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PM 2 go complete

Projektmanagement wird ein zunehmend wichtigerer Runde Zahlen sind immer


Erfolgsfaktor für Unternehmen im Wettbewerb. In dieser
Ausgabe von PM 2 go complete lesen Sie die alle Kurzartikel
verdächtig! (Comic)
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010
aus dem Blog von Projekt Management Beratung.

Das PMI versucht sich nochmal


am Web-Relaunch
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010

Der letzte Relaunch der Website des PMI® ging in die Hose,
besonders weil die Stakeholder links liegen gelassen wurden
und die Seite eigentlich nur auf Windows richtig funktionierte.
Am 08.09. versucht das PMI es noch einmal und hat sogar
eine Mailadresse für Usability-Feedback eingerichtet. Ich frag
mich wofür? Denn meine einfachen Supportanfragen werden
monatelang bzw. überhaupt nicht beantwortet. Ich bin gespannt ob
man sich dann mit Safari einloggen darf ,-) Und damit wünsche ich
ein schönes Wochenende.
Filed under: Meinung , PMI Tagged: PMI , Project management
, Projektmanagement

Ich hab’s ja nicht für möglich gehalten, aber eine runde Zahl auf
meinem Stundenzettel hat mir gerade auch eine Rückfrage vom
Kunden eingebracht…
Filed under: Comics , Unterhaltsames Tagged: Project
management , Projektmanagement

PM 10 Minutes #6 – Benefits
Management – Video-Interview
mit Prof. Dr. Ahlemann (EBS)
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010

»Benefits was?« werden jetzt die meisten fragen. Benefits


oder Nutzenmanagement bezeichnet die systematische Planung,
Realisierung und Kontrolle von Nutzen als Ergebnis der
Umsetzung von Projekten. In der 6. Episode von PM 10
Minutes spreche ich mit Prof. Dr. Ahlemann von der European
Business School (EBS, inzwischen Teil der EBS Universität)
über die Definition, Bedeutung, Praxis und Ergebnisse von
Nutzenmanagement, einem bisher wenig ausgeprägten Gebiet im
Zusammenhang mit Projektmanagement:
Die EBS hat hierzu in der Vergangenheit bereits zwei
Studien durchgeführt. In der ersten Studie wurden Vorstände,

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Linienmanager und Projektleiter aus 29 Unternehmen zum Thema
Nutzenmanagement befragt. Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen Wer will denn noch in den USA
hierbei bei Prozessen, Methoden sowie Organisations- und ein Projekt machen…
Governance-Strukturen. Bei der zweiten Studie handelt es sich By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010
um eine großzahlige empirische Erhebung auf Basis eines
Fragebogens, mit dem Ziel, belastbares Datenmaterial zur Wirkung
des Nutzenmanagements zu erhalten. Die Ergebnisse dieser
Studien zeigen, dass die Notwendigkeit von Nutzenmanagement
bereits erkannt wurde, sich die meisten Unternehmen jedoch noch
In den vergangenen Jahren sind wir ja schon dafür sensibilisiert
am Anfang langfristig angelegter Nutzenmanagement-Initiativen
worden, dass die Einreise in die USA nicht unbedingt angenehm
befinden.
ist. Wenn man nun als selbständiger Projektmanager den Vertrag
Filed under: Best-of , Innovation , PM 10 Minutes , Podcast
und alle anderen Papiere in der Tasche hat und dann sinnlos
Tagged: Erfolgsfaktoren , Podcast , Project management ,
kassiert und schlimmstenfalls zurückgeschickt wird, hat man einen
Projektmanagement erheblichen Ausfall an Einnahmen zu befürchten bis das nächste
Projekt ruft. Macht das noch Sinn?
Eine hochrangige von den USA eingeladene pakistanische
Militärdelegation hat die Frage klar mit Nein beantwortet,
nachdem sie auf dem Flughafen Dulles International Airport einem
„langen und erniedrigenden Verhör“ unterzogen wurden. Es ist
ja nett, dass das einladende Pentagon den Vorfall bedauert, aber
es zeigt auch ganz klar, dass man bei allen USA-Projekten einen
Not invented here-Syndrome vs. Risikozuschlag einkalkulieren sollte. Hatten Sie bereits derartige
Standardisierung Probleme im Rahmen von Projekten in den USA?
Filed under: Meinung , News , Praxis Tagged: Project
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010
management , Projektmanagement

Think different! Nur Fliegen ist


Jurgen Appelo hat mich nochmal auf das Not invented here- schöner…
Syndrom gebracht. Gerade bei der internationalen Einführung von By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010
Projektmanagement oder SAP-Systemen stößt man immer wieder
Während ich nach dem Regattawochenende am Rangsdorfer See
auf dieses Problem. Immer wird argumentiert, dass ja bisher alles
noch dabei bin meinen Stack abzuarbeiten, ist mir ein schönes
besser war weil man seine eigene Lösung hatte. Vergessen wird
Video über die Moths über den Weg gelaufen. Zur Erinnerung: Das
dabei, dass es natürlich lokale Eigenheiten gibt die wichtig sind,
sind die Einmann-Segelboote, die fliegen. Manchmal auch ein paar
der größte Teil der Arbeit aber überall gleich durchgeführt werden
mehr davon und hier ein paar ästhetische Regattaufnahmen und
kann und damit große Potentiale gehoben werden können.
die Erklärung wie’s funktioniert:
Jurgen bringt ein gutes Beispiel: Köche beschweren sich nicht
darüber, dass ein Rezept irgendwo nicht funktioniert, denn das
Rezept selbst ist nur ein Text und vom Koch hängt das Ergebnis am
Ende des Tages ab.
Ein weiteres Beispiel für Standardisierung ist Amazon. Wenn Sie
heute irgendwo im Laden Elektronik kaufen, sind Sie eigentlich Und was hat das nun mit Projektmanagement zu tun? Für
schon auf dem falschen Dampfer. Denn warum sollte man das die meisten sind solche Segelboote erst einmal unvorstellbar und
zweiwöchige Rückgaberecht aufgeben, die Sachen selbst nach so soll dieses Video dazu einladen über den eigenen Tellerrand
Hause schleppen oder nicht lange nach Ablauf der Garantiefrist hinauszublicken und den Blick dafür zu schärfen, dass hier
noch ohne jegliche Diskussion defekte Geräte tauschen können? Höchstleistung ohne Politik erbracht wird. Was wäre wohl passiert,
Amazon standardisiert hier die Geschäftsbedingungen der über wenn ein Haufen Leute die Moths totdiskutiert hätten?
Amazon agierenden Händler und beendet den gängigen Unfug. Filed under: equilibrium , Unterhaltsames Tagged:
Wenn ich mal wieder die Dummheit begangen habe lokal Modellboote , Project management , Projektmanagement
einzukaufen und etwas defekt ist, braucht man ewig um einen
Ansprechpartner zu finden, der schiebt einem meist erstmal die
Schuld für das Problem in die Schuhe, tut dann unheimlich
kompliziert und irgendwann denkt man der Typ gehört gefeuert.
Genauso liefern Projektmanagement-Standards eine einheitliche
Na vielleicht ist das Pferd noch
Basis um mit best practices ein eigenes Projektmanagement- nicht ganz tot, nur die Beine der
System auf die Beine zu stellen bzw. weiterzuentwickeln. Genauso
wichtig wie die Standardisierung sind dabei Aspekte wie über
Vermittler sind zu lang…
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010
den Tellerrand zu schauen und systemisch an das Vorhaben
heranzugehen, d.h. eben die Anpassung auf die Stärken und Mein Posting bringt gerade spannende Kommentare in
Eigenheiten der Organisation. Kontaktieren Sie mich wenn Sie geschlossenen Diskussionsforen für Freiberufler. Den folgenden
Beratung im Projektmanagement möchten. YouTube-Link möchte ich Ihnen nicht vorenhalten. Ob das was mit
Filed under: Best-of , Meinung , Praxis , Standards , Lügen und langen Beinen zu tun hat, weiss ich nicht, aber es passt:
Unterhaltsames Tagged: Blogs , Lessons learned , Project
management , Projektmanagement

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P.S.: Die Angst, Vermittler würden mich wg. des letzten Postings Managers aus der Vermittlerbranche zugespielt: „Ich habe auch
nicht mehr ansprechen ist unbegründet. Immerhin stimmt die keine Ahnung von IT, aber Vertrieb kann ich!“ . No comment…
Größe meiner Pferde ,-) ..und sorry für den Typo im Posting… Filed under: Meinung , News Tagged: Project management ,
Filed under: Meinung , Unterhaltsames Tagged: Project Projektmanagement
management , Projektmanagement

Reitet die Vermittlerbranche ein


totes Pferd?
By Andreas Heilwagen on September 6th, 2010

Gestern rief mich ein Recruiter eines der großen


Vermittlungsunternehmen aus Deutschland überraschend an und
wollte den Kontakt reaktivieren. Rückblickend hatte ich ihn
regelmäßig kontaktiert während Anfang 2009 kaum vernünftige
Projekte zu bekommen waren und scheinbar hatte sich die Sache
rentiert. Um so überraschter war ich, als er mir mitteilte, dass er
zu einem kleinen Beratungsunternehmen gegangen ist und was er
von an deren Freiberuflern an Feedback bekam. Per Zufall war
ich die Nummer 8 auf seiner Telefonliste von Experten, die er für
zukünftige Projekte ansprechen wollte. Und von allen 8 Kandidaten
erhielt er das konsistent das Feedback zurückgespielt, dass keiner
mehr an das Überleben der Vermittlerbranche in der heutigen
Form glaubt…er selbst auch nicht. Hier die Kernthesen, die wir
festgehalten haben. Wer mehr über die Hintergründe wissen
will sei auf mein Posting Vermittlung von Projektorganisationen
statt Bodyleasing – Nachfolger der modernen „Sklavenhändler“?
verwiesen:

1. Mangels Wertschöpfung läuft die Vermittlerbranche Gefahr


sich ähnlich Immobilienmaklern zur Wegelagerei zu
entwickeln.
2. Die Zielvereinbarungen in der Branche verhindern zumeist
jegliche Berücksichtigung von Nachhaltigkeit hinsichtlich
Kunden- und Freiberufler-Beziehungen.
3. Die Stundensätze befinden sich im freien Fall, unterstützt
durch die große Zahl von Quereinsteigern.
4. Die Vermittlerbranche ist in 1-2 Jahren in der heutigen Form
tot.

Das sind natürlich harte Thesen, aber wenn man sich die heutige
Situation ansieht, sind sie nachvollziehbar. Als Kunde erhält man
auf Anfragen meist Kandidatenprofile, die selten ausreichend
vorqualifiziert sind. Als Freiberufler wird man mit jedem Mist
bombardiert mangels fachlichem Überblick der Recruiter. Ich
werde jeden Monat als Softwareentwickler oder Administrator
angesprochen, egal ob ich gerade verfügbar bin oder nicht.
Die UBS hat die Zeichen der Zeit erkannt und aquiriert
Freiberufler wieder selbst. Mit allgemeinen Einkaufsbedingungen,
vernünftigen HR-Prozessen und 1-2 ehemaligen Recruitern
aus der Vermittlerbranche ist das aus meiner Sicht bei der
Unternehmensgröße kostensparend und qualitätssteigernd. Mit
den wirtschaftlichen Problemen der letzten Zeit erklärt sich
die große Zahl von Quereinsteigern und solange Unternehmen
wie die Deutsche Bahn rein auf den Preis achten und andere
Große wie Telekom, Post, Commerzbank etc. auf der Welle
„30% Stundensatzreduktion, oder Du bist kein preferred supplier
mehr“ reiten, wird der Markt auch weiter zermürbt. Ich für
meinen Teil setze mich auf der Stundensatzskala entsprechend
dem Wert meiner Arbeit nach oben ab in Bereiche, in denen
man mit Beratungshäusern zusammenarbeitet und die Vermittler
keine Projekte mehr aquirieren können. Bisher habe ich seit
März 2008 alles erlebt, von einem Vermittler bei dem ich den
Anwalt eingeschaltet habe und einer Konstellation in der alles
gut funktioniert. Was haben Sie erlebt und wo entwickelt sich
die Branche hin? P.S. Gerade wurde mir noch ein Zitat eines