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Abenteuer: Die Verlorenen Kinder

Helden
• Tulef ben Rafid (Halbelfischer Novadi-Karawanserist im Exil)
• Mirco (Schlüpfriger Aal-leskönner)
• Yann (Elementarist aus Drakonia)
• Ramirez ben Rodrigez (Begnadeter Phantasmorg, Thaumaturg und Contramagier)
Protagonisten
• Khan (Magischer Tausendsassa –  sympathisch und intelligent, ignoriert gerne die
Folgen seiner Experimente)
• Ganarus, Khalresa und Tjollmer (Drei skrupellose Söldner)
• Seyshabad ibn Rashman Sal Ali ay Rashdul (Grauer Stab und Wüstenelf)
15 Jahre zuvor
• Der Magier Khan – ein hochintelligenter und schelmischer Mittdreißiger –  hat einen
hochtrabenden Plan, um die Welt von den Dämonen zu reinigen. Es ist kurz nach der
dritten Dämonenschlacht und die Heptarchen beginnen sich zu etablieren. Seine Idee:
Durch Elementare Kraft verbesserte Menschen. Er nimmt Kriegswaisen auf und lebt mit
ihnen auf einem Turm an einem Erzheiligtum in einem einsamen Tal im Khoram-Gebirge.
Dort verabreicht er ihnen Alchimika, die er mit Substanzen aus dem Heiligtum anreichert
und magisch bespricht. Die Heranwachsenden beginnen, Eigenschaften von
Erzelementaren anzunehmen. Sie werden stark, ruhig und konzentriert. Außerdem
entwickeln sie ein großes Talent für mechanische Apparaturen.
• Die Jahre vergehen, und Khan verliert immer mehr die Kontrolle über seine „Kinder“.
Deren Überlegenheit hat sie arrogant und ehrgeizig gemacht. Zudem scheint die
Verbindung zum Elementar ihre menschlichen Moralvorstellungen zu schwächen. Ihre
durch den Krieg verletzten und vernarbten Seelen neigen so zu Grausamkeit und
Skrupellosigkeit. Sie entwickeln ambitionierte Pläne und verlassen Khan, nur um bald
den Kult des Erzes zu gründen und nach der absoluten Macht zu streben. Die
Halbwesen nennen sich Ritter des Erzes und scharen verirrte Seelen um sich. Khan
bleibt zurück und versucht zu ergründen, was er falsch gemacht hat.
6 Jahre zuvor
• Der Kult des Erzes versucht, den Erbauer zu rufen, eine mysteriöse Wesenheit, durch
deren Hilfe sie eine umüberwindbare Überlegenheit erlangt hätten. Ein paar wackeren
Helden gelingt es, dies zu verhindern, einer davon Tulef ben Rafid.
• Einige Zeit später suchen einige von Khans „Kindern“ ihn wieder auf. Sie drohen ihm und
fordern, dass er neue Erzritter schaffen soll, die der alten Generation zur Seite stehen
kann. Khan hält sie lange hin …
In der jüngsten Vergangenheit
• Schließlich kann Khan die Erzritter nicht mehr länger hinhalten. Er beginnt nach neuen
Schülern zu suchen und wählt diesmal ältere und (vermeintlich) gefestigtere aus.
Zunächst kann er die drei Söldner Ganarus, Khalresa und Tjollmer an sich binden. Er hat
sein Verfahren verbessert und kann nun die Macht, die er über Elementare hat, teilweise
auch über seine Schüler ausüben. Über Ganarus hat er schwächste Kontrolle, da dieser
sehr willensstark ist.
• Einige Zeit später kommt Seyshabad ibn Rashman Sal Ali ay Rashdul in das Tal. Das
Buch über Kraftlinien, das die Familie Hasrabal versucht hat in die Hände zu bekommen,
war teilweise von Khan geschrieben worden. Seyshabad wird von den Grauen Stäben
geschickt, um Khans Loyalitäten zu ergründen, für den Fall, dass auch Hasrabal von
dessen Existenz Wind bekommt. Khan gewinnt Einfluss über seinen Geist und kurz
nachdem Seyshabad zurück in Anchopal ist, bricht er schon wieder auf, um sich Khan
anzuschließen und sein Schüler zu werden.
• Yann bricht aus Drakonia auf, um das Erzheiligtum zu untersuchen
Szenen
• Yann trifft in Khans Tal ein und findet schnell das Erzheiligtum. Es wird von zwei Armen
eines ausgetrockneten Flussbetts umschlossen. Yann bemerkt, wie drei Novadis dabei
sind, etwas Erz abzutragen. Die Forderung Yanns, davon abzulassen, ignorieren sie.
Gestoppt werden sie erst von den Söldnern Khalresa, Ganarus und Tjollmer, die ihnen
mit bloßen Fäusten stark zusetzen. Yann lässt darauf den Wind in einem Donnergetös
zu den Kontrahenten zu sprechen, woraufhin die Novadis schließlich das Weite suchen.
Die Söldner bieten Yann an, mit ihnen zu Khans Turm zu kommen. Nachdem Yann noch
einen Erzdschinn zum Schutze des Heiligtums beschworen hat, schließt er sich ihnen
an. (Y: Windzauber 3, Dschinnenruf 1)
• Thorstor ibn Thorwulf sucht Ramirez, Tulef und Mirco auf und bittet sie, Seyshabad in
das Tal zu folgen und herauszufinden, warum dieser nicht mehr zurückkehrt. Die drei
Helden nehmen die Mission an und brechen bald auf. (RTM: Etikette 1)
• Die drei Helden treffen kurze Zeit nach Yann ein und untersuchen das Heiligtum. Mit
einem ungewöhnlich guten ODEM taucht Ramirez in die magische Struktur des Orts ein.
Daraufhin besuchen die drei das Novadi-Lager. Es sind die Beni Sul, Freunde und
Handelspartner der Beni Said. Tulef wird fast entdeckt, kann sich aber noch geradeso
herauswinden. Mangels Beweisen lassen die Novadi die drei am nächsten Morgen
weiterziehen. (R: Odem 5, RTM: Menschenkenntnis 1)
• Die drei treffen am späten Vormittag bei Khans Turm ein, der auf einem schmalen
Vorsprung an einem Pass steht. Darüberhinaus ist auf diesem Vorsprung gerade noch
Platz für zwei Anbauen an den Turm und einen kleinen Platz, auf dem Khan seine
Schüler trainieren lässt. Beim Mittagessen lernen die Helden Khan kennen. Dieser gibt
sich freundlich und gibt scheinbar bereitwillig Auskunft. Er behauptet, dass Seyshaban
aus freien Stücken hier ist und wohl kaum zurückkehren möchte. (RTMY:
Menschenkenntnis 1)
• Yann und Khalresa entdecken, dass eine Gruppe der Novadis aus dem Tal auf dem
Passweg zum Turm sind. Sie scheinen bewaffnet und zu allem entschlossen. Ganarus
ist entschlossen, es den Novadis ein für alle mal zu zeigen, damit sie sich nicht mehr am
Heiligtum vergreifen und auch sonst sich aus den Angelegenheiten von Khan und seinen
Schülern heraushalten. Gegen Khans Willen bricht er mit den anderen Söldnern auf, um
den Novadis entgegen zu gehen. Die Helden, Khan und Seyshabad folgen, um das
Schlimmste zu verhindern. Sie können auf dem Weg Ganarus immerhin einen Plan
schmackhaft machen, der die Novadis mit einer Tracht Prügel davonkommen lässt. Eine
WAND AUS ERZ aus Yanns Stab soll die Novadis einpferchen und ein FESSELFELD
von Ramirez sie bewegungsunfähig machen. Das funktioniert auch und die Söldner
entwaffnen die Novadis daraufhin, verteilen aber auch einige harte Schläge. (RTMY:
Menschenkenntnis 1, RTM: Überreden 1, Y: Wand aus Erz 1, R: Fesselfeld 2)

Ab hier wird meine Erinnerung sehr dünn, ich kann mich an Folgendes noch erinnern:

• In der Nacht ergießt sich endlich ein Regenschauer über das kleine Tal. Aber es wird
heftiger und stürmischer und schon zuckend die ersten Blitze über die Gebirgsausläufer.
Eine der Lichtlanzen lässt das Gestein unterhalb des Anbaus bersten und die
Sturzbäche tun ihr übriges, um die entstandenen Risse auszuwaschen. Eine eilige
Evakuierung des kleinen Anbaus klappt nur ohne Opfer, da ein FORTIFEX von Yann des
Haus einige Momente abstützen kann. Auch der Hausdschinn Khans stemmt sich gegen
den Anbau, schließlich aber stürtzt er ab. Glücklicherweise konnten sich alle retten.
(RTMY: Falls bereits vorhanden Baukunst 1, Körperbeherrschung 3, Y: Fortifex 3)
• Kurz zuvor in derselben Regennacht beobachten einige der Helden, wie ein
Unbekannter mit Kutte von Khan im Turm aufgenommen wird. Das weckt natürlich das
Interesse der Helden. Schon vor der Evakuierung durchsuchen Ramirez, Mirco und Tulef
die unten Geschosse des Turms und versuchen, Khan und dessen Gast zu belauschen.
Dann, im Chaos nach der Evakuierung, gibt Ramirez mittels AURIS NASUS vor, dass er
noch im Erdgeschoss des Turms auf und ab geht, wohingegen er tatsächlich den Turm
hochsteigt, um den Fremden zu finden. Die Gelegenheit ist günstig, denn Khan ist im
Erdgeschoss und beruhigt seine Schüler nach dem Absturz des Anbaus. Auch Tulef und
Mirco gelingt es, sich den Turm hochzuschleichen. Nur Yann bleibt unten, auch weil er
vollkommen seiner astralen Energie beraubt ist durch all die Zauberei. Oben im Turm
kommt es schließlich zur Konfrontation. Der Gegner stellt sich als äußerst stark und
magisch widerstandsfähig heraus. Außerdem ist er mit einer feinmechanischen Armband
ausgestattet, dass kleine Bolzen verschießt. Ramirez kann ihn aber schließlich mit
einem FAVILLUDO außer Gefecht setzen. Auch Khan und seine Schüler hatten unten
die Scharade durchschaut und waren hochgeeilt. Khan gerät in Erklärungsnot und
versucht die Situation zu deeskalieren. Aber Tulef wird klar, wer der Fremde ist: Einer der
Zwölf Ritter des Kult des Erzes! (RTM: Schleichen 2; R: Hartes Schmelze 1, Auris Nasus
2, Favilludo 5, Sinnenschärfe 1; T: Selbstbeherrschung 2, Sinnenschärfe 1; M:
Sinnenschärfe 2)
• Khan erklärt den anderen alles (siehe Prolog). Ganarus und die anderen Schüler sind
natürlich wenig begeistert. Aber es bleibt nichts übrig, als so schnell wie möglich zu
fliegen. Denn Khan weiß, dass noch andere Kultisten in der Nähe sind, und
wahrscheinlich bald anrücken werden, um sicher zu gehen, dass von alledem nichts
nach außen dringt. Was er nicht so deutlich sagt: Die Erzkultisten sind vor allem daran
interessiert, dass sie weiterhin Khan kontrollieren wollen. Und nachdem er sie nicht
durch seine Ergebnisse zufriedenstellen konnte, fürchtet er das Schlimmste. (RTMY:
Menschenkenntnis 1)
• Es entsteht eine wilde Flucht aus dem Tal. Bald wird klar, dass die Kultisten bereits im
Tal sind und auch der eine oder andere ihrer Ritter führt sie an. Als Yann noch auf die
kleine Insel mit dem Erzheiligtum muss, wird die Lage kritisch. Das kleine Wasser, das
die Insel umspült, ist in dem Unwetter zu einem Sturzbach angeschwollen und ist zu
einer gefährlichen Barriere geworden. Nachdem Yann mit dem von ihm herbeigerufenen
Elementar beim Heiligtum gesprochen hat und er sich vor einem der Ritter auf dem
Rückzug befindet, stürzt er in den Bach und kann sich gerade noch am Sicherungsseil
festhalten. Fast verliert er seinen Stab. Während Tulef versucht, Yann aus den wilden
Wassern zu ziehen, verschaffen Ramirez und Mirco mithilfe von Khans Schülern den
anderen etwas Zeit, indem sie einen Ausfall auf die verfolgenden Kultisten unternehmen.
Nachdem Tulef schließlich Yann mithilfe des Esels aus dem Wasser ziehen kann (was
aber schwere Verletzungen bei Yann zurfolge hat), nähert sich Khan, und überredet
Tulef, ihn mit dessen Novadipferd aus der Kampfzone zu bringen. Angeblich um die
anderen zu retten, da die Kultisten eigentlich nur hinter ihm her seien. Zwar ist dies keine
Lüge, aber als Tulef schließlich Khan aus dem Tal bringen kann, verrät ihn dieser,
bezaubert ihn mit einem PARALYS und flieht auf eigene Faust: Er fürchtet die Folgen zu
sehr, die eine Auslieferung an die Grauen Stäbe nach sich ziehen könnte. Bei den
anderen beruhigt sich aber tatsächlich die Lage. Die Kultisten sind Tulef und Khan
tatsächlich gefolgt! Nachdem die Helden und Khans Schüler schließlich Tulef
aufsammeln können, machen sie sich auf den Heimweg nach Anchopal. Es wird
sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Khan und die „Produkte“ seiner
ambitionierten Forschungen den Weg der Helden kreuzen. (RMTY: Sinnenschärfe 1, Y:
Schwimmen 5, Körperbeherrschung 2, M: Bevorzugte Waffenfertigkeit 3, R: Stäbe 1,
Tulef: Menschenkenntnis 1, Reiten 2)