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Asmus omnia sua secum portans oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen (8 dela)

1775-1812

Matthias Claudius war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit
volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst. Dort wurde er auch Mitglied der Deutschen
Gesellschaft. (Sprachgesellschaft in Leipzig). Claudius Werke erschienen zunächst verstreut
in Musenalmanachen und Zeitschriften, vor allem in Der Wandsbecker Bothe. Ab 1775 begann
Claudius die mehrbändige Textsammlung Asmus omnia sua secum portans (oder Sämtliche
Werke des Wandsbecker Bothen) zu veröffentlichen. Die zwischen 1770 und 1775 entstandenen
ersten Bände erschienen 1775 in Hamburg. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Bände,
der letzte 1812 mit Werken aus den Jahren 1803–1812.

Über die Grenzen Hamburgs hinaus machen ihn dann die sieben Bände der im Selbstverlag
erschienenen "Sämmtlichen Werke des Wandbecker Bothen" bekannt. In dieser Fiktion einer
Zeitschrift steht Unterhaltendes neben Belehrendem, Kritisches neben Erbaulichem: Gedichte,
Betrachtungen, Aphorismen, Abhandlungen, Rezensionen, Briefe (an "Vetter Andres" oder den
Sohn Johannes), Epigramme und Fabeln wechseln in bunter Folge. Konservativ-christliche, aber
aufklärerische Grundhaltung. Die ursprüngliche, von Humor geprägte, nur scheinbar naive
Diktion verbürgt zusammen mit der bildhaften Sprache die Volkstümlichkeit und macht C. zum
großen Vorbild für die Volksschriftsteller des 19. Jhs. (z.B. für Johann Peter Hebel). Von
Claudius stammen einige der schönsten deutschen Gedichte.

Zbirka:

Die einzelnen Teile erschienen von 1775 bis 1812 auf der Basis von Subskriptionen. Einesteils
sind die Stücke im publizistischen Gesamtwerk im Ton der Aufklärung gehalten. Anderenteils
geben sie sich politisch konservativ mit erbaulicher Wirkung und markieren damit eine geistige
Wende. Claudius Lyrik, die auch seine Dichter-Persönlichkeit begründen, schlägt bewusst einen
volkstümlichen Ton an. Dafür stehen seine beiden berühmteste Gedichte das "Kriegslied" und
das "Abendlied". Viele seiner Lyrikwerke wenden sich gegen den zum Teil überspannten
Rationalismus der Aufklärung, dem der Dichter Naturfrömmigkeit, christliche Gläubigkeit und
einen mystisch-antiaufklärerischen Ausblick entgegensetzt.
Dennoch klingen in einigen Gedichten auch kritische, gegen den Feudalismus gerichtete Töne an
wie zum Beispiel in "Schreiben eines parforcegejagten Hirschen an den Fürsten, der ihn
parforcegejagt hatte" (1778). Zu seinen weiteren Werken zählen unter anderem "Tändelleyen
und Erzählungen" (1763), "Geschichte des ägyptischen Königs Sethos" (1777–1778), "Die
Reisen des Cyrus" (1780) und "Fenelon`s Werke religiösen Inhalts" (1800–1811). 1814 siedelte
er nach Hamburg über. Er war schon zu seinen Lebzeiten eine anerkannte Dichter-
Persönlichkeit.
.Der Tod und das Maedchen

Das Mädchen:
Vorüber! Ach vorüber!
Geh, wilder Knochenmann!
Ich bin noch jung, geh Lieber!
Und rühre mich nicht an.
Der Tod:
Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
Bin Freund und komme nicht zu strafen.
Sei gutes Muts! ich bin nicht wild,
Sollst sanft in meinen Armen schlafen!

Claudius's poem Death and the Maiden was used by composer Franz Schubert in 1817
for one of his most celebrated songs, which in turn became the basis for the 1824 string
quartet of the same name.