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Forschungslandkarte Fachhochschulen F O R S C H U N G Deutschland. Das von morgen.

Forschungslandkarte Fachhochschulen

F O R S C H U N G

Forschungslandkarte Fachhochschulen F O R S C H U N G Deutschland. Das von morgen. Potenzialstudie
Forschungslandkarte Fachhochschulen F O R S C H U N G Deutschland. Das von morgen. Potenzialstudie

Deutschland. Das von morgen.

Potenzialstudie

Impressum

Herausgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Referat Publikationen; Internetredaktion

11055 Berlin

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Schriftlich an den Herausgeber Postfach 30 02 35

53182 Bonn

oder per Tel.: 01805 - 262 302 Fax: 01805 - 262 303 (0,12 Euro/Min.)

E-Mail: books@bmbf.bund.de Internet: http://www.bmbf.de

Bonn, Berlin 2004

Gedruckt auf Recyclingpapier

Autoren und Prfojektbearbeitung Marianne Kulicke Thomas Stahlecker

Weitere Mitarbeit von Joachim Hemer Björn Wolf Albrecht Malcherek Adrian Wranik Alexander Hercher

Fachhochschulpolitische Beratung:

Prof. Dr. W. Fischer, Rektor der Fachhochschule Karlsruhe – Hochschule für Technik

Die Studie wurde vom Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe durchgeführt

Die Studie wurde vom Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe durchgeführt

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Im Zuge einer programmatischen Weiterentwicklung und Neuausrichtung des seit 1992 laufenden Förderprogramms -#5%#2*#$.0+/%#'/%+'% 60+.78*#$ *#2 9#'( 5/7:4*#$ "# 6"788078.78*4%# ;"6*9< vollzieht das Bundesministerium für Bil- dung und Forschung (BMBF) mit der Ausschreibung für das Förderjahr 2004 eine Schwerpunktverlagerung seiner Fördertätigkeit hin zur Unterstützung wirtschaftsna- her regionaler Forschungsverbünde an Fachhochschulen (FHn). Diese Neuausrich- tung der förderpolitischen Zielsetzungen zielt auf eine stärkere interdisziplinäre und hochschulübergreifende Zusammenarbeit von FHn, bei der diese mit Partnern aus der Wirtschaft (vorzugsweise KMU), der Wissenschaft (Forschungseinrichtungen, Uni- versitäten) und Partnern aus anderen Bereichen kooperieren. Dies schlägt sich auch in der neuen Programmbezeichnung nieder: -#$%5"#2'% 60+.78*#$ "# 6"788078( .78*4%# /& =%+>*#2 &/' 2%+ ?/+'.78"@' ;6A B <C

Die Ausschreibung für die Förderrunde 2004 stellt eine Pilotphase für die Neuaus- richtung des Programms 6A B dar. Die Programmmodifikationen orientieren sich an den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Forschung an FHn. Die neuen Förder- kriterien zu 6A B sind das Ergebnis eines breit angelegten Diskussionsprozesses unter Einbeziehung verschiedener Gremien und Experten aus FHn und der Wirtschaft. Im Vordergrund steht die )'D+:*#$ 2%+ =%+>*#2@D8/$:%/' der FHn. Daher sollen zu- künftig wirtschaftsnahe Verbünde von FHn gefördert werden, wobei ein besonderes Augenmerk der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region gilt. Durch die Förderung interdisziplinärer und hochschulübergreifender Verbünde sollen FHn in die Lage versetzt werden, sich künftig stärker an For- schungsverbünden zu beteiligen. Intendiert ist damit auch die Möglichkeit, dass FHn strukturbedingte Defizite bei der Personalausstattung (vor allem fehlender akademi- scher Mittelbau) ausgleichen und ihr FuE-Potenzial im Hinblick auf ihre Beteiligung an Forschungsverbünden stärken können.

Die Potenzialstudie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsfor- schung (ISI) soll flankierend dazu valide Ergebnisse zu einer 60+.78*#$.4"#2:"+'% 6"788078.78*4%# als regionale Innovationsträger erbringen, insbesondere ein mög- lichst vollständiges Bild der aktuellen Forschungstätigkeit an FHn liefern, welches nicht nur die durch öffentliche Fördergeber (Bund, Bundesländer, EU) finanzierten, sondern auch die für und mit Unternehmen bearbeiteten Projekte zeigt. Dies schließt auch bestehende Forschungsverbünde der FHn mit anderen FHn, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit Unternehmen ein. Betrach- tungsschwerpunkt sind die FHn und ihre Forschungsaktivitäten in den Jahren 2000 bis 2003. Ein weiterer Augenmerk liegt auf ihrer Verflechtung mit der regionalen Wirtschaft, insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU, einschließ- lich innovatives Handwerk). Ziel war die Ableitung von Modellen von Forschungs- schwerpunkten und –verbünden an und mit FHn sowie eine Analyse der bestehenden Zusammenarbeit der FHn mit der regionalen Wirtschaft (aus Sicht der FHn) bzw. der Stellenwert der FHn als Auftragnehmer oder Kooperationspartner (die komplementä- re Unternehmenssicht). Darauf aufbauend wurden Vorschläge für mögliche For- schungsverbünde erarbeitet und Potenziale zur Verbesserung der Forschungsaktivi- täten an FHn abgeleitet.

!euausrichtung

F.rderprogramm

aFuE

!euer Pro-

grammname

7tärkung der Ver- bundfähigkeit von Fachhochschulen

Bild der aktuellen

Forschungstätig-

keit an F@n

II

Management Summary

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Die Studie stützt sich – neben der Auswertung von Sekundärliteratur und primärsta- tistischen Daten - auf 3 Quellen.

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Das Sample der betrachteten FHn setzt sich aus 97 staatlich getragenen FHn zusam- men, d.h. von den insgesamt 103 staatlichen FHn wurden 6 aufgrund ihrer Lehrange- bote und damit auch möglicher Forschungsschwerpunkte (nachrangig: ihrer Größe) nicht in die detaillierte Untersuchung einbezogen. Private FHn blieben aufgrund ihrer geringen Größe, kirchliche FHn aufgrund ihres thematischen Fokus generell in der Studie unberücksichtigt. Mit Rektoren/Präsidenten, für FuE zuständigen Prorekto- ren/Vizepräsidenten oder sonstigen Vertretern von 69 FHn wurden Telefoninterviews zu den Leitfragen der Studie geführt.

Unter Nutzung öffentlich zugänglicher Quellen (v.a. Internet, Forschungsberichte) und umfangreichen Ergänzungen der FHn konnten Grunddaten zu 6.005 FuE- Projekten in einer Datenbank zusammengestellt werden, die in den Jahren 2000 bis 2003 an FHn durchgeführt wurden. Bis auf 5 kleinere FHn wurden zu allen 97 FHn für den genannten Zeitraum FuE-Projekte identifiziert. Einbezogen sind nur an einer FH etatisierte Vorhaben, d.h. ohne Projekte von An-Instituten und ähnlichen Organi- sationseinheiten außerhalb der FHn. Auch reine Beratungs- und Dienstleistungsauf- träge sind ausgeschlossen.

Telefonische Kurzinterviews wurden mit 68 KMU geführt, welche Auftraggeber von FHn bei FuE-Vorhaben waren. Weitere 32, nicht mit FHn kooperierende KMU be- teiligten sich an einer schriftlichen Umfrage.

Anformations-

Buellen

Erkenntnisziele

anvisierte Ergeb-

nisse

D7 näher betrach- tete Fachhoch- schulen

6.005 FuE-

ProJekte

100 befragte KMU

III

Management Summary

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Die FHn bereichern das deutsche Hochschulsystem mit der praxisorientierten Aus- bildung in der Lehre und anwendungsorientierter Forschung seit mehr als 30 Jahren. Ihre Gründung in der jetzigen Form als Institutionen im tertiären Bereich (Hoch- schulen) wurde durch das Abkommen der Länder in der Bundesrepublik Deutschland zur Vereinheitlichung auf dem Gebiet des Fachhochschulwesens vom 31.10.1968 beschlossen. Etwa ein Drittel der FHn hat seinen Ursprung in Einrichtungen (Höhere Technische Lehranstalten, Höhere Fachschulen sowie Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialakademien), die vor 1969 gegründet wurden. Ein weiteres Drittel entstand in den 1970er Jahren, schwerpunktmäßig in 1971 und 1972. Eine erneute Gründungs- welle fand in den 1990er Jahren statt, vorrangig in den Neuen, aber auch in einigen der Alten Bundesländern.

Mit der Gründung von FHn war das Ziel der Schaffung von Bildungseinrichtungen verbunden, die Studierende auf wissenschaftlicher Grundlage praxis- und berufsori- entiert ausbilden und zu selbstständiger Tätigkeit im Beruf befähigen. Seit Anfang der 1970er Jahre hat sich die Fachhochschullandschaft in vielfältiger Weise verän- dert: deutlicher Anstieg der Studierendenzahlen, Auffächerung des Spektrums ange- botener Studiengänge und Ausweitung der Aufgaben in Ausbildung und Forschung. Hierzu haben maßgeblich die verschiedenen Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu den FHn beigetragen. Ende 2002 gab es laut Statistischem Bundesamt 523.000 Stu- dierende an FHn! was einem Anteil von 26% an allen Studierenden in Deutschland entspricht.

FHn haben im Gegensatz zu den Universitäten und denen gleichgestellten Hoch- schulen kein Promotions- und Habilitationsrecht. Sie bilden stärker anwendungsori- entiert aus, haben eine bessere Übereinstimmung zwischen Regelstudienzeit und tatsächlicher Studiendauer sowie eine stärkere Verzahnung mit der Praxis. Im typi- schen Mischverhältnis zwischen Lehre und Forschung unterscheiden sich FHn und Universitäten erheblich: Fachhochschullehrer haben ein Lehrdeputat von 18 Semes- terwochenstunden und eine längere Vorlesungszeit innerhalb des Semesters. Hoch- schullehrer an Universitäten haben einen 60%igen Forschungsanteil am Zeitbudget mit vergleichsweise geringen Lehrdeputaten. Gegenüber Universitäten verfügen FHn gemessen an der Anzahl der Studiengänge häufig über ein begrenztes Lehrangebot und niedrigere Studierendenzahlen. Die Forschung zählte zunächst nicht zu den Pro- filmerkmalen der FHn. Mit der Novellierung des HRG 1985 gehört anwendungsori- entierte FuE zu den Aufgaben der FHn.

In den letzten Jahren erfolgten Novellierungen der Landeshochschulgesetze, die der anwendungsorientierten FuE in FHn ein immer größeres Gewicht zumessen. Mitt- lerweile sind in allen Bundesländern Forschung und Entwicklung Dienstaufgabe der FHn, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung: In 11 Ländern als Dienstaufgabe unabhängig vom Ausbildungsauftrag und in 5 Ländern als Dienstaufgabe im Rahmen ihres Ausbildungsauftrags. Die Länder Bayern und Rheinland-Pfalz haben sich zu- letzt dieser Linie angeschlossen.

Die Entwicklung der FHn wird in hohem Maße durch die hochschulpolitischen Ziele der einzelnen Bundesländer geprägt; durch die Finanzierung über ihre Träger wird die Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgaben der FHn weitgehend determiniert. Das Jahr 2003 hatte angesichts der katastrophalen Haushaltssituation in allen Bun- desländern für die Hochschulen zur Folge, dass in erheblichem Umfang Mittel gestri- chen wurden, was für 2004 und voraussichtlich für die nachfolgenden Jahre gilt.

@istorie der

Fachhochschulen

Ouftrag der

Fachhochschulen

Umfeld für For- schung und Ent- wicklung an Fachhochschulen

anwendungsori-

entierte FuE als Dienstaufgabe

schwierige finan-

zielle Lage

IV

Management Summary

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In der großen Mehrheit (85,5%) der befragten 69 FHn werden FuE-Vorhaben im laufenden Betrieb der Fachbereiche durchgeführt, entweder dort schwerpunktmäßig oder etwa gleichgewichtig mit anderen Organisationsformen wie z.B. mit zentralen Einrichtungen der FH (24,6%), in besonderen Einrichtungen der Fachbereiche (24,6%) oder – organisatorisch außerhalb der FH - in An-Instituten (30,4%).

Zwei Drittel der 69 FHn verfügen über An-Institute, die oft von einem Hochschulleh- rer geleitet werden und mehrheitlich nur eigenes Personal haben. Bei gut einem Drittel sind auch FH-Angestellte unterhalb der Professorenebene für das An-Institut tätig. Diese Institute beurteilten die Gesprächspartner unter den gegebenen Rahmen- bedingungen an FHn (fehlender akademischer Mittelbau, geringe Flexibilität beim Einstellen/Halten qualifizierter Mitarbeiter, hohes Lehrdeputat, unflexibles Abrech- nungssystem u.ä.) überwiegend positiv. Vorteile sind: Förderung des Forschungskli- mas an der Hochschule, Verbesserung der Qualität der Lehre, Darstellung der Hoch- schule als regionales Kompetenzzentrum für FuE, Einwerben von Mitteln für For- schung aus Bereichen, die für Forschung in der Hochschule nicht erschließbar wären. Betont wurde ferner, dass An-Institute vor allem die organisatorische Abwicklung von Aufträgen mit der Wirtschaft deutlich erleichtern.

Steinbeis-Transfer-Zentren (STZ) bewerteten Gesprächspartner der baden-württem- bergischen FHn ambivalent: Einerseits als Instrument zum Know-how-Transfer aus der FH in die Wirtschaft, andererseits als Konkurrenz für die FH, weil es für Profes- soren lukrativer ist, in Nebentätigkeit ein STZ zu betreiben als entsprechende Pro- jekte innerhalb der Hochschule durchzuführen.

Zentrales Problem von FHn ist die Kurzfristigkeit vieler FuE-Projekte und die damit verbundenen Hürden für Einstellung und Beschäftigung der Mitarbeiter. Die Projekt- bearbeiter haben idR (92,8%) Zeitverträge, die an die Laufzeit der FuE-Projekte ge- bunden sind. Unbefristet angestelltem Personal kommt eine ergänzende Rolle (40,6%) zu. Vielen qualifizierten Absolventen bieten sich außerhalb der FHn - v.a. in der Wirtschaft – wesentlich attraktivere Berufschancen. Kooperative Promotionsver- fahren sind eine Möglichkeit für FHn, qualifizierte Absolventen für FuE-Projekte zu gewinnen, die an einer Universität promovieren, aber weiterhin an der FH tätig sind. Vor allem ostdeutsche Universitäten zeigen eine Offenheit für solche Verfahren, was offenbar an den westdeutschen nicht in größerem Umfang der Fall ist.

Der Aufbau von Alumni-Netzen zur Intensivierung der Zusammenarbeit der Hoch- schulen mit der Wissenschaft/Wirtschaft im Bereich FuE steht meist noch am An- fang. Doch gibt es Bemühungen bei den meisten FHn ein solches Netz – zumindest auf Ebene der einzelnen Fachbereiche – zu schaffen. Davon verspricht man sich eine engere Verknüpfung mit der Wirtschaft (regional und überregional).

Für die große Mehrheit der FHn spielen Patentanmeldungen bisher keine Rolle; ge- messen an diesem Indikator tragen sie kaum zur Wissensproduktion bei. Doch verfü- gen FHn über keine Tradition bei Patentierungen und erst im Zuge der Zukunftsiniti- ative Hochschulen wird nun eine Patent- und Verwertungsinfrastruktur aufgebaut, um Hochschulen den zeit- und kostenintensiven Weg der Patentanmeldung zu er- leichtern. FHn, die nach eigenen Angaben 2000 bis 2003 deutlich mehr als die übri- gen anmeldeten, sind: FH Zwickau (24 Patentanmeldungen), FH Lübeck, FH Lip- pe/Höxter, FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (je 15), Hochschule Wismar (11), FH Nürnberg, FH Kiel und FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen (je 10).

Anstitutionelle

Einbindung von

FuE

Bedeutung und Funktion von On- Anstituten

7teinbeis-

Transfer-Uentren

Uentrales Perso-

nalproblem

Oufbau von

Olumni-!etzen

am Onfang

geringe Onzahl

an Patenten

V

Management Summary

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Der Stellenwert von angewandter FuE ist in den letzten Jahren bei allen FHn gestie- gen und es werden weitere Anstrengungen zu deren Ausbau unternommen. Die Rahmenbedingungen stufen die befragten Vertreter der FHn sehr unterschiedlich ein. Betont wurde der derzeit stattfindende Generationenwechsel (junge FuE-orientierte Professoren ersetzen zunehmend ältere Kollegen mit stärkerer Affinität zur Lehre). Doch limitieren die finanzielle Ausstattung und ein kaum vorhandener akademischer Mittelbau diese Anstrengungen. Wesentliche Instrumente zur Intensivierung der For- schung an FHn sind: Förderung der Bildung von Forschungsschwerpunkten, Dotie- rung hochschulinterner Forschungstöpfe, weitere finanzielle Anreize (z.B. leistungs- bezogene Haushaltsmittel-Umlagen), Reduktion der Lehrbelastung, Bildung fachbe- reichsübergreifender Kompetenzzentren, Berücksichtigung der FuE-Orientierung bei Neuberufungen, Intensivierung kooperativer Promotionsverfahren, Ausbau von An- Instituten usw. Damit soll der Kreis an forschenden Professoren ausgeweitet und die anwendungsorientierte FuE auf eine breitere Basis gestellt werden.

Große Unterschiede gibt es bei den betrachteten FHn nach dem Anteil forschender Professoren an allen Professoren. Der Mittelwert dieser Quote liegt bei rd. 33%, der Medianwert bei 28%. Die Bandbreite reicht von 4 bis 100%. Die regionale Vertei- lung der FHn mit dem Anteil forschender Professoren verdeutlicht, dass es erhebliche Unterschiede nach Bundesländern gibt: Die FHn der neuen Bundesländer weisen eine wesentlich höhere Quote auf, als dies bei westdeutschen Institutionen der Fall ist. Die höheren Quoten in den neuen Bundesländern erklären sich aus einer anderen For- schungskultur, hier sind eine Reihe von FHn Anfang der 1990er Jahre aus Einrich- tungen hervorgegangen, die Universitätsstatus hatten. Auffallend ist der überwiegend geringe Anteil forschender Professoren an den meisten süddeutschen FHn. Hier be- treibt meist weniger als ein Viertel der Professoren innerhalb der Dienstaufgaben anwendungsorientierte FuE.

Anders als bei Universitäten spielen Drittmittel als Einnahmequelle für FHn noch eine geringe Rolle, aber mit steigender Tendenz in den letzten Jahren. Die Drittmit- teleinnahmen lagen 2001 nur bei 8.740 € pro Professorenstelle, doch gibt es eine große Spannweite: Spitzenreiter sind die TFH Wildau (59,5 Tsd. €), die FH Lübeck (56,3 Tsd. €) und die FH Eberswalde (33,4 Tsd. €). Zudem divergieren die Durch- schnittswerte nach Fächergruppen: Am höchsten sind sie für die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie die Ingenieurwissenschaften, am niedrigsten für die Sprach- und Kulturwissenschaften. Nach den 2002 eingeworbenen Drittmittel führen die FHn in Lübeck, Münster, Aachen und Hamburg. Außer Karlsruhe und Nürnberg findet sich unter den 20 Drittmittel stärksten Hochschulen keine aus Süddeutschland, aber immerhin 6 ostdeutsche FHn. Eine Korrelation zwischen Anzahl der FuE- Projekte und Drittmittelhöhe besteht nicht: Die Drittmittel stärksten FHn weisen viel- fach eine deutlich geringere Anzahl Vorhaben auf als die übrigen. Demgegenüber gibt es FHn mit einer größeren Anzahl an Projekte, die relativ klein sind.

Da bei den meisten FHn die Quote forschender Professoren niedrig ist, errechnen sich für den Indikator „Drittmittel pro forschendem Professor“ ganz andere, d.h. deutlich höhere Werte als sie das Statistische Bundesamt für den Indikator „Dritt- mittel pro Professorenstelle“ ausweist. Auch zeigt sich eine erhebliche Streuung zwi- schen den FHn. Der Mittelwert liegt bei 48,3 Tsd. €, der Medianwert bei 41,3 Tsd. €, Höchstwerte bei 100 Tsd. € und mehr. Ein hoher Anteil an forschenden Professoren ist jedoch nicht zwangsläufig mit einem hohen Drittmittelaufkommen verbunden.

7trategien für die Antensivierung der FuE- Oktivitäten

Anstrumente zur

Antensivierung

der Forschung

groVe Unter- schiede im Onteil forschender Pro- fessoren

steigende Dritt- mitteleinnahmen bei groVen Unter- schieden nach F@n und Fä- chergruppen

Drittmittel pro

forschendem Pro-

fessor relativ

hoch

VI

Management Summary

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Die große Mehrheit der 97 FHn hat gegenwärtig ausgewiesene Forschungsschwer- punkte, deren Festlegung z.T. Ergebnis eines Prozesses war, welcher ausschließlich hochschulintern ablief oder der vom zuständigen Wissenschaftsministerium des Lan- des angeregt und/oder moderiert wurde. Bei einem Teil der Institutionen sind die aktuellen Forschungsschwerpunkte lediglich ein Abbild der Forschungstätigkeit ihrer Professoren, ohne dass es zu einer bewussten, von der Hochschulleitung gelenkten Schwerpunktbildung kam. Dieser Geneseprozess spiegelt sich in der Formulierung der Schwerpunkte nieder: Sie weisen ein unterschiedliches Aggregationsniveau von Einzelthemen zu übergeordneten Fragestellungen auf, sie unterscheiden sich vor allem aber auch im Ausmaß, in dem interdisziplinäre oder transdisziplinäre Themen als Forschungsschwerpunkte formuliert sind. Auch haben der jeweilige Ablauf des Geneseprozesses, die Forschungsintensität und die Organisationsart von FuE zur Folge, dass die FHn eine differierende Zahl an Forschungsschwerpunkten ausweisen.

Die Forschungsschwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:

Informations- und Kommunikationstechnologien,

Umweltgerechte nachhaltige Entwicklung (z.B. regionale Nachhaltigkeit, integ- rierte Umwelttechniken, sozial-ökologische Forschung),

Gesundheit und Medizin (Krankheitsbekämpfung, Forschung zum Gesundheits- wesen etc.),

Mikrosystemtechnik,

Neue Werkstoffe (bisher: Materialforschung) und

Wirtschaftswissenschaften.

Sie unterstreichen, dass diese Hochschulen mittlerweile ein breites Themenspektrum innerhalb anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung abdecken. Es geht weit über die bei ihrer Gründung vorherrschenden Themen in den klassischen Inge- nieurwissenschaften hinaus. Ingenieurwissenschaftliche Forschungsschwerpunkte nehmen zwar auch weiterhin noch einen breiten Raum ein, es finden sich aber dar- über hinaus auch viele, in denen die Bemühungen der Hochschulleitungen deutlich werden, interdisziplinäre Schwerpunkte herauszubilden, z.B. in der Verknüpfung technischer mit ökonomischen und gesellschaftswissenschaftlichen Fragestellungen.

Insgesamt lässt die Gegenüberstellung von Forschungsschwerpunkten der FHn und Fördertätigkeit des BMBF/Bundes den Schluss zu, dass doch bei einer ganzen Reihe von Themen-/Technologiebereichen eine prinzipielle Kompatibilität besteht. Diese Bewertung kann sich nur auf die Themen- bzw. Technologiebereiche beziehen, nicht auf Einschätzungen zum Innovationsniveau: Die Projekte der FHn liegen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung, nur wenige sind laut Aus- sagen der befragten 69 FHn dem Bereich der Grundlagenforschung zuzuordnen. Die personelle und sächliche Ausstattung einer typischen FH lässt dies auch kaum zu.

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Basis für die folgende Zuordnung der 6.005 FuE-Vorhaben nach Technologie- oder Themenfeldern ist die F + E – Leistungsplansystematik des Bundes, Förderbereiche und Förderschwerpunkte (Stand 1.1.2003). Anhand der Projektbezeichnung und Projektkurzbeschreibung sowie der Fachbereiche der FHn, in denen die Durchfüh- rung erfolgte, wurden die einzelnen FuE-Vorhaben soweit möglich den Kategorien

Oktuelle und im Oufbau befindli- che Forschungs- schwerpunkte

breites Themen-

spektrum

prinzipiell hohe

Kompatibilität mit

der F.rder-

tätigkeit des

BMBF/Bundes

Themen- bzw. Technologiefelder der 6.005 FuE- ProJekte

VII

Management Summary

dieser Systematik zugeordnet. War dies nicht möglich, wurde die Systematik der Lehr- und Forschungsbereiche des Statistischen Bundesamtes herangezogen.

An erster Stelle steht der Bereich Informationstechnik (einschl. Multimedia und Fer- tigungstechnik; Anteil: 23%); viele Projekte (523) zählen zum Feld Multimedia. Ei- nen großen Anteil (17%) hat ferner das Technologiefeld „Materialforschung, physi- kalische und chemische Technologien“, zu dem eine Vielzahl an laufenden Vorhaben in den Bereichen Mess- und Analysentechnik, Steuer- und Regelungstechnik zählen. Auch dem Maschinenbau kommt eine große Bedeutung zu, was aufgrund der traditi- onellen Stärke der FHn in diesem Feld zu erwarten war. Ähnliches gilt für die Be- deutung der Wirtschaftswissenschaften (Anteil 10%). Den übrigen Themen- oder Technologiefeldern kommt insgesamt nur eine jeweils geringe Bedeutung zu, auch wenn die absolute Anzahl der Vorhaben nicht so niedrig ist.

Auch nach finanziellen Projektgrößen zeigt sich eine breite Streuung, ohne das kleine Vorhaben dominieren. Die FHn bearbeiteten eine Reihe von Projekten mit einem finanziellen Umfang (500 Tsd. € und mehr), der für ihre FuE-Kapazitäten beachtlich war. Der Mittelgebertyp ist hierfür meist maßgeblich: Von der EU (Durchschnitts- wert: rd. 270 Tsd. €), öffentlichen Stiftungen (150 Tsd. €) und von Bundes- (144 Tsd. €) oder Länderministerien (133 Tsd. €; jeweils einschl. ihrer nachgeordneten Ämter) finanzierte Vorhaben weisen im Mittel erheblich höhere Projektsummen auf als die anderer Mittelgeber (z.B. Wirtschaft: 37 Tsd. €). Daraus wird deutlich, weshalb öf- fentlichen Förderprogrammen für FHn eine hohe Attraktivität zukommt.

Bundes- und Länderministerien sowie KMU aus der Standortregion sind die häu- figsten Auftraggeber für FuE-Vorhaben. Gut die Hälfte der befragten FHn bearbeiten auch häufig Aufträge von Großunternehmen. Unter den Bundesministerien wurde vorrangig das BMBF genannt (Förderprogramme FH 3 , InnoRegio sowie Fachpro- gramme); auch das BMWA wurde vielfach als Auftraggeber angegeben (z.B. durch das Förderprogramm PRO INNO). Die Auftraggeberstruktur nach dem Standort der FH zeigt deutliche Unterschiede: Für die 20 ostdeutschen FHn spielen Bundesminis- terien und nachgeordnete Ämter eine noch weitaus größere Rolle als für die 49 west- deutschen FHn; dies ist v.a. auf die nur dort geltenden Angebote zurückzuführen.

Öffentlich finanzierte Projekte unterscheiden sich von durch die Wirtschaft finan- zierten in folgenden Punkten: „ganzheitlicher Charakter“ (thematisch in sich abge- schlossen), Bearbeitung von Teilprojekten in Forschungsverbünden, Möglichkeit zu interdisziplinärer Kooperation über Fachbereichsgrenzen hinweg, längerer Bearbei- tungszeitraum (mit Möglichkeit zur Einstellung qualifizierter Mitarbeiter) sowie oft- mals höheres Projektvolumen. Aufträge aus der Wirtschaft haben idR folgende Merkmale: Dominanz anwendungsorientierter Forschung als Input in die betriebliche Vorentwicklung oder vorwettbewerblicher Produktentwicklung, Abdeckung von Teilaspekten einer Produkt- oder Prozessentwicklung, Lösung von Detailproblemen durch die FHn, breites Spektrum an produkt- und prozessorientierten Dienstleistun- gen, kurzfristig zu bearbeitende Projekte mit relativ niedrigen Projektvolumina.

Bund und Länder weisen eine weitgehend ähnliche Struktur auf, lediglich im thema- tisch breit gefassten Bereich „Materialforschung; physikalische und chemische Tech- nologien“ finden sich deutlich mehr vom Bund geförderte Vorhaben. Hierzu zählen optische Technologien, Oberflächen- und Mikrostrukturtechnik, Nanotechnologie, aber auch Mess-, Steuer-, Regel- und Analysetechnik. Die Industrie weicht z.T. deut- lich hiervon ab: Ein größeres Gewicht haben die „traditionellen“ Bereiche Mess-, Steuer-, Regel- und Analysetechnik“ sowie weitere technisch-naturwissenschaftliche Bereiche (Maschinenbau i.w.S. und sonstige Elektrotechnik/Feinwerktechnik).

groVe 7treubreite bei ProJektvolu- mina der FuE- ProJekte

Je nach Mittel- geber

groVe Xolle .f- fentlicher Ouf- traggeber bei FuE-ProJekten

vor allem in Ystdeutschland

unterschiedliche

Anhalte tZpischer

FuE-ProJekte

nach Mittelge-

bern

unterschiedliche

7chwerpunkte in

den Technologie-

/Themenfelder

nach Mittelge-

bern

VIII

Management Summary

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Fast alle befragten 69 FHn führten in den letzten Jahren FuE-Projekte gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft oder dem Forschungsbereich durch, d.h. sie waren an temporären Forschungsverbünden beteiligt. Begründet wird dies i.d.R. damit, das öffentliche Förderprogramme in zunehmendem Maße Verbünde von mehreren Part- nern fördern und dass es sich bei diesen Förderprogrammen gerade um die finanziell attraktivsten Angebote handelt, was die Fördersummen und vor allem auch die Lauf- zeiten anbelangt.

Es handelt sich bei diesen Verbundvorhaben ganz überwiegend um öffentlich geför- derte Projekte, an denen andere Hochschulen und Unternehmen beteiligt sind. Ganz selten gaben Gesprächspartner an, dass solche Verbundprojekte außerhalb öffentli- cher Förderprogramme durchgeführt werden, finanziert nur von Unternehmensseite. Die strategische Bedeutung derartiger gemeinschaftlicher FuE-Vorhaben stuften 66,7% der befragten Vertreter der Fachhochschulen als hoch ein. Viele der befragten Fachhochschulen arbeiten dabei etwa gleich häufig mit KMU und inländischen Uni- versitäten zusammen; an dritter Stelle folgen andere FHn.

Immerhin ein Drittel der 97 FHn sind an mindestens einem Kompetenznetz, das bis Oktober 2003 auf der Internet-Plattform www.kompetenznetze.de aufgenommen wurde, beteiligt. Als Partner von 6 Netzen nimmt die FH Nürnberg den Spitzenplatz ein, es folgen die FH Jena (4 Netze), die FH Aachen, FH Braunschweig/Wolfenbüttel und die TFH Wildau (je 3 Netze). Kompetenznetze bieten den beteiligten FHn die Möglichkeit, für gemeinschaftliche FuE-Projekte schneller Partner zu finden, von anderen Partnern wahrgenommen zu werden und sich als Akteure in renommierten überregionalen und internationalen Netzwerken zu profilieren.

Negative Auswirkungen auf die Nutzungsmöglichkeiten von FH 3 aufgrund der For- derung nach verbindlicher Einbindung der Wirtschaft wurden von rund der Hälfte der Vertreter v.a. mit einem zu befürchtenden größeren Aufwand bei der Antragstellung, mit erhöhtem Suchaufwand nach mitfinanzierenden KMU sowie mit einer geringen Bereitschaft von KMU, einen finanziellen Eigenbetrag zu leisten, begründet. Dort wo positive Auswirkungen erwartet werden, begründeten die Gesprächspartner dies da- mit, dass dadurch die FuE-Tätigkeit der FHn praxisnäher und die eigene Strategie der Leitung hin zu einer stärkeren Einbindung der Wirtschaft unterstützt werden.

In den Begründungen für eine skeptische Haltung gegenüber der Neuregelung inner- halb von FH 3 , verstärkt Forschungsverbünde zu fördern, wurde relativ häufig auf einen höheren Aufwand für das Zustandebringen solcher Verbünde und auf inhaltli- che Abstimmungsprobleme bei der Beantragung und Durchführung der Projekte verwiesen (Overheadkosten); außerdem wird erwartet, dass eine Förderung größerer Verbünde angesichts des verfügbaren Programmbudgets zu Lasten der Einzelprojekte ginge. Gerade Vertreter der weniger forschungsintensiven FHn befürchten, dass die Neuausrichtung in diesem Punkt zu einer Konzentration der Fördermittel auf die ohnehin forschungsintensiven FHn führen werde.

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IX

Management Summary

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Unter den Mittelgebern für FuE-Projekten der FHn stehen Unternehmen nach der Anzahl der Projekte an erster Stelle: 27% aller Projekte, für die Angaben zum Mittel- geber vorliegen, wurden von der Wirtschaft finanziert (Bund: 25%, Länder: 23%). Es sind meist kleinvolumige, sehr praxisnahe Vorhaben mit kurzer Laufzeit.

Für die meisten der befragten FHn aus den alten Bundesländern kommt der Region als Standort von Auftraggebern aus der Wirtschaft eine hohe Bedeutung zu. Dabei spielen die Wirtschaftsstruktur in der Region und der Deckungsgrad zwischen Fä- cherspektrum der Fachhochschule und regionaler Branchenstruktur eine große Rolle.

In den neuen Bundesländern bewegen sich die Aufträge aus der Wirtschaft auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in vielen westdeutschen FHn. Gründe hierfür sind in erster Linie geringe FuE-Aktivitäten der regionalen Wirtschaft sowie geringer Unter- nehmensbesatz. Vertretern westdeutscher FHn mit einer geringen Bedeutung der regionalen Wirtschaft gaben v.a. folgende Ursachen an: überregionale Kontaktnetze der Professoren, hoher Spezialisierungsgrad der FHn in Kombination mit wenigen ähnlich spezialisierten Unternehmen in der Region, überregionales Renommee der FHn, Stärkung der FuE-Tätigkeit innerhalb der FH noch am Anfang.

Zu den FHn, deren anwendungsorientierte FuE-Tätigkeit in erheblichem Umfang (> 40%) von regionalen Auftraggebern (vorrangig aus der Wirtschaft) geprägt ist, zäh- len: die FHn in Lübeck, Lippe/Höxter, Albstadt-Sigmaringen, Bremen, Südwestfalen, Gelsenkirchen, Pforzheim, Dortmund, Ulm, München.

Die Hälfte der Gesprächspartner verwies darauf, dass das jährliche FuE-Potenzial für Aufträge aus der regionalen Wirtschaft von geringem Aussagewert sei, da die fach- hochschul-spezifischen Gegebenheiten im Bereich der Forschung die eigentlich limi- tierenden Faktoren für mehr Auftragsforschung für die Wirtschaft seien und weniger ein begrenztes Potenzial. Dort wo quantitative Angaben zum jährlichen FuE- Potenzial für Aufträge aus der Wirtschaft möglich waren, bewegten sich diese zwi- schen wenigen hunderttausend und 2,5 Mio. €. Für die Mehrheit der untersuchten 69 FHn (knapp 57%) ist der Kreis an potenziellen regionalen Auftraggebern mit min- destens 50 Unternehmen relativ groß.

Typische Wettbewerber bei FuE-Aufträgen sind v.a. andere regionale Hochschulen (FHn und Universitäten), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen spielen dagegen kaum eine Rolle; allerdings werden partnerschaftliche Funktionen zwischen FHn und den genannten Institutionen häufig stärker gewichtet als der Wettbewerbsdruck.

Probleme bei der Durchführung von FuE-Aufträgen sind weniger auf Seiten der Un- ternehmen zu beobachten als viel mehr auf Fachhochschul-Seite. Ursächlich ist nach Angaben der FHn die Problematik im Bereich Forschung und Lehre: Ein hohes Lehrdeputat sowie ein nur begrenzter akademischer Mittelbau führen zu Problemen beim Personaleinsatz sowie fehlender Flexibilität im Personalmanagement.

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X

Management Summary

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Die Befragung der 68 KMU, die in den letzten Jahren mit mindestens einer FH bei FuE kooperierten zeigt, dass FHn als wesentliche Elemente im Ordnungssystem re- gionaler Innovationssysteme begriffen und als solche von KMU wahrgenommen werden (regionale Verankerung). Bei den 68 KMU handelt es sich typischerweise um solche, die sich im Bereich der Spitzentechnik und höherwertigen Technik engagie- ren und somit eigene FuE-Aktivitäten durchführen. Ein entsprechend hoher Stellen- wert wird den FHn mit ihren den betrieblichen Innovationsprozess unterstützenden Kompetenzen beigemessen. Beim Problemlösungsbedarf von KMU sind passende FHn mit ihren FuE-Profilen sowie Ansprechpartnern weitgehend bekannt; ein hoher Suchaufwand besteht nicht. Von mehr als der Hälfte der KMU werden regelmäßige Kontakte zu einer (oder mehreren) FHn unterhalten.

Für den betrieblichen Innovationsprozess wichtige FuE-Funktionen wie Vorstudien, Funktionsmuster, Prototypenentwicklung sowie die Durchführung von Entwick- lungsarbeiten, die wesentliche Teile einer Produkt- oder Verfahrensinnovation abde- cken, werden vielfach mit fachhochschulischer Kompetenz durchgeführt. Knapp die Hälfte der befragten KMU wenden ausschließlich eigene Mittel zur Finanzierung von FuE- und Auftragsprojekten an FHn auf. Bei guter Eigenkapitalausstattung setzen diese Unternehmen auf eine Kombination von interner und externer FuE (produktbe- zogene Vorlaufforschung und eine problemlösungsorientierte Interaktion mit exter- nen Partnern). EU, Landes- und Bundesprogramme haben in etwa gleiche Bedeu- tung.

Unproblematische Kommunikation, passende Kompetenz- und FuE-Profile, deutliche Praxisnähe und unbürokratische Abwicklung bilden die Hauptgründe für die Zu- sammenarbeit von KMU mit FHn. Eine große Mehrheit von knapp 80% der befrag- ten Unternehmen hat gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit FHn gemacht; Gründe für schlechte Erfahrungen wurden v.a. in den Bereichen „Qualität nicht ein- gehalten“ und „Zugesagter Termin nicht eingehalten“ konstatiert.

Bei 57% der befragten 32 nicht-kooperierenden KMU besteht durchaus ein latentes Nachfragerpotenzial für eine Kooperation mit einer FH, aber aus unterschiedlichen Gründen kam eine solche in den letzten Jahren nicht zustande. Lediglich 43% dieser Unternehmen gaben als Hauptgrund an, keinen Bedarf an fachhochschulischer Kom- petenz zu haben. Als (teilweise zutreffende) Gründe sind des Weiteren: Andere Ko- operationspartner vorhanden, Ansprechpartner nicht bekannt, FuE-Profile und Ange- bote von FHn nicht bekannt sowie keine passende FH in der Nähe.

Wesentlicher Verbesserungsbedarf wurde von den 68 kooperierenden KMU v.a. in den Bereichen: bessere Informationsbereitstellung über FuE-Kompetenzen, Verbes- serung der Finanzausstattung um langfristige Kontinuität zu gewährleisten, stärkere Öffnung und Dienstleistungsorientierung und weitere Stärkung der praxisnahen For- schung herausgestellt. Ansatzpunkte, um FH-Kooperationen zu erleichtern sehen die 32 KMU v.a. hinsichtlich eines stärkeren Zugehens von FHn auf KMU, einer besse- ren Außendarstellung und Informationsbereitstellung einzelner FHn und ihrer Profes- soren sowie einer stärkeren Ausrichtung der FHn auf die Bedürfnisse von KMU.

F@n als wichtiger regionaler Ko- operationspartner von KMU gese- hen

passende F@n

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Obdeckung un-

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FuE-Funktionen

durch Oufträge

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Kooperationen

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XI

Management Summary

6"H/'

Die aus verschiedenen Datenquellen und durch Befragungen von 69 Fachhochschu- len sowie 100 kleinen und mittleren Unternehmen zusammengestellten Informatio- nen ergeben eine vielschichtige „Forschungslandkarte Fachhochschule“. Sie bestäti- gen die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur weiteren Entwicklung der Fach- hochschulen und seine 2002 vorgenommene Zustandsbeschreibung.

Zur Frage, wie die Forschungsaktivitäten der FHn verbessert werden könnten, ist eine Differenzierung der gegenwärtigen Aktivitätsschwerpunkte erforderlich, damit auf diese zugeschnittene Empfehlungen Sinn machen. Die Studie zeigte im Wesentli- chen 3 solcher Schwerpunkte:

(1)

Auftragsforschung für KMU und Großunternehmen im produkt- und marktna- hen Bereich, z.T. fließender Übergang zu Dienstleistungs- und Beratungsauf- trägen; aufgrund der Größe und thematischen Begrenzung der meisten dieser Vorhaben und Befürchtungen von Unternehmen über einen Know-how- Abfluss gibt es in diesem Bereich keine nennenswerten Potenziale für gemein- schaftliche FuE und Forschungsverbünde;

(2)

anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, finanziert von öffentli- chen Förderprogrammen mit und ohne Beteiligung der Wirtschaft; bei diesem Typ gibt es Potenziale für gemeinschaftliche FuE und auf längere Dauer an- gelegte Forschungsverbünde zwischen FHn und Unternehmen einerseits wie auch zwischen FHn, Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtun- gen und Unternehmen andererseits;

(3)

angewandte Forschung, die technologisch ambitionierte Vorhaben ermöglicht; nur ein geringer Teil der FuE an FHn zählt hierzu. Solche Projekte werden vorrangig finanziert durch die BMBF-Fachprogramme, die DFG und die EU im Rahmen des 5. und 6. Rahmenprogramms. Hier stehen die FHn in Konkur- renz zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten, hier gibt es aber auch Potenziale für Forschungsverbünde mit diesen Einrichtungen und größeren KMU bzw. Großunternehmen.

Die nachfolgenden Vorschläge tangieren z.T. den Zuständigkeitsbereich des BMBF, z.T. den der Bundesländer. Sie wurden unter der Prämisse formuliert, dass sich die grundlegenden Bedingungen, unter denen anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in FHn erfolgt, in absehbarer Zeit nicht verändern werden. Dafür gibt es einerseits auf Seiten der Träger keinen finanziellen Spielraum, andererseits würde die Schaffung eines akademischen Mittelbaus und eine deutliche Reduktion des Lehrde- putats zu Gunsten einer starken Forschungsorientierung das Profil des Hochschultyps Fachhochschule verwischen und sie mehr zu kleinen Universitäten werden lassen. Diese Befürchtung wird sich nicht erfüllen, wenn zum einen der Mittelbau nicht zugleich als „lehrender“ definiert wird und zum anderen Deputatsreduktionen zu- gunsten der Forschung nicht als generelle „Forschungsvermutung“ wie an den Uni- versitäten ausgestaltet werden, sondern zeitlich befristet und bei Nachweis ganz kon- kreter Forschungstätigkeit in eingeworbenen Drittmittelprojekten. Doch hochschul- politisch sind die spezifischen Profile der der beiden Hochschultypen gewollt.

vielschichtige

Forschungsland-

karte Fachhoch-

schule

[ TZpen von an-

wendungsorien-

tierter FuE

unterschiedliche

Uuständigkeitsbe-

reiche

XII

Management Summary

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(1)

Weitere Profilschärfung der FHn hinsichtlich ihrer Forschungsschwerpunkte und Kompetenzprofile: Dort wo in Relation zur FH-Größe sehr viele Schwer- punkte angegeben werden, ist eine Verdichtung und eine Konzentration auf die Kernbereiche sinnvoll. Zur Profilschärfe beitragen kann auch die Herausbil- dung fachbereichsübergreifender Felder.

(2)

Aktivere und zielgruppenspezifische Vermarktung der FH-Potenziale in FuE:

Da FHn hierfür meist nicht über ausreichende Kapazitäten verfügen, erscheint eine Bündelung der PR-/Marketingmaßnahmen auf übergeordneter Ebene er- forderlich, um ein eigenständiges Profil des Hochschultyps Fachhochschulen als Elemente des Innovationssystems herauszuarbeiten und zu promoten.

(3)

Verknüpfung der Vergabe öffentlicher Fördermittel an die Beteiligung von KMU: Hierdurch wird der Praxisbezug der Vorhaben sichergestellt und die Möglichkeiten meist gegeben, dass die FuE-Ergebnisse auch tatsächlich öko- nomisch umgesetzt werden.

(4)

Zugang der FHn zu (öffentlichen) Finanzierungsangeboten, die die Durchfüh- rung von Projekten ohne verbindliche Einbindung von Unternehmen ermögli- chen: Diese haben eine zentrale Bedeutung für den Kompetenzaufbau und die Sicherung der thematischen wie personellen Kontinuität von FuE in FHn.

(5)

Abbau FH-diskriminierender Begutachtungsverfahren und weitere Reduzie- rung des Beantragungsaufwandes: Zur Stärkung der Kompetenz der FHn im Bereich angewandter Forschung, die technologisch ambitionierte Vorhaben er- möglicht, sollten die – von FH-Vertretern beklagten - Hürden reduziert wer- den, die die jetzigen Beantragungs- und Begutachtungsprocedere darstellen. Dies gilt in gleicher Weise für die BMBF-Fachprogramme wie für die DFG. Eine besondere Rolle spielen dabei die Gutachtersysteme.

(6) Finanzierungsspielräume schaffen für Vorlaufforschung: Um Vorlauffor- schung zu finanzieren, mit der erstmals forschende Professoren oder Vorbe- reitungsarbeiten für umfangreiche Projektanträge unterstützt werden können, regte der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen zur Entwicklung der Fach- hochschulen die Einrichtung von Forschungspools innerhalb der FHn an. Ein ausreichend dotierter Forschungspool ist eine Möglichkeit für ein flexibles Vorgehen der FHn, unter Berücksichtigung ihrer Forschungsstrategien die per- sonelle Forschungsbasis zu erweitern.

(7)

Erhöhung des Kreises an forschenden Professoren an einer FH: Hierfür ist vor allem die Stellenausstattung für die Lehre, die Möglichkeiten von Deputatsre- duktionen zur Erleichterung und Stimulanz von FuE für Professoren und die sonstige personelle wie strukturelle Ausstattung in der FH entscheidend.

(8)

Erhöhung der Anzahl kooperativer Promotionen: Durch die Verbesserung der kooperativen Promotionsmöglichkeiten sowie durch die Einführung von Mas- terstudiengängen kann das Potenzial qualifizierter junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Forschungsprojekte in FHn erheblich gesteigert werden. Falls die Universitäten bei der kooperativen Promotion weiterhin Zurückhaltung ü- ben, sollte eine andersartige Promotionsmöglichkeit geschaffen werden, ver- bunden mit einem externen Qualitätssicherungssystem wie es nunmehr für den Bereich der neuen Studienprogramme (Bachelor, Master) eingeführt wurde.

weitere Profil-

schärfung

bessere Ver-

marktung

.ffentliche F.r-

derung und

KMU-Beteiligung

Uugang zu Kom- petenz f.rdernden

Finanzierungs-

angeboten

Obbau diskrimi-

nierender Begut-

achtungen

7pielräume für

Vorlaufforschung

mehr forschende

Professoren

mehr kooperative

Promotionen

XIII

Management Summary

(9) Herausbilden von Forschungsverbünden unter Beteiligung von FHn: Diese wird maßgeblich durch die Ausgestaltung öffentlicher Förderprogramme be- einflusst. Je nach Themenfeld und Forschungsziel sind ganz unterschiedliche Konstellationen zu finden und sinnvoll, wenn es um das Zusammenfügen der erforderlichen Kompetenzen geht. Fördermaßnahmen sollten den Verbund- partnern entsprechende Flexibilitäten erlauben, geeignete Partner nach diesen Kompetenzen zu wählen und weniger um formale Fördervoraussetzungen zu erfüllen.

(10) Erhöhung der Transparenz und Verbesserung des Kenntnisstandes über die Forschungsschwerpunkte anderer FHn: Hierzu kann diese Studie sicherlich beitragen. Wichtig wäre jedoch, dass der Informationsfluss verstetigt wird, da sich doch viele FHn bei der Profilbildung im FuE-Bereich noch in einer Um- bruchphase befinden

Vor dem Hintergrund einer wesentlich geringeren finanziellen und personellen Aus- stattung als Universitäten sie aufweisen, hat sich die anwendungsorientierte For- schung und Entwicklung innerhalb dieses Hochschultyps in der letzten Dekade the- matisch wie auch inhaltlich deutlich verbreitert. Dazu beigetragen haben sowohl Verbesserungen im strukturellen Umfeld von FuE innerhalb der FHn wie auch im Angebot an Förderprogrammen, die auf FHn zugeschnitten sind oder die solchen Einrichtungen offen stehen.

@erausbilden von

Forschungsver-

bünden

Anformations-

stand verbessern

deutliche Ver-

breiterung der

anwendungsori-

entierten FuE an F@n

Inhaltsübersicht

I

"nha&ts)*ersicht

10

E"2345672G 00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001

 

1.1

A2S4AN4SSIT2ATI7N 2ND 9IE;E DER ST2DIE

1

1.2

DAS F?RDERPR74RAAA BAN4ECANDTE F7RSDE2N4 AN FADEE7DESDE2;EN IA VERB2ND AIT DER CIRTSDEAFT HFE I JK 2ND DIE S7NSTI4E F?RDER2N4 DER FEN D2RDE

 

DAS BABF

4

 

1.I

AETE7DISDEE V7R4EEENSCEISE

M

 

1.3.1 In die Untersuchung einbezogene Fachhochschulen

9

1.3.2 Informationen zu Forschungsschwerpunkten und einzelnen FuE-ProBekten

11

1.3.3 Informationen zur anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen

13

1.3.4 Informationen zur Rolle der Fachhochschulen als Auftragnehmer aus Unternehmenssicht

15

20

:"E 3;<55=<5S<57?E2 "@ :E7AS<5E2 "22=B;A"=2SSCSAE@ 72:

"56E BE63?E<5A72G @"A :E6 6EG"=2;?E2 D"6AS<5;3A 0000000000000000000000000001E

 

2.1

DIE FADEE7DESDE2;EN IA DE2TSDEEN INN7VATI7NSSNSTEA

1M

 

2.1.1 Aktuelle Umbruchsituation

18

2.1.2 Historische Entwicklung der Fachhochschulen

19

2.1.3 Rolle der Bundesländer für die Entwicklung der Fachhochschulen

22

2.1.4 Die finanzielle Lage der Fachhochschulen

24

 

2.2

ST2DIEN 92R VERF;EDET2N4 DER FADEE7DESDE2;EN AIT DER RE4I7NA;EN CIRTSDEAFT

I2

F0

;2DE2:72GS=6"E2A"E6AE 3=6S<572G 72: E2AD"<K?72G ;2 3;<55=<5S<57?E2 H E6GEI2"SSE :E6 E@P"6"S<5E2

72AE6S7<572G00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000FK

I.1

STR2OT2RE;;E VERANOER2N4 ANCEND2N4S7RIENTIERTER F7RSDE2N4 2ND ENTCIDO;2N4 AN FADEE7DESDE2;EN

I6

3.1.1 Nbersicht

36

3.1.2 ProBektbearbeiter bei FuE-ProBekten

41

3.1.3 Strategien für die Intensivierung der FuE-Aktivitäten an der Hochschule

45

3.1.4 Rolle von Alumni-Netzen für die Zusammenarbeit der FH mit der Wissenschaft und der Industrie

49

3.1.5 Patente

50

I.2

F7RSDE2N4SSDECERP2NOTE DER 2NTERS2DETEN FADEE7DESDE2;EN

QI

3.2.1 Aktuelle und im Aufbau befindliche Forschungsschwerpunkte

53

3.2.2 Forschungsschwerpunkte der Fachhochschulen und Fördertätigkeit des BMBF/Bundes

80

Inhaltsübersicht

II

I.I

STE;;ENCERT 2ND TEEAENFE;DER V7N F7RSDE2N4 2ND ENTCIDO;2N4 IN

FADEE7DESDE2;EN

MR

3.3.1 Anteil in FuE-involvierter Professoren an allen Professoren

87

3.3.2 Drittmittel, die die Fachhochschulen einwarben

90

3.3.3 Zuordnung der identifizierten FuE-ProBekte nach Themen- bzw. Technologiefelder.94

 

3.3.4 ProBektvolumina der identifizierten FuE-ProBekte

101

3.3.5 Mittelgeber bei ProBekten der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen

102

3.3.6 Inhalte typischer FuE-ProBekte der Fachhochschulen

113

3.3.7 Typ des Mittelgebers und Technologie-/Themenfelder der FuE-ProBekte

115

 

ESO2RST

DIE NE2RE4E;2N4EN 92A F?RDERPR74RAAA FE I HA;TT AF2EJ A2S SIDET DER

 

FADEE7DESDE2;EN

11R

 

I.4

BETEI;I42N4 V7N FADEE7DESDE2;EN AN F7RSDE2N4SVERBUNDEN

120

 

3.4.1 Gegenwärtige Bedeutung von Forschungsverbünden

120

3.4.2 Mittelgeber

und Partner bei Forschungsverbünden

121

3.4.3 Beteiligung von Fachhochschulen in Kompetenznetzen

125

 

I.Q

92SAAAENARBEIT AIT DER CIRTSDEAFT DER RE4I7N W DIE SIDET DER

 

FADEE7DESDE2;EN

129

 

I.6

FADEE7DESDE2;EN A;S A2FTRA4NEEAER 7DER O77PERATI7NSPARTNER W DIE O7AP;EAENTYRE 2NTERNEEAENSSIDET

1IM

 

3.6.1

Erfahrungen von Unternehmen als Auftragnehmer oder Kooperationspartner von Fachhochschulen

138

I.6.1.1

Stellenwert [on Forschung und Entwicklung bei den befragten 2nternehmen

1IM

I.6.1.2

Ecufigkeit einer 9usammenarbeit mit Fachhochschulen und Partnersuche

1I9

I.6.1.I

Art der Oooperationsproeekte und Finanzierung

140

I.6.1.4

4ründe für die 9usammenarbeit mit einer Fachhochschule und Verbesserungsbedarf

142

3.6.2

Strukturelle Hemmnisse und Verbesserungsbedarf aus der Sicht nicht-kooperierender Unternehmen

145

L0

S<5?7SS3=?GE672GE2 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001LE

 

4.1

DIE ER4EBNISSE DER ST2DIE IA UBERB;IDO

14M

4.2

DARA2S RES2;TIERENDE V7RSDE;Y4E

1Q1

?"AE6;A76BE6ME"<52"S 0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001NK

;25;2G000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001K1

Inhaltsübersicht

III

BerOeichnis der GraQiken

4RAFIO 1T

ENTCIDO;2N4 DER ANTRY4E 2ND F?RDER2N4EN IA F?RDERPR74RAAA FE I HA;TT

AF2EJ SEIT 1992

Q

4RAFIO 2T

ENTCIDO;2N4 DES PR74RAAAB2D4ETS V7N FE I HA;TT AF2EJ IN AI7. g SEIT 1992

Q

4RAFIO IT

E?EE DER DRITTAITTE; HIN AI7. g IN 2002J 2ND 4RUND2N4SJAER DER

FADEE7DESDE2;EN Hi2E;;ET EI4ENE EREEB2N4J

2M

4RAFIO 4T

EERO2NFT DER DRITTAITTE; V7N FADEE7DESDE2;EN H7ENE

VERCA;T2N4SFADEE7DESDE2;ENJ IA JAER 2001

29

4RAFIO QT

DRITTAITTE; JE PR7FESS7RENSTE;;E AN FADEE7DESDE2;EN H7ENE

VERCA;T2N4SFADEE7DESDE2;ENJ NADE FYDEER4R2PPEN 2001

I0

4RAFIO 6T

ANTEI; F7RSDEENDER PR7FESS7REN AN A;;EN PR7FESS7REN

MM

4RAFIO RT

VERTEI;2N4 DER 6.00Q PR7JEOTE NADE TEEAENjkTEDEN7;74IEFE;DER Hi2E;;ET

EI4ENE EREEB2N4ENJ

100

4RAFIO MT

VERTEI;2N4 DER PR7JEOTV7;2AINA NADE 4R?lENO;ASSEN IN g

101

4RAFIO 9T

AN9AE; PR7JEOTE NADE DEA TNP DES AITTE;4EBERS

102

4RAFIO 10T

VERTEI;2N4 DER PR7JEOT4R?lEN IN ABEYN4I4OEIT V7A AITTE;4EBERTNP IN g.104

4RAFIO 11T

AITTE;CERTE 2ND AEDIANCERTE NADE TNPEN V7N AITTE;4EBERN

10Q

4RAFIO 12T

AITTE;4EBER FUR F2EjV7REABEN DER 69 FADEE7DESDE2;EN

106

4RAFIO 1IT

AITTE;4EBERSTR2OT2R FUR F2EjV7REABEN NADE DEA STAND7RT

109

4RAFIO 14T

TEDEN7;74IEjkTEEAENFE;DER DER F2EjPR7JEOTEm DIE D2RDE AITTE; DES ;ANDESm

DES B2NDES 7DER DER IND2STRIE FINAN9IERT C2RDEN

116

4RAFIO 1QT

ERCARTETE A2SCIRO2N4EN A2F DIE N2T92N4SA?4;IDEOEITEN V7N FE I HA;TT

AF2EJ A2F4R2ND DER F7RDER2N4 NADE VERBIND;IDEER EINBIND2N4 DER CIRTSDEAFT

11R

4RAFIO 16T

ERCARTETE A2SCIRO2N4EN A2F DIE N2T92N4SA?4;IDEOEITEN V7N FE I HA;TT

AF2EJ D2RDE DIE A?4;IDEOEITm F7RSDE2N4SVERBUNDEN 92 F?RDERN

11M

4RAFIO 1RT

PARTNER IN 4EAEINSDEAFT;IDEEN F2EjV7REABEN

122

4RAFIO 1MT

TNPISDEE CETTBECERBER BEI F2EjA2FTRY4EN HPR79ENTCERTE BE974EN N2R A2F

 

FEN AIT NENNENSCERTEA CETTBECERBSDR2DOm Nn42J

1IQ

BerOeichnis der Karten

OARTE 1T

STAND7RT 2ND 4R?lE DER 9R NYEER 2NTERS2DETEN FADEE7DESDE2;EN

10

OARTE 2T

DRITTAITTE;EINNAEAEN JE PR7FESS7RENSTE;;E IA JAER 2001 DER 9R FEN

26

OARTE IT

RE4I7NA;E VERTEI;2N4T ANTEI; F7RSDEENDER PR7FESS7REN AN A;;EN PR7FESS7REN

HSTANDT 7OT7BERkN7VEABER 200IJ

M9

OARTE 4T

INN7VATI7NS7RIENTIER2N4 DES 2AFE;DES DER 9R FADEE7DESDE2;ENT

BPATENTINTENSITYT IA PR7D29IERENDEN 4ECERBE 2000K

111

OARTE QT

INN7VATI7NS7RIENTIER2N4 DES 2AFE;DES DER 9R FADEE7DESDE2;ENT F2Ej

INTENSITYT DER 2NTERNEEAEN IN 2000

112

OARTE 6T

2NTERNEEAENSDIDETE NADE DER AN9AE; V7N 2NTERNEEAEN PR7 100.000

Inhaltsübersicht

IV

BerOeichnis der 4*ersichten

UBERSIDET 1T

AETE7DISDEE V7R4EEENSCEISE 2ND ANVISIERTE ER4EBNISSE

M

UBERSIDET 2T

VERTEI;2N4 DER 69 INTERVIECTEN FEN NADE B2NDES;YNDERN

14

UBERSIDET IT

FRA4ENBEREIDEE DER INTERVIECS

1Q

UBERSIDET 4T

4RUND2N4SJAERE DER 9R FADEE7DESDE2;EN

19

UBERSIDET QT

927RDN2N4 DER F7RSDE2N4SSDECERP2NOTE DER FEN NADE TEDEN7;74IEj

kF?RDERBEREIDEEN DES BABFkB2NDES

M1

UBERSIDET 6T

BETEI;I42N4 V7N FADEE7DESDE2;EN AN O7APETEN9NET9CEROEN

12R

BerOeichnis der Aa*e&&en

TAB. 1T

STR2OT2R DER IDENTIFI9IERTEN FEjO77PERATI7NSPARTNER

1R

TAB. 2T

C7 CERDEN F2EjV7REABEN 7R4ANISAT7RISDE D2RDE4EFUERTo

HAEERFADENENN2N4EN A?4;IDEJ

IR

TAB. IT

F7RAEN DER PERS7NA;2NI7N 9CISDEEN FE 2ND ANjINSTIT2TEN

40

TAB. 4T

PERS7NE;;E A2SSTATT2N4T CER SIND BEI F2EjPR7JEOTEN DIE PR7JEOTBEARBEITERo

HAEERFADENENN2N4EN A?4;IDEJ

42

TAB. QT

AN9AE; PATENTEm DIE IN DEN JAEREN 2000 BIS 200I V7N DER FE SE;BST B9C. V7N

PR7FESS7REN DER FE AN4EAE;DET C2RDEN

Q1

TAB. 6T

DRITTAITTE; PR7 F7RSDEENDEA PR7FESS7R 2002 NADE 4R?lENO;ASSEN

90

TAB. RT

DRITTAITTE; V7N FADEE7DESDE2;EN IA JAER 2002

91

TAB. MT

AN9AE; F2EjPR7JEOTE IA 9EITRA2A JAN2AR 2000 BIS ENDE 200I NADE

4R?lENO;ASSEN

92

TAB. 9T

O;ASSIFI9IER2N4 DER 6.00Q F2EjPR7JEOTE NADE TEEAENFE;DERN B9C.

TEDEN7;74IE4EBIETEN

96

TAB. 10T

PR7B;EAE BEI DER D2RDEFUER2N4 V7N F2EjA2FTRY4EN FUR DIE CIRTSDEAFT

1I6

TAB. 11T

F2EjA2FCEND2N4EN DER BEFRA4TEN 6M 2NTERNEEAEN

1IM

TAB. 12T

BEEANDE;TE FRA4ESTE;;2N4EN BEI O77PERATI7NSPR7JEOTEN AIT

FADEE7DESDE2;EN

141

TAB. 1IT

CESENT;IDEE 4RUNDE FUR DIE 92SAAAENARBEIT AIT FADEE7DESDE2;EN HNn6MJ .14I

TAB. 14T

CESENT;IDEE 4RUNDEm DIE BEFRA4TE OA2 DAV7N ABEIE;TENm IA 9EITRA2A 2000j

200I AIT FADEE7DESDE2;EN 92 O77PERIEREN HNnI2

146

TAB. 1QT

VERBESSER2N4SBEDARFm 2A FEjO77PERATI7NEN 92 ER;EIDETERN HNnI2J

14R

Einführung

1

10

EinQ)hrunT

101 ;usTanTssituation und Mie&e der Studie

Im 9uge einer programmatischen Ceiterentwicklung und Neuausrichtung des seit 1992 laufenden Fprderprogramms ;nVendunTsorientierte 3orschunT und EntW Vick&unT an 3achhochschu&en Xa3uEY [ollzieht das Bundesministerium für Bilj dung und Forschung HBABFJ mit der Ausschreibung 1 für das Fprdereahr 2004 eine Schwerpunkt[erlagerung seiner Fprdertctigkeit hin zur 2nterstützung wirtschaftsj naher regionaler Forschungs[erbünde an Fachhochschulen HFEnJ 2 . Diese Neuausj richtung der fprderpolitischen 9ielsetzungen zielt auf eine stcrkere interdisziplincre und hochschulübergreifende 9usammenarbeit [on FEnm bei der diese mit Partnern aus der Cirtschaft H[orzugsweise OA2Jm der Cissenschaft HForschungseinrichtunj genm 2ni[ersitctenJ und Partnern aus anderen Bereichen kooperieren. Dies schlcgt sich auch in der neuen Programmbezeichnung niederT ;nTeVandte 3orschunT an 3achhochschu&en im Ber*und mit der DirtschaQt X35 F Y0

Die Ausschreibung für die Fprderrunde 2004 stellt eine Pilotphase für die Neuausj richtung des Programms 35 F dar. Die Programmmodifikationen orientieren sich an den Empfehlungen des Cissenschaftsrates zur Forschung an FEn HCissenschaftsrat 2002J. Bezogen auf die Forschung konstatiert der Cissenschaftsrat HS. RMJ als Defij zitT BDrittmittelfchigkeit als wesentliche Voraussetzung auch für anwendungsorienj tierte Forschung ist bislang [ielfach noch nicht gegeben. Dadurch haben FEn noch nicht in ausreichendem Aale einen eigenstcndigen 9ugang zur Forschung erhalj ten.K

Die neuen Fprderkriterien zu 35 F sind das Ergebnis eines breit angelegten Diskusj sionsprozesses unter Einbeziehung [erschiedener 4remien und Experten aus FEn und der Cirtschaft. Die [orliegende Potenzialstudie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Inno[ationsforschung HISIJ soll flankierend dazu [alide Ergebj nisse zu einer 3orschunTs&andkarte 3achhochschu&en als regionale Inno[ationsj trcger erbringenm insbesondere ein mpglichst [ollstcndiges Bild der aktuellen Forj schungstctigkeit an FEn liefernm welches nicht nur die durch pffentliche Fprdergej ber HBundm Bundeslcnderm E2J finanziertenm sondern auch die für und mit 2nterj nehmen bearbeiteten Proeekte zeigt. Dies schlielt auch bestehende Forschungs[erj bünde der FEn mit anderen FEnm 2ni[ersitcten und auleruni[ersitcren Forschungsj einrichtungen sowie mit 2nternehmen ein.

1 Der Ausschreibungstext findet sich unterT www.aif.dekafuekausschreibung.htm

2 Ein Uberblick zur Fachhochschullandschaft in Deutschland findet sich in BABF H2000aJ.

Einführung

2

Em[Qeh&unTen des DissenschaQtsrats Our St\rkunT der anVendunTsW orientierten 3orschunT und EntVick&unT an 3achhochschu&en

H1J

Ausdehnung des bislang gültigen engen Proeektrahmens für anwendungsorientierj

H2J

te Forschung und Entwicklung HFuEJ in Richtung auch auf eine lcngerfristige Forj schungsfprderung im Rahmen sualifizierter Forschungsprogrammet Anhebung der 4rundausstattung auf ein Ni[eaum so dass die personellen und scchj

HIJ

lichen Voraussetzungen für die Vorbereitung [on Proeekten bzw. Programmen in anwendungsorientierter FuE [orhanden sindt gezielte Fprderung der proeektj bzw. programmbezogenen Drittmittelfchigkeit

H4J

durch fachhochschulspezifische Programmem die hinreichend ausgestattet sindt Stcrkung der Rolle und Eigen[erantwortung der Eochschulen in der Forschungsj

HQJ

finanzierungm hierzu profilj und leistungsbezogene Vergabe [on Forschungsmitj teln im Rahmen [on bei der Eochschulleitung angesiedelten Aittelpools für die anwendungsorientierte FuEt [erbesserte Beteiligung Dritter an der Fachhochschulforschung und Erhphung [on

H6J

deren Finanzierungsbeitrcgen ee nach Nutzerinteresse und Aufgabenspektrum H[or allem bezogen auf die CirtschaftJt stcrkere Partizipation der FEn auch an den [on der Deutschen Forschungsgemeinschaft [ergebenen Aittelnt [ermehrte Bildung [on Forschungskooperationen H[or allem mit der regionalen CirtschaftJt Uberwindung der derzeit erforderlichen und z.T. erzwungenen Trennung [on Forj

HRJ

schung im Eauptamt in der Eochschule und in Nebentctigkeit im Rahmen [on AnjStrukturen durch geeignete institutionelle Rahmenbedingungenm insbes. durch 4ründung dezentraler und thematisch ausdifferenzierter Forschungsinstitute mit den FEn eeweils angemessenen Rechtsformen. ;eistungen der Professoren im Rahmen solcher Forschungsstrukturen müssen als Aufgabenerfüllung der Eochj schule gelten und auf diese Ceise in deren ;eistungsbilanz einbezogen werden kpnnent Bildung bzw. Vertiefung [on Forschungskooperationen unter Beteiligung [on FEn zur 9usammenführung komplementcrer Profilem um eine grplere institutioj nelle Vernetzung mit anderen Akteuren des Cissenschaftssystems zu erreichen Hz.B. gemeinsame Berufungen 2ni[ersitct bzw. Forschungseinrichtungk Fachj hochschuleJ.

Betrachtungsschwerpunkt sind die Fachhochschulen und ihre Forschungsakti[itcten in den Jahren 2000 bis 200I. Ein weiterer Augenmerk liegt auf ihrer Verflechtung mit der regionalen Cirtschaftm insbesondere mit kleinen und mittleren 2nternehmen HOA2m einschliellich inno[ati[es EandwerkJ. Eierbei stehen zwei Fragen im Vorj dergrundT

! Cie bedeutend ist die regionale Cirtschaft als Auftraggeber und Oooperationspartner im Bereich FuE und wo bestehen aus 2nternehmenssicht noch Verbesserungspotenziaj leo

! Cie kpnnen FEn ihren im Ausbildungsbereich [orhandenen Vorteil einer stcrker praj xisorientierten und damit auch auf OA2 zugeschnittenen Ausrichtung in gleicher Ceise auch im Forschungsbereich umsetzen HIdentifikation unausgeschppfter PotenzialeJo

Einführung

I

Im Einblick auf die zukünftige Einbettung der FEn in die Fprdertctigkeit des BABF soll die Studie Antworten auf folgende Fragen gebenT

?eitQraTen der Studie

ErQassunT und ;na&]se *ereits erQo&Treicher @ode&&e von 3orschunTsW schVer[unkten und Hver*)nden an und mit 35n und ihre r\um&iche KonW Oentration

H1J

Celche Forschungsschwerpunkte und W[erbünde konnten an FEn bereits etabliert

H2J

werden bzw. an welchen sind FEn beteiligto Cie sind die Forschungskapazitcten der FEn strukturierto

HIJ

In welchen technologischen Bereichen bzw. thematischen Feldern sind diese

H4J

Schwerpunkte und Verbünde angesiedelto Celche dieser Schwerpunkte und Verbünde haben sich im Einblick auf die Entj

HQJ

wicklung der FEn als besonders erfolgreich erwieseno Cie sind diese strukturierto An welchen Oriterien werden die Erfolge gemesseno Celche Schwerpunkte haben sich für die Partner der FEn besonders bewchrto Ait welchen Partnern wird regional oder auch überregional kooperierto Celches sind die Faktoren für eine erfolgreiche Oooperationo

;na&]se und ?oka&isierunT der PotenOia&e Q)r die Ii&dunT neuer 3orW schunTsschVer[unkte und Hver*)nde

H1J

In welchen technologischen Bereichen bzw. Themenfeldern gibt es Potenziale für

H2J

die FEn bzw. liegen ihre Stcrken und in welchen Regionen mit Fachhochschulj Standorten gibt es Potenziale für Verbündeo Celche Partner bieten sich dabei auf regionaler oder überregionaler Ebene für eine

HIJ

Oooperation mit den FEn ano Celche Anreize bzw. Aodalitcten für die FEn müssten geschaffen werdenm um ihj

H4J

nen solche Oooperationen zu ermpglicheno Celche Anreize bzw. Voraussetzungen müssten ggf. für die potenziellen Partner der FEn geschaffen werdeno

Für diese 2ntersuchung kommt dem Begriff Drittmittel eine zentrale Bedeutung zu. Statistisches Bundesamt und statistische ;andescmter haben ihn wie folgt definiertT

_:rittmitte& sind so&che @itte&, die Our 3arderunT von 3orschunT und EntVick&unT soVie des VissenschaQt&ichen 2achVuchses und der ?ehre Ous\tO&ich Oum reTu&\ren 5ochschu&hausha&t XGrundausstattunTY von aQQent&ichen oder [rivaten Ste&&en einW TeVor*en Verden0 :rittmitte& kannen der 5ochschu&e se&*st, einer ihrer EinrichW tunTen XO0I0 3aku&t\ten, 3ach*ereichen, "nstitutenY oder einOe&nen DissenschaQtW &ern im 5au[tamt Our BerQ)TunT Teste&&t Verden0 2icht Ou den :rittmitte&n O\h&en O0I0 @itte& aus Mentra&W und 3remdka[ite&n des Ar\Ter&andes, @itte& nach dem 4*er&ast[roTramm, @itte& der recht&ich se&*stst\ndiTen "nstitute an 5ochschu&en0 Mu *eachten ist auch, dass die 6eTe&unTen Our ;*Vick&unT von :rittmitte&[robekW ten XO0I0 Einste&&unT in den 5ausha&t, BerVahrW oder SonderkontenY in den einOe&W nen Iundes&\ndern unterschied&ich sind0" 1

Einführung

4

102 :as 3arder[roTramm _;nTeVandte 3orschunT an 3achW hochschu&en im Ber*und mit der DirtschaQt X35 F Yd und die sonstiTe 3arderunT der 35n durch das I@I3

Das Programm FE I HaltT aFuEJ wurde im Jahr 1992 1 [om Bundesministeriums für Bildung und Forschung HBABFJ gestartet. 9iel war die 5erste&&unT *OV0 SteiTeW runT der :rittmitte&Q\hiTkeit der FEn durch Stcrkung ihres Engagements auf dem 4ebiet der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung HFuEJ in allen an FEn [ertretenen Fachgebietenm insbesondere in 9usammenarbeit mit OA2. Durch die BABFjFprderung sollten die Voraussetzungen [erbessert werdenm damit sich FEn [erstcrkt im Bereich anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung enj gagieren kpnnen. Der Fprderung kam eine ;ernj und Brückenfunktion zum indem sie mithalfm Oompetenz für die Beantragung und Durchführung [on FuEjVorhaben bei den FEn aufzubauen und diese dadurch in die ;age [ersetztem weitere Aittel für FuE [on Dritten Hinsbesondere aus der CirtschaftJ einzuwerben.

Antragsberechtigt waren und sind alle FEn mit Ausnahme [erwaltungsinterner FEn. 2 Die Fprderung setzt eine ;andesbeteiligung [on mindestens 10u der BABFj Fprdermittel pro Proeekt [oraus. 4rundlage ist eine Bundj;cnder Rahmen[ereinbaj rung [om Dezember 200I. Es wurde thematisch ein breites Spektrum an FuEj Proeekten gefprdertm die die gesamte Bandbreite der Forschung an FEn wieder spiej geln Hsiehe die Programme[aluation [on 4riesbach et al. 2001J. Die Begutachtung der Antrcge erfolgte durch ProfessorInnen aus FEnm die [on der Eochschulrektoj renkonferenz HEROJ berufen wurden. Die Entwicklung der Antrcge und Fprderunj gen sowie des Programmbudgets ist den 4rafiken 1 und 2 zu entnehmen.

Die Fprderung I erfolgt ab der Fprderrunde 2004 als nicht rückzahlbare 9uwendung des BABFm die Fprdersumme liegt nun bei maximal 260.000 gm und die ;aufzeit der Proeekte betrcgt I6 Aonate. 4efprdert werden Personaljm 4erctej und Sachkosten. Eine adcsuate finanzielle Beteiligung der Partner der FEn an den Oosten der Proj eekte wird erwartet. Das Programm wird einmal im Jahr [om BABF ausgeschriej ben.

üblicherweise auch ;andesmittel für FuEjAufgaben bei den Drittmitteln mitrechnenm soweit sie wettbewerblich eingeworben wurden.

1 Siehe BABF H2000bJ.

2 SieheT www.aif.dekafuekindex.htm. Der Oreis der antragsberechtigten Eochschulen ist gegenüber den [orhergehenden Fprderrunden un[ercndert geblieben.

I Siehe Fprderbekanntmachung unter www.aif.dekdekprogrammekavstart.htm.

Einführung

Q

4rafik 1T Entwicklung der Antrcge und Fprderungen im Fprderprogramm FE I HaltT aFuEJ seit 1992
4rafik 1T
Entwicklung der Antrcge und Fprderungen im Fprderprogramm
FE I HaltT aFuEJ seit 1992
R00
642
600
Q4R
Q2I
Q26
QII
4MQ
49I
42R
421
Q00
42R
4I4
401
I60
IMR
I62
II9
400
I4Q
I41
I09
291
2RM
262
26R
I00
1R9
200
119
120
114
99
9I
Q9
M1
6I
RQ
100
IM
41
49
0

1992 199I 1994 199Q 1996 199R 199M 1999 2000 2001 2002 200I

Antrcge insgesamt fprderungswürdige Antrcge bewilligte Antrcge

Antrcge insgesamt

Antrcge insgesamt fprderungswürdige Antrcge bewilligte Antrcge

fprderungswürdige Antrcge

Antrcge insgesamt fprderungswürdige Antrcge bewilligte Antrcge

bewilligte Antrcge

iuelleT Verpffentlichungen des BABF und der AiF

4rafik 2T Entwicklung des Programmbudgets [on FE I HaltT aFuEJ in Aio. g seit 1992
4rafik 2T
Entwicklung des Programmbudgets [on FE I HaltT aFuEJ in Aio.
g seit 1992
14
12mQ
11
12
10mQ
Mm9
10
Rm4
M
Qm6
Qm4
Qm1
6
4
2m6
2mI
2m6
2
2
0
Programmbudget
1992 199I 1994 199Q 1996 199R 199M 1999 2000 2001 2002 200I

iuelleT Verpffentlichungen des BABF und der AiF

Einführung

6

Cie bereits ausgeführtm wurde mit der Ausschreibung für das Fprdereahr 2004 eine Neuausrichtung des Programms 1 [ollzogenT Nicht mehr die generelle Stcrkung der Drittmittelfchigkeit steht im Vordergrundm sondern die St\rkunT der Ber*undQ\W hiTkeit der FEn. Daher sollen zukünftig wirtschaftsnahe Verbünde [on FEn gefprdert werdenm wobei ein besonderes Augenmerk der 9usammenarbeit mit kleij nen und mittleren 2nternehmen HOA2J der Region gilt. Durch die Fprderung interj disziplincrer und hochschulübergreifender Verbünde [on FEnm bei denen diese Eochschulen mit Partnern aus der Cirtschaftm der Cissenschaft sowie mit Partnern aus anderen Bereichen kooperierenm sollen sie in die ;age [ersetzt werdenm sich künftig stcrker an Forschungs[erbünden zu beteiligen. Intendiert ist damit auch die Apglichkeitm dass FEn strukturbedingte Defizite bei der Personalausstattung H[or allem fehlender akademischer AittelbauJ ausgleichen und ihr FuEjPotenzial im Einblick auf ihre Beteiligung an Forschungs[erbünden stcrken kpnnen.

Die Begutachtung erfolgt durch EROjberufene Experten aus den FEnm den Fachj programmen des BABF und der Cirtschaft. Dies bedeutet eine gegenseitige ?ffj nung der 4utachterjPools [on FE I HaltT aFuEJ und der Fachprogramme. Es erfolgt auch weiterhin keine Themen[orgabe durch den 9uwendungsgeber.

Antrcge der FEn auf Fprderung müssen eine Befürwortung durch die Cissenj schaftsbehprde des Sitzlandes beinhaltenm die auch mindestens 10u der 4esamtkosj ten des Proeektes trcgt. 9uwendungsempfcnger sind die FEnm es werden keine Aitj tel an die Partner der FEn HOA2m 2ni[ersitcten u.c.J gewchrt. Arbeiten mehrere FEn gemeinsam an einem Proeektm stellt eede Eochschule für ihren Teil des Proeekj tes einen Antrag. Die 7bergrenze der 9uwendung bezieht sich auf eedes der in eij nem Forschungs[erbund beteiligten Proeekte der FEn. Die Proeekte sollen zum 1. September starten. Als ausführende Stelle kommen nur rechtlich nicht selbststcndij ge Einrichtungen HFachbereichem InjInstitute etc.J der FEn in Frage Hkeine Anj Institute etc.J. FuEjAuftrcge an Dritte Heedoch nicht an die Partner im VerbundJ dürfen bis zu einer Ephe [on maximal 2Qu der 9uwendung [ergeben werden. Aufj stockungen und Anschluss[orhaben kpnnen im Rahmen dieses Programms nicht gefprdert werden. Eine adcsuate finanzielle Beteiligung der Partner Hbarj und geldj werte ;eistungenJ an den Oosten der Proeekte wird erwartet.

Ait der Fprderrunde 2004 wurden auch die 4utachterjFachgebiete leicht modifij ziert und [on zu[or Hgültig [on 199Mj200IJ I2 auf 2M reduziert.

Darüber hinaus sind FEn in allen I@I3W3ach[roTrammen wie z.B. der 2euen Aechno&oTien HNanotechnologiem 7ptische Technologienm Aaterialforschungm Aikj rosystemtechnikm Produktionstechnologienm weitere SchlüsseltechnologienJ antragsj berechtigt und kpnnen als Verbundpartner mitgefprdert werden. 2

1 Siehe www.bmbf.dekQ92vMI9.html

2 iuelleTwww.bmbf.dek2MM.htmlt siehe auch BABF H200IbJ.

Einführung

R

GutachterW3achTe*iete a* der 3arderrunde 2eeL

AutomatisierungstechnikkProzessautoj matisierung Bauwesen Biotechnologie DenkmalpflegekRestaurierung DesignkAedien Elektrische Energietechnik Elektronik und Aikroelektronik Forstj und ;andwirtschaftk4artenbau 4eoinformatik und Vermessungswesen

4esundheitswissenschaft

;andschaftsarchitekturk2mweltplanung

;ebensmitteltechnologiek?kotrophologie Aaschinenbaum allgemein Aaschinenbaum speziell ?kologie Physikalische TechnikkAedizintechnik Psychologie Recht Sozialwesen VerfahrenstechnikkTechnischer 2mweltj schutz Versorgungstechnik Cerkstofftechnik Cirtschaft Cirtschaftsingenieurwesen

Informatik Informationsj und Oommunikationsj technik Informationswissenschaft OulturwissenschaftenkSprachen

Anwendungsorientierte FuE an FEn ist inzwischen zur institutionellen Aufgabe der FEn geworden und schafft so Apglichkeitenm gestufte Studiengcnge unterschiedlij cher inhaltlicher 7rientierung zu entwickeln und die ;eistungsfchigkeit für die forj schungsnahe iualifizierung [on Absol[enten für die Cirtschaft zu steigern. Bund und ;cnder flankieren die Fprderung der FEn z.B. durch den Ausj und Neubau der FEn im Rahmen des Eochschulbaufprderungsgesetzes HEBF4Jm wie durch die Einj richtung der FE BonnjRheinjSieg und der Abteilung Remagen der FE Ooblenz als Ausgleichsmalnahme für die Verlagerung [on Teilen der Bundesregierung nach Berlin HCissenschaftsraum BonnJ. Die strukturelle Ceiterentwicklung der FEn in Studium und ;ehre wird [on Bund und ;cndern fortentwickelt j durch modellhafte Erprobung inno[ati[er Studiengcnge im grundstcndigen und Ceiterbildungsbereich oder auch durch den Ausbau dualer Studienangebotem die Berufsausbildung und Studium miteinander [erbinden. Sonderprogramme im Rahmen des Eochschulrej formprozesses und die Inno[ationsoffensi[e der Bundesregierung flankieren diese Aalnahmen. Nchere Informationen sind der Ubersicht A1 im Anhang zu entnehj men. 1

1 iuelleT www.bmbf.dekQ92vMI9.html

Aethodische Vorgehensweise

M

10F

@ethodische BorTehensVeise

Die Studie stützt sich W neben der Auswertung [on Sekundcrliteratur und primcrstaj tistischen Daten j auf I iuellenm wie sie in Ubersicht 1 dargestellt sind. Auf diese wird in den nachfolgenden Abschnitten ncher eingegangen. 9iel war die Ableitung [on Aodellen [on Forschungsschwerpunkten und W[erbünden an und mit FEn soj wie eine Analyse der bestehenden 9usammenarbeit der FEn mit der regionalen Cirtschaft Haus Sicht der FEnJ bzw. der Stellenwert der FEn als Auftragnehmer oder Oooperationspartner Hdie komplementcre 2nternehmenssichtJ. Darauf aufbauj end werden Vorschlcge für mpgliche Forschungs[erbünde erarbeitet und Potenziale zur Verbesserung der Forschungsakti[itcten an FEn abgeleitet. Die 9usammenfasj sung der Ergebnisse erfolgt als ;andkarten mit der Darstellung forschungsstarker Oerne in der Fachhochschullandschaft.

Ubersicht 1T

Aethodische Vorgehensweise und an[isierte Ergebnisse

Erhe*unT einOe&ner 3orschunTs[robekte und WschVer[unkte der fahre 2eeeW2eeF )*er verschiedenste gue&&en

Erhe*unT einOe&ner 3orschunTs[robekte und WschVer[unkte der fahre 2eeeW2eeF )*er verschiedenste gue&&en

Ae&eQonintervieVs mit 6ektorenhProrektoren *OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en

Ae&eQonintervieVs mit 6ektorenhProrektoren *OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en

Ae&eQonintervieVs mit 6ektorenhProrektoren *OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en
Ae&eQonintervieVs mit 6ektorenhProrektoren *OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en
Ae&eQonintervieVs mit 6ektorenhProrektoren *OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en
*OV0 Pr\sidentenhBiOe[r\sidenten von K9 3achhochschu&en Musammenar*eit der 3achhochschu&en mit der

Musammenar*eit der 3achhochschu&en mit der reTiona&en DirtschaQt und ihr Ste&&enVert a&s ;uQtraTnehmerhKoo[erationsW [artner von 7nternehmen

a&s ;uQtraTnehmerhKoo[erationsW [artner von 7nternehmen Borsch&\Te Ou maT&ichen 3orschunTsver*)nden

Borsch&\Te Ou maT&ichen 3orschunTsver*)nden ;*&eitunT von PotenOia&en Our Ber*esserunT der 3orschunTsaktivit\ten an 3achhochschu&en ?andkarte mit der :arste&&unT QorschunTsstarker Kerne und VirtschaQtsnaher Ber*)nde in der 3achW hochschu&&andschaQt

te&eQonische KurO*eQraTunT von 1ee K@7 Ou ihrer Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en

Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden
Musammenar*eit mit XreTiona&enY 3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden

@ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden an und mit 3achhochschu&en

3achhochschu&en @ode&&e von 3orschunTsschVer[unkten und Wver*)nden an und mit 3achhochschu&en

Aethodische Vorgehensweise

9

10F01

"n die 7ntersuchunT ein*eOoTene 3achhochschu&en

Es gibt gegenwcrtig 1 in Deutschland 1QM FEn Hohne VerwaltungsfachhochschulenJm [on denen sind

! 10I in staatlicher Trcgerschaftm

! IR pri[atm staatlich anerkannt und

! 1M kirchlichm staatlich anerkannt.

Von den 10I staatlichen FEn wurden 6 aufgrund ihrer ;ehrangebote Hund damit auch mpglicher Forschungsschwerpunktem nachrangigT ihrer 4rpleJ nicht in die detaillierte 2ntersuchung einbezogen. 2

Die IR pri[atenm staatlich anerkannten FEn sind überwiegend sehr klein H2M wiesen im Cintersemester 2002k200I weniger als 1.000 Studierende aufm manche sogar deutlich unter Q00 StudierendeJ oder haben einen speziellen Ausbildungsfokus Hz.B. sind 2 FernjFachhochschulenJ. Daher wurde keine pri[ate FE in die nachfolgende 2ntersuchung einbezogen. Die 1M kirchlichenm staatlich anerkannten FEn blieben ebenfalls aufgrund ihrer ;ehrangebote Hund damit auch mpglicher Forschungsj schwerpunkteJ unberücksichtigt. Diese beziehen sich auf pcdagogische oder theoloj gische Fragestellungen oder solche aus dem Bereich Sozialwesen.

Das Sample der ncher betrachteten Einrichtungen umfasst somit 9j 35nm zu denen detaillierte Informationen erhoben wurden. Ihre Standorte und 4rple sind der Oarte 1 zu entnehmen. Die Detailangaben finden sich in der Ubersicht A2 im Anhang.

Bezogen nur auf diese 9R FEn [erfügen BadenjCürttemberg H1MJ und Bayern H1RJ zahlenmclig über das dichteste Netz an FEnm gefolgt [on NordrheinjCestfalen mit 12 solcher Einrichtungen. Deutlich geringer ist der Besatz in den anderen grolen Flcchenlcndern wie z.B. Niedersachsen und Eessen. Die Oarte unterstreicht aberm dass die meisten FEn in BadenjCürttemberg und Bayern HAusnahmen hierT Aünj chen und NürnbergJ gemessen an der Anzahl Studierender im Cintersemester 200Ik4 relati[ klein sind. Die FEn in NordrheinjCestfalen und Niedersachsen sind überwiegend deutlich grpler als dieeenigen in Süddeutschland. In Niedersachsen ist dies darauf zurückzuführenm dass auch weiter entferntem früher unabhcngige Standj

1 Siehe Ubersicht der Eochschulrektorenkonferenz unterT www.hochschulkompass.de. Stand Auj gust 200I.

2 Dies sindT Berlin ASFE HFE für Sozialarbeit und Sozialpcdagogik Berlint rd. 1.200 StudierendeJm Berlin FEVR HFE für Verwaltung und Rechtspflege Berlint rd. 2.I00 StudierendeJm Esslingen FEN HEochschule für Sozialwesent rd. RQ0 StudierendeJm Oiel FEOu4 HFE für Ounst und 4esj taltungt rd. 6R0 StudierendeJm Aannheim FEN HEochschule für Sozialwesent rd. 4I0 Studierenj deJm Schwcbisch 4münd FE4est HEochschule für 4estaltungt rd. 4I0 StudierendeJ.

Aethodische Vorgehensweise

10

orte zu grpleren Einheiten zusammengefasst wurden Hz.B. zur FE 7ldenj burgk7stfrieslandkCilhelmsha[en im Jahr 2000J.

Oarte 1T

Standort und 4rple der 9R ncher untersuchten Fachhochschulen

Standort und 4rple der 9R ncher untersuchten Fachhochschulen ;egendeT 4rple des Oreises reprcsentiert die Anzahl der

;egendeT

4rple des Oreises reprcsentiert die Anzahl der Studierenden im Cintersemester 200Ik2004t iuelle der DatenT EROkEochschulkompass Hwww.hochschulkompas.deJ

Eine Oonzentration grplerer FEn findet sich im RheinjAainj4ebiet HFrankfurt a.A.m Darmstadtm Ciesbadenm AainzJm im 4rolraum Opln HOplnm Düsseldorfm Niej derrheinJ und im 4rolraum Berlin. Dagegen sind die FEn in den neuen Bundeslcnj

Aethodische Vorgehensweise

11

dern überwiegend klein bis mittelgrol. Die grplten FEn in DeutschlandT Oplnm Aünchen und Eamburg sind ;ehrbetriebem die nach der Studierendenanzahl mit mittelgrolen 2ni[ersitcten [ergleichbar sind. 1

10F02

"nQormationen Ou 3orschunTsschVer[unkten und einOe&nen

3uEWProbekten

2m die Forschungslandkarte Fachhochschulen zu erarbeitenm zielte die 2ntersuj chung im ersten Schritt daraufm für diese 9R FEn Informationen zu folgenden Asj pekten zu gewinnenT

! Aktuelle Forschungsschwerpunktem

! Stellenwert [on Forschung und Entwicklung gemessen an der Anzahl forschender Proj fessoren und deren Anteil unter allen Professorenm

! ?konomische Bedeutung [on Forschung und Entwicklung gemessen am Drittmittelaufj kommen und dessen Ephe in Relation zum Eaushalts[olumenm

! Auftragj bzw. Aittelgeber für die einzelnen Forschungsproeektem die im 9eitraum 2000 bis Eerbst 200I durchgeführt wurden.

Die Rektoren oder Prcsidenten aller 9R FEn wurden im September 200I angej schrieben und um die Angabe einiger 4rundinformationen 2 gebeten HBProfil der EochschuleKJ. Ein Teil dieser Daten war aus den InternetjDarstellungen oder aktuj ellen Forschungsberichten der FEn bereits erfasst worden und die FEn sollten diese auf Vollstcndigkeit und Aktualitct überprüfen bzw. die noch zahlreich [orhandenen ;ücken schlielen. Ebenfalls aus pffentlich zugcnglichen iuellen HInternetj Darstellungenm Jahresberichte der FEnm Fprderprogramme der Bundeslcnderm Fprj derdatenbank des BABF u.c.J konnten in einem ersten Erhebungsschritt einzelne Forschungsproeekte eruiert werdenm die ab Januar 2000 durchgeführt wurden. Proj eektem die [or dem Jahr 2000 begannenm fanden nur dann Berücksichtigungm wenn ein nennenswerter Teil der ;aufzeit in den Betrachtungszeitraum fiel. I 9usctzlich stellte uns die Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungseinrichtungen HAIFJ

1 Die Fachhochschule Opln nimmt unter allen II1 Eochschulen Hstaatlichem pri[atem in kirchlicher TrcgerschaftJ nach der Anzahl der Studierenden den I4. Rang H1M.I6I StudierendeJ ein und bej findet sich damit im gleichen 4rplenbereich wie die T2 Darmstadt H20.229Jm die Philippsj 2ni[ersitct Aarburg H20.1M6Jm die FriedrichjSchillerj2ni[ersitct Jena H19.2I1J oder die 2ni[ersij tct Stuttgart H1M.9QRJ. Die EAC Eamburg H14.1I2J und die FE Aünchen H1I.0IRJ nehmen daj nach die Plctze 4Q und 4M ein. StandT Februar 2004m iuelleT www.hochschulkompass.de

2 Das Ubersichtsblatt zu diesem Profil beinhaltet Oategorien wieT Anzahl Studierendem Eaushaltsj [olumen 2002m Drittmittel 2002m Anzahl Professoren Ende 2002m Anzahl in FuE in[ol[ierter Proj fessoren Ende 2002m Forschungsschwerpunktem Fachbereiche HAnzahl und BezeichnungJm Anzahl der Forschungsinstitute.

I 9.B. wenn die ;aufzeit [on Januar 1999 bis September 2000 reichte. Dagegen blieben solche Proeekte mit einer ;aufzeit [on Januar 1999 bis Februar 2000 unberücksichtigt. Es gab insgesamt nur wenige derartiger 4renzfclle.

Aethodische Vorgehensweise

12

Daten zu den aFuEj und TRAF7 1 jFprderungen der Jahre 2000 bis 200I zur Verfüj gung. Darüber hinaus erhielten wir Daten zu Proeektenm die im niederscchsischen A4IPjProgramm in diesem 9eitraum gefprdert wurden.

Auf Basis dieser genannten iuellen konnten zuncchst rund I.000 FuEjVorhaben identifiziert werden. Da wegen unterschiedlicher Verpffentlichungspraxis noch groj le ;ücken hinsichtlich der tatscchlich durchgeführten FuEjProeekte [ermutet wurj denm erhielten alle 9R in die 2ntersuchung einbezogenen FEn eine Ubersicht der recherchierten Proeekte mit der Bittem diese zu [er[ollstcndigen. Die Rückmeldunj gen der meisten FEn waren so umfangreichm dass die Datenbank auf rd. 6.I00 Einj trcge wuchs. Bis auf Q kleinere FEn konnte zu allen 9R FEn für den genannten 9eitj raum FuEjProeekte identifiziert werden W entweder über die genannten pffentlich zugcnglichen iuellen oder durch die Rückmeldungen der angeschriebenen Eochj schulen. Die 6.I00 Eintrcge wurden um solche bereinigtm die keine FuEjProeekte im Sinne der dieser 2ntersuchung zugrunde liegenden Definition darstellen.

Einige FEn übermittelten uns Ubersichtenm die auch Proeekte [on AnjInstituten bej inhalteten. Diese wurde ebenso ausgeschlossen wie Drittmitteleinwerbungenm die zwar der Forschung und Entwicklung dientenm bei denen es sich eedoch nur um Fij nanzierungen [on 4ercteausstattungen oder sonstigen infrastrukturellen Eilfen hanj delte. Ebenfalls nicht aufgenommen sind Beratungsj und Dienstleistungsauftrcge Hz.B. Aessungen mittels spezieller ;aboreinrichtungenJm deren Proeektbeschreibung keine anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung [ermuten liel. Bei diesen Abgrenzungen wurde das Selbst[erstcndnis [on Forschung und Entwicklung der einzelnen Fachrichtungen berücksichtigt. Schwierig war die 4renzziehung zwij schen Beratungsj und Dienstleistungsauftrcgen einerseits und anwendungsorientierj ter Forschung und Entwicklung andererseits [or allem bei den nichtjtechnischen Bereichenm insbesondere bei den Cirtschaftswissenschaften und im Sozialwesen. Eier sind eine Reihe [on gemeldeten Vorhaben einzelner FEn nicht aufgenommen worden.

;etztlich [erblieb nach diesen Bereinigungsschritten ein Bestand [on K0eeN 3uEW Probektenm deren erhobene Aerkmale in Abschnitt I.I ausgewertet werden.

1 Fprderprogramm des ;andes NordrheinjCestfalen für Fachhochschulen. Siehe auch AiF H200IJ und AiF H2004J.

Aethodische Vorgehensweise

1I

10F0F

"nQormationen Our anVendunTsorientierten 3orschunT und EntVick&unT an 3achhochschu&en

2m nchere Informationen zu anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung HFuEJ an FEn zu gewinnenm führte das Fraunhofer ISI im 7ktober 200I telefonische Inter[iews mit eeweils einem Vertreter [on 69 FEn. 1 4esprcchspartner waren RektorenkPrcsidentenm für Forschung und Technologie zustcndige ProrektorenkVij zeprcsidentenm in einzelnen Fcllen ;eiter [on IAFs HInstitute für Angewandte Forj schung in BadenjCürttembergJ oder Technologiebeauftragte o.c. der FE.

Es wurden zuncchst Aitte und Ende September die RektorenkPrcsidenten [on M0 FEn angeschrieben mit der Bittem für ein Inter[iew zur Verfügung zu stehen. Dem Anschreiben beigefügt waren eine 9usammenstellung der identifizierten FuEj Proeekte und ein Ubersichtsblatt BProfil der FachhochschuleK. Bei den restlichen 1R Eochschulen handelt es sich um solchem die eine Studierendenzahl [on unter oder knapp über 2.000 aufwiesen. Diese kleineren Einrichtungen konnten aus 9eitgrünj den nicht in die Befragung einbezogen werden. Die Standorte nach Bundeslcndern spielten dabei eine untergeordnete Rolle. 4enerell war die Bereitschaft für ein 4ej sprcch sehr hochm bei den kontaktiertenm aber nicht befragten FEn waren i.d.R. Terj mingründe urscchlichm dass ein Inter[iew nicht zustande kam.

An dieser Stelle mpchten sich die Autoren der Studie ganz herzlich bedanken für die grole 2nterstützung [on Seiten der Fachhochschulen bei der Bereitstellung der Daten zu einzelnen FuEjProeekten sowie für die Beantwortung unserer Fragen wchj rend der Inter[iews. Sie hat die Erstellung der Forschungslandkarte Fachhochschuj len erst ermpglicht.

Die Verteilung dieser befragten Eochschulen nach Bundeslcndern zeigt Ubersicht 2. Auffallend ist die geringe iuote für Bayernm was damit zusammen hcngtm dass R der 1R bayerischen FEn relati[ klein sindm z.T. deutlich weniger als 2.000 Studiej rende aufweisen und damit in die Befragung nicht aufgenommen wurden.

Die Inter[iews dauerten im Durchschnitt zwischen 4Q und R0 Ainuten und bezogen sich auf die in Ubersicht I aufgezeigten Fragen.

1 Die Fachhochschule 4ielenjFriedberg beantwortete einen grolen Teil der Fragen schriftlichm daher wurde hier auf ein Telefoninter[iew [erzichtet.

Aethodische Vorgehensweise

14

Ubersicht 2T

Iundes&and

3achhochschu&e

BadenjCürttemberg

Aalen

Furtwangen Oonstanz Eeilbronn Aannheim Oarlsruhe Nürtingen
Furtwangen
Oonstanz
Eeilbronn
Aannheim
Oarlsruhe
Nürtingen

AlbstadtjSigmaringen

Esslingen

Bayern

Augsburg

Oempten Aünchen ;andshut Nürnberg
Oempten
Aünchen
;andshut
Nürnberg

Doburg

Berlin

Berlin FETC

Berlin FEC

 

Brandenburg

Brandenburg

;ausitz Potsdam
;ausitz
Potsdam

Bremen

Bremen

 

Eamburg

Eamburg EAC

 

Eessen

Darmstadt

Frankfurt a.A. Fulda
Frankfurt a.A.
Fulda

AecklenburgjVorpommern

 

Neubrandenburg

Stralsund Cismar
Stralsund
Cismar

Niedersachsen

Braunschweig

Nordostniederj 7ldenburgk7stj sachsenk;ünej frieslandkCilj burg helmsha[en
Nordostniederj
7ldenburgk7stj
sachsenk;ünej
frieslandkCilj
burg
helmsha[en

Eanno[er

Eildesheim

NordrheinjCestfalen

Aachen

Düsseldorf ;ippekEpxter 4elsenkirchen Aünster Opln
Düsseldorf
;ippekEpxter
4elsenkirchen
Aünster
Opln

Bielefeld

Dortmund

RheinlandjPfalz

Oaiserslautern

Ooblenz Aainz
Ooblenz
Aainz

Saarland

Saarbrücken

 

Sachsen

Dresden

Aittweida 9ittau
Aittweida
9ittau

;eipzig

SachsenjAnhalt

Anhalt

Earz Aagdeburgj Stendal
Earz
Aagdeburgj
Stendal

SchleswigjEolstein

Flensburg

Oiel ;übeck
Oiel
;übeck

Thüringen

Jena

Schmalkalden

Jena Schmalkalden

Gesamt

Verteilung der 69 inter[iewten FEn nach Bundeslcndern

;nOah& intervieVter 35n Xin k a&&er untersuchten 35nY

12 H6RuJ [on 1M

Pforzheim

Stuttgart EdA

2lm

M H4RuJ [on 1R

Regensburg

Cürzburg

2

H6RuJ [on I

4

HM0uJ [on Q

Cildau

1

HQ0uJ [on 2

1

H100uJ

4

HM0uJ [on Q

Ciesbaden

I

H100uJ

6

H100uJ

7snabrück

10 HMIuJ [on 12

Niederrhein

Südwestfalen

I

H4IuJ [on R

1

H100uJ

Q

H100uJ

9wickau

4 H100uJ

Aerseburg

I

HRQuJ [on 4

2

HQ0uJ [on 4

[on R 1 H100uJ Q H100uJ 9wickau 4 H100uJ Aerseburg I HRQuJ [on 4 2 HQ0uJ

K9 Xj1kY von 9j

Aethodische Vorgehensweise

1Q

Ubersicht IT

Fragenbereiche der Inter[iews

Genere&&er Ste&&enVert von 3uEWProbekten und deren orTanisatorische BerankerunT innerha&* der 3achhochschu&e

" FuEjSchwerpunkte

" 7rganisation der FuE

" Vertragliche Einbindung des für FuE eingesetzten Personals

" Anzahl angemeldeter Patente im 9eitraum 2000 bis 200I

" Regelung [on IPRj Hintellectuel property rightsJ und Patent[erwertungsfragen

" Strategien zur Intensi[ierung der FuEjAkti[itcten

" Rolle eines AlumnijNetzes für die 9usammenarbeit der FE mit der Cissenschaft und der Industrie

:rittmitte&[robekte, die die 35

aJ

bJ

allein im Auftrag eines Aittelgebers durchführt HAuftragsj oder VertragsforschungJ

im Verbund mit anderen Partnern durchführt HVerbundforschung oder gemeinj schaftliche ForschungsproeekteJ.

" AuftraggeberjkAittelgeberstruktur bei Einzelauftrcgen und bei Verbundproeekten

" Aerkmale [on 2nternehmen als Auftraggeber

" Rolle der regionalen Cirtschaft als Auftraggeber

" Cettbewerber bei anwendungsorientierter FuE

" Inhalte typischer FuEjProeekte

" Probleme bei der Durchführung [on FuEjAuftrcgen für die Cirtschaft

6o&&e der 35 *ei TemeinschaQt&ichen 3uEWBorha*en oder Ber*und[robekten

" Rolle gemeinschaftlicher FuEjVorhaben für die FE und strategische Bedeutung solcher Proeekte

" Einbeziehung in Oonsortienm die sich für neue Vorhaben wiederholt zusammenfinden

" Initiatoren gemeinschaftlicher FuEjProeekte

F

2eureTe&unT en im ProTramm 35 Xa&tl a3uEY

" Bisherige Bedeutung des Fprderprogramms für die anwendungsorientierte FuE an der FE

" Absehbare Auswirkungen der Forderung nach [erbindlicher Einbindung der Cirtschaft in die Finanzierung der gefprderten Proeekte auf die Nutzungsmpglichkeiten des Programms durch die FEn

" Bewertung der neuen Apglichkeitm Forschungs[erbünde zu fprdern

10F0L! "nQormationen Our 6o&&e der 3achhochschu&en a&s ;uQtraTnehmer aus 7nternehmenssicht

Ein 9iel der Studie ist es auchm den Stellenwert [on FEn als Auftragnehmer oder Oooperationspartner [on kleinen und mittleren 2nternehmen HOA2J zu ermitteln und Aussagen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen abzuleiten. Aittels eines teilstandardisierten Verfahrens wurden 4eschcftsführer [on insgesamt 100 2nterj nehmen telefonisch befragt. Da[on hatten 6M 2nternehmen bereits Erfahrungen bei der 9usammenarbeit im Forschungsbereich mit FEn sammeln kpnnenm bei I2 2nj

Aethodische Vorgehensweise

16

ternehmen war dies nicht der Fall. Im Rahmen der Befragungsaktion wurden soj wohl suantitati[e als auch sualitati[e Daten bzw. Informationen eingeholt. Im Einj zelnen wurden folgende Fragenkomplexe behandeltT

"0 7nternehmen mit Koo[erationserQahrunTen

! Ecufigkeit einer 9usammenarbeit mit FEn und Vorgehensweise bei der Partnersuj chem

! Stellenwert derkdes Oooperationsj bzw. FuEjProeekteHsJ für das 2nternehmenm

! Art der Oooperationsproeekte mit FEn HFragestellungenm FinanzierungJm

! 4ründe für die 9usammenarbeit sowie Vorj und Nachteile hieraus HErfahrungenm EemmnisseJm

! Verbesserungsbedarf und Anforderungen an FEn aus 2nternehmenssicht hinsichtj lich anwendungsj bzw. marktnaher Entwicklungm

! Beteiligung an Forschungs[erbünden.

""0 7nternehmen ohne Koo[erationserQahrunTen

! 4ründe für den Verzicht auf OooperationenkAuftrags[ergabe an FEnm

! Eandlungsfelder zur Erleichterung bzw. Ermpglichung [on Oooperationenm

! Bei gescheiterten OooperationenT Fragestellungenm Partnersuche und 4ründe für das Scheitern.

Als Datengrundlage zur Identifizierung der 2nternehmenm die bereits Erfahrungen bei der 9usammenarbeit mit FEn gemacht habenm dienten in erster ;inie die Him Internet und in ForschungsberichtenJ recherchierten und systematisierten FuEj Profile aller 9R FEnm die in die nchere 2ntersuchung einbezogen sind. 2nter Inj kaufnahme auf Datenschutz zurückzuführender 2n[ollstcndigkeiten konnte W neben den FuEjProeekten sowie entsprechender Finanzmittel j eine recht umfangreiche 9usammenstellung der FEjOooperationspartner zusammengestellt werden. Ausgej hend [on insgesamt 2.Q0R FuEjProeektenm die zu Beginn der Befragung Anfang September 200I über allgemein zugcngliche iuellen ermittelt wurdenm konnten 2.224 Oooperationspartner identifiziert werden Hzur Struktur der identifizierten Akj teure [gl. Tabelle 1J. Die 4ruppe der für die Befragung rele[anten OA2 umfasste insgesamt R9I 2nternehmen 1 .

1 Aus zeitlichen 4ründen konnten Informationen über darüber hinausgehende Auftraggeberm die im weiteren Verlauf des Aufbaus der Datenbank zu FuEjProeekten der FEn identifiziert wurdenm keine Berücksichtigung finden. Aus datenschutztechnischen 4ründen wurden Angaben zu Ooj operationspartnern [ielfach ohnehin aggregiert zur Verfügung gestelltm d.h. [iele FEn gaben nicht das konkrete 2nternehmen anm sondern lediglich anonyme Bezeichnungen wie BOA2 aus der RegionK oder BIndustrieunternehmenK ohne weitere Detaillierung.

Aethodische Vorgehensweise

1R

Tab. 1T

Struktur der identifizierten FEjOooperationspartner

A][ des Koo[erations[artners

;nOah&

K@7

j9F

2ni[ersitcten

499

auleruni[ersitcre Forschungseinrichtungen

224

4rolunternehmen

221

Behprdenm Schulen

20Q

andere Fachhochschulen

14I

Verbcndem Selbst[erwaltungsorganisationenm Stiftungenm Oirchen

1I9

sonstige

2MI

Gesamt

20Nej

Ausgehend [on der 4rundgesamtheit [on R9I OA2 wurde eine nach regionaler Verteilung sowie BranchenjkTechnologiefeldzugehprigkeit geschichtete Stichprobe [on 140 zu befragenden 2nternehmen gezogen. Aus funktionsrcumlichen 4ründen und der damit im 9usammenhang stehenden Eerausbildung [on Hdurch FEn initiierj tenJ Verbundstrukturen wurden folgende regionale Schwerpunkte gebildetT

! Oarlsruhem RheinjNeckarj4ebietm südlicher Teil [on RheinlandjPfalzm

! Rheinland HAachenm Jülichm Bonnm Oplnm DüsseldorfJm

! Cestfalenm südlicher Teil [on Niedersachsenm

! Eamburgm

! 7stbayern und Aünchenm

! Sachsenm südlicher Teil [on Brandenburgm Jenam

! Berlin und angrenzendes Brandenburg.

Insgesamt konnten KE "ntervieVs mit koo[erierenden K@7 erfolgreich durchgej führt werdent dies entspricht einer Erfolgssuote [on 4Mu. 9ur Identifizierung nicht koo[erierender 7nternehmen wurde auf die Eoppenstedt Firmendatenbank HAusj gabe 2k200IJ zugegriffen. Analog zu den definierten regionalen Schwerpunkten wurden 120 technologieorientierte OA2 kontaktiert. Die Erfolgssuote hierbei lag bei 26u HnF2 ausTeQ)&&te 3raTe*aTenJ.

9u betonen istm dass die im Rahmen der 2nternehmensbefragung generierten und im Abschnitt I.6 dargestellten Ergebnisse einen nicht re[r\sentativen guerschnittsW charakter haben. Auch bei kleinen 4esamtheiten und Stichproben lassen sich eej doch 4rundstimmungen und Trendaussagen konturieren.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

1M

20 :ie 3achhochschu&en im deutschen "nnovationss]stem und ihre BerQ&echtunT mit der reTiona&en DirtschaQt

201 :ie 3achhochschu&en im deutschen "nnovationss]stem

20101 ;ktue&&e 7m*ruchsituation

Die gesamte deutsche Eochschullandschaft befindet sich gegenwcrtig in einer 2mj bruchphasem die durch [ielfcltige Entwicklungen gekennzeichnet istm z.B.T 1

! BolognajProzess zur Schaffung eines gemeinsamen europcischen Eochschulraumsm der u.a. den FEn Apglichkeiten erpffnetm ihr Studienangebot durch Entwicklung [on Bachej lorj und Aasterstudiengcngen 2 international kompatibel zu machent

! Reduzierung der staatlichen Finanzierungsmittel H[.a. Oürzungen [on Eaushaltsmitteln durch die Trcger der FEnm Aussetzen [on Fprderprogrammen zugunsten [on FEnm Rej duktion sonstiger Fprderprogrammem an denen sie bislang auch partizipiertenJt

! partiellT Ubergang [om kameralistischen zum kaufmcnnischen Buchführungssystemt

! No[ellierung des ER4 mit der Einführung der CjBesoldung Hleistungsbezogener Bej soldungssysteme bei ProfessorenJ und der Schaffung [on Juniorprofessurent

! Bestrebungen einzelner ;cnderm Studiengebühren auch für grundstcndige Studiengcnge an staatlichen Eochschulen einzuführent

! Cegfall des Eochschullehrerpri[ilegs im Arbeitnehmererfindergesetz und der politische Cillem das Inno[ationspotenzial an Eochschulen besser zu nutzen HBVerwertungsoffenj si[eKJ I .

An dieser Stelle kpnnen nur die wichtigsten Punkte genanntm aber nicht [ertieft werden. Insgesamt befinden sich das gesamte deutsche Eochschulsystem und damit auch die FEn in einer 2mbruchphasem die durch zahlreiche Anforderungen nach einer strukturellen 2mgestaltung bei gleichzeitig begrenzten bzw. noch reduzierten Budgets gekennzeichnet ist. Vor allem auf Seiten der 2ni[ersitcten besteht die Bej fürchtungm dass im 9uge des BolognajProzesses die klare Profilbildung zwischen 2ni[ersitcten und FEn chnlich wie in 4rolbritannien j primcr in der ;ehrem z.T. auch in der Forschung j [erschwindet.

1 Siehe hierzu bspw. die [erschiedenen Beitrcge in Aeyer H200IJt Stifter[erband für die Deutsche Cissenschaft H200IJ.

2 9um aktuellen Stand der Einführung [on Bachelorj und Aasterstudiengcngen in Deutschland siehe SchwarzjEahnkRehburg H200IJ.

I Siehe BABF H2002aJ H2002bJ H200IaJ.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

19

20102 5istorische EntVick&unT der 3achhochschu&en

Die FEn bereichern das deutsche Eochschulsystem mit der praxisorientierten Ausj bildung in der ;ehre und anwendungsorientierter Forschung seit mehr als I0 Jahren. Ihre 4ründung in der eetzigen Form als Institutionen im terticren Bereich HEochj schulenJ wurde auf einer Oonferenz der Ainisterprcsidenten durch das ;*kommen der ?\nder in der Iundesre[u*&ik :eutsch&and Our Bereinheit&ichunT auQ dem Ge*iet des 3achhochschu&Vesens [om I1.10.196M beschlossen. 1 Doch gibt es nach den einzelnen Einrichtungen und Bundeslcndern erheblich 2nterschiede nach der Dauer ihres Bestehens Hnach dem Selbst[erstcndnis der einzelnen FEn als Nachfolger [on Ausbildungseinrichtungenm die zu[or nicht Teil des Eochschulsysj tems warenJm wie Ubersicht 4 [erdeutlicht.

Ubersicht 4T

4ründungseahre der 9R Fachhochschulen

Iundes&and Meitraum Gr)ndunT

BadenjCürttemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Eamburg

Eessen

AecklenburgjVorpommern

Niedersachsen

NordrheinjCestfalen

RheinlandjPfalz

Saarland

Sachsen

SachsenjAnhalt

SchleswigjEolstein

Thüringen

Gesamt

vor 19eeW 19jeWj9 19EeWE9 199eW99 2eeem 19ee 19K9 """""""
vor
19eeW
19jeWj9
19EeWE9
199eW99
2eeem
19ee
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""""""""
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"""""
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"
"
""""
19
11
Fe
1
FF
F

;egendeT " n 4ründung einer Fachhochschule oder deren Vorgcngereinrichtungt iuelle der DatenT www.hochschulkompass.de

1 9ur historischen Entwicklung der FEn siehe Cissenschaftsrat H2002T6 ff.Jm Burger H200ITI ff.J.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

20

Die FE 7ldenburgk7stfrieslandkCilhelmsha[en entstand zum 1.1.2000 aus der Fuj sion [erschiedener Einrichtungen an mehreren Standorten. Die FE Südwestfalen entstand zum 1.1.2002 durch 9usammenschluss der Acrkischen Fachhochschule mit den Standorten Eagen und Iserlohn und der Fachhochschulabteilungen Aej schede und Soest der 4esamthochschulej2ni[ersitct Paderborn.

Etwa ein Drittel der FEn hat seinen 2rsprung in Einrichtungen HEphere Technische ;ehranstaltenm Ephere Fachschulen sowie Ingenieurjm Cirtschaftsj und Sozialakaj demienJm die [or 1969 gegründet wurdenm immerhin 19 [or dem Jahr 1900. Ein weij teres Drittel entstand in den 19R0er Jahrenm schwerpunktmclig in den Jahren 19R1 und 19R2. Eine weitere 4ründungswelle fand in den 1990er Jahren stattm [orrangig in den Neuen Bundeslcndernm aber auch in einigen der Alten Bundeslcndern.

Es zeigen sich aber nach den Bundeslcndern sehr grole 2nterschiede im Alter und damit auch der Tradition der einzelnen FEnT

! Die cltesten Einrichtungen finden sich in !a#$n&'()tt$+,$)-m hier erfolgte die letzte 4ründung im Jahr 19R2. Danach wurden nur noch Aulenstellen zur regionalen Fprdej rung eingerichtet Hin 4eislingenm 4pppingenm Oünzelsaum VillingenjSchwenningenJ.

! In !a.$)n dagegen gibt es sowohl FEnm die bereits seit langem bestehen HAugsburgm Ceihenstephanm Doburgm NürnbergJm wie auch solche die in den 19R0er oder sogar erst in den 1990er Jahren entstanden. Die letzteren haben ihren Standort meist aulerhalb der grolen Ballungszentren und sind gegenwcrtig noch relati[ klein HNeuj2lmm Ansbachm Ingolstadtm AmbergjCeidenm Deggendorfm EofJ. Die letzte 4ründung erfolgte in Aschafj fenburg.

! Die meisten FEn in N0$#$)1a2h1$n bestehen schon seit mehreren Jahrzehntenm doch kam es seit Anfang der 1990er Jahre zu [erschiedenen Fusionen auch weiter entfernt liej gender Standorte bzw. aktuell zur 2mgestaltung [on ReformjFEn HBStiftungsfachhochj schulenKJ. 1

! Der zeitliche 4ründungsschwerpunkt der FEn N4)#)h$0n&'$1t5al$n1 liegt in 19R1kR2. Die eüngste 4ründung HFE SüdwestfalenJ erfolgte als 9usammenschluss mehrerer kleij nerer Einrichtungen.

! In 7h$0nlan#&P5al9 wurden die [erschiedenen Vorgcngereinrichtungen zu einer landesj weiten FE zusammengefasst. 1996 entstanden hieraus R selbstcndige FEnm die z.T. durch Aulenstellen ergcnzt wurden.

! I der 4 FEn in :2hl$1;0-&<4l1t$0n wurden bereits [or 19R0 gegründet.

! Anfang der 1990er Jahre begann der Aufbau der FEn in den neuen Bundeslcndern. 2 Die fünf neuen Bundeslcnder und Berlin weisen eedoch deutliche 2nterschiede aufT In !$)& l0n= >$2?l$n,@)-&A4)B4++$)n= :a2h1$n&Anhalt und :a2h1$n erfolgte z.T. eine Transj formation früherer Technischer Eochschulen und Ingenieurhochschulenm die in der DDR einen den 2ni[ersitcten [ergleichbaren Status hattent darüber hinaus gab es hier auch

1 Siehe www.mwk.niedersachsen.dekmasterk0mmDIQ69IRvNI02I0Qv;20vD0vIRI1m00.html

2 Der Cissenschaftsrat regten in seinen BEmpfehlungen zur Errichtung [on Fachhochschulen in den neuen ;cndernK [om Juli 1991 diese Entwicklung an HCissenschaftsrat 1991aJ.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

21

echte Neugründungen. ;etzteres trifft auf alle FEn in den ;cndern Brandenburg und Thüringen zu.

Ait der 4ründung [on FEn war das 9iel der Schaffung [on Bildungseinrichtungen [erbundenm die Studierende auf wissenschaftlicher 4rundlage praxisj und berufsorij entiert ausbilden und zu selbststcndiger Tctigkeit im Beruf befchigen. Seit Anfang der 19R0er Jahre hat sich die Fachhochschullandschaft in [ielfcltiger Ceise [ercnj dertT Es kam u.a. zu einem deutlichen Anstieg der Studierendenzahlenm zu einer Auffccherung des Spektrums angebotener Studiengcnge und einer Ausweitung der Aufgaben in Ausbildung und Forschung. Eierzu haben malgeblich die [erschiedej nen Empfehlungen des Cissenschaftsrats zu den FEn beigetragen. 1

FEn haben im 4egensatz zu den 2ni[ersitcten und denen gleichgestellten Eochj schulen kein Promotionsj und Eabilitationsrecht. Sie bilden stcrker anwendungsorij entiert ausm haben eine bessere Ubereinstimmung zwischen Regelstudienzeit und tatscchlicher Studiendauer sowie eine stcrkere Verzahnung mit der Praxis. Das typij sche Aisch[erhcltnis zwischen ;ehre und Forschung ist bei FEn und 2ni[ersitcten deutlich unterschiedlichT Fachhochschullehrer klagen [ielfach über ihr ;ehrdeputat [on 1M Std. pro Semesterwochem zudem ist die Vorlesungszeit innerhalb eines Sej mesters an FEn lcnger als an 2ni[ersitcten. Eochschullehrer an 2ni[ersitcten haj ben einen 60uigen Forschungsanteil am 9eitbudget mit [ergleichsweise geringen ;ehrdeputaten. 4egenüber den klassischen 2ni[ersitcten [erfügen FEn W gemessen an der Anzahl der Studiengcnge j hcufig über ein eingeschrcnktes ;ehrangebot und geringere Studierendenzahlen. Die Forschung zchlte zuncchst nicht zu den Profilj merkmalen der FEn. Ait der No[ellierung des ER4 19MQ gehprt anwendungsorienj tierte FuE zu den Aufgaben der FEn.

Von 199R bis 2001 expandierten die FEn starkT Die Studierendenzahlen stiegen um 1Im1u auf gut 4Q1.000. 2 Im selben 9eitraum waren die Absol[entenzahlen leicht rücklcufig und lagen 2001 bei QI.100. 42m4u aller Fachhochschulstudierenden waj ren im CS 2001k2002 in den rechtsjm wirtschaftsj und sozialwissenschaftlichen ;ehrbereichen eingeschriebenm fast eeder Dritte in ingenieurwissenschaftlichen Stuj diengcngen Han den 2ni[ersitcten ist es hier gerade eeder 10.J. Sprachj und Oulturj wissenschaften sind als Studiengcnge an FEn nur schwach [ertreten.

Ende 2002 gab es rund 2 Aio. Studierende an deutschen Eochschulenm da[on 1m42 Aio. HAnteilT R2uJ an 2ni[ersitctenm Q2I.000 H26uJ an FEn und rund I0.000

1 9.B.T BEmpfehlungen zu Aufgaben und Stellung der FachhochschulenK H19M1Jm BEmpfehlungen zur Entwicklung der Fachhochschulen in den 90er JahrenK H1991bJm B10 Thesen zur Eochschulj politikK H199IJm BThesen zur künftigen Entwicklung des Cissenschaftssystems in DeutschlandK H2000Jm BEmpfehlungen zur Entwicklung der FachhochschulenK H2002Jm eine [ollstcndige Uberj sicht findet sich bei httpTkkwww.wissenschaftsrat.deklistev96.htm.

2 iuelle für diese und die nachfolgenden Daten des AbschnittesT Statistisches Bundesamt H200IJ.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

22

H1mQuJ an Berufsakademien. 1 Die Oultusministerkonferenz H200IJ schctztm dass die Anzahl Studierender bis 2010 auf 2m4 Aio. Hw22uJ ansteigen und bis 2020 wieder auf rund 2 Aio. sinken wird. Das 4ewicht der einzelnen Eochschularten soll sich nach diesen Schctzungen kaum [ercndernT 2ni[ersitcten HAnteil 2010T R1um 2020T R2uJ FEn H2010T 2Mum 2020T 2RuJm Berufsakademien H2010T 1m6um 2020T 1m4uJ.

2010F

6o&&e der Iundes&\nder Q)r die EntVick&unT der 3achhochW schu&en

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ist deshalb für die FEn ein strukturelles Erfordernism weil Forschung den Bezug zur beruflichen Praxis bei den ;ehrenden durch Oooperation mit der Cirtschaft und Betreuung [on Diplomarbeij ten der Absol[enten in Betrieben erhclt. 7hne diese stetige Rückkopplung mit der beruflichen Praxis und ihren Vercnderungen wcren erfolgreiche berufssualifiziej rende Studiengcnge nicht mpglich. Darüber hinaus hat der Cissenschaftsrat H2002J empfohlenm das BEntwicklungspotenzialK der Studierenden an FEn in 9ukunft besj ser zu nutzen.

Die Entwicklung der FEn wird in hohem Aale durch die wissenschaftspolitischen 9iele der einzelnen Bundeslcnder geprcgt. Das Eochschulrahmengesetz besagt in x1 Abs. 9 ER4T BDie unterschiedliche Aufgabenstellung der Eochschularten nach x 1 Satz 1 und die Aufgaben der einzelnen Eochschulen werden durch das ;and bestimmtK. Die ;cnder haben diesen 4estaltungsbereich als Trcger der HstaatlichenJ FEn in unterschiedlicher Ceise genutztm was sich in den eeweiligen ;andeshochj schulgesetzen widerspiegelt. Dies trifft nicht zuletzt auch den Bereich der anwenj dungsorientierten FuE. Viele der im 9uge der empirischen 2ntersuchung eruierten 2nterschiede zwischen den betrachteten 9R FEn sind auf diesen Punkt zurückzufühj ren.

Die Eochschulgesetze der einzelnen Bundeslcnder haben bis in die 1990er Jahre hinein bei der Festlegung des Bildungsj und Forschungsauftrags deutliche 2nterj scheidungen zwischen den Eochschularten gemacht. 2 Bis dahin war die Forschung und Entwicklung als Aufgabe der FEn nur sehr [orsichtig formuliert. In den letzten Jahren erfolgten z.T. weitgehende No[ellierungen der ;andeshochschulgesetzem die der anwendungsorientierten FuE in FEn ein immer grpleres 4ewicht zumessen. Aittlerweile sind in allen Bundeslcndern Forschung und Entwicklung Dienstj aufgabe der FEnm wenn auch mit unterschiedlicher 4ewichtungT In 11 ;cndern als Dienstaufgabe unabhcngig [om Ausbildungsauftrag und in Q ;cndern als Dienstj

1 Ceitere Informationen finden sich unter Statistisches Bundesamt H200IcJm wobei [ielfach zur 4ruppe der Fachhochschulen auch die Verwaltungsfachhochschulen gerechnet werden.

2 Vgl. hierzu auch die Ausführungen [on Burger H200IT2J.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

2I

aufgabe im Rahmen ihres Ausbildungsauftrags. Die ;cnder Bayern und Rheinlandj Pfalz haben sich zuletzt dieser ;inie angeschlossen.

Einen Uberblick zu den entsprechenden Regelungen in den Eochschulgesetzen der einzelnen Bundeslcnder gibt die Ubersicht AI im Anhang. Die Bundeslcnder flanj kieren zudem durch spezielle Fprderprogramme für FEn oder für infrastrukturelle Verbesserungen die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung innerhalb dieses Eochschultyps. Besonders zu nennen sind hier Niedersachsenm Nordrheinj Cestfalenm BadenjCürttembergm Bayern und AecklenburgjVorpommernm bzw. gej nerell die neuen Bundeslcnderm da ihnen Aittel des Bundes und der E2 auch für diese 9wecke zur Verfügung stehen. Die hierfür [orhandenen Finanzierungsspielj rcume hcngen z.T. [on Sondereinflüssen abT So hat Niedersachsen einen gewissen Finanzierungsspielraum zur Fprderung [on Forschung und ;ehre aus dem Niej derscchsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Eieraus sind für 2004 rund I4 Aio. g [orgesehen Hfür die gesamte niederscchsische CissenschaftslandschaftJ. 1 Dieser Spielraum hcngt [on der Ephe der Di[idendenausschüttungen der Volkswaj gen A4 ab und bewegte sich in den letzten Jahren zwischen QmQ und 4Q Aio. g pro Jahr. In Bayern stellt die EighjTechj7ffensi[e Bayern erhebliche Aittel für die Verbesserung der Infrastruktur an den dortigen Eochschulen bereitm zur Schaffung [on Forschungsj und Oompetenznetzwerken und z.T. auch für einzelne Forj schungs[orhaben. Von diesen Aitteln profitieren auch die FEnt Eauptnutznieler sind allerdings die 2ni[ersitcten. In BadenjCürttemberg gibt es schon seit [ielen Jahren spezielle Fprderprogramme für FEnm die sich sowohl auf strukturelle Aalj nahmen wie auch auf einzelne FuEjProeekte beziehen. In den letzten Jahren haben Pri[atisierungserlpsem eingebracht in die ;andesstiftung BadenjCürttembergm den Fprderspielraum [on ;andesseite erhpht.

Durch diese Finanzierung über ihre Trcgerorganisation wird die Erfüllung der ;ehrj und Forschungsaufgaben der FEn weitgehend determiniert. Das Jahr 200I hatte angesichts der katastrophalen Eaushaltssituation in allen Bundeslcndern für die Eochschulen zur Folgem dass in erheblichem 2mfang Aittel gestrichen wurdenm was ebenso für 2004 und die nachfolgenden Jahre gilt. Aangels aktueller statistischer Daten wird im Folgenden die Finanzsituation für das Jahr 2001 dargestelltm in der die ;age noch nicht so schlecht war. Dennoch wird daraus bereits die im Vergleich zu 2ni[ersitcten andere finanzielle Ausstattung der FEn deutlich.

1 In der Regel werden keine wissenschaftlichen Einzel[orhaben und Proeekte gefprdertm sondern u.a. Aalnahmen zur Struktur[erbesserung der Eochschulenm scchliche und personelle Ausstatj tungen für die Berufung neuer Professorenm die Flankierung [on Bleibe[erhandlungenm Bildung [on wissenschaftlichen Schwerpunkten und Schaffung [on 9entren wissenschaftlicher Exzellenz.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

24

2010L

:ie QinanOie&&e ?aTe der 3achhochschu&en 1

Im Jahr 2001 beliefen sich die 4esamtausgaben der FEn auf 2m6 Ard. gt das entj spricht 9u aller Eochschulausgaben. Dem standen Einnahmen [on 4I2mI Aio. g gegenüber. Diese deckten 16mRu der 4esamtausgaben. Aufgrund der geringeren Einnahmen lag der Anteil der Grundmitte& an allen Finanzierungssuellen bei den FEn in allen ;cndern [iel hpher als bei den 2ni[ersitcten. Im Aittel belief sich der Trcgerzuschuss auf über 90um die Verwaltungseinnahmen auf 4m1u und die Drittj mittel auf Qu. Die FEn Eamburgs und SchleswigjEolsteins [erfügten W [ermutlich aufgrund der pri[aten FEn W über hohe Verwaltungseinnahment Bremen hatte ej benso wie auch Brandenburg überdurchschnittlich hohe Drittmitteleinnahmen.

Der Grundmitte&*edarQ der FEn lag im Jahr 2001 bei 2mIQ Ard. g. Die laufenden 4rundmittel betrugen 1m9I Ard. g. 4egenüber 2000 war dies eine geringfügige Steigerung [on R6m6 Aio. g. Der 9uschussbedarf der FEn [ariiert zwischen I6R Aio. g in NordrheinjCestfalen bis zu 1Q Aio. g im Saarland. 4egenüber 199R wuchs der laufende 4rundmittelbedarf um 1QmMut bei den 2ni[ersitcten waren es lediglich QmQu. Nach Fachgruppen hatte hierbei die materialintensi[e Fcchergruppe Ingenieurwissenschaften den mit Abstand hpchsten 9uschussbedarf und band rund die Eclfte aller fachbereichsgebundenen 4rundmittel. In Relation zu den Professoj renstellen für ;ehre und Forschung ergibt sich folgendes BildT Professoren an FEn erhalten weniger als ein Drittel H1I0mI Tsd. gJ an 4rundmitteln als die Professoren an 2ni[ersitcten Hohne medizinische EinrichtungenJ H40R Tsd. gJ. 9u berücksichtij gen ist eedochm dass sich die Personalstruktur an den FEn ganz anders darstellt als an 2ni[ersitcten.

Die Ephe der :rittmitte& ist für die finanzielle Situation der einzelnen Eochschulen bzw. deren Fachbereiche und Personal [on groler Bedeutung. Als zusctzliche fij nanzielle Ressource erpffnet sie neue Eandlungsspielrcume und ist zudem ein wichj tiger 4radmesser zur Beurteilung der wissenschaftlichen ;eistung [on Eochschulen und Fachbereichen. Schctzungsweise werden rund 90u der Drittmittel für die Forj schung eingeworben HStatistisches Bundesamt 200IbTQ2Jm eine exakte Aufteilung der Drittmittel nach ihrem Verwendungszweck gibt es allerdings nicht. Die Drittj mittel stellen somit einen Indikator für die Forschungstctigkeit an Eochschulen darm der bestimmte 4renzen in der Aussagefchigkeit aufweistm mangels Alternati[en aber am gebrcuchlichsten ist.

Die Drittmittel[erteilung unter allen Eochschulen in Deutschland ist extrem heteroj genT Im Durchschnitt warb eeder Eochschullehrer im Jahr 2001 knapp RI.M00 g an Drittmitteln ein. Aufgrund ihres anders gearteten Aufgabenprofils kpnnen die FEn einem Vergleich mit den 2ni[ersitcten Hohne medizinische EinrichtungenT 106mR

1 Der nachfolgende Abschnitt stellt eine 9usammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dar ausT Statistisches Bundesamt H200IbJ.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

2Q

Tsd. gJ nicht standhalten. Im Durchschnitt warben die dort ;ehrenden M.R00 g ein. Das :rittmitte&vo&umen insTesamt sowie die be ProQessorenste&&e erzielten Drittj mitteleinnahmen waren im Vergleich mit den 2ni[ersitcten niedrig. Die geringe Drittmittelsuote hat [.a. strukturelle 4ründe. An FEn wird der ;ehre oberste Priorij tct eingercumtT Die ;ehr[erpflichtungen der Eochschullehrer liegen deutlich hpher als an den 2ni[ersitcten. H;ehrdeputat bei FEnT 1M Cochenstundenm mit begrenzten Apglichkeiten der Deputatsreduzierung für die Cahrnehmung bestimmter Tctigkeij tenm darunter auch Forschung und EntwicklungJ. Forschung wird nur am Rande betrieben. Drittmittel werden eedoch primcr zu Forschungszwecken [ergeben. Erst in den [ergangenen Jahren [ersuchten [iele FEn insbesondere im Bereich der stcrj ker anwendungsorientierten Forschung Ful zu fassen. Den FEn gelang es zwischen 199R und 2001 ihr Drittmittel[olumen um gut ein Viertel zu steigern. Besonders gut schnitten hierbei [.a. die ostdeutschen Fachhochschulstandorte abT Ausgehend [on einem niedrigen Ni[eau konnten sie ihr Drittmittel[olumen innerhalb [on fünf Jahj ren erheblich steigern HwRQm4uJ. Von den westdeutschen waren [or allem die FEn in BadenjCürttemberg HwM6mRuJ besonders erfolgreich.

Die FEn reprcsentieren im Einblick auf ihre 4rple W gemessen z.B. an der Anzahl Studierender W ein breites Spektrumm das [on weniger als 1.000 bis über 1M.000 Studierende HFE OplnJ reicht. 2m die Drittmittelstcrke der FEn zu bewertenm die hilfsweise auch als Indikator für die Forschungsintensitct angesehen werden kannm 1 ist es sinn[ollm die Oenngrple :rittmitte& be ProQessorenste&&e zu betrachtenm wie sie auch [om Statistischen Bundesamt berechnet wird. Bezogen auf die ee Professoj renstelle erzielten Drittmitteleinnahmen werden regional erhebliche 2nterschiede deutlichT Bei durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen [on M.R40 g ee Professorenj stelle waren die Professoren der FEn Brandenburgs H2I.RI0 gJ und Schleswigj Eolsteins H20.2M0 gJ Spitzenreiter. Demgegenüber warben die eeweilige FE in Eamburg HI.RM0 gJ und dem Saarland H4.Q10 gJ weniger solcher innerhalb der FE etatisierter 9usatzmitteln ein. Eier spielt aber auch die Anzahl der AnjInstitute und die Fragem wo FEjProfessoren FuE betreiben eine wichtige Rolle. 4erade die ETC Saarbrücken [erfügt über eine Reihe AnjInstitutenm die zahlreiche FuEjProeekte für die Industrie durchführen.

Oarte 2 [erdeutlichtm dass es hinsichtlich des Indikators BDrittmitteleinnahmen ee ProfessorenstelleK erheblich 2nterschiede zwischen den 9R FEn gibt.

1 Auch das Statistische Bundesamt H200IbTQ2J [erweist daraufm dass die Bedeutung der Drittmittel als ;eistungsindikator stcndig zunimmtm beispielsweise bei der Einführung der leistungsorientierj ten Eochschulfinanzierung in einigen Bundeslcndern für die Bemessung der Trcgerzuschüsse oder bei internationalen Vergleichen als Indikator für die Darstellung unterschiedlicher iualitctsj standards [on Forschung an Eochschulen.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

26

Oarte 2T

Drittmitteleinnahmen ee Professorenstelle im Jahr 2001 der 9R FEn

ee Professorenstelle im Jahr 2001 der 9R FEn iuelleT Statistisches Bundesamt H2004Jm 4rple der Oreise

iuelleT

Statistisches Bundesamt H2004Jm 4rple der Oreise gibt die Studierendenanzahl an gemcl Eochschulkompass der ERO unter www.hochschulkompass.de.

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

2R

Besonders auffcllig sind die Angaben zu folgenden FEnT

! TFE Cildau Q9mQ Tsd. gm

! FE ;übeckT Q6mI Tsd. gm

! FE EberswaldeT IIm4 Tsd. g

Deutlich über dem Durchschnitt liegen auch folgende FEn HAngaben in Tsd. gJT Eochschule Aittweida H2Im9Jm Eochschule 9ittauk4prlitz H19m6Jm FETC Reutlingen H19mQJm FE Brandenburg H1Mm1Jm FE Südwestfalen H1Mm0Jm FE Aünster H1RmIJm FE Corms H16m6Jm FE Potsdam H16m2Jm Eochschule Bremen H16m0Jm Eochschule Anhalt H1Qm9Jm FE Nordostniedersachsen H14mRJm ETC Dresden H14m2Jm FE Flensburg H1Im2Jm FE Cestküste H12mQJm FE Aachen H12m4Jm FE Aainz H12m2Jm FET4 Aannj heim H11mRJm FE Trier H11mIJm FE Oarlsruhe H10mMJ und FE 4elsenkirchen H10m6J. Die grole Aehrheit der FEn weist einen Cert unter 10 Tsd. g auf.

Es gibt allerdings deutlich Schwankungen [on Jahr zu JahrT Im Jahr 2000 lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes H2001J auf den ersten Plctzen Hin Olammern Drittmittel ee ProfessorenjStelle in Tsd. gJT FE ;übeck HQ4mQJm TFE Cilj dau HIMm6Jm FE Eberswalde H21m1Jm FE Aalen H19mQJm Acrkische FEkeetzt Teil der FE Südwestfalen H19m4Jm E Bremen H19m1Jm FE BraunschweigjColfenbüttel H1Rm9Jm E 9ittauk4prlitz H1RmMJm FE Aünster H16mIJm FE Ceihenstephan H1QmQJ.

4rafik I stellt einen 9usammenhang her zwischen dem 4ründungszeitpunkt der FEn Hin deren Selbst[erstcndnism bei dem z.T. auch die Vorgcngereinrichtungen berücksichtigt sindJ und der absoluten Ephe ihrer Drittmittel im Jahr 2002 HiuelleT Angaben der FEnJ. Aus Darstellungsgründen sind die 4 BSpitzenreiterK nach der Ephe der Drittmittel in der Ubersicht nicht enthalten. Diese sindT

! ;übeck FE Hgegründet 1M0MJT

RmI6 Aio. g HDrittmittel 2002J

! Aünster FE H19R1JT

6m4M Aio. g

! Aachen FE H19R1J

QmR1 Aio. g

! Eamburg EAC H19R0J

QmQ2 Aio. g.

Aus der 4rafik wird deutlichm dass kein 9usammenhang feststellbar ist zwischen dem 4ründungseahr und der Ephe der Drittmittel in 2002. Es gibt sowohl in der aktuellen Oonstellation noch recht eunge Einrichtungenm die bereits ein relati[ hohes Drittmittelaufkommen haben wie auch clterem auf die dies zutrifft. Erwartet wurdem dass die eüngeren FEn mit noch fehlender Tradition in FuEm bei denen in den zuj rückliegenden Jahren der Aufj und Ausbau der Strukturen in der ;ehre im Vorderj grund standenm ein geringeres Drittmittelaufkommen aufweisen würden. Demgej genüber wcre es plausibelm wenn bereits etablierte FEn über langechrige Oooperatij onsbeziehungen mit der Cirtschaft und Erfahrungen mit dem Einwerben [on Fprj dermitteln [erfügenm was sich in der Ephe der Drittmittel niederschlagen müsste.

2M

Ephe der Drittmittel Hin Aio. g in 2002J und 4ründungseahr der Fachhochschulen HiuelleT Eigene ErhebungJ

Die Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

4rafik IT

7*,,+0,,+-6 (# $ Braunsch3eig/6ol5enbMttel F+ ( '# $ Nordostniedersachsen F+ Zittau/GKrlitz + LsnabrMck F+
7*,,+0,,+-6
(# $
Braunsch3eig/6ol5enbMttel F+
(
'# $
Nordostniedersachsen F+
Zittau/GKrlitz +
LsnabrMck F+
Karlsruhe F+
KKln F+
Dresden +F6
NMrnberg
Ditt3eida F+
+
6ildau FF+
'
&# $
Anhalt +
=Md3est5alen F+
Kiel F+
Dagdeburg?=tendal +
6ismar +
Gelsenkirchen F+
Lldenburg /
Lst5riesland F+
Berlin FF+
Leipzig
+F6K
&
%# $
Frank5urt am Dain F+
Frier F+
Derseburg
F+ Dainz F+
Cena
F+
Lippe/+KOter F+
Brandenburg
Niederrhein +
Deggendor5
F+ F+
6Mrzburg?=ch3ein5urt 5+
Potsdam
F+
Konstanz F+
Kaiserslautern
F+
+eilbronn F+
L55enburg F+
Er5urt F+
Dannheim F+FG
DMnchen
Neubrandenburg +
Biele5eld F+
F+
Z3ickau +
6iesbaden F+
Amberg?6eiden
F+
+ildesheim/+olzminden F+
Fulda F+
Lausitz
F+
%
"# $
Darmstadt F+
+arz +
DMsseldor5 F+
Qlm F+
Dortmund F+
Negensburg F+
=tuttgart F+F
=tuttgart +dD
=tralsund F+
NMrtingen 5+
Flensburg F+
Navensburg?6eingarten
F+
Berlin F+6
Bingen F+
Aalen F+
Esslingen F+F
Nosenheim F+
Ansbach
Biberach F+
Nordhausen
F+
6orms F+
F+ F+
=aarbrMcken +F6
Lud3igsha5en
Nottenburg F+
Albstadt?=igmaringen F+
Ingolstadt F+
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3 )*+, - . /0 ! 1- 234/35 &
5

Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

29

2nter allen :rittmitte&Te*ern nahm der Bund im Jahr 2001 die Spitzenstellung ein Hsiehe 4rafik 4JT Ait 46m9 Aio. g stellte er mehr als ein Drittel aller [on den FEn eingenommenen Drittmitteln H129m6 Aio. gJ bereit. Dies ging malgeblich auf die Forschungsfprderprogramme des Bundes zurück. Bundesmittel stiegen [on 199R bis 2001 um 4QmQu. Onapp 40u der Bundesmittel flossen an die FEn der neuen ;cnder. Von der Cirtschaft stammten I0mRu aller Drittmittel der FEn HnI9mM Aio. gJ. 2nternehmen sind somit zweitwichtigster 4eber. Regional sind Drittmittelproj eekte insbesondere in NordrheinjCestfalenm Bayern und BadenjCürttemberg anzuj treffen. Die FEn der neuen ;cnder erhielten nur 14mIu aller Aittel aus der Cirtj schaft. Im 2nterschied zu 2ni[ersitcten spielt die DF4 als Drittmittelgeber bei den FEn eine [pllig unbedeutende Rolle HAnteil am Drittmittel[olumen der 2ni[ersitcj ten I4mRu und der FEn 2mQuJ.

4rafik 4T

Eerkunft der Drittmittel [on Fachhochschulen Hohne Verwalj tungsfachhochschulenJ im Jahr 2001

4emeinden

1u BA 2u DF4 Bund andere pffentj Iu IQu liche Stellen Qu Stiftungen 6u Bundesland
1u
BA
2u
DF4
Bund
andere pffentj
Iu
IQu
liche Stellen
Qu
Stiftungen
6u
Bundesland
Cirtschaft
Mu
I1u
auslcndische

7rganisationen

9u

iuelleT Statistisches Bundesamt H200IbJ

4rafik Q [erdeutlichtm dass es ee nach Fcchergruppe erhebliche 2nterschiede hinj sichtlich des Indikators :rittmitte& be ProQessorenste&&e gibt. 1 Diese dürften aber nicht zuletzt auch auf den unterschiedlichen Anteil [on Professorenm die Drittmittelj proeekte einwerben und bearbeitenm in diesen Fcchergruppen zurückzuführen sein. Einsichtlich der Fcchergruppe Agrarjm Forstj und Ernchrungswissenschaftenm die

1 2nberücksichtigt bleiben dabei Besonderheiten einzelner Fcchergruppenm wie z.B. hinsichtlich im Bauwesenm wo generell mit einem geringeren Drittmittelaufkommen zu rechnen istm da [iele Professoren ein Ingenieurbüro haben oder in einem solchen mitarbeiten.

Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

I0

den hpchsten Cert des Indikators BDrittmittel ee Professorenstelle in Tsd. gK aufj weisenm ist zu berücksichtigenm dass es sich dabei bundesweit nur um eine begrenzte Anzahl an FEn mit entsprechenden Fachbereichen handeltm die z.T. hohe Aittel [on bestimmten Aittelgebergruppen erhalten Hz.B. auch aus dem pffentlichen BereichJ.

4rafik QT

Drittmittel ee Professorenstelle an Fachhochschulen Hohne Verj waltungsfachhochschulenJ nach Fcchergruppen 2001

3\cherTru[[e

Agrarjm Forstj und Ernchrungswissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Aathematikm

Naturwissenschaften

Rechtsjm Cirtschaftsj und Sozialwissenschaften

Ounstm Ounstwissenschaft

Sprachj und Oulturwissenschaften

11m1 6m4 QmI 4mQ Im6 2m9
11m1
6m4
QmI
4mQ
Im6
2m9
und Oulturwissenschaften 11m1 6m4 QmI 4mQ Im6 2m9 0 2 4 6 M 10 12 :rittmitte&
und Oulturwissenschaften 11m1 6m4 QmI 4mQ Im6 2m9 0 2 4 6 M 10 12 :rittmitte&

0

2

4

6

M

10

12

:rittmitte& be ProQessorenste&&e in Asd0 n

iuelleT Statistisches Bundesamt H200IbJ

Das Statistische Bundesamt weist auch nach 3\cherTru[[en differenziert die Drittmittel stcrksten FEn ausm wobei es eine andere Abgrenzung als in der 4rafik 4 dargestellt [erwendet. Dabei liegen eeweils auf den Plctzen 1 bis Q 1 Hin OlammernT Drittmittel insgesamt in Tsd. g 2001JT

! In54)+at0?T FE BraunschweigjColfenbüttel H1.I12Jm FE Brandenburg H412Jm FE Darmj stadt H2Q9Jm EfC Saarbrücken H216Jm FE Fulda H202Jt

! El$?t)4t$2hn0?T FE Nürnberg HM40Jm ES Aittweida HMIRJm FE 7ldenburg HRIIJm FE Aachen H6R2Jm FE 4ielenjFriedberg H4I4Jt

! >a12h0n$n,a@FA$)5ah)$n1t$2hn0?T ETC Dresden H2.1Q2Jm TFE Cildau H1.R99Jm FE 4elsenkirchen H1.406Jm FE Aünster H1.2M6Jm FE Opln H1.0IIJt

1 In die Betrachtung gingen nur die 9R FEn ein mit der Oonsesuenzm dass die E[angelische FE Nürnberg mit den hpchsten Drittmitteln im Bereich Sozialwesen H1.401 Tsd. gJ hier nicht aufgej führt ist.

Rolle der Fachhochschulen im deutschen Inno[ationssystem

I1

! '0)t12ha5t1;011$n12ha5t$nT E Bremen H6IIJm FE 7snabrück HQ10Jm TFE Cildau H422Jm FE für Cirtschaft Berlin HI96Jm FE Corms HIR6Jt

! :490al;$1$nT FE Frankfurt a.A. H9I2Jm ES AagdeburgjStendal HQQ4Jm FE Nordostniej dersachsen HQ21Jm FE Opln H490Jm FE Aünster H4M9J.

Vertreter der 69 FEnm mit denen ihm Rahmen dieser Studie Inter[iews geführten wurdenm betontenm dass sich hcufig der Stellenwert einzelner Themen [on Jahr zu Jahr [erschiebtm falls ein groles oder einige wenige grplere Proeekte neu hinzuj kommen oder auslaufen. Die aufgezeigten Rangfolgen und 4rplenordnungen nach Institutionen und Fcchergruppen geben daher lediglich das Bild für 2001 wieder.

Verflechtung der Fachhochschulen mit der regionalen Cirtschaft

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202 Studien Our BerQ&echtunT der 3achhochschu&en mit der reTiona&en DirtschaQt

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an FEn hat im letzten Jahrj zehnt deutlich an Bedeutung gewonnenm weil sich die Erkenntnis durchsetztm dass Cissenschaftlichkeitm Aktualitct und Praxisbezogenheit und somit die iualitct der Ausbildung ohne FuEjTctigkeit in Frage gestellt werden müssen. Anwendungsorij entierte Forschungm Cissensj und Technologietransfer sind mittlerweile fester Aufj gabenbestandteil der FEn. Auch unabhcngig [om Bezug zur ;ehre wird eine wichj tige Funktion der FEn [or allem in der 9usammenarbeit mit mittelstcndischen 2nj ternehmen in der Region zur ;psung anwendungsorientierter Probleme gesehen.

Bislang gibt es in Deutschland erst wenige empirische Studien über die Forschungsj tctigkeit an FEn. Yhnliches gilt auch für ihre Beziehungen im Bereich FuE zur rej gionalen Cirtschaft bzw. zu 2nternehmen generell. Es wurden zwar in den letzten Jahren eine Reihe [on Studien zu Oooperationsbeziehungen zwischen Eochschulen oder Forschungseinrichtungen und OA2k2nternehmen durchgeführtm allerdings erfolgte dabei [ielfach entweder keine Differenzierung zwischen 2ni[ersitcten und Fachhochschulen undkoder der Oooperationsbegriff wurde so weit gefasstm dass nej ben der Auftragsforschung oder gemeinschaftlichen FuEjVorhaben auch eine inj formelle 9usammenarbeit und perspnliche Oontaktem Diplomj und Doktorarbeitenm [or[ertragliche Anfragen [on 2nternehmen oder die gemeinsame Durchführung [on Oonferenzen und Corkshops noch dazuzchlen. 1 Nur wenige Studien beziehen sich explizit auf Verflechtungen der Fachhochschulen mit der HregionalenJ Cirtj schaft im Bereich der FuE.

4erade bei FEn ist die Verflechtung mit der regionalen Cirtschaft [on groler Bej deutung. IeisehStah& H1999J stellten festm dass diese [iel stcrker in ihr ncheres 2nj ternehmensumfeld eingebunden sind als 2ni[ersitcten und 4rolforschungseinj richtungen. Fast Q0u der [on 2nternehmen als Oooperationspartner genannten FEn sind in einem Radius [on maximal 2Q km um das 2nternehmen herum angesiedelt. Bis zu einem Radius [on 100 km sind es sogar M0u. Bei 2ni[ersitcten und 4rolj forschungseinrichtungen liegen die entsprechenden Certe weitaus niedriger.

Besonders wichtig ist die regionale Verbundenheit der FE für OA2. ;aut Cissenj schaftsrat H2000J ist die an FEn etablierte anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für mittelstcndische 2nternehmen un[erzichtbar geworden und der Transferaspekt sowie die Aittelstandsorientierung spielen besonders im regionalen 2mfeld der FEn eine anerkannt wichtige Rolle. Bestctigt wird dies durch eine 2nj tersuchung [on 2ico&a]hDimmers H2000Jm die inno[ati[e 2nternehmen des produj zierenden und Dienstleistungsgewerbes H104R beantwortete Fragebpgenm grpltenj

1 Dies ist z.B. in der 2ntersuchung des IfA Bonn der Fall Hkfw Bankengruppe 2004T109J.

Verflechtung der Fachhochschulen mit der regionalen Cirtschaft

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teils HRIm1uJ OA2J nach ihrer Oundenzufriedenheit mit Forschungseinrichtungen befragte. In die schriftliche 2ntersuchung einbezogen waren Adressatenm die nach Cissen der Industriej und Eandelskammern mit Forschungseinrichtungen zusamj menarbeiteten oder potenzielle Oooperationspartner für Forschungseinrichtungen sein kpnnten. Die 2ntersuchung lcsst also keine Schlussfolgerungen zum wie intenj si[ 2nternehmen bzw. OA2 generell mit solchen Institutionen zusammen arbeitenm sondern lediglichm wie im Fall [on Oooperationen diese ablaufen und wie zufrieden kooperierende 2nternehmen damit sind.

Von den antwortenden 1.04R 2nternehmen standen oder stehen Hbezogen auf den Erhebungszeitraum April bis August 2000 der Studie [on NicolaykCimmersJ insgej samt M2u in Verbindung W gleich welcher Art W mit Forschungseinrichtungen. Daj nach pflegen rund zwei Drittel der befragten inno[ati[en 2nternehmen Oontakte zu Forschungseinrichtungen der Regionm QRu unterhalten auch überregionale Oontakj te. Cchrend es bezogen auf regionale Oontakte keine nennenswerten 2nterschiede nach 4rplenklassen der 2nternehmen gibtm sind OA2 Hhier definiertT unter 2Q0 AitarbeiterJ bei den überregionalen Oontakten eedoch deutlich unterproportional 1 [ertretenm was die Bedeutung der regionalen Forschungseinrichtungen für diese 2nj ternehmensgruppe [erdeutlicht. Am hcufigsten bestehen Oontakte zu 2ni[ersitcten H[on R0m4u der befragten genanntJm ebenfalls hoch ist die iuote für FEn HQ6m1uJm es folgen mit bereits deutlichem Abstand Fraunhofer Institute HIImQuJm Eelmholtzj 9entren HQm4uJ und AaxjPlanckjInstitute HIm9uJ. Nach Beschcftigtengrplenklassen der 2nternehmen gelten eeweils die gleichen Rangfolgenm wobei die Oontaktintensij tcten mit der 2nternehmensgrple deutlich ansteigen. Auffallend istm dass grplere 2nternehmen Hab 1.000 AitarbeiterJ zu R2mIu angabenm mit FEn Oontakte zu unj terhaltenm wchrend dieser Cert bei den Oleinunternehmen Hunter Q0 AitarbeiternJ bei 49m6u liegt. Am hcufigsten bezogen sich die Oontakte bei inno[ati[en OA2 auf FuEjOooperationsproeekte HAnteilT 6Qm4uJm es folgt die Bearbeitung [on Dipj lomarbeiten H49m9uJm Praktika H40m6uJm Auftragsforschung für eine Produktj kVerfahrensentwicklung HI4m4uJ und informelle Oontakte HIMmIuJ. Bei RQm9u der 2nternehmen waren die FuEjOooperationsproeekte pffentlich gefprdertm bei 4Mm9u pri[at finanziert HAehrfachnennungenm weil 2nternehmen mehrere solcher Proeekte durchführtenJ. Bei den OA2 ist der Anteil pffentlich gefprderten Vorhaben in Relaj tion zu pri[at finanzierten wesentlich hpher H1mMT1J als bei 2nternehmen mit mehr als 1.000 Beschcftigten H0mMT1J. Eauptursache dürfte seinm dass eine Reihe OA2j spezifischer Fprderprogramme bestehenm die solche FuEjOooperationen fprdern Hz.B. PR7 INN7m A4IPm TRAF7m TeamjFEJ. Einen Schwerpunkt der Studie der Studie [on NicolaykCimmers bildete die Oundenzufriedenheit der befragten 2nterj nehmen mit Forschungseinrichtungenm allerdings wird dabei keine 2nterscheidung nach der Art der Einrichtung gemacht.

1 Ecufigkeit überregionaler Oontakte nach BeschcftigtengrplenklassenT 1j49 BeschcftigteT 49mIum Q0j249 BeschcftigteT Q2m0um 2Q0j999 BeschcftigteT 62mRut 1.000 und mehr BeschcftigteT R9mRut iuelleT NicolaykCimmers H2000T6J.

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Schmochh?ichth6einhard H2000J kommen bei ihren 2ntersuchungen zur Bedeuj tung des Cissensj und Technologietransfer an FEn zu dem Ergebnism dass diese insbesondere für OA2 der ideale Partner sindm wenn es darum gehtm kurzfristig reaj lisierbare Problemlpsungen für die Neuj oder Ceiterentwicklung [on Produkten undkoder Verfahren zu erlangen. Schmoch et al. geben drei charakteristische 4rünj de für diese Partnerschaften anT

! Professoren müssen fünf Jahre Praxiserfahrung aufweisen Hda[on grundsctzlich mindesj tens drei Jahre aulerhalb des EochschulbereichesJ und haben so grole Affinitct zur Cirtschaftt

! FEjtypische Praxissemester sind BOontaktschmiedenK für Studenten und Professorent

! zwei Drittel der Diplomarbeiten werden über Problemstellungen der betrieblichen Praxis geschrieben.

Daneben gibt es auch noch einige 7ntersuchunTen Ou den reTiona&en DirkunTen einOe&ner 35nT

;ndrae X2eeFY analysierte die regionale 9usammenarbeit der G< D4)t+@n# und kam zu dem Schlussm dass die FE Dortmund j obwohl Oontakte und Oooperationen rund um den 4lobus bestehen j auch eine sehr stark regional orientierte Eochschule ist. Der 9usammenarbeit mit regionalen 2nternehmen und Einrichtungen kommt ein hoher Stellenwert zu. Dies bestctigte die Bestandsaufnahme zu den Oooperatioj nenT In über R00 Proeektenm Diplomarbeiten und sonstigen Oooperationen pflegten Professorinnen und Professoren der FE Dortmund innerhalb der letzten drei Jahre Oontakte zu heimischen Cirtschaftsunternehmen. Allerdings wird auch hier eine weite Definition des Begriffs Oooperation zugrunde gelegtm er bezieht sich keinesj wegs nur auf FuEjOooperationen.

Kam[mannhS[ie&kam[hDa&ter X2eeFY untersuchten zum wiederholten Aale die regionalen Entwicklungsimpulsem die [on der G< J$l1$n?0)2h$n ausgehen. Befragt wurden 164 2nternehmen HOA2J aus allen Branchen in der Emscherj;ippejRegion und im westlichen Aünsterland HRaum BocholtJ. 9um Bekanntheitsgrad der FE 4elsenkirchen gaben QQmMu der Befragten anm Bistksind mir sehr gut bekanntK HMmQuJ und Bistksind mir bekanntK H4RmIuJ. Cesentlichen Ynderungen gegenüber einer 2nternehmensbefragung im Jahr 199M zeigten sich nicht. Bezogen nur auf die 2nternehmenm die den Bekanntheitsgrad der FE mit bekannt oder sehr gut bekannt einstuftenm fcllt der mit Rm9u sehr geringe Oenntnisstand hinsichtlich der Forj schungsakti[itcten der FE auf. Im Vergleich dazuT Die Studienfccher waren dieser 2nternehmensgruppe zu QQm9u bekanntm die Technologietransferj oder Oooperatij onsangebote zu 12m6u bzw. 12m9u. 4Qu der 1I4 antwortenden 2nternehmen gaben anm in irgendeiner Form mit der FE zusammen zu arbeiten. 199M betrug der entsprej chende Cert erst 2Mm2u. Die Autoren stufen I2u H4IJ der 2nternehmen als intensi[ kooperierend einm da sie die speziellen Fragen zur Oooperation beantworteten. Von den übrigen 2nternehmen haben Q9 kein Interesse an einer Oooperation mit der FE

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4elsenkirchen. Bei den 4I intensi[ kooperierenden 2nternehmen waren die beliebj teste Oooperationsform die befristete Beschcftigung [on Studierenden im Rahmen [on Praktika und Diplomarbeiten HII NennungenJm aber auch informelle Oontakte HI2 NennungenJ. Jeweils 1R dieser 4I 2nternehmen beschcftigten FEjAbsol[enten und arbeiteten mit Cissenschaftlern der FE zusammen.

3o&Tende Punkte sind QestOuha&ten

! Insgesamt kommen die bislang [orliegenden Studien zum Ergebnism dass FEn für die regionale Cirtschaft eine nennenswerte Rolle spielen und sich deren Verflechtung auf ein breites Spektrum an Akti[itcten beziehtm [on denen eine die Auftragsforschung der FEn für die 2nternehmen darstellt.

! Die 2ntersuchungen zeigen allerdings nichtm welchen konkreten Stellenwert die regioj nale Cirtschaft für die anwendungsorientierte FuE innerhalb der FEn hatm [or allem nicht in Relation zu anderen Aittelgebern. Dieser Aspekt wird in der [orliegenden Stuj die untersuchtm genauerT die 9usammenarbeit der FEn mit 2nternehmen innerhalb der Standortregion aus Sicht der Eochschulen und deren Bedeutung als Auftragnehmer oj der Oooperationspartner aus Sicht der 2nternehmen.

aus Sicht der Eochschulen und deren Bedeutung als Auftragnehmer oj der Oooperationspartner aus Sicht der 2nternehmen.

Strukturelle Verankerung anwendungsorientierter FuE an Fachhochschulen

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;nVendunTsorientierte 3orschunT und EntVick&unT an 3achhochschu&en H ErTe*nisse der em[irischen