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Jens Lazarus, M.A.

Handreichung
Wissenschaftliche Arbeiten

Fassung vom 03.06.2004

Erarbeitet im Rahmen eines Blockseminares für den Studiengang Kommunikation und Technische
Dokumentation am Fachbereich Elektrotechnik, Informationstechnik, Medien unter Beteiligung von

Karsten Wenderich, Christian Butzkies, Stefanie Schaaf, Claudia Conrad, Sylvia Schmieder, Katha-
rina Erfurth, Steffen Busch, Anna Erben, Doreen Weidenbecher, Silvana Möbius, Katja Rösler,
Monique Soisson, Christoph Knoche, Diana Fricke, Boris Steinweg, Philipp Schönert
Inhalt

1 Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit 4


1.1 Kennzeichen einer wissenschaftlichen Arbeit 4
1.2. Arten von wissenschaftlichen Arbeiten 5
1.3 Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit 5

2. Arbeitsvorbereitung und -planung 5


2.1 Arbeitsumfeld 5
2.2 Arbeitsablauf 7
2.3 Einteilung der Zeit 8
2.4 Schreibhemmungen 8

3. Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit 9


3.1 Die Auswahl des Themas 9
3.2 Thema eingegrenzt und entwickeln 9

4. Literatur- und Materialsammlung 10


4.1 Publikationsarten, verschiedene Arten von Material 10
4.2 Materialbeschaffung 10
4.3 Bewertung von Informationsquellen 11
4.4 Ordnung von Material 11

5. Formale Richtlinien 12
5.1 Ordnungsschema, allgemeine Formatierung 12
5.1.1 Reihenfolge der einzelnen Bestandteile 12
5.1.2 Papier, Seiteneinrichtung 12
5.1.3 Schrift und Satz 13
5.1.4 Nummerierung der Seiten 13
5.1.5 Fußnoten 13
5.1 Titelblatt 14
5.2 Inhaltsverzeichnis 14
5.3 Kurzreferat, Abstract 15
5.4 Textteil 15
5.4.1 Gliederung 15
5.4.2 Abschnitte 15
5.4.3 Absätze 16
5.5. Eidesstattliche Erklärung 16

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6. Zitieren von Quellen, Literaturverzeichnis 17
6.1 Zitieren 17
6.1.1 Direktes Zitat 17
6.1.2 Zitat im Zitat 18
6.1.3 Indirektes Zitat 18
6.1.4 Sekundärzitate 18
6.2 Quellenverweise im Text 19
6.2 Literaturverzeichnis 20
6.2.1 Inhalt und Ordnung 20
6.2.2 Generelle Hinweise 21
6.2.3 Monographien mit einem Verfasser 22
6.2.4 Monographien mit bis zu drei Verfassern 22
6.2.5 Monographien mit mehr als drei Verfassern 23
6.2.6 Monographien ohne Verfasser 23
6.2.7 Teil eines Sammelwerkes 23
6.2.8 Band eines mehrbändigen Werkes 24
6.2.9 Zeitschriftenaufsatz 24
6.2.10 Hochschulschriften 24
6.2.11 Normen 24
6.2.12 Quellen aus dem Internet 25

7. Literaturverwaltung mit Literat 25

8. Empfohlene Literatur im Bestand der Bibliothek 26

Literaturverzeichnis

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1 Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit

1.1 Kennzeichen einer wissenschaftlichen Arbeit

Umberto Eco führt vier Kriterien für eine wissenschaftliche Arbeit an:

1. Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren Gegenstand, der so


genau umrissen ist, daß er auch für Dritte erkennbar ist. […]
2. Die Untersuchung muß über diesen Gegenstand Dinge sagen, die noch
nicht gesagt worden sind, oder sie muß Dinge, die schon gesagt worden
sind, aus einem neuen Blickwinkel sehen. […]
3. Die Untersuchung muß für andere von Nutzem sein. […]
4. Die Untersuchung muß jene Angaben enthalten, die es ermöglichen
nachzuprüfen, ob ihre Hypothesen falsch oder richtig sind, sie muß also
die Angaben enthalten, die es ermöglichen, die Auseinandersetzung in
der wissenschaftlichen Öffentlichkeit fortzusetzen. [Hervorhebungen im
Original] (Eco 1992, 40-44)

Wissenschaftliches Arbeiten ist das systematische Bearbeiten eines Themas


unter Verwendung von bestimmten:

o theoretischen Ansätzen
o empirischen Befunden
o Forschungsmethoden
o Arbeitsmethoden

Eine wissenschaftliche Arbeit zeichnet sich also aus durch

o Methodik
o Vorurteilsfreiheit
o Wertfreiheit
o Verifizierbarkeit
o Möglichkeit der Kritik
o Intersubjektivität

[…] Intersubjektivität verlangt, daß die gemachte Aussage für jeden über-
prüfbar ist, daß sie hinsichtlich ihrer Ausgangslage sowie ihres Zustande-
kommens in allen Schritten nachvollzogen werden kann und daß sich da-
bei für jeden, der von derselben Ausgangslage ausgehend, denselben
Weg in derselben Weise beschreitet, auch dasselbe Ergebnis ergibt. (Pe-
terßen 1994, 25; zitiert nach Grätsch 2002, 5)

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1.2. Arten von wissenschaftlichen Arbeiten

Zu wissenschaftlichen Arbeiten zählen unter anderem:

o Protokolle, Facharbeiten, Referate, Seminararbeiten


o Magisterarbeiten, Diplomarbeiten
o Dissertationen, Habilitationen

1.3 Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit

Eine wissenschaftliche Arbeit hat in der Regel drei wesentliche Bestandteile:

o Einleitung – Einführung, Problemstellung, Ziel der Arbeit


o Hauptteil – Bearbeitung für das Thema der Arbeit relevanter Aspekte
in lückenloser Argumentationskette (roter Faden)
o Zusammenfassung – Ergebnisse der Arbeit

2. Arbeitsvorbereitung und -planung

2.1 Arbeitsumfeld

Das Arbeitsumfeld hat wesentlichen Einfluss auf das Gelingen der Arbeit und
sollte deshalb sorgfältig vorbereitet werden.

Ausstattung am Arbeitsplatz:

o großflächiger Schreibtisch
o Computer und dazugehörige Hard- und Software
o gute Lichtverhältnisse
o genügend Papier, Stifte und andere Materialien wie z.B. Klebezettel
für Notizen

Atmosphäre schaffen, in der sich gut arbeiten lässt:

o mit oder ohne Musik


o kleine Snacks
o Kerzen, Duftöle
o genügend Sauerstoff

Soziales Umfeld organisieren:

o Freunde und Bekannte vorwarnen (keine Zeit)


o Arbeitsgruppen organisieren

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Entscheidung über den Arbeitsplatz:

Zu Hause In der Bibliothek


Vorteile:
fertig eingerichtet, Durch Handyverbot nicht erreichbar
eigener PC, Drucker

Vertraute Atmosphäre, konzentriertes Arbeiten durch ruhige,


Ruhemöglichkeit, Platz, wissenschaftliche Atmosphäre;
keine Rücksichtnahme nötig Austausch mit und Motivation durch
andere; Beratung

Arbeitsmittel liegen immer bereit Fachbücher und schnelles Internet


stehen zur Verfügung

Nachteile: schwierige Beschaffung von Öffnungszeiten begrenzt


Fachliteratur und Informationen

Ablenkungsfaktoren: z.B. Familie, An- und Rückfahrt kosten


Mitbewohner, Anrufe, TV, Radio, ... Zeit und Geld

Kein eigener Rechner

PC einrichten:

o Formatierungen festlegen und vordefinieren (Vorlage)


o Sicherungsprozeduren festlegen und befolgen!
o während des Arbeitsprozesses möglichst keine Systemveränderungen
oder Updates vornehmen
o frühzeitig entscheiden, auf welchem Drucker der endgültige Ausdruck
erfolgen soll, entsprechenden Druckertreiber einstellen

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2.2 Arbeitsablauf

o Thema bestimmen
ƒ Aufgabenstellung klären
ƒ Thema eingrenzen und konkretisieren

o Allgemeine Literatur- und Materialsammlung


ƒ Zeit möglichst effektiv nutzen
ƒ Durchblick über Informationsmaterial behalten

o Sichten und Ordnen des Materials


ƒ Erstellen einer Arbeitsgliederung und
ƒ Arbeitshypothesen

o Festlegung und Terminierung von Untersuchungen, Tests oder Befra-


gungen
ƒ Herstellung der dafür nötigen Bedingungen
ƒ Fragebogenkonzeption

o Auswertung der vorhandenen Literatur / Untersuchungen


ƒ mit dem ersten Tag beginnt die Auswertung der Literatur
und die Erstellung der Literaturliste

o Erstellung einer Feingliederung


ƒ thematische Entfaltung

o Schreiben der Erstfassung, eventuell weitere Literaturrecherchen


ƒ Zeit einplanen für thematische Punkte, die erst „dünn“ ab-
gehandelt worden sind

o Überarbeitung und Erarbeitung der abgabefähigen Fassung


ƒ einschließlich Reinschrift und Korrektur der Reinschrift
ƒ beansprucht relativ viel Zeit

o Fertigstellung zur Abgabe


ƒ Technische Arbeiten (Drucken, Binden)
ƒ Kosten und Zeit bedenken

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2.3 Einteilung der Zeit

Der Arbeitsablauf sollte in vorgegebenes Zeitintervall eingeordnet werden:

o Allgemeine Literatur- und Materialsammlung


ca. 30 %
o Sichten und Ordnen des Materials und Erstellen einer Arbeitsgliederung
ca. 10 %
o Schreiben der Erstfassung, weitere Literaturrecherchen
ca. 40 %
o Erarbeitung der abgabefähigen Fassung (einschließlich Korrektur)
ca. 20 %

Der Arbeitsprozess sollte in Zeitblöcken zu jeweils bis 4 Stunden ablaufen; da-


nach größere Pause. Kleinere Pause von zwei bis zehn Minuten nach 30 bis 40
Minuten konzentrierter Arbeit. „Belohnung“ und größere Pausen nach Bewälti-
gung einzelner Arbeitsabschnitte organisieren.

2.4 Schreibhemmungen

Schreibhemmungen werden durch innere und äußere Umstände ausgelöst:

innere:

o persönlicher Ärger oder Kummer, Beziehungsstress


o unvorhergesehne Verzögerungen

äußere:

o ungeeigneter Arbeitsplatz (zu eng, zu wenig Licht)


o Lärm, störende Gespräche, Anrufe
o Besuche von Freunden
o andere Termine, Arztbesuche

Lösungsmöglichkeiten:

o bei Problemen mit Kommilitonen oder Betreuern reden!


o versuchen klaren Kopf zu behalten, Arbeitsplan niederschreiben
o Konzentrationsübungen, Disziplin
o für Ausgleich sorgen (Sport, an die Frische Luft gehen)
o Termine verlegen, Handy ausschalten, Anrufbeantworter einschalten
o großzügige Zeitplanung

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3. Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit

3.1 Die Auswahl des Themas

Das Thema einer wissenschaftlichen Arbeit wird bestimmt durch:

o eigene Themenvorschläge oder


o durch Themenvorschläge des Dozenten

Bei der Auswahl des Themas sind folgende Fragen zu berücksichtigen:

o Welches Ziel wird mit der Arbeit verfolgt?


o Ist das Thema von Interesse (starke Motivation)? Bietet das Thema
ausreichend Möglichkeiten zu Eigenleistung (Kreativität)?
o Welche Vorkenntnisse sind vorhanden? Baut das Thema auch schon
bearbeitete oder bekannte Themen auf?
o Steht das erforderliche Material für die Bearbeitung des Themas zur
Verfügung oder ist es rechtzeitig zu beschaffen?
o Ist das Thema zeitlich, methodisch und inhaltlich zu bewältigen?
o Wer steht als Betreuer der Arbeit zu Verfügung?

3.2 Thema eingegrenzt und entwickeln

Um ein Thema zu bearbeiten muss es verstanden und konkretisiert werden. Da-


zu sollten folgende Fragen geklärt werden:

o Wie lautet die Aufgabenstellung? Begründung des Vorhabens, Ab-


sprache des Inhaltes
o Welche Fragestellungen lassen sich daraus ableiten? W-Fragen:
Was, Warum, Wie, Womit …?
o Kann eine Arbeitshypothese formuliert werden?
o Wie ist der momentane Forschungsstand? Theorie, Methodologie,
Empirie, Terminologie
o Welche formalen, sprachlichen und diskursiven Aspekte sind zu be-
achten?
o Wer ist die Zielgruppe der Arbeit? Welchen Umfang soll die Arbeit ha-
ben?
o Wie soll die Arbeit gegliedert werden? Erstellen einer erste Grobglie-
derung

Bei größeren Arbeiten empfiehlt es sich, dem Betreuer ein kurzes Exposé vorzu-
legen, um sicherzugehen, dass das Thema richtig verstanden und alle wichtigen
Aspekte berücksichtigt wurden.

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4. Literatur- und Materialsammlung

4.1 Publikationsarten, verschiedene Arten von Material

Nach der äußeren Erscheinungsform gibt es keine Einschränkung in der Ver-


wendung für wissenschaftliche Arbeiten. Erscheinungsformen können sein:

o Monographien (Bücher), Sammelbände


o Kongressberichte, Reports
o Zeitschriftenaufsätze
o Webseiten, E-Mail, Groups
o Manuskripte, Briefe
o Gespräche, mündliche Aussagen

Inhaltlich wird unterschieden in

o Primärliteratur – befasst sich direkt mit einem Problem oder Thema


o Sekundärliteratur – kompiliert, referiert, verweist auf Primärliteratur

In wissenschaftlichen Arbeiten sollte Primärliteratur bevorzugt werden.

4.2 Materialbeschaffung

Es gibt verschiedene Arten der Materialbeschaffung.

Intern = alle Möglichkeiten am eigenen Standort:

o Bibliothek
o Intranet
o Seminare und Vorlesungen
o Labore
o Präsentationen
o Kontakt mit dem Betreuer, Dozenten, Kommilitonen

Extern = Möglichkeiten aus ortsfremden Standorten Material zu beziehen:

o Fernleihe (in der Regel zwei Wochen Lieferzeit einplanen), Dokumen-


tenlieferdienste
o Internet
o Buchhandel
o Kongresse, Workshops
o Kontakt zu Fachleuten anderer Hochschulen oder Einrichtungen, die
das Thema bearbeitet haben

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Praktische Hinweise:

o Fernleihbestellungen rechtzeitig aufgeben


o Kopierkarte aufladen, Öffnungszeiten von Bibliotheken notieren, auf
Leihfristen achten
o Titelblätter mitkopieren oder die Quelle auf das kopierte Material notie-
ren
o Von Beginn der Recherche Literaturkartei (z.B. Literat) führen, um den
Überblick zu behalten
o „Logbuch“ über die Recherche führen: was und wo recherchiert mit
welchem Ergebnis (vermeidet Doppelarbeit)
o oft ist das Literaturverzeichnis eines Aufsatzes oder eines Buches hilf-
reich für das Auffinden weiterer Quellen, auch wenn der Inhalt selbst
für die Arbeit weniger relevant ist (Schneeballprinzip)

4.3 Bewertung von Informationsquellen

Die Materialien sind zu prüfen auf den

o wissenschaftlichen Anspruch
o Sach- und Problemnähe zum Thema
o Aktualität

Am Ende entsteht eine Prioritätenliste, nach der die wichtigste Literatur zuerst
bearbeitet wird, während weniger wichtige Materialien zurückgestellt werden.

4.4 Ordnung von Material

o Ausgewähltes Material nach Unterpunkten zusammenstellen


o Übersichtliches Ordnungssystem erfinden (farbliche Markierung, ggf.
in separaten Ordnern abheften oder in bestimmten Fächern ablegen)
o Nicht benötigtes, nicht relevantes Material sofort aussortieren – nicht
versuchen, Material nach dem Motto „wo es schon mal da ist“ einzu-
bauen

Aus einer vorläufigen Gliederung der Arbeit wird im Laufe des Materialstudiums
eine endgültige Gliederung entwickelt.

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5. Formale Richtlinien

Zu den formalen Richtlinien einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es in der Regel


Festlegungen von Seiten des Fachbereiches oder des Betreuers. Im Folgenden
sind allgemeingültige Regeln und Empfehlungen angeführt.

5.1 Bestandteile, Ordnungsschema, allgemeine Formatierung

Faustregel für das Layout: weniger ist mehr, keine gestalterischen Spielereien
oder Extravaganzen, Kreativität und Ideenreichtum sollten sich im Inhalt, nicht im
Erscheinungsbild der Arbeit äußern. Einmal festgelegte Formalien (Schriftaus-
zeichnung, Zitierregeln, Beschriftung der Abbildungen etc) konsequent durchhal-
ten.

5.1.1 Reihenfolge der einzelnen Bestandteile

Die einzelnen Teile einer wissenschaftlichen Arbeit sollten in folgender Reihen-


folge erscheinen:

o Titelblatt
o Inhaltsverzeichnis
o Eventuell Abkürzungsverzeichnis, Verzeichnis der verwendeten Sym-
bole
o Eventuell Kurzreferat (Abstract)
o Textteil mit Einleitung, Hauptteil, Schluss
o Literaturverzeichnis
o Eidesstattliche Erklärung (bei Diplomarbeiten)
o Gegebenenfalls Anhang

5.1.2 Papier, Seiteneinrichtung

o Papierformat: A4, weiß, einseitig bedruckt


o Nicht mehr als 35 Zeilen pro Seite, etwa 60 Zeichen in einer Zeile
o Rand entsprechend einrichten, linken Rand an die Art der Bindung
anpassen

Seitenformatierung: oben, unten, rechts jeweils 3 cm, links 4 cm

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5.1.3 Schrift und Satz

Die grundsätzliche Formatierung kann so aussehen:

o Schriftart: Times New Roman (bessere Lesbarkeit bei umfangreichen


Texten) oder Arial
o Text: 12pt, Zeilenabstand 1,5-zeilig oder 1,2-zeilig
o Fußnoten: 10pt, Zeilenabstand einzeilig
o Zeilenausrichtung: Blocksatz, kein Flattersatz
o Tab-Stopps: alle 10 mm

Die folgende Schriftauszeichnung ist zu beachten (sparsam und konsequent an-


wenden!):

o kursiv schwache Betonung einzelner Wörter


o „Anführungszeichen“ zur Hervorhebung von Fachwörtern und Formu-
lierung die nicht präzise genug für die Arbeit sind
o Fettdruck starke Hervorhebung, aber Text kann „fleckig“ wirken,
o S p e r r s c h r i f t, GROSSBUCHSTABEN und Unterstreichungen
sollten vermieden werden

5.1.4 Nummerierung der Seiten

o Seitenzählung beginnt mit dem Titelblatt


o außer Titelblatt und Leerseiten sind alle Blätter mit einer Seitenzahl
(arabische Ziffern) versehen
o Anhänge können wegen der Übersichtlichkeit separat nummeriert
werden (A-1, A-2 …; B-1…)
o Position der Seitenzahlen nach DIN 1422: oben zentriert; verbreitet ist
auch unterer Rand rechts
o Schrift wie Textteil!

5.1.5 Fußnoten

Fußnoten sind

o Erläuterungen zu einem Textteil, der den Lesefluss oder die Argumentati-


on dort stören würde
o inhaltlich zum Verständnis des Textes notwendig oder hilfreich; weiterfüh-
rend

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5.1 Titelblatt

Das Titelblatt enthält in der Regel:

o Vollständigen Titel, Untertitel


o Art der Arbeit (Diplomarbeit, Hausarbeit)
o Vollständigen Namen und Wohnort des Verfassers, Matrikelnummer
o Hochschule, Fachbereich, Studiengang
o Namen der Betreuer oder des Seminarleiters
o Eingereicht am (bei Diplomarbeiten)
o Keine Ornamente oder Bilder! Möglich ist aber das korrekte (!) Logo
der Hochschule

Erhält die Arbeit einen Einband, sollten auch hier die oben genannten Informatio-
nen erscheinen.

5.2 Inhaltsverzeichnis

Ein Inhaltsverzeichnis

o ist erforderlich bei mehr als zehn Seiten


o hat die Überschrift „Inhalt“
o enthält Abschnittsnummern, Abschnittsüberschriften und Seitenzahlen
o hat Abschnittsnummern an einer Fluchtlinie
o strebt eine größtmögliche Übersichtlichkeit an
o hat keine unnummerierten Überschriften

Inhaltsverzeichnis und Gliederungspunkte müssen formal übereinstimmen!

Inhalt
1 Einleitung 1
1.1 Gegenstand der Arbeit 1
1.2 Informationsumgebung: Begriffsbestimmung und Charakteristik 3

2 Auswirkungen auf Hochschulausbildung und Hochschulbibliotheken 5


2.1 Der Blick ins Ausland 8
2.1.1 Information Literacy (Beispiel USA) 9
2.1.2 Learning Centres (Beispiel Großbritannien) 10
2.2 Die Situation in Deutschland 12
2.2.1 Der hochschulpolitische Rahmen 14
2.2.2 Die SteFi-Studie 15
[…]

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5.3 Kurzreferat, Abstract

Ein Kurzreferat gibt zusammenfassend Auskunft über

o behandeltes Gebiet
o Zielsetzung der Arbeit
o Untersuchungsmethoden
o Ergebnisse
o Schlussfolgerungen

Hinweis: Vorwort ist unüblich nur bei Dissertationen

5.4 Textteil

5.4.1 Gliederung

Bei der Gliederung der Arbeit sind folgende formale Aspekte zu beachten:

o Abschnitte gleicher Stufe etwa gleicher Textumfang (Seiten)


o maximal zwei Unterabschnitte pro Seite
o nur zwei Gliederungsebenen, maximal drei
o mindestens zwei Unterabschnitte aber nicht mehr als neun Unterab-
schnitte je Abschnitt

5.4.2 Abschnitte

Die einzelnen Abschnitte der Arbeit sind folgendermaßen zu gestalten:

o Überschriften können nach Hierarchie gestaffelt ausgezeichnet wer-


den
o Abschnittsnummer ist der Überschrift vorangestellt, die Überschrift ist
von der Abschnittsnummer abgesetzt (Tab-Stopp! Keine „Leerzei-
chenformatierung“)
o Vom vorherigen Abschnitt getrennt durch Leerzeilen über der Über-
schrift
o Überschrift durch Leerzeile vom Text getrennt
o Überschrift eines untergeordneten Abschnittes nur durch eine Leerzei-
le abgesetzt
o Formatierungen einheitlich durchhalten oder besser vorher entspre-
chende Formatvorlage einrichten)

Die Abschnittsnummern

o werden ohne Punkt abgeschlossen: 1.2.3

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Die Abschnittsüberschriften

o bestehen aus wenigen präzisen Stichworten (keine Sätze)


o beinhalten nicht nur Formelzeichen oder Programmnamen
o sollten auf eine Zeile passen
o enden ohne Satzeichen
o sollten die gleiche grammatikalische Konstruktion aufweisen
o sollten logische Folge verdeutlichen

Übergeordnete Überschriften werden nicht wiederholt

Nicht:

1 Titelblatt, Kurzreferat und Vorwort


1.1 Titelblatt
1.2 Kurzreferat
1.3 Vorwort

Sondern:

1 Die ersten Seiten der Arbeit


1.1 Titelblatt
1.2 Kurzreferat
1.3 Vorwort

5.4.3 Absätze

Absätze innerhalb eines Abschnittes beinhalten

o ein vollständiger Gedanke


o mehrere Sätze
o getrennt durch Leerzeile

5.5. Eidesstattliche Erklärung

Auf der letzten Seite der Arbeit erscheint sinngemäß die folgende Erklärung
(meist von den Fachbereichen vorgegeben):

Ich versichere, dass ich die Arbeit selbständig angefertigt, keine anderen
als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und alle wörtlichen oder sinnge-
mäßen Entlehnungen deutlich als solche gekennzeichnet habe.

Datum, Ort Unterschrift

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6. Zitieren von Quellen, Literaturverzeichnis

6.1 Zitieren

Aus den folgenden Gründen wird zitiert:

o zur Klärung der Urheberschaft – fremde Gedanken müssen als solche


kenntlich gemacht werden!
o zur Dokumentation von Daten und Fakten, auf die sich eine Arbeit
stützt

Wer in einer wissenschaftlichen Arbeit Tatsachen oder Texte referiert, muss auch
eine Quelle nennen. Auf keinen Fall sollte eine Tatsachen-Behauptung in einer
Arbeit ohne Belege stehen.

Es gibt zwei verschiedenen Arten zu zitieren:

6.1.1 Direktes Zitat

Als direktes Zitat bezeichnet man die die exakte Übernahme eines fremden Text-
auszuges in den eigenen Text.

Ein direktes Zitat wird verwendet, um sich mit der dort gemachten Aussage aus-
einanderzusetzen, sie zu analysieren und zu interpretieren.

Für ein direktes Zitat gilt:

o buchstaben- und zeichengetreu zitieren


o Zitat in Anführungszeichen setzen
o am Ende eines zitierten Textteils wird auf die Quelle verwiesen
o fremdsprachige Texte möglichst in der Originalsprache zitieren; nicht
übersetzten
o eigene Anmerkungen oder Textumstellungen durch eckige Klammern
kenntlich machen
o Auslassungen durch eckige Klammern und drei Punkte kenntlich ma-
chen […]

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Zitate, die länger als drei Zeilen sind, können als Block in den laufenden Text
eingerückt werden. In diesem Fall wird auf die Anführungszeichen verzichtet.

To be information literate, a person must be able to recognize when information is


needed and have the ability to locate, evaluate and use effectively the needed in-
formation. […] Ultimately, information literate people are those who have learned
how to learn. They know how to learn because they know how knowledge is or-
ganized, how to find information and how to use information in such a way that
others can learn from them. They are people prepared for lifelong learning, be-
cause they can always find the information needed for any task or decision at
hand. (ACRL 1989)

Ein direktes Zitat muss der Vorlage auch in Details wie Zeichensetzung oder op-
tischen Hervorhebungen genau entsprechen. Auch offensichtliche Fehler im Ori-
ginal dürfen nicht verbessert werden (gegebenenfalls in eckigen Klammern dar-
auf hinweisen: [!] oder [sic!]).

6.1.2 Zitat im Zitat:

Wörtliche Zitate im zitierten Text werden mit halben Anführungszeichen gekenn-


zeichnet. Die Quelle für das im Zitat enthaltene Zitat kann zusätzlich und separat
im Literaturverzeichnis angeführt werden.

6.1.3 Indirektes Zitat

Ein indirektes Zitat ist die sinngemäße Wiedergabe fremder Gedanken oder die
indirekte inhaltliche Anlehnung an andere Texte. Sie werden nicht in Anführungs-
zeichen gesetzt.

Indirekte Zitate zieht man meist zur Unterstützung der eigenen Position heran.

Geringe Produktivität sowie niedriges Realeinkommen waren nach LEIPOLD unter ande-
rem als Ursache für die entstehende Kritik an politischen Systemen zentraler Planung zu
sehen. (Leipold 1998, 139-142)

6.1.4 Sekundärzitate

Zitate sollten immer aus dem Original zitiert werden. Wenn dennoch aus der Se-
kundärliteratur zitiert werden muss (z.B. wenn die Originalquelle nicht zu errei-
chen ist), wird dies kenntlich gemacht und die Sekundärliteratur im Literaturver-
zeichnis nachgewiesen.

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6.2 Quellenverweise im Text

Direkte und indirekte Zitate müssen mit der genauen Seitenzahl aus der Original-
quelle belegt werden. Die Quellenverweise verweisen auf das Literaturverzeich-
nis.

Das kann nach der Harvard-Notation erfolgen:

o Nach einem direkten oder indirekten Zitat werden Autor, Jahr und die
Seitenangabe in Klammern angeführt.

„Dies ist ein Zitat.“ (Scholz 2001, S. 52)

o Erstreckt sich das Zitat über eine Seite hinweg wird ein „f.“ für „und
folgende“ angefügt.

„Hier führt ein Zitat […] über zwei Seiten.“ (Bänsch 1999, S. 20 f.)

o Ab drei Seiten sollte der Umfang des Zitates genau angegeben wer-
den.

Dies ist ein indirektes Zitat, das sich auf eine längere Passage bezieht. (Pauls 2004,
134-136)

o Ein Sekundärzitat wird folgendermaßen gekennzeichnet.

„Dies ist ein Zitat von Müller in einer von Schulz verfassten Sekundärquelle“ (Müller
zitiert nach Schulz 2004, S.12)

o Kann eine Quelle in Bezug auf das Literaturverzeichnis nicht eindeutig


bestimmt werden – zum Beispiel weil ein Autor in einem Jahr mehrere
Publikationen veröffentlicht hat – werden Zusatzzeichen verwendet.

… (Pauls 2004, S. 465)


… (Pauls 2004a, S. 14)

o Bei zwei oder drei Autoren werden die Namen durch Kommata ge-
trennt.

… nach einer Studie (George, Bremer, Klein 2003, S. 34) …

19
o Werden Autoren im Text genannt, kann in Klammern das Jahr und die
Seitenzahlen genannt werden, ohne dass die Autoren wiederholt wer-
den.

… nach einer Studie von George, Bremer und Klein (1963, S. 23-25) …

o Sind mehr als drei Autoren genannt, wird der erste Autor mit dem Zu-
satz u.a. für „und andere“ angeführt.

… (Marwinski u.a. 1976, S 26 f.)

o Bei Werken mit sehr vielen oder keinen nachweisbaren Autoren kann
der Herausgeber (hier z.B. Mueller) oder die herausgebenden Institu-
tion oder der gekürzte Titel der Publikation angeführt werden. Im Lite-
raturverzeichnis muss das entsprechend angeführt werden.

… (Mueller 2003, S. 146)


… (Wissenschaftsrat 2003a, S. 488)
… (VDI-Bericht 2004a, S. 97)

o Wenn eine Aussage durch mehrere Quellen belegt werden kann, wer-
den diese zusammen angeführt und durch ein Semikolon getrennt.

…(Schulz 2003, S. 185; Patt, Burns 2002, S. 98; Mueller u.a. 2004, S. 48-50)

o Internetquellen (Websites, E-Mails, Beiträge in Groups) können im


Quellenverweis im Text wie andere Publikationen behandelt werden.

6.2 Literaturverzeichnis

6.2.1 Inhalt und Ordnung

Das Literaturverzeichnis ist ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung einer wis-
senschaftlichen Arbeit und

o führt alle in der Arbeit zitierten Quellen an,


o ermöglicht das Auffinden aller ursprünglichen Quellen.

20
Die Quellen werden alphabetisch nach den Quellenverweisen im Text geordnet.
Die Quellenverweise werden der Quellenbeschreibung vorangestellt.

Reynolds 2001
Reynolds, Leslie J.: Model for a Web-Based Information Literacy: Course Design, Conver-
sion and Experiences. In: Science and Technology Libraries, 19 (2001) 3/4, S. 165 178.

oder:

Reynolds 2001 Reynolds, Leslie J.: Model for a Web-Based Information Literacy: Course
Design, Conversion and Experiences. In: Science and Technology Libra
ries, 19 (2001) 3/4, S. 165 178.

Der besseren Übersichtlichkeit halber können Literaturverzeichnisse nach forma-


len und inhaltlichen Kriterien weiter unterteilt werden (Primärliteratur, Sekundärli-
teratur, Gesetze, Normen, Patente, mündliche Quellen …).

6.2.2 Generelle Hinweise

Das einmal gewählte Gestaltungsschema (Auszeichnung, Anordnung und Dar-


stellung der bibliographischen Beschreibung) sollte konsequent durchgehalten
werden.

Namen

o akademische Titel werden nicht mit angeführt


o von mehreren Vornamen wird der erste genannt und die weiteren als
Initialen angeführt
o bei Unsicherheit (ausländische Namen, Standestitel wie von, de …)
sollten die Namensansetzungen in Bibliothekskatalogen geprüft wer-
den

Sachtitel

o wichtig erscheinende Zusätze zum Sachtitel (Untertitel) können ange-


führt werden
o mehrere Zusätze werden durch einen Punkt getrennt

Auflage

o die erste Auflage wird nicht angeführt


o weitere Auflagen mit eventuellen Zusätzen werden genannt
o Auflage und die Zusätze werden abgekürzt
2. verb. und erw. Aufl.

21
Verlag

o Verlage werden in einer Kurzform und nicht in der vollständigen Fir-


menbezeichnung angeführt; Bibliothekskataloge können als Orientie-
rung dienen

Datakontext – statt Datakontext Fachverlag GmbH

o ist die Publikation nicht in einem Verlag erschienen, fällt der Verlag
ohne Kennzeichnung weg.
o bei mehreren Erscheinungsorten wird der erste genannt und die wei-
teren durch „u.a.“ ersetzt

Schriftenreihe

o ist die Monographie in einer Schriftenreihe erschienen, wird diese mit


angeführt

6.2.3 Monographien mit einem Verfasser

Name, Vorname: Sachtitel: Zusatz zum Sachtitel. Auflage. Erscheinungsort: Ver-


lag, Erscheinungsjahr. (Schriftenreihe; Zählung)

Scholz, Dieter: Diplomarbeiten normgerecht verfassen. Würzburg: Vogel, 2001.

Bänsch, Axel: Wissenschaftliches Arbeiten. 7., verb. Aufl. München u.a.: Oldenbourg,
1999.

Terglane-Fuhrer, Anne: Die Sprache der Speisezubereitung: empirische Untersuchungen


zur vertikalen Variation. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 1996. (Germanistische Arbeiten zu
Sprache und Kulturgeschichte; 30)

6.2.4 Monographien mit bis zu drei Verfassern

Name1, Vorname1; Name2, Vorname2; Name3, Vorname3: Sachtitel. [… weiter


wie oben]

Sicherer, Klaus von; Sandner, Petra: Einkommensteuer: Arbeitsbuch. München: Olden-


bourg, 2004.

Einax, Jürgen W.; Zwanziger, Heinz W.; Geiß, Sabine: Chemometrics in Environmental
Analysis. Weinheim: VCH, 1997.

22
Rose, Michael; Kriesel, Werner; Rennefahrt, Jens: EIB für die Gebäudesystemtechnik in
Wohn- und Zweckbau. 3., neuberarb. und erw. Aufl. Heidelberg: Hüthig, 2000

6.2.5 Monographien mit mehr als drei Verfassern

Hier werden die ersten drei Namen angeführt. Alle weiteren durch „u.a.“ ersetzt.

Name1, Vorname1; Name2, Vorname2; Name3, Vorname3; u.a.: Sachtitel. […


weiter wie oben]

Klatt, Rüdiger; Gavriilidis, Konstantin; Kleinsimlinghaus, Kirsten; u. a.: Nutzung elektroni-


scher wissenschaftlicher Information in der Hochschulausbildung. […]

6.2.6 Monographien ohne Verfasser

Ist kein Verfasser nachgewiesen wird eine andere beteiligte Person (Herausge-
ber, Bearbeiter, Übersetzter) angegeben und als solche kenntlich gemacht
(Hrsg., Bearb., Übers.). Auch Institutionen können an die Stelle von Autoren oder
beteiligten Personen treten und werden entsprechend behandelt.

Bergmann, Friedhelm; Gerhardt, Hans-Joachim (Hrsg.): Handbuch der Telekommunikati-


on. München: Hanser, 2000.

Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Hochschulbibliotheken des Landes


Sachsen-Anhalt. Magdeburg 2001.

Schmidt, Gunter (Hrsg.): Kinder der sexuellen Revolution: Kontinuität und Wandel studen-
tischer Sexualität 1966 – 1996. Eine empirische Untersuchung. Gießen: Psychosozial-
Verl., 2000. (Beiträge zur Sexualforschung; 77)

6.2.7 Teil eines Sammelwerkes

Ein Sammelwerk vereint eigenständige Beiträge von jeweils einem oder mehrerer
Autoren. Oft hat ein Sammelwerk einen Herausgeber.

Name, Vorname: Titel des Beitrages. In: Name, Vorname (Hrsg.): Sachtitel des
Sammelbandes. Auflage. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr. Seitenan-
gaben des Beitrages. (Schriftenreihe; Zählung)

Horst, Bruno; Jungwirth, Beate; Nicolai, Sven: Umweltorientiertes Marketing – ein regiona-
ler Erfolgsfaktor für kleinere und mittlere Unternehmen. In: Tempel, Heinz; Schmittel, Wolf-
ram (Hrsg.): Umweltmanagement in kleineren und mittleren Unternehmen. Frankfurt am
Main u.a.: Lang, 1999. S. 99 – 113.

23
6.2.8 Band eines mehrbändigen Werkes

Name, Vorname: Sachtitel. Bandzählung: Bandtitel. Erscheingsort: Verlag

Frauenfelder, Paul; Huber, Paul: Einführung in die Physik. Bd. 2: Elektrizitätslehre, Wellen-
lehre, Akustik, Optik. Basel: Reinhardt, 1958.

Abderhalden, Emil (Hrsg.): Biochemisches Handlexikon. Bd.1, 1. Hälfte: Kohlenstoff, Koh-


lenwasserstoffe, Alkohole der aliphatischen Reihe, Phenole. Berlin: Springer, 1911.

Sass, Friedrich (Hrsg.): Dubbels Taschenbuch für den Maschinenbau. Bd. 2. 12., völlig
neubearb. Aufl. Berlin, u.a.: Springer, 1961.

6.2.9 Zeitschriftenaufsatz

Name, Vorname: Titel des Aufsatzes. In: Titel der Zeitschrift, Bandzählung (Er-
scheinungsjahr) Heftnummer, Seitenangaben

Bei durchlaufender Seitenzählung im Jahrgang kann die Heftnummer ohne


Kennzeichnung entfallen.

Bar-Ilan, Judit: Security issues on the Internet. In: The Electronic Library, 14 (1996) 1, S.
37-42

Kersting, Uwe: SKIM: eine neue Organisationsform für die Informations- und Medienver-
sorgung der Hochschule? In: ProLibris, 8 (2004) S. 195-198.

6.2.10 Hochschulschriften

Hochschulschriften sind zum Beispiel Diplom-Arbeiten, Dissertationen, Habilitati-


onen oder Studienarbeiten.

Name, Vorname: Titel der Hochschulschrift. Hochschulort, Hochschule, Fachbe-


reich, Art der Hochschulschrift, Jahr

Hofmann, Tobias: Untersuchung von kortikalem Knochengewebe mit akustischer und Ra-
man-Mikroskopie. Merseburg, FH Merseburg, Fachbereich Informatik und Angewandte
Naturwissenschaften, Dipl.-Arbeit, 2004.

6.2.11 Normen

Norm Normnummer Ausgabe. Benennung

Norm DIN 1505 Teil 2 01.84. Titelangaben von Dokumenten: Zitierregeln

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6.2.12 Quellen aus dem Internet

Im Internet zugängliche Publikationen werden entsprechend der genannten Pub-


likationsarten angeführt und um die URL und das Datum des Zugriffes ergänzt.

[Quelle entsprechend der Publikationsart anführen]. URL: Internetadresse (Da-


tum des Zugriffs)

Hofmann, Tobias: Untersuchung von kortikalem Knochengewebe mit akustischer und Ra-
man-Mikroskopie. Merseburg, FH Merseburg, Fachbereich Informatik und Angewandte
Naturwissenschaften, Dipl.-Arbeit, 2004.
URL: http://opus.fh-merseburg.de/opus/volltexte/2004/180/ (06.05.2004)

Websites oder einzelne Webseiten sollten mit folgenden Angaben verzeichnet


werden:

o der Autor, eine beteiligte Person wie der Herausgeber oder die Orga-
nisation
o der vollständige Titel des Dokumentes
o das Erscheinungsjahr (oder das Jahr der letzten Revision)
o die URL und das Protokoll (in der Regel http:// )
o Zeitpunkt des Zugriffes.

Name, Vorname: Titel des Dokuments. 2004. URL: Internetadresse (Datum des
Zugriffs)

Grätsch, Rüdiger: www.arbeitschreiben.de – der Leitfaden für das Schreiben einer wis-
senschaftlichen Arbeit. Für Schüler, Studenten und andere Interessierte. 2002. URL:
http://www.arbeitschreiben.de (20.04.2004)

Fachhochschule Merseburg: Leitbild der FH Merseburg. 2004.


URL: http://web.fh-merseburg.de/index.php?id=586 (03.06.2004)

7. Literaturverwaltung mit Literat

Literat ist ein Datenbankprogramm mit dem einfach und übersichtlich Texte und
Dokumente jeder Art verwaltet werden können. Eingabemasken erleichtern die
Erfassung verschiedener Publikationsarten. Begleitende Erläuterungen geben
nützliche Hilfestellungen. Die Daten lassen sich in verschiedenen Formaten ex-
portieren. Auf diese Weise kann auch ein sortiertes und entsprechend formatier-
tes Literaturverzeichnis erstellt werden.

Die Bedienung des Programms bedarf nur weniger Vorkenntnisse im Umgang


mit Computerprogrammen. Es ist zum freien Download erhältlich unter der URL:
http://www.literat.net.

25
8. Literatur zum Thema im Bestand der Hochschulbibliothek (Auswahl)

Hinweis: Hilfreiche Internetquellen sind über die Website der Hochschulbibliothek


(Service, Für Studierende) zu erreichen.

Bänsch, Axel: Wissenschaftliches Arbeiten: Seminar- und Diplomarbeiten. 8.


Aufl. München, u.a.: Oldenbourg, 2003.

Barthel, Jens: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben in den Wirtschaftswissen-


schaften. Berlin: Berlin-Verl. Spitz, 1997.

Charbel, Ariane: Schnell und einfach zur Diplomarbeit: der praktische Ratgeber
für Studenten. Nürnberg: BW Bildung und Wissen, 2001.

Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-,


Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 5. Aufl.
Heidelberg: C.F. Müller 1992.

Höge, Holger: Schriftliche Arbeiten im Studium: ein Leitfaden zur Abfassung wis-
senschaftlicher Texte für Psychologen und Sozialwissenschaftler. Stuttgart u.a.:
Kohlhammer, 1994.

Jele, Harald F.: The art of scientific writing: from student reports to professional
publications in chemistry and related fields. 2., completely rev. ed. Weinheim:
Wiley-VCH, 2004.

Krämer, Walter: Wie schreibe ich eine Seminar-, Examens- und Diplomarbeit:
eine Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten für Studierende aller Fächer an
Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien. 4., erw. und aktualisierte
Aufl. Stuttgart u.a.: G. Fischer, 1995.

Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt: ohne Schreibblockaden durchs
Studium. 5. Aufl. Frankfurt/Main u.a.: Campus-Verl., 1997.

Lück, Wolfgang: Technik des wissenschaftlichen Arbeitens: Seminararbeit, Dip-


lomarbeit, Dissertation. 9., bearb. Aufl. München u.a.: Oldenbourg, 2003.

Lück, Wolfgang: Technik des wissenschaftlichen Arbeitens: Seminararbeit, Dip-


lomarbeit, Dissertation. 8., bearb. Aufl. München u.a.: Oldenbourg, 2002.

Niederlag, Martina: Gewusst wie: wissenschaftliches Arbeiten: Hausarbeit, Dip-


lomarbeit, Referat. 2. Aufl. Göttingen: GaP-Verl., 2002

26
Peterßen, Wilhelm H.: Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler
und Studenten. 4. Aufl. München: Ehrenwirth 1994.

Plümper, Thomas: Effizient Schreiben: Leitfaden zum Verfassen von Qualifizie-


rungsarbeiten und wissenschaftlichen Texten. München u.a.: Oldenbourg, 2003.

Rost, Friedrich: Lern- und Arbeitstechniken für das Studium: mit zahlreichen Ab-
bildungen, Beispielen, Checklisten. 3., vollst. aktualis. und erw. Neuausg. Opla-
den: Leske + Budrich, 2003.

Scholz, Dieter: Diplomarbeiten normgerecht verfassen: Schreibtipps zur Gestal-


tung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten. Würzburg: Vogel, 2001.

Sesink, Werner: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: mit Internet, Text-


verarbeitung, Präsentation. 6., völlig überarb. und aktualisierte Aufl. München
u.a.: Oldenbourg, 2003.

Trimmel, Michael: Wissenschaftliches Arbeiten in der Psychologie: Leitfaden und


Grundlagen zum Planen, Durchführen und Verfassen von Seminararbeiten, Dip-
lomarbeiten und Dissertationen sowie zum empirisch-wissenschaftlichen Arbeiten
in den Sozial- und Humanwissenschaften. Wien: WUV-Univ.-Verl., 1994.

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Literaturverzeichnis

Eco 1992
Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-,
Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 5. Aufl.
Heidelberg: C.F. Müller 1992.

Grätsch 2002
Grätsch, Rüdiger: www.arbeitschreiben.de der Leitfaden für das Schreiben einer
wissenschaftlichen Arbeit. Für Schüler, Studenten und andere Interessierte.
2002. http://www.arbeitschreiben.de (2004-04-20)

Peterßen 1994
Peterßen, Wilhelm H.: Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler
und Studenten. 4. Aufl. München: Ehrenwirth 1994.

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