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Food in D

Open Source

Green Version
Box 1.0
INBETRIEBNAHME

2 Die FIOS Greenbox besteht aus


A Box mit integriertem Transformator
und Bananensteckerbuchse
B Schublade
C Netzteil für 220 Volt Strombuchsen
und Bananenstecker am Kabelende
D Fliesstücher (zum Benetzen)
E 1 Beutel Samen

Sicherheitshinweise
Vorsicht: Das elektrostatische Feld wird durch eine
Hochspannungsquelle erzeugt
Die Kunststoff-Isolation um die Lochblechplatten
dürfen nicht beschädigt werden
Ist eine FIOS Greenbox beschädigt, darf sie nicht
verwendet werden
Die Kunststoff-Isolation um die Lochblechplatten
dürfen nicht beschädigt sein, dh kein direkter Zugang
zu den Platten darf möglich sein
Die Bedienung der FIOS Greenbox ist nur spannungslos
gestattet, dh immer erst den Stecker ziehen, bevor die
Schublade herausgezogen wird!
FIOS Greenbox Netzstecker immer erst nach dem
Befüllen der Schublade einstecken!
A D 3

E
ANLEITUNG

4 A Entnehmen Sie die Schublade der FIOS Greenbox


Befeuchten Sie ein einzelnes Fliesstuch
mit normalem Wasser
Verwenden Sie dazu Trinkwasser oder Wasser
aus einem fliessenden Gewässer.
Bitte benutzen Sie kein Abwasser, kein sterili-
siertes Wasser, kein entionisiertes Wasser oder
kein Wasser aus Destillation.
Legen Sie das befeuchtete Fliesstuch in die Schublade
B Nehmen Sie Ihre Samen, die Sie unter SEF keimen
lassen wollen, und legen Sie diese möglichst einlagig
auf das Fliesstuch in der Schublade.
C Schieben Sie die Schublade in die FIOS Greenbox
Schliessen Sie das Netzteil an Ihre FIOS Greenbox an
Bananenstecker in Bananenbuchse
der FIOS Greenbox stecken
D Kontrollieren Sie am Netzteilkopf, der in die
Steckdose eingesteckt wird, ob der Widerstand
auf 6V eingestellt ist
Ein gelber Rundschraubenkopf zeigt mehrere
Möglichkeiten der Widerstandseinstellung an:
12V, 9V, 6V, 3V, 0V
Schliessen Sie das Netzteil an Ihre Stromsteckdose
von 220V an
A B 5

D
Feldstärken für
verschiedene Pflanzen
6 Pflanzen Elektrostatische Feldstärke Wi
Tomaten 750 Volt/cm 6V
Erbsen 750 Volt/cm 6V
Weizen 750 Volt/cm 6V
Apfel 750 Volt/cm 6V
Trauben 750 Volt/cm 6V
Rettich 1250 Volt/cm 9V
Mais, Hirse, Amarant, Chinaschilf 1250 Volt/cm 9V
Bohnen (alle Sorten) 1250 Volt/cm 9V
Kartoffeln 1250 Volt/cm 9V
Lattich (Kopfsalat) 1500 Volt/cm 12
Nüsslisalat (Feldsalat) 1500 Volt/cm 12
Reis (ganze Rispen) 1500 Volt/cm 12
Erdbeeren 1500 Volt/cm 12
Widerstand an Greenbox Samengrundlage in der Greenbox 7
6 Volt Widerstand Feuchtes Fliesstuch
6 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
6 Volt Widerstand Feuchtes Fliesstuch
6 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
6 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
9 Volt Widerstand Feuchtes Fliesstuch
9 Volt Widerstand Feuchtes Fliesstuch
9 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
9 Volt Widerstand Direkt und trocken (ohne feuchte Umgebung)
12 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
12 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
12 Volt Widerstand Feuchtes Fliesstuch
12 Volt Widerstand Angefeuchtete Aussaaterde
Keimung der Samen

8 Beobachten Sie täglich, ob das Fliesstuch in der


Schublade der FIOS Greenbox noch feucht ist
Schublade aus der FIOS Greenbox herausneh-
men und kontrollieren, ob es noch feucht ist
Falls ja, Schublade wieder in die FIOS Green-
box hineinschieben
Falls nein, etwas Wasser zufügen (verwenden
Sie dazu am besten eine Pipette) und
dann die Schublade wieder in die FIOS Green-
box hineinschieben
Beobachten Sie täglich Ihre Samen, ob diese einen
Keimling zeigen
Lassen Sie die Samen solange in der FIOS Greenbox,
bis sich ein Keimling zu zeigen beginnt
Zeigt sich ein Keimling, pflanzen Sie diesen Keimling
in ihr Gartenbeet oder in ihr Balkon-Töpfchen und
ziehen sie die junge Pflanze wie üblich gross.
Um einen Vergleich zu Kontrollpflanzen zu bekommen,
legen Sie auch Samen ohne FIOS Greenbox-Vorbehand-
lung in ein Balkon-Töpfchen oder in ihr Gartenbeet.
Erwartete Resultate

Tomaten 9
Kräftigerer Wuchs, dickeres Stängelwachstum als bei
unbehandelten Samen, tiefere Grünfärbung der Blätter,
mehr Früchte, fertile Tomatensamen in den Früchten
Kartoffeln
Erhöhte Knollenbildung, Mehrertrag von gegen 20%
Mais
Kräftigerer Wuchs, dickeres Stängelwachstum als
bei unbehandelten Samen, mehr Maiskolben,
Mehrertrag bis zu 40%, kein Unterschied bei den
Inhaltsstoffen zu Kontrollen
Weizen
Mehrstängliger, buschartiger Wuchs nach 4 Woche
einsetzend, Aehrenausbildung an jedem Trieb,
gleichzeitige Aehrenreife, weniger Spritzmittel not-
wendig, bessere Nährstoffverwertung, Mehrertrag
bis zu 20%, erhöhte Werte bei den Proteinanteilen bei
den Inhaltsstoffen gegenüber Kontrollen

Weitere Pflanzen können Sie selbst austesten und


in unserem Forum unter www.fios-greenbox.net mit
Fotos und Beschreibung veröffentlichen.
Verfahren

10

Die Keimung von Pflanzensamen (zB Tomatensamen)


oder Knollen (zB Kartoffeln) wird durch die
Aufschaltung eines elektrostatischen Feldes begleitet
Die Keimung der Samen oder Knollen unter veränder-
ter elektrostatischer Feldstärke führt zu Veränderung
des Phänotypus der adulten Pflanze, dh es verän-
dert sich das Aussehen und/oder der Fruchtertrag der
ausgewachsenen Pflanze nach dieser Vorbehandlung
Die Pflanzen steigern die Verwertung der angebotenen
Nährstoffe für ihr Wachstum
Mittels der gegenüber der Umwelt erhöhten elektro-
statischen Feldstärke verbessert sich das Abwehrver-
halten der Pflanzen gegen Krankheiten
Die Fertilitätsrate von Tochtersamen, das sind die
Samen aus den Früchten der behandelten Pflanzen,
ist erhöht

Wichtig: die phänotypische Reaktion ist bei stark aus-


gezüchteten Pflanzen höher als bei Wildtyppflanzen!
Forschung

Ende der 80er-Jahre gelang den Schweizer Forschern 11


Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch eine sensationelle
Entdeckung. In Laborexperimenten setzten sie
Getreide und Fischeier einem simplen Hochspannungs-
feld in dem kein Strom fliesst aus, dem «elektro-
statischen Feld» Das Wachstum und der Ertrag konnten
in diesem so genannten «E-Feld» massiv gesteigert
werden. Gleichzeitig wuchsen dabei völlig überraschend
«Urzeitformen» heran, die längst ausgestorben
sind: Ein Jahrmillionen alter Farn, Urmais mit bis zu
zwölf Kolben pro Stiel, wie er einst in Südamerika
spross und die ausgestorbene Regenbogenforelle mit
Lachshaken. In der Folge sind am Guido Ebner Institut
diese Versuche wiederholt worden. Parallel dazu
versuchten einige Interessierte die Kulitivierung von
Kartoffeln, Mais, Weizen und Tomaten.
Im Frühjahr 2013 starteten Versuche mit Mais aus
Guatemala, mit Balsaholz aus Paraguay und mit
Traubenkernen aus dem Piemont. Weitere Versuche
sind in Planung, so z.B. mit Safran und Reis.
Erfreulich für alle interessierten Freunde ist, dass
nun die erste Serie der FIOS Greenbox in Produktion
gegangen ist. Mit der FIOS Greenbox kann die
Keimungsphase der Samen standardisiert werden.
Unter E-Feld gekeimtes Saatgut wirft oft mehr
Ertrag bei gleicher Düngermenge und reduziertem
Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Die genetische Integrität wird gewahrt, es findet
keine Genmanipulation statt. Mit minimalem
Kostenaufwand lässt sich die Methode von jedermann
anwenden.
Impressum
Allgemeine Informationen zur Forschung:
GE Institut
St. Jakobs-Strasse 351
4052 Basel
daniel.ebner@geinstitut.net
Informationen zur FIOS-Greenbox:
Artechemis GmbH
Areal Bleiche West 23/II
4800 Zofingen
www.fios-greenbox.net
Gerne empfehlen wir auch das im Herbig-Verlag
erschienene Buch «Der Urzeit-Code» von Luc Bürgin,
ISBN 978-3776625349, das die Geschichte
der Forschung über das Verhalten von biologischen
Organismen unter dem Einfluss eines
statischen Elektrofeldes beschreibt. Erhältlich ist
das Buch im Buchhandel, beim GE Institut in
Basel oder über die Artechemis GmbH in Zofingen.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.urzeitcode.com oder www.fios-greenbox.net.

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