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Spinalkanalstenose

Spondylarthrose (Arthrose der Wirbelgelenke)


Lumbalgie
Referred Pain

Verb. der Mobilität


Verb. Der Haltung/Gangbild
Vermittlungrückenfreundlicher ADLs
Verb der Ausdauer
Verb. Der Kraft der Rumpfmuskulatur / WS Stabi

Ziele/Maßnahmen periphere Parese


Ziele/Maßnahmen Prolaps/Protrusion

Checkliste
Palpation HWS
Neuro(Lase`que, Baguard)
Schober, Ott
Slump-Test
rythm. Stabi (in RL SL Stand)
Transfers
Mattentraining
Endgefühl
Facettenmobi
Traktion (global/spezifisch)
MCKanzie
Querdehnungen

Kombinierte Gelenk und Weichteilmobi


Schohnende Wiederherrstellung der WS-Beweglichkeit ( Abbau der Schohnhaltung)
Bewegungsüberprüfung der LWS
(Bewegungstests Spezigisch / Unspezifisch)
Muskelbefund

Behandlungsplan bei BS Prolaps/Protrusion LWS

Befund
konservativer BSV

soziale Anamnese: wichtig um zu sehen ob degenerative Processe der Bandscheiben durch


Faktoren im alltäglichen Leben begünstigt werden (langwierige Fehlbeanspruchung[meißt in Flex-
Haltung] falsche Bewegungsmuster, ungünstige Konstitution und Statik begünstigen Degeneration

Schmerzanamnese: WO ϟ? / aussthrahlende ϟ? / wohin ausstrahlend?


ISG mit Ausstrahlung in das betroffene Bein bis in den Fuß und die Zehen
Druckϟ untere LWS
Seit wann? / Was verstärkt den ϟ?
Meist schleichend, oft über Monate/Jahre leichter ϟ der im Verlauf zunimmt
Für Akuten, starken ϟ meist ist ein „Verhebetrauma“( starke Belastung
der WS in Flex+ Rot bei hoher Hubbelastung) die Ursache
Wie ist der ϟ (Qualität)?
Scharfer, brennender ϟ (Nervenϟ)
Wie stark ist der ϟ ?
Stufe 1-10
Was lindert den ϟ ?
Rückenlage, Stufenlagerung
evtl.Wärme im Lumbalbereich

ϟ Amamnese liefert erste Hinweise, ob eine radikuläre oder pseudoradikuläre Symptomatik vorliegt

Radikulärer ϟ:(Ischialgie) Pseudoradikulärer ϟ:


 dermatomgebundene Ausstrahlung (beachte  Kein dermatomgebundener ϟ (diffuse
Dermatomüberlappungen) Ausstrahlung meist auf OS begrenzt)
 scharfer, schneidender / brennender ϟ  dumpfer, diffuser ϟ
 stehen sitzen gehen verstärkt den ϟ
 entlastende ASTEN hemmen ϟ (RL,StufenL,SL)  dosiertes Bewegen hemmt ϟ
 Raumverhältnisse der Spinalkanäle deuten auf  hyperaestesie
Prolaps / Sequester hin  Beim pseudoradikulären ϟ handelt es sich um
 großer Raum → Prolaps einen Übertragenen ϟ → reffered Pain (nicht über
Nerven, Zieht in OS jedoch dann diffus)
Lumbalgie: (Hexenschuss)
 ϟ ist auf den Rücken beschränkt
 strahlt nicht aus
 plötzlicher ϟ

Tast- und Sichtbefund:


 Haut und Durchstöhmung
1. Haut an der betroffene Stelle ist u.U. Schlecht veschieblich
2. Die Durchblutung und die Temperatur im betroffenen Bereich können erhöht sein
3. Durch eventuell komprimierte Nerven können innervierte Hautareale Empfindungsstellen aufweisen
4. Eventuell kann es lokal zu Schwellungen oder Aufquellungen kommen (siehe Kibler Hautfalte)
 Muskeln
1. Im Bereich des BSV häufig Tonusehöhung der autochtonen Rückenmuskulatur(ein/beidseits)und oberfl. M.
2. Durch Fehlhaltung Bauchmuskeln hypoton, Rückenmuskeln hyperton (ein/beidseits)
3. durch Fehlstellung AR, ADD des HG verkürzt
4. Kraft der Bauchmuskeln schwach
5. minder innervierte Beinmuskeln (Kennmuskeln) (Tibialis ant,quadriceps,triceps,ext.hallucis long,peronaeen)
können in Ausdauer, Kraftgeschwächt , atrophiert oder hypoton sein

Ziele bei Bandscheibenprolaps/-protrusion


1. Verbesserung der Schmerzsituation
 wenn in optimaler Haltung ϟ → nicht aus Schohnhaltung herauskorrigieren
 Wärme (Moor/Fango/Kirschkernkissen/Heizkissen/Heisse Rolle/...)
 Sakrumschub
 Facettentraktion + BS-Traktion
 Weichteiltechniken
 Entspannungstechniken
 Stufenlagerung (Druck der BS nimmt ab Wirbelkanalloch wird größer, Wasser geht zurück in BS)
 hubfreies/-armes bewegen im ϟfreien Bereich
 Traktion der BS(global) →
in RL (ASTE= RL mit über 90° angebeugten Beinen, Patient hält sich mit Händen an der
Behandlungsbank fest, intermittierende Traktion(Therapeut stützt sich auf den Füßen des Patienten ab
und zieht an den OS
→in RL mit/ohne Traktionsgurt , auf Matte mit Pezziball
 Eigentraktion
 McKenzie → Kobra
2. Schonende Wiederherstellung der WS Beweglichkeit (Abbau der Schonhaltung)

3. Verbesserung der Kraft der Rumpfmuskulatur und der WS-Stabilität

4. Ziele und Maßnamen der Peripheren Parese

5. Verbesserung der mobilität der neuronalen Strukturen

6. Verbesserung der Haltung und des Gangbildes

7. Vermittelung rückenfreundlicher Bewegungen im Alltag

8. Verbesserung der Ausdauer