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DAS KONTO

Kapitel 7
AGENDA

• Die Kontenstruktur

• Die Klassifikation der Konten und des Kontenplans

• Die Funktionsregeln der Konten

• Die Buchungsanalyse und die Buchungssätze (oder der Weg vom


Geschäftsvorfall zu den Konten)

• Die Klassifizierung der Buchungssätze


WAS IST DAS KONTO?

BILANZ KONTO

FOTOGRAFIE FILM
WAS IST DAS KONTO?
WAS IST DAS KONTO?
DIE KONTENSTRUKTUR
Titel und Symbol

+ -

Soll und Haben Gesamtbeträge

Kontobewegung

Bestand (Saldo)
DIE KLASSIFIKATION DER KONTEN UND DES KONTENPLANS

WIRTSCHAFTLICH-FINANZIELLER INHALT
• Konten für Wirtschaftsgüter und Forderungen (Aktiva);
• Konten für Finanzierungsquellen - Eigenkapital und Verbindlichkeiten
(Passiva);
• Aufwandskonten
• Ertragskonten

Der wirtschaftlich-finanzielle Inhalt verleiht den Konten die buchhalterische


Funktion, diese können in Aktivkonten, Passivkonten und bifunktionelle
Konten eingeteilt werden
DIE KLASSIFIKATION DER KONTEN UND DES KONTENPLANS

INHALTSBEREICH

• synthetische Konten (z.B. Bankguthaben)

• analytische Konten (z.B. Bankguthaben bei der Bank X)


DER KONTENPLAN

Klasse 1: Kapitalkonten
Klasse 2: Konten des Anlagevermögens
Klasse 3: Konten für Vorräte und unfertige Erzeugnisse
Klasse 4: Drittkonten
Klasse 5: Geldmittelkonten
Klasse 6: Aufwandskonten
Klasse 7: Ertragskonten
Klasse 8: Spezielle (außerbilanzielle) Konten
Klasse 9: Konten des internen Rechnungswesens
DER KONTENPLAN

• Kontenklassen : Klasse 5 - Geldmittelkonten

• Kontengruppen: z.B. Gruppe 51 Schecks und Bankkonto

• Synthetische Konten

– 1. Grades: 512 Bankguthaben

– 2. Grades: 5121 Bankguthaben in Lei


DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die Funktionsregeln der Konten

Partielle Regeln Allgemeine Regeln


DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die erste partielle Funktionsregel

Die Regel der Anfangbestände

S+ Kt. A -H S- Kt. P +H S Kt. AW H S Kt. E H


R1 SAB HAB
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die zweite partielle Funktionsregel

Die Regel der Zugänge (Erhöhungen)

S+ Kt. A -H S- Kt. P +H S Kt. AW H S Kt. E H


R1 SAB HAB
R2
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die dritte partielle Funktionsregel

Die Regel der Abgänge (Minderungen)

S+ Kt. A -H S- Kt. P +H S Kt. AW H S Kt. E H


R1 SAB HAB
R2

R3
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die vierte partielle Funktionsregel

Die Regel der Schlussbestände

S+ Kt. A -H S- Kt. P +H S Kt. AW H S Kt. E H


R1 SAB HAB
R2

R3

R4 ssb hsb
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die allgemeine Funktionsregel der Aktivakonten

S+ Kt. A -H
SAB

SSB
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN

Die allgemeine Funktionsregel der Passivkonten

S- Kt. P +H
HAB

HSB
DIE FUNKTIONSREGELN DER KONTEN
DIE BUCHUNGSANALYSE UND DIE BUCHUNGSSÄTZE (ODER DER
WEG VOM GESCHÄFTSVORFALL ZU DEN KONTEN)

1. Festlegung der Art und des Inhalts des Vorganges (dem Geschäftsvorfall, der
in die Buchführung eingetragen werden muss);
2. Angabe der durch den Vorgang verursachten Änderungen auf die Bilanz
(Erhöhungen oder Verminderungen der Aktiva und Passiva);
3. Festlegung der Korrespondenzkonten auf denen der Vorgang, ausgehend
von den veränderten Bilanzelementen, verbucht wird;
4. Identifizierung des Teils eines jeden Kontos (Soll oder Haben), auf dem der
Geschäftsvorfall eingetragen werden muss, ausgehend von den
Funktionsregeln der Konten;
5. Aufzeichnung des Buchungssatzes
DIE BUCHUNGSANALYSE UND DIE BUCHUNGSSÄTZE (ODER
DER WEG VOM GESCHÄFTSVORFALL ZU DEN KONTEN)

BUCHUNGSSATZ

• die Korrespondenzkonten
• das Zeichen „=” (gelesen „an”);
• das Zeichen „%”, im Sinne von „nachstehende Konten”, wenn in einem
Buchungssatz mehr als zwei Konten verbunden sind (wenn mehrere
Konten auf einer Seite erforderlich sind);
• die Beträge.
BILANZKONTEN UND ERGEBNISKONTEN
DIE KLASSIFIZIERUNG DER BUCHUNGSSÄTZE

• einfache Buchungssätze

• zusammengesetzte Buchungssätze
DIE KLASSIFIZIERUNG DER BUCHUNGSSÄTZE

• Buchungssätze für laufende Buchungen;

• Buchungssätze für Stornierung (Berichtigung, Korrektur)


– In rot

– In schwarz
SYSTEMATISCHE UND ZEITLICHE VERBUCHUNG DER
GESCHÄFTSVORFÄLLE

Die Aufnahme der Ereignisse und Geschäftsvorfälle in der Buchführung


erfolgt in drei Schritten:

1) die Analyse der Geschäftsvorfälle und Ereignisse: erfolgt aufgrund


der Belege;

2) die Eintragung der Vorgänge in das Grundbuch (Journal): die


chronologische Buchung

3) die Übertragung der Buchungen von dem Grundbuch in das


Hauptbuch: die systematische Buchung
SYSTEMATISCHE UND ZEITLICHE VERBUCHUNG DER
GESCHÄFTSVORFÄLLE

DIE CHRONOLOGISCHE BUCHUNG


SYSTEMATISCHE UND ZEITLICHE VERBUCHUNG DER
GESCHÄFTSVORFÄLLE
Schule
DIE SYSTEMATHISCHE BUCHUNG

Wirklichkeit
DIE KONTENÜBERSICHT (DIE SALDENBILANZ)

• Üblicherweise monatlich erstellt


• Zweimal im Dezember: vor und nach der Inventur
• Aufgrund der Saldenbilans des Monats Dezember werden am Ende des
Jahres die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erstellt
„Welche Vorteile gewährt die
doppelte Buchhaltung dem
Kaufmanne! Es ist eine der schönsten
Erfindungen des menschlichen
Geistes, und ein jeder Haushalter
sollte sie in seiner Wirtschaft
einführen.“

J.W.Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre