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Dienstag, 23.

Januar 2018 Sportjournal 37

Bitteres Ende für Steinhausen Klare Niederlage


für Frosch Ägeri
Wasserball Frosch Ägeri hat in
Volleyball Trotz eines neuerlichen 3:0-Erfolgs gegen den Tabellenführer Luzern verpasst der NLB in Lugano 6:18 verloren.
das Team die Playoff-Qualifikation in der Nationalliga B. In der Abstiegsrunde warten bislang unbekannte Gegner. Das Startviertel liess für den wei-
teren Spielverlauf alles offen
(2:2). Der Spielertrainer Kotsidis
Jessica Rügge bourg, Fides Ruswil und Gerlafin- Aber die Steinhauserinnen lies- der Saison auf mehr Erfolge hof- schoss die Gäste in den ersten
sport@zugerzeitung.ch gen. Die Poule beginnt in der ers- Wir haben hart sen sich nicht beeindrucken und fen. Auch Trainer Thomas Böb- acht Minuten zweimal in Front,

Am Ende hiess es warten. Stein-


ten Februarwoche, der Spielplan
ist noch ausstehend.
für unser Saisonziel erspielten mit einem guten Auf-
schlag von Lisa Adler den Aus-
ner schaut nach vorn: «Um in
unserer Situation noch unser
aber Lugano hatte jeweils die
richtige Antwort parat. Auch zu
hausen hatte seinen Teil erfüllt, Es war ein bitteres Ende eines gekämpft, jedoch gleich. Auch im weiteren Spiel- Ziel, die Playoffs, zu erreichen, Beginn des zweiten Viertels blieb
um die Playoffs zu erreichen: ei- Tages, der so gut begonnen hatte verlauf behielt Steinhausen die hätten wir viel Glück gebraucht. das Spielgeschehen ausgegli-
nen 3:0-Erfolg gegen den Leader für Steinhausen. Wie schon im
leider nicht hart Oberhand. Neben druckvollen Am Können hat es in diesem Mo- chen. Zwar erhöhte Lugano nach
Luzern. Jetzt mussten auch die ersten Aufeinandertreffen zeig- genug.» Aufschlägen spielte Strübin im- ment nicht gelegen. Ich bin mit einem Doppelschlag auf 5:3, doch
Gegner mitspielen. Tatsächlich ten sie auch im zweiten mit dem mer wieder präzise über die unserer Leistung sehr zufrie- Youngster Tim Riedmann gelang
wurde es im Match zwischen Züri Tabellenführer Luzern eine star- Aussenpositionen, und die An- den.» Dennoch hatte er auch der Anschlusstreffer und hielt die
Unterland und Obwalden span- ke Leistung. Nach starkem Ser- greiferinnen konnten die Bälle im mahnende Worte: «Wir haben Gäste im Spiel. Nach Luganos
nend. Der fünfte Satz musste die vice von Zuspielerin Sarah Strü- Feld des Gegners platzieren. Die hart für unser Saisonziel ge- sechstem Treffer bot sich den
Entscheidung bringen. Bei einem bin führten die Gäste schnell mit Blockarbeit und die Defensive kämpft, jedoch leider nicht hart Fröschen in Überzahl die Gele-
Sieg der Zürcherinnen hätte 4:0. Die Zugerinnen schafften es auf Zuger Seite waren an diesem genug. Ein weiteres Mal heisst es genheit auf den neuerlichen An-
Steinhausen den vierten Platz er- von Anfang an, die Gastgeber Tag ebenfalls besser als diejenige nach vorne schauen und die Play- schluss. Diese blieb aber unge-
obert. Doch Obwalden setzte sich unter Druck zu setzen. Dank wei- der Gegnerinnen. Schliesslich ge- outs mit guten Spielen und harter nutzt, und stattdessen kassierte
durch und hat trotz Punktgleich- terhin guten Aufschlägen und wann Steinhausen auch die Sätze Arbeit zu beenden, um uns einen Ägeri den Konter zum 4:7.
heit gegenüber den Zugerinnen einem schnellen Angriffspiel ge- zwei (25:23) und drei (25:22). Startplatz in der NLB für die Sai- Diese Hypothek wog schliess-
den Vorteil eines Siegs mehr auf wannen sie den ersten Satz deut- son 2018/19 zu sichern.» lich zu schwer. Wegen zahlreicher
dem Konto – gleich wie das dritt- lich mit 25:16. Im zweiten Durch- Motivation aus Absenzen verfügten die Frösche
platzierte Aadorf. gang schafften es die Luzernerin- dieser Leistung NLB. Ostgruppe. Schlussrangliste: 1. Lu- im Tessin ohnehin nur über ein
zern 14/29 (35:24). 2. Toggenburg 14/29
In der Abstiegsrunde wird in nen, nach einem Wechsel auf der Eine geschlossene Mannschafts- Minimalkader und konnten nicht
(37:23). 3. Aadorf 14/24 (32:25). 4. Obwalden
Hin- und Rückspielen gegen die Aussenposition, zu ihrem Spiel Thomas Böbner leistung führte zum Sieg. Dieser 14/24 (31:28). 5. Steinhausen 14/24 (30:27). mehr zusetzen. Wegen dieser
vier letztplatzierten Teams der zu finden, sodass sie mit 7:3 in Trainer Steinhausen lässt trotz der Enttäuschung zum 6. Glaronia Glarus 14/20 (27:27). 7. Giubiasco Niederlage rutscht Ägeri auf den
Westrunde gespielt: Therwil, Fri- Führung gingen. Schluss für den weiteren Verlauf 14/14 (22:34). 8. Züri Unterland 14/4 (15:41). sechsten Platz ab. (red)

Zuger nehmen an Drei Siege in der Heimhalle von Skip Keiser Buob wird am TV
der Finalrunde teil zu sehen sein
Curling Die Zuger A-Junioren um Rollstuhltennis Ein Porträt über
Captain Sebastian Keiser haben die Baarerin Nalani Buob wird
es geschafft. Dank zwei in der Ende Februar oder Anfang März
letzte Qualifikationsrunde auf auf SRF 2 ausgestrahlt werden,
heimischem Eis gegen Basel und teilt die Sportlerin mit. Bereits
Lausanne Olympique erzielte gestern lief eine mehrteilige Se-
Siege kann das Team an der SM- rie mit ihr und fünf Parathleten
Finalrunde teilnehmen. Favorit aus Deutschland und Österreich
auf den Titel ist das Team Lau- auf dem Kanal ZDF Kika an.
sanne/Bern. (fm) Unter dem Titel «Nicht zu stop-
pen» liefen 8 Folgen à 25 Minu-
Zug. A Liga, Junioren. Schlussrangliste
(alle 9 Spiele): 1. Lausanne/Bern 16 Punkte. ten. Der Trailer und individuelle
2. Langenthal 12. 3. Dübendorf 12. 4. Glarus Porträts der Athleten sind unter
12. 5. Basel 10. 6. Solothurn 8. 7. Zug (Keiser) www.zdf.de/kinder/nicht-zu-stop-
8. 8. Lausanne Olympique 6. – Ausgeschie- pen auch im Internet zu sehen.
den: 9. Wallisellen 4. 10. Champery 2. –
Team Zug (Marcel Gertsch, Skip Sebastian
Was das Sportliche anbelangt,
Keiser, Nathan Weber, Andrin Branden- wird die 16-Jährige ab kommen-
berg, Janis Büchel): u. Champéry (Dussez) dem Donnerstag am Junior Mas-
4:10, s. Basel (Heinimann) 8:7, s. Lausanne ters in den französischen Pyrenä-
Olympique (Mancini) 6:5. en im Einsatz stehen. (red)

Zug. A Liga, Juniorinnen. Abschluss, SM-


Ausscheidung (alle 9 Spiele): 1. Luzern
(Witschonke) 18 Punkte. 2. Flims/St. Gallen
(Keiser) 16. 3. Lausanne/Champéry 10. United-Frauen
4. Lausanne/Morges/Gstaad 10. 5. Wetzikon
10. 6. Bern 8. 7. Biel/St. Gallen (Müller) 6. sind ohne Chance
8. Interlaken 6.
Unihockey Zug United unterlag
in der NLA dem Spitzenteam
Winterthur 1:11. Die Gäste übten
von Beginn an Druck auf die Zu-
Hünenberg lässt ger Defensive aus. Nach 10 Spiel-
einen Punkt liegen minuten musste sich Goalie Ma-
nuela Auf der Maur, die ihren
Unihockey Einhorn Hünenberg zweiten Match in der NLA absol-
musste im Kampf um die Spitzen- vierte, das erste Mal geschlagen
plätze in der 2.Liga einen Dämp- geben. Danach ging es Schlag auf
fer hinnehmen. Gegen das sich in Schlag – nach 20 Minuten hiess
der hinteren Tabellenregion be- es 0:5. Den Ehrentreffer für die
findliche Mendrisiotto setzten Zugerinnen erzielte Olivia Her-
sich die Einhörner erst in der Ver- zog nach einem Abpraller. Es war
längerung mit 6:5 durch. Sie wa- offensichtlich: Die jungen Spiele-
ren nach rund 51 Minuten mit rinnen der United konnten mit
einem Treffer in Rückstand (4:5). dem Tempo und der körperbe-
In Überzahl rettete sich Hünen- tonten Spielweise der Winter-
berg dank einem Treffer von thurerinnen nicht umgehen. (red)
Hocher in die Verlängerung. Dort
erlöste Andreoli sein Team mit
einem Backhandschuss. (red)
Eine Pleite beim
Tabellenletzten
Merz vergibt Eishockey Die Elite-A-Junioren
besseres Resultat des EV Zug befinden sich in
einem Leistungsloch. Am Wo-
Ice Cross Downhill Patrik Merz chenende haben die Zentral-
aus Unterägeri ist am Red Bull schweizer in der Fremde gegen
Crashed Ice in den USA auf Platz Curling In den letzten Qualifikationsspielen der A-Juniorinnen-Meisterschaft hat sich das Ambri-Piotta (1:3) und gegen
23 gefahren. Ein Fehler kostete Team von Flims-St. Gallen mit Skip Raphaela Keiser aus Zug (Mitte) keine Blösse gegeben. Lausanne (1:2) verloren. Vor al-
ihn die gute Ausgangslage als lem die Niederlage in der Leven-
Trainings-Zehnter und bester
In der Zuger Halle gewann es seine drei Spiele souverän. Keiser und Co. gehen als Mitfavo- tina schmerzt, trägt Ambri-Piotta
Schweizer. (red) rit auf den Meistertitel in die am 9. Februar beginnende Finalrunde. Bild: Patrick Hürlimann (20. Januar 2018) doch die rote Laterne. (mo)