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Barbara Kirschbaum, B.AC. BAcC, FRCHM, Uk Behandlungsstrategien bei Krebserkrankungen, Rothenburg 2010

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Behandlungsstrategien bei Krebserkrankungen

Die Behandlung mittels der chinesischen Medizin wird als unterstützend und begleitend verstanden. Sie soll und kann die schulmedizinische Behandlung nicht ersetzen.

Es gibt unterschiedliche Behandlungsprotokolle in Relation:

zu der Vitalität eines Menschen mit einer Krebserkrankung

zu der spezifischen Krebserkrankung

zu der anvisierten schulmedizinischen Behandlung

1.

Nach der Krebsdiagnose und vor der schulmedizinischen Behandlung

Erstgespräch: Schock und Angst überwiegen

Den Patienten über begleitende Therapien informieren (networking)

Akupunktur: zur Besänftigung des Geistes

2.

Unterstützende Behandlung vor der Operation

Kräftigung des Zheng Qi und leichte Bewegung des Blutes (immer in Relation zu dem individuellen Zustand) mit Akupunktur und chinesischer Kräutermedizin

3.Unterstützende Behandlung in Begleitung zur Chemotherapie (Beispiel Brustkrebs, siehe Fallbeispiele)

CM wird in dieser Phase sehr häufig von den Patientinnen gewünscht.

In der Regel gute Vitalität der Patientinnen (trotz der vorausgegangenen OP)

bei 90% Behandlung durch chinesischen Kräutermedizin 1

bei 10% Behandlung nur durch Akupunktur

bei 50% Behandlung durch chinesischen Kräutermedizin und Akupunktur

A. Aus Sicht der CM kann die Chemotherapie als ein Eindringen von Toxinen bewertet werden, die zu Beginn die Entwicklung von Hitze im Blut auslöst und Jing schmälert. Folgende Strategie einschließl. der 3. Gabe der Chemo z. B. bei FEC (Fluorouacil, Epirubicin, Cylophosphamid) bei Mamma-Ca 2

1 Prozentzahlen reflektieren meinen persönlichen Behandlungsansatz

2 Ge Zhi Yu Lan, by Zhu Dan Xi: If a woman is out of favour with her husband or brother/sister in law, worry, anger, depression and oppression will accumulate day and night.

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o Toxine eliminieren

Bai Hua She She Cao, Shan Dou Gen, Pu Gong Ying, Shan Ci Gu usw

o Blut beleben, kühlen Hu Zhang, Chi Shao, Mu Dan Pi

o Jing nähren, Blut kräftigen

Huang Jing, Shan Yao, Ji Xue Teng, Gou Ji Zi, Kräftigung des Zheng-Qi:

Huang Qi, Dang Shen, Shan Yao, Bu Gu Zhi

o Kräuter, die eine antikarzinogene Wirkung haben und die Wirkung der Chemo optimieren San Qi (bei Darm-Ca), Zhu Ling, Yi Yi Ren (bei Tumoren des Verdauungstraktes und Lu-Ca)

o Kräuter, die eine positive Wirkung auf die Bildung der Erythrozyten und der Leukozyten haben (siehe Dang Gui Ji Xue Tang), Ku Shen (Huang Qi 30 gr. Ji Xue Teng 30 grFu Linf, 10, Gou Qi Zi 10 gr, Tai Zi Shen 10, Tu Si Zi 10 gr, Nu Zhen zi 10 gr)

Begleitende Behandlung mit Akupunktur: hier besonders PC 6 , lindert Übelkeit, Di 11, Ma 36 usw.

B. Die Wirkung der Chemotherapie steigert sich von mal zu mal, ab ca. der dritten Gabe zeigen sich neben den toxischen Wirkung nun auch eine Schwächung des Yin und des Qi ein. In der Regel kommt es zu einer gefährlichen Abnahme der weißen und roten Blutkörperchen, vermehrt treten nun Muskelschmerzen, Fatigue und Entzündungen der Schleimhäute auf.

Behandlung wie oben, aber mehr Betonung auf Nähren des Blutes, Ji Xue Teng 20-30g, Dang Gui (oft mit Huang Qi in Dang Gui Bu Xue Tang), Bai Shao, He Shou Wu, Gou Qi Zi Unterstützen der Essenz: Huang Jing, Tu Si Zi, Du Zhong, Tai Zi Shen,Bu Gu Zhi Kräftigung des Qi: Huang Qi 10-30, Chao Bai Zhu, Ling Zhi, Huang Jing

4. Unterstützende Behandlung in Begleitung zur Bestrahlung

The spleen qi will be dispersed and impeded and the liver qi will counterflow wildly. As result, a dormant node will develop gradually as big as a chess piece with no pain and itching. It takes tens of years to develop into a sunken sore, called breast rock, it forms a depression like a rock cave. This is incurable,. If at the initial stage of its generation one eliminates the root of the disease by keeping the heart tranquil and the spirit calm and then carries out a proper treatment method, there is the possibility of healing. Qing Pi Tang

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Aus Sicht der CM führt stellt die Bestrahlung eine extreme Form von Hitze dar, die sich zu toxischer Hitze umwandeln kann. Sie schädigt nicht nur lokal sondern auch systemisch die Körperflüssigkeiten, konsumiert Yin, verursacht lokale Blutstagnation und reduziert die Kraft des Aufrechten Qi.

So berichten viele Frauen von wachsender Müdigkeit; auch ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit oder Kopf- schmerzen. Diese Symptome verschwinden meist nach Behandlungsende innerhalb von 3 bis 6 Monaten von alleine wieder. Bestrahlte Haut kann ähnlich wie bei einem Sonnenbrand reagieren, erholt sich aber meist schnell. Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, die tatsächlich durch die Bestrahlung bedingt sind und nicht durch die Grunderkrankung, treten in der Regel nur bei Patienten auf, bei denen das Strahlenfeld den Verdauungstrakt betrifft. Ähnlich sieht es mit Schäden an der Schleimhaut von Mund und Rachen, Verdauungstrakt, Blase oder Geschlechtsorganen aus.

Wichtig bei Bestrahlung sind Kräuter, die das Entstehen von toxischer Hitze an der Hautoberfläche reduzieren z.B. Jin Yin Hua, Pu Gong Ying, Lian Qiao, Ye Ju Hua, Hong Hua. Gleichzeitig muss das Yin unterstützt werden mit Sha Shen, Bai He oder Mai Men Dong.

5.Nach abgeschlossener schulmedizinischen Behandlung Stabilisierung des

Gesundheitszustandes

Nach Abschluss der Behandlung sollten die Patienten unbedingt weiter behandelt werden, um die Gesundung auf allen Ebenen voranzutreiben. Aus Sicht der CM empfiehlt sich eine Anschlussbehandlung von der Dauer eines Jahres, die von der Konstitution und der vorhandenen Vitalität abhängt. Langfristig schädigt die Chemo-/Bestrahlungstherapie insbesondere die Körpersäfte, das Blut, das Yin, die Essenz und das Zheng Qi. Dabei sollte nicht vergessen, dass die Grundlage ein jeden Krebserkrankung eine Stagnation von und Blut darstellt.

Daher empfohlen sich folgende Behandlungsstrategien:

Regulation von Qi und Blut

Blut beleben und bewegen

Kräftigung von Qi/ Blut /Yin/ Yang

Frauen mit ER+ Mammakarzinom werden über ca. 3-5 Jahre mit Tamoxifen weiterbehandelt. Die meiste Frauen treten dadurch in die Menopause ein und haben entsprechende Symptome, die mit CM gut behandelbar sind.

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Auswirkungen der Chemotherapie aus Sicht der chinesichen Medizin

Fatigue

Veränderung der Spermien/

Entzünd. d. Schleimhäute

und Follikel, Unfruchtbarkeit Jing Xu *Schädigt Yang schädigt Yin
und Follikel, Unfruchtbarkeit
Jing Xu
*Schädigt Yang
schädigt Yin
Unfruchtbarkeit Jing Xu *Schädigt Yang schädigt Yin Chemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge
Unfruchtbarkeit Jing Xu *Schädigt Yang schädigt Yin Chemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge

Chemotherapie

-Toxin

Xu *Schädigt Yang schädigt Yin Chemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge Hitze im Blut tox.

Anämie, Leukopenie

schädigt Yin Chemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge Hitze im Blut tox. Hitze schädigt direkt

Hautausschläge

Chemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge Hitze im Blut tox. Hitze schädigt direkt Qi,Blut und Yin

Hitze im BlutChemotherapie -Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge tox. Hitze schädigt direkt Qi,Blut und Yin von * Schädigt

-Toxin Anämie, Leukopenie Hautausschläge Hitze im Blut tox. Hitze schädigt direkt Qi,Blut und Yin von *

tox. Hitze

schädigt direkt Qi,Blut und Yin von

* Schädigt Qi Herz Lungen
*
Schädigt Qi
Herz
Lungen

Nieren

Leber

und Yin von * Schädigt Qi Herz Lungen Nieren Leber gegenläufiges Ma Qi Übelkeit und Erbrechen,

gegenläufiges Ma Qi

Schädigt Qi Herz Lungen Nieren Leber gegenläufiges Ma Qi Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung ( Hand-Fuß-Syndrom)
Schädigt Qi Herz Lungen Nieren Leber gegenläufiges Ma Qi Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung ( Hand-Fuß-Syndrom)

Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung

(Hand-Fuß-Syndrom)

Wind Neuropathie
Wind
Neuropathie
Feuchtigkeit, Schleim
Feuchtigkeit,
Schleim
Hand-Fuß-Syndrom) Wind Neuropathie Feuchtigkeit, Schleim schädigt Blood Thrombozytopenie Milz und Magen Qi xu

schädigt Blood Blood

Thrombozytopenie

Feuchtigkeit, Schleim schädigt Blood Thrombozytopenie Milz und Magen Qi xu Anorexie, Fatigue Durchfall,
Feuchtigkeit, Schleim schädigt Blood Thrombozytopenie Milz und Magen Qi xu Anorexie, Fatigue Durchfall,

Milz und Magen Qi xu

schädigt Blood Thrombozytopenie Milz und Magen Qi xu Anorexie, Fatigue Durchfall, Kardiotoxicity, erhöhte
Anorexie, Fatigue Durchfall,

Anorexie, Fatigue

Durchfall,

Kardiotoxicity, erhöhte Lebertransaminasen Niereninsuffizienz

Beinschwere

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Antikarzinogene Kräuter

K.Chan 1

Pan Mingji 2

Researchauswahl Pub Med

Bai Hua She She Cao Bai Jiang Cao Bai Zhu Ban Xia, Bu Gu Zhi Da Huang Dan Shen Fu Ling Gan Cao Gua Luo Huang Lian Jin Yin Hua Ku Shen Long Kui Nu Zhen Zi Ren Shen Shi Chang Pu, Sheng Ma Tian Hua Fen Wu Mei Xia Ku Cao Xian He Cao Xing Ren Yi Yi Ren Yu Xing Cao Zhu Ling

 

Bai Hua She She Cao

Ban Zhi Lian

Chuan Lian Zi Chi Shao Dan Shen Dang Gui Fu Zi Hong Hua Huang Jing Jiang Can Mo Yao Mu Dan Pi Quan Xie Ru Xiang San Qi San Leng

Dang Shen Dang Gui Gui Sui Bu

E

Zhu

Huang Qi

Huang Lian

Ji

Xue Teng

Ling Zhi

San Qi Shan Zhu Yu

Wu Gong Yan Hu Suo Yu Jin

Yi Mu Cao Yi Yi Ren Yan Hu Suo Zao Xiu Zhu Ling

1 Kelvin Chan: Interactions between Chinese herbal products and orthodox drugs, harwood academic publishers

2 Pan Mingji, Cancer treatment with Fu Zheng Pei Ben Principle, Fujian Science and Technology Pub.House,

Beijing1987

Astragalus-based Chinese herbs and platinum-based chemotherapy for advanced non-small- cell lung cancer: meta-analysis of randomized trials.

J Clin Oncol. 2006 Jul 1;24(19):3215-6; author reply 3216-7. University of California, Berkeley School of Public Health, Division of Epidemiology, Berkeley, CA 94720, USA.

PURPOSE: Systemic treatments for advanced non-small-cell lung cancer have low efficacy and

high toxicity. Some Chinese herbal medicines have been reported to increase chemotherapy

efficacy and reduce toxicity. In particular, Astragalus has been shown to have immunologic

benefits by stimulating macrophage and natural killer cell activity and inhibiting T-helper cell

type 2 cytokines. Many published studies have assessed the use of Astragalus and other Chinese

herbal medicines in combination with chemotherapy. We sought to evaluate evidence from

randomized trials that Astragalus-based Chinese herbal medicine combined with platinum-based

chemotherapy (versus platinum-based chemotherapy alone) improves survival, increases tumor

response, improves performance status, or reduces chemotherapy toxicity. METHODS: We

searched CBM, MEDLINE, TCMLARS, EMBASE, Cochrane Library, and CCRCT databases for

studies in any language. We grouped studies using the same herbal combinations for random-

effects meta-analysis. RESULTS: Of 1,305 potentially relevant publications, 34 randomized

studies representing 2,815 patients met inclusion criteria. Twelve studies (n = 940 patients)

reported reduced risk of death at 12 months (risk ratio [RR] = 0.67; 95% CI, 0.52 to 0.87).

Thirty studies (n = 2,472) reported improved tumor response data (RR = 1.34; 95% CI, 1.24 to

1.46). In subgroup analyses, Jin Fu Kang in two studies (n = 221 patients) reduced risk of death

at 24 months (RR = 0.58; 95% CI, 0.49 to 0.68) and in three studies (n = 411) increased

tumor response (RR = 1.76; 95% CI, 1.23 to 2.53). Ai Di injection (four studies; n = 257)

stabilized or improved Karnofsky performance status (RR = 1.28; 95% CI, 1.12 to 1.46).

CONCLUSION: Astragalus-based Chinese herbal medicine may increase effectiveness of

platinum-based chemotherapy when combined with chemotherapy. These results

require confirmation with rigorously controlled trials.

Effect of citronellol and the Chinese medical herb complex on cellular immunity of cancer patients receiving chemotherapy/radiotherapy.

Graduate Institute of Nutritional Science, College of Health Care and Management, Chung Shan Medical University, Taichung, Taiwan.

Leukopenia and immunity impairment usually occur during cancer therapy. Citronellol, an oil soluble compound derived from the geranium, has anticancer and antiinflammatory properties, as well as promoting wound healing. Ganoderma lucidum, Codonopsis pilosula and Angelicae sinensis are traditional Chinese herbs, all of which have proven immunomodulatory functions in laboratory-based research. This randomized, double-blind, placebo-controlled study examined whether the Chinese medicinal herb complex (CCMH; a mixture of citronellol and extracts of G. lucidum, C. pilosula and A. sinensis) improves the immune cell counts of cancer patients receiving chemotherapy and/or radiotherapy. A total of 105 cancer patients receiving chemotherapy or radiotherapy were enrolled. The quantities of immune cells in the blood of the subjects were determined before and after 6 weeks of cancer treatment, with either CCMH or a placebo. CCMH significantly reduced the depletion of leukocytes (14.2% compared with 28.2%) and neutrophils (11.0% compared with 29.1%). Analysis of the lymphocyte phenotype revealed that the patients receiving the placebo had reduced CD4 lymphocytes and natural killer (NK) cells than the CCMH-treated patients. Treatment with CCMH for patients receiving chemotherapy and/or radiotherapy may improve their immune function, improving their ability to fight off the cancer, as well as any secondary infections that could compromise their treatment and their health. (c) 2009 John Wiley & Sons, Ltd.

Anticancer activities of Oldenlandia diffusa.

Department of Pharmacy & Administrative Sciences, College of Pharmacy & Allied Health Professions, St. John's University, Jamaica, NY., USA.

OBJECTIVES: To investigate the anticancer activities of a Chinese herb, Oldenlandia diffusa (Bai Hua She She Cao). METHODS: The water extract of the raw herb Oldenlandia diffusa was used in this study. The in vitro anti-proliferative activities of the extract were tested against eight cancer cell lines and one normal cell line. Microscopic examination and DNA ladder analysis were carried out to determine the pro-apoptotic effect of the extract. In vivo studies were carried out to examine the anticancer activities of the extract using C57BL/6j mice bearing B16-F10 lung metastasis. Oldenlandia diffusa extract was given at the dose level of 5 g raw material/kg on Days 3-12 by oral gavage and the extent of lung metastases were examined on Day 14. RESULTS: The extract exhibited a strong antiproliferative activity against all cancer cell lines tested. The concentrations of growth inhibition at 50% (IC(50)) ranged from 7 to 25 mg raw material/ml after 48-hour treatment. The extract had a very limited cytotoxicity (10% inhibition) on the normal pancreatic cells even at the concentration of 50 mg/mL. Apoptosis in B16-F10 cells after treatment with the extract was observed by microscopic examination and DNA ladder assays. Oral administration of the herbal extract effectively reduced B16-F10 cell growth in the lungs of C57Bl/j mice with a 70% reduction in lung metastases (p < 0.001). CONCLUSIONS: Oldenlandia diffusa extract effectively inhibited the growth of all the eight cancer cell lines and induced significant increase of apoptosis. The extract exhibited minimum toxic effect on normal pancreatic cells. Furthermore, there was a significant inhibition of lung metastases in the animal model with no noticeable adverse effects. The herb extract could be a potential anticancer agent.

In vitro anticancer activity of twelve Chinese medicinal herbs.

Department of Surgery, University of California, San Francisco, CA 94115, USA.

Aqueous extracts of 12 Chinese medicinal herbs, Anemarrhena asphodeloides, Artemisia argyi, Commiphora myrrha, Duchesnea indica, Gleditsia sinensis, Ligustrum lucidum, Rheum palmatum, Rubia cordifolia, Salvia chinensis, Scutellaria barbata, Uncaria rhychophylla and Vaccaria segetalis were evaluated for their antiproliferative activity on eight cancer cell lines as well as on normal human mammary epithelial cells. Five human and three murine cancer cell lines representing different tissues (breast, lung, pancreas and prostate) were used. All the crude aqueous extracts demonstrated growth inhibitory activity on some or all of the cancer cell lines, but only two showed activity against the normal mammary epithelial cells. Overall, the murine cell lines tended to be more sensitive to most of the extracts compared with the human cell lines. Among the human cell lines, cell type specificity was observed for two extracts. These results indicate the potential use of traditional Chinese medicinal herbs as antineoplastic agents and suggest that further studies evaluating their mechanism(s) of action and the isolation of active antitumor compounds are warranted.

Acupuncture Reduces Side Effects Of Breast Cancer Treatment As Much As Conventional Drug Therapy, Study Suggests

ScienceDaily (Sep. 23, 2008) Acupuncture is as effective and longer-lasting in managing the common debilitating side effects of hot flashes, night sweats, and excessive sweating (vasomotor symptoms) associated with breast cancer treatment and has no treatment side effects compared to conventional drug therapy, according to a first-of-its-kind study presented September 24, 2008, at the American Society for Therapeutic Radiology and Oncology's 50th Annual Meeting in Boston.

Findings also show there were additional benefits to acupuncture treatment for breast cancer patients, such as an increased sense of well being, more energy, and in some cases, a higher sex drive, that were not experienced in those patients who underwent drug treatment for their hot flashes. "Our study shows that physicians and patients have an additional therapy for something that affects the majority of breast cancer survivors and actually has benefits, as opposed to more side effects. The effect is more durable than a drug commonly used to treat these vasomotor symptoms and, ultimately, is more cost-effective for insurance companies," Eleanor Walker, M.D., lead author of the study and a radiation oncologist at the Henry Ford Hospital Department of Radiation Oncology in Detroit, said. The reduction in hot flashes lasted longer for those breast cancer patients after completing their acupuncture treatment, compared to patients after stopping their drug therapy plan. Eighty percent of women treated for breast cancer suffer from hot flashes after being treated with chemotherapy and/or anti-estrogen hormones, such as Tamoxifen and Arimidex. Although hormone replacement therapy is typically used to relieve these symptoms, breast cancer patients cannot use this therapy because it may increase the risk of the cancer coming back.

As a treatment alternative, patients are generally treated with steroids and/or antidepressant drugs. These drugs, however, have additional side effects, such as weight gain, nausea, constipation and fatigue. The antidepressant, venlafaxine (Effexor), a selective serotonin reuptake inhibitor, is one of the most common drugs used to treat these hot flashes. However, many women decide against this treatment choice because of potential side effects, including decreased libido, insomnia, dizziness and nausea, or because they simply do not want to take any more medications. The randomized clinical trial compared acupuncture treatment to venlafixine for 12 weeks to find out if acupuncture reduced vasomotor symptoms in breast cancer patients receiving hormonal therapy and produced fewer side effects than venlafaxine. The study involved 47 breast cancer patients who received either Tamoxifen or Arimidex and had at least 14 hot flashes per week. Results show that acupuncture reduces hot flashes as effectively as venlafaxine, with no side effects, and also provides additional health benefits to patients.

Fallstudie 1: Frau P. 39 Jahre alt

Angestellte, 2 Kinder: 6 und 9 Jahre alt

Mamma-Ca, Diagnose und rechts Segmentresektion. Nov.2009 ER/PR +; C-erb-2-Onkoprotein-neg.

Staging: pT1C (2,0 cm), pN1a (2/14); PMO, G3 Tumormarker im Normbereich

Vorgeschichte:

Seit Beginn 2009 sehr erschöpft durch Überbelastung gleichzeitig häufige Erkältungen und Sinusitiden ( 3x Antibiose) -ruhte sich nicht aus und ging weiter arbeiten

Sept. 2009 Tonsillektomie

2008 Op: Septumplastik, Kiefernhöhlenfensterung und Ausräumung der vorderen

Siebbeinzellen)

2007

Autoimmunthyreoditis, 2005 Hautsarkoidose

1999

Endometriose, 6 monatige Behandlung mit Enantone (Leuproelin), danach

mehrere Versuche IVFertilisation

Dez. 2000 Kaiserschnitt, Geburt eines gesunden Jungen

2000 Rosazea

Zustand zu Behandlungsbeginn:

steht vor Beginn der Chemotherapie: 3 x FEC und 3 x Doxetaxel akute Candidasinfektion im Mund- Medikation Nystatin

schwere Erschöpfung Adipositas: 85 Kg /170 cm Schlaf: gut, keine Nachtschweiße, aber generell eher warm

Emotionen: hat Angst vor der Chemotherapie, glaubt an ihre Heilung, lässt keine negativen Gedanken zu

Verdauung: gut

Wasserlassen: keine Probleme

Menstruation:

nimmt seit 3 Jahren die Pille (jetzt abgesetzt), keine Probleme

Tendenz zu Wasserretention, Lymphödemen der Arme, Hände und Beine Zunge: blassrot, gelber, öliger Belag an der Zungenwurzel, gestaute UZV Pulse: schlüpfrig

Diagnose: Biao- instabiles Äußeres, Ansammlung von Toxinen im Rachen, Nasenneben- und Kiefernebenhöhlenraum Ben: Qi-Xu mit Retention von Feuchtigkeit/Schleim bei gleichzeitiger Blutstase

Ernährungsberatung, Empfehlung von Sport und Qi Gong

Kräutergranulat ab dem dritten Tag nach der Chemotherapie (Beginn 14.12.09)

Sheng Di Huang, rx Rehmanniae

10

Ling Zhi, Ganoderma

10

Mu Dan Pi, Cx. Moutan

7

Chi Shao, Rx. Paeoniae

10

Qing Pi, Peric. citri viride

3

Bai Hua She She Cao

20

Shan Ci Gu, pseudob. Cremastrae

7

Zhu Ling, Polyporus

7

Jin Yin Hua, Fl. Lonicera

5

kaum Nebenwirkungen, leichte Übelkeit, Appetitlosigkeit Labor vor 2. Chemo: Leuko: 5.5, Ery: 4.6, Hb 14, Thrombo 242

Chemo wurden gut vertragen, Blut blieb relative stabil. Patientin konnte Sport treiben und hat in den ersten 9 Wochen 7 Kg abgenommen und fühlt sich wohl.

23.02. Beginn mit Taxanen Muskelschmerzen, Brennen in der Speiseröhre, Nägel verändern sich, Hauttrockenheit, Armvenen leicht entzündet, Husten mit gelbem Schleim

Jin Yin Hua

12

Lian Qiao, fr. Forsythia

12

Huang Zhang, Rhi. polygonati 7

Sang Bai Pi, Vx. Mori

Dong Gua Zi, Sem Benincasae 7

10

Huang Qi, Rx. Astragalus

10

Ji Xue Teng, Caulis Milletia

15

Sang Ji Sheng, Ram. Loranthi

10

Da Zao, Fr. Zizyphi

7

Labor nach 4. Chemo: Leuko: 5.5, Ery: 4.2, Hb 12,6, Thrombo 205

Frau P, 49 Jahre alt Hausfrau, 2 erwachsene Kinder

Mamma-Ca. Diagnose Okt 2009 Ablatio der linken Brust ER/PR +; C-erb-2-Onkoprotein-neg.

Staging: pT1C (m) (1,7 cm), PN2a (4/16), G2, LOVORO

Vorgeschichte: Bluthochdruck-Betablocker

Zustand zu Behandlungsbeginn: 3 x FEC und 3 x Doxetaxel nach 1. Chemo: Übelkeit, Magenschmerzen, Narbenschmerzen Labor: Blutbild hat sich sehr verschlechtert Leuko:2.8, Ery: 4.4, Hb 12.0, Thrombo 325

Emotionaler Zustand: ein Leben lang an Angststörungen gelitten jetzt furchtbare Angst, weint die ganze Zeit, hat Angst vom Sterben

extreme Erschöpfung, antriebslos, bewegt sich nie, sitzt gerne, fühlt sich oft kalt

Adipositas : 75 Kg bei 153 cm

Verdauung, Bl: o.B. Appetit: gut, Durst: nein

Schlaf: schlecht, wacht auf wegen Sorgen, gelegentliche Nachtschweiße

Zunge: rötlich, aufgerollte Ränder, dunkle, linksseitig stark gestaute UzV Pulse: fest, tief

Granulat bis drei Tage vor der nächsten Chemo:

Sheng Di, Rx. rehmanniae

10

Bai He, B. Lilii

10

Yuan Zhi, Rx. Polygalae

5

Ji Xue Teng, C. Milletia

20

Wang Bu Liu Xing, S. Vacca.

10

Zhe Bai Mu, B. frittillariae

10

Ban Xia, Tb. Pinelliae

3

Bai Hua She She Cao

10

Hu Zhang

10

Labor nach der 2. Chemo: Leuko: 4.4, Ery: 4.5, Hb 12.4, Thrombo 407

Patientin fühlt sich sehr gut, kaum Nebenwirkungen, treibt Sport und hat ihre Ernährung umgestellt, Blut stabil auch nach der 3. Chemo. Nach Verabreichung der 4. Chemotherapie (Taxane): extreme Fatigue, Zittern am ganzen Körper, geschwollener Zungenkörper, Magenschmerzen Leuko: 1.8. Chemo wurde abgebrochen. In den nächsten Wochen beginnt die Bestrahlung.