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SS

GERMANISCHE LEITHEFTE
3. Jahrg., Heft 1 und 2, 1943

Herausgeber: Der Reichsführer SS - SS Hausampt - D III

Der Feind im Rücken


Wir werden die Macht der jüdischen Weltkoalition zerbrechen und zerschlagen, und die um ihre Freiheit, das Leben
und um das tägliche Brot ringende Menschheit wird sich in diesem Kampf deu endgültigen Sieg erkämpfen.

ADOLF HITLER am 24.2.43

Wie gebannt sehen die Völker Europas auf das gewaltige Ringen im Osten. Was ist das für ein Krieg!?

Ist er zu vergleichen mit früheren Kriegen, die zwischen hochstehenden und verwandten Völkern innerhalb Europas
ausgefochten wurden?

Ging es in allen diesen vielen Kriegen nicht bestenfalls um das Schicksal einzelner Völker? Geht es jetzt nicht um das
Schicksal des gesamten Europa? Ist Europa nicht die Heimat und ewige Quelle des Lebens und der Kultur aller weißen
Völker?

Ist es noch ein Kampf zweier Weltanschauungen? Oder ist der Kampf der Träger dieser Weltanschauungen jetzt nicht
das Entscheidende?

Stürmen nicht uns völlig fremde und unverständliche Menschenmassen, Innerasiaten, gegen uns an?

Kann man da noch von dem Kampf zweier Ideen sprechen?

Nein! Es geht darum, ob Frauen und Kinder der europäischen Verteidiger und derer, die sie mit ihrem Blute beschützen,
diesen Kampf überleben. Ob sie in ihren Kindern weiterleben. Ob ihre Kinder und Kindeskinder ihr Gesicht tragen oder
ihnen völlig fremde, seelisch zerrissene Bastarde werden! Es geht um das tägliche Brot! Um das nackte Leben!

Noch ist dieser Kampf in seiner ganzen Größe, in seiner Unerbittlichkeit vielen unfaßlich. Unfaßlich in seinen
Auswirkungen auf Leben und Tod der Völker der europäischen Halbinsel. Dieser Krieg ist mehr als ein ins riesenhafte
gesteigerter politischer oder militärischer Kampf, wie wir das von früheren Kriegen her kennen. Er ist eine
Naturkatastrophe.

Naturkatastrophe, weil über die schöpferischen, aber verfeinerten Rassen Europas mit elementarer Wucht ein Unwetter
hereinbricht. ein Unwetter in Gestalt fremder.. ganz anders fühlender, uns ganz unverständlich handelnder,
innerasiatischer Rassen.

Da gibt es nur eins Wir oder die! Leben oder Vernichtung!

Vernichtung! Wißt ihr in der Schweiz, in den Niederlanden, in Dänemark, in Norwegen und Schweden, was das heißt?

Vernichtung des einzelnen durch Mord. Und Vernichtung des Blutes durch Lebenlassen der Frauen, die dann
widerlichen Bastarden das Leben geben müssen. Ein Leben, das nicht mehr unser Leben sein würde. Oder wollt ihr es
euch leicht machen, wie angeblich der Vogel Strauß, indem ihr sagt, daß es so schlimm wohl nicht werden würde?
Dieser Kampf erinnert an die Schicksalszeit vor 1500 Jahren, als die Hunnen und Teile der ihnen in falsch verstandener
Gefolgschaftstreue verbündeten Ostgoten bis nach Nordfrankreich vordrangen, und auf den Katalaunischen Feldern
(451) von den vereinten Germanen und Römernzur Umkehr gezwungen wurden. Er erinnert an die Zeit vor 700 Jahren,
als bei Liegnitz in Schlesien (1241) deutsche Ritter den Vormarsch innerasiatiseher Heere aufhielten, wobei sie selber
fast verbluteten.

Die Ereignisse heute sind so groß in ihrem Umfang so bitter in den Opfern, daß sie in allen Ländern Europas bald vom
letzten Manne in ihrer wahren Bedeutung erkannt sein werden. Aber mit dem Erkennen ist auch gleich die Frage
verbunden, die sich jeder einzelne freie Mann vorlegen muß: "Was tust du, um in diesem Kampfe zu einer glücklichen
Entscheidung beizutragen?" Vor dieser Gewissensfrage gibt es kein Ausweichen. Die aber, die doch einen Ausweg
finden, beweisen, daß ihr Charakter schon nicht mehr gesund ist. Sie glauben einen Ausweg, einen Fluchtweg, aus
ihren wenigstens unbewußt vorhandenen Gewissensnöten zu kennen: "Eine restlose Überflutung Europas durch das
bolschewistische Innerasien wird England nicht dulden." Sie denken also dabei nur an sich und nicht an Opfer, Kampf
und etwaigen Untergang eines blutverwandten großen Volkes, dem sie ihr Leben verdanken. Sie denken mir an sich
und enthüllen zum zweiten Male ihre seelische Armut, wenn sie, ohne ihr sattes Leben einzusetzen, ausrufen: "England
wird es nicht zulassen!"

Ohne Zweifel würde einern englisch geführten England das Vordringen Innerasiens bis an Nordsee und Mittelmeer
durchaus nicht willkommen sein.

Ist aber England heute noch englisch geführt? Oder haben sich die überstaatlichen und jüdischen Kräfte nicht vielleicht
schon zu stark in die englische Führungsschicht eingefressen?

Und selbst, wenn die gegenwärtige englische Führung den Willen hätte, Inneriasien nicht an den Kanal vordringen zu
lassen, erhöbe sich die unerbittliche Frage: "Wäre denn England überhaupt in der Lage, etwas zu verhindern, was dem
als Landmacht viel stärkeren Deutschen Reich und seinen Verbündeten bisher nur unter großen Blutopfern und unter
Anstrengung aller Kräfte gelang?" Es prüfe sich jeder selber, ob er England hierzu auf dein Festlande für stark genug
halten würde. An Dünkirchen oder die Flucht aus Norwegeen braucht man dabei noch gar nicht einmal zu denken.

Aber ist es nicht, vielleicht, eine gefährliche germanische Eigenschaft, das zu glauben, was man bewußt oder unbewußt
wünscht, anstatt der brutalen Wirklichkeit frühzeitig ins Gesicht zu sehen?

Und so findet selbst der "Neutrale", der England den Willen oder die Macht nicht zutraut, seine Heimat, seinen
euopäischen Kleinstaat vor der Vernichtung zu schützen, wieder einen Ausweg: Er glaubt, daß nun die USA für sein
"wichtiges" Leben die Kastanien aus dem Feuer holen werden.

Wenn wir diese Frage beantworten wollen, müssen wir mis etwas mit den amerikanischen Verhältnissen beschäftigen.
Dazu soll dieses Heft einen kleinen Beitrag liefern. Glaubt ein nüchterner Mensch, daß die USA etwa gewillt sind, von
ihrein groblinigen Denken abzugehen und sich mit der ihnen gänzlich unverständlichen europäischen Uneinigkeit und
Kleinstaaterei herumzuärgern?

Maßgebende, amerikanische Persönlichkeiten haben gerade, in jüngster Zeit klar und dentlich betont, daß die USA
nicht daran denken, sich selber zur Rettung Westeuropas aufzuopfern. Sie wollen nicht. Sie haben ganz andere Pläne.
Und wenn sie es wollten? Würden sie es hei ihren weiten Nachschubwegen gegenüber einem Mammutkontinent
Europa-Asien können? Nein! So steht denn eines als unerbittliche brutale Tatsache vor euch: Europa muß sich selber
helfen! Wieder ist es dabei das deutsche Volk, das die Hauptlast dieses Kampfes trägt, und ihn auch durchstehen wird!
Dieser schwere Kampf jedoch wäre ihm und seinen Verbündeten viel leichter, wenn nicht im Rücken der Kämpfenden
und Blutenden und Sterbenden eine fremde große Macht drohte, die USA, die Amerikaner. Was ist das: "Amerikaner"?

Es gibt keine Amerikaner, so wie es Deutsche oder Engländer dibt, sondern es gibt nur Angehörige eines
amerikanischen Rassengemisches. Eines Gemisches, das man drüben stolz als "Schmelztiegel" verehrt!

Aber unter diesen Negern aller afrikanischen Rassen, Vorderasiaten, Osteuropäern, Indianerbastarden und Juden leben
auch andere Menschen. Es sind das prächtige, lebensstarke Männer und Frauen, deren Vorfahren aus der engen
europäischen Kleinstaaterei hinausdrängten und aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Schottland, England, Irland, den
Niederlanden und besonders aus Deutschland stammten. Sie gaben und geben dein "Amerikaner" das Gesicht nach
außen. Sie geben ihm die Kraft, gegen ihre europäischen Verwandten zu rüsten und zu kämpfen. Die Führung aber hat
der Jude. Wie 1917-18, wie aber auch so oft in der weiteren Geschichte, kämpfen jetzt wieder Germanen gegen
Germanen.

Der SS-Mann muß wissen, wer uns von hinten bedroht. Er muß den Gegner abschätzen können, ain die eigene Kraft zu
sammeln. Und er muß den Charakter des anderen kennenlernen, um seine eigene, gutmütig-groß-zügige, germanische
Harmlosigkeit unterdrücken zu können.
Von Macht und Entwicklung des Gegners soll dieses Germanische Leitheft künden. Ein weiteres wird besonders das
Fühlen und Denken des "Amerikaners" zeigen, seine haltung und seine Lebensauffassung. Aus alledem wird der SS-
Mann erkennen, daß dieser amerikanische Gegner nicht zu unterschätzen ist, und daß eine Beherrschung eines Teiles
von Europa die dort lebenden Menschen seelisch und in ihrem Wesen vernichten würde.

Er wird aber auch die erschütternden Schwäden dieser Entfremden fühlen und erkennen, daß es drüben die gleichen
Ursachen sind, die bis 1933 auch bei uns zur Erkrankung des völkischen Lebens geführt hatten. Um so stolzer werden
er und seine familie sein, einer Gruppe von Menschen anzugehören, die sich selber durch den Mund ihres Reichsführers
Gesetze gegeben haben, die eine fortschreitende Gesundung erst dieses Ordens und dann immer weiterer Kreise
gewährleisten.

Er wird erkennen, daß die zum Teil großartigen amerikanischen Leistungen, besonders auf technischern Gebiet,
durchweg von Männern stammen, deren europäische Herkunft noch klar nachzumeisen ist, von denen viele sogar noch
selber in Europa geboren sind.

Dann wird sich der germanische SS-Mann weiter fragen:

Wie wird es in der Zukunft um die Häufigkeit solcher Leistungen in Amerika stehen, wenn der Zeistrom fruchtbaren
und schöpferischen germanischen Blutes alls Europa aufhört?

Werden solche Leistungen auf die Dauer überhaupt noch möglich sein, wenn das Rassenchaos im Schmelztiegel immer
schlimmer wird?

Andererseits wird er einen kritischen Blick bekommen für die Reste der europäischen Kleinkrämerei und die
bürgerliche Enge seiner eigenen, sollst so schönen Heimat.

Er wird aber auch erkennen, daß gerade nationalsozialistische Grundsätze, und nur diese, es sind, die eine
Vermischung oder Zerstörung der Eigenart der europäischen Völker verhindern werden.

Europa soll kein "Schmelztiegel" werden, wohl aber werden alle europäischen Völker, und zwar sehr bald, an einem
Strange ziehen müssen, wenn sie nicht von der geschlossenen Wucht Innerasiens überrant und zertreten werden wollen.
Innerhalb der einzelnen Völker Europas aber wird dank dem Vorausgehen des Ordens SS die Erkenntnis von der
Bedeutung des guten Blutes zunehmen. Allmählich wird der klare Wille sich Bahn brechen, sich den natürlichen, von
Gott gegebenen Lebensgesetzmäßigkeiten wieder einzufügen.

So wird einst dem Schmelztiegel Amerika ein in Zucht und freiwilliger Ordnung erblühendes, immer mehr
gesundendes, kinderreiches Europa gegenüberstehen. heutte sprechen noch die Waffen, und Wirtschaft ringt gegen
Wirtschaft. Aber es ist wohl keine Frage, was, auf weite Sicht gesehen, siegen wird, das saubere Blut oder der Bastard.

Wie immer aber einst im Inneren des Reiches während unseres Kampfes um die Macht die
juden bei jedem vermeintlichen Rückschlag jubelten und ihre fiebernde Hoffnung mit der
harten Wirklichkeit verwechselten, so glauben sie auch jetzt genau wie im vergangenen
Winter schon vor der Erreichung ihres tausendjährigen Zieles züi stehen.

Aber genau so wie im vergangenen Jahr, so werden sie auch diesmal die furchtbarste
Enttäuschung erleben.

lm Gegenteil: Das deutsche Volk wird jetzt erst recht alle seine Kräfte in einem Ausmaß
aufrufen tind einsetzen, wie dies in der Geschichte der Menschheit noch niemals für den
Krieg geschah.

Wir werden auch keine Sekunde zögern, die Länder, die für den Ausbruch dieses Krieges
verantwortlich sind, zu den Leistungen in diesem Sehicksalskampf heranztiziehen.
Wir werden es als selbstverständlich ansehen, nicht fremde Leben zu schonen in einer Zeit,
die von unserem eigenen Leben so harte Opfer fordert.

Wir werden in unlösbar treuer Gemeinschaft mit unseren Bundesgenossen eine Mobilisierung
der seelischen und materiellen Werte Europas durchführen, wie dies unser Kontinent in
seiner mehrtausendjährigen Geschichte bisher noch nie erlebte.

Sie ist aber auch notwendig. um ganz Europa jenes völkische Eigenteheit zu sichern, das die
Grundlage nicht nur unserer großen gemeinsamen Kultur, sondern auch der Materiellen
Existenz dieses Kontinents gewesen ist.
ADOLF HITLER in seiner Proklamation vom 24. Februar 1943

AMERIKA UND EUROPA


1919 bot sich uns eine goldene Gelegenheit, wie sie in der Weltgesichte noch nie da war, die Führerschaft der Welt zu
übernehmen. Wir haben das nicht begriffen. Wilson hat es falsch angefangen. jedenfalls haben wir sie nicht genutzt.
Doch die Gelegenheit blieb erhalten. In den zwanziger jahren haben wir sie verpfuscht, und in der Wirrnis der
dreißiger Jahre haben wir sie umgebracht. Mit unserer aller Hilfe muß unter Roosevelt das gelingen, was Wilson
fehlschlug...

LUCE, der Herausgeber der großen Zeitschiften "Life", "Time", "Fortune", in seinem Aufsatz "Das amerikanische
jahrhundert"

Versuchen wir uns Amerika als geographish-geschichtlichen Begriff vorzustellen, so sind da Kolumbus und die
Wolkenkratzer nebst dem laufenden Band und der Massenproduktion. Dazwischen befinden sich noch die
"Mayflower", der Unabhängigkeits- und Sezessionskrieg (1775 bis 1783 gegen die Engländer bzw. 1861 bis 1865
Nordstaaten gegen Südstaaten), Indianer und Büffel, Pioniere und Siedler, massenhaft Reiche und Elend der Massen,
während das Gesamtbild sich in den letzten Jahren von einem Lande der Freiheit in eines der Unfreiheit gewandelt hat,
in dem einzelne im Joch einer mechanischen Produktion seufzt, die Freiheit aber einer kleinen Schicht allmächtiger
Plutokraten zufällt.

Überdenkt man nur einen Augenblick die ungeheure Vielfalt, die in diesen wenigen Stichworten liegt, und verlebendigt
sich die ungeheure Verschiedenartigkeit des amerikansichen Bodens und der auf ihm lebenden Menschen, so kann man
nur die Kraft bewundern, die es verstand, die Welt so lange an ein Amerika glauben zu lassen, das es im Grunde nie
gab, mindestens heute aber nicht mehr gibt. Wir Europäer haben die "Neue Welt" nie unvoreingenommen gewertet. So
waren wir Europäer im Grunde immer in ein Überlegenheitsgefühl eingesponnen, das der wirklichen amerikansichen
Wesensart und Entwicklung ihrer wirklichen Ziele - man kann beinade sagen, bis auf den heutigen Tag - nicht gewahr
wurde, sie zum mindesten nicht in ihrer ganzen Gefährlichkeit, Skrupellosigkeit und Brutalität erkannte.

In England, zum Beispiel, sah man bis heute in den USA einen Tochterstaat, die ehemalige Kolonie, wenigstens ein
angelsächliches Land. Die gleiche Sprache täusche völlig darüber hinweg, daß sich unter ihrer Decke etwas völlig
anderes entwickelte. Man sah in London mit einer gewissen wohlwollenden Geringschätzung auf die "Vettern jenseits
des Atlantis" herab, nicht anders als auf die übrigen "Kolonials". Wenn diese "Vettern" auch nichts von der
Bewunderung werken ließen, die sie dem "Mutterland" nach englischer Ansicht eigentlich hätten erweisen müssen, und
sich durchaus nicht der Bescheidenheit befleißigten, die ihnen von Rechts wegen zugekommen wäre, so erklärte man
das mit einem "Minderwertigkeitskomplex". Heute erst erkennt man in England, daß es sich keineswegs um einen
solchen, sondern gerade um sein Gegenteil handelt. Wenn der Bewohner der USA sich bei seinem Besuche in Europa,
und zwar in England nicht anders als sonstwo, anmaßend benahm, wenn er seinerseits mit wohlwollender
Geringschätzung auf das "old country" herabsah, so geschah dies keineswegs aus einem geheimen Gefühl der
Unterlegenheit gegenüber der alten Kultur der Länder, aus denen seine Vorfahren gekommen waren, sondern weil er
ehrlich und im Innersten von seiner turmhohen Überlegenheit über die "Alte Welt", und zwar auf allen Gebieten,
überzeugt war. "Europa? Quatsch! Tote Sache! Platz für Weiber und für Künstler mit langen Haaren! Mausetot! Bloß
die marikanischen Darlehen schieben das Begraben der Leiche noch hinaus! Die ganze Kunst! In 'ner ordentlichen
blanken Zündkerze (von dem Deutschen Robert Bosch in Stuttgart entwickelt! D.S.) steckt mehr Kunst als in den
ganzen dicken Venus'sen von Milo, die die ausgegraben haben. No! machen Sie 'ne Spritztour durch Kalifornien,
nehmen Sie vielleicht noch 'nen ordentlichen Schluck Schnaps in Mexiko mit, und dann kommen Sie zu uns", so heißt
es in einem amerikanischen Roman.

Die beiden Ausdrücke "Alte" und "Neue Welt" halfen mit, dieses Überlegenheitsgefühl zu untermauern, den Nimbus
des "Amerikaners" zu schaffen, mit dem er so stark auf die übrige Welt, nicht zum wenigsten auf Europa, wirkte. Dieser
Nimbus schuf überhaupt erst die Voraussetzungen für den Welteroberungs- und Welterlösungswahn, der heute die
Menschen jenseits des Atlantischen Ozeans bis zum Größenwahnsinn beherrscht. Und schließlich ging Europa darüber
hinweg, weil es "Amerika" bewunderte und außerdem etwas von ihm erwartete und erhoffte.

Die Standortbedingungen der Industrie in den USA wie die dortige Marktlage ermöglichten eine billige
Massenproduktion all der Güter, die einer rein materialistisch ausgerichteten Zeit als letztes Lebensziel erschienen. Da
die übrige Welt, und insbesondere Europa, sich im Kriege zerfleischte, konnten die Vereinigten Staaten nicht nur diese
überlegene Produktion in aller Ruhe ausbauen, sondern sie erschienen dadurch der übrigen ausgehungerten und
warenhungrigen Welt als die großen gütigen Spender alles dessen, was das Leben wert macht. Darin liegen die
Hauptwurzeln der "Amerikanisierung", die nach 1918 mit Hochdruck einsetzte.

Da die USA in Versailles auf territorialen und sonstigen Kriegsgewinn verzichteten und ihr Imperialismus damals
überhaupt eine rückläufige Bewegung nahm, kam zu dem Wahn von dem reichen, an allem Überfluß habenden lande,
das angeblich von allem uneigennützig abgeben wolle, noch der weitere Wahn von einem Staate hinzu, der auf
Eroberungen verzichtet, den Schwachen einen Schutz bedeutet und überhaupt ein Garant den Weltfriedens ist.

Man darf sich nicht darüber täuschen, aber es ist so: eine unerhebliche Zahl von menschen, insbesondere in den
sogenannten neutralen Ländern Europas, sehen Roosevelt und die Amerikaner noch in dem Lichte der selbstlosen
Befreier, die Gut und Blut bereitwilligst opfern, um die Welt von den "nazi-Tyrannen" zu erlösen, diese Welt dann mit
Lebensmitteln und Waren aller Art zu versorgen, auf deren Bezahlung sie überdies großmütig verzichten, um sich dann,
ohne Dank oder Entschädigung zu erwarten, großmütig wieder zurückzuziehen.

Aber Überindustrialisierung und Massenproduktion wirken und wirken mit zwingender Notwendigkeit auf eine baldige
Rückkehr zu den alten Raubmethoden eines eroberungssüchtigen Imperialismus hin, der den USA seit ihrem Entstehen
zu eigen ist. Diese land ist eines der angriffslustigsten, die es je gegen hat, ein land, das in der verhältnismäßig kurzen
Zeit seines Bestehens mehr Kriege geführt hat als alle übrigen (110 Kriege mit 8600 Schlachten und Gesechten seit
1775).

Darum ist es die wahre meinung der USA-Bevölkerung, wie sie in einer Untersuchung der Gesellschaft für auswärtige
Politik in Washington festgestellt wird: "Die amerikansiche Offentlichkeit ist nicht geneigt, eine soziale oder
wirtschaftliche Verantwortung zu übernehmen, die die Ausgabe amerikanischer Mittel nach dem Kriege erforderlich
macht."

Die im Staate New York erscheinende Zeitung "Uticah Preß" sagt ähnlich: "Nirgendwo ist ein Zeichen irgendeiner
frommen Absicht zu entdecken, daß sich die USA mit der Absicht tragen, Wohltaten zu erweisen oder als
segenspendende Göttin für die ganze Welt zu erscheinen."

Wenn bisher die USA trozdem so erfolgreich die Rolle des großen Friedenswilligen spielen konnten, so, weil sie mit
einer grenzenlosen, geradezu bewundernswerten Harmlosigkeit und Selbsttäuschung selber daran glauben. Ihrer
Ansicht nach war ja selbst der geradezu klassische Raubkrieg gegen Mexiko, der diesem die Hälfte seines gebietes
kostete, ein "uneigennütziger Befreiungskrieg". Außerdem ist Amerika weit, und Europa hatte während all der Zeit viel
zuviel mit sich selber zu tun, um sich um die Vogänge jenseits des Atlantis kümmern zu können.

All dies hätte wahrscheinlich jedoch noch nicht genügt, zu dieser maßlosen Überschätzung der "Staaten" zu führen und
vor allem zu einem derartigen Verkennen ihrer triebkräfte, hätten nicht die einzelnen Europäer, wie europäichen
Länder, immer etwas von "Amerika" erwartet oder zum mindesten erhofft. Dieses "Amerika der Vorstellung" befand
sich in der glücklichen Lage eines reichen Mächtigen, von dem man Hilfe, Unterstützung oder Förderung erwartet und
den man deshalb gern in einem idealisierenden Lichte sieht. Dies gilt nicht nur von den kleinen europäischen Staaten,
die auf Anleihen von und Absatz nach "Amerika" spekulierten, sondern auch von den großen, die nicht vor einem
Verrat an Europa zurückschrecken, indem sie eine außereuropäische Macht in einen europäischen Krieg hineinzogen
und sie so zum Richter über europäische Lebensfragen machten. Wenn die ganze Gefährlichkeit einer solchen Politik
nicht bereits 1918 in Ercheinung trat, so, so weil der damalige USA-Präsident Wilson nicht der Mann war, die
ungewöhnliche Machtfülle zu nutzen, welche England und Frankreich ihm in die Hände gespielt hatten. man hat ihm
das in den USA schwer verdacht, und man hat es schwer bereut, daß man sich in Versailles von seinem eigenen
"Idealismus" hatte blenden lassen und auf handfeste Entschädigung verzichtete. Als die Wirtschaftskriege der
Nachkriegsepoche die Vereinigten Staaten in ihrem Überfluß zu ersticken drohte, verdichtete sich der Ärger über das
Versäumte zu dem Entschluß, es bei nächster Gelegenheit wiedergutzumachen, das heißt sich die Weltherrschaft, zum
mindesten die Weltführung zu sichern, die Wilson nicht zu ergreifen verstanden hatte.
Dies ist die seelische Lage, aus der heraus es Franklin D. Roosevelt gelang, den Krieg zu entfesseln, die an sich
durchaus kriegsunlustige Bevölkerung der USA in ihn hineinzulenken und mit dem Anspruch des uneigennützigen
Weltbefreiers und Weltneuordners aufzutreten.

Dies hier und da in Europa noch herrschende ideale Vorstellung von Amerika hat allerdings notwendigerweise in letzter
Zeit eine Trübung erfahren, und zwar vor allem in England und Frankreich in dem Augenblick, da die nunmehr
verdoppelte Raublust der USA sich praktisch auszuwirken begann. Was Frankreich in Afrika erlebt, ist eine Art Strafe
des Schicksals, und es wird wahrscheinlich nur doch weniger Monate amerikansicher Herrschaft in Nord- und
Westafrika bedürfen, um selbst die gutgläubigsten Franzosen über das Wesen amerikanischer Uneingennützigkeit
aufzuklären.

In England beginnt man voll Schrecken zu erkennen, welche Folgen sein Verrat an Europa hat. Plötzlich bemerkt man,
daß die USA durchaus nicht der Erhaltung des Britischen Empires wegen in den Krieg eingetreten sind, ja daß sie den
Verzicht darauf geradezu zur Vorbedingung ihrer Bundesgenossenschaft machen. der Verlust aller britischen
Stützpunkte im Bereiche der westlichen Halbkugel wird sich auf keinen Fall mehr rückgängig machen lassen. Und
nunmehr drohen auch große britische Verlufte in Afrika. Zum mindesten fordert der südafrikanische Ministerpräsident
Smuts, auf Roosevelt gestützt, unverblümt die Unabhängigkeit Südafrikas, wie auch England kaum wird verhindern
können, daß Liberia und mit ihm ein bedeutender Teil der Guineaküste amerikansiche Kolonie im Westafrika werden.

Hinzu tritt dann noch der allmähliche Anschluß Kanadas, die militärische und politische Angliederung Australiens.
Ganz davon abgesehen aber übernahmen die USA sämtliche Gold- und Devisenbestände Englands vor der Einführung
des sogenannten Leih- und Pachtgesetzes, übernahmen sie als Pfand sämtliche englischen Auslandskapitalanlagen und
stellten den moralischen Anspruch auf eine bisher noch nicht irgendwie festgelegte Entschädigung für die
nordamerikansichen Materialsendungen unter dem Leih- und Pachtgesetz.

Der tag ist nicht mehr fern, an dem man selbst oder gerade in England be dauern wird, die "Amerikaner" zu Hilfe und
nach Europa gerufen zu haben. Der amerikansiche Raubüberfall auf Europas afrikansichen Garten ist um so
niederträchtiger, als unser Kontinent gleichzeitig lebensgefährlich vom Osten her bedroht ist. Dieser Bedrohung aus
dem Osten ist sich Europa bisher freilich noch nicht bis zur unerbittlichen Klarheit bewußt geworden. Trotz aller
Hunnen-, Awaren- und Mongoleneinfälle war es sich ihrer nie bewußt, weil immer Deutschland als Abwehrmauer
dazwischenstand, damals wie heute.

So sehen nicht nur wir Deutsche und unsere Verbündeten das amerikanische Vorgehen an, sondern auch ein
wachsender Teil des französischen, flämischen, niederländischen, dänischen und norwegischen Volkes. Der
nordamerikanisch-jüdisch Ehrgeiz hat die Zerstörung der alten europäischen Länder und ihrer gesamten ehrwürdigen
Überlieferung nötig, um sich entfalten zu können. nach ihrer Vernichtung wären die USA überhaupt erst imstande, ein
weltumspannendes Krämerimperium des Dollars zu erichten. Dieses wird von niemandem stärker herbeigesehnt, als
vom Judentum, denn die ganze Zukunft des Juden steht und fällt mit den USA.

Gerade das Weltjudentum hat im jahrzehntelanger Arbeit die Positionen besetzt, von denen aus die Unterwerfung vor
allem Europas bemerkstelligt werden sollte. Und das jüdische Weltprogramm war das einzige, das ohne Abstrich 1919
in Versailles durchging. Franzosen, die damals mit Staunen sahen, wie unzählige Juden aus allen Weltteilen
zusammenströmten und als "auserwählte" Berater der Staatsoberhäupter mitwirkten, haben die Friedenskonferenz die
"Koscherkonferenz" genannt. Besonders in der amerikansichen Friedensabordnung war die Zahl der Juden so groß, daß
es überall Aufsehen erregte. Der Engländer Dillon schreibt in seinem Buche "Die innere Geschichte der
Friedenskonferenz": "Es mag manchen Leser befremden, gleichwohl ist es eine Tatsache, daß eine erhebliche Anzahl
Abgeordneter der Konferenz glaubten, die wirklichen Einflüsse hinter den angelsächsischen Völkern seien jüdisch."

Einzelne Europäer beginnen allmählich die Gefahr zu erkennen, die in de, brutalen, ungeschlachten Zugriff
amerikanischer Primitivität liegt. Diese Europäer fühlen die Niedertracht und Gemeinheit und erkennen die Hohlheit
und erschreckende Geistlosigkeit des Amerikanismus. Mit Verachtung sehen sie, wie primitive Massen sich heute unter
jüdischer Führung mit widerlichen Geheul in den "Kampf" um den Gewinn stürzen.

Der Kampf Deutschlands und seiner Verbündeten gegen die jüdische Allianz USA-England-Sowjetunion ist
unbeschreiblich hart und langwierig,.

Aber eines läßt sich ebenfalls heute bereits mit aller Sicherheit erkennen - die "Amerikaner", oder sagen wir richtiger
Roosevelt und seine jüdischen Hintermänner, werden mit ihrem Angriff auf Europa gerade das Gegenteil des
Beabsichtigten erreichen. Sie wollten die Entstehung eines starken, geeinten Europa verhindern. Und sie werden es
gerade herbeiführen.
In der zukünftigen Weltkonstruktion, wie sie den USA und England vorschwebt, wird die Souveränität der kleinen
Staaten unmöglich sein.

"Washington Post" im Januar 1942

Wir waren einmal Englands Kolonie. England wird unsere Kolonie sein, bevor seine tage gezählt sind, nicht dem
Namen nach, aber in Wirklichkeit. Der Besitz des reichsten Landes genügt uns nicht.

Der Amerikaner Ludwell DENNY in seinem Buch "Amerika schlägt England"

Das Land ohne Herz


Zu Zeiten der aus Europa herbeiströmenden "Pioniere", die den nordamerikanischen Kontinent für kommende
Geschlechter ständig weiter nach Westen öffneten, hat es einmal eine großartige und noch im Nachklang uns Menschen
einer engeren Welt berauschende Unabhängigkeit und Freizügigkeit gegeben. Dieses Amerika der Trapper und
Pioniere, der Indianer und der Goldgräber erschien uns wie der verkörperte Inbegriff unserer jugendlichen Träume, der
ewigen Träume der Menschen alter, enger vorgeformter Welten. Von diesem Traume zehrt bis zum heutigen Tage die
naive Amerikabegeisterung, die in allen europäischen Völkern immer noch von vielen sorglich genährt wird, als gälte
es, eine liebgewordene, trauliche Flamme vor der Zugluft der rauhen Wirklichkeit zu bewahren. Von nichts trennt man
sich schwerer als von geliebten Illusionen. Die Sehnsucht nach dem ungebundenen Leben, dem weiten, hellen Raum
eines unberührten landes, die zum Leben eines jeden echten jungen Mannes aus dem "Abendlande" gehört - und ich
behaupte, daß der kein richtiger Europäer und insbesondere kein richtiger Germane ist, der nicht irgendwann in seinen
jungen Jahren in sich den unbändigen Drang verspürte, in die weite Welt hinauszufahren -, diese Sehnsucht ist es, die
unsere Vorväter übers Meer trieb und die in uns allen noch rumort, wenn wir von Amerika als dem lande der Freiheit
schwärmen.

Aber in unseren Herzen hat sich dieses Amerika des freiens Umherschweifens und des urtümlichen, männlichen
Kampfes mit einer großen, wilden Natur viel länger erhalten als in der tatsächlichen Wirklichkeit jenseits des Atlantis.
Mit dem nachdrängen der großen Kapitalmächte setzte der Umschwung, der ruchlose Verrat an den wahrhaft
unbegrenzten Möglichkeiten ein.

Denn was haben die "Amerikaner" aus dem zauberhaften Lande gemacht, das ihnen ein glückliches Geschicht ohne
allzuviel eigenes Verdienst in die Hände spielte? haben sie die Wälder gepflegt und die Steppen behütet, haben sie die
Reichtümer der Berge und Fluren, der Ströme und Küsten pfleglich genutzt, ja sind auch nur sie selbst glücklich
geworden? Sind auf freierem Land, ungehindert von alten Vorurteilen und schweren Vergangenheiten, freiere,
menschlichere Geschlechter herangewachsen. Ach, nichts davon ist gescheben! Es gab wohl eine Zeit, in welcher kühne
Pioniere mit der Büchse in der Hand, hinter sich Pflug und sorgsam be hütetes Staatgut auf dem knarrenden Planwagen,
westwärts zogen, um jungfräulichen Boden urbar zu machen und aus starken Bäumen des Waldes en festes Haus zu
zimmern.

Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Was an echtem Pioniertum vorhanden war, ist untergegangen in einer steigenden
Flut hemmungsloser Beutegier und bedenkenlosen Gewinnstrebens.

Kapital, Kapital, lautete die allmächtige Beschwörungsformel. Das weite Land, das den menschen in den Südstaaten
und den Pionieren alten Stils eine oft schwer errungene Heimat gewesen war, wurde nun zu einer Beute, zu
einenbloßen Ausbeutungsobjekt, mit dem man sich durch keine Bande des Herzens mehr verknüpft fühlte.

Wie hat diese herzlose Gier das Land verwüstet und zerstört! Eine Horde von Raubtieren könnte nicht gräßlicher und
sinnloser wüten. Selbst wenn man die Vernichtung der Indianer noch als unverweidlich ansehen mag, so ist doch die
wahnsinnige Schlächterei, die in wenigen Jahren die nach Millionen zählenden Bisonherden des Westens vernichtete -
um der Häute willen -, einfach nichts weiter als ein scheußlicher Greuel. Ein mann wie Buffalo Bill, der sich rühmte, in
seinem Dasein Tausende von Büffeln abgeknallt zu haben und den die Amerikaner deshalb als helden verehren,
verdiente, als eines der übelsten Scheusale der menschlichen Geschichte bezeichnet zu werden. Und wo sind die
grünenden Wälder hin, die seit Jahrtausenden die Hänge der Berge unter rauschenden Zweigen und den verstohlenen
Dickichten verschönten? Amerika, einst eines der holzreichsten Länder, muß schon seit vielen jahren Holz einführen,
denn man hat die meisten Wälder um des Profits willen in erbarmungslosem Raubbau vernichtet. Die mächtigen
Stämme waren schneller abgeschlagen, als sie wieder nachwuchsen; das dauert Jahrzehnte und jahrzehnte. Aber es
kommt zu keinem nachwachsen mehr. Die Sonne dörrt die entwaldeten Hänge in ein, zwei Jahren aus. Die Regen und
die Schmelzwasser des Schnees spülen den Boden ins Tal hinunter, und der blanke Fels kommt zum Vorschein. Weite,
weite Strecken im Felsengebirge, sowohl wie in den Appalachen, wo heute Kahle, tote Felsen glühend vor Hitze in die
Sonne ragen, lagen vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten noch unter prangenden, kühlen Wäldern verborgen, wie einem
halb traurig, halb gleichgültig die Leute erzählen, die dort "zu Hause" sind.

Auf Gebieten von der Größe Deutschlands ist der Wald durch Brände zerstört, die durch Lagerfeuer oder die Funken
aus den chornsteinen der Lokomotiven entstanden. Habe ich doch im Nordwesten erlebt, daß im August und September
so dichter Holzrauch über der Landschaft lag, daß die Sonne stets nur blaß durch dicke, milchige Schleier schien, die
hoch am Himmel sein Blau mit ihrem fahlen Gelb auslöschten. Hunderte von Kilometern entfernt brannten die Wälder.
Wer kümmerte sich darum? Wer hätte in diesen riesigen, weglosen Gebieten der rasenden Brünste Herr werden
können? Die wenigen Feuerwächter reichten nicht aus. "Was geht's mich an! Es ist ja nicht mein Holz", sagten die
leute. Und sie ängerten sich höchstens darüber, daß der Dunst wochenlang die Sonne verschluckte und es ewig und
immer und überall durchdringend nach brennendem Harz roch.

Aber dieselben Leute machten ein großes Geschrei darüber, daß neuerdings die Bäche und Flüsse nicht mehr das ganze
Jahr hindurch fließen, daß im Frühling und Herbst wilde, vernichtende Hochwasser zu Tal jagen, für den Rest des
jahres aber austrocken. Früher hätten sie doch das ganze Jahr über Wasser geführt; warum nun nicht mehr? Ja, was ist
aus den großen Strömen des Landes geworden, zu denen die Bergbäche schließlich zusammenrinnen, dem Missouri und
den Platte, dem Mississippi und dem Ohio und manchen anderen? Während sie früher ihre Hoch- und Niedrigwasser
das Jahr über gleichmäßig an- und abschwellen ließen, als seien sie die mächtigen πulse ihrer Landschaften - und das
waren sie ja auch -, verzeichnet ihr Wasserhaushalt jetzt wilde Fieberkurven. Zerstörerische Überschwemmungen, die
wie am Missouri und Ohio ganze Städte ersäuften, wechseln ab mit Niedrigwassern, die so mager sind, daß die ganze
Schifffahrt lahmgelegt wird. Die Uferbänke werden ausgewachsen und fortgespült. Anderseits zapfen die tief
eingeschnittenen Rinnsale im Sommer der begleitenden Uferlandschaft das Grundwasser ab. Der gewaltige Mississippi
führt jetzt nur noch 20 v. H. seiner früheren Jahreswassermenge (!!).

Wo früher klare, helle Silberströme durch prangende Prärien und schattige Haine strömten, wälzen nun gelbe
Schlammfluten die gute Muttererde von den Bergen ins Meer, sich selbst verstopfend und das umliegende Land in
übelriechende Moräste verwandelnd. Und all das, weil in den Bergen die Wälder vernichtet wurden, um billiges
Zeitungspapier daraus zu machen, uns weil keiner daran dachte, daß man der Natur stets irgendwie wiedergeben muß,
was man ihr nimmt. Aber hier kam es nur aufs Nehmen an! "Nach uns die Sintflut - wir haben ja unser Konto bei der
National City Bank of New York!"

Fast furchtbarer noch als an den Wäldern hat sich Amerika an den Prärien vergangen, jenen grenzenlosen, bald
tischflachen, bald sanft gewellten - in die tiefen Horizonte fortwogenden Grasfluren, die sich vom Mexikanischen Golf
in Texas bis hoch nach Kanada hinauf, nach Manitoba, Saskatchewan und Alberta hindehnten. Dies Amerika von heute
kann den Ruhm für sich buchen, daß, solange die Welt steht, noch nie und nirgendwo so gewaltige fruchtbare
Länderein wie hier für alle Zeiten vernichtet und in dürre, wertlose Wüsten verwandelt wurden. Amerika, so stolz auf
seine Rekorde, schlug hier den grausigsten aller Rekorde.

Die dichte natürliche Grasnarbe der herrlichen Prärie wurde zerfurcht, Weizen hineingesät, immer wieder Weizen,
zwanzig Jahre lang, dreißig, ohne je dem Boden etwas zurückzuerstatten. Man betrieb die Landwirtschaft wie ein
Bergwerk. Wenig Arbeit, wenig Kosten , viel Profit hieß die Parole. Aber wenn Bergwerke leergeschürt sind, macht sie
niemand wieder voll. So war es auch hier: nach zwanzig, dreißig Jahren war dem Boden die Fruchtbarkeit abgepreßt,
die von jahrtausenden darin aufgehäuft war. Das Leben des Bodens, die Gare, der Humus waren verdorrt! Dann ließ
man ihn liegen, verarmt, geschändet, zerstört, und zog weiter auf den nächsten Platz.

Regenarme Jahre kamen, wie sie früher von der Prärie leicht überstanden worden waren. Nun aber war die feste, dichte
Grasnarbe dahin, die zuvor den Boden vor den saugenden, dörrenden Steppenwinden geschützt hatte. Das krümelige
Gefüge des Bdens wurde staubig, wie Puder unter Sonne und Wind, Kälte und Hitze. Was die Frühlingsregen nicht
fortspülten, das blies der ewige Wind zu ungeheuren Staubwolken auf, die zweitausend Kilometer weit oftwärts über
den ganzen Kontinent wanderten, noch im Staate New Jersey Eisenbahnstrecken so tief verwehten, daß Züge
steckenblieben. Erst über dem Atlantik sanken die Wolken nieder. Es war die Fruchtbarkeit der Prärien, die da unter
grauschwarzen Sturm- und Elendsfahnen ins Meer wehte. Was kümmerte es die New-Yorker; sie gingen ins Kino und
sahen sich den Film "Covered Waggon" an, der von der Heldenzeit ihrer Vorväter - nein, nicht ihrer Vorväter - erzählt,
die unter unsäglichen Mühen die Prärien eroberten und die meinten, sie hätten das "Gelobte Land" gefunden, wo für
fleißige Menschen Milch und Honig flossen. Nun flog dies "Gelobte Land" in atembeklemmenden Staubschwaden
davon. Ein für allemal! Unwiederbringlich! Es war aus und vorbei damit. Es gibt keine Prärien mehr. Was kümmerte es
die New-Yorker! Es gab ohnehin überreichlich Weizen in den USA woanders.

Seit fünfzehn Jahren habe ich Nordamerika immer wieder befahren, unermüdlich von tiefer, fast schwärmerischer
Zuneigung zu diesem unendlichen, unerschöpflichen Lande erfüllt. Ich kenne die Prärien noch, als sie in den
Erntemonaten goldene Weizenfelder trugen, goldene, wallende, im Winde knisternde Fluren, nach Brot duftend, reich,
den Atem enge machend mit ihrer rotgoldfarbenen Pracht. Ach, damals wußte ich nicht, daß diese verschwenderische
Fülle nur ein letztes Aufschäumen der sterbenden Steppenerde bedeutete. Wo damals die Erde in einen goldenen
Mantel gehüllt schien - ist es wirklich erst fünfzehn, ja nur zwölf Jahre her? - fand ich später die Straßen nicht wieder,
die zu den Farmen geführt hatten, als ich dort noch arbeitete, reichlich verdiente und mit Freunde erwarb. Die Farmen
selbst fand ich nicht mehr. Wanderdünen hatten sie verschluckt. Staub hatte Straßen und Straßengräben tief unter sich
begraben, und mitten im Sommer gingen die Schneepflüge über sie hin, damit man sie wieder befahren konnte. Aber sie
pflügten Sans und keinen Schnee. Hier und da ragten ein paar zerrissene Stacheldrahtzäune aus den Staubwehen.

Anderswo war der Boden bis auf den harten kiesigen Grund abgetragen. Selbst die bedürfnislosen Erdeichhörnchen, die
drolligen Gophers, mochten in dieser trostlosen Öde nicht mehr leben. Bin ich nicht in North-Dakota in Sandstürme
geraten, die mich stundenlang auf denselben Straßenfleck bannten? denn man konnte in dem jagenden, prasselnden
Nichts, aus dem sogar grobe Körner gegen die Scheiben trommelten, nicht mehr die Kühlernase erkennen - und das
mitten am Tage. Nur heuschrecken schienen sich noch in dem toten, unnatürlichen Lande heimlich zu fühlen; ihnen
genügte vielleicht der harte, strohige Trockenbusch, der sich hier und da angesiedelt hatte, weiß der Himmel woher.

Und das geschah mir in Landstrichen, wo ich selbst noch wenige Jahre zuvor in schwankenden, hochgetürmten Fuhren
die Erntewagen voll Wizen zur Dreschmaschine gefahren hatte, wo ich lange geschwankt und mit mir gekämpft hatte,
ob ich mir nicht selbst eine Farm erstehen sollte um an dem goldenen Segen teilzuhaben. Ich erlebte die größte
Erschütterung meines Lebens (soweit sie von der Außenwelt auf mich eindrangen), als ich nach wenigen Jahren dies
Land so grauenvoll verwandelt und zerstört wiedersah. Wüste breitete sich aus, wo in jüngster Vergangenheit das Korn,
das süße Weizenbrot gewachsen war.

Und es sind nur amerikanische Zahlen, die ich sprechen lasse, wenn ich angebe, daß bereits ein Gebiet von weit über
einer Million Quadratkilometer zur Wüste geworden ist oder mit grausiger Zwangsläusigkeit in allernächster Zeit
werden wird; denn der Prozeß der Versteppung schreitet unaufhaltsam weiter. Nicht nur die Prärien sind von ihm
ergriffen, auch in den Mittelgebirgen des amerikanischen Ostens, in den Baumwollgebiete des Südens wittern riesige
Flächen hoffnungslos aus, weil dort Farmer und keine Bauern sind.

Können denn wir uns in unserem alten, engen, gepflegten Europa, in dem jedes Winkelchen Erde Frucht trägt seit
Jahrhunderten - und seien es nur ein paar Kohlköpfe oder auch ein paar Blumen -, können wir uns auch nur in den
wildesten Träumen vorstellen, daß im Handumdrehen, fast von heute auf morgen, innerhalb von ein paar Jahren, sich
die blühenden Gefilde Frankreichs, Deutschlands und Italiens in wüste Trockensteppen verwandeln, in denen nur noch
die Heuschrecken hausen, über die Himmelhohe, erstickende Staubstürme rasen? Nein, wir können es nicht! Und doch
ist es in unserer Gegenwart im amerikanischen Westen geschehen!

Und dieses Amerika will uns Vorbild sein!

In begrenztem Umfange sind in vergangenen Zeitaltern auch woanders fruchsbare Landschaften vom Menschen zerstört
worden. Nicht umsonst sprechen wir vom Verkarsten des Bodens, denn auch der öde Karst entstand, nachdem die
Wälder abgeholzt waren. Wir wissen, daß Spanien, Griechenland, Sizilien, Nordafrika und Kleinasien einst viel
fruchtbarer gewesen sind als jetzt. Wir kennen die Versteppung weiter Teile Nordchinas und Südrußlands, haben
erkannt, daß in Peru große Täler und Bergländer verödeten, weil man zu steile Hänge entwaldete und bebaute, so daß
der Regen schließlich die Erde ins Tal hinunterwaschen und davonschwemmen konnte. Auch in Indien verarmten
Äcker, weil sie in Hängen angelegt waren, die besser unter Wald oder Wiese geblieben wären. Aber all diese Wunden
wurden der Erde geschlagen, als man die Zusammenhänge zwischen Fruchtbarkeit und Bodenbewachsung noch nicht
kannte. Menschen taten es, die, ohne zu wissen, was sie anrichteten, aus der Not ihrer Enge und Armut sich nicht anders
zu helfen wußten. Es geschah, aber es ist oft keine Schuld damit verknüpft gewesen; es war ein Verhängnis, ein
Unglück.

Dasselbe geschah in Amerika jedoch zu einer Zeit, in welcher eine hochentwickelte Wissenschaft das ganze Rüstzeug
bereitstellte, um derartige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und im großen Stil mit zureichenden Mitteln dagegen
einzuschreiten. Wer aber kümmerte sich um die Gesetze zum Schutze der Wälder, die der aus Deutschland stammende
amerikanische Staatssekretär des Innern, Karl Schurz, warnend angeregt hatte? Wer kümmerte sich um die Lehren und
Erkenntnisse der in Amerika wirkenden deutschen Fortwirtschaftler B.E. Fernow, G.L. Hartig oder H. Cotta? Niemand!
Um des augenblicklichen Profits willen hatte man den Boden ausgeräubert. Wenn er leergesogen war, ließ man ihn
liegen, denn er brachte ja keinen Gewinn mehr. Niemals hat das Wort: "Après nous le déluge!" ("Nach uns die
Sintflut") mehr gegolten als für dieses "amerikanische" Geschlecht. Und die "Amerikaner" interessieren sich kaum
dafür. Sie fragen sich nicht, was nach ihnen kommt. Sowohl das Ausmaß der Katastrophe, ihre unheimliche Kraft, als
auch die fast vollkommene Stumpfheit und Unfähigkeit der Miterlebenden und Verantwortlichen sind in der ganzen
Geschichte der Menschheit wahrscheinlich ohne Vorgang und ohne Beispiel. Als ich dies ganz begriffen hatte, sagte ich
mir zum erstenmal: Dies Land hat kein Herz.
Der Europäer, der sich allgemein eine instinktive Achtung vor der guten Erde und ihren Ernten bewahrt hat, steht
fassungslos vor soviel eiskalter Schnödigkeit, für die sich das Wort "Gotteslästerung" auf die Lippen drängt.

Was haben sie aus dem herrlichen Amerika gemacht! Die großen Städte fressen sich ins Land hinein wie Aussatz. Nie
werde ich vergessen, wie ich zum erstenmal an einem frühen Morgen - ich war am Abend zuvor in Frankfort, der
Hauptstadt von Kentucky, abgefahren - mich Chikago näherte. Stunde um Stunde fuhr ich zwischen Abraumhalden,
Bergen von Unrat, stinkenden, fauligen Schlammlöchern dahin. Verrottete Buden zwischen rostigen Autoleichen,
rostiges Wellblech und Myriaden von Konservenbüchsen und schmutzigen Kisten in allen Stadien der Verwesung, dann
immer mehr Häuser und Baracken in allen Stadien der Verschmutzung, der Verfalls, der Verlotterung und dann,
endlich, die schöne Michigan-Avenue, der Loop- und Lincoln-Park.

Aber wenige Blocks hinter der eindrucksvollen Wolkenkratzervorderfront fing die graue, stummpfsinnige Häßlichkeit
wieder an, endlos, nicht abreißend; ich mußte oft durch Chikago fahren, einen halben Tag braucht man dazu, wenn man
etwa von Detroit kommt und nach Milwaukee will. Und in Los Angeles ist es nicht viel anders und in Seattle oder
Pittsburgh nicht besser. Dieses zermalmende Übermaß von Häßlichkeit und Schmutz, wie man es jenseits der sehr
begrenzten Repräsentations- und wohlhabenden Viertel findet, verrät mehr als nur Armut und Not; es verrät eine Dürre
und Stumpfheit des Herzens, die auf der Welt ihresgleichen sucht. Nur die großen sowjetischen Industriezentren bieten
ein ähnliches Bild, Wir SS-Männern kennen sie!

Das Gesetz, nach dem sie angetreten


Wir kennen die Folgen des in den USA am Boden begangenen Raubbaues, der die Naturschätze eines reichen Landes
sinnlos vergeudet und seine Schönheit dabei mit vernichtet. Das ist zwar in seinen krassesten Formen erst innerhalb der
letzten Jahrzehnte gescheben. Wie sich aber der Geist des "Yankees" nicht erst in den letzten 50 Jahren entwickelte,
sondern sich mit nach den Gesetzen der Vererbung ausbildete seit den ersten angelsächsischen Landbungen in der
Neuen Welt, so ist auch die Wirtschaftsform und Wirtschaftsweise in ihren Grundzügen bereits genau so alt. Und das
kann auch gar nicht anders sein; denn wer siedelte sich drüben in Maryland oder Virginia während des 16. oder 17.
Jahrhunderts an? Das waren Leute, die in Amerika nicht mühevoll nach alten europäischen Kultur- und
Wirtschaftsmethoden arbeiten, sondern einfach nur aus dem Vollen schöpfen wollten. So hatten viele der ersten
englischen Ansiedler auch niemals die Absicht, System und Ordnung in ihre landwirtschaftliche Tätigkeit zu bringen;
denn viele von ihnen verließen ihre Heimat gerade deshalb, weil sie Feinde oder Verächter der Ordnung waren;
Verurteilte, deren Todesstrafe man durch Verbannung nach Amerika ersetzte, Arbeitsscheue und Vagabunden;
Entwurzelte und Haltlose, die bereit waren, sich auf Jahre hinaus als "Kontraktsklaven" für die überseeischen Kolonien
anwerben zu lassen, um sich nach Beeindigung ihrer "Dienstpflicht" auf die freien Erwerbsmöglichkeiten zu stürzen. In
der Zeitspanne von 1717 bis 1790 sind allein nicht weniger als 50 000 Sträflinge von England in die amerikanischen
Kolonien - besonders nach Maryland - geschickt worden.

Niemand wird bestreiten, daß diese ganzen Elemente einen tieen Einfluß auf die Bildung des amerikanischen
Durchschnittscharakters gehabt haben. Es ist auch begreiflich, daß die amerikanische Geschichtschreibung das als
Nebensächlichkeit abtun will. Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß die Kolonien, vor allem Virginia, im
Mutterlande England selber in überlstem Ruf standen.

Der Amerikaner ist aber heute sehr stolz darauf, unter seine Vorfahren einen Kolonisten aus Virginia zählen zu können,
also Menschen, die zur Zeit ihrer Übersiedlung im englischen Mutterlande als "vagants" (Vagabunden), "sturdy
beggars" (ungeschlachte Bettler), "deliquents" (Delinquanten) oder einfach als "criminals" (Kriminelle) bezeichnet
wurden. Nicht alleder von den Engländern so gekennzeichneten Auswanderer waren Kriminelle im heutigen Sinne.
Viele von ihnen hatten unter Einsatz ihres Lebens gegen die ungerechten sozialen Zustände des englischen
Mutterlandes gekämpft. In den Kolonien glaubten sie nun, ein Gemeinwesen der Freiheit und Gerechtigkeit aufbauen
zu können.

Sie wurden aber daran gehindert von dem anderen, dem minderwertigen Teil der englischen Auswanderer.

Es ist nicht zutreffend, daß die seit 1620 einwandernden Puritaner und Pilgerväter als religiös Unterdrückte ihr
Muterland England verlassen mußten und die Kolonien sie als Märtyrer aufnahmen. Im Gegenteil, sie kamen nur um
weltlicher Ziele willen. Von einer Sehnsucht nach "demokratischer Freiheit und menschlicher Gerechtigkeit", dieser
alten frommen Sage, kann bei ihnen gar nicht die Rede sein. Die von den Puritanern späterhin beherrschten Kolonien,
"Neuengland", waren ausgeprägte Ständestaaten, mit einem ganz undemokratischen Klassensystem. Das alte Testament
war ihr Gesetzbuch. Ihre Geistlichkeit besatz die höchste Regierungsgewalt. "Ihre Herrschaft", lesen wir, "solange sie
dauerte, war eine Herrschaft des Schreckens, ihre Wege niemals Heiterkeit, ihre Pfade niemals Frieden."
Das hat der Sinnesart der Bevölkerung bis heute einen unverkennbaren Stempel der Heuchelei, der inneren Verödung
aufgedrückt. Nur die lebensfrohen Iren und die gemütvollen Deutschen haben einen etwas anderen Ton in diese
Trostlosigkeit gebracht. Und wenn wir hören, daß selbst die an harte Arbeit gewöhnten Puritaner - von den anderen
ganz zu schweigen - sich sofort einem ausgesprochenen Raubbau hingaben und die Kulturmethoden der Indianer
annahmen, so wundert uns das nicht.

Beste und unersezliche Waldstrecken wurden schon damals sinnlos vernichtet.

Raubbau aber nicht allein beim Walde, Raubbau auch beim Boden, den man durch Streben nach mehreren Ernten im
jahr gierig auslaugte und ihn dann später einfach liegen ließ. Damals schon wie heute.

Die Wälder der Staaten genügen ihren Bedürfnissen schon lange nicht mehr. Boden ist indessen genug da, und wenn
man auch heute schon gezwungen ist, weite Strecken Ödland künftlich zu bewässern, weil die natürliche Fruchtbarkeit
weiter Ländereien sinnlos vertan ist, - Brot wächst drüben noch in reicher Menge. Aber man kann sich bereits
ausrechnen, wie lange ds noch dauern wird, wenn weiterhin der unschöpferische Charakter eines Menschenhaufens,
Beutegier und Raubinstinkte die Wirtschaftsweise bestimmen.

Was damals, im 17. Jahrhundert begonnen wurde, hat sich bis in unsere tage fortgesetzt und bereits in zahlreichen
Gegenden der USA zu schwersten Erschütterungen geführt. Weitere werden folgen; denn die Sinnesart, die damals den
Raubbau begann, hat sich von Geschlecht zu Geschlecht zwangslufig vererbt. -

Die USA sind nicht mehr grenzenlos und nicht kehr ein Land unbegrenzter Möglichkeiten. So wird denn einfach der
Raubbau außerhalb des Landes fortgesetzt, in Südamerika und Afrika.

Freiheit, Gleichkeit, Brüderlichkeit


Wenn der Krieg vorbei ist, werden wir, ob wir mitmachen oder nicht, den Preis für unsere eigene Nachsicht zahlen, für
die Aufbedung des Waffenembargos. Tausende von Fabriken, die heute Kriegsmaterial erzeugen, werden über
Nachstilliegen, und Millionen amerikansicher Arbeiter werden arbeitslos auf die Straße geworfen werden.

Senator Robert E. REYNOLDS Anfang 1941 noch vor Kriegseintritt der USA in einer Rede

Nach dem Bürgerkriege (1862-65) wurde der Handel mit schwarzen Sklaven in den Südstaaten unterbunden (mit der
Zeit trat ein viel bösartigeres System der Pachtknechtschaft, die "Peonage", an seine Stelle, worüber noch zu sprechen
sein wird), dafür aber setzte im Norden, in den wild aufwuchernden Industriegebieten, die Einfuhr von weißen Sklaven
ein - anders kann man es kaum nennen. In den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts begann die
herdenweise Einfuhr von ungebildeten, großenteils analphabetischen Menschen aus dem europäischen Osten, Südosten
und Süden und aus den kleinasiatischen Ländern bis nach Syrien hinunter. Diese unkundigen, mittellosen Leute, die mit
zum Teil schwindelhaften Kontrakten aus ihren Heimatländern fortgelockt und in großen Massentransporten nach
Pittsburgh, Cleveland, Buffalo und Cincinnati verfrachtet wurden, wo ssie dann in Fabriken und Bergwerken hinter
hohen Zäunen und Stacheldracht ihre Überfahrt, Ausrüstung und was sonst noch alles "abarbeiten" mußten, waren
nichts anders als erbarmungswürdige Unfreie, mit denen die anspruchsvolleren einheimischen amerikansichen Arbeiter
an die Wand gedrückt werden sollten. Der Angriff der Geldmächte richtete sich jetzt gegen den freien Handwerker und
standesbewußten kleinen Gewerbetreibenden und Arbeiter. Das Kapital siegte auf der ganzen Linie. Keine Beecher-
Stowe erhob sich, um in einem neuen Roman, wie in dem tantenhaft verlogenen "Onkel Toms Hütte", die
Aufmerksamkeit der Mitwelt auf das Elend der weißen Kontraktarbeiter in den Fabriken und Bergwerken zu lenken
oder um sie darüber aufzuklären, daß der freie, stolze amerikansiche Arbeiter im Begriff stand, vor die Hunde zu geben.

Bis dahin, also bis etwa 1870, war die Bevölkerung der Vereinigten Staaten annähernd vollständig germanischer
Abstammung gewesen. Der Bedarf der siebrig ins Kraut schießenden amerikansichen Industrie an billigen, willenlosen,
möglichst der englischen Sprache nicht mächtigen Arbeitskräften führte dann jedoch zu jener Überflutung Amerikas
mit slawischen, jüdischen, überall zusammengelesenen Menschenmassen, die sich als nur ganz oberflächlich
angleichungsfähig erwiesen, von niedrigsten Masseninstinkten geleitet wurden. Sie verwirrten das Bevölkerungsbild
Amerikas, das schon durch die Neger schwer belastet war, hoffnungslos. Hatte zuvor durchaus die Aussicht bestanden,
daß die Engländer, Deutschen, Schotten, Norweger und Franzosen einmal zu einem amerikanischen "Volk"
zusammenwachsen würden, so mußte man diese Hoffnung schon vor dem ersten Weltkrieg begraben. Das menschliche
Treibholz, das für die Zwecke des Kapitals aus aller Herren Länder millionenweise vor allem in amerikansichen Osten
zusammengekehrt wurde, verschlammte und verstopfte alle Ansätze einer echten Volkwerdung. Nicht etwa ein
"rassebesessener" Deutscher, sondern ein hochangesehener amerikansicher Gelehrter, Madison Grant, war es, der schon
1908 vom "Untergang der großen Rasse" sprach - und damit meinte er die Germanen in den Vereinigten Staaten.

Nun wandelte sich, was bislang Inbegriff des amerikanischen Lebens gewesen war: die wirtschaftliche Selbständigkeit
und Unabhängigkeit des einzelnen. Sie schwand schnell dahin; sie verflüchtigte sich leise und fast unbemerkt, aber mit
unheimlicher Geschwindigkeit. Während man innerhalb und außerhalb Amerikas noch immer die Fabel von dem
Marschallstab des wirtschaftlichen Erfolges, den jeder werdende Amerikaner im Tornister trüge, weiterzählte, wurde
aus einer Nation selbstverantwortlicher Handwerker, Kaufleute und Gewerbetreibender eine bloße Masse abhängiger
Lohn- und Gehaltsempfänger. Der genossen aber nicht die Vorteile und den Schutz, wie sie in alten Ländern mit
natürlichem Gemeingefühl selbstverständlich oder allmächlich erkämpft worden waren, denn die Einbildung der
völligen Freizügigkeit und der Abwesenheit obrigkeitlicher Reglements wurde eiferfüchtig aufrechterhalten, und die
betroffenen "Arbeitnehmer" werken nicht einmal, daß sie dabei die Zeche bezahlen mußten. Der Weltkrieg befestigte
die Macht des Amerika hinter den Kulissen allein regierenden Kapitals endgültig. Es sind nicht deutsche, sondern
Untersuchungen des amerikansichen Senats und angesehener amerikanischer Gelehrter und Publizisten gewesen, die
besagen, daß es die Morgangruppe war, die an erster Stelle für den Eintritt Amerikas in den ersten Weltkrieg
verantwortlich gewesen ist und daß es seither etwa sechzig bis hundert, der Öffentlichkeit nur selten sichtbare,
miteinander eng versippte und verfilzte Familien sind, welche die Kommandohöhen der amerikanischen Wirtschaft und
Politik beherrschen.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde schließlich der dritte und letzte große Stand des amerikanischen Volkes alten Stils
aus dem Sattel gehoben und langsam zu menschlichem Schrott zermahlen, wie vordem die Auristokratie des Düdens
und dann das mittlere und kleine selbständige Bürgertum: Die Farmer. Zunächst schien die Farmerei einen geradezu
unwahtscheinlichen Aufstieg zu nehmen, erreichten doch vor 1929 zuweilen die Weizenpreise eine Höhe, welche die
Gestehungskosten um mehr als das Anderthalbfache übertraf. Aber diese Übersteigerung trug den Keim des Verfalls
bereits in sich, beruchte sie doch auf der erbarmungslosen Ausplündering der Fruchtbarkeit des Bodens. Der
Zusammenbruch der Agrarpreise beschwor unbeschreibliches Elend für die Farmerbevölkerung herauf. Den Gewinn
heimste auch hier das Kapital ein, sei es, daß es die Preise an der Börse manipulierte und kräftige Spekulationsgewinne
einstrich, sei es, daß es die Farmen für billiges Geld in Massen erwarb. Der Stand der Kleinfarmer ist bereits von Haus
und Hof verjagt und zu besitzlosem, landsreichendem Proletariat herabgesunken; auch die mittelgroßen selbständigen
Farmbetriebe sind in dauerndem Rückgang. Dagegen wächst die Zahl abhängigen Pächter, besonders aber der Umfang
der kapitalisierten und mechanisierten Riesenfarmen, auf denen jede Beziehung des einzelnen zur Erde aufgehoben und
durch ein bloßes Lohnverhältnis abgelöst ist. Verhältnisse, die denen der Sowchosen und Kolchosen verdächtig äpheln.

Wenn man also europäische Begriffe auf amerikanische Verhältnisse übertragen will, so haben dort in wenigen
Jahrzehnten die anonymen wurzellosen Mächte des Kapitals nacheinander einen freien Adel (Südstaaten), ein
freies, selbständiges Bürgertum und einen freien Bauernstand zerrieben und vernichtet, und damit die
menschliche Freiheit selbst. In anderem Stile ging hier dasselbe vor sich, was auch im Bolschewismus mit ebenso
eiskalter Menshenverachtung durchgespielt wurde.

"Wir haben die Arbeitslosen nicht daran gehindert, ebenfalls Millionäre zu werden", sagen sie. "Sind wir dafür
verantwortlich, daß sie es nicht geschafft haben?" So sprachen sie, dachten sie, reagierten so völlig anders als wir
Europäer, als wären es Wesen von einem anderen, fremden, kalten Stern.

Ich habe persönlich gesehen, wie in Los Angeles die Polizei Sreikende, in Detroit Hungernde mit Knüppeln und
Pistolen auseinanderjagte, daß der Platz übersät war mit blutenden, bewußtlosen Menschen, die mit sonderbar
verrenken Gliedern stöhend oder schon unheimlich still das Pflaster decken. Ich habe bei einstmals wohlhabenden
Farmern in verwechten, verstandeten Farmhäusern gesessen, die mit einem Almosen von fünf Dollar in Monat eine
vielköpfige familie ernähren sollten; ihre Kinder gingen in Fetzen und sie selbst und ihre Frauen barfuß mitten im
WInter, und der ist auch in Oklahoma kalt genug.

Ach, ich habe gute Freunde, fleißige, tüchtige Farmer, in den zehn Jahren von 1927 bis 1936 zu Erpressern und
Bertrügern werden, inre öhne zu Dieben und Landstreichern, ihre Töchter zu Huren herabsinken sehen. Vermögen wir
unserem alten, verlästerten und doch so liebenswerten Europa überhaupt zu begreifen, wie die repräsentativste
Zeitschrift eines reichen, großen Landes über ihre Arbeitslosen die folgensen furchtbaren, in ihren gräßlichen
Nüchternheit geradezu gespenstischen Sätze schreiben konnte:

"Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten hat gezeigt, daß sie vorzügliche Profite zu erzielen imstande ist, ohne
diese Zehn Millionen (Arbeitslosen) zu beschäftigen. Die Tatsache besteht, daß sie überflüssig sind. Die Tatsache
besteht, daß wirtschaftlich kein Grund zu nennen ist, warum sie überhaupt am Leben sind!"

Auch in Europa ist einmal von dem großen Hasser Clemenceau das entsetzliche Wort von den "zwanzig Millionen
Deutschen zuviel" gesprochen worden. Aber das war der Haß eines ganzen Lebens, der sich in diesem Ausspruch
zusammenballte, und er wurde nach einem blutigen Kriege getan, der über vier Jahre gedauert und Millionen Tote
gekostet hatte. In Amerika aber wurden jene Sätze in einer vornehmen, sehr gepflegten Zeitschrift mitten im Frieden
von den eigenen Volksgenossen gesagt. Zehn Millionen zuviel, das bedeutet mit den Angehörigen und Familien
fast ein Drittel des amerikanischen Volkes. "Wir brauchen dieses Drittel nicht", sagt der kluge, belesene,
wohlerzogene Autor Aufsatzes; "wir verdienen unser Geld auch so!" So steht es zu lesen im Februarheft Jahrgang 1940
Zeitschrift "Fortune", New York, auf Seite 94!

Und diese Leute, geführt von einer Handvoll Größenwahnsinniger in Washington und New York, die von Europa
keinen Schimmer haben und sich nicht einmal um die wahren Zustände in ihrem eigenen Lande bekümmern, die reden
und schreiben nun davon, daß das "amerikanische Jahrhundert" anbräche und die Welt mit den Segnungen der
amerikanischen Kultur, als da sind; amerikanischer Jazz, Hollywoodfilme, amerikansiche Maschinen und
Patentprodukte, amerikansiche Redensarten (Slang), beglückt werden müßte.

Es ist hohe Zeit, daß wir in Europa uns endlich darüber klarwerden, daß jene romantische Vorstellung von Amerika, die
uns so lieb gewordene, nur noch ein Hirnspinst ist, hinter dem sich eine teils bedauernswerte, teils scheußliche und
abschreckende Wahrheit verbirgt. Und jeder, der Amerika kennt und die Gefahr sieht, die für alle Völker alter Kultur
hereinbräche, wenn das "amerikansiche Jahrhundert" Wirklichkeit würde, sollte sich bemühen, Amerika so zu
schildern, wie es wirklich ist. Er sollte hinter seine Kulissen leuchten und nicht immer nur von den imposanten und
eindrucksvollen Vorderfronten berichten, sondern auch von seinen schäbigen Hinterfronten.

"Schon heute betragen die Staatsschulden 50 Milliarden Dollar. Bei den ungeheuren Kosten der heutigen
Kreigsführung würden sie am Schluß eines Krieges auf 100 bis 150 Milliarden heraufschnellen. Siegreich oder
geschalgen, am Ende eines solchen Krieges würden wir mit großen wirtschaftlichen Verschiebungen zu rechnen haben:
den Reichen stände eine Vermögensabgabe bevor, den Mittelklassen Verarmung und den Massen Verluft all ihrer
sozialen Errungenschaften. Mit anderen Worten: völliger Zusammenbruch und Diktatur.

Der ehemalige Vorsitzende des American First Commitee, general Robert C. WOOD (San Francisco Examiner vom
12.1.1941)

"Freiheit von Furcht und Not"


(Atlantic-Charta)
An bessere Zukunftsaussichten glaubten 1940 noch 60, Ende 1941 nur noch 37 Prozent des amerikanischen Volkes.
1940 dachten 15, 1941 über 30 Prozent der Eltern, daß ihre Kinder es weniger gut haben würden als sie. Nur 19 Prozent
gegenüber 10 Prozent vor zwei Jahren erwarteten wenigstens die gleichen Chancen für ihre Kinder, wie sie ihnen
geboten waren.

Aus dem Ergebnis einer Umfrage, die die große New-Yorker Zeitschift "Fortune" im Dezember 1941, noch vor dem
Kriege, veröffentlichte

Folgen des New-Yorker Lebensstandards


"Es was ein trauriges Schauspiel. Wir sahen junge Leute von 25 Jahren, die wie Vierzigjährige aussahen, und andere
mit so unentwickelter Gestalt, daß sie kaum dem Kindesalter entwachsen zu sein schienen. Die Blüte der
amerikanischen Jugend!... Etwa 40 Prozent der Untersuchten mußten zurückgewiesen werden, und weiter 30 Prozent
waren wegen körperlicher Mängel nur begrenzt tauglich. Es besteht kaum ein Zweifel daran, daß die Slums
(Elendsquartiere, D. S.), daß Jahrzehnte Depression, die nachteiligen Folgen zu langer zwangsmäßiger Arbeitslosigkeit,
schlechte Ernährung, ungenügende medizinische und sonstige gesundheitsmäßige Vorsorge oder auch die
Unmöglichkeit, sich solcher Dienste aus eigenen Mitteln zu bedienen, ihren Anteil daran haben."
Die New-Yorker Zeitung "PM" am 28.9.1941 über die Musterungsuntersuchungen im Lower Manhattan-Hospital.
Diese Zahlen aus dem kranken New York dürfen jedoch nicht für das übrige eigentliche Amerika verallgemeinert
werden

Deutsche Bauern in Amerika


Ein beträchtlicher Teil der nach den USA ausgewanderten tatenfrohen und freiheitliebenden Deutschen, Dänen,
Schweden, Norweger, Niederländer oder Flamen haben ihrer neuen Heimat mit allen ihnen zur Verfügung stehenden
Kenntnissen und Erfahrungen gedient, ja, wirklich hervorragende Leistungen dort erst ermöglicht.

Es darf aber niemals übersehen werden, daß es in den germanischen Ländern Europas eine Zeit gab, da gerade die
weniger wertvollen Elemente, die "schwarzen Schafe", nach den USA abgeschoben wurden.

Sie wanderten aus oder wurden fortgeschickt, weil sie die heimatliche Ordnung störten. Drüben in Amerika suchten sie
nichts so schnell zu vergessen wie die letzten Reste ihrer Herkunft und bekämpften nichts schärfer als ihre alte Heimat.
Durch Mischehen haben dann die meisten von ihnen ihre mangelhaften Charakteranlagen in ihren Kindern noch
verstärkt und verewigt.

Anderseits sollten wir uns in Europa aber auch gerade derer erinnern, die mit ihren Leistungen drüben vorbildlich
gewickt haben; Leistungen, die heute in ihren AUswirkungen leider gegen uns angewandt werden; Leistungen
schöferischer Pioniernaturen, denen es in der Stickluft europäischen Spießbürgertums zu eng wurde.

Im folgenden wird von den Auswirkungen der deutschen Arbeit in den Vereinigten Staaten gesprochen. Es ist
überflüssig, besonders hervorzuheben, wie zu deren AUfbau gerade auch Schweden, Norweger und Dänen, Schweizer,
Niederländer und Flamen beigetragen haben.

Wen im folgenden von deutscher Leistung die Rede ist, dann soll daran gedacht werden, daß auch die übrigen
Germanen Ähnliches vollbracht haben. Über die deutschen Bauern in den Staaten sagt der amerikansiche
Geschichtschreiber Albeert B. Faust: "Gründlichkeit und Ausdauer in der Arbeit waren charakteristisch für den
deutschen Landwirt. Baumstümpfe und Steine entfernte er aufs forgfältigste, und jeden Morgen Landes nutzte er bis zu
den Grenzen seiner Ertragfähigkeit aus. Dabei hielt er auf Wechselwirtschaft in der Bestellung, die das Land nicht
aussaugt, sondern mit dem Zukunft und mit dauerndem Besitz rechnet. Der Deutsche war ausnahmslos sparsam. Selbst
mit Holz, obschon es ihm so reichlich zuzuwachsen schien, ging es forgfältig um. Seine Lebensweise war mäßig, seine
Kost einfach, seine Hausgeräte schicht,a ber dauerhaft. Es war äußesr sorgsam mit seinem Vieh und seinen Pferden, er
fütterte sie gut. Auf seinem ganzen Gehöft hielt er alles in größter Ordnung. Die deutsche Scheune war ein stattlicheres
Gebäude als das Wohnhaus. Der deutsche Landmann verrichtete die meiste Arbeit selbst, unter Mithilfe von Frau und
Kindern. Kinder gehörten mit zum Glück. Es war den Deutschen Ehrensache, ihren Besitz von Geschlecht zu
Geschlecht in der Familie zu bewahren. Auf Grund all dieser Eigenschaften hat sich der Deutsche als der erfolgreichste
Landmann der Vereinigten Staaten bewährt."

Aus dem Heer der namenlosen deutschen Kolonisten und Farmer wuchsen auf allen Gebieten der landwirtschaft
Männer heraus, deren Leistung weit über ihre eigene Farm hinausreichte. Deutsche führten die Erdbeerzucht in großem
Stile ein. Deutsche legten die entschedenden Grundlagen für Rebenzucht und Weinbau. Wendelin Grimm entwickelte
aus dem Büdel Kleesamen, das es 1857 aus seiner badischen Heimat mit übers Meer genommen hatte, eine
Luzernenart, die von größter Bedeutung für die amerikanischeLandwirtschaft wurde und der man in dankbarer
Erinnerung an den Züchter den Namen Grimm-Alfalfa gab. Der Nestor der Ackerbaunwissenschaft in Amerika war der
Sohn eines Pfälzers. Da Forstwesen lag am Anfang ganz in deutschen Händen. Die erste Forstwissenschaftliche Schule
wurde einem Deutschen unterstellt. lange Zeit war die Baumschule eines Schwaben die berühmsteste in Amerika. Die
Gemüsegärtnerei im weiten Umkreis der großen Städte geht zum größten Teil auf deutschstämmige Menschen zurück.
Johann August Sutter pflanzte 1848 in Kalifornien die ersten Weingärten. Er hatte 1844 Sutterstadt, das spätere
Sacramento, den heutigen Sitz der kalifornischen Staatsregierung, gegründet. Schon 1840 hatte er 20 000 Stück Vieh
besessen, und bei der Einverleibung Kaliforniens im Jahre 1846 war er der reichste und mächtigste Mann des landes.
general Sherman schrieb, daß ihm Amerika Kalifornien mit all seinem Reichtum verdanke.

"So wie die Freiwilligen aus den nordischen Ländern mit unserem Soldaten tapfer um die Freiheit kämpfen und durch
das gemeinsame Opfer schicksalhaft verbunden sind, so leisten auch die Jüngeren in unzertrennbarer Kameradschaft
ihren gemeinsamen Dienst am Boden.
Sorgen wir bereits in der Jugend dafür, daß wertvollstes Blut nicht in ferne Länder abwandert, sondern auf unserem
eigenen Erdteil zur fruchtbaren und schöpferischen Auswirkung gelangt."

Reichsjugendführer Arthur AXMANN in seiner Neujahrsansprache an die Deutsche Jugend 1. Januar 1943

Die Ersten
Deutsche Werkmänner und Ingenieure
Die Rückschau in die deutsche vergangenheit der Vereinigten Staaten läßt uns neben dieser Bauernarbeit ein gerüttelt
Maß von Gewerbefleiß, von Handwerks- und Werkmannsleistung sehen, von Erfindergabe und Unternehmermut. 1703
errichtete Thomas Rütter die erste Eisenhütte, im selben Jahr baute Neering die erste Kirchenorgel, 1738 gründete der
Deutsche Caspar Wister die erste Glasfabrik, 1775 baute John Behrent das erste Klavier, und Georg Geminder baute
bald danach die ersten Geigen. Schon 1735 hatte Christoph Sauer die ersten eisernen Öfen gebaut, und Rittenhaus hatte
die erste Papiermühle errichtet. Johann Huber hatte 1715 den Hochofenbau begründet, und der Baron von Stiegel legte
mit Hilfe deutscher Schmiede den Grund zur Sxhwerindustrie in Pennsylvanien. 1743 hatte Christoph Sauer die erste
Bibel in Amerika gedruckt, und zwar in deutscher Sprache. Erst 40 Jahre später erschien die erste auf amerikansichem
Boden gedruckte Bibel in englischer Sprache. Johann Jakob Astor aus Waldorf in Baden, der 1783 nach New York
gekommen war, hatte durch kühne Tätigkeit große Gebiete Nordamerikas wirtschaftlich erschlossen. Er war bei seinem
Tode im jahre 1848 der reichste Mann Amerikas. Er stiftete für die von ihm gegründete Astor-Bibliotheck in New York
große Summen.

Als dann in späterer Zeit Gewerbe und Industrie sich in unbeschreiblichem Tempo entwickelten, finden wir in
Werkstätten und in Fabriken, an Zeichentischen und Laboratorien, in Banken und in Handelshäusern unzählige
Deutsche in führenden Stellungen. Es ist unmöglich, auch nur die allerwichtigsten Namen von Erfindern,
Konstrukteuren und Chemikern aufzuzählen. Da waren die Brückenbauer und Organisatoren des Eisenbahnverkehrs
Bergbauingenieure und Stahlchemiker. Da war Röbling, der Schöpfer der gewaltigen Drahtsseilbrücken, Ottmar
Mergenthaler, der Erfinder der Setzmaschine, Heinrich Hilgard, einer der größten Industriellen Amerikas, der Gründer
der Edison General Electric Light Company, der Erbauer der Nordpazifikbahn; da waren Klaus Spreckels und
Havemeyer, die Zuckerkönige; ferner Henry Miller, der Besitzer der größten Kinderherden, Friedrich Weyerhäuser, der
Bauholzkönig. Der Rheinländer Ch. Schieren schuf eine Weltfirma für Treibriemen ohne Nieten. Sein Werk hatte in
den Vereigten staaten fünf, in Europa drei Filialen. H. Trick beherrschte die Koksindustire, Wanemaker schuf die
größten Kaufhäuser. Die Buschbrauerei in St. Louis war die größte des Landes. Das erste Elektrizitätswerk an den
Niagarafällen war von Johann Jakob Schöllkopf und von Robert Mayer errichtet worden. Sadtler, seinerzeit der
bedeutendste Fachmann Amerikas für industrielle Chemie, ear Pennsylvaniendeutscher. Von dem Einwanderersohn
Leyner wurde gesagt, daß er mehr als irgendeiner sonst die Kunst vervollkommnen half, Gestein zu entfernen und die
Mineralien des Landes bloßzulegen. Durch ein Verfahren, das der Schwabe Frasch erfunden hatte, Schwefel aus Rohöl
zu gewinnen, stieg der Wert des Rohöls von 14 Cent auf einen Dollar je Faß. Vor Fraschs Erfindung mußte Amerika die
Hälfte seines Schwefelbedarfs einführen. Heute führt es Schwefel aus. Über Andreas Kloman, einen deutschen
Einwanderersohn, den viele für den eigentlichen Geist der Carnagie-Stahl-Company ansahen, rief Carnagie aus:
"Wieviel dieser Deutsche erfand!" Die Brüder ANdreas und Anton Kloman aus Trier hatten in Pittsburg eine Fabrik für
Eisenbahnachsen gebaut. Aus ihr war die Iron City Forge Company hervorgegangen. Als die beiden Brüder sich
entzweit hatten, übernahm Andrew Carnagie die Leitung. Von einem anderen Deutschen, der noch in Deutschland
geboren war, von Dr. Fricke, dem ersten bedeutenden amerikanischen Stahlchemiker, schreibt Carnagie, daß dieser
nachgewiesen habe, daß Minen, die einen guten Ruf hatten, gering waren und daß in anderen, die einen geringen Ruf
hatten, hochwertige Erzerträge zu finden waren.

Doch genug der Namen. Es kann ohnehin nur eine kleine Auslese sein. Hinter all diesen Namen steht das Heer der
Namenlosen, der Arbeiter, der Techniker und Ingenieure, stehen die Werkmeister aus dem Vogtlande, die noch nach
dem Weltkrieg die großen Strumpffabriken organisierten und leiteten, stehen die Instrumentenmacheer aus
Markneukirchen und die Achatschleifer aus Idar-Oberstein und tausend andere!

Diese großen Leistungen entspingen bestem Blut. Wie die Deutschen haben auch Nordländer und Schweizer, Flamen
und Niederländer den "Staaten" viel von ihrer schöperischen Kraft, ihrem Fleiß, ihrem Unternehmungsgeist abgegeben.
Davon zehren die USA heute. Sie setzen die auf diese Weise gewonnenen Kräfte und Männer heute gegen Europa ein.
Dieser ewige Aderlaß Europas durch Übersee aber wird endgültig aufhören. Das weite Feld, das die Menschen unseres
Blutes drüben suchten, tut sich heute im alten Europa für alle auf, denen die Grenzen ihrer engeren Heimat zu drückend
werden. Die Ziele des ewigen Wander- und Freiheitsdranges der Germanen liegen, wie einst auch, nur auf unserem
Kontinent. Versiegt aber europäisch-germanische Blutstrom nach Amerika, so verringern sich von selbst die
schöpferischen Elemente dort drüben. Amerika wird sie aus sich heraus niemals in gleichem Maße ergänzen können.

"In den USA macht man sich auch in diesem Kriege, genau so wie im ersten Weltkrieg, des Patentdiebstahls schuldig,
wie Präsident Roosevelt offiziell zugegeben hat. Zur Zeit nütze die nordamerikanische Kriegsindustrie, so sagte
Roosevelt, mehr als 50 Patente von Angehörigen der Achsenmächte aus."

Nachrichtendienst vom 10.12.1942

Amerikas braune "Rasse"


Eine gesetzliche Möglichkeit, die auf außerehelichen Verkehr zurückgebende Rassenmischung zwischen dem weißen
Kulturvolk und den Negroiden zu unterbinden, besteht nicht. Es gibt auch keine Handhabe, um das Unwachsen der
Mulattenbevölkerung durch eheliche und außereheliche Verbindungen miteinander und mit anderen farbiken Rassen
abzustoppen. Auch die Eheverbotsgesetze einer Reihe von Staaten geben keinen ausreichenden Schutz gegen die
Rassenkreuzung.

Wenn man von der Universität in den Loop will, das Stadtzentrum von Chikago, muß man durch das Negerviertel. Von
der 61. Straße beginnen sich die Wagen dr Hochbahn mit Farbigen zu füllen, bis zu einem Viertel, bis zur Hälfte,
mitunter noch mehr.

Man kennt im Norden keine getrennten Wagen für Weiße und Farbige, und so ergibt die Hochbahnfahrt eine gute
Gelegenheit, das bunte Rassengemisch zu studieren, das unter der sehr allgemeinen und oberflächlichen Bezeichnung
"Neger" zusammengefaßt wird. "Neger" nennt man in den Vereinigten Staaten, in deren Adern farbiges Blut fließt,
wenn man den von den Schwarzen als Beleidigung empfundenen Ausdruck "Nigger" vermeiden will.

Unter diesen "Negern" findet man jede Farbenschattierung vom tiefsten Schwarz bis zum lichtesten Weiß, von einem
Weiß, das die Hautfarbe jedes Südeuropäers in den Schatten stellt. Aber was mich immer wieder noch stärker als diese
reiche Farbenskala beeindruckt, ist das bunte Gewisch aller afrikanischen Rassen, das man in den Vereinigten Staaten
antrifft. Ich begegne gleichsam lauter Bekennten von meiner Afrikadurchquerung, Hottentotten, wie Angehörigen der
Bantustämme, Typen vom Kongo wie vom Sudan, Gallas wie Fulbes.

Die Sklavenhändler verfrachteten nicht nur westafrikansiche Schwarze nach der Neuen Welt, sondern in den
Sklavenfaktoreien der Guineaküste wurden Angehörige aller afrikanischen Stämme und Rassen eingeliefert. Der Bedarf
an schwarzen Arbeitern war in Amerika ja zeitweise so groß, und die Preise, die für Sklaven gezahlt wurden, so hoch,
daß sich der Handel mit dem schwarzen Elfenbein über den ganzen Kontinent ausbreitete. Dieses bunte Rassengemisch
aus allen Teilen des afrikanischen Kontinents vom Kap bis Kairo, vom Niger bis an den Nil, ist in der Neuen Welt
bedenkenlos durcheinandergekneter worden, Stämme und Rassen, die sich in Afrika nie vermischt oder auch nur
berührt hätten. Diese bunte Mischung ist reichlich mit dem verschiedensten europäischen Blut durchsetzt worden, mit
germanischem, französischem wie spanischem. Dazu kam noch ein Schutz Indianer- und sogar noch ein wenig
Chinesenblut. Das Ganze stellt das dar, was man den amerikansichen Neger nennt und was man sich im allgemeinen
(irrtümlicherweise) als einen Schwarzen mit Krauskopf und wulstigen Lippen Vorstellt.

Diesen ebenholzschwarzen Krauskopf mit den roten Wulstlippen gibt es zwar noch. Bald aber wird man ihn nur noch in
den Negerrevuen sehen, in denen man dem natürlichen Schwarz bereits mit Ruß nachhilft. Denn die Vermischung geht
weiter, während die Zufuhr afrikanischen Blutes seit dem Sezessionskriege (1861-65) aufgehört hat. Weiße Männer
pflegen sich zwar nicht mehr in dem Maße mit farbigen Frauen zu vemischen, wie es zur Sklavenzeit üblich war, aber
da die "Schwarzen" sich untereinander bunt vermengen, wird der Hundersatz der reinblütigen Neger immer geringer,
und wenigstens Tropfen weißen Blutes werden schließlich in den Adern aller amerikanischen Farbigen fließen.

Was entsteht, ist etwas völlig Neues. Wenn man von Amerika als dem großen Völkerschmelztiegel spricht, so denkt
man gewöhnlich nur an die Angehörigen der europäischen Nationen, die hier zu einer neuen "Rasse"
zusammengeschmolzen werden oder es vielmehr werden sollen; denn der Prozeß funktioniert ja nicht ganz so, wie man
es sich gedacht hat. Der berühmte Schmelztiegel fabriziert wohl amerikanische Bürger, nicht aber amrikansiche
Menschen.
Während man so auf der einen Seite viel Wesens von einem amrikanischen Volke macht, das es noch gar nicht gibt,
von vereinzelten Ansätzen abgesehen, ist auf der andern Seite bereits wirklich etwas Neues entstanden, eben die
"Rasse" der braunen Amerikaner. Von der aber spricht man nicht. Man spricht lediglich vom "Neger" oder von den
"Farbigen", und man wird solange von ihnen sprechen, bis es diesen "Neger", so wie er im Vorstellungsbild des
Durchschnittsmenschen lebt - als Schuhputzer, Schlafwagenschaffner und Farmarbeiter -, gar nicht mehr gibt, und bis
auf dem Boden Amerikas neben und in der weißen Rasse ein braunes Gemisch herangewachsen ist, das sich als
gleichberechtigkeit fühlt, als ebensogut amerikanisch, und das sehr energisch seine Lebensrechte und seinen Anteil an
dem reichen Kontinente fordern wird.

In der Amerikanern von heute, einerlei welcher Hautfarbe, lebt indianisches wie europäisches und afrikanisches Erbgut,
das durch Blut und Boden auf sie gekommen ist. Trotz aller Rassentrennung wirkt das afrikanische Blut auch heute
noch im weißen Volkskörper weiter. Das afrikanische Erbe hat sich am stärksten in Musik und Tanz ausgewirkt, wie
auch in manchen Charaktereigenschaften selbst der weißen Amerikaner. Die Biologen haben da noch ein weites Feld
von sich. Keine Farbenschranke kann verhindern, daß Mischlinge, die nur noch ein Sechzehntel oder
Zweiunddreißigstel oder noch weniger Negerblut in den Adern haben, auf die weiße Seite hinüberwechseln. Tatsächlich
wechseln Jahr für Jahr Tausende von echten Mischlingen, denen man ihre Abstammung nicht mehr anmerkt, ins weiße
Lager hinüber, viel führen ein berufliches Leben mit Weißen, ein privates unteer Schwarzen. Viele sind ganz auf die
andere Seite hinübrgegangen, und heute gibt es rein weiße Männer und Frauen, die keine Ahnung davon haben, daß in
den Adern ihres Lebensgefährten Tropfen des fremden Blutes fließen.

Der kommende Krieg der Neger


"Wir Neger machen diesen Krieg nur mit, um für uns selber die Freiheit in Amerika zu erkämpfen. Unser eigener
privater und wichtiger Krieg, nämlich die Freiheit in Amerika zu erlangen, kommt später. Daß dieser innere
amerikanische Rassenkrieg fortgesetzt und gewonnen werden muß, ist der wirkliche Grund, weshalb wir Neger uns am
Krieg des weißen Rasse beteiligen, obwohl er uns eigentlich nichts angeht. Würden wir nicht an unseren eigenen Sieg
innerhalb Amerikas glauben, so würden wir uns den heutigen Rekrutierungszwang nicht gefallen lassen." Der dies
sagte, war nicht irgendein Neger, sondern der für die Rekrutierung der Neger verantwortliche Propagandist.

Aus der Abendausgabe der BBZ vom 15.1.43

Der rassische Verfall in den Vereingten Staaten


Madison Grant sagt in seinem Buch "Die Eroberung eines Kontinents":
Schon ist es so weit gekommen, daß offen gefordert wird, jede Betonung von Rassenüberlegenheit oder sogar die
Erörterung von Rassenunterschieden in Amerika solle im Interesse der Verbreitung des christlichen Glaubens
unterbleiben. Auf die Dauer werden aber solche antinationalen Anschauungen für die protestantischen Kirchen selbst
von großem Schaden sein. Wenn auch viele einzelne Geistliche es gut meinen und freundliche Herren sind, so ist die
Erziebung in weltpolitischen Fragen doch oft mangelhaft, und ihr Rat ist in Dingen, von denen sie nichts verstehen, oft
recht gefährlich. Das sentimentale Wohlwollen anderen Rassen der Erde gegenüber bekundet sich heute auf der ganzen
Welt, ganz besonders aber bei den Angelsachsen. Es hat durch Präsident Wilsons Betonung des
Selbstbestimmungsrechts der Völker eine große Förderung erhalten...

Eines der tragischen Ergebnisse des Weltkrieges war, daß die politische Macht in unserem Lande dem nordischen
Rassenteil entrissen und weiter dem Vorwand demokratischer Einrichtungen an ostische Slawen abgetreten worden ist.

Aber in der öffentlichen Meinung Amerikas über die Zulassung von Einwanderern hat sich in jüngster Zeit eine
tiefgehende Änderung vollzogen. Zu Ende des neunzehnten Jahrhunderts herrschte eine weichliche Humanitätsduselei,
und Einwanderer aller Art wurden in dem "Zufluchtshafen der Unterdrückten" gern aufgekommen, ohne Rücksicht
darauf, ob sie unseren Rassenaufbau zu zerstören drohten.

Der Begriff des "Schmelztiegels" galt damals für den gedankenlosen Teil unserer Bevölkerung als ein wesentlicher
Bestandteil unseres nationalen Glaubensbekenntnisses.
Diese allgemeine Einstellung wurde von den Schiffahrtsgesellschaften ausgenutzt und gefördert, die ein Verlangen nach
Menschenfracht verspürten. Die führenden Industriellen und Eisenbahn-Erbauer waren gleichmaßen gegen eine
Behinderung der freien Zulassung billiger Arbeitskräfte...

Um den Einfluß dieser Ausländer einzuschränken und ihre verhängnisvolle Beherrschung durch die Politiker zu
verhüten, wäre es auch richtig, wenn die Einbürgerung von Ausländern auf mindestens eine Generation hinaus
aufgehoben würde. Unser Staatsbürgertum hat wenig gewonnen dadurch, daß man den Ausländern das Bürgerrecht in
so leichtfertiger Weise aufgedrängt hat; nichts ist politisch verfehlter als die Amerikanisierungsbestrebungen gewisser
wohlmeinender Kreise.

Man kann einen Menschen nicht zu einem Amerikaner machen, indem man ihm das Wahlrecht verleiht.

Ein Beispiel
Die Verzeichnisse der Dienstpflichtigen der großen Städte während des Weltkrieges enthielten eine erstaunliche
Sammlung fremder Namen. Diese Namensverzeichnisse sind ein dramatisches Dokument der wesentlichen
Veränderung, die sich in dem ursprünglich angelsächsischen Aufbau der Bevölkerung vollzogen hat. Ein gutes Beispiel
ist in einem Kriegsplakat enthalten, das ein übereifriger Beamter ausländischer Abstammung im Schatzamt als einen
Aufruf für Kriegsleihen verfaßt hat. Darauf deutet ein blondes Mädchen von rein nordischen Typus voll Stolz auf ein
Namensverzeichnis, wozu sie bemerkt "Lauter Amerikaner", darunter standen die Namen:

Dubois / Smith / O'Brien / Ceika / Haucke / Pappandikopulous / Andrasse / Vilotto / Levy / Turovich / Kowalski /
Chrizcanevicz / Knutson / Gonzales

Offenbar versteckt sich der einzige Amerikaner, wenn er überhaupt vorhanden ist, unter dem Namen Smith, und
vielleicht soll sogar der Eindruck hervorgerufen werden, daß die hübsche Dame selbst aus solchem Rassengemisch
hervorgegangen sei. Ähnliche ausländische Namen beginnen unter den Studenten unserer Universitäten zu überwiegen,
ebenso unter den Sportsleuten oder im politischen Leben der Gemeinden. Nach dem Ausspruch des verstorbenen
Präsidenten Theodore Roosevelt stahen wir im Begriff, eine vielsprachige Fremdenpension zu werden.

(Madison Grant, "Die Eroberung eines Kontinents", S. 202/3)

Der Schmelztiegel
Aus dem Geiste der Weite hätte trotz aller Masseneinwanderung dennoch ein einheitliches amerikanisches Volk
entstehen können; denn da neben den Briten zunächst, wenn auch in wachsendem Maße, nur Iren, Deutsche und
Skandinavier einwanderten, blieb der Grundstock der Bevölkerung noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zu 90
vom Hundert germanisch. Erst dann traten jene Ereignisse ein, die die völkische Zusammensetzung der Vereinigten
Staaten von Grund aus änderten und in der Folge eine Reihe kaum zu lösender Rassefragen schufen.

Entscheidend und die übrigen Geschehnisse erst auslösend war die zweite amerikanische Revolution, die man im
Norden der Union den Bürgerkrieg, im Süden den Krieg zwischen den Staaten nennt. Hatte sich die erste Revolution
gegen die Vorherrschaft Großbritanniens gewandt, so war die Zweite der Aufstand des Nordens und Westens gegen die
politische und vor allem wirtschaftliche Vormacht des Südens der USA (1861-65). Um sie zu brechen, hoben die
siegreichen Nordstaaten die Sklaverei auf. Die Aufhebung der Sklaverei aber war es, die Amerika erst aus einem rein
weißen, ja einem vorwiegend nordischen Lande zu dem mit Millionen von Farbigen durchsetzten Völkergemisch von
heute machte.

Bis dahin hatten die Schwarzen nicht gezählt, sie waren keine Menschen, sondern Ware gewesen. Bis dahin hatte nur
ein weißer Europäer das Bürgerrecht erwerben können. Nun könnten es auch schwarze Afrikaner. Entscheidender war
jedoch, daß als Folge des vieljährigen verlustreichen Kampfes um die Befreiung der Schwarzen in den Nordstaaten
sentimentale Humanitätsgedanken aufgekommen waren, die alle natürlichen Rassegefühle für eine Zeitlang
unterdrückten. Der Hundertsatz der Fremdgeborenen in den Vereinigten Staaten stieg von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, und
zwar immer mehr in der Richtung immer schwerer zu assimilierender Rassen. Vom Unabhängigkeitskrieg bis 1820 war
schätzungsweise im ganzen höchstens eine Viertelmillion Menschen eingewandert. Im Jahre 1842 waren es bereits 100
000, im Jahre 1885 stieg die Einwandererziffer auf 790 000, um nach 1900 die Millionengrenze zu überschreiten. Vom
nationalamerikanischen Standpunkt aus war es noch gefährlicher, daß die Einwanderer dem ursprünglich
angelsächsischen Stock immer fremder wurden. Auf die Iren, die wenigstens die gleiche Sprache sprachen, folgten
Seutsche und Nordländer, die sich noch leicht assimilierten. Aber dann begannen Süd- und Osteuropäer einzuströmen,
Russen, Ruthenen und Griechen, Polen und Tschechen, ja selbst Oriantalen, wie Armenier und Perser. In dem Jahrzehnt
von 1871 bis 1880 waren noch 19 vom Hundert Einwanderer Briten gewesen, 32 vom Hundert Deutsch und nur 8 vom
Hundert romanisch und slawisch. In den 20 Jahren von 1900 bis 1920 schnellte der Hundertsatz der süd- und
osteuropäischen Einwanderung auf 77!

Die Lage wurde noch dadurch verwickelt, daß die Hauptmasse der Einwanderer in den Nordstaaten hängen blieb und so
manche Gegenden völlig überfremdete. Die ursprünglich rein britisch-protestantischen Neuenglandstaaten sind heute
nur noch zu einem Drittel anglo-amerikanisch. In New York wohnen über 2,5 Millionen Juden und eine Million Polen.
Im ganzen gibt es in den Vereinigten Staaten neben den 12 Millionen Negern, 2 Millionen Mexikanern, 180 000
Ostasiaten und 25 000 Philippinern 18 Millionen Fremde, die esrt nach 1900 eingewandert sind. Selbst wenn man als
hundertprozentige Amerikaner alle die rechnet, die von amerikanischen Eltern in Amerika geboren wurden - einerlei ob
die Eltern nun aus England, Deutschland, Skandinavien oder aus sonst woher stammen -, so kommt man immer erst auf
55 vom hundert.

Bis zum Weltkrieg machte sich die angloamerikanische, die alte britisch-protestantische Führerschicht kaum Gedanken
wegen dieser Überfremdung. Man war seiner Herrschaft sicher, und im übrigen vertraute man der magischen Wirkung
des Schmelztiegels. In ihn brauchte man die ver schiedenartigsten Rassen nur hineinzuwerfen, er verwandelte sie in
Kürze in hundertprozentige Amerikaner. Heute zweifelt man an der Wirkung des "Schmelztiegels" selbst Europäern
gegenüber, soweit sie nicht germanischen Ursprungs sind. Oder klarer ausgedrückt: der Schmelztiegel erfüllt nicht die
Wünsche des germanischen Amerikaners, wohl aber die des Juden.

Die Fremdgeborenen in den USA im Jahre 1940


Deutsche .............................1 979 728
Italiener ...............................1 790 429
Polen, meist Juden ..............1 268 583
Russen, meist Juden ............1 153 628
Skandinavier .......................1 122 576
Iren .........................................923 642
Engländer ...............................808 672
Tschecho-Slowaken ...............491 638
Schotten .................................354 323
Ungarn ...................................274 450
Kroaten und Slowenen ...........211 416
Litauer ....................................193 606
Griechen .................................174 528
Finnen ....................................142 478
Holländer und Flamen ...........133 133
Sonstige Fremdgeborenen
etwa .....................................2 579 000

Zus. rd. ..............................13 600 000

Der Schmelztiegel in der Praxis


Im Einwanderungsjahr 1913-14 wurden in den Vereinigten Staaten zugelassen:
Italiener (Süd-) .......................264 348
Polen ......................................185 207
Juden ......................................105 826
Deutsche ................................101 764
Engländer ...............................100 062
Russen ......................................58 380
Italiener (Nord-) .......................54 171
Skandinavier ............................51 650
Iren ...........................................48 103
Kroaten und Slowenen .............44 754
Griechen ...................................40 933
Ruthenen ..................................39 405
Ungarn .....................................33 561
Schotten ...................................31 434
Slowaken .................................29 094
Franzosen .................................26 509
Litauer ......................................25 529
Holländer und Flamen .............18 746
Mexikaner ................................15 495
Spanier .....................................15 017
Finnen ......................................14 920
Rumänen ..................................14 780
Portugiesen ..............................14 631
Böhmen und Mähren ...............11 852
Japaner .....................................11 672
Bulgaren, Serben,
Montenegriner .........................10 083
Syrer ........................................10 019
Afrikaner (schwarz) ...................9 734
Armenier ....................................9 554
Kubaner .....................................6 121
Dalmatiner, Bosnier,
Herzegowiner .............................4 775
Walliser ......................................3 922
Chinesen ....................................3 487
Latein-Amerikaner .....................3 409
Bewohner der westind.
Inseln (außer Kuba) ...................2 302
Türken ........................................2 132
Inder ..............................................233
Koreaner .........................................74
Südseeinsulaner ..............................27
Andere Völker ...........................3 512

Insgesamt ............................1 427 227

Wer will den Schmelztiegel?


"Der amerikanische Jude 'assimiliert' sich nicht. Dies muß festgestellt werden nicht als Vorwurf, sondern als Tatsache."

Henry FORD in "Der internationale Jude".

"Beruhigenderweise ist der Jude hier (in den Vereinigten Staaten D. S.) Bürger einer Republik ohne einheitliche
Staatsreligion, einer Republik, die darüber hinaus auch auf den gleichen einfachen Grundsätzen beruht wie einst das
Staatswesen des Moses, von dem die puritanischen Väter ihre staatspolitischen Einsichten bezogen. Deshalb ist der
Jude nach seiner ruhelosen Wanderung um die Welt aus dem Lande Zion fort wieder in sein eigenes Land (d. h. die
Vereinigten Staaten D. S.) gekommen."

Der Jude Israel ZANGWILL im Nachwort zu seinem Theaterstück "Der Schmelztiegel".

Die Durchschnittsamerikaner haben eine Zeitlang geglaubt, selbst aus einem Neger einen Weisen machen zu können.
Man müßte ihn nur dazu erziehen, richtig englich zu sprechen, anständige Kleider anzuziehen und jeden Sonntag in die
Kirche zu gehen. Ein amerikanischer Jude hat das Wort vom "Schmelztiegel Amerika" geprägt. Er redete nicht allein
einer ungehinderten Einwanderung in das "Land der Freiheit" das Wort. Es predigte darüber hinaus auch eine
ungehemmte Vermischung sämtlicher Rassen und Rassenmischlinge. Für seine eigenen Stammesgenossen allerdings
glaubte er niemals an die innere Wahrhaftigkeit und den Wert dieser Vorschläge. Im Gegenteil. Über der Masse einer
innerlich gebrochenen, bastardierten Bevölkerung der Vereinigten Staaten sollte die jüdische Alleinherrschaft errichtet
werden. Er erhob Anspruch auf Anpasung der übrigen Rassen an die jüdische Art.

Es ist kein Zufall, daß die Inschrift der Freiheitsstatue von einer Jüdin verfaßt wurde.

In dem 1909 erschienen programmatischen Theaterstück des Juden Israel Zangwill spricht am Schluß des Stückes ein
bei einer Ostjudenfamilie tätiges irisches Dienstmädchen jiddisch. Eine russische Gräfin wird der Tradition ihrer
Herkunft untreu und wirft sich einem jüdischen Geiger an den Hals. Ein deutscher Orchesterleiter bemüht sich um die
Geheimnisse eines jüdischen Musikstückes und versucht gleichzeitig sehr ernsthaft, sich die jüdische Art zu reden
anzueignen.

Es war das Ideal des Juden Zangwill, daß die nach Amerika strömenden Vertreter der verschiedenen Völker und Rassen
(die Neger inbegriffen) nicht nur die "Sklavenketten ihrer engeren Heimat" abwerfen sollten, sondern darüber hinaus
auch die "Fesseln" ihres von der Natur verliebenen Blutserbes; d. h. in Wirkilichkeit ihre gesamte Eigenart und
schöpferiche Kraft dem Menschenbrei des "Schmelztiegels" opfern mußten. Dieser von einem Juden sehr bewußt
gewollte, aber mit klingenden Phrasen verbrämte Betrug an mensclicher Vernunft und menschlichem Gefühl zugunsten
der jüdischen Alleinherrschaft findet im folgenden Aufsatz eine nähere Erklärung.

Die Juden in den Vereinigten Staaten


Das internationale Judentum hat es gerade in den USA seit je verstanden, sich national-amerikansich zu tarnen, ja sich
geradezu als Vertreter wahren Amerikanertum hinzustellen. Angehörige alteingesessener amerikansicher Familien
mochten darüber spotten, daß sich jüdische Einwanderer fast vom Tage ihrer Landung an als flammende amerikansiche
Patrioten gebärdeten, daß ihre Kinder, kaum daß sie halbwegs Englisch sprachen, sich bei vaterländischen Feiern in der
Schule vordrängten, die Sprecher machten oder bei Umzügen das Sternenbanner trugen - sie übersahen dabei, daß
dieses Verhalten eines der Fundamente bildet, auf denen die Juden ihre Macht gründeten.

Diese Macht ist eine schwer erklärliche Erscheinung. Sie ist nicht damit gelöst, daß man sagt, Roosevelt habe eben
jüdisches Blut, oder von der verjudeten Wallstreet und der jüdischen Presse spricht. Das eine wie das andere stimmt nur
bedingt. Wirklich in jüdischem Besitz sind nur wenige große Blätter, vor allem die "New York Times", und die
Wallstreet ist in der Hauptsache alles andere als jüdisch. Trotzdem kann heute in ganz USA weder in der Politik noch in
der Wirtschaft, in der Gesellschaft, in der Kunst oder auf irgenseinem anderen Gebiete irgend etwas Wesentliches
gegen den Willen der Juden geschehen. Die Lebensäußerungen eines 130-Millionen-Volkes, seine Lebensfragen, seine
Entscheidungen über Krieg und Frieden sind von Zustimmung oder Ablehnung einer kleinen rassischen Minderheit
abhängig.

Das kann niemand ableugnen, der die Verhältnisse drühen einigermaßen aus eigener Anschauung kennt, und das
versucht auch niemand abzuleugnen, sei er Jude oder Nichtjude. Man wird zugeben, daß dies ein Rätsel ist, und zwar
ein um so unerklärlicheres, als die Zahl der Juden verhältnismäßig gering ist.

Die Juden stellen die jüngste amerikansiche Einwanderungswelle dar. Weder am Aufbau der 13 Kolonien, noch an der
Eroberung des Westens nahmen Juden in nennenswertem Umfang teil, noch kämpften sie in den Kriegen, die um
Amerikas Freiheit und Einheit geführt wurden. In stärkstem Maße wanderten die Juden erst gegen Ausgang des vorigen
und ANfang dieses Jahrhunderts ein, nun aber gleich in Massen. Allein in den fünf Jahren von 1905 bis 1910 wurden
fast 500 000 jüdische Einwanderer gezählt.

Die Juden in Amerika sind also ganz überwiegend erste oder zweite Generation. Außerdem sind sie ihrem Wesen, ihrer
Rasse, ihrer ganzen Art nach so unamerikanisch wie möglich. Der Mehrzahl nach entstammen sie den russischen,
polnischen und galizischen Chettos. Es schein ein Rätsel, daß dieses fremdartige unamerikanische Element heute die
Geschichte Amerikas bestimmt, und erklärt sich nur durch das geschickte Einnehmen von Schlüsselstellungen. Dazu
gehört eine überaus geschickte Auslegung der Verfassung, der "Menschenrechte", der puritanischen Überlieferung, zu
ihren Gunsten und zum andern die Monopolisierung aller Mittel zur Beherrschung der öffentlichen Meinung und
Formung der amerikanischen Mentalität.

Henry Ford war der erste Amerikaner, der diese Tatsache nicht nur erkannte, sondern auch sie ungeheure Gefahr, die
darin liegt. Er versuchte dagegen anzugehen, und - unterlag. Dies ist noch erstaunlicher; denn, wenn es einen ebenso
unerschrockenen wie unabhängigen und unbeugsamen Mann in Amerika gibt, so ist es der geniale Konstrukteur,
Fabrikant und Organisator deutscher Abkunft, Henry Ford. Er liegt in der Zeitschrift "The Dearborn Independent" einen
Aufsatz erscheinen: "Der Jude nach seinem Charakter und im Erwerbsleben." Weitere folgten, die später in Buchform
unter dem Titel "Der internationale Jude" erschienen. Das Aufsehen, das diese Veröffentlichungen erregten, war
ungeheuer, nicht geringer das Kesseltreiben, das sofort gegen Ford einsetzte. Und selbst dieser unabhängigste
Amerikaner, der von je seinen Stolz dareingesetzt, von keiner Bank oder sonst jemandem abhängig zu sein, der sich
später weder vor der N.J.R.A., noch dem "Neuen Kurs" ("New Deal") beugte, mußte - nachgeben und sein Buch
zurückziehen.

Seitdem ist die Macht der Juden in Amerika durch den Emigrantenstrom weiter angewachsen. Dabei spielt nicht so sehr
die Zahl des neuen jüdischen Zuzugs eine Rolle, als vielmehr deren Erzählungen und Darstellungen der Ereignisse in
Europa, vor allem natürlich in Deutschland.

Die Juden spekulieren dabei erfolgreich zuf zwei Charaktereigenschaften des Amerikaners, einmal seine
Bereitwilligkeit, sich immer und sofort für den tatsächlich oder angeblich Unterdrückten und Mißhandelten einzusetzen
- außer natürlich, wenn er selber der Unterdrücker ist -, und zweitens den starken Puritanismus des Amerikaners. Die
Religion spielt in den USA eine überraschend große Rolle. Zugegeben, daß es sich zu einem großen Teil weniger um
Religiosität als Kirchlichkeit handelt. Diesen Faktor haben die Juden in weitestem Maße zu nutzen verstanden. Alle
"Bekenntnisse" in Amerika sind ja weitgehend alttestamentarisch gefärbt. Das beruht auf angelsächsisch-puritanischer
Überlieferung. Die Überzeugung der Engländer von sich als einem auserwählten Volk hat sich mit jüdischer
Überlieferung verknüpft, und die Engländer haben sich zeitweise in der Idee geallen, einer der verlorengegangenen
Stämme Israels zu sein. Dieser Gedanke wurde von den nach der Neuen Welt ausgewanderten Puritanern noch stärker
ausgebaut. In allen amrikanischen Kirchen und Konfessionen ähnelt Gott dem Jahwe des Alten Testamentes. Haben es
die Juden von je verstanden, Jüdisches im Christentum zu fördern und zu nützen - bereits der Nachfolger Loyolas in der
Führung der Jesuitenordens war jüdischer Abstammung -, so ganz besonders in den Vereinigten Staaten. So ist der
Amerikaner von Kindheit an in der Auffassung herangewachsen, im Judentum den tragenden Urgung christlichen
Glaubens und christlicher Moral erblicken zu sollen.

Zu dieser seelischen Beeinflussung in jüdischem Sinne tritt eine ebenso starke verstandesmäßige. Die Juden haben sehr
bald erkannt, welche Möglichkeiten ihnen die demokratische Ideologie amerikansicher Prägung bietet. Aus den
"Menschenrechten", der "bill of rights", haben sie geradezu eine "bill of jews" gemacht, wobei sie das Ihre zu der
landäufigen Gleichsetzung der Verkündung der Menschenrechte mit der Verfassung beitrugen.

Aus einer AUßerachtlassung der Rassenunterschiede machen die Juden ein heiliges Gesetz, und es ist tatsächlich heute
in Amerika bereits so weit daß es als "unamerikanisch" gilt, Rassenunterschiede anzuerkennen. Boykott und Terror
gegen jeden, der antisemitische Einstellung einzunehmen wagt, sind heute drüben schärfer denn je, da die Juden wissen,
was auf dem Spiel steht, wenn die offizielle judenfreundliche Einstellung einen Riß bekommen sollte.

Daraus erklärt sich die zunächst unverständliche Erscheinung, daß es in Amerika zwar heftige Antisemiten gibt, aber
keinen Antisemitismus. Das heißt, es wagt sich noch keiner an die Öffentlichkeit. Wo die Juden, vor allem unter dem
Druck der Emigranten, ganze Geschäftszweige oder Berufe für sich mit Beschlag belegen, wie im Staate New York die
Textilindustrie oder Medizin, findet man unter den Geschädigten zwar einen weißglühenden Haß gegen die Juden;
diesen jedoch in der Öffentlichkeit zu zeigen, wagt niemand. Nicht nur eine judenfeindliche, sondern bereits eine
ungenügend betonte judenfreundliche Haltung könnte gesellschaftlich wie geschäftlich treuer zu stehen kommen.

Wie es die Juden verstanden, den Jesuitismus zu nutzen oder die Idee des Sozialismus durch den Marxismus zu
fälschen, so erkannten sie auch in der großen sozialen amerikanischen Revolution, die mit dem wirtschaftlichen
Zusammenbruch des Jahres 1929 begann, ihre Chance. Auf der andern Seite sah aber nicht nur Loyola in dem scharfen
jüdischen Intellekt ein geeignetes Werkzeug für seine universalen Ziele, sondern auch Roosevelt. Ob der amerikansiche
Präsident jüdischer Abkunft ist, läßt sich nicht beweisen. Zum mindesten läßt sich nicht nachweisen, ob die
holländischen Rosenfelds, auf die der Stammbaum der Roosevelts zurückgeht, von aus den Niederlanden
ausgewanderten portugiesischen Juden abstammen. Daß jedoch sowohl in der Familie des Präsidenten wie der seiner
Frau jüdisches Blut ist, unterliegt keinem Zweifel. Über die Möglichkeit jüdischer Abstam mung befragt, äußerte sich
Roosevelt, daß ihn diese Frage nicht beunruhige der Präsident hat sich von Beginn seiner Tätigkeit an so gut wie aus
schließlich mit jüdischen Freunden und Beratern umgeben. Entscheident spielt da freilich mit, daß der Staat new York,
aus dem die Familie Roosevelt stammt und in dem der junge Franklin seine politische Laufbahn begann, der jüdische
Staat ist. In der stadt New York allein leben über 2,5 Millionen Juden. Und man kann wohl ohne Übertreibung
behaupten, daß im Staate wie Stadt New York eine erfolgreiche politische Laufbahn ohne oder gar gegen die Juden
unmöglich ist. Heute ist der Gouverneur des Staates ein Jude, der Oberbürgermeister der Stadt ein Halbjude; und als
sich Roosevelt um den Gouverneursposten des Staates New York bewarb, konnte er ihn selbstverständlich nur mit Hilfe
der Juden erringen. Diese Unterstützung der Juden blieb Roosevelt in seiner ganzen weiteren politischen Laufbahn. Als
er für die Präsidentschaft kandidierte, war das jüdische Kapital, weil es seine Chance erkannte, das einzige, das ihn
unterstützte.

Auf dieser dreifachen Grundlage: der jüdischen Unterstützung bei den Wahlen, seinen jüdischen Freunden und seiner
überlieferten judenfreundlichen Geistes- und Seelenhaltung, beruht die grundsätzlich projüdische Politik des
Präsidenten. Mit der unumschränkten Beherrschung des Weißen Hauses wie der gesamten Administration wird eine
Herrschaft gekrönt, die den ganzen Apparat der öffentlichen Meinungsbildung zwar nicht besitzt, wohl aber konrolliert
oder zum mindesten nach ihren Wünschen beeinflußt; die Presse wie alle Radiostationen, die Theater nicht anders wie
die Kinos, Vortragsagenturen oder Buchveralge. Dazu kommt eine wirtschaftliche und finanzielle Macht, die in
einzelnen Geschäftszweigen monopolartigen Charakter trägt und so rücksichtslos eingesetzt wird, daß eine antijüdische
Haltung in der Öffentlichkeit unmöglich gemacht wird.

Es bleibt ein Rätsel, daß ein Bevölkerungssplitter Politik und Haltung eines so großen Volkes wie des amerikanischen
bestimmt, noch dazu ein Bevölkerungssplitter, der nichts zum Aufbau des amerikanischen Staates beitrug und der dem
amerikanischen Volke - wenigstens in seiner ursprünglichen Zusammensetzung - in jeder Hinsicht fremd,
unverständlich, ja unsympathisch war und ist.

Es erschien ungeheuerlich, um nicht zu sagen grotesk, daß ein zahlenmäßig so kleines Volk nach der Herrschaft über
die Erde streben sollte. Der Versuch der Juden, in der Sowjetunion die ganze Macht in die Hand zu bekommen, und in
der Folge durch eine von Sowjetrußland ausgehende Weltrevolution auf der ganzen Erde, mußte dann allerdings jeden
stutzig machen. heute ist ein neuer im Gang, der von einem von den Juden beherrschten Amerika seinen Ausgang
nimmt und sich wiederum einer universalen Ideologie der "Menschheitsbeglückung und Menschheitserlösung" bedient.

Was auf den ersten Blick immer wieder an jüdischem Weltmachtsstreben und dem Vorhandensein einer darauf
abzielenden Organisation zweifeln ließ, war die Tatsache, daß Juden nicht nur über alle Völker verstreut sind, sondern
daß sie auch in den einzelnen Ländern in den verschiedensten Lagern stehen. Juden waren von je Führer des Kapitals
wie des Aufruhrs dagegen. Gibt es einen größeren gesellschaftlichen Unterschied als zwischen einem Bernhard Baruch
und einem Chettojuden der New-Yorker Ostseite? Auch heute stehen die Juden Amerikas in den verschiedensten
Lagern. Zwischen den alteingesessenen und den neu eingewanderten hat ein erbitterter Existenzkampf begonnen. Auf
der anderen Seite aber sorgt eine über die ganzen Staaten verbreitete heimliche Organisation dafür, daß alle Zuzügler
Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten erhalten. So sehr man, von außen gesehen, voneinander abweicht, so sehr
man sich anscheinend bekämpft, so weitgehend ordnen sich doch alle einem größeren zwecke unter, auch die Opfer. Ja,
für so weitgesteckte Ziele, für eine solche Politik der "Erlösung Beglückung" brauchte man geradezu Opfer, und jo
kann man sagen, daß den im geheimen nach der macht, vielleicht nach der Weltmacht strebenden jüdischen Kreisen
Pogrome und Judenverfolgungen eber gelegen kommen, ja für ihre Zwecke unerläßlich scheinen. Einsichtige Juden in
den Vereinigten Staaten von Amerika mußten sich sagen, daß man durch Boykott und Kriegshetze die Lage der eigenen
Rassegenossen verschlimmerte. Aber das mußte in Kauf genommen werden, um der "höheren Ziele" willen.

Und dieses höhere Ziel war die restlose Beeinflussung und damit Beherrschung des amerikanischen Denkens. Durch die
unablässige Greuelpropaganda ist erreicht worden, daß die gesamte amerikanische Öffentlichkeit "jewish-minded" und
"concentration camp-minded" wurde, daß heißt den Gedanken an die Juden und die Konzentrationslager nicht aus dem
Kopfe läßt. Man hat sich bis zum Rande angefüllt mit wollüftigen Schaudern und angenehmer Entrüstung über all die
Greuel, mit denen man unausgesetzt gefüttert wurde.

In amerikanischen Augen ist ganz Deutschland zu einem Konzentrationslager geworden. Man sieht es so und es so
sehen, daß es fast unmöglich geworden ist, es anders zu schildern. Jedenfalls kann niemand, insbesondere keiner, der
auf die öffentliche Meinung einwirken möchte, es wagen, Deutschland wahrheitsgemäß zu schildern, weil es schon
beim leisteten Versuch, Deutschland acuh nur halbwegs zu beschreiben, wie es wlich ist, als Angehöriger der fünften
Kolonne, als "bezahlter Naziagent", als "Spion" angeprangert würde. Deshalb müssen die Isolationisten, alle, die
Amerika aus dem Krieg heraushalten wollten, zuerst einmal auf Hitler und die "Nazis" schimpfen. Ja, ein Jude kann
sich viel eher ein weniger gehässiges Urteil erlauben, und das Geschieht auch, um die jüdische "Objektivität" zu zeigen,
und weil es zu dem ganzen Spiel mit verteilten Rollen gehört.

Die "Kinder des auserwählten Volkes" haben in den Vereinigten Staaten von Amerika Phantastisches, sie haben
Unvorstellbares erreicht. Sieben Millionen amerikanischer Juden bestimmen tatsächlich, was 125 Millionen sonstiger
Amerikaner zu tun, zu sagen und vor allem zu denken und zu empfinden haben. Dies letztere ist der entscheidende
Punkt. Die Juden haben es verstanden, die Seele wie den Verstand des Amerikaners mit ganz bestimmten
Vostellungsbildern anzufüllen. Diese sind so stark, daß der Durchschnittsamerikaner heute nicht mehr in der lage ist,
Deutschland zu sehen, wie es wirklich ist.

Und diese Vorstelungsbilder betreffen nicht nur die Welt der Nazis, sondern auch die ureigenste der Amerikaner selber.
Die Amerikaner sehen heute sich, ihr Land, dessen Stellung und Aufgaben in der Welt mit jüdischen Augen. Um
jüdischen Interessen willen sind die Amerikaner in einen Krieg eingetreten, den das amerikansiche Volk selber ganz
und gar nicht will.

So beherrschend die Position der Juden auch ist, so spielen sie gleichzeitig doch auch ein unerhört gefährliches Spiel,
gefährlich für Amerika, für die Welt und nicht zum wenigsten für sie selbst. Es könnte sein, daß sich die Amerikaner
einmal der Psychose bewußt werden, in die sie versetzt wurden, und sie erkennen, daß ihnen Gedanken, Empfindungen,
Wünsche und Vorstellungen suggeriert wurden, die gar nicht ihre eigenen sind. Und in dem Augenblick, da das
amerikanische Volk die ihm eingeflößten Vorstellungsbilder in ihrer ganzen Künftlichkeit und Unwahrhaftigkeit sieht,
in dem sich das amerikanische Volk des Spieles bewußt wird, das mit ihm getrieben wurde und weiter getrieben werden
soll, könnte eine antisemitische Welle in den Vereinigten Staaten von Amerika aufrauschen, der einsichtige Juden
drüben schon langem voller Sorge entgegensehen.

1789
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben einer größeren Gefahr zu begegnen als jener, die sich in der römischen
Kirche birgt...

Diese größere Gefahr, Gentlemen, ist der Jude!

In jedem Lande, in dem sich Juden in größerer Anzahl niederließen, haben sie stets dessen moralische Höhe
herabzudrückt, sie haben seine kaufmännische Integrität entwertet; sie haben sich abgesondert und nie assimiliert; sie
haben die christliche Religion, auf der diese Nation aufgebaut ist, verhöhnt und durch Widerstand gegen ihre
Vorschriften dieselbe zu untergraben versucht; sie haben einen Staat im Staate errichtet. Hat man sich ihnen aber
irgendwo widersetzt, dann haben sie alles aufgeboten, um ein solches Land finanziell zu erwügen, wie sie das im Falle
von Spanien und Portugal getan haben.

Während mehr als siebzehnhundert Jahren haben die Juden ihr trauriges Schicksal beweint, weil sie aus ihrem
Heimatlande, wie sie Palästina zu nennen beliebten, vertrieben worden seien. Aber ich versichere euch, Gentlemen,
wollte die Kulturwelt ihnen heute Palästina als ihr Eigentum zurückgeben, dann werden sie sogleich ein zwingendes
Motiv finden, dorthin nicht wieder zurückzukehren. Warum das? Weil sie Vampire sind, und Vampire nicht von
Vampire leben können. Sie können unter sich selbst nicht existieren, sie müssen auf dem Rücken der Christen und
anderer Völker vegetieren, die nicht ihrer Rasse sind.

Wenn ihr diese Leute in der vorliegenden Verfassungsurkunde aus den Vereinigten Staaten nicht ausschließt, dann
werden sie in weniger als 200 Jahren in solcher Menge hereingeschwärmt sein, daß sie das Land beherrschen und
auffressen, ja unsere Regierungsform abändern werden, für die wir Amerikaner unser Blut vergossen, unser Leben, uner
Vermögen hergegeben, unsere Freiheit aufs Spiel gesetzt und unsere besten Gedanken geopfert haben.

Wenn ihr diese Leute nicht ausschließt, dann werden eure Nachkommen diejenigen sein, die draußen auf den Feldern
arbeiten müssen, um den anderen den Gewinn zu liefern, während diese anderen in den Kontoren sitzen und ihre Hände
vergnügt reiben werden.

Ich warne euch, Gentlemen: Wenn ihr die Juden nicht für alle Zeiten ausschließt, dann werden die Kinder eurer Kinder
euch in euren Gräbern verwünschen!

Die Juden, Gentlemen, sind Asiaten. Mögen sie geboren sein, wo es auch sein mag, und mögen sie noch so viele
Generationen von Asien fort sein, sie werden doch nie anders werden. Ihre Ideen entsprechen nicht jenen eines
Amerikaners, selbst wenn sie durch zehn Generationen unter uns leben sollten. Ein Leopard kann seine Flecken nicht
ändern. Die Juden bedeuten eine Bedrohung dieses Landes, wenn man sie hereinließe, und sie sollten durch unsere
Verfassung ausgeschlossen werden."

Der nordamerikanische Staatsmann Bennjamin FRANKLIN 1789 vor den amerikanischen Kongreß

Die verborgene Judenfeindschaft


"Amerika wird sich noch als die undankbarste unter allen Nationen erweisen, Amerika wird uns vertreiben, wie
Spanien, England und Frankreich uns vertrieben haben, mit dem Unterschied, daß es für die Juden keine Rückkehr
nach Ameerika geben wird. Ein Jahrhundert ungefähr bleibt uns noch in Amerika - vielleicht mehr, vielleicht weniger.
Viel mahr aber kann es nicht sein. Dann wird die Verfolgung beginnen. Die Feuer, die jetzt schwelen, werden
aufflackern. Der Tiegel wird kochen und überlaufen."

Der amerikanische Jude Samuel ROTH in "Now and Forever"


Der amerikanische Professor Albert J. Nock hat in der nordamerikanischen Zeitschrift "Atlantic" eine Reihe von
Aufsätzen "Juden in USA." veröffentlich, in der er besonders auf die starke Durchdringung der amerikanischen
Regierungsstellen mit Juden eingeht und darauf hinweist, daß diese Entwicklung bereits starke antijüdische Gefühle in
der amerikanischen Öffentlichkeit auslöst.

Professor Nock sagt voraus, daß bei einer neuen großen wirtschaftlichen Depression der USA oder im Falle, daß die
USA den Krieg verlören, heute scheinbar noch schlummernde Kräfte gegen die Juden Nordamerikas entfesselt würden,
deren Folgen ebenso erschreckend in ihrem Ausmaß wie in ihrer Kraft sein würden "wie nur irgend etwas derartiges im
Mittelalter".

Wörtlich sagt Nock:

"Als einer meiner Freunde durch ein Missouridorf kam, sprach er mit einem Bürger, offensichtlich einem Mann von
lokaler Bedeutung, der über die kommerziellen Praktiken gewisser Juden aufgebracht war. "Ich sage Ihnen, wir kriegen
diese Leute eines Tages" erklärte er, "und wenn wir das tun, werden wir sie nicht in der Gentleman-Manier von Hitler
behandeln. Ich persönlich halte es nicht für unmöglich, daß ich noch erlebe, wie die Nürnberger Gesetze (Die deutsche
Judengesetzgebung vom Jahre 1935, durch die eine Trennung der Blutströme des deutschen und jüdischen Volkes
bewirkt wurde. D. S.) in diesem Lande neu geschaffen und mit Kraft durchgeführt werden."

In dem sonst üblichen Totschweigen der jüdischen Frage durch die Nachrichtenmittel der USA, in ihrer Leugnung
überhaupt sieht Nock das entscheidende Problem.

"Ich halte den dicken Nebel des Stillschweigens über das ganze Problem für das Beunruhigendste. Es braut sich nichts
Gutes zusammen. Es liegt jeder Beweis dafür vor, daß die Abneigungen, die unter der Oberfläche gären, sich in einem
solchen Maße verstärken, daß dies sowohl erschreckend wie bedrückend ist."

Der Journalist E. Kotz berichtet in der BBZ. noch: "Dieser (unterirdliche) Antisemitismus äußert sich auf manigfaltige
Weise. Obwohl z. B. die Juden heute in diesem Lande der unbegrenzten gegensätze auf allen Gebieten führende
Stellungen einnehmen und die Vereinigten Staaten weitgehend jüdisch regiert sind, werden andererseits selbst in New
York, dem "neuen Jerusalem", ganze Häuserblocks "judenfrei" gehalten. Man sagt das aber nicht offen heraus, sondern
bezeichnet diese Viertel einfach als "exclusive". Das gleiche trifft auch auf viele Kurorte und Erholungsstätten zu. Am
Eingang zu derartigen Siedlungen und Anlagen kann man häufig die jedem Juden sofort verständliche Warnungstafel
sehen: "Wir behalten uns das Recht vor, unsere Gäste auszusuchen." Auf den meisten großen Universitäten außerhalb
New Yorks sind Angehörige jüdischen Blutes nur zu einem sehr geringen Prozentsatz zugelassen. Als ein jüdischer
Student der bekannten Princeton-Universität mich im Anschluß an einen dort gehaltenen Vortrag in eine Debatte über
die europäische Rassenpolitik verwickeln wollte, mußte er auf meine Gegenfragen verwirrt eingestehen, daß auf
Princeton nur etwa zwei Prozent der Studierenden Juden sein dürfen! Diese Dinge sind in Europa im allgemeinen
deshalb ziemlich unbekannt, weil weder die Juden noch die Amerikaner gern darüber reden. Der betont patriotische
Amerikaner sieht instinktiv in dem internationalen Juden eine Gefahr, gegen die er sich aufzulehnen versucht. Diese
Auflehnung bringt ihn aber sofort in ein Dilemma zwischen seinem gesunden Instinkt und seinem vielgepriesenen
demokratischen Freiheitsprogramm, das allen Rassen gleiche Behandlung zusichert. Er hilft sich deshalb so gut er kann
und versucht, möglichst wenig Aufhebens davon zu machen.

Von den Juden selbst aber werden die Schriftzeichen an der Wand deutlich gesehen und als "Menetekel" bewertet. Der
jüdische Millionär Bernard Baruch, Kriegshetzer, Deutschenhasser und bereits 1918 Vater der finanziellen
Bestimmungen des Versailler Vertrages zur Vernichtung Deutschlands, sprach schon 1938 in London davon, daß er
sich auf die Zeit vorbereite, wo das Leben in den Vereinigten Staaten für Juden unmöglich sein werde.

Wird der Antisemitismus in den Vereinigten Staaten Fuß fassen?


In den Vereinigten Staaten gibt es keine Statistik über Juden. In den Listen werden Nord- und Süditaliener
unterschieden, mährische und bömische Slawen, Schotten und Engländer, amerikansiche und europäische Spanier,
Westindier und Mexikaner. Im ganzen existieren 46 Unterschreibungen nach Rassen, aber die Juden werden nicht
gesondert aufgeführt. Der Versuch, mit wissentschaftlicher Genauigkeit die rassische Zusammensetzung in den
Vereinigten Staaten zu erfassen, ist gescheitert. Die Statischen geben genaue Auskunft wie Franzosen, Polen, Afrikaner
usw. im Lande sind, aber auf die Frage: "Wieviel Juden?" schweigen sie. Die Antwort könnten höchstens die Beamten
oder Vertreter der jüdischen Regierungen in den Vereinigten Staaten geben.
Jeder, der in den Vereinigten Staaten oder sonstwo versucht, die Judenfrage anzuschneiden, muß darauf gefaßt sein,
vorwurfsvoll als Antisemit oder verachtungsvoll als Judenhetzer angesehen zu werden. Weder im Volke noch von der
Presse hat er Unterstützung zu erwarten. Die Leute, die überhaupt auf den Gegenstand aufmerksam geworden sind,
warten lieber ab, wie die Sache läuft. Wahrscheinlich nicht eine Zeitung in Amerika und sicher keines der
Anzeigenblätter, die sich "Magazin" nennen, wird so kühn sein, die Tatsache auch nur ernsthaft anzudeuten, daß eine
solche Frage besteht.

Der Antisemitismus in fast jeder Form muß in den Vereinigten Staaten kommen; man kann sogar sagen, daß es schon
da ist, und zwar schon seit langem. Wenn er vielleicht auch unter einem anderen Namen geht, so werden ihn die
Vereinigten Staaten doch nicht in seinem Wesen umwandeln können, wie es mit so vielen anderen Ideen gegangen ist,
die auf ihrer Reise um die Welt hierhergekommen sind.

Aus Henry FORD: "Der internationale Jude" (1922)

Zur Geschichte der USA


A. Entdeckung und Beliedlung
um 1000
Der Wikinger Leif Erikson entdeckt die Küste von Nordameerika. Kunde von dieser Entdeckung geht wieder verloren.

um 1470
Der Deutsche Dietrich Pining entdeckt in dänischen Diensten Nordamerika von neuem.

1492
Der Genuese Christoph Columbus entdeckt die Küste Mittelamerikas.

1535
Franzosen setzen sich unter Führung Jacques Cartiers am St. Lorenzstrom fest.

1538
Der Spanier de Sato dringt ins Binnenland, nach Florida, vor.

1565
Gründung der ältesten nordamerikanischen Weißensiedlung St. Augustine in Florida durch die Spanier.

1570
Die Spanier landen in Acadia (Neuschottland).

1545-1598
Beginn der französischen Kolonisation in Nordamerika. 1598 die Franzosen in Neuschottland.

1584
Der Engländer Sir Walter Raleigh versucht erfolglos an der Ostküste Nordamerikas Fuß zu fassen.

1606
Jetzt erst englischer Siedlungsbeginn in Virginien durch die London- und Plymouth-Gesellschaft.

1608
Gründung von Quebec durch die Franzosen. Seither stärker französischer Bevölkerungsanteil in Kanada.

1614
Gründung von Neuholland (StaatNew York), durch die Niederländer.

1618
Gründung von Neu Amsterdam (später New York) durch den in holländischen Diensten stehenden Deutschen Peter
Mindewitt.
1620
Landung englischer Puritaner ("Pilgerväter" auf dem Schiff "Mayflower"), die die Kolonie Massachusetts begründen.

1622
Die Engländer besetzen das spanische Acadia (Neuschottland).

1625
Die Kolonie Maine gegründet.

1630
Boston gegründet.

1635
Die Kolonie Rhode Island gegründet.

1638
Die schwedische Kolonie Delaware gegründet.

1655
Delaware von Holländer besetzt.

1664
Die Engländer nehmen den Holländern Neu-Amsterdam, New Jersey und Delaware weg.

1681
Besiedlung von Pennsylvanien durch englische Quäker unter W. Penn. Dadurch wird die räumliche Verbindung
zwischen den englischen Kolonien im Süden und Norden hergestellt.

1708
Erste deutsche Massenauswanderung (der Pfälzer) nach Nordamerika.

B. Kampf England-Frankreich
1688-1763
Ständige wechselvolle Kämpfe der Engländer gegen die Franzosen unter Teilnahme der Indianer.

1759
Entscheidender Sieg der Engländer über die Franzosen bei Quebec, das in englische Hand fällt.

1763
Pariser Friede zwischen Frankreich und England. Im Siebenjährigen Krieg mit Preußen wurde Frankreich in Euripa
festgehalten, so daß England fast den gesamten französischen Kolonialbesitz in Nordamerika an sich reißen konnte.
Amerika wird angelsächsisch.

C. Die Kolonien gegen das englische Mutterland


1774-1776
Kolonialkongresse in Philadelphia führen zum Zusammenschluß der 13 Kolonien gegen England. Kanada bleibt
abseits.

1775
Erste Gefechte der Kolonisten gegen englische Truppen.

1775-1783
Unabhängigkeitskrieg gegen England.

4. Juli 1776
Unabhängigkeiserklärung, von Thomas E. Jefferson verfaßt.

1776-1777
Erfolge der Engländer über Washington. Das Heer der "Vereinigten Staten von Amerika" wird nunmehr von dem
deutschen General Steuben unter starker Beteiligung der deutschen Kolonisten reorganistiert.

1777
Der englische General Bourgoyne muß sich bei Saragota ergeben.

1781
Die Engländer unter Cornwallis müssen sich bei Yorktown ergeben.

1783
Der Friede von Versailles bringt die Unabhängigkeit von England, dem damit, bis auf die kanadischen Gebiete, seine
gesamten nordamerikanischen Besitzungen verlorengeben.

D. Die Ordnung des Kontinents nach Gewinnung der Unabhängigkeit


1786
Freundschafts- und Handelsvertrag mit Friedrich dem Großen.

1787
Bundesverfassung erlangt ihre Gültigkeit.

1789-1797
Georges Washington erster Präsident der USA.

1801-1807
Jefferson Präsident.

1803
Lousiana wird von Napoleon an die USA verkauft. "Jetzt habe ich England den Gegner geschaffen, der es dereinst tief
demütigen wird", rief Napoleon seherisch aus, als er diesen Vertrag mit den Vereinigten Staaten schloß.

1812-1814
Erneuter Krieg gegen England, das den Handel der Staaten durch Piraterie zu schädigen versuchte. Niederlage der
Engländer zu Lande und zur See.

1819
Florida den Spanien abgekauft.

1823
Präsident Monroe verkündet die nach ihm benannte Doktrin. "Amerika den Amerikanern". Keine Einmischung
Amerikas in europäische Verhältnisse. Diese Erklärung sich gegen Rußland, das damals noch Alaska besaß und auch
noch die südisch anschließende Pazifikküste beanspruchte. 1867 wurde Alaska Rußland abgekauft.

1830 und 1848


Erneute Masseneinwanderung Deutscher nach Vereinigten Staaten. 1848 vor allem politische Flüchtlinge, darunter der
spätere Innenmister der USA, Karl Schutz.

1833
Gründung der Gesellschaft gegen die Sklaverei.

1854
Kansas-Nebraska-Gesetz. Danach soll die Entscheidung über Annahme oder Ablehung der Sklaverei neuen Staaten
selbst zustehen.

1855-1858
Blutige Kämpfe zwischen Anhängern und Gegnern der Sklaverei in Kansas.

1861-1865
Lincoln (ursprünglich Linkhorn) Präsident. Unter ihm der "Segessionskrieg", durch den die 11 sklavenhaltenden
Südstaaten, die sich von der Union losgesagt hatten, gezwungen wurden, in den Verband der "Vereinigten Staaten"
zurückzukehren. England unterstützt die Südstaaten, da es einen Zerfall der Union wünscht. Der Süden wird
geschlagen.
1866
Abschaffung der Sklaverei durch Verfassungsgesetz. Die Neger erhalten das Bürgerrecht.

1870
Alle erwachsenen Neger erhalten das Stimmrecht.

1871
Gesetz gegen den negerfeindlichen Geheimbunde Ku-Klux-Klan.

1850-1869
Bau der ersten Eisenbahn unter deutscher Leitung quer durch den Kontinent, aus dem 1806-1853 im Weisen große
Teile von Mexiko abgetrennt und den USA zugeschalgen wurden.

1876
Letzte größere Kämpfe gegen die Indianer (Sitting-Bull).

E. Der nordamerikanische Imperialismus und


die Einmischungspolitik der Vereinigten Staaten
1872
Kohlenstation auf den Samoainseln angelegt.

1884
Weiterer Vorstoß in den Pazifik Flottenstation auf Pearl Harbour bei Honolulu angelegt.

1895
Der Aufstand in Kuba gegen die Spanier wird von den USA unterstützt.

1898
Die Hawaiinseln werden den USA einverleibt.

1898
Siegreicher Krieg gegen Spanien, das Portorico abtreten, die Unabhängigkeit Kubas anerkennen und die Philippinen für
20 Millionen Dollar an die USA verkaufen muß.

1900
Teilnahme an der Niederwerfung des Boxeraufstandes in China.

1901-1909
Theodore Roosevelt, einer der Hauptvertreter des nordamerikanischen Imperialismus, Präsident der Staaten.

1903
Anstiftung einer Revolte durch die USA in Kolumbien, die zur Abtrennung Panamas führt. Panama überläßt die
Kanalzone für 10 Mill. Dollar den Staaten.

1905
Übernahme der Finanzkontrolle über San Domingo durch die USA.

1907
Einwanderungsgesetz. Letztes AUfflackern des Rassegedankens. Bestimmte ungermanische Nationalitäten werden als
unerwünschte Einwanderer bezeichnet.

1913-1921
Präsident Wilson.

1914
Eröffnung des Panamakanals.

1915
Wilson versucht, gegen den Willen von Senat und Kongreß, die deutsche U-Boot-Kriegführung unter zu setzen.
1916
Wilson unter dem Schlagwort "He kept us out of war" ("Er hielt uns aus dem Kriege heraus") erneut zum Präsidenten
gewählt.
Danach sofort Kriegsvorbereitungen.

1917
Botschaft Wilsons an den Kongreß fordert Friede ohne Sieger und Besiegte, Freiheit der Meere,
Rüstungsbeschränkung, Selbstbestimmungsrecht der Völker, Völkerbund.
3. Februar Abbruch der Beziehungen zu Deutschland - 5. April Kriegserklärung an Deutschland.

1919
Wilson wird von Clemenceau und Loud George geprrellt und bei den Friedensverhandlungen zu einer kläglichen Rolle
verurteilt.

1920
Der Senat ratifiziert das Diktat von Versailles nicht. Antrag auf öffentliche Anklage gegen Wilson.
Amerikanische Truppen nehmen an der Besetzung des Rheinlandes teil. Der Friedenszustand mit Deutschland soll ohne
Vertrag wiederhergestellt werden. 1921 Berliner Vertrag, in dem sich die USA Vorteile sichern, die das Versailler
Diktat ursprünglich für sie enthielt.

1921-1922
Flottenabrüstungskonferenz in Washington. USA gewinnen Flottengleichheit mit England und durch die Auflösung des
englisch-japanischen Bündnisses eine Verstärkung ihrer Stellung gegenüber Japan.

1923
Erklärung des neuen Präsidenten Coolidge über Zurückhaltung gegenüber Europa.
Teilnahme an Reparationsverhandlungen gegen Deutschland.

1924
Sperrung der japanischen Einwanderung.

1927
Abrüstungsbotschaft des Präsidenten Coolidge.

1926-28
Truppenlandungen in Nicaragua zum "Schutz" der dort lebenden Amerikaner.
Der Staatssekretät Kellog regt scheinheilig den Anschluß eines Kriegsächtungspaktes an, der

1929
in Kraft tritt.

1930
Neues Flottenbauprogramm.

1931
Notenwechsel mit Japan über dessen Vorgehen in der Mandschurei.

1932
Ende der "Prosperity" genannten Wirtschaftsblüte in den USA. 12 Mill. Arbeitslose.
England und Frankreich stellen die Zahlung ihrer Kriegsschulden ein.

1933
Amtsantritt des Präsidenten Roosevelt. Teilweise Aufhebung des 1920 in Kraft getretenen Alkoholverbots. Finanz- und
Wirtschaftmaßnahmen zur Behebung der Wirtschaftskrise. Aufhebung des Goldstandards.
Bildung eines "nationalen" Wirtschaftsrates mit stark jüdischem Einschlag.
Anerkennung der Sowjetunion und Aufnahme der diplomatischen Beziehungen.
Duldung der jüdischen Boykotthetze gegen Deutschland.

1934
Der Jude H. Morgenthau Schatzsekretär.
Luftaufrüstungsprogramm.
1935
Der Rüstungsuntersuchungsausschuß für den Weltkrieg stellt die Schuld der Rüstungsindustriellen und Finanzleute an
dem Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg fest.
Erhöhung der Heeresstärke, Verstärkung der Flotte.
Teilnahme an den Santionsmaßnahmen gegen Italien.

1936
Roosevelt wiedergewählt. Unterstützung der Rotspanier durch Waffenlieferungen.

1937
Große Streiks. Handelspolitische Maßnahmen gegen Deutschland.

1938
Starke Aufrüstung. Einmischung indie Lösung der sudetendeutschen Krise durch einen Appel an den Führer. Die
Antwort weist den Appel, als an die falsche Seite gerichtet, zurück.

1935
Neutralitätsgesetz.

1939
Roosevelt erklärt, daß er im Kriegsfalle Frankreich und England jede mgliche Hilfe leisten werde.
Anmaßende Botschaft Roosevelts an den deutschen Führer.
"Neutralität" im englischen Krieg gegen Deutschland zugunsten Englands.
Kündigung des Handelsvertrages mit Japan.
Einrichtung einer amerikanischen Sicherheitszone, die aber von England nicht anerkannt wird.

1940
Vertiefung der Zusammenarbeit mit England. Überlassung von 50 alten Zerstören an England gegen englische
Stützpunkte in Amerika.
Ungeheures Rüstungsprogramm.
Einführung der Wehpflicht.
Der Dreierpakt Deutschland-Italien-Japan stellt die Staaten für den Fall einer aktiven Beteiligung am Kriege vor die
Notwendigkeit eines Zweifrontenkrieges.
Roosevelt zum drittenmal Präsident.

1941 Gesteigerte Rüstungspolitik (Englandhilfegesetz) und Angriffspolitik gegen die Achsenmächte. Beschlagnahme
europäische Schiffe und Guthaben, Bewaffnung der Handelsschiffe, Schießbefahl Roosevelts.
Besetzung Grönlands und Islands.
Stützpunktsystem in Südamerika wird eingerichtet.
Erweiterung des Englandshilfegesetzes auf Tschungking-China und die Sowjetunion.
Verdrännung des englischen Handels aus Südamerika. Forderung nach "Mitbenutzung" aller britischen Stützpunkte.
Verschärfung der Einkreisung gegen Japan. Wirtschaftlicher Boykott.

8.12.1941
Japan erklärt den USA und Großbritannien den Krieg.

11.12.1941
Das Deutsche Reich und Italien treten in den Krieg gegen die Vereinigten Staaten ein.

Die Schöpfer der amerikanischen Unabhängigkeit


Vor dem Stadthaus zu Philadelphia steht das Denkmal des Generalmajors Peter Mühlenberg, der ein Pfarrer gewesen,
der aber, als das Land im Kampf um die Freiheit Amerikas von der englischen Herrschaft die Männer brauchte, an
einem Sonntag auf der Kanzel in Virginien den Chorrock, worunter er Soldatenkleider trug, abgeworfen, seine Predigt
geschlossen und gerufen hatte: "Alles hat seine Zeit, das Predigen und Beten, aber auch das Kämpfen. Die Zeit des
Kampfes ist jetzt gekommen."
Der Rückblick auf amerikanische Geschichte zeigt, in wie großen Maße Deutsche am polititschen Aufbau ihrer neuen
Heimat mitgewirkt haben. An der Indianergrenze standen, besonders in den Kriegen von 1756 bis 1763, Deutsche im
Kampf. Im Unabhängigkeitskrieg gab es unter den ansässigen Deutschen keinen, der freiwillig auf der Seite des
englischen Königs gekämpft hätte. Sie stellten nicht nur einen recht beträchtlichen Teil der Truppen, sondern auch
tüchtige Führer. Allen voran die Generale Herchheimer, Kalb und Peter Mühlenberg. Von Herchheimer sagte Georg
Washington: "Herchheimer war es, der den ersten glücklichen Umschwung in die traurige Führung des nördischen
Heeres brachte. Der Held des Mohawkatales, in dessen Herz kein Falsch war, diente nicht u irgendeiner Belohnung
willen, sondern aus heißer Vaterlandsliebe." Der Deutsche Michael Hillegas war damals Schatzmeister, Chr. Ludwig
versorgte Washingtons Armee mit Brot, das protestantische deutsche Kloster Ephrata war eines des besten Lazarette.

Das ganz deutsche Lancaster County lieferte das Getreide, ohne welches Washingtons Armee den schweren Winter von
Valley Forge, der Amerikas Geschichte entschied, kaum überstanden hätte. General Steuben organisierte und schulte
damals das Heer, mit dem Washington die Unabhängigkeit Amerikas erkämpfte. Er hatte fünf Tage nach seiner
Ankunft in Amerika ein Schreiben an den Kontinentalkongreß gerichtet, in dem es hieß: "Die Ehre, einer würdigen
Nation zu dienen, die dabei ist, ihre Rechte und ihre Freiheit zu verteidigen, ist der einzige Beweggrund, der mich auf
diesen Erdteil hinübergelockt hat. Ich suche weder Reichtümer noch Titel. Ich bin aus dem fernsten Teile Deutschlands
auf eigene Kosten hierher gekommen und habe ein ebenso ehrenvolles wie einträgliches Amt aufgegeben. Ich habe mit
Ihren Abgesandten in Frankreich keine Abmachungen getroffen und werde auch mit Ihnen keine treffen. Ich habe nur
den einen Ehrgeiz, als Freiwilliger zu dienen, mir das Vertrauen Ihres Oberkommandierenden zu erwerben und bei
seinen Unternehmungen ebenso zu begleiten, wie ich während des Siebenjährigen Krieges dem König von Preußen
gefolgt bin. Zweiundzwanzig Dienstjahre in einer solchen Schule berechtigen mich wohl dazu, mich zu den erfahrenen
Offizieren zu zählen. Ich bin gewillt, mit meinem Blut die Ehre zu erkaufen, eines Tages meinen Namen unter denen
Ihrer Freiheitskämpfer zu sehen." Washington sagte später über seine Leistung: "Ich würde unrecht handeln, wollte ich
über die hohen Verdienste des Freiherrn von Steuben svhweigen. Seine Tüchtigkeit und Kenntnisse, der unermüdliche
Eifer, den er seit seinem Antritt entwickelt, lassen ihn als einen bedeutenden Gewinn für das Heer erscheinen." Und ehe
er den Oberbefehl niederlegte, schrieb er an Steuben: "Obgleich ich oft die Gelegenheit benutzt habe, persönlich und
öffentlich Ihren großen Eifer, Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Fähigkeiten in der Ausübung Ihres Dienstes anzuerkennen,
will ich diese letzte Gelegenheit benutzen, in der überzeugendsten Weise meine vollkommene Zufreidenheit mit Ihrer
Führung kund zu tun, und die tiefe Dankbarkeit, die das Volk ıhnen für Ihre treuen und vortrefflichen Dienste schulder,
durch Worte auszudrücken."

Man weiß heute drüben kaum noch, daß dieser Generalinspekteur Friedrich Wilhelm von Steuben, ein General aus
Freidrichs des Großen Heer, Washington die Armee schuf, mit der er seinen Freiheitskrieg hat führen können, daß
Johann von Kalb, ein Bauernsohn aus dem Bayreuthischen, als einer der tapfersten Generale in einem Geseht in
Südkarolina ge fallen ist, aus elf Wunden blutend, und daß der Kongreß auf sein Denkmal hat meißeln lassen:
"Nachdem er drei Jahre mit Ehre und Ruhm gedient, gab er einen letzten glorreichen Beweis seiner Hingabe für die
Freiheit der Menschheit und für die Sache Amerikas in der Schlacht bei Camden in Südamerika. An der Spitze der
Trupen von Maryland und Delaware begreisterte er sie durch sein Beispiel zu Taten der Tapferkeit. Der Kongreß der
Vereinigten Staaten von Amerika hat ihm dieses Denkmal errichtet."

Man weiß nicht mehr, daß hier der Bäcker Christoph Ludwig lebte, der, als man um Geld für Waffen auftrief, sagte:
"Ich bin nur ein einfacher Pfefferkuchenbäcker, aber schreiben Sie für mich 200 Pfund in die Liste." Man weiß ja in
AMerika nicht einmal mehr, daß auf dem Schlachtfeld von Monmouth das Denkmal von Marie Heiß steht, die von den
Soldaten ihres mächtigen Wasserkruges wegen Molly Pitcher genannt wurde, und der Washington ihrer Tapferkeit
wegen den Rang eines Sergeanten verliehen hatte.

Im Bürgerkrieg waren die Deutschen die einzigen, die restlos auf der Seite des Nordens standen. Sie stellten mehr als
doppelt so viele Soldaten und Offiziere, als sie zu stellen verpflichtet waren. Unter 5000 Offizieren waren allein neun
deutsche Generalmajore. Die Deutschen standen im Bürgerkrieg von 1862 bis 1865 fast alle gegen die Sklaverei bei
Abraham Lincoln. Seine Vorfahren waren aus dem deutschen Berks-County in Pennsylvania nach Virginien und von
dort nach Kentucky ausgewandert und sein Großvater schrieb seinen Namen auf einem Kaufbrief über 400 Acker Land
noch als Linkhorn. Die Deutschen im ganzen Land verließen, als damals der Ruf nach Einheit und Freiheit durch das
Land ging, ihre Lehrstühle und Schreibpulte, ihre Farmen unf Werkstätten. Aus den Turnvereinen wurden
Soldatenregimenter, landauf, landab. In New York allein standen zehn Regimenter Deutsche, die Steubenjäger, die
Astorschützen, die Turner, das Regiment von Kalb, die Batterie des Obersten Ludwig Blacker und die anderen. In Ohio
waren es elf Regimenter der deutschen, in Missouri war jeder zweite Soldat ein Deutscher. Der Professor Karl Beck von
Harvard trat mit seinen 60 Jahren in eine Kompanie Freiwilliger ein, da ihn in dieser Zeit das Recht zu kämpfen nötiger
dünfte, als ds Recht zu lehren. Als man ihn bei der Einberufung seiner Kompanie seines Alters wegen beiseite stellte,
murrte er und rüstete auf seine Kosten hundert kräftige Leute aus und schickte sie an seiner Statt zum Heere. Aber es
wäre kein Ende mit Männern und Regimentern, mit Gefechten und Wunden, wollte man das Hohelied der Deutschen
aus dem Bürgerkriege singen.
Im Herbst 1861 war aus vier Kompanien der Sigelschen Rifleschützen und aus sechs Kompanie der deutschen Jäger das
52. New-Yorker Regiment gebildet worden. Im Oktober 1864 kehrten noch 5 Offiziere und 35 Mann dieses Regiments
zurück! Nachdem es auf seine alte Stärke von 2800 Mann gebracht worden war, zog es abermals aus. Und am Ende des
Krieges waren noch 200 Mann übrig! Und das war eines von unzähligen deutschen Regimentern, von denen ihm keines
an Tapferkeit nachstand.

Dieser kämpferische soldatische Geist lebt in der amerikanischen Armee wahrscheinlich noch überall dort mehr oder
weniger stark, wo deutches Blut eingesetzt wird. In diesem Weltkrieg aber soll das zum letztenmal geschehen. Es erfüllt
sich heute wieder die alte Tragik, daß Germanen gegen Germanen kämpfen müssen.

"Man scheide aus der Entwicklung der amerikanischen Republik sen meinst stillen Kultureinfluß aus, den der Deutsche
so lange geübt hat, und das Bild des amerikanischen Lebens wäre heute ein anderes. Wer vermöchte den Segen zu
ermessen, der vom deutschen Hause, der Pflanzstätte gesunder Lebensweise und sittlicher Zucht, des Pflichtgefühls und
schöner Gemütswärme, sogar in englisch-amerikanische Familien geströmt ist, wo Deutsche und Amerikaner
untereinander heiraten!"

J. Goebel, Prof. an der Staatsuniversität von Illinois

1918!
Gegen Abend des 10. Juni, an dessen frühem Morgen ein heftiger Angriff der Amerikaner westlich von Château-
Thierry abgeschlage worden war, schlichen sich einige Unteroffiziere und Männer der Hohenzollernfüsiliere aus ihren
Erdlöchern durch den Wald nach vorne. Vorsichtig, auf jedes Geräusch achtend, schoben sie sich durch das dichte
Brombeergestrüpp, krochen durch tiefe und steinige Wasserrisse, hielten stille und lauschten mit angehaltenem Atem.
Nichts war zu hören als das Krächzen der Krähen, die bei dem langsamen Vordringen der Soldaten sich
flügelklatschend in dichten Schwärmen erhoben.

Sie warteten noch eine Weile, spähten mit zusammengekniffenen Augen in die Dämmerung und krochen erst, als es
ganz dunkel wurde, weiter. "Hier liegt einer!" raunte der Führer zurück. Ja, das war der erste Amerikaner. Sie tasteten
die Taschen des Toten ab, nahmen Gewehr und Patronen an sich, denn ihre Kompanie dort hinten in den Erdlöchern
konnte beides brauchen.

Nach einer Weile kamen sie zu einer mondbeschienene Lichtung - und ihr Herz erstarrte: da lagen die Toten so dicht,
daß sie zuerst geglaubt hatten, man habe hier Holz gefällt und zu einzelnen Stößen zusammengeschichtet. Die ganze
weite Blöße war mit Amerikanern bedeckt - und noch weiter drüben, im Holz selbst, lagen sie, immer ein Toter neben
dem andern, wie umgeklappte Scheiben.

Die Leute beugten sich über die Toten und nahmen ihnen Papiere und Karten ab.

Dann schlichen sie sich, über knackende Äste und nach ihnen greifende Ranken, langsam zurück. Unter einem
Felsblock, der mit einer Zeltbahn gut abgedeckt war, machten sie ein kleines Feuerchen und zogen die abgenommenen
Papiere hervor und begannen beim Schein eines Kerzenstümpfchens zu lesen.

Was schreiben denn diese großen Burschen, die mit dem Bowiemesser in der Faust gegen die schwache Kompanie des
40. Infanterieregiments vorgestürmt waren, um den Hunnen die Kehle durchzuschneiden?

Sie schreiben an ihre Mädchen drüben in Amerika, daß es in Frankreich lustig sei und schöne Mädchen gebe und daß
sie nun bald alle Fritze in die Hölle gejagt haben würden.

Auch Zeitungsblätter hatten die Hohenzollernfüsiliere bei den Toten gefunden. In "New York World" war zu lesen, daß
die deutschen Soldaten den Kindern vergiftete Zuckerwaren zum Essen und Handgranaten zum Spielen und daß sie sich
dann vor Vergnügen krümmen bei den Todeszuckungen der belgischen Kinder. Dann war auf einem anderen
Zeitungsblatt ein armer Junge ohne Ohren abgebildet, ein amerikanischer Junge versteht sich, den hatten die Deutschen
so zurückgeschickt, weil er noch naß hinter den Ohren gewesen sei und und sie nicht mit Kindern, sondern mit
Männern Krieg führen wollten. Dann gab es, sogar in mehreren Exemplaren, einen Artikel mit jenen in photograpischer
Manier ausgeführten Zeichnungen, in welchem zwei von den Deutschen gekreuzigte amerikanische Soldaten gezeigt
wurden. "Was hätten die mit uns getan", fragte ein älterer Mann, der erschrocken auf diese Bilder blickte.
"Sie hätten uns allen mit ihren Bowiemessern die Hälse durchgeschnitten - und wir würden es auch tun, wenn wir
glaubten, daß die drüben nur ungefähr ähnliches täten", antwortete ein junger Freiwilliger.

"Ja, darf denn das sein? Schämen sich diese Menschen denn vor gar nichts?" "Wenn es nicht sein dürfte, würden wir es
nicht lesen."

Ja, und wie hießen diese Leute, die, die um solche Greuel zu rächen, blindwütig gegen das Feuer von ein paar
versteckten Maschinengewehren angerannt und von deren letzten Patronen hingemäht worden waren? Wie hießen sie,
die nicht schnell genug herankommen konnten, um diesen Hunnen das Messer in die Brust zu stoßen und die Kehle
durchzuschneiden? Seht ihr, da kam den grauen, zermürbten Männern in den zerschlissenen Uniformen hinter der
Zeltbahn unter dem triefenden Felsblock im Belleau-Walde ein bitteres Lachen an, denn diese Burschen, die so
verwegen gegen sie angestürmt, durch deren anglisierte Namen schimmerte noch überall der alte deutsche hindurch,
denn diese Männer hatten alle einmal Schmidt, Müller, Schneider, Schuster, Frank, Schwab, Heß und Graf geheißen, ja
manche von ihnen schienen sogar noch in deutschen Städten geboren zu sein, in Düsseldorf, in Dortmund, in Duisburg,
wie ihre Erkennungsmarken verrieten. Aber vielleicht waren das nur die amerikanischen Tochterstädte - die Füsiliere
konnten es nicht feststellen, sie mußten hinaus in die Schützenlöcher, denn drüben, auf dem linken Flügel, begannschon
wieder ein Maschinengewehr zu ticken.

Sven Hedin:

Amerika im Kampf der Kontinente


Amerika hat verkannt, daß in der Alten Welt etws vollständig Neues im Werden ist, eine Entwicklung, die sich durch
starres Festhalten am Alten nicht aufhalten läßt und auch viele junge Geister in Amerika anzog. In der Neuen Welt
dagegen scheint ein Stillstand eingetreten zu sein, ein Festhalten an alten Begriffen, überlebten Formen und
überlieferten Denkweisen, die der jungen Generation nichts mehr bedeuten. Es fehlt, wie ein junger Student es
ausdrückt, etwas, wofür es zu arbeiten lohnt, wonach man sich sehnen kann, für das Leben des einzelnen sowohl, wie
für das des Landes.

Wenn der Krieg zur Niederlage Amerikas oder nur zu einem unentschiedenen Ausgang führt, dann würde eintreten, was
besorgte Stimmen des amerikanischen Volkes aussprechen, Vertreter in Kongreß und Senat, Arbeiterführer und große
Geschäftsleute, christliche Kirchenführer, Weltkriegsveteranen und Jugensbezieher, die Jugend selbst - und besonders
ihre Mütter. Dann werden die apokalyptischen Reiter auch über den Kontinent zwischen Atlantischen und dem
Pazifischen Ozean dahinrasen und Tote, Verwundete, Trauernde und Verarmte zurücklassen als Opfer der Diktatur
einer kleinen machthungrigen Minderheit. Wie vielen wird sich dann der Gedanke aufdrängen, wie anders alles
gekommen wäre, hätte Präsident Roosevelt von seinem Amtsantritt im Januar 1933 an eine entgegengesetzte Politik,
die Politik wahrhaften Friedens, verfolgt... Roosevelt redete von der Demokratie und verriet sie ohne Unterlaß. Er
schmächte die, die um des Friedens und der Aufrechterhaltung der amerikanischen Lebensform willen ihn zur Umkehr
mahnten, als undemokratisch und unamerikanisch. Er machte die Demokratie zu einem Zerrbild statt zu einem Vorbild.
Er sprach von der Redefreiheit und verbot denen, die nicht seiner Meinung waren, den Mund. Er sprach von
Glaubensfreiheit und schloß ein Bündnis mit dem Bolschewismus, sandte einen Beauftragten an den Vatikan, um seine
katolische Wähler zu fangen, und ließ selbst keinen päptlichen Nuntius in Washington zu. Er sprach von der Freiheit
vom leiblichen Mangel und konnte mehr als zehn Millionen keine Arbeit schaffen, kein Brot, kein Obdach. Er sprach
von der Freiheit, von Furcht vor künftigen Kriegen und bereitete den Krieg nicht nur für sein eigenes Volk vor, sondern
für die Welt, indem er die, ohne seine Hilfe vielleicht bereit gewesen wären, sich mit den Achsenmächten zu einigen,
zum Widerstand gegen sie aufhetzte und so Millionen in den Tod trieb.