Sie sind auf Seite 1von 2

gen Landstrich.

tändigen diesen in Europa einzigarti-


Die reiche Flora und Fauna vervolls-
Stammhäuser Zeugen jener Zeit. ken wird.
zahlreiche Kirchen, Köster und reiche Figuren in den Steinen entdec-
verschönerten. Noch heute sind geben. Weg macht, und dessen Fantasie zahl-
dazu verwanden, Gebäude zu errichten, die das Stadtbild menschlichen Bauten ihre Formen zu gekennzeichneten Routen auf den
Adelsfamilien und religiöse Orden an, die Teile ihrer Einnahmen herbeigeschafft, um diesen ersten Besucher, der sich auf einer der
Aufgrund des entstandenen Wohlstands siedelten sich wichtige nahe gelegenen Steinbruch Vera Cruz schaft erstaunt den unvorbereiteten
zu erwähnen, der auch heute noch das Leben der Stadt bestimmt. Riesige Steinquader wurden vom Eine traumhafte, irrealistische Land-
Hier ist unbedingt die Lage Antequeras am “Kreuzpunkt der Wege”
Wirtschaftszentrum und Schauplatz reger Handelsbeziehungen.
Die Stadt entwickelte sich zu einem grossen, wichtigen
als das “Goldenes Zeitalter” Antequeras. letztere mit einer primitiven, falschen Kuppel. Millionen von Formen eingegerbt haben.
durch die Christen (1410). Die Renaissance und das Barock gelten Höhlen von Viera und El Romeral vervollständigen die Gruppe, Kalksteinbasis Wind und Wetter im Laufe der Jahrhunderte
hatten, erlebte Antequera seine Blütezeit nach der Eroberung mit dem Dolmen von Menga auch die ältesten dieser Art. Die ausgestattet. Von ganz besonderer Art ist der Torcal, in dessen
Nachdem Römer, Goten und Araber ihre Spuren hinterlassen Antequera besitzt die wichtigste Megalithgruppe Europas und Die Naturlandschaft von Antequera ist mit zahlreichen Reizen
Die Karwoche Antequeras zählt zu den am tiefsten verwurzelten Der Adel, der sich während der Renaissance und Barock in Das Beste Beispiel der religiösen Architektur ist die Königliche Das Erbe Antequeras ist nicht nur geschichtlich oder der Natur
und traditionellsten in ganz Andalusien. Das künstlerische Niveau Antequera niederliess, hat zahlreiche Paläste errichtet, die auch Stiftskirche Santa María La Mayor, die gemeinsam mit den Kirchen zuzuordnen, sondern auch kulturell. Die Stadt gewinnt an
der Heiligenbilder, mit hervorragenden Stücken aus dem Barock, heute noch ein wunderschönes Zeugnis vergangener Zeit sind. Die San Sebastián, San Juan und San Pedro dem Renaissancezeitalter literarischer Bedeutung in drei verschiedenen Epochen: im 16.
lässt sich mit den besten ihrer Art messen. wichtigsten Paläste sind der Palast von Nájera (heute städtisches angehören. Hervorzuheben sind ebenfalls, bereits im Barockstil und 17. Jahrhundert (“Goldenes Zeitalter”), während der Romantik
Museum) und jene in den Strassen Cantereros, Tercia, Laguna und erbaut, die Kirchen der Carmen, Los Remedios, Santiago, Madre de und heute.
Lucena, die allesamt im Barockstil erbaut wurden. Dios, San José (z.Z. nicht besuchbar), Belén und San Juan de Dios.
Von besonderem Wert sind die Häuser des Marqués de la Peña
Als reines Volksfest ist die Feria de (kastilisches Stadtschloss mit Ecktürmen und Mudeéjarelemente), Zweifellos ist die wichtigste Epoche
Primavera zu erwähnen (zwischen der Marquesa de las Escalonias (mit sehr interessantem, das goldene Zeitalter. Als die königliche
Ende Mai und Anfang Juni). Sie ist manieristischen Barockeingang), der Familie Coliarte Stiftskirche Santa María La Mayor
der Vorbote der grossen Real Feria im (Museumshaus des Kreistages mit Barockeingang), des Barón de fertig gestellt wurde, wurde dort ein
August, die Besucher aus ganz Sabasona (eines der originellsten Beispiele einer typischen “Gerüst- Lehrstuhl für Grammatik gegründet,
Andalusien anzieht. Während beider Fassade” der Stadt), des Marqués de Villadarias (besonders der von hervorragenden
Feste finden wichtige Stierkämpfe interessant ist der dreiteilige Eingang aus rotem Kalkstein des Professoren geleitet wurde und
statt. Torcals) und des Conde de Pinofiel (einer der besterhaltendsten aus dem eine sehr geschätzte
Gebäude des bürgerlichen Barocks in Antequera). Das Haus der Dichtergruppe hervorging, deren
Serrailler enspricht, obwohl es erst 1929 erbaut wurde, dem Haupt Pedro Espinosa war.
Neubarock und ist ein Werk von Anibal.