
Arzt andere Tabletten verschrieben. Von denen durfte sie täglich nur eine halbe neh-
men, was sie dann auch tat. Aber heute bin ich davon überzeugt, dass wir das nicht
hätten tun sollen. Nach einer halben Stunde bekam sie Schweißausbrüche und fing an
zu phantasieren. Sie wusste nicht mehr wo sie war, und mir wurde langsam bang. Da
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ich nichts anderes zur Hand hatte als die Kräutermischung mit dem ich die Kälber vom
Durchfall geheilt hatte, nahm ich diese, gab noch Kamillentee dazu, und als sie wieder
halbwegs bei sich war, flößte ich ihr dieses kaffeelöffelweise ein, denn gurgeln konnte
sie ja nicht. Sie drehte sich nur immer von einer Seite auf die andere, damit überall
etwas an die Mandeln kam, dann ließ ich sie es hinunterschlucken. Das machten wir
einen halben Tag lang und ob Sie es glauben oder nicht, schon nach sechs Stunden
konnte sie wieder so sprechen, dass ich sie verstehen konnte. Am nächsten Tag war
die Entzündung im Hals schon fast abgeklungen. Sie konnte wieder sprechen und den
Kopf bewegen. Nun konnte sie wieder normal gurgeln, das Fieber war auch schon auf
37 Grad zurückgegangen und nach zwei Tagen war die Angina vollkommen abgeklun-
gen. Nach vier Tagen stand meine Frau wieder auf.

Nun wusste auch ich was ich tun musste. Vielleicht gelang es mir, auch meine chro-
nisch kranken Mandeln auszuheilen. Ich begann nun täglich drei-bis viermal damit
zu gurgeln. Jedes Mal vier bis fünf Minuten lang – und das ging folgender Maßen
vor sich: Ich nahm einen Schluck von diesem Trankl, gurgelte so lange mir die Luft
reichte, dann holte ich die Kräutermischung zum Gurgeln zurück in den Mund, holte
durch die Nase tief Luft und begann dasselbe von vorne. Das wiederholte ich vier-bis
fünfmal, dann spuckte ich die Lösung aus. Das machte ich nun wochenlang jeden Tag
und meine Mandeln wurden tatsächlich wieder gesund und ich bekomme nur noch
ganz selten Angina, was auch bei meiner Frau der Fall ist.

Am Anfang konnte ich das gar nicht recht glauben, dass diese Gurgelmischung so gut
ist und so wollte ich herausfinden wie gut sie wirklich war. Da ich durch meinen Beruf
mit vielen Menschen zusammenkam, war es mir ein leichtes dieses Mittel auch bei
anderen zu testen. Es liefen ja genug Menschen mit chronisch vergrößerten Mandeln
und mit Angina herum. So hatte ich in kurzer Zeit an die fünfzig Menschen beisam-
men, denen ich meine Kräutermischung gab und bei allen hatte ich Erfolg, egal ob es
sich dabei um chronische oder um akut entzündete Mandeln handelte. Man muss sich
nur einmal vorstellen welche Revolution auf dem Gesundheitssektor man mit so einer
natürlichen Kräutermischung heraufbeschwören könnte. Es bräuchten keine Mandeln
mehr heraus operiert werden, Krankenstände würden verkürzt, die Krankenkassen
könnten sich Millionen von Euros pro Jahr ersparen und so weiter und so weiter.

Ich kam zu Menschen, deren Kinder blass und teilnahmslos waren, und in der Schule
oftmals auch beim Lernen zurückblieben. Sie hatten wegen jeder Kleinigkeit Mittel-
ohrentzündung und Schnupfen. Als ich die Eltern darauf ansprach, warum dieses Kind
so elend aussieht, sagten sie mir, es hat chronisch entzündete und vergrößerte Man-
deln und der Arzt hätte ihnen geraten, dem Kind die Mandeln entfernen zu lassen. Ich
gab diesen Eltern dann meine Kräutermischung zum Gurgeln, mit der Anweisung, das
Kind täglich drei-bis viermal gurgeln zu lassen, jedoch mit dem strengen Hinweis,
dass diese vorher unbedingt angewärmt werden müsse, da es dann besser wirkt. Es
war wie ein Wunder, nach kurzer Zeit bekamen diese Kinder wieder Appetit. Selbst
die durch die chronisch kranken Mandeln ausgelöste Eisenmangelanämie verschwand.
Sie bekamen wieder rote Wangen und lernten in der Schule wieder besser mit. Von
einer Mandeloperation war keine Rede mehr.

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Ich hatte nun ein Mittel in der Hand, das es in der Schulmedizin noch nicht gab. Spä-
ter gab es dann zwar ein Antibiotikum mit dem akute Mandelentzündungen geheilt
werden konnten, jedoch keine chronisch kranken Mandeln. Bis heute ist kaum jemand
imstande, ein Mittel auf den Markt zu bringen, mit dem man diesem Übel ohne Neben-
wirkungen beikommen könnte. Oder ist man vielleicht aus verschiedenen Gründen gar
nicht interessiert daran? Es würde sich vielleicht sogar lohnen, darüber nachzudenken.
Ich freute mich nun riesig, endlich etwas gefunden zu haben, das in Zukunft vielleicht
Millionen Menschen vor einer Mandeloperation bewahren könnte.

Vor allem Kinder, denn was kranke Mandeln bedeuten, habe ich auch bei zwei meiner
eigenen Kinder, denen wir die Mandeln herausnehmen lassen mussten bevor ich diese
Kräutermischung erfunden habe, gesehen. Die älteste meiner Töchter hatte durch die
chronisch vergrößerten Mandeln, wie der Arzt diagnostizierte, eine beginnende Angi-
na pectoris bekommen, die andere haben wir früh genug operieren lassen. Aber beide
bekamen trotzdem wieder Angina und zwar Seitenstrang-Angina und sind außerdem
sehr anfällig gegen Verkühlungen.

Wie gefährlich solche chronisch kranken Mandeln sein können, habe ich auch vor ein
paar Jahren erlebt, als zwei Personen an Nierenversagen gestorben sind. Sie werden
sich jetzt fragen, was hat Nierenversagen mit Angina zu tun? Beide bekamen zuerst
eine starke vereiterte Angina und am zweiten Tag starben sie über Nacht an Nieren-
versagen. So lautete jedenfalls damals die ärztliche Diagnose. Und ich zweifle auch
gar nicht daran, dass es so etwas gibt. Wie gefährlich chronisch kranke Mandeln sind,
weiß bis heute überhaupt noch niemand. Auf alle Fälle kann man, wie schon erwähnt,
durch kranke Mandeln auch schweres Rheuma bekommen. Und fast jeder, der chro-
nisch kranke Mandeln hat, hat auch eine Anämie. Viele werden nicht wissen, was eine
Anämie ist und wie sich diese auswirkt. Anämie ist eine Blutkrankheit. Man hat zu
viele weiße und zu wenig rote Blutkörperchen. Somit stimmt das ganze Blutbild nicht
mehr. Durch den Mangel an roten Blutkörperchen kann das Blut in der Lunge nicht
mehr entsprechend mit Sauerstoff angereichert werden, das Herz bekommt zu wenig
Sauerstoff und die Pumpleistung wird somit stark reduziert. Die Zellen und die Nerven
bekommen zu wenig Nahrung und der Mensch, der diese Anämie hat, ist nicht mehr
leistungsfähig, immer müde und blass.

Zum Thema Angina möchte ich noch ein kleines Erlebnis einflechten, das ich im Jahr
1972 hatte. Da kam ein Mechanikermeister zu mir und erzählte mir, dass er eine schwere
Angina habe und da er nach sechstägiger Behandlung durch den Arzt noch immer keine
Besserung spüre, möchte er meine Kräutermischung zum Gurgeln probieren, obwohl er
es nicht glaubte, dass es ihm helfen wird. Und außerdem sei er neugierig, ob an dem Ge-
rede etwas dran sei, das da die Runde macht. Er war so weit, dass er nicht einmal mehr
in die Werkstätte gehen konnte. Das war am Nachmittag. Ich habe ihm dann gesagt,
dass er stündlich damit gurgeln müsse und dass er morgen früh gesund in die Werkstätte
gehen könne. Geglaubt hat er es mir nicht, was ich seiner Miene ansah und er mir später
auch bestätigte. Aber es trat ein, was ich ihm prophezeit hatte. Ich fuhr am nächsten
Vormittag hin, um mich zu überzeugen und er war tatsächlich wieder in der Werkstätte.
Von da an hat er jedem, der zu ihm kam und Angina hatte, dieses Mittel empfohlen.

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Ein paar Jahre später konnte ich ihm noch einmal helfen. Er hatte eine Reise nach
Südamerika gewonnen. Zu seinem Pech bekam er kurz vor Reisebeginn wahnsinnige
Schmerzen im Knie. Auch diesmal hatte er mit Medikamenten keinen Erfolg. Ein paar
Tage vor Reisebeginn kam er zu mir und sagte mir: „Wenn du mir jetzt für mein Knie
nichts geben kannst, dann fällt meine Reise ins Wasser, denn ich kann kaum noch
gehen.“ Ich gab ihm eine Kräutermischung zum Einreiben und eine Salbe mit Moor,
seine gewonnene Reise nach Südamerika war gerettet.

In der Zwischenzeit war ich noch auf ein anderes Phänomen von Mutter Natur auf-
merksam geworden und zwar auf das Heilmoor. Da ich beruflich viel herumreiste,
hörte ich eines Tages von diesem Heilmoor und dessen Wirkungen. Also erkundigte
ich mich bei einer Oberösterreichischen Firma, die dieses Heilmoor anbot, was denn
nun an den Wirkungen dran sei. Man erklärte mir, dass man mit dem Moor Mensch
und Tier bei vielen Krankheiten helfen könne. Ich ließ mich überzeugen, übernahm die
Vertretung bei dieser Firma und konnte mit diesem Moor schnell gute Erfolge erzielen.

Wenn man viel herumkommt, erfährt man auch viel. Und so erfuhr ich, dass es auch
in Salzburg ein sehr gutes Moor gibt. Ich sah mir dann dieses Moor einmal genau an,
erkundigte mich bei den verschiedensten Behörden und erfuhr so, dass es in Salzburg
mehrere Grundparzellen gab, die von Gesundheitsbehörden als Heilmoor registriert
waren. Ich habe damals verschiedene solcher Moorstiche besucht und mir das Moor
sehr genau angeschaut, denn überall liegt ja auch nicht das gleiche Moor.

Ich fand dann bei einem Bauern einen Moorstich, der mir besonders zusagte. Es zog
sich eine eineinhalb Meter dicke Schicht durch diesen Moorstich bei dem kein biss-
chen Erde dabei war – alles wunderbare von der Natur in einem Jahrtausende langen
Umwandlungsprozess zu Heilmoor umgewandelte Heilkräuter und Pflanzen. Der Bau-
er sagte mir dann auch zu, dass ich von diesem Moor haben könne was ich brauche.

Ich suchte nun um einen Gewerbeschein zur Verarbeitung und dem Vertrieb von Heil-
moor-und Kräuterprodukten an, und bekam auf Grund meiner früheren Tätigkeit diese
Gewerbescheine. Nun war es offiziell. Ich brauchte nicht mehr heimlich zu arbeiten.

Bei der Suche nach dem besten Heilmoor passierte erneut etwas, das mir bestätigte,
dass ich ein besonderes Gespür besitzen musste, um auch beim Heilmoor wieder das
Beste vom Guten herauszufinden, ohne irgendwelche Anhaltspunkte zu besitzen. Dass
ich wirklich das Beste erwischt hatte, erfuhr ich erst einige Zeit später, als ich eine
Analyse des von mir verwendeten Heilmoores an die Gesundheitsbehörden einschi-
cken musste. In dieser Analyse waren auch die einzelnen Moorschichten nach Güte-
klassen eingeteilt. Da sah ich nun, dass ich genau die Schicht herausgefunden hatte,
die in der Analyse als die Beste ausgewiesen war.

Ich begann dann dieses Heilmoor und meine Kräutermischungen bei verschiedenen Be-
schwerden und Krankheiten gemeinsam zu geben. Was ich damit im Laufe der Jahre erleben
durfte, gerade oft auch bei schweren und chronischen Erkrankungen, war beeindruckend.

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E s war schon unglaublich was mir die Menschen im Laufe der Jahre bestätigten.
Ich bekam tausende Briefe, tausende Anrufe und viele Menschen kamen in ihrer Ver-
zweiflung und oftmals auch in der Hoffnung zu mir, wenn ihnen herkömmliche Thera-
pien nicht mehr helfen konnten. Auch aus Deutschland, Belgien, Holland, Italien und
Frankreich bekam ich immer mehr Post. Wenn Sie die Briefe sehen, die ich von diesen
hilfesuchenden Menschen erhalten habe, werden wohl oder übel auch ganz skeptische
erkennen, dass selbst die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt und manchmal mehr ver-
spricht, als sie halten kann. Radio Salzburg meldete einmal vor längerer Zeit, es seien
bei einer erstmaligen Sondermüllaktion innerhalb von vier Monaten von privater Seite
8.000 kg Medikamente in den Sondermüll geworfen worden. Und ich zweifle nicht
daran, dass noch tausende Kilogramm in den Schubladen herumliegen.

Die Menschen haben heutzutage immer mehr Angst vor den Nebenwirkungen bei Me-
dikamenten. Aus diesem Grunde hat wohl die damalige Gesundheitsministerin Ingrid
Leodolter die pharmazeutische Industrie aufgefordert, auf den Beipackzetteln der Me-
dikamentenpackungen keine Nebenwirkungen mehr anzugeben, da zu befürchten sei,
dass die Menschen, die diese Medikamente nehmen müssen, diese aus Angst vor den
Nebenwirkungen nicht mehr nehmen. Da man nichts anderes hat, betonte sie, wäre es
immer noch besser Medikamente mit Nebenwirkungen zu nehmen als gar nichts.

Wenn man sich heute die Medien anhört oder anschaut, dann wird man immer wieder
mit dem gleichen Gerede konfrontiert. Die Krankenkassen haben riesige Defizite -was
ist die Folge? Die Beiträge müssen aber laufend erhöht werden. Nun frage ich mich,
wo kommt denn dieses ganze Geld hin? Die Assistenz- und praktischen Ärzte verdie-
nen nicht so viel, vom Pflegepersonal ganz zu schweigen. Die Technik, heißt es dann,
wird immer aufwendiger und teurer und immer mehr Spezialisten werden gebraucht.
Dabei konnte ich schon oft feststellen, dass man mit der ganzen aufwendigen Technik
manchmal nicht einmal ein Magengeschwür findet, wenn es versteckt ist.

Als ich damals meine Kräutermischung zum Gurgeln erfunden habe, dachte ich mir,
dieses Mittel muss nun auf der ganzen Welt bekannt werden, damit man Millionen
Menschen helfen kann und chronisch vergrößerte Mandeln nicht mehr operiert werden
müssen. Nachdem man aber so etwas nur machen kann, wenn man so ein Mittel der
Pharmazeutischen Industrie anbietet, fuhr ich zu einer solchen Fabrik und sprach mit
dem Leiter des Betriebes. Als er hörte, dass es sich um eine Kräutermischung handle,
legte er schon seine Stirn in Falten und sagte: was kann man mit so einem Mittel schon
verdienen. Kräuter sind viel zu teuer und die Herstellung würde noch teurer sein. Da
wusste ich Bescheid wie der Hase läuft. Geht es denn nicht darum, wie man den Men-
schen helfen kann, sondern darum wie viel man dabei verdienen kann?

Aus war der Traum, Millionen Menschen helfen zu können. Ich bin fest davon über-
zeugt, dass das Mittel nie erzeugt worden wäre, auch wenn ich der Fabrik meine Mi-
schung geschenkt hätte. Und dieses Beispiel war bestimmt kein Einzelfall.

Ich habe mir einmal so meine Gedanken gemacht was passieren würde, wenn diese
Kräutermischung gegen Angina damals erzeugt worden wäre. Es ist ja gar nicht auszu-
denken, welcher Schaden der pharmazeutischen Industrie entstanden wäre, wäre dieses

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Mittel auf den Markt gekommen. Millionen Menschen hätten sich keiner Mandelope-
ration mehr unterziehen müssen, in den Spitälern wären vor der Operation schon viel
weniger Spritzen und Tabletten gebraucht worden und von denen nach der Operation
gar nicht zu reden. So lange man im Spital liegt bekommt man ja Medikamente. Kom-
men wir dann zu all den Krankheiten, die durch chronisch vergrößerte Mandeln noch
ausgelöst werden können. Nehmen wir einmal die Angina pectoris. Wer einmal daran
erkrankt ist, wird sein ganzes weiteres Leben lang ein Medikamentenkonsument. Er
kann nie mehr ohne Medikamente leben. Oder bekommt jemand durch die erkrank-
ten Mandeln eine Anämie, kann dadurch noch eine ganze Flut anderer Krankheiten
ausgelöst werden. Und für jede neue Krankheit braucht man dann wieder neue Medi-
kamente. Würde es sich da für die Pharmaindustrie lohnen, so ein einfach wirksames
Kräuterpräparat zu erzeugen? Noch dazu, wenn man weitaus weniger daran verdient
als an herkömmlicher Medizin?

Aber was wäre zum Beispiel, wenn der Erfinder eines solchen Präparates in der Lage
wäre dieses selbst zu finanzieren? Auch hier haben gewisse Herrschaften dafür ge-
sorgt, dass das nicht passieren kann. Denn ein Medikament kann und darf nur ein
Pharmakologe oder ein Arzt erzeugen. Also hat es erst gar keinen Sinn ein solches
Mittel zu erfinden? Es ist gesetzlich dafür gesorgt, dass niemand erfährt, dass man mit
Kräutern diese oder jene Krankheit heilen kann. Außer dem Erfinder eines solchen
Präparates gelingt es, eine Methode zu erfinden, wie er einen Weg findet, diesen Wall
zu durchbrechen. Aber bis heute ist das noch keinem gelungen.

Da ich mir über vieles meine eigenen Gedanken mache, habe ich nach einer Erklärung
gesucht, wieso ein Mensch, der so gute Kräutermischungen erfindet, geistig nicht in
der Lage sein sollte, dieses Mittel auch selbst zu erzeugen. Warum braucht man dazu
einen Chemiker? Diese Mittel muss man ja sowieso klinisch prüfen lassen, bevor es
verkauft werden dürfte.

Ein Beispiel: Ich habe hunderte Briefe von Menschen die jahrelang krank waren, und
denen kein Medikament geholfen hat. Die sind dann zu mir gekommen, haben mit
einer Kräuter-und Moormischung eine Kur gemacht und waren nach einigen Monaten
gesund, obwohl sie keine Medikamente mehr genommen haben. Frage: Sind diese
Menschen dadurch gesund geworden weil sie keine Medikamente mehr nahmen, oder
von den Kräutern und dem Heilmoor, je nach dem was sie einnahmen, oder weil sie es
sich eingebildet haben, wie manche Kritiker zu sagen pflegen?

Der Geheilte kann hundert-und tausendfach überzeugt sein, dass ihm nur die erwähnte
Kräuter-oder Moorkur geholfen hat. Aus Sicht des Gesetzes ist der Geheilte aber nicht
in der Lage selbst zu beurteilen, was ihm geholfen hat. Immer wieder hört, liest und
sieht man in den Medien, dass Verbraucher Medikamenten immer mehr Misstrauen
entgegenbringen und vor allem auch die zahlreichen Nebenwirkungen fürchten. Wun-
dert Sie das, dass sich immer mehr Menschen anderen Heilmethoden und Therapien
zuwenden?

Dazu möchte ich ein paar Erlebnisse anführen, die ich gehabt habe. Eine Bekannte von
uns hatte schon seit Jahren Asthma und bekam Sulfonamide. Von meinen Kräuter-und

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Moormischungen hielt sie nichts. Eines Tages war sie aber dann doch soweit und kam
zu mir, denn ihr Arzt konnte ihr diese Sulfonamide nicht mehr verschreiben, weil er
sah, dass er sonst in kurzer Zeit einen Patienten weniger haben würde. Also musste
er ihr Medikamente mit weniger großen Nebenwirkungen wie die Sulfonamide ver-
schreiben. Diese Frau ist heute gesünder als mit den starken Medikamenten. Wieso?

Ein achtzehnjähriges Mädchen hatte schon seit ein paar Jahren Schwierigkeiten mit
der Regel. Sie bekam diese nur noch, wenn sie Medikamente nahm, die ihr der Arzt
schon seit Jahren dafür verschrieb. Der Grund dieser Schwierigkeiten war Infantilität,
die Gebärmutter und Eierstöcke waren unterentwickelt. Eines schönen Tages war es
so weit, dass ihr Arzt erklärte, er könne es nicht mehr verantworten ihr irgendwelche
Medikamente zu verschreiben. Aber er sagte ihr wenigstens, sie solle sich an einen
Kräuterkundigen wenden, vielleicht könne ihr der noch helfen. Dieses Mädchen kam
dann zu mir und erzählte mir, was der Arzt gesagt hatte. Da ich sofort sah, dass dieses
Mädchen nicht nur Regelschwierigkeiten sondern auch eine schwere Eisenanämie hat-
te, empfahl ich ihr dann Moor zum Trinken und eine Kräutermischung, die ich mir am
Anfang meiner Laufbahn gegen meine Magenkrämpfe und für meine Nerven gemacht
hatte und die eine enorm weitreichende blutreinigende und aufbauende Wirkung hatte.
Es dauerte gar nicht lang, da bekam das junge Mädchen ihre Regel wieder regelmäßig.
Nach sechs Monaten war sie nicht wiederzuerkennen, so hatte sie sich zu ihrem Vorteil
entwickelt, und nach neun Monaten war von ihrer Infantilität nichts mehr zu sehen.
Sie hatte sich zu einer Frau entwickelt, die ihrem Alter vollkommen entsprach. Zwei
Jahre darauf heiratete sie und wünschte sich ein Kind, das sie später auch bekam, wie
sie mir berichtete.

Eine Verwandte von uns bekam damals eine ansteckende Gelbsucht und musste ins
Spital. Sie verständigte uns von ihrem Problem. Wir besuchten sie auch gleich und ich
nahm ihr eine Kräutermischung für die Leber mit. Ich hatte dieses Mittel als Fruchtsaft
getarnt, weil man es ihr sonst wahrscheinlich weggenommen hätte. Wo kämen wir
denn hin, wenn auch im Krankenhaus solche natürlichen Mittelchen eingenommen
werden dürften (Ich weiß, es gibt heute immer mehr Krankenhäuser wo man das darf).
Siehatte meine Mischung noch gar nicht lange genommen, fingen die Ärzte sich an
zu wundern, wieso sich bei ihrer Patientin die Leberwerte so schnell zu normalisieren
begannen. Was ist hier geschehen, fragten sie sich. Es blieb ungeklärt. Ich möchte
nicht wissen, was unsere Verwandte erlebt hätte, wenn sie den Ärzten gesagt hätte, was
sie gemacht hat. Sie ist dann nur halb solange im Spital gewesen, wie andere mit der
gleichen Krankheit. Das sind Sachen die man sich nur schwer vorstellen kann, wenn
man sie nicht selbst erlebt hat. Aber ich schreibe hier nichts, was ich nicht beweisen
kann. Ich werde Sie in diesem Buch noch mit anderen Sachen konfrontieren, die noch
unglaublicher klingen und dennoch wahr sind.

Ein paar Sachen möchte ich noch erzählen die dazu angetan sind, dass auch Ärzte
irregeführt werden. Wie mir die Menschen immer wieder schrieben und berichteten,
wenn sie zu mir kamen, weil ihnen Medikamente nicht mehr halfen, passiert nach
der Kur immer wieder dasselbe. Sie nahmen meine Präparate und ließen die Medika-
mente unberührt, obwohl ich nie jemanden gesagt habe, dass er keine Medikamente
mehr nehmen soll! Da ihnen der Arzt fast in jedem Fall aufgetragen hat, nach einer
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bestimmten Zeit zur Kontrolle zu kommen, gingen sie dann auch wieder hin und der
Arzt wunderte sich, wieso der Betreffende plötzlich so gesund aussah und sich so
wohl fühlte. Natürlich war dann der Arzt von der guten Wirkung der Medikamente,
die er verschrieben hatte überzeugt, obwohl der Betreffende diese gar nicht genommen
hatte. Aber er traute es sich auch nicht, dem Arzt zu sagen, dass er ganz etwas anderes
genommen hatte als seine Medikamente. Woher soll nun der Arzt wissen, was dem
Patienten geholfen hat, wenn es ihm dieser nicht sagt? Und weil er es eben nicht weiß,
verschreibt er ruhigen Gewissens weiterhin seine Medikamente.

Aber warum getrauen sich die wenigsten ihrem Arzt so etwas zu sagen? Fürchten
sich die Menschen, dass er sie auslachen könnte? Es gibt Gott sei Dank immer mehr
Ärzte, die im Menschen nicht nur eine Nummer sehen, sondern auf den Patienten auch
eingehen. Ich habe jeden der zu mir kam gefragt, ob er schon beim Arzt war. Auch
wenn ich nach seinen Schilderungen wusste was ihm fehlte, riet ich ihm zum Arzt zu
gehen und sich untersuchen zu lassen. Ob er dann die Medikamente nahm, die ihm der
Arzt verschrieb, blieb ja immer seine eigene persönliche Entscheidung, da man meine
Kräutermischungen auch jederzeit neben den Medikamenten nehmen konnte.

Es war für mich auch sehr wichtig, die Diagnose zu kennen, die der Arzt gestellt hatte.
Denn dann konnte ich kontrollieren ob ich mit meiner eigenen Diagnose Recht hatte,
die ich aufgrund der Angaben und der Schmerzen die mir der Kranke schilderte, für
mich erstellt hatte.

Wie ich schon erwähnt habe, sind meine Erfolge oft nicht als solche betrachtet
worden, sondern wurden einem Phänomen zugeschrieben, dem viele solche „Wun-
derheilungen“ in die Schuhe schieben und zwar dem Placebo-Effekt. Dieses Placebo-
Effektes bedient man sich gerne in der Medizin, wenn man diese vor vollendete Tatsa-
chen stellt. Das heißt, wenn ein Mensch der schon jahrelang krank ist und dem keine
herkömmliche Medizin mehr hilft, nun Naturheilmittel einnimmt und davon gesund
wird und das dem Arzt dann sagt. Dann gibt es Ärzte, die sagen, der Betreffende sei
durch die Einbildung gesund geworden. Heilungen die mit einer von der Schulmedizin
nicht anerkannten Methode vollbracht werden, sind eben keine Heilungen. Ganz nach
dem Motto: was nicht sein darf, kann einfach nicht sein!

Ich habe während meiner langjährigen Tätigkeit als Naturheiler schon mitvielen Ärz-
ten über das Heilen mit Kräutern gesprochen, aber es waren wenige dabei die zuge-
geben hätten, dass man mit Kräutern wirkliche Heilungen erreichen kann. Wenn ich
sie dann vor vollendete Tatsachen gestellt habe und ich sie gefragt habe, wieso dieser
oder jener mit meiner Kräutermischung zum Gurgeln nach einer bestimmten Zeit von
seiner chronischen Mandelentzündung geheilt war, kamen leider viele Behauptungen,
die Mandeln wären wahrscheinlich so auch wieder gesund geworden, auch wenn der
Betreffende meine Kräutermischung nicht angewendet hätte. Warum akzeptiert man
nicht die Wirksamkeit von Heilkräutern bei Krankheiten?

Und noch eine Frage bedrückt mich schon die ganze Zeit. Es wird immer so viel davon
gesprochen, dass die Medikamente immer besser werden. Aber warum brauchen wir

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dann immer mehr und immer größere Krankenhäuser? Warum sind die Wartezimmer
der Ärzte immer voll, und warum steigt der Medikamentenverbrauch ständig an? Ich
habe bis heute darauf keine vernünftige Antwort bekommen, bin aber guter Hoffnung
diese einmal zu bekommen. Denn inzwischen kommen immer mehr Stimmen, sogar von
Professoren der Schulmedizin, die vor den Nebenwirkungen der Medikamente warnen.

Ich habe ja schon betont, dass ich gerne auch mit Ärzten arbeite, solange sie auf dem Bo-
den der Realität bleiben und auch ihre Grenzen anerkennen. Vor allen Dingen sollte man
aber nicht glauben, die Menschen wären heute noch so dumm wie vor hundert Jahren.

Ich weiß, dass man Medikamente hin und wieder braucht. Aber ich bin absolut gegen
diesen Medikamentenmissbrauch, der vielerorts betrieben wird bei jedem Wehweh-
chen. Ich persönlich habe schon seit Jahrzehnten keines mehr genommen und bin mit
meinen 86 Jahren wohlauf. Es ist hinlänglich bekannt, dass durch die Verabreichung
von Medikamenten Nebenwirkungen auftreten, die gleich mehrere andere Krankhei-
ten zur Folge haben können, für die dann wieder Medikamente verabreicht werden
müssen. Eine gefährliche Spirale, aus der es oft ganz schwer wird für den Betroffenen
wieder heraus zu kommen.

Immer wieder hört man auch von Seiten der Regierung, wie wichtig der Umweltschutz
ist, aber den Menschen übersieht man dabei. Ich habe eher das Gefühl, dass die Ge-
sundheitsbehörden manchmal nicht mehr die Macht haben, den Menschen wirklich
zu schützen. Denn wie könnte es sonst sein, dass es oft Jahrzehnte dauert bis es den
Gesundheitsbehörden gelingt, Medikamente mit schweren gesundheitsschädigenden
Nebenwirkungen aus dem Verkehr zu ziehen.

Nun möchte ich mich aber einmal den Kräuterbüchern zuwenden, denn wenn man
schon kritisiert, dann muss man auch hier einmal gründlicher nachsehen.

Wie ich schon am Anfang meiner Schilderungen gesagt habe, hatte ich mit den Rezep-
ten aus den Kräuterbüchern anfangs keinen Heilerfolg. Nachdem es so viele kranke
Menschen gibt, muss ich annehmen, dass es auch vielen anderen ähnlich geht wie mir.
Ich bin überzeugt, dass es in Österreich allein schon viele Menschen gibt, die mindes-
tens ein Kräuterbuch zu Hause haben. Ich habe mir Interesse halber vor einigen Jahren
einige Kräuterbücher gekauft und studiert und ich musste feststellen, dass einige un-
serer besten Heilkräuter, die ich verwende, dort sehr stiefmütterlich behandelt werden.
Damit Kräuterbücher dicker und dem Preis gerechter werden, schreibt man für ein
und dieselbe Krankheit immer gleich mehrere Rezepte. Das kommt mir ungefähr so
vor, als wenn man jemandem ein Medikament verschreibt und wenn das nicht hilft,
probieren wir halt nächstes Mal ein anderes.

Und noch eines musste ich feststellen: In vielen verschiedenen Kräuterbüchern sind
immer wieder dieselben Rezepturen für die verschiedensten Krankheiten angegeben.
Ich habe den Verdacht, dass einige Autoren einfach ein Kräuterbuch zur Vorlage neh-
men, abschreiben und dann als eigenes Kräuterbuch veröffentlichen.

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Aber auch mit Kräutern wird viel Unsinn getrieben. Vielfach wird bei einer Krankheit
nur ein einziges Kräuterl verwendet, was fast immer falsch ist. Werden einzelne Kräu-
ter nämlich zu hoch dosiert, können sie sogar schädlich wirken, oder die Wirkung von
Medikamenten beeinflussen. Es gibt Kräuter die ein oder mehrere, mehr oder weniger
giftige Alkaloide enthalten, das sind krebserregende Stoffe, und deshalb dem Organis-
mus schaden könnten. Deshalb habe ich immer auf Vielkräutermischungen gesetzt und
dabei sehr genau darauf geachtet, was sich gut miteinander verträgt und ohne Neben-
wirkungen über längere Zeit kurmässig getrunken werden kann.

Aus diesen Gründen ist also auch bei Heilkräutern immer Vorsicht geboten. Und dar-
um ist es auch wichtig, im Bereich der Kräuterheilmittel so viel als möglich über die
Kräuter und deren richtige Mischung zueinander zu wissen, um damit auch wirklich
helfen zu können und nicht zu schaden.

Jetzt möchte ich mich aber einem anderen Kapitel zuwenden, denn das muss auch
einmal behandelt werden. In Österreich gibt es hunderttausende Menschen die dafür
sind, dass die Naturheiler (Heilpraktiker, wie sie in Deutschland heißen) zum Heil-
wesen zugelassen werden. Das wird vom österreichischen Gesundheitsministerium
bisher strikt abgelehnt, weil befürchtet wird, so heißt es, dass durch Fehldiagnosen
vielen Menschen gesundheitliche Schäden zugefügt werden würden, was in der Form,
wie heute manche Naturheiler arbeiten, durchaus auch möglich wäre.

Wenn Naturheiler zur Heilkunde zugelassen werden sollten, dann müssten sie meiner
Meinung nach folgende Kriterien erfüllen:
Punkt A: Sie müssten die wichtigsten Heilkräuter kennen und die in diesen Kräutern
enthaltenen Wirkstoffe wie Saponine, Alkaloide, usw.

Punkt B: Sie müssten wissen, welche Funktionen die einzelnen Körperorgane haben,
wie Erkrankungen, von denen ein Organ befallen ist, sich auf die Funktion anderer
Organe auswirken und wie sich das auf den ganzen Organismus auswirkt.

Punkt C: Ein Naturheiler dürfte auch keine Diagnose stellen, das ist Sache des Arztes.
Und ein guter Naturheiler kann sich ja sein eigenes Bild von dem Kranken, der zu ihm
kommt, machen.

Punkt D: Jeder Naturheiler müsste die zum Heilen benötigten und von ihm erfunde-
nen Kräutermischungen beim Gesundheitsministerium anmelden, von Pharmakologen
prüfen und einer Anwendung in Spitälern unterziehen lassen. Haben die Präparate die
versprochene Wirkung, müssten sie genau wie Medikamente registriert und ins Heil-
mittelregister aufgenommen werden.

Punkt E: Der Naturheiler müsste die von ihm erfundenen Kräutermischungen nach den
vorgeschriebenen hygienischen Richtlinien selbst herstellen und an seine Patienten,
Drogerien, Reformhäuser und Apotheken verkaufen dürfen.

Außerdem müssten diese Präparate auch vom Arzt verschrieben werden können. Na-
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türlich müsste der Naturheiler die an Patienten abgegebenen Präparate mit der Kran-
kenkasse abrechnen oder in Form eines Rezeptes verschreiben können. Da die Kräuter
den Pharmakologen bekannt sind, dürfte auch die praktische Prüfung der Kräuterprä-
parate nicht so lange dauern wie bei Medikamenten mit chemischen Zusammenset-
zungen. Die Folge wäre, dass manche Operationen verhindert werden könnten, wie ich
es ja auch schon bei den Mandeln beschrieben habe.

Auch das Finanzamt könnte von Naturheilern eine Menge Steuern kassieren, und au-
ßerdem blieben den Krankenkassen jährlich Milliarden an Krankenhausrechnungen
und Devisen für die Einfuhr von Medikamenten erspart.

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass durch die Verabreichung von verschiedenen Medi-
kamenten Nebenwirkungen auftreten, die oft andere Krankheiten zur Folge haben, für
die dann wieder Medikamente verabreicht werden müssen.

So geht das immer weiter und nimmt kein Ende. Gleichzeitig muss aber auch gesagt
werden, dass es, wie in allen Bereichen, auch in der Naturheilkunde schwarze Schafe
gibt, die nur versuchen, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und gar
nicht daran interessiert sind, den Menschen wirklich zu helfen. Aus diesem Grund
setze ich mich für eine Prüfung und die Zulassung von Naturheilern beim Gesund-
heitsministerium ein, um der Scharlatanerie, die es leider auch in der Naturheilkunde
gibt, ein Ende zu setzen. Aber solange es kein Volksbegehren gibt in dem verlangt
wird, dass Naturheiler und die von ihnen erfundenen Kräuterpräparate, mit denen man
wirklich die versprochenen Heilungen erzielen kann, öffentlich zugelassen werden,
wird sich am Ganzen auch nichts ändern. Nur wenn eine überwältigende Mehrheit von
Menschen die Forderung zum Ausdruck bringt, dass in vielen Fällen Naturheilmittel
anstatt chemischer Medikamente verabreicht werden sollen, haben wir die Chance,
eine Veränderung herbeizuführen.

Naturheilmittel haben aber auch noch einen anderen Vorteil. Nämlich den, dass nicht
mehr Millionen Versuchstiere in der Pharmaindustrie zugrunde gehen müssten, da ja
die Wirkung der Heilkräuter seit Jahrhunderten bekannt ist und sich die Tierversuche
damit erübrigen. Ich habe in den 35 Jahren, in denen ich Tausenden Menschen helfen
durfte, keinen einzigen Tierversuch gebraucht, außer Versuchen an mir selbst und mei-
ner Familie, wie Sie ja in diesem Buch lesen können.

Unmöglich finde ich, dass nach wie vor in der Kosmetikindustrie die Tierquälerei er-
laubt ist. Die meisten, die solche Produkte kaufen, wissen gar nicht, wie viel Schmer-
zen und Qualen an diesen Produkten hängen. Meistens sind die Tierversuche sowieso
sinnlos, weil Tiere ganz anders als Menschen reagieren. Dies wäre für den Umwelt-
minister eine Aufgabe, mit der er sich die Sympathie von hunderttausenden Menschen
sichern könnte. Auch Tiere gehören geschützt, Herr Minister! Ich habe auch schon ge-
hört, dass Kosmetikhersteller gesagt haben, dass sie bei bestimmten Kosmetikas laut
Gesundheitsministerium verpflichtet sind, Tierversuche zu machen, anstatt dass man
herginge und sagen würde: „So jetzt schmieren Sie sich ihr Produkt ein halbes Jahr
lang selbst ins Gesicht oder sonst wohin, und wenn es Sie oder Ihre Familie aushält,
dann dürfen Sie das Zeug erst an andere verkaufen.“

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Man kennt heute schon so viele natürliche Wirkstoffe, dass es gar nicht mehr nötig ist einen
Haufen Chemie in Form von Duft-, Farb- und Zusatzstoffen zu verwenden. Aber Chemie
ist halt billiger, wenn auch deswegen die Kosmetika nicht billiger angeboten werden.

Viele kranke Menschen beginnen daheim mit einer Kräuterkur, hören aber nach kur-
zer Zeit wieder auf, weil ihnen die Teekocherei auf die Nerven geht. Sie haben meist
auch zu wenig Zeit und Geduld, und dann war natürlich alles umsonst, denn nicht alle
Kräutertees haben eine Sofortwirkung. Mit den meisten Kräutermischungen muss man
sogar eine mehrmonatige Kur machen, um eine Krankheit auszuheilen. Wie meine
langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet zeigen, ist es wichtig, dass der ganze
Körper erst einmal entschlackt wird. Denn es gibt mehr Medikamentenvergiftungen
als angenommen wird und da muss man mit den Kräutern auch noch dieses Übel aus
dem Körper entfernen. Das geht nicht von heute auf morgen. Viele Menschen haben
auch sehr angegriffene Nerven, wenn eine Krankheit schon sehr lange andauert. Und
ohne gesunde Nerven gibt es keinen gesunden Organismus. Vielfach ist es auch so,
dass schon jahrelang Medikamente genommen wurden. Solche Menschen sind dann
oft sehr ungeduldig und glauben, wenn sie jetzt mit den Kräutermischungen anfangen,
müssten sie schon in acht Tagen gesund sein. Solche Menschen werden nie gesund
werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, bei denen man durch eine Kräuterkur schon
nach acht Tagen gesund ist. Zum Beispiel bei Ischias ist es durchaus möglich, dass
man nach acht Tagen wieder schmerzfrei ist – oder bei einer akuten vereiterten Angi-
na, wie sie ja in meinem vorhergehenden Artikel lesen konnten. So werden Kräuter,
durch die Unkenntnis und Ungeduld von Menschen, in Misskredit gebracht und das
haben sie nicht verdient. Ich werde Ihnen in weiterer Folge beweisen, dass man mit
Kräutern sogar Krankheiten heilen kann, auf die kein Medikament anspricht.

Sie werden nun sicher neugierig sein, welche Kräuter ich verwendet habe, um solche
Erfolge zu erreichen. Vielleicht glauben Sie auch, ich hätte hauptsächlich Kräuter ver-
wendet, die bei uns gar nicht vorkommen. Weit gefehlt. Ich habe nur Kräuter verwen-
det, die bei uns fast überall zu finden sind. Sie wachsen am Waldrand, auf der Wiese,
am Bachrand, in der Au oder im Gebirge und werden von vielen Menschen sogar als
Unkraut vernichtet. Es sind auch gar nicht so viele Kräuter, wie vielleicht mancher
annehmen wird.

Ich zähle Ihnen hier einmal die Kräuter auf, die ich bei meinen Kräutermischungen
verwendet habe und heute noch immer verwende:
Anserine, Arnika, Baldrian, Bärlauch, Benediktenwurz, Bibernelle, Blutwurz, Brenn-
nessel, Birke, Ehrenpreis, Fichte, Frauenmantel oder Silbermantel, Gewürznelke,
Goldrute, Gundelrebe, Hagebutte, Hauhechel, Hirtentäschel, Isländisch Moos, Johan-
niskraut, Kalmuswurzel, Käsepappel, Kamille, Kiefer, Knoblauch, Kümmel, Labkraut,
Löwenzahnkraut, Löwenzahnwurzel, Lungenkraut, Meisterwurz, Melisse, Pfeffermin-
ze, Quendel, Ringelblume, Schafgarbe, Spitzwegerich, gelbe Taubnessel, rote Taub-
nessel, weiße Taubnessel, Tausendguldenkraut, Rosmarin, Rosskastanie, Wachholder,
Weißdorn, Wegwarte, Zinnkraut.

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Es kommt nur auf die richtige Zusammensetzung der verschiedenen Kräuter an und
auf das richtige Mengenverhältnis zueinander. Es nützt gar nichts, wenn ich mir eine
Kräutermischung mache, in dem ich dreißig Kräutlein zusammen mische und davon
sind dann zwei dabei, die die Wirkung der anderen wieder behindern oder gar aufhe-
ben. Denn auch einzelne Kräuter können nicht zusammen passen. Und darin liegt die
eigentliche Begabung eines jeden Kräuterkundigen, dass man erkennt welche Kräuter
zueinander passen und weiß, wie sie zusammen wirken.

Ich schreibe hier ja kein Kräuterbuch in dem zweihundert Rezepte drinnen stehen,
sondern ich schreibe ein Buch über meine langjährigen Erfahrungen, die ich mit Kräu-
tern gemacht habe. Ich habe in den beinahe über vierzig Jahren meines Wirkens nur
sehr wenige Kräutertees zusammen gemischt, weil ich gleich gesehen habe, dass die
wenigsten Menschen Zeit zum Teekochen haben. Und so habe ich gleich von Anfang
an trinkfertige Kräutermischungen zusammen gestellt, mit denen ich dann auch die
besten Erfolge hatte. Es gibt nämlich auch Kräuterzusammensetzungen bei denen man
beim Teemachen auf Schwierigkeiten stößt. Wenn man sich zum Beispiel einen Tee
machen muss, in dem auch Misteln (die darf man nicht kochen) drinnen sind, so muss
man die Mistel schon am Vorabend kalt ansetzen und die anderen Kräuter mit heißem
Wasser überbrühen. Das ist natürlich aufwändig und vielen Menschen zu mühsam.
Wenn man das aber im Großen macht, so wie ich das gemacht habe, ist das einfacher.
Auch ist es sehr wichtig, dass man bei Kräutermischungen nur dort Alkohol verwen-
det, wo es wirklich unumgänglich ist. Nervenkranke Menschen oder Menschen, die
mit Leber oder Alkohol Probleme haben, sollten davon nämlich so wenig wie nur
möglich zu sich nehmen. Aus diesem Grund habe ich meine Kräutermischungen zum
Haltbarmachen nach Möglichkeit nur mit Hitze konserviert, was natürlich auch wieder
eine besondere Methode erfordert.

Als ich 1972 meine eigene Firma gründete, habe ich meine Söhne früh in die Firma
integriert, um sicher zu sein, dass, wenn mit mir einmal etwas sein sollte, meine Er-
fahrungen nicht verloren gehen. Denn immer wieder haben mich schwerkranke Men-
schen, denen ich mit meinen Kräutern helfen konnte, beschworen nie aufzuhören mit
meinem Wirken. Aber nachdem auch ich trotz meiner Moor-und Kräutermischungen
nicht ewig leben kann und schon lange das Rentenalter erreicht habe, habe ich an mei-
nen ältesten Sohn das nötige Wissen aus den vierzig Jahren meines Wirkens mit Kräu-
tern und Moor weitergegeben. Auch habe ich im Laufe der Jahrezehnte viele naturheil-
kundlich engagierte Menschen und Therapeuten meine Erfahrungen in Schulungen
weitergegeben. Ich werde sicherlich noch die eine oder andere neue Kräutermischung
entwickeln, und das wird weitergehen solange ich lebe.

In meinen bisherigen Ausführungen habe ich schon angedeutet, welche Kettenreak-


tionen entstehen können, wenn ein Organ krank ist und das zu wenig beachtet wird.
Wie ich schon beschrieben habe, können kranke Mandeln eine ganze Menge anderer
Krankheiten auslösen. Schlägt sich eine chronische Mandelentzündung auf die Nieren,
werden diese krank. Es gibt eine Nieren- oder Nephronenentzündung. Die Nephronen,
die die Aufgabe haben, alle Giftstoffe aus dem Blut auszuscheiden, können ihre Arbeit
nicht mehr voll verrichten. Es gelangen Giftstoffe und Eiweiß in das Blut, der Blut-

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druck steigt, das Herz ist dauernd überlastet, wird in seiner Funktion beeinträchtigt
und es kann zu Herzmuskelentzündungen oder anderen Herzleiden führen.

Wenn man bedenkt, dass das Herz täglich 15.000 Liter Blut durch den Körper pumpt,
dann kann man sich vorstellen, dass sich der kleinste Defekt schon katastrophal aus-
wirken kann. Das Herz muss im Laufe von 70 Jahren ca. 383 Millionen Liter Blut um-
wälzen. Welche mechanische Pumpe würde das wohl aushalten? Dafür braucht es aber
auch den 20igsten Teil der Nährstoffe die der übrige Organismus verbraucht, obwohl
es nur ungefähr 350 Gramm wiegt. Mit den nötigen Nährstoffen wird das Herz durch
die Herzkranzgefäße versorgt, das sind die Arterien, die um die ganze Herzaußenwand
herum verteilt sind. Aber nicht nur auf das Herz wirkt sich ein chronisches – nicht oder
zu wenig beachtetes – Nierenleiden aus. Auch kann es zu einer Nierenschrumpfung
kommen. Die Nephronen, die die Giftstoffe aus dem Blut herausfiltern, schrumpfen
und werden arbeitsunfähig. Die Folge davon ist dann eine Harnvergiftung, wo harn-
pflichtige Stoffe ins Blut übertreten und den ganzen Körper vergiften. Der Betroffene
muss sich dann wöchentlich 2mal einer Blutwäsche unterziehen. Was so ein Leben
noch wert ist, weiß nur derjenige, der damit konfrontiert ist.

Oder ziehen wir einmal einen hohen Blutfettwert (Cholesterinspiegel) heran und wel-
che Beschwerden dadurch ausgelöst werden können. Durch einen zu hohen Choleste-
rinspiegel wird das Blut zu dick und es entstehen Durchblutungsstörungen. Entstehen
nun diese Durchblutungsstörungen in den Füßen, so ist es fast am schlimmsten, denn
es kommt zur Krampfadernbildung. Und zwar wie folgt: Das Herz pumpt das Blut
durch die Arterien in die untersten Partien der Füße. Von den Fußsohlen zurück in das
Herz muss es von den Venen transportiert werden, die man daran erkennt, dass sie
bläulich durch die Haut schimmern. Zum Rücktransport des verbrauchten Blutes zum
Herzen, sind die Venen mit den sogenannten Venenklappen ausgestattet. Ist das Blut
nun mit zuviel Blutfett (Cholesterin) angereichert, wird es zähflüssig, es staut sich in
den Venen, und die Venenklappen können das Blut nicht mehr schnell genug beför-
dern. Dadurch werden die Venen aufgetrieben und so entstehen die Krampfadern, die
dann sehr schmerzhaft sein können. Die äußeren Krampfadern, die man auf der Haut
sieht, sind noch die weniger gefährlichen. Dieses kann sich ja nach außen hin ausdeh-
nen. Die innen, zwischen Muskeln und Nerven verlaufenden Krampfadern aber sind
wesentlich gefährlicher. Diese drücken auf verschiedene Nerven und Nervenstränge,
sind sehr druckempfindlich und wenn diese eingeengt werden, entzünden sie sich und
lösen sehr starke Schmerzen aus.

Dadurch entsteht dann die gefürchtete, sogenannte Schaufensterkrankheit. Diese


Krankheit heißt deswegen so, weil der Betroffene immer nur ein kleines Stück ge-
hen kann und dann vor Schmerzen wieder stehen bleiben muss. Im Verlaufe dieser
Krankheit kann es vorkommen, dass der Fuß aufbricht, und handtellergroße Wunden
entstehen, die sehr schwer zu heilen sind.

Es kann aber auch eine innere Vene platzen und nach außen durchbrechen, wobei diese
noch schwerer zu heilen sind. Solche schweren Durchblutungsstörungen sind der Be-
ginn des gefährlichen Raucherbeines. Der betroffene Fuß wird zuerst rot, dann immer
dunkler, und wenn man dann auch noch nichts unternimmt geht er ins Schwarze über.
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In diesem Stadium ist der Fuß schon im Brand und muss eventuell sogar abgenommen
werden. Bei alten Menschen besteht nun die Gefahr, dass sich solche Durchblutungs-
störungen auf das Gehirn auswirken. Die Arterien sind auch schon verkalkt und das
Gehirn wird nicht mehr mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Es tritt eine derartige
Vergesslichkeit ein, dass der Betroffene von einem Moment auf den anderen nicht mehr
weiß was er gesprochen oder getan hat. Man kann solche Menschen dann überhaupt
nicht mehr unbeaufsichtigt lassen. Diese Krankheit wird mit Demenz bezeichnet.

Zu starken Durchblutungsstörungen kann es aber auch durch sehr niedrigen Blutdruck


kommen. Man friert sehr leicht und hat immer kalte Gliedmaßen und es kann auch zu
Gedächtnislücken kommen, weil auch hier das Gehirn zu wenig Nahrung bekommt.
Wenn zum Beispiel durch chronisch vergrößerte Mandeln eine Anämie entsteht, das
heißt, wenn man zu wenig rote Blutkörperchen hat, hat man auch zu wenig Eisen und
dadurch wiederum zuwenig Sauerstoff. Denn nur wenn genug Eisen im Blut vorhan-
den ist, kann das Blut in der Lunge mit dem nötigen Sauerstoff angereichert werden.

Mein Wahlspruch war vom ersten Tag meines Wirkens: ein gesundes Blut, ein ge-
sunder und widerstandsfähiger Organismus. Denn die wichtigsten Organe unseres
Körpers hängen von einem gesunden Blut ab und das ist das Hirn, das Herz und die
Nerven. Das Hirn steuert die Funktion aller Organe, das Herz muss den ganzen Körper
ausreichend mit gutem sauerstoffreichem Blut versorgen, und die Nerven sind auch
nur gesund, wenn sie genug Nahrung bekommen. Es funktioniert deshalb auch kein
Organ richtig, wenn man nervenkrank ist.

Nun zu einem weiteren wichtigen Organ, der Leber. Die Leber möchte ich deshalb
auch einer näheren Betrachtung unterziehen, weil es eines der wichtigsten Organe
unseres Körpers ist, sich jedoch am unauffälligsten verhält. Die Leber ist nämlich
schmerzunempfindlich, das heißt: wenn man eine Leberentzündung, Stauleber, Leber-
verfettung oder sonst was mit der Leber hat, hat man keine Schmerzen. Man bekommt
zwar alle möglichen Zustände, wie Blähungen, man fühlt sich elend, niedergeschlagen
und müde, aber man hat keine Leberschmerzen. Wenn man aber weiß, welche Be-
schwerden entstehen, wenn man eine Fettleber oder eine Leberentzündung hat, dann
kommt man schon eher darauf, dass vielleicht die Leber nicht mehr in Ordnung ist.
Hat man viel mit Verdauungsstörungen oder Blähungen nach dem Essen zu tun und
verträgt man keine fetten Speisen, dann sollte man die Leber untersuchen lassen. Auch
den Stuhl sollte man des öfteren kontrollieren, wenn man mit Verdauungsstörungen zu
tun hat. Ist der Stuhl grau oder weißlich, handelt es sich ganz sicher um eine Störung
in der Leber. Verträgt man keine fetten oder süßen Speisen, ist das unter anderem
ein Zeichen, dass die Leber zu wenig Gallenflüssigkeit erzeugt. Es kommt dann zu-
wenig Galle in den Zwölffingerdarm, und das Fett oder viele andere Stoffe, können
nicht mehr richtig aufgespaltet werden. Das Fett muss nämlich von der Galle, die
von der Gallenblase in den Zwölffingerdarm abgegeben wird, in winzig kleine Kügel-
chen zerlegt werden, um von dem Sekret, das von der Bauchspeicheldrüse auch in den
Zwölffingerdarm gelangt, weiter verarbeitet werden zu können. Nun kann es aber auch
passieren, dass die Bauchspeicheldrüse irgendwelche Störungen hat und nicht genug
Sekret erzeugen kann, das zur Verdauung nötig ist. Auch das kann zu schweren Ver-

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dauungsstörungen führen. Die gleichen Störungen können auch auftreten, wenn man
Gallensteine, Gallenblasen- oder Gallengangentzündung hat, denn auch da gelangt zu-
wenig Gallenflüssigkeit in den Zwölffingerdarm. Ferner stellt die Leber das Vitamin A
her, das es uns ermöglicht, auch noch zu sehen, wenn es schon dunkelt.

Ich habe es einmal mitgemacht als ich noch bei der deutschen Wehrmacht war. Ich
hatte Ausgang und war in der Stadt, die ungefähr 6 km von unserem Fliegerhorst ent-
fernt war. Damals war ja alles verdunkelt in der Nacht, und es gab keinerlei Straßenbe-
leuchtung. Als es Zeit zum Nachhause gehen wurde, verließ ich das Gasthaus. Als ich
ins Freie trat, war es plötzlich vollkommen dunkel um mich. Vorerst dachte ich, na ja,
wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, finde ich meinen Weg schon.
Ich blieb einige Zeit stehen, um mich an die Dunkelheit zu gewöhnen, aber es wurde
nicht heller. Nun wusste ich, ich war vollkommen nachtblind. Ich tastete mich dann
so gut es ging am Straßenrand entlang bis zur Kaserne. Für die Strecke die ich sonst
in 45 Minuten ging, brauchte ich zweieinhalb Stunden, und meine Ausgangszeit hat-
te ich natürlich weit überschritten. Am Kasernentor angekommen, rief ich dann dem
Posten das Losungswort zu und bat jemanden herzuschicken, der mich zur Unterkunft
bringt. Es kam dann auch ein Wachposten mit der Taschenlampe und half mir in die
Unterkunft zu kommen. Hier möchte ich aber noch vermerken, dass ich vollkommen
nüchtern war, denn auch starker Alkoholgenuss kann eine Nachtblindheit noch ver-
schlimmern. Nächsten Tag ging ich gleich zur Untersuchung und es wurde Vitamin
A Mangel festgestellt. Ich bekam dann Vitamin A Tabletten und nach kurzer Zeit war
meine Nachtblindheit wieder behoben.

Die Leber stellt auch den Blutgerinnungsstoff her. Würde diese Tätigkeit der Leber
durch irgendeinen Umstand unterbrochen werden, müsste man durch eine kleine Ver-
letzung verbluten. Wenn die Leber so krank würde, dass sie die abgestorbenen Blut-
zellen nicht mehr zur Galle verarbeiten könnte, würde in kurzer Zeit der ganze Stoff-
wechsel zusammenbrechen, weil die Verdauung nicht mehr funktionieren könnte. Bei
größeren körperlichen Anstrengungen wird von den Muskeln Glucose (Traubenzu-
cker) verbrannt und es wird Milchsäure produziert, die, wenn sie in größeren Mengen
anfällt, den ganzen Organismus vergiftet. Diese überschüssige Milchsäure wird von
der Leber in Leberstärke umgewandelt.

Was macht denn die Leber noch? Das zum Herzen zurückfließende Blut geht zur Gän-
ze durch die Leber und wird dort entgiftet. Ist die Leber krank, wird der Betroffene
in kurzer Zeit am Herzen erkranken. Ebenso wird auch der getrunkene Alkohol von
der Leber in Wasser und Kohlensäure zerlegt. Werden von der Leber 80% heraus-
geschnitten, kann sie sich in kurzer Zeit wieder zur vollen Größe regenerieren. Am
gefährlichsten aber ist eine Fettleber. Das Fett verdrängt die Arbeitszellen der Leber,
sie schwillt an und es ist sogar möglich, dass Fett in das Blut durchdringt und zu
Schlaganfällen führt, wenn irgendwo eine Arterie verstopft wird. An die verdrängten
Arbeitszellen der Leber tritt funktionsunfähiges Bindegewebe, das dann im Laufe ei-
ner bestimmten Zeit zur Leberzirrhose (Leberverhärtung) führt, die unheilbar ist und
unweigerlich zum Tod führt. Wollte man alle Funktionen über die Leber, die sie im
Organismus zu erfüllen hat, aufzählen, müsste man alleine darüber schon ein ganzes
Buch schreiben. Menschen die viel Alkohol trinken, viel rauchen und wenig essen,
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haben die größten Aussichten eine Leberzirrhose zu bekommen. Solche Menschen
haben einen langsamen, unaufhaltsamen Tod. Nun habe ich natürlich auch für die Le-
ber eine Kräutermischung entwickelt, die ganz schnell hilft, wenn in der Leber, Galle
oder Bauchspeicheldrüse einmal etwas nicht in Ordnung ist, und die ich später noch
genauer beschreibe. Eine Leberzirrhose im fortgeschrittenen Stadium wird man aber
auch mit diesem Mittel nicht mehr heilen können.

Wenn man nun mit der Leber, den Nieren, dem Herz oder mit den Nerven zu tun hat,
sollte man so wenig wie möglich Alkohol zu sich nehmen. Daher habe ich meine
Kräuter-und Moormischungen wo immer möglich nur mit Hitze haltbar gemacht, bis
auf einige Kräutermischungen die man nur tropfenweise nehmen kann. Ich habe aber
auch immer darauf hingewiesen, wenn jemand meine Kräutermischungen gegen die
eben beschriebenen Krankheiten anwendet, dass in der Zeit möglichst auch kein Al-
kohol getrunken werden dürfe, da diese Kräuter sonst nicht die gewünschte Wirkung
bringen können.

Z wischendurch möchte ich aber einmal auch etwas zur Ernährung sagen. Was da in
Büchern und Zeitungen oft geschrieben wird, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Die
ganzen Diäten die da angeboten werden, die ganzen Kochrezepte die man da nachko-
chen soll, dieses oder jenes darf man nicht essen, das darf man nicht trinken usw., usw.
Jeder schreibt etwas anderes und heute ist diese Diät die beste und morgen eine andere.
Dies sollte man essen, und das andere sollte man nicht essen.

Die einen essen nur noch Rohkost und überhaupt kein Fleisch und haben trotzdem
ganze Schubladen voll Medikamente zu Hause liegen. Andere wiederum müssen Diät
halten, weil sie mit der Leber zu tun haben. Andere wieder dürfen keine tierischen Fet-
te essen, weil sie sonst gleich einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, der ja wirklich
sehr gefährlich werden kann, wenn man nichts dagegen tut. Schlaganfälle, Herzin-
farkt, schwere Durchblutungsstörungen, Raucherbein und Arterienverkalkung, sowie
Angina pectoris haben darin ihren Ursprung, wie ich ja schon erwähnt habe. Und an-
dere wiederum schwören auf „Körndl“, die sie aber auch nicht vertragen.

Ja, ja das gute Leben, es fordert halt seinen Preis. Nur geht es auch anders. Ich habe in
den 40 Jahren, in denen ich in der Kräuterheilkunde arbeite in dieser Hinsicht derart
viele Erfahrungen gesammelt, dass ich heute mit Sicherheit sagen kann, wenn man
ab und zu eine Kräuterkur macht und einen einigermaßen ausgewogenen Lebensstil
pflegt, kann man die ganzen sogenannten Diäten vergessen.

Natürlich kann man nicht hergehen und sagen, so jetzt trinke ich von diesen und je-
nen Kräutern so und so lange einen Tee und alles ist dann wieder in Ordnung. So
funktioniert es auch nicht. Erstens trinkt man ihn meistens nicht so lange wie man
sollte, weil man keine Zeit zum Teekochen hat, und zweitens muss man wirklich eine
Teemischung anwenden, die auch das bringt was man sich erhofft. Eine gesunde und
natürliche Lebensweise gehört schon auch immer dazu und kann nicht einfach durch
ein Mittel ersetzt werden.

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Wie ich ja schon erwähnt habe, war ich damals, als ich die Gelbsucht hatte, sehr
empfindlich und musste sehr aufpassen beim Essen, weil ich vieles nicht mehr ver-
trug. Mit meinen eigenen Kräutermischungen habe ich dann aber auch dieses Übel
beseitigen können. Ich konnte dann wieder fettes Fleisch essen, ohne irgendwelche
Beschwerden zu bekommen. Seither trinke ich von Zeit zu Zeit die Kräutermischung
für den Magen oder die Leber, und mein Blutfettspiegel bleibt immer normal, die
Verdauung funktioniert hervorragend, meine Nerven sind immer in Ordnung und ich
kann trotz meiner 86 Jahre essen was mir schmeckt. Natürlich vermeide ich übermäßig
viel und fettes Essen, denn jedes zuviel ist ungesund, ob das beim Rauchen, Trinken,
oder Essen ist.

Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass für alles andere mehr Geld ausgege-
ben wird, als für die Gesundheit. Der eine raucht wie ein Schlot und der andere säuft
wie ein Loch, und dabei spielt das Geld keine Rolle.

Sagt man aber einem solchen Menschen dann, er solle doch einmal etwas für seine
Gesundheit tun, dann bekommt man höchstens zur Antwort, ja das ist ja so teuer und
warum zahle ich denn die hohen Krankenkassenbeiträge, wenn ich doch alles selber
zahlen muss, damit ich wieder gesund werde oder bleibe. Nur wenn dann einmal über-
haupt nichts mehr hilft und das Leben zur Qual wird, dann kommen sie, und dann soll
es aber ganz schnell gehen mit dem Gesund werden, weil man ja eh schon so lange
leidet und kosten soll es natürlich auch nicht viel.

Nun möchte ich Ihnen ein sehr interessantes Beispiel schildern, welche Möglichkei-
ten man auch mit Kräutern haben kann. Vor zirka 10 Jahren kam eine Frau mit Ihrer
80-jährigen Mutter zu mir, die neben der Nase eine Wunde hatte die nicht mehr zuheil-
te, was auch schon von den Ärzten mehrfach vergeblich versucht wurde. Die Frau bat
mich zu versuchen, diese Wunde zuzuheilen. Ich sagte ihr, dass ich mich mit solchen
besonderen Krankheiten überhaupt nicht befasse, da ich ein freiheitsliebender Mensch
bin und mich nicht gerne einsperren lasse. Sie antwortete mir darauf, man kann doch
einen Menschen nicht einsperren, der anderen Menschen so gut helfen kann. Worauf
ich ihr erklärte, dass sogar Ärzte von ihren eigenen Kollegen schon vor Gericht gezerrt
wurden, wenn diese es wagten Patienten mit Krebs zu heilen, mit einer Methode, die
nicht den schulmedizinischen Richtlinien entsprach. Was glauben Sie, fragte ich sie,
was die mit mir anfangen würden wenn das der richtige Arzt erfahren würde, wenn
man Schulmediziner schon einsperrt, wie man am Beispiel vom Krebsarzt Dr. Issels in
Deutschland schon gesehen hat.

Wie es nun halt so ist, wenn man eine Mutter vor sich hat und man zusehen muss wie
die Wunde immer tiefer und tiefer wird, habe ich dann doch zugesagt ihr zu helfen.
Ich hätte eben nicht gehört, was sie mir erzählt habe. Für mich sei das eine Wunde und
dafür gebe ich ihrer Mutter eine Kräutermischung zum Gurgeln und Spülen und dafür
kann mich ja niemand belangen. Ich sagte ihr noch wie sie die Behandlung durchfüh-
ren muss, dass diese Infektion abheilen kann.

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Nach einiger Zeit kam sie mit ihrer Mutter wieder. Ich habe beim ersten Besuch ein
Foto gemacht, um einen Vergleich zu haben. Beim zweiten Besuch habe ich dann
wieder eine Aufnahme gemacht, denn die Wunde war nämlich vollkommen zugeheilt.
Das Gesetz verbietet mir solche Fotos zu zeigen. Dennoch -für mich war es belanglos,
was es ursprünglich war, ich hatte auf alle Fälle einmal mehr die Bestätigung, dass
man auch mit Kräutern eine Wunde zuheilen kann. Und das habe ich im Laufe meiner
Praxis immer und immer wieder erlebt. Und das Märchen von einer Zufallsheilung
oder weil der Kranke an das Mittel geglaubt hat, darum ist er wieder gesund geworden,
gehört heute der Vergangenheit an.

Im Laufe der Zeit habe ich mehrere Heilmoor- und Kräutermischungen erfunden von
denen ich Ihnen ein paar ja schon genannt habe. Diese Kräuter- und Moormischungen
möchte ich Ihnen der Reihe nach vorstellen.

Alle diese Aufgaben und Schilderungen wurden von Menschen gemacht, die gesund
geworden sind. Und dass sie stimmen, daran dürfte wohl kein Zweifel bestehen, denn
ich finde keinen Grund warum sich jemand selbst belügen sollte. Hier nun ein kleiner
Überblick über das, was ich im Laufe dieser beinahe 40 Jahre alles erlebt habe.

Es klingt manches zum Teil unglaublich, aber ich habe genug Dankesbriefe von Men-
schen, so dass ich alles was ich hier schreibe auch jederzeit beweisen kann. Und wie
ich in meinen Ausführungen schon erwähnt habe, konnte ich am Anfang ja selbst gar
nicht so recht an das Ganze glauben. Aber die Tatsache, dass so viele Menschen mit
meinen Moor-und Kräutermischungen wieder gesund geworden sind, konnte und kann
man einfach nicht ignorieren. Ich möchte am Anfang meiner Liste der Heilmoor-und
Kräutermischungen mit dem Moor beginnen, das man auch trinken kann. Weil aber
das Moor oft mit Heilerde oder Schlick verwechselt wird, will ich es Ihnen vorher
noch etwas erklären.

Beschreibung einer Moorprobe


Um Ihnen vor Augen zu führen, dass Heilmoor nicht gleich Heilmoor ist, habe ich
gleich zu Beginn, als ich mich mit dem Heilmoor zu befassen begann, einen Test mit
2 verschiedenen Arten von Heilmoor gemacht.

Es gibt nämlich sogenannte Heilmoorpräparate, die mit Heilmoor überhaupt nichts zu


tun haben und nur die Farbe eines Heilmoores haben und oft ist diese nicht mal echt.
Es sind dies meistens ausländische Firmen die einfach schwarze Erde verkaufen, was
aber noch lange nicht heißt, dass es auch ein Heilmoor ist. In Österreich gibt es nur
ein paar Firmen die Heilmoor verkaufen dürfen und das ist auch echtes Heilmoor.
Natürlich gibt es auch bei einem echten Heilmoor große Qualitäts unterschiede, das
sieht man ja schon bei den verschiedenen Mooranalysen. Ein österreichischer Moor-
forscher hat einmal den Ausspruch getan, Heilmoor ist nicht gleich Heilmoor, womit
er auch recht gehabt hat. Bei Moorkuren die innerlich angewendet werden, muss man
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schon das Beste vom Besten verwenden und dazu bedarf es schon einer besonderen
Begabung das Richtige zu finden.

Ich habe mit 2 Moorproben vor vielen Jahren einen Versuch gemacht. Die erste Pro-
be stammte aus einem Moorstich mit einem sehr guten Heilmoor in dem sich keine
Erde befindet. Die zweite Probe stammt vom selben Moorstich, ist aber nur schwarze
Moorerde von der obersten Moorschicht, auf der das Gras wächst. Ich habe nun bei-
de Moore emulgiert und zur gleichen Zeit in Gläser abgefüllt. Anfangs waren beide
Moore gleich undurchsichtig. Aber schon nach vier Stunden war die Moorerde im
ersten Glas schon auf den Boden des Glases gesunken und das Wasser begann sich zu
klären. Ein Zeichen, dass in dieser Moorerde, die von manchen Firmen als Heilerde
angeboten wird, überhaupt keine Wirkstoffe die ein gutes Heilmoor beinhalten soll,
vorhanden sind.

Beim zweiten Glas sah man nach 24 Stunden noch fast keine Veränderung, denn in
diesem Moor befinden sich die Fette, Öle und Wachse die in den Kräutern vorhan-
den sind und aus denen ein gutes Heilmoor besteht. Diese Wirkstoffe sinken nicht so
schnell auf den Boden des Glases. Durch diese Methode kann man erkennen, ob ein
Heilmoor etwas taugt oder nicht.

Moor zum Trinken


Im Moor findet man eine ganze Fülle von natürlichen und sehr wertvollen Stoffen wie
Kieselsäure, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Eisen, Mangan, Chrom, Mo-
lybdän, Zink, Fette, Harze, Aminosäuren, Zellulose, Gesamthuminsäuren, Glucose,
ätherische Öle und noch viele weitere Spurenelemente.

Das Trinkmoor wird aus reinem Heilmoor, das die Wirkstoffe von über 350 verschie-
denen Kräutern und Pflanzen enthält, hergestellt. Dieses besteht aus einem der besten
Naturstoffe, den ich im Laufe der Jahrzehnte kennen und schätzen gelernt habe. Viele
Menschen glauben, dass Heilmoor gleichbedeutend mit Heilerde ist. Das ist absolut
falsch, denn Heilerde hat eine ganz andere Zusammensetzung als Heilmoor und hat
auch bei weitem nicht dieselben Wirkungen.

Ich habe mit meinen Moormischungen zum Trinken bei Verdauungsproblemen, Stoff-
wechselstörungen, bei Gastritis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Darm-
divertikel (Ausbuchtungen in den Gedärmen die sich entzünden), Durchfall, ganz
besonders gute Erfahrungen gemacht. Vielfach auch bei Neurodermitis, Psoriasis,
Polyarthritis, Gicht, Rheuma und Anämie, oder bei hormonell bedingten Störungen,
wie zum Beispiel Wechsel-oder Regelbeschwerden, Myomen, Zysten, Eileiter-und Ei-
erstockentzündungen. Diese guten Erfolge hatte ich damit auch bei Beschwerden der
Prostata, schlechter Samenqualität, bei Hämorrhoiden oder Potenzproblemen.

Da gesundheitlich verwendetes Moor die wertvolle Fähigkeit hat, Giftstoffe im Körper


zu binden, wird es neuerdings auch zur innerlichen Entgiftung, Ausleitung oder zur
Kräftigung des Immunsystems, zur Blutreinigung und zur Vorbeugung gegen Stoff-
wechselerkrankungen empfohlen.
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Es kamen viele Frauen mit Wechsel-und Regelstörungen zu mir. Ich habe auch diesen
Frauen das Moor zum Trinken gegeben. Nach vier bis acht Wochen haben sich diese
Frauen wieder wohl gefühlt. Keine Wallungen, keine Kopfschmerzen. Viele berichteten
mir auch über eine bessere körperliche und psychische Belastbarkeit als vor der Kur.

Wenn eine Kundin dabei war, die sehr nervös war, habe ich ihr auch noch meine Kräu-
termischung für den Magen und die Nerven gegeben. Ferner habe ich im Laufe der
langen Jahre Tausende von Magenschleimhautentzündungen geheilt. Da bei diesen
Krankheiten die Nerven eine sehr große Rolle spielen, habe ich auch hier immer meine
Kräutermischung für den Magen und die Nerven dazu gegeben.

Viele haben das Moor zum Trinken auch als Blutreinigungsmittel verwendet, weiter
bei Eileiter-, Eierstock-, Nieren-und Nierenbeckenentzündungen. Auch bei Blasen-
und Prostataentzündungen gab ich es und dazu noch meine Kräutermischung für die
Prostata und meine Moorcreme. Natürlich verwendete ich sie dann noch bei verschie-
denen anderen Krankheiten in Kombination mit anderen Kräutermischungen.

Einen besonders schweren Fall hatte ich vor zirka zwanzig Jahren. Da kam ein Bauer
zu mir, der hatte dauernd mit Zwölffingerdarmgeschwüren zu tun, dazu noch schwere
Durchfälle. Es halfen ihm keine Medikamente. Er wusste schon gar nicht mehr, bei
wie vielen Naturheilern in Österreich und Bayern er schon war, aber es hatte ihm
keiner helfen können. Ich gab ihm dann das Moor zum Trinken und noch ein paar von
meinen Kräutermischungen, und ob Sie es glauben oder nicht, der Mann war nach
drei Monaten gesund und ist seither nicht wiedergekommen. Das ist nur ein Fall aus
Tausenden.

Moor zum Baden


Über Moor zum Baden brauche ich nicht besonders viel zu sagen, weil es ja schon
weithin bekannt ist. Wichtig ist dabei aber, wer im Moor baden will, ein halbwegs
gesundes Herz haben muß und er muß vorher den Arzt fragen, sonst kann es zu Herzat-
tacken kommen. Frauen, die kein Kind bekommen, obwohl aus ärztlicher Sicht keine
organischen Beschwerden vorhanden sind, können mit Moor zum Baden und Trinken,
das ich vorhergehend schon beschrieben habe, ihren Körper dazu stimulieren, ein Kind
zu bekommen. Ich hatte schon mehrere solcher Fälle im Laufe meiner Tätigkeit.

Das Moor für die Badewanne enthält auch die Wirkstoffe von 350 verschiedenen
Kräutern und Pflanzen, genau wie das Moor zum Trinken. Diese Wirkstoffe sind unter
anderem anorganische Stoffe wie Kieselsäure, Chlor, organische Stoffe wie Wachse,
Fette, Aminosäuren, Zellulose, Glucose, ätherische Öle, Stickstoffverbindungen, Har-
ze, verschiedene Spurenelemente wie Bor, Chrom, Titan, Kupfer, usw.

In den über 35 Jahren meines Wirkens habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht
bei Unterleibserkrankungen, Kinderlosigkeit, zur Nachbehandlungen nach Unfällen
und Operationen, Gicht, Rheuma, Gelenksentzündungen, Hautunreinheiten. Eine
Moorbadekur ist sehr wertvoll in der Rekonvaleszenz, weil es allgemein kräftigend
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wirkt und so Heilungsprozesse und andere Therapien wirksam unterstützt. Im Moor
zu baden sollte bei bestehenden Erkrankungen aber nur nach Rücksprache mit dem
Arzt oder Heilpraktiker angewendet werden. Bei fieberhaften Erkrankungen darf man
nicht ins Moorbad.

Flüssiger Kräuterauszug für den Magen und die Nerven


Nun komme ich zu meiner am häufigsten verwendeten Kräutermischung für den Ma-
gen und die Nerven. Alleine über diese Kräutermischung könnte ich ein dickes Buch
schreiben, was ich damit in den letzten Jahrzehnten gutes erleben durfte.

Diese Mischung besteht aus sehr vielen verschiedenen Kräutern, die mit Quellwas-
ser vermischt und nur durch Hitze haltbar gemacht werden. Die Kräuter haben einen
sehr weiten Wirkungsbereich vor allem auch im Verdauungsstoffwechsel. Hat man
des öfteren Blähungen, trinkt man davon ein halbes Fläschchen auf einmal, so sind
die Blähungen nach kurzer Zeit weg. Weil dieses Mittel aber ohne Alkohol haltbar
gemacht wird, fülle ich es in kleine Fläschchen ab. Weiter habe ich diese bei zu hohen
Blutfettwerten, zu dickem Blut, Nervenschwäche, Depressionen, Lebensunlust, Kon-
zentrationsschwäche, Migräne, zu wenig Magensäure, und Störungen im vegetativen
Nervensystem, usw., angewendet.

In dieser Mischung verwende ich unter anderem auch verschiedene entspannende,


blutbildende und blutreinigende Kräuter, Johanniskrautdestillat, Birkenblätter, Lab-
kraut, Schafgarbe, Kamille, Tausendgüldenkraut, Ringelblume, Löwenzahnkraut, Wa-
cholderbeeren, Kümmel, Süßholzwurzel, Zichorie, Rosmarin, Melissenblätter, Gun-
delrebe, Quendel, Frauenmantel, Kalmuswuzel, Zinnkraut und Quellwasser.

Einnehmen kann man diese Kräutermischung ebenfalls auch zum Blutreinigen und
Verdünnen, bei zuviel Blutfett oder Triglyceriden, bei zu hohem oder zu niederem
Blutdruck, oder auch bei Blähungen als Soforthilfe. Sehr gute Erfahrungen habe ich
auch gemacht bei Kindern, die unter Schulstress und Konzentrationsschwächen leiden,
aber auch bei Vergesslichkeit, Verkalkung, Nervosität, Schlaflosigkeit, Migräne, Me-
lancholie, nervöses Herz und Depressionen, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre,
Gastritis, bei Leber- und Gallenleiden oder bei Asthma, Lebensunlust, Wetterfühligkeit
und bei Alpträumen, und noch vielen anderen Beschwerden. Diese Kräutermischung
ist auch hervorragend zum Blutreinigen, bei Blutarmut oder bei zu vielen weißen Blut-
körperchen (Anämie) geeignet. Bei Migräne wurden mir auch schon Besserungen ge-
meldet. Die Anfälle verlaufen milder, seltener oder verschwinden sogar gänzlich.

Das Magen-und Nervenmittel kombiniere ich häufig mit meinen anderen Kräuteraus-
zügen. Bevor ich diese Mischung erfand, hatte ich ab und zu lästige Krämpfe in den
Zehen. Wenn ich dann eine Zeitlang das Magen- und Nervenmittel trank, war dieses
Übel wieder behoben. Wenn Kinder immer sehr blass aussehen oder unter Lernschwie-
rigkeiten leiden, sollte man auch diese Magen- und Nervenmischung geben.

Zu mir kamen damals auch viele Studenten, um die Prüfungsangst zu überwinden, und

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es hat ihnen sehr gut geholfen. Auch Sportler, wie etwa Skifahrer, haben vor Wettbe-
werben diese Mischung getrunken und ihre Nervosität war spürbar weniger, was sich
natürlich auch auf die Leistungen auswirkte.

Außerdem unterstützt es auch die Abwehrkräfte im Körper, man wird widerstandsfä-


higer und bleibt somit auch gesünder.

Wenn man älter wird, lässt bei manchem die Merkfähigkeit nach. Ich habe das in den
letzten Jahren auch bei mir selber festgestellt. Wenn ich dann wieder eine Zeitlang
meine Magen-und Nervenmischung trinke, kann ich mir wieder viel mehr und alles
viel leichter merken. Man kann diese Magen- Nervenmischung sehr gut auch gemein-
sam mit dem Trinkmoor nehmen.

Eine Frau aus Niederösterreich kam zu mir und erzählte mir über ihre Beschwerden.
Sie war 43 Jahre alt und hatte schwere Depressionen, Wallungen, Östrogenmangel,
kurz und gut, sie war im Wechsel.

Ich gab ihr dann das Moor zum Trinken und meine Magen-Nervenkräutermischung, und
sagte ihr, sie müsse 3 Monate lang eine Kur machen. Schon nach einem Monat hat sie
mich angerufen. „Lieber Herr Fink, es ist wie ein Wunder, ich fühle mich schon viel woh-
ler, meine Wallungen sind nur noch sehr schwach und meine Nerven schon viel besser.“

Aus Bayern kam einmal ein Mann zu mir, der hatte einen Cholesterinwert (Blutfett-
wert) von 710!! Normal hätte er ja gar nicht mehr leben dürfen. Da ich ihm schon
einmal eine Mischung für sein Prostataleiden gemacht hatte, fragte er mich, ob ich
ihm auch gegen seinen hohen Cholesterinwert etwas geben könnte, um ihn wieder auf
Normalwerte zu bringen. Er nahm meine Magen- und Nervenkräutermischung über
acht Wochen und dann waren seine Blutfettwerte wieder normal. Sein Hausarzt hat nur
den Kopf geschüttelt als er das sah, so etwas hatte er noch nicht erlebt. Dieser Mann
hat ihm aber gesagt, welche Kräutermischung er genommen hat, und der Arzt staunte
nun noch mehr.

Flüssiger Kräuterauszug für die Leber und Galle


In einer weiteren Mischung habe ich verschiedenste Kräuter für Leber, Galle Bauch-
speicheldrüse und Milz zusammen gemischt. Auch hier mische ich nur Kräuter und
Quellwasser und mache sie durch Erhitzen haltbar.

Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht bei Leberentzündung, Gelbsucht, auch
bei ansteckender, bei Gallen-und Gallenwegentzündung und bei Nachwirkungen der
Gelbsucht. Mit der Magen- und Nervenmischung kombiniert, kann man auch zu dicke
Galle wieder dünnflüssig machen und es hilft auch gegen Bauchspeicheldrüsenent-
zündung. Verschiedentlich habe ich schon gehört, dass sich dabei auch die Blutzucker-
werte gebessert haben. Wenn man mit der Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse oder den
Nachwirkungen einer Gelbsucht zu tun hat, muß man Geduld aufbringen und diese
Mischung über mehrere Monate trinken.

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Therapeuten, die diese Ihren Patienten empfahlen, waren erstaunt, wie schnell diese
Leber-Galle-Kräuter wirken und die Leberwerte sich wieder normalisieren können.

In dieser Leber-Galle-Kräutermischung finden sich unter anderem so bekannte Kräu-


ter wie Löwenzahnkraut, Labkraut, Schafgarbe, Anserine, Ringelblume, Käsepappel,
Süßholzwurzel, Wacholderbeeren, Kümmel, Löwenzahnwurzel, Gundelrebe, Kalmus-
wurzel und Quellwasser.
Trinken kann man diese Leber-Galle-Kräutermischung bei Gelbsucht, infektiöser
Gelbsucht und bei Nachwirkungen einer überstandenen Gelbsucht, aber auch bei er-
höhten Leberwerten, Fettleber, Leberstau, Leberentzündung, Leberschwund, Galle-
und Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gallenkoliken, Gallensand, Gallensteinen, zur
Verdünnung der Galle, erhöhten Cholesterin und Triglyzeridwerten, Allergien, Milz-
problemen, usw. In allen diesen Fällen sollte diese Mischung mindestens über 3 Mona-
te ununterbrochen getrunken werden. Auch bei beginnender Leberzirrhose kann man
das Lebermittel längere Zeit trinken, dann kann man auch diese vielleicht wenigstens
noch zum Stillstand bringen, da Leberzirrhose sonst unweigerlich zum Tod führt. Bei
Leberproblemen sollten unbedingt auch Kaffee, Schwarztee und Alkohol vermieden
werden. Ebenso muß auf eine ausgewogene Ernährung acht gegeben werden!

Flüssiger Kräuterauszug für die Nieren


Hier verwende ich unter anderem Zinnkraut, Käsepappel, Schafgarbe, Labkraut, Bir-
kenblätter, Anserine, Süßholzwurzel, Gundelrebe, Frauenmantel, Kalmuswurzel und
Quellwasser und mache sie nur durch Erhitzen haltbar.

Gute Erfahrungen wurden mit dieser Kräutermischung für die Nieren gemacht bei
geringer Nierenleistung, zum Abtreiben von Nierensand, Nieren- und Nierenbecken-
entzündung, bei Wassersucht, wenn man Wasser in den Füßen bekommt, aber auch
zum Entschlacken und bei Rheuma, bei Zysten, kleineren Myomen, Harnwege-und
Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung, sowie bei Prostata-Beschwerden.

Wer mit den Nieren zu tun hat, der weiß ja was das heißt. Es herrscht dann großes
Wehklagen, wenn es bis zur Nierendialyse kommt. Dann kann niemand mehr etwas
daran ändern. Hier sollte man es überhaupt nicht erst so weit kommen lassen, denn die
Nierenfunktion ist eine der wichtigsten im ganzen Körper. Wenn die Nieren nicht mehr
richtig funktionieren, wird der ganze Körper mit Gift überschwemmt. Man ist dann ein
vollkommen kranker Mensch. Darum sofort zum Arzt, wenn man in der Nierengegend
Schmerzen hat. Die meisten Menschen die diese Kräutermischung länger genommen
haben waren begeistert. Auch hier kann im Einzelfall die Kräutermischung für den
Magen-Nerven dazugenommen werden um eine bessere Wirkung zu erreichen, wenn
eine Entzündung besonders stark ist.

Flüssiger Kräuterauszug für die Lunge


Hier mische ich unter anderem so bekannte Kräuter wie Lungenkraut, Kümmel, Gun-

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delrebe, Labkraut, Ringelblume, Wacholderbeeren, Süßholzwurzel, Spitzwegerich,
Ehrenpreis, Isländisch Moos, Quendel, Zinnkraut, Hohlzahnkraut mit Quellwasser.
Auch diese Kräutermischung ist ohne Alkohol oder andere Konservierungsstoffe und
kann deshalb auch sehr gut von Kindern getrunken werden.

Mit der Kräutermischung für die Lunge habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht bei
Bronchitis, Kinderbronchitis, Husten, Lungenbeschwerden, Schmerzen auf der Brust
und Rücken, Verkühlung und Verschleimung. Bei diesen Beschwerden kann der Rü-
cken zusätzlich auch mit meiner wärmenden, durchblutungsfördernden Moorsalbe
eingeschmiert werden. Einige der verwendeten Kräuter enthalten zum Beispiel wert-
volle Kieselsäure, die ja wegen ihrer guten schleimlösenden Wirkung geschätzt wird.
Damit kann man auch bei Kindern schnell Abhilfe schaffen.

Viele Menschen leiden an Asthma, Bronchitis oder an bei dem gemeinsam. Vor zirka
zwanzig Jahren kam ein Mann zu mir, der war mit Lungentuberkulose im Spital, und
was man dort auch tat, er wurde nicht vollständig gesund. Wie er mir erzählte, hatte er
auch schon verschiedene Kräuter versucht, die ihm geraten wurden. Aber damit hatte
er auch keinen Erfolg - es waren wohl nicht die richtigen Kräuter. Ich hatte zu dieser
Zeit noch keine Mischung gegen diese Krankheit, weil es ja nicht mehr viele Tuber-
kulosekranke gibt, denn die meisten werden ja im Spital schon geheilt. Aber nun war
der Fall eingetreten, dass dieser Mann nicht ganz geheilt werden konnte, und so kam
er damit zu mir.

Ich hatte natürlich auch keine allzu großen Hoffnungen, in diesem Fall etwas aus
meinem Kräutertopf zu finden. Aber ich gebe halt nie auf, solange nur eine kleine
Hoffnung besteht. Er hatte mir auch gesagt, mit welchen Kräutern er bisher schon
versucht hatte der Krankheit beizukommen. Nun musste ich, wie ich es immer schon
tat, einen anderen Weg gehen. Ich suchte mir aus meinem Kräuterbuch wieder einmal
die Kräuter zusammen die für die Lunge und Atemwege am besten geeignet sind und
stellte damit eine völlig neue Kräutermischung zusammen. Und siehe da, sie hat ihm
auch dann wirklich geholfen. Nach einem halben Jahr war er soweit ausgeheilt. Das
bestätigten ihm die Ärzte in der Lungenheilanstalt, obwohl sie nicht ganz verstanden,
warum es ihm plötzlich wieder so gut ging. Er stand ja dauernd unter ärztlicher Kon-
trolle. Ich habe meine Kräutermischung für die Lunge später natürlich auch Asthma-
kranken gegeben.
Ich habe in den Anfangszeiten eine Menge Fachliteratur über den menschlichen Körper
und über die Funktionen der einzelnen Organe studiert. Das war natürlich ganz wich-
tig, denn nur so lernte ich die wichtigen und komplizierten Zusammenhänge kennen,
wie Krankheiten entstehen, und die weiteren Folgen die sich daraus ergeben können.

Da Asthma ja auch sehr viel mit den Nerven zusammenhängt, habe ich hier immer
auch meine Magen- und Nervenmischung dazugegeben und hatte damit sehr schöne
Erfolge. Ich lernte im Laufe der Jahre viele Asthmakranke kennen, die alle Augenbli-
cke im Krankenhaus waren wegen ihrer starken Asthmaanfälle und über viele Jahre
sehr schwere Medikamente nehmen mussten. Ich gab diesen Menschen meine Kräu-
termischungen und erreichte dadurch erstmals, dass sie nicht mehr ins Krankenhaus
mussten, dass sie keine so starken Medikamente mehr nehmen mussten, oder davon
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zumindest deutlich weniger. Ganz heilen konnte ich bis jetzt zwar noch niemanden von
Asthma, aber ich bin heute überzeugt, dass es noch gelingen wird, denn auch Ärzte
sehen diese Krankheit heute in einem neuen Zusammenhang mit Seele und Umwelt.

Flüssiger Kräuterauszug für die Atemwege


In meiner Kräutermischung für die Atemwege verwende ich unter anderem auch Spitz-
wegerich, Wacholderbeeren, Frauenmantel, Meisterwurz, Bibernelle, Anserine, Quendel,
Süßholzwurzel, Kalmuswurzel, Kamille, Löwenzahnkraut, Quellwasser und Alkohol.

Gute Erfahrungen machte ich damit bei Asthma, Bronchitis, Verschleimung, auch des
Magens, Verkühlung, Schnupfen, Lungenentzündung, und auch bei Heuschnupfen
kann man es einnehmen. Es kann ohne weiteres mit den Medikamenten die man ver-
schrieben bekommt, eingenommen werden. Ganz besonders gute Erfolge erzielte ich,
wenn man es mit meiner Kräutermischung für die Lunge kombiniert einnahm. Im Lau-
fe der Jahre habe ich immer häufiger meine verschiedenen Kräutermischungen mitein-
ander kombiniert und hatte so auch in schwierigen Fällen nachhaltig gute Erfolge.

Damit erreichte ich sogar, dass ich mit meiner Kräutermischung für die Lunge, der
Kräutermischung für die Atemwege und der Kräutermischung für Magen-Nerven eine
schon jahrelang bestehende Kinder-Bronchitis vollkommen ausheilen konnte. Und das
sogar schon innerhalb von nur wenigen Monaten wo diese drei Mischungen miteinan-
der getrunken wurden.

Kräuterölmischung zum Inhalieren


Vor einigen Jahren habe ich noch eine Kräuterölmischung zum Inhalierenentwickelt.
Sie wird aus verschiedenen ätherischen Ölen wie Eukalyptus-, Vanille-, Teebaum-,
Quendel-und Fenchelöl hergestellt. Diese Ölmischung unterstützt schnell und einfach
bei Schnupfen, Verkühlung, Stirn- und Nebenhöhlenbeschwerden, sowie Grippe und
auch bei Asthma.

Man gibt 3 Tropfen von diesem Öl in die hohle Hand und atmet durch den Mund ein
und durch die Nase aus. Ich habe damit sehr große Erfolge und konnte bei einem Kind
sogar beginnendes Asthma ausheilen.
Frau Kiefer aus der Steiermark schreibt: „ Bitte schicken Sie mir wieder das Mittel für
Asthma und Bronchialkatarrh, denn es ist schon viel besser. Ich hatte seit drei Wochen
keinen Anfall mehr.“

Frau Kneissl aus dem Salzkammergut: „Danke für die Probeflasche des neuen Asth-
mamittels. Es ist wunderbar, ich gratuliere ihnen zu dieser neuen Erfindung. Schicken
Sie mir von diesem Mittel wieder eine Flasche.“

Für viele Menschen ist mein Kräuteröl zum Inhalieren auch unterwegs eine wertvolle
Hilfe geworden. Denn wer berufstätig den ganzen Tag ausser Haus ist, hat ja nicht
32
immer die Möglichkeit was einzunehmen oder eine Dampfinhalation zu machen. Das
Öl ist überall einfach anwendbar. Bei Säuglingen sollte es allerdings nicht verwendet
werden. Da ist sowieso Vorsicht geboten mit allen ätherischen Ölen.

Flüssiger Kräuterauszug für die Verdauung


Auch gegen Verstopfung habe ich eine gute Kräutermischung gefunden, die den Vor-
teil hat, dass es keinen Gewöhnungseffekt gibt und auch keine Darmkrämpfe, wie sie
bei anderen Mitteln dieser Art sehr oft vorkommen. Unter Verstopfungen leiden ja
heute leider immer mehr Menschen.

Hier mische ich Kräuter wie Schlehdorn, Käsepappel, Zichoriewurzel, Fenchelfrüchte,


Kamillenblüten, Gurkenschalen mit Quellwasser. Sie ist ohne Alkohol nur mit Hitze
haltbar gemacht.

Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, bei akuter und bei chronischer Verstop-
fung. Diese Kräutermischung fülle ich in kleine 100 ml Fläschchen ab. Wieviel man
davon trinken soll, ist sehr unterschiedlich. Aber mindestens eine halbe Flasche alle 3
Stunden sollte es anfangs schon sein. Wenn man dann merkt, es hilft, muss man selber
herausfinden, wie oft man am Tag davon trinkt, um auf die Toilette gehen zu können.
So eine Kräutermischung ist ja nur eine Hilfe zur Selbsthilfe. Sie sollten da auch im-
mer ihre Lebensweise überprüfen, denn normalerweise kann ein gesunder Mensch mit
einer gesunden Lebensweise ohne fremde Hilfen auf die Toilette gehen.

Als ich damals den Darmverschluss hatte, der ja aus einer Verstopfung durch meine
Verdauungsprobleme resultierte, habe ich mir mit sauerer Milch geholfen. Ich wollte
aber auch aus Kräutern eine Mischung gegen Verstopfung finden und so entwickelte
ich später eine Kräutermischung, die die Verdauung fördert und dabei aber den Vorteil
hat, den Darm nicht zu reizen und auch die Darmschleimhaut nicht anzugreifen, auch
wenn man sie mal über einige Wochen nimmt.

Viele Abführmittel oder Mittel gegen Verstopfung haben leider den Nachteil, dass
nach einer gewissen Zeit ein Gewöhnungseffekt eintritt. Ab diesem Zeitpunkt wirken
diese Mittel nicht mehr und man muss wieder etwas anderes nehmen. Bei meiner ver-
dauungsanregenden Kräutermischung tritt dieser Gewöhnungseffekt nicht ein.

Natürlich gibt es viele Ursachen die zur Verstopfung führen können. Diese muß man
unbedingt auch herausfinden. Es kann von der Ernährung kommen, oder man trinkt zu
wenig, es besteht ein Knick im Darm, oder der Dickdarm dickt zu stark ein. Es kann
aber auch psychisch bedingt sein, oder aber auch mit einer Steißbeinverletzung oder
mit Medikamenten zusammenhängen.

Darum muß man dabei immer auch versuchen die Ursache herauszufinden, um ge-
zielt behandeln zu können. Aber egal, ob bei akuter oder chronischer Verstopfung, mit
dieser verdauungsanregenden Kräutermischung habe ich schon sehr vielen Menschen
helfen können.

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Flüssiger Kräuterauszug für das Herz und die Nerven
In dieser Kräutermischung mische ich vor allem beruhigende Kräutleins wie Melisse,
Herzgespannkraut, Hopfen, Birkenblätter und Baldrian mit Quellwasser und mache
sie mit Alkohol haltbar.

Tropfenweise kann man sie einnehmen bei Schlaflosigkeit, Migräne, Melancholie,


nervöses Herz, Lebensunlust, Depressionen und Nervosität. Es gibt viele Menschen,
bei denen sich die Nervosität hauptsächlich auf das Herz schlägt. Sie bekommen dann
Herzflattern, Herzrhythmusstörungen und alle möglichen Zustände. Man muß aber auf
alle Fälle immer zum Arzt gehen, wenn solche Beschwerden auftreten, denn mit dem
Herz ist nicht zu spaßen.

Tropfenweise getrunken, wirkt meine Herz-Nerven-Kräutermischung sehr beruhi-


gend, vor allem wenn sie gemeinsam mit der Magen-Nerven-Kräutermischung ge-
trunken wird.

Auch meine Herz-Nerven-Kräutermischung ist ohne Nebenwirkungen, wie alle Kräu-


ter- und Heilmoorpräparate, die ich hier beschreibe. Das einzige was sein kann, dass
sie auf eines der darin enthaltenen Kräutleins allergisch reagieren. Das kann natürlich
auch bei jedem anderen Kräutertee und auch bei meinen Kräutermischungen passie-
ren. Aus den wenigen Rückmeldungen die ich dazu aus über 35 Jahren bekommen
habe, schließe ich, dass es auch sehr selten vorkommt. Normalerweise würde man sich
ja sofort melden, wenn man etwas nicht verträgt.

Flüssiger Kräuterauszug für den Blutdruck


Ich habe gegen hohen Blutdruck eine ganz eigene Kräutermischung entwickelt. Ich
mische Knoblauch, Nelken, Sellerie, Zimtrinde, Quellwasser zusammen und mache
sie mit Trinkalkohol haltbar.

Häufig gebe ich dazu auch meine Kräuter für Magen-Nerven und das Moor zum Trin-
ken. Diese unterstützen ja ebenfalls bei zu hohem Blutdruck und helfen diesen schnel-
ler zu senken, der ja meistens dann auftritt, wenn man einen zu hohen Blutfettwert hat,
zudem wirkt die Magen-Nerven-Kräutermischung auch entspannend.

In den meisten Fällen treten auch Durchblutungsstörungen auf, wenn man einen zu
hohen Blutfettwert hat. Hat man einen hohen Blutfettwert und der Blutdruck steigt
an, kann es dann zu Schmerzen im Herz durch Überbelastung des Herzmuskels kom-
men. Auch hier hat diese Kräutermischung einewirklich beeindruckende Wirkung, wie
mir immer wieder auch Ärzte und Heilpraktiker berichteten, die diese ihren Patienten
empfahlen. Erstens, weil durch die Senkung des Blutfettwertes das Herz entlastet wird
und zweitens weil es eine beruhigende Wirkung auf das Herz hat.

Ich habe damit im den ganzen Jahren sehr viele gute Erfahrungen gemacht bei Blut-
hochdruck oder bei Verkalkung. Sollte der hohe Blutdruck aber von einer Nieren- oder

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Herzschwäche ausgelöst werden, sollten zusätzlich noch andere Kräutermischungen
genommen werden.

Im Laufe der Jahre habe ich tagtäglich viele Briefe von Menschen bekommen.
Eine Frau aus dem Lungau schreibt folgendes: „Herzlichen Dank für die Zusendung
Ihrer Kräutermischung. Meine Nerven haben sich schon wesentlich gebessert und die
Wahnvorstellungen sind weg. Ich bin sehr erstaunt, dass Sie gleich das Richtige ge-
schickt haben, obwohl ich Ihnen mein Leiden nur ganz kurz geschildert habe. Ich
bin sehr zufrieden. Bei mir fehlte es wirklich schon sehr weit. Ich hatte furchtbare
Depressionen und Wahnvorstellungen. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder mit
zwei und drei Jahren. Ich wusste einfach nicht mehr, wie es weiter gehen sollte. Jetzt
bin ich wieder voller Hoffnung. Schicken Sie mir bitte wieder ihre Kräutermischung
für den Magen, damit ich nicht unterbrechen muß. Ich leide auch unter einer starken
Eisenmangelanämie. Vielleicht haben Sie dagegen auch etwas? Auch meine Tochter
leidet schon unter Eisenmangel.“

Eine Frau aus Niederösterreich: „Ich war mit den Kräutermischungen für den Magen
und die Leber sehr zufrieden, die Sie mir voriges Jahr geschickt haben. Mich reut es,
dass ich es damals nicht 3 Monate genommen habe, so wie Sie mir empfohlen haben.
Ich musste später dann wegen Venenverengung ins Spital gehen und dort gab es nur
Tabletten in großen Mengen. Ich habe jetzt wieder mit der Leber Beschwerden. Schi-
cken Sie mir bitte wieder die selben Kräutermischungen die ich brauche.“

Ein Herr R. aus Niederösterreich, schreibt: „Ich habe schon zwei Packungen Magen-
kräutermischung von Ihnen eingenommen. Meine endogenen Depressionen haben
sich schon sehr gebessert und ich möchte dieses weiterhin einnehmen.“

Frau H. Niederösterreich, schrieb mir: „Vielleicht können Sie sich noch an mich erin-
nern. Ich habe mir meine Magengeschwüre mit ihrer 3 Monate Moorkur ausgeheilt.
Sollten sie wiederkommen werde ich wieder eine solche Kur machen.“

Frau Z. aus Wien berichtet: „Mir hilft Ihre Lösung zum Gurgeln sehr gut. Es zieht das
Eiter aus den Zahntaschen und das Zahnfleisch festigt sich wieder. Schicken Sie mir
wieder 4 Flaschen von dieser Kräutermischung zum Gurgeln.“

Frau A. schreibt: „Bin sehr zufrieden mit ihrer Magen-Nerven-Kräutermischung. Mei-


ne Schlaflosigkeit hat sich schon wesentlich gebessert.“

Eine Frau G. schreibt: „Ich möchte die ausgezeichneten Mischungen nachbestellen.


Die Mischung für das Asthma hat mir sehr geholfen. Vielen Dank.“

Frau H. berichtet folgendes: „Da ich mit Ihren Kräutermischungen schon einmal eine
Kur gegen Verstopfung gemacht habe, die mir sehr geholfen hat, möchte ich wieder 2
Flaschen bestellen. Ich habe auch 3 kg abgenommen und fühle mich sehr wohl. Meine
Regelperioden sind ungleichmäßig, vielleicht haben Sie auch gegen dieses Übel etwas?“

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Frau L. aus Wien schrieb mir folgenden Brief: „Habe vor einiger Zeit in der Wiener
Illustrierten Wochenschau einen sehr interessanten Artikel über Ihre Heilungen mit
Naturheilmitteln gelesen. Da stand auch von der Kräutermischung zum Gurgeln mit
der Sie alle möglichen Entzündungen im Mund und Hals heilen können. Ich habe mir
dann auch eine solche Mischung von Ihnen schicken lassen, da ich auch immer sehr
starke Entzündungen im Unterkiefer hatte. Ich habe mit ihrer Kräutermischung zum
Gurgeln die Entzündung in kurzer Zeit weggebracht, und sogar meine vollkommen lo-
ckeren Zähne sind wieder fest geworden. Ich kann mir heute noch nicht vorstellen, wie
das zugegangen ist, für mich ist es ein Wunder. Ich kann Ihnen nicht genug danken,
dass Sie mir meine Zähne erhalten haben, die ich sonst in Kürze verloren hätte.“

Herr F.: „Heute möchte ich mich wieder an Sie wenden, denn ich habe vor Jahren bei
Ihnen Moor gegen Ischias bestellt, das mir auch geholfen hat. Jetzt habe ich wieder
so arge Schmerzen, dass ich kaum das Bett verlassen kann. Bitte schicken Sie mir so
schnell als möglich wieder die von Ihnen erfundene Moorsalbe, denn ich verlasse mich
jetzt auf diese Mittel.“

Frau Maria G.: „Wieder einmal möchte ich mich an Sie wenden, weil Sie mir vor
etlichen Jahren schon geholfen haben. Heute wende ich mich voll Vertrauen für mei-
ne Schwester an Sie. Sie hat fürchterliche Kreuzschmerzen und ich bitte Sie mir das
Richtige für sie zu schicken.“

Herr Kaspar O. schreibt folgendes: „Bitte schicken Sie mir wieder 2 Dosen Ihrer
Moorsalbe, und eine Flasche mit dem Moor-Kräuterwasser gegen Haarausfall und 20
Ltr. von dem Moor für Tiere. Ich bin mit Ihren Sachen bestens zufrieden.“

Frau H. schreibt: „Habe bei Ihnen Asthmakräutermischung, und die Kräutermischung


zum Gurgeln und einen Tee zum Inhalieren bestellt. Bin damit sehr zufrieden, und
meinem Mann geht es schon wesentlich besser. Da ich gelesen habe, dass man die
Kräutermischung für Magen und Nerven auch bei Kindern anwenden kann, möchte
ich es für meinen Enkel bestellen. Er ist 8 Jahre alt, für sein Alter zu groß, und hat
zurzeit in der Schule Konzentrationsschwierigkeiten.“

Frau J. Oberösterreich: „Möchte wieder für Nerven und Leber die Kräutermischung
bestellen, denn damit bin ich sehr zufrieden. Meine Tochter ist auch schon wieder in
der Arbeit. Dieses Mädchen war mit den Nerven total fertig, so dass sie bald ihren
Arbeitsplatz verloren hätte.“

Eine Frau aus Brixlegg, Tirol, schreibt: „Möchte Sie von Herzen bitten, für meine
Schwester Ihre gute Kräutermischung für die Leber zu schicken, denn sie hatte eine
Leberentzündung und kein Arzt hat es erkannt. Sie wurde für das Herz behandelt, da-
bei war sie in Innsbruck in der Klinik.“ Ich möchte hier nicht wiedergeben, was diese
Frau mir noch geschrieben hat.

Frau Sch. aus Niederösterreich: „Meine Kräutermischung für die Galle geht dem Ende
zu, schicken Sie mir so bald als möglich die Nächste. Der Erfolg ist ganz groß, man
kann es nur weiter empfehlen. Die Schmerzen in der Gallengegend sind weg, auch
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das Herzjagen, wenn ich auch ab und zu beim Essen sündige. Ich danke Ihnen recht
herzlich für Ihre Hilfe. Noch etwas muss ich Ihnen berichten: Seit ich Ihre Kräutermi-
schung einnehme, ist auch mein erhöhter Cholesterinspiegel wieder normal, was mir
der Arzt bestätigt hat.“

Frau P. aus Pongau schreibt: „Sehr geehrter Herr Fink! Da Sie mir mit Ihren Kräuter-
mischungen sehr geholfen haben, möchte ich mich wieder an Sie wenden. Diesmal
handelt es sich um meine Mutter. Sie ist nach Aussage der Ärzte sehr verbraucht. Nun
hat sie wieder große Schwierigkeiten mit dem Herz. Der Blutdruck schwankt sehr
stark, der Puls ist viel zu hoch, bei 150, und das Herz rast. Seit Ihrer Kindheit hat sie
einen kleinen Herzklappenfehler, der sich jetzt eben bemerkbar macht. Beim Schlafen
wird der Puls dann zeitweise so flach, dass man glauben könnte, das Herz schafft
es nicht mehr. Ich nehme an, das ganze ist auch nervlich bedingt, zudem ist sie sehr
wetterfühlig. Vielleicht können Sie mir etwas zur Stärkung für sie schicken, damit sie
wieder ihren geliebten Garten bepflanzen kann.“

Herr Sch. aus Natternbach, Oberösterreich, schreibt mir folgendes: „Senden Sie mir
bitte wieder 2 Flaschen von Ihrem Einreibemittel und eine Salbe. Meine Schwieger-
mutter hatte vor kurzem 2 ältere Frauen aus Linz als Sommergäste, die schwer an
Rheuma leiden. Als sie wieder einmal starke Schmerzen hatten, haben sie sich auf
meinen Rat hin mit Ihrem wunderbaren Einreibemittel und Salbe eingerieben, und
schon nach kurzer Zeit haben die Schmerzen nachgelassen. Als die zwei heimfuhren,
haben sie mich ersucht, ihnen Ihre Adresse zu geben. Ich selber habe seit Jahren an
starkem Rheuma gelitten, dass ich fast nicht mehr gehen konnte. Aber wenn ich mich
mit Ihrem Wundermittel einreibe, ist es gleich wieder gut. Auch meine Frau und mei-
ne Schwiegermutter halten viel auf Ihre Mittel, wofür wir Ihnen nochmals herzlich
danken.“

„Teile Ihnen mit, dass es mir schon wesentlich besser geht, seit ich Ihre Kärutermi-
schungen nehme. Wenn diese Sendung verbraucht ist, werde ich wieder selbst zu Ih-
nen kommen. Bis dahin herzlichen Dank.“, schreibt eine Frau aus dem Pongau.

„Bitte schicken Sie mir gleich 2 mal die Kräutermischung gegen Verstopfung. Seit ich
dieses einnehme, fühle ich mich so wohl wie schon lange nicht mehr,“ schreibt eine
Frau aus der Steiermark.

Herr N. aus Niederösterreich: „Ihre Teemischung zum Inhalieren für meine Nebenhöh-
lenentzündung hat mir vorzüglich geholfen, möchte mich dafür herzlichst bedanken.
Auch Ihre Kräutermischungen zum Gurgeln und für Magen-Nerven sind vorzüglich,
und wir möchten sie nicht mehr missen.“

Hier ist nun ein Fall wo ich überhaupt keine Hoffnung mehr hatte, dass ich dieser Frau
noch helfen könnte. Sie kam aus der Steiermark, aber ich möchte ihren Namen nicht
nennen. Diese Frau war völlig am Ende. Sie litt schon unter Verfolgungswahn, ging
nicht mehr aus dem Haus und ließ sich nur noch von ihrem Mann betreuen. Dieser
schrieb mir dann wie es um seine Frau bestellt sei, und bat mich zugleich ihm etwas
zu schicken. Vielleicht sei doch noch eine Hilfe für seine Frau möglich. Mir ist das

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damals sehr nahe gegangen, obwohl ich diese Menschen noch nie gesehen habe. Noch
dazu, wo ich dem Mann schreiben musste, dass ich ihm sehr wenig Hoffnung machen
könnte. Aber er schrieb mir dann sofort zurück, ich solle ihm schicken, was ich für
gut halte, viel schlechter könnte es sowieso nicht mehr werden. Ich schickte ihm dann
meine Kräutermischung für Herz-Nerven.

Nach nicht ganz vier Wochen kam folgender Brief und ich konnte es nicht fassen, da
stand nämlich folgendes: „Sehr geehrter Herr Fink! Seit wir Ihre Kräutermischungen
haben die meine Frau genau nach Ihrer Anweisung nimmt, ist bei ihr schon eine we-
sentliche Besserung eingetreten. Sie isst jetzt wieder, auch zwischen den Mahlzeiten,
wo sie früher überhaupt nichts mehr essen wollte. Sie steht wieder jeden Tag auf und
geht nach dem Essen in den Garten. Freilich muss ich sie noch etwas stützen und sie
hält sich noch nicht lange draußen auf, aber es ist schon ein großer Fortschritt, denn
sie hat jetzt wieder Interesse für alles was im Garten geschieht. Früher, wenn man
etwas vom Garten sagte, meinte sie nur: „Ich brauche nichts mehr“. Langsam kommt
ihr Lebenswille wieder zurück, und ich kann jetzt auch schon längere Zeit aus dem
Hause gehen und draußen arbeiten. Von Ihren Kräutermischungen wollte sie vorher
nichts wissen, und ich musste ihr viel zureden, aber jetzt verlangt sie selbst schon da-
nach. Senden Sie mir bitte wieder Ihre Herz und Nervenmischung zu. Was mich selbst
betrifft, so habe ich mich auch schon gut erholt. Schon nach der ersten Woche konnte
ich besser schlafen. Ich habe mir jetzt eine Verkühlung zugezogen, wenn Sie auch da-
gegen etwas haben, schicken Sie es mir bitte so schnell als möglich zu.“

Manchmal kann ich es selbst kaum begreifen, wie mit einer Handvoll Kräuter so etwas
möglich ist, und auf so einfache und wunderbare Art und Weise verzweifelten Men-
schen geholfen werden kann.

Vor 40 Jahren hatten zwei unserer Kinder Kinderbronchitis, und wer das nicht einmal
selbst mitgemacht hat, der kann sich überhaupt nicht vorstellen was das heißt. Diese
Hustenanfälle und diese Atemnot fast zum Ersticken. Aber auch hier ist es mir gelun-
gen, eine Kräutermischung zu finden, mit der man dieses Übel heilen kann. Hätte ich
diese Kräutermischung zum Beispiel als Medikament angemeldet, wären mindestens
sieben Jahre vergangen, bis es zur Anwendung gekommen wäre. Da hätte eine klini-
sche Prüfung stattfinden müssen. Das sehe ich ja ein, und es ist auch gut so, aber dass
es dann noch 2-3 Jahre dauert, bis sich die Gesundheitsbehörden bequemen, ein sol-
ches Mittel dann zu registrieren, dafür finde ich angesichts der Lage in der sich Kinder
mit dieser Krankheit befinden keine Worte mehr. Welchen Stellenwert hat eigentlich
der Mensch in unserer Gesellschaft noch?

Flüssiger Kräuterauszug zum Gurgeln


In dieser vielseitig anwendbaren Kräutermischung finden sich so bekannte und für
unsere Gesundheit wertvolle Kräuter wie die Blutwurz, Kamille, Käsepappel, Süß-
holzwurzel, Quellwasser und 15% Trinkalkohol.

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Im Laufe der letzten beinahe 40 Jahre habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht
bei akuter Angina, chronischer Angina, Seitenstrangangina, Hals- u. Rachenentzündun-
gen, Schnupfen, Husten, Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischbluten, Parodontose,
Mundfäule (Stomatitis), Magen- u. Zwölffingerdarmgeschwüre, Magen- u. Darmin-
fektionen, Salmonellenvergiftung, Durchfall, Blasenentzündung, Anämie, Mitteloh-
renentzündung, Stirnhöhleneiterung, Pilzen, zur Desinfektion offener Wunden usw.

Ferner kann man diese Kräutermischung zum Gurgeln auch bei Zahnfleischentzün-
dung, bei Zähnebluten und Zahnschmerzen mit gutem Erfolg anwenden.

Hier muss ich noch einmal näher auf meine Kräutermischung zum Gurgeln eingehen,
die so viele Wirkungen hat, dass man fast von dieser Mischung allein schon ein Büch-
lein schreiben könnte. Wie es bei akuter Angina oder chronisch vergrößerten Mandeln
wirkt, habe ich ja schon am Anfang beschrieben. Aber das ist nur ein kleiner Teil
dessen, wo ich es im Laufe meiner beinahe 40-jährigen Tätigkeit mit großem Erfolg
eingesetzt habe.

Vor einigen Jahren kam eine Frau aus Salzburg mit ihrem Sohn zu mir, der Mundfäule
mit schweren Entzündungen im Mund hatte. Alles in der Mundhöhle war entzündet
und eitrig. Der Kranke konnte fast nichts mehr essen. Der Arzt behandelte den Buben
schon länger als eine Woche und es war keine Spur einer Besserung zu sehen. Diese
Frau flehte mich an, ob ich nicht etwas hätte, womit ich ihrem Sohn helfen könnte.
Und ich hatte etwas. Ich gab ihr meine Kräutermischung zum Gurgeln, mit dem Auf-
trag, dass der Bub mindestens täglich dreimal oder wenn möglich auch öfter Mund-
spülungen damit machen müsste. Nach drei Tagen rief sie mich an und bestätigte mir,
dass der Bub gesund sei. Auch so schnell kann es gehen.

Ich habe das im Laufe der Jahre hundertmal wiederholt, immer mit demselben Erfolg.
Und immer sind die Leute erst dann zu mir gekommen, wenn ihnen kein Medikament
mehr half. Ich kann mich noch erinnern, dass Mütter mit kleinen Kindern gekommen sind
und mich fragten, ob ich nicht etwas gegen den Durchfall für diese Kinder hätte, weil kein
Medikament Wirkung zeige. Und wieder war es meine Kräutermischung zum Gurgeln
die dann noch helfen konnte. Aber auch sonstige schwere ruhrartige Durchfälle kann
man damit wegbringen und ich bin sicher, dass es auch bei Salmonellenvergiftung hilft.

Ich habe heute diese Kräutermischung zum Gurgeln auch immer mit, wenn ich in den
Urlaub fahre. Vor einigen Jahren waren meine Frau und ich in Tunesien. Dort bekam ich
sehr starken Durchfall. Ich habe diese Kräutermischung zum Gurgeln dreimal genommen
und der Durchfall war wieder weg. Ich habe dann zur Vorsicht diese Kräutermischung
zum Gurgeln jeden Tag vorbeugend genommen und es ist auch nichts mehr passiert.

Eben bei diesem Urlaub in Tunesien trug sich in unserem Urlaubsort folgende Episode
zu. Wir lernten ein älteres Ehepaar aus München kennen, mit dem wir uns öfter un-
terhielten, da wir zufällig im gleichen Bungalow wohnten. Ich erfuhr dann, dass der
Mann in einer pharmazeutischen Fabrik arbeitete. Ich sagte ihm, dass ich mich mit der
Naturheilkunde befasse. So kamen wir auch auf die sanitären Verhältnisse in Tunesien
zu sprechen und wie leicht man sich dort eine Salmonellenvergiftung oder womöglich
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Schlimmeres holen könne. Na ja, sagte der Münchner, ich habe mir allerhand Präpara-
te mitgenommen aus unserer Fabrik, da kann mir so leicht nichts passieren. Ich sagte
dann, dass ich mir ebenfalls einige von meinen eigenen Kräuter- und Moormischungen
mitgenommen habe. Ob du damit viel Glück hast, meinte er, wenn du einen anständi-
gen Durchfall hast, bezweifle ich. Aber du kannst jederzeit zu mir kommen, ich habe
genug mit, ich kann auch euch noch mit versorgen.

Wir unterhielten uns dann noch über alles mögliche. Und wie das halt so ist, wenn
ein Schulmediziner und ein Naturheiler sich treffen, werden sie nur schwer auf einen
gemeinsamen Nenner kommen. Aber wir waren ja auf Urlaub, und da legt man nicht
gleich jedes Wort auf die Goldwaage. Am vierten Tag kam er nicht zum Frühstück
und so erkundigten wir uns bei seiner Frau, was mit ihrem Mann los sei. Sie sagte uns
dann, dass er sich nicht wohl fühle und starken Durchfall habe. Nun sollte sich wieder
einmal erweisen was besser sei, die Chemie oder die Natur. Auch ich bekam Durch-
fall, wie ich vorher schon erwähnt habe, aber nur weil ich den Fehler gemacht habe,
meine Kräutermischung zum Gurgeln am Morgen nicht vorbeugend zu nehmen. Am
nächsten Tag, nachdem ich die Kräutermischung zum Gurgeln genommen habe, war
der Durchfall wieder weg und ich fühlte mich pudelwohl. Als der Mann aus München
nach vier Tagen immer noch nicht gesund war, habe ich ihm meine Lösung zum Gur-
geln angeboten. Er hat es aber abgelehnt. Wie könnte man auch als Mitarbeiter einer
pharmazeutischen Fabrik so einen Verrat begehen.

Seine Frau war nicht so stolz und ist gleich zu uns gekommen als bei ihr der Durchfall
begann und hat unsere Kräutermischung zum Gurgeln getrunken. Sie war auch am
nächsten Tag schon wieder gesund. Als wir wieder auf der Rückreise waren, sahen wir
ihn im Autobus wieder. Er sah elend aus, sein Urlaub war verpatzt. Als wir aus dem
Urlaub zurück waren, konnte ich in der Zeitung lesen, dass in Tunesien drei Urlauber
an Cholera erkrankt waren. Da hatten wir wohl alle Glück gehabt.

Man bringt mit dieser Kräutermischung zum Gurgeln auch den Haut-und Nagelpilz
weg. Einfacher und natürlicher geht es gar nicht. Man betupft die befallenen Stellen
mit der Lösung, macht auch über Nacht damit Kompressen auf die betroffenen Stellen
und schon ein paar Tage später fängt der Pilz an sich zurück zu bilden. Das habe ich
im Laufe der Jahre tausendemale erlebt.

Vor einigen Jahren kam aus Salzburg ein älterer Herr, der hatte mit dem Kehlkopf gro-
ße Probleme. Die Medikamente, die er schon monatelang nahm, halfen ihm nicht. Ich
gab ihm meine Kräutermischung zum Gurgeln und sagte ihm, dass er diese auch trin-
ken soll. Hier dauerte es ein paar Monate, aber dann war auch dieses Übel behoben.

Bei Menschen ab siebzig Jahren ist die Haut sehr gefährdet. Man bekommt plötzlich
durch Kratzen oder durch kleine Verletzungen eine Wunde, die dann nicht mehr so richtig
zuheilen will, oder oft sogar ausbreitet und in die Tiefe geht. Auch hier kann man mit der
Kräutermischung zum Gurgeln sehr gute Erfolge erzielen. Aber auch andere kleiner Wun-
den bei Kindern heilen damit sehr schön zu. Man bekommt auch keine Infektion, wenn
man sich eine Wunde zufügt und diese gleich mit der Kräutermischung spült und betupft.

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Flüssiger Kräuterauszug zum Einreiben
Hier mische ich Fichtennadeln, Arnikablüten, Rosskastanie, Rosmarin, Quendel, Ka-
mille, Wacholderbeeren, Kalmuswurzel, Käsepappel, Ringelblume, Alkohol.

Diese Kräutermischung zum Einreiben ist ein flüssiger Kräuterauszug. Ich verwende
sie bei Rheuma, Gicht, Ischias, Verstauchungen, Sehnenzerrungen, Blutergüssen, Prel-
lungen, Venenentzündungen, Krampfaderschmerzen, zur Wunddesinfektion, Mitesser
(Pickel im Gesicht) und überhaupt bei unreiner Haut am ganzen Körper, bei Kreuz-
schmerzen, Abnützungen der Wirbelsäule, in den Oberschenkeln und Knien.

Kurzum bei allen äußeren Schmerzstellen. Bei Verstauchungen, Blutergüssen, Seh-


nenzerrungen, Rheuma, Ischias und Arthritis soll dazu auch immer die Moorsalbe mit
verwendet werden. Zuerst mit der Kräutermischung einreiben und anschließend mit
der Moorcreme einschmieren, damit hatte ich die besten Erfolge.

Wie ich schon berichtet habe, hatte ich selbst auch jahrelang mit Rheuma zu tun. In
meinen Anfängen habe ich ein Einreibemittel entwickelt, sowie eine Salbe mit Moor
zusammengesetzt, mit der ich mein Rheuma wegbrachte.

Ich habe damals ganz allein mit meiner Frau ein Haus gebaut, schwerste Arbeiten ver-
richtet, und habe trotzdem nie mehr etwas von meinem Rheuma gespürt. Bis heute
hatte ich nie mehr Schwierigkeiten. Ich konnte auch Tausenden Ischiaskranken mit
dieser Kräutermischung zum Einreiben und der Moor- und Kräutersalbe helfen, sogar
solchen, die deswegen schon im Krankenhaus waren. Aber man muß sie schon konse-
quent und regelmäßig anwenden, wenn es auch wirklich nachhaltig besser werden soll.

Vor ein paar Jahren ging immer eine Frau mit einem Stock bei uns vorbei. Ich fragte
sie, ob sie denn einen Unfall gehabt habe. Sie sagte mir dann, dass sie so starkes Is-
chias habe und ihr nichts helfe. Ich erzählte ihr dann von meinem Einreibemittel und
meiner Salbe und sie nahm sich gleich eine Salbe und ein Einreibemittel von mir mit.
Nach vierzehn Tagen lief sie wieder froh und fröhlich ohne Stock bei uns vorbei. Sie
gestand mir auch, dass sie nie daran geglaubt hätte, dass ihr meine Kräutermischung
zum Einreiben und die Moor- und Kräutersalbe helfen können, wo ihr doch nicht ein-
mal ein Medikament geholfen hat. Sie sagte mir dann noch, dass sie dieses Mittel nur
als allerletzten Ausweg versucht habe.

Wenn auch die Operationstechnik heute wahre Wunder zu vollbringen im Stand ist
- abgetrennte Arme und Hände können wieder angenäht werden, so dass sie wieder
voll funktionsfähig werden, gibt es auch in der Naturheilkunde Dinge, die man nicht
glauben kann und wo wir Menschen auch bis heute keine Antwort darauf finden.

Vor zirka zehn Jahren kam die Großmutter eines sechsjährigen Buben zu mir und
fragte mich, ob ich nicht etwas hätte um eine Operation zu verhindern, die in zirka drei
Monaten an ihrem Enkel vorgenommen werden müsste.

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Es war folgendes passiert: Zu Weihnachten hatte das Hemd dieses Buben an einem
umstürzenden Christbaum Feuer gefangen. Der Bub hatte ganz schwere Verbrennun-
gen an Brust, Armen und am Hals davon getragen. Die Sehnen am Hals waren so sehr
in Mitleidenschaft gezogen worden, dass nach Ansicht der Ärzte noch ein paar Nach-
operationen notwendig waren, damit der Bub den Kopf wieder drehen und vor allen
Dingen wieder heben konnte.

Diese Operationen wollte die Großmutter dem Buben nun ersparen. Darum war sie
mit dem Buben auch zu mir gekommen. Ich sah mir die Sache an und sagte der Frau,
dass da schon ein kleines Wunder geschehen müsse, wenn man hier mit Kräutern die
Operationen verhindern könnte.

Aber nachdem ja damit kein Unheil angerichtet werden kann, wenn man sie richtig an-
wendet, gab ich der Frau meine damals schon sehr bekannte Moor- und Kräutersalbe,
mit der ich schon einige Überraschungen erlebt hatte und empfahl ihr, dem Buben alle
Narben und besonders die am Hals mehrmals täglich gut einzuschmieren, was sie dann
auch tat. Nach vier Wochen konnte man schon sehen, dass der Bub den Kopf schon
wesentlich höher heben konnte als vorher.

Als die Eltern drei Monate später zum Arzt kamen, wo er wieder operiert werden soll-
te, nahm das Staunen des Arztes kein Ende. Er stellte nämlich fest, dass der Bub gar
nicht mehr operiert zu werden brauchte und auch später keine Operationen mehr not-
wendig seien. Durch das Einschmieren mit der Moorsalbe und das Massieren haben
sich die Sehnen wieder zu ihrer vollen Länge gedehnt.

Das Gesetz erlaubt mir nicht, die damals gemachten Bilder des kleinen Buben zu ver-
öffentlichen. Aber all diese Bilder die ich im Laufe der vielen Jahre gemacht habe, sind
auch sichtbare Beweise dafür, dass Kräuter und Moor, wenn man sie richtig anwendet,
mitunter durchaus auch mal kleine Wunder vollbringen können.

Moor-und Kräutersalbe
Diese Kräutersalbe enthält Sheabutter, Palmfett, Arnika, Rosskastanie, Fichtenna-
deln, Wacholderbeeren, Kalmuswurzel, Quendel, Käsepappel, Kamille, Ringelblume,
Moor, Reisstärke, Alkohol.

Diese von mir entwickelte Moor-Kräutersalbe zum Eincremen kann man mit bestem
Erfolg verwenden bei Prellungen, Verstauchungen, Sehnenzerrungen, Blutergüssen,
Entzündungen von Muskeln, Muskelkater, Muskelüberdehnungen, Bänderzerrung,
Narbenschmerzen, Muskelrisse, zur Nachbehandlung bei Knochenbrüchen, Entzün-
dungen der Nieren, Nierenbecken, Eierstöcke, Eileiter, unreine Haut, Pickel im Ge-
sicht, trockene oder rissige Haut (Schrunden), Krampfaderschmerzen, bei offenen
Füßen, schweren Durchblutungsstörungen, beginnendem Raucherbein, Prostata-, Ho-
den-, Penisentzündungen, Afterjucken.

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Bei Ischias und Gicht unbedingt 5-mal am Tag einschmieren. Man muss auch die
Kräutermischung für den Magen trinken um das Blut zu verdünnen und zu entschla-
cken. Natürlich sollte auch das Rauchen weitgehendst eingestellt werden und man
muß gerade hier auch auf ausgewogene Ernährung achten.

Moor- und Kräutersalbe mit Murmeltierfett


Hier mische ich Sheabutter, Palmfett, Arnika, Rosskastanie, Fichtennadeln, Wachol-
derbeeren, Kalmuswurzel, Quendel, Käsepappel, Kamille, Ringelblume, Moor, Reis-
stärke, Murmeltierfett und Alkohol.

Durch das Murmeltierfett eignet sich diese Creme ganz besonders gut bei Verhärtun-
gen der Muskeln, zum Geschmeidig machen von verhärtetem Narbengewebe, bei star-
ken Muskelverhärtungen, Fersensporn, Überbein, Venenentzündung.

Je nachdem, wo das Raucherbein auftritt, in den Armen oder Füßen muss man na-
türlich zusätzlich mit dem Kräuterbad oder mit dem Moorbad Fuß oder Armbäder
machen. Durch das Murmeltierfett können Verhärtungen, Gichtknoten, Vernarbungen,
Hammerzehen, Fersensporn gelöst werden.

Kräuterölsalbe für die Venen


Hier mische ich Sheabutter, Palmfett, Arnikaextrakt, Rosskastaniensamenextrakt,
Fichtennadelnextrakt, Wacholderbeerenöl, Kalmuswurzel, Quendel, Käsepappel, Ka-
millenblütenextrakt, Ringelblumenextrakt, Reisstärke, Sonnenblumenöl, Bockshorn-
samenöl, Alkohol.

Diese helle Creme mögen die Kunden sehr gerne vor allem auch wegen ihres ange-
nehmen Kräuteraromas und ihrer gut durchblutungsfördernden Eingenschaften. Ich
habe sie damals vor einigen Jahren auf Wunsch einiger Kunden entwickelt und damit
vor allem gute Erfahrungen gemacht bei Venenentzündungen, Nervenentzündungen,
Krampfadern.

Salbenmischung aus Ringelblumen


Hier mische ich Wollwachs, Erdnussöl, Ringelblumen, Orangenöl, Melissenöl. Viele
Frauen machen sich Ringelblumensalbe selber. Im Grund ist Ringelblumencreme sehr
vielseitig zur Hautpflege bei älteren Menschen aber auch bei Babys anwendbar. Ich
selbst verwende sie aber meist nur für Hämorrhoiden.

Einer meiner Verwandten von dem dieses Rezept stammt, hat dieses wieder an andere wei-
tergegeben und alle die es angewendet haben, sind die Hämorrhoiden vollkommen los-
geworden. Obwohl das schon vor Jahren war, hatten sie bisher nie wieder Hämorrhoiden.

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Ich kann Ihnen dieses Ringelblumenrezept nur gegen Hämorrhoiden empfehlen, da ich
keine anderen Erfahrungen besitze. Ich habe nämlich mit der Moor-und Kräutermischung
zum Eincremen so gute Erfolge gehabt, dass ich keine andere Salbe gebraucht habe.

Im Laufe der Jahre habe ich ergänzend zu den Kräuterauszügen auch einige Tees ent-
wickelt. Man trinkt sie alleine, so als gesunde Kur zwischendurch, oder gemeinsam
mit meinen Kräutermischungen.

Kräutertee für die Lunge


Eine wohlschmeckende Teemischung aus schleimlösenden, entzündungshemmenden
und beruhigenden Kräutern wie Quendel, Süßholzwurzel, Kamille, Holunderblüten,
Lindenblüten, Hohlzahnkraut, Spitzwegerich, Zichorie, Eukalyptusblätter, Isländisch
Moos, Taubnessel.

Diesen Tee sollten Sie so heiß wie möglich und mit Honig gesüßt trinken. Diese Tee-
mischung gebe ich oft in Verbindung mit den Tropfen für die Atemwege. Und beden-
ken Sie, die Symptome einer Erkältung können innerhalb weniger Tage abklingen. Sie
sollten aber den Tee über mindestens 3-4 Wochen hinaus trinken um einem womöglich
schlimmeren Rückfall vorzubeugen. Auch Kinder trinken diesen Tee sehr gerne.

Kräuter-Teemischung zum Inhalieren


Es sind auch immer wieder Menschen zu mir gekommen, die hatten chronischen
Seiten- und Stirnhöhlenkatarrh. Wegen jeder kleinen Verkühlung bekamen sie starke
Kopfschmerzen und alle möglichen Zustände. Dagegen habe ich einen Tee zusam-
mengesetzt zum Inhalieren. Jeder der das machte, wurde von diesem chronischen Übel
befreit. Diesen Inhalationstee kann man aber auch bei Verschleimungen, Husten und
Kehlkopfentzündungen, sowie bei Bronchitis verwenden.

In dieser angenehm duftenden Kräutermischung zum Inhalieren finden Sie Pfeffer-


minze, Kamille, Wacholderbeeren, Quendel, Bibernell, Rosmarin, Käsepappel, Arni-
kablüten, Schafgarbe, Kalmuswurzel.

Auch Kinder inhalieren mit dieser Teemischung sehr gerne. Und vor allem merkt man
ganz schnell wie gut sie wirkt und damit das durchatmen erleichtert. Wenn man gleich
bei den ersten Anzeichen eines Infektes inhaliert, kann man so manchen lästigen Infekt
noch abwehren. Die Kräutermischung wirkt über die Schleimhäute auf die ganzen
Atemwege, Bronchien, Lunge, Stirn- und Nebenhöhlen. Sie hilft unterstützend bei
Stirnhöhleneiterung und -Entzündungen, Nebenhöhleneiterung und -Entzündungen,
Rachen- und Halsentzündungen, Asthma, Bronchitis, Kinderbronchitis, Grippe und
Schnupfen.

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Kräutertee für die Prostata
Auch eine Kräutermischung für die Prostata, die man ganz einfach als Tee trinken
kann, habe ich zusammengestellt. Diese Teemischung besteht aus Labkraut, kleinblü-
tiges Weidenröschen, Melisse, Käsepappel und Frauenmantel.

Den Tee kann man mit sehr gutem Erfolg bei Prostataentzündungen aber auch bei
anderen Entzündungen der Harnwege trinken. Er kann auch vorbeugend getrunken
werden.

Männer ab 45 Jahren sollten übrigens sehr auf ihre Prostata aufpassen. Wenn man so-
fort bei den ersten Anzeichen diesen Tee trinkt, wenn der Harn nicht mehr ganz richtig
läuft oder man in der Nacht öfter aufstehen muss, ist dieses Übel in kurzer Zeit wieder
beseitigt. Wartet man hier zu lange, kann es passieren, dass man einen Harnrückstau
oder Restharn bekommt. Die Giftstoffe gelangen dann ins Blut und man kann in kurzer
Zeit schwere Harnstoffvergiftungen bekommen, die im schlimmsten Falle sogar zum
Tod führen können.

Belebende Trockenkräutermischung für Arm-, Fuß-, Vollbäder


Wenn jemand schwere Durchblutungsstörungen hat, braucht es verschiedene der in
meinem Buch schon erwähnten Kräutermischungen zum Trinken.

Für die äußere Anwendung habe ich dafür auch eine eigene Kräutermischung zum Ba-
den zusammengestellt. Sie besteht aus belebenden Trockenkräutern wie Pfefferminze,
Rosmarin, Kamille, Schafgarbe, Zichorie, Löwenzahnkraut, Quendel, Melissenblätter,
Frauenmantel, Anserine, Gundelrebe, Kalmuswurzel, Zinnkraut, Labkraut, Ringelblu-
me und Wacholderbeeren.

Diese kreislaufanregenden Kräuter wende ich sehr gerne bei Durchblutungsstörungen


in Händen und Füßen, Ermüdungserscheinungen und leichteren Kreislaufstörungen
an. Die Badezeit ist maximal 15 Minuten, das Wasser soll nicht zu heiß sein. Man kann
damit Voll-und Teilbäder an Armen und Füßen machen.

Hat jemand schon so starke Durchblutungsstörungen, dass der Vorfuß schon stark ge-
rötet ist, dann wird es allerhöchste Zeit, dass man etwas tut. Das ist dann schon ein
beginnendes Raucherbein, so der Name der Krankheit (nach einem Dr. Rauch). Der
Name hat aber mit dem Rauchen nur bedingt etwas zu tun, denn auch Nichtraucher
können das Raucherbein bekommen. Hier helfen die durchblutungsfördernen Kräuter
meiner Kräutermischung zum Baden in Form von Fußbädern, die Durchblutung in den
Beinen anzukurbeln.

Man macht jeden Tag ein Fußbad und trinkt dazu über mehrere Monate die Kräu-
termischung für Magen-Nerven dazu. Damit wird das Blut dünner und kann leichter
durch die erkrankten und verstopften Venen zum Herz zurückfließen. Es müssen dann
zusätzlich die Füße auch mit der Kräutermischung zum Einreiben täglich ein paar Mal
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eingerieben werden, von der Fußsohle bis zum Knie. Sind auch Schmerzen vorhanden,
muss auch mit der Moor-und Kräuter-Salbe abschließend eingeschmiert werden.

Wird diese Krankheit nicht behandelt, bricht entweder der Fuß auf oder er wird immer
dunkler. Mit der Zeit geht dann das ganze in Brand über und der Fuß muss dann sogar
amputiert werden. So weit kann es kommen, wenn man Durchblutungsstörungen auf
die leichte Schulter nimmt.

T äglich erreichen mich Kunden, telefonisch oder mit der Post. Manchmal sagen sie
dann, dies oder jenes vermisse ich noch in ihrem Sortiment. Genau deshalb gibt es seit
kurzem zwei neue Teemischungen für den Magen und die Leber. Man hat ja nicht im-
mer gleich einen Anlass eine Kräuterkur mit einem meiner Kräuterauszüge zu machen.
Mit einer guten Teemischung können Sie auch während des Jahres mal zwischendurch
etwas für Ihre Gesundheit tun. Sie können sie einfach im Büro zubereiten oder sich für
unterwegs einen Tee in der Thermoskanne mitnehmen.

Wenn man krank ist, muß man ja sowieso besonders viel trinken. Damit hilft man
seinem Körper beim Entgiften und Ausleiten krankmachender Stoffwechselschlacken.
Mit meinen Tees können Sie entweder die Wirkung der Kräuterauszüge gezielt unter-
stützen, oder diese alleine über längere Zeit trinken.

Kräutertee für den Magen


Den Magen-Tee habe ich für die Menschen gemacht, die einen empfindlichen Ma-
gen haben. Vor der Zusammensetzung der Kräuter ergänzt er die Kräutermischung für
Magen-Nerven.

Hier mische ich Weiße Taubnessel, Birkenblätter, Hagebutte, Kamille, Basilikum, Me-
lissenblätter, Majoran, Salbei, Koriander, Ysop, Thymian, Käsepappel, Anis, Fenchel.

Kräutertee für die Leber


Auch den Leber-Tee können Sie mehrere Monate trinken, z. B. wenn die Leberwerte
nicht stimmen, oder die Leber ein wenig Unterstützung braucht.

Hier mische ich Labkraut, Löwenzahnblätter, Gundelrebe, Ehrenpreis, Mariendistelkör-


ner, Blutwurz, Käsepappel, schwarze Johannisblätter und Zichorie.

Kräutertee zum Entschlacken


Auch einen Entschlackungstee, der zur Entschlackung und zur Entgiftung des Körpers
getrunken werden kann, habe ich entwickelt. Dieser gut schmeckende Tee kann auch

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gut zusätzlich zum Ausleiten, Entwässern und Entschlacken getrunken werden, wenn
man nicht krank ist, sondern 2-3 mal im Jahr vorsorglich eine Entgiftungs- oder Fas-
tenkur machen will.

Hier mische ich ausleitende Kräuter wie die Brennessel-und Birkenblätter, mit Brom-
beerblättern, Melisse, Hagebutte, Hohlzahnkraut, Goldrute, Lindenblüte, Pfeffermin-
ze. Entgiftungskuren sollten bei abnehmendem Mond beginnen und können mehrmals
im Jahr gemacht werden.

Kräutertee für Herz-Nerven


Hier mische ich beruhigende Kräuter, wie Melissenblätter, Herzgespannkraut, Gundel-
rebe, Labkraut, Rosmarin, Schafgarbe, Hohlzahnkraut.

Wenn man nur mit den Nerven zu tun hat, wird trotzdem meistens auch das Herz in
Mitleidenschaft gezogen. Gute Erfahrungen habe ich damit bei Depressionen, starker
Nervosität und Unruhezuständen gemacht, wenn ich diese Kräuterteemischung ge-
meinsam mit der Kräutermischung für Magen-Nerven, verwendet habe.

Kräutertee für Niere-Blase


Hier mische ich Kräuter wie Schafgarbe, Kamille, Ringelblume, Frauenmantel, Lab-
kraut, Taubnessel, Anserine, Hohlzahnkraut.

Den Tee trinkt man über mehrere Monate bei kleinen bis mittleren Myomen, Zysten,
Gebärmutterentzündungen, Eileiter- u. Eierstockentzündungen, Harnwegs- u. Blasen-
entzündungen, Nieren- u. Nierenbeckenentzündungen.

Moor- und Kräuterwasser für die Haare


Dieses angenehme Haarwasser besteht aus Moorwasser, echtem Birkensaft, Brennes-
selwasser, Glyzerin, Rosenholzöl und wird mit Alkohol konserviert.

Einmal bekam ich selbst ganz plötzlich einen starken Haarausfall. Zuerst maß ich ihm
nicht viel Bedeutung bei, weil mir im Sommer immer eine Zeitlang die Haare aus-
gingen. Aber dieses Mal nahm es kein Ende mehr und meine Haarpracht, auf die ich
immer so stolz gewesen bin, lichtete sich bedrohlich. Die Geheimratswinkel wurden
immer größer.

Nun war ich wieder einmal an der Reihe zu zeigen, was Kräuter und Heilmoor bewir-
ken können. Wieder braute ich mir eine neue Kräutermischung zum Auftragen auf das
Haar und die Kopfhaut, zusammen. Ich massierte es mir täglich ins trockene Haar.
Schon nach ein paar Tagen hörte der Haarausfall auf. Natürlich wendete ich das Haar-

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wasser über eine längere Zeit an. Ich wollte selbstverständlich meine verlorenen Haare
wiederhaben, und ob Sie es glauben oder nicht, ich bekam sie tatsächlich wieder.

Und so kamen Tausende Menschen in den beinahe über 40 Jahren meiner Tätigkeit
zu mir, um einen letzten Versuch mit Kräutern und Heilmoor zu machen und um ihre
Gesundheit wiederzuerlangen. Aber ich glaube, es gibt noch viele die sagen, jetzt hat
mir so viele Jahre kein Medikament geholfen, wie sollen mir denn jetzt ein paar Kräu-
ter helfen. Diese sind die Ärmsten, denn sie stopfen sich weiterhin mit Medikamenten
voll und klammern sich daran, als hinge ihr ganzes Glück davon ab.

Flüssiger Kräuterauszug zur Fuß-und Nagelpflege


Im Laufe der letzten Jahre haben mich immer wieder Menschen gefragt, ob ich nicht
etwas gegen hartnäckigen Fuß- oder Nagelpilz hätte. Dieses Problem tritt heute immer
häufiger auf, und Menschen aller Alterstufen leiden darunter.

Es kommt zum Juckreiz, offenen Stellen, Schmerzen, und lang anhaltenden Beschwer-
den. Ich nahm mich diesem Problem an und mischte Eukalyptusöl, Blutwurz, Kamille,
Käsepappel, Süßholzwurzel, Wasser und Alkohol.

Die Anwendung ist sehr einfach. Je nach Schwere, mindestens einmal täglich die Füße
oder Nägel in dieser flüssigen Kräutermischung baden, oder besprühen. Man kann
auch über Nacht eine damit getränkte Kompresse auflegen.

Die Behandlungsdauer richtet sich immer nach dem Beschwerdeverlauf und der Be-
schwerdedauer und kann von ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten dauern, bis der
Pilz vollständig weg ist.

Da dieses Problem auch mit dem Stoffwechsel und dem Immunsystem zu tun hat,
sollte man unbedingt das Moor zum Trinken und die Kräutermischung zum Gurgeln
zusätzlich trinken.

Flüssiger Kräuterauszug für den Intimbereich


Es gibt eine lange Liste, verschiedenster Pilzerkrankungen, unter anderem auch Pilze
im Intimbereich. Da sehr viele Frauen darunter leiden, habe ich mich im Besonderen
damit befasst.

In dieser Mischung verwende ich vor allem milde Kräuter mit Rosenholzöl, damit die
Schleimhäute nicht angegriffen werden, wie Blutwurz, Kamille, Käsepappel, Süßholz-
wurzel, Wasser und Alkohol.

Angewendet wird dieses Mittel insbesondere bei Scheidenpilz, der mit Juckreiz,
Schmerzen beim Harnlassen oder mit Ausfluss verbunden ist.

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Die flüssige Kräutermischung wird entweder pur auf die betroffene Stelle, auf eine
Binde oder einen Tampon gesprüht und als Einlage getragen. Wegen des Alkohols
empfehle ich die gereizte Haut mit Ringelblumencreme einzucremen. Auch Moor-
sitzbäder können in hartnäckigen Fällen hier schnelle Linderung verschaffen und das
Abheilen gut unterstützen.

Meistens kombiniere ich um das Immunsystem zu stärken, dazu noch das Moor zum
Trinken und die Kräutermischung zum Gurgeln. Diese Produkte geben eine zusätzliche
Unterstützung von innen heraus, da der Pilz auch in andere Bereiche wandern kann.

Und so kamen Tausende Menschen in den über beinahe 40 Jahren meiner Tätigkeit
zu mir, um einen letzten Versuch mit Kräutern und Heilmoor zu machen und um ihre
Gesundheit wiederzuerlangen. Aber ich glaube, es gibt noch viele die sagen, jetzt hat
mir so viele Jahre kein Medikament geholfen, wie sollen mir denn jetzt ein paar Kräu-
ter helfen. Diese sind die Ärmsten, denn sie stopfen sich weiterhin mit Medikamenten
voll und klammern sich daran, als hinge ihr ganzes Glück davon ab.

Was sie jetzt hier lesen können, sind sozusagen Dankschreiben von Menschen die sich
an mich gewendet haben, weil ihnen anderes nicht mehr geholfen hat. Das sind die-
jenigen, die mir geschrieben haben, dass ich ihren Bericht veröffentlichen soll, damit
auch andere Menschen erfahren, wie gut Heilmoor und Kräuter helfen können und
damit noch möglichst vielen anderen Kranken geholfen werden kann. Viele dieser
Schreiben sind so lang, dass ich sie nur in verkürzter Form wiedergeben kann.

Da schreibt zum Beispiel eine Frau H.: „Sehr geehrter Herr Fink, schicken Sie mir
wieder Ihre Kräutermischung zum Gurgeln, die Moor-und Kräuter Salbe und eine
Kanne Moor für meine Tiere. Wer einmal Ihr Kunde ist, bleibt es für immer.“

Frau K. aus Wien schreibt: „Lieber Herr Fink! Danke für die letzte Lieferung der
Kräutermischung zum Gurgeln und schicken Sie mir gleich noch eine Flasche. Ich bin
ja so zufrieden damit.“

Herr O. aus Oberösterreich: „Sie haben mir vor ein paar Jahren Ihre Kräutermischung
zum Gurgeln geschickt. Meine Frau hatte eine furchtbare Nagelbettentzündung, sämt-
liche Fingernägel waren entzündet und vereitert. Der Arzt sagte, man müsse sämtliche
Fingernägel ausziehen. Aber mit Ihrer Kräutermischung waren ihre Fingernägel nach
zwei Wochen wie durch ein Wunder wieder geheilt. Was würde wohl die Schulmedizin
dazu sagen? Das wäre wahrscheinlich auch so wieder gut geworden.“

Frau H. aus dem Land Salzburg schreibt: „Ich möchte Ihnen mitteilen, dass meinem
Mann Ihr Prostatatee schon sehr geholfen hat. Früher hat er in der Nacht immer zehn
bis zwölf mal aufstehen müssen und fast keinen Urin lassen können. Jetzt braucht er
nur noch zweimal aufstehen und der Urin läuft normal. Er wollte zuerst keinen Tee
trinken. Er sagte: das muss auch so wieder gut werden, aber es wurde immer schlim-
mer. Jetzt ist er glücklich, dass er sich doch von mir hat dazu überreden lassen, diesen
Tee zu trinken. Mein Mann ist 71 Jahre alt. Ich bitte Sie, mir noch eine Packung zu
schicken damit er ja keinen Rückfall mehr bekommt.“
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Frau K. schreibt: „Ich habe seit sechs Jahren Bronchialasthma, war schon öfters auf
Kur, habe unzählige Medikamente geschluckt und Spritzen bekommen. Es geht mir
zeitweise ganz schlecht, besonders wenn ich mich etwas verkühle. In der Nacht habe
ich starke Anfälle. Ich habe wenig Appetit und oft starke Blähungen. Ich habe von ei-
ner Bekannten erfahren, dass ihre Mutter mit ihren Präparaten fast ganz geheilt wurde.
Ich möchte Sie herzlich bitten, mir auch diese Präparate zu schicken.“

Eine Frau aus dem Salzburger Land: „Sehr geehrter Herr Fink! Meine Mutter Frau P.,
hat für mich Anfang April bei Ihnen bestellt. Mutter hat mir schon ein paar Mal vorge-
schlagen, ich solle gegen meine chronische Eierstockentzündung Kräuter versuchen.
Aber ich wollte nicht, weil ich diese Mittel nicht kannte. Wie schon erwähnt, hatte
ich dieses Leiden schon lange und durch dieses dauernde Medikamenten schlucken
war ich auch nervlich schon total fertig. Nachdem aber meine Mutter nun diese Mittel
von Ihnen bestellt hatte, nahm ich sie dann auch. Die Entzündung ist schon fast weg,
obwohl ich mit der Kur noch gar nicht fertig bin und auch meine Nerven bessern sich
schon wesentlich und ich kann auch schon wieder herrlich schlafen. Nun hat sich auch
beim Durchleuchten herausgestellt, dass meine Galle nicht in Ordnungist. Ich möchte
Sie bitten, mir auch gegen dieses Übel etwas zu schicken, denn ich bin überzeugt, dass
Sie mir auch hier helfen können.“ Ein herzliches Dankeschön. Ihre A. P.

Ein nettes Erlebnis hatte ich mit einem sehr guten Freund. Wir hatten uns einige Jahre
nicht mehr gesehen. Er hatte sich aus ganz kleinen Verhältnissen zum Fabrikbesitzer
emporgearbeitet und wir waren beide nicht mehr in Salzburg. Eines schönen Tages
trafen wir uns wieder. Er hatte inzwischen seinen Betrieb verpachtet und war in den
Ruhestand gegangen. Wir erzählten uns, was wir in der Zwischenzeit so erlebt hatten.
Er konnte es gar nicht fassen, dass ich mich so in diese Materie mit den Heilkräutern
und dem Heilmoor verbissen hatte und auch einen Betrieb damit gegründet hatte. Er
sagte mir, für ihn sei das ein spanisches Dorf, wie man so sagt. Das müsse man ihm
schon hundertprozentig beweisen. Ich habe etwas, sagte er, gegen das ich eines deiner
Mittel ausprobieren möchte. Gut sagte ich, versuch es, schaden kann es ja nie. Nun
gut, sagte er, gib mir deine wie du sagst, so vielseitig anwendbare Moorsalbe. Wenn sie
mir hilft, glaube ich bedingungslos an deine Moor-und Kräuterheilkunde. Nach vier-
zehn Tagen trafen wir uns wieder. Da sagte er zu mir, wie es jetzt aussieht, werde ich in
Zukunft an deine Sachen glauben müssen. Als wir uns nach weiteren vierzehn Tagen
wieder trafen, war er endgültig von der Wirksamkeit der Salbe überzeugt. „Deine Sal-
be hat mir wirklich geholfen“. Er hatte mir gleich am Anfang der Behandlung gesagt,
dass ich wahrscheinlich noch nie einen solchen Fall gehabt habe, was mir doch eher
unwahrscheinlich erschien. Aber er hatte tatsächlich recht damit, denn er erzählte mir,
dass er auf dem Kopf ein Ekzem gehabt habe, das schon einige Jahre jeder Behandlung
widerstanden habe. Jetzt sei das völlig abgeheilt.

Dazu möchte ich noch betonen, dass es sich dabei um ein Ekzem gehandelt hatte, das
durch einen Höhensonnenbrand entstanden war. Er hatte nämlich auf dem Kopf schon
ziemlich wenig Haare und die Kopfhaut war dadurch sehr empfindlich. Dass so ein
Ekzem natürlich auch bösartig werden kann, ist nur eine Frage der Zeit.

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Während ich hier an diesem Buch schreibe, ist mir selbst folgendes passiert. Ich be-
kam aus heiterem Himmel am linken Unterarm ein Ekzem mit zirka sieben Zentime-
ter Durchmesser, das fürchterlich juckte. Ich behandelte aber dieses nun nicht mit der
Moor-und Kräuter-Salbe sondern vorerst nur mit der Kräutermischung zum Gurgeln.
Nach zwei Tagen war es weg. Nach dem ersten Mal betupfen mit der Gurgelmischung
war der Juckreiz sofort weg. Nach einiger Zeit kam er wieder und ich machte wieder das-
selbe. Nach kurzer Zeit war dieses Ekzem weg und ist seither nicht wieder aufgetaucht.

Einmal kam sogar eine Apothekerin zu mir und klagte, dass ihre Medikamente gegen
ihre Eierstockentzündung nicht mehr helfen. So etwas kommt zwar selten vor, weil
sich solche Menschen selten zu erkennen geben, wenn sie zu einem Naturheiler gehen.
Aber scheinbar hatte die Frau Vertrauen in die Naturheilkunde. Ich gab ihr also das
Moor zum Trinken, meine Kräutermischung für die Nieren und den Tee für Nieren
und Blase. Nach vier Wochen rief sie mich an. Sie bedankte sich sehr herzlich für die
rasche Hilfe, und wenn sie wieder etwas braucht, will sie wieder kommen.

Da schreibt mir eine Frau aus Amstetten (NÖ): „Sehr geehrter Herr Fink! Ich teile
Ihnen mit Freuden mit, meine Tochter war beim Arzt zur Blut-und Harnuntersuchung.
Er stellte fest, Blut und Harn seien schon viel besser. Er hatte große Freude, denn er
glaubte seine Tabletten hätten ihr so gut geholfen. Dabei hat sie überhaupt keine Tab-
letten genommen sondern nur ihre Kräutermischung.“

So kommen bei Medikamenten oft ganz falsche Ergebnisse heraus, und auch der Arzt
wird verunsichert, da er ja nicht weiß, dass etwas ganz anderes geholfen hat als sein
Medikament. Wenn dieser Arzt der nächsten Frau mit den gleichen Beschwerden die
selben Tabletten gibt und sie hat keinen Erfolg, dann wird er sich wundern, warum
diese Tabletten diesmal nicht helfen. Also sagen Sie Ihrem Arzt besser, wenn Sie Na-
turheilmittel mit Medikamenten gemeinsam nehmen.

Frau Q. aus dem Salzburger Land: Schicken Sie mir wieder die Kräutermischungen,
die ich von Ihnen hatte. Ich fühle mich schon wesentlich besser. Es wird mir nicht
mehr so leicht schwindlig, wenn ich in die Höhe schaue, auch habe ich nicht mehr so
starke Wallungen. Die Blähungen sind fast zur Gänze weg. Nur ab und zu, wenn ich
Kartoffeln esse, spüre ich es wieder.“

Johanna St. aus der Steiermark: „Ich möchte Ihnen herzlich danken für die Kräutermi-
schungen. Die Wirkung der Kräutermischung zum Gurgeln ist wirklich sehr rasch zu
sehen. Auch die Mischung für den Magen ist wunderbar. Mit der Bronchialkur habe
ich erst begonnen, aber die Wirkung Ihrer Kräutermischungen ist so großartig, dass
ich mich vertrauensvoll auch für liebe Bekannte an Sie wenden möchte. Jetzt weiß ich,
dass ich auch ohne ins Spital gehen zu müssen eine erfolgreiche Kur machen kann.“

Frau G. aus Niederösterreich: „Ich bin mit Ihrer Kräutermischung sehr zufrieden. Wo
ich vorher so mit Herzschwäche zu tun hatte, spüre ich jetzt nichts mehr. Ich habe
mich mit Ihrer Salbe auch in der Herzgegend eingeschmiert. Ich bin jetzt schon viel
kräftiger, die Füße werden wieder dünn über Nacht. Auch der Urin geht wieder gut ab.
Sechs verschiedene Medikamente habe ich vom Arzt verordnet bekommen. Dabei hät-

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ten mich die Nebenwirkungen beinahe umgebracht. Erst jetzt komme ich darauf, wo
es überall gefehlt hat. Schicken Sie mir bitte wieder etwas, denn ich möchte noch nicht
aufhören mit Ihren Kräutermischungen. Am Herz hab ich keine Beschwerden mehr,
bei den Hüften ist auch fast alles weg. Auch meine Kreuzschmerzen sind weg. Ich
muss Ihre Kräutermischungen über den grünen Klee loben, weil sie mir so gut tun.“

Da sieht man wieder, dass sogar Menschen, wie diese alte Frau aus einer so abge-
legenen ländlichen Gegend, auch nicht mehr alles glauben, was ihnen die Werbung
verspricht. Manches getraue ich mir gar nicht in diesem Buch wiederzugeben, was
mir viele Menschen in ihren Briefen schreiben oder erzählen. Denn wenn ich auch oft
kritisiere, so weiß ich auch, dass der Großteil der Ärzte sich wirklich große Mühe gibt,
den kranken Menschen zu helfen so gut es geht.

Frau M. aus Kärnten: „Sehr geehrter Herr Fink! Ich muss mich heute wieder an Sie
wenden wegen meiner Mutter. Wir hatten ja voriges Jahr schon dreimal die Moor-
mischung zum Trinken von Ihnen und hatten damit einen sehr guten Erfolg. Meine
Mutter hatte damals arge Kreislaufstörungen, aber durch Ihre Mittel ist alles wieder
gut geworden. Nun hat meine Mutter wieder einige Beschwerden und so wenden wir
uns wieder vertrauensvoll an Sie. Die Füße sind geschwollen, es geht wenig Wasser
ab. Sie hat auch eine hartnäckige Stuhlverstopfung. Der Arzt sagt, Mutter hat auch zu
wenig Kalk in den Knochen, darum sei sie so schwach in den Knien. Unserer Mutter
ist es halt wieder ein Herzenswunsch, Hilfe von Ihnen zu bekommen. Sie möchte
Ihnen nochmals herzlich danken. Wir haben Sie, lieber Herr Fink und Ihre Kräutermi-
schungen auch schon an viele andere Leidende weiter empfohlen.“

Ein Herr F. aus Innsbruck, der sehr genau wissen wollte, was an meinen Kräutermi-
schungen dran sei, schreibt folgendes: „Die Kur von Ihnen ist nun beendet. Ich habe
genau nach Ihrer Anleitung vom 24. Oktober bis Mitte Februar eingenommen und bin
nun in der Lage über meinen Erfolg zu berichten. Meiner Beurteilung nach bin ich mit
dem Magen in Ordnung. Ich fühle mich sauwohl, habe Appetit, schlafe gut und bin
schmerzfrei. Die lästigen Blähungen in Magen und Darm sind verschwunden. Auch
meiner Frau hat Ihre Kur sehr gut getan. Sie fühlt sich sehr wohl. Damit kann ich zu-
sammenfassend sagen, dass wir sehr zufrieden sind und Ihnen herzlich danken für Ihre
Hilfe. Entschuldigen Sie, dass ich so lange keine Nachricht gab. Dies geschah deshalb,
weil ich bis Ende Januar das Gefühl hatte, dass es immer noch nicht richtig klappt.
Aber seither spüre ich praktisch überhaupt nichts mehr. Die Moorsalbe hat meiner
Prostata auch sehr gut getan. Dafürnochmals herzlichen Dank. Ihre Kur hat mich in der
Überzeugung gestärkt, dass natürliche Mittel auch zum Erfolg führen.“

Wie man aus diesem Bericht ersehen kann, dauert es manchmal auch ein bisschen
länger bis sich der Erfolg einstellt. Darum darf man nicht immer gleich die Flinte ins
Korn werfen. Am Ende wird die Geduld belohnt, die Krankheiten sind ja auch nicht an
einem Tag entstanden, also dranbleiben und nicht aufgeben.

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Aber nicht nur Menschen konnte ich helfen wie Sie gleich lesen werden, sondern
auch unzähligen Tieren aller Rassen und Größen. Wie ich damals die kranken Kälber
geheilt habe, habe ich ja bereits beschrieben. Aber das war ja nur der Anfang. Ich habe
mich dann auch mit dem Moor für die Tiere befasst, und da machte ich immer wieder
neue wertvolle Entdeckungen.

Bei den Tieren brauchte ich bei weitem nicht so viele verschiedene Moor- und Kräu-
termischungen wie bei den Menschen. Ich machte aus dem Heilmoor eine Moormi-
schung für Tiere. Dieses wurde Kühen, Schafen, Pferden, Schweinen und vielen ande-
ren Tieren ins Futter gemischt, wenn sie nicht trächtig wurden, oder eben vom Tierarzt
auch nichts mehr half. Das Moor für Tiere half immer noch -außer es lag ein schwerer
organischer Fehler vor, wie etwa verwucherte Eierstöcke, zugewachsene Eileiter usw.
Manche Bauern hatten sehr teure Zuchthengste, Zuchtstiere oder Eber. Auch bei sol-
chen Tieren kam es manchmal vor, dass sie unfruchtbar wurden. Viele mussten diese
Tiere um billiges Geld an die Metzger verkaufen, weil sie nicht wussten und viel-
leicht auch nicht glaubten, dass ich auch solche Tiere von deren Beschwerden befreien
konnte. Diejenigen Bauern, die zu mir kamen und ihren Tieren das Moor gaben, er-
sparten sich dadurch Tausende Euros. Wenn irgendwelche Tiere Euterprobleme haben,
braucht man ihnen nur das Moor für Tiere geben und das Euter mit einer Eutersalbe
einschmieren. Nach ein paar Tagen kann man die Milch wieder liefern. Nicht so bei
der Behandlung mit Antibiotika, wo acht Tage lang keine Milch geliefert werden darf.
Ich habe eben diese spezielle Kräutermischung zum Einreiben entwickelt, mit der man
den Tieren das Euter einschmieren kann, wenn man das Moor nicht gerne verwendet.

Bei Schweinen muss man sowieso das Moor für Tiere draufgeben, weil ja die Ferkel
trinken -und die sollen ja das Moor mit einsaugen beim Trinken.

Im Laufe der Jahre hatte ich viele Fälle, wo Tiere an schwerem Rheumatismus er-
krankt waren, und fast nicht mehr stehen konnten. Nicht nur Kühen, sondern auch
Schweinen und Hunden konnte ich mit der Einreibe-Kräutermischung helfen, da geht
es sogar viel leichter wie beim Menschen.

Aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten, bei denen man dieses Moor für Tiere mit
Erfolg anwenden kann. Wenn man zum Beispiel merkt, dass ein Tier keinen Appetit
hat, ganz gleich ob Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen, Hühner oder Vögel
bis hin zur Biene, das gilt praktisch für jedes Tier, gibt man den Tieren ja nach Größe
dieses Moor für Tiere. Man wird sehen, nach kurzer Zeit kommt die Fresslust wieder.

Ich habe selbst einmal einen Versuch mit Masthühnern gemacht. Einer Partie habe ich
über die ganze Mastperiode hinweg das Moor gegeben, der anderen Gruppe keines.
Man konnte deutlich sehen, dass die Gruppe, die das Moor für Tiere bekam, mit dem
Wachstum deutlich vorne lag bei gleichem Futterverbrauch. Auch der Gewichtsun-
terschied war bei der Gruppe, die das Moor für Tiere bekam, deutlich geringer. Beim
Endgewicht war bei den zwei Gruppen ein deutlicher Gewichtsunterschied von zehn
Prozent. Ich habe das einige Mal wiederholt um sicher zu sein, dass das auch stimmt.
Wie kommt dieser Unterschied zustande? Die Wirkstoffe, die in diesem Moor enthal-
ten sind, bewirken, dass das aufgenommene Futter besser ausgewertet wird, also ein
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besserer Stoffwechselumsatz zustande kommt. Durch die natürlichen Heilstoffe, die
in diesem Moor enthalten sind, schützt es die Tiere vor Krankheiten und es wird das
Wachstum in keiner Weise behindert. Das gilt nicht nur für Masttiere aller Art, sondern
natürlich auch für alle Nutztiere.
Ich kann mich an einen Fall bei einem Bauern erinnern. Die Bäuerin rief mich an
und berichtete mir, die Legeleistung ihrer Hühner sei ganz plötzlich ohne irgendeinen
ersichtlichen Grund um dreißig Prozent zurückgegangen. Ich hatte damals gerade in
dieser Gegend zu tun und habe mir das gleich angesehen. Ich merkte sofort, dass ir-
gendetwas nicht in Ordnung war mit den Tieren. Ich sah mir das Futter an und hatte
auch schon den Grund entdeckt, das Futter war schlecht. Ich gab ihr gleich das Moor
für Tiere für die Hühner und nach vierzehn Tagen legten die Tiere wieder wie vorher.
Ich war mit den Bauersleuten gut bekannt, denn ein Jahr vorher war bei diesem Bau-
ern ganz was Tolles passiert, wie es nur ganz selten vorkommt. Der Bauer fütterte
seinen Kühen immer Mineralstofffutter zu, um eine noch höhere Milchleistung zu
erhalten. Eines Tages kaufte er wieder eine Partie des Mineralstofffutters nach. Er
gab den Kühen und dem Jungvieh am selben Tag noch die gewöhnliche Ration. In
der Nacht wurde er durch plötzlichen Lärm im Stall munter. Er ging hinunter und sah
die Bescherung. Einige Kühe wälzten sich am Boden, die anderen waren aufgebläht.
Was war geschehen? Er holte den Tierarzt aus dem Bett, aber dieser stand auch vor
einem Rätsel. Er konnte auch nichts anderes machen als den Tieren Spritzen geben.
Als ihm der Bauer dann erzählte, dass er eine neue Sendung Mineralstofffutter bekom-
men hatte und den Tieren am Abend noch davon gegeben hatte, kam dem Tierarzt ein
fürchterlicher Verdacht. Das konnte nur an diesem Mineralstofffutter liegen. Die Tiere
bekamen dann noch einen fürchterlichen Durchfall.
Er nahm auch gleich eine Probe davon mit, um es untersuchen zu lassen. Da das Mi-
neralstofffutter mit Sicherheit vergiftet war, musste der Bauer damit rechnen, dass ihm
dreißig Kühe und einige Stück Jungvieh verenden würden was für ihn einen ungeheu-
ren wirtschaftlichen Schaden bedeutet hätte.
Da erinnerte er sich, dass ich ihm ein paar Jahre vorher schon eine Partie Kälber vor
dem Verenden gerettet hatte, sie wären sonst an Kälberruhr eingegangen. Er rief mich
in der Früh sofort an und erzählte mir was ihm passiert ist. Er bat mich, sofort zu
kommen und das Moor für Tiere und die von mir entwickelte Kälber-Kräutermischung
mitzubringen. Vielleicht könnte man damit doch noch helfen. Ich fuhr auch gleich los
und brachte ihm die benötigten Mittel mit, die den Tieren gleich in entsprechender
Dosis verabreicht wurden. Es war damals Herbst und das Gras war in der Früh schon
kalt. Daher empfahl ich dem Bauern, die Kühe ja
nicht ins Freie zu lassen oder ihnen Gras zu geben,
was er mir auch versprach.

Nächsten Vormittag als ich wieder hinkam um


nachzusehen was los sei, ging ich gleich in den
Stall. Ich bekam einen leichten Schock. Der Stall
war leer, weit und breit weder eine Kuh oder ein
Jungtier zu sehen. War nun doch alles umsonst ge-
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wesen? Ich ging durch den Stall und auf der anderen Seite hinaus. Ich traute meinen
Augen nicht, das ganze Vieh stand auf der Weide.

Als ich den Bauern fragte, wie so etwas denn möglich sei, sagte er mir: „Was hätte ich
tun sollen, die Viecher fraßen mir kein Heu. Sie haben einen derartigen Wirbel aufge-
führt, dass ich es mit der Angst zu tun bekam. Nachdem keines der Tiere mehr Durch-
fall hatte, hab ich sie auf die Wiese gelassen“. Es war dann auch alles in Ordnung. Das
Untersuchungsergebnis dieses Mineralstofffutters war niederschmetternd. Es war so
viel Arsen in diesem Mineralstofffutter, dass man die Kühe eines ganzen Dorfes damit
hätte umbringen können.

Einmal traf ich eine Kalbin mit einem Ekzem am ganzen Körper, das sehr schwer
wegzubringen war. Durch die Behandlung mit meinen Moor- und Kräutermischungen
war das Ekzem nach kurzer Zeit abgeheilt.

Ich habe bei einem Bauern ein Kätzchen als eine Handvoll Elend gefunden, struppig, ver-
laust und mit einen Durchfall, dass nur noch eine wässerige Flüssigkeit weggegangen ist.

Ich hab dieses Viecherl dann mitgenommen


und habe ihm sofort Moor für Tiere ins Futter
gegeben und man kann es kaum glauben, mit
welchem Appetit es dieses Moor gefressen hat.

Nach kaum einem halben Jahr hatte diese


Katze über 4 kg und war wunderschön. Das
komische daran war, wenn sie irgendetwas
hatte, dann hat es nur noch Futter angenom-
men, wenn man Moor für Tiere dazugab.

Das sind alles sehr extreme Fälle, die ich hier schildere und fast alle sind in meiner Nähe
passiert. Somit hatte ich die Möglichkeit, das ganze Geschehen selbst zu verfolgen.

Eines schönen Tages kam auch wieder ein Bauer zu mir. Er erzählte mir, dass acht
seiner Kühe Gebärmutterentzündung hätten die der Tierarzt schon acht Tage lang be-
handle, aber keine Besserung zu bemerken sei. Er fragte mich, ob ich ihm nicht etwas
geben könnte. Überdies sei diese Krankheit auch noch ansteckend. Ich gab ihm das
Moor und mischte ihm dann auch noch eine spezielle Kräutermischung, mit der er bei
den Tieren Scheidenspülungen machen musste. Und siehe da, nach fünf Tagen waren
die Tiere wieder gesund.

M anche speziellen Kräutermischungen machte ich so zwischendurch nur für ein-


zelne ganz spezielle Fälle. Diese bleiben aber meine kleinen Geheimnisse und kennt
keiner ausser meinen Söhnen.

Da die Anzahl der Pferdebesitzer in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland


immer mehr zunimmt, wurden in den letzten 15 Jahren immer mehr Anfragen bezüg-
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lich Pferdekrankheiten an mich herangetragen. Der Freizeitsport mit Reiten nimmt
immer größeren Umfang an. Die Pferdebesitzer sind zum größten Teil Laien und kom-
men nach einiger Zeit erst dahinter, wie viele Pferdekrankheiten es eigentlich gibt, die
teilweise auch auf andere Tiere zutreffen. Besonders im Huf und Fesselbereich sind
Pferde besonders empfindlich. Man glaubt es kaum was es da alles gibt. Natürlich wird
man den Tierarzt aufsuchen. Überhaupt in besonderen Fällen, wie bei ansteckenden
Krankheiten, sowie Augenkrankheiten oder Entfernung von Fremdkörpern usw. Wie
ich im Laufe der letzten Jahre erfreut feststellen konnte, suchen immer mehr Men-
schen auf natürlichem Wege mit Heilkräutern und Heilmoor für sich selbst und Ihre
Tiere die verlorene Gesundheit wieder zu erlangen.

Im vergangenen Jahr habe ich meine in den letzten 40 Jahren gemachten Tiererfahrun-
gen zu Papier gebracht. Alleine über 30 Seiten von Pferdekrankheiten liegen nun vor
mir und werden schon bald in meinem neuen Buch „Natürlich vorsorgen und heilen
mit Heilmoor und Kräutern“ erscheinen.

Einige meiner Tiererfahrungen möchte ich aber hier niederschreiben die man mit Heil-
moor und Heilkräutern sehr schnell und effizient behandeln kann. Ich habe auch Mel-
dungen von Tierbesitzern, die mir schreiben, dass trotz erfolgloser medikamentöser
Behandlung meine Kräuter-und Moormischungen noch geholfen haben.
Nun zurück zu einigen Pferdekrankheiten:
Bissverletzungen, Ekzeme, Glatzflechte,
Abszess, Ballentritte, Beugesehnenentzün-
dung, Bluterguss, Durchfall, Strahlfäule,
Fohlenlähmen, Mauke, Fußrände, Gelenks-
entzündung, Mauke, Kolik, Gleichbeinent-
zündung, Hornspalt, Hufrollenentzündung,
Piephacke, Satteldruck, Sommerekzem,
Spat, Insektenstiche, Dessellarven, Gelenk
und Sehnenzerrung, Sehnenriss geputsch-
te Hufsohle, Hasenhacke, Hufbeinent-
zündung, Hufgeschwür, Kreuzverschlag,
Pododermatitis purnleuta (eitrige Huflederhautenzündung), Überfressen -Magenüber-
ladung (einen halben Ltr. der öligen Kräutermischung eingeben), Arthritis -Rheuma
wenig Erfolg mit medikamentöser Behandlung, Nageltritt -Vernageln hervorgerufen
durch eintreten spitzer Gegenstände in den Huf oder Vernageln beim Beschlagen. Alle
diese Pferdekrankheiten sind überdurchschnittlich gut mit Moor und Kräutermischun-
gen zu behandeln.

Ebenso gute Erfahrungen habe ich aber auch mit meinen Moor-und Kräutermischun-
gen bei Kleintieren aller Art, Karnickel, Haustiere, Meerschweinchen, Katzen, kleinen
und großen Hunden, Vögeln, Bienen usw. gehabt.

Im Jahr 2004 rief mich ein verzweifelter Jäger aus Niederösterreich an und berichtete
mir, seinem Dackel sind an beiden Ohren die Haare ausgegangen. Was ist schon ein

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Dackel mit nackten Ohren, man kann sich nicht mehr mit ihm sehen lassen. Aber wir
hatten Glück, ich schickte ihm das Tiermoor und ein Mittel mit dem er den Dackel die
Ohren behandelte und siehe da, die Haare begannen wieder zu sprießen. Nach kur-
zer Zeit hatte der Dackel seine Haare wieder -Hund gerettet- Jäger glücklich! Hierzu
möchte ich noch betonen, dass der Jäger mir versicherte, dass sein Dackel auf keine
medikamentöse Behandlung angesprochen hatte. Man sollte also nie aufgeben, so lan-
ge auch nur noch die kleinste Hoffnung besteht.

Da alle in der Wohnung gehaltenen Tiere nicht mehr „natürlich“ gefüttert werden kön-
nen, treten früher oder später Verdauungsstörungen auf, die auch mit zu wenig Auslauf
in Zusammenhang stehen. Dadurch können auch Kreislaufprobleme und psychische
Störungen hinzukommen. Denn auch Tiere haben eine Psyche. Da hilft das beste Fut-
ter und das schönste Mascherl nicht, wenn Frauchen oder Herrchen Stunden oder den
ganzen Tag nicht nach Hause kommen. Vielleicht strahlt der Rundfunk noch einmal
ein Unterhaltungsprogramm für allein gelassene Tiere aus. Aber ich bin immer be-
müht, den armen Kreaturen so gut wie möglich zu helfen.

Noch ein typischer Fall, der ganz in meiner Nähe passiert ist: Da kam ein Bauer zu
mir und erzählte mir, dass eine Kuh an Milchfieber erkrankt sei und ihm der Tierarzt
diesmal nicht mehr helfen könne. Wenn ich ihm auch nicht helfen könne, müsse er mor-
gen die Kuh schlachten lassen und in die Freibank geben. Ich fuhr gleich mit ihm, sah
mir die Kuh an und gab ihm die entsprechenden Kräuter und das Moor. Nächsten Tag
in der Früh rief der Bauer an und berichtete mir, dass die Kuh schon wieder zu fressen
anfängt. Nun haben wir gewonnen, sagte ich zu ihm. Die Kuh war in kurzer Zeit wie-
der gesund. Wieder war es mir gelungen zu zeigen, dass man mit ganz einfachen Mi-
schungen aus Kräutern und Moor oftmals noch helfen kann, wenn alles andere versagt.

Ein anderes Mal kam eine Frau zu mir und erzählte mir, dass sie drei Kühe habe von
denen zwei immer große Schwierigkeiten beim Kalben haben. Ob ich nicht etwas hät-
te, um diesen Tieren das Kalben zu erleichtern. Es mussten immer drei bis vier starke
Männer kommen, um das Kalb herauszuziehen.

Nun stand ich wieder vor einem neuen Problem. Was sollte ich tun? Auf alle Fälle,
sagte ich, versuchen wir das Moor für Tiere. Ich gab ihr die entsprechende Menge mit,
mit dem Auftrag, dass sie es bis zum Kalben der Kuh geben müsse, das waren drei
Wochen. Ich war mir nicht sicher ob es helfen würde, was ich ihr auch sagte. Schaden
konnte es auf keinen Fall und das war wichtig, es war ja kein Medikament.

Eines schönen Tages läutete das Telefon. Es meldete sich die Besitzerin der Kühe, die
immer die Schwierigkeiten beim Kalben hatten. Sie berichtete mir, die Kuh habe ge-
kalbt und zwar ganz allein. Als sie in der Früh in den Stall kam, kam ihr das Kalb schon
entgegen. Natürlich holte sie sich sofort wieder das Moor für Tiere für die anderen
zwei Kühe. Dabei trat der gleiche Erfolg ein. Natürlich kann man bei drei Kühen noch
nichts Entscheidendes sagen. Aber es gab ja genug Kühe bei denen auch immer wieder
diese Schwierigkeiten auftraten. Und es dauerte dann auch gar nicht lange bis ich den
Beweis hatte, dass das Moor für Tiere tatsächlich bei diesen Schwierigkeiten half.
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Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Kühe, bei denen das Moor für Tiere vor dem Kal-
ben angewendet wird, damit sie leichter kalben, haben auch keine Schwierigkeiten mit
der Nachgeburt. Diese geht sofort ab, was sonst nicht immer selbstverständlich ist. Oft
muss die Nachgeburt vom Tierarzt herausgenommen werden und manchmal werden
solche Tiere bei denen die Nachgeburt nicht weggeht auch unfruchtbar.

Und noch etwas kommt dazu, was das Moor für Tiere so wertvoll macht. Gibt man den
Kühen nach dem Kalben das Moor für Tiere noch drei Wochen weiter, bekommen die
Tiere keine Zysten und sie werden gleich nach dem erstenmal belegen wieder trächtig.
Und das ist wohl ein ganz großer Vorteil, der nicht übersehen werden darf.

Ein Herr aus dem Burgenland gibt mir folgendes bekannt. Er schreibt: „Mit Ihrem
Moor für Tiere war ich sehr zufrieden. Bei den Kälbchen war der Durchfall gleich
weg und bei den kleinen Ferkeln half das Moor auch sehr gut. Meine Tante leidet seit
Jahren an offenen Krampfadern. Die Wunde am Unterschenkel ist Handteller groß,
ärztliche Behandlung bringt nur eine Linderung. Wenn Sie gegen dieses Leiden etwas
haben, schicken Sie es uns möglichst bald.“

Noch eine Begebenheit, die sich am Anfang meiner Laufbahn als Naturheiler abspielte,
möchte ich Ihnen erzählen. Es kam ein Bauer zu mir und berichtete, dass er eine Kuh
mit Milchfieber und Lungenentzündung habe. Der Tierarzt hat, wie er mir sagte, schon
alles Mögliche versucht, aber es zeigte sich leider keine Besserung. Die Kuh stand
nicht mehr auf, und da es eine sehr gute Milchkuh war, wollte er alles versuchen, um
sie nicht Notschlachten zu müssen. In den nächsten zwölf Stunden, so sagte er, müsse
eine Besserung eintreten. Da ihm der Tierarzt keine Hoffnungen mehr machen könne,
möchte er noch meine Moormischung versuchen, von denen er schon einiges gehört
hatte. Ich fuhr auch gleich mit ihm und sah mir die Kuh an Ort und Stelle an. Ich gab
ihm dann das Moor für Tiere und noch ein paar andere spezielle Kräutermischungen,
sowie die Anweisung, wie er es machen müsse. Das war am Abend. Am nächsten Tag
in der Früh fuhr ich gleich wieder hin um nachzusehen was über Nacht passiert war.
Zu meiner Überraschung war die Kuh schon fast fieberfrei und sie fing sogar schon an,
ein bisschen Heu zu fressen. Von einer Notschlachtung dieser Kuh war natürlich keine
Rede mehr. Ich trug dem Bauern dann auf, das Moor für Tiere noch zirka drei bis vier
Wochen weiter zu geben, damit sich die Kuh schneller erhole. Es dauerte dann auch
gar nicht lange und die Kuh gab wieder genau soviel Milch wie vor ihrer Krankheit.

Der Bauer hat dann meine Moor-und Kräutermischungen sehr oft auch anderen Bau-
ern weiter empfohlen, wofür ich ihm auch sehr dankbar war. Aber was hatte dieser
Kuh nun geholfen? Das Moor für Tiere oder mein Wunsch, dass sie wieder gesund
würde? Oder hat gar die Kuh daran geglaubt, dass sie wieder gesund wird, wenn sie
das Moor frisst?

Aber immer wieder wurde ich mit neuen Problemen konfrontiert. Eines Tages kam der
Hühnerfarmbesitzer, für den ich früher gearbeitet hatte zu mir und erzählte mir, dass eine
ganze Partie sechs Wochen alter Junghühner, 1200 Stück, Kokcidiose bekommen hatte.
Das ist ein gefürchteter ansteckender Durchfall, den ich zur Genüge kannte. Aber dies-

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mal, so sagte er mir, sei es besonders stark. Es halfen keine Medikamente und eine ganze
Menge Tiere waren schon eingegangen. Es war zu befürchten, dass er alle Tiere vernich-
ten müsse. Ich gab ihm das Moor für Tiere, in das ich in diesem Fall noch etwas Kräuter
dazu mischte, um eine größere Wirkung zu erreichen. Auch in diesem Fall hatte ich mich
nicht getäuscht. Nach drei Wochen war keine Spur mehr von dieser Krankheit zu sehen.
Die Tiere waren wieder wunderschön. Ich hatte wieder einen Beweis mehr, was man
mit ganz einfachen Mitteln erreichen kann, auch wenn keine Medikamente mehr helfen.

Moor für Tiere


Moor ist schon seit Jahrtausenden als natürliches, kräftigendes Heilmittel bekannt.
Tiere die sich verletzten und sich instinktiv ins Moor legten um ihre Wunden zu heilen,
brachten den Menschen erst auf die Idee, dieses Moor auch für sich selbst zu nutzen.
Es gibt kaum ein natürliches Mittel, das man bei Tieren so universell einsetzen kann,
wie das Moor. Hergestellt wird dieses Moor auch aus dem von mir anfangs schon
beschriebenen Heilmoor.

Zusammenfassend möchte ich hier noch einmal meine Erfahrungen aufzeigen, wo


man Moor für Tiere mit größtem Erfolg verwenden kann. Leider glauben viele nicht,
dass man mit ein und demselben Mittel wie es das Heilmoor ist, bei fast jedem Tier
einen so großen Anwendungsbereich hat, aber es ist nun mal so. Wenn Kühe, Schwei-
ne oder sonst ein Tier nicht trächtig werden, wenn Stiere, Eber, Hengste nicht mehr
zeugungsfähig also impotent sind, auch dann gibt man das Moor für Tiere.
Bei schweren Durchfällen, Eiweißvergiftungen, schlechter Milchleistung, Verkühlun-
gen, Lungenentzündung, Fressunlust, wenn Tiere struppig aussehen und man weiß
nicht warum, bei Wachstumsstörungen, wenn Kühe Eutergeschwülste oder Milch-
fieber haben, dann gibt man ebenso das Moor für Tiere, wie auch Muttersauen, bei
Ferkelruß oder sonstigen Krankheiten bei Ferkeln. Kälber gibt man es nach schweren
Durchfällen und sie erholen sich wieder wunderbar. Zum Abgang der Nachgeburt,
wenn man das Moor 3 Wochen vor dem Gebären gibt, haben die Tiere eine schmerz-
armere Geburt und es gibt keine Schwierigkeiten.

Man kann es praktisch jedem Tier geben, von der Biene bis zum Elefanten. Und wo
ich es auch eingesetzt habe, immer hatte ich damit Erfolg, oft auch wenn der Tierarzt
nicht mehr helfen konnte.

Ein Moor für Tiere bietet gegenüber herkömmlichen meist künstlich erzeugten Subs-
tanzen sehr viele Vorteile und ist für jede Tiergattung geeignet:
✻ Keine Rückstände in tierischen Produkten, wie Milch, Butter, Käse, oder Fleisch
✻ hohe Wirtschaftlichkeit (weniger Tierarztkosten),
✻ völlig unbedenklich in der Anwendung, weil es sich um ein reines Naturprodukt handelt,
✻ keinerlei Nebenwirkungen bekannt,

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✻ ohne Probleme zu verabreichen, da es ins Trinkwasser oder ins Futter gemischt
werden kann,
✻ universell einsetzbar, von innen und außen,
✻ wird von den Tieren selbst auch gut angenommen,
✻ es ist einwandfrei bewiesen, dass Heilmoor wirklich eine alternative Behandlungs-
methode im veterinärmedizinischen Bereich darstellt, und dies auch von Ärzten und
Wissenschaftlern bestätigt wird.

Flüssige Kräuterauszug für Tiere bei Husten


Bei diesem Kräuterauszug mische ich Kamille, Lungenkraut, Isländisches Moos,
Quendel, Blutwurz, Zinnkraut, Spitzwegerich, Kümmel, Wacholder, Ehrenpreis, Gun-
delrebe, Käsepappel, Süßholzwurzel, Labkraut, Hohlzahnkraut, Ringelblume.
Damit habe ich sehr gute Erfahrungen bei Husten und Atemwegsproblemen gemacht.
Entweder pur eingeben oder in das Trinkwasser, bzw. unter das Futter mischen. Zu-
sätzlich unbedingt immer das Moor für die Tiere geben zum Kräftigen. Es kann bei
jedem Tier angewendet werden.

Trockenkräutermischung für Kälber


Diese Trockenkräutermischung habe ich als reines Spezialmittel gegen den anstecken-
den Kälberdurchfall gemischt. Wenn sonst überhaupt nichts mehr half, half dieser Tee
immer noch. Natürlich kann man es nicht nur bei den Kälbern anwenden, sondern bei je-
dem Tier das Durchfall hat. Man kann es auch verwenden, wenn Tiere Darmentzündun-
gen haben, in diesem Falle wird es aber gemeinsam mit dem Moor für Tiere gegeben.

Diese Trockenkräutermischung enthält getrocknetes Moor, Kamille, Blutwurz, An-


serine, Hirtentäschel, Schafgarbe, Brombeerblätter, welche man ins Futter mischen
kann. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht bei schweren Durchfällen. Zur
Nachbehandlung unbedingt auch das Moor für Tiere verwenden.

Tierölmischung für die Verdauung


Diese mische ich aus Kalmusöl, Anisöl, Fenchelöl, Kümmelöl und Sonnenblumenöl.

Das Öl zur Verdauung habe ich erfunden, weil es sehr oft vorkommt, dass Wieder-
käuer, wie Schafe und Rinder, sich am Grünfutter überfressen und plötzlich starke
Blähungen bekommen. Wenn nicht sofort ein schnell wirkendes Mittelzur Stelle ist,
können diese Tiere innerhalb kurzer Zeit eingehen. Dieses Öl zur Verdauung ist so
eine schnell wirkende Hilfe von Mutter Natur. Man sollte dieses Öl immer zu Hause
haben, wenn man Rinder oder Schafe hat, und wenn dann ab und zu irgendwelche
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Verdauungsstörungen, wie starke Blähungen und Verstopfungen vorkommen, sollte
man diesen Tieren zur Vor- und zur Nachsorge auch ungefähr 8 bis 14 Tage lang das
Moor für Tiere geben.

Kräutermischung zum Eincremen des Euters


Hier mische ich Arnikablüten, Fichtennadeln, Kamillenblüte, Rosskastanie, Ringel-
blume, Moor, Wacholderbeeren, Kalmuswurzel, Quendel, Käsepappel, Alkohol, Reis-
stärke, Sheabutter, Palmfett.

Mit dieser hochwertigen Kräutermischung zum Eincremen habe ich sehr gute Erfah-
rungen gemacht bei Euterentzündungen. Sofort wenn man merkt, dass ein Tier eine
Euterentzündung bekommt, schmiert man das Euter täglich 3mal mit dieser Salbe ein
und die Wirkung tritt verblüffend schnell ein. Überhaupt, wenn man dem betreffenden
Tier auch das Moor für Tiere gibt. Man kann diese Kräutermischung zum Eincremen
auch als Melkfett verwenden, da es überhaupt keine chemischen Substanzen enthält.
Es enthält auch kein Vaselin als Salbengrundlage, sondern nur rein biologisches Fett
aus der Sheabutter und Palmfett. Anders ist es bei Muttersauen, wenn diese eine Eu-
terentzündung bekommen, dann streicht man das Euter mit dem Moor für Tiere an, das
hat nämlich den Vorteil, dass es die Ferkel beim Trinken mit einsaugen, was für diese
sehr gesund ist.

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden


Sie vielleicht den Kopf schütteln und sagen,
das gibt es ja gar nicht, was hier alles geschrie-
ben steht, denn wozu hätten wir denn dann die
moderne Medizin und Hunderttausende Me-
dikamente wenn es mit der Natur so einfach
ginge?

Aber alles, was ich in diesem Buch geschrie-


ben habe, stimmt. Und ich kann es beweisen,
durch Tausende Dankschreiben von zufriede-
nen Kunden die ich zu Hause habe, die meine
Erfahrungen untermauern. Dennoch -weder
mit der Schulmedizin noch mit der Natur kann
man immer alles heilen. Es wäre zum Wohle
der Kranken vieles besser bestellt, wenn die
Schulmedizin und die Naturheiler verstärkt
zusammen arbeiten würden. Deswegen ist
Vorsorgen, das frühzeitige Handeln bei ersten
Anzeichen wichtig und kann viel Unheil ab-
wenden.

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Sehr oft wird behauptet, wenn ein Mensch von einem anderen Mittel gesund wird
als von Medikamenten, der Kranke sei deswegen von diesem Naturheilmittel gesund
geworden, weil er fest daran geglaubt habe. Natürlich ist die Chance größer gesund zu
werden, wenn man auch an das glaubt was man einnimmt oder tut. Positives Denken
ist sowieso in allen Lebenslagen von Vorteil.

Aber vielleicht gibt es auch so etwas ähnliches wie Suggestion. Dann müsste es wie-
derum eine Fernsuggestion geben, denn die meisten Menschen, die meine Moor-und
Kräutermischungen anwenden, kennen mich bis heute nicht persönlich. Sie haben mir
nämlich oft nur geschrieben oder am Telefon erzählt, was ihnen fehlt, und nachdem,
wie sie mir ihre Beschwerden schilderten, habe ich ihnen dann die dafür geeigneten
Moor-und Kräutermischungen gegeben. Nach den vielen Briefen, die sie mir einige
Zeit später schrieben, musste ich wohl oder übel glauben, dass ich ihnen gleich das
Richtige geschickt habe.

Wenn man viele Erfolge hat, dann spricht sich das sehr schnell herum. Und es fin-
det sich auch schnell eine Konkurrenz, die das nicht gerne sieht. Oft wird ein Grund
gesucht, um ein solches Übel aus dem Weg zu räumen. Mir haben damals viele Men-
schen, die hundertprozentig davon überzeugt waren, dass ihnen meine Heilmoor-und
Kräuterpräparate geholfen habe, gesagt, ich könne das ruhig veröffentlichen, was sie
mir geschrieben oder gesagt haben. Andere wiederum hatten Angst, ihr Hausarzt könn-
te das erfahren und ich habe das respektiert. Nur jene, die mir ausdrücklich erlaubt ha-
ben, ihren Erfolge zu veröffentlichen, habe ich beim Namen genannt, mit Adresse und
Telefonnummer. Damit hatte ich aber eine Gesetzesübertretung begangen. Ich hatte ja
keine Ahnung, dass man als Firma dem Wunsch eines Kunden in dieser Richtung nicht
Rechnung tragen darf und die sogenannten Laienurteile keine Aussagekraft haben.
Wenn aber ein Kunde an eine Zeitung über seine Krankheiten und deren Heilung ge-
schrieben hätte und diese Zeitung dann dieses Schreiben als Leserbrief veröffentlicht
hätte, wäre nichts passiert.

So aber hat mich eine österreichische Moorvertriebsfirma wegen Gesetzesübertretung


angezeigt und bekam vor Gericht natürlich auch Recht. Gesetz ist Gesetz, da hat Ge-
fühlsduselei keinen Platz. Es interessiert niemanden, ob man Einen oder Tausende von
ihren Leiden befreien konnte. Paragraph ist Paragraph, und nach der Moral der Ge-
schichte fragte niemand. Ob die Firma mich nur wegen der Verletzung eines Gesetzes
angezeigt hat? Oder haben da vielleicht noch andere Überlegungen mitgespielt? Wer
weiß das? Nun wird diese Firma keine Gelegenheit mehr haben, mich anzuzeigen,
da ich in Pension bin. Wahrscheinlich wird es aber nötig sein, ein weiteres Buch zu
schreiben, denn ich bin mir heute schon sicher, dass es einige gibt, die sich von mir
beleidigt fühlen. Und dann wird halt die Sache ein bisschen anders aussehen als jetzt.
Wenn sich hier so mancher angesprochen fühlt, dann ist das seine Sache. Ich schreibe
nichts, was ich nicht beweisen könnte.

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Wenn Sie nun das Büchlein lesen, werden Sie vielleicht sagen, ja wie soll ich denn
mit diesen paar Rezepten, die hier angeführt sind, gesund werden? Hier in diesem
Büchlein ist nun genau das Gegenteil der Fall, von dem was mir seinerzeit passiert
ist. Ich hatte ein ganzes Buch voller Kräuterrezepte vor mir und was ich auch versucht
habe, es hat mir keines von diesen Rezepten wirklich geholfen. Erst als ich mir dann
aus den im Buch abgebildeten und beschriebenen Kräutern eigene Mischungen her-
stellte, wurde ich wieder gesund.

Nach nun über beinahe 40 Jahren tagtäglicher Arbeit mit meinen Kräutern und dem
Moor weiß ich natürlich worauf es ankommt, welche Kräuter sich besonders gut er-
gänzen und welche sich gar nicht miteinander vertragen und wann und wie man Moor
dazu geben soll. Und weil wir alle ja verschieden sind, muß man um mit den Kräutern
auch wirklich wieder gesund zu werden, auch einiges dabei beachten. Da hat einer
wegen Durchblutungsstörungen einen zu hohen Blutdruck. Diese Person braucht ganz
andere Kräuter, als jemand, bei dem die Nieren nicht richtig funktionieren, und so der
hohe Blutdruck zustande kommt.

Sie können sich selbstverständlich auch verschiedene Kräuter in Ihrer Drogerie oder
Apotheke kaufen. Dabei will ich aber darauf hinweisen, dass die selbst hergestellten
Tees und Kräuterauszüge nicht die gleichen Wirkungen haben können, wie ich hier
geschildert habe. Der Grund dafür liegt nicht einfach darin, zu wissen, welche Kräuter
wofür gut sind, sondern auch im Wissen, welche Kräuter sich in ihren Wirkungen ver-
stärken oder gar behindern, und natürlich auch in meinem besonderen Herstellungs-
verfahren.

Präparate aus Heilmoor kann man sich nicht selber machen, weil man dazu ein spe-
zielles Heilmoor braucht, das nur aus den vom Gesundheitsministerium registrierten
Moorparzellen entnommen werden darf. Da ist das Gesetz in den letzten Jahren ja ganz
besonders streng geworden. Es muss ein Heilmoor sein, das auch geprüft wurde, ob
es genug der notwendigen Wirkstoffe, wie die Huminsäuren, enthält. Ich hatte damals
eben auch das Quentchen Glück wie schon oft in meinem Leben, hier wohl gleich von
Anfang an eines der besten Moore zu finden. Was mich nicht wundert, denn darin be-
finden sich eine große Menge natürlicher Stoffe von über 350 verschiedenen Kräutern
und Pflanzen. Diese besonders gute Moorqualität die ich für meine Moor- und Kräu-
termischungen verwende, haben mir moorkundige Fachleute schon mehrfach bestätigt.

Leider sind manche Menschen der Meinung weil ihnen Medikamente nicht mehr hel-
fen, hätte es erst gar keinen Sinn es mit den Gaben von Mutter Natur, dem Moor und
Kräutern zu versuchen. Dass das aber nicht stimmt, haben Sie in diesem Buch ja schon
öfter gelesen. Ich darf es seit nunmehr über beinahe 40 Jahren tagtäglich erleben aus
den zahlreichen Briefen die mich erreichen und in vielen Gesprächen die ich mit den
Menschen führe.

Nun bin ich 88 Jahre. Mein Lebenswerk habe ich schon vor einigen Jahren an meinen
ältesten Sohn übergeben. In zahlreichen Schulungen und Vorträgen habe ich in den
letzten Jahrzehnten meine Moor-und Heilkräutererfahrungen an viele Heilpraktiker,

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naturheilkundliche Therapeuten, Apotheker, Drogisten, Reformhäuser, und erfreu-
licherweise auch immer mehr Ärzte in Österreich und Deutschland, weitergegeben.
Diesen engagierten Menschen will ich an dieser Stelle von ganzem Herzen danken.
Denn sie alle tragen wesentlich dazu bei, dass die Naturheilkunde den ihr gebührenden
Stellenwert bewahrt und der Kranke die Chance erhält mit den so wertvollen Gaben
von Mutter Natur wieder zu gesunden.

Auch wenn ich schon lange in Pension bin, den Kräutern und dem Moor und ihren
beeindruckenden Wirkungen, widme ich mich heute noch täglich. Entwickelte ich den
Nerven-Magen-Tee, den Leber-Tee und eine Kräutermischung für Tiere.
In meiner Freizeit reise ich gerne, gehe in die Natur oder arbeite in meinem Kräutergarten.

Ihr Franz Fink


A-5102 Anthering bei Salzburg, Landstr. 14, im April 2009

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