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CE

MONTAGE- und
GEBRAUCHSANWEISUNG
Reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe
für Innenaufstellung
WPL 80IRR / WPL 120IRR

Bestell. - Nr.: 452158.66.44 FD 8404


INHALT

1 BITTE SOFORT LESEN 3


1.1 Wichtige Hinweise
1.2 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
1.3 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe

2 VERWENDUNGSZWECK DER
WÄRMEPUMPE 4
2.1 Anwendungsbereich
2.2 Arbeitsweise

3 LIEFERUMFANG 4/5
3.1 Grundgerät
3.2 Schaltkasten
3.3 Wärmepumpenregler

4 TRANSPORT 5

5 AUFSTELLUNG 6
5.1 Allgemein
5.2 Kondensatleitung
5.3 Schall

6 MONTAGE 6/7
6.1 Allgemein
6.2 Luftanschluss
6.3 Heizungs- und Warmwasser-Anschluss
6.4 Elektrischer Anschluss

7 INBETRIEBNAHME 8
7.1 Allgemein
7.2 Vorbereitung
7.3 Vorgehensweise

8 REINIGUNG / PFLEGE 9
8.1 Pflege
8.2 Reinigung Heizungsseite
8.3 Reinigung Luftseite

9 STÖRUNGEN, FEHLERSUCHE 10

10 AUSSERBETRIEBNAHME 10
10.1 Sommeraußerbetriebnahme
10.2 Letzte Außerbetriebnahme / Entsorgung

11 ANHANG FF

2
BITTE SOFORT LESEN

1.2 Gesetzliche Vorschriften und


1 BITTE SOFORT LESEN
1.1 Wichtige Hinweise
Richtlinien
Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärme-
pumpe wurden alle entsprechenden EG-Richtlini-

ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzu-


stellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei ge-
en, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe
CE-Konformitätserklärung).
Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind
schaltet sind. die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen ein-
zuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedin-

ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf beim Trans-


port nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Rich-
gungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet wer-
den.
Beim Anschließen der Heizungs- bzw. Kühlanlage
tung) gekippt werden. sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.

ACHTUNG Wärmepumpe und Transportpalette


sind nur durch die Verpackungsfolie verbunden.
1.3 Energiesparende Handhabung
der Wärmepumpe

ACHTUNG! Der Ansaug- und Ausblaskanal darf


nicht eingeengt oder zugestellt werden.
Mit dem Kauf dieser Wärmepumpe tragen Sie zur
Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für
eine energiesparende Betriebsweise ist die richti-
ge Auslegung der Wärmequellen- und Wärme-
nutzungs- bzw. Kühlanlage.

ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur mit ange-


bauten Luftkanälen betrieben werden.
Besonders wichtig für die Effektivität des Heizbe-
triebes einer Wärmepumpe ist es, die Temperatur-
differenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle
möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorg-

ACHTUNG! Rechtsdrehfeld beachten: Bei Betrieb


des Verdichters mit falscher Drehrichtung kann es
fältige Auslegung der Wärmequelle und der Hei-
zungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kel-
vin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu
zu Verdichterschäden kommen. einer Steigerung des Stromverbrauches von ca.
2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Ausle-
gung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie

ACHTUNG! Verwenden Sie nie sand-, soda-,


säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die
z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und
für niedrige Temperaturen dimensioniert werden.
Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch
Oberfläche angreifen. niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) op-
timal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.

ACHTUNG! Um Folgeschäden zu vermeiden,


muss nach dem Reinigen der Wasserkreislauf un-
Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine
Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten,
weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und
bedingt mit den geeigneten Mitteln neutralisiert wer- damit die Leistungszahl verschlechtert wird.
den. Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden
Handhabung leistet auch der Wärmepumpenregler

ACHTUNG! Das Gerät ist nicht für Frequenzum-


richterbetrieb geeignet.
bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu
sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpen-
reglers zu entnehmen.

ACHTUNG! Arbeiten am Kältekreis dürfen nur


von sachkundigen Personen durchgeführt werden.

3
VERWENDUNGSZWECK DER WÄRMEPUMPE
LIEFERUMFANG

Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator und Expan-

2 VERWENDUNGSZWECK
DER WÄRMEPUMPE
sionsventil, sowie dem geräuscharmen Verdichter,
Enthitzer, Verflüssiger und der elektrischen Steue-
rung.
Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luft-
2.1 Anwendungsbereich feuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und ver-
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kann in vorhande- schlechtert die Wärmeübertragung. Der Verdamp-
nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen ein- fer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf auto-
gesetzt werden. matisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei
Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.
Die Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-
mung und Kühlung von Heizungswasser konzipiert! Kühlen
In der Betriebsart "Kühlen" werden Verdampfer und
Die Wärmepumpe ist im Heizbetrieb für den mono- Verflüssiger in ihrer Wirkungsweise umgekehrt.
energetischen und bivalenten Betrieb bis -20 o C
Luftaußentemperatur geeignet. Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer
arbeitenden Verflüssiger die Wärme an das Kälte-
Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasser- mittel ab. Mit dem Verdichter wird das Kältemittel
rücklaufs von mehr als 18 °C einzuhalten, um ein auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Über
einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewähr- den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) wird
leisten. die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben.
Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöh- Über den zusätzlichen Wärmeaustauscher kann die
ten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung, Abwärme auch für Warmwasserverbraucher, wie
deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit Warmwasser, Schwimmbecken oder Badheizung,
speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine verwendet werden.
Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt
es sich einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zu-
behör erhältlich) zu installieren.
LIEFERUMFANG
Im Kühlbetrieb ist die Wärmepumpe für Lufttem-
peraturen von +15 °C ... +40 °C geeignet.
Sie kann für stille und dynamische Kühlung verwen-
3 3.1 Grundgerät
Die Wärmepumpe wird in Kompaktbauweise gelie-
det werden. Minimale Wassertemperatur ist +7 °C.
fert und enthält unten aufgeführte Bauteile.

ACHTUNG! Das Gerät ist nicht für Frequenzum-


richterbetrieb geeignet.
Als Kältemittel wird R404A verwendet.
1 2

2.2 Arbeitsweise
Heizen
Umgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und
dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) ge-
leitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er ent-
zieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Ver-
dampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) über-
tragen.
Mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters
wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhö-
hung auf ein höheres Temperaturniveau "gepumpt"
und über den Verflüssiger (Wärmeaustauscher) an
das Heizwasser abgegeben.
Über den vorgeschalteten Enthitzer kann gleichzei-
tig, oder auch separat, Brauchwasser bereitet wer-
den.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um
die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperatur-
niveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Ener-
gie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeich- 6 5 4 3
net man dieses Gerät als Luft-Wasser-Wärmepum- 1) Verdampfer 4) Pressostate
pe. (Heizbetrieb) 5) Verflüssiger
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe besteht aus den 2) Ventilator (Heizbetrieb)
3) Schaltkasten 6) Verdichter

4
LIEFERUMFANG
TRANSPORT

3.2 Schaltkasten
Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepum-
pe. Nach Abnahme der unteren Frontabdeckung und
dem Lösen der sich rechts oben befindenden Be-
4 TRANSPORT

festigungsschraube kann der Schaltkasten heraus-


geklappt werden. ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf beim Trans-
port nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Rich-
Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschluss-
klemmen, sowie die Leistungsschütze und die tung) gekippt werden.
Sanftanlauf-Einheit.
Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort soll-
Netzanschlussleitung und Steuerleitung sind an-
te mit Holzrost erfolgen. Das Grundgerät bietet ei-
schlussfertig montiert.
nerseits die Transportmöglichkeit mit Hubwagen,
Sackkarre o.ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch
3.3 Wärmepumpenregler Bohrungen in der Grundplatte, bzw. im Rahmen ge-
führt werden.
Für den Betrieb Ihrer reversiblen Luft-Wasser-
Wärmepumpe ist der im Lieferumfang enthaltene
Wärmepumpenregler für reversible Wärmepum-
pen zu verwenden.
Der Wärmepumpenregler ist ein komfortables elek-
tronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und
überwacht die gesamte Heiz- bzw. Kühlanlage in Ab-
hängigkeit von der Außentemperatur, die Warmwas-
serbereitung und die sicherheitstechnischen Ein-
richtungen.
Der bauseits anzubringende Außentemperatur-
fühler incl. Befestigungsmaterial liegt dem Regler
bei.
Funktionsweise und Handhabung des Wärmepum-
penreglers sind in der dazu beiliegenden Ge-
brauchsanweisung beschrieben. ACHTUNG! Wärmepumpe und Transportpalette
sind nur durch die Verpackungsfolie verbunden.

Zur Nutzung der Transportbohrungen im Rahmen


ist es notwendig die unteren Fassadierungsteile ab-
zunehmen. Dazu werden jeweils zwei Schrauben am

1.
3.
1.
3. 2.
1.

2. 1.
1. 2.

Öffnen des Deckels Schließen des Deckels

Sockel gelöst und die Bleche durch Zurückziehen,


oben ausgehängt. Beim Einhängen der Blechteile
sollten diese mit leichtem Druck nach oben gescho-
ben werden.
Beim Durchstecken der Tragrohre durch den Rah-
men ist darauf zu achten, dass keine Bauteile be-
schädigt werden.

5
AUFSTELLUNG
MONTAGE

Verwendete Luftkanäle sind schalltechnisch von der

5 AUFSTELLUNG
5.1 Allgemein
Wärmepumpe zu entkoppeln, um eine Körperschall-
übertragung auf die Kanäle zu vermeiden.

Das Gerät ist grundsätzlich in Innenräumen auf ei-


ner ebenen, glatten und waagrechten Fläche aufzu-
stellen. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am
Boden anliegen, um eine geeignete Schallab-
6 MONTAGE
6.1 Allgemein
dichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall,
können zusätzliche schalldämmende Maßnahmen An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse her-
notwendig werden. Die Aufstellung auf einem Unter- zustellen:
stellpuffer erfordert zwingend eine vollflächige Auf-
- Zu-/Abluft
lage. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein,
- Vor-/Rücklauf der Heizungsanlage
dass Wartungsarbeiten problemlos durchgeführt
- Vor-/Rücklauf des Warmwasserkreises
werden können. Dies ist gewährleistet, wenn ein
- Kondensatablauf
Abstand von je 1 m an der Frontseite sowie links
- Steuerleitung zum Wärmepumpenregler
und rechts der Wärmepumpe eingehalten wird.
- Stromversorgung
0,2 m

6.2 Luftanschluss
1m (1 m)

1m
ACHTUNG! Der Ansaug- und Ausblasbereich darf
nicht eingeengt oder zugestellt werden.
Das Gerät sollte nie in Räumen mit hoher Luftfeuch-
tigkeit aufgestellt werden. Bei Luftfeuchtigkeiten von
über 50 % und Außentemperaturen unter 0 °C kann
an der Wärmepumpe und der Luftführung Konden-
ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur mit ange-
bauten Luftkanälen betrieben werden.
sat entstehen.
Bei Installation der Wärmepumpe in einem Oberge- Luftkanäle sind als Zubehör erhältlich.
schoss, ist die Tragfähigkeit der Decke zu prüfen Wird ein anderer als der als Zubehör erhältliche
und aus akustischen Gründen die Schwingungs- Luftkanal verwendet, so sind die in der Skizze ge-
entkoppelung sehr sorgfältig zu planen. Eine Auf- nannten Außen- und Innenmaße einzuhalten. Zu-
stellung auf einer Holzdecke ist abzulehnen. sätzlich ist auf geeignete Schwingungsentkopplung
und Kanalisolation zu achten.
5.2 Kondensatleitung Bei der Verwendung von angeflanschten Luftkanälen
Das im Betrieb anfallende Kondensatwasser muss wird je ein Anschlussstutzen an der Ansaug- und
frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfrei- Ausblasseite des Verdampfers mit 4 Sechskant-
en Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepum- schrauben M8x16 an den vorgesehenen Gewinde-
pe waagerecht stehen. Das Kondensatwasserrohr löchern befestigt. Dabei ist zu beachten, dass beide
muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm Luftkanalstutzen nur mit der Isolierung und nicht mit
haben und sollte frostsicher in den Abwasserkanal dem Außenblech in Berührung kommen.
geführt werden.

(65
5.3 Schall 56 2)
0

Um Körperschallübertragungen ins Heizsystem zu


M 8 x 16
vermeiden, empfiehlt es sich, die Wärmepumpe
schwingungsgedämpft mit dem Heizsystem zu ver-
binden (Schlauchlänge 2-3 m). Gleiches gilt für den
Anschluss des Brauchwasser-Kreises.
672)
580
(max.
max.

(m
min in.
. 57
50 0)
Entkopplungsschleifen 0

Klammerwerte gelten für die ... 120IRR

6
MONTAGE

6.3 Heizungs- und Warmwasser-An- 6.4 Elektrischer Anschluss


schluss Für den elektrischen Anschluss muss das Gerät
nicht geöffnet werden.
Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärme-
pumpe sind mit 1" Außengewinde versehen. Beim Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt
Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Über- über die vormontierte, ca. 5 m lange Lastleitung.
gängen mit einem Schlüssel gegengehalten wer- Die vormontierte 7 m lange Steuerleitung wird durch
den. ihren Steckverbinder mit dem für die Steuerung be-
nötigten Wärmepumpenregler verbunden.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wär-
mepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage ge- In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe
spült werden, um eventuell vorhandene Verunreini- ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm
gungen, Reste von Dichtmaterial oder ähnliches zu Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz,
entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Leistungsschütz), sowie ein 3-poliger Sicherungs-
Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepum- automat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außen-
pe führen. Für Anlagen mit absperrbarem Heiz- leiter, vorzusehen (Auslösestrom gemäß Geräte-
wasserdurchfluss, bedingt durch Heizkörper- bzw. information).
Thermostatventile, muss ein Überströmventil bau- Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Last-
seits hinter der Heizungspumpe in einem Hei- einspeisung sicherzustellen L1 (1); L2 (2); L3 (3).
zungsbypass eingebaut werden. Dies sichert einen (1, 2, 3) sind die Adernummern des Lastkabels.
Mindestheizwasserdurchfluss durch die Wärme-
pumpe und verhindert Störungen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die
ACHTUNG! Rechtsdrehfeld beachten: Bei Betrieb
des Verdichters mit falscher Drehrichtung kann es
Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrük-
ken. zu Verdichterschäden kommen.

Mindestheizwasserdurchsatz Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpen-


Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepum- regler zugeführt.
pe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanla-
ge sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installa- Die Stromversorgung des Wärmepumpenreglers
tion eines differenzdrucklosen Verteilers oder eines mit 230V AC-50 Hz, erfolgt gemäß seiner eigenen
Überströmventiles erreicht werden. Die Einstellung Gebrauchsanweisung (Absicherung 16 A).
eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetriebnah- Die Steuerleitung wird mit einem mehrpoligen Steck-
me erklärt. verbinder mit dem Wärmepumpenregler verbunden.
Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanwei-
Frostschutz sung des Wärmepumpenreglers zu entnehmen.
Bei Wärmepumpen, die frostgefährdet aufgestellt
sind, sollte eine manuelle Entleerung (siehe Bild) Detaillierte Informationen siehe Anhang Stromlauf-
vorgesehen werden. Sofern Regler und Heizungs- pläne.
umwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die
Frostschutzfunktion des Reglers. Bei Außerbetrieb-
nahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die
Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an
denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann
(Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem ge-
eigneten Frostschutz zu betreiben.

7
INBETRIEBNAHME

Störungen während des Betriebes werden ebenfalls

7 INBETRIEBNAHME
7.1 Allgemein
am Wärmepumpenregler angezeigt und können, wie
in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpen-
reglers beschrieben, behoben werden.
Bei Außentemperaturen kleiner 10 °C und Heiz-
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu ge- wassertemperaturen kleiner als 16 °C ist der Puffer-
währleisten, sollte diese von einem vom Werk auto- speicher mit dem zweiten Wärmeerzeuger auf min-
risierten Kundendienst durchgeführt werden. Nur destens 25 °C aufzuheizen.
dann wird eine verlängerte Garantie von insgesamt
3 Jahren gewährt (vgl. Garantieleistung). Folgender Ablauf ist einzuhalten um die Inbetrieb-
nahme störungsfrei zu realisieren:
Die Inbetriebnahme hat im Heizbetrieb zu erfolgen.
a) Alle Heizkreise schließen.
b) Überströmventil ganz öffnen.
7.2 Vorbereitung c) Am Regler Betriebsart Automatik wählen.
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte d) Warten bis der Pufferspeicher eine Temperatur
geprüft werden: von mindestens 25 °C erreicht hat.
- Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen wie e) Anschließend werden die Schieber der Heiz-
in Kapitel 6 beschrieben montiert sein. kreise nacheinander wieder langsam geöffnet
und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz
- Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den
durch leichtes Öffnen des betreffenden Hei-
korrekten Fluss des Heizwassers behindern könn-
zungskreises stetig erhöht wird. Die Heiz-
ten, geöffnet sein.
wassertemperatur im Pufferspeicher darf da-
- Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein. bei nicht unter 20 °C absinken, um jederzeit
eine Abtauung der Wärmepumpe zu ermögli-
- Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeil-
chen.
richtung entsprechen.
f) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine
- Der Einstellungen des Wärmepumpenreglers
Heizwassertemperatur im Pufferspeicher von
müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an
ca. 20 °C gehalten wird, ist die Mindestvolumen-
die Heizungsanlage angepasst sein.
strommenge am Überströmventil und Hei-
- Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein. zungsumwälzpumpe einzustellen.
g) Neubauten haben wegen der zur Bauaustrock-
nung benötigten Energie einen erhöhten Wär-
7.3 Vorgehensweise mebedarf. Dieser erhöhte Wärmebedarf kann
dazu führen, dass knapp dimensionierte Heiz-
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über anlagen die gewünschte Wohnraumtemperatur
den Wärmepumpenregler. Die Einstellungen müs- nicht jederzeit erreichen. Es wird deshalb emp-
sen gemäß dessen Anleitung vollzogen werden. fohlen, in diesem Fall den zweiten Wärmeer-
zeuger in der ersten Heizperiode in Betriebs-
Wird der Mindestheizwasserdurchsatz mittels Über-
bereitschaft zu halten. Dazu ist die Grenztem-
strömventil sichergestellt, so ist dieses auf die Hei-
peratur am Wärmepumpenregler auf 15 °C
zungsanlage abzustimmen. Eine falsche Einstellung
hochzustellen.
kann zu verschiedenen Fehlerbildern und einem
erhöhten Energiebedarf führen. Um das Über-
strömventil richtig einzustellen, empfehlen wir fol-
gende Vorgehensweise:
a) Alle Heizkreise öffnen und das Überströmventil
schließen. Die resultierende Temperaturdifferenz
zwischen Vor- und Rücklauf ist zu ermitteln.
b) Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Be-
trieb je nach Nutzung geschlossen sein können,
so dass der vom Wasserdurchsatz ungünstigste
Betriebszustand vorliegt.
c) Das Überströmventil ist in diesem Betriebszu-
stand soweit zu öffnen, bis sich annähernd die
Temperaturdifferenz einstellt, die unter a) bei ge-
schlossenem Überströmventil mit offenen Heiz-
kreisen gemessen wurde.

8
REINIGUNG/PFLEGE

Achtung - Heizungsinstallateure

8 REINIGUNG / PFLEGE
8.1 Pflege
Je nach Füllwasserqualität und -menge, insbeson-
dere bei Mischinstallation und Kunststoffrohren kann
es gelegentlich zu Ablagerungen (Rostschlamm,
Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anleh- Kalk) kommen, die die Funktion der Heizungsanla-
nen und Ablegen von Gegenständen am und auf ge stören. Ursache ist die Wasserhärte, sowie der
dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe kön- im Füllwasser gelöste Sauerstoff und weiterer Luft-
nen mit einem feuchten Tuch und mit handelsübli- sauerstoff, der über Ventile, Armaturen und Kunst-
chen Reinigern abgewischt werden. stoffrohre eindringen kann (Sauerstoffdiffusion). Zur
Vorbeugung empfehlen wir einen physikalischen

ACHTUNG! Verwenden Sie nie sand-, soda-,


säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die
Wasseraufbereiter, z.B. ELYSATOR, einzusetzen.

Oberfläche angreifen.
8.3 Reinigung Luftseite
Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wär- Luftkanäle, Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf
meaustauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist sind gelegentlich von Verunreinigungen (Blätter,
dafür zu sorgen, dass der Wärmeaustauscher in der Zweige usw.) zu reinigen. Dazu ist die Wärmepum-
Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Zum pe an der Frontseite zuerst unten und dann oben zu
Schutz des Verdampfers ist im Ansaugkanal ein öffnen.
Vogelschutzgitter mit mindestens 80 % freien Quer-
schnitt empfohlen. Sollte es dennoch zu Betriebs-
störungen wegen Verschmutzungen kommen, ist
die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.
ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzu-
stellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei ge-
schaltet sind.

Das Abnehmen und Einhängen der Fassadierungs-


8.2 Reinigung Heizungsseite teile erfolgt wie in Kapitel 4 beschrieben.
Durch Eindringen von Sauerstoff in das Heizwasser Die den Verdampferraum abdichtende Isolation ist
können sich Oxydationsprodukte bilden. Oftmals tritt vorsichtig aufzuschneiden.
darüber hinaus eine Verunreinigung des Heiz-
wassers durch Reste von Schmier- und Dichtmitteln Nach der Reinigung müssen die Schnittstellen luft-
auf. dicht verklebt werden (z.B. mit Textilklebeband).

Beide Ursachen können dazu führen, dass sich die Die Verwendung von scharfen und harten Gegen-
Leistungsfähigkeit des Kondensators der Wärme- ständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine
pumpen verringert. In solchen Fällen muss der In- Beschädigung am Verdampfer und der Kondensat-
stallateur den Kondensator reinigen. Nach heutigem wanne zu verhindern.
Kenntnisstand schlagen wir vor, die Reinigung mit
einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger
gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisen-
säure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die
Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es
muss gründlich nachgespült werden, um sicherzu-
stellen, dass alle Reinigungsmittelreste aus dem
System entfernt wurden. Es ist empfehlenswert, den
Wärmeaustauscher entgegen der normalen Durch-
flussrichtung zu reinigen. Die Spülmittel sind we-
gen ihrem Säuregehalt mit Vorsicht anzuwenden.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Spülmittel
beim Reinigen des Kondensators in die Heizungs-
anlage gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt
an den Vor- und Rücklauf der Wärmepumpe anzu-
schließen. Die Vorschriften der Berufsgenossen-
schaften sind einzuhalten. Im Zweifelsfall ist mit den
Herstellern der Chemikalien Rücksprache zu neh-
men!

ACHTUNG! Um Folgeschäden zu vermeiden,


muss nach dem Reinigen der Wasserkreislauf un-
bedingt mit den geeigneten Mitteln neutralisiert wer-
den.

9
STÖRUNGEN / FEHLERSUCHE
AUSSERBETRIEBNAHME

9 STÖRUNGEN /
FEHLERSUCHE 10 AUSSERBETRIEBNAHME
10.1 Sommeraußerbetriebnahme
Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und
sollte störungs- und wartungsfrei arbeiten. Tritt den- Die Außerbetriebnahme der Heizung im Sommer
noch einmal eine Störung auf, können Sie diese in wird durch Umschalten des Wärmepumpenreglers
den meisten Fällen leicht selbst beheben. Schla- auf die Betriebsart "Sommer" erreicht.
gen Sie dazu in der Tabelle Störungen und Fehler-
suche in der Gebrauchsanweisung des Reglers
nach. Störungen können am Wärmepumpenregler 10.2 Letzte Außerbetriebnahme / Ent-
abgefragt werden. Wenn die Störung nicht selbst
behoben werden kann, verständigen Sie bitte den sorgung
zuständigen Kundendienst (siehe Garantieurkunde). Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die

ACHTUNG! Arbeiten an der Wärmepumpe dür-


fen nur vom autorisierten und sachkundigen Kun-
Maschine spannungsfrei zu schalten und abzu-
schiebern. Umweltrelevante Anforderungen, in Be-
zug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und
Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen ge-
dendienst durchgeführt werden.
mäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Da-
bei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Ent-
sorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.

10
ANHANG

11 ANHANG
11.1 MASSBILDER
11.1.1 Maßbild ... 80IRR 12
11.1.2 Maßbild ... 120IRR 13

11.2 GERÄTEINFORMATION 14

11.3 DIAGRAMME
11.3.1 Heizbetrieb ... 80IRR 15
11.3.2 Kühlbetrieb ... 80IRR 16
11.3.3 Heizbetrieb ... 120IRR 17
11.3.4 Kühlbetrieb ... 120IRR 18

11.4 STROMLAUFPLÄNE
11.4.1 Steuerung 19
11.4.2 Last 20
11.4.3 Anschlussplan 21
11.4.4 Legende 22

11.5 HYDRAULISCHES
PRINZIPSCHEMA 23

11.6 CE-KONFORMITÄTS-
ERKLÄRUNG 24

11.7 GARANTIEURKUNDE -
KUNDENDIENST 25

11
ANHANG: 11.1 MASSBILDER

11.1 Maßbild ... 80IRR

12
ANHANG: 11.1 MASSBILDER

11.1.2 Maßbild ... 120IRR

13
ANHANG: 11.2 GERÄTEINFORMATION

Geräteinformation

GERÄTEINFORMATION für Luft/Wasser-Heiz-Wärmepumpen

1 TYP- UND VERKAUFSBEZEICHNUNG WPL80IRR WPL120IRR

2 BAUFORM

2.1 Ausführung Reversibel Reversibel

2.2 Schutzart nach EN 60 529 für Kompaktgerät bzw. Heizteil IP 21 IP 21

2.3 Aufstellungsort Innen Innen

3 LEISTUNGSANGABEN

3.1 Temperatur-Betriebseinsatzgrenzen:

Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf 3) °C / °C bis 55 / ab 18 bis 55 / ab 18

Kühlen, Vorlauf °C +7 bis +20 +7 bis +20

Luft (Heizen) °C -20 bis +35 -20 bis +35

Luft (Kühlen) °C +15 bis +40 +15 bis +40

3.2 Heizwasser-Temperaturspreizung bei A2 / W35 7.5 7.9

3.3 Wärmeleistung / Leistungszahl bei A-7 / W35 1) kW / --- 7,1 / 2,9 10,6 / 3,0

bei A2 / W35 1) kW / --- 8,8 / 3,2 12,8 / 3,4

bei A2 / W50 1) kW / --- 8,5 / 2,5 12,0 / 2,5

bei A7 / W35 1) kW / --- 11,3 / 3,8 15,1 / 3,8

bei A10 / W35 1) kW / --- 12,2 / 4,1 16,7 / 4,1

3.4 Kühlleistung / Leistungszahl bei A27 / W7 kW / --- 8,8 / 2,8 12,6 / 2,6

bei A27 / W18 kW / --- 10,9 / 3,3 16,4 / 2,8

bei A35 / W7 kW / --- 7,6 / 2,1 10,7 / 2,0

bei A35 / W18 kW / --- 9,5 / 2,5 14,3 / 2,3

3.5 Schall-Leistungspegel Gerät / Aussen dB(A) 55 / 61 57 / 62

3.6 Heizwasserdurchfluß bei interner Druckdifferenz m³/h / Pa 1,0 / 3000 1,4 / 4500

3.7 Luftdurchsatz bei externer statischer Druckdifferenz m³/h / Pa 4200 / 0 5200 / 0

m³/h / Pa 2500 / 25 4000 / 25

3.8 Kältemittel; Gesamt-Füllgewicht Typ / kg R404A / 5,9 R404A / 5,7

4 ABMESSUNGEN; ANSCHLÜSSE UND GEWICHT

4.1 Geräteabmessungen H x B x L cm 136 x 75 x 85 157 x 75 x 85

4.2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1'' aussen G 1'' aussen

4.3 Luftkanal-Eintritt u. -Austritt (Innenabmessungen min.) L x B cm 50 x 50 57 x 57

4.4 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung kg 222 260

5 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS

5.1 Nennspannung; Absicherung V/A 400 / 16 400 / 20

5.2 Nennaufnahme 1) A2 W35 kW 2.74 3.8

5.3 Anlaufstrom m. Sanftanlasser A 23 25

5.4 Nennstrom A2 W35 / cos ϕ A / --- 4,9 / 0,8 6,9 / 0,8

6 ENTSPRICHT DEN EUROPÄISCHEN SICHERHEITSBESTIMMUNGEN 5) 5)

7 SONSTIGE AUSFÜHRUNGSMERKMALE

7.1 Abtauung automatisch automatisch

Abtauart Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr

Abtauwanne vorhanden ja (beheizt) ja (beheizt)

7.2 Heizwasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt ja 2) ja 2)

7.3 Leistungsstufen 1 1

7.4 Regler intern / extern extern extern

1) Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage. Für wirtschaftliche und
energetische Betrachtungen sind weitere Einflußgrößen, insbesondere Abtauverhalten, Bivalenzpunkt und
Regelung zu berücksichtigen. Dabei bedeuten z.B. A2 / W55: Außenlufttemperatur 2 °C und Heizwasser-
Vorlauftemperatur 55 °C.

2) Die Heizungs-Umwälzpumpe und der Regler der Wärmepumpe müssen immer betriebsbereit sein.
3) siehe Einsatzgrenzendiagramm

5) s. CE-Konformitätserklärung

Technische Änderungen vorbehalten Stand: 02.08.2004

14
ANHANG: 11.3 DIAGRAMME

11.3.1 Heizbetrieb ... 80IRR

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%HGLQJXQJHQ 

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15
ANHANG: 11.3 DIAGRAMME

11.3.2 Kühlbetrieb ... 80IRR

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16
ANHANG: 11.3 DIAGRAMME

11.3.3 Heizbetrieb ... 120IRR

Heizleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


30

35
25 Bedingungen: 50
Heizwasserdurchsatz 1,4 m³/h

20

15

10

0
-20 -10 0 10 20 30 40
Lufteintrittstemperatur in [°C]

Leistungsaufnahme (incl. Pumpenleistungsanteil) Druckverlust in [Pa]


7 20000
6 50
5 35 18000

4
16000 Verflüssiger
3
2
14000
1
0 12000
-20 -10 0 10 20 30 40
Lufteintrittstemperatur in [°C]
10000

Leistungszahl (incl. Pumpenleistungsanteil) 8000


6
5 35 6000
4 50
3 4000

2
2000
1
0 0
-20 -10 0 10 20 30 40 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3
Lufteintrittstemperatur in [°C] Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

17
ANHANG: 11.3 DIAGRAMME

11.3.4 Kühlbetrieb ... 120IRR

Kühlleistung in [kW] Wasseraustrittstemperatur in [°C]


30

25 Bedingungen:
Wasserdurchsatz 1,4 m³/h

20

15
18

10
7

0
10 15 20 25 30 35 40 45
Lufteintrittstemperatur in [°C]

Leistungsaufnahme (incl. Pumpenleistungsanteil) Druckverlust in [Pa]


7 20000
18
6
7
5 18000

4
16000 Verflüssiger
3
2
14000
1
0 12000
10 15 20 25 30 35 40 45
Lufteintrittstemperatur in [°C]
10000

Leistungszahl (incl. Pumpenleistungsanteil) 8000


4,5
4
3,5 6000
3
2,5
18 4000
2 7
1,5
1 2000
0,5
0 0
10 15 20 25 30 35 40 45 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3
Lufteintrittstemperatur in [°C] Heizwasserdurchfluß in [m³/h]

18
ANHANG: 11.4 STROMLAUFPLÄNE

relgernepmupmräW 2mm57,0 ettinhcsreuQ ellA


4X 41
4.2/ 6
31
5
2.-/ 22 12
.lop42 4.2/ 6 5
5X 4.2/ 4 3
4.2/ 4 3
4.2/ 2 1
4.2/ 2 1
2mm0,1x02 gnutielreuetS
3X-N
2X-01 2X-01 2X-01
)02( 42-5X N )02(
2A 2A
)91( 12-5X )Vo32( L )91( 1A 2K 1Y 1A 1K
)01( 01-5X )CAV 0(0G )01(
2X-11 2X-21 2X-31 1E
)11( 11-5X ITNEV )11(
3X-1
22
)21( 21-5X VMW-4 )21( 1K KT
12 32F
)31( 31-5X
1dreV )31( /2M
KT
)51( 51-5X KSF )51( 2X-51
< <P
5F
2X-8
8R
)3( 3-5X FLR 2X-3

19
)3( 2X-8
2R
)2( 2-5X FLR )2( 2X-2 >P
4F
)4( 4-5X ORF )4( 2X-4
9R
)5( 5-5X ORF )5( 2X-5
2X-8
)4( C B )2(
)71( 71-5X )71( 5 >P
DOC 2X-71
6k )1( A 5E
7R
)61( 61-5X DOC )61( 2X-61
2X-8
)1( 1 - 5X
VSW ) 1(
2X-1
4 2
>T
6-5X
)6( DN )6( 2X-6
1 7F
)9( 9-5X DH )9( 2X-9
11.4.1 Steuerung

2X-8
)81( 81-5X DK )81(
2X-81
B )2(
)4( C
)41( 41-5X GH )41( 2X-41 >P
)1( A 3E
)7( 7-5X EA )7( 2X-7
2X-8
)8( 8-5X )CAV42( G )8(
2mm57,0 ettinhcsreuQ ellA
zH05 - CAV004 EP/3
zteN
P L
3 L
2 L
1
E
g 3 2 1
e
g/
n
4
2.1/32F g
e
3 2 1
g/
n
3 P L L L
1 1X
3 E 3 2
M
2M M 1M relietreV
-EP

20
ANHANG: 11.4 STROMLAUFPLÄNE

W V U
7N
T S R
6 4 2 6 4 2
5.1/ 4.1/
2K 1K
3 1 5 3 1
11.4.2 Last
5
ANHANG: 11.4 STROMLAUFPLÄNE

11.4.3 Anschlussplan

Klemmenplan und Steckverbinderbelegung


im reversiblen Luft/Wasser-Innengerät 16 ASR

X1 1
L 2
L 3
E
L P
n
g
/

1 2 3
e
g

gn
g
n uit
u
ti elr
gn e
lr eu
uit e
u et
les ts e
t S
su aL S
lh X5
cs 4
nA 1 4
5 9
10 15
n
g
/ 16 20
e
1 2 3 g
21 24
1 E
L 2
L 3
L P
Netz
3/PE 400VAC - 50Hz X5 X5 Ader- () und Pinnummern
) ) ) ) ) ) ) ) ) ) )
) ) ) ) ) ) ) ) ) 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0
X4 1
( 2
( 3
(
4
( 5 ( 7
( 6 ( 8
( 9
(
1
( 1 1
( (
1 1
( ( 1
(
1
( 1 1
( ( 1
(
2
(
0 2
1 4
1 6
1 8
1
0 2 4
2 4 6 8 1 2 2 2
Wärmepumpenregler 1 3 5 7 9 1
1 3
1 5
1 7
1 9
1 1
2 3
2
N1

4 1
9 5
X4
Wärmepumpenregler N1 15
20 16
10

24 21

21
ANHANG: 11.4 STROMLAUFPLÄNE

11.4.4 Legende

E1 Kurbelwannenheizung Verdichter
E3 Pressostat Abtauende
E5 Pressostat Kondensationsdruck

F4 Pressostat Hochdruck
F5 Pressostat Niederdruck
F7 Thermostat HG
F23 Wicklungsschutz Ventilator

K1 Schütz Verdichter
K2 Schütz Ventilator

M1 Verdichter
M2 Ventilator

N1 Wärmepumpenregler
N7 Sanftanlaufsteuerung

R9 Frostschutzfühler Heizwasser
R2 Rücklauffühler Heizwasser
R7 Kodierwiderstand (5k6)
R8 Frostschutzfühler Kälte

X1 Klemmenleiste: Lasteinspeisung
X2 Klemmenleiste: interne Verdrahtung
X3 Klemmenleiste: Kurbelwannenheizung (230VAC)
X4 Steckverbinder Wärmepumpenregler
X5 Steckverbinder Steuerleitung

Y1 4-Wege Umschaltventil

22
ANHANG: 11.5 HYDRAULISCHES PRINZIPSCHEMA

Hydraulisches Prinzipschema

23
ANHANG: 11.6 CE-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

CE-Konformitätserklärung

24
ANHANG: 11.7 GARANTIEURKUNDE - KUNDENDIENST

Garantieurkunde (gültig für Deutschland, Österreich, Schweiz)


Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Eine Verlängerung der Garantie auf 36 Monate für Heizungs-
Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab
Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Inbetriebnahmedatum, jedoch maximal 38 Monate ab Ausliefe-
Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte rung Werk, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen
leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen: gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten
Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durch den
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahme-
Bedingungen Mängel am Gerät, die nachweislich auf einem protokoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von
Material- und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns weniger als 150 Stunden. Im Inbetriebnahmeprotokoll vermerkte
unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten Mängel sind unverzüglich zu beseitigen. Dies ist Grundlage
nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. für die Garantie. Das Inbetriebnahmeprotokoll ist, innerhalb
Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten. Zeigt von einem Monat nach erfolgter Inbetriebnahme, an die unten
sich der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung und angegebene Adresse einzureichen, von welcher auch die
liegt eine erforderliche Inbetriebnahme (Heizungs-Wärme- Garantiezeitverlängerung bestätigt wird.
pumpe) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst
vor, wird vermutet, dass es sich um einen Material- oder Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbe-
Herstellungsfehler handelt. triebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die
ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagen-
von einem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der mängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des
Mangels in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz Die Inbetriebnahmepauschale für Heizungs-Wärmepumpen
betrieben wird und Garantieleistungen auch dort erbracht von derzeit netto Euro 320,--, jeweils je Gerät, wird durch
werden können. den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst dem Auftrag-
geber in Rechnung gestellt. Eine Preisanpassung ist vorbe-
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter halten.
Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile
unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch Im Kundendienstfalle wird der autorisierte Systemtechnik-
einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Kundendienst vor Ort informiert, der für eine schnelle Abhilfe
Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des des Problems sorgt. Den für Ihre Region zuständigen autori-
Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Mängel- sierten Systemtechnik-Kundendienst erfahren Sie über die
beseitigung werden nicht übernommen. Ausgebaute Teile, zentrale Servicehotline (Telefonnummer der zuständigen
die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Landesgesellschaft: siehe unten).
Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit
dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Deutschland:
Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, KKW Kulmbacher Klimageräte-Werk GmbH
die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes Kundendienst Systemtechnik
nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original- Am Goldenen Feld 18
Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. D-95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 562
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder FAX-Nr.: +49 (0) 9221 709 565
einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Email: kundendienst@kkw.de
Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder Internet: http://www.kkw.de
unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in
den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise oder Österreich:
Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn Buderus Austria Heiztechnik Gesellsch.mbH
unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt Rennbahnweg 65
wurde. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter A-1220 Wien
unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, Ansprechpartner: Herr Michael Holasek
wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufge- Tel.-Nr.: +43-1-2596560-303
hoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom FAX-Nr.: +43-1-2596560-102
Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile Email: m.holasek@buderus.at
und Geräte-/Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer
bezogene Teile zurückzuführen sind fallen nicht unter den Schweiz:
Garantieanspruch. Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstraße 36
Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann, oder die CH-4133 Pratteln
Nachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar Ansprechpartner: Herr Ervino Filardi
verzögert wird, wird der Hersteller entweder kostenfreien Tel.-Nr.: +41-61-8161010
Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer FAX-Nr.: +41-61-8161060
Ersatzlieferung, behalten wir uns die Geltendmachung einer Email: efilardi@buderus.ch
angemessenen Nutzungsanrechnung, für die bisherige Nut-
zungszeit, vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, ins- Für die Auftragsbearbeitung werden die Erzeugnisnummer
besondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes ent- E-Nr. und das Fertigungsdatum FD des Gerätes benötigt.
standener Schäden sind soweit eine Haftung nicht zwingend Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild in dem stark
gesetzlich angeordnet ist ausgeschlossen. umrandeten Feld.

07/2002 - KKW Kulmbacher Klimageräte-Werk GmbH

25
Notizen

26
Notizen

27
Änderungen vorbehalten

Heizungsfachbetrieb

Buderus Heiztechnik GmbH, 35573 Wetzlar


http://www.heiztechnik.buderus.de
E-Mail: info@heiztechnik.buderus.de