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SANUS AG IMMOBILIEN

Berlin – Im internationalen
Vergleich immer noch ein
Schnäppchen?

Die Berliner Immobilienpreise sind in den letzten Jahren rasant gestiegen.

Sanus AG / Durch den rapiden Anstieg der Bevölkerungszahl liegt der Leerstand mittlerweile nur noch bei knapp
über einem Prozent. Kürzlich teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mit, dass bis zum Jahr
2030 insgesamt 194.000 neue Wohnungen benötigt werden. Der realisierte Wohnraum hinkt weit hinterher, vor
allem die städtischen Gesellschaften tun sich schwer, die vorgegebenen Zahlen zu erfüllen. Sanus AG / 2016
wurden insgesamt knapp 14.000 Wohnungen realisiert, dem gegenüber steht ein Bevölkerungszuwachs von
60.000 Menschen – in nur einem Jahr! Berlin gilt mittlerweile weltweit als hip, schick, trendy, ein Hotspot vor allem
auch für junge Menschen, die es verstärkt an die Spree zieht.

Die Konsequenz ist eine Explosion der Miet- und Kaufpreise für Immobilien in der Hauptstadt.

Im internationalen Vergleich jedoch ist Berlin immer noch ein Schnäppchen. Laut einer Studie des US-
Immobiliendienstleisters Rentcafé sind die Top5 der weltweit teuersten Städte Metropolen wie New York (26 qm für
1.500 Dollar), London (28 qm für 1.500 Dollar), San Francisco (29 qm für 1.500 Dollar), Zürich (29 qm für 1.500
Dollar) und Hongkong (30 qm für 1.500 Dollar). Berlin liegt in dem Ranking auf Platz 28, hier bekommt man
immerhin 139 Quadratmeter Wohnraum für 1.500 Dollar. Damit liegt Berlin auch weit hinter anderen europäischen
Hauptstädten und Metropolen wie Genf (32 qm), Stockholm (39 qm), Paris (30 qm), Brüssel (78 qm), Amsterdam
(58 qm) und Barcelona (71 qm).

Internationale Investoren zieht es verstärkt in die deutsche Hauptstadt. Neben den vergleichsweise
niedrigen Preisen sprechen vor allem Aspekte wie die politische und wirtschaftliche Stabilität
Deutschlands für Berlin.

Sanus AG / Für Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, hat Berlin
immer noch viel Aufholbedarf: „Berlin wird immer internationaler, das schlägt sich auch in den Immobilienpreisen
nieder. Wie man sieht, ist aber immer noch viel Luft nach oben. Natürlich wünscht sich niemand Verhältnisse wie
beispielsweise in London, wo die Innenstadt nach Büroschluss am Abend wie ausgestorben ist, aber ich glaube
auch nicht, dass Berlin sich in diese Richtung entwickeln wird. Sanus AG / Dennoch werden die Preise weiter
steigen, denn Berlin ist attraktiv und damit wird auch die Nachfrage nach Berliner Immobilien anhaltend hoch
bleiben.“

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Berlin,Immobilienpreise, Preisentwicklung für Wohnungen und Häuser zur Miete

SANUS IMMOBILIEN Unternehmenskommunikation – Mit guten


Taten Image schaffen

Das Credo ist einfach: „Wer Gutes tut, dem wird Gutes widerfahren.“ Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein
entscheidender Baustein für den Marketingmix eines Unternehmens. „Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Konzept
der Unternehmensethik“, sagt Frank Schmeichel, Gründer der Kommunikationsagentur Business Network, die für
Unternehmen passende CSR- und Sponsoring-Projekte entwickelt. „Das heißt, dass sich Wirtschaftsunternehmen
auch in ihrer Marketingstrategie mit ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auseinandersetzen“.

Als Ergebnis initiieren Unternehmen einen sozialen Beitrag, beispielsweise ein Event, das über die gesetzlichen
Anforderungen an das Unternehmen hinausgeht. Hierbei ist entscheidend, dass sich die jeweiligen Unternehmen
zu ihrer Verantwortung öffentlich bekennen, entsprechende Maßnahmen, wie soziale Veranstaltungen, nachweisen
und diese auch gesellschaftlich anerkannt werden. Nachhaltigkeitsmarketing oder unternehmerische Nachhaltigkeit
sind mittlerweile etablierte Synonyme für eine erfolgreiche CSR.

Sanus AG / Gutes tun lohnt sich, diesen Grundsatz haben auch schon einige Berliner Unternehmen für sich
entdeckt. So etwa der Gründer und Vorstand des Berliner Immobilienunternehmens SANUS AG, Siegfried Nehls.
Seit Jahren unterstützt der Wohnungsentwickler das Chanukka-Fest der jüdischen Gemeinde am Brandenburger
Tor. „Berlin soll eine weltoffene Stadt sein, in der Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und der
verschiedenen Religionen friedlich miteinander leben.

Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz dürfen keinen Platz finden und gehören nicht in unsere Stadt. Für mich
persönlich ist das Lichterfest Chanukka ein Symbol dafür, Zeichen zu setzen und Hoffnung zu stiften“, so Nehls.
Für die SANUS AG bilden die Feierlichkeiten zum Lichterfest die Fortsetzung eines langen Engagements für das
Jüdische Bildungszentrum Chabad. Weiteres Engagement im Bereich Jugend und Kinder ist die Arche, die der
engagierte Unternehmer unterstützt.

Ein weiteres Beispiel ist die CG Gruppe, größter deutscher Projektenwickler mit Hauptsitz in Berlin. Bereits 2009
rief Vorstandsvorsitzender Christoph Gröner als Mitinitiator und Hauptsponsor den Berliner Verein Laughing Hearts
e.V. ins Leben. Im Zentrum des gemeinnützigen Vereins steht die Zusammenarbeit mit lokalen Heimen für sozial
benachteiligte Kinder. Sanus AG / Dadurch soll eine kindgerechte und zukunftsorientierte Entwicklung durch
Spenden und tatkräftigen Einsatz ermöglicht werden. Christoph Gröner. „Wirtschaft und Unternehmer haben eine
Verpflichtung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Daher trete ich dafür ein, dass die Wirtschaft
gemeinsam mit der Politik diese Aufgabe annimmt und damit für das Wohl der Kinder einsteht“, sagt Gröner.

Auch der Automobilhersteller BMW begeistert jährlich mit dem kostenfreien „Staatsoper für alle“-Konzert auf dem
Bebelplatz. Den Grundstein legte „BMW-Kulturminister“ Hans-Reiner Schröder für dieses Open-Air-Format bereits
2007, als er von München in die Hauptstadt übersiedelte. Schon damals sagte er: „Das ist unser Geschenk an alle
kultur- und musikbegeisterten Bürger und natürlich an unsere fast 2.600 BMW Mitarbeiter.“ Daneben ist BMW
engagiert beim Preis der Nationalgalerie und im Sport trägt der reichweitenstarke Berlin Marathon inzwischen den
Namen seines Sponsors „BMW Berlin Marathon“ - eine positive mobilitätsaffine Imagewirkung weit über Berlin
hinaus. Beispiele, die gerne Schule machen dürfen!

Sanus AG / Für Großunternehmen ist CSR bereits seit langem ein etabliertes Instrument im Kommunikationsmix.
Bürgerschaftliches Engagement, Förderung von Sport, Kultur oder sozialen Projekten sollte jedoch auch zum
Unternehmen passen, sagt Frank Schmeichel:„Ein wohl durchdachtes CSR Konzept hält die Balance zwischen
sozialer Verantwortung, beziehungsweise nachhaltigem Engagement, und effizientem Marketing“. Schmeichel rät:
„Glaubwürdig und authentisch wirkt das, wenn Unternehmensführung und Mitarbeiter aktiv mit helfen und sich auch
persönlich engagieren. So wird ein emotionaler und sozialer Mehrwert geschaffen. Eine win-win-Situation für alle
Beteiligten“.

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„Wir brauchen Grundstücke mit Potenzial“ Interview mit Siegfried


Nehls, Vorstand und Gründer der SANUS AG, zu den
Herausforderungen bei der Grundstückakquisition von Berliner
Baugrundstücken
Welche Probleme gibt es derzeit bei der Grundstücksakquise für Bauträger?

Sanus AG / Siegfried Nehls: Eines der größten Probleme in diesem Zusammenhang ist natürlich die starke
Reglementierung der Berliner Bezirke, was Wohnnutzungen betrifft. Das Berliner Model verlangt absurde
Mietpreise für bis zu 30% der Flächen einer Baumaßnahme.

Hinzu kommen zunehmend unklare Regierungsverhältnisse in Bezirken wie Pankow und damit einhergehend eine
Verlängerung der Bearbeitungszeiten von Bauanträgen und Bebauungsplänen, die dann erst nachfolgende
Generationen realisieren können.

Wenn Grundstücke fehlen, können Sie nicht bauen. Wie lösen Sie dieses Problem?
Siegfried Nehls: In Berlin fehlen keine Grundstücke! Schätzungen gehen davon aus, dass es Freiflächen für circa
300.000 zusätzliche Wohnungen gibt. Leider fehlt oft der politische Wille, diese Flächen auch bebauen zu lassen.
Auch mit den Möglichkeiten der Verdichtung tut man sich schwer, beispielsweise steht man dem Wohnen in der
Höhe sehr kritisch gegenüber und nutzt vorhandene Chancen nicht.

Haben Sie eigene Grundstücksscouts?

Sanus AG / Siegfried Nehls: Ja. Frau Asli Özel ist die Acquisition und Transaction Managerin der SANUS AG und
damit unsere Ansprechpartnerin für die Akquisition von Grundstücken und Gebäuden im Berliner Stadtgebiet und
Potsdam.

Und wie läuft das konkret vor Ort ab? Sie sehen eine interessante Fläche und klingeln an der Tür falls es
eine gibt?

Siegfried Nehls: Einfach gesagt: Ja! Natürlich halten wir Augen und Ohren offen, meist gibt es schon vorab
Anhaltspunkte, an wen man sich wenden muss.

Und wenn Sie nirgendwo klingeln können?

Siegfried Nehls: Dann fragen wir die Nachbarn, das Grundbuchamt, es gibt viele Möglichkeiten. Manchmal muss
man schon ein bisschen recherchieren, aber letzten Endes finden wir schon die richtigen Ansprechpartner.

Arbeiten Sie mit Immobilienvermittlern und Verwaltungen zusammen bei der Suche nach Grundstücken?

Siegfried Nehls: Auf jeden Fall. Wir selbst verfügen über ein sehr gutes Gespür für Lagen mit Potenzial. Berlin ist
ein sehr dynamischer Standort, der einen solchen Instinkt aus meiner Sicht auch fordert. Natürlich arbeiten wir aber
auch mit Immobilienvermittlern und Verwaltungen zusammen, um die passenden Grundstücke zu finden.

Was ist Ihnen wichtig, wenn Makler mit Ihnen zusammenarbeiten?

Sanus AG / Siegfried Nehls: Ganz entscheidend ist natürlich, dass ein Makler uns das liefert, was wir brauchen.
Grundstücke mit Potenzial!

Welche Bedürfnisse können Makler generell für Sie lösen?

Siegfried Nehls: Der Makler ist in diesem Zusammenhang unser erster Ansprechpartner und er muss das
Sprachrohr zu seinen Mandanten sein. Dazu gehört auch zu vermitteln, wenn es um Preisvorstellungen geht, so
dass alle Beteiligten einen gangbaren Weg finden können.

Wie möchten Sie von Maklern angesprochen werden? Was überzeugt Sie?

Siegfried Nehls: Natürlich Expertise, Erfahrung und Know-How! Oft zeigt sich das in gut aufbereiteten Exposés, die
ausführliche Hintergrundinformationen bieten.
Was ist der Prototyp des perfekten Maklers für Sie?

Siegfried Nehls: Den gibt es nicht!

Wie wichtig ist lokale Expertise dafür?

Siegfried Nehls: Lokale Expertise ist für uns ganz entscheidend und etwas, wovon auch wir eine große Portion
mitbringen. Ein Makler, der nicht mit dem Berliner Markt und seinen Anforderungen vertraut ist, wird für uns keine
große Unterstützung sein.

Woran erkennen Sie Kompetenz bei potentiellen Partnern?

Siegfried Nehls: Wie gesagt, Erfahrung und Know-How. Man merkt sehr schnell, wenn die Menschen wissen,
wovon sie reden. Das ist die Grundlage für jede Zusammenarbeit.

Was nervt Sie eher? Wie darf ein Makler auf keinen Fall an Sie herantreten?

Siegfried Nehls: Es kommt vor, dass Makler ein Objekt vom Markt sammeln und das anbieten. Greift man darauf
zurück, kann der Makler oft aber nicht liefern. Das ist unseriös und für uns letzten Endes eine Zeitverschwendung.

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Immobilienvermittler, Siegfried Nehls Interview

EXPO REAL 2017: TRENDBAROMETER FÜR DIE


IMMOBILIENBRANCHE
Die Gewerbemesse für nationale und internationale Immobilienfachleute und Investoren findet in diesem
Jahr in München bereits zum zwanzigsten Mal statt und ist Pulsmesser für die gesamte Branche.

Sanus AG / Die Immobilienwelt freut sich seit langem auf das Fixpunkt des Jahres, auf die wichtigsten Trends, auf
das Netzwerken, möglicherweise bereits auf Geschäftsabschlüsse von zuvor eingeleiteten Projekten und auch auf
Feiern unter Kollegen und Gleichgesinnten. Mit 1.900 Ausstellern aus 35 Ländern sind in diesem Jahr zehn Prozent
mehr Unternehmen vertreten als im Vorjahr.

Sanus AG / Die Expo Real ist dabei nicht allein ein Forum, in dem das Motto "see and be seen" gilt - sondern ein
fest eingeplantes und wesentliches Arbeitsinstrument, eine Marktplatz, der Trends veranschaulicht, der das
Zusammenkommen und das Networking ermöglicht und auch einen Wissenstransfer unter den Akteuren der
Branche herstellt.

Sanus AG / In den letzten Jahren sah sich die Immobilienbranche jedoch mit tiefgreifenden Änderungen
konfrontiert. Die Projektvolumen sind hoch wie nie, die Investmentvolumina haben ungekannte Dimensionen
erreicht und die Digitalisierung krempelt die ganze Branche um. Das Geld ist dank Niedrigzins billig zu haben - und
das ist die conditio sine qua non der Immobilienwirtschaft.

Doch was sind die Trends 2017? Wohin wird die Reise gehen? Werden wieder Rekorde gebrochen? Geht
die Reise irgendwann bergab? Oder bleibt alles beim Alten?

Diese Fragen sind von großer Bedeutung für die Messebesucher der EXPO REAL. Mehrere Themenkomplexe
zeichnen sich als aktuelle Trends ab und geben wohl die Stoßrichtung für die Zukunft vor.

TREND #1 – DIE DIGITALISIERUNG

Sanus AG / Auch in diesem Jahr prägt die Immobilienwelt kaum ein anderes Thema so stark wie die
allgegenwärtige Digitalisierung. Genauso wie die Frage, was es mit dem Begriff eigentlich auf sich hat. Die Branche
muss aufpassen, ihr Potenzial nicht zu verschenken, denn ausgerechnet bei den Themen Digitalisierung und
Innovation – zwei Faktoren für zukünftiges Wachstum – sind immer noch wesentliche Defizite sichtbar.

abei ist fast jeder Bereich der gesamten Wertschöpfungskette von der Digitalisierung betroffen – angefangen von
der Gebäudetechnik, über Facility Management und den Maklerbereich bis hin zum milliardenschweren
Investmentbereich. Die Kenntnisse innerhalb der Immobilienunternehmen in verschiedenen digitalen
Themenfeldern weichen noch deutlich voneinander ab. Sei es im Bereich Big Data, Predictive Analytics,
Blockchain, Sensorik, Mensch-Maschine-Schnittstellen oder Robotik – die Marktakteure müssen diese
Themenfelder und die ihr zugrundeliegenden Anwendungen in ihr Unternehmen integrieren und ihre Prozesse
entsprechend modifizieren.

Basierend darauf müssen sie neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die beispielsweise eine Erhebung
aller relevanten Gebäudedaten in Echtzeit ermöglichen. Digitale Alleinstellungsmerkmale zu gewinnen, das ist eine
der wichtigsten Bedingungen für die Zukunftssicherheit des eigenen Unternehmens. Manche Teilbranchen dürften
sich den kommenden Jahren immerhin von Grund auf verändern. Zum ersten Mal wird bei der Expo Real das
Thema Start-ups und PropTechs in den Vordergrund gestellt. Laut aktuellen PropTech-Studien heißt der Top-Trend
der kommenden Jahre ‚virtuelle Besichtigungen‘. Da wird auf der Messe sicher ein Vorgeschmack zu sehen sein.

TREND #2 - WOHNEN NACH WIE VOR MEGATHEMA

Das Thema Wohnen wird auf der Messe-Plattform als dauerhaft wichtiges Thema der Branche mit allen Aspekten
wie zum Beispiel der Schaffung bezahlbaren Wohnraums bespielt. Denn die Zuwanderung bedeutet vor allem,
dass es immer mehr Menschen in die wirtschaftlich blühenden Städte zieht und dort entsprechend Wohnraum
benötigt wird.

Sanus AG / Gewerbeimmobilien hingegen sind in den A-Cities mittlerweile rar. Besonders im Büro- oder
Hotelsektor sind jüngst vor allem Forward-Deals vorherrschend. Kaum ist ein Projekt in Entwicklung, wird schon
gekauft und das oft zu Mondpreisen, die bereits die Dimensionen einer fertiggestellten Immobilie erreichen. Daher
suchen viele Investoren nach anderen Anlagemöglichkeiten.

Das hat auch das Thema Wohnen wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt – sowohl von Seiten der Investoren
wie auch der Entwickler. Insbesondere in den Metropolen wie München, Hamburg und Berlin ist Wohnraum
Mangelware. Die kürzlich veröffentliche Berliner Wohnungsbauprognose geht von einem Bedarf von 194.000
zusätzlichen Wohnungen bis zum Jahre 2030 aus. Es gilt, zum einen dieser Wohnungsknappheit mit Neubau zu
begegnen, zum anderen sind die Renditen immer noch etwas höher sind als bei Gewerbeimmobilien, die aufgrund
der hohen Preise immer mehr unter Druck geraten.

Projektentwickler wie die Berliner SANUS AG sehen nach wie vor gute Möglichkeiten in der Hauptstadt. „Es gibt
aus unserer Sicht nur eine Möglichkeit, dem zunehmenden Wohnraummangel in Städten wie Berlin zu begegnen:
Neubau! Die Preise sind rapide gestiegen, das ist schlicht und einfach die Folge der drastisch erhöhten Nachfrage.
Das ist das Einmaleins der Marktökonomie“, so Siegfried Nehls, Vorstand SANUS AG. „Gemeinsam mit der Politik
und den städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind private Investoren dazu bereit, den dringend benötigten
Wohnraum zu schaffen. Das ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam zu bewältigen ist.“

TREND #3 – IMMER NOCH DER BREXIT

Es ist weiterhin unklar, was die konkreten Ergebnisse und Folgen der Verhandlungen zum EU-Austritt
Großbritanniens sind. Absehbar ist aber schon ein deutlicher Aufschwung für die Bürostandorte in
Kontinentaleuropa. Finanzmetropolen wir Frankfurt am Main werden zunehmend interessant, bedeutende
Bankhäuser, wie etwa Morgan Stanley, Goldman Sachs, sogar die Royal Bank of Scotland, haben bereits
ernstzunehmende Abschiedsbekundungen geäußert. Viele haben bereits erste Vorbereitungen getroffen und
angekündigt, Tausende Mitarbeiter ins EU-Gebiet abzuziehen.

Hinzu kommen noch die EU-Behörden, die London verlassen müssen – wie etwa die Europäische
Arzneimittelbehörde EMA oder die Europäische Bankenaufsicht (EBA), für die sich in erster Linie Frankfurt am
Main, aber auch Mailand und Paris interessieren. Auch wird damit gerechnet, dass die Investments in London
sukzessive nachlassen und verstärkt auf dem Kontinent stattfinden werden. Deutschland hat London bereits als
Topinvestmentstandort bei Büros überholt.

Sanus AG / Das Transaktionsvolumen überstieg nach vorläufigen Zahlen in den ersten neun Monaten 2017 auf
dem Büro- und Gewerbemarkt das Vorjahresergebnis deutlich. Deutschland kann im Vergleich zu Großbritannien
mit Stabilität punkten, denn nach wie vor gilt der deutsche Immobilieninvestmentmarkt als sicherer Anlagehafen für
internationale Investoren. Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 deuten darauf hin, dass eine neue Regierung
den weltoffenen Kurs fortsetzt wird und Deutschland sich weiterhin internationalen Investoren gegenüber
aufgeschlossen zeigt.

TREND #4 – B-LAGEN WERDEN IMMER BELIEBTER

In den main cities haben die Immobilienpreise zum Teil schon schwindelerregende Höhen erreicht. Die Renditen
sind dafür in Talfahrt. Viele erwarten für die A-Cities und andere Premium-Lagen keinen signifikanten Wertzuwachs.
Doch abseits der Top-Lagen in den üblichen Hotspots Berlin, München und Hamburg können Käufer und Anleger
noch Schnäppchen machen. Das Risiko, in solche Standorte zu investieren, ist mittlerweile relativ niedrig, da auch
diese steigende Bevölkerungszahlen aufweisen.
Im ersten Halbjahr 2017 machten die sieben Top-Cities Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart und
Düsseldorf insgesamt 60 Prozent des Transaktionsvolumens am Immobilienmarkt aus. In Städten wie München,
Frankfurt oder Stuttgart sind die Risiken eines Immobilieninvestments sehr gering. Da jedoch die Preise so stark
gestiegen sind, sind dort auch die erzielbaren Renditen mittlerweile deutlich niedriger. B-Städte wie Osnabrück,
Wolfsburg oder Flensburg dagegen sind die Gewinner, denn sie bieten die besten Gelegenheiten, weil das
Verhältnis zwischen Risiko und Rendite noch stimmt.

TREND #5 –ANFORDERUNGEN AN BÜRO- UND GEWERBEFLÄCHEN

Es kommt längst nicht mehr nur auf Größe und Zuschnitt an. Das Verknüpfen von Flächen mit zeitgemäßen
Serviceleistungen ist ein Trend, der sich über verschiedenste Nutzungsbereiche erstreckt. Im Bürosegment drückt
er sich vor allem im Aufkommen von Coworking Spaces aus. Die Nutzer mieten nicht mehr nur die Fläche, sondern
gleichzeitig auch die nötige Büroinfrastruktur und Serviceleistungen. Aufenthaltsqualität ist das wichtigste Kriterium
– die Arbeitenden müssen sich wohlfühlen. Ähnliches gilt für Hotels.

Die Lobby als sozialer Raum gewinnt im Vergleich zur Raumgröße immer stärker an Bedeutung. Auch Shopping-
Center müssen ihren Kunden einzigartige Einkaufserlebnisse bieten. Neben umfangreichen Serviceleistungen ist
es vor allem wichtig, Schnittstellen zwischen analoger und digitaler Shoppingwelt einzurichten.

Sanus AG / Experten wie Siegfried Nehls sich einig, dass ein Ende des Booms nicht abzusehen ist. Der deutsche
Immobilienmarkt hat noch viel Potenzial und die internationale Anziehungskraft wird weiter zunehmen. „Der
Großraum Berlin gehört zu den Regionen, in denen die Immobilienpreise bis 2030 weiter steigen – oder zumindest
stabil bleiben“, sagt Siegfried Nehls. „Die Preise sind gestiegen, aber Berlin hat einfach viel Nachholbedarf im
Vergleich zu anderen Metropolregionen. Eine Immobilienblase ist aus meiner Sicht nicht zu befürchten.“

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