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BET-Fragen

1.) Erkläre Sie den Begriff Betriebstechnik.


Die Betriebstechnik ist eine Disziplin, die sich mit der Gestaltung der
wirtschaftlichen Zusammenhänge in technisch orientierten Unternehmen
beschäftigt.

2.) Nennen Sie 5 Teilgebiete der Betriebstechnik.


Unternehmensgründung, Unternehmensorganisation, Logistik,
Finanzierung, Marketing

3.) Nennen Sie die wirtschaftlichen Produktionsfaktoren.


Mensch, Maschine, Material, Kapital, Information

4.) Nennen Sie die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren.


Boden, Kapital, Arbeit

5.)Skizzieren sie den Leistungsstrom, Zahlungsstrom und


Informationsstrom eines Unternehmens. Erklären Sie diese anhand
eines einfachen Beispiels Ihrer Wahl.
Beschaffungsmarkt Unternehmen Absatzmarkt
Informationsstrom Information
Leistungsstrom
Beschaffung Produktion Absatz
Zahlungsstrom
Auszahlung Einzahlung

6.) Erklären Sie den Beriech „ Beschaffung „. Nennen Sie den


dazugehörigen Strom.
Die Bereitstellung der für die betrieblichen Leistungsprozesse
notwendiger Produktionsfaktoren erfolgt durch die Beschaffung. Man
kann Material beschaffen, Investitionsgüter, Personal und
Dienstleistungen. Die Beschaffung gehört zum Leistungsstrom.

7.) Erklären Sie den Bereich „ Produktion „. Nennen Sie den


dazugehörigen Strom.
Die Produktion gehört zum Leistungsstrom.
 Eigentliche Leistungserstellung
o Sachleistung
o Dienstleistung
Aufgabe der Produktion ist die Herstellung von Produkten, in richtiger Art
und Qualität, zum richtigen Termin und zum geringsten Preis.

8.) Erklären Sie den Beriech „ Absatz “. Nennen Sie den dazugehörigen
Strom.
Diesem auch als Vertrieb (Marketing) bezeichneten Bereich kommt die
Aufgabe zu, die erstellten Güter und Dienstleistungen am Markt
abzusetzen. Nur wenn sich genügend Kunden finden, die Das Produkt
kaufen, kann der Betrieb kostendeckende Arbeiten bzw. einen Gewinn
bewirtschaften. Der Absatz gehört zum Leistungsstrom.

9.) Skizzieren Sie die Planung des Leistungsstroms.

Umsatzplan Sonstige Teilpläne:


Produktionsplan - Finanzplan
- Investitionsplan
Beschaffungsplan -Personalplan

10.) Erklären Sie den Zahlungsstrom.


Der Zahlungsstrom bezieht sich auf die Beschaffung notwendiger
Ausgaben und die durch den Absatz erhaltenen Einnahmen an
Barmitteln.

Ausgabe zeitliche Differenz Einahmen


➔ Finanzierungs-
Lücke

11.) Erklären Sie den Informationsstrom.


Allen relevanten betrieblichen Vorgänge werden erfasst und gesammelt
(Informationsgewinnung). Diese Daten werden nach bedarf Aufbereitet
(Informationsaufbereitung) und dienen als Basis für die Planung,
Steuerung und Kontrolle des Unternehmens.
12.) Erklären und skizzieren Sie die unternehmerischen Ziele.
ökologischen Ziele

sozialen Ziele ökonimische Ziele


Da sich die Unternehmensziele gegenseitig beeinflussen
(konkurrierende Zielbeziehungen)ist es die Aufgabe der
Unternehmensleitung einen Ausgleich im Spannungsdreieck der
Unternehmensziele zu finden.

13.) Erklären Sie die Vorgehensweise zur Ermittlung von eindeutigen


Zielen. Fügen Sie ein Beispiel an.
SMART-Analyse zur Zieldefinition.
S Specific Speziefisch Ziele müssen eindeutig definiert sein
M Messurble Messbar Ziele müssen messbar sein (wer,
was,wann,wie viele und oft)
A Achivable Angemessen Ziele müssen erreichbar sein
R Relevant Relevant Ziele müssen bedeutsam sein
T Timely Terminiert klare Terminvorgabe

Bsp: Der Stallbau soll schnell fertig sein


Der Stallbau in Völkermarkt soll in einem Monat fertig sein. Es sollen 7
Arbeiter auf die Baustelle, und zusätzlich müssen alle Fenster in 10
Tagen fertig sein damit man weitere arbeiten im Inneren durchführen
kann.
14.)Erklären Sie die ökonomischen Ziele.
Es gibt drei Arten von ökonomischen Zielen das sind:
● kurzfristiges Ziel:Sicherung der Liquidität (Das Unternehmen
muss jeder Zeit in der Lage sein seinen Zahlungsverpflichtungen
nachzukommen z.B. Löhne, Mieten, Kreditkarten,usw.)
● mittelfristiges Ziel:Erwirtschaftung eines Gewinns(Die
Eigentümer des Unternehmens erwarten eine Rendite für das
eingesetzte Kapital. Das Unternehmen soll Rücklagen bilden
können z.B. für schlechte wirtschaftliche Zeiten oder zukünftige
Investitionen.)
● langfristiges Ziel:Schaffung von Erfolgspotentialen (Forschung
und Entwicklung(F&E), Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern,
Investitionen in neue Produktionsanlagen.
15.)Erklären Sie die ökologischen Ziele.
Ökologische Ziele sind Umweltschonende Ziele z.B.
● Schonender Umgang mit Rohstoffen und Energie
● Minderung der Umweltbelastung von Abgasen, Lärm und Luft(ISO
14000)
● Warung natürlicher Lebensgrundlagen

16.) Erklären Sie die sozialen Ziele.


● Humanisierung der Arbeit
● Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit
● Arbeitsplatzgestaltung (REFA)
● Mitbestimmung

17.)Nennen Sie drei Interessensgruppen im inneren


Unternehmensumfeld und beschreiben Sie diese kurz.
Der Kunde, die Lieferanten, Anleger, Dienstleistungen und die
Konkurrenz haben im inneren Unternehmensumfeld ein enges
Verhältnis zum Unternehmen.
 Der Kunde ist sehr wichtig, weil ohne Kunden kann kein Betrieb
überleben
 Die Lieferanten liefern das Produkt (Rohprodukt) in den jeweiligen
Betrieb.
 Die Konkurrenz ist sehr wichtig weil mit der Konkurrenz kann man
sich beweisen, indem man den Kunden zeigt, dass unser Produkt
vorne mithalten kann.

18.) Nennen Sie drei Interessensgruppen im äußeren


Unternehmensumfeld und beschreiben Sie diese kurz
Die Wirtschaft, die Gesellschaft ,und die Gewerkschaft, stattliche
Instanzen, Technologie und Wissensmarkt.
 Gesellschaft sind alle Personen die vom Unternehmen abhängig
sind.
 Gewerkschaften sind die Stellvertreter der Mitarbeiter
 Stattliche Instanzen sind Finanzamt, Normungen,……

19.) Erkläre und nennen Sie die Berechnung der Produktivität anhand
eines Bsp.
Produktivität =Ausbringungsmenge
Einsatzmenge
Materialproduktivität= Ausbringungsmenge
Materialeinsatz
Arbeitsproduktivität = Ausbringungsmenge
Arbeitzeinsatz
Bsp: Arbeitsproduktivität: Wenn ein Betrieb 10 Mitarbeiter hat die pro
Tag 20 Tischeherstellen 20Tische / 10Mitarbeiter= 2Tische pro
Mitarbeiter

20.) Analysieren Sie die Verwendung von Kennzahlen als


Unternehmensziele.
Eine Kennzahl ist nicht Aussagekräftig. Der Vergleich von mehreren
Kennzahlen ist Aussagekräftig.
Arten
 Objektbezogene Vergleich
 Zeitbezogene Vergleich

21.) Erklären und nennen Sie die Berechnung der Wirtschaftlichkeit


anhand eines Beispiels.
Wirtschaftlichkeit= Erlöse (bewertete Ausbringungsmenge): Kosten
(bewertete Einsatzmenge)

Die Wirtschaftlichkeit ist abhängig von den Einkaufspreisen von


Rohstoffe,
den Arbeitslöhnen, Betriebsmittel und nicht zuletzt von den erzielten
Verkaufserlösen der Produkte bzw. Dienstleistungen. < 1 Verluste > 1
Gewinn
22.Erklären und nennen Sie die Berechnung der Rentabilität anhand
eines Beispiels.
Rentabilität= Gewinn: eingesetztes Kapital x 100

Ist die erzielte Rentabilität eines Unternehmens sehr niedrig, so wird es


für die Kapitalgeber günstiger sein, ihr Geld anders wo anzulegen
(Sparbücher, Fonds etc.)

23.Nennen Sie mindestens 4 Maßnahmen zur Steigerung der


Rentabilität.
Erhöhung des Grundsatzes, Marktforschung, Werbung, Erschließung
anderer Märkte

24.Erklären Sie und nennen Sie die Liquidität und diskutieren Sie die zu
hohe und zu niedrige Liquidität.
Liquidität= Verfügbarkeit: Verpflichtungen

Wenn ein Unternehmer liquid ist spricht man von der Zahlungsfähigkeit
des Unternehmens. Wenn die Liquidität zu hoch ist gibt es fast keine
Verzinsung aber eine bessere Investition. Wenn die Liquidität zu niedrig
ist kommt es zum Konkurs, Ausgleich.

25.) Nennen Sie die Unterschiedlichen Bedeutungen einer Organisation


mit je einem Bsp.
Ein Unternehmen ist eine Organisation. Bsp. Das Ballkomitee, das einen
Schulball veranstaltet ist eine Organisation.
Ein Unternehmen hat eine Organisation. Bsp. Die Vorbereitungen für
den Schulballwie Ort, Sponsoren….muss man organisieren also hat eine
Organisation.

26.) Erklären Sie den Begriff Betrieb und grenzen diesen vom Begriff
Unternehmen ab.
Jedes Unternehmen ist ein oder mehrere Betriebe aber nicht jeder
Betrieb ist ein Unternehmen
Betrieb: ein Betrieb ist eine organisierte örtliche Wirtschaftseinheit.
Unternehmen: Unter einem Unternehmen versteht man den rechtlich
finanziellen Rahmen in der ein oder mehrere Betriebe eingebettet sind.

27.) Erklären Sie den Begriff Firma.


Die Firma ist der in das Firmenbuch eingetragene Name eines
Unternehmens, unter dem er seine Geschäfte betreibt.

28.)Nennen sie die Kriterien zur Einteilung von Unternehmen.


Mitarbeiteranzahl
Umsatz
Bilanzsumme
Unabhängigkeit
Unselbständig Beschäftigte

29.) Erklären Sie den Begriff KMU. Nennen Sie die Kriterien zur
Einteilung dieser.
KMUs sind kleinst, klein und mittel große Unternehmen. Sie haben max.
249 Mitarbeiter

30.) Erklären Sie das Hilfsmittel zur Darstellung einer


Aufbauorganisation.
Ein Organigramm ist eine grafische Darstellung
der Aufbauorganisation einer Organisation, welche dessen
organisatorischen Einheiten sowie dessen Aufgabenverteilung und
Kommunikationsbeziehungen offenlegt. Damit werden die
Leitungsbeziehungen zwischen den einzelnen Organisationseinheiten in
übersichtlicher Form abgebildet.

31.) Erklären Sie die Bildung einer Stelle .


Teilaufgaben werden zusammengeführt und bilden eine Stelle

32.)Erklären Sie den Begriff Stelle.


Eine Stelle ist die kleinste Wirtschaftliche Einheit.

33.) Nennen und erklären Sie die Arten von Stellen


Ausführungsstelle: führen Teilaufgaben durch, haben jedoch Keine
Leitungsfunktion z.B. Produktionsmitarbeiter, Sekretariatspersonal,
Verkaufspersonal und Sachbearbeiter.
Leistungsstelle: haben Anweisungs-, Entscheidungs-Und
Kontrollbefugnisse gegenüber Untergeordneten Stellen z.B. Vorarbeiter,
Meister, Gruppenleiter, Abteilungsleiter.
Stabstelle: unterstützt die Leitungsstelle, sammeln Informationen,
erarbeiten Berichte usw. Bsp. Assistenten der Geschäftsleitung oder die
Pressestelle.

34.)Nennen Sie 6 Punkte die in einer Stellenbeschreibung vorhanden


sein müssen.
 Stellenbezeichnung
 Rang/Position
 Vorgesetzter
 Stellvertreter
 Untergeordnete Stellen
 Ziele der Stelle
 Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen
 Anforderungen
 Tarifliche Einordnung

35.) Erklären sie anhand einer einfachen Skizze den Begriff Abteilung.
Unternehmensleitung

Bereichsleitung

Abteilungsleitung

Stelle Stelle Stelle Stelle =Abteilung

36.) Nennen Sie die zwei Arten der Gliederung eines Unternehmens.
Funktionale Gliederung
Objektorientierte Gliederung

37.) Erklären Sie die Funktionale Gliederung in Worten und mit Hilfe
einer Skizze und nennen Sie 2 Vorteile und Zwei Nachteile.
Die Zweite Ebene, unter der Unternehmensleitung wird nach
Funktionen, Tätigkeiten bzw. Verrichtungen gegliedert.
Vorteile:
 Bestmögliche Nutzung der fachlichen Fähigkeiten durch hohe
Spezialisierung der Abteilungen.
 Hohe Effizienz der Aufgabenerfüllungen durch tiefe Arbeitsteilung
 Klare Verantwortungsbereiche
Nachteile:
 Lange Kommunikationswege verhindern oft rasche
Entscheidungen.
 Probleme in einem Bereich wirken sich auf alle anderen aus
 Mangelnde Flexibilität der Gesamtorganisation
 Abteilungen verfolgen oft eigene Ziele

38.) Erklären Sie die Objektorientierte Gliederung in Worten und mit


Hilfe einer Skizze und nennen Sie 2 Vorteile und Zwei Nachteile.
Die Abteilung nach Objekten, d.h. nach Produkten, Märkten oder
Kundensegmenten bezeichnet man als Objektorientierte Gliederung.
Vorteile:
 Die Verantwortung, auch für Kosten und Gewinn, ist zwischen
den einzelnen Sparten klar abgrenzbar
 Konzentration auf produktspezifische Produktions- und
Marktverhältnisse.
 Entlastung der Unternehmensleistung von Kommunikation- und
Kommunikationsaufwand innerhalb der einzelnen Sparten
 Hohe Flexibilität in Hinblick auf Markt- und Umweltveränderung
Nachteile:
 Mehrere funktional gleiche Abteilungen in einem Unternehmen
z.B. Verkauf Konstruktion….
 Erhöhter Koordinationsaufwand im Hinblick auf die Identität der
Gesamtunternehmen.
 Beeinträchtigung der Kundenbetreuung
 Interne Konkurrenzsituationen durch unklare Marktabgrenzungen.

39.) Nennen Sie die 3 Formen der Struktur eines Unternehmens.


Einliniensystem
Stab-Liniensystem
Matrixorganisation

40.)Erklären Sie mit Worten und mit Hilfe einer Skizze das
Einliniensystem.
Das Einliniensystem ist durch die eindeutige Zuordnung jeder
untergeordneten Stellen zu einer einzigen Leitungsstelle
gekennzeichnet.
Vorgesetzter
Mitarbeiter

41.) Erklären Sie mit Worten und mit Hilfe einer Skizze das Stab-
Liniensystem.
Das Einliniensystem tritt in der Praxis oft in Form eines Stab-
Liniensystems auf. Spezialisierte Stabstellen leisten Vorbereitungen für
die Leistungsstellen, um deren Entscheidungsfindung zu unterstützen.
42.) Erklären Sie mit Worten und mit Hilfe einer Skizze die
Matrixorganisation.
Ist ein Organisationsstrom in der Mitarbeiter Weisungen von 2
Vorgesetzten erhalten.