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Marokko sagt Polisario sabotiert den politischen Prozess in Guergarat

In einer Erklärung an die MAP, nahm der ständige Vertreter des Königreiches
Marokko bei den Vereinten Nationen in New York, Botschafter Omar Hilale, mit
Befriedigung Kenntnis von der Reaktion vom UNO-Generalsekretär, Antonio
Guterres, am Samstag, den 06. Januar 2018, auf die jüngsten Provokationen der
„Polisario“ in Guergarat, in der marokkanischen Sahara, in dem er bekräftigte,
dass der Generalsekretär die tiefe Besorgnis des Königreiches Marokko in
Bezug auf Verstöße gegen die Militärabkomme und auf die Bedrohungen
gegenüber dem Waffenstillstand seitens der „Polisario“ teilt.

Der Botschafter Hilale sagte, dass Marokko Schritte auf allen Ebenen
unternommen hat, angefangen vom Auftreten der ersten Elemente der
„Polisario“ in der Pufferzone von Guergarat, am 3. Januar 2018, hinzufügend,
dass die Teilnehmer des Sahara Desert Challenge Rally blockiert wurden und
dazu gezwungen wurden, die Räumlichkeiten im Auftrag der MINURSO zu
verlassen.

Hilale warnte am Freitag, den 05. Januar 2018, die Mitglieder des
Sicherheitsrates, um sie auf die Schwere des Einsatzes neuer bewaffneter
Elemente der "Polisario" in Guergarat, vor den Drohungen der Letzteren, die
Passage am Montag, den 8. Januar 2018, des Africa Eco Race Rally zu
blockieren und nahm an, dass Polisario die Verantwortung in der Zone von
Guergarat zu übernehmen hat.

Der Botschafter von Marokko fügte hinzu, dass das Königreich energisch die
repetitiven Provokationen der „Polisario“ verurteilt, die die Militärabkommen
verletzt und den Waffenstillstand vor Ort sowie gefährlich die Sicherheit und die
Stabilität in der Region seit 1991 gefährdet. Diese unverantwortlichen Aktionen
der "Polisario" stellen eine Herausforderung für die internationale Gemeinschaft
und einen Affront gegenüber dem Generalsekretär und dem Sicherheitsrat dar.

Der Botschafter erklärte überdies, dass die Position des Generalsekretärs klar
und stark gegenüber der einstweiligen Verfügung zur „Polisario“ ist, um nicht zu
behindern, in irgendeiner Weise die Freiheit der Zivil- und Handelsbewegung
sowie deren feste und kategorische Ablehnung der Provokationen der "Polisario"
und ihre Hindernisse für die Freizügigkeit in der Pufferzone Guergarat zu
beeinträchtigen. Darüber hinaus ist die Botschaft des Generalsekretärs für Hilale
eine direkte und feste Botschaft an die "Polisario", dass "keine Maßnahmen
ergriffen werden sollten, die den Status quo in der Pufferzone verändern
würden". Infolgedessen ist die Anwesenheit der "Polisario" in Guergarat illegal,
weil sie die geltenden Abkommen verletzt und dazu neigt, den Status des
Gebiets zu ändern. Daher die Verpflichtung der "Polisario", unverzüglich und
bedingungslos zurückzutreten, um zum Status quo von Früherem
zurückzukehren.

Hilale warnte davor, dass die gegenwärtigen Manöver der "Polisario"


verzweifelt das gleiche Krisenszenario wie im vergangenen März und April
wiederherstellen wollten. Die "Polisario" zeigt also Amnesie, indem sie vergisst,
dass sie dazu gezwungen war, ihre bewaffneten Elemente zurückzuziehen,
nachdem sie eine Verurteilung des Sicherheitsrats und eine Vorladung von 15
Tagen gefordert bekommen hatte.

Der marokkanische Botschafter bedauere zutiefst, dass die Wiederholung dieses


Szenarios ein Beweis ist, dass „Polisario“ und Algerien, das sie finanziert und
sie mit Waffen ausstattet sowie die Pickups kauft, um die Straße in Guergarat
blockieren, nicht die Lehren des letzten bitteren Ausfalls im April nachvollzogen
haben.

Auf die Erklärung des Generalsekretärs bezüglich der Verbindung zwischen der
Polisario und der Notwendigkeit eines Umfelds, das für die Wiederaufnahme
des politischen Dialogs förderlich sei, antwortete Hilale, dass die Warnung von
Antonio Guterres sehr wichtig sei, weil sie sich dessen bewusst sei, dass ein
politischer Prozess nur möglich sei, wenn sich die anderen Parteien für
Provokation und Eskalation entscheiden. Das Königreich Marokko, wie auch
der Generalsekretär und die Mitglieder des Sicherheitsrates, sagen, dass die
Provokationen der "Polisario" den gegenwärtigen Köhlers Bemühungen, den
politischen Prozess wiederzubeleben, widersprechen, sagte Hilale.

Der marokkanische Botschafter warnte davor, dass es wiederholt zu Verstößen


gegen die Militärabkommen und den Waffenstillstand sowie zu den üblichen
Taktiken von Spannungen und Krisen vor Ort kommen könnte. Wie uns der
Generalsekretär heute Morgen daran erinnert, benötigt der politische Prozess
dringend ein Umfeld der Gelassenheit, der Ruhe und der Achtung der
eingegangenen Verpflichtungen.

Das Königreich hat seine Verpflichtungen seit der Krise des letzten Jahres
eingehalten und die Situation in der Pufferzone in Guergarat aufgebessert. Es
zeigt Zurückhaltung, wie der Generalsekretär es erwünscht. Allerdings hat seine
Geduld Grenzen, schloss Hilale damit ab.
Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com