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Epilog

Meister Abraxas ist mit seiner Schülerin Rahjane Fuchsfell nach Norden aufgebro-
chen. Seiner Aussage nach, soll es wohl in Fasar einige Leute geben, die bereit wären
ihm für seine Forschungsergebnisse und Techniken eine menge zu bezahlen. Auf wei-
tere Fragen fügt er noch hinzu, dass dies auch nötig sei um aufbauende Forschungen
zu finanzieren. Exotische Alchemica seien teuer. Mehr ist aus ihm nicht heraus zu
bekommen. Seine Schülerin schweigt generell und scheint Abraxas absolut hörig zu
sein. Ihre Unterwürfigkeit und seine Art zu reden macht ihn aus irgendeinem nicht
fassbaren Grund unsympatisch. Aber solche Menschen gibt es nun mal. Man kann
ja nicht jeden mögen.
Wärend Arain weiter nach Süden reisen will um seinem Freund Ali in Rashdul
einen Besuch abzustatten, reist der Rest der Gruppe zurück nach Anchopal um in
Keshal Rohal auf den Dämon hinzuweisen. Diese verlieren keine Zeit eine Gruppe
zu den Ruinen von Zhamorrah zu entsenden. Nach einiger Zusatzarbeit gelingt es
auch die Tentakelwand in die Niederhöllen zurück zu schicken.
Ritter Wendolin findet nach weiteren Nachforschungen heraus, dass die Ach-
mad’sunni Thessia al’Yeshinna nachdem sie in den Ruinen war einige Zeit im Perai-
nehain verbrachte. Sie war körperlich und geistig gebrochen. Die Reliquie hatte sie
nicht gefunden und Spuren denen sie noch folgen konnte fand sie nicht.
Elaira findet in der Bibliothek einige Bücher, die sich mit Chuchas befassen, Mit
Hilfe dieser Bücher, oder zumindest Abschriften davon, wäre es sicher einen Versuch
wert nach Zhamorrah zurück zu kehren um weiter Nachforschungen anzustellen.
Denn auch wenn sie bei ihrem ersten Besuch keine verwendbaren Schriften gefunden
hat, so gibt es doch zumindest einige neue Dinge im bereich wirkender Magie zu
entdecken.
Die Steintafel reagiert nicht mehr auf Fragen oder andere Versuche ihr eine Re-
aktion zu entlocken. Eine Analyse zeigt, dass das lebendige Pulsieren ihrer Matrix
ruhiger geworden ist. So als sei sie in einen tiefen Schlaf gefallen.

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Auftragsbericht (gekürzte Fassung)
Der erste Versuch die dämonische Präsenz zu beseitigen scheiterte. Grund war eine
unzureichende Kenntnis über die Beschaffenheit des arkanen, temporalen und inter-
sphärischen Gefüges. Die ausgesprochen hohe Hintergrundstrahlung und das dichte
Matritzengeflächt der Ruinen verursacht eine Perforation des Limbus sowie Wel-
len im temporalen Fluss. Faenwulff Färber von Havena und Yacomo Fillore wurden
während unserer Nachforschungen von Gefügerissen verschlungen. Ihr momentaner
Aufenthaltsort ist nicht bekannt.
Beim zweiten Versuch waren wir besser vorbereitet. Die Hesindekirche hat dabei
Hilfestellung geleistet indem Geweihte die Wirklichkeit der Welt durch ihre Wun-
der gekräftigt haben. Zusätzlich haben wir mittels Limbus versiegeln unkontrollierte
Sphärenrisse verhindert. Die chaotische Entität zeigt nach eingehender Analyse kei-
ne Anzeichen einer eigenständigen Wesenheit. Viel mehr scheint sie das Fragment
eines größeren Dämons zu sein. Dadurch war es nur mit dem Auge des Limbus mög-
lich die Entität in die Niederhöllen zurück zu senden. Mit etwas Vorbereitung und
Vermeidung antimagischer Interferenz gelang dies auch schlussendlich.
Der Aufbau und die Einrichtung des Gewölbes lässt darauf schließen, dass es zu
Kulthandlungen verwendet wurde. In der Gegend konnte ein Exemplar der Gattung
Cha ay Zhamorrah identifiziert werden. Allerdings war es nicht möglich das Tier
zu fangen oder zu beseitigen. Die Katzenstatuen, die Roben sowie die Überreste der
Bücher lassen auf die Anbetung einer Katzenartigen oder Katzenaffinen Wesenheit
schließen. In Kombination mit der Anwesenheit einer dämonischen Präsenz sowie
einer Cha ay Zhamorrah weißt auf Aphasmayra hin. Der Verbleib der Kultisten kann
nicht bestimmt werden.
Abschließend ist zu Erwähnen, dass über ein Magieverbot in den Ruinen von
Zhammorah nachgedacht werden muss, da es zu ähnlichen Anomalien wie in Havena
führen kann.